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Reiseführer
Blenio

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La Valle del Sole – das Tal der Sonne: Die Bezeichnung der Einheimischen ist kein leeres Versprechen. Durch seine Nord-Süd-Ausrichtung ist das Bleniotal, das von Biasca hoch zum Lukmanierpass führt, gut durchsonnt. Selbst im Winter kommt jedes Dorf in den Genuss von ein paar Sonnenstrahlen.

Mit den Übergängen über den Lukmanier, den Passo del Sole sowie den Greina- oder Diesrutpass zählt das Tal zu den schon sehr früh begangenen Alpenrouten. Ortsnamen wie Castro, Campo, Ponto Valentino, Aquila und Lucomagno (lucus magnus = großer Wald) weisen auf eine römische Präsenz hin. Auf ihren Italienzügen durchquerten später auch verschiedene Kaiser des Heiligen Römischen Reichs das Bleniotal. Mit dem Ausbau der Gotthardroute um 1300 verlor der Lukmanier jedoch nach und nach an Bedeutung.

Am besten lernen Sie das Tal in Wanderschuhen kennen. Zwischen den Weiden und Wäldern erstreckt sich ein Netz von über 500 km gut ausgeschilderten Spazier- und Wanderwegen. Es führt hinauf bis zum Adula (Rheinwaldhorn), dem mit 3402 m höchsten Gipfel im Tessin.

Trotz des für alpine Verhältnisse milden Klimas zwang die Armut auch im Bleniotal viele zum Auswandern. Im Ausland machten sich die Bleniesi als Schokoladeproduzenten einen Namen. Die stattlichen Palazzi in den Dörfern zeugen davon, dass die Emigranten ihre Ersparnisse in der Heimat investierten. Leicht nachzuvollziehen, dass sie im neblig-nassen Winter von London oder Mailand Sehnsucht nach ihrem sonnigen Tal hatten.

Blenio Sehenswertes & Restaurants

Osteria Centrale
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Olivone
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Blenio
Lago di Luzzone
Landschaftliche Highlights
Olivone

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  • Osteria Centrale

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    • regional

    Annemarie Emch und Tiziano Canonica führen den Betrieb in Olivone so, wie man das von einem Haus erwartet, dessen Geschichte bis ins Jahr 1834 zurückreicht: traditionsbewusst und umsichtig. Im Wurstkeller reifen Salami, Mortadella, Schinken und Pancetta heran, ehe sie auf einer Tessiner Platte serviert werden. Dazu wird Käse aus dem Tal aufgetischt. Auch Nudeln und Gnocchi sind hausgemacht.

    Annemarie Emch und Tiziano Canonica führen den Betrieb in Olivone so, wie man das von einem Haus erwartet, dessen Geschichte bis ins Jahr 1834 zurückreicht: traditionsbewusst und umsichtig. Im Wurstkeller reifen Salami, Mortadella, Schinken und Pancetta heran, ehe sie auf einer Tessiner Platte serviert werden. Dazu wird Käse aus dem Tal aufgetischt. Auch Nudeln und Gnocchi sind hausgemacht.


  • Olivone

    Geographical
    • © Mor65_Mauro Piccardi, Shutterstock

    Neben mehreren herrschaftlichen Häusern und der barocken Kirche San Martino fällt im Ort ein mit Steinplatten gedecktes Holz-Stein-Haus in traditioneller Bauweise auf. Die Cà da Rivöi beherbergt ein Museum, das die Alltagskultur, das Brauchtum und die religiöse Kunst der Region dokumentiert.

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    Neben mehreren herrschaftlichen Häusern und der barocken Kirche San Martino fällt im Ort ein mit Steinplatten gedecktes Holz-Stein-Haus in traditioneller Bauweise auf. Die Cà da Rivöi beherbergt ein Museum, das die Alltagskultur, das Brauchtum und die religiöse Kunst der Region dokumentiert.


  • Klettern

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    • © Alessandro D'Ambrosio, Shutterstock

    Oberhalb von Campo Blenio, am Fuß der Staumauer des Lago di Luzzone, beginnt die längste künstliche Kletterroute der Welt: 165 m gilt es vertikal an der Mauer zu bewältigen.

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    Oberhalb von Campo Blenio, am Fuß der Staumauer des Lago di Luzzone, beginnt die längste künstliche Kletterroute der Welt: 165 m gilt es vertikal an der Mauer zu bewältigen.


  • Lago di Luzzone

    Landschaftliche Highlights
    • © Fulcanelli, Shutterstock

    Das Val Luzzone besteht einzig aus einem Stausee, der von Bergen umgeben ist. Die Staumauer, auf die der Weg von Olivone zuführt, dient gleichzeitig als längste künstliche Kletterroute der Welt. In die Mauer wurden über 500 Klettergriffe eingeschraubt.

    • Olivone
    • © Fulcanelli, Shutterstock

    Das Val Luzzone besteht einzig aus einem Stausee, der von Bergen umgeben ist. Die Staumauer, auf die der Weg von Olivone zuführt, dient gleichzeitig als längste künstliche Kletterroute der Welt. In die Mauer wurden über 500 Klettergriffe eingeschraubt.

    • Olivone