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Georgien Must Sees























Geographical
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Touristenattraktionen
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Botanische Gärten & Parks
Altstadt
Geographical © Olena Znak, Shutterstock
Weil die persische Armee 1795 die Altstadt zerstörte, wurde sie im 19.Jh. wieder aufgebaut. Aber: das Konzept aus dem Mittelalter behielt man dabei im Blick. Zum Glück! Denn so kannst du am östlichen Ufer der Kura wunderbar durch die charmanten gewundenen Gässchen schlendern. Einige Fassaden könnten noch ein wenig Putz und Farbe vertragen.
- Tiflis
© Olena Znak, Shutterstock
Weil die persische Armee 1795 die Altstadt zerstörte, wurde sie im 19.Jh. wieder aufgebaut. Aber: das Konzept aus dem Mittelalter behielt man dabei im Blick. Zum Glück! Denn so kannst du am östlichen Ufer der Kura wunderbar durch die charmanten gewundenen Gässchen schlendern. Einige Fassaden könnten noch ein wenig Putz und Farbe vertragen.
- Tiflis
Seilbahnfahrt zur Festung Narikala
Touristenattraktionen © Labunskiy Konstantin, Shutterstock
Nimm die Seilbahn vom Rike Park an der Friedensbrücke. Die kleinen Gondeln sind günstig und fahren nonstop bis spät abends. Von unterwegs hast du schon tolle Ausblicke auf die Burg, die Altstadt und den Rest von Tbilisi – von oben aber erst recht.
- Rike Park, Tbilisi
© Labunskiy Konstantin, Shutterstock
Nimm die Seilbahn vom Rike Park an der Friedensbrücke. Die kleinen Gondeln sind günstig und fahren nonstop bis spät abends. Von unterwegs hast du schon tolle Ausblicke auf die Burg, die Altstadt und den Rest von Tbilisi – von oben aber erst recht.
- Rike Park, Tbilisi
Gergeti Dreifaltigkeitskirche
Architektonische Highlights © Marc Stephan, Shutterstock
Du kommst zum ersten Mal nach Stepantsminda und richtest deinen Blick nach oben? Hold my beer! würde es in einem Internet-Meme heißen. Denn die Dreifaltigkeitskirche erhebt sich so außergewöhnlich spektakulär direkt über dem Bergort, dass sie – und die Ausblicke von ihr – zu einem der beliebtesten Fotomotive ganz Georgiens geworden sind.
- Kazbegi, Oni
© Marc Stephan, Shutterstock
Du kommst zum ersten Mal nach Stepantsminda und richtest deinen Blick nach oben? Hold my beer! würde es in einem Internet-Meme heißen. Denn die Dreifaltigkeitskirche erhebt sich so außergewöhnlich spektakulär direkt über dem Bergort, dass sie – und die Ausblicke von ihr – zu einem der beliebtesten Fotomotive ganz Georgiens geworden sind.
- Kazbegi, Oni
Sighnaghi
Geographical © Irina Sen, Shutterstock
Die wahrscheinlich sympathischste Kleinstadt Georgiens (1500 Ew.) besticht durch ihre Lage hoch auf dem Berg, ihren gemütlichen Ortskern mit dem begrenzten Autoverkehr, die steilen Sträßchen, die zahllosen Aussichtspunkten und Restaurants.
- Sighnaghi
© Irina Sen, Shutterstock
Die wahrscheinlich sympathischste Kleinstadt Georgiens (1500 Ew.) besticht durch ihre Lage hoch auf dem Berg, ihren gemütlichen Ortskern mit dem begrenzten Autoverkehr, die steilen Sträßchen, die zahllosen Aussichtspunkten und Restaurants.
- Sighnaghi
Kloster Dawit Garedscha
Architektonische Highlights © LukeOnTheRoad, Shutterstock
Das Kloster (auch David Gareji oder David Garedscha) an der Grenze zu Aserbaidschan ist Luftlinie gar nicht so weit von der Hauptstadt Tbilisi entfernt, dennoch hast du das Gefühl, irgendwo weit weg in der Steppe gelandet zu sein. Die gesamte Anlage am Berg Udabno von David Gareja stammt aus dem 6.Jh. und besteht eigentlich aus 15 unabhängigen Klöstern – fast alle sind in den Steilhängen versteckt und nicht zugänglich.
- Udabno
© LukeOnTheRoad, Shutterstock
Das Kloster (auch David Gareji oder David Garedscha) an der Grenze zu Aserbaidschan ist Luftlinie gar nicht so weit von der Hauptstadt Tbilisi entfernt, dennoch hast du das Gefühl, irgendwo weit weg in der Steppe gelandet zu sein. Die gesamte Anlage am Berg Udabno von David Gareja stammt aus dem 6.Jh. und besteht eigentlich aus 15 unabhängigen Klöstern – fast alle sind in den Steilhängen versteckt und nicht zugänglich.
- Udabno
Akhaltsikhe (Rabati) Castle
Architektonische Highlights © trabantos, Shutterstock
Insider-Tipp Wer zu spät kommt, schont das Budget
Eine kleine Stadt in der Stadt ist die Festung, die auch Rabati Castle oder Akhaltsikhe Castle genannt wird. Vom Stadtkern windet sich die Straße zum Eingang der Burg bergauf und mit ihr die schon von Weitem sichtbare Festungsmauer. Sobald du ihr schmuckvolles Portal durchschritten hast, tauchst du in eine andere Welt ein: Zunächst stößt du auf einen Platz mit Hotels und Cafés, dann führen in alle Richtungen Treppen hinauf zu immer neuen, herrlichen Perspektiven. Kernstück der Anlage ist das Schloss der Dschaqeli-Familie, doch es gibt auch eine Moschee, eine Zitadelle, eine orthodoxe Kirche und ein Amphitheater. Vor allem aber findest du ganz, ganz viele Türmchen und Türme, Ecken und Winkel, Stufen und Mauern, Gärtchen und Plätzchen, Ausblicke und Einblicke in eine Welt wie aus tausendundeiner Nacht. Die Festung aus dem 9.Jh. trug den Namen Lomsia, was so viel wie „Löwe“ bedeutet. Seit dem 12.Jh. heißt der Ort Akhaltsikhe („neue Festung“). Das Bauwerk machte schwere Zeiten durch, aber 2012 wurde es wunderbar restauriert. Allein für die Beleuchtung bei Nacht hat die Anlage einen Oscar verdient. Nimm dir unbedingt ausreichend Zeit, um hin- und herzulaufen, komm bei Tageslicht, bei Dämmerung und bei Dunkelheit – die Anlage steht jederzeit offen – und die Traumfotos machen sich wie von allein. Am Eingang in die Festung gibt es ein Informationszentrum mit Kasse. Ist diese geschlossen, spazierst du kostenlos in die Festung, nur die Innenräume sind dann nicht zugänglich. Auf die Ausstellungen mit Waffen, alter Kleidung etc. kannst du getrost verzichten, das Spektakuläre ist die Anlage.
- 0800 Akhaltsikhe
- http://www.rabati.ge/
© trabantos, Shutterstock
Insider-Tipp Wer zu spät kommt, schont das Budget
Eine kleine Stadt in der Stadt ist die Festung, die auch Rabati Castle oder Akhaltsikhe Castle genannt wird. Vom Stadtkern windet sich die Straße zum Eingang der Burg bergauf und mit ihr die schon von Weitem sichtbare Festungsmauer. Sobald du ihr schmuckvolles Portal durchschritten hast, tauchst du in eine andere Welt ein: Zunächst stößt du auf einen Platz mit Hotels und Cafés, dann führen in alle Richtungen Treppen hinauf zu immer neuen, herrlichen Perspektiven. Kernstück der Anlage ist das Schloss der Dschaqeli-Familie, doch es gibt auch eine Moschee, eine Zitadelle, eine orthodoxe Kirche und ein Amphitheater. Vor allem aber findest du ganz, ganz viele Türmchen und Türme, Ecken und Winkel, Stufen und Mauern, Gärtchen und Plätzchen, Ausblicke und Einblicke in eine Welt wie aus tausendundeiner Nacht. Die Festung aus dem 9.Jh. trug den Namen Lomsia, was so viel wie „Löwe“ bedeutet. Seit dem 12.Jh. heißt der Ort Akhaltsikhe („neue Festung“). Das Bauwerk machte schwere Zeiten durch, aber 2012 wurde es wunderbar restauriert. Allein für die Beleuchtung bei Nacht hat die Anlage einen Oscar verdient. Nimm dir unbedingt ausreichend Zeit, um hin- und herzulaufen, komm bei Tageslicht, bei Dämmerung und bei Dunkelheit – die Anlage steht jederzeit offen – und die Traumfotos machen sich wie von allein. Am Eingang in die Festung gibt es ein Informationszentrum mit Kasse. Ist diese geschlossen, spazierst du kostenlos in die Festung, nur die Innenräume sind dann nicht zugänglich. Auf die Ausstellungen mit Waffen, alter Kleidung etc. kannst du getrost verzichten, das Spektakuläre ist die Anlage.
- 0800 Akhaltsikhe
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Wardsia
Geographical © Koroleva Yana, Shutterstock
Insider-Tipp Wellness im Nirgendwo
Fast ganz im Süden Zentralgeorgiens, nahe der türkischen und auch nicht weit von der armenischen Grenze, liegt diese unglaubliche Festungsstadt. Schon bei der Anfahrt entlang der Kura bietet sich dir ein erster Blick auf die durchlöcherte Felswand, die auf der anderen Flussseite wie eine gigantische Bienenwabe oder ein Schweizer Käse anmutet. Vor Ort geht’s vom Eingangsbereich neben dem Parkplatz erst mal per Bus hinauf. Du kannst auch zu Fuß gehen, aber gib das kleine Extrageld lieber aus, denn zu laufen gibt es später noch unglaublich viel. An der Felswand angekommen, kletterst auf gut befestigten Wegen praktisch durch die Wand hindurch und kannst immer wieder in die „Löcher“ hineinschauen, die als Wohnungen, Versammlungs- und Wirtschaftsräume dienten. Im weiteren Verlauf teilen sich die Wege in zwei oder drei Etagen. Der Weg führt dich durch den Innenraum einer faszinierenden Felsenkirche, danach kommst du noch höher und wieder hinaus in die Wand – mit einem Traumblick auf die weite Berglandschaft. Trotz der Verzweigungen führt der Weg zielgerichtet immer weiter durch den Felsen, bis er auf in den Stein gehauenen hohen Stufen hinunterführt und schließlich unten ebenerdig zurück zum Parkplatz. Die Wege durch den Fels sind zwar ganz ordentlich gesichert, es gibt Geländer etc., aber ein bisschen Fitness und Schwindelfreiheit brauchst du trotzdem. Und: bei Hitze lieber nicht mittags die Tour machen! Anders als die Felsenstadt Uplistsikhe bei Gori gibt es Wardzia übrigens nicht schon seit der Antike, sondern „erst“ seit dem Mittelalter (12.Jh.). Direkt am Parkplatz und Eingang zur Felsenstadt gelegen, aber dennoch keine Touristenfalle ist das Restaurant Ak Var Dzia. Das Lokal hat hübsche Sitzplätze draußen am Flussufer und serviert sehr anständige Hausmannskost, Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Noch unternehmungslustig? Die Straße am Fluss Kura in Richtung türkische Grenze führt auch hinter Wardzia noch kilometerweit durch sehr hübsche Landschaften, u .a. zu einem Nonnenkloster (zuletzt für Besucher geschlossen). Schon nach wenigen hundert Metern gibt es links am Flussufer ein etwas heruntergekommenes, aber charmantes Badehäuschen mit Schwefelpool. Das Schild an der Straße ist leicht zu übersehen. Ein älterer Mann sitzt in seinem Auto, wenn er sich nicht gerade um seine Kühe kümmert, und kassiert das Eintrittsgeld. Gönn dir diese Muskelentspannung nach der Felsenwanderung!
- Gogasheni
© Koroleva Yana, Shutterstock
Insider-Tipp Wellness im Nirgendwo
Fast ganz im Süden Zentralgeorgiens, nahe der türkischen und auch nicht weit von der armenischen Grenze, liegt diese unglaubliche Festungsstadt. Schon bei der Anfahrt entlang der Kura bietet sich dir ein erster Blick auf die durchlöcherte Felswand, die auf der anderen Flussseite wie eine gigantische Bienenwabe oder ein Schweizer Käse anmutet. Vor Ort geht’s vom Eingangsbereich neben dem Parkplatz erst mal per Bus hinauf. Du kannst auch zu Fuß gehen, aber gib das kleine Extrageld lieber aus, denn zu laufen gibt es später noch unglaublich viel. An der Felswand angekommen, kletterst auf gut befestigten Wegen praktisch durch die Wand hindurch und kannst immer wieder in die „Löcher“ hineinschauen, die als Wohnungen, Versammlungs- und Wirtschaftsräume dienten. Im weiteren Verlauf teilen sich die Wege in zwei oder drei Etagen. Der Weg führt dich durch den Innenraum einer faszinierenden Felsenkirche, danach kommst du noch höher und wieder hinaus in die Wand – mit einem Traumblick auf die weite Berglandschaft. Trotz der Verzweigungen führt der Weg zielgerichtet immer weiter durch den Felsen, bis er auf in den Stein gehauenen hohen Stufen hinunterführt und schließlich unten ebenerdig zurück zum Parkplatz. Die Wege durch den Fels sind zwar ganz ordentlich gesichert, es gibt Geländer etc., aber ein bisschen Fitness und Schwindelfreiheit brauchst du trotzdem. Und: bei Hitze lieber nicht mittags die Tour machen! Anders als die Felsenstadt Uplistsikhe bei Gori gibt es Wardzia übrigens nicht schon seit der Antike, sondern „erst“ seit dem Mittelalter (12.Jh.). Direkt am Parkplatz und Eingang zur Felsenstadt gelegen, aber dennoch keine Touristenfalle ist das Restaurant Ak Var Dzia. Das Lokal hat hübsche Sitzplätze draußen am Flussufer und serviert sehr anständige Hausmannskost, Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Noch unternehmungslustig? Die Straße am Fluss Kura in Richtung türkische Grenze führt auch hinter Wardzia noch kilometerweit durch sehr hübsche Landschaften, u .a. zu einem Nonnenkloster (zuletzt für Besucher geschlossen). Schon nach wenigen hundert Metern gibt es links am Flussufer ein etwas heruntergekommenes, aber charmantes Badehäuschen mit Schwefelpool. Das Schild an der Straße ist leicht zu übersehen. Ein älterer Mann sitzt in seinem Auto, wenn er sich nicht gerade um seine Kühe kümmert, und kassiert das Eintrittsgeld. Gönn dir diese Muskelentspannung nach der Felsenwanderung!
- Gogasheni
Prometheus Cave Natural Monument
Landschaftliche Highlights © natakontur, Shutterstock
Gleich nördlich von Tskaltubo wartet der Abstieg in eine grandiose Unterwelt: Fast 1,5 km lang geht es durch die schönste der in Georgien so zahlreichen Karsthöhlen, du findest sie auch als Prometheus Cave Natural Monument.
- Kumistavi
- https://apa.gov.ge/
© natakontur, Shutterstock
Gleich nördlich von Tskaltubo wartet der Abstieg in eine grandiose Unterwelt: Fast 1,5 km lang geht es durch die schönste der in Georgien so zahlreichen Karsthöhlen, du findest sie auch als Prometheus Cave Natural Monument.
- Kumistavi
- https://apa.gov.ge/
Okatse Canyon Visitor Center
Landschaftliche Highlights © Andrey Pozharskiy, Shutterstock
Insider-Tipp Selbstfahrer sparen kräftig
Das Okatse Canyon Visitor Center ist ein modernes Gebäude, das aber von außen kaum beschildert ist. Hier gibt’s Infos und Tickets. Kurz vor dem Visitor Center geht’s rechts auf einer kleinen, neu asphaltierten Straße zum Besuchereingang des Canyon Trails – mit Parkmöglichkeiten und Ticketautomaten (nur Kartenzahlung). Taxifahrer wollen dir diese nur knapp 3 km lange Fahrt verkaufen. Sie machen nur ihren Job, aber lass dich nicht ins Bockshorn jagen: den asphaltierten Weg kannst du auch mit deinem eigenen Pkw bewältigen! Man kann auch einen hübschen Wanderweg durch den Wald vom Visitor Center zum Eingang des Trails nehmen, das sind dann aber hin und zurück gut 5 km extra.
- Okatse Canyon
- https://apa.gov.ge/
© Andrey Pozharskiy, Shutterstock
Insider-Tipp Selbstfahrer sparen kräftig
Das Okatse Canyon Visitor Center ist ein modernes Gebäude, das aber von außen kaum beschildert ist. Hier gibt’s Infos und Tickets. Kurz vor dem Visitor Center geht’s rechts auf einer kleinen, neu asphaltierten Straße zum Besuchereingang des Canyon Trails – mit Parkmöglichkeiten und Ticketautomaten (nur Kartenzahlung). Taxifahrer wollen dir diese nur knapp 3 km lange Fahrt verkaufen. Sie machen nur ihren Job, aber lass dich nicht ins Bockshorn jagen: den asphaltierten Weg kannst du auch mit deinem eigenen Pkw bewältigen! Man kann auch einen hübschen Wanderweg durch den Wald vom Visitor Center zum Eingang des Trails nehmen, das sind dann aber hin und zurück gut 5 km extra.
- Okatse Canyon
- https://apa.gov.ge/
Batumi
Geographical © Aleksandr Medvedkov, Shutterstock
Batumi (180 000 Ew.) ist wie keine andere Stadt Georgiens – wahrscheinlich wie keine andere Stadt im gesamten Kaukasus. Glitzernde Hochhäuser lassen die Sonne selbst nachmittags manchmal verschwinden und immer neue Wolkenkratzer wachsen in den Himmel.
- Batumi
- http://www.batumi.ge/
© Aleksandr Medvedkov, Shutterstock
Batumi (180 000 Ew.) ist wie keine andere Stadt Georgiens – wahrscheinlich wie keine andere Stadt im gesamten Kaukasus. Glitzernde Hochhäuser lassen die Sonne selbst nachmittags manchmal verschwinden und immer neue Wolkenkratzer wachsen in den Himmel.
- Batumi
- http://www.batumi.ge/
Friedensbrücke
Architektonische Highlights © Olena Znak, Shutterstock
Insider-Tipp Lockeres Geplauder
Das Klischee vom „Herzen einer Stadt“ wird oft überstrapaziert, aber wenn Tbilisi eines hat, dann schlägt es hier. Ganze 150 m lang spannt sich die 2010 eröffnete Fußgängerbrücke in einem großen Bogen über den Fluss Kura (georgisch: Mtvari), die Überquerenden werden von einer Glas- und Stahlkonstruktion vor Regen geschützt, allerdings nicht vor Wind. Trotzdem kannst du hier bei fast jedem Wetter verweilen, den Blick in alle Richtungen genießen und den Trubel der Einheimischen und Touristen an dir vorbeiziehen lassen. Ein paar Straßenverkäufer und Musizierende verdienen sich hier den ein oder anderen Lari, manchmal klettert jemand im Alpinisten-Stil aufs Brückendach und hängt Fahnen oder ähnliche Deko auf. Das östliche Ende der Brücke führt zum sehr kleinen, hübschen Rike Park mit Brunnen, Spielplätzen und einem kleinen Heckenlabyrinth. Ein Anziehungspunkt ist er auch, weil dort die Seilbahn zur Festung Narikala und dem Botanischen Garten startet. Von der Brücke gut sichtbar ist das Rike Music Theater and Exhibition Center, das sich am Rand des Parks wie ein riesiges, gebogenes Metallrohr durchs Grün schlängelt. Auf der anderen Brückenseite, der Westseite, geht‘s in die Altstadt. Hier hast du gleich nach dem Verlassen der Brücke die Gelegenheit zum Kontakt mit Einheimischen: Aus zwei, drei witzig besprühten Bussen bzw. Anhängern werden Getränke verkauft und ein nettes Gespräch mit den alternativ-coolen Betreibern ist dir sicher.
- 0162 Tiflis
© Olena Znak, Shutterstock
Insider-Tipp Lockeres Geplauder
Das Klischee vom „Herzen einer Stadt“ wird oft überstrapaziert, aber wenn Tbilisi eines hat, dann schlägt es hier. Ganze 150 m lang spannt sich die 2010 eröffnete Fußgängerbrücke in einem großen Bogen über den Fluss Kura (georgisch: Mtvari), die Überquerenden werden von einer Glas- und Stahlkonstruktion vor Regen geschützt, allerdings nicht vor Wind. Trotzdem kannst du hier bei fast jedem Wetter verweilen, den Blick in alle Richtungen genießen und den Trubel der Einheimischen und Touristen an dir vorbeiziehen lassen. Ein paar Straßenverkäufer und Musizierende verdienen sich hier den ein oder anderen Lari, manchmal klettert jemand im Alpinisten-Stil aufs Brückendach und hängt Fahnen oder ähnliche Deko auf. Das östliche Ende der Brücke führt zum sehr kleinen, hübschen Rike Park mit Brunnen, Spielplätzen und einem kleinen Heckenlabyrinth. Ein Anziehungspunkt ist er auch, weil dort die Seilbahn zur Festung Narikala und dem Botanischen Garten startet. Von der Brücke gut sichtbar ist das Rike Music Theater and Exhibition Center, das sich am Rand des Parks wie ein riesiges, gebogenes Metallrohr durchs Grün schlängelt. Auf der anderen Brückenseite, der Westseite, geht‘s in die Altstadt. Hier hast du gleich nach dem Verlassen der Brücke die Gelegenheit zum Kontakt mit Einheimischen: Aus zwei, drei witzig besprühten Bussen bzw. Anhängern werden Getränke verkauft und ein nettes Gespräch mit den alternativ-coolen Betreibern ist dir sicher.
- 0162 Tiflis
Bäderviertel Abanotubani
Geographical © dsaprin, Shutterstock
Die Halbkugel-Dächer der alten Schwefelbäder sind das Markenzeichen dieses schön restaurierten Stadtviertels, das auch noch zur Altstadt gehört. Hier werden die jahrhundertealten türkischen Spuren der georgischen Geschichte lebendig. Der unverwechselbare Schwefelgeruch gehört hier dazu. Und natürlich der Besuch eines der Bäder.
- Abanotubani 344, Tbilisi
© dsaprin, Shutterstock
Die Halbkugel-Dächer der alten Schwefelbäder sind das Markenzeichen dieses schön restaurierten Stadtviertels, das auch noch zur Altstadt gehört. Hier werden die jahrhundertealten türkischen Spuren der georgischen Geschichte lebendig. Der unverwechselbare Schwefelgeruch gehört hier dazu. Und natürlich der Besuch eines der Bäder.
- Abanotubani 344, Tbilisi
Mzcheta
Geographical © trabantos, Shutterstock
Mtskheta (7 400 Ew.), das am Rand von Tbilisi liegt, hat eine größere Geschichte als seine riesige Schwester: Es war nämlich vom 3.Jh. v. Chr. bis 5 Jh. n. Chr. Hauptstadt Georgiens (streng genommen des antiken Königreichs Kartlien), ist eines der eindrücklichsten Beispiele für mittelalterliche Architektur und Kultur im Kaukasus und steht auch auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO.
- Mzcheta
© trabantos, Shutterstock
Mtskheta (7 400 Ew.), das am Rand von Tbilisi liegt, hat eine größere Geschichte als seine riesige Schwester: Es war nämlich vom 3.Jh. v. Chr. bis 5 Jh. n. Chr. Hauptstadt Georgiens (streng genommen des antiken Königreichs Kartlien), ist eines der eindrücklichsten Beispiele für mittelalterliche Architektur und Kultur im Kaukasus und steht auch auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO.
- Mzcheta
Ananuri
Architektonische Highlights © leszczem, Shutterstock
Mit ihren zum gewaltigen Stausee abfallenden, mächtigen Festungsmauern und ihren zahlreichen Spitz-, Rund- und Ecktürmen thront die Festung über der Landschaft wie kein anderes Bauwerk im Radius von 50 km. Eigentlich ist es keine Burg, sondern eine Wehrkirche aus dem 13.Jh. Im Laufe der Jahrhunderte wurden jedoch immer neue Elemente hinzugebaut und gaben der Festung ihr heutiges Gesicht.
- Ananuri
- http://www.heritagesites.ge/
© leszczem, Shutterstock
Mit ihren zum gewaltigen Stausee abfallenden, mächtigen Festungsmauern und ihren zahlreichen Spitz-, Rund- und Ecktürmen thront die Festung über der Landschaft wie kein anderes Bauwerk im Radius von 50 km. Eigentlich ist es keine Burg, sondern eine Wehrkirche aus dem 13.Jh. Im Laufe der Jahrhunderte wurden jedoch immer neue Elemente hinzugebaut und gaben der Festung ihr heutiges Gesicht.
- Ananuri
- http://www.heritagesites.ge/
Gremi
Architektonische Highlights © Motortion Films, Shutterstock
Und schon wieder eine Bilderbuchlandschaft mit einer Festung mittendrin. Die Burg aus dem 16.Jh. mit ihren beiden grünen Türmen ragt weit in die Landschaft hinaus. Drinnen wirst du feststellen, dass auf dem Gelände – wie könnte es in dieser Gegend anders sein – auch ein Kloster liegt. Es gibt ein kleines Museum, das einen kurzen Blick wert ist.
- Tianeti-Akhmeta-Kvareli-Ninigori, Gremi
© Motortion Films, Shutterstock
Und schon wieder eine Bilderbuchlandschaft mit einer Festung mittendrin. Die Burg aus dem 16.Jh. mit ihren beiden grünen Türmen ragt weit in die Landschaft hinaus. Drinnen wirst du feststellen, dass auf dem Gelände – wie könnte es in dieser Gegend anders sein – auch ein Kloster liegt. Es gibt ein kleines Museum, das einen kurzen Blick wert ist.
- Tianeti-Akhmeta-Kvareli-Ninigori, Gremi
Nekresi
Architektonische Highlights © Motortion Films, Shutterstock
Auch dieses Kloster wacht seit anderthalb Jahrtausenden über die Gegend. Und das von einer sehr hohen Warte aus: 480 m über dem Meeresspiegel. Vom Parkplatz führt eine sehr steile Straße hinauf, die ein alter Bus mit Müh und Not nonstop hinauf- und wieder herunterfährt. Es lohnt sich, den Shuttlepreis zu zahlen, denn die Steigung zu Fuß zu bewältigen geht in die Knochen.
- Nekresi Monastery Road, Shilda
- http://www.heritagesites.ge/
© Motortion Films, Shutterstock
Auch dieses Kloster wacht seit anderthalb Jahrtausenden über die Gegend. Und das von einer sehr hohen Warte aus: 480 m über dem Meeresspiegel. Vom Parkplatz führt eine sehr steile Straße hinauf, die ein alter Bus mit Müh und Not nonstop hinauf- und wieder herunterfährt. Es lohnt sich, den Shuttlepreis zu zahlen, denn die Steigung zu Fuß zu bewältigen geht in die Knochen.
- Nekresi Monastery Road, Shilda
- http://www.heritagesites.ge/
Khareba Winery
Touristenattraktionen © Maor Attias, Shutterstock
Insider-Tipp Khinkali im Selbstversuch
Diese Anlage, eine der größten der gesamten Region, hat einen ganz besonderen Weinkeller: Er ist in einem 7,7 km langen Tunnel untergebracht, der einst von den Sowjets für militärische Zwecke erbaut wurde. Du kannst dir dein Programm vor Ort zusammenstellen, je nach Zeit und Lust gibt es eine kurze Besichtigung des Weintunnels, bei der die Grundlagen des Weinanbaus erklärt und gezeigt werden, oder die erweiterte Variante mit der Verköstigung der interessantesten Tropfen zusammen mit Käse o.Ä. Auch eine Tour per Elektrobimmelbahn über das gesamte Gelände ist möglich. Nutz die Gelegenheit, wenn gerade ein Workshop angeboten wird, z. B. wie man die Teigtäschchen khinkali selbst machen kann. Die Produkte des Weinguts findest du übrigens auch in Deutschland: Ein guter Teil der Produktion wird exportiert.
- Munizipalität Qwareli
- http://winery-khareba.com/
© Maor Attias, Shutterstock
Insider-Tipp Khinkali im Selbstversuch
Diese Anlage, eine der größten der gesamten Region, hat einen ganz besonderen Weinkeller: Er ist in einem 7,7 km langen Tunnel untergebracht, der einst von den Sowjets für militärische Zwecke erbaut wurde. Du kannst dir dein Programm vor Ort zusammenstellen, je nach Zeit und Lust gibt es eine kurze Besichtigung des Weintunnels, bei der die Grundlagen des Weinanbaus erklärt und gezeigt werden, oder die erweiterte Variante mit der Verköstigung der interessantesten Tropfen zusammen mit Käse o.Ä. Auch eine Tour per Elektrobimmelbahn über das gesamte Gelände ist möglich. Nutz die Gelegenheit, wenn gerade ein Workshop angeboten wird, z. B. wie man die Teigtäschchen khinkali selbst machen kann. Die Produkte des Weinguts findest du übrigens auch in Deutschland: Ein guter Teil der Produktion wird exportiert.
- Munizipalität Qwareli
- http://winery-khareba.com/
Bordschomi
Geographical © saiko3p, Shutterstock
Das berühmteste Mineralwasser der Sowjetunion kam aus Borjomi (11 000 Ew.). Seit Langem schon ist das Wasser nicht mehr sowjetisch, sondern georgisch – ein „Ah“ und „Oh“ geht aber immer noch vielen Menschen in Osteuropa und rund um den Kaukasus über die Lippen, wenn sie den Namen hören.
- Bordschomi
© saiko3p, Shutterstock
Das berühmteste Mineralwasser der Sowjetunion kam aus Borjomi (11 000 Ew.). Seit Langem schon ist das Wasser nicht mehr sowjetisch, sondern georgisch – ein „Ah“ und „Oh“ geht aber immer noch vielen Menschen in Osteuropa und rund um den Kaukasus über die Lippen, wenn sie den Namen hören.
- Bordschomi
Uplisziche
Geographical © Marc Stephan, Shutterstock
Insider-Tipp Weinprobe nicht verpassen!
Rund 12 km östlich von Gori liegt diese uralte Festungsstadt – ein Höhepunkt der Region! Eine Ausstellung samt Film vermittelt alle wichtigen Infos: Uplistsikhe war in der Antike ein wichtiger Ort auf einer der bedeutendsten Handelsroute, der Seidenstraße. Bis heute stehen hier steinerne Zeugen aus dieser Zeit. Die Stadt selbst liegt hoch auf einem Felsen, der über Treppen für jedermann zu erklimmen ist. Geh am besten den breiten Weg unten fast bis zum Ende und nimm den "geheimen" in den Felsen gehauenen Tunnel hinauf – das Stromern durch die Felshöhlen ist auch für Kinder ein echtes Erlebnis. Oben, mit Blick auf den Fluss Kura und die hügelige Landschaft, stapfst du von einer menschengemachten Höhle zur nächsten – ehemalige Werkstätten, Wohnhäuser, Gemeinschaftsräume – sogar eine Kirche gab es. Wenn du Zeit hast, kauf am Eingang ein Ticket inklusive Besichtigung des Weinkellers, der sich oben hinter der Kirche versteckt.
- Uplistsikhe Complex Road, Kvakhvreli
© Marc Stephan, Shutterstock
Insider-Tipp Weinprobe nicht verpassen!
Rund 12 km östlich von Gori liegt diese uralte Festungsstadt – ein Höhepunkt der Region! Eine Ausstellung samt Film vermittelt alle wichtigen Infos: Uplistsikhe war in der Antike ein wichtiger Ort auf einer der bedeutendsten Handelsroute, der Seidenstraße. Bis heute stehen hier steinerne Zeugen aus dieser Zeit. Die Stadt selbst liegt hoch auf einem Felsen, der über Treppen für jedermann zu erklimmen ist. Geh am besten den breiten Weg unten fast bis zum Ende und nimm den "geheimen" in den Felsen gehauenen Tunnel hinauf – das Stromern durch die Felshöhlen ist auch für Kinder ein echtes Erlebnis. Oben, mit Blick auf den Fluss Kura und die hügelige Landschaft, stapfst du von einer menschengemachten Höhle zur nächsten – ehemalige Werkstätten, Wohnhäuser, Gemeinschaftsräume – sogar eine Kirche gab es. Wenn du Zeit hast, kauf am Eingang ein Ticket inklusive Besichtigung des Weinkellers, der sich oben hinter der Kirche versteckt.
- Uplistsikhe Complex Road, Kvakhvreli
Kazchi-Säule
Landschaftliche Highlights © Andrei Bortnikau, Shutterstock
Hinaufsteigen kannst du leider nicht, aber gesehen haben solltest du ihn auf jeden Fall: Der Katskhi-Felsen, (auch Felsensäule genannt) ragt wie ein großer Finger 40 m in die Höhe – mit völlig nackten Felswänden. Ganz oben steht eine kleine Kirche – wahrscheinlich im 7.Jh. von Mönchen errichtet.
- Katskhi
© Andrei Bortnikau, Shutterstock
Hinaufsteigen kannst du leider nicht, aber gesehen haben solltest du ihn auf jeden Fall: Der Katskhi-Felsen, (auch Felsensäule genannt) ragt wie ein großer Finger 40 m in die Höhe – mit völlig nackten Felswänden. Ganz oben steht eine kleine Kirche – wahrscheinlich im 7.Jh. von Mönchen errichtet.
- Katskhi
Mestia
Geographical © Nattapoom V, Shutterstock
Gerade mal knapp 2000 Einwohner leben im 1500 m über dem Meeresspiegel gelegenen Mestia. Doch ob im Sommer mit all den Wanderern oder im Winter mit den Skifahrern aus dem In- und Ausland – fast immer sind deutlich mehr Menschen in dem kleinen Bergort unterwegs.
- Mestia
© Nattapoom V, Shutterstock
Gerade mal knapp 2000 Einwohner leben im 1500 m über dem Meeresspiegel gelegenen Mestia. Doch ob im Sommer mit all den Wanderern oder im Winter mit den Skifahrern aus dem In- und Ausland – fast immer sind deutlich mehr Menschen in dem kleinen Bergort unterwegs.
- Mestia
Botanischer Garten Batumi
Botanische Gärten & Parks © DmitryFromBatumi, Shutterstock
Schon vor dem etwas oberhalb gelegenen Parkplatz tun sich schöne Blicke auf die Schwarzmeerküste auf. Der Garten selbst dehnt sich über unglaubliche sich über 114 ha aus und schmiegt sich zum Teil hübsch an die Steilküste.
- Batumi
- http://bbg.ge/
- +995 422 27 00 33
© DmitryFromBatumi, Shutterstock
Schon vor dem etwas oberhalb gelegenen Parkplatz tun sich schöne Blicke auf die Schwarzmeerküste auf. Der Garten selbst dehnt sich über unglaubliche sich über 114 ha aus und schmiegt sich zum Teil hübsch an die Steilküste.
- Batumi
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- +995 422 27 00 33
Petra Fortress
Architektonische Highlights © upslim, Shutterstock
Die relativ kleine Festungsanlage aus dem 6.Jh. war einmal das Kernstück des Egrisi-Königreichs und galt als nahezu uneinnehmbar. Heute gehört die Ruine zum Pflichtprogramm eines Batumi-Tagesausflugs – sie glänzt vor allem durch ihre herrliche Lage über der Küste, mit exzellentem Panoramablick.
- E70, Tsikhisdziri
© upslim, Shutterstock
Die relativ kleine Festungsanlage aus dem 6.Jh. war einmal das Kernstück des Egrisi-Königreichs und galt als nahezu uneinnehmbar. Heute gehört die Ruine zum Pflichtprogramm eines Batumi-Tagesausflugs – sie glänzt vor allem durch ihre herrliche Lage über der Küste, mit exzellentem Panoramablick.
- E70, Tsikhisdziri