© Mikhail Markovskiy/shutterstock

Kopenhagen

Check-in

Kann eine Stadt cool und hyggelig zugleich sein, also gut gebaut und kuschelig? Kopenhagen kann! Und das lässig. Die City und einige Viertel sind historisch-hübsch mit viel Kopfsteinpflaster, kupfernen Türmchen und Souterrains bestückt, während Architekten kühne Träume in umgenutzten Rand- und Hafengebieten verwirklichen dürfen. Und mittendrin regiert das Fahrrad.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Am Amagertorv lockt Illums Bolighus mit dänischem Design, residieren die Geschäfte von Royal Copenhagen mit dänischem Design, Porzellan, Glas und Silber. Im Sommer, wenn vor dem Café Norden und…
"Wenn sich das Volk amüsiert, politisiert es nicht." Mit diesen Worten überzeugte der Journalist Georg Carstensen (1812-57) König Christian VIII., vor den Stadtwällen einen Vergnügungspark bauen…
Das neue Schauspielhaus ist die jüngste Attraktion der Kopenhagener Kulturszene. Es fügt sich als ein Highlight dänischer Architektur in die Kopenhagener Skyline. Die Glasfassade bietet den…
Hier wohnt die Königin, genauer gesagt, im südöstlichen der vier Paläste. Ist sie zu Hause, weht auf dem Dach der Dannebrog, die dänische Flagge. Es war die Idee Frederiks V. (1723-66), rund um…
Eben noch von der historischen Altstadt verzaubert, zehn Minuten später in einer Welt futuristischer Stadtplanung: Für die einen mag die zehnminütige Fahrt mit der Metro (M1) Richtung Ørestad ein…
Rund um die Øksnehallen ist das Schlachthofviertel Kødbyen (Fleischstadt) entstanden. Die Schlachthäuser wurden in Studios und Designerbüros, die Wohnkasernen der Arbeiter in schicke…
Westlich sticht die h Jægersborggade heraus. Als deren Bewohner den Ruf einer Rocker- und Drogengegend satthatten, besetzten sie die gut zwei Dutzend Souterrainräume mit Inhabern, von deren…
Selbst beim Kurzurlaub ist eine ganztägige Hafenumrundung das tollste Erlebnis. Beim Flanieren, im Laufschritt oder auf dem Fahrrad, auf der ausgeschilderten "Harbour Circle Tour" kommst du gut in…

Reisezeit

Januar
mittel
2°C
Februar
mittel
2°C
März
mittel
5°C
April
gut
10°C
Mai
gut
16°C
Juni
sehr gut
20°C
Im Sommer besonders schön: Kopenhagens Streetfood-Märkte
Juli
sehr gut
22°C
Im Sommer besonders schön: Kopenhagens Streetfood-Märkte
August
sehr gut
21°C
Im Sommer besonders schön: Kopenhagens Streetfood-Märkte
September
sehr gut
18°C
Oktober
gut
12°C
November
mittel
7°C
Dezember
mittel
4°C

Die beste Reisezeit für Kopenhagen sind die Monate Juni, Juli, August und September. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 20° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Juni mit durchschnittlich 9 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur in den kältesten Monaten bei lediglich 2° Celsius bei durchschnittlich 10 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 12° Celsius und die Nachttemperatur bei 6° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 9 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Januar und Dezember.

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Kopfsprünge zwischen Kulturbauten

Seit der Jahrtausendwende boomt die urbane Entwicklung, wobei sich die Stadtplaner bisher einig waren: Hochhäuser passen nicht zu Kopenhagen. Das beginnt sich zu ändern, etwa 40 Hochhäuser sind geplant. Am Hafenkanal entstehen im Jahrestakt faszinierende öffentliche Bauten, die zumeist Publikum und Passanten sehr zugewandt sind. Etwa der „Schwarze Diamant“, der die Königliche Bibliothek beherbergt, das neue Königliche Schauspielhaus mit dem Ofelia Plads sowie am gegenüberliegenden Ufer eine Oper, die Dänemarks reichster Reeder der Stadt schenkte. Du kannst den lieben langen Tag am Innenhafen sitzen, smarte Leute und Gebäude bestaunen und sogar im sauberen Hafenwasser schwimmen gehen – Hafenbäder gibt’s genug.

Aufbruch in die Postmoderne

Viele ultraneue Visionen fürs Wohnen und Lernen werden in Ørestad auf der Insel Amager verwirklicht. Dieser neue Stadtteil wurde rasant auf eine Tabula rasa am Meer konstruiert. Das postmoderne Gegenstück zum historischen Zentrum ist wie ein kühn designter Laufsteg von morgen und hat in kurzer Zeit dem Architektenstar Bjarke Ingels einige Architektur-Oscars beschert. Und Kopenhagen bleibt in Aufbruchstimmung. Bis 2025 wird sich der frühere Industriehafen Nordhavn in ein Wohnund Geschäftsviertel verwandeln. 40 000 Kopenhagener sollen auf dem Areal wohnen – mit Blick auf Wasser und Kreuzfahrtschiffe. Der innere Hafenkanal bekommt ständig neue bauliche Eskapaden für Freizeit und Kultur. Direkt daneben lässt man den heute recht braven Kifferfreistaat Christiania in Ruhe, mal abgesehen von den Drogenrazzien der Polizei. Touristen stromern hier durch, und die meisten haben nichts gegen die würzige Luft. Gutbetuchte gehen direkt nebenan ins umgezogene Noma, das beste Restaurant der Welt mit radikal abgespeckter nordischer Küche – Mahlzeit für 300 Euro. 

Alles im grünen Bereich

Im Grünen ist’s hyggelig. Tolle Parks wie Frederiksberg Have laden zum entspannten Sitzen und Picknicken ein. Aber Kopenhagen ist auch ehrgeizig in Sachen Grün. Ziel: 2025 weltweit die erste klimaneutrale Metropole zu sein. Der öffentliche Nahverkehr wird zunehmend auf Elektromotoren umgestellt, 98 Prozent der Haushalte hängen am Fernwärmenetz. Wer sich’s leisten kann, fährt ein E-Auto. Wichtigstes Verkehrsmittel aber ist das Fahrrad. Seit 2016 hat die Anzahl der Cykler die der Autos im Pendelverkehr überholt. Auch im Winter, denn Radwege werden noch vor den Straßen geräumt. Das Hafenwasser wird für Radler elegant überbrückt, es gibt Schnelltrassen für Berufspendler. Für Besucher wird es immer cooler, die flache Stadt am Meer auf zwei Rädern zu erkunden. Wenn sie denn radeln können!

Kleine, feine Metropole

Einem Vergleich mit großen Millionenstädten kann die Hauptstadt des kleinen Königreichs nicht standhalten. Kopenhagen passt zehnmal auf die Grundfläche Berlins. Kopenhagen ist die Kleine unter den Großen. In keiner anderen Hauptstadt findest du dich so leicht zurecht. Ein Blick auf den Stadtplan zeigt: Das innere Straßennetz zeugt noch immer von der Form einer Festung. Haben in vergangenen Jahrhunderten Schutzwälle die Stadt im Westen begrenzt und die Kopenhagener vor Feinden geschützt, sind es heute vielspurige Boulevards, die sich um das Herz der Stadt legen. Dazwischen ist es in der Innenstadt eng wie einst. Zwischen Rathaus und dem idyllischen Nyhavn spazierst du auf Europas erster Fußgängerzone.

Keimzelle der Kaufmannsstadt

Bischof Absalon von Roskilde hatte den richtigen Riecher: Er wusste, wo er den feindlichen Piraten zeigen konnte, wer Herr der Insel ist. Es galt, Havn (Hafen) auf der Insel Strandholmen – heute Slotsholmen – zu schützen. So baute er 1167 an der Stelle, wo heute das dänische Parlament über Wohl und Werde Dänemarks entscheidet, eine Burg – die Keimzelle Kopenhagens. Havn wurde vom unbedeutenden Hafen an der Ostküste der Insel Seeland zum Knotenpunkt der Seehandelswege. Dem Namen Havn stellten die Bewohner ein Købmand (Kaufmann) voran, und zur Zeit der Hanse bekam die Stadt ihren endgültigen Namen: København.

Glückliche Dänen

Bummel einfach durch altertümliche Gassen, an pastellfarbenen Fassaden entlang, aber spar dir bitte den Blick ins zu Private, auch, wenn’s sich anbietet. Gönn dir viele Pausen, und beobachte eine fast südländische Herzlichkeit auf einem der vielen Plätze, etwa dem schnuckeligen Gråbrødretorv. Alle sind beim Du. Die Gelassenheit steckt an, selbst beim Shopping. Dazu ist die Fußgängermeile Strøget (auf Deutsch: Strich) bestens geeignet. Besonders das Stück vom Amagertorv zum edlen Platz Kongens Nytorv bietet Schaufensterdekor zum Niederknien – gerade zur Adventszeit. Apropos Gelassenheit – die Dänen sollen ja sehr glücklich sein. Die Gründe fürs Glücksgefühl – sagen wir besser Zufriedenheit – sind ein gewollt egalitäres, sozial möglichst ausgewogenes Gesellschaftsdesign, die niedrige Arbeitslosenquote und weniger Zukunftsängste als andere Völker; man hat gelernt zu teilen. Familie geht über alles. Ausdruck des verwurzelten National- oder sogar Stammesgefühls ist jedoch auch eine im Vielparteienparlament seit 2000 stark vertretene Dänemark-den-Dänen-Politik. Kopenhagener mit ausländischem Ehepartner flüchten deshalb gern über die Øresundbrücke ins liberalere schwedische Malmö.

Cityvororte mit Szenetouch

Die Kopenhagener waren von jeher gezwungen zusammenzurücken. Zu Lebzeiten des Dichters Hans Christian Andersen – er kam 1819 nach Kopenhagen – war die Stadt innerhalb der Wälle übervölkert. Auf einer Fläche von 2 km2 lebten damals 120 000 Menschen. Heute sind es nur noch 30 000. Mit der Industrialisierung im 19. Jh. zog es die Landbevölkerung in die Hauptstadt. Von 1850 bis 1900 stieg die Einwohnerzahl auf 400 000. Um Platz zu schaffen, wurden die Befestigungsanlagen geschleift. Vor der Stadt entstanden die Arbeiterquartiere Nørrebro und Vesterbro. Willst du hinter die Kulissen gucken, musst du raus aus dem heute romantischen Zentrum. Jenseits der Wallstraßen Vester Voldgade, Nørre Voldgade und Øster Voldgade findet das alltägliche Leben statt – und genau das ist reizvoll. Zwar ist die Stadt dort auch mal weniger kuschelig. Doch haben sich in den vergangenen Jahren die sanierten Wohnviertel Nørrebro, Vesterbro und Østerbro mit zahlreichen Restaurants und Lädchen zu boomenden Szenevierteln entwickelt. Kopenhagens Sound ist übrigens der öffentlich, auch in Schulen, geförderte Jazz.

Mann kann mit Kindern umgehen

In jedem Viertel Kopenhagens wirst du einen Platz mit Cafés oder Bars finden. Dort werden sich manche womöglich fragen: Bin ich zu alt für diese Stadt? Denn Kopenhagen hat nicht nur ein junges Image, auch die Bewohner sind überwiegend jung. Überall ist man auf Kinder eingestellt. Im Restaurant steht der Hochstuhl, bei Bank und Post gibt es eine Legoecke. Wo kein Platz ist, wird er geschaffen, wird der Buggy zwischen die Bistrotische geschoben – ohne Prenzlauer Attitüde. Auch Männer wickeln Knirpse auf der Café-Toilette, während die Oma kerzengerade auf ihrem Fahrrad zur Familie stößt. Apropos Familie und Rad: In Christiania wird das gleichnamige Lastenrad hergestellt, mit dem dir ständig ganze Rasselbanden entgegenkommen.

Teure Krone

Wie viel Euro sind …? Ob im Hotel, Restaurant oder Kaufhaus, du musst ständig umrechen. Denn die Dänen votierten 2000 gegen die Einführung der gesamteuropäischen Währung. Es wird mit der Krone bezahlt, deren Wechselkurs zum Euro aber gleich bleibt. Dem Kopfrechnen vor Schaufenstern und Speisekarten folgt immer der Schreck: Mein Gott, ist das teuer! Kopenhagen gehört zu den teuersten Städten Europas. Allerdings werben Cafés und Restaurants mit Preisnachlässen für Frühesser oder Paartrinker.

Sogar die Royals sind geerdet

Mit dem Bau der Øresundbrücke, der festen Anbindung Schwedens an Europa, ist die dänische Hauptstadt zur Drehscheibe Nordeuropas geworden. Und mit der geplanten Fehmarnbelt-Querung – dem 17,6 km langen Tunnel zwischen Puttgarden und Rødby – wird Kopenhagen noch weiter boomen. Nach Malmö ist’s nur ein Katzensprung – manche witzeln, es sei ein Vorort. Trotz des Booms halten die Kopenhagener es lieber mit dem Understatement. Sie geben nicht an, sondern sind eher bescheiden, lieber leise statt laut, entspannt statt hektisch. In den Straßen leuchten verchromte Halogenlampen neben schmiedeeisernen Kandelabern, moderne Architektur grenzt an altes Fachwerk, ein Pferdegespann der Leibwache Ihrer Majestät trabt vorbei an coolen Metrostationen. Und das Volk jubelt, wenn die gar nicht abgehobenen Royals vom Balkon ihres Schlosses winken. Manchmal sieht man sie sogar radeln!

Praktische Hinweise

Anreise

Autofahrer müssen sich in Hamburg entscheiden. Entweder wählen Sie den Landweg: auf der E 45 Richtung Norden, dann die E 20 über Fünen und schließlich die Store-Bælt-Brücke nach Kopenhagen. Oder den Seeweg: E 22/E 47 bis Puttgarden, mit der Fähre (Vogelfluglinie) nach Rœdby Havn (evtl. Wartezeit/keine Reservierung möglich, Fahrzeit 50 Minuten), E 47 nach Kopenhagen. Autofahrer, die aus dem Osten Deutschlands anreisen, nehmen die Fähre von Rostock/Warnemünde nach Gedser (Fahrzeit: 2 Stunden), dann E 55/E 47 nach Kopenhagen.

Alle Bahnreisenden, auch die aus dem Osten Deutschlands, fahren über Hamburg und die Vogelfluglinie (Eisenbahnfähre Puttgarden–Rødby) nach Kopenhagen. Fahrzeit ab Hamburg: viereinhalb Stunden (ca. 65 Euro mit Bahncard).

Der Flughafen Kopenhagen-Kastrup ist ganzjährig von vielen deutschen Städten zu erreichen. SAS, Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Air Berlin bieten Linienflüge zu Sondertarifen an. Der Wochenendtarif ab Hamburg beträgt 130 Euro, ab München 150 Euro. Der Billigflieger Easy Jet bietet Flüge bereits für 50 Euro ab Berlin an. Bei allen Fluggesellschaften gilt: Wer früh bucht, fliegt auch billig.

In die Innenstadt kommen Sie entweder mit der Metro M2, die alle 5 bis 10 Minuten fährt, mit der Bahn (alle halbe Stunde, 25–30 dkr) oder mit dem Bus 250S ab Terminal 2 und 3. Ein Taxi ins Zentrum kostet 150 bis 200 dkr.

Auskunft

Movia Terminal

Welcher Bus bringt Sie wohin? Hier bekommen Sie Fahrpläne, aber auch Tickets. Wo was läuft? Auch auf solche Fragen erhalten Sie eine Antwort. Rådhuspladsentgl. 7–21.30 Uhr36131415www.movia.dk

Turistcenter Copenhagen Right Now

Stadtpläne, Zimmervermittlung, Tickets etc. Vesterbrogade4aDK-1577København70222442www.visitcopenhagen.dk

Visit Denmark

Glockengießerwall220095Hamburg40 320210www.denmark.com

Auto

Tempolimit auf Autobahnen: 110 km/h, auf einigen darf man 130 km/h fahren, auf Landstraßen 80 km/h, in Ortschaften 50 km/h. Wer schneller fährt und erwischt wird, zahlt auf der Stelle bar oder mit Kreditkarte (auf der Autobahn kosten 30 km/h zu schnell 1150 dkr Bußgeld). Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Ganzjährige Lichtpflicht! Parkplätze sind knapp. In der Altstadt heißt es: Wer parkt, zahlt. Das Zentrum ist in drei gebührenpflichtige Parkzonen unterteilt: rote Zone 20 dkr/h, grüne Zone 12 dkr/h, blaue Zone 7 dkr/h. Parkscheine gibt es am Parkomat. Falschparker zahlen 510 dkr. Die Kopenhagener Polizei schreibt rigoros auf!

Banken & Geldwechsel

Öffnungszeiten der Banken und Sparkassen: Mo–Mi und Fr 10–16, Do 10–18 Uhr. Gegen eine Gebühr kann mit der EC- oder Kreditkarte an zahlreichen Geldautomaten Kontant Geld abgehoben werden. Es ist billiger, in Kopenhagen mit der Kreditkarte zu bezahlen, als bereits in Deutschland Kronen zu tauschen.

Copenhagen Card

Die Copenhagen Card City gilt 24 Stunden (Preis: 225 dkr) oder 72 Stunden (450 dkr) und erlaubt freien Eintritt in mehr als 60 Museen und Attraktionen. Zusätzlich können die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzt werden. Erhältlich in Hotels, am Bahnhof, bei der Touristinformation und am Flughafen.

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Stockholmsgade5735459900www.kopenhagen.diplo.de

Österreichische Botschaft

Sølundsvej139294141

Schweizer Botschaft

Amaliegade1433141796

Fahrradvermietung

City Bike

In der Innenstadt können von Mai bis Dezember an 110 Fahrradstationen gegen einen Pfandeinwurf von 20 dkr City Bikes geliehen werden. Mit den Bikes darf nur in der City geradelt werden. Für längere Strecken sind sie auch zu unbequem. Infos: www.bycyklen.dk.

Fundsachen

Wer etwas verloren hat oder womöglich bestohlen wurde, wende sich an das Fundbüro der Kopenhagener Polizei, das HittegodskontorSlotsherrensvej113Vanløse38748822Mo, Mi, Fr 9–14, Di, Do 9–17.30Uhr.

Auskünfte über Fundsachen in Kopenhagener Bussen gibt es unter 36131415 (leider nur auf Dänisch). Unkomplizierter ist es, sich Hilfe im Buscenter am Rathausplatz (tgl. 10–17.30 Uhr) zu holen.

Die zentrale Rufnummer der DSB für abhanden gekommene Gegenstände im Zug lautet 70131415, für Fundsachen in der S-Bahn 36141701, Metro: 70151615.

Im Flughafen wenden Sie sich am besten an die jeweilige Fluglinie. Den Copenhagen Air Service32474725 erreichen Sie telefonisch tgl. 8–20 Uhr.

Gesundheit

Gesetzlich Versicherte werden gegen Vorlage eines EU-Krankenscheins kostenlos versorgt. Bei Zahnbehandlungen und Medikamenten wird eine Eigenbeteiligung verlangt. Schweizer müssen die medizinische Betreuung bar bezahlen. Tag und Nacht ist die Apotheke am Hauptbahnhof geöffnet (Vesterbrogade6c33148266).

Hunde

Grundsätzlich gilt: Wer mit seinem Hund nach Dänemark reist, muss ihn gegen Tollwut impfen lassen. In Kopenhagen gehört der Hund an die Leine – auch in Parks und am Strand! Für das Geschäft des Gefährten gibt es entsprechende Beutel. Die Halter sind angehalten, nichts zurückzulassen. Wollen Frauchen und Herrchen ins Tivoli, muss der Hund draußen bleiben!

Klima & Reisezeit

Kopenhagen liegt am Meer, also kann sich das Wetter schnell ändern. In der Stadt weht immer ein Lüftchen. Beste Reisezeit ist Juni bis August. Dann versprechen Meteorologen Durchschnittstemperaturen von 20 bis 22 Grad und den geringsten Niederschlag. Die Winter in Kopenhagen können knackig kalt sein, doch mit Schal, Mütze und Handschuhen durch das vorweihnachtliche Kopenhagen zu schlendern ist einfach märchenhaft schön.

Notruf

112

Öffentliche Verkehrsmittel

Der öffentliche Nahverkehr in Kopenhagen ist perfekt geregelt. Egal ob Bus, Bahn, Metro oder Hafenbusse – das Prinzip ist einfach: ein Ticket für die ganze Stadt. Großkopenhagen ist in Tarifzonen unterteilt, nach denen sich der Fahrpreis berechnet. Der Einzelfahrschein für zwei Tarifzonen – die Innenstadt – kostet 21 dkr. Billiger ist die Fahrt mit einer klippekort, einer Streifenkarte für zehn Fahrten, die im Bus oder auf dem Bahnsteig in einem Automaten zu entwerten ist. Sie kostet für zwei Zonen 130 dkr. Einzelfahrscheine sowie klippekort gibt es beim Busfahrer, am Automaten in den Bahnhöfen oder im Ticketshop auf dem Rathausplatz. Übrigens: Schwarzfahren wird mit 500 dkr geahndet. Die S-Bahn-Linien sind farbig und mit Buchstaben gekennzeichnet. Sie verkehren tagsüber im 20-Minuten-Takt. Die havnebusser sind die gelben Schiffe, die im Hafensund zwischen der City und Christianshavn/Holmen verkehren (6–19 Uhr alle 30 Minuten). Die Metro fährt täglich zwischen 5 Uhr morgens und 1 Uhr nachts, während des Berufsverkehrs alle 3 bis 6 Minuten. Am Wochenende fahren auch Nachtzüge. Infos: www.movia.dk

Öffnungszeiten

Die meisten Besitzer der Einzelhandelsgeschäfte in der City haben sich auf folgende Zeiten verständigt: Mo–Mi 10–18 oder 19 Uhr, Do und Fr 10–20 Uhr, Sa 10–13 oder 14 Uhr. Restaurants sind meist von 11 bis 15 Uhr für die frokost geöffnet. Middag wird ab 18 oder 19 Uhr serviert, die Küche schließt in der Regel schon gegen 22 Uhr.

Post

Hauptbahnhof: Mo–Fr 8–21, Sa 9–16, So 10–16 Uhr; Citypostamt: Købmagergade33Mo–Fr 10–17.30, Sa 9–14 Uhr. Das Porto für einen Brief oder eine Karte beträgt 6,50 dkr.

Preise & Währung

Das Leben in Kopenhagen ist teuer. Im europäischen Städtevergleich konkurriert die dänische Hauptstadt mit London und Paris. Offizielles Zahlungsmittel ist die dänische Krone, der Umrechnungskurs beträgt etwa 1:7.

Rauchen

Wie in den meisten europäischen Ländern treffen sich Raucher vor dem Eingang des Restaurants. In sämtlichen öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Diskotheken und Kneipen darf nicht geraucht werden. Eine Ausnahme: Die Kneipe ist kleiner als 40 m2 und der Wirt serviert kein Essen.

Reisen mit Behinderung

Kopenhagen ist behindertenfreundlich. Alle öffentlichen Gebäude sind für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die öffentlichen Verkehrsmittel verfügen über Lifte. Wer sich vor seiner Reise informieren möchte, findet Hilfreiches auf der Site www.godadgang.dk (auch auf Deutsch). Bei der Suche immer das dänische „Kobenhavn“ eingeben.

Stadtrundfahrten

Viele Führungen sind mehrsprachig, meist auf Englisch, es gibt aber auch deutschsprachige Fahrten.

Busrundfahrten

Sie starten am Rathaus unter den Lurenbläsern zu langen und kurzen Touren in Doppeldeckerbussen. Infos: Touristinformation, www.cex.dk oder www.sightseeing.dk.

Sehr günstig und fast genauso gut wie eine Sightseeingtour ist eine Fahrt mit dem Linienbus 11A: Wenn Sie am Hauptbahnhof oder Rathausplatz einsteigen, schlängelt sich der Bus durch die Innenstadt vorbei an Christiansborg Slot, Kongens Nytorv, Kongens Have, Rosenborg Slot, Østerport, Kastellet. Endstation ist am Nyhavn. Noch dazu fahren die Busse umweltfreundlich mit Batterien.

Fahrradtouren

Sie können selbst in die Pedale treten oder sich bequem in einer Rikscha kutschieren lassen. City Safari33239490www.citysafari.dk bietet eine Reihe von Touren an, individuelle Wünsche erfüllt Rickshaw35430122www.rickshaw.dk.

Kajaktouren

In wasserdichten Anzügen im unsinkbaren Kajak durch Kopenhagens Wasserstraßen paddeln. Hafenkajaks 40504006www.kajakole.dk

Kanalfahrten

Start am Nyhavn oder Gammel Strand, Dauer 1 Stunde. 32963000www.canaltours.dk

Stadtführungen

Statt der klassischen Sehenswürdigkeiten können Sie auch die Cafés, Geschäfte und Hinterhöfe Kopenhagens bei einer Führung entdecken. Anmeldung unter 26955474www.cphcool.dk

Stadtwanderungen

Es gibt geführte, längere Spaziergänge durch verschiedene Stadtteile. Voranmeldung notwendig unter 33464646www.meetthedanes.dk

Taxen

Freie Wagen sind an dem grünen Display mit der Aufschrift FRI zu erkennen. København Taxi (35353535); Radio/Codan Bilen (70252525); Hovedstadens Taxi (38777777)

Telefon & Handy

Für das Telefonieren in Dänemark gilt: Alle Rufnummern innerhalb des Landes sind immer inklusive der Vorwahl zu wählen. Dies entspricht faktisch der Abschaffung der Vorwahl, da nun alle Rufnummern immer eine „Vorwahl“ enthalten. Eine Null vor der Vorwahl, wie sie in den meisten Ländern üblich ist, existiert hier nicht. Wenn Sie aus dem Ausland nach Dänemark anrufen, setzen Sie noch die internationale Vorwahl vor die jeweilige Nummer, die Sie erreichen wollen. Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Dänemark ist 0045, von Kopenhagen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Wenn Sie mit einem Mobiltelefon unterwegs sind: Günstiger telefonieren und Internet-Surfen können Sie mit einer Prepaid-Simkarte eines dänischen Mobilfunkanbieters (z. B. Telenor, Telia oder TDC). Eine Karte kostet ca. 100 dkr. Der Einsatz funktioniert jedoch nur mit einem Mobiltelefon ohne Simlock.

Wenn Sie öffentliche Telefonzellen nutzen wollen: Akzeptiert werden hier Münzen oder Telefonkarten (gibt es bei Postämtern und am Kiosk). Von jeder Telefonzelle kann man Auslandsgespräche führen, doch auch wenn keine Verbindung zustande kommt, gibt es das Geld nicht zurück. Ein Rückruf an öffentlichen Telefonen ist möglich (die Nummer steht am Telefongehäuse).

Trinkgeld

Offiziell ist der Service im Preis enthalten, doch auch Kopenhagens Kellner, Taxifahrer und andere nette Menschen freuen sich über ein Trinkgeld.

Zeitungen

Internationale Presse gibt es am Hauptbahnhof oder auf dem Rathausmarkt.

Zoll

Es gelten die gleichen Einfuhrbestimmungen wie in den anderen EU-Staaten: 10 l Spirituosen, 20 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von bis zu 22 %, 90 l Wein, 110 l Bier. Tabak: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren. Informationen: www.zoll.de

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

März/April

Gründonnerstag

April/Mai

Großer Bettag, vierter Freitag nach Ostern

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt

5. Juni

Verfassungstag

25./26. Dezember

Første und Anden Juledag (1. und 2. Weihnachtsfeiertag)

Am 24. Dez. (Juleaften) und 31. Dez. (Nytårs aften) schließen die Geschäfte ab mittags.

Feste & Veranstaltungen

März/April

Geburtstag von Margrethe II. am 16. April: Die Königin winkt vom Balkon des Schlosses Amalienborg ihrem Volk zu.

Mai/Juni

Tag der Arbeit (1. Mai): Ab 12 Uhr sind die Geschäfte geschlossen. Dann gibt es die traditionellen Kundgebungen, und anschließend wird im Fælledparken gefeiert.

Pinsekarneval: Zu Pfingsten wird eines der turbulentesten Feste gefeiert. Durch die Stadt ziehen ausgelassene Karnevalszüge, im Fælledparken und im Kongens Have gibt es Rock, Blues und Jazz.

Kopenhagen Marathonwww.copenhagenmarathon.dk: Bis zu 5000 Läufer versammeln sich jedes Jahr zum Start dieses Traditionsmarathons.

Ølfestival København: 800 Biersorten in drei Tagen. Das Motto heißt: Probieren! Auf dem Gelände der Carlsbergbrauerei zapfen über 70 Aussteller die verschiedensten Sorten Øl.

Wonderful Copenhagen Marathon: Am letzten Sonntag im Mai laufen die Kopenhagener und Gäste aus aller Welt die 42,195 Kilometer.

Mai–August

Copenhagen Castle Concerts: In den Sommermonanten können Sie jeden Mittwoch Nachmittag in der Frederiksberg Slotkirke klassische Konzerte erleben. Es musizieren der Organist und Kopenhagener Solisten. Der Eintritt ist frei. Die Aufführungen finden statt: Mai 17, Juni 16, Juli 17.30, Aug. 17 Uhr

Juni/Juli

Roskilde-Festivalwww.roskilde-festival.dk: Ende Juni oder Anfang Juli spielen bis zu 200 Bands und Solisten auf dem legendären Rockfestival. Für vier Tage kommen dann aus ganz Europa Rockfans in die Domstadt.

Sankt Hans Aften: Am 23. Juni feiern die Kopenhagener die Mittsommernacht. In den Parks, am Strand und auf Holmen wird am Feuer gesungen und reichlich getrunken.

Copenhagen Jazzfestival: Die Stadt ist zehn Tage lang im Jazzfieber. Auf Plätzen, in Parks und in den Clubs spielen junge und alte Hasen der Jazzszene.

Freitagsrock: Für Kopenhagener ist es Kult – jeden Freitag um 22 Uhr gastieren im Tivoli dänische wie internationale Rockbands.

August/September

Copenhagen Pride Parade: An einem Wochenende im August ziehen Zehntausende Schwule und Lesben durch die Innenstadt. Auf dem Karneval der Körper geht es bunt, laut und schrill zu.

Golden Days Festival: Konzerte, Kunst, Ballett und Theater erinnern an das Goldene Zeitalter Dänemarks (1800–50), die Blütezeit für Wissenschaft und Kunst.

Oktober

Kulturnacht: Museen, Theater, Kirchen, Galerien und Kinos bleiben die ganze Nacht geöffnet. Spezielle Nachtbusse fahren die Besucher zu den einzelnen Orten.

November/Dezember

Weihnachtsmarkt: Kopenhagen verwandelt sich in einen riesigen Markt. Am Samstag vor dem 1. Advent kommen Kopenhagens Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus: Dutzende von Weihnachtsmännern ziehen durch die Strøget.

Bloss nicht

Die Wache verwirren

Ob er wohl lächelt? Es mag verlockend sein, den Mann mit der strengen Miene unter der Bärenfellmütze für ein Foto aus der Fassung zu bringen, doch legen Sie es nicht darauf an. Und sollte sich doch die ein oder andere königliche Wache erweichen lassen und Ihnen ein Lächeln schenken, dann freuen Sie sich.

Drängeln

Wenn Sie am Fahrkartenschalter, in der Post, an der Theaterkasse anstehen, haben Sie sowieso keine Chance, sich vorzudrängeln. Sie ziehen einen Zettel mit einer Nummer und müssen warten, bis diese aufgerufen wird.

Das Äußere überbewerten

Kleidung ist in Kopenhagen kein Kriterium für Stand und Status. Selbst wo Sie Schlips und Stola erwarten würden, verstoßen Pulli und Kreppsohle nicht gegen die Kleiderordnung.

Falsche Schlüsse ziehen

Auf der Parkbank löschen Männer ihren Durst mit einem Schluck aus der Bierflasche, Frauen ziehen genussvoll an Zigarillos. Wundern Sie sich nicht. Es ist durchaus üblich, ein øl auf der Straße zu trinken. Und so lange die erste Frau im Staate aus ihrer Freude am Rauchen keinen Hehl macht, stecken sich auch die Frauen aus dem Volk gern eine an – auch auf der Straße.

Das Königshaus kritisieren

Auch wenn Sie der Ansicht sind, die Monarchie sei überholt, sollten Sie vorsichtig sein! Die Dänen lieben ihr Königshaus und noch mehr ihre Königin. Selbst hartgesottene Gegner der Monarchie haben ein Herz für Margrethe II.

Streiten

Sie sind zu schnell gefahren oder haben falsch geparkt und sind dabei ertappt worden? Bewahren Sie die Ruhe! Diskutieren hat wenig Sinn. Die Kopenhagener Polizisten haben den Ruf, resolut und konsequent zu sein. Fühlen Sie sich tatsächlich ungerecht behandelt, können Sie gegen ein Strafmandat klagen – später, in aller Ruhe.

Ungeduldig sein

Eile ist keine Eigenschaft der Kopenhagener. Sie werden im Café nicht gleich bedient? Geduld! Oder Sie bestellen an der Theke und bezahlen sofort. Das Getränk können Sie gleich mitnehmen, das Essen wird Ihnen später gebracht.

Am falschen Ort handeln

Kopenhagen ist teuer. Doch bitte nicht feilschen! In Geschäften und Restaurants Prozente zu erpressen wird mit einem abschätzigen Schmunzeln quittiert. Es ist nicht üblich und führt selten zum Erfolg. Ausnahmen sind Antiquariate, Antiquitätengeschäfte und Flohmärkte.

Bücher & Filme

Der Besuch des Leibarztes

Peer Olov Enquists spannender Roman spielt im Kopenhagen des 18. Jhs. Dort hat Johann Friedrich Struensee, Leibarzt des geisteskranken Königs Christian VII., eine verhängnisvolle Affäre mit der Königin …

Hans Christian Andersens Kopenhagen

Unterhaltsame Mischung aus Fakten, Zitaten und Impressionen. Ulrich Sonnenberg verbindet darin die Geschichte Kopenhagens mit dem Leben und Werk des Dichters Hans Christian Andersen.

Der Mord im Dunkeln

Dan Turells Krimi führt in den Kopenhagener Stadtteil Vesterbro. Hier geschehen zwei Morde. Kommissar Ehlers muss ermitteln.

Fräulein Smillas Gespür für Schnee

Bille August drehte den Film nach dem gleichnamigen Roman von Peter Høeg in Grönland und Kopenhagen. Der Thriller erzählt die Geschichte einer Frau, die einem Verbrechen auf die Spur kommt.

Die Olsenbande

Drei liebenswerte Ganoven wollen in Kopenhagen durch einen großen Coup reich werden – was ihnen natürlich nicht gelingt. Die Serie aus insgesamt 14 Krimikomödien, entstanden zwischen 1968 und 1998, ist in Dänemark längst Kult.

1-4 °C
1 h/Tag
5 °C

Fakten

Einwohner 602.481
Fläche 86 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 03:52 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

9h 52min
9h 24min
1h 25min
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