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Reiseführer
Ayvalik

MARCO POLO Reiseführer

Türkische Westküste

15.95 €

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Vom letzten Hügel aus blickt man auf die sonnige Stadt am Meer (72 000 Ew.), das Zentrum des Olivenanbaus im Land. Die malerische Altstadt erfährt heute ein Upgrading durch urbane Zuzügler, die für weltläufiges Flair sorgen.

Die zerfranste, etwas kahle Küste ist nicht zubetoniert, der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen. Am Kai warten die tirandil, große Holzboote, die Touren in Badebuchten und zu den Inseln machen, von denen die größte Cunda (offiziell Alibeyköy) heißt. Die Strände sind zwar meistens nicht besonders groß, aber das Wasser ist sauber. Hier ist die Ägäis noch weitgehend intakt.

Mit Ayvalık assoziiert man Olivenöl und frischen Fisch – zwei Produkte, die die Stadt durch ihre Geschichte begleitet haben. Ayvalık war bis in die 1920er Jahre eine fast ausschließlich von anatolischen Griechen bewohnte, autonome Stadt, berühmt für ihren materiellen Wohlstand und kulturellen Reichtum. Nach dem tragischen Bevölkerungsaustausch zwischen der Türkei und Griechenland 1924 wurden hier muslimische Bauern aus Mazedonien, Lesbos und Kreta angesiedelt. Ayvalıks multikulturelles Erbe spiegelt sich heute in der Architektur und den Gotteshäusern verschiedener Religionen nieder. Viele, auch deutschsprachige, Expats leben in der Stadt. Aus Istanbul und anderen Metropolen kommen vermehrt Künstler, Intellektuelle aber auch Rentner hierher und restaurieren die Steinhäuser. Die schicke Marina und die 22 Inseln in der Umgebung bieten Seglern eine geeignete Basis. Alte Ölmanufakturen werden in Hotels umgewandelt, der große Donnerstagsmarkt zieht Besucher aus Lesbos an. Dennoch bleibt Ayvalik, wo man ab November bis in den April hinein mit heftigen Nordwinden und rauer See rechnen muss, ein eher ruhiges Plätzchen, was für viele überhaupt der Grund ist, hier Urlaub zu machen oder sich gar für immer anzusiedeln. Du erreichst die Stadt über Izmir mit dem Bus (ca. 150 km) oder von Edremit (48 km nordöstlich) aus, dessen Flughafen von Istanbul einmal am Tag angeflogen wird.

Ayvalik Sehenswertes & Restaurants

Altstadt
Geographical
Ayvalık
Ayvalık
Geographical
Ayvalık
Ayvalık Kitapevi
Bücher, Zeitschriften & Musik
Ayvalık
Canli Balik
Restaurants
Ayvalık
Taksiyarhis Kilisesi
Museen
Ayvalık
Körfez Diving Center
Tauchen
Ayvalık

    Geographical

    Bücher, Zeitschriften & Musik

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    Museen

    Geographical

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    Restaurants

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    Tauchen


  • Altstadt

    Geographical
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Die Basarstraßen gegenüber dem lärmenden Hafen führen zu der hübschen, ruhigen Altstadt. Alte griechische Kirchen wurden häufig in Moscheen umgewandelt: die Agios-Yannis-Kirche zur Saatli Camii (Uhrenmoschee), die Agios-Yorgios-Kirche zur Çınarlı Camii (Platanenmoschee). Eine touristische Karte bekommt man in dem Buchladen in der einzigen Einkaufspassage Ayvalıks in dem Marktviertel gegenüber dem Hafen. Im Innenhof der Gazi-Grundschule, unweit des Hafens, steht die Kato Panaya, ein griechisches Waisenhaus, das in die Moschee Hayrettin Camii umgewandelt wurde. Die ehemalige Phanaromani-Kirche auf dem Weg zum Fußballstadion wird heute als Olivenmanufaktur genutzt. Die kurioseste Kapelle befindet sich im Sakarla Mahallesi: Sie steht im Garten eines Privathauses, wo man zwecks Besichtigung anklopfen kann.

    • Ayvalık
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Die Basarstraßen gegenüber dem lärmenden Hafen führen zu der hübschen, ruhigen Altstadt. Alte griechische Kirchen wurden häufig in Moscheen umgewandelt: die Agios-Yannis-Kirche zur Saatli Camii (Uhrenmoschee), die Agios-Yorgios-Kirche zur Çınarlı Camii (Platanenmoschee). Eine touristische Karte bekommt man in dem Buchladen in der einzigen Einkaufspassage Ayvalıks in dem Marktviertel gegenüber dem Hafen. Im Innenhof der Gazi-Grundschule, unweit des Hafens, steht die Kato Panaya, ein griechisches Waisenhaus, das in die Moschee Hayrettin Camii umgewandelt wurde. Die ehemalige Phanaromani-Kirche auf dem Weg zum Fußballstadion wird heute als Olivenmanufaktur genutzt. Die kurioseste Kapelle befindet sich im Sakarla Mahallesi: Sie steht im Garten eines Privathauses, wo man zwecks Besichtigung anklopfen kann.

    • Ayvalık

  • Ayvalık

    Geographical
    • © Olena Z, Shutterstock

    Ayvalık begegnet Reisenden als sonnige, freundliche Kleinstadt am tiefblauen Meer. Mit ihren engen Gassen und den alten Steinhäusern lädt sie zu Entdeckungen ein. Die zerfranste, etwas kahle Küste ist nicht zubetoniert, die Unterkünfte sind eher bescheiden. Am Kai warten die "tirandil", große Holzboote, die Touren in die nahe gelegenen Badebuchten und zu den vorgelagerten Inseln machen, von denen die größte Cunda (oder offiziell Alibeyköy) heißt. Die Strände sind zwar meistens nicht besonders groß, aber das Wasser ist absolut sauber. Mit Ayvalık assoziiert man Olivenöl und frischen Fisch - zwei Produkte, die die Stadt durch ihre Geschichte begleitet haben. Ayvalık war bis in die 1920er-Jahre eine vorwiegend von anatolischen Griechen bewohnte Stadt, berühmt für ihren materiellen und kulturellen Reichtum. Nach dem tragischen Bevölkerungsaustausch zwischen der Türkei und Griechenland 1924 wurden hier muslimische Bauern aus Mazedonien, Lesbos und Kreta angesiedelt. Erst in den 1980er-Jahren kam unter den türkischen Intellektuellen ein Bewusstsein für das multikulturelle Erbe Anatoliens auf. Ayvalık ist bis heute ein Geheimtipp geblieben. Erst seitdem der Bootsverkehr mit Lesbos zugenommen hat, gibt es eine sichtbare touristische Entwicklung. Zunehmend lassen sich hier İstanbuler Künstler nieder. Sie restaurieren altgriechische Steinhäuser und richten sich Ateliers ein, in die Besucher auf ihrem Stadtspaziergang auch einmal einen Blick werfen können.

    • 10400 Ayvalık
    • © Olena Z, Shutterstock

    Ayvalık begegnet Reisenden als sonnige, freundliche Kleinstadt am tiefblauen Meer. Mit ihren engen Gassen und den alten Steinhäusern lädt sie zu Entdeckungen ein. Die zerfranste, etwas kahle Küste ist nicht zubetoniert, die Unterkünfte sind eher bescheiden. Am Kai warten die "tirandil", große Holzboote, die Touren in die nahe gelegenen Badebuchten und zu den vorgelagerten Inseln machen, von denen die größte Cunda (oder offiziell Alibeyköy) heißt. Die Strände sind zwar meistens nicht besonders groß, aber das Wasser ist absolut sauber. Mit Ayvalık assoziiert man Olivenöl und frischen Fisch - zwei Produkte, die die Stadt durch ihre Geschichte begleitet haben. Ayvalık war bis in die 1920er-Jahre eine vorwiegend von anatolischen Griechen bewohnte Stadt, berühmt für ihren materiellen und kulturellen Reichtum. Nach dem tragischen Bevölkerungsaustausch zwischen der Türkei und Griechenland 1924 wurden hier muslimische Bauern aus Mazedonien, Lesbos und Kreta angesiedelt. Erst in den 1980er-Jahren kam unter den türkischen Intellektuellen ein Bewusstsein für das multikulturelle Erbe Anatoliens auf. Ayvalık ist bis heute ein Geheimtipp geblieben. Erst seitdem der Bootsverkehr mit Lesbos zugenommen hat, gibt es eine sichtbare touristische Entwicklung. Zunehmend lassen sich hier İstanbuler Künstler nieder. Sie restaurieren altgriechische Steinhäuser und richten sich Ateliers ein, in die Besucher auf ihrem Stadtspaziergang auch einmal einen Blick werfen können.

    • 10400 Ayvalık

  • Ayvalık Kitapevi

    Bücher, Zeitschriften & Musik

    Dieser Buchladen befindet sich in der einzigen Einkaufspassage Ayvalıks im Marktviertel gegenüber dem Hafen.

    • Sefa Sok 4, 10400 Ayvalık

    Dieser Buchladen befindet sich in der einzigen Einkaufspassage Ayvalıks im Marktviertel gegenüber dem Hafen.

    • Sefa Sok 4, 10400 Ayvalık

  • Canli Balik

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Das Restaurant liegt direkt am Ayvalık-Hafen, am Ende des Kais. Außer Fisch gibt es gegrilltes Lammfleisch.

    Das Restaurant liegt direkt am Ayvalık-Hafen, am Ende des Kais. Außer Fisch gibt es gegrilltes Lammfleisch.


  • Taksiyarhis Kilisesi

    Museen
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Diese 1873 erbaute Kirche beherbergt eine einmalige Sammlung von auf Fischhaut gemalten Ikonen, die vom Leben Jesu erzählen. Die Kirche wird seit 2011 restauriert und in ein Museum umgewandelt.

    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Diese 1873 erbaute Kirche beherbergt eine einmalige Sammlung von auf Fischhaut gemalten Ikonen, die vom Leben Jesu erzählen. Die Kirche wird seit 2011 restauriert und in ein Museum umgewandelt.


  • Körfez Diving Center

    Tauchen

    Ayvalik ist einer der schönsten Tauchplätze der Türkei. Erleben Sie unvergessliche Tauchgänge mit fachkundigen Guides.

    • Atatürk Bulvari Özaral Pasaji 61/A-7, 10400 Ayvalık
    • info@korfezdiving.com.tr

    Ayvalik ist einer der schönsten Tauchplätze der Türkei. Erleben Sie unvergessliche Tauchgänge mit fachkundigen Guides.

    • Atatürk Bulvari Özaral Pasaji 61/A-7, 10400 Ayvalık
    • info@korfezdiving.com.tr


MARCO POLO Reiseführer
Türkische Westküste

Buch, 9. Auflage · 15.95 €

Basare, Buchten und blaues Meer: mit dem MARCO POLO Reiseführer die türkische Westküste erkunden Schnorcheln und Schwimmen, Wandern und Radfahren, Segeln und Surfen: Die türkische Ägäisküste ist ein Eldorado für Outdoor-Fans! Hier ist es nicht so heiß wie im Süden der Türkei und die Landschaft bietet jede Menge Abwechslung. Von den einsamen Stränden im Norden über die trendigen Buchten rund um #zmir bis hin zu Bodrum, dem türkischen St. Tropez im Süden, ist für jeden etwas dabei. Mit deinem MARCO POLO Reiseführer im Gepäck verpasst du keins der vielen Highlights der Region!

  • Traumhafte Strände, pulsierende Städte: Erkunde die Westküste der Türkei mit den MARCO POLO Erlebnistouren und der kostenlosen Touren-App
  • Immer bestens orientiert mit komplett überarbeiteten Karten und Stadtplänen
  • Urlaubs-Highlights für Groß und Klein: Best-of-Tipps für Aktivitäten mit Kindern, Low-Budget und Regentage
  • Das gibt’s nur hier: Entdecke die türkische Westküste abseits der touristischen Hotspots mit den MARCO POLO Insider-Tipps

Sonne, Wind und viel Romantik: Erlebe einen Türkei-Urlaub voller unvergesslicher Momente

Erforsche die antiken Ruinen von Troja und Ephesos, probiere fangfrischen Fisch an der Marina von Marmaris, dem größten Segelhafen der Türkei, oder geh auf einem dörflichen Wochenmarkt auf die Jagd nach Naturprodukten.

Ob Städte-Trip oder Badeurlaub: Mit den Tipps in deinem MARCO POLO Reiseführer Türkische Westküste stellst du dir genau die Reise zusammen, auf die du Lust hast!

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