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Reiseführer
Argentinien - Das Zweistromland

MARCO POLO Reiseführer

Argentinien, Buenos Aires

15.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

Einfach überwältigend – 275 Wasserfälle, die tosend und gurgelnd in die Tiefe stürzen, umgeben von einem tropischen Paradiesgarten: Die Cataratas del Iguazú an der Grenze zu Brasilien und Paraguay gelten nicht umsonst als Weltwunder.

Der Nordosten hat aber noch weit mehr zu bieten: Wildlife in tropischen Sümpfen, traumhafte Lodges im Dschungel, farbenfrohen Karneval oder die Überreste eines einstigen „Utopia im Urwald“. Bis vor wenigen Jahrzehnten noch eine isolierte Halbinsel, ist Argentiniens Zweistromland heute über gewaltige Brücken und den Unterwassertunnel von Santa Fe nach Paraná ans restliche Staatsgebiet angeschlossen. Durch die träge Schönheit der beiden Ströme und seine tropische Atmosphäre übt es einen besonderen Reiz aus. Die Luft ist schwül und angefüllt mit dem Aroma unzähliger Blüten, in den Wäldern ziehen Puma, Ozelot und Jaguar umher. Doch die Natur ist auch hier durch Raubbau für Holzeinschlag bedroht und auch die Jagd auf die geschützten Tiere hält trotz Verbot an.

Argentinien - Das Zweistromland Sehenswertes & Restaurants

Iguazú-Wasserfälle
Touristenattraktionen
Misiones Province
Cataratas do Iguaçu
Esteros del Iberá
Landschaftliche Highlights
Corrientes
San Ignacio Miní
Architektonische Highlights
San Ignacio
Don Enrique Eco Lodge
Touristenattraktionen
Saltos del Moconá
Garganta del Diablo
Landschaftliche Highlights
Puerto Iguazú
Parroquia Nuestra Señora del Rosario - Cathedral of Parana
Architektonische Highlights
Paraná
La Fourchette
Restaurants
Paraná
Los Quinchos
Restaurants
Paraná
Nationalpark El Palmar
Botanische Gärten & Parks
Ubajay
Goya
Geographical
Goya
Rosario
Geographical
Rosario
Corrientes
Geographical
Corrientes
La Isla de los Inventos
Erlebnis- und Themenparks
Rosario
Paraná
Geographical
Paraná
Nationalpark Iguazú
Landschaftliche Highlights
Puerto Iguazú

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Botanische Gärten & Parks

    Geographical

    Erlebnis- und Themenparks


  • Iguazú-Wasserfälle

    Touristenattraktionen
    • Cataratas do Iguaçu© Glow Images
    • © Glow Images

    Im Parque Nacional de Iguazú werden Sie Zeuge eines unvergesslichen Naturschauspiels. Die großen Wasser, wie die Guaraní die Wasserfälle nennen, stürzen sich aus 70 m Höhe in die hufeisenförmige Schlucht. Die Front der Fälle, in ein weites Delta mit zahllosen Inseln aufgefächert, misst 2,7 km. Die Luft flirrt vor Hitze, gewaltige Gischtmassen lassen bei Sonnenschein kleine Regenbogen entstehen, die gesamte Gegend ist von einem ständigen Dröhnen erfüllt. Hier, im äußersten Nordosten Argentiniens, fallen jährlich 2000 mm Niederschlag. Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit auf 90 Prozent, und die warmen Tagestemperaturen lassen die gesamte Gegend zu einem fruchtbaren Treibhaus werden, in dem die Natur so üppige Formen annimmt wie im Paradies. Der Regenwald bringt gewaltige Baumriesen hervor wie den bis zu 40 m hohen Lapacho Negro sowie zahlreiche Edelhölzer, Bambusgewächse, Guavenbäume und wilde Papayas, Tausende von Ficusgewächsen und unzählige leuchtende Orchideen, Lianen und Kletterpflanzen, Malven mit spinnenförmigen Früchten und grazile Palmen. Schwergewichtige Tapire (300 kg) und kleine Hirsche durchstreifen das Unterholz nach Früchten. Riesige Rudel von Warzenschweinen machen die Gegend unsicher und auf den Bäumen leben Kapuziner- und Brüllaffen. Neun verschiedene Arten von Beuteltieren ernähren sich von Insekten und Früchten. Sie werden selbst zur Beute, wenn Jaguar, Puma, Wildkatze, Berglöwe, Frettchen, Fuchs und Waschbär auf die Jagd gehen. Nachts gehört der Park den Fledermäusen, selbst der Blut saugende Vampir gehört dazu. Tagsüber wimmelt es von Schmetterlingen und Vögeln wie Papageien, Kolibris und Tukanen. Dem Pfefferfresser, Wahrzeichen der gesamten Region, sagen die Guaraní sogar magische Kräfte nach. Man sollte wegen der teilweise giftigen Schlangen keinesfalls in Sandalen durch das Buschwerk laufen. Außerdem ist ein Balsam für Mückenstiche sowie eine Salbe zur Vorbeugung ratsam. Besonders zu empfehlen: Repelente Off, in allen argentinischen Apotheken zu haben. Sechs verschiedene Rundgänge nehmen von 20 Minuten bis zu drei Stunden in Anspruch. Ein offener, gasgetriebener Ökozug fährt die Gäste durch den Urwald zum Ausgangspunkt der Spazierpfade (Estación Cataratas) und zum Steg über den Schwindel erregenden, 80 m hohen Wasserfall der Garganta del Diablo.

    • Cataratas do Iguaçu© Glow Images
    • © Glow Images

    Im Parque Nacional de Iguazú werden Sie Zeuge eines unvergesslichen Naturschauspiels. Die großen Wasser, wie die Guaraní die Wasserfälle nennen, stürzen sich aus 70 m Höhe in die hufeisenförmige Schlucht. Die Front der Fälle, in ein weites Delta mit zahllosen Inseln aufgefächert, misst 2,7 km. Die Luft flirrt vor Hitze, gewaltige Gischtmassen lassen bei Sonnenschein kleine Regenbogen entstehen, die gesamte Gegend ist von einem ständigen Dröhnen erfüllt. Hier, im äußersten Nordosten Argentiniens, fallen jährlich 2000 mm Niederschlag. Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit auf 90 Prozent, und die warmen Tagestemperaturen lassen die gesamte Gegend zu einem fruchtbaren Treibhaus werden, in dem die Natur so üppige Formen annimmt wie im Paradies. Der Regenwald bringt gewaltige Baumriesen hervor wie den bis zu 40 m hohen Lapacho Negro sowie zahlreiche Edelhölzer, Bambusgewächse, Guavenbäume und wilde Papayas, Tausende von Ficusgewächsen und unzählige leuchtende Orchideen, Lianen und Kletterpflanzen, Malven mit spinnenförmigen Früchten und grazile Palmen. Schwergewichtige Tapire (300 kg) und kleine Hirsche durchstreifen das Unterholz nach Früchten. Riesige Rudel von Warzenschweinen machen die Gegend unsicher und auf den Bäumen leben Kapuziner- und Brüllaffen. Neun verschiedene Arten von Beuteltieren ernähren sich von Insekten und Früchten. Sie werden selbst zur Beute, wenn Jaguar, Puma, Wildkatze, Berglöwe, Frettchen, Fuchs und Waschbär auf die Jagd gehen. Nachts gehört der Park den Fledermäusen, selbst der Blut saugende Vampir gehört dazu. Tagsüber wimmelt es von Schmetterlingen und Vögeln wie Papageien, Kolibris und Tukanen. Dem Pfefferfresser, Wahrzeichen der gesamten Region, sagen die Guaraní sogar magische Kräfte nach. Man sollte wegen der teilweise giftigen Schlangen keinesfalls in Sandalen durch das Buschwerk laufen. Außerdem ist ein Balsam für Mückenstiche sowie eine Salbe zur Vorbeugung ratsam. Besonders zu empfehlen: Repelente Off, in allen argentinischen Apotheken zu haben. Sechs verschiedene Rundgänge nehmen von 20 Minuten bis zu drei Stunden in Anspruch. Ein offener, gasgetriebener Ökozug fährt die Gäste durch den Urwald zum Ausgangspunkt der Spazierpfade (Estación Cataratas) und zum Steg über den Schwindel erregenden, 80 m hohen Wasserfall der Garganta del Diablo.


  • Esteros del Iberá

    Landschaftliche Highlights
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Abenteuerreisen in die Sümpfe von Iberá in der Nachbarprovinz Corrientes veranstalten viele Reiseunternehmen sowie die Hotels im kleinen Ort Colonia Pellegrini am Lagunenufer wie z. B. die auf Birdwatching spezialisierte Posada de la Laguna oder das renovierte Rancho Inambú. Kaimane, Wasserschweine und tropisches Flair gehören auch zu den Fotosafaris und Reitausflügen, die in der Estancia San Juan Poriahú bei Loreto am Nordwestrand der Lagune sowie im Südwesten in der von Klaus Liebig geführten Estancia Buena Vista 40 km nördlich von Esquina und in der Estancia La Rosita 18 km südlich von Esquina organisiert werden.

    • Corrientes
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Abenteuerreisen in die Sümpfe von Iberá in der Nachbarprovinz Corrientes veranstalten viele Reiseunternehmen sowie die Hotels im kleinen Ort Colonia Pellegrini am Lagunenufer wie z. B. die auf Birdwatching spezialisierte Posada de la Laguna oder das renovierte Rancho Inambú. Kaimane, Wasserschweine und tropisches Flair gehören auch zu den Fotosafaris und Reitausflügen, die in der Estancia San Juan Poriahú bei Loreto am Nordwestrand der Lagune sowie im Südwesten in der von Klaus Liebig geführten Estancia Buena Vista 40 km nördlich von Esquina und in der Estancia La Rosita 18 km südlich von Esquina organisiert werden.

    • Corrientes

  • San Ignacio Miní

    Architektonische Highlights
    • © Inspired By Maps, Shutterstock

    Von Posadas aus sind die Reste der Missionsstationen mit Linienbussen problemlos zu erreichen. Zahlreiche Reisebüros bieten Halbtagsausflüge nach San Ignacio Mini an, der schönsten der Reduktionen. San Ignacio Mini ist vor allem berühmt für seine Bauwerke aus Buntsandstein und Basalt, seine Arkadengänge und indianische Kirchenmalerei. Wer mehr Zeit hat, sollte sich auch die Missionsstädte Candelaria (20 km), Santa Ana (40 km) und Loreto (50km) ansehen. Vom Beginn ihrer Missionstätigkeit bis zur Vertreibung der Jesuiten 1767 lieferten die christlichen Indianerdörfer Stoff für Legenden, Verleumdungen und Spekulationen. Wahr ist, dass die Siedlungen durch den Anbau von Mate und durch Viehzucht beträchtliche Gewinne erwirtschafteten, die bei den ortsansässigen estancieros Neid hervorriefen. Oft wurden die Reduktionen als eine frühsozialistische Gesellschaftsform interpretiert, denn die Produktionsmittel befanden sich in den Händen der Allgemeinheit und die Verwaltung wurde gemeinschaftlich organisiert. Berühmt waren die Städte auch für die handwerklichen Fähigkeiten ihrer Bewohner. Die Grenzkriege zwischen Argentinien, Paraguay und Brasilien im 19.Jh. zerstörten schließlich die Gebäude der Missionssiedlungen.

    • © Inspired By Maps, Shutterstock

    Von Posadas aus sind die Reste der Missionsstationen mit Linienbussen problemlos zu erreichen. Zahlreiche Reisebüros bieten Halbtagsausflüge nach San Ignacio Mini an, der schönsten der Reduktionen. San Ignacio Mini ist vor allem berühmt für seine Bauwerke aus Buntsandstein und Basalt, seine Arkadengänge und indianische Kirchenmalerei. Wer mehr Zeit hat, sollte sich auch die Missionsstädte Candelaria (20 km), Santa Ana (40 km) und Loreto (50km) ansehen. Vom Beginn ihrer Missionstätigkeit bis zur Vertreibung der Jesuiten 1767 lieferten die christlichen Indianerdörfer Stoff für Legenden, Verleumdungen und Spekulationen. Wahr ist, dass die Siedlungen durch den Anbau von Mate und durch Viehzucht beträchtliche Gewinne erwirtschafteten, die bei den ortsansässigen estancieros Neid hervorriefen. Oft wurden die Reduktionen als eine frühsozialistische Gesellschaftsform interpretiert, denn die Produktionsmittel befanden sich in den Händen der Allgemeinheit und die Verwaltung wurde gemeinschaftlich organisiert. Berühmt waren die Städte auch für die handwerklichen Fähigkeiten ihrer Bewohner. Die Grenzkriege zwischen Argentinien, Paraguay und Brasilien im 19.Jh. zerstörten schließlich die Gebäude der Missionssiedlungen.


  • Don Enrique Eco Lodge

    Touristenattraktionen

    In der Umgebung der Fälle bieten mehrere Dschungellodges Urwalderlebnis pur, etwa die Don Enrique Ecolodge 70 km von den Fällen am Ufer des Arroyo Paraíso oder nur 7 km von den saltos die Don Moconá Virgin Lodge.

    In der Umgebung der Fälle bieten mehrere Dschungellodges Urwalderlebnis pur, etwa die Don Enrique Ecolodge 70 km von den Fällen am Ufer des Arroyo Paraíso oder nur 7 km von den saltos die Don Moconá Virgin Lodge.


  • Garganta del Diablo

    Landschaftliche Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Am Garganta del Diablo, dem "Teufelsrachen", gibt es Wanderwege, auf denen man z.T. direkt am Wasser entlanglaufen kann.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Am Garganta del Diablo, dem "Teufelsrachen", gibt es Wanderwege, auf denen man z.T. direkt am Wasser entlanglaufen kann.


  • Parroquia Nuestra Señora del Rosario - Cathedral of Parana

    Architektonische Highlights
    • © Daniela Rencelj, Shutterstock

    Am östlichen Ende der Plaza 1° de Mayo steht diese älteste Kirche Paranás im Renaissancestil. Sie beherbergt neben einer aus Deutschland importierten Orgel einen eindrucksvollen Altar.

    • © Daniela Rencelj, Shutterstock

    Am östlichen Ende der Plaza 1° de Mayo steht diese älteste Kirche Paranás im Renaissancestil. Sie beherbergt neben einer aus Deutschland importierten Orgel einen eindrucksvollen Altar.


  • La Fourchette

    Restaurants
    • international

    Feine Küche im Gran Hotel Paraná, gute Auswahl auch an vegetarischen und veganen Gerichten.

    Feine Küche im Gran Hotel Paraná, gute Auswahl auch an vegetarischen und veganen Gerichten.


  • Los Quinchos

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Am Hafen frisch gefangene Flussfische aus dem Paraná.

    Am Hafen frisch gefangene Flussfische aus dem Paraná.


  • Nationalpark El Palmar

    Botanische Gärten & Parks
    • © sunsinger, Shutterstock

    Colón ist auch Ausgangspunkt für Ausflüge in den knapp 60 km entfernten Nationalpark El Palmar, wie sie von fast allen Reisebüros in Colón angeboten werden. Der Palmenwald ist durch Wanderwege gut erschlossen und in einem Tagesausflug zu meistern. Itaí Corá Aventura organisiert Flussfahrten in kleinen Motorbooten auf dem Río Uruguay, Silvio Sepúlve da erläutert auf Tagesausflügen die Pflanzen- und Vogelwelt an den Ufern. Lorena Karpencopf führt Radtouren zu Zielen in der Umgebung wie der verlassenen 100-jährigen Windmühle Molino Forclaz. Ausflüge zum stonehunting (Achat und andere vom Fluss angeschwemmte Halbedelsteine) und zu den Wasserschweinen, den größten lebenden Nagetieren der Erde, unternimmt Fabián Berger. Am Nationalpark kann man im gegenüberliegenden Reservat der Naturschutzorganisation Vida Silvestre in La Aurora del Palmar zelten oder in ehemaligen Bahnwagen übernachten, die zu Bungalows umgestaltet wurden, und zu Fuß, auf dem Pferd oder im Boot die Palmenwälder durchkreuzen.

    • © sunsinger, Shutterstock

    Colón ist auch Ausgangspunkt für Ausflüge in den knapp 60 km entfernten Nationalpark El Palmar, wie sie von fast allen Reisebüros in Colón angeboten werden. Der Palmenwald ist durch Wanderwege gut erschlossen und in einem Tagesausflug zu meistern. Itaí Corá Aventura organisiert Flussfahrten in kleinen Motorbooten auf dem Río Uruguay, Silvio Sepúlve da erläutert auf Tagesausflügen die Pflanzen- und Vogelwelt an den Ufern. Lorena Karpencopf führt Radtouren zu Zielen in der Umgebung wie der verlassenen 100-jährigen Windmühle Molino Forclaz. Ausflüge zum stonehunting (Achat und andere vom Fluss angeschwemmte Halbedelsteine) und zu den Wasserschweinen, den größten lebenden Nagetieren der Erde, unternimmt Fabián Berger. Am Nationalpark kann man im gegenüberliegenden Reservat der Naturschutzorganisation Vida Silvestre in La Aurora del Palmar zelten oder in ehemaligen Bahnwagen übernachten, die zu Bungalows umgestaltet wurden, und zu Fuß, auf dem Pferd oder im Boot die Palmenwälder durchkreuzen.


  • Goya

    Geographical

    Schon die Fahrt in die gut 350 km nördlich von Paraná gelegene Stadt (79 000 Ew.) ist ein Erlebnis. Der Weg führt durch Sümpfe und Zitronenhaine über die Ruta 12.Um 1772 gegründet, ist Goya heute ein Zentrum des Reis- und Tabakanbaus. Palmenhaine laden zu Spaziergängen ein und für Angler gibt es zahlreiche Exkursionen.

    Schon die Fahrt in die gut 350 km nördlich von Paraná gelegene Stadt (79 000 Ew.) ist ein Erlebnis. Der Weg führt durch Sümpfe und Zitronenhaine über die Ruta 12.Um 1772 gegründet, ist Goya heute ein Zentrum des Reis- und Tabakanbaus. Palmenhaine laden zu Spaziergängen ein und für Angler gibt es zahlreiche Exkursionen.


  • Rosario

    Geographical
    • © illpaxphotomatic, Shutterstock

    Die drittgrößte Metropole Argentiniens (1,4 Mio. Ew.) hat sich zu einem attraktiven Tourismusziel aufpoliert. Die Fahrt von Paraná aus erfordert unausweichlich die Kreuzung des breiten Paraná. Hierzu bieten sich zwei alternative Wege: durch den 3 km langen, von der deutschen Baufirma Hochtief in den 1960er-Jahren gebauten Flusstunnel nach Santa Fe und dann 170 km auf der Autobahn; oder am linken Ufer in Entre Ríos 150 km bis Victoria, von wo aus eine spektakuläre moderne Hängebrücke nach Rosario führt. Auch von Rosario aus lohnt sich eine Fahrt über die 608 m lange und 60 m hohe Hauptbrücke: Die Sicht auf die Stadt und auf die breite Flusslandschaft ist einzigartig – und auch das Detail einer Kuh, die mit dem Wasser fast bis zum Hals in der Schilflandschaft unter den Brückenpfeilern weidet. Die großzügigen Parkanlagen am Fluss um das gigantische Monumento a la Bandera mit seinem 75 m hohen Aussichtsturm sowie im Parque Independencia schenken der Stadt die notwendige Luft, um das feuchtwarme Klima zu ertragen. Die sogenannte Jahrhundertpromenade auf der Avenida Córdoba und dem Boulevard Oroño führt an noblen Artnouveau- Gebäuden entlang. Viele dieser vornehmen Häuser sind heute Hotels. In einem bescheideneren, aber ebenfalls aus alten Zeiten stammenden Haus befindet sich das Bon Voyage Hostel. Direkt am Fluss mit Blick auf den breiten Paraná wird der beste Fisch aufgetischt im Escauriza und im Los Jardines. Rosario wartet aber auch mit wertvollen Kunstmuseen auf: Eine der besten Sammlungen argentinischer Maler besitzt das Museo Municipal de Bellas Artes Castagnino, den prunkvollen Lebensstil eines Patrizierhauses mit Limoges- Porzellan und Goya-Gemälden kannst du am Hauptplatz im Museo Municipal de Arte Decorativo bewundern und die zeitgenössische lokale Kunst hat in den farbigen ehemaligen Silos am Fluss im Museo de Arte Contemporáneo eine adäquate Heimat gefunden.

    • © illpaxphotomatic, Shutterstock

    Die drittgrößte Metropole Argentiniens (1,4 Mio. Ew.) hat sich zu einem attraktiven Tourismusziel aufpoliert. Die Fahrt von Paraná aus erfordert unausweichlich die Kreuzung des breiten Paraná. Hierzu bieten sich zwei alternative Wege: durch den 3 km langen, von der deutschen Baufirma Hochtief in den 1960er-Jahren gebauten Flusstunnel nach Santa Fe und dann 170 km auf der Autobahn; oder am linken Ufer in Entre Ríos 150 km bis Victoria, von wo aus eine spektakuläre moderne Hängebrücke nach Rosario führt. Auch von Rosario aus lohnt sich eine Fahrt über die 608 m lange und 60 m hohe Hauptbrücke: Die Sicht auf die Stadt und auf die breite Flusslandschaft ist einzigartig – und auch das Detail einer Kuh, die mit dem Wasser fast bis zum Hals in der Schilflandschaft unter den Brückenpfeilern weidet. Die großzügigen Parkanlagen am Fluss um das gigantische Monumento a la Bandera mit seinem 75 m hohen Aussichtsturm sowie im Parque Independencia schenken der Stadt die notwendige Luft, um das feuchtwarme Klima zu ertragen. Die sogenannte Jahrhundertpromenade auf der Avenida Córdoba und dem Boulevard Oroño führt an noblen Artnouveau- Gebäuden entlang. Viele dieser vornehmen Häuser sind heute Hotels. In einem bescheideneren, aber ebenfalls aus alten Zeiten stammenden Haus befindet sich das Bon Voyage Hostel. Direkt am Fluss mit Blick auf den breiten Paraná wird der beste Fisch aufgetischt im Escauriza und im Los Jardines. Rosario wartet aber auch mit wertvollen Kunstmuseen auf: Eine der besten Sammlungen argentinischer Maler besitzt das Museo Municipal de Bellas Artes Castagnino, den prunkvollen Lebensstil eines Patrizierhauses mit Limoges- Porzellan und Goya-Gemälden kannst du am Hauptplatz im Museo Municipal de Arte Decorativo bewundern und die zeitgenössische lokale Kunst hat in den farbigen ehemaligen Silos am Fluss im Museo de Arte Contemporáneo eine adäquate Heimat gefunden.


  • Corrientes

    Geographical

    Das gut 300 km westlich von Posadas gelegene Corrientes (350 000Ew.) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Orangen- und Akazienbäume säumen die nüchternen Straßen, die im Februar mit dem Karneval spektakulär belebt werden. Das Franziskanerkloster (Mendoza 468) gehört zu den wenigen gut erhaltenen historischen Gebäuden. Ab 1608 gebaut, beherbergt es zahlreiche Reliquien und religiöse Geräte aus der Gründerzeit. Eine Spezialität der Stadt sind Flussfische (z. B. surubí in Alufolie gebacken). Am besten schmecken sie in den Restaurants an der Uferpromenade Costanera mit herrlichem Blick auf den Fluss.

    • W3400 Corrientes

    Das gut 300 km westlich von Posadas gelegene Corrientes (350 000Ew.) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Orangen- und Akazienbäume säumen die nüchternen Straßen, die im Februar mit dem Karneval spektakulär belebt werden. Das Franziskanerkloster (Mendoza 468) gehört zu den wenigen gut erhaltenen historischen Gebäuden. Ab 1608 gebaut, beherbergt es zahlreiche Reliquien und religiöse Geräte aus der Gründerzeit. Eine Spezialität der Stadt sind Flussfische (z. B. surubí in Alufolie gebacken). Am besten schmecken sie in den Restaurants an der Uferpromenade Costanera mit herrlichem Blick auf den Fluss.

    • W3400 Corrientes

  • La Isla de los Inventos

    Erlebnis- und Themenparks

    In einer ehemaligen Bahnhofshalle erleben Kinder spielend die Herstellungsprozesse zahlreicher Industrieprodukte, die Dynamik des Bahnverkehrs und einige Gesetze der Physik.

    In einer ehemaligen Bahnhofshalle erleben Kinder spielend die Herstellungsprozesse zahlreicher Industrieprodukte, die Dynamik des Bahnverkehrs und einige Gesetze der Physik.


  • Paraná

    Geographical

    Die Hauptstadt der Provinz Entre Ríos (340 000 Ew.) liegt auf einem Hügel mit herrlichen Ausblicken auf den Río Paraná, den zweitlängsten Fluss Südamerikas, der ihr auch den Namen gab.

    Die Hauptstadt der Provinz Entre Ríos (340 000 Ew.) liegt auf einem Hügel mit herrlichen Ausblicken auf den Río Paraná, den zweitlängsten Fluss Südamerikas, der ihr auch den Namen gab.


  • Nationalpark Iguazú

    Landschaftliche Highlights
    • © sharptoyou, Shutterstock

    Es lohnt sich, zum Auftakt zunächst die brasilianische Seite zu besuchen. Von dort hast du einen einmaligen Panoramablick auf die gesamten Fälle. Ein 1,5 km langer, gepflasterter Weg führt dort gegenüber von den Fällen am Urwaldrand entlang und endet auf einem Steg direkt über einer Wasserterrasse. Hier gibt es eine herrlich erfrischende kalte Dusche!

    • © sharptoyou, Shutterstock

    Es lohnt sich, zum Auftakt zunächst die brasilianische Seite zu besuchen. Von dort hast du einen einmaligen Panoramablick auf die gesamten Fälle. Ein 1,5 km langer, gepflasterter Weg führt dort gegenüber von den Fällen am Urwaldrand entlang und endet auf einem Steg direkt über einer Wasserterrasse. Hier gibt es eine herrlich erfrischende kalte Dusche!


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