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Reiseführer
Buenos Aires

MARCO POLO Reiseführer

Argentinien, Buenos Aires

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Die riesige, europäisch anmutende Metropole am Río de la Plata bittet zum Tanz

Buenos Aires: Das ist der Traum vom Aufstieg, den so viele Einwanderer in den letzten Jahrhunderten geträumt haben.

Und dann ist da noch die Erinnerung an die frühen Jahre der jungen Republik, als man Argentinien noch mit dem Reichtum der Viehbarone gleichsetzte. Stadtpaläste und neoklassizistische Bürohochhäuser prägen noch heute das Gesicht der Stadt und erinnern an die goldenen Zeiten. Das alte Modell des Agrarexporteurs erlebt heute unerwartet ein Revival: Das Land verdankt einen Großteil des Aufschwungs nach der schweren Krise 2001 den internationalen Rekordpreisen für Agrarprodukte.

Die Folgen der Verarmung breiter Bevölkerungsschichten sind aber noch immer zu spüren. Die Armutsviertel ziehen sich wie ein Gürtel um die Stadt. Allein die Bundeshauptstadt, la Capital Federal, das Zentrum von Buenos Aires, zählt 3 Mio. Ew. Dazu kommen weitere 9,5 Mio. in den 19 Vorstädten, die in direkter Abhängigkeit von der Metropole leben.

Viele Vorstadtbewohner pendeln zur Arbeit ins Stadtzentrum. Morgens und abends ist das Verkehrschaos deshalb programmiert. Mancher Besucher fragt sich, was es mit dem Namen Buenos Aires („Gute Lüfte“) angesichts der abgasverhangenen Häuserschluchten auf sich hat. Buenos Aires, das sich am Südwestufer des Río de la Plata über 70 km hinzieht und landeinwärts noch einmal über 30 km erstreckt, ist wirklich nicht die Stadt der „Guten Lüfte“, wie eigentlich in Meernähe zu erwarten wäre. Über eine umweltfreundliche Abgasgesetzgebung wird erst seit Kurzem diskutiert.

Aber, verteidigen sich die Einwohner, die Stadt heiße ja eigentlich auch Nuestra Señora del Buen Ayre (Unsere Heilige Jungfrau der guten Luft). So jedenfalls hatte sie Don Pedro de Mendoza 1536 genannt, der Jungfrau dankend, dass sie ihm günstige Winde geschickt hatte, die ihn bis ans Ufer des Río de la Plata trugen. Er gründete einen kleinen Hafen mit einer ersten Niederlassung, die allerdings nicht lange den Angriffen der Charrúaindianer standhalten konnte. Bereits fünf Jahre später war die Kolonie aufgegeben.

1580 unternahm Juan de Garay einen zweiten Gründungsversuch. Den Leyes de Indias getreu, der spanischen Gesetzgebung für die Neue Welt, legte er Straßen und Plätze im Schachbrettmuster an. Aber erst als die spanische Kolonialverwaltung 1740 den Hafen von Buenos Aires der internationalen Schifffahrt öffnete, begann ein merklicher Aufschwung. Auch politisch gewann Buenos Aires an Einfluss, als es zur Hauptstadt des Vizekönigreichs vom Río de la Plata wurde.

In der neuen Metropole des Landes konzentrierten sich Handel, Verwaltung und Politik. Der Hafen garantierte ein hohes Einkommen an Zöllen, und der wirtschaftliche Aufstieg zog einen Bauboom ohnegleichen nach sich. Ab 1870 strömten vor allem italienische Einwanderer nach Argentinien. Seit Ende des 19.Jhs. ankerten bis zu 2000 Schiffe pro Jahr im Hafen von Buenos Aires. Manche von ihnen brachten statt Waren nur Einwanderer: Italiener, Spanier, Juden, Araber, Armenier, Weißrussen und viele andere suchten ihr Glück in der wachsenden Metropole.

Heute ist Buenos Aires eine Stadt extremer Gegensätze. Gleich neben den luxuriösen Einkaufspalästen findet man Kinder, die auf der Straße betteln. Die hohe Arbeitslosigkeit der letzten Jahre hat Buenos Aires in dieser Hinsicht anderen Metropolen Lateinamerikas ähnlicher gemacht. Auch die Kriminalitätsrate ist gestiegen, bleibt jedoch weit hinter der von Rio oder São Paulo zurück und nimmt in jüngster Zeit wieder ab. Neben mondänen Vierteln wie La Recoleta gibt es ruhige Arbeiterviertel, in denen die Einwohner sich mit den Nachbarn auf einen Matetee treffen, wie in La Boca, Barracas oder in Villa Urquiza.

Die Einwohner der Hauptstadt, porteños genannt, sehen sich selbst als weltoffene, europäisch geprägte Leute. Vor allem der Einfluss der massiven italienischen Einwanderung zu Beginn des 20.Jhs. macht sich in Sprache (nämlich im lunfardo, dem lokalen Slang), Gestik und Improvisationskunst bemerkbar. Ihre Landsleute in den Provinzen und andere Lateinamerikaner lasten den porteños eine gewisse Arroganz an.

Buenos Aires Sehenswertes & Restaurants

San Telmo
Geographical
Buenos Aires
La Boca
Geographical
Buenos Aires
Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires
Museen
Buenos Aires Chico
Palermo
Geographical
Buenos Aires
Teatro Colón
Theater
Buenos Aires
Palacio Barolo
Architektonische Highlights
Buenos Aires
Atlético Fernández Fierro
Clubs
Buenos Aires
Museo Moderno
Museen
AAO
Restó S.C.A.
Restaurants
Buenos Aires
Avenida de Mayo
Touristenattraktionen
Buenos Aires
Complejo Histórico Cultural Manzana de las Luces
Kulturzentren
Buenos Aires
Museo de Arte Hispano Fernández Blanco
Museen
Buenos Aires
Museo de Arte Popular José Hernández
Museen
Buenos Aires
Museo Nacional de Bellas Artes
Museen
Buenos Aires
Plaza de Mayo
Touristenattraktionen
Buenos Aires
Puerto Madero
Geographical
Buenos Aires
Recoleta
Geographical
Buenos Aires
Artemisia
Restaurants
Buenos Aires
Bio Solo Orgánico
Restaurants
Buenos Aires
La Brigada
Restaurants
Buenos Aires
Hierbabuena
Restaurants
Buenos Aires
Café Pizza & Restaurant Los Inmortales
Restaurants
Buenos Aires
El Obrero
Restaurants
Buenos Aires
Patagonia Sur
Restaurants
Buenos Aires
El Sanjuanino
Restaurants
Buenos Aires
La Nube
Bücher, Zeitschriften & Musik
Buenos Aires
Centro Cultural de la Ciencia
Museen
Buenos Aires
Museo de los Niños Abasto
Museen
Buenos Aires
Teatro General San Martin
Theater
Buenos Aires
Espacio Memoria y Derechos Humanos
Museen
Buenos Aires

    Geographical

    Geographical

    Museen

    Theater

    Architektonische Highlights

    Clubs

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Kulturzentren

    Bücher, Zeitschriften & Musik


  • San Telmo

    Geographical
    • © Lux Blue, Shutterstock

    Einst die vornehmste Wohngegend der Stadt, wurde San Telmo Ende des 19.Jhs. fluchtartig von den Bürgern verlassen, als hier eine Gelbfieberepidemie ausbrach. Wer es sich leisten konnte, zog aufs Land, nördlich nach San Isidro, das nun zur neuen Residenz der vornehmen porteños wurde. Die riesigen Herrenhäuser in San Telmo wurden unterdessen zu Mietskasernen für Immigranten umfunktioniert, viele kleine Läden und Hinterzimmerkneipen entstanden in jener Zeit. Schmuddelige Hinterhöfe und enge Kopfsteinpflasterstraßen prägen auch heute noch das Bild des romantischen Stadtteils. Rund um die Plaza Dorrego, auf der sonntags ein beliebter Flohmarkt stattfindet, gruppieren sich Antiquitätengeschäfte und Tangocafés. Längst haben auch die porteños San Telmo wiederentdeckt und besuchen seine vielen Restaurants und Designerläden. Auch ist San Telmo besonders gay-friendly ausgerichtet.

    • 07159 Buenos Aires
    • © Lux Blue, Shutterstock

    Einst die vornehmste Wohngegend der Stadt, wurde San Telmo Ende des 19.Jhs. fluchtartig von den Bürgern verlassen, als hier eine Gelbfieberepidemie ausbrach. Wer es sich leisten konnte, zog aufs Land, nördlich nach San Isidro, das nun zur neuen Residenz der vornehmen porteños wurde. Die riesigen Herrenhäuser in San Telmo wurden unterdessen zu Mietskasernen für Immigranten umfunktioniert, viele kleine Läden und Hinterzimmerkneipen entstanden in jener Zeit. Schmuddelige Hinterhöfe und enge Kopfsteinpflasterstraßen prägen auch heute noch das Bild des romantischen Stadtteils. Rund um die Plaza Dorrego, auf der sonntags ein beliebter Flohmarkt stattfindet, gruppieren sich Antiquitätengeschäfte und Tangocafés. Längst haben auch die porteños San Telmo wiederentdeckt und besuchen seine vielen Restaurants und Designerläden. Auch ist San Telmo besonders gay-friendly ausgerichtet.

    • 07159 Buenos Aires

  • La Boca

    Geographical
    • © Samuel Kochhan, Shutterstock

    Das Hafenviertel südlich von San Telmo am Fluss Riachuelo hat sich seit den 1920er-Jahren nicht wesentlich verändert. La Boca war das Armenviertel der Großstadt. Hier fanden italienische Fischer, Basken, Kroaten und Galicier Arbeit an den Docks. Geld gab es kaum, zum Hausbau benutzte man Wellblech und Holzlatten. Oft wurden die Hafenarbeiter in Naturalien bezahlt, dazu gehörten auch die Reste von Schiffslack. So erklärt sich die pittoreske Bemalung der Behausungen. Auch heute noch werden sie von den Hafenarbeitern bewohnt. Besonders gut erhalten sind die verschachtelten Häuschen am Caminito, der Gasse zwischen den Kreuzungen Garibaldi/ General Lamadrid und Magallanes/ Del Valle Iberlucea. Neben einem Kunstgewerbemarkt ist auch das Museo de Bellas Artes de la Boca sehenswert, in dem u. a. Werke des Malers Benito Quinquela Martín (1890–1977) ausgestellt werden, die das Arbeiterleben in La Boca porträtieren. Im zeitgenössischen Gegensatz zu diesem historischen Blick stehen die Wechselausstellungen in der Fundación Proa, von deren Terrasse aus man einen guten Ausblick auf den Riachuelo hat. Zum Stadtteilbild gehört auch La Bombonera, das Stadion des populärsten Fußballclubs Argentiniens, der Boca Juniors, mit seinem Museo de la Pasión Boquense. Die besten Lokale in La Boca findest du an der Uferstraße Pedro de Mendoza und in deren Umgebung. Il Matterello, Don Carlos und und El Obrero bewahren das italienische Hafenflair mit guter Pasta- und Meeresfrüchteküche.

    • 04150-040 Buenos Aires
    • © Samuel Kochhan, Shutterstock

    Das Hafenviertel südlich von San Telmo am Fluss Riachuelo hat sich seit den 1920er-Jahren nicht wesentlich verändert. La Boca war das Armenviertel der Großstadt. Hier fanden italienische Fischer, Basken, Kroaten und Galicier Arbeit an den Docks. Geld gab es kaum, zum Hausbau benutzte man Wellblech und Holzlatten. Oft wurden die Hafenarbeiter in Naturalien bezahlt, dazu gehörten auch die Reste von Schiffslack. So erklärt sich die pittoreske Bemalung der Behausungen. Auch heute noch werden sie von den Hafenarbeitern bewohnt. Besonders gut erhalten sind die verschachtelten Häuschen am Caminito, der Gasse zwischen den Kreuzungen Garibaldi/ General Lamadrid und Magallanes/ Del Valle Iberlucea. Neben einem Kunstgewerbemarkt ist auch das Museo de Bellas Artes de la Boca sehenswert, in dem u. a. Werke des Malers Benito Quinquela Martín (1890–1977) ausgestellt werden, die das Arbeiterleben in La Boca porträtieren. Im zeitgenössischen Gegensatz zu diesem historischen Blick stehen die Wechselausstellungen in der Fundación Proa, von deren Terrasse aus man einen guten Ausblick auf den Riachuelo hat. Zum Stadtteilbild gehört auch La Bombonera, das Stadion des populärsten Fußballclubs Argentiniens, der Boca Juniors, mit seinem Museo de la Pasión Boquense. Die besten Lokale in La Boca findest du an der Uferstraße Pedro de Mendoza und in deren Umgebung. Il Matterello, Don Carlos und und El Obrero bewahren das italienische Hafenflair mit guter Pasta- und Meeresfrüchteküche.

    • 04150-040 Buenos Aires

  • Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires

    Museen

    Die private Sammlung von Eduardo Constantini und große Gastausstellungen moderner lateinamerikanischer Kunst im modernsten Museumsgebäude der Stadt. Im Kinosaal des Museums wird außerdem eine interessantes Filmprogramm gezeigt und das Museumscafé mit seiner Glaswand und Terrasse zum Park bietet Besuchern immer Gelegenheit zu Imbiss und Geplauder.

    Die private Sammlung von Eduardo Constantini und große Gastausstellungen moderner lateinamerikanischer Kunst im modernsten Museumsgebäude der Stadt. Im Kinosaal des Museums wird außerdem eine interessantes Filmprogramm gezeigt und das Museumscafé mit seiner Glaswand und Terrasse zum Park bietet Besuchern immer Gelegenheit zu Imbiss und Geplauder.


  • Palermo

    Geographical
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Das Stadtviertel ist viergeteilt: das schicke Palermo Chico, das Designerviertel Palermo Viejo, heute auch Palermo Soho genannt, das vom Showbusiness geprägte Palermo Hollywood und das eigentliche Palermo, wo sich die große Parkanlage Bosques de Palermo ausbreitet. Knotenpunkt des Stadtteils ist die Plaza Italia, Haltestelle für Busse aus allen Richtungen und für die grüne U-Bahn-Linie D. Von dort aus kann man die Sehenswürdigkeiten des barrios bequem zu Fuß erreichen. Folge der Avenida Sarmiento nordostwärts, kannst du im Park, der im Frühling unter den Blüten der zahlreichen Jakarandabäume lila leuchtet, durch den Rosengarten oder im Jardín Japonés spazieren und im japanischen Teehaus speisen, den Südhimmel im Planetarium kennenlernen, ein Polospiel der besten Spieler der Welt im Campo de Polo (Av. Libertador/ Av. Dorrego) oder ein Pferderennen gegenüber im Hipódromo erleben. Zurück an der Plaza Italia, kannst du sich im Schatten der rund 5000 Pflanzenarten im Jardín Botánico vom Spaziergang ausruhen. Dort steht auch der ombú, der für Antoine de Saint-Exupérys Affenbrotbaum des „Kleinen Prinzen“ Modell stand. In Palermo Chico, südöstlich vom Park die Avenida Libertador und Figueroa Alcorta entlang, befinden sich die Paläste im neoklassizistischen französischen Stil, die sich die reichen estanciero-Familien bauen ließen. Heute sind viele von ihnen Sitz ausländischer Botschaften. Im Palacio Errázuriz befinden sich das Museo Nacional de Arte Decorativo, das mit seiner Möbelausstellung die Pracht der Patrizierwohnung hervorhebt, und das nette Restaurant Croque Madame. Palermo Viejo hat sein Zentrum auf der Plaza Cortázar, wo sich die Straßen Jorge Luis Borges und Honduras treffen. Cafés, Restaurants und Bars mischen sich mit zahlreichen originellen Mode- und Designläden im Soho der porteños. Geht man die Honduras aufwärts in Richtung der ansteigenden Hausnummern, durch eine Bahnunterführung und über die Avenida Juan B. Justo, kommt man nach wenigen Blocks auf die Kreuzung mit der Straße Bonpland ins Zentrum des sogenannten Palermo Hollywood, wo sich in der Umgebung des Rundfunk- und Fernsehsenders América die Gastronomie noch vervielfältigt und das Nachtleben praktisch nie ruht.

    • Buenos Aires
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Das Stadtviertel ist viergeteilt: das schicke Palermo Chico, das Designerviertel Palermo Viejo, heute auch Palermo Soho genannt, das vom Showbusiness geprägte Palermo Hollywood und das eigentliche Palermo, wo sich die große Parkanlage Bosques de Palermo ausbreitet. Knotenpunkt des Stadtteils ist die Plaza Italia, Haltestelle für Busse aus allen Richtungen und für die grüne U-Bahn-Linie D. Von dort aus kann man die Sehenswürdigkeiten des barrios bequem zu Fuß erreichen. Folge der Avenida Sarmiento nordostwärts, kannst du im Park, der im Frühling unter den Blüten der zahlreichen Jakarandabäume lila leuchtet, durch den Rosengarten oder im Jardín Japonés spazieren und im japanischen Teehaus speisen, den Südhimmel im Planetarium kennenlernen, ein Polospiel der besten Spieler der Welt im Campo de Polo (Av. Libertador/ Av. Dorrego) oder ein Pferderennen gegenüber im Hipódromo erleben. Zurück an der Plaza Italia, kannst du sich im Schatten der rund 5000 Pflanzenarten im Jardín Botánico vom Spaziergang ausruhen. Dort steht auch der ombú, der für Antoine de Saint-Exupérys Affenbrotbaum des „Kleinen Prinzen“ Modell stand. In Palermo Chico, südöstlich vom Park die Avenida Libertador und Figueroa Alcorta entlang, befinden sich die Paläste im neoklassizistischen französischen Stil, die sich die reichen estanciero-Familien bauen ließen. Heute sind viele von ihnen Sitz ausländischer Botschaften. Im Palacio Errázuriz befinden sich das Museo Nacional de Arte Decorativo, das mit seiner Möbelausstellung die Pracht der Patrizierwohnung hervorhebt, und das nette Restaurant Croque Madame. Palermo Viejo hat sein Zentrum auf der Plaza Cortázar, wo sich die Straßen Jorge Luis Borges und Honduras treffen. Cafés, Restaurants und Bars mischen sich mit zahlreichen originellen Mode- und Designläden im Soho der porteños. Geht man die Honduras aufwärts in Richtung der ansteigenden Hausnummern, durch eine Bahnunterführung und über die Avenida Juan B. Justo, kommt man nach wenigen Blocks auf die Kreuzung mit der Straße Bonpland ins Zentrum des sogenannten Palermo Hollywood, wo sich in der Umgebung des Rundfunk- und Fernsehsenders América die Gastronomie noch vervielfältigt und das Nachtleben praktisch nie ruht.

    • Buenos Aires

  • Teatro Colón

    Theater
    • © felipeyerabarchi, Pixabay

    Das 1908 eingeweihte, legendäre Opernhaus Teatro Colónsoll nach Expertenmeinung die beste Akustik der Welt haben. Fast 3000 Zuschauer können unter der vom argentinischen Künstler RaúlSoldi ausgemalten Kuppel zusammenkommen. Auf der 32 m breiten Bühne sangen Maria Callas und Luciano Pavarotti, spielte Yehudi Menuhin, tanzte Rudolf Nurejew und dirigierten Arturo Toscanini, Herbert von Karajan und natürlich auch der in Argentinien geborene Daniel Barenboim, der hier jährlich mit Martha Argerich ein Festival organisiert.

    • © felipeyerabarchi, Pixabay

    Das 1908 eingeweihte, legendäre Opernhaus Teatro Colónsoll nach Expertenmeinung die beste Akustik der Welt haben. Fast 3000 Zuschauer können unter der vom argentinischen Künstler RaúlSoldi ausgemalten Kuppel zusammenkommen. Auf der 32 m breiten Bühne sangen Maria Callas und Luciano Pavarotti, spielte Yehudi Menuhin, tanzte Rudolf Nurejew und dirigierten Arturo Toscanini, Herbert von Karajan und natürlich auch der in Argentinien geborene Daniel Barenboim, der hier jährlich mit Martha Argerich ein Festival organisiert.


  • Palacio Barolo

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Heraus sticht mit der Hausnummer 1370 das wohl eigenartigste Gebäude der Stadt: Der Palacio Barolo. Die 22 Stockwerke symbolisieren Hölle, Fegefeuer und Paradies. In 100 m Höhe setzt ein Leuchtturm dem Ganzen die Krone auf.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Heraus sticht mit der Hausnummer 1370 das wohl eigenartigste Gebäude der Stadt: Der Palacio Barolo. Die 22 Stockwerke symbolisieren Hölle, Fegefeuer und Paradies. In 100 m Höhe setzt ein Leuchtturm dem Ganzen die Krone auf.


  • Atlético Fernández Fierro

    Clubs

    Vom Geheimtipp zum angesagten Spot der alternativen Szene entwickelt hat sich die umfunktionierte Werkhalle des Club Atlético Fernández Fierro; jeden Mittwoch spielen die punkigen Hausherren auf – hier kommt alles in einen Topf: Tango mit Rock, Jazz mit Cumbia, Ethno mit Elektro.

    Vom Geheimtipp zum angesagten Spot der alternativen Szene entwickelt hat sich die umfunktionierte Werkhalle des Club Atlético Fernández Fierro; jeden Mittwoch spielen die punkigen Hausherren auf – hier kommt alles in einen Topf: Tango mit Rock, Jazz mit Cumbia, Ethno mit Elektro.


  • Museo Moderno

    Museen

    Das meist nur MAMBA genannte Museum besitzt eine ständige Sammlung von mehr als 7000 Werken der letzten 100 Jahre, vor allem argentinischer, aber auch internationaler Künstler wie Kandinsky, Picabia, Matisse, Picasso, Dalí, Mondrian, Miró und Beuys. Es ist unter gebracht im Gebäude einer ehemaligen Tabakfabrik von 1918.

    Das meist nur MAMBA genannte Museum besitzt eine ständige Sammlung von mehr als 7000 Werken der letzten 100 Jahre, vor allem argentinischer, aber auch internationaler Künstler wie Kandinsky, Picabia, Matisse, Picasso, Dalí, Mondrian, Miró und Beuys. Es ist unter gebracht im Gebäude einer ehemaligen Tabakfabrik von 1918.


  • Restó S.C.A.

    Restaurants
    • international

    Der unscheinbare Eingang verbirgt eines der besten Restaurants in Buenos Aires. Im Saal der Architektengesellschaft nimmt Guido Tassi die besten Zutaten als Bausteine für feine Gerichte einfacher Schönheit.

    Der unscheinbare Eingang verbirgt eines der besten Restaurants in Buenos Aires. Im Saal der Architektengesellschaft nimmt Guido Tassi die besten Zutaten als Bausteine für feine Gerichte einfacher Schönheit.


  • Avenida de Mayo

    Touristenattraktionen
    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Die 33 m breite Prachtstraße verbindet die Plaza del Congreso mit der Plaza de Mayo. Sie ist so stark befahren, dass man die mehrstöckigen Paläste im Stil des Art nouveau nur am Wochenende in Ruhe betrachten kann. Besonders schön ist das Café Tortoni. Hier verkehrten bereits Artur Rubinstein, José Ortega Gasset und Federico García Lorca. Heute ist das Lokal auch Bühne für Tangoshows und Jazzkonzerte. Der Palacio Barolo in Hausnummer 1370, dessen Architektur die Göttliche Komödie von Dante Alighieri nacherzählt, ist eines der eigenartigsten Gebäude in Buenos Aires. Bei der Einweihung 1923 war es das höchste Haus in Lateinamerika, mit einem heute noch funktionierenden Leuchtturm auf 100 m Höhe. Auf der Plaza del Congreso erinnert ein aufwendiges Monument an die Nationalversammlung von 1813, dahinter erhebt sich das Kongressgebäude, Sitz des Senats und Abgeordnetenhauses. Das Parlamentsgebäude im Stil der Neorenaissance wirkt wie eine Kopie des Kapitols in Washington. Hier steht auch die Skulptur „Der Denker“ von Auguste Rodin. In unmittelbarer Nähe markiert ein Monolith den Kilometerstein Null aller argentinischen Fernstraßen.

    • Avenida de Mayo, 04150-040 Buenos Aires
    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Die 33 m breite Prachtstraße verbindet die Plaza del Congreso mit der Plaza de Mayo. Sie ist so stark befahren, dass man die mehrstöckigen Paläste im Stil des Art nouveau nur am Wochenende in Ruhe betrachten kann. Besonders schön ist das Café Tortoni. Hier verkehrten bereits Artur Rubinstein, José Ortega Gasset und Federico García Lorca. Heute ist das Lokal auch Bühne für Tangoshows und Jazzkonzerte. Der Palacio Barolo in Hausnummer 1370, dessen Architektur die Göttliche Komödie von Dante Alighieri nacherzählt, ist eines der eigenartigsten Gebäude in Buenos Aires. Bei der Einweihung 1923 war es das höchste Haus in Lateinamerika, mit einem heute noch funktionierenden Leuchtturm auf 100 m Höhe. Auf der Plaza del Congreso erinnert ein aufwendiges Monument an die Nationalversammlung von 1813, dahinter erhebt sich das Kongressgebäude, Sitz des Senats und Abgeordnetenhauses. Das Parlamentsgebäude im Stil der Neorenaissance wirkt wie eine Kopie des Kapitols in Washington. Hier steht auch die Skulptur „Der Denker“ von Auguste Rodin. In unmittelbarer Nähe markiert ein Monolith den Kilometerstein Null aller argentinischen Fernstraßen.

    • Avenida de Mayo, 04150-040 Buenos Aires

  • Complejo Histórico Cultural Manzana de las Luces

    Kulturzentren

    Ein geheimes Tunnelsystem aus dem 18.Jh. mitten im Stadtzentrum diente angeblich Schmugglern als Fluchtweg. Eine andere Version besagt, dass die Tunnel bis zum Regierungsgebäude reichten und eigentlich dessen Bewohnern einen verborgenen Ausweg bei Revolutionen und Staatsstreichen sichern sollten. Einen Zugang zu dem Tunnelnetz findet man heute im Manzana de las Luces genannten Herzen der historischen Altstadt zwischen Bolívar, Moreno, Perú und Alsina. Im selben Block stehen die Jesuitenkirche San Ignacio, das älteste noch bestehende Gebäude der Stadt, und die historische Fassade der Universität.

    Ein geheimes Tunnelsystem aus dem 18.Jh. mitten im Stadtzentrum diente angeblich Schmugglern als Fluchtweg. Eine andere Version besagt, dass die Tunnel bis zum Regierungsgebäude reichten und eigentlich dessen Bewohnern einen verborgenen Ausweg bei Revolutionen und Staatsstreichen sichern sollten. Einen Zugang zu dem Tunnelnetz findet man heute im Manzana de las Luces genannten Herzen der historischen Altstadt zwischen Bolívar, Moreno, Perú und Alsina. Im selben Block stehen die Jesuitenkirche San Ignacio, das älteste noch bestehende Gebäude der Stadt, und die historische Fassade der Universität.


  • Museo de Arte Hispano Fernández Blanco

    Museen

    Schon das Gebäude selbst lohnt einen Besuch. Hinter der kolonialen Fassade verbergen sich reich bepflanzte Patios und die umfangreichste öffentliche Sammlung kolonialen Silbers in Südamerika. Im Museum, das auch eine wertvolle Geigensammlung besitzt, finden jährlich über 100 Konzerte statt, hauptsächlich Barockmusik.

    Schon das Gebäude selbst lohnt einen Besuch. Hinter der kolonialen Fassade verbergen sich reich bepflanzte Patios und die umfangreichste öffentliche Sammlung kolonialen Silbers in Südamerika. Im Museum, das auch eine wertvolle Geigensammlung besitzt, finden jährlich über 100 Konzerte statt, hauptsächlich Barockmusik.


  • Museo de Arte Popular José Hernández

    Museen

    Das liebevoll eingerichtete Museum beherbergt Kunsthandwerk aus der Zeit der Gauchos und Ureinwohner des La-Plata-Raums und eine auf Gaucholiteratur spezialisierte Bibliothek.

    Das liebevoll eingerichtete Museum beherbergt Kunsthandwerk aus der Zeit der Gauchos und Ureinwohner des La-Plata-Raums und eine auf Gaucholiteratur spezialisierte Bibliothek.


  • Museo Nacional de Bellas Artes

    Museen

    Das Museum stellt neben argentinischen Künstlern eine Sammlung der Impressionisten aus, darunter eine repräsentative Auswahl weniger bekannter Werke von Renoir, van Gogh, Manet, Toulouse-Lautrec, Monet, Gauguin, Degas, Pissarro, Sisley und anderer. Auch die zahlreichen Skulpturen Auguste Rodins zeigen das geübte Auge, mit dem die reichen estancieros zwischen 1880 und 1930 die modernen Tendenzen der französischen Kunst bewunderten und an den Río de la Plata brachten. Auch Rembrandt, Rubens, Goya, Greco, Modigliani, Klee, Picasso, Kandinsky und Henry Moore sind im Museum vertreten.

    Das Museum stellt neben argentinischen Künstlern eine Sammlung der Impressionisten aus, darunter eine repräsentative Auswahl weniger bekannter Werke von Renoir, van Gogh, Manet, Toulouse-Lautrec, Monet, Gauguin, Degas, Pissarro, Sisley und anderer. Auch die zahlreichen Skulpturen Auguste Rodins zeigen das geübte Auge, mit dem die reichen estancieros zwischen 1880 und 1930 die modernen Tendenzen der französischen Kunst bewunderten und an den Río de la Plata brachten. Auch Rembrandt, Rubens, Goya, Greco, Modigliani, Klee, Picasso, Kandinsky und Henry Moore sind im Museum vertreten.


  • Plaza de Mayo

    Touristenattraktionen
    • © Juan Ignacio Kinder, Shutterstock

    Seit 1580 ist die Plaza de Mayo das Herz der Stadt. Hier fordern bis heute die Madres de Plaza de Mayo Aufklärung über die Verschwundenen der Diktatur, hier sprach Evita Perón vom Balkon des Regierungsgebäudes aus zu Tausenden von Anhängern. Auch der alte Cabildo (Rathaus) von 1765 mit seiner zweistöckigen Arkadenfassade und einem Mittelturm steht hier. Gegenüber dem Cabildo erhebt sich an der Ostseite des Platzes die Casa Rosada (1873–1894), der Amtssitz des Staatspräsidenten. Nicht selten wurde das Militär eingesetzt, um den Platz von Demonstranten zu räumen. Am Südende der Plaza stehen das Finanzund das Sozialministerium, am Nordende das prächtige Gebäude der Nationalbank, des Banco de la Nación Argentina, von 1939.An der Ecke zur Straße San Martín beeindruckt die Kathedrale (im 17.Jh. geweiht, aber mehrmals umgebaut, die heutige neoklassizistische Fassade ist von 1821). Während der peronistischen Unruhen 1955 wurde die Innenausstattung schwer beschädigt, erhalten blieb das 1878 geschaffene Grab-mal für den argentinischen Freiheitskämpfer José de San Martín.

    • © Juan Ignacio Kinder, Shutterstock

    Seit 1580 ist die Plaza de Mayo das Herz der Stadt. Hier fordern bis heute die Madres de Plaza de Mayo Aufklärung über die Verschwundenen der Diktatur, hier sprach Evita Perón vom Balkon des Regierungsgebäudes aus zu Tausenden von Anhängern. Auch der alte Cabildo (Rathaus) von 1765 mit seiner zweistöckigen Arkadenfassade und einem Mittelturm steht hier. Gegenüber dem Cabildo erhebt sich an der Ostseite des Platzes die Casa Rosada (1873–1894), der Amtssitz des Staatspräsidenten. Nicht selten wurde das Militär eingesetzt, um den Platz von Demonstranten zu räumen. Am Südende der Plaza stehen das Finanzund das Sozialministerium, am Nordende das prächtige Gebäude der Nationalbank, des Banco de la Nación Argentina, von 1939.An der Ecke zur Straße San Martín beeindruckt die Kathedrale (im 17.Jh. geweiht, aber mehrmals umgebaut, die heutige neoklassizistische Fassade ist von 1821). Während der peronistischen Unruhen 1955 wurde die Innenausstattung schwer beschädigt, erhalten blieb das 1878 geschaffene Grab-mal für den argentinischen Freiheitskämpfer José de San Martín.


  • Puerto Madero

    Geographical
    • © buteo, Shutterstock

    Das aufgefrischte Hafenviertel Puerto Madero hat sich zum Wohnort der Reichen und zum Ziel für kulinarische Ausflüge gemausert. Besonderen Reiz hat der Blick auf die Stadt, den man vom neueren Ostufer der Docklandschaft aus gewinnt. Spaziergänge zwischen den architektonisch interessanten Neubauten auf den alten Docks werden meist mit einem Besuch in einem Restaurant beendet. Dabei ist die Auswahl recht groß: Chila bietet Fisch und Fleisch in feinster Zubereitung. El Mirasol gehört zu den besten parrillas der Sadt. Abends kann man im Asia de Cuba exotisch essen und ab 1 Uhr zur Disco bleiben. Im La Cabaña kannst du sogar in einem von Experten geleiteten Parrilla-Kurs Ihr Grillfleisch selbst zubereiten, um sich anschließend an den Tisch zu setzen. All diese Restaurants haben eine Terrasse mit Blick auf das träge dahinfließende Wasser der ehemaligen Hafendocks des Río de la Plata, an denen heute Yachten anlegen.

    • Buenos Aires
    • © buteo, Shutterstock

    Das aufgefrischte Hafenviertel Puerto Madero hat sich zum Wohnort der Reichen und zum Ziel für kulinarische Ausflüge gemausert. Besonderen Reiz hat der Blick auf die Stadt, den man vom neueren Ostufer der Docklandschaft aus gewinnt. Spaziergänge zwischen den architektonisch interessanten Neubauten auf den alten Docks werden meist mit einem Besuch in einem Restaurant beendet. Dabei ist die Auswahl recht groß: Chila bietet Fisch und Fleisch in feinster Zubereitung. El Mirasol gehört zu den besten parrillas der Sadt. Abends kann man im Asia de Cuba exotisch essen und ab 1 Uhr zur Disco bleiben. Im La Cabaña kannst du sogar in einem von Experten geleiteten Parrilla-Kurs Ihr Grillfleisch selbst zubereiten, um sich anschließend an den Tisch zu setzen. All diese Restaurants haben eine Terrasse mit Blick auf das träge dahinfließende Wasser der ehemaligen Hafendocks des Río de la Plata, an denen heute Yachten anlegen.

    • Buenos Aires

  • Recoleta

    Geographical
    • © 139904, Pixabay

    Hier zeigt sich Buenos Aires überraschend französisch. Seit 1880 entwickelte sich der elegante Stadtteil zur Residenz der liberalen Oligarchie des Landes. Prunkpaläste wie die heutige französische Botschaft (Cerrito 1399), die brasilianische Botschaft (Arroyo/Cerrito), das ebenfalls in einer Patrizierresidenz eingerichtete Palacio Duhau Park Hyatt Hotel (Alvear 1661) oder auch der elitäre Jockey- Club (Av. Alvear 1345) erinnern an die wirtschaftlichen Glanzzeiten der vorletzten Jahrhundertwende. Heute sind die extravaganten Bauten längst zwischen Büro- und Apartmenthäusern eingekeilt. Edelboutiquen liegen vor allem zwischen den Nummern 1700 und 1900 in der Avenida Alvear und Avenida Presidente Quintana. Gegenüber der Flaniermeile, am anderen Ende der Plaza Francia, auf der sich am Wochenende ein Künstlermarkt ausbreitet, liegt der Friedhof von Recoleta. Der Besuch in der gemauerten Totenstadt mag befremden. Erdbestattungen sind in Argentinien selten und nur für fünf Jahre zulässig. So findet die Beisetzung in monumentalen Bauten, bóvedas, oder in Mauernischen mit Schubfächern statt. Mit hohen Rollleitern stecken Friedhofswärter die dargebrachten Blumen in Metallvasen. Unter den Grabmonumenten sind auch die vieler Staatspräsidenten Argentiniens und das der legendären Evita Perón.

    • 75020 Buenos Aires
    • © 139904, Pixabay

    Hier zeigt sich Buenos Aires überraschend französisch. Seit 1880 entwickelte sich der elegante Stadtteil zur Residenz der liberalen Oligarchie des Landes. Prunkpaläste wie die heutige französische Botschaft (Cerrito 1399), die brasilianische Botschaft (Arroyo/Cerrito), das ebenfalls in einer Patrizierresidenz eingerichtete Palacio Duhau Park Hyatt Hotel (Alvear 1661) oder auch der elitäre Jockey- Club (Av. Alvear 1345) erinnern an die wirtschaftlichen Glanzzeiten der vorletzten Jahrhundertwende. Heute sind die extravaganten Bauten längst zwischen Büro- und Apartmenthäusern eingekeilt. Edelboutiquen liegen vor allem zwischen den Nummern 1700 und 1900 in der Avenida Alvear und Avenida Presidente Quintana. Gegenüber der Flaniermeile, am anderen Ende der Plaza Francia, auf der sich am Wochenende ein Künstlermarkt ausbreitet, liegt der Friedhof von Recoleta. Der Besuch in der gemauerten Totenstadt mag befremden. Erdbestattungen sind in Argentinien selten und nur für fünf Jahre zulässig. So findet die Beisetzung in monumentalen Bauten, bóvedas, oder in Mauernischen mit Schubfächern statt. Mit hohen Rollleitern stecken Friedhofswärter die dargebrachten Blumen in Metallvasen. Unter den Grabmonumenten sind auch die vieler Staatspräsidenten Argentiniens und das der legendären Evita Perón.

    • 75020 Buenos Aires

  • Artemisia

    Restaurants
    • vegetarisch

    Vegetarische Küche mit einigen Fischgerichten, alles bio, auch der Wein. Gutes Brunchangebot, ausgezeichnete Veggie-Lasagne.

    Vegetarische Küche mit einigen Fischgerichten, alles bio, auch der Wein. Gutes Brunchangebot, ausgezeichnete Veggie-Lasagne.


  • Bio Solo Orgánico

    Restaurants
    • Vollwert

    Biospeisekarte im grünen Lokal in Palermo.

    Biospeisekarte im grünen Lokal in Palermo.


  • La Brigada

    Restaurants
    • südamerikanisch

    Nach einer Umfrage unter argentinischen Gastrojournalisten eine der besten parrillas in Buenos Aires, mitten im historischen San Telmo gelegen.

    Nach einer Umfrage unter argentinischen Gastrojournalisten eine der besten parrillas in Buenos Aires, mitten im historischen San Telmo gelegen.


  • Hierbabuena

    Restaurants
    • international

    Fruchtsäfte in erfrischenden Mischungen, Salate und sonntags ein attraktives Brunchangebot in San Telmo.

    Fruchtsäfte in erfrischenden Mischungen, Salate und sonntags ein attraktives Brunchangebot in San Telmo.


  • Café Pizza & Restaurant Los Inmortales

    Restaurants
    • international

    Traditionelles Pizzarestaurant, Treffpunkt nach Kino und Theater, mit unzähligen Fotos der Tangogrößen dekoriert.

    Traditionelles Pizzarestaurant, Treffpunkt nach Kino und Theater, mit unzähligen Fotos der Tangogrößen dekoriert.


  • El Obrero

    Restaurants
    • international

    In der alten Arbeiterkneipe von La Boca lassen sich heute sogar Wim Wenders oder Bono sehen. Zinntheke und solides Menü.

    In der alten Arbeiterkneipe von La Boca lassen sich heute sogar Wim Wenders oder Bono sehen. Zinntheke und solides Menü.


  • Patagonia Sur

    Restaurants
    • südamerikanisch

    Argentinische Küche auf feinste Art vom international anerkannten Chef Francis Mallmann in einem typischen Haus in La Boca.

    • Rocha 801, C1166 Buenos Aires

    Argentinische Küche auf feinste Art vom international anerkannten Chef Francis Mallmann in einem typischen Haus in La Boca.

    • Rocha 801, C1166 Buenos Aires

  • El Sanjuanino

    Restaurants
    • südamerikanisch

    In dem kleinen Lokal mit regionaler Küche des Nordwestens hast du die Wahl zwischen locro, empanadas, tamales und humita. Und als Nachtisch gibts Ziegenfrischkäse mit Zuckerrohrsirup.

    In dem kleinen Lokal mit regionaler Küche des Nordwestens hast du die Wahl zwischen locro, empanadas, tamales und humita. Und als Nachtisch gibts Ziegenfrischkäse mit Zuckerrohrsirup.


  • La Nube

    Bücher, Zeitschriften & Musik

    Die große Kinderbibliothek veranstaltet auch zahlreiche Aktivitäten, am Wochenende z. B. Puppen- und Kindertheater.

    Die große Kinderbibliothek veranstaltet auch zahlreiche Aktivitäten, am Wochenende z. B. Puppen- und Kindertheater.


  • Centro Cultural de la Ciencia

    Museen

    Ein interaktives Museum, in dem die Wissenschaft im historischen Umfeld ihrer Entdecker und Entwickler erlebt wird. Zahlreiche Workshops und Veranstaltungen.

    Ein interaktives Museum, in dem die Wissenschaft im historischen Umfeld ihrer Entdecker und Entwickler erlebt wird. Zahlreiche Workshops und Veranstaltungen.


  • Museo de los Niños Abasto

    Museen

    Im „Museum der Kinder“ im 2.Stock des Shoppingzentrums Abasto dürfen die Kinder allerlei Berufe ausüben.

    Im „Museum der Kinder“ im 2.Stock des Shoppingzentrums Abasto dürfen die Kinder allerlei Berufe ausüben.


  • Teatro General San Martin

    Theater

    Das Theater besitzt ein festes Puppenspielerensemble, das erstklassige Inszenierungen bietet.

    Das Theater besitzt ein festes Puppenspielerensemble, das erstklassige Inszenierungen bietet.


  • Espacio Memoria y Derechos Humanos

    Museen

    Von außen deutet nichts darauf hin, dass sich hinter der weiß getünchten Fassade mit Säuleneingang die größte Folterkammer der Militärdiktatur (1976–83) befand. In der einstigen Mechanikerschule der Marine wurden schätzungsweise 5000 Menschen gefangen gehalten und gefoltert, nur etwa 100 Häftlinge überlebten.

    Von außen deutet nichts darauf hin, dass sich hinter der weiß getünchten Fassade mit Säuleneingang die größte Folterkammer der Militärdiktatur (1976–83) befand. In der einstigen Mechanikerschule der Marine wurden schätzungsweise 5000 Menschen gefangen gehalten und gefoltert, nur etwa 100 Häftlinge überlebten.



MARCO POLO Reiseführer
Argentinien, Buenos Aires

Buch, 15. Auflage · 15.95 €

Ein Land, viele Gesichter: Mit dem MARCO POLO Reiseführer nach Argentinien und Buenos Aires Eisblaue Gletscherfelder und schroffe Küsten, Salzseen und Kakteenwüsten, zerklüftete Bergmassive und tropische Regenwälder: Die Natur hat sich in Argentinien wirklich nicht lumpen lassen. Dazu kommt mit Buenos Aires eine der aufregendsten Metropolen Südamerikas und die unvergleichliche Gastfreundschaft der Argentinier. Mit MARCO POLO findest du die schönsten Spots des Landes und erlebst genau den Urlaub, der dir gefällt!

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Schneller in Urlaubslaune: Mit MARCO POLO verlierst du nie den Überblick Argentiniens Herz schlägt eindeutig im Takt des Tangos, ganz besonders laut im pulsierenden Nachtleben der großen Städte. Nur in der einsamen Weite Patagoniens dominiert die Stille. Aber Vorsicht: Das Land ist riesig und die Temperaturen stehen hier Kopf. Damit du deine Reise entspannt planen kannst und vor Ort stets die Orientierung behältst, steht dir der MARCO POLO Reiseführer mit vielen Tipps und Infos zur Seite. Wann ist die beste Reisezeit für dich? Welche Region bietet genau das, was du dir im Urlaub wünschst? Erkunde mit deinem MARCO POLO Reiseführer Argentinien in deinem eigenen Rhythmus!

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