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Kopenhagen

Check-in

Kann eine Stadt cool und hyggelig zugleich sein, also gut gebaut und kuschelig? Kopenhagen kann! Und das lässig. Die City und einige Viertel sind historisch-hübsch mit viel Kopfsteinpflaster, kupfernen Türmchen und Souterrains bestückt, während Architekten kühne Träume in umgenutzten Rand- und Hafengebieten verwirklichen dürfen. Und mittendrin regiert das Fahrrad.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Am Amagertorv lockt Illums Bolighus mit dänischem Design, residieren die Geschäfte von Royal Copenhagen mit dänischem Design, Porzellan, Glas und Silber. Im Sommer, wenn vor dem Café Norden und…
"Wenn sich das Volk amüsiert, politisiert es nicht." Mit diesen Worten überzeugte der Journalist Georg Carstensen (1812-57) König Christian VIII., vor den Stadtwällen einen Vergnügungspark bauen…
Das neue Schauspielhaus ist die jüngste Attraktion der Kopenhagener Kulturszene. Es fügt sich als ein Highlight dänischer Architektur in die Kopenhagener Skyline. Die Glasfassade bietet den…
Hier wohnt die Königin, genauer gesagt, im südöstlichen der vier Paläste. Ist sie zu Hause, weht auf dem Dach der Dannebrog, die dänische Flagge. Es war die Idee Frederiks V. (1723-66), rund um…
Eben noch von der historischen Altstadt verzaubert, zehn Minuten später in einer Welt futuristischer Stadtplanung: Für die einen mag die zehnminütige Fahrt mit der Metro (M1) Richtung Ørestad ein…
Rund um die Øksnehallen ist das Schlachthofviertel Kødbyen (Fleischstadt) entstanden. Die Schlachthäuser wurden in Studios und Designerbüros, die Wohnkasernen der Arbeiter in schicke…
Westlich sticht die h Jægersborggade heraus. Als deren Bewohner den Ruf einer Rocker- und Drogengegend satthatten, besetzten sie die gut zwei Dutzend Souterrainräume mit Inhabern, von deren…
Selbst beim Kurzurlaub ist eine ganztägige Hafenumrundung das tollste Erlebnis. Beim Flanieren, im Laufschritt oder auf dem Fahrrad, auf der ausgeschilderten "Harbour Circle Tour" kommst du gut in…

Reisezeit

Januar
mittel
2°C
Februar
mittel
2°C
März
mittel
5°C
April
gut
10°C
Mai
gut
16°C
Juni
sehr gut
20°C
Im Sommer besonders schön: Kopenhagens Streetfood-Märkte
Juli
sehr gut
22°C
Im Sommer besonders schön: Kopenhagens Streetfood-Märkte
August
sehr gut
21°C
Im Sommer besonders schön: Kopenhagens Streetfood-Märkte
September
sehr gut
18°C
Oktober
gut
12°C
November
mittel
7°C
Dezember
mittel
4°C

Die beste Reisezeit für Kopenhagen sind die Monate Juni, Juli, August und September. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 20° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Juni mit durchschnittlich 9 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur in den kältesten Monaten bei lediglich 2° Celsius bei durchschnittlich 10 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 12° Celsius und die Nachttemperatur bei 6° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 9 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Januar und Dezember.

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Kopfsprünge zwischen Kulturbauten

Seit der Jahrtausendwende boomt die urbane Entwicklung, wobei sich die Stadtplaner bisher einig waren: Hochhäuser passen nicht zu Kopenhagen. Das beginnt sich zu ändern, etwa 40 Hochhäuser sind geplant. Am Hafenkanal entstehen im Jahrestakt faszinierende öffentliche Bauten, die zumeist Publikum und Passanten sehr zugewandt sind. Etwa der „Schwarze Diamant“, der die Königliche Bibliothek beherbergt, das neue Königliche Schauspielhaus mit dem Ofelia Plads sowie am gegenüberliegenden Ufer eine Oper, die Dänemarks reichster Reeder der Stadt schenkte. Du kannst den lieben langen Tag am Innenhafen sitzen, smarte Leute und Gebäude bestaunen und sogar im sauberen Hafenwasser schwimmen gehen – Hafenbäder gibt’s genug.

Aufbruch in die Postmoderne

Viele ultraneue Visionen fürs Wohnen und Lernen werden in Ørestad auf der Insel Amager verwirklicht. Dieser neue Stadtteil wurde rasant auf eine Tabula rasa am Meer konstruiert. Das postmoderne Gegenstück zum historischen Zentrum ist wie ein kühn designter Laufsteg von morgen und hat in kurzer Zeit dem Architektenstar Bjarke Ingels einige Architektur-Oscars beschert. Und Kopenhagen bleibt in Aufbruchstimmung. Bis 2025 wird sich der frühere Industriehafen Nordhavn in ein Wohnund Geschäftsviertel verwandeln. 40 000 Kopenhagener sollen auf dem Areal wohnen – mit Blick auf Wasser und Kreuzfahrtschiffe. Der innere Hafenkanal bekommt ständig neue bauliche Eskapaden für Freizeit und Kultur. Direkt daneben lässt man den heute recht braven Kifferfreistaat Christiania in Ruhe, mal abgesehen von den Drogenrazzien der Polizei. Touristen stromern hier durch, und die meisten haben nichts gegen die würzige Luft. Gutbetuchte gehen direkt nebenan ins umgezogene Noma, das beste Restaurant der Welt mit radikal abgespeckter nordischer Küche – Mahlzeit für 300 Euro. 

Alles im grünen Bereich

Im Grünen ist’s hyggelig. Tolle Parks wie Frederiksberg Have laden zum entspannten Sitzen und Picknicken ein. Aber Kopenhagen ist auch ehrgeizig in Sachen Grün. Ziel: 2025 weltweit die erste klimaneutrale Metropole zu sein. Der öffentliche Nahverkehr wird zunehmend auf Elektromotoren umgestellt, 98 Prozent der Haushalte hängen am Fernwärmenetz. Wer sich’s leisten kann, fährt ein E-Auto. Wichtigstes Verkehrsmittel aber ist das Fahrrad. Seit 2016 hat die Anzahl der Cykler die der Autos im Pendelverkehr überholt. Auch im Winter, denn Radwege werden noch vor den Straßen geräumt. Das Hafenwasser wird für Radler elegant überbrückt, es gibt Schnelltrassen für Berufspendler. Für Besucher wird es immer cooler, die flache Stadt am Meer auf zwei Rädern zu erkunden. Wenn sie denn radeln können!

Kleine, feine Metropole

Einem Vergleich mit großen Millionenstädten kann die Hauptstadt des kleinen Königreichs nicht standhalten. Kopenhagen passt zehnmal auf die Grundfläche Berlins. Kopenhagen ist die Kleine unter den Großen. In keiner anderen Hauptstadt findest du dich so leicht zurecht. Ein Blick auf den Stadtplan zeigt: Das innere Straßennetz zeugt noch immer von der Form einer Festung. Haben in vergangenen Jahrhunderten Schutzwälle die Stadt im Westen begrenzt und die Kopenhagener vor Feinden geschützt, sind es heute vielspurige Boulevards, die sich um das Herz der Stadt legen. Dazwischen ist es in der Innenstadt eng wie einst. Zwischen Rathaus und dem idyllischen Nyhavn spazierst du auf Europas erster Fußgängerzone.

Keimzelle der Kaufmannsstadt

Bischof Absalon von Roskilde hatte den richtigen Riecher: Er wusste, wo er den feindlichen Piraten zeigen konnte, wer Herr der Insel ist. Es galt, Havn (Hafen) auf der Insel Strandholmen – heute Slotsholmen – zu schützen. So baute er 1167 an der Stelle, wo heute das dänische Parlament über Wohl und Werde Dänemarks entscheidet, eine Burg – die Keimzelle Kopenhagens. Havn wurde vom unbedeutenden Hafen an der Ostküste der Insel Seeland zum Knotenpunkt der Seehandelswege. Dem Namen Havn stellten die Bewohner ein Købmand (Kaufmann) voran, und zur Zeit der Hanse bekam die Stadt ihren endgültigen Namen: København.

Glückliche Dänen

Bummel einfach durch altertümliche Gassen, an pastellfarbenen Fassaden entlang, aber spar dir bitte den Blick ins zu Private, auch, wenn’s sich anbietet. Gönn dir viele Pausen, und beobachte eine fast südländische Herzlichkeit auf einem der vielen Plätze, etwa dem schnuckeligen Gråbrødretorv. Alle sind beim Du. Die Gelassenheit steckt an, selbst beim Shopping. Dazu ist die Fußgängermeile Strøget (auf Deutsch: Strich) bestens geeignet. Besonders das Stück vom Amagertorv zum edlen Platz Kongens Nytorv bietet Schaufensterdekor zum Niederknien – gerade zur Adventszeit. Apropos Gelassenheit – die Dänen sollen ja sehr glücklich sein. Die Gründe fürs Glücksgefühl – sagen wir besser Zufriedenheit – sind ein gewollt egalitäres, sozial möglichst ausgewogenes Gesellschaftsdesign, die niedrige Arbeitslosenquote und weniger Zukunftsängste als andere Völker; man hat gelernt zu teilen. Familie geht über alles. Ausdruck des verwurzelten National- oder sogar Stammesgefühls ist jedoch auch eine im Vielparteienparlament seit 2000 stark vertretene Dänemark-den-Dänen-Politik. Kopenhagener mit ausländischem Ehepartner flüchten deshalb gern über die Øresundbrücke ins liberalere schwedische Malmö.

Cityvororte mit Szenetouch

Die Kopenhagener waren von jeher gezwungen zusammenzurücken. Zu Lebzeiten des Dichters Hans Christian Andersen – er kam 1819 nach Kopenhagen – war die Stadt innerhalb der Wälle übervölkert. Auf einer Fläche von 2 km2 lebten damals 120 000 Menschen. Heute sind es nur noch 30 000. Mit der Industrialisierung im 19. Jh. zog es die Landbevölkerung in die Hauptstadt. Von 1850 bis 1900 stieg die Einwohnerzahl auf 400 000. Um Platz zu schaffen, wurden die Befestigungsanlagen geschleift. Vor der Stadt entstanden die Arbeiterquartiere Nørrebro und Vesterbro. Willst du hinter die Kulissen gucken, musst du raus aus dem heute romantischen Zentrum. Jenseits der Wallstraßen Vester Voldgade, Nørre Voldgade und Øster Voldgade findet das alltägliche Leben statt – und genau das ist reizvoll. Zwar ist die Stadt dort auch mal weniger kuschelig. Doch haben sich in den vergangenen Jahren die sanierten Wohnviertel Nørrebro, Vesterbro und Østerbro mit zahlreichen Restaurants und Lädchen zu boomenden Szenevierteln entwickelt. Kopenhagens Sound ist übrigens der öffentlich, auch in Schulen, geförderte Jazz.

Mann kann mit Kindern umgehen

In jedem Viertel Kopenhagens wirst du einen Platz mit Cafés oder Bars finden. Dort werden sich manche womöglich fragen: Bin ich zu alt für diese Stadt? Denn Kopenhagen hat nicht nur ein junges Image, auch die Bewohner sind überwiegend jung. Überall ist man auf Kinder eingestellt. Im Restaurant steht der Hochstuhl, bei Bank und Post gibt es eine Legoecke. Wo kein Platz ist, wird er geschaffen, wird der Buggy zwischen die Bistrotische geschoben – ohne Prenzlauer Attitüde. Auch Männer wickeln Knirpse auf der Café-Toilette, während die Oma kerzengerade auf ihrem Fahrrad zur Familie stößt. Apropos Familie und Rad: In Christiania wird das gleichnamige Lastenrad hergestellt, mit dem dir ständig ganze Rasselbanden entgegenkommen.

Teure Krone

Wie viel Euro sind …? Ob im Hotel, Restaurant oder Kaufhaus, du musst ständig umrechen. Denn die Dänen votierten 2000 gegen die Einführung der gesamteuropäischen Währung. Es wird mit der Krone bezahlt, deren Wechselkurs zum Euro aber gleich bleibt. Dem Kopfrechnen vor Schaufenstern und Speisekarten folgt immer der Schreck: Mein Gott, ist das teuer! Kopenhagen gehört zu den teuersten Städten Europas. Allerdings werben Cafés und Restaurants mit Preisnachlässen für Frühesser oder Paartrinker.

Sogar die Royals sind geerdet

Mit dem Bau der Øresundbrücke, der festen Anbindung Schwedens an Europa, ist die dänische Hauptstadt zur Drehscheibe Nordeuropas geworden. Und mit der geplanten Fehmarnbelt-Querung – dem 17,6 km langen Tunnel zwischen Puttgarden und Rødby – wird Kopenhagen noch weiter boomen. Nach Malmö ist’s nur ein Katzensprung – manche witzeln, es sei ein Vorort. Trotz des Booms halten die Kopenhagener es lieber mit dem Understatement. Sie geben nicht an, sondern sind eher bescheiden, lieber leise statt laut, entspannt statt hektisch. In den Straßen leuchten verchromte Halogenlampen neben schmiedeeisernen Kandelabern, moderne Architektur grenzt an altes Fachwerk, ein Pferdegespann der Leibwache Ihrer Majestät trabt vorbei an coolen Metrostationen. Und das Volk jubelt, wenn die gar nicht abgehobenen Royals vom Balkon ihres Schlosses winken. Manchmal sieht man sie sogar radeln!

Gut zu wissen

Anreise

Autofahrer müssen sich in Hamburg entscheiden. Entweder wählst du den Landweg: auf der E 45 Richtung Norden, dann die E 20 über Fünen und schließlich die Store-Bælt-Brücke nach Kopenhagen. Oder den kürzeren Seeweg: E 22/E 47 bis Puttgarden, mit der Fähre (Vogelfluglinie) nach Rœdby Havn (evtl. Wartezeit/keine Reservierung möglich, Fahrzeit 50 Min.), E 47 nach Kopenhagen. Wenn du aus dem Osten Deutschlands kommst, nimmst du die Fähre von Rostock/Warnemünde nach Gedser (Fahrzeit 2 Std.), dann E 55/E 47 nach Kopenhagen.

Bahnreisende fahren über Hamburg und die Vogelfluglinie (Eisenbahnfähre Puttgarden–Rødby) nach Kopenhagen. Fahrzeit ab Hamburg: 4½ Stunden (ab 60 Euro mit Bahncard 25). Die Busunternehmen Flixbus (flixbus.de) und Eurolines (eurolines.de) fahren von verschiedenen deutschen Großstädten nach Kopenhagen. Eine einfache Fahrt von Hamburg oder Berlin kostet ab 60  Euro. Die meisten Fernbusse halten und starten in der Ingerslevsgade südlich des Hauptbahnhofs.

Der Flughafen Kopenhagen-Kastrup ist ganzjährig von vielen deutschen Städten zu erreichen. SAS, Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines bieten Linienflüge zu Sondertarifen an. Der Wochenendtarif ab Hamburg beträgt ab 140  Euro, ab München 170 Euro. Der Billigflieger Easy Jet bietet Flüge bereits für ab 50  Euro ab Berlin an. Bei allen Fluggesellschaften gilt: Wer früh bucht, fliegt auch preiswerter.

In die Innenstadt kommst du entweder mit der Metro M2, die alle 5 bis 10 Minuten bis zur zentral gelegenen Station Nørreport fährt, oder mit der S-Bahn (alle halbe Stunde, 36 DKK), die auch am Hauptbahnhof hält. Beide Fahrten dauern ca. 15 Minuten. Ein Taxi ins Zentrum kostet ab 250 DKK.

Klima & Reisezeit

Kopenhagen liegt am Meer, also kann sich das Wetter schnell ändern. In der Stadt weht immer ein Lüftchen. Der Wind macht das Halten eines Schirms mühsam, weshalb sich die Einheimischen eher auf Regenjacken verlassen – gehören also ins Gepäck. Beste Reisezeit ist Juni bis August. Dann versprechen Meteorologen Durchschnittstemperaturen von 20 bis 22 Grad und den geringsten Niederschlag. Selten steigen im Sommer die Temperaturen auf über 28 Grad. Allerdings fällt im Hochsommer auch der meiste Regen. Die Winter in Kopenhagen können knackig kalt sein, doch mit Schal, Mütze und Handschuhen durch das vorweihnachtliche Kopenhagen zu schlendern ist märchenhaft schön. 

Auto

Tempolimit auf Autobahnen: 110 km/ h, auf einigen darf man 130 km/h fahren, auf Landstraßen 80 km/h, in Ortschaften 50 km/h. Wer schneller fährt und erwischt wird, zahlt auf der Stelle bar oder mit Kreditkarte. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Ganzjährige Lichtpflicht! Parkplätze sind knapp. Das Zentrum ist in vier gebührenpflichtige Parkzonen unterteilt: Parkscheine gibt es am Parkomat. Falschparker zahlen 510  DKK. Die Kopenhagener Polizei schreibt rigoros auf! Mindesten 5 m von einer Abbiegung entfernt parken. In Frederiksberg gelten andere Regeln: In den meisten Straßen (nicht auf Gammel Kongevej u. a.) ist das kostenlose einmalige Parken für 2 Stunden mit Parkscheibe erlaubt. Lad dir die EasyPark App aufs Smartphone, dann parkst du immer bargeldlos für die exakte Parkzeit. Kostenlos Parken darfst du von Samstag 17 bis Montag 8 Uhr. Weitere Infos: visitdenmark.de/de/daenemark/transport-kopenhagen

Fahrrad

Räder und Equipment kannst du bei Rent A Bike (Mo–Fr 8–18, Sa 10–15 Uhr | ab 125 DKK pro Tag, ab 425 DKK pro Woche | Tel. 70707513  | rentabike.dk) an der S-Bahn-Station Østerport (Nähe Gleis 13) sowie am Gråbrødretorv in der Nähe der Strøget (dort nur Verleih von Citybikes und Christiania Bikes) leihen. Keine Helmpflicht! Die Räder werden auch angeliefert und wieder abgeholt. Die schweren, weißen E-Bikes von City Bike (bycyklen.dk) sind rund um die Uhr verfügbar. Sie haben ein Tablet am Lenker, über das du navigierst und zahlst. Das Preissystem „Pay as you go“ kostet dich 30–50 DKK pro Stunde; im Winter ist es preiswerter. Pakete sind günstiger, zehn Stunden im Sommer für 300 DKK. Für solche und andere Abos musst du dich im Internet mit deinen persönlichen Daten und einer Kreditkarte einchecken. Die Fahrräder können bei einer beliebigen Station innerhalb des Systems abgegeben werden.

Baisikeli (Tag ab 80 DKK, Woche ab 270 DKK | Ingerslevsgade 80 | baisikeli.dk) führen aufgepeppte, vollwertige Gebrauchträder. Du kannst dort mieten oder kaufen. Mit dem Gewinn ihres Fahrradladens finanziert Baisikeli Projekte in armen afrikanischen Ländern und verschickt solche Räder auch dorthin. Es lohnt sich aber auch, sein Fahrrad per Zug oder Auto mitzuführen. Insbesondere Falträder sind geeignet, da sie in öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos mitgenommen werden können. In S-Bahnen mit ausgeschilderten Radabteilen zahlst du außerhalb der Rushhour nichts, in Metro und Zug (auch Øresundståg) umgerechnet etwa 2 Euro für ein Radticket. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Der öffentliche Nahverkehr in Kopenhagen ist sehr gut geregelt – das schließt auch den Bootsservice havnebus auf dem Innenhafen ein. Fahrpreise berechnen sich nach Tarifzonen, auch für das Boot. Oft lohnt sich ein Citypass. Er ist 24 oder 72 Stunden innerhalb von vier Zonen gültig. Ein 24-Stunden-Ticket kostet für Erwachsene 130 DKK, für Kinder bis 16 Jahre 65 DKK (citypass.dk.). Kinder unter 12 Jahren fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Auch als Inhaber einer Copenhagen Card musst du nichts zahlen. Am unkompliziertesten fährst du mit der App DOT Mobilbilletter. Die Taktfolge von Metro und S-Bahn liegt zwischen 3 und 20 Minuten, insbesondere die Metro kommt ständig, das Metronetz wurde 2019 um einen Cityring erweitert. Schwarzfahren wird mit 500 DKK geahndet. movia.dk, journeyplanner.dk, m.dk 

Taxi

Freie Wagen sind an dem grünen Display mit der Aufschrift FRI zu erkennen. Die lizenzierten Taxiunternehmen haben festgelegte Preise. Der Grundpreis am Tag beträgt umgerechnet 5 Euro, abends 6,25 Euro. Der Kilometer kostet ab 2,05 Euro, eine Minute ab 0,94 Euro. 

Auskunft vor Ort

Im Copenhagen Visitor Centre (Vesterbrogade 4a | Tel. 70 22 24 42 | visitcopenhagen.de) beim Hauptbahnhof bist du in Sachen Infos und Buchungen bestens aufgehoben. Auch die Website ist ausgesprochen hilfreich. Die gewonnenen Erkenntnisse kannst du beim angeschlossenen Konditor versüßen. 

Baden

Kopenhagen ist zwar kein Badeziel, die drei Hafenbäder (Zentrum und Sluseholmen), der Amager Strandpark und Kastrup Søbad (Metro-Haltestelle Femøren) bieten trotzdem genügend Anreiz, Badezeug einzupacken. Auch der kleine Svanemølle Strand beim Nordhavn ist geeignet für die Abkühlung im Meer. Kopenhagens Hafenwasser wird täglich auf seine Sauberkeit überprüft.

Copenhagen Card

Die Copenhagen Card gilt 24 Stunden (403 DKK), 48 Stunden (575 DKK), 72 Stunden (695 DKK) oder 120 Stunden (904 DKK) und erlaubt freien Eintritt in 86 Museen und Sehenswürdigkeiten sowie freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Du bekommst sie in Hotels, am Bahnhof, bei der Touristinformation und am Flughafen. Ob sie sich für dich lohnt, kannst du auf der Website kalkulieren. copenhagencard.com 

Geld & Währung

Das Leben in Kopenhagen ist kostspielig. Im europäischen Städtevergleich konkurriert die dänische Hauptstadt mit London und Paris um den Platz auf dem Siegerpodest als teuerstes Pflaster. 

Offizielles Zahlungsmittel ist die dänische Krone (DKK), der stabile Umrechnungskurs beträgt etwa 1:7,5. Öffnungszeiten von Banken: Mo–Mi und Fr 10–16, Do 10–18 Uhr. Gegen eine Gebühr kann mit der EC- oder Kreditkarte an zahlreichen Geldautomaten Bares abgehoben werden. Es ist billiger, in Kopenhagen mit der Debitoder Kreditkarte zu bezahlen, als bereits in Deutschland Kronen zu tauschen. Dänen zahlen jeden noch so kleinen Betrag mit ihrer Karte, was natürlich auch für dich eine Option ist. Da das Internet schnell ist, reduziert die App MobilPay den Zahlungsvorgang auf Sekundenbruchteile.

Hunde

Die Dänen sind prinzipiell ein hundefreundliches Volk. Grundsätzlich gilt: Wer mit seinem Hund nach Dänemark reist, muss ihn gegen Tollwut impfen lassen. In Kopenhagen gehört der Hund überall an die Leine– auch in Parks. Am Strand muss er im Sommer angeleint werden (April–Sept.). Wollen Frauchen und Herrchen in den Vergnügungspark Tivoli, muss der Hund draußen bleiben. Nur in wenigen Cafés und Restaurants ist es erlaubt, dass der vierbeinige Freund unter den Tisch darf, ansonsten gilt in Lokalen generell: Hunde verboten! In Bussen muss für den Hund ein Kinderfahrschein gelöst werden, sofern er nicht so klein ist, dass er in eine Tasche passt. 

Öffnungszeiten

Die meisten Läden haben wie folgt geöffnet: Mo–Mi 10–18 oder 19 Uhr, Do/ Fr 10–20 Uhr, Sa 10–13 oder 14 Uhr. Restaurants sind meist von 11 bis 15 Uhr für die frokost geöffnet. In Kopenhagen wird früh zu Abend gegessen: Middag wird ab 18 oder 19 Uhr serviert, die Küche schließt in der Regel schon gegen 22 Uhr. 

Post

Es gibt zwei zentral gelegene Postämter: Eins ist am Hauptbahnhof (Mo–Fr 8–21, Sa 9–16, So 10–16 Uhr), das andere in der City (Købmagergade 33 | Mo–Fr 10–18, Sa 10–14 Uhr). Das Porto für einen Brief oder eine Karte beträgt 27 DKK. Achtung, die Post ist sehr lange unterwegs. 

Rauchen

Wie in den meisten europäischen Ländern treffen sich Raucher vor der Tür. In sämtlichen öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Diskotheken und Kneipen darf nicht geraucht werden. Ausgenommen sind kleine Nachbarschaftskneipen unter 40 m², die kein Essen servieren. 

Sicherheit

In der Stadt kannst du dich ziemlich sicher fühlen. Am und im Hauptbahnhof und an der Nørreport Station solltest du allerdings auf deine Gepäckstücke besonders gut aufpassen, weil dort operierende Diebe es auf unachtsame Reisende abgesehen haben. Bei Verlust wende dich bitte an die Polizei, deren Hauptfundbüro am Polititorvet ist (Tel. 38748822). 

Sprache

Versuch’s zuerst mit Englisch – selbst die älteren Kopenhagener sprechen gutes bis sehr gutes Englisch. Wenn Einheimische dann bemerken, dass du aus Deutschland kommst, hast du nicht selten Glück, dass man dir sogar auf Deutsch antwortet. Dänisch ist eine schwierige Sprache, einiges wird verschluckt und ganz und gar unphonetisch ausgesprochen. Zur Begrüßung reicht meist ein kurzes Hej, wenn du dich bedanken willst, sagst du einfach tak! 

Stadtführungen, Schiffs-, Rad- und Bustouren

Die klassische Kanalfahrt startet am Nyhavn oder Gammel Strand: Eine Stunde kostet 85 DKK​ (stromma.com). Hast du Lust, statt der klassischen Sehenswürdigkeiten die Cafés, Geschäfte und Hinterhöfe Kopenhagens bei einer Führung zu entdecken? Dann melde dich bei CPH:Cool (Tel. 26 95 54 74  | cphcool.dk) an. Mehr auf das Treffen von Dänen und Besuchern – auch zum Hausbesuch – zugeschnitten: Meet the Danes (Tel. 23 28 43 47 | meetthedanes.com).

Geführte Radtouren von BeCopenhagen (Fortunstræde 1 | nahe Nikolaikirche | becopenhagen.dk) wie „Essential“ (2 Std., 300 DKK) und „Contemporary Architecture“ (3 Std., 400 DKK) sind perfekte, gut erzählte Einstiege in typischer Kopenhagen-Manier, im Sattel.

Red Buses (redbuses.com) und Stromma (stromma.com) bieten verschiedene Hop-on-hop-off-Touren in offenen Doppeldeckerbussen mit Audio-Guide an (ab 200 DKK). Viel persönlicher und kundig auf Deutsch geführt sind zahlreiche Thementouren mit Show Me Copenhagen (Tel. 23 23 78 01 | showmecopenhagen.dk). Speziell zu Ørestad gibt es ausgezeichnete geführte Achitekturtouren (Tel. 51 23 74 38 | experienceorestad.dk). 

Telefon & Handy

Für das Telefonieren in Kopenhagen und ganz Dänemark gilt: Du musst immer die achtstellige Nummer wählen, Vorwahlen gibt es nicht. Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Dänemark ist 0045, von Kopenhagen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. 

Trinkgeld

Offiziell ist der Service im Preis enthalten, doch auch Kopenhagens Kellner, Taxifahrer und andere nette Menschen freuen sich über ein angemessenes Trinkgeld. 

WLAN & Internet

In den meisten Cafés und Hotels sowie an zahlreichen öffentlichen Orten wie Museen, Bibliotheken und Parks gibt es sehr flotten Internetzugang. 

Zeitungen

Internationale Presse findest du am Hauptbahnhof oder auf dem Rathausmarkt. Wer sich ins tägliche Leben einlesen will, kauft sich die einzige englischsprachige Zeitung in Kopenhagen, die wöchentlich erscheinende CPH Post. Manchmal bekommst du sie auch umsonst, etwa am Flughafen. Integriert ist darin der Unterhaltungsund Veranstaltungsführer In & Out. 

Zoll

Es gelten die gleichen Einfuhrbestimmungen wie in den anderen EU-Staaten: 10 l Spirituosen, 20 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von bis zu 22 Prozent, 90 l Wein, 110 l Bier. Tabakwaren: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren. Mehr Informationen auf zoll.de. 

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft Kopenhagen | Göteborg Plads 1 | Nordhavn | Tel. 35 45 99 00 | kopenhagen.diplo.de

Österreichische Botschaft Kopenhagen | Sølundsvej 1 | Tel. 39294141 | bmeia.gv.at/oeb-kopenhagen 

Schweizer Botschaft Kopenhagen | Richelieus Allé 14 | Hellerup | Tel. 33141796

Fundsachen

Wenn du etwas verloren hast oder womöglich bestohlen wurdest, wende dich an das Fundbüro der Kopenhagener Polizei, das Hittegodskontor (Mo, Mi, Fr 9–14, Di, Do 9–17.30 Uhr | Slotsherrensvej 113 | Vanløse | Tel. 35210094).

Auskünfte über Fundsachen in Bussen unter Tel. 70157000 (leider nur auf Dänisch), für Fundsachen im Zug unter Tel. 24680960. 

Gesundheit

Gesetzlich Versicherte werden gegen Vorlage der Europäischen Versicheringskarte (EHIC) zwar kostenlos versorgt – aber eben nur innerhalb des Kostenrahmens der heimischen Versicherung. Zusatzleistungen wie beispielsweise die Kosten eines Rücktransports müssen selbst bezahlt werden. Bei Zahnbehandlungen und Medikamenten wird außerdem eine Eigenbeteiligung verlangt. Schweizer müssen die medizinische Betreuung bar bezahlen.

Tag und Nacht ist die Apotheke am Hauptbahnhof geöffnet (Vesterbrogade 6c | Tel. 33148266). 

Notruf

Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen: Tel. 112

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Nytårsdag (Neujahr)

März/April

Skærtorsdag (Gründonnerstag); Langfredag (Karfreitag); 1. und 2. Ostertag

April/Mai

Store Bededag (Großer Bettag) (vierter Freitag nach Ostern)

1.Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Himmelfartsdag Pinse (Pfingstsonntag und -montag)

5. Juni

Grundlovsdag (Verfassungstag)

25./26.Dezember

Første und Anden Juledag (1. und 2. Weihnachtsfeiertag)

Veranstaltungen

Februar

Vinterjazz: Kopenhagen jazzt: 600 Konzerte in Clubs und Pubs. jazz.dk

April 

Geburtstag von Margrethe II. am 16. April: Die Königin winkt vom Balkon des Schlosses Amalienborg ihrem Volk zu. kongehuset.dk

Mai/Juni

Pinsekarneval: Zu Pfingsten wird ausgelassen eine Art Karneval der Kulturen gefeiert. Durch die Stadt ziehen Karnevalszüge, im Fælledparken und im Kongens Have gibt es Rock, Blues und Jazz. karneval-kbh.dk 

Ølfestival København: 800 Biersorten in drei Tagen. Das Motto heißt: Probieren und mit Bus und Bahn fahren! Solange das Gelände der Carlsberg-Brauerei eine Baustelle ist, wird in der Lokomotiværkstedet in Vesterbro gefeiert. ølfestival.dk

Wonderful Copenhagen Marathon: Bis zu 5000 Läufer versammeln sich jedes Jahr im Mai am Start des Traditionsmarathons. Er führt durch das Zentrum und die Brückenviertel. copenhagenmarathon.dk

Juni/Juli

Roskilde-Festival: Eine europäische Institution. Um die 200 Bands und Solisten rocken vier Tage lang in der nahen Domstadt. www.roskilde-festival.dk 

Sankt Hans Aften: Am 23.Juni feiern Dänen die Mittsommernacht. In den Parks, am Strand und auf Holmen wird am Feuer gesungen und reichlich getrunken.

Freitagsrock: Jeden Freitag um 22 Uhr gastieren im Tivoli dänische und internationale Rockbands. fredagsrock.dk

Copenhagen Jazzfestival: Die Stadt ist zehn Tage lang im Jazzfieber – 1500 Konzerte vor über 250 000 Zuschauern. Auf Plätzen, in Parks und in Clubs spielen die Stars der skandinavischen Jazzszene zusammen mit US-Musikern. An den Nachwuchs wird auch gedacht: Es gibt jeden Tag Veranstaltungen für Kinder. jazz.dk

August/September

Copenhagen Food Festival: Ende August geht’s überall in der Stadt nur ums Essen, auch draußen wird getafelt. copenhagencooking.dk 

Stella Polaris: größtes Picknickfestival Europas für elektronische Downtempo-Musik – tolle Szenen im Park Frederiksberg Have. stella-polaris.dk

Copenhagen Pride Parade: Eine Woche im August ist ganz Kopenhagen schwul, lesbisch usw. – die Rechte der LBGT-Gemeinde werden von allen gefeiert. Am Wochenende ziehen Zehntausende karnevalesk durch die Innenstadt. copenhagenpride.dk

Golden Days Festival: Konzerte, Kunst, Ballett und Theater erinnern an das Goldene Zeitalter Dänemarks (1800–50). goldendays.dk

Oktober 

Kulturnacht: Museen, Theater, Kirchen, Galerien und Kinos bleiben die ganze Nacht geöffnet. kulturnatten.dk

November/Dezember

Weihnachtsmarkt: In Kopenhagen werden die Einkaufsmeile und Vorortplätze geschmückt und Weihnachtsmärkte in der City aufgebaut. Am Samstag vor dem 1. Advent ziehen Dutzende von Weihnachtsmännern durch die Strøget. Besonders kreativ ist der einwöchige Markt ab 8.Dez. in Christiania. visitcopenhagen.com/copenhagen/6-places-copenhagen-getseasonal-spirit

Bloss nicht!

Mit der Polizei streiten

Du bist zu schnell gefahren, hast falsch geparkt, beim Fahren telefoniert – und wirst ertappt? Ruhe bewahren, freundlich kooperieren. Diskutieren zwecklos! Die Kopenhagener Polizisten sind resolut und konsequent. 

Drängeln und meckern

Wenn du am Fahrkartenschalter, an der Theaterkasse oder sonstwo anstehst, mach bitte keine Anstalten, dich vorzudrängeln. Oft ziehst du einen Zettel mit einer Nummer und musst warten, bis sie aufgerufen wird. 

Mit Smalltalk nerven

Dänen reden nicht übers Wetter, um das Eis zu brechen. In einer Unterhaltung ist Platz und Interesse für ernsthafte (nicht ernste) Themen, ohne Belehrung und abtastende Nettigkeiten. Der Kulturschock tut nicht weh, denn unverblümtes Kommunizieren gilt nicht als respektlos, im Gegenteil.

In Schlangenlinien radeln

Niemand radelt hier zum Spaß, alle wollen zügig auf engstem Raum vorankommen. Beobachte zuerst den flotten Strom im Stadtverkehr und lerne Handzeichen und Abbiegen, bevor du dich beherzt einreihst.

Das Königshaus kritisieren

Du meinst, die Monarchie sei ein alter Zopf? Bitte behalte das für dich, denn die Dänen lieben ihr Königshaus und noch mehr ihre Königin. Selbst hartgesottene Gegner der Monarchie haben ein Herz für Margrethe II. Dabei raucht sie!

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Der Besuch des Leibarztes

Peer Olov Enquists spannender Roman (2001) spielt im Kopenhagen des 18.Jhs. Dort hat Johann Friedrich Struensee, Leibarzt des geisteskranken Königs Christian VII., eine Affäre mit der Königin...

Fräulein Smillas Gespür für Schnee

Ein Junge stürzt mitten in Kopenhagen vom Dach. Der Fall scheint klar: ein Unfall. Doch Smilla Jespersen glaubt nicht daran. Peter Høegs Weltbestseller von 1994 ist zeitlos packend. 

Filme

Borgen - Gefährliche Seilschaften

Die Fernsehserie (DVD 2012) über Machtspiele in der dänischen Politik bindet gekonnt die Privatsphäre mit ein. Gedreht wurde an Originalschauplätzen (Schloss Christiansborg).

Kommissarin Lund - Das Verbrechen

Die Krimiserie war in Dänemark ein Straßenfeger und auch im deutschen Fernsehen ein Quotenerfolg. Durch Roman (2013) und DVD (2010/2013) wurde Lunds Wollpulli so berühmt wie Humphrey Bogarts Trenchcoat.

3-7 °C
1 h/Tag
8 °C

Fakten

Einwohner 602.481
Fläche 86 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 16:22 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

9h 52min
9h 24min
1h 25min
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