Edinburgh Must Sees

The Scottish Parliament
Architektonische Highlights
Edinburgh
The Scottish Parliament
Calton Hill
Landschaftliche Highlights
Edinburgh
Calton Hill
Edinburgh Castle
Architektonische Highlights
Edinburgh
Edinburgh Castle
The Royal Mile
Touristenattraktionen
Edinburgh
The Royal Mile
Scottish National Gallery of Modern Art One
Museen
Edinburgh
Scottish National Gallery of Modern Art One
George Street
Touristenattraktionen
Edinburgh
National Museum of Scotland
Museen
Edinburgh
Leith
Geographical
Edinburgh
Edinburgh Festival Fringe
Events
Edinburgh
Royal Yacht Britannia
Museen
Edinburgh
Royal Yacht Britannia
Royal Botanic Garden
Botanische Gärten & Parks
Edinburgh
Cabaret Voltaire
Clubs
Edinburgh
Restaurant Martin Wishart
Restaurants
Edinburgh
Harvey Nichols
Kaufhäuser
Edinburgh
Armstrong Vintage
Modegeschäfte
Edinburgh
Valvona & Crolla Caffè Bar
Cafés
Edinburgh
Dynamic Earth
Museen
Edinburgh
Royal Mile Whiskies
Delikatessenladen
Edinburgh
Urban Angel
Cafés
Edinburgh
The Voodoo Rooms
Bars
Edinburgh
Princes Street Gardens
Botanische Gärten & Parks
Edinburgh
Princes Street Gardens
Festival Theatre
Opern
Edinburgh
Joey D
Modegeschäfte
Edinburgh
Charlotte Square
Touristenattraktionen
Edinburgh
Charlotte Square
Café Royal Circle Bar
Bars
Edinburgh
David Bann
Restaurants
Edinburgh
Sheila Fleet Jewellery
Schmuck
Edinburgh
Tartan Weaving Mill & Exhibition
Touristenattraktionen
Edinburgh
Sandy Bell's
Pubs
Edinburgh
Port Leith
Geographical
Edinburgh

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Museen

    Geographical

    Events

    Botanische Gärten & Parks

    Clubs

    Restaurants

    Kaufhäuser

    Modegeschäfte

    Cafés

    Delikatessenladen

    Bars

    Opern

    Schmuck

    Pubs


  • The Scottish Parliament

    Architektonische Highlights
    • The Scottish Parliament© Glow Images
    Insider-Tipp
    Demokratie erleben

    Am unteren Ende der Royal Mile erwartet dich ein aufregender baulicher Kontrast der Baustile. Denn wie man ein modernes Gebäude in die räumliche Enge eines zum Teil jahrhundertealten Häusermeers einpasst, hat der katalanische Architekt Enric Miralles in Edinburgh eindrucksvoll gezeigt. Poetische Architektur, die sich ganz an der Geografie der Altstadt und der Geologie Schottlands orientiert, schwärmen die meisten. Auch international wird Miralles ein großer Wurf bescheinigt. Doch als das teure Parlament 2004 endlich fertig wurde, war der Architekt bereits vier Jahre zuvor nur 45-jährig gestorben. Damit kann er auch einige Elemente am Bau nicht mehr erklären, etwa das schuppenartige Design der rückwärtigen Fenster und die Form der Sitzschalen im Parlament. An einer Stelle geht das erstaunlich geräumige Gebäude nahtlos in ein Haus von 1685 über (Queensberry House), womit auch ein dort umgehendes Gespenst den Parlamentssitzungen von Dienstag bis Donnerstag beiwohnen kann. Debatten der insgesamt 129 Parlamentarier kannst du auf der Tribüne erleben, die begehrten kostenfreien Tickets für die Public Gallery solltest du vorbestellen. Spannend sind die 45-minütigen Thementouren zu Kunst, Politik und Architektur – unbedingt online buchen! Ideal sind die zehnminütigen Kurztouren, danach dann die neugierige fotografische Vertiefung auf eigene Faust.

    • The Scottish Parliament© Glow Images
    Insider-Tipp
    Demokratie erleben

    Am unteren Ende der Royal Mile erwartet dich ein aufregender baulicher Kontrast der Baustile. Denn wie man ein modernes Gebäude in die räumliche Enge eines zum Teil jahrhundertealten Häusermeers einpasst, hat der katalanische Architekt Enric Miralles in Edinburgh eindrucksvoll gezeigt. Poetische Architektur, die sich ganz an der Geografie der Altstadt und der Geologie Schottlands orientiert, schwärmen die meisten. Auch international wird Miralles ein großer Wurf bescheinigt. Doch als das teure Parlament 2004 endlich fertig wurde, war der Architekt bereits vier Jahre zuvor nur 45-jährig gestorben. Damit kann er auch einige Elemente am Bau nicht mehr erklären, etwa das schuppenartige Design der rückwärtigen Fenster und die Form der Sitzschalen im Parlament. An einer Stelle geht das erstaunlich geräumige Gebäude nahtlos in ein Haus von 1685 über (Queensberry House), womit auch ein dort umgehendes Gespenst den Parlamentssitzungen von Dienstag bis Donnerstag beiwohnen kann. Debatten der insgesamt 129 Parlamentarier kannst du auf der Tribüne erleben, die begehrten kostenfreien Tickets für die Public Gallery solltest du vorbestellen. Spannend sind die 45-minütigen Thementouren zu Kunst, Politik und Architektur – unbedingt online buchen! Ideal sind die zehnminütigen Kurztouren, danach dann die neugierige fotografische Vertiefung auf eigene Faust.


  • Calton Hill

    Landschaftliche Highlights
    • Calton Hill© Glow Images
    Insider-Tipp
    Tête-à-tête über der City

    Ein romantischeres Tagesende gibt’s nirgends. Kurz vor Sonnenuntergang schleppen Fotografen ihre Stative auf diesen grünen Vulkanhügel. Stopf dir Brot, Käse und Wein in den Daypack, damit Sunset und Blaue Stunde auch auf der Zunge zergehen. Balmoral Hotel und Castle werden zu illuminierten Fixpunkten, der Autoverkehr auf der Princes Street zieht eine Lichtspur nach Westen. Die eindrucksvolle Altstadtsilhouette mit Castle und Arthur’s Seat liegt links, nach rechts schwenkt der Blick hinüber zur New Town , dem Dach des St James Quarter und dem Firth of Forth. Was für ein skurriles architektonisches Stelldichein: Unterschiedlichste Monumente teilen sich den Platz auf dem parkähnlichen Hügel, ein wenig so, als seien sie dort aus Platzmangel zwischengelagert. Zwölf dorische Säulen des Edinburgher Baumeisters der Neoklassik, William Henry Playfair, wurden 1822 als National Monument errichtet. Als pompöses Kriegerdenkmal war’s geplant, auch als Zitat eines griechischen Tempels – das Geld soll damals ausgegangen sein. Heute wirkt es ähnlich wie eine Ruine anziehend auf alle, die es von der Princes Street aus am östlichen Horizont ausmachen. Daneben lockt der 32 m hohe Turm (143 Stufen) des frich renovierten Nelson Monument zu Ehren des Siegers in der Trafalgar-Seeschlacht mit noch exponierterer Aussicht. An der Spitze des wie ein Teleskop anmutenden Turms ist ein großer time ball installiert, mit dessen Absinken ab 1853 täglich um 13 Uhr den Seeleuten im Hafen von Leith und im Firth of Forth die Zeit angezeigt wurde. Zum visuellen Signal kam 1861 noch der Kanonenschuss der one’o’clock gun auf dem Castle-Hügel. Heute wird der Ball immer noch mit dem Kanonenschlag abgesenkt. Das Duo aus Turm und Säulen-Monument wird von Playfairs tempelartigem Komplex des City Observatory sowie seinem ebenfalls griechisch inspirierten Gedächtnistempelchen für den Edinburgher Moralphilosophen Dugald Stewart (1753–1828) und dem Denkmal für den einheimischen Mathematiker John Playfair (1748–1819) komplettiert. Zur exponierten neoklassizistischen Romantik gesellt sich die Moderne. In Observatorium und City Dome zog zeitgenössische Kunst mit Wechselausstellungen ein, ergänzt durch die Kunstgalerie Hill Side. Die Nordwestseite des Komplexes schmückt das Top-Restaurant Lookout, ein gläserner Bungalow auf Auslegern, von dessen Tischen du der City geschützt vor den Launen des Wetters zuprosten kannst. Für die Kochkunst sorgen die gleichen Leute, die auch das Gardener’s Cottage am Fuß des Calton Hill bespielen.

    • EH1 3DG Edinburgh
    • Calton Hill© Glow Images
    Insider-Tipp
    Tête-à-tête über der City

    Ein romantischeres Tagesende gibt’s nirgends. Kurz vor Sonnenuntergang schleppen Fotografen ihre Stative auf diesen grünen Vulkanhügel. Stopf dir Brot, Käse und Wein in den Daypack, damit Sunset und Blaue Stunde auch auf der Zunge zergehen. Balmoral Hotel und Castle werden zu illuminierten Fixpunkten, der Autoverkehr auf der Princes Street zieht eine Lichtspur nach Westen. Die eindrucksvolle Altstadtsilhouette mit Castle und Arthur’s Seat liegt links, nach rechts schwenkt der Blick hinüber zur New Town , dem Dach des St James Quarter und dem Firth of Forth. Was für ein skurriles architektonisches Stelldichein: Unterschiedlichste Monumente teilen sich den Platz auf dem parkähnlichen Hügel, ein wenig so, als seien sie dort aus Platzmangel zwischengelagert. Zwölf dorische Säulen des Edinburgher Baumeisters der Neoklassik, William Henry Playfair, wurden 1822 als National Monument errichtet. Als pompöses Kriegerdenkmal war’s geplant, auch als Zitat eines griechischen Tempels – das Geld soll damals ausgegangen sein. Heute wirkt es ähnlich wie eine Ruine anziehend auf alle, die es von der Princes Street aus am östlichen Horizont ausmachen. Daneben lockt der 32 m hohe Turm (143 Stufen) des frich renovierten Nelson Monument zu Ehren des Siegers in der Trafalgar-Seeschlacht mit noch exponierterer Aussicht. An der Spitze des wie ein Teleskop anmutenden Turms ist ein großer time ball installiert, mit dessen Absinken ab 1853 täglich um 13 Uhr den Seeleuten im Hafen von Leith und im Firth of Forth die Zeit angezeigt wurde. Zum visuellen Signal kam 1861 noch der Kanonenschuss der one’o’clock gun auf dem Castle-Hügel. Heute wird der Ball immer noch mit dem Kanonenschlag abgesenkt. Das Duo aus Turm und Säulen-Monument wird von Playfairs tempelartigem Komplex des City Observatory sowie seinem ebenfalls griechisch inspirierten Gedächtnistempelchen für den Edinburgher Moralphilosophen Dugald Stewart (1753–1828) und dem Denkmal für den einheimischen Mathematiker John Playfair (1748–1819) komplettiert. Zur exponierten neoklassizistischen Romantik gesellt sich die Moderne. In Observatorium und City Dome zog zeitgenössische Kunst mit Wechselausstellungen ein, ergänzt durch die Kunstgalerie Hill Side. Die Nordwestseite des Komplexes schmückt das Top-Restaurant Lookout, ein gläserner Bungalow auf Auslegern, von dessen Tischen du der City geschützt vor den Launen des Wetters zuprosten kannst. Für die Kochkunst sorgen die gleichen Leute, die auch das Gardener’s Cottage am Fuß des Calton Hill bespielen.

    • EH1 3DG Edinburgh

  • Edinburgh Castle

    Architektonische Highlights
    • Edinburgh Castle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Digital ist besser

    Eine Burg zum Aufschauen, in der Tat der Höhepunkt der Stadt. Nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern ihrer Exponiertheit auf einem Vulkanfelsen. Castle Hill fällt nach drei Seiten steil ab, nach Osten hingegen balanciert seine sanfte Flanke die Altstadt langsam zu Tal. Wie entrückt muss dieses Gelände ausgesehen haben, als König Edwin aus dem nordostenglischen Northumbria auf ihm im 7.Jh. eine einsame Befestigung errichten ließ. In der Folgezeit wurden hier Könige gezeugt und geboren, Gefangene eingesperrt, Gäste gemeuchelt. Die beiden Freiheitskämpfer William Wallace (1270–1305) und König Robert the Bruce (1274–1329) stehen am Eingang Spalier, dem Gatehouse von 1887.Im Sommer kann man die beiden kaum eines Blicks würdigen, weil so viele Besucher von hinten nachdrängen. Kurz nachdem das Nadelöhr Portcullis Gate passiert ist, stehst du vor den beiden Hauptsehenswürdigkeiten des Burginneren: Da ist zum Ersten die enorme Kanone Mons Meg – wahrscheinlich 1457 im belgischen Mons gefertigt –, die 6 t wiegt und 150 kg schwere Steinkugeln mit 50 cm Durchmesser verschießen konnte. 1681 wurde sie zum letzten Mal abgefeuert. Heute gibt täglich – außer am Sonntag – um 13 Uhr ein moderneres 105-mm-Geschütz einen Schuss ab, unten in der Stadt als lunchtime bang begrüßt. Seeleuten im Hafen vor der Stadt diente der Schuss im 19.Jh. als Chronometervergleich, daher konnte er nicht laut genug sein. Des Weiteren wartet hier die Kapelle St Margaret’s aus dem 12.Jh. Womöglich wurde sie von König David I. errichtet, in Gedenken an seine Mutter Margareta, eine wegen ihres sozialen Engagements heilig gesprochene schottische Königin. Das simple Gebäude im normannischen Stil gilt als ältestes Haus Edinburghs und hat einen leicht asymmetrischen Grundriss. Die schottischen Kronjuwelen (16.Jh.) – Krone, gefertigt von James Mossmann, Zepter und Schwert – sind unter dem Titel Honours of Scotland im Kronsaal zu sehen. Hinzugekommen ist 1996 ein älteres, für die Schotten wichtigeres Relikt, der Stone of Scone. Frühe schottisch-piktische Könige wurden am Stein gekrönt, bis die Engländer ihn 1296 entführten und in den englischen Thron einfügten. 700 Jahre später gab der britische Premier ihn in einer feierlichen Zeremonie zurück, kurz bevor Schottland für mehr Selbstbestimmung votierte. Für King Charles’ III. Inthronisierung wurde er 2023 nach London ausgeliehen. Der Rest der Burg besteht aus einigen Kasernengebäuden, echt beflügelnd wirkt aber der fantastische Blick hinunter auf Stadt und Umland. Online-Tickets sind etwas preiswerter und du kommst flotter rein.

    • Edinburgh Castle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Digital ist besser

    Eine Burg zum Aufschauen, in der Tat der Höhepunkt der Stadt. Nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern ihrer Exponiertheit auf einem Vulkanfelsen. Castle Hill fällt nach drei Seiten steil ab, nach Osten hingegen balanciert seine sanfte Flanke die Altstadt langsam zu Tal. Wie entrückt muss dieses Gelände ausgesehen haben, als König Edwin aus dem nordostenglischen Northumbria auf ihm im 7.Jh. eine einsame Befestigung errichten ließ. In der Folgezeit wurden hier Könige gezeugt und geboren, Gefangene eingesperrt, Gäste gemeuchelt. Die beiden Freiheitskämpfer William Wallace (1270–1305) und König Robert the Bruce (1274–1329) stehen am Eingang Spalier, dem Gatehouse von 1887.Im Sommer kann man die beiden kaum eines Blicks würdigen, weil so viele Besucher von hinten nachdrängen. Kurz nachdem das Nadelöhr Portcullis Gate passiert ist, stehst du vor den beiden Hauptsehenswürdigkeiten des Burginneren: Da ist zum Ersten die enorme Kanone Mons Meg – wahrscheinlich 1457 im belgischen Mons gefertigt –, die 6 t wiegt und 150 kg schwere Steinkugeln mit 50 cm Durchmesser verschießen konnte. 1681 wurde sie zum letzten Mal abgefeuert. Heute gibt täglich – außer am Sonntag – um 13 Uhr ein moderneres 105-mm-Geschütz einen Schuss ab, unten in der Stadt als lunchtime bang begrüßt. Seeleuten im Hafen vor der Stadt diente der Schuss im 19.Jh. als Chronometervergleich, daher konnte er nicht laut genug sein. Des Weiteren wartet hier die Kapelle St Margaret’s aus dem 12.Jh. Womöglich wurde sie von König David I. errichtet, in Gedenken an seine Mutter Margareta, eine wegen ihres sozialen Engagements heilig gesprochene schottische Königin. Das simple Gebäude im normannischen Stil gilt als ältestes Haus Edinburghs und hat einen leicht asymmetrischen Grundriss. Die schottischen Kronjuwelen (16.Jh.) – Krone, gefertigt von James Mossmann, Zepter und Schwert – sind unter dem Titel Honours of Scotland im Kronsaal zu sehen. Hinzugekommen ist 1996 ein älteres, für die Schotten wichtigeres Relikt, der Stone of Scone. Frühe schottisch-piktische Könige wurden am Stein gekrönt, bis die Engländer ihn 1296 entführten und in den englischen Thron einfügten. 700 Jahre später gab der britische Premier ihn in einer feierlichen Zeremonie zurück, kurz bevor Schottland für mehr Selbstbestimmung votierte. Für King Charles’ III. Inthronisierung wurde er 2023 nach London ausgeliehen. Der Rest der Burg besteht aus einigen Kasernengebäuden, echt beflügelnd wirkt aber der fantastische Blick hinunter auf Stadt und Umland. Online-Tickets sind etwas preiswerter und du kommst flotter rein.


  • The Royal Mile

    Touristenattraktionen
    • The Royal Mile© MAIRDUMONT

    Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18.Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals bis zu 15 Stockwerke aufragenden Wohnhäuser hießen "lands" und beherbergten unten und oben die einfachen Leute, dazwischen die besser gestellten Kaufleute und Handwerker. Ausgetretene Stufenabgänge links und rechts der Mile könnten in einen netten Innenhof führen - es lohnt sich, ihnen hin und wieder zu folgen. Oder man stolpert unversehens über die Schwelle eines versteckten Pubs und kommt am Tresen beim obergärigen, kaum gekühlten Bier schnell ins Gespräch mit Edinburghern.

    • The Royal Mile© MAIRDUMONT

    Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18.Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals bis zu 15 Stockwerke aufragenden Wohnhäuser hießen "lands" und beherbergten unten und oben die einfachen Leute, dazwischen die besser gestellten Kaufleute und Handwerker. Ausgetretene Stufenabgänge links und rechts der Mile könnten in einen netten Innenhof führen - es lohnt sich, ihnen hin und wieder zu folgen. Oder man stolpert unversehens über die Schwelle eines versteckten Pubs und kommt am Tresen beim obergärigen, kaum gekühlten Bier schnell ins Gespräch mit Edinburghern.


  • Scottish National Gallery of Modern Art One

    Museen
    • Scottish National Gallery of Modern Art One© MAIRDUMONT

    Im dörflichen Ambiente des Dean Village liegt das vielleicht beste Museum der Stadt, auch wenn man sich womöglich schon am neoklassizistischen Sandstein des Gebäudes satt sieht. Die internationale Kunstszene der letzten 100 Jahre ist hier vertreten, von Matisse bis Hockney und Pollock, dazu kommen verschiedene schottische Kunstschulen der Moderne. Das wunderbare Café ist einen Stopp wert - nicht nur wegen seiner Snacks aus frischen regionalen Zutaten. Gleiches gilt auch für die Landschaftsskulptur von Charles Jencks.

    • Scottish National Gallery of Modern Art One© MAIRDUMONT

    Im dörflichen Ambiente des Dean Village liegt das vielleicht beste Museum der Stadt, auch wenn man sich womöglich schon am neoklassizistischen Sandstein des Gebäudes satt sieht. Die internationale Kunstszene der letzten 100 Jahre ist hier vertreten, von Matisse bis Hockney und Pollock, dazu kommen verschiedene schottische Kunstschulen der Moderne. Das wunderbare Café ist einen Stopp wert - nicht nur wegen seiner Snacks aus frischen regionalen Zutaten. Gleiches gilt auch für die Landschaftsskulptur von Charles Jencks.


  • George Street

    Touristenattraktionen
    • © Sourabh Jain, Thinkstock

    Die nobelste Achse durch die New Town macht in Mode – unaufgeregt, klassisch und angenehm understated. Inspiration für die Schlenderlust: angesehene Ausstatter wie die amerikanischen Brooks Brothers, yuppiemäßige Briten wie Jack Wills, der ehrwürdige Schuhfabrikant Church’s, Laura Ashley, Karen Millen und Jigsaw für die Frau, Moss für den Mann im Anzug und der Hemdenklassiker T. M. Lewin.

    • © Sourabh Jain, Thinkstock

    Die nobelste Achse durch die New Town macht in Mode – unaufgeregt, klassisch und angenehm understated. Inspiration für die Schlenderlust: angesehene Ausstatter wie die amerikanischen Brooks Brothers, yuppiemäßige Briten wie Jack Wills, der ehrwürdige Schuhfabrikant Church’s, Laura Ashley, Karen Millen und Jigsaw für die Frau, Moss für den Mann im Anzug und der Hemdenklassiker T. M. Lewin.


  • National Museum of Scotland

    Museen
    • © Heartland Arts, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Queere Hingucker

    So geht Schottland! Hier wird dir in prächtigen Räumlichkeiten all das serviert, was das Land ausmacht und was es der Welt gegeben hat. Besonders im Atrium ist viktorianisch-royale Grandezza kongenial gepaart mit modernster Museumsarchitektur – ein kurioser Kontrast zum spukhaft-moosigen Ambiente des Greyfriars-Friedhof nebenan. Et voilà, dies sind die Facetten: das Beil der Edinburgher Guillotine, Erhellendes zum Gen-Schaf Dolly, das im 10 km entfernten Roslin geklont wurde, ausgestopfte Tiere und Skelette, minimalistische Modekreationen der 1995 verstorbenen Designerin Jean Muir – sie hatte schottische Eltern – und angebliche Reliquien von St. Columba, dem irisch-keltischen Mönch, der im 6.Jh. den schottischen Pikten das Christentum brachte. Und noch vieles mehr aus der Welt der Technik, dekorativer Kunst, Design, Mode und Wissenschaft. Ein Museumszwitter zum endlosen Stöbern. Mit dem LGBTQIA+ Hidden Histories Trail beleuchtet man zehn Schlaglichter queerer Themen quer durch alle Ausstellungen. So die Geschichte des Informatikers Alan Turing, der den deutschen Chiffrierungscode Enigma knackte, aber wegen seiner Homosexualität zur chemischen Kastration gezwungen wurde.

    • © Heartland Arts, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Queere Hingucker

    So geht Schottland! Hier wird dir in prächtigen Räumlichkeiten all das serviert, was das Land ausmacht und was es der Welt gegeben hat. Besonders im Atrium ist viktorianisch-royale Grandezza kongenial gepaart mit modernster Museumsarchitektur – ein kurioser Kontrast zum spukhaft-moosigen Ambiente des Greyfriars-Friedhof nebenan. Et voilà, dies sind die Facetten: das Beil der Edinburgher Guillotine, Erhellendes zum Gen-Schaf Dolly, das im 10 km entfernten Roslin geklont wurde, ausgestopfte Tiere und Skelette, minimalistische Modekreationen der 1995 verstorbenen Designerin Jean Muir – sie hatte schottische Eltern – und angebliche Reliquien von St. Columba, dem irisch-keltischen Mönch, der im 6.Jh. den schottischen Pikten das Christentum brachte. Und noch vieles mehr aus der Welt der Technik, dekorativer Kunst, Design, Mode und Wissenschaft. Ein Museumszwitter zum endlosen Stöbern. Mit dem LGBTQIA+ Hidden Histories Trail beleuchtet man zehn Schlaglichter queerer Themen quer durch alle Ausstellungen. So die Geschichte des Informatikers Alan Turing, der den deutschen Chiffrierungscode Enigma knackte, aber wegen seiner Homosexualität zur chemischen Kastration gezwungen wurde.


  • Leith

    Geographical
    • © Richie Chan, Shutterstock

    In Leith ist aus einer Hafenstadt mittlerweile ein Ausgehziel für Gourmets und Nachtschwärmer geworden ist.

    • EH1 Edinburgh
    • © Richie Chan, Shutterstock

    In Leith ist aus einer Hafenstadt mittlerweile ein Ausgehziel für Gourmets und Nachtschwärmer geworden ist.

    • EH1 Edinburgh

  • Edinburgh Festival Fringe

    Events
    • © Tana888, Shutterstock

    Dieses Event hat sich vom Edinburgh International Festival abgespalten, konzentriert sich auf die darstellenden Künste und ist nicht nur wegen der vielen Gratis-Events schon ein Riesenereignis.

    • © Tana888, Shutterstock

    Dieses Event hat sich vom Edinburgh International Festival abgespalten, konzentriert sich auf die darstellenden Künste und ist nicht nur wegen der vielen Gratis-Events schon ein Riesenereignis.


  • Royal Yacht Britannia

    Museen
    • Royal Yacht Britannia© MAIRDUMONT

    Ihre Majestät stach mit dieser Art-déco-Yacht von 1953 bis 1997 in See, besuchte und bewirtete illustre Staatsführer und Royaltys (sogar Gandhi). Das Ambiente ist von britischem Nachkriegsgeschmack geprägt - also gewöhnungsbedürftig für Kontinentaleuropäer. Der Audio-Guide hilft, sich die entsprechenden Personen in der kultigen Kulisse vorzustellen. Die Queensize-Yacht im Hafen von Leith wird betreten über das von Stardesigner Terence Conran entworfene Ocean Terminal (Shopping Center inklusive).

    • Royal Yacht Britannia© MAIRDUMONT

    Ihre Majestät stach mit dieser Art-déco-Yacht von 1953 bis 1997 in See, besuchte und bewirtete illustre Staatsführer und Royaltys (sogar Gandhi). Das Ambiente ist von britischem Nachkriegsgeschmack geprägt - also gewöhnungsbedürftig für Kontinentaleuropäer. Der Audio-Guide hilft, sich die entsprechenden Personen in der kultigen Kulisse vorzustellen. Die Queensize-Yacht im Hafen von Leith wird betreten über das von Stardesigner Terence Conran entworfene Ocean Terminal (Shopping Center inklusive).


  • Royal Botanic Garden

    Botanische Gärten & Parks
    • © Louise McGilviray, Thinkstock

    Dieser herrliche Landschaftsgarten ist mit 200 Jahren etwas jünger als Londons Kew Gardens, aber genauso ein wichtiger Hort für die Forschung. Mit Felsen- und chinesischem Garten, Pavillons und den wunderbaren Glashäusern - der einzige tropische Ort in Edinburgh. Herzstück des Botanischen Gartens ist das viktorianische Palmenhaus, das größte im Vereinigten Königreich. Außerdem gibt es hier die älteste Bibliothek botanischer Werke in Großbritannien.

    • © Louise McGilviray, Thinkstock

    Dieser herrliche Landschaftsgarten ist mit 200 Jahren etwas jünger als Londons Kew Gardens, aber genauso ein wichtiger Hort für die Forschung. Mit Felsen- und chinesischem Garten, Pavillons und den wunderbaren Glashäusern - der einzige tropische Ort in Edinburgh. Herzstück des Botanischen Gartens ist das viktorianische Palmenhaus, das größte im Vereinigten Königreich. Außerdem gibt es hier die älteste Bibliothek botanischer Werke in Großbritannien.


  • Cabaret Voltaire

    Clubs

    Die beliebteste Adresse für Livegigs und Albenpräsentationen im Zentrum der Old Town. Der unterirdische Club bietet mehrere Bühnen, Dancefloors und tägliche Auftritten.

    Die beliebteste Adresse für Livegigs und Albenpräsentationen im Zentrum der Old Town. Der unterirdische Club bietet mehrere Bühnen, Dancefloors und tägliche Auftritten.


  • Restaurant Martin Wishart

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Sterneküche, ganz günstig

    Michelinstern-Halter seit 2001.Die Küche gilt als die beste Edinburghs, laut einer Londoner (!) Zeitung sogar als fünftbeste in Großbritannien. Angenehm schlichtes Interieur, die Cuisine neigt zu französisch mit vegetarischen Akzenten. Tipp für den sternefreien Geldbeutel: Lunch vorbuchen.

    Insider-Tipp
    Sterneküche, ganz günstig

    Michelinstern-Halter seit 2001.Die Küche gilt als die beste Edinburghs, laut einer Londoner (!) Zeitung sogar als fünftbeste in Großbritannien. Angenehm schlichtes Interieur, die Cuisine neigt zu französisch mit vegetarischen Akzenten. Tipp für den sternefreien Geldbeutel: Lunch vorbuchen.


  • Harvey Nichols

    Kaufhäuser
    Insider-Tipp
    Chic für fast nix

    De luxe! Das Gebäude des exklusivsten britischen Kaufhauses am edlen St. Andrew Square ist geradezu schlicht, gemessen am Luxus auf der Stange und im Regal. Hemden von Alexander McQueen, Anzüge vom berühmtesten Anzugschneider aus Londons Savile Row, Gieves & Hawkes, dazu die üblichen internationalen Marken. Im Obergeschoss gibt es ein Restaurant mit Blick auf den Square. Im Whiskyregal davor werden Kenner schwach: Eine Flasche Whisky, auch japanischer Provenienz, kann durchaus vierstellig ausgezeichnet sein. Vom Schock kannst du dich beim Sushi oder in der Chocolate Lounge erholen. Bei regelmäßigen Preisstürzen – etwa für eine Dolce-&-Gabbana-Damenjacke, die statt 800 nur noch £ 100 kostet – könntest du fündig werden.

    Insider-Tipp
    Chic für fast nix

    De luxe! Das Gebäude des exklusivsten britischen Kaufhauses am edlen St. Andrew Square ist geradezu schlicht, gemessen am Luxus auf der Stange und im Regal. Hemden von Alexander McQueen, Anzüge vom berühmtesten Anzugschneider aus Londons Savile Row, Gieves & Hawkes, dazu die üblichen internationalen Marken. Im Obergeschoss gibt es ein Restaurant mit Blick auf den Square. Im Whiskyregal davor werden Kenner schwach: Eine Flasche Whisky, auch japanischer Provenienz, kann durchaus vierstellig ausgezeichnet sein. Vom Schock kannst du dich beim Sushi oder in der Chocolate Lounge erholen. Bei regelmäßigen Preisstürzen – etwa für eine Dolce-&-Gabbana-Damenjacke, die statt 800 nur noch £ 100 kostet – könntest du fündig werden.


  • Armstrong Vintage

    Modegeschäfte

    Secondhand seit 1840: In diesem Laden wurden schon Vintage-Klamotten verkauft, bevor es Vintage gab. Kylie Minogue und die Band Franz Ferdinand haben hier was Passendes von früher gefunden. Neben Brit-Retro der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte gibt es auch "kilts" ebenso wie das zum Männerrock gehörende Bauchtäschchen "sporran".

    Secondhand seit 1840: In diesem Laden wurden schon Vintage-Klamotten verkauft, bevor es Vintage gab. Kylie Minogue und die Band Franz Ferdinand haben hier was Passendes von früher gefunden. Neben Brit-Retro der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte gibt es auch "kilts" ebenso wie das zum Männerrock gehörende Bauchtäschchen "sporran".


  • Valvona & Crolla Caffè Bar

    Cafés
    • italienisch

    Das italienische Delikatessencafé mit den von der Decke hängenden Schinken, dem Duft von Kaffee, Käse, Patisserie und Brotbäckerei ist das kulinarische Ergebnis einer Auswanderung von Italien nach Schottland vor mehr als 100 Jahren.

    Das italienische Delikatessencafé mit den von der Decke hängenden Schinken, dem Duft von Kaffee, Käse, Patisserie und Brotbäckerei ist das kulinarische Ergebnis einer Auswanderung von Italien nach Schottland vor mehr als 100 Jahren.


  • Dynamic Earth

    Museen
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Das Wissenschaftsmuseum in einer riesigen Zeltkonstruktion liegt unterhalb des Arthur's Seat und ist besonders für Schulkinder ein Hit. Die Zeitreise beginnt mit dem Urknall vor 14 Mrd. Jahren. Es folgen ein Erdbebensimulator, ein Vulkanausbruchszenario, virtuelle Reisen durch eine Gletscherwelt und zum Mittelpunkt der Erde - das Ganze wird mit knappen Kommentaren erklärt. Im Zukunftsteil können globale Szenarien im Klimabereich durchgespielt werden. Die angeschlossene Earthscape Scotland Gallery erklärt die Geologie des Landes, wofür man draußen gleich Anschauung hat, weil der Vulkankegel Arthur's Seat nebenan liegt. Die Geologiestunde ist auch als Hommage an den Edinburgher James Hutton (1726-97) zu sehen, der als Begründer der geologischen Wissenschaft gilt. Das tolle Szenario unterm Zeltdach wird ergänzt von Events und Workshops.

    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Das Wissenschaftsmuseum in einer riesigen Zeltkonstruktion liegt unterhalb des Arthur's Seat und ist besonders für Schulkinder ein Hit. Die Zeitreise beginnt mit dem Urknall vor 14 Mrd. Jahren. Es folgen ein Erdbebensimulator, ein Vulkanausbruchszenario, virtuelle Reisen durch eine Gletscherwelt und zum Mittelpunkt der Erde - das Ganze wird mit knappen Kommentaren erklärt. Im Zukunftsteil können globale Szenarien im Klimabereich durchgespielt werden. Die angeschlossene Earthscape Scotland Gallery erklärt die Geologie des Landes, wofür man draußen gleich Anschauung hat, weil der Vulkankegel Arthur's Seat nebenan liegt. Die Geologiestunde ist auch als Hommage an den Edinburgher James Hutton (1726-97) zu sehen, der als Begründer der geologischen Wissenschaft gilt. Das tolle Szenario unterm Zeltdach wird ergänzt von Events und Workshops.


  • Royal Mile Whiskies

    Delikatessenladen
    • © StockCube, Shutterstock

    Angeblich hat der Laden mehr als 300 Whiskysorten im Angebot, und man darf gern testen. Wenn man eine nüchterne Wahl treffen will, lässt man sich am besten einfach von den fantasievollen Labels und Sortennamen inspirieren.

    • © StockCube, Shutterstock

    Angeblich hat der Laden mehr als 300 Whiskysorten im Angebot, und man darf gern testen. Wenn man eine nüchterne Wahl treffen will, lässt man sich am besten einfach von den fantasievollen Labels und Sortennamen inspirieren.


  • Urban Angel

    Cafés
    • international
    Insider-Tipp
    Frühstück im Sonntagshimmel

    Die Natursteinplatten auf dem Boden im Souterrain signalisieren: Der Laden ist down to earth. Frühstück ab 9 Uhr. Zum Lunch und Weekend-Brunch ein Magnet für New Townies. Hol dir beim Brunch die Grundierung für ein engelsgleiches Wochenende. Die Produkte sind ortsnah, Fisch, Wild und Mozzarella schottisch, oft bio und fair gehandelt.

    Insider-Tipp
    Frühstück im Sonntagshimmel

    Die Natursteinplatten auf dem Boden im Souterrain signalisieren: Der Laden ist down to earth. Frühstück ab 9 Uhr. Zum Lunch und Weekend-Brunch ein Magnet für New Townies. Hol dir beim Brunch die Grundierung für ein engelsgleiches Wochenende. Die Produkte sind ortsnah, Fisch, Wild und Mozzarella schottisch, oft bio und fair gehandelt.


  • The Voodoo Rooms

    Bars

    Viktorianisch-dichtes Design in der angesagtesten Lounge-, Cocktail- und Eventbar über gediegenerem Café Royal und Oyster Bar. Für Looks und Drinks ebenso wie für Bandauftritte und Theater. Elegantes Salon-Chillout im Halbdunkel, Ballroomund „Opiumhöhlen“-Atmosphäre zugleich. Unprätentiöses Pre-Theatre-Dinner.

    Viktorianisch-dichtes Design in der angesagtesten Lounge-, Cocktail- und Eventbar über gediegenerem Café Royal und Oyster Bar. Für Looks und Drinks ebenso wie für Bandauftritte und Theater. Elegantes Salon-Chillout im Halbdunkel, Ballroomund „Opiumhöhlen“-Atmosphäre zugleich. Unprätentiöses Pre-Theatre-Dinner.


  • Princes Street Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • Princes Street Gardens© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Reiseservice für Zuspätkommer

    Die Gärten sind die grüne Lunge der Stadt, ein Veranstaltungspark und die Sonnenbank: Anlässlich des Baus der New Town um 1800 wurde ein See, in dem sogenannte Hexen und Abfall gelandet waren, trockengelegt. Die entstandene Parklandschaft zieht sich südlich entlang der gesamten Länge der Princes Street, die man parkseitig nicht bebaute, um den Blick hinauf zur Altstadt-Skyline nicht zu verstellen. Die East Gardens werden vom Scott Monument dominiert und gehen in die Waverley Station – den Hauptbahnhof, benannt nach einem Romanzyklus von Walter Scott – und die Fruitmarket-Hallen über. Die Turmuhr am Hotel Balmoral in Bahnhofsnähe geht übrigens etwa vier Minuten vor, damit spät Kommende ihren Zug nicht verpassen. Nur an Silvester zeigt sie die korrekte Zeit. Alle Viertelstunde geht von Waverley ein Zug nach Glasgow, die schnuckelige Wartehalle ist einen Blick wert. Hinterm Scott’schen Denkmal duftet’s ab Mitte November in den Gärten adventlich: ein für britische Verhältnisse qualitativ gut bestückter Weihnachtsmarkt und eine große Eislauffläche locken. An der Bahnhofssüdseite versteckt sich das Gruselkabinett Dungeons, eine Höhle voller martialischer Gestalten, etwas für Unerschrockene mit Sinn für triviale Action. Die steil ansteigende Straße The Mound teilt den Park und führt zur Altstadt hinauf, wobei hier die Tempelarchitektur des Royal Scottish Academy Building und der Scottish National Gallery deinen Schritt womöglich ein wenig feierlich werden lässt. Bei den Galerien findest du ein Relief der hügeligen Stadt, bestens geeignet dafür, das hügelige Edinburgh auch plastisch zu erfassen. In den West Gardens kannst du herrlich spazieren gehen, über einen Bergpfad zur Burg hochsteigen oder einfach die Aussicht genießen. Hier triffst du viele Edinburgher. Im Sommer verbreitet nämlich ein Open-Air-Café Kaffeeduft, ein Springbrunnen sprudelt, Blumenarrangements bilden Farbtupfer, und die Hauptstadtschotten versuchen, ihrem hellen Teint etwas Farbe zu verpassen. Unverkennbar: Die Edinburgher lieben ihren Volkspark am Hang. Und sie lassen es dort krachen. Die lautesten Musik- und Festivalevents der Stadt haben hier ihre Bühne, abends wird’s schwärmerisch mit dem Blick zur Burg. Am Westende der Princes Street Gardens wird es wieder etwas weniger profan, aber dafür pittoresk-schauerlich. Denn hier schließt sich der St-Cuthbert-Friedhof an zwei Kirchen an: Die St Cuthbert’s Kirk ist eine rundlich-stattliche Basilika inmitten von Baumgrün, mit einem Interieur in warmen Tönen. St John’s dagegen ist von überwältigender viktorianischer Wucht, im spätgotischen Perpendicular-Stil errichtet und mit schönen Kirchenfenstern versehen. Die Grabsteine des Friedhofs bieten speziell im Winter einen tollen Vordergrund für Fotos vom Castle, weil das Laub nicht die Sicht verdeckt.

    • Princes Street Gardens© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Reiseservice für Zuspätkommer

    Die Gärten sind die grüne Lunge der Stadt, ein Veranstaltungspark und die Sonnenbank: Anlässlich des Baus der New Town um 1800 wurde ein See, in dem sogenannte Hexen und Abfall gelandet waren, trockengelegt. Die entstandene Parklandschaft zieht sich südlich entlang der gesamten Länge der Princes Street, die man parkseitig nicht bebaute, um den Blick hinauf zur Altstadt-Skyline nicht zu verstellen. Die East Gardens werden vom Scott Monument dominiert und gehen in die Waverley Station – den Hauptbahnhof, benannt nach einem Romanzyklus von Walter Scott – und die Fruitmarket-Hallen über. Die Turmuhr am Hotel Balmoral in Bahnhofsnähe geht übrigens etwa vier Minuten vor, damit spät Kommende ihren Zug nicht verpassen. Nur an Silvester zeigt sie die korrekte Zeit. Alle Viertelstunde geht von Waverley ein Zug nach Glasgow, die schnuckelige Wartehalle ist einen Blick wert. Hinterm Scott’schen Denkmal duftet’s ab Mitte November in den Gärten adventlich: ein für britische Verhältnisse qualitativ gut bestückter Weihnachtsmarkt und eine große Eislauffläche locken. An der Bahnhofssüdseite versteckt sich das Gruselkabinett Dungeons, eine Höhle voller martialischer Gestalten, etwas für Unerschrockene mit Sinn für triviale Action. Die steil ansteigende Straße The Mound teilt den Park und führt zur Altstadt hinauf, wobei hier die Tempelarchitektur des Royal Scottish Academy Building und der Scottish National Gallery deinen Schritt womöglich ein wenig feierlich werden lässt. Bei den Galerien findest du ein Relief der hügeligen Stadt, bestens geeignet dafür, das hügelige Edinburgh auch plastisch zu erfassen. In den West Gardens kannst du herrlich spazieren gehen, über einen Bergpfad zur Burg hochsteigen oder einfach die Aussicht genießen. Hier triffst du viele Edinburgher. Im Sommer verbreitet nämlich ein Open-Air-Café Kaffeeduft, ein Springbrunnen sprudelt, Blumenarrangements bilden Farbtupfer, und die Hauptstadtschotten versuchen, ihrem hellen Teint etwas Farbe zu verpassen. Unverkennbar: Die Edinburgher lieben ihren Volkspark am Hang. Und sie lassen es dort krachen. Die lautesten Musik- und Festivalevents der Stadt haben hier ihre Bühne, abends wird’s schwärmerisch mit dem Blick zur Burg. Am Westende der Princes Street Gardens wird es wieder etwas weniger profan, aber dafür pittoresk-schauerlich. Denn hier schließt sich der St-Cuthbert-Friedhof an zwei Kirchen an: Die St Cuthbert’s Kirk ist eine rundlich-stattliche Basilika inmitten von Baumgrün, mit einem Interieur in warmen Tönen. St John’s dagegen ist von überwältigender viktorianischer Wucht, im spätgotischen Perpendicular-Stil errichtet und mit schönen Kirchenfenstern versehen. Die Grabsteine des Friedhofs bieten speziell im Winter einen tollen Vordergrund für Fotos vom Castle, weil das Laub nicht die Sicht verdeckt.


  • Festival Theatre

    Opern

    Die repräsentativste Bühne der Stadt und das nicht nur während des Edinburgh Festival. Moderner Tanz, Oper, Schauspiel – kurz: Alles, was Rang und Namen hat, tritt hier auf. Interessant ist auch der Stilmix aus altem Theaterbau und moderner Glasarchitektur. Drinnen finden gut 1900 Besucher Platz, die das Dekor eines Jugendstil-/ Beaux-Arts- Musentempel beeindruckt.

    Die repräsentativste Bühne der Stadt und das nicht nur während des Edinburgh Festival. Moderner Tanz, Oper, Schauspiel – kurz: Alles, was Rang und Namen hat, tritt hier auf. Interessant ist auch der Stilmix aus altem Theaterbau und moderner Glasarchitektur. Drinnen finden gut 1900 Besucher Platz, die das Dekor eines Jugendstil-/ Beaux-Arts- Musentempel beeindruckt.


  • Joey D

    Modegeschäfte
    Insider-Tipp
    So posh kann Tartan sein

    Upcycling ist Joeys Ding! Direkt in der Boutique schneidert er Unikate für Frauen und Männer: Der Designer hat schon Elton John schick gemacht. Verwegenste Applikationen und grelle Prints, aber immer tragbar. Manche Kleidungsstücke werden erst zerstört und dann zu neuen Kreationen zusammengesetzt. Am abgefahrensten sind die Handtaschen. Kreativ, urban, sexy – selbstverständlich auch mit tartan-Zitaten.

    Insider-Tipp
    So posh kann Tartan sein

    Upcycling ist Joeys Ding! Direkt in der Boutique schneidert er Unikate für Frauen und Männer: Der Designer hat schon Elton John schick gemacht. Verwegenste Applikationen und grelle Prints, aber immer tragbar. Manche Kleidungsstücke werden erst zerstört und dann zu neuen Kreationen zusammengesetzt. Am abgefahrensten sind die Handtaschen. Kreativ, urban, sexy – selbstverständlich auch mit tartan-Zitaten.


  • Charlotte Square

    Touristenattraktionen
    • Charlotte Square© MAIRDUMONT

    Das von vornehmen Fassaden umstellte, großzügige Platz-Rechteck am Westende der New Town ist Edinburghs erste Adresse, zumindest politisch gesehen. In Haus Nummer 6, in dem vor 1999 der Secretary of State for Scotland residierte, wohnt heute der schottische Regierungschef. Beim Vorbeischlendern bekommt man einen Eindruck von politischer und lobbyistischer Geschäftigkeit in Edinburgh.

    • Charlotte Square, EH1 Edinburgh
    • Charlotte Square© MAIRDUMONT

    Das von vornehmen Fassaden umstellte, großzügige Platz-Rechteck am Westende der New Town ist Edinburghs erste Adresse, zumindest politisch gesehen. In Haus Nummer 6, in dem vor 1999 der Secretary of State for Scotland residierte, wohnt heute der schottische Regierungschef. Beim Vorbeischlendern bekommt man einen Eindruck von politischer und lobbyistischer Geschäftigkeit in Edinburgh.

    • Charlotte Square, EH1 Edinburgh

  • Café Royal Circle Bar

    Bars

    Die vielleicht grandioseste Bar der Stadt mit denkmalgeschütztem viktorianischem Design. Der Tresen ist eine Insel inmitten von Wänden mit Fliesengemälden von 1886, von denen prominente Erfinder auf die Menge von Einheimischen und Touristen schauen: Benjamin Franklin, Isaac Newton, Michael Faraday, James Watt u.a. Probieren sollte man die Shetland-Muscheln aus der Küche der angeschlossenen Austernbar.

    Die vielleicht grandioseste Bar der Stadt mit denkmalgeschütztem viktorianischem Design. Der Tresen ist eine Insel inmitten von Wänden mit Fliesengemälden von 1886, von denen prominente Erfinder auf die Menge von Einheimischen und Touristen schauen: Benjamin Franklin, Isaac Newton, Michael Faraday, James Watt u.a. Probieren sollte man die Shetland-Muscheln aus der Küche der angeschlossenen Austernbar.


  • David Bann

    Restaurants
    • vegetarisch
    Insider-Tipp
    Bier mit Meergeschmack

    Old-school-Schotten-Küche ist fleischlos undenkbar – schon deshalb sticht dieses gute vegetarische Restaurant in der Old Town heraus. Risottos, galettes, polentas und hausgemachte Ravioli schmecken ganz vorzüglich und können sogar Fleischesser zu einem vegetarischen Ausflug verführen. Auch Veganer fremdeln hier nicht. Versuch doch mal das aus Seetang gebraute Kelpieale-Bier.

    Insider-Tipp
    Bier mit Meergeschmack

    Old-school-Schotten-Küche ist fleischlos undenkbar – schon deshalb sticht dieses gute vegetarische Restaurant in der Old Town heraus. Risottos, galettes, polentas und hausgemachte Ravioli schmecken ganz vorzüglich und können sogar Fleischesser zu einem vegetarischen Ausflug verführen. Auch Veganer fremdeln hier nicht. Versuch doch mal das aus Seetang gebraute Kelpieale-Bier.


  • Sheila Fleet Jewellery

    Schmuck

    Die Schmuckdesignerin hat das magische Flair ihrer Inselheimat Orkney in ihre Stücke einfließen lassen. Anleihen bei Details der schottischen Landschaft oder des sich im Meer spiegelnden Mondlichts prägen etwa die "Rowan Collection", eine grazile Schmuckdeutung der Highland-Eberesche. Gezeitensaum, meergeschliffene Kiesel und der Farbsaum von Pools bei Ebbe sind in den Schmuckstücken erkennbar.

    Die Schmuckdesignerin hat das magische Flair ihrer Inselheimat Orkney in ihre Stücke einfließen lassen. Anleihen bei Details der schottischen Landschaft oder des sich im Meer spiegelnden Mondlichts prägen etwa die "Rowan Collection", eine grazile Schmuckdeutung der Highland-Eberesche. Gezeitensaum, meergeschliffene Kiesel und der Farbsaum von Pools bei Ebbe sind in den Schmuckstücken erkennbar.


  • Tartan Weaving Mill & Exhibition

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Himmelbunter Tartan

    Hier holst du dir deine Karo-Impfung! Gleich im ersten Laden unterhalb vom Castle kannst du dich vom Karo- und Tartan-Virus infizieren und zugleich kurieren lassen. Weil du ja am Kitsch der Royal Mile nicht oder gerade doch vorbei kommst, sättigst du dein Tartan-Shopping-Muss in diesem fünfstöckigen Geschäft gleich ein für alle Mal. Der ehemalige Wasserspeicher für die Bewohner der Royal Mile wird heute von Geoffrey Tailor Kiltmaker (zwei Läden auf der Royal Mile) geführt. Von der Schafschur bis zum fertigen Produkt kannst du lernen, wie die Industrie funktioniert. Kannst dich sogar im Kilt fotografieren lassen. Speziell ist der hochwertige Kashmirschal mit dem Tartan der LGBT-Gemeinde – in Regenbogenmuster. Albern aber auch irgendwie witzig ist ein Mini-Dudelsack für kleines Geld.

    Insider-Tipp
    Himmelbunter Tartan

    Hier holst du dir deine Karo-Impfung! Gleich im ersten Laden unterhalb vom Castle kannst du dich vom Karo- und Tartan-Virus infizieren und zugleich kurieren lassen. Weil du ja am Kitsch der Royal Mile nicht oder gerade doch vorbei kommst, sättigst du dein Tartan-Shopping-Muss in diesem fünfstöckigen Geschäft gleich ein für alle Mal. Der ehemalige Wasserspeicher für die Bewohner der Royal Mile wird heute von Geoffrey Tailor Kiltmaker (zwei Läden auf der Royal Mile) geführt. Von der Schafschur bis zum fertigen Produkt kannst du lernen, wie die Industrie funktioniert. Kannst dich sogar im Kilt fotografieren lassen. Speziell ist der hochwertige Kashmirschal mit dem Tartan der LGBT-Gemeinde – in Regenbogenmuster. Albern aber auch irgendwie witzig ist ein Mini-Dudelsack für kleines Geld.


  • Sandy Bell's

    Pubs

    Typisches einfaches Pub ohne Mahlzeiten beim Greyfriars-Friedhof, das jedoch nachmittags und am Abend bebt, wenn sich lokale und internationale Folkmusikgrößen dort zur Jamsession treffen. Fiddle, Gitarre, Gesang: keltische Lebensart "at its best".

    Typisches einfaches Pub ohne Mahlzeiten beim Greyfriars-Friedhof, das jedoch nachmittags und am Abend bebt, wenn sich lokale und internationale Folkmusikgrößen dort zur Jamsession treffen. Fiddle, Gitarre, Gesang: keltische Lebensart "at its best".


  • Port Leith

    Geographical
    • © AlbertPego, Thinkstock

    Die Hafengegend Edinburghs bezieht ihren Reiz aus dem Gegensatz zwischen alten Docks auf der einen Seite und neuen Stahl- und Glaselementen, blitzender Architektur und verschiedenen Lokalen auf der anderen.

    • © AlbertPego, Thinkstock

    Die Hafengegend Edinburghs bezieht ihren Reiz aus dem Gegensatz zwischen alten Docks auf der einen Seite und neuen Stahl- und Glaselementen, blitzender Architektur und verschiedenen Lokalen auf der anderen.