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Reiseführer
ad-Dachiliyya

ad-Dachiliyya Sehenswertes & Restaurants

Bait Al Safah
Museen
Al Hamra
Jibreen Castle
Architektonische Highlights
Bahla
Manah
Geographical
Manah
Misfat Al Abriyen
Geographical
Misfat al Abriyyin
Nizwa Souq
Märkte und Flohmärkte
Nizwa
Tanuf
Geographical
Tanuf
Freitagsmarkt (Viehauktion)
Märkte und Flohmärkte
Nizwa
Wadi Nahkr
Landschaftliche Highlights
Al hamra
Nizwa
Geographical
Nizwa
Falaj Daris
Touristenattraktionen
Nizwa
Fort Nizwa
Architektonische Highlights
Nizwa
Sultan Qaboos Mosque
Architektonische Highlights
Nizwa
Al Fanar
Restaurants
Nizwa
Al Mushreq Al Arabi Trad Est
Märkte und Flohmärkte
Nizwa
Nizwa Grand Mall
Einkaufszentren und -Passagen
Nizwa
Al Hamra
Geographical
Al Hamra
Al Hoota Cave
Landschaftliche Highlights
Al Hamra
Bahla
Geographical
Bahla
Historical Bookshop
Bücher, Zeitschriften & Musik
Nizwa
Oman Across Ages Museum
Museen
Manah
Salut Fort and Archaeological Ruins
Geographical
Bisyah

    Museen

    Architektonische Highlights

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    Architektonische Highlights

    Geographical

    Märkte und Flohmärkte

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Restaurants

    Einkaufszentren und -Passagen

    Bücher, Zeitschriften & Musik


  • Bait Al Safah

    Museen
    • © Katiekk, Shutterstock

    Detaillierte Informationen über den historischen Alltag vermittelt das lebendige Museum Bait al-Safah in einem mehrstöckigen Lehmgebäude inmitten verlassener Häuser: Einheimische Frauen backen hier traditionelles Brot, mörsern Kaffee und zeigen die Herstellung von Ölen und Arzneien.

    • © Katiekk, Shutterstock

    Detaillierte Informationen über den historischen Alltag vermittelt das lebendige Museum Bait al-Safah in einem mehrstöckigen Lehmgebäude inmitten verlassener Häuser: Einheimische Frauen backen hier traditionelles Brot, mörsern Kaffee und zeigen die Herstellung von Ölen und Arzneien.


  • Jibreen Castle

    Architektonische Highlights
    • © SelimBT, Shutterstock

    Keine Wohnfestung Omans weist eine ähnlich vielfältige Innendekoration auf wie Jabrin. Bilarub bin Sultan al-Ya’aruba ließ die Anlage ab 1670 errichten und legte großen Wert auf eine farbenfrohe Ausstattung. Decken und Wände sind – bis heute teils im Original erhalten – mit arabischer Poesie und floralen Malereien verziert. Die Treppenaufgänge und Gewölbedecken wurden mit aufwendigen Stuckaturen versehen, und der östliche Innenhof mit den geschnitzten Holzbalkonen strahlt immer noch eine majestätische Ruhe aus. Dank massiver Mauern und Fenstern, die so ausgeklügelt angebracht sind, dass selbst der leiseste Lufthauch Kühlung versprach, ließ es sich hier während der heißen Sommermonate gut aushalten. Nach seiner Wahl zum Imam verlegte Bilarub 1688 den Regierungssitz nach Jabrin und lud Wissenschaftler verschiedener Fakultäten, darunter Mathematiker, Astrologen und Historiker, zu Studienzwecken in sein Wohnschloss ein. Im westlichen Gebäudetrakt findet sich auch die madrasa, die Koranschule. Sie blieb unvollendet, da der Bruder Bilarubs, Saif bin Sultan, selbst Imam werden wollte. Also scharte er einflussreiche Stämme um sich und belagerte Jabrin 1692 erfolgreich. Der Legende nach bat Bilarub angesichts der übermächtigen Streitmacht Allah um einen gnadenvollen Tod, der ihm auch gewährt wurde. Er wurde in seiner Festung bestattet.

    • © SelimBT, Shutterstock

    Keine Wohnfestung Omans weist eine ähnlich vielfältige Innendekoration auf wie Jabrin. Bilarub bin Sultan al-Ya’aruba ließ die Anlage ab 1670 errichten und legte großen Wert auf eine farbenfrohe Ausstattung. Decken und Wände sind – bis heute teils im Original erhalten – mit arabischer Poesie und floralen Malereien verziert. Die Treppenaufgänge und Gewölbedecken wurden mit aufwendigen Stuckaturen versehen, und der östliche Innenhof mit den geschnitzten Holzbalkonen strahlt immer noch eine majestätische Ruhe aus. Dank massiver Mauern und Fenstern, die so ausgeklügelt angebracht sind, dass selbst der leiseste Lufthauch Kühlung versprach, ließ es sich hier während der heißen Sommermonate gut aushalten. Nach seiner Wahl zum Imam verlegte Bilarub 1688 den Regierungssitz nach Jabrin und lud Wissenschaftler verschiedener Fakultäten, darunter Mathematiker, Astrologen und Historiker, zu Studienzwecken in sein Wohnschloss ein. Im westlichen Gebäudetrakt findet sich auch die madrasa, die Koranschule. Sie blieb unvollendet, da der Bruder Bilarubs, Saif bin Sultan, selbst Imam werden wollte. Also scharte er einflussreiche Stämme um sich und belagerte Jabrin 1692 erfolgreich. Der Legende nach bat Bilarub angesichts der übermächtigen Streitmacht Allah um einen gnadenvollen Tod, der ihm auch gewährt wurde. Er wurde in seiner Festung bestattet.


  • Manah

    Geographical

    Wenige Kilometer südlich von Nizwa in Richtung Salalah liegt Manah, eine typische Lehmstadt der Region, die aufwendig restauriert wird. Deshalb ist sie nur eingeschränkt oder zeitweise leider gar nicht zu betreten. Wer Glück hat, kann einen Blick in eine der drei Moscheen werfen, deren Wände mit chinesischem Porzellan verziert und deren Gebetsnischen vergleichsweise prunkvoll gestaltet sind.

    • Manah

    Wenige Kilometer südlich von Nizwa in Richtung Salalah liegt Manah, eine typische Lehmstadt der Region, die aufwendig restauriert wird. Deshalb ist sie nur eingeschränkt oder zeitweise leider gar nicht zu betreten. Wer Glück hat, kann einen Blick in eine der drei Moscheen werfen, deren Wände mit chinesischem Porzellan verziert und deren Gebetsnischen vergleichsweise prunkvoll gestaltet sind.

    • Manah

  • Misfat Al Abriyen

    Geographical
    • © Angelo DAmico, Shutterstock

    Diese liebliche Bergoase gehört zu den eindrucksvollsten Orten des Landes. Unzählige kleine Terrassenfelder stapeln sich zwischen steilen Felswänden und dem immer noch lebenswichtigen Bewässerungskanal, sattgrünes Futtergras leuchtet unter majestätischen Palmen, während Transportesel über schmale Pfade balancieren. Bitte sei besonders rücksichtsvoll, da du in den schmalen Gassen beinahe durch die Wohnzimmer der Menschen spazierst und es in der Vergangenheit schon Ärger gab. Am frühen Morgen hast du die Oase fast für dich allein, deshalb lohnt sich eine Übernachtung besonders.

    • Misfat al Abriyyin
    • © Angelo DAmico, Shutterstock

    Diese liebliche Bergoase gehört zu den eindrucksvollsten Orten des Landes. Unzählige kleine Terrassenfelder stapeln sich zwischen steilen Felswänden und dem immer noch lebenswichtigen Bewässerungskanal, sattgrünes Futtergras leuchtet unter majestätischen Palmen, während Transportesel über schmale Pfade balancieren. Bitte sei besonders rücksichtsvoll, da du in den schmalen Gassen beinahe durch die Wohnzimmer der Menschen spazierst und es in der Vergangenheit schon Ärger gab. Am frühen Morgen hast du die Oase fast für dich allein, deshalb lohnt sich eine Übernachtung besonders.

    • Misfat al Abriyyin

  • Nizwa Souq

    Märkte und Flohmärkte
    • © Maaaja, Shutterstock

    Der Souk von Nizwa wurde in den 1990er-Jahren aufwendig restauriert, steckt aber immer noch voll historischem Flair und bietet tolle Shopping- Erlebnisse in den vielen kleinen Läden, die Silberschmuck, Gewürze, Postkarten oder Literatur anbieten. Datteln kannst du kostenlos probieren – du solltest dann aber deine Lieblingssorte kaufen. Jeden Freitag findet auf einem von Palmen beschatteten Platz neben der Stadtmauer eine Viehauktion statt, bei der Rinder, Ziegen und Schafe lautstark angepriesen und in einem fröhlichen Spektakel begutachtet werden. Besonders voll ist es vor religiösen Feiertagen, aber auch sonst vibriert an diesem Vormittag das gesamte Altstadtviertel. Es lohnt sich, früh aufzustehen und gegen 7:30 Uhr bei der Auktion zu sein, dann hast du genug Ruhe zum Fotografieren, bevor um 9 Uhr die ersten Reisebusse aus Maskat eintreffen. Falls du es einrichten kannst, solltest du schon am Donnerstagabend anreisen. Dann erlebst du nämlich ganz entspannt den Fischverkauf im Souk, kannst dich orientieren, die Stille in den Gassen genießen und in Ruhe bei den Handwerkern einkaufen.

    • Nizwa
    • © Maaaja, Shutterstock

    Der Souk von Nizwa wurde in den 1990er-Jahren aufwendig restauriert, steckt aber immer noch voll historischem Flair und bietet tolle Shopping- Erlebnisse in den vielen kleinen Läden, die Silberschmuck, Gewürze, Postkarten oder Literatur anbieten. Datteln kannst du kostenlos probieren – du solltest dann aber deine Lieblingssorte kaufen. Jeden Freitag findet auf einem von Palmen beschatteten Platz neben der Stadtmauer eine Viehauktion statt, bei der Rinder, Ziegen und Schafe lautstark angepriesen und in einem fröhlichen Spektakel begutachtet werden. Besonders voll ist es vor religiösen Feiertagen, aber auch sonst vibriert an diesem Vormittag das gesamte Altstadtviertel. Es lohnt sich, früh aufzustehen und gegen 7:30 Uhr bei der Auktion zu sein, dann hast du genug Ruhe zum Fotografieren, bevor um 9 Uhr die ersten Reisebusse aus Maskat eintreffen. Falls du es einrichten kannst, solltest du schon am Donnerstagabend anreisen. Dann erlebst du nämlich ganz entspannt den Fischverkauf im Souk, kannst dich orientieren, die Stille in den Gassen genießen und in Ruhe bei den Handwerkern einkaufen.

    • Nizwa

  • Tanuf

    Geographical
    • © U. Eisenlohr, Shutterstock

    Etwa 20 km hinter Nizwa zweigt recht seine Straße zu den Ruinen der alten Lehmstadt Tanuf ab. Während des Jebel-Akhdar-Aufstands Ende der 1950er-Jahre,als sich ein abtrünniger Imam gegen den damaligen Sultan stellte, zerstörte die englische Luftwaffe den Ort. Da man die Bevölkerung jedoch gewarnt hatte, gabes kaum Opfer. Wind und Wetter haben Tanuf in eine bizarre Kulisse verwandelt,die Moschee und einige Häuser sind noch gut zu erkennen und schöne Fotomotive. Hinter dem Ort steht ein alter Maulbeerbaum neben dem noch wasserführenden Kanal, der sehenswert an die steilen Felsen gemauert wurde und ins Wadi Tanuf führt. Mit einem Geländewagen lohnt die Fahrt zum Damm und weiter hinein ins Tal.

    • Tanuf
    • © U. Eisenlohr, Shutterstock

    Etwa 20 km hinter Nizwa zweigt recht seine Straße zu den Ruinen der alten Lehmstadt Tanuf ab. Während des Jebel-Akhdar-Aufstands Ende der 1950er-Jahre,als sich ein abtrünniger Imam gegen den damaligen Sultan stellte, zerstörte die englische Luftwaffe den Ort. Da man die Bevölkerung jedoch gewarnt hatte, gabes kaum Opfer. Wind und Wetter haben Tanuf in eine bizarre Kulisse verwandelt,die Moschee und einige Häuser sind noch gut zu erkennen und schöne Fotomotive. Hinter dem Ort steht ein alter Maulbeerbaum neben dem noch wasserführenden Kanal, der sehenswert an die steilen Felsen gemauert wurde und ins Wadi Tanuf führt. Mit einem Geländewagen lohnt die Fahrt zum Damm und weiter hinein ins Tal.

    • Tanuf

  • Freitagsmarkt (Viehauktion)

    Märkte und Flohmärkte
    • © Katiekk, Shutterstock

    Jeden Freitag findet auf einem von Palmen beschatteten Platz neben der Stadtmauer eine Viehauktion statt, bei der Rinder, Ziegen und Schafe lautstark angepriesen und in einem fröhlichen Spektakel begutachtet werden. Besonders voll ist es vor religiösen Feiertagen, aber auch sonst vibriert an diesem Vormittag das gesamte Altstadtviertel.

    • Nizwa
    • © Katiekk, Shutterstock

    Jeden Freitag findet auf einem von Palmen beschatteten Platz neben der Stadtmauer eine Viehauktion statt, bei der Rinder, Ziegen und Schafe lautstark angepriesen und in einem fröhlichen Spektakel begutachtet werden. Besonders voll ist es vor religiösen Feiertagen, aber auch sonst vibriert an diesem Vormittag das gesamte Altstadtviertel.

    • Nizwa

  • Wadi Nahkr

    Landschaftliche Highlights
    • © Smaks K, Shutterstock

    Dieses Tal ist der vom Jebel Shams aus zu sehende „Grand Canyon“ Omans. Das stellenweise sehr schmale wadi, das bei Ghul beginnt, ist nach Regenfällenselbst für Geländeautos oft unpassierbar. Wanderer mit wasserfestem Schuhwerk haben das wunderschöne Tal mit steilen Felswänden, kleinen, sich im Wind wiegenden Birken und mannshohen Schilfgräserndann fast für sich allein, nur ein paar Ziegen stromern immer herum.

    • Al hamra
    • © Smaks K, Shutterstock

    Dieses Tal ist der vom Jebel Shams aus zu sehende „Grand Canyon“ Omans. Das stellenweise sehr schmale wadi, das bei Ghul beginnt, ist nach Regenfällenselbst für Geländeautos oft unpassierbar. Wanderer mit wasserfestem Schuhwerk haben das wunderschöne Tal mit steilen Felswänden, kleinen, sich im Wind wiegenden Birken und mannshohen Schilfgräserndann fast für sich allein, nur ein paar Ziegen stromern immer herum.

    • Al hamra

  • Nizwa

    Geographical
    • © John Dunlap, Shutterstock

    Trotz umfangreicher Modernisierungen hat sich Nizwa (95 000 Ew.) viel von seinem historischen Flair bewahrt und ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der nahe gelegenen Bergregionen. Vielen Omanis gilt Nizwa als heimliche Hauptstadt, da sie in der Geschichte und Religion eine bedeutende Rolle spielte. Aufgrund der strategischen Lage an den wichtigen Handelswegen Omans entwickelte sich der Ort schon früh zur herrschaftlichen Residenz. Im 7.Jh. erhielten die omanischen Jolanda-Könige hier den Brief des Propheten Mohammed mit der Aufforderung, zum Islam zu konvertieren – was sie auch bereitwillig taten. Von Nizwa breitete sich der Ibadismus über das ganze Land aus, Poeten, Autoren und Gelehrte wandelten durch die Gassen der Stadt. Bis ins 12.Jh. war Nizwa durchgehend Hauptstadt, danach teilte sie sich diese Funktion mit Bahla, Jabrin oder Rustaq. 1970 wäre sie es beinahe wieder geworden – wirtschaftspolitische Gründe sprachen dann doch für Muscat. Heute steht in Nizwa die bedeutendste Koranschule des Landes, zusammen mit vielen Universitäten und Fachhochschulen Omans ist sie das Ausbildungszentrum im Landesinneren. Neben seinen leckeren Datteln rühmt sich Nizwa außerdem für seine Handwerkskünste: Stöber unbedingt bei den Silberschmieden und mache dich auf die Suche nach einem besonders schönen Stück!

    • Nizwa
    • © John Dunlap, Shutterstock

    Trotz umfangreicher Modernisierungen hat sich Nizwa (95 000 Ew.) viel von seinem historischen Flair bewahrt und ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der nahe gelegenen Bergregionen. Vielen Omanis gilt Nizwa als heimliche Hauptstadt, da sie in der Geschichte und Religion eine bedeutende Rolle spielte. Aufgrund der strategischen Lage an den wichtigen Handelswegen Omans entwickelte sich der Ort schon früh zur herrschaftlichen Residenz. Im 7.Jh. erhielten die omanischen Jolanda-Könige hier den Brief des Propheten Mohammed mit der Aufforderung, zum Islam zu konvertieren – was sie auch bereitwillig taten. Von Nizwa breitete sich der Ibadismus über das ganze Land aus, Poeten, Autoren und Gelehrte wandelten durch die Gassen der Stadt. Bis ins 12.Jh. war Nizwa durchgehend Hauptstadt, danach teilte sie sich diese Funktion mit Bahla, Jabrin oder Rustaq. 1970 wäre sie es beinahe wieder geworden – wirtschaftspolitische Gründe sprachen dann doch für Muscat. Heute steht in Nizwa die bedeutendste Koranschule des Landes, zusammen mit vielen Universitäten und Fachhochschulen Omans ist sie das Ausbildungszentrum im Landesinneren. Neben seinen leckeren Datteln rühmt sich Nizwa außerdem für seine Handwerkskünste: Stöber unbedingt bei den Silberschmieden und mache dich auf die Suche nach einem besonders schönen Stück!

    • Nizwa

  • Falaj Daris

    Touristenattraktionen

    Über 130 Bewässerungskanäle versorgten ab 500 n.Chr. Nizwa mit Wasser, die meisten von ihnen (ca. 100) existieren heute noch. Dazu gehört auch der Falaj Daris, mit 8 km der längste und – zusammen mit vier weiteren Kanälen – Unesco-Weltkulturerbe. Kurz hinter Nizwa an der Straße Richtung Bahla tritt er an die Oberfläche. Dort ist ein kleiner Park, in dem omanische Familien an den Wochenenden gern ein Picknick machen.

    Über 130 Bewässerungskanäle versorgten ab 500 n.Chr. Nizwa mit Wasser, die meisten von ihnen (ca. 100) existieren heute noch. Dazu gehört auch der Falaj Daris, mit 8 km der längste und – zusammen mit vier weiteren Kanälen – Unesco-Weltkulturerbe. Kurz hinter Nizwa an der Straße Richtung Bahla tritt er an die Oberfläche. Dort ist ein kleiner Park, in dem omanische Familien an den Wochenenden gern ein Picknick machen.


  • Fort Nizwa

    Architektonische Highlights
    • © Hamdan Yoshida, Shutterstock

    Innerhalb von nur zwölf Jahren entstand ab 1650 der größte Festungsturm des Landes, stolze 40m hoch, fast genauso breit und bis zur Hälfte mit Erdreich aufgefüllt, damit keine Kanonenkugel ihn umpustet. Sieben Schächte – durch die im Verteidigungsfall heißer Dattelsirup (!) geschüttet werden konnte – belüften den Treppenaufgang bis zu den Zinnen, von wo du einen hervorragenden Blick über Nizwa genießt. Finanziert wurde das Wahrzeichen angeblich aus einem einzigen erfolgreichen Raubzug der Omanis gegen portugiesische Besitzungen an der afrikanischen Küste. Die Wohntrakte um den Turm stammen teilweise aus dem 9Jh. und beherbergen heute ein sehr sehenswertes kulturgeschichtliches Museum, das u.a. das ausgefeilte Bewässerungssystem anschaulich präsentiert. Im Innenhof gibt es ein nettes Café und einen Souvenirshop.

    • © Hamdan Yoshida, Shutterstock

    Innerhalb von nur zwölf Jahren entstand ab 1650 der größte Festungsturm des Landes, stolze 40m hoch, fast genauso breit und bis zur Hälfte mit Erdreich aufgefüllt, damit keine Kanonenkugel ihn umpustet. Sieben Schächte – durch die im Verteidigungsfall heißer Dattelsirup (!) geschüttet werden konnte – belüften den Treppenaufgang bis zu den Zinnen, von wo du einen hervorragenden Blick über Nizwa genießt. Finanziert wurde das Wahrzeichen angeblich aus einem einzigen erfolgreichen Raubzug der Omanis gegen portugiesische Besitzungen an der afrikanischen Küste. Die Wohntrakte um den Turm stammen teilweise aus dem 9Jh. und beherbergen heute ein sehr sehenswertes kulturgeschichtliches Museum, das u.a. das ausgefeilte Bewässerungssystem anschaulich präsentiert. Im Innenhof gibt es ein nettes Café und einen Souvenirshop.


  • Sultan Qaboos Mosque

    Architektonische Highlights
    • © Marcin Szymczak, Shutterstock

    Angesichts der Ausstattung ihrer Namenscousine in Muscat sowie der religiösen Bedeutung Nizwas zeigt sich diese Moschee im Zentrum der Stadt überraschend schlicht in gedeckten Farben im Inneren. Männer dürfen nur in langen Hosen, Frauen nur mit Kopftuch (kein Verleih) und Oberteilen mit langen Ärmeln eintreten.

    • Nizwa
    • © Marcin Szymczak, Shutterstock

    Angesichts der Ausstattung ihrer Namenscousine in Muscat sowie der religiösen Bedeutung Nizwas zeigt sich diese Moschee im Zentrum der Stadt überraschend schlicht in gedeckten Farben im Inneren. Männer dürfen nur in langen Hosen, Frauen nur mit Kopftuch (kein Verleih) und Oberteilen mit langen Ärmeln eintreten.

    • Nizwa

  • Al Fanar

    Restaurants
    • international

    Das Restaurant im Falaj Daris Hotel serviert internationale Küche, zu der du hier auch Alkohol trinken kannst.

    Das Restaurant im Falaj Daris Hotel serviert internationale Küche, zu der du hier auch Alkohol trinken kannst.


  • Al Mushreq Al Arabi Trad Est

    Märkte und Flohmärkte

    Im kleinen Geschäft am zentralen Platz des Souk findest du exzellenten omanischen Honig, Datteln und verschiedene Arten frisch gemahlenen Kaffees – auch aus Dattelkernen(!).

    • Nizwa

    Im kleinen Geschäft am zentralen Platz des Souk findest du exzellenten omanischen Honig, Datteln und verschiedene Arten frisch gemahlenen Kaffees – auch aus Dattelkernen(!).

    • Nizwa

  • Nizwa Grand Mall

    Einkaufszentren und -Passagen

    Lust auf Eislaufen? Das neue Versorgungszentrum der Stadt bietet neben dem exotisch-kühlen Vergnügen einen Lulu Hypermarket, Boutiquen, Elektronikgeschäfte, Restaurants und weiteres Freizeitvergnügen.

    • Nizwa

    Lust auf Eislaufen? Das neue Versorgungszentrum der Stadt bietet neben dem exotisch-kühlen Vergnügen einen Lulu Hypermarket, Boutiquen, Elektronikgeschäfte, Restaurants und weiteres Freizeitvergnügen.

    • Nizwa

  • Al Hamra

    Geographical
    • © Marcin Szymczak, Shutterstock

    Die Oase Al-Hamra liegt vor einem großen Palmenhain am Fuß der Berge und erlaubt interessante Einblicke in die Lehmarchitektur der Vergangenheit. Von der Anhöhe gegenüber bietet sich ein wunderbares Gesamtmotiv.

    • Al Hamra
    • © Marcin Szymczak, Shutterstock

    Die Oase Al-Hamra liegt vor einem großen Palmenhain am Fuß der Berge und erlaubt interessante Einblicke in die Lehmarchitektur der Vergangenheit. Von der Anhöhe gegenüber bietet sich ein wunderbares Gesamtmotiv.

    • Al Hamra

  • Al Hoota Cave

    Landschaftliche Highlights

    Wenn du hier vorbeischaust, erwartet dich ein wahrhaft exklusives Erlebnis. Schließlich ist die Hoota-Höhle derzeit die einzige begehbare Tropfsteinhöhle Omans, ausgestattet mit Licht und Geländern. Es erwarten dich neben schönen Gesteinsformen auch blinde Fische, die du in einem kleinen See begutachten kannst. Da die Höhle öfters geschlossen ist, informiere dich telefonisch, falls möglich. Im Eingangsbereich gibt es ein Caférestaurant.

    Wenn du hier vorbeischaust, erwartet dich ein wahrhaft exklusives Erlebnis. Schließlich ist die Hoota-Höhle derzeit die einzige begehbare Tropfsteinhöhle Omans, ausgestattet mit Licht und Geländern. Es erwarten dich neben schönen Gesteinsformen auch blinde Fische, die du in einem kleinen See begutachten kannst. Da die Höhle öfters geschlossen ist, informiere dich telefonisch, falls möglich. Im Eingangsbereich gibt es ein Caférestaurant.


  • Bahla

    Geographical
    • © trabantos, Shutterstock

    Bahla ist eine Geisterstadt. Aber keineswegs verlassen und öde, im Gegenteil: Vital und lebendig geht es etwa freitags auf dem Wochenmarkt mit Viehauktion zu, wo Sie den Schustern und Schmieden über die Schulter blicken können. Auch in der Töpferei, in der Sie herzlich willkommen sind, geht es mit rechten Dingen zu. Aber warum dann die Nähe zum Übersinnlichen? Weil man manchen Einwohnern von Bahla magische Kräfte nachsagt! Die 13 km lange Stadtmauer etwa – die größte und längste des Landes – soll in einer einzigen Nacht entstanden sein. Und zwar mit Hilfe von Geistern, die sich offensichtlich auf Architektur spezialisiert hatten. Bekannt aber ist Bahla vor allem für die Festung Hisn Tamah. Sie ist die größte des Landes, wurde 20 Jahre lang bis 2015 restauriert, ist Unesco- Weltkulturerbe – und recht karg eingerichtet. Dennoch lohnt der Besuch: Die Fundamente gehen auf präislamische Zeiten zurück, das Fort war wiederholt Regierungssitz und wurde dementsprechend häufig erweitert. Der älteste Teil ist die Zitadelle (qasaba) mit grandiosem Eingangsbereich, der durch einen hoch gelegenen Lichtschacht eindrucksvoll beleuchtet wird. Der jüngste Komplex, dessen Eingang im interessanten Originalzustand erhalten blieb, ist das Bait al-Hadith: Hier fand 1972 die historische Begegnung zwischen dem jungen Sultan Qaboos und den einflussreichen Stammesführern der Region statt. Rechts neben der Festung steht ein unscheinbarer Lehmkubus, auf dessen Rückseite eine Fensterfront den Blick freigibt in das Innere einer Moschee aus der Frühperiode des Islam und einer mihrab (Gebetsnische) aus dem 14.Jh.

    • Bahla
    • © trabantos, Shutterstock

    Bahla ist eine Geisterstadt. Aber keineswegs verlassen und öde, im Gegenteil: Vital und lebendig geht es etwa freitags auf dem Wochenmarkt mit Viehauktion zu, wo Sie den Schustern und Schmieden über die Schulter blicken können. Auch in der Töpferei, in der Sie herzlich willkommen sind, geht es mit rechten Dingen zu. Aber warum dann die Nähe zum Übersinnlichen? Weil man manchen Einwohnern von Bahla magische Kräfte nachsagt! Die 13 km lange Stadtmauer etwa – die größte und längste des Landes – soll in einer einzigen Nacht entstanden sein. Und zwar mit Hilfe von Geistern, die sich offensichtlich auf Architektur spezialisiert hatten. Bekannt aber ist Bahla vor allem für die Festung Hisn Tamah. Sie ist die größte des Landes, wurde 20 Jahre lang bis 2015 restauriert, ist Unesco- Weltkulturerbe – und recht karg eingerichtet. Dennoch lohnt der Besuch: Die Fundamente gehen auf präislamische Zeiten zurück, das Fort war wiederholt Regierungssitz und wurde dementsprechend häufig erweitert. Der älteste Teil ist die Zitadelle (qasaba) mit grandiosem Eingangsbereich, der durch einen hoch gelegenen Lichtschacht eindrucksvoll beleuchtet wird. Der jüngste Komplex, dessen Eingang im interessanten Originalzustand erhalten blieb, ist das Bait al-Hadith: Hier fand 1972 die historische Begegnung zwischen dem jungen Sultan Qaboos und den einflussreichen Stammesführern der Region statt. Rechts neben der Festung steht ein unscheinbarer Lehmkubus, auf dessen Rückseite eine Fensterfront den Blick freigibt in das Innere einer Moschee aus der Frühperiode des Islam und einer mihrab (Gebetsnische) aus dem 14.Jh.

    • Bahla

  • Historical Bookshop

    Bücher, Zeitschriften & Musik

    Postkarten, Briefmarken, Schreibutensilien, interessante Literatur (englisch) und ein nettes Gespräch über Oman verspricht ein Besuch in Ali Abdullah Said Al-Saifis Buchladen an der Straße zur Festung.

    • Ali Abdullah Said Al-Saifi, Nizwa

    Postkarten, Briefmarken, Schreibutensilien, interessante Literatur (englisch) und ein nettes Gespräch über Oman verspricht ein Besuch in Ali Abdullah Said Al-Saifis Buchladen an der Straße zur Festung.

    • Ali Abdullah Said Al-Saifi, Nizwa

  • Oman Across Ages Museum

    Museen

    Das neue Museum an der Straße nach Salalah ist dank seiner Architektur nicht zu übersehen und allein deshalb einen Abstecher wert. Solltest Du Dich für die Geschichte des Sultantes interessieren kommst Du an diesen interessanten Hallen nicht vorbei.

    Das neue Museum an der Straße nach Salalah ist dank seiner Architektur nicht zu übersehen und allein deshalb einen Abstecher wert. Solltest Du Dich für die Geschichte des Sultantes interessieren kommst Du an diesen interessanten Hallen nicht vorbei.


  • Salut Fort and Archaeological Ruins

    Geographical

    Etwa 25 Km südlich von Jabrin liegt diese prähistorische, festungsartige Siedlung, deren Ursprünge fast 5000 Jahre alt sind und die ihre Blüte während der Eisenzeit hatte. Das moderne Museum am Eingang ist übersichtlich gestaltet und gibt gute Informationen über die Ausgrabungen und die Geschichte des Ortes.

    • Bisyah

    Etwa 25 Km südlich von Jabrin liegt diese prähistorische, festungsartige Siedlung, deren Ursprünge fast 5000 Jahre alt sind und die ihre Blüte während der Eisenzeit hatte. Das moderne Museum am Eingang ist übersichtlich gestaltet und gibt gute Informationen über die Ausgrabungen und die Geschichte des Ortes.

    • Bisyah