Polnische Ostseeküste

Polnische Ostseeküste Essen & Trinken

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Im romantischen Terrassenrestaurant sitzt man am besten am Fenster oder in einer der gemütlichen Nischen, bei warmem Wetter auch auf die Terrasse, und genießt den Blick auf die Mottlau und die…
Das Restaurant mit stilvollem Ambiente befindet sich in einem eleganten Palais. Die typisch polnische Küche mit regionalen kaschubischen Einflüssen überzeugt mit einer großen Auswahl an Fisch,…
Die Fischbar direkt am Strand ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt am Mittag. Man sitzt - drinnen oder draußen - an langen Holztischen mit Seeblick. Lecker schmecken die panierten Krabben, dazu…
Das moderne Ambiente dient tagsüber als Café, abends wird es zum Szenetreff, am Wochenende mit diversen DJ-Sets. Die bunten Longdrinks genießt man entweder an der beleuchteten Theke oder in…
Das elegante Restaurant im Erdgeschoss einer prächtigen Barockresidenz, mitten im Park des alten Stadtteils Oliwa, macht Eindruck. Sofas schaffen romantische Ecken, im Hintergrund läuft klassische…
Nur wenige Meter vom Strand entfernt bietet dieses Restaurant italienische und Mittelmeerküche in elegantem Ambiente: Hier wird der Heilbutt mit Knoblauchöl serviert. Lecker schmecken auch Heringe…
Danzigs ältestes Lokal, seit 1918 ein paar Schritte nördlich des Fischmarkts, wurde komplett umgestaltet. Alles Antiquierte ist gewichen, doch die Tradition wurde nicht verraten: Die Ziegelwände…
Hier gibt es traditionelle polnische Küche, doch ergänzt wird die Speisekarte mit italienischen und französischen Spezialitäten. Zum Angebot gehören leckere Suppen wie zum Beispiel die…
Slowinzische und kaschubische Köstlichkeiten nach alten Rezepten sind die Spezialität dieses im rustikalen Fachwerkstil eingerichteten Restaurants. Probiere die Nusssuppe! Man kann hier auch…
Im elegant-maritimen "Fischmarkt" sucht man sich den gewünschten Fisch in der Vitrine aus und verspeist ihn im Kaminsaal oder draußen auf der Terrasse. Sehr gut sind freilich auch die…
Auf der historischen Seebrücke über den Ostseewellen speisen.
Auserlesene fernöstliche Delikatessen mit Originalzutaten und Gewürzen, zubereitet von Thaiköchen in der offenen Küche des stimmungsvollen Wintergartenrestaurants an der Promenade.
Das Restaurant ist ein Paradies für Kartoffelliebhaber, denn solche Kreationen hat man noch nie gekostet: kross gebacken, nach Belieben gefüllt, z.B. mit Kaviar oder Gorgonzolacreme. Klar, dass es…
Das Innere schillert in allen roten Farbnuancen. Eine gelungene Mischung aus bürgerlicher Tradition und Modernität. Mache es dir bequem auf einem der roten Sofas und lasse dir das Zimteis mit Birne…
Hier werden in einem alten Speicher direkt am Yachtanleger typisch bayerische Küche und polnische Spezialitäten serviert, dazu ordentliche Salatportionen, leckerer Fisch oder ein schmackhaftes Stü…
Etwas außerhalb des Zentrums an der Küstenstraße Richtung Mrzezyno, aber es lohnt! Fisch, Steaks, Wild, Geflügel, Schaschlyks – alles kommt hier frisch vom Grill. Das Lokal ist nicht von ungefä…
Das tolle Kellerlokal präsentiert sich im hippen Lounge-Style. Die modernen Kreationen der cuisine polonaise machen es zu einem der besten Restaurants an der polnischen Küste. Direkt am Markt,…
Rustikale Restaurants in den Pavillons der Hakenterasse. Im Colorado gibt es gute Steaks, im Columbus werden vor allem polnische Spezialitäten serviert. Schön sitzt es sich im Sommer draußen,auf…

Essen & Trinken

Jahrhundertelang war Polen eine Vielvölkerrepublik. Das schmeckt man: Russlands Piroggen sind hierzulande beliebt, aus der Ukraine kommt die berühmte Rote-Bete-Suppe. Der litauischen Tradition werden die gefüllten Pfannkuchen, der jüdischen Kochkunst süß-saure Fischspezialitäten zugeschrieben. Auch die deutsche Küche hinterließ kulinarische Spuren, wie Eisbein, das hier golonka heißt.

80 Liter Suppe pro Kopf und Jahr

Suppen und Eintöpfe werden in Polen liebend gern gegessen, und es gibt eine große Auswahl – von kaschubischer Nuss- bis zur klassischen Sauerampfersuppe (zupaorzechowa bzw. szczawiowa). Exotisch muten auch kapuśniak und ogórkowa an, Suppen aus Sauerkraut bzw. sauren Gurken. Auf keiner Karte fehlt barszcz, eine klare, köstliche und leicht säuerliche Rote- Bete-Suppe. Damit sie stärker sättigt, schwimmen „Öhrchen“ (barszcz z uszkami) darin, mit pikanter Fleischfarce gefüllte Mini-Teigtaschen. Oder es wird eine gefüllte Krokette (barszcz z krokietkiem) zur Suppe gereicht, die an eine Frühlingsrolle erinnert. Im Sommer wird barszcz mit Joghurt oder Buttermilch zur herrlich erfrischenden Kaltschale (chłodnik). Überhaupt fehlt bei kaum einer Suppe ein Schuss Sahne zur Geschmacksabrundung. Frische Kräuter, am liebsten Dill, sorgen für Farbe und Frische.

Frisches vom Fischer

Polen sind keine großen Fischesser. Gemäß katholischer Fasten-Tradition kommen Meeres- und Flusstiere bestenfalls freitags auf den Tisch. An der Ostsee, wo vielerorts täglich Kutter anlanden, ist das naturgemäß anders. Hier gibt es Fisch in Hülle und Fülle und auf vielerlei Art: gebraten (ryba smażona) oder geräuchert (ryba wędzona), gekocht, gedämpft oder in Aspik (ryba w galarecie). Das beste Aroma hat „Fisch im Wettermantel” (ryba w sztormiaku), d. h. in Pergamentpapier gebacken, damit er schön zart bleibt. Beliebt sind Dorsch (dorsz), Lachs (łosoś), Heilbutt (halibut) und Aal (węgorz). Allgegenwärtig ist Hering – in saurer Sahne, in Öl oder mit Knoblauch, Gurken und Zwiebeln. Gern landet Fisch auch in einem der vielen Sushi-Lokale – die polnischen Meister stehen ihren asiatischen Kollegen mittlerweile kaum nach.

Fleischeslust

„Von allen Gemüsesorten mag ich am liebsten Kotelett“, sagen die Polen scherzhaft, denn sie sind große Fleischesser. Dabei schwimmen Rind, Schwein und Geflügel gern in schwerer Soße. Beliebt sind Kohlrouladen (gołąbki) mit einer Füllung aus Hackfleisch und Reis, mit Tomatensoße. Rinderrouladen (zrazy) kommen im gut gewürzten Fond daher. Im Herbst werden viele Wildgerichte serviert, häufig Wildschwein und Reh (dzik bzw. sarnina). Ein Danziger Klassiker ist Ente mit Äpfeln und exotischen Gewürzen (kaczka z jabłkami).

Für Irritation sorgen übrigens sznycel und kotlet mielony: Beim ersten handelt sich keineswegs um ein paniertes Fleischstück, sondern um eine platte Frikadelle, und auch das zweite Gericht besteht aus Hackfleisch!

Nicht zu vergessen: Veggies!

Zu Fisch und Fleisch werden traditionell Kartoffeln gereicht. Gemüse als Beilage ist traditionell nicht so populär, doch gibt es oft Kohl (kapusta), klein geschnittene Rote Bete (buraczki), Möhren (marchewka) und Gurkenscheiben in saurer Sahne (mizeria) – gern auch alles zusammen als Rohkostteller (surówka). Bei einem so fleischlastigen Volk mag es erstaunen, dass es so viele Veggie-Lokale gibt. Die Töchter und Söhne der Fleischesser pflegen eine andere Esskultur, sie mögen’s leicht, kalorienarm und gesund. Lifestyle-Magazine sind voll von Veggie-Diäten, Bioläden boomen.

Craft Beer und Wodka

Gern trinken die Polen zum Essen Bier. Bekannte, im Land produzierte Marken – die längst internationalen Konzernen gehören – sind Żywiec, Okocim und Tyskie. Noch beliebter ist naturtrübes, nicht pasteurisiertes Craft Beer kleinerer, pommerscher Brauereien wie Alebrowar und Amber. Auch in Danzig wird gebraut: Im PG4, im Browar Piwa, im Browar Spółdzielczy oder in der Brovarnia kannst du tolle Hopfensäfte probieren.

Nachdem Wodka viele Jahre als Absturzdrink verpönt war, ist er heute wieder groß im Kommen: Das hochprozentige „Wässerchen“ wird in einem aufwendigen Destillationsprozess aus vergorenen Kartoffeln oder Getreide hergestellt. Es gibt klaren und mit Kräutern gewürzten Wodka, es gibt z. B. den „Auserwählten“ (Wyborowa) und als stärksten den 75-prozentigen Pajsachówka. Kult sind Pijalnia Wódki, Wodka-Trinkstuben, wo du für wenig Geld und zusammen mit einem pikanten Happen unterschiedliche Wodka- Sorten probieren kannst.

Den Gürtel lockern ...

Die Mahlzeiten sind reichlich. Schon zum Frühstück gibt’s Rührei und Würstchen, Käse, Wurst, schnittfesten Schichtkäse (biały ser), Tomaten oder Gurken, dazu Tee oder Kaffee. Bis zum Mittagessen hilft man sich mit einem Stück Hefekuchen (drożdżówka) und Tee weiter. Mittags, zwischen 13 und 14 Uhr, wird warm gegessen. Die Mahlzeit besteht meist aus Suppe, Hauptgang und Nachtisch. Als Getränk reicht man traditionell meist lauwarmes, verdünntes Kompott aus Erdbeeren oder Kirschen im Glas (kompot). Zu Abend isst man zwischen 19 und 20 Uhr. Auf den Tisch kommt normalerweise eine ähnliche Speisenauswahl wie beim Frühstück.

Spezialitäten

Vorspeisen

śledzie

Marinierte Heringe mit Zwiebeln

zurek w chlebie

Roggenmehlsuppe im ausgehöhlten Brotteig

karp po żydowsku

„Karpfen auf jüdische Art”, in Aspik süßsauer eingelegt

zupa rybna

Deftige Fischsuppe

Hauptgerichte

pierogi

Gekochte, gefüllte Teigtaschen:
- ruskie (Käse, Zwiebeln, Kartoffeln)
- z dzika (Wildschweinfarce)
- ze szpinakiem (Spinat)
- z grzybami (Pilze)
- z kapustą (Sauerkraut)

stek halibuta

Heilbuttsteak

smażony filet dorsza

Gebratenes Dorschfilet

kaczka z jabłkami

Gebratene, mit Äpfeln gefüllte Ente

potrawka cielęca

Kalbsragout

zrazy zawijane

Rouladen, mit Pilzen gefüllt

Beilagen

mizeria

Gurkensalat mit saurer Sahne und Dill

kasza gryczana

Buchweizengrütze

kopytka

Kartoffelklöße mit Speck

Nachspeisen

gofry

Waffel mit Obst und Schlagsahne

lody

Eis

szarlotka

Apfelkuchen

sernik

Quarkkuchen mit Rosinen

naleśniki z serem

Pfannkuchen mit Quark