Budapest Top Sehenswürdigkeiten

Margitsziget
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Budavári palota
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Szent István Bazilika
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Dohány utcai zsinagóga
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Országház
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Halászbástya
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Hősök tere
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Magyar Nemzeti Galéria
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Andrássy út
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Művészetek Palotája
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Operaház
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Szabadság tér
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Széchenyi lánchíd
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Kerepesi temető
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Liszt Ferenc tér
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Szabadság szobor
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Városliget
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Belvárosi Plébániatemplom
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Vajdahunyadvár
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Gül Baba Türbéje
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Várkert Bazár
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Terror háza
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Néprajzi Múzeum
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Magyar Nemzeti Múzeum
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Holokauszt Emlékközpont
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Holokauszt Emlékközpont
Mátyás templom
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Magyar Tudományos Akadémia
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Deák Ferenc utca
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Erzsébet híd
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    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

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    Touristenattraktionen

    Museen

    Zoologische Gärten


  • Margitsziget

    Botanische Gärten & Parks
    • Margitsziget© MAIRDUMONT

    Diese Budapester Attraktion ist kostenlos und bei Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Hier musst du dich nicht für Buda oder Pest entscheiden, denn die Margareteninsel liegt dazwischen – sie schwimmt in der Donau. Im Norden ist sie über die Árpádbrücke (nicht so hübsch), im Süden über die Margaretenbrücke (sehr hübsch) zu erreichen. Der 2,5 km lange und etwa 500 m breite Riesenpark ist vielleicht das Einzige, auf das sich alle Budapester einigen können. Denn Feierabendjoggerin und skatender Teenie, Tourist und Expat, Hipster mit Bart und Omi mit Gehwagen, alle kommen sie auf die Insel. Im Herbst kann man hier toll durch raschelndes Laub spazieren und Kastanien sammeln, im Sommer mit witzigen Tretkutschen, den Bringóhintós, die Wege unsicher machen. Im Winter bei Schneefall herrscht hier wunderbare Stille, die man sonst in der Stadt vergeblich sucht. Es gibt (leider eher mittelmäßige) Kneipen, Clubs und Restaurants, leckere lángos, Eis und Zuckerwatte, einen japanischen Garten und einen Minizoo. Den Eintritt zu Letzterem kann man sich eigentlich sparen und den knuffigen Tierchen, z. B. dem Seidenhuhn, von außen zugucken. Spaß zu jeder Jahreszeit bietet das Palatinus-Bad (Palatinus fürdő) mit Thermal-, Wellen- und Kinderbecken und Saunen. Bitte nicht unterschätzen: Die vier Wasserrutschen bereiten großen Spaß, je nach Gewicht nimmt man darin jedoch ganz schön an Fahrt auf. Beliebt sind auch die Freilichtbühne und der Musikspringbrunnen am südlichen Ende der Insel. Das Wahrzeichen der Margareteninsel ist der denkmalgeschützte Wasserturm mit seiner Aussichtsplattform (selbst wenn kaum ein Budapester je dort oben war).

    • Margitsziget© MAIRDUMONT

    Diese Budapester Attraktion ist kostenlos und bei Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Hier musst du dich nicht für Buda oder Pest entscheiden, denn die Margareteninsel liegt dazwischen – sie schwimmt in der Donau. Im Norden ist sie über die Árpádbrücke (nicht so hübsch), im Süden über die Margaretenbrücke (sehr hübsch) zu erreichen. Der 2,5 km lange und etwa 500 m breite Riesenpark ist vielleicht das Einzige, auf das sich alle Budapester einigen können. Denn Feierabendjoggerin und skatender Teenie, Tourist und Expat, Hipster mit Bart und Omi mit Gehwagen, alle kommen sie auf die Insel. Im Herbst kann man hier toll durch raschelndes Laub spazieren und Kastanien sammeln, im Sommer mit witzigen Tretkutschen, den Bringóhintós, die Wege unsicher machen. Im Winter bei Schneefall herrscht hier wunderbare Stille, die man sonst in der Stadt vergeblich sucht. Es gibt (leider eher mittelmäßige) Kneipen, Clubs und Restaurants, leckere lángos, Eis und Zuckerwatte, einen japanischen Garten und einen Minizoo. Den Eintritt zu Letzterem kann man sich eigentlich sparen und den knuffigen Tierchen, z. B. dem Seidenhuhn, von außen zugucken. Spaß zu jeder Jahreszeit bietet das Palatinus-Bad (Palatinus fürdő) mit Thermal-, Wellen- und Kinderbecken und Saunen. Bitte nicht unterschätzen: Die vier Wasserrutschen bereiten großen Spaß, je nach Gewicht nimmt man darin jedoch ganz schön an Fahrt auf. Beliebt sind auch die Freilichtbühne und der Musikspringbrunnen am südlichen Ende der Insel. Das Wahrzeichen der Margareteninsel ist der denkmalgeschützte Wasserturm mit seiner Aussichtsplattform (selbst wenn kaum ein Budapester je dort oben war).


  • Budavári palota

    Architektonische Highlights
    • Budavári palota© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Ruhepol mit Aussicht

    Hier oben gibt es jede Menge zu entdecken! Allem voran einen spektakulären Ausblick auf Budapest mit seiner sich durch die Stadt schlängelnden Donau und den Brücken, die beide Seiten zusammenhalten. Außerdem geschichtsträchtige (und einfach unheimlich dekorative) Statuen, und … was alles noch mal? Nun, der Burgpalast ist das größte Gebäude Ungarns – da kann man leicht den Überblick verlieren, und das tun selbst alteingesessene Budapester. Aber keine Bange: Das gesamte Burgviertel ist nur etwa 1,5 km lang – lass dich einfach treiben. Der Burg- oder Königspalast, dieser monumentale Wächter über die Stadt, wurde zwischen dem 13.und 20.Jh. dreimal völlig zerstört und im Stil der jeweiligen Epoche neu errichtet – erst mit gotischen Elementen, dann mit solchen aus Renaissance und Barock. Ein spannender Mix! Heute beherbergt die Burg die Nationalgalerie, das Historische Museum und die Széchenyi-Nationalbibliothek. Übrigens: Halt Ausschau nach dem monströsen Vogel, dem Turul. Das Fabelwesen hat sich vor dem Burgpalast am Rand des Szent György tér an einem Schwert festgekrallt – ein Symbol für die Landnahme der Ungarn. Zu viel los? Ein Geheimtipp zum Verschnaufen ist die nur wenige Meter entfernte Aussichtsterrasse über dem Tunnel, der unter dem Burgberg durchführt. Hier kann man es sich in Ruhe auf einer Bank gemütlich machen und dem Trubel auf Clark Ádám tér und Kettenbrücke zusehen.

    • Budavári palota© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Ruhepol mit Aussicht

    Hier oben gibt es jede Menge zu entdecken! Allem voran einen spektakulären Ausblick auf Budapest mit seiner sich durch die Stadt schlängelnden Donau und den Brücken, die beide Seiten zusammenhalten. Außerdem geschichtsträchtige (und einfach unheimlich dekorative) Statuen, und … was alles noch mal? Nun, der Burgpalast ist das größte Gebäude Ungarns – da kann man leicht den Überblick verlieren, und das tun selbst alteingesessene Budapester. Aber keine Bange: Das gesamte Burgviertel ist nur etwa 1,5 km lang – lass dich einfach treiben. Der Burg- oder Königspalast, dieser monumentale Wächter über die Stadt, wurde zwischen dem 13.und 20.Jh. dreimal völlig zerstört und im Stil der jeweiligen Epoche neu errichtet – erst mit gotischen Elementen, dann mit solchen aus Renaissance und Barock. Ein spannender Mix! Heute beherbergt die Burg die Nationalgalerie, das Historische Museum und die Széchenyi-Nationalbibliothek. Übrigens: Halt Ausschau nach dem monströsen Vogel, dem Turul. Das Fabelwesen hat sich vor dem Burgpalast am Rand des Szent György tér an einem Schwert festgekrallt – ein Symbol für die Landnahme der Ungarn. Zu viel los? Ein Geheimtipp zum Verschnaufen ist die nur wenige Meter entfernte Aussichtsterrasse über dem Tunnel, der unter dem Burgberg durchführt. Hier kann man es sich in Ruhe auf einer Bank gemütlich machen und dem Trubel auf Clark Ádám tér und Kettenbrücke zusehen.


  • Szent István Bazilika

    Architektonische Highlights
    • Szent István Bazilika© Glow Images

    Von 1867 bis 1906 wurde an dieser gewaltigen neoklassizistischen Kirche gebaut. Ihre Kuppel ist 96 m hoch. Sie stürzte 1868 ein und zerstörte das damals halbfertige Bauwerk. Die bedeutendsten Kunstwerke in der Kirche sind die Statuen von Alajos Stróbl und das Gemälde "Der heilige Stephan empfiehlt Ungarn der heiligen Jungfrau Maria" von Gyula Benczúr. In der Basilika wird eine bedeutende Reliquie, die mumifizierte Hand des Königs Stephan, ausgestellt. Von der Kuppel hat man einen großartigen Ausblick. Hinauf geht es mit dem Lift, dann folgt noch eine Treppe. Rechts des Eingangs geht es hinunter in die Schatzkammern.

    • Szent István Bazilika© Glow Images

    Von 1867 bis 1906 wurde an dieser gewaltigen neoklassizistischen Kirche gebaut. Ihre Kuppel ist 96 m hoch. Sie stürzte 1868 ein und zerstörte das damals halbfertige Bauwerk. Die bedeutendsten Kunstwerke in der Kirche sind die Statuen von Alajos Stróbl und das Gemälde "Der heilige Stephan empfiehlt Ungarn der heiligen Jungfrau Maria" von Gyula Benczúr. In der Basilika wird eine bedeutende Reliquie, die mumifizierte Hand des Königs Stephan, ausgestellt. Von der Kuppel hat man einen großartigen Ausblick. Hinauf geht es mit dem Lift, dann folgt noch eine Treppe. Rechts des Eingangs geht es hinunter in die Schatzkammern.


  • Dohány utcai zsinagóga

    Architektonische Highlights
    • Dohány utcai zsinagóga© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Guerilla mit Fahrrad

    Sie ist die größte Synagoge Europas und eines der großartigsten Bauwerke der Stadt: Die „Große Synagoge“ in der Dohány utca ist seit ihrer Fertigstellung 1859 der Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Budapest. Das Gotteshaus mit den Zwiebeltürmen wurde im byzantinisch-maurischen Stil errichtet und gehört zum neologischen Judentum – einer ungarischen, eher progressiven Strömung. In ihrem Hof, wo sich das Holocaust-Denkmal des Bildhauers Imre Varga befindet – ein silbrig schimmernder Baum des Lebens –, wurden Tausende Opfer des Faschismus begraben. Ein Seitenflügel der Synagoge beherbergt das Jüdische Museum mit einer reichen Sammlung von Judaika von der Römerzeit bis zum 20.Jh. An der Stelle des heutigen Museums stand im 19.Jh. das Geburtshaus von Theodor Herzl (1860–1904), dem Begründer des Zionismus. Halt Ausschau nach einem Strommast auf dem Vorplatz der Synagoge. Dort hat der Künstler Mihály Kolodko in einer Guerillaaktion eine Ministatue von Theodor Herzl mit seinem Fahrrad angebracht. Die Synagoge darf nicht schulterfrei betreten werden, Männer müssen zudem eine Kippa tragen.

    • Dohány utcai zsinagóga© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Guerilla mit Fahrrad

    Sie ist die größte Synagoge Europas und eines der großartigsten Bauwerke der Stadt: Die „Große Synagoge“ in der Dohány utca ist seit ihrer Fertigstellung 1859 der Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Budapest. Das Gotteshaus mit den Zwiebeltürmen wurde im byzantinisch-maurischen Stil errichtet und gehört zum neologischen Judentum – einer ungarischen, eher progressiven Strömung. In ihrem Hof, wo sich das Holocaust-Denkmal des Bildhauers Imre Varga befindet – ein silbrig schimmernder Baum des Lebens –, wurden Tausende Opfer des Faschismus begraben. Ein Seitenflügel der Synagoge beherbergt das Jüdische Museum mit einer reichen Sammlung von Judaika von der Römerzeit bis zum 20.Jh. An der Stelle des heutigen Museums stand im 19.Jh. das Geburtshaus von Theodor Herzl (1860–1904), dem Begründer des Zionismus. Halt Ausschau nach einem Strommast auf dem Vorplatz der Synagoge. Dort hat der Künstler Mihály Kolodko in einer Guerillaaktion eine Ministatue von Theodor Herzl mit seinem Fahrrad angebracht. Die Synagoge darf nicht schulterfrei betreten werden, Männer müssen zudem eine Kippa tragen.


  • Országház

    Architektonische Highlights
    • Országház© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Verstecktes Mahnmal zum Volksaufstand

    „Ist das zu verkaufen? Wie viele Schlafzimmer hat es?“, witzelte Queen-Sänger Freddie Mercury vor vielen Jahren, als er das gigantische Parlament während einer Spazierfahrt auf der Donau erblickte. (Die Antworten: nein und 700 Zimmer.) Kein Wunder – ob vom Wasser oder vom Land aus, der Bau von Architekt Imre Steindl (1839–1902) mit seinen neogotischen Elementen ist überwältigend. Und auch von innen ist das Parlament spannend. Zu den vielen politischen Ideologien, die das 1902 fertiggestellte Parlament beherbergte, gehörte auch Ungarns Staatssozialismus – er verpasste der 96 m hohen Kuppel zwischen 1950 und 1990 einen fetten roten Stern. Und jetzt dreh dich mal um und lauf Richtung Agrarministerium, nur wenige Meter entfernt und ebenfalls auf dem Kossuth tér. Siehst du die kleinen Bronzekugeln an der Gebäudewand? Sie sollen Einschusslöcher symbolisieren und an die Erschießung unbewaffneter Demonstranten am 25.Oktober 1956 hier auf dem Platz erinnern. Eine Ausstellung über die Geschichte des Parlaments kann am Ende der Führung kostenlos besucht werden, die restlichen Ausstellungen (Lapidarium und „In memoriam 1956“) sind für alle kostenlos zugänglich.

    • Országház© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Verstecktes Mahnmal zum Volksaufstand

    „Ist das zu verkaufen? Wie viele Schlafzimmer hat es?“, witzelte Queen-Sänger Freddie Mercury vor vielen Jahren, als er das gigantische Parlament während einer Spazierfahrt auf der Donau erblickte. (Die Antworten: nein und 700 Zimmer.) Kein Wunder – ob vom Wasser oder vom Land aus, der Bau von Architekt Imre Steindl (1839–1902) mit seinen neogotischen Elementen ist überwältigend. Und auch von innen ist das Parlament spannend. Zu den vielen politischen Ideologien, die das 1902 fertiggestellte Parlament beherbergte, gehörte auch Ungarns Staatssozialismus – er verpasste der 96 m hohen Kuppel zwischen 1950 und 1990 einen fetten roten Stern. Und jetzt dreh dich mal um und lauf Richtung Agrarministerium, nur wenige Meter entfernt und ebenfalls auf dem Kossuth tér. Siehst du die kleinen Bronzekugeln an der Gebäudewand? Sie sollen Einschusslöcher symbolisieren und an die Erschießung unbewaffneter Demonstranten am 25.Oktober 1956 hier auf dem Platz erinnern. Eine Ausstellung über die Geschichte des Parlaments kann am Ende der Führung kostenlos besucht werden, die restlichen Ausstellungen (Lapidarium und „In memoriam 1956“) sind für alle kostenlos zugänglich.


  • Halászbástya

    Touristenattraktionen
    • Halászbástya© MAIRDUMONT

    Sie liegt hoch über der Donau am Burgberg und bietet den wohl schönsten Ausblick auf die Stadt. Die dekorative neoromanische Anlage mit ihren Gängen, Arkaden und Türmen wurde Ende des 19.Jhs. nach Plänen des Architekten Frigyes Schulek (1841-1919) errichtet, der auch die benachbarte Matthiaskirche umbaute. Der Name Fischerbastei erinnert daran, dass hier einst Befestigungsmauern standen, die von der Fischerzunft gesichert und verteidigt wurden.

    • Halászbástya© MAIRDUMONT

    Sie liegt hoch über der Donau am Burgberg und bietet den wohl schönsten Ausblick auf die Stadt. Die dekorative neoromanische Anlage mit ihren Gängen, Arkaden und Türmen wurde Ende des 19.Jhs. nach Plänen des Architekten Frigyes Schulek (1841-1919) errichtet, der auch die benachbarte Matthiaskirche umbaute. Der Name Fischerbastei erinnert daran, dass hier einst Befestigungsmauern standen, die von der Fischerzunft gesichert und verteidigt wurden.


  • Hősök tere

    Touristenattraktionen
    • Hősök tere© (c)iStockphoto.com, maraguma, iStockphoto.com

    Der Heldenplatz am Ende der Andrássy út ist der größte Platz der Stadt und verbindet Nationalstolz und Ästhetik zu einem gelungenen Ganzen. Die 36 m hohe Säule in der Platzmitte, das Milleniumsdenkmal, erinnert an die 1000-Jahrfeier der "Landnahme" von 896.Die Statuen in den beiden Kolonnadenbögen zeigen die Helden der ungarischen Geschichte. Die weiteren zentralen Gestaltungselemente des Platzes sind die Kunsthalle und das Museum der Bildenden Künste.

    • Hősök tere© (c)iStockphoto.com, maraguma, iStockphoto.com

    Der Heldenplatz am Ende der Andrássy út ist der größte Platz der Stadt und verbindet Nationalstolz und Ästhetik zu einem gelungenen Ganzen. Die 36 m hohe Säule in der Platzmitte, das Milleniumsdenkmal, erinnert an die 1000-Jahrfeier der "Landnahme" von 896.Die Statuen in den beiden Kolonnadenbögen zeigen die Helden der ungarischen Geschichte. Die weiteren zentralen Gestaltungselemente des Platzes sind die Kunsthalle und das Museum der Bildenden Künste.


  • Magyar Nemzeti Galéria

    Museen
    • Magyar Nemzeti Galéria© MAIRDUMONT

    Der Burgpalast ist die Heimat der Nationalgalerie, der wichtigsten Sammlung ungarischer Kunst, die das Land zu bieten hat. Zu den ständigen Ausstellungen gehören u.a. ein mittelalterliches und ein renaissancezeitliches Lapidarium, gotische Holzfiguren und Tafelbilder, spätgotische Flügelaltäre sowie Malerei und Bildhauerei des 19.Jhs. Zu sehen sind in einer eigenen Abteilung auch Werke von Mihály Munkácsy (1844-1900), dem einzigen ungarischen Maler, der sich auch international einen Namen machte. Er lebte und arbeitete in Düsseldorf, München und, über 25 Jahre lang, in Paris. Besonders beeindruckend sind seine Genrebilder wie "Der letzte Tag des Verurteilten I.". Beachtenswert ist zudem die Abteilung des 20.Jhs., die den künstlerischen Aufbruch der ungarischen Malerei im Wechselspiel mit den Entwicklungen v.a. in Paris dokumentiert. Eine Sonderstellung nimmt der autodidaktische Einzelgänger Tivadar Csontváry Kosztka ein, dessen farbenfrohe Gemälde zu den teuersten ungarischen Kunstwerken zählen.

    • Magyar Nemzeti Galéria© MAIRDUMONT

    Der Burgpalast ist die Heimat der Nationalgalerie, der wichtigsten Sammlung ungarischer Kunst, die das Land zu bieten hat. Zu den ständigen Ausstellungen gehören u.a. ein mittelalterliches und ein renaissancezeitliches Lapidarium, gotische Holzfiguren und Tafelbilder, spätgotische Flügelaltäre sowie Malerei und Bildhauerei des 19.Jhs. Zu sehen sind in einer eigenen Abteilung auch Werke von Mihály Munkácsy (1844-1900), dem einzigen ungarischen Maler, der sich auch international einen Namen machte. Er lebte und arbeitete in Düsseldorf, München und, über 25 Jahre lang, in Paris. Besonders beeindruckend sind seine Genrebilder wie "Der letzte Tag des Verurteilten I.". Beachtenswert ist zudem die Abteilung des 20.Jhs., die den künstlerischen Aufbruch der ungarischen Malerei im Wechselspiel mit den Entwicklungen v.a. in Paris dokumentiert. Eine Sonderstellung nimmt der autodidaktische Einzelgänger Tivadar Csontváry Kosztka ein, dessen farbenfrohe Gemälde zu den teuersten ungarischen Kunstwerken zählen.


  • Andrássy út

    Touristenattraktionen
    • Andrássy út© MAIRDUMONT

    Die "Champs-Élysées von Budapest" sind das Paradebeispiel für die städtebauliche Aufbruchstimmung nach dem Ausgleich von 1867.Die 1886 vollendete Andrássy út besteht aus drei jeweils etwa 1 km langen Abschnitten. Bis zum Oktogon stehen mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser. Vom Oktogon an öffnet sich die Straße von 34 m auf nun 45 m Breite. Eine zweite Reihe Bäume und eine zusätzliche Fahrbahn kommen hinzu. Den dritten Abschnitt von der Kodály-Rotunde bis zum Heldenplatz prägen Villen mit parkähnlichen Gärten. Die unter der Andrássy-Straße verlaufende Földalatti (die "Unterirdische") wurde 1896 als eine der ersten U-Bahnen in Europa in Betrieb genommen. Nur die Londoner Subway verkehrte früher. Straße und U-Bahn zählen zum Welterbe der Unesco.

    • Andrássy út, Budapest
    • Andrássy út© MAIRDUMONT

    Die "Champs-Élysées von Budapest" sind das Paradebeispiel für die städtebauliche Aufbruchstimmung nach dem Ausgleich von 1867.Die 1886 vollendete Andrássy út besteht aus drei jeweils etwa 1 km langen Abschnitten. Bis zum Oktogon stehen mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser. Vom Oktogon an öffnet sich die Straße von 34 m auf nun 45 m Breite. Eine zweite Reihe Bäume und eine zusätzliche Fahrbahn kommen hinzu. Den dritten Abschnitt von der Kodály-Rotunde bis zum Heldenplatz prägen Villen mit parkähnlichen Gärten. Die unter der Andrássy-Straße verlaufende Földalatti (die "Unterirdische") wurde 1896 als eine der ersten U-Bahnen in Europa in Betrieb genommen. Nur die Londoner Subway verkehrte früher. Straße und U-Bahn zählen zum Welterbe der Unesco.

    • Andrássy út, Budapest

  • Művészetek Palotája

    Architektonische Highlights
    • Művészetek Palotája© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Palast der Künste ist das jüngste architektonische und kulturelle Renommierprojekt der Hauptstadt. Er wurde von einer internationalen Jury zum weltweit besten Kulturgebäude des Jahres 2005 gewählt. Der hochmoderne Konzertsaal hat 1700 Plätze. Das Haus verfügt außerdem über ein Festivaltheater und ist auch die neue Heimat des Ludwig Museums sowie des Nationalen Tanztheaters.

    • Művészetek Palotája© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Palast der Künste ist das jüngste architektonische und kulturelle Renommierprojekt der Hauptstadt. Er wurde von einer internationalen Jury zum weltweit besten Kulturgebäude des Jahres 2005 gewählt. Der hochmoderne Konzertsaal hat 1700 Plätze. Das Haus verfügt außerdem über ein Festivaltheater und ist auch die neue Heimat des Ludwig Museums sowie des Nationalen Tanztheaters.


  • Operaház

    Architektonische Highlights
    • Operaház© MAIRDUMONT
    • Operaház© MAIRDUMONT

    Der Prachtbau im Stil der Renaissance, errichtet 1875-1884, ist ein Werk des Architekten Miklos Ybl, der auch für die Planung der gesamten Andrássy-Straße verantwortlich zeichnete. Blendend schön ist nicht nur die Fassade des Bauwerks, sondern auch die prunkvolle Innenausstattung.

    • Operaház© MAIRDUMONT
    • Operaház© MAIRDUMONT

    Der Prachtbau im Stil der Renaissance, errichtet 1875-1884, ist ein Werk des Architekten Miklos Ybl, der auch für die Planung der gesamten Andrássy-Straße verantwortlich zeichnete. Blendend schön ist nicht nur die Fassade des Bauwerks, sondern auch die prunkvolle Innenausstattung.


  • Szabadság tér

    Touristenattraktionen
    • © BalazsSebok, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Aus anderer Perspektive

    Auf den ersten Blick scheint er ganz friedlich, der Freiheitsplatz in südlicher Nähe des Parlaments. Und dann stehen da plötzlich ein mit einem vergoldeten roten Stern gekrönter, riesiger Obelisk (das Denkmal von 1946 für die gefallenen sowjetischen Soldaten), eine Ronald-Reagan-Bronzeskulptur (2011) und das umstrittene Denkmal für die Opfer der deutschen Besatzung (2014). Wie du sehen wirst (und schau dir das Monstrum unbedingt an!), wird hier mit Vorschlaghammerrhetorik der Moment gezeigt, in dem Erzengel Gabriel den Reichsapfel (Ungarn) an einen herabstürzenden Adler (Deutschland) verliert. Über diese von der Fidesz-Regierung subventionierte Geschichtsdeutung zeigten sich viele Ungarn (darunter der Ungarische Verband Jüdischer Gemeinden) so empört, dass direkt davor eine kleine Ausstellung als Gegendenkmal entstand, die ständig aktualisiert wird. Spannend!

    • Szabadság tér, Budapest
    • © BalazsSebok, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Aus anderer Perspektive

    Auf den ersten Blick scheint er ganz friedlich, der Freiheitsplatz in südlicher Nähe des Parlaments. Und dann stehen da plötzlich ein mit einem vergoldeten roten Stern gekrönter, riesiger Obelisk (das Denkmal von 1946 für die gefallenen sowjetischen Soldaten), eine Ronald-Reagan-Bronzeskulptur (2011) und das umstrittene Denkmal für die Opfer der deutschen Besatzung (2014). Wie du sehen wirst (und schau dir das Monstrum unbedingt an!), wird hier mit Vorschlaghammerrhetorik der Moment gezeigt, in dem Erzengel Gabriel den Reichsapfel (Ungarn) an einen herabstürzenden Adler (Deutschland) verliert. Über diese von der Fidesz-Regierung subventionierte Geschichtsdeutung zeigten sich viele Ungarn (darunter der Ungarische Verband Jüdischer Gemeinden) so empört, dass direkt davor eine kleine Ausstellung als Gegendenkmal entstand, die ständig aktualisiert wird. Spannend!

    • Szabadság tér, Budapest

  • Széchenyi lánchíd

    Touristenattraktionen
    • Széchenyi lánchíd© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Löwen, Zungen und Großstadtlegenden

    Keine Frage, die wunderhübsche Kettenbrücke ist die Lieblingsbrücke der meisten Budapester und Stadtbesucher. Fertiggestellt 1849 als erste feste Brücke zwischen Buda und Pest, wurde sie während des Zweiten Weltkriegs – wie alle Budapester Brücken – gesprengt. Heute erstrahlt sie wieder in ihrem alten Glanz, nachdem sie 2021–23 umfassend renoviert wurde: Unter anderem wurden die Bürgersteige verbreitert (damit du nicht mehr ständig Selfiesticks von anderen Touristen ins Gesicht bekommst) und umweltfreundliche LED-Lichter installiert. Außerdem darf die Kettenbrücke nun nicht mehr von Privatwagen passiert werden. Schau dir die Löwenstatuen an den Enden an: Angeblich beging der Bildhauer János Marschalkó Selbstmord, als ihm auffiel, dass er vergessen hatte, den Löwen Zungen zu meißeln (ist zum Glück aber wirklich nur eine urban legend).

    • Széchenyi lánchíd© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Löwen, Zungen und Großstadtlegenden

    Keine Frage, die wunderhübsche Kettenbrücke ist die Lieblingsbrücke der meisten Budapester und Stadtbesucher. Fertiggestellt 1849 als erste feste Brücke zwischen Buda und Pest, wurde sie während des Zweiten Weltkriegs – wie alle Budapester Brücken – gesprengt. Heute erstrahlt sie wieder in ihrem alten Glanz, nachdem sie 2021–23 umfassend renoviert wurde: Unter anderem wurden die Bürgersteige verbreitert (damit du nicht mehr ständig Selfiesticks von anderen Touristen ins Gesicht bekommst) und umweltfreundliche LED-Lichter installiert. Außerdem darf die Kettenbrücke nun nicht mehr von Privatwagen passiert werden. Schau dir die Löwenstatuen an den Enden an: Angeblich beging der Bildhauer János Marschalkó Selbstmord, als ihm auffiel, dass er vergessen hatte, den Löwen Zungen zu meißeln (ist zum Glück aber wirklich nur eine urban legend).


  • Kerepesi temető

    Touristenattraktionen
    • © Miklos Greczi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Jüdische Ecken entdecken

    Hinter vorgehaltener Hand könnte man diesen Friedhof (auch: Kerepesi temető) als riesigen Skulpturenpark bezeichnen. Denn es ist schon erstaunlich, was für schmuckvolle Gräber man hier zu sehen bekommt. Hier, in einem Park mit vielen alten Bäumen, wurden bedeutende Politiker des 19.Jhs. in Ehrengräbern beigesetzt. Ein imposantes Mausoleum im südlichen Teil des Friedhofs bekam Lajos Kossuth, der Freiheitskämpfer der Revolution von 1848.Auf dem Friedhof sind auch Dichter und Denker begraben, darunter der Romancier Jókai Mór (1825–1904, Parzelle 18) und der Lyriker Endre Ady (1877–1919, Parzelle 19/1). Ebenfalls in Parzelle 19 befindet sich das Grab des 2019 verstorbenen ungarisch-amerikanischen Filmproduzenten Andy Vajna. Am Ostrand der Anlage liegt ein verfallener Jüdischer Friedhof (Salgótarjáni utcai zsidó temető) mit beeindruckenden Mausoleen.

    • © Miklos Greczi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Jüdische Ecken entdecken

    Hinter vorgehaltener Hand könnte man diesen Friedhof (auch: Kerepesi temető) als riesigen Skulpturenpark bezeichnen. Denn es ist schon erstaunlich, was für schmuckvolle Gräber man hier zu sehen bekommt. Hier, in einem Park mit vielen alten Bäumen, wurden bedeutende Politiker des 19.Jhs. in Ehrengräbern beigesetzt. Ein imposantes Mausoleum im südlichen Teil des Friedhofs bekam Lajos Kossuth, der Freiheitskämpfer der Revolution von 1848.Auf dem Friedhof sind auch Dichter und Denker begraben, darunter der Romancier Jókai Mór (1825–1904, Parzelle 18) und der Lyriker Endre Ady (1877–1919, Parzelle 19/1). Ebenfalls in Parzelle 19 befindet sich das Grab des 2019 verstorbenen ungarisch-amerikanischen Filmproduzenten Andy Vajna. Am Ostrand der Anlage liegt ein verfallener Jüdischer Friedhof (Salgótarjáni utcai zsidó temető) mit beeindruckenden Mausoleen.


  • Liszt Ferenc tér

    Touristenattraktionen
    • Liszt Ferenc tér© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Abwarten und Kaffee trinken

    Etwa 200 m lang, in der Mitte ein parkartiger Grünstreifen und rundherum Cafés und Restaurants: Eher eine Gasse als ein klassischer Platz, ist der Liszt Ferenc tér ein lauschiges Fleckchen in der lauten, geschäftigen Innenstadt. Namensgeber, Klaviervirtuose und Komponist Franz Liszt (1811–86) sitzt großformatig in der Mitte – als zu seinem 100.Todestag aufgestelltes Denkmal – und thront in Form einer Bronzestatue auf dem prachtvollen Gebäude der Liszt-Ferenc-Musikakademie an der Ecke zur Király utca. Schnapp dir einen Kaffee oder ein Eis und lass dich auf einer der Sitzgelegenheiten nieder – und schau dem Treiben zu.

    • Liszt Ferenc tér, 1061 Budapest
    • Liszt Ferenc tér© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Abwarten und Kaffee trinken

    Etwa 200 m lang, in der Mitte ein parkartiger Grünstreifen und rundherum Cafés und Restaurants: Eher eine Gasse als ein klassischer Platz, ist der Liszt Ferenc tér ein lauschiges Fleckchen in der lauten, geschäftigen Innenstadt. Namensgeber, Klaviervirtuose und Komponist Franz Liszt (1811–86) sitzt großformatig in der Mitte – als zu seinem 100.Todestag aufgestelltes Denkmal – und thront in Form einer Bronzestatue auf dem prachtvollen Gebäude der Liszt-Ferenc-Musikakademie an der Ecke zur Király utca. Schnapp dir einen Kaffee oder ein Eis und lass dich auf einer der Sitzgelegenheiten nieder – und schau dem Treiben zu.

    • Liszt Ferenc tér, 1061 Budapest

  • Szabadság szobor

    Touristenattraktionen
    • Szabadság szobor© (c)iStockphoto.com, natenn, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Vom Touri- zum Jugendtreff

    Auch wenn mancher Budapester Zsigmond Strobls 14 m hohe Freiheitsstatue als „Flaschenöffner” verspottet – die Frauengestalt, die ein Palmblatt in die Höhe hält, ist etwas Besonderes. Das liegt zum einen an den Legenden, die sich um sie ranken – beispielsweise dass Miklós Horthy, Reichsverweser von 1920 bis 1944, sie ursprünglich einen Propeller tragen lassen wollte, im Gedenken an seinen Sohn, der im Krieg bei einem Flugzeugunglück gestorben war. Zum anderen ist die Aussicht zu Füßen der 1947 aufgestellten Bronzestatue auf Budapest, Donau und Brücken einfach grandios. Komm am besten abends, wenn die meisten Touristen von jungen Budapestern abgelöst werden, die sich hier treffen.

    • Szabadság szobor© (c)iStockphoto.com, natenn, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Vom Touri- zum Jugendtreff

    Auch wenn mancher Budapester Zsigmond Strobls 14 m hohe Freiheitsstatue als „Flaschenöffner” verspottet – die Frauengestalt, die ein Palmblatt in die Höhe hält, ist etwas Besonderes. Das liegt zum einen an den Legenden, die sich um sie ranken – beispielsweise dass Miklós Horthy, Reichsverweser von 1920 bis 1944, sie ursprünglich einen Propeller tragen lassen wollte, im Gedenken an seinen Sohn, der im Krieg bei einem Flugzeugunglück gestorben war. Zum anderen ist die Aussicht zu Füßen der 1947 aufgestellten Bronzestatue auf Budapest, Donau und Brücken einfach grandios. Komm am besten abends, wenn die meisten Touristen von jungen Budapestern abgelöst werden, die sich hier treffen.


  • Városliget

    Botanische Gärten & Parks
    • Városliget© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Von Paddeln bis Schlittern

    Unendliche Weiten – und viel zu entdecken: Das 100 ha große Stadtwäldchen ist eine mit spannenden Zielen wie der „Märchenburg“ Vajdahunyad, dem Széchenyi-Bad und dem Zoo gespickte Parkanlage. Seine Glanzzeit hatte es in den Jahren von 1867 bis 1914 – und war damals ein richtiger Vergnügungspark. Sowohl Mägde und Hausdiener als auch aristokratische Damen und Herren amüsierten sich hier oder gingen einfach nur spazieren. Heute kommen die Budapester gern her, um auf dem künstlich angelegten See im Sommer Boot zu fahren und im Winter Schlittschuh zu laufen. Viel ist hier schon umstrukturiert worden, umgerechnet wurden mehrere Hundert Millionen Euro in das umstrittene Bauprojekt „Liget Budapest“ investiert. Was man auch immer davon halten mag: Manches von dem, was hier entstanden ist, sieht beeindruckend aus, z. B. das Haus der Musik (Zene háza), dessen Architektur sich wie ein riesiger weiß-goldener Pilz zwischen die Bäume schmiegt. Es hat u. a. eine Freiluftbühne, einen Konzertsaal und ein unterhaltsames, interaktives Museum. Daneben befindet sich ein sehr gelungener „musikalischer Spielplatz“: Solltest du mit Kindern nach Budapest kommen, plan auf jeden Fall einen Abstecher hierher – man kann z. B. auf Klangplatten treten oder auf Cajóns und anderen Perkussionsinstrumenten trommeln. Neben dem Haus der Musik öffnete auch das Ethnografische Museum 2022 seine Pforten. Das riesige Völkerkundemuseum sieht aus wie ein Raumschiff, sein Dach ist kostenlos begehbar, jedoch nichts für Menschen mit Höhenangst.

    • Városliget© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Von Paddeln bis Schlittern

    Unendliche Weiten – und viel zu entdecken: Das 100 ha große Stadtwäldchen ist eine mit spannenden Zielen wie der „Märchenburg“ Vajdahunyad, dem Széchenyi-Bad und dem Zoo gespickte Parkanlage. Seine Glanzzeit hatte es in den Jahren von 1867 bis 1914 – und war damals ein richtiger Vergnügungspark. Sowohl Mägde und Hausdiener als auch aristokratische Damen und Herren amüsierten sich hier oder gingen einfach nur spazieren. Heute kommen die Budapester gern her, um auf dem künstlich angelegten See im Sommer Boot zu fahren und im Winter Schlittschuh zu laufen. Viel ist hier schon umstrukturiert worden, umgerechnet wurden mehrere Hundert Millionen Euro in das umstrittene Bauprojekt „Liget Budapest“ investiert. Was man auch immer davon halten mag: Manches von dem, was hier entstanden ist, sieht beeindruckend aus, z. B. das Haus der Musik (Zene háza), dessen Architektur sich wie ein riesiger weiß-goldener Pilz zwischen die Bäume schmiegt. Es hat u. a. eine Freiluftbühne, einen Konzertsaal und ein unterhaltsames, interaktives Museum. Daneben befindet sich ein sehr gelungener „musikalischer Spielplatz“: Solltest du mit Kindern nach Budapest kommen, plan auf jeden Fall einen Abstecher hierher – man kann z. B. auf Klangplatten treten oder auf Cajóns und anderen Perkussionsinstrumenten trommeln. Neben dem Haus der Musik öffnete auch das Ethnografische Museum 2022 seine Pforten. Das riesige Völkerkundemuseum sieht aus wie ein Raumschiff, sein Dach ist kostenlos begehbar, jedoch nichts für Menschen mit Höhenangst.


  • Belvárosi Plébániatemplom

    Architektonische Highlights
    • © CCat82, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Exklusiver 2000- jähriger Durchblick

    Ein bisschen nach rechts, bitte! Ein Fun Fact zu dieser römisch-katholischen Kirche ist, dass sie Anfang des 20.Jhs. aus Platzgründen beinah um ein paar Meter verschoben worden wäre. Grund war der Bau der Elisabethbrücke, die sich – wie man heute noch sieht – wirklich sehr nah an das Gotteshaus kuschelt. Die Besichtigung lohnt sich, wenn du auf Zeitreisen stehst. Denn die Kirche erlaubt wortwörtlich einen Einblick in ihre 2000-jährige Vorgeschichte: Durch Plexiglas im Boden des Kirchenschiffs kannst du die Krypta aus der Römerzeit sehen (man kann auch hinuntergehen), eines der Fresken datiert ins 14.Jh., und sogar die muslimische Gebetsnische, die Mihrab – eine Hinterlassenschaft der osmanischen Besatzung – ist noch erhalten.

    • © CCat82, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Exklusiver 2000- jähriger Durchblick

    Ein bisschen nach rechts, bitte! Ein Fun Fact zu dieser römisch-katholischen Kirche ist, dass sie Anfang des 20.Jhs. aus Platzgründen beinah um ein paar Meter verschoben worden wäre. Grund war der Bau der Elisabethbrücke, die sich – wie man heute noch sieht – wirklich sehr nah an das Gotteshaus kuschelt. Die Besichtigung lohnt sich, wenn du auf Zeitreisen stehst. Denn die Kirche erlaubt wortwörtlich einen Einblick in ihre 2000-jährige Vorgeschichte: Durch Plexiglas im Boden des Kirchenschiffs kannst du die Krypta aus der Römerzeit sehen (man kann auch hinuntergehen), eines der Fresken datiert ins 14.Jh., und sogar die muslimische Gebetsnische, die Mihrab – eine Hinterlassenschaft der osmanischen Besatzung – ist noch erhalten.


  • Vajdahunyadvár

    Museen
    • Vajdahunyadvár© 3D-Landmarks , Braingame
    Insider-Tipp
    Rapunzel spielen im Disneyschloss

    Willkommen im Disneyschloss Budapests! Diese märchenhaft anmutende Burg im Stadtwäldchen wurde im 19.Jh. erbaut – zunächst 1896 als Holzmodell zur Budapester Millenniumsausstellung, 1908 schließlich auch dauerhaft aus Stein. Vorbild war in erster Linie die Burg Hunedoara (Vajdahunyadi vár) in Siebenbürgen. Der Architekt ließ sich aber von allen möglichen traditionellen Baustilen Ungarns inspirieren, weshalb die verschiedenen Gebäudeteile Stilelemente aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock aufweisen. Im Barockstil ist auch das Landwirtschaftsmuseum untergebracht. Seine Exponate sind zwar nur so halb spannend, aber die prächtig ausgestatteten Räume, die man dabei zu sehen kriegt, könnten für dich einen Besuch lohnen. Alternativ kannst du auch nur die beiden Türme Kaputorony (Torturm) und Apostolok tornya (Apostelturm) besuchen und die Aussicht genießen. Letzterer ist zwar nur mit Führung zu besichtigen, bietet aber den viel beeindruckenderen Ausblick.

    • Vajdahunyadvár© 3D-Landmarks , Braingame
    Insider-Tipp
    Rapunzel spielen im Disneyschloss

    Willkommen im Disneyschloss Budapests! Diese märchenhaft anmutende Burg im Stadtwäldchen wurde im 19.Jh. erbaut – zunächst 1896 als Holzmodell zur Budapester Millenniumsausstellung, 1908 schließlich auch dauerhaft aus Stein. Vorbild war in erster Linie die Burg Hunedoara (Vajdahunyadi vár) in Siebenbürgen. Der Architekt ließ sich aber von allen möglichen traditionellen Baustilen Ungarns inspirieren, weshalb die verschiedenen Gebäudeteile Stilelemente aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock aufweisen. Im Barockstil ist auch das Landwirtschaftsmuseum untergebracht. Seine Exponate sind zwar nur so halb spannend, aber die prächtig ausgestatteten Räume, die man dabei zu sehen kriegt, könnten für dich einen Besuch lohnen. Alternativ kannst du auch nur die beiden Türme Kaputorony (Torturm) und Apostolok tornya (Apostelturm) besuchen und die Aussicht genießen. Letzterer ist zwar nur mit Führung zu besichtigen, bietet aber den viel beeindruckenderen Ausblick.


  • Gül Baba Türbéje

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Romantische Pilgerroute

    Für die Ungarn ist die Zeit der osmanischen Herrschaft noch immer ein dunkles Kapitel ihrer Geschichte – und doch hat es aus heutiger Sicht auch schöne Früchte getragen, wie dieses prächtige Grabmal zu Ehren von Gül Baba. Der Bektashi-Derwisch kam mit der türkischen Armee nach Ungarn. Nach seinem Tod 1541 ernannte ihn Sultan Süleyman I. zum Schutzheiligen Budas. Die vor einigen Jahren komplett renovierte Türbe am Fuß des Rosenhügels ist die nördlichste Pilgerstätte im Islam, im Frühling und Sommer duftet es nach Rosen – ein Ort der Besinnung mit tollem Ausblick auf Parlament und Co. Am einfachsten ist der Weg von der Straßenbahnhaltestelle Margit híd budai hídfő: auf der Margit körút, der Margit utca und der Mecset utca, an deren Ende Treppen zur Türbe hochführen. Romantischer ist der Zugang von der Ecke Frankel Leó út/ Török utca aus: Auf der stimmungsvollen Gül Baba utca geht’s auf Pflastersteinen steil bergauf, Flipflops und Stilettos also besser im Hotel lassen.

    Insider-Tipp
    Romantische Pilgerroute

    Für die Ungarn ist die Zeit der osmanischen Herrschaft noch immer ein dunkles Kapitel ihrer Geschichte – und doch hat es aus heutiger Sicht auch schöne Früchte getragen, wie dieses prächtige Grabmal zu Ehren von Gül Baba. Der Bektashi-Derwisch kam mit der türkischen Armee nach Ungarn. Nach seinem Tod 1541 ernannte ihn Sultan Süleyman I. zum Schutzheiligen Budas. Die vor einigen Jahren komplett renovierte Türbe am Fuß des Rosenhügels ist die nördlichste Pilgerstätte im Islam, im Frühling und Sommer duftet es nach Rosen – ein Ort der Besinnung mit tollem Ausblick auf Parlament und Co. Am einfachsten ist der Weg von der Straßenbahnhaltestelle Margit híd budai hídfő: auf der Margit körút, der Margit utca und der Mecset utca, an deren Ende Treppen zur Türbe hochführen. Romantischer ist der Zugang von der Ecke Frankel Leó út/ Török utca aus: Auf der stimmungsvollen Gül Baba utca geht’s auf Pflastersteinen steil bergauf, Flipflops und Stilettos also besser im Hotel lassen.


  • Várkert Bazár

    Architektonische Highlights
    • © frantic00, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Basar als Durchgangszimmer

    Statt nur hastig die Budapester Rennstrecke abzuklappern, wäre dir auch mal nach ausgedehntem Herumlungern? Dann ab in den Burggarten-Basar am Donauufer unterhalb der Burg. Wenn du dir jetzt einen Basar wie den in Istanbul vorstellst, liegst du – zumindest rückblickend – gar nicht so falsch. Denn nachdem die Anlage 1883 fertiggestellt worden war, wurde hier kräftig gschäftelt und Handel getrieben, und Künstler hatten ihre Ateliers in dem Gebäudekomplex mit Gartenanlage. Miklós Ybl, einer der talentiertesten ungarischen Architekten, entwarf den Basar, der 2011–14 komplett rekonstruiert wurde. Der Garten- und somit Open-Air-Bereich ist von 6 bis 24 Uhr geöffnet und hat besonders abends, stimmungsvoll beleuchtet, viel Charme; es gibt aber auch Ausstellungen und Konzerte. Von hier aus kannst du übrigens die Burg erklimmen(oder dich per Lift hochbeamen lassen).

    • © frantic00, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Basar als Durchgangszimmer

    Statt nur hastig die Budapester Rennstrecke abzuklappern, wäre dir auch mal nach ausgedehntem Herumlungern? Dann ab in den Burggarten-Basar am Donauufer unterhalb der Burg. Wenn du dir jetzt einen Basar wie den in Istanbul vorstellst, liegst du – zumindest rückblickend – gar nicht so falsch. Denn nachdem die Anlage 1883 fertiggestellt worden war, wurde hier kräftig gschäftelt und Handel getrieben, und Künstler hatten ihre Ateliers in dem Gebäudekomplex mit Gartenanlage. Miklós Ybl, einer der talentiertesten ungarischen Architekten, entwarf den Basar, der 2011–14 komplett rekonstruiert wurde. Der Garten- und somit Open-Air-Bereich ist von 6 bis 24 Uhr geöffnet und hat besonders abends, stimmungsvoll beleuchtet, viel Charme; es gibt aber auch Ausstellungen und Konzerte. Von hier aus kannst du übrigens die Burg erklimmen(oder dich per Lift hochbeamen lassen).


  • Tropicarium

    Zoologische Gärten
    • © Jaroslav Moravcik, Shutterstock

    Der Clou dieser 3000 m2 großen Unterwasserwelt sind fünf Haie, die in einem Tunnel an den Besuchern vorbeischwimmen. Außer den riesigen Aquarien mit vielen Wassertieren und -pflanzen gibt es auch einen Tropenwald mit Reptilien und Vögeln.

    • © Jaroslav Moravcik, Shutterstock

    Der Clou dieser 3000 m2 großen Unterwasserwelt sind fünf Haie, die in einem Tunnel an den Besuchern vorbeischwimmen. Außer den riesigen Aquarien mit vielen Wassertieren und -pflanzen gibt es auch einen Tropenwald mit Reptilien und Vögeln.


  • Terror háza

    Museen
    • Terror háza© MAIRDUMONT

    Das 2002 eröffnete Haus des Terrors setzt den Opfern zweier Epochen des 20.Jhs. ein Denkmal: den Opfern des Kommunismus und denen der Juden und Romaverfolgung.

    • Terror háza© MAIRDUMONT

    Das 2002 eröffnete Haus des Terrors setzt den Opfern zweier Epochen des 20.Jhs. ein Denkmal: den Opfern des Kommunismus und denen der Juden und Romaverfolgung.


  • Néprajzi Múzeum

    Museen
    • Néprajzi Múzeum© MAIRDUMONT

    Der Prachtbau, stilistisch ein Mix aus Renaissance, Barock und Klassizismus, wurde 1893-1896 errichtet. Die ständigen Ausstellungen: die kulturellen Traditionen Ungarns sowie die Entwicklung des Landes von den Urgesellschaften bis zur Neuzeit.

    • Néprajzi Múzeum© MAIRDUMONT

    Der Prachtbau, stilistisch ein Mix aus Renaissance, Barock und Klassizismus, wurde 1893-1896 errichtet. Die ständigen Ausstellungen: die kulturellen Traditionen Ungarns sowie die Entwicklung des Landes von den Urgesellschaften bis zur Neuzeit.


  • Magyar Nemzeti Múzeum

    Museen
    • Magyar Nemzeti Múzeum© MAIRDUMONT

    Das markante weiße Gebäude mit der großen Freitreppe und dem von acht korinthischen Säulen getragenen Portikus wurde 1847, nach zehn Jahren Bauzeit, als Museum eröffnet. Die zentrale Ausstellung präsentiert die Geschichte Ungarns im Zeitraum von 1000 bis 1990.Im ausgesprochen geschichtsbewussten Ungarn ist die Historie sehr präsent. Um einen Zugang zur Mentalität des Landes zu bekommen, ist die Ausstellung des Nationalmuseums ein Schlüssel. Die Insignien der Macht des Königs Stephan, des ersten ungarischen Königs, kehrten 1978 nach 30-jährigem Exil in Amerika nach Ungarn zurück. Im Jahr 2000 wurde die Stephanskrone ins Parlament gebracht, doch der prunkvolle Krönungsmantel ist weiter im Nationalmuseum zu bewundern. Der Garten des Museums ist eine beliebte Erholungsoase.

    • Magyar Nemzeti Múzeum© MAIRDUMONT

    Das markante weiße Gebäude mit der großen Freitreppe und dem von acht korinthischen Säulen getragenen Portikus wurde 1847, nach zehn Jahren Bauzeit, als Museum eröffnet. Die zentrale Ausstellung präsentiert die Geschichte Ungarns im Zeitraum von 1000 bis 1990.Im ausgesprochen geschichtsbewussten Ungarn ist die Historie sehr präsent. Um einen Zugang zur Mentalität des Landes zu bekommen, ist die Ausstellung des Nationalmuseums ein Schlüssel. Die Insignien der Macht des Königs Stephan, des ersten ungarischen Königs, kehrten 1978 nach 30-jährigem Exil in Amerika nach Ungarn zurück. Im Jahr 2000 wurde die Stephanskrone ins Parlament gebracht, doch der prunkvolle Krönungsmantel ist weiter im Nationalmuseum zu bewundern. Der Garten des Museums ist eine beliebte Erholungsoase.


  • Holokauszt Emlékközpont

    Museen
    • Holokauszt Emlékközpont© MAIRDUMONT

    Sehenswert ist schon die Architektur des Gebäudekomplexes, der aus der historischen Páva-Synagoge und einem von Glas dominierten neuen Flügel besteht. Drinnen wird ein dunkles Kapitel Geschichte behandelt: der Holocaust in Ungarn. Im Frühjahr 1944, unter der Regierung des Reichsverwesers Miklós Horthy, wurden 440.000 Menschen nach Auschwitz deportiert. Die Deutschen und die Pfeilkreuzler (die ungarischen Nazis), die im Herbst 1944 an die Macht kamen, haben den Tod weiterer Zehntausender Menschen zu verantworten. Die Zahl der ermordeten ungarischen Juden und Roma wird auf über 600.000 geschätzt. Dunkelheit, das Licht in den Vitrinen, beklemmende Geräusche wie Schritte von KZ-Wächtern: Die Ausstellung ist ein Weg von der Finsternis zum lichten Kuppelraum der Synagoge und hinaus in den Tag. Sie erinnert an den Satz "Wehret den Anfängen".

    • Holokauszt Emlékközpont© MAIRDUMONT

    Sehenswert ist schon die Architektur des Gebäudekomplexes, der aus der historischen Páva-Synagoge und einem von Glas dominierten neuen Flügel besteht. Drinnen wird ein dunkles Kapitel Geschichte behandelt: der Holocaust in Ungarn. Im Frühjahr 1944, unter der Regierung des Reichsverwesers Miklós Horthy, wurden 440.000 Menschen nach Auschwitz deportiert. Die Deutschen und die Pfeilkreuzler (die ungarischen Nazis), die im Herbst 1944 an die Macht kamen, haben den Tod weiterer Zehntausender Menschen zu verantworten. Die Zahl der ermordeten ungarischen Juden und Roma wird auf über 600.000 geschätzt. Dunkelheit, das Licht in den Vitrinen, beklemmende Geräusche wie Schritte von KZ-Wächtern: Die Ausstellung ist ein Weg von der Finsternis zum lichten Kuppelraum der Synagoge und hinaus in den Tag. Sie erinnert an den Satz "Wehret den Anfängen".


  • Mátyás templom

    Architektonische Highlights
    • Mátyás templom© MAIRDUMONT

    Die Matthiaskirche steht am Szentháromság tér. Dieser Platz im Zentrum des Burgviertels ist die höchste Erhebung des Burgbergs. Die Kirche, ein neugotisches Schmuckstück, entstand durch einen Umbau 1873-96.Im Innern erzählt sie ihre 700-jährige Geschichte. Benannt ist sie nach König Matthias, der hier seine beiden Hochzeiten mit großem Pomp zelebrierte. Während der Türkenbesetzung diente sie als Moschee. Im Innern ruhen in einem Sarkophag König Béla III. und seine Frau. 1867 fand in der Matthiaskirche die Krönung des österreichischen Kaiserpaars Franz Joseph I. und Elisabeth (Sisi) zum ungarischen Königspaar statt. Zu sehen ist auch eine Sammlung kostbarer liturgischer Objekte.

    • Mátyás templom© MAIRDUMONT

    Die Matthiaskirche steht am Szentháromság tér. Dieser Platz im Zentrum des Burgviertels ist die höchste Erhebung des Burgbergs. Die Kirche, ein neugotisches Schmuckstück, entstand durch einen Umbau 1873-96.Im Innern erzählt sie ihre 700-jährige Geschichte. Benannt ist sie nach König Matthias, der hier seine beiden Hochzeiten mit großem Pomp zelebrierte. Während der Türkenbesetzung diente sie als Moschee. Im Innern ruhen in einem Sarkophag König Béla III. und seine Frau. 1867 fand in der Matthiaskirche die Krönung des österreichischen Kaiserpaars Franz Joseph I. und Elisabeth (Sisi) zum ungarischen Königspaar statt. Zu sehen ist auch eine Sammlung kostbarer liturgischer Objekte.


  • Magyar Tudományos Akadémia

    Architektonische Highlights
    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Die Akademie, ein markanter Neorenaissancebau von 1862, ist eine der zahlreichen Gründungen des Grafen István Széchenyi. Das Haus der Wissenschaften sollte dazu beitragen, die nationale Identität der Ungarn zu festigen.

    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Die Akademie, ein markanter Neorenaissancebau von 1862, ist eine der zahlreichen Gründungen des Grafen István Széchenyi. Das Haus der Wissenschaften sollte dazu beitragen, die nationale Identität der Ungarn zu festigen.


  • Deák Ferenc utca

    Touristenattraktionen
    • © Shevchenko Andrey, Shutterstock

    Die Straße wird auch "Fashion Street" genannt, denn hier hat sich eine Vielzahl großer Modemarken angesiedelt, von Boss und Prada bis Tommy Hilfiger und Dolce & Gabbana.

    • © Shevchenko Andrey, Shutterstock

    Die Straße wird auch "Fashion Street" genannt, denn hier hat sich eine Vielzahl großer Modemarken angesiedelt, von Boss und Prada bis Tommy Hilfiger und Dolce & Gabbana.


  • Erzsébet híd

    Touristenattraktionen
    • © ZGPhotography, Shutterstock

    Sie wurde bei der Eröffnung 1903 auf den Namen der Kaiserin Elisabeth (Sisi) getauft und 1945 gesprengt. Der Bogen der 1964 neu erbauten Brücke entstand nach dem Vorbild des ursprünglichen Bauwerks.

    • Erzsébet híd, Budapest
    • © ZGPhotography, Shutterstock

    Sie wurde bei der Eröffnung 1903 auf den Namen der Kaiserin Elisabeth (Sisi) getauft und 1945 gesprengt. Der Bogen der 1964 neu erbauten Brücke entstand nach dem Vorbild des ursprünglichen Bauwerks.

    • Erzsébet híd, Budapest