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China Top Sehenswürdigkeiten

























Architektonische Highlights
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Touristenattraktionen
Landschaftliche Highlights
Botanische Gärten & Parks
Museen
Gugong
Architektonische Highlights © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Pass auf!
Mitten in Peking, doch durch eine mächtige Mauer und einen breiten Wassergraben abgeschirmt, liegt die einstige Verbotene Stadt. Unter kaisergelb glasierten Dächern wohnte hier der Himmelssohn mit der Kaiserin, mit Konkubinen, Zofen und Eunuchen – insgesamt einige Tausend Personen. Die Anlage entstand von 1406 bis 1420.Zwar wurden viele Gebäude später erneuert, doch der Stil der Ming-Zeit blieb bis heute bewahrt. Durch das südliche Haupttor Wu Men und ein weiteres Tor gelangt man zu den drei gewaltigen Thron- und Audienzhallen, dem baulichen Zentrum. Überall sind schmückende Drachen zu erkennen, Symbole des Kaisers. Nach Norden hin folgen die Wohnbereiche. In der Mitte liegen wiederum drei Thronhallen; die erste war der Wohnpalast des Kaisers, die anderen dienten der Kaiserin. Die westlichen Palastteile veranschaulichen mit der erhaltenen Einrichtung, wie man damals wohnte – eingesperrt und wenig komfortabel. In einigen anderen Hallen ist ein Teil der kaiserlichen Kunstschätze ausgestellt. Besonders schön ist der ganz im Osten gelegene „Palast des Altwerdens in Frieden“ (Ningshou Gong). Vor seinem Südtor passiert man eine prächtige Neun-Drachen-Mauer aus farbig glasierten Reliefziegeln. In den Seitenhallen des Ningshou Gong und den nördlich folgenden Gebäuden befinden sich die Schatzkammern des Palastmuseums. Ein Tag reicht nicht, um alles zu sehen. Besonders die kaiserlichen Kunst- und Kuriositätensammlungen sind einen zweiten Besuch wert. Achtung: Nimm auf jeden Fall deinen Reisepass mit, du musst ihn vor dem Besuch vorzeigen.
- Jingshan Qianjie 4, 100009 Beijing
- http://www.dpm.org.cn/
- +86 400 950 1925
- gugong@dpm.org.cn
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Pass auf!
Mitten in Peking, doch durch eine mächtige Mauer und einen breiten Wassergraben abgeschirmt, liegt die einstige Verbotene Stadt. Unter kaisergelb glasierten Dächern wohnte hier der Himmelssohn mit der Kaiserin, mit Konkubinen, Zofen und Eunuchen – insgesamt einige Tausend Personen. Die Anlage entstand von 1406 bis 1420.Zwar wurden viele Gebäude später erneuert, doch der Stil der Ming-Zeit blieb bis heute bewahrt. Durch das südliche Haupttor Wu Men und ein weiteres Tor gelangt man zu den drei gewaltigen Thron- und Audienzhallen, dem baulichen Zentrum. Überall sind schmückende Drachen zu erkennen, Symbole des Kaisers. Nach Norden hin folgen die Wohnbereiche. In der Mitte liegen wiederum drei Thronhallen; die erste war der Wohnpalast des Kaisers, die anderen dienten der Kaiserin. Die westlichen Palastteile veranschaulichen mit der erhaltenen Einrichtung, wie man damals wohnte – eingesperrt und wenig komfortabel. In einigen anderen Hallen ist ein Teil der kaiserlichen Kunstschätze ausgestellt. Besonders schön ist der ganz im Osten gelegene „Palast des Altwerdens in Frieden“ (Ningshou Gong). Vor seinem Südtor passiert man eine prächtige Neun-Drachen-Mauer aus farbig glasierten Reliefziegeln. In den Seitenhallen des Ningshou Gong und den nördlich folgenden Gebäuden befinden sich die Schatzkammern des Palastmuseums. Ein Tag reicht nicht, um alles zu sehen. Besonders die kaiserlichen Kunst- und Kuriositätensammlungen sind einen zweiten Besuch wert. Achtung: Nimm auf jeden Fall deinen Reisepass mit, du musst ihn vor dem Besuch vorzeigen.
- Jingshan Qianjie 4, 100009 Beijing
- http://www.dpm.org.cn/
- +86 400 950 1925
- gugong@dpm.org.cn
Tiananmen Square
Touristenattraktionen © Glow Images
Pekings zentraler "Platz am Tor des Himmelsfriedens" gilt als größter innerstädtischer Platz der Welt. Er ist symbolbehaftet wie wenige andere Orte. Der Platz wurde 1958/1959 für die Massenaufmärsche zum zehnjährigen Staatsjubiläum angelegt. Seine 30 ha Fläche sind groß genug für eine halbe Million Menschen. Als neue, monumentale Randbebauung entstanden gleichzeitig die Volkskongresshalle (Chinas Parlamentssitz) im Westen und das Nationalmuseum auf der Ostseite. In der Mitte - genau auf Pekings großer Nord-Süd-Achse - erhebt sich auf einer gestuften Terrasse die Gedenkstelle der Volkshelden mit Reliefszenen aus der Geschichte vom Opiumkrieg bis 1949.Seit die Mongolen Peking zur Hauptstadt gemacht hatten, blickten die Kaiser von ihren Thronen 700 Jahre lang nach Süden durch einstmals sieben Tore hindurch sinnbildlich gesehen geradewegs in ihr Reich hinein. Nunmehr aber müssen die verstorbenen Majestäten auf der Nordseite der 38 m hohen Stele in Maos Handschrift die Worte lesen: "Die Volkshelden sind unsterblich". Im Süden erhielt der Platz einen städtebaulich wenig überzeugenden Abschluss erst 1976/1977 durch das Mao-Mausoleum. Mit dem gegenüberliegenden Tor Tian'an Men versammeln sich hier also lauter Bauten, die in Erinnerung an die leidvolle jüngere Geschichte Chinas und den großen Sieg der Kommunistischen Partei die nationale Identität des Landes prägen. So ist es nur natürlich, dass die Sorge um die Geschicke Chinas auch die oppositionellen Kräfte immer wieder auf diesen Platz treibt. Die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung am 4.Juni 1989 hat die Symbolkraft des Ortes noch verstärkt. Seit 1999 sind die Sicherheitskräfte hier unzählige Male gegen die missliebige Falungong-Sekte vorgegangen.
- Tian'anmen Guangchang, 100006 Beijing
© Glow Images
Pekings zentraler "Platz am Tor des Himmelsfriedens" gilt als größter innerstädtischer Platz der Welt. Er ist symbolbehaftet wie wenige andere Orte. Der Platz wurde 1958/1959 für die Massenaufmärsche zum zehnjährigen Staatsjubiläum angelegt. Seine 30 ha Fläche sind groß genug für eine halbe Million Menschen. Als neue, monumentale Randbebauung entstanden gleichzeitig die Volkskongresshalle (Chinas Parlamentssitz) im Westen und das Nationalmuseum auf der Ostseite. In der Mitte - genau auf Pekings großer Nord-Süd-Achse - erhebt sich auf einer gestuften Terrasse die Gedenkstelle der Volkshelden mit Reliefszenen aus der Geschichte vom Opiumkrieg bis 1949.Seit die Mongolen Peking zur Hauptstadt gemacht hatten, blickten die Kaiser von ihren Thronen 700 Jahre lang nach Süden durch einstmals sieben Tore hindurch sinnbildlich gesehen geradewegs in ihr Reich hinein. Nunmehr aber müssen die verstorbenen Majestäten auf der Nordseite der 38 m hohen Stele in Maos Handschrift die Worte lesen: "Die Volkshelden sind unsterblich". Im Süden erhielt der Platz einen städtebaulich wenig überzeugenden Abschluss erst 1976/1977 durch das Mao-Mausoleum. Mit dem gegenüberliegenden Tor Tian'an Men versammeln sich hier also lauter Bauten, die in Erinnerung an die leidvolle jüngere Geschichte Chinas und den großen Sieg der Kommunistischen Partei die nationale Identität des Landes prägen. So ist es nur natürlich, dass die Sorge um die Geschicke Chinas auch die oppositionellen Kräfte immer wieder auf diesen Platz treibt. Die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung am 4.Juni 1989 hat die Symbolkraft des Ortes noch verstärkt. Seit 1999 sind die Sicherheitskräfte hier unzählige Male gegen die missliebige Falungong-Sekte vorgegangen.
- Tian'anmen Guangchang, 100006 Beijing
Wangfujing Pedestrian Street
Touristenattraktionen © Maridav, Shutterstock
"Große Straße am Brunnen der Königsresidenz" bedeutet der volle Name von Pekings Hauptgeschäftsstraße - Wangfujing Dajie -, doch alle Welt sagt nur einfach Wangfujing. Dank neuer Konsumtempel und der Umwandlung zur Fußgängerzone ist die südliche Hälfte heute eine besonders bei chinesischen Pekingtouristen beliebte Flaniermeile mit Straßencafés und einer nach Westen abzweigenden Imbiss- und Andenkengasse. Weiter nördlich überrascht die Östliche Kathedrale von 1904 mit ansehnlichem Inneren und einem schönen Vorplatz.
- Wang Fu Jing Dajie, 100006 Beijing
© Maridav, Shutterstock
"Große Straße am Brunnen der Königsresidenz" bedeutet der volle Name von Pekings Hauptgeschäftsstraße - Wangfujing Dajie -, doch alle Welt sagt nur einfach Wangfujing. Dank neuer Konsumtempel und der Umwandlung zur Fußgängerzone ist die südliche Hälfte heute eine besonders bei chinesischen Pekingtouristen beliebte Flaniermeile mit Straßencafés und einer nach Westen abzweigenden Imbiss- und Andenkengasse. Weiter nördlich überrascht die Östliche Kathedrale von 1904 mit ansehnlichem Inneren und einem schönen Vorplatz.
- Wang Fu Jing Dajie, 100006 Beijing
Ming Shisanling
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Ein üblicher Abstecher auf dem Weg nach Badaling führt zu den gewaltigen Grabtempeln von 13 Kaisern der Ming-Dynastie (1368-1644). Die meisten sind verfallen und gesperrt. Im Grab Dingling sind die marmornen Grabkammern zu besichtigen. Das Grab Changling, das größte, ist das Einzige, dessen Opferhalle erhalten geblieben ist - ein imposantes Bauwerk mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmuholz. Auf dem Zugang zur Nekropole passiert man die berühmte Geisterallee, an der steinerne Tiere und Beamte den Toten die letzte Ehre erweisen.
- Chì lù, Beijing
- +86 10 6076 1422
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Ein üblicher Abstecher auf dem Weg nach Badaling führt zu den gewaltigen Grabtempeln von 13 Kaisern der Ming-Dynastie (1368-1644). Die meisten sind verfallen und gesperrt. Im Grab Dingling sind die marmornen Grabkammern zu besichtigen. Das Grab Changling, das größte, ist das Einzige, dessen Opferhalle erhalten geblieben ist - ein imposantes Bauwerk mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmuholz. Auf dem Zugang zur Nekropole passiert man die berühmte Geisterallee, an der steinerne Tiere und Beamte den Toten die letzte Ehre erweisen.
- Chì lù, Beijing
- +86 10 6076 1422
Xi Hu
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Über das Wasser gleiten
Aus einer Bucht in der Mündung des Qiantang-Flusses machte eine Nehrung vor etwa 12 000 Jahren einen kleinen Süßwassersee, der im achten Jahrhundert enorm vergrößert wurde. Seither wurde er immer wieder ausgebaut und verschönert – nun ist er der berühmteste ganz Chinas. Weidengesäumte Ufer, Promenaden, Teehäuser, Pagoden, Inseln, Lotos, sanfte Hügel – das nur rund 1,5 m tiefe, ca. 10 km2 große Gewässer bietet zahllose Szenerien und viele Arten, sie zu genießen. Die schönste ist eine Rundfahrt auf den handgeruderten Gondeln für bis zu sechs Personen; Alternativen sind Ruder- und Motorboote. Unternimm deinen Törn möglichst am späteren Nachmittag, dann ist es auf dem Wasser und den Inseln weniger voll. Zu Lande bietet sich eine Tour mit den offenen Elektrobussen an, die den See umrunden (nur im Uhrzeigersinn). Xiao Yingzhou, „Kleines Yingzhou“, ist nach einer Insel im Weltmeer benannt, auf der die Unsterblichen leben sollen – also eine Art Paradieseiland. Es besteht vor allem aus großen Lotos- und Seerosenteichen. Auf der Südseite schauen drei Steinlaternen aus dem Wasser, genannt Santan Yinyue: „Drei Weiher spiegeln den Mond“. Es ist eine der zehn berühmten Westseeansichten, aber mit erleuchteten Laternen bei Mondschein nur am Mittherbstfest zu erleben. Fähre inkl. Inseleintritt 55 Yuan Bai-Damm: Der kürzere der zwei Dammwege führt von der Stadtpromenade zur Insel Gushan. Sein Name wird mit dem Dichter Bai Juyi in Verbindung gebracht, der ihn im 9.Jh. besang. Richtung Nordwest blickt man zu der 45 m hohen Baochu-Pagode auf. Insel Gu Shan: Die einzige natürliche Insel im Westsee ist in großen Teilen als Park gestaltet. Am Südufer stehen Teehäuser und Restaurants, dazwischen liegt das Provinzmuseum. Berühmt ist der Blick von der Terrasse am Ostende: „Herbstmond über stillem See“. Westwärts, bevor die Uferstraße nach rechts abknickt, liegt das schöne Anwesen der Xiling-Siegelschnitzergesellschaft von 1904.Jenseits der Bauten, die die Uferstraße säumen, nimmt der baumreiche Sun-Yat-sen-Park den Großteil der Inselfläche ein. Nahe der Brücke, die im Nordwesten zurück aufs Festland führt, passiert die Straße noch die Grabstätte der Revolutionärin und Frauenrechtlerin Qiu Jin (1875–1907). Su-Damm: Der längere der zwei Dämme wurde benannt nach Su Dongpo, jenem Dichterbeamten, der ihn ab 1089 aufschütten ließ. Der 2,8 km lange Weg führt über sechs Brücken. Kurz vorm südlichen Ende liegt rechts der schöne Huagang-Park mit vielen Ausblicken übers Wasser und einem Teehaus. Von den Geschichten und Sagen, die sich um den Westsee ranken, ist die der Weißen Schlange die bekannteste. Es ist eine Liebesgeschichte, an deren Ende die eingesperrte Schlange – in Gestalt einer wunderhübschen Dame – aus ihrem Gefängnis unter der Lei-Feng-Pagode befreit wird, als diese einstürzt – was 1924 tatsächlich geschah. Jetzt steht der Turm wieder, etwas pompös geraten, auf einem Hügel am Südufer.
- Bai Di, Hangzhou
© Glow Images
Insider-Tipp Über das Wasser gleiten
Aus einer Bucht in der Mündung des Qiantang-Flusses machte eine Nehrung vor etwa 12 000 Jahren einen kleinen Süßwassersee, der im achten Jahrhundert enorm vergrößert wurde. Seither wurde er immer wieder ausgebaut und verschönert – nun ist er der berühmteste ganz Chinas. Weidengesäumte Ufer, Promenaden, Teehäuser, Pagoden, Inseln, Lotos, sanfte Hügel – das nur rund 1,5 m tiefe, ca. 10 km2 große Gewässer bietet zahllose Szenerien und viele Arten, sie zu genießen. Die schönste ist eine Rundfahrt auf den handgeruderten Gondeln für bis zu sechs Personen; Alternativen sind Ruder- und Motorboote. Unternimm deinen Törn möglichst am späteren Nachmittag, dann ist es auf dem Wasser und den Inseln weniger voll. Zu Lande bietet sich eine Tour mit den offenen Elektrobussen an, die den See umrunden (nur im Uhrzeigersinn). Xiao Yingzhou, „Kleines Yingzhou“, ist nach einer Insel im Weltmeer benannt, auf der die Unsterblichen leben sollen – also eine Art Paradieseiland. Es besteht vor allem aus großen Lotos- und Seerosenteichen. Auf der Südseite schauen drei Steinlaternen aus dem Wasser, genannt Santan Yinyue: „Drei Weiher spiegeln den Mond“. Es ist eine der zehn berühmten Westseeansichten, aber mit erleuchteten Laternen bei Mondschein nur am Mittherbstfest zu erleben. Fähre inkl. Inseleintritt 55 Yuan Bai-Damm: Der kürzere der zwei Dammwege führt von der Stadtpromenade zur Insel Gushan. Sein Name wird mit dem Dichter Bai Juyi in Verbindung gebracht, der ihn im 9.Jh. besang. Richtung Nordwest blickt man zu der 45 m hohen Baochu-Pagode auf. Insel Gu Shan: Die einzige natürliche Insel im Westsee ist in großen Teilen als Park gestaltet. Am Südufer stehen Teehäuser und Restaurants, dazwischen liegt das Provinzmuseum. Berühmt ist der Blick von der Terrasse am Ostende: „Herbstmond über stillem See“. Westwärts, bevor die Uferstraße nach rechts abknickt, liegt das schöne Anwesen der Xiling-Siegelschnitzergesellschaft von 1904.Jenseits der Bauten, die die Uferstraße säumen, nimmt der baumreiche Sun-Yat-sen-Park den Großteil der Inselfläche ein. Nahe der Brücke, die im Nordwesten zurück aufs Festland führt, passiert die Straße noch die Grabstätte der Revolutionärin und Frauenrechtlerin Qiu Jin (1875–1907). Su-Damm: Der längere der zwei Dämme wurde benannt nach Su Dongpo, jenem Dichterbeamten, der ihn ab 1089 aufschütten ließ. Der 2,8 km lange Weg führt über sechs Brücken. Kurz vorm südlichen Ende liegt rechts der schöne Huagang-Park mit vielen Ausblicken übers Wasser und einem Teehaus. Von den Geschichten und Sagen, die sich um den Westsee ranken, ist die der Weißen Schlange die bekannteste. Es ist eine Liebesgeschichte, an deren Ende die eingesperrte Schlange – in Gestalt einer wunderhübschen Dame – aus ihrem Gefängnis unter der Lei-Feng-Pagode befreit wird, als diese einstürzt – was 1924 tatsächlich geschah. Jetzt steht der Turm wieder, etwas pompös geraten, auf einem Hügel am Südufer.
- Bai Di, Hangzhou
Himmelsaltar
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Auf die Ohren
Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast, von den einst sechs kaiserlichen Altären ist der Himmelstempel der größte und bedeutendste. Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast. Die Anlage entstand um 1420 und erhielt ihr heutiges Aussehen im 16.Jh. Drei Gestaltungsmerkmale bestimmen die Architektur: Der Kreis ist die Form des Himmelsrunds, das Blau seine Farbe, und die Zahl Drei steht für des Kaisers männliche yang-Qualität. Die Opferterrasse im Süden ist kreisrund und dreifach gestuft. Die Zahl der Marmorplatten in den konzentrischen Ringen beträgt immer ein Vielfaches von drei. Hier brachte der Kaiser in der längsten Nacht des Jahres stellvertretend für die Menschenwelt ein aufwendiges Tieropfer dar. Wem dieses Opfer galt, erfährst du in der nördlich gelegenen kreisrunden Halle des „Kaiserlichen Himmelsgewölbes“: Die dort verwahrten „Geistertafeln“ des Himmels, der Sterne, des Wetters und der Amtsvorgänger wurden zum Opfer hervorgeholt. Ein aus weißem Marmor erbauter Dammweg führt nach Norden zur Halle des Erntegebets, dem wohl vollkommensten Bau klassischer chinesischer Architektur: Er ist rund, steht auf einer dreifachen Terrasse und trägt ein dreifaches blaues Dach. Im Inneren symbolisieren die vier innersten Säulen die Jahreszeiten, der innere Ring von zwölf Säulen steht für die Monate, der äußere für die zwölf Doppelstunden des Tages. Pekingoper ist dir zu lang, chinesische Musik eher fremd? In den Wandelgängen des Himmeltempels treffen sich Alt und Jung zum Singen, Tanzen, Musizieren – ideal zum Reinschnuppern und -hören.
- Tiantan E Rd 1, 100050 Beijing
- http://www.tiantanpark.com/
- +86 10 6702 8866
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Auf die Ohren
Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast, von den einst sechs kaiserlichen Altären ist der Himmelstempel der größte und bedeutendste. Das Areal ist mehr als doppelt so groß wie der Kaiserpalast. Die Anlage entstand um 1420 und erhielt ihr heutiges Aussehen im 16.Jh. Drei Gestaltungsmerkmale bestimmen die Architektur: Der Kreis ist die Form des Himmelsrunds, das Blau seine Farbe, und die Zahl Drei steht für des Kaisers männliche yang-Qualität. Die Opferterrasse im Süden ist kreisrund und dreifach gestuft. Die Zahl der Marmorplatten in den konzentrischen Ringen beträgt immer ein Vielfaches von drei. Hier brachte der Kaiser in der längsten Nacht des Jahres stellvertretend für die Menschenwelt ein aufwendiges Tieropfer dar. Wem dieses Opfer galt, erfährst du in der nördlich gelegenen kreisrunden Halle des „Kaiserlichen Himmelsgewölbes“: Die dort verwahrten „Geistertafeln“ des Himmels, der Sterne, des Wetters und der Amtsvorgänger wurden zum Opfer hervorgeholt. Ein aus weißem Marmor erbauter Dammweg führt nach Norden zur Halle des Erntegebets, dem wohl vollkommensten Bau klassischer chinesischer Architektur: Er ist rund, steht auf einer dreifachen Terrasse und trägt ein dreifaches blaues Dach. Im Inneren symbolisieren die vier innersten Säulen die Jahreszeiten, der innere Ring von zwölf Säulen steht für die Monate, der äußere für die zwölf Doppelstunden des Tages. Pekingoper ist dir zu lang, chinesische Musik eher fremd? In den Wandelgängen des Himmeltempels treffen sich Alt und Jung zum Singen, Tanzen, Musizieren – ideal zum Reinschnuppern und -hören.
- Tiantan E Rd 1, 100050 Beijing
- http://www.tiantanpark.com/
- +86 10 6702 8866
Jinmao Tower
Architektonische Highlights © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Das Juwel unter den Glas- und Stahlpalästen spielt mit der Formensprache einer chinesischen Pagode. Elegant und luftig gegliedert, beherbergt es auf seinen 88 Stockwerken neben Büros auch eines der höchstgelegenen Hotels der Welt. Im 56.Stock öffnet sich das Gebäude innen zu einem schwungvoll in die Höhe steigenden Atrium. Der 421 m hohe Turm wurde von dem amerikanischen Team Skidmore, Owing & Merrill entworfen und gilt als herausragendes Beispiel einer gelungenen Symbiose westlicher und östlicher Architektur.
- Shiji Dadao 88, 200000 Shanghai
- +86 21 5047 6688
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Das Juwel unter den Glas- und Stahlpalästen spielt mit der Formensprache einer chinesischen Pagode. Elegant und luftig gegliedert, beherbergt es auf seinen 88 Stockwerken neben Büros auch eines der höchstgelegenen Hotels der Welt. Im 56.Stock öffnet sich das Gebäude innen zu einem schwungvoll in die Höhe steigenden Atrium. Der 421 m hohe Turm wurde von dem amerikanischen Team Skidmore, Owing & Merrill entworfen und gilt als herausragendes Beispiel einer gelungenen Symbiose westlicher und östlicher Architektur.
- Shiji Dadao 88, 200000 Shanghai
- +86 21 5047 6688
Yùfó Chán Sì
Architektonische Highlights © anek.soowannaphoom, Shutterstock
Sehr alt ist es nicht, Shanghais meistbesuchtes Buddhaheiligtum, aber gut erhalten, voll religiösen Lebens und reich ausgestattet mit Bildwerken. Zwei davon - die schönsten - gaben ihm den Namen und stehen gleichzeitig am Anfang seiner Gründungsgeschichte: Ein chinesischer Mönch brachte die Jadebuddhas um 1880 aus Birma (dem heutigen Myanmar) mit, dazu Geldmittel, die Auslandschinesen für den Bau eines Tempels gespendet hatten. Jener erste Tempel verfiel bald, der heutige entstand an neuer Stelle in den Jahren 1918-28.Gegenüber einer prächtigen Geistermauer steht die Eingangshalle direkt an der Straße. In der Kulturrevolution über die Türflügel geklebte Mao-Bildnisse verhinderten damals die Zerstörung des Tempels: Die Rotgardisten hätten Mao beim Eindringen zerreißen müssen. In der Mitte der Halle (nur von hinten zu betreten) sitzt der lachende Dickbauchbuddha, an den Seiten drohen die furchterregenden Himmelskönige allem Bösen und mahnen Läuterung an. Will man lebendige Religiosität erleben, dann kommt man am Vollmond- oder am Neumondtag: der 1.und der 15.des Mondmonats sind traditionelle Daten für religiöse Feiern und Opfer an die Götter, die Buddhas und Bodhisattvas.
- An Yuan Lu 170, Shanghai
- http://www.yufotemple.com/
- +86 21 6266 3668
© anek.soowannaphoom, Shutterstock
Sehr alt ist es nicht, Shanghais meistbesuchtes Buddhaheiligtum, aber gut erhalten, voll religiösen Lebens und reich ausgestattet mit Bildwerken. Zwei davon - die schönsten - gaben ihm den Namen und stehen gleichzeitig am Anfang seiner Gründungsgeschichte: Ein chinesischer Mönch brachte die Jadebuddhas um 1880 aus Birma (dem heutigen Myanmar) mit, dazu Geldmittel, die Auslandschinesen für den Bau eines Tempels gespendet hatten. Jener erste Tempel verfiel bald, der heutige entstand an neuer Stelle in den Jahren 1918-28.Gegenüber einer prächtigen Geistermauer steht die Eingangshalle direkt an der Straße. In der Kulturrevolution über die Türflügel geklebte Mao-Bildnisse verhinderten damals die Zerstörung des Tempels: Die Rotgardisten hätten Mao beim Eindringen zerreißen müssen. In der Mitte der Halle (nur von hinten zu betreten) sitzt der lachende Dickbauchbuddha, an den Seiten drohen die furchterregenden Himmelskönige allem Bösen und mahnen Läuterung an. Will man lebendige Religiosität erleben, dann kommt man am Vollmond- oder am Neumondtag: der 1.und der 15.des Mondmonats sind traditionelle Daten für religiöse Feiern und Opfer an die Götter, die Buddhas und Bodhisattvas.
- An Yuan Lu 170, Shanghai
- http://www.yufotemple.com/
- +86 21 6266 3668
Yu Yuan
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Insider-Tipp Geister müssen draußen bleiben
Er ist Shanghais bedeutendste klassisch-chinesische Sehenswürdigkeit – oft überlaufen, aber raffiniert, abwechslungsreich, exotisch. Den „Garten der Zufriedenheit“ legte sich ein hoher Beamter ab 1559 als Ruhesitz an. Die heutigen Gebäude entstanden aber erst im 18.und 19.Jh., als Händler den verwilderten Garten kauften und Kaufmannsgilden hier ihre Versammlungs- und Wohnräume einrichteten. Alle Figuren, die du siehst (darunter die berühmte Drachenmauer), sind typisch für den Zeitgeschmack der Kaufleute. Für einen Literatengarten sind sie eigentlich unpassend. Trotzdem kommen dessen Gestaltungselemente, der Gegensatz von Felsen und Wasser, das Spiel von Unregelmäßigkeit und Symmetrie, die Formenvielfalt der Fenster perfekt zum Einsatz. Mit Wandelgängen, Mauern, Hallen und Pavillons ist der Garten so abwechslungsreich angelegt, dass du durch viele verschiedene Szenerien spazierst. Das Gartenerlebnis beginnt schon vor dem Tor: mit dem Weg über die Zickzackbrücke am Teehaus Huxinting vorbei. Die seltsame Form der Brücke hat einen einfachen Grund: Böse Geister können nur geradeaus laufen und daher die Brücke nicht überqueren. Hier kannst du also gut einen Dämon abschütteln. Der Eingang führt in den westlichsten Gartenteil mit der Drei-Ähren-Halle, früher ein Versammlungssaal. Hinter der folgenden Halle stehst du vor der berühmtesten Szenerie des Gartens. Hier erhebt sich jenseits eines Goldkarpfen- und Seerosenteichs ein künstliches Felsgebirge aus gelben Steinen – das einzige Originalelement aus dem 16.Jh. Der Flussblickpavillon auf seinem Gipfel trug seinen Namen damals zu Recht. Gehst du am Teich vorbei und dann rechts, kommst du zum Doppelten Wandelgang. Ein weiteres Schaustück siehst du, wenn du an den östlichen Gartenteichen entlang bzw. auf kleinen Brücken darüber hinweg nach Süden gehst: Auf einem hohen Sockel steht dort eine Halle, und südlich davor liegt ein Hof, den drei Steine schmücken. Der mittlere davon ist löchrig wie ein riesiger Schwamm. Diese Jadepreziose ist einer der bekanntesten Gartensteine Chinas. Noch weiter nach Süden gelangst du zum Inneren Garten, der früher zum benachbarten Stadtgotttempel gehörte. Dort ist eine schön verzierte Theaterbühne erhalten geblieben. Am schönsten ist es im Yu Yuan übrigens bei Regenwetter. Erstens ist es dann nicht ganz so voll wie sonst, und zweitens gibt’s ein Erlebnis für die Ohren, denn dann wird der Garten hörbar. „Plopp“ macht es jedes Mal, wenn ein Tropfen auf die Blätter der Bananenstauden fällt. Sie wurden nur für diesen Soundeffekt angepflanzt. Gönn dir nach dem Besuch im Garten einen aromatischen Aufguss im Teehaus.
- An Ren Jie 218, Shanghai
- http://www.yugarden.com.cn/
- +86 21 6326 0830
© Glow Images
Insider-Tipp Geister müssen draußen bleiben
Er ist Shanghais bedeutendste klassisch-chinesische Sehenswürdigkeit – oft überlaufen, aber raffiniert, abwechslungsreich, exotisch. Den „Garten der Zufriedenheit“ legte sich ein hoher Beamter ab 1559 als Ruhesitz an. Die heutigen Gebäude entstanden aber erst im 18.und 19.Jh., als Händler den verwilderten Garten kauften und Kaufmannsgilden hier ihre Versammlungs- und Wohnräume einrichteten. Alle Figuren, die du siehst (darunter die berühmte Drachenmauer), sind typisch für den Zeitgeschmack der Kaufleute. Für einen Literatengarten sind sie eigentlich unpassend. Trotzdem kommen dessen Gestaltungselemente, der Gegensatz von Felsen und Wasser, das Spiel von Unregelmäßigkeit und Symmetrie, die Formenvielfalt der Fenster perfekt zum Einsatz. Mit Wandelgängen, Mauern, Hallen und Pavillons ist der Garten so abwechslungsreich angelegt, dass du durch viele verschiedene Szenerien spazierst. Das Gartenerlebnis beginnt schon vor dem Tor: mit dem Weg über die Zickzackbrücke am Teehaus Huxinting vorbei. Die seltsame Form der Brücke hat einen einfachen Grund: Böse Geister können nur geradeaus laufen und daher die Brücke nicht überqueren. Hier kannst du also gut einen Dämon abschütteln. Der Eingang führt in den westlichsten Gartenteil mit der Drei-Ähren-Halle, früher ein Versammlungssaal. Hinter der folgenden Halle stehst du vor der berühmtesten Szenerie des Gartens. Hier erhebt sich jenseits eines Goldkarpfen- und Seerosenteichs ein künstliches Felsgebirge aus gelben Steinen – das einzige Originalelement aus dem 16.Jh. Der Flussblickpavillon auf seinem Gipfel trug seinen Namen damals zu Recht. Gehst du am Teich vorbei und dann rechts, kommst du zum Doppelten Wandelgang. Ein weiteres Schaustück siehst du, wenn du an den östlichen Gartenteichen entlang bzw. auf kleinen Brücken darüber hinweg nach Süden gehst: Auf einem hohen Sockel steht dort eine Halle, und südlich davor liegt ein Hof, den drei Steine schmücken. Der mittlere davon ist löchrig wie ein riesiger Schwamm. Diese Jadepreziose ist einer der bekanntesten Gartensteine Chinas. Noch weiter nach Süden gelangst du zum Inneren Garten, der früher zum benachbarten Stadtgotttempel gehörte. Dort ist eine schön verzierte Theaterbühne erhalten geblieben. Am schönsten ist es im Yu Yuan übrigens bei Regenwetter. Erstens ist es dann nicht ganz so voll wie sonst, und zweitens gibt’s ein Erlebnis für die Ohren, denn dann wird der Garten hörbar. „Plopp“ macht es jedes Mal, wenn ein Tropfen auf die Blätter der Bananenstauden fällt. Sie wurden nur für diesen Soundeffekt angepflanzt. Gönn dir nach dem Besuch im Garten einen aromatischen Aufguss im Teehaus.
- An Ren Jie 218, Shanghai
- http://www.yugarden.com.cn/
- +86 21 6326 0830
Shanghai bowuguan
Museen © Glow Images
Insider-Tipp Kunst fürs Gepäck
Das Shanghai Museum ist eine Schatzkammer der klassisch-chinesischen Kunst, die außerdem noch perfekt präsentiert wird, vor allem in der Porzellan- und in der Jadeabteilung (zweite bzw. vierte Etage). Wirf unbedingt auch einen Blick in die Abteilung mit altchinesischer Bronzekunst in der ersten Etage! Die uralten, ausdrucksstark verzierten Gefäße haben – wie auch die Jade aus der Ära vor ca. 3000 Jahren – eine geradezu magische Ausstrahlung. Sie inspirierten sogar die Architekten des Museumsbaus: Mit seiner runden Form und den „Henkeln“ ist er einem Opfergefäß nachempfunden. Ebenfalls erstklassig sind die Tuschmalereien im dritten Stock. Und danach ist Zeit für ein Päuschen in der Teestube (erste Etage), bevor du mit frischer Energie den Museumsladen plünderst. Er ist der beste in ganz China und hat neben Kunstbüchern auch perfekt gemachte Repliken.
- Ren Min Da Dao 201, Shanghai
- http://www.shanghaimuseum.net/
- +86 21 6372 3500
© Glow Images
Insider-Tipp Kunst fürs Gepäck
Das Shanghai Museum ist eine Schatzkammer der klassisch-chinesischen Kunst, die außerdem noch perfekt präsentiert wird, vor allem in der Porzellan- und in der Jadeabteilung (zweite bzw. vierte Etage). Wirf unbedingt auch einen Blick in die Abteilung mit altchinesischer Bronzekunst in der ersten Etage! Die uralten, ausdrucksstark verzierten Gefäße haben – wie auch die Jade aus der Ära vor ca. 3000 Jahren – eine geradezu magische Ausstrahlung. Sie inspirierten sogar die Architekten des Museumsbaus: Mit seiner runden Form und den „Henkeln“ ist er einem Opfergefäß nachempfunden. Ebenfalls erstklassig sind die Tuschmalereien im dritten Stock. Und danach ist Zeit für ein Päuschen in der Teestube (erste Etage), bevor du mit frischer Energie den Museumsladen plünderst. Er ist der beste in ganz China und hat neben Kunstbüchern auch perfekt gemachte Repliken.
- Ren Min Da Dao 201, Shanghai
- http://www.shanghaimuseum.net/
- +86 21 6372 3500
Taikang Lu
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Künstler, Galeristen und Designer waren die Ersten, die hier vor Jahren heruntergekommene Häuser und Fabriken zu ihren Wohn- und Arbeitsstätten erklärten. Bohemecafés und Boutiquen folgten. In unzähligen kleinen Läden kann man nach ausgefallenen Mitbringseln stöbern. Galerien wie Beaugeste, die chinesische Fotografen ausstellt, bieten Kunst- und Kulturgenuss.
- Taikang Lu 210, Shanghai
- http://www.marcotogni.it/
© MAIRDUMONT
Künstler, Galeristen und Designer waren die Ersten, die hier vor Jahren heruntergekommene Häuser und Fabriken zu ihren Wohn- und Arbeitsstätten erklärten. Bohemecafés und Boutiquen folgten. In unzähligen kleinen Läden kann man nach ausgefallenen Mitbringseln stöbern. Galerien wie Beaugeste, die chinesische Fotografen ausstellt, bieten Kunst- und Kulturgenuss.
- Taikang Lu 210, Shanghai
- http://www.marcotogni.it/
Wàitan
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Gut in Szene gesetzt
Bund – der anglo-indische Ausdruck für ein befestigtes Flussufer ist zum Synonym für die imposanteste Uferpromenade im Fernen Osten geworden. Hier trifft die glorreiche Vergangenheit Shanghais auf eine verheißungsvolle Zukunft, und die ragt am anderen Ufer auf, in Pudong. Dort steht wie ein marsianisches Raumschiff der Fernsehturm, strahlt das neue Finanz- und Wirtschaftszentrum mit einer modernen Skyline über dem breiten Strom, dem Huangpu. Diesseits des Flusses zeugen die steinernen Relikte aus der kolonialen Vergangenheit von Macht und Reichtum der Banken und der großen Handelshäuser, die hier einst residierten. Von den Kommunisten mit Vernachlässigung gestraft, gehören die Monumente aus Granit heute wieder zu den teuersten Immobilien der Stadt. Ihre Schaufenster preisen einen märchenhaften Wohlstand. Vornehme Restaurants und mondäne Bars, edle Geschäfte und feine Galerien machen die neue Oberschicht glücklich. Die Uferpromenade wurde im Jahr 1992 zum Schutz vor Hochwasser höher gelegt. Dabei wurden die schönen Bäume gefällt, die jetzt nur noch auf alten Fotos im Bund Historical Museum zu sehen sind. Trotzdem bleibt der Bund die Flaniermeile der Stadt schlechthin. Schon morgens tanzen hier die Menschen in den Tag oder üben sich schweigend in Tai Chi, tagsüber bummeln die Touristen über die Promenade. Abends wird es richtig voll auf dem Bund, denn auch für chinesische (oft ländliche) Besucher ist die futuristisch beleuchtete Skyline von Pudong geradezu eine Verheißung: So soll die Zukunft aussehen! Einen schönen Blick auf den Bund hat man von der Terrasse der Vue Bar, der Bar M Glam und der Captain’s Bar, das klassischen „Korrespondenten-Selfie“ macht man auf der Terrasse der Bar Rouge. Spaziert man von Süd nach Nord über den Bund, kommt man an diesen Gebäuden vorbei.
- Bund, Shanghai
- +86 21 6330 3333
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Gut in Szene gesetzt
Bund – der anglo-indische Ausdruck für ein befestigtes Flussufer ist zum Synonym für die imposanteste Uferpromenade im Fernen Osten geworden. Hier trifft die glorreiche Vergangenheit Shanghais auf eine verheißungsvolle Zukunft, und die ragt am anderen Ufer auf, in Pudong. Dort steht wie ein marsianisches Raumschiff der Fernsehturm, strahlt das neue Finanz- und Wirtschaftszentrum mit einer modernen Skyline über dem breiten Strom, dem Huangpu. Diesseits des Flusses zeugen die steinernen Relikte aus der kolonialen Vergangenheit von Macht und Reichtum der Banken und der großen Handelshäuser, die hier einst residierten. Von den Kommunisten mit Vernachlässigung gestraft, gehören die Monumente aus Granit heute wieder zu den teuersten Immobilien der Stadt. Ihre Schaufenster preisen einen märchenhaften Wohlstand. Vornehme Restaurants und mondäne Bars, edle Geschäfte und feine Galerien machen die neue Oberschicht glücklich. Die Uferpromenade wurde im Jahr 1992 zum Schutz vor Hochwasser höher gelegt. Dabei wurden die schönen Bäume gefällt, die jetzt nur noch auf alten Fotos im Bund Historical Museum zu sehen sind. Trotzdem bleibt der Bund die Flaniermeile der Stadt schlechthin. Schon morgens tanzen hier die Menschen in den Tag oder üben sich schweigend in Tai Chi, tagsüber bummeln die Touristen über die Promenade. Abends wird es richtig voll auf dem Bund, denn auch für chinesische (oft ländliche) Besucher ist die futuristisch beleuchtete Skyline von Pudong geradezu eine Verheißung: So soll die Zukunft aussehen! Einen schönen Blick auf den Bund hat man von der Terrasse der Vue Bar, der Bar M Glam und der Captain’s Bar, das klassischen „Korrespondenten-Selfie“ macht man auf der Terrasse der Bar Rouge. Spaziert man von Süd nach Nord über den Bund, kommt man an diesen Gebäuden vorbei.
- Bund, Shanghai
- +86 21 6330 3333
Wanli Changcheng (Mutianyu)
Architektonische Highlights © V_ace, Shutterstock
An diesem Abschnitt der Mauer herrscht weniger Trubel als in Badaling. Der Abschnitt ist landschaftlich besonders schön und eine Sommerrodelbahn lockt große wie kleine Besucher an.
- Mutianyu
- http://www.mutianyugreatwall.com/
- +86 10 6162 6022
- mty@mutianyugreatwall.com
© V_ace, Shutterstock
An diesem Abschnitt der Mauer herrscht weniger Trubel als in Badaling. Der Abschnitt ist landschaftlich besonders schön und eine Sommerrodelbahn lockt große wie kleine Besucher an.
- Mutianyu
- http://www.mutianyugreatwall.com/
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Wanli Changcheng (Badaling)
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Wilde Mauer
Dass Peking einst Grenzstadt war, erkennt man noch an der Nähe zur Großen Mauer, die in ihrer heutigen Form erst im 16.Jh. entstand. Mehrere Abschnitte sind restauriert. Die meisten Besucher fahren nach Badaling (60 km nördl. von Peking), wo es sehr voll ist. Weniger überlaufen und landschaftlich schöner: das Mauerstück bei Mutianyu (70 km nördl.). Hier gibt es auch eine Sommerrodelbahn. Den Menschenmassen, die Badaling überfluten entgehst du auch in Huanghua (80 km nördl. von Peking). Die Chinesische Mauer ist hier weitgehend im Originalzustand belassen und kaum besucht. Statt Eintritt zu zahlen, bestellst du ein Getränk oder einen Snack im Restaurant, das den Zugang kontrolliert. Wie wär‘s mit einer leckeren gegrillten Forelle aus lokaler Zucht?
- Badaling
- http://wwj.beijing.gov.cn/
- +86 10 6912 1225
- wuqi@friendsofgreatwall.org
© Glow Images
Insider-Tipp Wilde Mauer
Dass Peking einst Grenzstadt war, erkennt man noch an der Nähe zur Großen Mauer, die in ihrer heutigen Form erst im 16.Jh. entstand. Mehrere Abschnitte sind restauriert. Die meisten Besucher fahren nach Badaling (60 km nördl. von Peking), wo es sehr voll ist. Weniger überlaufen und landschaftlich schöner: das Mauerstück bei Mutianyu (70 km nördl.). Hier gibt es auch eine Sommerrodelbahn. Den Menschenmassen, die Badaling überfluten entgehst du auch in Huanghua (80 km nördl. von Peking). Die Chinesische Mauer ist hier weitgehend im Originalzustand belassen und kaum besucht. Statt Eintritt zu zahlen, bestellst du ein Getränk oder einen Snack im Restaurant, das den Zugang kontrolliert. Wie wär‘s mit einer leckeren gegrillten Forelle aus lokaler Zucht?
- Badaling
- http://wwj.beijing.gov.cn/
- +86 10 6912 1225
- wuqi@friendsofgreatwall.org
The Summer Palace
Architektonische Highlights © Glow Images
Der riesige kaiserliche Garten mit seinen zahllosen Hallen, Wohnhöfen, Seen, Pavillons, Laubengängen und Pagoden entstand im Wesentlichen 1750/51 als Geschenk des Qianlong-Kaisers zum 60.Geburtstag seiner Mutter. Nach zweimaliger Plünderung und teilweiser Zerstörung - 1860 durch Engländer und Franzosen, das zweite Mal 1900 durch die alliierten Armeen nach der Niederschlagung des Boxeraufstands - wurde der "Garten der Harmoniepflege" (Yihe Yuan) unter der Regie der Kaiserin Cixi wiederaufgebaut. Nach der Vertreibung des letzten Kaisers im Jahr 1924 erhielt erstmals die Öffentlichkeit Zutritt. Das vorherrschende Motiv im Sommerpalast ist der Wunsch nach langem Leben. Er findet sich im Gebäudeschmuck (Symbole: Hirsch, Kranich, Kiefer, Bambus), in der Bepflanzung (Kiefer, Bambus) und in Orts- und Hallennamen. Langes Leben ist neben Reichtum und männlichem Nachwuchs eines der drei altchinesischen Glücksideale. Dass dieses Motiv hier so dominiert, hängt vor allem mit der Kaiserinwitwe Cixi zusammen, die sich den Palast 1886-91 als Alterssitz herrichten ließ. Gleich hinter dem Haupteingang liegen die Audienz- und Amtsgebäude. Sie sind ausnahmsweise nach Osten ausgerichtet. Von den Bronzetieren im Vorhof stehen Drachen und Phönixe für den Kaiser und die Kaiserin, während das große, beschuppte Fabeltier Qilin segensreiche Herrschaft verkörpert. In der ersten Halle wurden Beamte und ausländische Gesandte empfangen. Die Bronzekraniche und der Name des Gebäudes - "Halle des Altwerdens durch Güte" (Renshou Dian) - stimmen auf das Hauptthema des Palasts ein. Das graue Dach suggeriert Bescheidenheit. Nördlich der Halle gelangt man zu einem der zwei Palasttheater. Die dreigeschossige Bühne war bei ihrer Eröffnung 1891 die größte des Landes. Heute sind in den angrenzenden Räumen Kuriositäten aus Cixis Besitz - meist Geburtstagsgeschenke - ausgestellt, darunter ein alter Benz. Südwestlich davon, in der "Halle der Jadewogen" (Yulan Tang), hielt Kaiserin Cixi ihren Neffen, den vorletzten Mandschu-Kaiser, zehn Jahre lang interniert. Ihre eigenen Wohnräume, die sie von Mai bis Oktober bewohnte, liegen gleich nebenan in der "Halle der Freude und Langlebigkeit" (Leshou Tang). Überall sind Symbole der Langlebigkeit zu sehen, zum Beispiel die aus Bronze gegossenen Hirsche und Kraniche im Hof sowie Kalebassen und Unsterblichkeitspfirsiche im Innern. Hieran schließt das berühmteste Bauwerk des Sommerpalasts an: der 728 m lange, mit 8000 Roman- und Landschaftsszenen bemalte Wandelgang, der sich am Nordufer des Kunming-Sees entlangzieht. Folgt man ihm, so gelangt man auf halber Strecke zu einer Folge von Treppen und Hallen, die zum "Pavillon des Buddhaweihrauchs" (Foxiang Ge) hinaufführen, von dem man einen schönen Blick auf den See genießen kann. Der Wandelgang endet nahe dem steinernen Raddampfer, einem kuriosen Produkt des Geschmacks der späten Ging-Zeit. Hier gibt es einen Bootsverleih und Anlegestellen für Rundfahrts- und Fährboote. Geht man weiter um den "Hügel des langen Lebens" (Wanshou Shan) herum, so gelangt man zur Suzhou-Straße, deren hübsche Ladenzeilen aus 60 Geschäften und kleinen Lokalen in historischem Gewand idyllisch beiderseits eines Kanals liegen. Die Anlage wurde 1990 nach einem im Jahr 1860 von der französisch-britischen Armee zerstörten Vorbild rekonstruiert. Oberhalb davon, auf dem Nordhang, stehen die tibetischen Klosterbauten. Der stimmungsvollste Teil des Yihe Yuan jedoch ist der "Garten des inneren Einklangs und des äußeren Wohlgefallens" (Xiequ Yuan) im Nordosten. Wer sich hier an einem Sommertag in den luftigen Teepavillon setzt und auf den herrlichen Lotosteich hinausträumt, erlebt klassische chinesische Lebensart der besten Sorte.
- Xinjiangongmen Rd 19, 100091 Beijing
- http://www.summerpalace-china.com/
- +86 10 6288 1144
© Glow Images
Der riesige kaiserliche Garten mit seinen zahllosen Hallen, Wohnhöfen, Seen, Pavillons, Laubengängen und Pagoden entstand im Wesentlichen 1750/51 als Geschenk des Qianlong-Kaisers zum 60.Geburtstag seiner Mutter. Nach zweimaliger Plünderung und teilweiser Zerstörung - 1860 durch Engländer und Franzosen, das zweite Mal 1900 durch die alliierten Armeen nach der Niederschlagung des Boxeraufstands - wurde der "Garten der Harmoniepflege" (Yihe Yuan) unter der Regie der Kaiserin Cixi wiederaufgebaut. Nach der Vertreibung des letzten Kaisers im Jahr 1924 erhielt erstmals die Öffentlichkeit Zutritt. Das vorherrschende Motiv im Sommerpalast ist der Wunsch nach langem Leben. Er findet sich im Gebäudeschmuck (Symbole: Hirsch, Kranich, Kiefer, Bambus), in der Bepflanzung (Kiefer, Bambus) und in Orts- und Hallennamen. Langes Leben ist neben Reichtum und männlichem Nachwuchs eines der drei altchinesischen Glücksideale. Dass dieses Motiv hier so dominiert, hängt vor allem mit der Kaiserinwitwe Cixi zusammen, die sich den Palast 1886-91 als Alterssitz herrichten ließ. Gleich hinter dem Haupteingang liegen die Audienz- und Amtsgebäude. Sie sind ausnahmsweise nach Osten ausgerichtet. Von den Bronzetieren im Vorhof stehen Drachen und Phönixe für den Kaiser und die Kaiserin, während das große, beschuppte Fabeltier Qilin segensreiche Herrschaft verkörpert. In der ersten Halle wurden Beamte und ausländische Gesandte empfangen. Die Bronzekraniche und der Name des Gebäudes - "Halle des Altwerdens durch Güte" (Renshou Dian) - stimmen auf das Hauptthema des Palasts ein. Das graue Dach suggeriert Bescheidenheit. Nördlich der Halle gelangt man zu einem der zwei Palasttheater. Die dreigeschossige Bühne war bei ihrer Eröffnung 1891 die größte des Landes. Heute sind in den angrenzenden Räumen Kuriositäten aus Cixis Besitz - meist Geburtstagsgeschenke - ausgestellt, darunter ein alter Benz. Südwestlich davon, in der "Halle der Jadewogen" (Yulan Tang), hielt Kaiserin Cixi ihren Neffen, den vorletzten Mandschu-Kaiser, zehn Jahre lang interniert. Ihre eigenen Wohnräume, die sie von Mai bis Oktober bewohnte, liegen gleich nebenan in der "Halle der Freude und Langlebigkeit" (Leshou Tang). Überall sind Symbole der Langlebigkeit zu sehen, zum Beispiel die aus Bronze gegossenen Hirsche und Kraniche im Hof sowie Kalebassen und Unsterblichkeitspfirsiche im Innern. Hieran schließt das berühmteste Bauwerk des Sommerpalasts an: der 728 m lange, mit 8000 Roman- und Landschaftsszenen bemalte Wandelgang, der sich am Nordufer des Kunming-Sees entlangzieht. Folgt man ihm, so gelangt man auf halber Strecke zu einer Folge von Treppen und Hallen, die zum "Pavillon des Buddhaweihrauchs" (Foxiang Ge) hinaufführen, von dem man einen schönen Blick auf den See genießen kann. Der Wandelgang endet nahe dem steinernen Raddampfer, einem kuriosen Produkt des Geschmacks der späten Ging-Zeit. Hier gibt es einen Bootsverleih und Anlegestellen für Rundfahrts- und Fährboote. Geht man weiter um den "Hügel des langen Lebens" (Wanshou Shan) herum, so gelangt man zur Suzhou-Straße, deren hübsche Ladenzeilen aus 60 Geschäften und kleinen Lokalen in historischem Gewand idyllisch beiderseits eines Kanals liegen. Die Anlage wurde 1990 nach einem im Jahr 1860 von der französisch-britischen Armee zerstörten Vorbild rekonstruiert. Oberhalb davon, auf dem Nordhang, stehen die tibetischen Klosterbauten. Der stimmungsvollste Teil des Yihe Yuan jedoch ist der "Garten des inneren Einklangs und des äußeren Wohlgefallens" (Xiequ Yuan) im Nordosten. Wer sich hier an einem Sommertag in den luftigen Teepavillon setzt und auf den herrlichen Lotosteich hinausträumt, erlebt klassische chinesische Lebensart der besten Sorte.
- Xinjiangongmen Rd 19, 100091 Beijing
- http://www.summerpalace-china.com/
- +86 10 6288 1144
Mògāo kū
TouristenattraktionenMitten in der topfebenen Wüste, über der gern Fata Morganen spuken, senkt sich die Straße zu einem überraschenden Einschnitt hinab. Ein Mönch namens Lezun soll hier im Jahr 366 die erste Grotte in den Fels geschlagen haben. Binnen 400 Jahren stieg die Zahl der aufwendig ausgeschmückten Höhlentempel auf über 1000.Bis heute blieben 492 Grotten erhalten. Schon im 11.Jh. hatten Mönche die rund 50.000 Schriften umfassende Klosterbibliothek eingemauert, wohl um sie vor Eroberern zu schützen. Erst im Jahr 1900 wurde sie zufällig von einem Daoisten entdeckt, doch blieb ihr Wert unerkannt, bis europäische und japanische Orientalisten davon erfuhren und sie dem Daoisten nach und nach abkauften. Das meiste befindet sich heute in London und Paris. Darunter ist das älteste gedruckte Buch der Welt (9.Jh.). Dank des trockenen Wüstenklimas überdauerten neben der Bibliothek auch die kostbaren Wandmalereien (zusammen 4,5 ha) und 2000 Statuen die Zeiten. Um dem Verfall dieses unersetzlichen Bilderreigens vorzubeugen, sind die Grotten heute mit Türen fest verschlossen. Besucher werden nur gruppenweise in bestimmte Grotten eingelassen. Die Besichtigung ist ein Erlebnis. Abgesehen vom Rot, das zu Dunkelbraun oxidierte, sind die Temperafarben noch leuchtend. Die vor der Sui-Zeit entstandenen Darstellungen zeigen zentralasiatische und indische Merkmale, z.B. sind die Apsara-Feen halbnackt. An allen vier Seiten prachtvoll verziert sind die Grotten der Tang-Zeit, aus der auch Dunhuangs Prunkstück stammt: ein 34,5 m hoher Maitreya-Buddha. Er gilt als größte eingehauste Buddhafigur der Welt. Besonders schön ist der Buddha in Nr. 158.Thematisch dominieren vor allem bei den älteren Grotten Darstellungen aus dem Leben Buddhas. Oft bildet eine s-förmig zu lesende Folge von Bildern mit erläuternden Texten eine Art religiösen Comicstrip. Besonders schön sind die Paradiesdarstellungen mit Tänzern und Musikanten. In den Höhlen der Tang-Zeit bildet zentralperspektivische Palastarchitektur den Rahmen von Paradiesszenen. Unten auf den Wänden sind oft Reihen solcher Gläubigen dargestellt: Sie stehen für die Stifter der Grotten. Neben rein religiösen Motiven finden sich viele profane Szenen wie Jagd und Ackerbau, Straßenräuber und Schlachten.
- Dunhuang
- +86 937 886 9060
Mitten in der topfebenen Wüste, über der gern Fata Morganen spuken, senkt sich die Straße zu einem überraschenden Einschnitt hinab. Ein Mönch namens Lezun soll hier im Jahr 366 die erste Grotte in den Fels geschlagen haben. Binnen 400 Jahren stieg die Zahl der aufwendig ausgeschmückten Höhlentempel auf über 1000.Bis heute blieben 492 Grotten erhalten. Schon im 11.Jh. hatten Mönche die rund 50.000 Schriften umfassende Klosterbibliothek eingemauert, wohl um sie vor Eroberern zu schützen. Erst im Jahr 1900 wurde sie zufällig von einem Daoisten entdeckt, doch blieb ihr Wert unerkannt, bis europäische und japanische Orientalisten davon erfuhren und sie dem Daoisten nach und nach abkauften. Das meiste befindet sich heute in London und Paris. Darunter ist das älteste gedruckte Buch der Welt (9.Jh.). Dank des trockenen Wüstenklimas überdauerten neben der Bibliothek auch die kostbaren Wandmalereien (zusammen 4,5 ha) und 2000 Statuen die Zeiten. Um dem Verfall dieses unersetzlichen Bilderreigens vorzubeugen, sind die Grotten heute mit Türen fest verschlossen. Besucher werden nur gruppenweise in bestimmte Grotten eingelassen. Die Besichtigung ist ein Erlebnis. Abgesehen vom Rot, das zu Dunkelbraun oxidierte, sind die Temperafarben noch leuchtend. Die vor der Sui-Zeit entstandenen Darstellungen zeigen zentralasiatische und indische Merkmale, z.B. sind die Apsara-Feen halbnackt. An allen vier Seiten prachtvoll verziert sind die Grotten der Tang-Zeit, aus der auch Dunhuangs Prunkstück stammt: ein 34,5 m hoher Maitreya-Buddha. Er gilt als größte eingehauste Buddhafigur der Welt. Besonders schön ist der Buddha in Nr. 158.Thematisch dominieren vor allem bei den älteren Grotten Darstellungen aus dem Leben Buddhas. Oft bildet eine s-förmig zu lesende Folge von Bildern mit erläuternden Texten eine Art religiösen Comicstrip. Besonders schön sind die Paradiesdarstellungen mit Tänzern und Musikanten. In den Höhlen der Tang-Zeit bildet zentralperspektivische Palastarchitektur den Rahmen von Paradiesszenen. Unten auf den Wänden sind oft Reihen solcher Gläubigen dargestellt: Sie stehen für die Stifter der Grotten. Neben rein religiösen Motiven finden sich viele profane Szenen wie Jagd und Ackerbau, Straßenräuber und Schlachten.
- Dunhuang
- +86 937 886 9060
Tai Shan
Landschaftliche Highlights © bushton3, Thinkstock
Der 1545 m hohe Ostberg, bedeutendster der fünf heiligen Berge, galt einst als Herr über Leben und Tod. Seine Popularität rührt jedoch ebenso sehr von der Prinzessin der azurnen Wolken her, die im Volksmund "Mutter des Tai Shan" heißt, auf dem Berg zu Hause ist und besonders von Frauen in Fragen von Heirat und Geburt um Hilfe angefleht wird. Der Glaube an sie ist noch lebendig, wie man an den Babypuppen sieht, die am Berg als Votivgaben verkauft werden. Der Aufstieg erfolgt über einen breiten Weg mit soliden Steinstufen. Wer mag, kann bis zur halben Höhe mit dem Bus fahren und von dort die Seilbahn nehmen, doch zum echten Tai-Shan-Erlebnis gehört nun mal eine Portion Schweiß. Die Hauptroute führt nördlich des Tempels Dai Miao zunächst durch eine Folge von Toren, vorbei an kleinen Tempeln. Erst auf halber Höhe, beim "Mittleren Himmelstor", eröffnet sich der Blick auf den Gipfel. Hier liegt die Talstation der Seilbahn. Das anstrengendste Wegstück ist die endlos scheinende "Treppe der 18 Windungen". Am "Südlichen Himmelstor" beginnt die Gipfelregion. Hier stehen zwei Straßenzeilen aus Restaurants und Gasthöfen. Der weitere Weg führt durch den Tempel der Tai-Shan-Mutter hindurch. Sie gelangen zu einigen kuriosen Felsformationen und links hinauf zum höchsten Punkt, der mit dem Tempel des Jadekaisers - der obersten daoistischen Gottheit - umbaut wurde. Der ganze Weg ist innerhalb von elf Stunden zu schaffen. Wollen Sie oben bleiben, um den Sonnenaufgang zu erleben, empfiehlt sich das auf Ausländer eingestellte Shen Qi Hotel.
- Tai'an
© bushton3, Thinkstock
Der 1545 m hohe Ostberg, bedeutendster der fünf heiligen Berge, galt einst als Herr über Leben und Tod. Seine Popularität rührt jedoch ebenso sehr von der Prinzessin der azurnen Wolken her, die im Volksmund "Mutter des Tai Shan" heißt, auf dem Berg zu Hause ist und besonders von Frauen in Fragen von Heirat und Geburt um Hilfe angefleht wird. Der Glaube an sie ist noch lebendig, wie man an den Babypuppen sieht, die am Berg als Votivgaben verkauft werden. Der Aufstieg erfolgt über einen breiten Weg mit soliden Steinstufen. Wer mag, kann bis zur halben Höhe mit dem Bus fahren und von dort die Seilbahn nehmen, doch zum echten Tai-Shan-Erlebnis gehört nun mal eine Portion Schweiß. Die Hauptroute führt nördlich des Tempels Dai Miao zunächst durch eine Folge von Toren, vorbei an kleinen Tempeln. Erst auf halber Höhe, beim "Mittleren Himmelstor", eröffnet sich der Blick auf den Gipfel. Hier liegt die Talstation der Seilbahn. Das anstrengendste Wegstück ist die endlos scheinende "Treppe der 18 Windungen". Am "Südlichen Himmelstor" beginnt die Gipfelregion. Hier stehen zwei Straßenzeilen aus Restaurants und Gasthöfen. Der weitere Weg führt durch den Tempel der Tai-Shan-Mutter hindurch. Sie gelangen zu einigen kuriosen Felsformationen und links hinauf zum höchsten Punkt, der mit dem Tempel des Jadekaisers - der obersten daoistischen Gottheit - umbaut wurde. Der ganze Weg ist innerhalb von elf Stunden zu schaffen. Wollen Sie oben bleiben, um den Sonnenaufgang zu erleben, empfiehlt sich das auf Ausländer eingestellte Shen Qi Hotel.
- Tai'an
Sanxiá bówùguan
MuseenInsider-Tipp Kreuzfahrt auf Zelluloid
In dem spektakulären Bau bringt aktuellste Ausstellungstechnik den Besuchern nicht nur die Kulturgeschichte der Jangtseschluchten nah, sondern auch die der Stadt und der Region. Die ideale Einstimmung auf die Schifffahrt: Dreimal täglich zeigt ein eindrucksvoller Film die Geschichte der Drei Schluchten.
- Renmin Lu 236, 400015 Chongqing
- +86 23 6367 9066
Insider-Tipp Kreuzfahrt auf Zelluloid
In dem spektakulären Bau bringt aktuellste Ausstellungstechnik den Besuchern nicht nur die Kulturgeschichte der Jangtseschluchten nah, sondern auch die der Stadt und der Region. Die ideale Einstimmung auf die Schifffahrt: Dreimal täglich zeigt ein eindrucksvoller Film die Geschichte der Drei Schluchten.
- Renmin Lu 236, 400015 Chongqing
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Houhai
Landschaftliche Highlights © 1828858957, Shutterstock
Der See in Peking ist seit den frühen 2000er Jahren vorallem durch das Hutong-Viertel in seiner Nähe und sein Nachtleben bekannt geworden
- Peking
© 1828858957, Shutterstock
Der See in Peking ist seit den frühen 2000er Jahren vorallem durch das Hutong-Viertel in seiner Nähe und sein Nachtleben bekannt geworden
- Peking
Zhong shan ling
Architektonische HighlightsSicher nicht zufällig gleich neben dem Ming-Kaisergrab liegt das bombastische Mausoleum des ersten Präsidenten der Republik China (1866-1925), das über eine ausladende, 700 m lange Steintreppe zu erreichen ist. Oben kann man den Sarkophag betrachten und einen weiten Blick über das Umland genießen.
- Zhongshanling Road, 210009 Nanjing
- http://www.zschina.org.cn/
- +86 25 8443 1174
Sicher nicht zufällig gleich neben dem Ming-Kaisergrab liegt das bombastische Mausoleum des ersten Präsidenten der Republik China (1866-1925), das über eine ausladende, 700 m lange Steintreppe zu erreichen ist. Oben kann man den Sarkophag betrachten und einen weiten Blick über das Umland genießen.
- Zhongshanling Road, 210009 Nanjing
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Leshan Dafo
Touristenattraktionen © Mirrorimage-NL, Thinkstock
90 Jahre dauerte es, die 71 m hohe Skulptur dieses sitzenden Maitreya-Buddha am Ostufer des Flusses Min Jiang aus dem Felsen zu schlagen, im Jahr 803 war sie fertiggestellt. Allein die Ohren haben eine Länge von 7 m, und der Nagel der großen Zehe misst 1,60 m. Seitwärts führt eine steile Felstreppe am Körper des Riesenbuddha hinauf zum Kloster Dafo Si.
- Lingyun Street 2435, 614000 Leshan
© Mirrorimage-NL, Thinkstock
90 Jahre dauerte es, die 71 m hohe Skulptur dieses sitzenden Maitreya-Buddha am Ostufer des Flusses Min Jiang aus dem Felsen zu schlagen, im Jahr 803 war sie fertiggestellt. Allein die Ohren haben eine Länge von 7 m, und der Nagel der großen Zehe misst 1,60 m. Seitwärts führt eine steile Felstreppe am Körper des Riesenbuddha hinauf zum Kloster Dafo Si.
- Lingyun Street 2435, 614000 Leshan
Mausoleum Qin Shihuangdis
Museen © Pixabay
Xi’an verdankt seine Attraktion Nr. 1 der panischen Todesfurcht jenes Despoten, der 221 v. Chr. nach Niederringung aller Rivalen erster chinesischer Kaiser wurde: Qin Shi Huangdi. 700 000 Arbeiter wurden zum Bau der Grabanlagen verpflichtet. Die eigentliche Grabkammer, ein von Selbstschussanlagen gesichertes Abbild der Welt, wurde schon bald nach dem Tod des Kaisers von Aufständischen geplündert. Die alten Quellen erwähnten jedoch nicht, worauf Bauern erst 1974 beim Brunnenbohren stießen: eine unterirdische Streitmacht aus 8000 überlebensgroßen Kriegern. (2000 wurden bislang restauriert.) Die Armee bewacht die Ruhestätte nach Osten hin und sollte auf magische Weise das Reich vor bösen Mächten des Jenseits schützen – und den Kaiser vor der Rache getöteter Rivalen. Der Haupttrupp ist heute mit einer großen Halle überdacht (Grube 1). Man erkennt eine Vorhut, dahinter neun Marschsäulen mit Pferden – die hölzernen Wagen sind nicht erhalten – sowie ganz außen eine doppelte Reihe von Kriegern als Flankenschutz. Obwohl sie in Serie gefertigt wurden, erhielten alle Figuren individuelle Gesichter und waren bemalt; ihre Mützen lassen den Rang erkennen. (Offiziere tragen eine hochstehende Querfalte.) Viele Figuren waren bewaffnet, die meisten der bronzenen Speere und Armbrüste wurden jedoch von den Rebellen geraubt. Diese zertrümmerten auch die Figuren, die bis auf die Beine hohl sind, und steckten zum Schluss die Holzdecke über dem unterirdischen Regiment in Brand. Nächste Station ist Grube 2, in der du Archäologen bei der Arbeit sehen und einige Figuren aus der Nähe betrachten kannst. Durch den Westausgang kommst du dann zu Grube 3, einem Kommandostand. Ein Highlight bietet die Museumshalle nördlich vor Grube 1: Hier sind Bronzefunde ausgestellt, die unmittelbar neben dem Grabhügel gemacht wurden, darunter als Prunkstücke zwei restaurierte Vierspänner mit Pferden. In einem Rundumkino südlich von Grube 1 informiert ein Film mit englischen Erklärungen über den Kaiser, sein Grab und dessen Zerstörung.
- Lintong, 710000 Xi'an
- http://www.bmy.com.cn/
- +86 29 8139 9001
© Pixabay
Xi’an verdankt seine Attraktion Nr. 1 der panischen Todesfurcht jenes Despoten, der 221 v. Chr. nach Niederringung aller Rivalen erster chinesischer Kaiser wurde: Qin Shi Huangdi. 700 000 Arbeiter wurden zum Bau der Grabanlagen verpflichtet. Die eigentliche Grabkammer, ein von Selbstschussanlagen gesichertes Abbild der Welt, wurde schon bald nach dem Tod des Kaisers von Aufständischen geplündert. Die alten Quellen erwähnten jedoch nicht, worauf Bauern erst 1974 beim Brunnenbohren stießen: eine unterirdische Streitmacht aus 8000 überlebensgroßen Kriegern. (2000 wurden bislang restauriert.) Die Armee bewacht die Ruhestätte nach Osten hin und sollte auf magische Weise das Reich vor bösen Mächten des Jenseits schützen – und den Kaiser vor der Rache getöteter Rivalen. Der Haupttrupp ist heute mit einer großen Halle überdacht (Grube 1). Man erkennt eine Vorhut, dahinter neun Marschsäulen mit Pferden – die hölzernen Wagen sind nicht erhalten – sowie ganz außen eine doppelte Reihe von Kriegern als Flankenschutz. Obwohl sie in Serie gefertigt wurden, erhielten alle Figuren individuelle Gesichter und waren bemalt; ihre Mützen lassen den Rang erkennen. (Offiziere tragen eine hochstehende Querfalte.) Viele Figuren waren bewaffnet, die meisten der bronzenen Speere und Armbrüste wurden jedoch von den Rebellen geraubt. Diese zertrümmerten auch die Figuren, die bis auf die Beine hohl sind, und steckten zum Schluss die Holzdecke über dem unterirdischen Regiment in Brand. Nächste Station ist Grube 2, in der du Archäologen bei der Arbeit sehen und einige Figuren aus der Nähe betrachten kannst. Durch den Westausgang kommst du dann zu Grube 3, einem Kommandostand. Ein Highlight bietet die Museumshalle nördlich vor Grube 1: Hier sind Bronzefunde ausgestellt, die unmittelbar neben dem Grabhügel gemacht wurden, darunter als Prunkstücke zwei restaurierte Vierspänner mit Pferden. In einem Rundumkino südlich von Grube 1 informiert ein Film mit englischen Erklärungen über den Kaiser, sein Grab und dessen Zerstörung.
- Lintong, 710000 Xi'an
- http://www.bmy.com.cn/
- +86 29 8139 9001
Shànghǎi Zhōngxīn Dàshà
Architektonische Highlights © Pavel Tvrdy, Shutterstock
Insider-Tipp Lass dir ein Licht aufgehen
Der Wolkenkratzer spiegle den gegenüberliegenden Bund, sagt man: nach Art des 21.Jhs. eben in der Senkrechten. Dieses einzigartige Gebäude hat sich in unvorstellbare Höhen geschraubt: Mit 632 m ist es das höchste Chinas und das dritthöchste der Welt. Das kalifornische Architekturbüro Gensler verwirklichte viele „grüne“ Ideen: So spart die geschwungene, von einer gläsernen Haut umspannte Fassade nach dem Prinzip einer Thermoskanne Kosten für die Klimatisierung und setzt dem Wind weniger Widerstand entgegen. Wenn der Fahrstuhl mit 20,5 m pro Sekunde in die Höhe schießt, kann einem schon mal die Luft wegbleiben. Auf der Aussichtsplattform mit 360-Grad-Ausblick in 561 m Höhe fühlt man sich dann dem Himmel seltsam nahe – und ganz weit weg von der Welt. Am schönsten ist es hier am Abend, wenn die Sonne über der Metropole untergeht und das Aufblitzen der Lichter den Abend einläutet.
- Yincheng Middle Road 501, 200121 Shanghai
- +86 21 6199 9766
© Pavel Tvrdy, Shutterstock
Insider-Tipp Lass dir ein Licht aufgehen
Der Wolkenkratzer spiegle den gegenüberliegenden Bund, sagt man: nach Art des 21.Jhs. eben in der Senkrechten. Dieses einzigartige Gebäude hat sich in unvorstellbare Höhen geschraubt: Mit 632 m ist es das höchste Chinas und das dritthöchste der Welt. Das kalifornische Architekturbüro Gensler verwirklichte viele „grüne“ Ideen: So spart die geschwungene, von einer gläsernen Haut umspannte Fassade nach dem Prinzip einer Thermoskanne Kosten für die Klimatisierung und setzt dem Wind weniger Widerstand entgegen. Wenn der Fahrstuhl mit 20,5 m pro Sekunde in die Höhe schießt, kann einem schon mal die Luft wegbleiben. Auf der Aussichtsplattform mit 360-Grad-Ausblick in 561 m Höhe fühlt man sich dann dem Himmel seltsam nahe – und ganz weit weg von der Welt. Am schönsten ist es hier am Abend, wenn die Sonne über der Metropole untergeht und das Aufblitzen der Lichter den Abend einläutet.
- Yincheng Middle Road 501, 200121 Shanghai
- +86 21 6199 9766
Liulichang
TouristenattraktionenWerkstätten für glasierte Ziegel, wie der Name behauptet, gibt es hier längst nicht mehr: Die als halbherzige Fußgängerzone gestalteten zwei Gassen – Liulichang West bzw. Ost – sind das traditionelle Zentrum des Pekinger Antiquitätenhandels. Viele der historisch aussehenden Häuser entstanden zwar erst nach 1980, sie lassen aber trotzdem erahnen, wie harmonisch Pekings Stadtbild früher einmal ausgesehen haben muss.
- Liulichang Dong Jie, 100000 Beijing
- http://www.ebeijing.gov.cn/
Werkstätten für glasierte Ziegel, wie der Name behauptet, gibt es hier längst nicht mehr: Die als halbherzige Fußgängerzone gestalteten zwei Gassen – Liulichang West bzw. Ost – sind das traditionelle Zentrum des Pekinger Antiquitätenhandels. Viele der historisch aussehenden Häuser entstanden zwar erst nach 1980, sie lassen aber trotzdem erahnen, wie harmonisch Pekings Stadtbild früher einmal ausgesehen haben muss.
- Liulichang Dong Jie, 100000 Beijing
- http://www.ebeijing.gov.cn/
Guojia da juyuan
Architektonische Highlights © yuyangc, Shutterstock
© yuyangc, Shutterstock
Ein soeben gelandetes Riesen-Ufo? Der 2007 fertig gestellte, linsenförmige Bau, den der Franzose Paul Andreu entwarf, war und ist höchst umstritten - aber zweifellos unterstreicht dieses spektakuläre Stück Architektur eindrücklich Chinas Ambitionen, sich auch kulturell als Avantgarde zu präsentieren.
- Xi Chang'an Jie 2, 100031 Beijing
- +86 10 6655 0000
© yuyangc, Shutterstock
© yuyangc, Shutterstock
Ein soeben gelandetes Riesen-Ufo? Der 2007 fertig gestellte, linsenförmige Bau, den der Franzose Paul Andreu entwarf, war und ist höchst umstritten - aber zweifellos unterstreicht dieses spektakuläre Stück Architektur eindrücklich Chinas Ambitionen, sich auch kulturell als Avantgarde zu präsentieren.
- Xi Chang'an Jie 2, 100031 Beijing
- +86 10 6655 0000
Lama Temple
Architektonische Highlights © VitalyEdush, Thinkstock
Der Lamatempel Yonghe Gong ist Pekings größtes und prächtigstes Tempelkloster - er zählt zu den allerersten Attraktionen der Stadt, auch wenn er erst 1744/1745 gegründet wurde. Dem Kaiserpalast oder dem Himmelsaltar hat der "Palast der Harmonie" sogar eines voraus: Er ist kein Museum, sondern wird noch von Mönchen bewohnt. Er war ein Projekt der Mandschu-Kaiser - die gelb glasierten Dachziegel zeugen davon. Um zu dokumentieren, dass das zuvor einverleibte Tibet und die ebenfalls lamaistischen Mongolen im Reich gut aufgehoben seien, mochte der Hof nicht knausern. Die Verbindung von tibetisch-mongolischem Lamaismus und chinesischer Kultur nimmt hier vielfache Gestalt an. Die Inschriftentafeln an den Hallendächern sind viersprachig: chinesisch, mongolisch, tibetisch, mandschurisch. Schon der Auftakt ist prunkvoll: Drei große Schmucktore umstehen den Vorplatz. Eine 160 m lange Zuwehung schafft Abstand zum Staub der Straße. Jenseits eines weiteren Tors überquert man einen Hof, auf dem Glocken- und Trommelturm sowie zwei Stelenpavillons stehen. In der ersten Halle, ganz chinesisch, zürnen die großartigen Wächtergottheiten der vier Himmelskönige dem Bösen. Dämonen winden sich unter ihren Füßen. In der Mitte lacht der Dickbauchbuddha die Eintretenden verheißungsvoll an, und rückwärtig wacht Weitum als Schützer der Lehre über das Tempelinnere. Den nächsten Hof schmücken ein gewaltiges Weihrauchgefäß, ein Stelenpavillon mit viersprachiger Inschrift "Der Lamaismus" von 1792 sowie eine Bronzeplastik des Weltenberges Meru, auf dem die Götter, die Bodhisattvas und die Buddhas wohnen. Deren Heiligkeit schaust du in den zwei nächsten Hallen. In der ersten thronen die Buddhas der Drei Zeitalter auf ihren Lotosblüten, flankiert von den 18 Luohan. In der folgenden Halle sitzen als weitere goldene Trias der Buddha des langen Lebens, der Medizinbuddha und der Buddha des Löwengebrülls, dessen Erweckungsruf weltweit vernehmbar ist.
- Yonghegong Dajie 12, 100007 Beijing
- http://www.yonghegong.cn/
- +86 10 8419 1919
- yonghegong@china.com.cn
© VitalyEdush, Thinkstock
Der Lamatempel Yonghe Gong ist Pekings größtes und prächtigstes Tempelkloster - er zählt zu den allerersten Attraktionen der Stadt, auch wenn er erst 1744/1745 gegründet wurde. Dem Kaiserpalast oder dem Himmelsaltar hat der "Palast der Harmonie" sogar eines voraus: Er ist kein Museum, sondern wird noch von Mönchen bewohnt. Er war ein Projekt der Mandschu-Kaiser - die gelb glasierten Dachziegel zeugen davon. Um zu dokumentieren, dass das zuvor einverleibte Tibet und die ebenfalls lamaistischen Mongolen im Reich gut aufgehoben seien, mochte der Hof nicht knausern. Die Verbindung von tibetisch-mongolischem Lamaismus und chinesischer Kultur nimmt hier vielfache Gestalt an. Die Inschriftentafeln an den Hallendächern sind viersprachig: chinesisch, mongolisch, tibetisch, mandschurisch. Schon der Auftakt ist prunkvoll: Drei große Schmucktore umstehen den Vorplatz. Eine 160 m lange Zuwehung schafft Abstand zum Staub der Straße. Jenseits eines weiteren Tors überquert man einen Hof, auf dem Glocken- und Trommelturm sowie zwei Stelenpavillons stehen. In der ersten Halle, ganz chinesisch, zürnen die großartigen Wächtergottheiten der vier Himmelskönige dem Bösen. Dämonen winden sich unter ihren Füßen. In der Mitte lacht der Dickbauchbuddha die Eintretenden verheißungsvoll an, und rückwärtig wacht Weitum als Schützer der Lehre über das Tempelinnere. Den nächsten Hof schmücken ein gewaltiges Weihrauchgefäß, ein Stelenpavillon mit viersprachiger Inschrift "Der Lamaismus" von 1792 sowie eine Bronzeplastik des Weltenberges Meru, auf dem die Götter, die Bodhisattvas und die Buddhas wohnen. Deren Heiligkeit schaust du in den zwei nächsten Hallen. In der ersten thronen die Buddhas der Drei Zeitalter auf ihren Lotosblüten, flankiert von den 18 Luohan. In der folgenden Halle sitzen als weitere goldene Trias der Buddha des langen Lebens, der Medizinbuddha und der Buddha des Löwengebrülls, dessen Erweckungsruf weltweit vernehmbar ist.
- Yonghegong Dajie 12, 100007 Beijing
- http://www.yonghegong.cn/
- +86 10 8419 1919
- yonghegong@china.com.cn
Baiyun Guan
Architektonische HighlightsPekings einziges vollständig erhaltenes daoistisches Tempelkloster ist eine gepflegte Stätte lebendiger Religiosität. Durch schattige Höfe schreitet man von Halle zu Halle, bestaunt die zahlreichen Bildwerke und betrachtet die Mönche, die in ihrer typischen Tracht vom Wadenwickel bis zum hochgesteckten Haarknoten aussehen, wie alten Bildern entstiegen. Das Kloster wurde unter Dschingis Khan im Jahr 1227 gegründet und ist seither das wohl bedeutendste nordchinesische Zentrum des Daoismus. Die meisten Gebäude stammen aus dem 17.Jh. Ein prächtiges Schmucktor bildet mit der gegenüberliegenden Geistermauer den würdigen Auftakt. Im ersten Hof hinter dem inneren Tor hängt unter einer Marmorbrücke eine Scheibe in Form einer alten Kupfermünze. In deren Loch wiederum hängt ein Glöckchen. Bringt man es zum Klingen, indem man eine Münze dagegen wirft, so bedeutet dies Glück, und das Geld wandert in die Klosterkasse. In der ersten Halle schreckt eine Wächterfigur böse Geister ab. In der zweiten Halle sieht man den Jadekaiser, die höchste Gottheit des Daoismus, umgeben von Stern- und Himmelsgöttern. In der dritten Halle werden sieben Heilige verehrt. Die Statuen stammen aus der Ming-Zeit. Die vierte Halle ist dem großen Lehrer und Meister Qiu Chuji gewidmet. Er beeindruckte Dschingis Khan durch seine Weisheit, und ihm verdankt dieses Kloster letztlich seine Existenz. Die Gebeine des Weisen ruhen unter seinem Standbild. Die letzte Halle ist zweigeschossig. Die Figuren der Drei Reinen im Obergeschoss wurden schon 1428 geschaffen. In den kleineren Hallen westlich der Hauptachse geht es volkstümlicher zu. Hier kommen auch Frauengestalten zu ihrem Recht. Eine Halle enthält ausschließlich Muttergottheiten, die für Fruchtbarkeit, rasche und schmerzlose Geburt und für das Augenlicht der Kinder zuständig sind. Am erstaunlichsten ist aber die Halle der Jahresgötter. 60 phantasievolle, bunt bemalte Tonfiguren verkörpern die Jahre des chinesischen 60er-Zyklus.
- Baiyunguan Jie 9, 100055 Běijīng
- +86 10 6346 3531
Pekings einziges vollständig erhaltenes daoistisches Tempelkloster ist eine gepflegte Stätte lebendiger Religiosität. Durch schattige Höfe schreitet man von Halle zu Halle, bestaunt die zahlreichen Bildwerke und betrachtet die Mönche, die in ihrer typischen Tracht vom Wadenwickel bis zum hochgesteckten Haarknoten aussehen, wie alten Bildern entstiegen. Das Kloster wurde unter Dschingis Khan im Jahr 1227 gegründet und ist seither das wohl bedeutendste nordchinesische Zentrum des Daoismus. Die meisten Gebäude stammen aus dem 17.Jh. Ein prächtiges Schmucktor bildet mit der gegenüberliegenden Geistermauer den würdigen Auftakt. Im ersten Hof hinter dem inneren Tor hängt unter einer Marmorbrücke eine Scheibe in Form einer alten Kupfermünze. In deren Loch wiederum hängt ein Glöckchen. Bringt man es zum Klingen, indem man eine Münze dagegen wirft, so bedeutet dies Glück, und das Geld wandert in die Klosterkasse. In der ersten Halle schreckt eine Wächterfigur böse Geister ab. In der zweiten Halle sieht man den Jadekaiser, die höchste Gottheit des Daoismus, umgeben von Stern- und Himmelsgöttern. In der dritten Halle werden sieben Heilige verehrt. Die Statuen stammen aus der Ming-Zeit. Die vierte Halle ist dem großen Lehrer und Meister Qiu Chuji gewidmet. Er beeindruckte Dschingis Khan durch seine Weisheit, und ihm verdankt dieses Kloster letztlich seine Existenz. Die Gebeine des Weisen ruhen unter seinem Standbild. Die letzte Halle ist zweigeschossig. Die Figuren der Drei Reinen im Obergeschoss wurden schon 1428 geschaffen. In den kleineren Hallen westlich der Hauptachse geht es volkstümlicher zu. Hier kommen auch Frauengestalten zu ihrem Recht. Eine Halle enthält ausschließlich Muttergottheiten, die für Fruchtbarkeit, rasche und schmerzlose Geburt und für das Augenlicht der Kinder zuständig sind. Am erstaunlichsten ist aber die Halle der Jahresgötter. 60 phantasievolle, bunt bemalte Tonfiguren verkörpern die Jahre des chinesischen 60er-Zyklus.
- Baiyunguan Jie 9, 100055 Běijīng
- +86 10 6346 3531
Fairmont Peace Hotel
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Hinter die Kulissen schauen
Am Beginn der Nanjing Lu ragt das ehemalige Sassoon House auf, gekrönt von einer 19 m hohen Pyramide aus Kupfer, die abends grün leuchtet. 1928 im Stil der Chicagoer Schule von Palmer & Turner errichtet, beherbergte es einst das luxuriöse Cathay Hotel. Hier stieg die Hautevolee der Welt ab, darunter Stars wie Charlie Chaplin. Der Erbauer, der unermesslich reiche Sir Ellice Victor Sassoon, bewohnte das Penthouse. Die eleganten Frauen des Immobilienmagnaten, seine extravaganten Autos und die exaltierten Partys im Nachtclub unterm Dach sind Legende. Das Foyer des Peace Hotel gilt als Meisterstück des Art déco. Die Hotelkette Fairmont hat den in jahrelanger Arbeit auf Hochglanz polierten Prachtbau 2010 wiedereröffnet. Das Peace Museum zeigt Ausstellungen zur Geschichte der Nobelherberge. Eine englische Kunstexpertin bietet eine Hotelbesichtigung an. Die Tour kannst du mit einer Teestunde (High Tea Tour) in der Jasmin Lounge kombinieren.
- Nanjing Donglu 20, Shanghai
- +86 21 6321 6888
© Glow Images
Insider-Tipp Hinter die Kulissen schauen
Am Beginn der Nanjing Lu ragt das ehemalige Sassoon House auf, gekrönt von einer 19 m hohen Pyramide aus Kupfer, die abends grün leuchtet. 1928 im Stil der Chicagoer Schule von Palmer & Turner errichtet, beherbergte es einst das luxuriöse Cathay Hotel. Hier stieg die Hautevolee der Welt ab, darunter Stars wie Charlie Chaplin. Der Erbauer, der unermesslich reiche Sir Ellice Victor Sassoon, bewohnte das Penthouse. Die eleganten Frauen des Immobilienmagnaten, seine extravaganten Autos und die exaltierten Partys im Nachtclub unterm Dach sind Legende. Das Foyer des Peace Hotel gilt als Meisterstück des Art déco. Die Hotelkette Fairmont hat den in jahrelanger Arbeit auf Hochglanz polierten Prachtbau 2010 wiedereröffnet. Das Peace Museum zeigt Ausstellungen zur Geschichte der Nobelherberge. Eine englische Kunstexpertin bietet eine Hotelbesichtigung an. Die Tour kannst du mit einer Teestunde (High Tea Tour) in der Jasmin Lounge kombinieren.
- Nanjing Donglu 20, Shanghai
- +86 21 6321 6888
Lónghúa Sì
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der Tempel, der satt macht
Eine anmutige Pagode aus dem Jahr 997 steht vor dem Haupttor der wohl schönsten Tempelanlage von Shanghai. Der vermutlich im 3.Jh. n. Chr. gegründete Tempel, im 15.und 19.Jh. neu aufgebaut und 2003 renoviert, war während der Kulturrevolution geschlossen. Keine der Statuen, die ihn ursprünglich schmückten, hat die Zerstörungswut der Roten Garden überlebt. Trotz des Baubooms im ganzen Stadtteil hat der prächtige „Tempel der Drachenblume“ seinen ruhigen Charme bewahrt. Der monotone Gesang der Mönche zum Klang der Fischmaultrommel erfüllt die Luft. Betend ziehen sie nach dem Morgengebet, vor 12 Uhr und vor ihrem Mittagessen, durch die fünf Hallen. Auch du kannst dich um diese Zeit im rechten Seitenflügel mit einer ausgezeichneten vegetarischen Nudelsuppe stärken oder gleich die ganze Vielfalt der buddhistisch-vegetarischen Küche genießen. Der Märtyrerpark mit dem Memorial Museum nebenan bietet das ideologische Kontrastprogramm zum Tempel. Skulpturen im Stil des sozialistischen Realismus und eine futuristische Mausoleumspyramide erinnern an die Opfer des Massakers von 1927: Die Truppen Chiang Kai-sheks richteten mit Unterstützung der Geschäfts- und Unterwelt Shanghais ein Gemetzel an, dem schätzungsweise 5000 streikende Arbeiter und Kommunisten zum Opfer fielen. Daraufhin floh die Kommunistische Partei aus der Stadt und begann, die Macht nicht über die Mobilisierung des Industrieproletariats, sondern durch die Unterstützung der Bauern zu erobern – was schließlich auch gelang.
- Longhua Lu 2853, Shanghai
- +86 21 6456 6085
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der Tempel, der satt macht
Eine anmutige Pagode aus dem Jahr 997 steht vor dem Haupttor der wohl schönsten Tempelanlage von Shanghai. Der vermutlich im 3.Jh. n. Chr. gegründete Tempel, im 15.und 19.Jh. neu aufgebaut und 2003 renoviert, war während der Kulturrevolution geschlossen. Keine der Statuen, die ihn ursprünglich schmückten, hat die Zerstörungswut der Roten Garden überlebt. Trotz des Baubooms im ganzen Stadtteil hat der prächtige „Tempel der Drachenblume“ seinen ruhigen Charme bewahrt. Der monotone Gesang der Mönche zum Klang der Fischmaultrommel erfüllt die Luft. Betend ziehen sie nach dem Morgengebet, vor 12 Uhr und vor ihrem Mittagessen, durch die fünf Hallen. Auch du kannst dich um diese Zeit im rechten Seitenflügel mit einer ausgezeichneten vegetarischen Nudelsuppe stärken oder gleich die ganze Vielfalt der buddhistisch-vegetarischen Küche genießen. Der Märtyrerpark mit dem Memorial Museum nebenan bietet das ideologische Kontrastprogramm zum Tempel. Skulpturen im Stil des sozialistischen Realismus und eine futuristische Mausoleumspyramide erinnern an die Opfer des Massakers von 1927: Die Truppen Chiang Kai-sheks richteten mit Unterstützung der Geschäfts- und Unterwelt Shanghais ein Gemetzel an, dem schätzungsweise 5000 streikende Arbeiter und Kommunisten zum Opfer fielen. Daraufhin floh die Kommunistische Partei aus der Stadt und begann, die Macht nicht über die Mobilisierung des Industrieproletariats, sondern durch die Unterstützung der Bauern zu erobern – was schließlich auch gelang.
- Longhua Lu 2853, Shanghai
- +86 21 6456 6085
Changling
Architektonische Highlights © Takashi Images, Shutterstock
Changling ist das größte, älteste und am besten erhaltene Mausoleum der Ming-Gräber. Der hier bestattete Kaiser Zhu Di (1360-1424) wird nach dem Namen seiner Ära (1403-24) gewöhnlich "Yongle-Kaiser" genannt. Er veranlasste den Ausbau Pekings zur Hauptstadt und war nach seinem Vater, dem Dynastiegründer, die bedeutendste Herrschergestalt der Ming-Zeit. Einzig in seinem Grabtempel blieb die Opferhalle erhalten, ein eindrucksvoller Bau mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmu-Holz. Sie birgt eine Ausstellung von Grabbeigaben aus dem Dingling, der Ruhestätte des Wanli-Kaisers.
- Sheng Dao 308, Beijing
© Takashi Images, Shutterstock
Changling ist das größte, älteste und am besten erhaltene Mausoleum der Ming-Gräber. Der hier bestattete Kaiser Zhu Di (1360-1424) wird nach dem Namen seiner Ära (1403-24) gewöhnlich "Yongle-Kaiser" genannt. Er veranlasste den Ausbau Pekings zur Hauptstadt und war nach seinem Vater, dem Dynastiegründer, die bedeutendste Herrschergestalt der Ming-Zeit. Einzig in seinem Grabtempel blieb die Opferhalle erhalten, ein eindrucksvoller Bau mit 32 Säulen aus kostbarem Nanmu-Holz. Sie birgt eine Ausstellung von Grabbeigaben aus dem Dingling, der Ruhestätte des Wanli-Kaisers.
- Sheng Dao 308, Beijing