Indien Must Sees

Taj Mahal
Architektonische Highlights
Agra
Harmandir Sahib
Architektonische Highlights
Amritsar
Shri Meenakshi Temple
Architektonische Highlights
Madurai
Mysore Palace
Architektonische Highlights
Mysuru
Junagarh Fort
Touristenattraktionen
Bikaner
Velha Goa
Geographical
Panaji
Rotes Fort
Architektonische Highlights
New Delhi
Khajuraho
Geographical
Khajuraho
Bhuramal Rajmal Surana
Schmuck
Jaipur
Fort Amber
Architektonische Highlights
Jaipur
Udaipur
Geographical
Udaipur
Ellora Caves
Architektonische Highlights
Verul
Anjuna Flea Market (Hippy-Markt)
Märkte und Flohmärkte
Anjuna
Majorda Beach
Strände
Majorda
Colva Beach
Strände
Majorda
Benaulim Beach
Strände
Majorda
Varca Beach
Strände
Majorda
Hampi
Geographical
Hampi
Om Beach
Strände
Gokarna
Shravanabelagola
Geographical
Shravanabelagola
Nagarhole-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Mysore
Konark Sun Temple
Architektonische Highlights
Konark
The Great Backwaters
Landschaftliche Highlights
Vembanad Lake
Vijaya Nagar
Touristenattraktionen
Hampi
Mamallapuram
Geographical
Mamallapuram
Udagamandalam
Geographical
Udagamandalam
Alwar City Palace Vinay Villas Palace
Museen
Alwar
Ranthambore Tiger Reserve
Landschaftliche Highlights
Prempura
Khawaja Gharib Nawaz
Architektonische Highlights
Ajmer
Nathmal Ki Haveli
Architektonische Highlights
Jaisalmer

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Schmuck

    Märkte und Flohmärkte

    Strände

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Museen


  • Taj Mahal

    Architektonische Highlights
    • © turtix, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Magie des Monds

    Märchenhaft und wie aus einem Traum erscheint Indiens berühmtester Bau, wenn man sich ihm nähert. Hinter den lang gestreckten Wasserbecken in dem nach persischem Vorbild angelegten Garten scheint das marmorweiße Mausoleum zwischen den flankierenden roten Sandsteinbauten über seinem Podest zu schweben. Die Geschichte des Taj Mahal ist höchst romantisch: Auf einem Basar begegnete Mogul Shah Jahan einer jungen Schmuckverkäuferin. Er heiratete sie und nannte sie Mumtaz Mahal, Perle des Palastes. Nach der Geburt ihres 14.Kindes 1631 starb sie. Als Zeichen seiner Liebe ließ Shah Jahan ihr ein Mausoleum bauen. Feinster Marmor aus Rajasthan wurde herangeschafft, Edelsteine und Halbedelsteine aus Persien und Afghanistan. 20 000 Steinmetze, Kalligrafen und Künstler werkelten über 20 Jahre an dem Bau. Nimm die Pracht näher in Augenschein, und bewunder die kunstvollen Edelsteinarbeiten und Blumenmotive am Mausoleum. Am meisten verzaubert das Taj Mahal zum Sonnenaufgang, wenn die zwiebelförmige Kuppel und die Minarette in ein sanftes rosa Licht getaucht werden, das langsam in einen Goldton übergeht und schließlich alles zum Leuchten bringt. Wenn du das Taj Mahal aus einer anderen hinreißenden Perspektive sehen willst, besuch unbedingt einmal die Parkanlage Mahtab Bagh auf der gegenüberliegenden Seite des Yamuna. Vollmondnächte – und die zwei Nächte davor und danach – ermöglichen dir einen Abendbesuch des Taj Mahal. Sehr romantisch! Mit der Zeit hat der Marmor aufgrund von Luftverschmutzungen einen gelben Schleier bekommen und wurde deswegen einer Schlammkur unterzogen. Die ist der traditionellen indischen Kosmetik entlehnt und heißt Multani Mitti. Dafür wird kalkhaltiger Lehm mit Rosenwasser verrührt und die Masse auf den Marmor aufgetragen. Was jedoch nur bedingt hilft.

    • © turtix, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Magie des Monds

    Märchenhaft und wie aus einem Traum erscheint Indiens berühmtester Bau, wenn man sich ihm nähert. Hinter den lang gestreckten Wasserbecken in dem nach persischem Vorbild angelegten Garten scheint das marmorweiße Mausoleum zwischen den flankierenden roten Sandsteinbauten über seinem Podest zu schweben. Die Geschichte des Taj Mahal ist höchst romantisch: Auf einem Basar begegnete Mogul Shah Jahan einer jungen Schmuckverkäuferin. Er heiratete sie und nannte sie Mumtaz Mahal, Perle des Palastes. Nach der Geburt ihres 14.Kindes 1631 starb sie. Als Zeichen seiner Liebe ließ Shah Jahan ihr ein Mausoleum bauen. Feinster Marmor aus Rajasthan wurde herangeschafft, Edelsteine und Halbedelsteine aus Persien und Afghanistan. 20 000 Steinmetze, Kalligrafen und Künstler werkelten über 20 Jahre an dem Bau. Nimm die Pracht näher in Augenschein, und bewunder die kunstvollen Edelsteinarbeiten und Blumenmotive am Mausoleum. Am meisten verzaubert das Taj Mahal zum Sonnenaufgang, wenn die zwiebelförmige Kuppel und die Minarette in ein sanftes rosa Licht getaucht werden, das langsam in einen Goldton übergeht und schließlich alles zum Leuchten bringt. Wenn du das Taj Mahal aus einer anderen hinreißenden Perspektive sehen willst, besuch unbedingt einmal die Parkanlage Mahtab Bagh auf der gegenüberliegenden Seite des Yamuna. Vollmondnächte – und die zwei Nächte davor und danach – ermöglichen dir einen Abendbesuch des Taj Mahal. Sehr romantisch! Mit der Zeit hat der Marmor aufgrund von Luftverschmutzungen einen gelben Schleier bekommen und wurde deswegen einer Schlammkur unterzogen. Die ist der traditionellen indischen Kosmetik entlehnt und heißt Multani Mitti. Dafür wird kalkhaltiger Lehm mit Rosenwasser verrührt und die Masse auf den Marmor aufgetragen. Was jedoch nur bedingt hilft.


  • Harmandir Sahib

    Architektonische Highlights
    • © Dmitry Rukhlenko, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kochen in der Karmaküche

    Wenn du deine Schuhe und Strümpfe abgegeben und deine Hände und Füße im Wasserlauf am Eingang gewaschen hast, erwartet dich ein Meer aus Pilgern mit orangefarbenen Kopftüchern und Turbanen in allen erdenklichen Farben. Kontrastreich heben sie sich ab von den sahneweißen Palastbauten, die den See, den „Nektar der Unsterblichkeit“, umgeben. Der wie eine übergroße Schatzschatulle wirkende, mit 750 kg reinem Blattgold überzogene Tempel Hari Mandir spiegelt sich im blaugrünen Wasser. Ein Brückensteg führt ins Allerheiligste. Auf dem mit Malereien und kostbaren Teppichen umgebenen Podest thront schließlich das heilige Buch, Granth Sahib. Jeden Morgen wird es zeremoniell aus dem Akhal Takht – dort sitzt die Tempelleitung – hingetragen. Stunde um Stunde wird daraus rezitiert, begleitet von meditativer Musik, die überall aus Lautsprechern ertönt. Der Goldene Tempel heißt jeden willkommen, egal welcher Religion und Nationalität. Dies symbolisieren die Tempeltüren, die in alle vier Himmelsrichtungen zeigen. Offen für alle ist auch die Tempelküche, in der jeden Tag Abertausende Pilger mit Dhal und Fladenbrot verköstigt werden– kostenlos. Reih dich doch ein in die Warteschlange. Oder du schnappst dir einfach ein Messer und gesellst dich zur Knoblauchgruppe. Egal ob für ein paar Stunden oder Tage, freiwillige Helfer für die Zubereitung der 100 000 Mahlzeiten pro Tag sind in der größten Kantine der Welt gerne gesehen. Gut fürs Karma! Ein ebenso unvergessliches Erlebnis ist es, die Nacht unter den Arkaden entlang des Sees zu verbringen. Oder du schläfst in einem der Pilger-Gästehäuser (Gurdwaras). Im Sri Guru Ram Das Niwas und Sri Guru Nanak Niwas sowie dem New Akal Rest House kannst du bis zu drei Nächte gegen eine Spende übernachten.

    • © Dmitry Rukhlenko, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kochen in der Karmaküche

    Wenn du deine Schuhe und Strümpfe abgegeben und deine Hände und Füße im Wasserlauf am Eingang gewaschen hast, erwartet dich ein Meer aus Pilgern mit orangefarbenen Kopftüchern und Turbanen in allen erdenklichen Farben. Kontrastreich heben sie sich ab von den sahneweißen Palastbauten, die den See, den „Nektar der Unsterblichkeit“, umgeben. Der wie eine übergroße Schatzschatulle wirkende, mit 750 kg reinem Blattgold überzogene Tempel Hari Mandir spiegelt sich im blaugrünen Wasser. Ein Brückensteg führt ins Allerheiligste. Auf dem mit Malereien und kostbaren Teppichen umgebenen Podest thront schließlich das heilige Buch, Granth Sahib. Jeden Morgen wird es zeremoniell aus dem Akhal Takht – dort sitzt die Tempelleitung – hingetragen. Stunde um Stunde wird daraus rezitiert, begleitet von meditativer Musik, die überall aus Lautsprechern ertönt. Der Goldene Tempel heißt jeden willkommen, egal welcher Religion und Nationalität. Dies symbolisieren die Tempeltüren, die in alle vier Himmelsrichtungen zeigen. Offen für alle ist auch die Tempelküche, in der jeden Tag Abertausende Pilger mit Dhal und Fladenbrot verköstigt werden– kostenlos. Reih dich doch ein in die Warteschlange. Oder du schnappst dir einfach ein Messer und gesellst dich zur Knoblauchgruppe. Egal ob für ein paar Stunden oder Tage, freiwillige Helfer für die Zubereitung der 100 000 Mahlzeiten pro Tag sind in der größten Kantine der Welt gerne gesehen. Gut fürs Karma! Ein ebenso unvergessliches Erlebnis ist es, die Nacht unter den Arkaden entlang des Sees zu verbringen. Oder du schläfst in einem der Pilger-Gästehäuser (Gurdwaras). Im Sri Guru Ram Das Niwas und Sri Guru Nanak Niwas sowie dem New Akal Rest House kannst du bis zu drei Nächte gegen eine Spende übernachten.


  • Shri Meenakshi Temple

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Rauschende Hochzeit - jeden Abend!

    Das ausgedehnte, fast rechteckige Tempelgelände liegt im Zentrum der Altstadt. In seiner heutigen Gestalt stammt der Tempel aus dem 17.Jh., sein Ursprung reicht jedoch mehr als 2000 Jahre zurück. Die neun steilen, treppenförmigen Türme versetzen dich in einen Farbenrausch: Dicht gedrängt findest du dort in Knallrot, Quietschgelb, Giftgrün und leuchtendem Türkis Götter, Tiere, Dämonen und Kraftmenschen aus Granit und Stuck. Der mit 48 m höchste Turm darf manchmal von innen bestiegen werden. Nicht-Hindus ist der Zugang zum innersten Heiligtum mit dem Schrein der Göttin nicht gestattet. Meenakshi, auch Parvati genannt, soll die Tochter eines Pandya-Königs gewesen sein. Sie wurde mit drei Brüsten geboren. Man prophezeite ihr, sie würde eine normale Gestalt annehmen, sobald ihr künftiger Ehemann sie erblicke. Der Gatte war Sundareshwarar, eine Inkarnation des Gottes Shiva, geheiratet wurde an der Stelle des heutigen Tempels. Dies wird jeden Abend mit einer großen Prozession und viel Weihrauch gefeiert, bei der Priester eine Shiva-Statue auf einer Sänfte zum Schrein von Meenakshi tragen. Sehenswert sind übrigens auch die Kunstschätze der Tausend-Säulen-Halle.

    • © saiko3p, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Rauschende Hochzeit - jeden Abend!

    Das ausgedehnte, fast rechteckige Tempelgelände liegt im Zentrum der Altstadt. In seiner heutigen Gestalt stammt der Tempel aus dem 17.Jh., sein Ursprung reicht jedoch mehr als 2000 Jahre zurück. Die neun steilen, treppenförmigen Türme versetzen dich in einen Farbenrausch: Dicht gedrängt findest du dort in Knallrot, Quietschgelb, Giftgrün und leuchtendem Türkis Götter, Tiere, Dämonen und Kraftmenschen aus Granit und Stuck. Der mit 48 m höchste Turm darf manchmal von innen bestiegen werden. Nicht-Hindus ist der Zugang zum innersten Heiligtum mit dem Schrein der Göttin nicht gestattet. Meenakshi, auch Parvati genannt, soll die Tochter eines Pandya-Königs gewesen sein. Sie wurde mit drei Brüsten geboren. Man prophezeite ihr, sie würde eine normale Gestalt annehmen, sobald ihr künftiger Ehemann sie erblicke. Der Gatte war Sundareshwarar, eine Inkarnation des Gottes Shiva, geheiratet wurde an der Stelle des heutigen Tempels. Dies wird jeden Abend mit einer großen Prozession und viel Weihrauch gefeiert, bei der Priester eine Shiva-Statue auf einer Sänfte zum Schrein von Meenakshi tragen. Sehenswert sind übrigens auch die Kunstschätze der Tausend-Säulen-Halle.


  • Mysore Palace

    Architektonische Highlights
    • © erhardpix, Thinkstock

    Der prächtige indosarazenische Palast der Wodeyar-Herrscher wurde vom Briten Henry Irwin 1912 vollendet. Es handelt sich um einen Neubau anstelle des abgebrannten alten Palastes.

    • © erhardpix, Thinkstock

    Der prächtige indosarazenische Palast der Wodeyar-Herrscher wurde vom Briten Henry Irwin 1912 vollendet. Es handelt sich um einen Neubau anstelle des abgebrannten alten Palastes.


  • Junagarh Fort

    Touristenattraktionen
    • © franck camhi, Thinkstock

    Den wohl urtümlichsten der großen Rajasthanpaläste schmückt eine kunstvolle Innendekoration. Für den seit dem 15.Jh. erbauten Palast wurden Blattgold und Kristallglas, Spiegeleffekte, chinesische Tapeten und holländische Kacheln eingesetzt. Höhepunkte sind Karan Mahal (Audienzhalle), Chandra Mahal (Mondpalast) und Anup Mahal (Wolkenpalast) mit Gemälden und Miniaturen. Ein Palastmuseum erinnert an das glanzvolle Leben der Rathore-Maharajas.

    • © franck camhi, Thinkstock

    Den wohl urtümlichsten der großen Rajasthanpaläste schmückt eine kunstvolle Innendekoration. Für den seit dem 15.Jh. erbauten Palast wurden Blattgold und Kristallglas, Spiegeleffekte, chinesische Tapeten und holländische Kacheln eingesetzt. Höhepunkte sind Karan Mahal (Audienzhalle), Chandra Mahal (Mondpalast) und Anup Mahal (Wolkenpalast) mit Gemälden und Miniaturen. Ein Palastmuseum erinnert an das glanzvolle Leben der Rathore-Maharajas.


  • Velha Goa

    Geographical
    • © nomadographer, Shutterstock

    Am Ufer des breiten Mandovi-Flusses leuchten weiße Barockkirchen in grünem Parkgelände: Hier war einst die Hauptstadt der portugiesischen Tropen. Geblieben sind auf weiten Rasenflächen Kirchen und Kirchenruinen, die auch an den heiligen Franz Xaver (1506-52) erinnern, den Landesheiligen Goas. In der Kirche Bom Jesus sieht man sein silbernes Reliquiar und seinen Sarkophag. Im Zentrum von Velha Goa steht die Sé (Cathedral) mit hohem Schiff und vergoldeten Altären (1562-1619).

    • Panaji
    • © nomadographer, Shutterstock

    Am Ufer des breiten Mandovi-Flusses leuchten weiße Barockkirchen in grünem Parkgelände: Hier war einst die Hauptstadt der portugiesischen Tropen. Geblieben sind auf weiten Rasenflächen Kirchen und Kirchenruinen, die auch an den heiligen Franz Xaver (1506-52) erinnern, den Landesheiligen Goas. In der Kirche Bom Jesus sieht man sein silbernes Reliquiar und seinen Sarkophag. Im Zentrum von Velha Goa steht die Sé (Cathedral) mit hohem Schiff und vergoldeten Altären (1562-1619).

    • Panaji

  • Rotes Fort

    Architektonische Highlights
    • © szefei, Shutterstock

    „Wenn es ein Paradies auf Erden gibt, dann ist es hier”, ist über dem Eingang der Halle für Privataudienzen zu lesen. Diese Worte von Erbauer Shah Jahan waren nicht übertrieben – auch wenn du heute vor ausgeräumten Hallen stehst. Seit der Mogulkaiser das Fort von 1639 bis 1648 bauen und die Paläste mit Edelstein-Einlegearbeiten, Seidendächern über Terrassen und kühlenden Wasserbächen ausstatten ließ, sind kriegerische Zeiten über diesen Orientzauber hinweggestürmt. So musst du die ehemalige Pracht vor allem in deiner Phantasie entstehen lassen.

    • © szefei, Shutterstock

    „Wenn es ein Paradies auf Erden gibt, dann ist es hier”, ist über dem Eingang der Halle für Privataudienzen zu lesen. Diese Worte von Erbauer Shah Jahan waren nicht übertrieben – auch wenn du heute vor ausgeräumten Hallen stehst. Seit der Mogulkaiser das Fort von 1639 bis 1648 bauen und die Paläste mit Edelstein-Einlegearbeiten, Seidendächern über Terrassen und kühlenden Wasserbächen ausstatten ließ, sind kriegerische Zeiten über diesen Orientzauber hinweggestürmt. So musst du die ehemalige Pracht vor allem in deiner Phantasie entstehen lassen.


  • Khajuraho

    Geographical
    • © Marc Venema, Shutterstock

    Kamasutra, Tantra und wilde Orgien – in den Erotiktempeln von Khajuraho geht’s pikant zu. Etwas abgelegen, doch den Umweg ist es wert. Die Hauptattraktion von Khajuraho wurde von den Steinmetzen der Chandellakönige erschaffen, einer kriegerischen Dynastie mit einer offensichtlich recht freizügigen Lebensphilosophie. Im 10.Jh. entstanden 85 Tempel mit einem Meer aus barbusigen Tänzerinnen und muskelbepackten Kriegern, davon etliche in eindeutigen Posen. Hunderte von Jahren lagen die Tempel im Dornröschenschlaf, verschluckt vom Dschungel. Bis ein von Queen Victoria gesandter Offizier 1850 auf die „Kamasutra-Tempel“ stieß, deren Anblick ihm angeblich die Schamröte ins Gesicht trieb.

    • 471606 Khajuraho
    • © Marc Venema, Shutterstock

    Kamasutra, Tantra und wilde Orgien – in den Erotiktempeln von Khajuraho geht’s pikant zu. Etwas abgelegen, doch den Umweg ist es wert. Die Hauptattraktion von Khajuraho wurde von den Steinmetzen der Chandellakönige erschaffen, einer kriegerischen Dynastie mit einer offensichtlich recht freizügigen Lebensphilosophie. Im 10.Jh. entstanden 85 Tempel mit einem Meer aus barbusigen Tänzerinnen und muskelbepackten Kriegern, davon etliche in eindeutigen Posen. Hunderte von Jahren lagen die Tempel im Dornröschenschlaf, verschluckt vom Dschungel. Bis ein von Queen Victoria gesandter Offizier 1850 auf die „Kamasutra-Tempel“ stieß, deren Anblick ihm angeblich die Schamröte ins Gesicht trieb.

    • 471606 Khajuraho

  • Bhuramal Rajmal Surana

    Schmuck

    Spitzenadresse für Diamant-, Rubin- und Smaragdschmuck, der Showroom ist ein Erlebnis.

    Spitzenadresse für Diamant-, Rubin- und Smaragdschmuck, der Showroom ist ein Erlebnis.


  • Fort Amber

    Architektonische Highlights
    • © Don Mammoser, Shutterstock

    Der Kontrast zwischen dem kahlen Bergrücken und der Palastarchitektur mit Marmor, Spiegeln und Säulen könnte größer nicht sein. Stilecht reitet man auf einem Elefanten hinauf. Auch wenn offiziell darauf geachtet wird, dass die Elefanten sich nicht überanstrengen, wird immer wieder von Zwischenfällen mit Misshandlungen berichtet. Daher lieber zu Fuß gehen. Seit 1592 wurde hier gebaut und ergänzt. Ganesh-Pol (Tor), Audienzhalle, Sukh Niwas (mit raffinierter Luftstromkühlung) und Shish-Mahal (Spiegelpalast) sind die Hauptattraktionen. Auf dem Berggipfel steht das leere, aber trutzige Fort Jaigarh.

    • © Don Mammoser, Shutterstock

    Der Kontrast zwischen dem kahlen Bergrücken und der Palastarchitektur mit Marmor, Spiegeln und Säulen könnte größer nicht sein. Stilecht reitet man auf einem Elefanten hinauf. Auch wenn offiziell darauf geachtet wird, dass die Elefanten sich nicht überanstrengen, wird immer wieder von Zwischenfällen mit Misshandlungen berichtet. Daher lieber zu Fuß gehen. Seit 1592 wurde hier gebaut und ergänzt. Ganesh-Pol (Tor), Audienzhalle, Sukh Niwas (mit raffinierter Luftstromkühlung) und Shish-Mahal (Spiegelpalast) sind die Hauptattraktionen. Auf dem Berggipfel steht das leere, aber trutzige Fort Jaigarh.


  • Udaipur

    Geographical
    • © photoff, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf den Spuren von 007

    Die im 16.Jh. gegründete Hauptstadt des einstigen Fürstentums Mewar (650 000 Ew.) gilt als eine der schönsten Städte Indiens. Aber allein schon die Lage zwischen bewaldeten Hügeln des Aravalli-Gebirges und mehreren Seen ist grandios. Udaipur ganz im Süden Rajasthans ist ein Traum aus weißem Marmor. Paläste spiegeln sich im Wasser, das Klima ist nicht ganz so heiß wie in den Wüstengebieten Rajasthans. Am späten Nachmittag bummelst du gemächlich zum Gangaur Ghat, der Treppe zum Wasser unterhalb des Bagore-ki-Haveli, wo sich ältere Damen in bunten Saris zum Plaudern treffen, und schaust dabei zu, wie plötzlich alles in ein warmes Gold getaucht wird. Romantiker lassen sich bei Sonnenuntergang über den Lake Pichola schippern, wo schon Roger Moore alias James Bond bei wilden Verfolgungsjagden für „Octopussy“ gefilmt wurde. Überhaupt ist Udaipur superromantisch mit seinen vielen Märchenpalästen, in denen du auch wohnen kannst.

    • Udaipur
    • © photoff, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf den Spuren von 007

    Die im 16.Jh. gegründete Hauptstadt des einstigen Fürstentums Mewar (650 000 Ew.) gilt als eine der schönsten Städte Indiens. Aber allein schon die Lage zwischen bewaldeten Hügeln des Aravalli-Gebirges und mehreren Seen ist grandios. Udaipur ganz im Süden Rajasthans ist ein Traum aus weißem Marmor. Paläste spiegeln sich im Wasser, das Klima ist nicht ganz so heiß wie in den Wüstengebieten Rajasthans. Am späten Nachmittag bummelst du gemächlich zum Gangaur Ghat, der Treppe zum Wasser unterhalb des Bagore-ki-Haveli, wo sich ältere Damen in bunten Saris zum Plaudern treffen, und schaust dabei zu, wie plötzlich alles in ein warmes Gold getaucht wird. Romantiker lassen sich bei Sonnenuntergang über den Lake Pichola schippern, wo schon Roger Moore alias James Bond bei wilden Verfolgungsjagden für „Octopussy“ gefilmt wurde. Überhaupt ist Udaipur superromantisch mit seinen vielen Märchenpalästen, in denen du auch wohnen kannst.

    • Udaipur

  • Ellora Caves

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Bauen in umgekehrter Richtung: Anstatt Steine aufeinanderzutürmen, wurde der mächtige Felsen von oben angegangen und alles so weggemeißelt, dass vom Felsen nur Außenwände, Treppe, Dach usw. stehen bleiben. Auf diese Weise schufen Mönche den Kailash-Tempel mit kunstvollen Skulpturen, der als der mächtigste Monolithbau (aus einem Stein gemacht) der Welt gilt. Der Kailash-Tempel – der Berg Kailash ist der Sitz der Götter im Himalaja – besteht aus einem Schrein für Nandi, den Bullen Shivas, sowie dem Haupttempel für das Lingam, das Shiva-Symbol.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Bauen in umgekehrter Richtung: Anstatt Steine aufeinanderzutürmen, wurde der mächtige Felsen von oben angegangen und alles so weggemeißelt, dass vom Felsen nur Außenwände, Treppe, Dach usw. stehen bleiben. Auf diese Weise schufen Mönche den Kailash-Tempel mit kunstvollen Skulpturen, der als der mächtigste Monolithbau (aus einem Stein gemacht) der Welt gilt. Der Kailash-Tempel – der Berg Kailash ist der Sitz der Götter im Himalaja – besteht aus einem Schrein für Nandi, den Bullen Shivas, sowie dem Haupttempel für das Lingam, das Shiva-Symbol.


  • Anjuna Flea Market (Hippy-Markt)

    Märkte und Flohmärkte
    • © Pavel Laputskov, Shutterstock

    In St. Michael’s Vaddo in Süd-Anjuna hatten Hippies in den 1970er-Jahren einen Flohmarkt gegründet. Heute zählt er zu Goas Hauptattraktionen - mit Ständen voller Kunsthandwerk aus Tibet, Nepal und Kaschmir, mit bunten Klamotten und Tattoo-Künstlern.

    • © Pavel Laputskov, Shutterstock

    In St. Michael’s Vaddo in Süd-Anjuna hatten Hippies in den 1970er-Jahren einen Flohmarkt gegründet. Heute zählt er zu Goas Hauptattraktionen - mit Ständen voller Kunsthandwerk aus Tibet, Nepal und Kaschmir, mit bunten Klamotten und Tattoo-Künstlern.


  • Majorda Beach

    Strände
    • © phil_berry, Shutterstock

    Hier, nördlich von Palolem, haben sich etliche Luxusresorts angesiedelt. So auch am palmenbestandenen Endlosstrand, der sich von Majorda bis Varca zieht.

    • 403713 Majorda
    • © phil_berry, Shutterstock

    Hier, nördlich von Palolem, haben sich etliche Luxusresorts angesiedelt. So auch am palmenbestandenen Endlosstrand, der sich von Majorda bis Varca zieht.

    • 403713 Majorda

  • Colva Beach

    Strände
    • © CRS PHOTO, Shutterstock

    Hier, nördlich von Palolem, haben sich etliche Luxusresorts angesiedelt. So auch am palmenbestandenen Endlosstrand, der sich von Majorda bis Varca zieht.

    • Majorda
    • © CRS PHOTO, Shutterstock

    Hier, nördlich von Palolem, haben sich etliche Luxusresorts angesiedelt. So auch am palmenbestandenen Endlosstrand, der sich von Majorda bis Varca zieht.

    • Majorda

  • Benaulim Beach

    Strände
    • © saiko3p, Shutterstock

    Hier, nördlich von Palolem, haben sich etliche Luxusresorts angesiedelt. So auch am palmenbestandenen Endlosstrand, der sich von Majorda bis Varca zieht.

    • Majorda
    • © saiko3p, Shutterstock

    Hier, nördlich von Palolem, haben sich etliche Luxusresorts angesiedelt. So auch am palmenbestandenen Endlosstrand, der sich von Majorda bis Varca zieht.

    • Majorda

  • Varca Beach

    Strände
    • © saiko3p, Shutterstock

    Hier, nördlich von Palolem, haben sich etliche Luxusresorts angesiedelt. So auch am palmenbestandenen Endlosstrand, der sich von Majorda bis Varca zieht.

    • Majorda
    • © saiko3p, Shutterstock

    Hier, nördlich von Palolem, haben sich etliche Luxusresorts angesiedelt. So auch am palmenbestandenen Endlosstrand, der sich von Majorda bis Varca zieht.

    • Majorda

  • Hampi

    Geographical
    • © BestForBest, Shutterstock

    Es ist wohl einer der ungewöhnlichsten Orte in Indien überhaupt. Hampi war einst die Hauptstadt des Vijayanagar-Imperiums, eines Königreichs, das sich über ganz Südindien bis nach Sri Lanka erstreckte. Über 200 Jahre lang (1336-1565) war Hampi eine blühende Stadt. Zur Hochzeit zählte die Stätte bis zu 500 000 Einwohner - das heutige Dorf Hampi hat nur noch rund 1500.Die einstige Schönheit der Stadt ist noch zu erahnen; 1986 wurde sie zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Im Umkreis von 26 km liegen zwischen bizarren Granitfelsen südlich des Tungabhadra-Flusses verstreute Ruinen, gut erhaltene Tempel und andere beeindruckende Gebäude.

    • © BestForBest, Shutterstock

    Es ist wohl einer der ungewöhnlichsten Orte in Indien überhaupt. Hampi war einst die Hauptstadt des Vijayanagar-Imperiums, eines Königreichs, das sich über ganz Südindien bis nach Sri Lanka erstreckte. Über 200 Jahre lang (1336-1565) war Hampi eine blühende Stadt. Zur Hochzeit zählte die Stätte bis zu 500 000 Einwohner - das heutige Dorf Hampi hat nur noch rund 1500.Die einstige Schönheit der Stadt ist noch zu erahnen; 1986 wurde sie zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Im Umkreis von 26 km liegen zwischen bizarren Granitfelsen südlich des Tungabhadra-Flusses verstreute Ruinen, gut erhaltene Tempel und andere beeindruckende Gebäude.


  • Om Beach

    Strände
    • © diy13, Shutterstock

    Die meisten Traveller besuchen den Pilgerort nicht wegen der Tempel, sondern wegen des legendären Om Beach. Die geschwungene Küstenlinie erinnert an das heilige Zeichen Om der Hindus und Buddhisten.

    • 581326 Gokarna
    • © diy13, Shutterstock

    Die meisten Traveller besuchen den Pilgerort nicht wegen der Tempel, sondern wegen des legendären Om Beach. Die geschwungene Küstenlinie erinnert an das heilige Zeichen Om der Hindus und Buddhisten.

    • 581326 Gokarna

  • Shravanabelagola

    Geographical
    • © Romtea, Shutterstock

    125 km östlich von Mangalore liegt dieser wichtige Pilgerort der Jains. In Shravanabelagola wurde die größte monolithische Statue von Lord Gomateswara, einer Gottheit der Jains, erbaut. Die 17 m hohe, nackte Figur aus Granit mit den überlangen Armen als Symbol der Weisheit ist 30 km weit zu sehen. Um auf den Vindhyagiri-Hügel zu kommen, musst du entweder 614 Stufen erklimmen oder dich mit einer Sänfte hochtragen lassen. Alle zwölf Jahre (zuletzt 2005) werden hier tagelange Zeremonien zu Ehren von Lord Gomateswara veranstaltet. Eintritt frei, Spenden willkommen.

    • Shravanabelagola
    • © Romtea, Shutterstock

    125 km östlich von Mangalore liegt dieser wichtige Pilgerort der Jains. In Shravanabelagola wurde die größte monolithische Statue von Lord Gomateswara, einer Gottheit der Jains, erbaut. Die 17 m hohe, nackte Figur aus Granit mit den überlangen Armen als Symbol der Weisheit ist 30 km weit zu sehen. Um auf den Vindhyagiri-Hügel zu kommen, musst du entweder 614 Stufen erklimmen oder dich mit einer Sänfte hochtragen lassen. Alle zwölf Jahre (zuletzt 2005) werden hier tagelange Zeremonien zu Ehren von Lord Gomateswara veranstaltet. Eintritt frei, Spenden willkommen.

    • Shravanabelagola

  • Nagarhole-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © Wildnerdpix, Shutterstock

    80 km südlich von Mysore liegt der Nagarhole National Park, das ehemalige Jagdgebiet der Maharajas von Mysore. Affen turnen in den Bäumen, dazu bietet der Park Lebensraum für über 200 Elefanten, mehr als 100 Tiger und über 50 Leoparden. Besucher können im Park viel unternehmen: Jeepsafaris, Bootsfahrten auf dem River Kabini, Kajak- und Tretboot-Touren und Wanderungen. Sehr schön zum Übernachten ist die Kabini River Lodge mit 24 großen Zimmern in verschiedenen Villen, dazu sechs Wohnzelte.

    • Nagarhole-Nationalpark, Mysore
    • © Wildnerdpix, Shutterstock

    80 km südlich von Mysore liegt der Nagarhole National Park, das ehemalige Jagdgebiet der Maharajas von Mysore. Affen turnen in den Bäumen, dazu bietet der Park Lebensraum für über 200 Elefanten, mehr als 100 Tiger und über 50 Leoparden. Besucher können im Park viel unternehmen: Jeepsafaris, Bootsfahrten auf dem River Kabini, Kajak- und Tretboot-Touren und Wanderungen. Sehr schön zum Übernachten ist die Kabini River Lodge mit 24 großen Zimmern in verschiedenen Villen, dazu sechs Wohnzelte.

    • Nagarhole-Nationalpark, Mysore

  • Konark Sun Temple

    Architektonische Highlights
    • © orin, Shutterstock

    Der Sonnentempel von Konark war auch als Black Pagoda bekannt, weil die Sandsteinmauern aus der Ferne so dunkel aussahen. Der 70 m hohe Tempelturm, der heute leider zerbröckelt daliegt, diente den europäischen Seefahrern als Orientierungspunkt. Zahlreiche Legenden ranken sich um ihn, es heißt, eingebaute Magneten hätten für viele Schiffsunglücke vor der Küste gesorgt. Lange Jahre lag der dem Sonnengott Surya gewidmete Tempel dann unter einer Sanddüne verborgen. Nachdem der Sand weggeschafft war, entdeckte man die einstige Pracht des Baus: ein überdimensionaler Wagen, der das Gefährt des Sonnengottes symbolisiert, von sieben Pferden gezogen. Davon ist nur noch eins übrig. Die Mauern mit den 3 m hohen 24 Wagenrädern kannst du noch heute bewundern. Hier sind tausende Skulpturen eingearbeitet – Götter, Vögel, Tiere, mythologische Figuren, Tänzer und jede Menge erotischer Darstellungen mit sinnlichen Nymphen und Liebespaaren.

    • © orin, Shutterstock

    Der Sonnentempel von Konark war auch als Black Pagoda bekannt, weil die Sandsteinmauern aus der Ferne so dunkel aussahen. Der 70 m hohe Tempelturm, der heute leider zerbröckelt daliegt, diente den europäischen Seefahrern als Orientierungspunkt. Zahlreiche Legenden ranken sich um ihn, es heißt, eingebaute Magneten hätten für viele Schiffsunglücke vor der Küste gesorgt. Lange Jahre lag der dem Sonnengott Surya gewidmete Tempel dann unter einer Sanddüne verborgen. Nachdem der Sand weggeschafft war, entdeckte man die einstige Pracht des Baus: ein überdimensionaler Wagen, der das Gefährt des Sonnengottes symbolisiert, von sieben Pferden gezogen. Davon ist nur noch eins übrig. Die Mauern mit den 3 m hohen 24 Wagenrädern kannst du noch heute bewundern. Hier sind tausende Skulpturen eingearbeitet – Götter, Vögel, Tiere, mythologische Figuren, Tänzer und jede Menge erotischer Darstellungen mit sinnlichen Nymphen und Liebespaaren.


  • The Great Backwaters

    Landschaftliche Highlights
    • © niladrilovesphotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mit dem Kanu durch Kerala

    Kochi ist neben Alappuzha eines der Sprungbretter in die Backwaters, ein malerisch schönes Geflecht aus Seen, Lagunen, Flüssen und von tropischer Natur gesäumten Kanälen. Die Backwaters lassen sich am besten auf einem Kettuvalam erkunden, das sind zu Hausbooten umgebaute Reisbarken. Egal ob ein Tag oder eine ganze Woche – beim gemächlichen Vorbeiziehen an kleinen Dörfern, Tempeln, Kirchen und üppigen Bananenplantagen vergisst du garantiert die Zeit. Ganz nah dran am Leben in den Backwaters bist du, wenn du ein Kanu mietest und durch die kleinen Kanäle paddelst. Gibt es auch als geführte Touren.

    • © niladrilovesphotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mit dem Kanu durch Kerala

    Kochi ist neben Alappuzha eines der Sprungbretter in die Backwaters, ein malerisch schönes Geflecht aus Seen, Lagunen, Flüssen und von tropischer Natur gesäumten Kanälen. Die Backwaters lassen sich am besten auf einem Kettuvalam erkunden, das sind zu Hausbooten umgebaute Reisbarken. Egal ob ein Tag oder eine ganze Woche – beim gemächlichen Vorbeiziehen an kleinen Dörfern, Tempeln, Kirchen und üppigen Bananenplantagen vergisst du garantiert die Zeit. Ganz nah dran am Leben in den Backwaters bist du, wenn du ein Kanu mietest und durch die kleinen Kanäle paddelst. Gibt es auch als geführte Touren.


  • Vijaya Nagar

    Touristenattraktionen
    • © Pikoso.kz, Shutterstock

    Es sind vor allem die Ruinen der untergegangenen Königsstadt Vijayanagara, die den entlegenen Ort (2800 Ew.) so magisch machen. Fast surreal wirkt die Landschaft, die sich unter dem Matanga Hill ausbreitet: ein gigantischer Steingarten aus rotbraunen Felsformationen, dazwischen grazile Steinpavillons. Bei diesen sogenannten Mantapas handelt es sich um Überreste von Vijayanagara, der „Stadt des Sieges“. Von hier aus herrschten die Könige der gleichnamigen Hindudynastie von 1336 bis 1565 über weite Teile Südindiens. Bis zum flammenreichen Untergang 1565 lebte man dort in Prunk und Pomp. Selbst die Elefantenstallungen waren edler als heute so manches Guesthouse in Hampi. Einige der Palast- und Tempelruinen auf dem insgesamt 26 km² großen Areal erreichst du bei einem Spaziergang entlang des Tungabhadra-Flusses, der sich blaugrau, im Monsun rotbraun durch die Landschaft schlängelt. Alternativ leihst du ein Fahrrad oder mietest eine Rikscha. Geradezu magisch ist Hampi bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang, der perfekte Ort dafür ist der Hanuman-Tempel in Anegondi.

    • © Pikoso.kz, Shutterstock

    Es sind vor allem die Ruinen der untergegangenen Königsstadt Vijayanagara, die den entlegenen Ort (2800 Ew.) so magisch machen. Fast surreal wirkt die Landschaft, die sich unter dem Matanga Hill ausbreitet: ein gigantischer Steingarten aus rotbraunen Felsformationen, dazwischen grazile Steinpavillons. Bei diesen sogenannten Mantapas handelt es sich um Überreste von Vijayanagara, der „Stadt des Sieges“. Von hier aus herrschten die Könige der gleichnamigen Hindudynastie von 1336 bis 1565 über weite Teile Südindiens. Bis zum flammenreichen Untergang 1565 lebte man dort in Prunk und Pomp. Selbst die Elefantenstallungen waren edler als heute so manches Guesthouse in Hampi. Einige der Palast- und Tempelruinen auf dem insgesamt 26 km² großen Areal erreichst du bei einem Spaziergang entlang des Tungabhadra-Flusses, der sich blaugrau, im Monsun rotbraun durch die Landschaft schlängelt. Alternativ leihst du ein Fahrrad oder mietest eine Rikscha. Geradezu magisch ist Hampi bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang, der perfekte Ort dafür ist der Hanuman-Tempel in Anegondi.


  • Mamallapuram

    Geographical
    • © Roger Siljander, Shutterstock

    55 km südlich von Chennai liegt bei der gleichnamigen Ortschaft (13 400 Ew.) das unvergleichliche Unesco-Weltkulturerbe Mamallapuram. Bis heute hat sich dort die Steinmetztradition gehalten, überall ist der Klang von Hammer und Meißel zu hören. Um den Zauber der einstigen Hauptstadt der Pallava-Könige und ihrer Tempel auf sich wirken zu lassen, brauchst du Zeit. Es empfiehlt sich, ein Fahrrad zu leihen. Majestätisch ragt der Sea Shore Temple aus dem 7.Jh. mit seinen beiden Zwillingsschreinen über die Küste. In einen 500 m langen Felsen wurden mehrere Tempel gehauen. Wegen seiner realistischen Darstellungen in einer Säulenhalle ist der Krishna Mandapam der realistischste. Die fünf Tempelwagen, rathas, wurden als Monolithe aus einem einzigen Steinblock gemeißelt, haben jedoch keine Räder. Zwischen den Wagen steht ein lebensgroßer Steinelefant. Arjunas Buße ist das größte Flachrelief der Welt (27 x 9 m) - voller Elefanten, Himmelswesen und Menschen. Von der Natur geformt wurde Krishnas Butterkugel - ein riesiger, tonnenschwerer Granitblock, der dem Gesetz der Schwerkraft zum Trotz den stark geneigten Hang nicht hinunterrollt. Wegen des netten Ambiente steigen Crews internationaler Fluggesellschaften gern im Ideal Beach Resort ab. Die weiß-roten Villen mit 68 Zimmern liegen in einem großen Garten, mit Ayurveda- Zentrum, Beauty Parlor, Tennisplatz und Pool. Die 72 hellen Zimmer im Sea Breeze sind zwar schlicht, dafür bietet das Hotel einen schönen Blick auf den Meerestempel. Es hat einen Pool, Gartenrestaurant und Ayurveda-Zentrum.

    • 603104 Mamallapuram
    • © Roger Siljander, Shutterstock

    55 km südlich von Chennai liegt bei der gleichnamigen Ortschaft (13 400 Ew.) das unvergleichliche Unesco-Weltkulturerbe Mamallapuram. Bis heute hat sich dort die Steinmetztradition gehalten, überall ist der Klang von Hammer und Meißel zu hören. Um den Zauber der einstigen Hauptstadt der Pallava-Könige und ihrer Tempel auf sich wirken zu lassen, brauchst du Zeit. Es empfiehlt sich, ein Fahrrad zu leihen. Majestätisch ragt der Sea Shore Temple aus dem 7.Jh. mit seinen beiden Zwillingsschreinen über die Küste. In einen 500 m langen Felsen wurden mehrere Tempel gehauen. Wegen seiner realistischen Darstellungen in einer Säulenhalle ist der Krishna Mandapam der realistischste. Die fünf Tempelwagen, rathas, wurden als Monolithe aus einem einzigen Steinblock gemeißelt, haben jedoch keine Räder. Zwischen den Wagen steht ein lebensgroßer Steinelefant. Arjunas Buße ist das größte Flachrelief der Welt (27 x 9 m) - voller Elefanten, Himmelswesen und Menschen. Von der Natur geformt wurde Krishnas Butterkugel - ein riesiger, tonnenschwerer Granitblock, der dem Gesetz der Schwerkraft zum Trotz den stark geneigten Hang nicht hinunterrollt. Wegen des netten Ambiente steigen Crews internationaler Fluggesellschaften gern im Ideal Beach Resort ab. Die weiß-roten Villen mit 68 Zimmern liegen in einem großen Garten, mit Ayurveda- Zentrum, Beauty Parlor, Tennisplatz und Pool. Die 72 hellen Zimmer im Sea Breeze sind zwar schlicht, dafür bietet das Hotel einen schönen Blick auf den Meerestempel. Es hat einen Pool, Gartenrestaurant und Ayurveda-Zentrum.

    • 603104 Mamallapuram

  • Udagamandalam

    Geographical
    • © pjhpix, Shutterstock

    Als Zuflucht vor der Hitze der Ebenen richteten sich die Kolonialherren zwischen 1858 und 1947 für die Sommermonate komfortable Unterkünfte in den kühlen Bergen ein. Von dort betrieben sie sogar die Regierungsgeschäfte. Dadurch wurden sogenannte hill stations wie Ooty, Munnar, Coonoor und Kodaikanal in Südindien sehr bekannt. Im Winter sinken die Temperaturen in der Höhe auch mal bis auf den Gefrierpunkt. Die „Königin der hill stations“, wie Ooty (auch Ootacamund; 384 000 Ew.) auch genannt wird, entstand im frühen 19.Jh., eingebettet in eine Hügellandschaft, grüne Teeplantagen, Pinien- und Eukalyptuswälder. Der Ort zieht sich über weite Hänge, an den gewundenen Straßen stehen hübsche Häuser mit Blumengärten. Etwas außerhalb aber ähneln die heruntergewirtschafteten Viertel eher brasilianischen Slums. Die Briten vertrieben sich einst ihre Zeit in Ooty mit Tennis, Golf, Reiten und dem typischen Clubleben, heute ist hier eher Trekking angesagt. Erholsam ist der Bergort mit seinem hohen Freizeitwert auf jeden Fall noch immer.

    • Udagamandalam
    • © pjhpix, Shutterstock

    Als Zuflucht vor der Hitze der Ebenen richteten sich die Kolonialherren zwischen 1858 und 1947 für die Sommermonate komfortable Unterkünfte in den kühlen Bergen ein. Von dort betrieben sie sogar die Regierungsgeschäfte. Dadurch wurden sogenannte hill stations wie Ooty, Munnar, Coonoor und Kodaikanal in Südindien sehr bekannt. Im Winter sinken die Temperaturen in der Höhe auch mal bis auf den Gefrierpunkt. Die „Königin der hill stations“, wie Ooty (auch Ootacamund; 384 000 Ew.) auch genannt wird, entstand im frühen 19.Jh., eingebettet in eine Hügellandschaft, grüne Teeplantagen, Pinien- und Eukalyptuswälder. Der Ort zieht sich über weite Hänge, an den gewundenen Straßen stehen hübsche Häuser mit Blumengärten. Etwas außerhalb aber ähneln die heruntergewirtschafteten Viertel eher brasilianischen Slums. Die Briten vertrieben sich einst ihre Zeit in Ooty mit Tennis, Golf, Reiten und dem typischen Clubleben, heute ist hier eher Trekking angesagt. Erholsam ist der Bergort mit seinem hohen Freizeitwert auf jeden Fall noch immer.

    • Udagamandalam

  • Alwar City Palace Vinay Villas Palace

    Museen
    • © Attila JANDI, Shutterstock

    Eine monumentale Kuriosität ist der Mitte des 19.Jhs. erbaute Stadtpa-last. Die meisten Räume kannst du allerdings nicht besichtigen – dort sind Regierungsstellen untergebracht. Das öffentlich zugängliche Government Museum im opulent ausgebreiteten Palastkomplex ist nicht leicht zu finden. Über Höfe, durch schwere Tore, an lauter Amtsstuben vorbei steigen Sie im Halbdunkel über Rampen und Treppen zum fünften, obersten Stockwerk hinauf: zu den Skulpturen aus dem 11.Jh., silbernen Tischen, Jagdtrophäen, Waffen, Musikinstrumenten und einem Marmorspucknapf mit Golddekor. Im Saal der Kalligrafien und Miniaturen sind neben Werken der berühmten Bundi-Malschule auch meterlange Rollbilder und Mogulporträts ausgestellt.

    • © Attila JANDI, Shutterstock

    Eine monumentale Kuriosität ist der Mitte des 19.Jhs. erbaute Stadtpa-last. Die meisten Räume kannst du allerdings nicht besichtigen – dort sind Regierungsstellen untergebracht. Das öffentlich zugängliche Government Museum im opulent ausgebreiteten Palastkomplex ist nicht leicht zu finden. Über Höfe, durch schwere Tore, an lauter Amtsstuben vorbei steigen Sie im Halbdunkel über Rampen und Treppen zum fünften, obersten Stockwerk hinauf: zu den Skulpturen aus dem 11.Jh., silbernen Tischen, Jagdtrophäen, Waffen, Musikinstrumenten und einem Marmorspucknapf mit Golddekor. Im Saal der Kalligrafien und Miniaturen sind neben Werken der berühmten Bundi-Malschule auch meterlange Rollbilder und Mogulporträts ausgestellt.


  • Ranthambore Tiger Reserve

    Landschaftliche Highlights
    • © Ondrej Prosicky, Shutterstock

    Mit knapp 400 km² einer der kleineren Nationalparks, haben der Ranthambore National Park und sein CTiger Reserve Ranthambore eine Menge zu bieten. Dazu gehören nicht nur eine großartige Dschungellandschaft mit Seen und Teichen, sondern auch die Zeugnisse einer über tausendjährigen Kultur – mit dem Ranthambore Fort (gegründet 994), Tempeln und kleinen Palästen wie dem Jogi Mahal. Der Initiative hartnäckiger Naturfreunde, voran Fateh Singh Rathores, ist gegen alle Widerstände die Existenz und Erhaltung des Parks, seiner Tiger, Leoparden, Panther, Antilopen, Krokodile und Hunderter anderer Arten, zu verdanken.

    • © Ondrej Prosicky, Shutterstock

    Mit knapp 400 km² einer der kleineren Nationalparks, haben der Ranthambore National Park und sein CTiger Reserve Ranthambore eine Menge zu bieten. Dazu gehören nicht nur eine großartige Dschungellandschaft mit Seen und Teichen, sondern auch die Zeugnisse einer über tausendjährigen Kultur – mit dem Ranthambore Fort (gegründet 994), Tempeln und kleinen Palästen wie dem Jogi Mahal. Der Initiative hartnäckiger Naturfreunde, voran Fateh Singh Rathores, ist gegen alle Widerstände die Existenz und Erhaltung des Parks, seiner Tiger, Leoparden, Panther, Antilopen, Krokodile und Hunderter anderer Arten, zu verdanken.


  • Khawaja Gharib Nawaz

    Architektonische Highlights
    • © Shahena z, Shutterstock

    Im Zentrum eines großen Moscheenkomplexes steht das stets von zahllosen Pilgern umdrängte Grabmal des Sufilehrers und Heiligen Khwaja Moinuddin Chisti (1143–1235), des Beschützers derArmen. Vielen Gläubigen gilt es als das nach Mekka wichtigste islamische Heiligtum. Die Sufis wendeten sich von der strengen islamischen Gesetzlichkeit ab und suchten nach emotionaler, ekstatischer Vereinigung mit Gott. Zwei riesige Eisenbottiche am Eingang werden zu Festen mit einem von reichen Pilgern gespendeten Reisgericht mit Rosinen, Mandeln und ghee (Butterfett) gefüllt. Eine bescheidenere Speisung wird täglich ausgeteilt. In der Nähe stehen die von den Mogulkaisern errichteten Moscheen Akbar Masjid (um 1570) und Shah Jahan Masjid (um 1650).

    • © Shahena z, Shutterstock

    Im Zentrum eines großen Moscheenkomplexes steht das stets von zahllosen Pilgern umdrängte Grabmal des Sufilehrers und Heiligen Khwaja Moinuddin Chisti (1143–1235), des Beschützers derArmen. Vielen Gläubigen gilt es als das nach Mekka wichtigste islamische Heiligtum. Die Sufis wendeten sich von der strengen islamischen Gesetzlichkeit ab und suchten nach emotionaler, ekstatischer Vereinigung mit Gott. Zwei riesige Eisenbottiche am Eingang werden zu Festen mit einem von reichen Pilgern gespendeten Reisgericht mit Rosinen, Mandeln und ghee (Butterfett) gefüllt. Eine bescheidenere Speisung wird täglich ausgeteilt. In der Nähe stehen die von den Mogulkaisern errichteten Moscheen Akbar Masjid (um 1570) und Shah Jahan Masjid (um 1650).


  • Nathmal Ki Haveli

    Architektonische Highlights
    • © Olena Tur, Shutterstock

    Der wahre Reichtum von Jaisalmer sind die Havelis mit ihren kunstvoll durchbrochenen Fassaden, Erkerund Balkonwänden. Dank des trockenen Klimas blieben die Steinschnitzereien mit allen Feinheiten fast unversehrt erhalten. Nirgendwo sonst wurden sie in solcher Fülle geschaffen. Reiche Rajasthani leisten sich noch heute Neubauten im gleichen Stil. Besichtigen kannst du allerdings nur wenige, wie das um 1815 vom damaligen Premierminister Salim Singh Mehta erbaute Salim Singh Haveli (in der Nähe des Haupteingangs zum Fort) mit besonders filigran geschnitzter Balkonfassade. Noch prächtiger ist der reich verzierte Patwon ki Haveli (1805) mit zwei fast symmetrischen Hauptflügeln. In der großen Innenhalle und auf zwei Stockwerken bieten Läden Kunsthandwerk, Teppiche und Silber an. Einen herrlichen Ausblick hast du vom Dach über die Altstadt aufs Fort.

    • © Olena Tur, Shutterstock

    Der wahre Reichtum von Jaisalmer sind die Havelis mit ihren kunstvoll durchbrochenen Fassaden, Erkerund Balkonwänden. Dank des trockenen Klimas blieben die Steinschnitzereien mit allen Feinheiten fast unversehrt erhalten. Nirgendwo sonst wurden sie in solcher Fülle geschaffen. Reiche Rajasthani leisten sich noch heute Neubauten im gleichen Stil. Besichtigen kannst du allerdings nur wenige, wie das um 1815 vom damaligen Premierminister Salim Singh Mehta erbaute Salim Singh Haveli (in der Nähe des Haupteingangs zum Fort) mit besonders filigran geschnitzter Balkonfassade. Noch prächtiger ist der reich verzierte Patwon ki Haveli (1805) mit zwei fast symmetrischen Hauptflügeln. In der großen Innenhalle und auf zwei Stockwerken bieten Läden Kunsthandwerk, Teppiche und Silber an. Einen herrlichen Ausblick hast du vom Dach über die Altstadt aufs Fort.