Strand Buenos Aires
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Schlangen-Invasion in Argentinien: Strände gesperrt

Im Jahr 2016 ereignete sich in Argentinien eine Kuriosität der Natur: Mitten im dortigen Sommer mussten die Strände gesperrt werden. Der Grund war eine Invasion von Giftschlangen, die auf Wasserhyazinthen angeschwemmt worden waren – eine Folge der vergangenen Hochwasser. Wir blicken zurück auf ein Naturphänomen, das sich seitdem nicht wiederholte.

MARCO POLO Redaktion, basierend auf einem Text von Solveig Michelsen. 14.03.2024

Schlangen-Invasion in Argentinien: Strände gesperrt

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Im Jahr 2016 ereignete sich in Argentinien eine Kuriosität der Natur: Mitten im dortigen Sommer mussten die Strände gesperrt werden. Der Grund war eine Invasion von Giftschlangen, die auf Wasserhyazinthen angeschwemmt worden waren – eine Folge der vergangenen Hochwasser. Wir blicken zurück auf ein Naturphänomen, das sich seitdem nicht wiederholte.

MARCO POLO Redaktion, basierend auf einem Text von Solveig Michelsen. 14.03.2024

Bei Aufräumarbeiten nach den schweren Überschwemmungen der letzten Monate entdeckte man die Gefahr: Zahlreiche Giftschlangen wurden in der ostargentinischen Stadt Quilmes ans Ufer gespült. Doch wie waren die Tiere dorthin gekommen? Ganz einfach, sie hielten sich an einem Geflecht aus Wasserhyazinthen fest und konnten somit lange Strecken auf dem Wasser treiben.

Auch vor der Küste der Hauptstadt Buenos Aires sowie der Stadt Rosario beobachte man das gleiche Phänomen. Die Strände an der Küste bzw. entlang des Flusses Paraná wurden deshalb vorsorglich gesperrt – zum Leidwesen aller Badehungrigen: In Argentinien herrschten damals im Sommer Temperaturen von 30 Grad und mehr.

Um die Gefahr richtig einschätzen zu können, "zwitscherten" die Einwohner von Quilmes fleißig auf Twitter (heute X), wo genau überall giftigen Tiere gesichtet worden waren. Am Ende kamen die Argentinier mit dem Schrecken davon: Keiner wurde gebissen. Und der Strand war einige Zeit später auch wieder schlangenfrei.