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Prag

Check-in

Prag, das goldene, tausendjährige, hunderttürmige – eine Stadt der Geschichte und Geschichten, der heimlichen Gärten und barocken Winkel, von Büros und Business, von Start-ups und hektischem Treiben. Prag lebt den Wandel seit Jahrhunderten und geht ein spannungsreiches Wechselspiel aus Tradition und Moderne, aus Gegenwart und Vergangenheit ein.

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Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Zu k.u.k.-Zeiten war es eine Kaserne, heute ist es laut Eigenwerbung eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren Osteuropas: Im Palladium warten unzählige Läden, Restaurants und Bars auf…
Auf der 10 m breiten und 520 m langen Brücke buhlen heute ukrainische Karikaturisten, tschechische Puppenspieler und amerikanische Gitarristen um die Aufmerksamkeit der Passanten. 400 Jahre lang war…
Auf Prags ältestem Platz wurden schon im 12. Jh. Waren umgeschlagen: Damals nannte man ihn "Großer Platz" und handelte mit Gewürzen und Gemüse, Schmuck und Seide, Holz und Vieh. Zuvor mussten die…
Was wie kunstvoll arrangiert aussieht, entstand aus purer Platznot: Weil auf einem jüdischen Friedhof Gräber nicht nach einer bestimmten Zeit "aufgehoben" werden dürfen, musste hier Jh.elang neue…
Das Touristenamt hat in der schmalen Furt an manchen Tagen mehr Besucher gezählt als auf der Karlsbrücke. Das einzige Gold, das hier je hergestellt wurde, waren wohl die Erzählungen von Franz Kafka…
Die Altneusynagoge wurde um 1275 errichtet und ist die älteste gotische Synagoge Europas. In der zweischiffigen Halle beeindruckt v.a. die präzise Steinmetzarbeit, z.B. am Eingangsportal mit seinen…
Prags berühmtestes Kaffeehaus ist immer noch Treffpunkt von Literaten. Das größte Plus des Art-déco-Cafés sind wohl seine großen Fenster: Sie eröffnen einen traumhaften Blick auf Moldau und…
Wenn diese Traditionskneipe unweit des Altstädter Rings um Punkt 3 Uhr ihre Türen öffnet, steht meist schon eine Schlange Durstiger vor der Tür. Hier gibt es eine verschworene Gemeinschaft von…
Hradčany, die Burgvorstadt, wurde 1320 gegründet. Karl IV. erweiterte das Viertel um das für seine wertvolle Bibliothek berühmte Strahov-Kloster, Teile des Petřín-Hügels und den Ort Pohořelec…
Der Petrin-Hügel mit seinen Obstwiesen und seiner weiten Aussicht gehört zu den Lieblingsorten der Prager. Von der Tramstation Hellichova führt eine Standseilbahn nach oben zum Aussichtsturm von…

Reisezeit

Januar
mäßig
1°C
Februar
mäßig
3°C
Während der Osterzeit zieht es besonders viele Touristen nach Prag
März
mittel
9°C
Während der Osterzeit zieht es besonders viele Touristen nach Prag
April
mittel
14°C
Mai
gut
19°C
Juni
gut
23°C
zahlreiche attraktive Open-Air-Events
Juli
gut
25°C
zahlreiche attraktive Open-Air-Events
August
sehr gut
24°C
September
gut
21°C
Oktober
gut
13°C
November
mäßig
7°C
In der Vorweihnachtszeit finden mehrere Weihnachtsmärkte statt
Dezember
sehr gut
2°C

Die beste Reisezeit für Prag sind die Monate August und Dezember. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 13° Celsius erreicht. Die sonnigsten Monate sind Mai, Juni, Juli und August mit durchschnittlich 8 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 1° Celsius bei 6 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 13° Celsius und die Nachttemperatur bei 5° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 7 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Mai, Juni, Juli und August.

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Schön global

Eine chinesische Reisegruppe folgt artig ihrem Stadtführer, koreanische Brautpaare posen für den Fotografen, auf der Jagd nach dem romantischsten Hochzeitsfoto. Prag gehört zu den schönsten Städten der Welt, und das spricht sich schnell herum. Dabei fasziniert die Touristen aus Asien an Prag genau das Gleiche wie die Euro-Weekender aus den nahen Nachbarländern: die märchenhafte Stadtkulisse voller Kirchen und Paläste, die majestätische Karlsbrücke mit ihrer spektakulären Statuengalerie, die versteckten Gärten und stillen Gässchen. Doch Prag ist alles andere als ein betuliches Museum: Lass dich im Zentrum vom quirligen Leben mitreißen oder entdecke die junge Szene in den aufblühenden Vorstädten. Boutiquen, Bars und Bistros, aber auch brave Bürger im Bierdunst – Prag ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Und dabei immer noch erfreulich günstig.

Europäisches Erbe

Heute ist Prag die Hauptstadt eines kleinen Landes mit gerade einmal 10 Mio. Einwohnern, eine Metropole aus der zweiten Reihe – doch das war nicht immer so. Zweimal wurde von hier aus halb Europa regiert. Unter Kaiser Karl IV. wuchs Prag im 14. Jh. zur damals größten Stadt des Kontinents heran, zu einem Machtzentrum, einem Mekka der Künste und zur Hauptstadt des Heiligen Römischen Reichs. Karlsbrücke, Universität oder die komplette (gar nicht so neue) Neustadt – vieles im Bild und im Leben der Stadt erinnert an diesen großen Herrscher. Den zweiten Boom erlebte Prag an der Wende vom 16. zum 17. Jh. unter dem sonderlichen, kunstversessenen Habsburger Rudolf II., der seinen Kaiserthron auf dem Prager Hradschin aufstellen ließ. Der Adel des Reichs tat es ihm nach – die Ansammlung prachtvoller Palais im Renaissance- und Barockstil rund um die Burg und auf der Kleinseite zeugen bis heute von dem Wettbewerb, dem Kaiser möglichst nahe zu sein. In den folgenden Jahrhunderten sank die Bedeutung Prags – für das Stadtbild war gerade das ein Segen. Was anderenorts durch Modernisierungen zerstört wurde, blieb in Prag erhalten. Heute besitzt die Stadt eine der weitläufigsten Denkmalzonen Europas, fast das ganze Zentrum gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Der Hradschin gilt als die größte geschlossene Burganlage weltweit. Für die Prager ist das die Erinnerung an ihre europäische Tradition. Es bringt sie deshalb schnell auf die Palme, wenn jemand ihre Stadt in Osteuropa verortet. Sie selbst sehen sich im Herzen des Kontinents, in Mitteleuropa. Typisch mitteleuropäisch sind auch die vielfältigen kulturellen Wurzeln Prags. Über Jahrhunderte lebten in der Stadt Tschechen, Deutsche und Juden nebenund miteinander. Das Zusammenleben war kompliziert und voller Spannungen, aber oft auch überaus fruchtbar. Es war gerade dieser Dreiklang der Kulturen, der Prag zu Beginn des 20. Jhs. zu einer der geistigen Schnittstellen Europas werden ließ. Die Namen zahlreicher Schriftsteller stehen beispielhaft für diese Epoche: Franz Kafka, Egon Erwin Kisch und Rainer Maria Rilke sind in Prag geboren und schöpften aus der Atmosphäre der Stadt, unter den Tschechen stehen ihnen etwa „Schwejk“-Erfinder Jaroslav Hašek und der spätere Literaturnobelpreisträger Jaroslav Seifert zur Seite.

Tschechisch & weltoffen

Die Zerschlagung der Tschechoslowakei durch Hitlers Wehrmacht, der Zweite Weltkrieg, der Holocaust und im Anschluss die Vertreibung der Deutschen beendeten die einzigartige kulturelle Vielfalt Prags auf grausame Weise. Ihre Spuren sind heute nur noch zu erahnen, wenn man durch die Reste des alten jüdischen Viertels streift oder deutsche Straßennamen an Altstadtfassaden entdeckt. Heute sind die Tschechen in der 1,2-Mio.-Stadt weitgehend unter sich, allenfalls begleitet von den Slowaken, von denen viele nach der Teilung der Tschechoslowakei 1993 hier blieben oder der Arbeit wegen kamen. Die größten nationalen Minderheiten sind heute die knapp 50 000 Ukrainer, meist junge Männer, die als Gastarbeiter die zahlreichen Prager Baustellen am Laufen halten, und die rund 10 000 Vietnamesen, die mit ihren kleinen Geschäften, Tante-Emma-Laden und Spätkiosk zugleich, die Stadt zusammenhalten. Das internationale und weltoffene Flair der Stadt ist vor allem den Touristen zu verdanken. Prag ist eine der meistbesuchten Städte Europas. Im Durchschnitt kommen 20 000 Besucher pro Tag, 7,5 Mio. im Jahr – magisch angezogen von den romantischen Gassen und malerischen Winkeln. Romantik-Blockbuster haben in China und Korea Prag noch vor Paris zur Traumstadt der Liebe werden lassen.

Von Fensterstürzen zu Kriegen 

Auf dem Hradschinplatz liegt einem Prag zu Füßen, das Panorama ist atemberaubend, und ungezählte Kirchturmspitzen machen klar, woher der Beiname des „hunderttürmigen Prag“ kommt. Was in der Stadt fehlt, sind nur die Gläubigen. Die Tschechen sind stolz auf den Titel des atheistischsten Volks in Europa; gut drei Viertel haben mit Gott und der Kirche nichts am Hut. Womöglich eine Reaktion darauf, dass der Streit zwischen den Konfessionen über Jahrhunderte die Geschichte der Stadt bestimmt hat – mit Konsequenzen für den ganzen Kontinent. Eine handgreifliche lokale Spezialität waren dabei die Prager Fensterstürze. Beim ersten wurden 1419 mehrere katholische Ratsherren von aufgebrachten protestantischen Hussiten aus einem Fenster des Neustädter Rathauses befördert – Auftakt für die Hussitenkriege. Auch beim zweiten Prager Fenstersturz ging es um konfessionelle Spannungen. Wütende Protestanten warfen 1618 zwei katholische Adlige aus der Prager Burg. Zwar überlebten die den 16 m tiefen Sturz. Doch mit diesem begann der Dreißigjährige Krieg, ein Religionskrieg, der ganz Europa verwüstete. Die Katastrophen des 20. Jhs. kamen ohne Gott aus: Im März 1939 marschierten Hitlers Truppen in Prag ein – der Auftakt zu Weltkrieg und Völkermord. Und im August 1968 walzten Panzer des Warschauer Pakts den Prager Frühling nieder und beendeten den Traum von einem „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“, wie ihn die Tschechen und Slowaken unter Alexander Dubček erhofft hatten.

Friedvolle Geistesgrößen

Doch auch positive Signale gingen von Prag aus, beispielsweise mit der Gründung der ersten Universität Mitteleuropas durch Karl IV. im Jahr 1348. Um 1600 galt der Hof von Rudolf II. mit den Astronomen Johannes Kepler und Tycho Brahe als eine Hochburg der Naturwissenschaften und ein Mekka der freien Künste. Aus einer Prager Adelsfamilie stammte Berta von Suttner, die Friedensaktivistin und erste Friedensnobelpreisträgerin. Und im November 1989 führten die unblutigen Massendemonstrationen der Samtenen Revolution zum Rücktritt der kommunistischen Regierung und machten den Weg frei für einen gesellschaftlichen Neuanfang unter der Führung von „Dichterpräsident“ Václav Havel.

Eine Stadt erfindet sich neu

Die Rückkehr Prags nach Europa ist geglückt. Mit einer Wirtschaftsleistung von knapp 180 Prozent des EU-Durchschnitts gehört die Stadt zu den zehn reichsten Regionen der Union. Die alten Industrievororte Karlín und Smíchov haben sich zu Bürostädten und Szenetreffs gemausert, die Region punktet mit ihrer großen industriellen Tradition, mit guter Ausbildung und pfiffigen Start-ups. Die Löhne in der Hauptstadt sind mit durchschnittlich 1500 Euro brutto im Monat zwar immer noch niedrig, doch dafür herrscht praktisch Vollbeschäftigung, und in puncto Lebenshaltungskosten ist Prag eine der günstigsten Metropolen Europas. Jenseits des Prager Speckgürtels sinkt der Lebensstandard jedoch rapide und die Probleme wachsen. In der Provinz sind die Prager daher nicht immer gut gelitten. Modernisierung und Neuerfindung der Stadt nach 1989 wurden in einem Tempo vollzogen, das manchem Bewohner den Atem raubt. Wo gestern noch ein kleines Lebensmittelgeschäft war, sitzt heute eine Sushibar, und aus dem traditionsreichen Kleinseitner Café wurde eine Starbucks-Filiale. Doch die Zeit, in der immer neue Zweigstellen der großen Fast-Food- und Modeketten der Ausdruck von Aufbruch und Aufschwung waren und junge Familien von einem Reihenhaus in den rasch wachsenden Satellitenstädten im Speckgürtel träumten, sind vorbei. Die Prager erobern ihre Stadt zurück – kreativ und mit Pfiff. In leer stehenden Industriearealen entstehen Ateliers, Kunstzentren und Coworking- Spaces, kleine Cafés und Bars sind die Kristallisationspunkte für neues urbanes Leben in den Vierteln. Jung-Cafetier Ondřej Kobza verteilt Straßenpianos in den Gassen; Märkte und Gastrofestivals etablieren sich, auf der Partymeile Náplavka tobt das Leben bis in die Nacht – die jungen Prager nehmen den öffentlichen Raum ihrer Stadt wieder in Besitz.

Verführerin mit tausend Schleiern

Das junge Leben und die alte Stadt – Tradition und Moderne sind in Prag keine Gegensätze. In den Gassen und Winkeln zwischen den Palästen von Altstadt und Kleinseite haben sich Mystik und Magie der Stadt erhalten. Das Gewirr der versteckten Gässchen ist wie geschaffen dafür, den Reiseführer zuzuschlagen und sich in ziellosen Spaziergängen in der Atmosphäre Prags zu verlieren. Wenn im November Nebelschwaden über den Plätzen hängen, dann wirkt in Prag die Vergangenheit intensiver als die Gegenwart. Eine „Verführerin mit tausend Schleiern“ hat der aus Tschechien stammende Filmregisseur Miloš Forman die Stadt Prag einmal genannt. Ihren unwiderstehlichen Reiz hat sie bis heute behalten.

Praktische Hinweise

Anreise

Aus Richtung Nürnberg führt ab dem Grenzübergang Waidhaus/Rozvadov eine Autobahn über Plzěn (Pilsen) nach Prag (D5/E50), die Autobahn aus Richtung Dresden (D8/E55) ist bis auf ein kurzes Teilstück zwischen Ústí nad Labem (Aussig) und Lovosice inzwischen fertig, und aus Richtung Österreich ist die schnellste Verbindung die Bundesstraße (E55) über České Budějovice (Budweis).

Für die Nutzung der Autobahnen und zahlreicher Schnellstraßen ist eine Vignette erforderlich (Preis nach Gültigkeitsdauer).

Von Frankfurt/Main gibt es täglich mehrere Verbindungen (6 Stunden), ebenso von München (6 Stunden) und Berlin (5 Stunden). Eine Hin- und Rückfahrt von Frankfurt kostet etwa 200 Euro, von München ca. 110 Euro. Die Züge enden am zentralen Hauptbahnhof (Hlavní nádraží), einige auch schon an der Station Nádraží Holešovice im gleichnamigen Stadtteil; beide mit Metroverbindung zum Zentrum.

Zwischen einigen deutschen Städten und Prag bestehen regelmäßige Busverbindungen. Sie sind nicht gerade bequem, aber billig und enden an einem der großen Busbahnhöfe in Prag. Vorsicht aber vor Passagieren, für die man „etwas für Verwandte“ mitnehmen soll. Oft genug handelt es sich bei diesen Dingen um Schmuggelware.

Prags Flughafen Ruzyně liegt 16 km vor der Stadt. Tagsüber fahren dort ungefähr alle zehn Minuten zwei Linienbusse ins Zentrum (Fahrpreis 26 Kč): die 100 in den Westen der Stadt zur Station Zličín der Metrolinie B, die 119 zur Station Djevická der Metrolinie A. Außerdem gibt es den Airport-Express-Bus (AE), der zwar etwas mehr kostet (50 Kč), dafür aber alle 30 Minuten direkt zum Hauptbahnhof (Hlavní nádraží) fährt. Alle Verbindungen gelten natürlich auch in der Gegenrichtung. Wer mit dem Taxi fahren will, sollte sich an die meist gelben Wagen der Firma AAA halten. Der Preis ins Zentrum dürfte je nach konkretem Ziel bei ungefähr 600 Kč liegen. Tipp: Transfer mit dem Sammeltaxi, einem weißen Minibus der Firma Cedaz, der für etwa 120 Kč ab und zum Náměstí Republiky fährt. Billigflüge nach Prag bietet unter anderem Germanwings an.

Auskunft vor der Reise

Tschechische Zentrale für Tourismus

Große Friedberger Straße660313Frankfurt069 21998587

Wilhelmstraße4410117Berlin030 2044770

– im Internet: www.czechtourism.com

Auskunft in Prag

PIS (Prager Informationsdienst)

Staroměstské náměstí1Altstädter Rathaustgl. 9–20 Uhr

Rytířská31Mo–Fr 9–19 Uhr

Wilsonova8HauptbahnhofMo–Sa 10–18 Uhr

Terminal2Flughafentgl. 8–20 Uhr

221714444

Auto

In Tschechien herrscht absolutes Alkoholverbot. Innerhalb der Ortschaften beträgt die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, außerhalb 90 km/h, auf Autobahnen 130 km/h. Es gilt ganzjährig Lichtpflicht.

Im Zentrum von Prag gibt es fast nur Parkplätze für Anwohner (blau gekennzeichnet), Falschparker müssen mit Bußgelder bis zu 5000 Kč rechnen. Eine Alternative zu den teuren Parkdecks (ca. 1000 Kč/24 Std.) sind bewachte Parkplätze (ca. 50 Kč/Std.). Ein Parkhaus gibt es z. B. am Náměstí Jana Palacha, Einfahrt vom Dvořákovo nábřeží.

Mitfahrzentrale: Town To Town777019440www.spolujizda.cznur nachmittags und abends

Banken & Geldwechsel

Zum Bargeldtausch in einer Bank benötigt man den Personalausweis. Wechselstuben verlangen meist viel höhere Gebühren als Banken. Im Zentrum gibt es zahlreiche Geldautomaten. Fast alle Hotels, Geschäfte und Restaurants akzeptieren Kreditkarten, viele auch Euro.

Kreditkartenverlust (Notfalltel.)

American Express 222800222 Visa, Eurocard 272771111 Diners Club 267197450 zentrale Notfallnr. 116116

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Vlašská19257113111www.prag.diplo.deMetroAMalostranská

Österreichische Botschaft

Viktora Huga10257090511www.aussenministerium.at/pragMetroBAnděl

Schweizer Botschaft

Pevnostní7220400611www.eda.admin.chMetroADejvická

Einreise

Tschechien ist Mitglied des Schengen-Raums, Passkontrollen gibt es also nicht. Den Personalausweis müssen Sie aber trotzdem dabeihaben.

Fundbüro

Karolíny Světlé5224235085MetroBNárodní třída

Gesundheit

Der Erste-Hilfe-Dienst steht im Notfall zur Verfügung, die Behandlung ist in der Regal kostenlos.

– Nachtdienst-Apotheke: LékárnaPalackého5224946982

– Krankenhaus: Hospital Na HomolceRoentgenova2257271111ab Metrostation Anděl (Linie B) mit Bus 167 bis Endstation, fremdsprachiger Dienst

– Zahnärztlicher Notdienst: Spálená12222924268

Internetcafés

In Prag stehen zahlreiche Terminals in Internetcafés zur Verfügung, z. B. im Káva Káva KávaNárodní37, im SpikaDlážděná4, bei Bohemia BagelMasná2 und im The GlobePštrossova6.

Kartenvorverkauf

TicketcentrumRytířská31 und Altstädter Rathaus; Bohemia TicketMalé náměstí13; TicketproVáclavské naměstí38

Notruf

Zentraler Notruf112; Feuerwehr150; Polizei158; Pannenhilfe1230; Rettungsdienst155

Öffentliche Verkehrsmittel

Im öffentlichen Personennahverkehr können gleiche jízdenky (Fahrkarten) für Straßenbahn, Metro und Bus benutzt werden. Das 24-Kč-Ticket gilt für Fahrten bis zu 30 Min., das 32-Kč-Ticket für 90 Min. Dabei können Sie beliebig oft umsteigen. Kinder im Alter zwischen zehn und 15 Jahren sowie Senioren ab 65 Jahren zahlen die Hälfte. Kinder, die jünger als zehn sind, fahren umsonst. Haben Sie einen Hund oder ein großes Gepäckstück dabei, müssen Sie dafür ein 16-Kč-Ticket lösen. Einzelfahrscheine gibt es – falls vorhanden – am Automaten an der Haltestelle oder aber an Kiosken, Netz- oder Tageskarten in den beiden Flughafenterminals und in der Metrostation Muzeum: 24-Std.-Ticket 110 Kč, 72-Std.-Ticket 310 Kč.

Schwarzfahren kostet 400 bis 1000 Kč, Kontrollen sind häufig. Die tramvaj (Straßenbahn) verkehrt bis in die Vorstädte, die Hauptstrecken werden nachts von den 50er-Linien befahren, die zentrale Umsteigestation ist dann Lazarská. Die Metro fährt zwischen 5 und 24 Uhr.

Post

Hauptpost: Jindřišská14221131111MetroA, BMůstek. Briefe und Postkarten ins europäische Ausland kosten 20 Kč.

Preise & Währung

Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Kč. Banknoten sind in Scheinen zu 100, 200, 500, 1000, 2000 und 5000 Kč erhältlich.

Prag ist für westliche Touristen immer noch günstig. Unterschätzen Sie aber nicht die Geschäftsleute im Zentrum der Stadt: In den Restaurants, Hotels und Läden dort zahlen Sie Großstadtpreise. Stabil und günstig sind die Preise für Kultur: Kinokarten kosten etwa 170 Kč, Museen zwischen 70 und 200 Kč, für gutes Theater oder ein Konzert sollten Sie 700 Kč rechnen. Bei Discos bzw. Clubs steigt der Preis durchaus von sonst 150 auf 400 Kč, wenn ein ausländischer DJ auflegt bzw. ein internationaler Star auftritt.

Sammeltickets

Der Prager Informationsdienst PIS bietet für 400 Kč ein Sammelticktet für zehn Sehenswürdigkeiten an, den Ten Prague Monuments Pass. Damit können Sie innerhalb von drei Tagen viele Türme besteigen: den Aussichtsturm auf dem Petřín, den Pulverturm, die Türme der Karlsbrücke, des Altstädter Rathauses, der Kleinseitner St.-Niklas-Kirche. Außerdem stehen Ihnen das Spiegellabyrinth auf dem Petřín und das Schloss Ctěnice mit dem Kutschenmuseum offen. Kaufen können Sie den Pass in den jeweiligen Objekten.

Kaum zu schaffen sind all die Sehenswürdigkeiten, zu denen einem die Prague Card die Türen öffnet. Über 50 Museen und Denkmäler können Sie sich damit besuchen – angefangen von der Burg und dem Altstädter Rathaus über die Nationalgalerie bis hin zum Spiegellabyrinth auf dem Petřín. Für einige Sehenswürdigkeiten gibt es allerdings nur Preisnachlässe – und die Objekte des Jüdischen Viertels gehören gar nicht zum Umfang des Tickets. Die Prague Card gibt es in den PIS-Filialen oder aber online unter www.praguecitycard.com. Sie ist entweder zwei (790 Kč), drei (980 Kč) oder vier Tage (1200 Kč) gültig.

Stadtführungen

Offizielle Fremdenführer und Rundfahrten kann man beim Prager Informationsdienst PIS buchen. Zahlreiche Reisebüros in der Stadt bieten nahezu identische Ausflüge zu recht unterschiedlichen Preisen an – ein Vergleich der verschiedenen Offerten lohnt sich in jedem Fall. Größte Anbieter sind das Prague Tourist CentreEcke Rytířská/Na můstku224212209 und Martin TourŠtěpánská61224212473 sowie Sandeman's New Europe Prague (nur übers Internet zu buchen: www.newpraguetours.com). Über alternative Stadtrundgänge informieren Plakate (auch in Deutsch und Englisch) im Zentrum. Treffpunkt ist meist der Pulverturm am Náměstí Republiky oder der Altstädter Ring.

Ein besonderes Erlebnis ist Prag vom Schiff aus. Plätze können Sie am Kai (Rašínovo nábřeží oder Dvořákovo nábřeží) oder bei ČedokNa příkopě18221447242 buchen.

Taxi

Trotz des im Jahr 2007 eingeführten Tarifs von 28 Kč pro km verlangen einige Fahrer immer noch Fantasiesummen. Verlassen kann man sich aber in der Regel auf die Dienste der beiden großen Taxi-Unternehmen AAA (1 4014, 222333222) und City-Taxi (257257257). Eine kleine Hilfe erhalten Besucher an zentralen Stellen der City durch „fair place“-Schilder, die überprüfte Taxistände ausweisen. Dort werden außerdem Orientierungspreise für besonders frequentierte Strecken aufgelistet. Generell gilt: Bestehen Sie darauf, dass der Taxameter eingestellt wird – das ist Pflicht. Wer Preise aushandelt, zahlt immer drauf.

Die Quittung muss aus dem Taxameter ausgedruckt werden, handschriftliche Belege haben keine Gültigkeit. Die Grundgebühr für eine Fahrt beträgt übrigens 40 Kč, Wartezeit wird mit bis zu 6 Kč/Min. verrechnet. Sollten Sie das Gefühl haben, über den Tisch gezogen worden zu sein, können Sie sich im Rathaus (Mariánské náměstí2) beschweren. Ob das viel bringt, ist allerdings fraglich. Denn die Stadt weiß ohnehin seit Jahren, dass im Taxigewerbe zahlreiche schwarze Schafe unterwegs sind.

Ein Tipp für Autofahrer, deren Alkoholpegel über der strengen Null-Promillegrenze liegt: Die sogenannten „blauen Engel“ (Modrý anděl 737222333) fahren Sie in Ihrem eigenen Wagen sicher nach Hause.

Telefon & Handy

In Tschechien sind alle Nummern neunstellig, sowohl im Fest- als auch im Mobilnetz. Der Landesvorwahl 00 420 folgt keine lokale Vorwahl, da diese in die Festnetznummern integriert ist. Handynummern beginnen nicht mit 0, sondern mit 6 oder 7. In Notfällen hilft die Auskunft weiter: 1180. Es gelten die üblichen Vorwahlen nach Deutschland (0049), Österreich (0043) und in die Schweiz (0041).

Telefonkarten (telefonní karta) gibt es bei der Post (pošta) und in Kiosken und Tabakläden (trafika). Mittlerweile rund um die Uhr bietet die O2 Telefónica den günstigen Xcall mit der Zusatzvorwahl 970 an – z. B. telefoniert man dann unter 970 00 49 für ca. 4 Kč/Min. nach Deutschland. Das gilt allerdings nur für Anrufe vom Festnetz, aus Telefonzellen liegen die Kosten bei etwa 15 Kč/Min.

Handybesitzer benötigen wegen des oft üblichen Erdungsstifts in der Steckdose für manche Aufladegeräte einen Adapter.

Touristennepp

Prag ist natürlich keine Hochburg des Verbrechens. Es gibt aber, wie in vielen Städten, Nepper und Betrüger. So kann es passieren, dass im Restaurant Gedeck, Livemusik oder der freundlich angebotene Schnaps auf die Rechnung aufgeschlagen werden. Wenn Sie mit einer Rechnung unzufrieden sind, bitten Sie um ein Gespräch mit dem Geschäftsführer. Der hat in den meisten Fällen wenig Interesse an einer unangenehmen Szene. Allgemein gilt: Lassen Sie sich immer eine nachvollziehbare Quittung geben, oder rufen Sie im Ernstfall die Polizei. Die mag Abzocker gar nicht.

Äußerste Vorsicht ist bei Kleinkriminalität geboten: Taschendiebe tarnen sich in der Metro als Touristen und greifen hinter ausgebreiteten Stadtplänen zu, andere geben sich in einer Seitenstraße als Zivilpolizisten aus und konfiszieren „Falschgeld“ aus Ihrer Brieftasche. Diese Banden gehen im Zweifelsfall mit brutaler Härte vor!

Wenn Sie mit offiziellen tschechischen Stellen nicht zufrieden sind, wenden Sie sich an die Deutsche Botschaft (Sondernummer für Notfälle: 257533873).

Veranstaltungs-Kalender

Donnerstags erscheinen die deutschsprachige „Prager Zeitung“ sowie die englischsprachige „Prague Post“ mit einem kompletten Veranstaltungsprogramm. In vielen Gaststätten und in PIS-Filialen liegen außerdem Gratismagazine zum Mitnehmen aus. Einen besonders guten Überblick bietet das Gratismagazin Houser.

Zoll

Zollkontrollen an der Grenze gibt es zwar nicht mehr, Stichproben sind aber durchaus möglich. Pro Erwachsenem darf man bei der Einreise aus Tschechien Folgendes zollfrei mitführen: 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak sowie 110 l Bier, 90 l Wein, 10 l Spirituosen und Medikamente für den Eigenbedarf. Auch die Einfuhr von Kraftstoff ist limitiert: Zusätzlich zu einem vollen Tank darf man einen 20-Liter-Reservekanister dabei haben.

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

März/April

Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

8. Mai

Ende des Zweiten Weltkriegs

5. Juli

Tag der slawischen Apostel Kyrillos und Methodios

6. Juli

Tag der Verbrennung des Predigers Jan Hus in Konstanz 1415

28. September

Tag des hl. Wenzel

28. Oktober

Gründungstag der Tschechoslowakischen Republik 1918

17. November

Tag des Freiheitskampfes

24.–26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen

Januar

Neujahrskonzert: Gute Auftritte an verschiedenen Orten über den 1. Januar verteilt. Insider schwören auf das Konzert der Prager Symphoniker im Repräsentationshaus (Obecní dům). MetroBNáměstí Republiky

Neujahrsfeuerwerk: An Silvester lassen es Hotels und Privatleute krachen, am 1. Januar die Stadt. Beginn: meist 18 Uhr

Februar

Holiday World: Große Prager Freizeitmesse auf dem Ausstellungsgelände Výstaviště. MetroCNádraží Holešovice

März

Matthäus-Kirmes: Prags ältester Rummelplatz auf dem Ausstellungsgelände Výstaviště. MetroCNádraží Holešovice

Febiofest: internationale Filmtage Ende März; bekannte Schauspieler und Regisseure sind zu Gast. www.febiofest.cz

Mai/Juni

Prager Frühling: Anlässlich dieses klassischen Musikfestivals gastieren Mitte Mai–Mitte Juni ausländische Spitzenmusiker in Prag. Karten frühzeitig besorgen! Obecní důmMetroBNáměstí Republikywww.pragerfruhling.de

Prager Buchmesse: Mitte Mai präsentieren Verlage aus vielen Ländern ihre Neuerscheinungen. AusstellungsgeländeVýstavištěMetroCNádraží Holešovicewww.svetknihy.cz.

Khamoro: Stimmungvoll und mitreißend – das internationale Roma-Musikfestival findet Ende Mai statt. www.khamoro.cz u. a. im Klub RoxyMetroBNáměstí Republiky

Dance Prague: Präsentation von zeitgenössischem Tanz im Juni. Divadlo Ponec Husitská24 aMetroBNáměstí Republikywww.tanecpha.cz

Neun Pforten: Festival der tschechischen, deutschen und jüdischen Kultur mit Film, Theater und Kunst. Erster Teil im Juni, zweiter im Oktoberverschiedene Veranstaltungsortewww.9bran.cz

United Islands: Umsonst und draußen – ein ganzes Wochenende lang gibt es Ende Juni auf mehreren Moldauinseln Worldmusic, Rock und Jazz. Ein Happening, das längst schon zur Tradition geworden ist. www.unitedislands.czu.a. auf der Kampa und der Schützeninsel (Střelecký ostrov)Straßenbahn9, 12, 20, 22Újezd

Juli

Folklorefestival: Musik, Handwerk und Tanz rund um den Obstmarkt Ovocní trh – mal im Juli, mal im August. MetroBNáměstí Republiky

September

Struny podzimu („Herbst-Saiten“): hochkarätig besetztes Musikfestival (bis November), das den Brückenschlag zwischen Klassik und Moderne wagt. Mit lokalen und internationalen Größen aus Klassik, Jazz und Worldmusic. www.strunypodzimu.czu. a. im RudolfinumMetroAStaroměstská

Oktober

AghARTA Prague Jazz Festival: gewinnt wegen der vermehrten Teilnahme internationaler Künstler an Ansehen. AghARTA Jazz Centrum Železná16MetroA, BMůstekwww.agharta.cz

November

Theaterfestival in deutscher Sprache: Ein Dutzend Bühnen präsentiert neben Klassikern auch zeitgenössische Stücke aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Divadlo na Vinohradech MetroANáměstí Míruwww.theater.cz

Dezember

Weihnachtsmarkt: Budenzauber mit viel Glühwein und viel Kunsthandwerk. Staroměstské náměstíMetroAStaroměstská

Bloss nicht

Irgendwo parken

Von den Gerüchten, die über die angeblich so starke Kriminalität in Prag kursieren, stimmt eines leider doch: Die Stadt ist ein Zentrum der Autoknacker. Daher lohnt es sich in jedem Fall, den eigenen Wagen in einem Parkhaus oder auf einem bewachten Parkplatz abzustellen. Wenn Sie dennoch an der Straße parken (was ohnehin fast nur an Parkuhren erlaubt ist), sollten Sie nichts im Wagen liegen lassen und das Handschuhfach öffnen.

Auf Kulturnepp reinfallen

In Prag können Sie großartige Kulturveranstaltungen erleben – aber leider auch viel überteuerten Touristenquatsch angedreht bekommen. Besonders verdächtig: Ticketverkäufer in bunten Mozartkostümen und anderen Verkleidungen. Sie werben meist für Konzerte mit lieblos zusammengestellten Klassikhits.

In jedes Taxi steigen

Steigen Sie nie in ein Taxi ein, das an einem für Touristen interessanten Ort wartet (Altstädter Ring, Wenzelsplatz). Allzu oft sind solche Wagen mit einem manipulierten Taxameter ausgerüstet. Lassen Sie sich auch nicht auf Preisverhandlungen vorab ein – dabei zahlen Sie am Ende immer drauf. Halten Sie sich einfach an die großen Unternehmen AAA und City-Taxi. Bei Betrugsverdacht gilt: Verlangen Sie wenigstens eine Quittung für die Polizei.

Zu sorglos und zu vertrauensselig sein

Prag ist eine friedliche Stadt, in der man sich auch nachts und auf Seitenstraßen sicher fühlen kann. Trotzdem gilt: Wo Touristen sich drängen, gibt es auch Taschendiebe. Ärgerlich ist das Thema Nepp im Restaurant: Manch ein Kellner genehmigt sich gern selbst ein Trinkgeld. Prüfen Sie daher die Rechnung, und sollte sie nicht stimmen, klären Sie die Angelegenheit am besten mit dem Geschäftsführer. War der Service dagegen gut, ist ein Trinkgeld von 10 Prozent üblich.

Schwarz wechseln

Noch immer begegnen einem am Wenzelsplatz jene zwielichtigen Gestalten, die den Schwarztausch von Geld anbieten. Ignorieren Sie deren Angebote! Sonst wissen Sie nachher nur, wie polnische Złoty oder eine Prager Polizeiwache aussehen. Auch der Tausch in Wechselstuben kann wegen hoher Gebühren teuer werden. Am einfachsten ist es, mit der EC-Karte an den zahlreichen Bankautomaten Kronen zu ziehen.

Unachtsam über den Zebrastreifen gehen

Als Fußgänger lebt man in Prag gefährlich – auch auf dem Zebrastreifen. Rechnen Sie nicht damit, dass die Autofahrer anhalten. Und gucken Sie vor allem danach, ob sich eine Straßenbahn nähert: Die hat nämlich Vorfahrt – auch auf dem Zebrastreifen!

Bücher & Filme

Zu Hause in Prag – manchmal auch anderswo

Autobiografie der jüdischen Schriftstellerin Lenka Reinerová (1916–2008), letzte Vertreterin der deutschsprachigen Prager Literatur

Tschechien für Deutsche – Eine Nachbarschaftskunde

Einführung in Geschichte und Gegenwart Prags und der Tschechischen Republik, verfasst 2006 von Hans-Jörg Schmidt, einem der besten Kenner des Landes

Gottland

Wie tickt Tschechien? Die spannenden Reportagen des polnischen Journalisten Mariusz Szczygiel aus dem Jahr 2008 über das Prager Stalindenkmal, Karel Gott oder Jan Palach erklären Historisches – und machen Tschechien heute verständlich

Kolya

Ein Prager Musiker und eingefleischter Junggeselle nimmt einen kleinen russischen Jungen auf. Langsam kommen die beiden sich näher und erleben gemeinsam die Samtene Revolution im Herbst 1989. Jan Svěráks Film wurde 1997 mit dem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet

Pan Tau

Für viele eine Kindheitserinnerung: Die Abenteuer des stets lächelnden Herrn mit der Melone aus den 1960er- und -70er-Jahren produzierte das Tschechoslowakische Fernsehen zusammen mit dem WDR

Amadeus

Der in die USA emigrierte tschechische Regisseur Miloš Forman drehte in Prag in den 1980er-Jahren „seinen“ Mozart-Film

-4-1 °C
2 h/Tag

Fakten

Einwohner 1.324.277
Fläche 496 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 15:17 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

5h 23min
6h 36min
1h 5min
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