Islamische Republik Iran Top Sehenswürdigkeiten

Imam Reza Shrine
Architektonische Highlights
Mashhad
Naqsch-e Dschahan
Touristenattraktionen
Esfahan
Shahdad Kalouts / Kaluts
Landschaftliche Highlights
Kerman Province
Takht-i Suleiman
Touristenattraktionen
Tazeh Kand-e-Nosrat Abad
Tschogha Zanbil
Architektonische Highlights
Chuzestan
Tomb of Hafez
Touristenattraktionen
Shiraz
Persepolis
Touristenattraktionen
Shiraz
Gonbad Kavus
Touristenattraktionen
Gonbad-e Qabus
Golestan Palace
Architektonische Highlights
Tehran
National Museum of Iran
Museen
Tehran
Atiq Comprehensive Mosque of Isfahan
Architektonische Highlights
Isfahan
Fin-Garten
Botanische Gärten & Parks
Isfahan
Holy Shrine of Fatemeh Maasoume
Touristenattraktionen
Ghom
Jame Mosque of Yazd
Architektonische Highlights
Yazd
Falakolaflak Citadel
Architektonische Highlights
Khorramabad
Kabud Mosque
Architektonische Highlights
Tabriz
Sheikh Safi Al-Din Ardabili's Shrine
Architektonische Highlights
Ardabil
Qeshm Geopark
Landschaftliche Highlights
Qeshm
Naqsh-e Rustam
Architektonische Highlights
Fars
Boomkolbeh Turkmen Ecolodge
Botanische Gärten & Parks
Totli Tamak
Khaled Nabi Cemetery
Touristenattraktionen
Gonbad Kavus
Isfahan Music Museum
Museen
Isfahan
Traditional Persian Night
Touristenattraktionen
Yazd
Constitution House of Tabriz
Museen
Tabriz
Mangrove Forest Tabl
Touristenattraktionen
Qeshm
Gonbad Kavous Racecourse
Touristenattraktionen
Gonbad-e Kavus
Golestan National Park
Landschaftliche Highlights
Golestan Province
Ancient Jameh Mosque of Qazvin
Architektonische Highlights
Qazvin
Imamzade Hossein
Architektonische Highlights
Qazvin
Rasht Museum of Anthropology
Museen
Rascht

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Botanische Gärten & Parks


  • Imam Reza Shrine

    Architektonische Highlights
    • © Atosan, Shutterstock

    Ihre zwölf Imame gelten schiitischen Iranern als göttliche Lichtgestalten, die sie mit Inbrunst verehren und zu deren Mausoleen sie in Massen wallfahren. In den Dutzenden Trakten, umgeben von goldenen und türkisen Kuppeln und Türmen und auf den riesigen Freiflächen haben zeitgleich 3 Mio. Menschen Platz. Es ist angeblich der größte Schrein der Welt!

    • © Atosan, Shutterstock

    Ihre zwölf Imame gelten schiitischen Iranern als göttliche Lichtgestalten, die sie mit Inbrunst verehren und zu deren Mausoleen sie in Massen wallfahren. In den Dutzenden Trakten, umgeben von goldenen und türkisen Kuppeln und Türmen und auf den riesigen Freiflächen haben zeitgleich 3 Mio. Menschen Platz. Es ist angeblich der größte Schrein der Welt!


  • Naqsch-e Dschahan

    Touristenattraktionen
    • © Hamdan Yoshida, Shutterstock

    Wen da nicht die Begeisterung packt, der muss ein emotionaler Kühlschrank sein: 560 m lang und 160 m breit ist der Meydan-e Imam. Weltweit sind nur Pekings Tian’anmen und der Zócalo in Mexiko City noch größer. Aber lange nicht so schön. Denn als Schah Abbas I. vor 400 Jahren diesen Riesenplatz anlegte, ließ er ihn nicht nur rundum mit doppelstöckigen Arkaden einrahmen. Er setzte auf jeder Seite mit einem ganz besonderen Baujuwel noch einen drauf. Wenn Sie irgendwann genug zwischen Rasen- und Wasserflächen umherflaniert und gestaunt haben und dabei, Vorsicht!, den Droschkenfahrern, die wie wild um den autofreien Platz düsen, erfolgreich ausgewichen sind, knöpfen Sie sich die Attraktionen einzeln vor. Als Erstes am besten die an der Südfront alles überragende Imam-Moschee. 18 Mio. Ziegel und 500 000 farbige Fayencefliesen wurden für diesen Kolossalbau verwendet. 54 m ist die Hauptkuppel innen hoch und ihre Akustik phänomenal – stellen Sie sich genau in die Mitte und probieren Sie es doch mal mit einem Zungenschnalzer oder Knittern einer Banknote aus! Um die Gebetsnische, wie es der Koran vorschreibt, exakt nach Mekka zeigen zu lassen, hat der Architekt die ganze Anlage aus der Platzachse raffiniert um 45 Grad nach Süden hin gedreht. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn der große Innenhof mit Zeltplanen verhängt ist. Das Gerüst schützt die Gläubigen so beim Freitagsgebet vor dem Sonnenstich. Im linken Nebenhof, früher eine Koranschule, treffen Sie mit etwas Glück auf einen Mullah. Sprechen Sie ihn ruhig auf Englisch an. Er ist es gewohnt, weil dafür abgestellt, mit wissbegierigen Gästen in Dialog zu treten. Die kleine Schwester der Imam-Moschee ist die einst von Schah Abbas privat genutzte Lotfollah-Moschee an der Ostseite. Was ihr im Vergleich an Größe fehlt, macht sie mit Anmut mehr als wett. Sie gilt als eine der schönsten, wenn nicht die schönste Moschee der Welt. Spätestens wenn Sie innen unter der Kuppel stehen und Ihre Halswirbel vor lauter Hochschauen knacken, verstehen Sie, warum. Dieses Licht, diese Farben! Harmonie in Vollendung. Die sechs Stockwerke des Königspalasts Ali Qapuhinaufzusteigen ist etwas mühsam. Aber das Musikzimmer am oberen Ende der Treppe mit seinen beschnitzten Nischenwänden und mehr noch der Panoramablick von der Terrasse lohnen das bisschen Schweiß. Sehen Sie unten an den Stirnseiten des Platzes die Marmorpfosten? Es sind die Torstan-gen für das früher in Persien populäre Polospiel, das der Schah von hier oben so gerne verfolgte.

    • © Hamdan Yoshida, Shutterstock

    Wen da nicht die Begeisterung packt, der muss ein emotionaler Kühlschrank sein: 560 m lang und 160 m breit ist der Meydan-e Imam. Weltweit sind nur Pekings Tian’anmen und der Zócalo in Mexiko City noch größer. Aber lange nicht so schön. Denn als Schah Abbas I. vor 400 Jahren diesen Riesenplatz anlegte, ließ er ihn nicht nur rundum mit doppelstöckigen Arkaden einrahmen. Er setzte auf jeder Seite mit einem ganz besonderen Baujuwel noch einen drauf. Wenn Sie irgendwann genug zwischen Rasen- und Wasserflächen umherflaniert und gestaunt haben und dabei, Vorsicht!, den Droschkenfahrern, die wie wild um den autofreien Platz düsen, erfolgreich ausgewichen sind, knöpfen Sie sich die Attraktionen einzeln vor. Als Erstes am besten die an der Südfront alles überragende Imam-Moschee. 18 Mio. Ziegel und 500 000 farbige Fayencefliesen wurden für diesen Kolossalbau verwendet. 54 m ist die Hauptkuppel innen hoch und ihre Akustik phänomenal – stellen Sie sich genau in die Mitte und probieren Sie es doch mal mit einem Zungenschnalzer oder Knittern einer Banknote aus! Um die Gebetsnische, wie es der Koran vorschreibt, exakt nach Mekka zeigen zu lassen, hat der Architekt die ganze Anlage aus der Platzachse raffiniert um 45 Grad nach Süden hin gedreht. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn der große Innenhof mit Zeltplanen verhängt ist. Das Gerüst schützt die Gläubigen so beim Freitagsgebet vor dem Sonnenstich. Im linken Nebenhof, früher eine Koranschule, treffen Sie mit etwas Glück auf einen Mullah. Sprechen Sie ihn ruhig auf Englisch an. Er ist es gewohnt, weil dafür abgestellt, mit wissbegierigen Gästen in Dialog zu treten. Die kleine Schwester der Imam-Moschee ist die einst von Schah Abbas privat genutzte Lotfollah-Moschee an der Ostseite. Was ihr im Vergleich an Größe fehlt, macht sie mit Anmut mehr als wett. Sie gilt als eine der schönsten, wenn nicht die schönste Moschee der Welt. Spätestens wenn Sie innen unter der Kuppel stehen und Ihre Halswirbel vor lauter Hochschauen knacken, verstehen Sie, warum. Dieses Licht, diese Farben! Harmonie in Vollendung. Die sechs Stockwerke des Königspalasts Ali Qapuhinaufzusteigen ist etwas mühsam. Aber das Musikzimmer am oberen Ende der Treppe mit seinen beschnitzten Nischenwänden und mehr noch der Panoramablick von der Terrasse lohnen das bisschen Schweiß. Sehen Sie unten an den Stirnseiten des Platzes die Marmorpfosten? Es sind die Torstan-gen für das früher in Persien populäre Polospiel, das der Schah von hier oben so gerne verfolgte.


  • Shahdad Kalouts / Kaluts

    Landschaftliche Highlights
    • © Andrea Lehotska, Shutterstock

    Monument Valley auf iranisch, natürlich ohne Marlboro Man: hochhaushohe Tafelberge, schroffe Wände, Zinken, von Horizont zu Horizont von fantasievoller Riesenhand aus dem Fels geschmirgelt. Je nach Stimmung kannst du ein Stück weit durch die Mondlandschaft stapfen, im Yogasitz der Stille lauschen oder mit dem Quad (werden an wechselnden Orten von ein paar geschäftstüchtigen jungen Männern verliehen) über die Dünen brausen. Wenn man nicht frühmorgens die ca. 150 km aus Kerman anreist, kann man schlicht, aber stimmig wohnen in den Dörfern Shahdad, Safi Abad oder Deh Seyf, etwa im Yadegar Guesthouse von Mr. Ghasemi. Zwei Extremerlebnisse keine 30 Autominuten nördlich von Shahdad sind etwa der Salzfluss und das Gebiet Gandom-e Beryan, wo die Nasa vor ein paar Jahren mit 70,7° eine der höchsten je auf der Erde verzeichneten Bodentemperaturen maß.

    • © Andrea Lehotska, Shutterstock

    Monument Valley auf iranisch, natürlich ohne Marlboro Man: hochhaushohe Tafelberge, schroffe Wände, Zinken, von Horizont zu Horizont von fantasievoller Riesenhand aus dem Fels geschmirgelt. Je nach Stimmung kannst du ein Stück weit durch die Mondlandschaft stapfen, im Yogasitz der Stille lauschen oder mit dem Quad (werden an wechselnden Orten von ein paar geschäftstüchtigen jungen Männern verliehen) über die Dünen brausen. Wenn man nicht frühmorgens die ca. 150 km aus Kerman anreist, kann man schlicht, aber stimmig wohnen in den Dörfern Shahdad, Safi Abad oder Deh Seyf, etwa im Yadegar Guesthouse von Mr. Ghasemi. Zwei Extremerlebnisse keine 30 Autominuten nördlich von Shahdad sind etwa der Salzfluss und das Gebiet Gandom-e Beryan, wo die Nasa vor ein paar Jahren mit 70,7° eine der höchsten je auf der Erde verzeichneten Bodentemperaturen maß.


  • Takht-i Suleiman

    Touristenattraktionen

    „Kraftort“ würden heutige Esoteriker diesen von einer heißen Quelle gespeisten Kratersee 330 km südöstlich von Tabriz wohl nennen. Ähnlich dürften auch die Sassaniden empfunden haben, als sie hier, fern jeder Stadt, vor 1700 Jahren eines ihrer zentralen Feuerheiligtümer schufen. Und ähnlich auch die mongolischen Herrscher, als sie sich im 13.Jh. an derselben Stelle einen Jagdpalast bauten. Von beiden Anlagen sind nur Ruinen übrig – was die magische Aura des Ortes nur noch erhöht. Abgesehen von der Landschaft, diesem von Sinterhügeln durchsetzten Hochtal, das für sich allein Grund genug ist für die lange Fahrt hierher.

    „Kraftort“ würden heutige Esoteriker diesen von einer heißen Quelle gespeisten Kratersee 330 km südöstlich von Tabriz wohl nennen. Ähnlich dürften auch die Sassaniden empfunden haben, als sie hier, fern jeder Stadt, vor 1700 Jahren eines ihrer zentralen Feuerheiligtümer schufen. Und ähnlich auch die mongolischen Herrscher, als sie sich im 13.Jh. an derselben Stelle einen Jagdpalast bauten. Von beiden Anlagen sind nur Ruinen übrig – was die magische Aura des Ortes nur noch erhöht. Abgesehen von der Landschaft, diesem von Sinterhügeln durchsetzten Hochtal, das für sich allein Grund genug ist für die lange Fahrt hierher.


  • Tschogha Zanbil

    Architektonische Highlights
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Den Turm zu Babel kennt man aus der Bibel. Auch vom Bautypus der Zikkurat, wie sie im Alten Mesopotamien als Kultstätten zu Ehren lokaler Gottheiten zuhauf in der Gegend rumstanden, hat man vielleicht schon gehört. Aber dass die als Original am besten erhaltene solche Stufenpyramide auf iranischem Boden steht? Mehr als 3200 Jahre hat der künstliche Berg aus Lehmziegeln, 125 km nördlich von Ahvaz, auf dem Buckel. Er war der Mittelpunkt einer elamischen Tempelstadt namens Dur Untash und wurde 1979 schon Irans erste Unesco-Welterbestätte. Umwandere die 105 mal 105 m große Struktur, bestaune die gemauerten Opfertische zu deinen Füßen und die auf manchen Ziegeln eingeritzten Keilschriftzeichen. Vergiss ja nicht Hut, Sonnencreme oder Schirm! Die Sonne des Tieflands brennt unerbittlich auf das baumlose Areal herunter, in dem es so gut wie keine Infrastruktur, nicht einmal einen Getränkestand gibt.

    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Den Turm zu Babel kennt man aus der Bibel. Auch vom Bautypus der Zikkurat, wie sie im Alten Mesopotamien als Kultstätten zu Ehren lokaler Gottheiten zuhauf in der Gegend rumstanden, hat man vielleicht schon gehört. Aber dass die als Original am besten erhaltene solche Stufenpyramide auf iranischem Boden steht? Mehr als 3200 Jahre hat der künstliche Berg aus Lehmziegeln, 125 km nördlich von Ahvaz, auf dem Buckel. Er war der Mittelpunkt einer elamischen Tempelstadt namens Dur Untash und wurde 1979 schon Irans erste Unesco-Welterbestätte. Umwandere die 105 mal 105 m große Struktur, bestaune die gemauerten Opfertische zu deinen Füßen und die auf manchen Ziegeln eingeritzten Keilschriftzeichen. Vergiss ja nicht Hut, Sonnencreme oder Schirm! Die Sonne des Tieflands brennt unerbittlich auf das baumlose Areal herunter, in dem es so gut wie keine Infrastruktur, nicht einmal einen Getränkestand gibt.


  • Tomb of Hafez

    Touristenattraktionen
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Wer sein Herz hier nicht schmelzen spürt, der hat wohl keines. Der Besuch am Grab des weisen Dichters hat noch jeden betört. Reizend speziell nach Sonnenuntergang: die vielen Liebespaare, die hier gemeinsam Verse rezitieren und händchenhaltend durch die Musalla-Gärten schlendern. Zusatzoption für Fans persischer Poesie: Gut 2 km weiter östlich liegt das Grab von Saadi.

    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Wer sein Herz hier nicht schmelzen spürt, der hat wohl keines. Der Besuch am Grab des weisen Dichters hat noch jeden betört. Reizend speziell nach Sonnenuntergang: die vielen Liebespaare, die hier gemeinsam Verse rezitieren und händchenhaltend durch die Musalla-Gärten schlendern. Zusatzoption für Fans persischer Poesie: Gut 2 km weiter östlich liegt das Grab von Saadi.


  • Persepolis

    Touristenattraktionen
    • © Delbars, Shutterstock

    Hier, 55 km nordöstlich von Shiraz, steht die Quintessenz des Alten Persien aus Stein geschaffen: erhabene Größe, höchste künstlerische Ausdruckskraft. Bauleute aus allen Teilen des Reichs haben die Residenzstadt vor gut 2500 Jahren mit vereinten Kräften errichtet und dabei viele Stile gemixt. Ihre obersten Chefs, Darius I., dessen Sohn Xerxes I. und deren Nachfolger nutzten sie rein für repräsentative Zwecke. Nach knapp zwei Jahrhunderten legten die Soldaten Alexanders des Großen sie in Schutt und Asche. Heute ist Takht-e Jamshid, so nennen sie die Iraner, die großartigste Ruinenstätte im ganzen Land. Allein die Lage zu Füßen des „Berges der Barmherzigkeit“ (Kuh-e Rahmat) über der „Ebene des Lichts“ (Marv-e Dasht) thronend ist nicht zu toppen. Und schon der Aufstieg über die Freitreppe zu der kolossalen Terrasse aus Steinquadern stimmt auf Gewaltiges ein. Der Gang dann durch das Tor aller Länder, über die Straße der Armee und am Hundertsäulensaal vorbei, durch die königlichen Wohnpaläste verdreht einem vollends den Kopf. Höhepunkt des Rundgangs ist die Treppe zum Audienz-, sprich: Apadana-Palast. An ihrer Fassade sind ungemein fein auf fast endlosen Reliefs, einer Art steinerner Comicstrip, die Delegationen der Völkerschaften dargestellt, wie sie dem König zu Nowruz ihre Tribute überbringen. Sehenswert ist die im gläsernen Ticketpavillon gezeigte Filmdoku über Persepolis, stimmungsvoll die Sound- & Lightshow. Ruinengelände: Wer den Panoramablick nach der Sperrstunde genießen will, bucht ein Zimmer mit Aussicht im Persepolis Apadana Hotel.

    • © Delbars, Shutterstock

    Hier, 55 km nordöstlich von Shiraz, steht die Quintessenz des Alten Persien aus Stein geschaffen: erhabene Größe, höchste künstlerische Ausdruckskraft. Bauleute aus allen Teilen des Reichs haben die Residenzstadt vor gut 2500 Jahren mit vereinten Kräften errichtet und dabei viele Stile gemixt. Ihre obersten Chefs, Darius I., dessen Sohn Xerxes I. und deren Nachfolger nutzten sie rein für repräsentative Zwecke. Nach knapp zwei Jahrhunderten legten die Soldaten Alexanders des Großen sie in Schutt und Asche. Heute ist Takht-e Jamshid, so nennen sie die Iraner, die großartigste Ruinenstätte im ganzen Land. Allein die Lage zu Füßen des „Berges der Barmherzigkeit“ (Kuh-e Rahmat) über der „Ebene des Lichts“ (Marv-e Dasht) thronend ist nicht zu toppen. Und schon der Aufstieg über die Freitreppe zu der kolossalen Terrasse aus Steinquadern stimmt auf Gewaltiges ein. Der Gang dann durch das Tor aller Länder, über die Straße der Armee und am Hundertsäulensaal vorbei, durch die königlichen Wohnpaläste verdreht einem vollends den Kopf. Höhepunkt des Rundgangs ist die Treppe zum Audienz-, sprich: Apadana-Palast. An ihrer Fassade sind ungemein fein auf fast endlosen Reliefs, einer Art steinerner Comicstrip, die Delegationen der Völkerschaften dargestellt, wie sie dem König zu Nowruz ihre Tribute überbringen. Sehenswert ist die im gläsernen Ticketpavillon gezeigte Filmdoku über Persepolis, stimmungsvoll die Sound- & Lightshow. Ruinengelände: Wer den Panoramablick nach der Sperrstunde genießen will, bucht ein Zimmer mit Aussicht im Persepolis Apadana Hotel.


  • Gonbad Kavus

    Touristenattraktionen
    • © Hamid Reza Keyhan, Shutterstock

    Der aus Ziegeln geschichtete „Riesenfinger" mit seinem kegelförmigen Dach ist ein Wahrzeichen iranischer Architektur. Wirklich wundersam und sehr sehenswert, wie er da, ursprünglich als Grab für einen Herrscher mit dem wohlklingendenNamen Qabus ibn-e Wushmgir, seit über 1000 Jahren auf einem künstlichen Hügel in den Himmel ragt.

    • © Hamid Reza Keyhan, Shutterstock

    Der aus Ziegeln geschichtete „Riesenfinger" mit seinem kegelförmigen Dach ist ein Wahrzeichen iranischer Architektur. Wirklich wundersam und sehr sehenswert, wie er da, ursprünglich als Grab für einen Herrscher mit dem wohlklingendenNamen Qabus ibn-e Wushmgir, seit über 1000 Jahren auf einem künstlichen Hügel in den Himmel ragt.


  • Golestan Palace

    Architektonische Highlights
    • © Victor Jiang, Shutterstock

    Willkommen im Versailles, der Hofburg, dem Buckingham Palace der iranischen Monarchie. Schon Schah Abbas I. hat hier nahe dem Großen Basar eine Burg errichten lassen. Doch in seiner heutigen Ausdehnung stammt der Komplex aus dem 19.Jh. Die gesamte Qadscharen-Ära über war er Residenz und Amtssitz des Schahs. Die wichtigsten Trakte, für die man jeweils einzeln Tickets lösen muss, sind der über und über mit Spiegelmosaiken ausgekleidete Empfangspalast, in dem ursprünglich der legendäre Pfauenthron stand; der Sonnen-, der Windturmpalast und, als ältestes Gebäude, der Palast des Marmorthrons. Dessen namensgebendes Prunkstück, das auf einer zum Garten hin offenen Terrasse steht, wurde für eine Reihe von Krönungen genutzt, zuletzt für die von Reza Schah 1926.

    • © Victor Jiang, Shutterstock

    Willkommen im Versailles, der Hofburg, dem Buckingham Palace der iranischen Monarchie. Schon Schah Abbas I. hat hier nahe dem Großen Basar eine Burg errichten lassen. Doch in seiner heutigen Ausdehnung stammt der Komplex aus dem 19.Jh. Die gesamte Qadscharen-Ära über war er Residenz und Amtssitz des Schahs. Die wichtigsten Trakte, für die man jeweils einzeln Tickets lösen muss, sind der über und über mit Spiegelmosaiken ausgekleidete Empfangspalast, in dem ursprünglich der legendäre Pfauenthron stand; der Sonnen-, der Windturmpalast und, als ältestes Gebäude, der Palast des Marmorthrons. Dessen namensgebendes Prunkstück, das auf einer zum Garten hin offenen Terrasse steht, wurde für eine Reihe von Krönungen genutzt, zuletzt für die von Reza Schah 1926.


  • National Museum of Iran

    Museen
    • © eFesenko, Shutterstock

    Es sind nur ein paar Schritte aus der lauten, grauen Gegenwart unterm ovalen Ziegelbogen des Eingangsportals hindurch in den wichtigsten Schrein der Landesgeschichte. 7000 Jahre und unzählige Völker und Dynastien defilieren darin an Besuchern vorbei, von den frühen Vorfahren der Perser, deren Keramiken in Tier- und Menschengestalt die Vitrinen füllen, bis zu den Achaimeniden, Seleukiden, Parthern und Sassaniden, deren Steinmetzkunst sich in vielen Reliefs und Rundplastiken zeigt. In der Islamischen Abteilung im Nachbargebäude feiern die goldenen Zeiten des mittelalterlichen Kunsthandwerks in Form kostbarster Textilien, Fliesenmosaike, Stuck- und Marmor-, Knüpf- und Schnitz- und Ziselierarbeiten Wiederauferstehung.

    • © eFesenko, Shutterstock

    Es sind nur ein paar Schritte aus der lauten, grauen Gegenwart unterm ovalen Ziegelbogen des Eingangsportals hindurch in den wichtigsten Schrein der Landesgeschichte. 7000 Jahre und unzählige Völker und Dynastien defilieren darin an Besuchern vorbei, von den frühen Vorfahren der Perser, deren Keramiken in Tier- und Menschengestalt die Vitrinen füllen, bis zu den Achaimeniden, Seleukiden, Parthern und Sassaniden, deren Steinmetzkunst sich in vielen Reliefs und Rundplastiken zeigt. In der Islamischen Abteilung im Nachbargebäude feiern die goldenen Zeiten des mittelalterlichen Kunsthandwerks in Form kostbarster Textilien, Fliesenmosaike, Stuck- und Marmor-, Knüpf- und Schnitz- und Ziselierarbeiten Wiederauferstehung.


  • Atiq Comprehensive Mosque of Isfahan

    Architektonische Highlights
    • © javarman, Shutterstock

    Warum nicht gegen den touristischen Mainstream schwimmen? Alle stürmen sie gleich nach der Ankunft zum Großen Platz und zum Fluss. Geh es lieber unorthodox an, starte die Besichtigungstour dem Werdegang Isfahans chronologisch folgend in seinem 1000-jährigen, spirituellen Herz. Die alte Freitagsmoschee bildete den Nabel der mittelalterlichen Stadt und war im frühen 12.Jh. der Prototyp einer Vier-Iwan-Anlage – jenes Moscheemodells, bei dem an jeder der vier Seiten des Innenhofs ein offenes Tonnengewölbe steht. Beim Rundgang durch den 30 000 m2 großen Komplex kann man wie an den Ringen eines alten Baums die verschiedenen Wachstumsphasen ablesen. Gebetssäle mit erhabenen schmucklosen Säulenwäldern, monumentale Kuppelhallen, nicht weniger beeindruckende Iwane, mit Ziegelornamenten oder vielfarbigen Fayencen verziert: Man hat das Gefühl, durch eine dreidimensionale Stilfibel für islamische Sakralarchitektur zu wandern. Der Höhepunkt der Ausstattung ist im Gebetsraum rechts vom Westiwan zu sehen. Der Mihrab des Oldschaitu ist eine äußerst fein aus Stein ziselierte Gebetsnische, die dem mongolischen Herrscher vor 700 Jahren anzeigte, wo Mekka liegt. Hilfreiche Einführung in die Baugeschichte und einen Überblick geben die Schautafeln und das 3D-Modell gleich rechts beim Kassenschalter.

    • © javarman, Shutterstock

    Warum nicht gegen den touristischen Mainstream schwimmen? Alle stürmen sie gleich nach der Ankunft zum Großen Platz und zum Fluss. Geh es lieber unorthodox an, starte die Besichtigungstour dem Werdegang Isfahans chronologisch folgend in seinem 1000-jährigen, spirituellen Herz. Die alte Freitagsmoschee bildete den Nabel der mittelalterlichen Stadt und war im frühen 12.Jh. der Prototyp einer Vier-Iwan-Anlage – jenes Moscheemodells, bei dem an jeder der vier Seiten des Innenhofs ein offenes Tonnengewölbe steht. Beim Rundgang durch den 30 000 m2 großen Komplex kann man wie an den Ringen eines alten Baums die verschiedenen Wachstumsphasen ablesen. Gebetssäle mit erhabenen schmucklosen Säulenwäldern, monumentale Kuppelhallen, nicht weniger beeindruckende Iwane, mit Ziegelornamenten oder vielfarbigen Fayencen verziert: Man hat das Gefühl, durch eine dreidimensionale Stilfibel für islamische Sakralarchitektur zu wandern. Der Höhepunkt der Ausstattung ist im Gebetsraum rechts vom Westiwan zu sehen. Der Mihrab des Oldschaitu ist eine äußerst fein aus Stein ziselierte Gebetsnische, die dem mongolischen Herrscher vor 700 Jahren anzeigte, wo Mekka liegt. Hilfreiche Einführung in die Baugeschichte und einen Überblick geben die Schautafeln und das 3D-Modell gleich rechts beim Kassenschalter.


  • Fin-Garten

    Botanische Gärten & Parks
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Der großzügig und kunstvoll gestaltete Garten ist eine der schönsten Schöpfungen altpersischer Kultur. Die Überlieferung sagt: Ein Abbild des Paradieses auf Erden soll er sein, mit vier Toren, symmetrisch gegliedert durch Wasserkanäle und kunstvoll bepflanzt. Dieser, 6 km südwestlich des Stadtkerns, ist das am besten erhaltene Exemplar im Land – klassisch gestaltet mit Zypressenalleen und luftigem Pavillon in der Mitte. Eine kristallklare Quelle, Schatten, Kühle: Hier herumzuschlendern tut gut. Bloß nicht an Feier- und Freitagen, wenn sich Tausende Ausflügler aus Teheran auf die Zehen steigen.

    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Der großzügig und kunstvoll gestaltete Garten ist eine der schönsten Schöpfungen altpersischer Kultur. Die Überlieferung sagt: Ein Abbild des Paradieses auf Erden soll er sein, mit vier Toren, symmetrisch gegliedert durch Wasserkanäle und kunstvoll bepflanzt. Dieser, 6 km südwestlich des Stadtkerns, ist das am besten erhaltene Exemplar im Land – klassisch gestaltet mit Zypressenalleen und luftigem Pavillon in der Mitte. Eine kristallklare Quelle, Schatten, Kühle: Hier herumzuschlendern tut gut. Bloß nicht an Feier- und Freitagen, wenn sich Tausende Ausflügler aus Teheran auf die Zehen steigen.


  • Holy Shrine of Fatemeh Maasoume

    Touristenattraktionen
    • © Fotokon, Shutterstock

    Im Jahr 816 starb in Qom die Schwester des Achten Imam. Um ihr Grab ist nach und nach ein gigantisches, von superreichen Stiftungen verwaltetes Heiligtum entstanden. Nicht-Muslime dürfen nicht in die Große Moschee und die Schreine, auch nicht in die Hochschulen. Durch die Höfe schlendern dürfen sie aber, faszinierend genug. Beim Haupteingang am Astaneh-Platz werden Gäste von englischsprachigen Guides empfangen und unentgeltlich über das Gelände geführt. Frauen müssen einen – keine Sorge, frisch gewaschenen – Tschador anlegen. Sehenswert ist auch das Museum des Heiligen Schreins.

    • © Fotokon, Shutterstock

    Im Jahr 816 starb in Qom die Schwester des Achten Imam. Um ihr Grab ist nach und nach ein gigantisches, von superreichen Stiftungen verwaltetes Heiligtum entstanden. Nicht-Muslime dürfen nicht in die Große Moschee und die Schreine, auch nicht in die Hochschulen. Durch die Höfe schlendern dürfen sie aber, faszinierend genug. Beim Haupteingang am Astaneh-Platz werden Gäste von englischsprachigen Guides empfangen und unentgeltlich über das Gelände geführt. Frauen müssen einen – keine Sorge, frisch gewaschenen – Tschador anlegen. Sehenswert ist auch das Museum des Heiligen Schreins.


  • Jame Mosque of Yazd

    Architektonische Highlights
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Jede Stadt im Iran besitzt eine Jame- Moschee, in der freitags der Mullah seine Wochenpredigt hält. Aber ein solches Prachtexemplar hat nur Yazd. Allein die Dimension! Ihr Portalgewölbe plus Doppelminarett ist mit 48 m das höchste des Iran. Und ihre Fliesenmosaike führten kurz nach 1400 dazu, dass Baumeister bald überall Fassaden und Kuppeln mit solch bunten Keramikteppichen überzogen.

    • Masjed Jame' Street, Yazd
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Jede Stadt im Iran besitzt eine Jame- Moschee, in der freitags der Mullah seine Wochenpredigt hält. Aber ein solches Prachtexemplar hat nur Yazd. Allein die Dimension! Ihr Portalgewölbe plus Doppelminarett ist mit 48 m das höchste des Iran. Und ihre Fliesenmosaike führten kurz nach 1400 dazu, dass Baumeister bald überall Fassaden und Kuppeln mit solch bunten Keramikteppichen überzogen.

    • Masjed Jame' Street, Yazd

  • Falakolaflak Citadel

    Architektonische Highlights
    • © Shahram Khorasanizadeh, Shutterstock

    Die Festung Falak-ol-Aflak ist mit ihren Ausmaßen (300 x 400 m) und acht über 20 m hohen Bastionen schon äußerlich eine Wucht. Sie ist 1800 Jahre alt und die Kreuzritter nahmen sie zum Vorbild für ihre Burgen. Ganz toll ist das Museum in ihren Mauern: von Bronze- und Silberarbeiten aus der Frühgeschichte bis zum Brauchtum der Bergnomaden – zwei, drei Stunden vergehen hier wie im Flug.

    • © Shahram Khorasanizadeh, Shutterstock

    Die Festung Falak-ol-Aflak ist mit ihren Ausmaßen (300 x 400 m) und acht über 20 m hohen Bastionen schon äußerlich eine Wucht. Sie ist 1800 Jahre alt und die Kreuzritter nahmen sie zum Vorbild für ihre Burgen. Ganz toll ist das Museum in ihren Mauern: von Bronze- und Silberarbeiten aus der Frühgeschichte bis zum Brauchtum der Bergnomaden – zwei, drei Stunden vergehen hier wie im Flug.


  • Kabud Mosque

    Architektonische Highlights
    • © naytoong, Shutterstock

    Welche Tragik! Da gibt man als Fürst einer Regionaldynastie Mitte des 15.Jhs. eine Moschee in Auftrag, so prächtig, wie sie die Welt bis dahin nicht gesehen hatte. Und tatsächlich wird der fertige Bau, vor allem sein Fliesendekor, von allen als Wunder gerühmt. Dann rüttelt 1721 die Erde für ein paar Sekunden, wobei der Boden auf einen Schlag um 14 m absackt – das muss man sich auch mal bildhaft vorstellen. Und die ganze Pracht ist einfach so dahin. Der ruinöse Rest blieb lange Zeit sich selbst überlassen. Vor einer Generation dann hat man den Zentralkuppelbau wiederhergestellt – allerdings überwiegend schmucklos. Doch am Eingangsportal und stellenweise im Inneren sieht man noch Beispiele der fantastischen, mit schwarzen, grünen, braun-roten und goldenen Floralornamenten auf kobaltblauem Grund versehenen Mosaike, die früher einmal sämtliche Flächen überzogen.

    • © naytoong, Shutterstock

    Welche Tragik! Da gibt man als Fürst einer Regionaldynastie Mitte des 15.Jhs. eine Moschee in Auftrag, so prächtig, wie sie die Welt bis dahin nicht gesehen hatte. Und tatsächlich wird der fertige Bau, vor allem sein Fliesendekor, von allen als Wunder gerühmt. Dann rüttelt 1721 die Erde für ein paar Sekunden, wobei der Boden auf einen Schlag um 14 m absackt – das muss man sich auch mal bildhaft vorstellen. Und die ganze Pracht ist einfach so dahin. Der ruinöse Rest blieb lange Zeit sich selbst überlassen. Vor einer Generation dann hat man den Zentralkuppelbau wiederhergestellt – allerdings überwiegend schmucklos. Doch am Eingangsportal und stellenweise im Inneren sieht man noch Beispiele der fantastischen, mit schwarzen, grünen, braun-roten und goldenen Floralornamenten auf kobaltblauem Grund versehenen Mosaike, die früher einmal sämtliche Flächen überzogen.


  • Sheikh Safi Al-Din Ardabili's Shrine

    Architektonische Highlights
    • © Miguel BS, Shutterstock

    Die 210 km östlich von Tabriz gelegene Stadt würde touristisch unter ferner liefen rangieren, hätte nicht vor 700 Jahren ein gewisser Scheich Safi ad-Din hier einen Derwischorden geleitet. Der Mystiker war der geistige Vater der Safawiden, jener Dynastie, die kurz nach 1500 den Iran einte, zu großer Blüte führte und den Schiismus zur Staatsreligion machte. Zum Dank schuf man das Safi-ad-Din Mausoleum, das die Fahrt in diese ferne Landesecke absolut lohnt.

    • © Miguel BS, Shutterstock

    Die 210 km östlich von Tabriz gelegene Stadt würde touristisch unter ferner liefen rangieren, hätte nicht vor 700 Jahren ein gewisser Scheich Safi ad-Din hier einen Derwischorden geleitet. Der Mystiker war der geistige Vater der Safawiden, jener Dynastie, die kurz nach 1500 den Iran einte, zu großer Blüte führte und den Schiismus zur Staatsreligion machte. Zum Dank schuf man das Safi-ad-Din Mausoleum, das die Fahrt in diese ferne Landesecke absolut lohnt.


  • Qeshm Geopark

    Landschaftliche Highlights
    • © Kirill Skorobogatko, Shutterstock

    Als hätte der Schöpfer diese Insel zu seinem Speziallabor für Experimente zum Thema Erosion und Tektonik gemacht: Was für spektakuläre Felsformationen! Glanzstücke des Geoparks sind das Tal der Sterne, der Chahkuh-Canyon und der 7 km lange Salzdom Namakdan.

    • © Kirill Skorobogatko, Shutterstock

    Als hätte der Schöpfer diese Insel zu seinem Speziallabor für Experimente zum Thema Erosion und Tektonik gemacht: Was für spektakuläre Felsformationen! Glanzstücke des Geoparks sind das Tal der Sterne, der Chahkuh-Canyon und der 7 km lange Salzdom Namakdan.


  • Naqsh-e Rustam

    Architektonische Highlights
    • © Arty Om, Shutterstock

    Keine fünf Autominuten von Persepolis: die Begräbnisstätte von gleich vier altpersischen Königen, darunter Darius I. Die monumentalen Gräber sind in den senkrechten Felsen geschlagen. Darunter rühmen insgesamt acht 800 Jahre jüngere Reliefs diverse Triumphe der Sassaniden. Auf halbem Rückweg Richtung Persepolis kannst du am reichen Büfett des Gartenrestaurants Laneh Tavous neue Kräfte tanken.

    • © Arty Om, Shutterstock

    Keine fünf Autominuten von Persepolis: die Begräbnisstätte von gleich vier altpersischen Königen, darunter Darius I. Die monumentalen Gräber sind in den senkrechten Felsen geschlagen. Darunter rühmen insgesamt acht 800 Jahre jüngere Reliefs diverse Triumphe der Sassaniden. Auf halbem Rückweg Richtung Persepolis kannst du am reichen Büfett des Gartenrestaurants Laneh Tavous neue Kräfte tanken.


  • Boomkolbeh Turkmen Ecolodge

    Botanische Gärten & Parks

    Von dem nach lokalen Traditionen designten und geführten Anwesen aus organisieren sie Trekkingtouren und naturkundliche Exkursionen, auch hoch zu Pferd, in den benachbarten Golestan-Nationalpark. Der ist Iransältester und nur 920 km2 groß, aber ein echter Musterkasten für unberührte Landschaften: Steppe, Wüste, Almwiesen, dichter Bergwald - ein tolles Ziel für Hobbybotaniker, Wild- und Vogelkundler.

    Von dem nach lokalen Traditionen designten und geführten Anwesen aus organisieren sie Trekkingtouren und naturkundliche Exkursionen, auch hoch zu Pferd, in den benachbarten Golestan-Nationalpark. Der ist Iransältester und nur 920 km2 groß, aber ein echter Musterkasten für unberührte Landschaften: Steppe, Wüste, Almwiesen, dichter Bergwald - ein tolles Ziel für Hobbybotaniker, Wild- und Vogelkundler.


  • Khaled Nabi Cemetery

    Touristenattraktionen
    • © Viktor Molnar, Shutterstock

    Nur nicht an Schlüpfriges denken: Die Grabstelen sehen ziemlich „männlich“ aus, wie sie da steinern zylindrisch-schlank zu Hunderten über Hügelkämme verstreut aus der Wiese ragen. Klar, die phallische Optik dieses rätselhaften Friedhofs ist nur ein Kuriosum und Zusatzmotiv für die 90 km weite, leider recht schlechtbeschilderte Anfahrt in den äußersten Norden. Den eigentlichen Reiz bilden die ganz spezielle Landschaftskulisse aus Wiesenkuppen auf den letzten ca. 20 km und mehr noch das einzigartige Panorama, das sich am Ziel vom Parkplatz aus entfaltet: im Vordergrund das Mausoleum des Khaled Nabi, eines vorislamischen Propheten, und dahinter bis zum Horizont die gefalteten Hügelrippen der turkmenischen Steppe.

    • Khaled Nabi, Gonbad Kavus
    • © Viktor Molnar, Shutterstock

    Nur nicht an Schlüpfriges denken: Die Grabstelen sehen ziemlich „männlich“ aus, wie sie da steinern zylindrisch-schlank zu Hunderten über Hügelkämme verstreut aus der Wiese ragen. Klar, die phallische Optik dieses rätselhaften Friedhofs ist nur ein Kuriosum und Zusatzmotiv für die 90 km weite, leider recht schlechtbeschilderte Anfahrt in den äußersten Norden. Den eigentlichen Reiz bilden die ganz spezielle Landschaftskulisse aus Wiesenkuppen auf den letzten ca. 20 km und mehr noch das einzigartige Panorama, das sich am Ziel vom Parkplatz aus entfaltet: im Vordergrund das Mausoleum des Khaled Nabi, eines vorislamischen Propheten, und dahinter bis zum Horizont die gefalteten Hügelrippen der turkmenischen Steppe.

    • Khaled Nabi, Gonbad Kavus

  • Isfahan Music Museum

    Museen

    Dieses noch sehr junge Privatmuseum öffnet Augen und Ohren für die bunte Klangwelt iranischer Musik. Tar, Tombak (Trommel), Kamantsche (Violine), Satur. . . Mehr als 300 Instrumente sind allein schon den nicht ganz niedrigen Eintrittspreis wert. Zum großen Vergnügen wird der Besuch, weil die Betreiber Mehrdad und Shahriar, zwei passionierte Musiker, persönlich die Führung übernehmen und am Schluss ein kleines Konzert geben.

    Dieses noch sehr junge Privatmuseum öffnet Augen und Ohren für die bunte Klangwelt iranischer Musik. Tar, Tombak (Trommel), Kamantsche (Violine), Satur. . . Mehr als 300 Instrumente sind allein schon den nicht ganz niedrigen Eintrittspreis wert. Zum großen Vergnügen wird der Besuch, weil die Betreiber Mehrdad und Shahriar, zwei passionierte Musiker, persönlich die Führung übernehmen und am Schluss ein kleines Konzert geben.


  • Traditional Persian Night

    Touristenattraktionen

    Man nehme einen mit Teppichen und Polstern möblierten Salon, lasse einen Rezitator zu Livemusik auf der Setar witzige Sufi-Geschichten erzählen (auf Englisch), serviere dazu ein Spezialitätenmenü– fertig ist die entspannende, lehrreiche Begegnung mit der Seele Irans.

    Man nehme einen mit Teppichen und Polstern möblierten Salon, lasse einen Rezitator zu Livemusik auf der Setar witzige Sufi-Geschichten erzählen (auf Englisch), serviere dazu ein Spezialitätenmenü– fertig ist die entspannende, lehrreiche Begegnung mit der Seele Irans.


  • Constitution House of Tabriz

    Museen

    Eine Unterrichtsstunde für Hobbyhistoriker: Anfang des 20.Jhs. kämpften fortschrittliche Kräfte von Tabriz aus für eine moderne Rechtsordnung, forderten ein Parlament, Meinungsfreiheit und Wahrung der Menschenrechte. Die Anführer dieser konstitutionellen Revolution gegen den übermächtigen König trafen sich in diesem Bürgerhaus. Ihnen zu Ehren ist es heute ein Museum und dank vieler Fotos und englischer Beschriftung auch für Nichtiraner aufschlussreich.

    Eine Unterrichtsstunde für Hobbyhistoriker: Anfang des 20.Jhs. kämpften fortschrittliche Kräfte von Tabriz aus für eine moderne Rechtsordnung, forderten ein Parlament, Meinungsfreiheit und Wahrung der Menschenrechte. Die Anführer dieser konstitutionellen Revolution gegen den übermächtigen König trafen sich in diesem Bürgerhaus. Ihnen zu Ehren ist es heute ein Museum und dank vieler Fotos und englischer Beschriftung auch für Nichtiraner aufschlussreich.


  • Mangrove Forest Tabl

    Touristenattraktionen

    Ein Bootsausflug an der Nordküste in die ausgedehnten Mangrovenwälder ist ein luftiges Vergnügen und dazu eines mit Öko-Mehr- und Lehrwert. Als Lebensraum für über 100 Zug- und Wasservögelarten sind sie streng geschütztes Biosphärenreservat. Die Bootskapitäne warten an Ablegern u. a. bei den Dörfern Tabl und Soheili. Abfahrten sinnvollerweise nur bei Flut, Fernglas und am besten auch einen lokalen Guide mitnehmen.

    • Hormozgan, Qeshm

    Ein Bootsausflug an der Nordküste in die ausgedehnten Mangrovenwälder ist ein luftiges Vergnügen und dazu eines mit Öko-Mehr- und Lehrwert. Als Lebensraum für über 100 Zug- und Wasservögelarten sind sie streng geschütztes Biosphärenreservat. Die Bootskapitäne warten an Ablegern u. a. bei den Dörfern Tabl und Soheili. Abfahrten sinnvollerweise nur bei Flut, Fernglas und am besten auch einen lokalen Guide mitnehmen.

    • Hormozgan, Qeshm

  • Gonbad Kavous Racecourse

    Touristenattraktionen

    Dass die Vorfahren der Turkmenen heißblütige Nomaden und begnadete Reiter waren, ist besonders intensiv am Pferderennplatz zu spüren. Von November bis Juni geht im örtlichen Hippodrom jeden Freitag die Post ab. Auch Frauen dürfen zuschauen, und ja, kaum zu glauben, wie locker der Staat hier die Zügel lässt, man darf sogar um Geld wetten.

    Dass die Vorfahren der Turkmenen heißblütige Nomaden und begnadete Reiter waren, ist besonders intensiv am Pferderennplatz zu spüren. Von November bis Juni geht im örtlichen Hippodrom jeden Freitag die Post ab. Auch Frauen dürfen zuschauen, und ja, kaum zu glauben, wie locker der Staat hier die Zügel lässt, man darf sogar um Geld wetten.


  • Golestan National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Daan Kloeg, Shutterstock

    Kamran Anvari ist von einer Idee beseelt: Er will das Ökobewusstsein in der Region verankern. Deshalb betreibt er mit seiner Partnerin Forough eine Naturschule und unterstützt das Kunsthandwerk der turkmenischen Bevölkerung. Vor allem aber führen die beiden in einem Dorf in der Nähe von Kalaleh die Turkmen Ecolodge. Von dem nach lokalen Traditionen designten und geführten Anwesen aus organisieren sie Trekkingtouren und naturkundliche Exkursionen, auch hoch zu Pferd, in den benachbarten Golestan-Nationalpark. Der ist Irans ältester und nur 920 km² groß, aber ein echter Musterkasten für unberührte Landschaften: Steppe, Wüste, Almwiesen, dichter Bergwald – ein tolles Ziel für Hobbybotaniker, Wild- und Vogelkundler.

    • © Daan Kloeg, Shutterstock

    Kamran Anvari ist von einer Idee beseelt: Er will das Ökobewusstsein in der Region verankern. Deshalb betreibt er mit seiner Partnerin Forough eine Naturschule und unterstützt das Kunsthandwerk der turkmenischen Bevölkerung. Vor allem aber führen die beiden in einem Dorf in der Nähe von Kalaleh die Turkmen Ecolodge. Von dem nach lokalen Traditionen designten und geführten Anwesen aus organisieren sie Trekkingtouren und naturkundliche Exkursionen, auch hoch zu Pferd, in den benachbarten Golestan-Nationalpark. Der ist Irans ältester und nur 920 km² groß, aber ein echter Musterkasten für unberührte Landschaften: Steppe, Wüste, Almwiesen, dichter Bergwald – ein tolles Ziel für Hobbybotaniker, Wild- und Vogelkundler.


  • Ancient Jameh Mosque of Qazvin

    Architektonische Highlights
    • © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock

    Selten spürt man die Würde und Melancholie des Alters in der Architektur so deutlich wie hier. Kein Geringerer als Harun ar-Raschid – ja, der legendäre Kalif aus Bagdad – soll die Anlage um 800 auf dem Fundament eines Feuertempels gegründet haben. Ihre heutige Form mit den vier Tonnengewölben um den weiten Hof und der Riesenkuppel erhielt sie 300 Jahre später unter den Seldschuken.

    • Qazvin
    • © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock

    Selten spürt man die Würde und Melancholie des Alters in der Architektur so deutlich wie hier. Kein Geringerer als Harun ar-Raschid – ja, der legendäre Kalif aus Bagdad – soll die Anlage um 800 auf dem Fundament eines Feuertempels gegründet haben. Ihre heutige Form mit den vier Tonnengewölben um den weiten Hof und der Riesenkuppel erhielt sie 300 Jahre später unter den Seldschuken.

    • Qazvin

  • Imamzade Hossein

    Architektonische Highlights
    • © Fernando Duarte Nogueira, Shutterstock

    Dieses Mausoleum eines Sohnes des Achten Imam ist die wichtigste Pilgerstätte Qazvins. Das Torportal mit seinen sechs Minaretten, komplett in einen Keramikteppich gehüllt, das Trinkbrunnenhaus, das Grabmal selbst, im Innern lückenlos mit Spiegeln und Fliesen ausgekleidet – macht unterm Strich ein Ensemble, an das man gerne zurückdenkt.

    • © Fernando Duarte Nogueira, Shutterstock

    Dieses Mausoleum eines Sohnes des Achten Imam ist die wichtigste Pilgerstätte Qazvins. Das Torportal mit seinen sechs Minaretten, komplett in einen Keramikteppich gehüllt, das Trinkbrunnenhaus, das Grabmal selbst, im Innern lückenlos mit Spiegeln und Fliesen ausgekleidet – macht unterm Strich ein Ensemble, an das man gerne zurückdenkt.


  • Rasht Museum of Anthropology

    Museen

    Präsentationstechnisch hat die Sammlung sicher Verbesserungsbedarf. Aber was sie zeigt, vor- und frühgeschichtliche Keramiken, Gold- und Metallgefäße, typisches (Kunst-)Handwerk aus der Region Gilan und Gebäudemodelle, darunter eines der Rudkhan-Festung, ist gar nicht ohne. Und irgendwie hat die altmodische Vollgepfropftheit ja auch Charme.

    Präsentationstechnisch hat die Sammlung sicher Verbesserungsbedarf. Aber was sie zeigt, vor- und frühgeschichtliche Keramiken, Gold- und Metallgefäße, typisches (Kunst-)Handwerk aus der Region Gilan und Gebäudemodelle, darunter eines der Rudkhan-Festung, ist gar nicht ohne. Und irgendwie hat die altmodische Vollgepfropftheit ja auch Charme.