Kopenhagen

Überblick

Willkommen in Kopenhagen!

Kopenhagen, eine Metropole? Nun, sie ist zunächst einmal die Hauptstadt eines Königreichs – des ältesten der Welt. Somit ist Kopenhagen auf der einen Seite historisch-gemütlich. Die Kopenhagener würden sagen, ihre Stadt ist „hyggelig“. Auf der anderen Seite schwärmen Architekten von Kopenhagen als eine Metropole atemberaubender Gegenwartsarchitektur.

Seit 1990 boomt die urbane Entwicklung, wobei sich die Stadtplaner einig sind: Hochhäuser passen nicht in die Skyline. Wachsen andere Metropolen in die Höhe, bleiben die Kopenhagener am Boden. Und Kopenhagen ist grün. Die dänische Kapitale zählt zu den umweltfreundlichsten Städten Europas. Bis 2015 soll der CO2-Ausstoß um 20 Prozent reduziert werden. Der öffentliche Nahverkehr wird zunehmend auf Elektromotoren umgestellt. Die Busse der Linie 11 – sie verbindet die Hauptsehenswürdigkeiten – fahren mit Batterie, nachts werden die Akkus aufgeladen. Eines der wichtigsten innerstädtischen Verkehrsmittel aber ist das Fahrrad. Kopenhagen ist europaweites Vorbild dafür, dass Radverkehr funktionieren kann. 60 Prozent aller Kopenhagener sind mittlerweile umgestiegen und nutzen die dreihundert Kilometer langen Radwege. Übrigens auch im Winter, denn in Kopenhagen werden erst die Radwege, dann die Straßen vom Schnee befreit.

Mit dem Bau der der Øresundbrücke, der festen Anbindung Schwedens an Europa, ist die dänische Hauptstadt zur Drehscheibe Nordeuropas geworden. Und mit der geplanten Fehmarnbelt-Querung – dem Tunnel zwischen Puttgarden und Rødby – wird Kopenhagen weiter boomen. Dennoch: Die Kopenhagener halten es lieber mit dem Understatement. Sie geben nicht an, sondern sind eher bescheiden, sie sind lieber leise statt laut und beschaulich statt hektisch. In den Straßen leuchten verchromte Halogenlampen neben schmiedeeisernen Kandelabern, moderne Architektur grenzt an altes Fachwerk, ein Pferdegespann der Leibwache ihrer Majestät trabt vorbei an futuristischen Metrostationen, und das Volk jubelt, wenn die königliche Familie vom Balkon ihres Schlosses winkt. Erlebe die sympathische Hauptstadt mit ihrer Atmosphäre zwischen Märchen und Moderne!

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9h 24min
1h 25min
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Kopenhagen
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Entdecke Kopenhagen

Kopfsprünge zwischen Kulturbauten

Seit der Jahrtausendwende boomt die urbane Entwicklung, wobei sich die Stadtplaner bisher einig waren: Hochhäuser passen nicht zu Kopenhagen. Das beginnt sich zu ändern, etwa 40 Hochhäuser sind geplant. Am Hafenkanal entstehen im Jahrestakt faszinierende öffentliche Bauten, die zumeist Publikum und Passanten sehr zugewandt sind. Etwa der „Schwarze Diamant“, der die Königliche Bibliothek beherbergt, das neue Königliche Schauspielhaus mit dem Ofelia Plads sowie am gegenüberliegenden Ufer eine Oper, die Dänemarks reichster Reeder der Stadt schenkte. Du kannst den lieben langen Tag am Innenhafen sitzen, smarte Leute und Gebäude bestaunen und sogar im sauberen Hafenwasser schwimmen gehen – Hafenbäder gibt’s genug.

Aufbruch in die Postmoderne

Viele ultraneue Visionen fürs Wohnen und Lernen werden in Ørestad auf der Insel Amager verwirklicht. Dieser neue Stadtteil wurde rasant auf eine Tabula rasa am Meer konstruiert. Das postmoderne Gegenstück zum historischen Zentrum ist wie ein kühn designter Laufsteg von morgen und hat in kurzer Zeit dem Architektenstar Bjarke Ingels einige Architektur-Oscars beschert. Und Kopenhagen bleibt in Aufbruchstimmung. Bis 2025 wird sich der frühere Industriehafen Nordhavn in ein Wohnund Geschäftsviertel verwandeln. 40 000 Kopenhagener sollen auf dem Areal wohnen – mit Blick auf Wasser und Kreuzfahrtschiffe. Der innere Hafenkanal bekommt ständig neue bauliche Eskapaden für Freizeit und Kultur. Direkt daneben lässt man den heute recht braven Kifferfreistaat Christiania in Ruhe, mal abgesehen von den Drogenrazzien der Polizei. Touristen stromern hier durch, und die meisten haben nichts gegen die würzige Luft. Gutbetuchte gehen direkt nebenan ins umgezogene Noma, das beste Restaurant der Welt mit radikal abgespeckter nordischer Küche – Mahlzeit für 300 Euro. 

Alles im grünen Bereich

Im Grünen ist’s hyggelig. Tolle Parks wie Frederiksberg Have laden zum entspannten Sitzen und Picknicken ein. Aber Kopenhagen ist auch ehrgeizig in Sachen Grün. Ziel: 2025 weltweit die erste klimaneutrale Metropole zu sein. Der öffentliche Nahverkehr wird zunehmend auf Elektromotoren umgestellt, 98 Prozent der Haushalte hängen am Fernwärmenetz. Wer sich’s leisten kann, fährt ein E-Auto. Wichtigstes Verkehrsmittel aber ist das Fahrrad. Seit 2016 hat die Anzahl der Cykler die der Autos im Pendelverkehr überholt. Auch im Winter, denn Radwege werden noch vor den Straßen geräumt. Das Hafenwasser wird für Radler elegant überbrückt, es gibt Schnelltrassen für Berufspendler. Für Besucher wird es immer cooler, die flache Stadt am Meer auf zwei Rädern zu erkunden. Wenn sie denn radeln können!

Kleine, feine Metropole

Einem Vergleich mit großen Millionenstädten kann die Hauptstadt des kleinen Königreichs nicht standhalten. Kopenhagen passt zehnmal auf die Grundfläche Berlins. Kopenhagen ist die Kleine unter den Großen. In keiner anderen Hauptstadt findest du dich so leicht zurecht. Ein Blick auf den Stadtplan zeigt: Das innere Straßennetz zeugt noch immer von der Form einer Festung. Haben in vergangenen Jahrhunderten Schutzwälle die Stadt im Westen begrenzt und die Kopenhagener vor Feinden geschützt, sind es heute vielspurige Boulevards, die sich um das Herz der Stadt legen. Dazwischen ist es in der Innenstadt eng wie einst. Zwischen Rathaus und dem idyllischen Nyhavn spazierst du auf Europas erster Fußgängerzone.

Keimzelle der Kaufmannsstadt

Bischof Absalon von Roskilde hatte den richtigen Riecher: Er wusste, wo er den feindlichen Piraten zeigen konnte, wer Herr der Insel ist. Es galt, Havn (Hafen) auf der Insel Strandholmen – heute Slotsholmen – zu schützen. So baute er 1167 an der Stelle, wo heute das dänische Parlament über Wohl und Werde Dänemarks entscheidet, eine Burg – die Keimzelle Kopenhagens. Havn wurde vom unbedeutenden Hafen an der Ostküste der Insel Seeland zum Knotenpunkt der Seehandelswege. Dem Namen Havn stellten die Bewohner ein Købmand (Kaufmann) voran, und zur Zeit der Hanse bekam die Stadt ihren endgültigen Namen: København.

Glückliche Dänen

Bummel einfach durch altertümliche Gassen, an pastellfarbenen Fassaden entlang, aber spar dir bitte den Blick ins zu Private, auch, wenn’s sich anbietet. Gönn dir viele Pausen, und beobachte eine fast südländische Herzlichkeit auf einem der vielen Plätze, etwa dem schnuckeligen Gråbrødretorv. Alle sind beim Du. Die Gelassenheit steckt an, selbst beim Shopping. Dazu ist die Fußgängermeile Strøget (auf Deutsch: Strich) bestens geeignet. Besonders das Stück vom Amagertorv zum edlen Platz Kongens Nytorv bietet Schaufensterdekor zum Niederknien – gerade zur Adventszeit. Apropos Gelassenheit – die Dänen sollen ja sehr glücklich sein. Die Gründe fürs Glücksgefühl – sagen wir besser Zufriedenheit – sind ein gewollt egalitäres, sozial möglichst ausgewogenes Gesellschaftsdesign, die niedrige Arbeitslosenquote und weniger Zukunftsängste als andere Völker; man hat gelernt zu teilen. Familie geht über alles. Ausdruck des verwurzelten National- oder sogar Stammesgefühls ist jedoch auch eine im Vielparteienparlament seit 2000 stark vertretene Dänemark-den-Dänen-Politik. Kopenhagener mit ausländischem Ehepartner flüchten deshalb gern über die Øresundbrücke ins liberalere schwedische Malmö.

Cityvororte mit Szenetouch

Die Kopenhagener waren von jeher gezwungen zusammenzurücken. Zu Lebzeiten des Dichters Hans Christian Andersen – er kam 1819 nach Kopenhagen – war die Stadt innerhalb der Wälle übervölkert. Auf einer Fläche von 2 km2 lebten damals 120 000 Menschen. Heute sind es nur noch 30 000. Mit der Industrialisierung im 19. Jh. zog es die Landbevölkerung in die Hauptstadt. Von 1850 bis 1900 stieg die Einwohnerzahl auf 400 000. Um Platz zu schaffen, wurden die Befestigungsanlagen geschleift. Vor der Stadt entstanden die Arbeiterquartiere Nørrebro und Vesterbro. Willst du hinter die Kulissen gucken, musst du raus aus dem heute romantischen Zentrum. Jenseits der Wallstraßen Vester Voldgade, Nørre Voldgade und Øster Voldgade findet das alltägliche Leben statt – und genau das ist reizvoll. Zwar ist die Stadt dort auch mal weniger kuschelig. Doch haben sich in den vergangenen Jahren die sanierten Wohnviertel Nørrebro, Vesterbro und Østerbro mit zahlreichen Restaurants und Lädchen zu boomenden Szenevierteln entwickelt. Kopenhagens Sound ist übrigens der öffentlich, auch in Schulen, geförderte Jazz.

Mann kann mit Kindern umgehen

In jedem Viertel Kopenhagens wirst du einen Platz mit Cafés oder Bars finden. Dort werden sich manche womöglich fragen: Bin ich zu alt für diese Stadt? Denn Kopenhagen hat nicht nur ein junges Image, auch die Bewohner sind überwiegend jung. Überall ist man auf Kinder eingestellt. Im Restaurant steht der Hochstuhl, bei Bank und Post gibt es eine Legoecke. Wo kein Platz ist, wird er geschaffen, wird der Buggy zwischen die Bistrotische geschoben – ohne Prenzlauer Attitüde. Auch Männer wickeln Knirpse auf der Café-Toilette, während die Oma kerzengerade auf ihrem Fahrrad zur Familie stößt. Apropos Familie und Rad: In Christiania wird das gleichnamige Lastenrad hergestellt, mit dem dir ständig ganze Rasselbanden entgegenkommen.

Teure Krone

Wie viel Euro sind …? Ob im Hotel, Restaurant oder Kaufhaus, du musst ständig umrechen. Denn die Dänen votierten 2000 gegen die Einführung der gesamteuropäischen Währung. Es wird mit der Krone bezahlt, deren Wechselkurs zum Euro aber gleich bleibt. Dem Kopfrechnen vor Schaufenstern und Speisekarten folgt immer der Schreck: Mein Gott, ist das teuer! Kopenhagen gehört zu den teuersten Städten Europas. Allerdings werben Cafés und Restaurants mit Preisnachlässen für Frühesser oder Paartrinker.

Sogar die Royals sind geerdet

Mit dem Bau der Øresundbrücke, der festen Anbindung Schwedens an Europa, ist die dänische Hauptstadt zur Drehscheibe Nordeuropas geworden. Und mit der geplanten Fehmarnbelt-Querung – dem 17,6 km langen Tunnel zwischen Puttgarden und Rødby – wird Kopenhagen noch weiter boomen. Nach Malmö ist’s nur ein Katzensprung – manche witzeln, es sei ein Vorort. Trotz des Booms halten die Kopenhagener es lieber mit dem Understatement. Sie geben nicht an, sondern sind eher bescheiden, lieber leise statt laut, entspannt statt hektisch. In den Straßen leuchten verchromte Halogenlampen neben schmiedeeisernen Kandelabern, moderne Architektur grenzt an altes Fachwerk, ein Pferdegespann der Leibwache Ihrer Majestät trabt vorbei an coolen Metrostationen. Und das Volk jubelt, wenn die gar nicht abgehobenen Royals vom Balkon ihres Schlosses winken. Manchmal sieht man sie sogar radeln!

Wohin zuerst?

Sehenswertes

Amagertorv: Von diesem Platz aus haben Sie alle Möglichkeiten. Zu Fuß erreichen Sie das Christiansborg Slot, das Dansk Judisk Museet und die Kongelige Bibliothek. Oder Sie entscheiden sich für einen Bummel durch die Købmager Gade bis zum Rundetårn, von dessen Aussichtsplattform Sie sich einen Überblick über die Stadt verschaffen können. Ihr Auto können Sie im Parkhaus (Silkegade 4, hinter dem Kaufhaus Illum) abstellen. Entspannter ist es, Sie nehmen den Bus 2A bis Christiansborg oder die Metro bis Kongens Nytorv.

Einkaufen

Sie mögen alles unter einem Dach? Dann hinein in Kopenhagens Kaufhäuser: Am großen Kongens Nytorv und entlang der Strøget werden Sie fündig. Extravagantes in Sachen Mode bieten Boutiquen in den Gassen rechts und links der Købmagergade. Feine Möbel- und Antiquitätenhändler haben sich in der Bredgade zwischen Kongens Nytorv und dem Amalienborg Slot niedergelassen. Wer lieber ungezwungen stöbert oder nach antiquarischen Schnäppchen sucht, findet sein Paradies in der Ravnsborggade in Nørrebro.

Am Abend

Das hängt davon ab, wie alt Sie sich fühlen. In der historischen Altstadt rund um den Kongens Nytorv geht es eher gediegen zu – auch was die Preise betrifft. Jung, bunt und ausgelassen ist die Szene in den Brückenvierteln. Angesagte Bars und Clubs für Nachtmenschen finden Sie im Stadtviertel Vesterbro.

Praktische Hinweise

Anreise

Autofahrer müssen sich in Hamburg entscheiden. Entweder wählen Sie den Landweg: auf der E 45 Richtung Norden, dann die E 20 über Fünen und schließlich die Store-Bælt-Brücke nach Kopenhagen. Oder den Seeweg: E 22/E 47 bis Puttgarden, mit der Fähre (Vogelfluglinie) nach Rœdby Havn (evtl. Wartezeit/keine Reservierung möglich, Fahrzeit 50 Minuten), E 47 nach Kopenhagen. Autofahrer, die aus dem Osten Deutschlands anreisen, nehmen die Fähre von Rostock/Warnemünde nach Gedser (Fahrzeit: 2 Stunden), dann E 55/E 47 nach Kopenhagen.

Alle Bahnreisenden, auch die aus dem Osten Deutschlands, fahren über Hamburg und die Vogelfluglinie (Eisenbahnfähre Puttgarden–Rødby) nach Kopenhagen. Fahrzeit ab Hamburg: viereinhalb Stunden (ca. 65 Euro mit Bahncard).

Der Flughafen Kopenhagen-Kastrup ist ganzjährig von vielen deutschen Städten zu erreichen. SAS, Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Air Berlin bieten Linienflüge zu Sondertarifen an. Der Wochenendtarif ab Hamburg beträgt 130 Euro, ab München 150 Euro. Der Billigflieger Easy Jet bietet Flüge bereits für 50 Euro ab Berlin an. Bei allen Fluggesellschaften gilt: Wer früh bucht, fliegt auch billig.

In die Innenstadt kommen Sie entweder mit der Metro M2, die alle 5 bis 10 Minuten fährt, mit der Bahn (alle halbe Stunde, 25–30 dkr) oder mit dem Bus 250S ab Terminal 2 und 3. Ein Taxi ins Zentrum kostet 150 bis 200 dkr.

Auskunft
Movia Terminal

Welcher Bus bringt Sie wohin? Hier bekommen Sie Fahrpläne, aber auch Tickets. Wo was läuft? Auch auf solche Fragen erhalten Sie eine Antwort. Rådhuspladsentgl. 7–21.30 Uhr36131415www.movia.dk

Turistcenter Copenhagen Right Now

Stadtpläne, Zimmervermittlung, Tickets etc. Vesterbrogade4aDK-1577København70222442www.visitcopenhagen.dk

Visit Denmark

Glockengießerwall220095Hamburg40 320210www.denmark.com

Auto

Tempolimit auf Autobahnen: 110 km/h, auf einigen darf man 130 km/h fahren, auf Landstraßen 80 km/h, in Ortschaften 50 km/h. Wer schneller fährt und erwischt wird, zahlt auf der Stelle bar oder mit Kreditkarte (auf der Autobahn kosten 30 km/h zu schnell 1150 dkr Bußgeld). Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Ganzjährige Lichtpflicht! Parkplätze sind knapp. In der Altstadt heißt es: Wer parkt, zahlt. Das Zentrum ist in drei gebührenpflichtige Parkzonen unterteilt: rote Zone 20 dkr/h, grüne Zone 12 dkr/h, blaue Zone 7 dkr/h. Parkscheine gibt es am Parkomat. Falschparker zahlen 510 dkr. Die Kopenhagener Polizei schreibt rigoros auf!

Banken & Geldwechsel

Öffnungszeiten der Banken und Sparkassen: Mo–Mi und Fr 10–16, Do 10–18 Uhr. Gegen eine Gebühr kann mit der EC- oder Kreditkarte an zahlreichen Geldautomaten Kontant Geld abgehoben werden. Es ist billiger, in Kopenhagen mit der Kreditkarte zu bezahlen, als bereits in Deutschland Kronen zu tauschen.

Copenhagen Card

Die Copenhagen Card City gilt 24 Stunden (Preis: 225 dkr) oder 72 Stunden (450 dkr) und erlaubt freien Eintritt in mehr als 60 Museen und Attraktionen. Zusätzlich können die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzt werden. Erhältlich in Hotels, am Bahnhof, bei der Touristinformation und am Flughafen.

Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft

Stockholmsgade5735459900www.kopenhagen.diplo.de

Österreichische Botschaft

Sølundsvej139294141

Schweizer Botschaft

Amaliegade1433141796

Fahrradvermietung
City Bike

In der Innenstadt können von Mai bis Dezember an 110 Fahrradstationen gegen einen Pfandeinwurf von 20 dkr City Bikes geliehen werden. Mit den Bikes darf nur in der City geradelt werden. Für längere Strecken sind sie auch zu unbequem. Infos: www.bycyklen.dk.

Fundsachen

Wer etwas verloren hat oder womöglich bestohlen wurde, wende sich an das Fundbüro der Kopenhagener Polizei, das HittegodskontorSlotsherrensvej113Vanløse38748822Mo, Mi, Fr 9–14, Di, Do 9–17.30Uhr.

Auskünfte über Fundsachen in Kopenhagener Bussen gibt es unter 36131415 (leider nur auf Dänisch). Unkomplizierter ist es, sich Hilfe im Buscenter am Rathausplatz (tgl. 10–17.30 Uhr) zu holen.

Die zentrale Rufnummer der DSB für abhanden gekommene Gegenstände im Zug lautet 70131415, für Fundsachen in der S-Bahn 36141701, Metro: 70151615.

Im Flughafen wenden Sie sich am besten an die jeweilige Fluglinie. Den Copenhagen Air Service32474725 erreichen Sie telefonisch tgl. 8–20 Uhr.

Gesundheit

Gesetzlich Versicherte werden gegen Vorlage eines EU-Krankenscheins kostenlos versorgt. Bei Zahnbehandlungen und Medikamenten wird eine Eigenbeteiligung verlangt. Schweizer müssen die medizinische Betreuung bar bezahlen. Tag und Nacht ist die Apotheke am Hauptbahnhof geöffnet (Vesterbrogade6c33148266).

Hunde

Grundsätzlich gilt: Wer mit seinem Hund nach Dänemark reist, muss ihn gegen Tollwut impfen lassen. In Kopenhagen gehört der Hund an die Leine – auch in Parks und am Strand! Für das Geschäft des Gefährten gibt es entsprechende Beutel. Die Halter sind angehalten, nichts zurückzulassen. Wollen Frauchen und Herrchen ins Tivoli, muss der Hund draußen bleiben!

Klima & Reisezeit

Kopenhagen liegt am Meer, also kann sich das Wetter schnell ändern. In der Stadt weht immer ein Lüftchen. Beste Reisezeit ist Juni bis August. Dann versprechen Meteorologen Durchschnittstemperaturen von 20 bis 22 Grad und den geringsten Niederschlag. Die Winter in Kopenhagen können knackig kalt sein, doch mit Schal, Mütze und Handschuhen durch das vorweihnachtliche Kopenhagen zu schlendern ist einfach märchenhaft schön.

Notruf

112

Öffentliche Verkehrsmittel

Der öffentliche Nahverkehr in Kopenhagen ist perfekt geregelt. Egal ob Bus, Bahn, Metro oder Hafenbusse – das Prinzip ist einfach: ein Ticket für die ganze Stadt. Großkopenhagen ist in Tarifzonen unterteilt, nach denen sich der Fahrpreis berechnet. Der Einzelfahrschein für zwei Tarifzonen – die Innenstadt – kostet 21 dkr. Billiger ist die Fahrt mit einer klippekort, einer Streifenkarte für zehn Fahrten, die im Bus oder auf dem Bahnsteig in einem Automaten zu entwerten ist. Sie kostet für zwei Zonen 130 dkr. Einzelfahrscheine sowie klippekort gibt es beim Busfahrer, am Automaten in den Bahnhöfen oder im Ticketshop auf dem Rathausplatz. Übrigens: Schwarzfahren wird mit 500 dkr geahndet. Die S-Bahn-Linien sind farbig und mit Buchstaben gekennzeichnet. Sie verkehren tagsüber im 20-Minuten-Takt. Die havnebusser sind die gelben Schiffe, die im Hafensund zwischen der City und Christianshavn/Holmen verkehren (6–19 Uhr alle 30 Minuten). Die Metro fährt täglich zwischen 5 Uhr morgens und 1 Uhr nachts, während des Berufsverkehrs alle 3 bis 6 Minuten. Am Wochenende fahren auch Nachtzüge. Infos: www.movia.dk

Öffnungszeiten

Die meisten Besitzer der Einzelhandelsgeschäfte in der City haben sich auf folgende Zeiten verständigt: Mo–Mi 10–18 oder 19 Uhr, Do und Fr 10–20 Uhr, Sa 10–13 oder 14 Uhr. Restaurants sind meist von 11 bis 15 Uhr für die frokost geöffnet. Middag wird ab 18 oder 19 Uhr serviert, die Küche schließt in der Regel schon gegen 22 Uhr.

Post

Hauptbahnhof: Mo–Fr 8–21, Sa 9–16, So 10–16 Uhr; Citypostamt: Købmagergade33Mo–Fr 10–17.30, Sa 9–14 Uhr. Das Porto für einen Brief oder eine Karte beträgt 6,50 dkr.

Preise & Währung

Das Leben in Kopenhagen ist teuer. Im europäischen Städtevergleich konkurriert die dänische Hauptstadt mit London und Paris. Offizielles Zahlungsmittel ist die dänische Krone, der Umrechnungskurs beträgt etwa 1:7.

Rauchen

Wie in den meisten europäischen Ländern treffen sich Raucher vor dem Eingang des Restaurants. In sämtlichen öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Diskotheken und Kneipen darf nicht geraucht werden. Eine Ausnahme: Die Kneipe ist kleiner als 40 m2 und der Wirt serviert kein Essen.

Reisen mit Behinderung

Kopenhagen ist behindertenfreundlich. Alle öffentlichen Gebäude sind für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die öffentlichen Verkehrsmittel verfügen über Lifte. Wer sich vor seiner Reise informieren möchte, findet Hilfreiches auf der Site www.godadgang.dk (auch auf Deutsch). Bei der Suche immer das dänische „Kobenhavn“ eingeben.

Stadtrundfahrten

Viele Führungen sind mehrsprachig, meist auf Englisch, es gibt aber auch deutschsprachige Fahrten.

Busrundfahrten

Sie starten am Rathaus unter den Lurenbläsern zu langen und kurzen Touren in Doppeldeckerbussen. Infos: Touristinformation, www.cex.dk oder www.sightseeing.dk.

Sehr günstig und fast genauso gut wie eine Sightseeingtour ist eine Fahrt mit dem Linienbus 11A: Wenn Sie am Hauptbahnhof oder Rathausplatz einsteigen, schlängelt sich der Bus durch die Innenstadt vorbei an Christiansborg Slot, Kongens Nytorv, Kongens Have, Rosenborg Slot, Østerport, Kastellet. Endstation ist am Nyhavn. Noch dazu fahren die Busse umweltfreundlich mit Batterien.

Fahrradtouren

Sie können selbst in die Pedale treten oder sich bequem in einer Rikscha kutschieren lassen. City Safari33239490www.citysafari.dk bietet eine Reihe von Touren an, individuelle Wünsche erfüllt Rickshaw35430122www.rickshaw.dk.

Kajaktouren

In wasserdichten Anzügen im unsinkbaren Kajak durch Kopenhagens Wasserstraßen paddeln. Hafenkajaks 40504006www.kajakole.dk

Kanalfahrten

Start am Nyhavn oder Gammel Strand, Dauer 1 Stunde. 32963000www.canaltours.dk

Stadtführungen

Statt der klassischen Sehenswürdigkeiten können Sie auch die Cafés, Geschäfte und Hinterhöfe Kopenhagens bei einer Führung entdecken. Anmeldung unter 26955474www.cphcool.dk

Stadtwanderungen

Es gibt geführte, längere Spaziergänge durch verschiedene Stadtteile. Voranmeldung notwendig unter 33464646www.meetthedanes.dk

Taxen

Freie Wagen sind an dem grünen Display mit der Aufschrift FRI zu erkennen. København Taxi (35353535); Radio/Codan Bilen (70252525); Hovedstadens Taxi (38777777)

Telefon & Handy

Für das Telefonieren in Dänemark gilt: Alle Rufnummern innerhalb des Landes sind immer inklusive der Vorwahl zu wählen. Dies entspricht faktisch der Abschaffung der Vorwahl, da nun alle Rufnummern immer eine „Vorwahl“ enthalten. Eine Null vor der Vorwahl, wie sie in den meisten Ländern üblich ist, existiert hier nicht. Wenn Sie aus dem Ausland nach Dänemark anrufen, setzen Sie noch die internationale Vorwahl vor die jeweilige Nummer, die Sie erreichen wollen. Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Dänemark ist 0045, von Kopenhagen nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Wenn Sie mit einem Mobiltelefon unterwegs sind: Günstiger telefonieren und Internet-Surfen können Sie mit einer Prepaid-Simkarte eines dänischen Mobilfunkanbieters (z. B. Telenor, Telia oder TDC). Eine Karte kostet ca. 100 dkr. Der Einsatz funktioniert jedoch nur mit einem Mobiltelefon ohne Simlock.

Wenn Sie öffentliche Telefonzellen nutzen wollen: Akzeptiert werden hier Münzen oder Telefonkarten (gibt es bei Postämtern und am Kiosk). Von jeder Telefonzelle kann man Auslandsgespräche führen, doch auch wenn keine Verbindung zustande kommt, gibt es das Geld nicht zurück. Ein Rückruf an öffentlichen Telefonen ist möglich (die Nummer steht am Telefongehäuse).

Trinkgeld

Offiziell ist der Service im Preis enthalten, doch auch Kopenhagens Kellner, Taxifahrer und andere nette Menschen freuen sich über ein Trinkgeld.

Zeitungen

Internationale Presse gibt es am Hauptbahnhof oder auf dem Rathausmarkt.

Zoll

Es gelten die gleichen Einfuhrbestimmungen wie in den anderen EU-Staaten: 10 l Spirituosen, 20 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von bis zu 22 %, 90 l Wein, 110 l Bier. Tabak: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren. Informationen: www.zoll.de

Was kostet wie viel?

Taxi

Ab 6 Euro für eine Fahrt in der Innenstadt

Cappuccino

Ab 3 Euro für eine Tasse im Café

Snack

Ab 5 Euro für ein smørrebrød

Bier

ab 4,50 Euro für 0,4 l vom Fass

Tivoli

15 Euro für den Eintritt

Museum

ab 5,50 Euro für ein Ticket

Low Budg€t

Sehenswertes

Eintritt frei heißt es immer in den staatlichen Museen Nationalmuseet, Statens Museum for Kunst und Frihedsmuseet. Andere Museen verlangen an bestimmten Wochentagen keinen Eintritt: die Ny Carlsberg Glyptotek am Sonntag, Thorvaldsens Museum am Mittwoch, Dansk Design Center mittwochs 17–21 Uhr.

Hoch hinaus für wenige Kronen: Kopenhagen von oben erleben Sie im Restaurant des Kaufhauses Illum, vom Rundetårn in der City, von der Kuppel der Marmorkirken, vom Rathausturm oder von der Turmspitze der Vor Frelsers Kirke.

Essen & Trinken

Wollen Sie dänisch und günstig essen, sind die zahlreichen smørrebrød-Take-aways eine echte Alternative zum Pølser „auf die Hand“, z. B.: Rådhus SmørrebrødVester Voldgade90So geschl., Ritz SmørrebrødVester Voldgade8Sa und So geschl., Centrum SmørrebrødVesterbrogade6dkein Ruhetag.

Achten Sie auf Angebote mit dem Motto: „All you can eat“. Viele Restaurants bieten von 12 bis 16 Uhr einen günstigen Mittagstisch, vor allem rund um die alte Universität, z. B.: AnkaraKrystalgade8–10, Hellas, Det græske spisehusFiolstræde21, Jensens BøfhusGråbrødretorv15, Restaurant SamosSkindergade29, RizRazKompagnistræde20. Alle kein RuhetagBus5A, 6ANørreportMetroNørreport

Einkaufen

Gebraucht und geschätzt: Die gute alte Schallplatte oder Secondhand-CD-Raritäten können Sie preisgünstig bei AccordVestergade37Bus10, 12, 14, 26, 29, 33, 48, 67, 68, 250SRådhuspladsen aufstöbern.

Für Modebewusste, die auch Schnäppchenjäger sind: Zum halben Preis wird dänische wie internationale Mode im Langelinie outlets storeLangelinie Kajtgl. 11–18 UhrBus26Indiakaj/Langelinie verkauft.

Schnickschnack und alles, was man kauft, aber eigentlich nicht braucht, gibt es für wenige Kronen bei Søsterne GreneAmagertorv29MetroKongens NytorvBus15, 19, 26, 350SKongens Nytorv.

Am Abend

Viele Diskotheken und Clubs locken am Donnerstag mit freiem Eintritt und günstigen Getränken. „Happy Hour“-Angebote gibt es vom späten Nachmittag bis zum frühen Abend.

Eintritt frei heißt es auch gelegentlich, wenn Pop, Jazz oder Klassik geboten wird. Aktuelle free event-Termine finden Sie in Copenhagen This Week oder im Internet unter www.useit.dk.

Für Det Kongelige Teater und die Oper gibt es nicht abgeholte Karten für die Vorstellung am gleichen Tag ab 16 Uhr zum halben Preis. Sie müssen sie persönlich abholen, doch das Schlangestehen lohnt sich. BilletcenterAugust Bournonvilles Passage13369696910–21 Uhr.

Übernachten

Sein Zelt aufschlagen, billiger geht es nicht (ab 60 dkr): Bellahøj CampingHvidkildevej6638101150www.bellahoj-camping.dkBus2A.

Im Internet finden Sie diverse Vermittler für bed and breakfast (ab 400 dkr), u. a. www.bedandbreakfast.dk, www.copenhagen-bed-and-breakfast.com, www.copenhagen30.com oder www.net-bb.dk.

Wer mindestens eine Woche bleibt, für den kann es sich lohnen, eine Wohnung oder ein Apartment zu mieten (ab 3000 dkr pro Woche): www.hay4you.dk, www.visitcopenhagen.dk oder www.all-copenhagen-apartments.com

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Neujahr

März/April

Gründonnerstag

April/Mai

Großer Bettag, vierter Freitag nach Ostern

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Christi Himmelfahrt

5. Juni

Verfassungstag

25./26. Dezember

Første und Anden Juledag (1. und 2. Weihnachtsfeiertag)

Am 24. Dez. (Juleaften) und 31. Dez. (Nytårs aften) schließen die Geschäfte ab mittags.

Feste & Veranstaltungen
März/April

Geburtstag von Margrethe II. am 16. April: Die Königin winkt vom Balkon des Schlosses Amalienborg ihrem Volk zu.

Mai/Juni

Tag der Arbeit (1. Mai): Ab 12 Uhr sind die Geschäfte geschlossen. Dann gibt es die traditionellen Kundgebungen, und anschließend wird im Fælledparken gefeiert.

Pinsekarneval: Zu Pfingsten wird eines der turbulentesten Feste gefeiert. Durch die Stadt ziehen ausgelassene Karnevalszüge, im Fælledparken und im Kongens Have gibt es Rock, Blues und Jazz.

Kopenhagen Marathonwww.copenhagenmarathon.dk: Bis zu 5000 Läufer versammeln sich jedes Jahr zum Start dieses Traditionsmarathons.

Ølfestival København: 800 Biersorten in drei Tagen. Das Motto heißt: Probieren! Auf dem Gelände der Carlsbergbrauerei zapfen über 70 Aussteller die verschiedensten Sorten Øl.

Wonderful Copenhagen Marathon: Am letzten Sonntag im Mai laufen die Kopenhagener und Gäste aus aller Welt die 42,195 Kilometer.

Mai–August

Copenhagen Castle Concerts: In den Sommermonanten können Sie jeden Mittwoch Nachmittag in der Frederiksberg Slotkirke klassische Konzerte erleben. Es musizieren der Organist und Kopenhagener Solisten. Der Eintritt ist frei. Die Aufführungen finden statt: Mai 17, Juni 16, Juli 17.30, Aug. 17 Uhr

Juni/Juli

Roskilde-Festivalwww.roskilde-festival.dk: Ende Juni oder Anfang Juli spielen bis zu 200 Bands und Solisten auf dem legendären Rockfestival. Für vier Tage kommen dann aus ganz Europa Rockfans in die Domstadt.

Sankt Hans Aften: Am 23. Juni feiern die Kopenhagener die Mittsommernacht. In den Parks, am Strand und auf Holmen wird am Feuer gesungen und reichlich getrunken.

Copenhagen Jazzfestival: Die Stadt ist zehn Tage lang im Jazzfieber. Auf Plätzen, in Parks und in den Clubs spielen junge und alte Hasen der Jazzszene.

Freitagsrock: Für Kopenhagener ist es Kult – jeden Freitag um 22 Uhr gastieren im Tivoli dänische wie internationale Rockbands.

August/September

Copenhagen Pride Parade: An einem Wochenende im August ziehen Zehntausende Schwule und Lesben durch die Innenstadt. Auf dem Karneval der Körper geht es bunt, laut und schrill zu.

Golden Days Festival: Konzerte, Kunst, Ballett und Theater erinnern an das Goldene Zeitalter Dänemarks (1800–50), die Blütezeit für Wissenschaft und Kunst.

Oktober

Kulturnacht: Museen, Theater, Kirchen, Galerien und Kinos bleiben die ganze Nacht geöffnet. Spezielle Nachtbusse fahren die Besucher zu den einzelnen Orten.

November/Dezember

Weihnachtsmarkt: Kopenhagen verwandelt sich in einen riesigen Markt. Am Samstag vor dem 1. Advent kommen Kopenhagens Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus: Dutzende von Weihnachtsmännern ziehen durch die Strøget.

Im Trend

Anrüchig und cool
Istedgade

Die einen Kilometer lange Istedgade besticht durch ihr besonderes Flair. Nach wie vor gibt es dort Billighotels und Sexshops, aber gleichzeitig öffnen dort auch immer mehr Szenelocations wie das Café RigaIstedgade79gallerietriga.wordpress.com. Lokale Künstler stellen hier aus, zu lesen gibt es Skatermagazine und dazu leckere Snacks. Für die Auswahl an Bieren und Retro-Brettspielen ist das McKluudsIstedgade126 bekannt. Retro ist auch die 70s-Bar Simpelt VIstedgade96.

Performance Art
Show-Act

Auf den Bühnen der Stadt geht es rund. Performancekünstler wie Leck Plesner und Christian Elovara Dinesen alias Ultra-Groenwww.ultragroen.dk sorgen für Abwechslung von Schauspiel und Musik . Alljährliches Highlight der Performancekünstler ist das www.trailerparkfestival.com. Raum für ihre Shows haben die Kreativen in der CMYK kld's GalleryJægersborggade51www.cmykkld.dk oder bei Koh I NorDybbølsgade60www.koh-i-noor.org. Grenzen zwischen Genres überschreitet das Warehouse 9Halmtorvet11www.warehouse9.dk.

Eco Extreme
Sonnenenergie

Im Crowne Plaza Hotel strampeln Gäste für ihr Essen – nicht ungewöhnlich im umweltbewussten Kopenhagen. Auch die geplanten Zwillingstürme von werden in eine Photovoltaikhülle gekleidet und sollen zusätzlich Strom durch eine Windturbine produzieren www.bryoghavn.dk. Ökologisch und stylisch ist der Bike-Stellplatz im Nazli Yucel Parkwww.nazliyucel.com auf dem ebenfalls Solarzellen angebracht werden.

Pimp your Bike
Verchromt und tiefergelegt

Wenn in Kopenhagen getunt wird, geht es nicht etwa um stylische Karossen oder PS-starke Motoren. Biker haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Räder mit verchromten Felgen, breiter Lenkstange, tiefergelegtem Sattel oder einer schicken Lackierung cruisetauglich zu machen. Anlaufstelle Nummer Eins für die kultigen Bikes ist der Shop Davinci CyklerNørrebrogade94www.davinci-cykler.dk. Bei Cykel ThomasFrankrigsgade12www.cykelthomas.dk gibt's Klassiker wie . Chef Thomas bietet auch Citycruiser-Touren an. Der gemeinnützige Bikeverein Baisikeliwww.baisikeli.dk versendet ausrangierte Räder nach Afrika und bringt den Menschen dort die Reparatur der Bikes bei .

Durchdesignt
Klare Linien

Purismus ist für die Designtalente des Nordens das Wort der Stunde. Sie setzten auf klare Linien und Kollektionen, die Ton in Ton gehalten die Catwalks und Stores Kopenhagens erobern. Die Farbe Weiß hat es Designerin Helle Mardahl www.hellemardahl.com angetan und bestimmt ihre Kreationen. Weil sie nebenbei auch Künstlerin ist, sind ihre Entwürfe besonders ausgefallen und experimentell. Elegantes im Stil von Audrey Hepburn erweitert um den Einfluss verschiedener Kulturen entwerfen die Designer von Baum und PferdgartenVognmagergade2www.baumundpferdgarten.dk. Wer sich in den nordischen Stil verliebt, ist in den Shops Wood WoodKrystalgade7www.woodwood.dk, Mads NørgaardAmagertorv15www.madsnorgaard.dk und Rue VerteNy Østergade11www.rueverte.dk richtig.

Bloss nicht

Die Wache verwirren

Ob er wohl lächelt? Es mag verlockend sein, den Mann mit der strengen Miene unter der Bärenfellmütze für ein Foto aus der Fassung zu bringen, doch legen Sie es nicht darauf an. Und sollte sich doch die ein oder andere königliche Wache erweichen lassen und Ihnen ein Lächeln schenken, dann freuen Sie sich.

Drängeln

Wenn Sie am Fahrkartenschalter, in der Post, an der Theaterkasse anstehen, haben Sie sowieso keine Chance, sich vorzudrängeln. Sie ziehen einen Zettel mit einer Nummer und müssen warten, bis diese aufgerufen wird.

Das Äußere überbewerten

Kleidung ist in Kopenhagen kein Kriterium für Stand und Status. Selbst wo Sie Schlips und Stola erwarten würden, verstoßen Pulli und Kreppsohle nicht gegen die Kleiderordnung.

Falsche Schlüsse ziehen

Auf der Parkbank löschen Männer ihren Durst mit einem Schluck aus der Bierflasche, Frauen ziehen genussvoll an Zigarillos. Wundern Sie sich nicht. Es ist durchaus üblich, ein øl auf der Straße zu trinken. Und so lange die erste Frau im Staate aus ihrer Freude am Rauchen keinen Hehl macht, stecken sich auch die Frauen aus dem Volk gern eine an – auch auf der Straße.

Das Königshaus kritisieren

Auch wenn Sie der Ansicht sind, die Monarchie sei überholt, sollten Sie vorsichtig sein! Die Dänen lieben ihr Königshaus und noch mehr ihre Königin. Selbst hartgesottene Gegner der Monarchie haben ein Herz für Margrethe II.

Streiten

Sie sind zu schnell gefahren oder haben falsch geparkt und sind dabei ertappt worden? Bewahren Sie die Ruhe! Diskutieren hat wenig Sinn. Die Kopenhagener Polizisten haben den Ruf, resolut und konsequent zu sein. Fühlen Sie sich tatsächlich ungerecht behandelt, können Sie gegen ein Strafmandat klagen – später, in aller Ruhe.

Ungeduldig sein

Eile ist keine Eigenschaft der Kopenhagener. Sie werden im Café nicht gleich bedient? Geduld! Oder Sie bestellen an der Theke und bezahlen sofort. Das Getränk können Sie gleich mitnehmen, das Essen wird Ihnen später gebracht.

Am falschen Ort handeln

Kopenhagen ist teuer. Doch bitte nicht feilschen! In Geschäften und Restaurants Prozente zu erpressen wird mit einem abschätzigen Schmunzeln quittiert. Es ist nicht üblich und führt selten zum Erfolg. Ausnahmen sind Antiquariate, Antiquitätengeschäfte und Flohmärkte.

Stichworte

Architektur

Neben der neuen Oper, dem Schauspielhaus und dem Schwarzen Diamanten im Zentrum Kopenhagens, entsteht im Süden der Stadt derzeit eine Architektenattraktion nach der anderen. Unbedingt empfehlenswert: Fahren Sie mit der Metro bis zur Station Ørestad. Ob Wohn-, Kultur- oder Bürobauten, der aus dem Boden gestampfte Stadtteil Kopenhagens ist zum Mekka internationaler Architekten geworden. Hier steht das Bjerget („Berghaus“), das 2008 als „Weltbestes Wohnhaus“ ausgezeichnet wurde. 80 Terrassenwohnungen, jede mit eigenem Balkon, türmen sich über elf Geschosse zu einer Pyramide. Autos werden im Erdgeschoß geparkt.

Ebenfalls ein Muss für Architekturfans ist das Tietgenkollegiet, ein Studentenwohnheim der Zukunft. 400 Studenten sind in dem runden Gebäude zu Hause. Hauptanliegen der Architekten war es, das skandinavische Lebensgefühl einer Fælleskab, einer Gemeinschaft, zu fördern. 2008 wurde die Boligslangen, die „Wohnschlange“ eröffnet, der größte Wohnkomplex in Ørestad. Er besticht durch die zickzackförmige Anordnung der einzelnen Gebäude, die unter einem Dach miteinander verbunden sind. Mehr erfahren kann man alljährlich im Mai anlässlich der „Cph ADD“, der Kopenhagener Architektur- und Designtage. Es werden auch Architekturführungen angeboten: www.en.danskarkitekturguide.dk

Christian IV.

Er gilt als der Bauherr Kopenhagens. Während der Regentschaft von Christian IV. entstanden die Börse, der Rundetårn, Schloss Rosenborg, Nyboder und der Stadtteil Christianshavn. Glaubt man den Überlieferungen, war Christian IV. (1577–1648) ein trinkfester Lebemann. Zehn Tage ließ er 1596 seine Krönung zum König von Dänemark und Norwegen feiern; für das Volk wurde Geld ausgestreut, und am Amagertorv sprudelte Wein aus dem Brunnen. Zweimal verheiratet, vergnügte er sich mit ungezählten Mätressen und zeugte 16 Kinder. Christian IV. war auch der König der Kunst und Kultur: Er förderte Fremdes und sorgte für neue Klänge in Kopenhagens Konzerthäusern. Für die Kopenhagener gehört Christian IV. zu den beliebtesten, weil volkstümlichsten Königen.

Christianiabikes

Die dreirädrigen Transporträder gehören zum Stadtbild. Einst wurden sie von den Bewohnern Christianias erfunden. Die Aussteiger brauchten ein Fahrzeug, mit dem sie ihr Hab und Gut in ihrem Freistaat transportieren konnten. Natürlich kam alles, was mit Benzin fährt, nicht in Frage. Die Lösung: das Fahrrad mit der Kiste vor dem Lenkrad. Ganz billig ist solch ein Transportrad nicht: in der einfachsten Ausstattung mit Kiste kostet es circa 1500 Euro. In ihr lässt sich praktisch alles durch die Stadt kutschieren. Meistens jedoch sind es die Köpfe der kleinen Kopenhagener, die aus der Kiste gucken. Und wenn es regnet, wird einfach eine Plane darüber gespannt.

Cykler

Die Rushhour findet in Kopenhagen auf dem Radweg statt. Morgens und am späten Nachmittag radeln unzählige Kopenhagener in Karawanen auf den autobreiten Asphaltwegen von Kreuzung zu Kreuzung – geleitet von einem Ampelsystem extra für Radfahrer. Im Asphalt eingelassene Leuchten warnen abbiegende Autofahrer vor Radfahrern im toten Winkel. Wer dem Lebensgefühl der Kopenhagener auf die Spur kommen möchte, der setzt sich aufs Fahrrad und folgt solch einer Karawane. Doch Vorsicht: Die Kopenhagener radeln schnell – die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 20 km/h – und es gilt das Gesetz der Straße. Überholt wird links, getrödelt rechts. Auf Kopenhagens Fahrradwegen herrscht ein derart dichter Betrieb, dass ein abruptes Bremsen sofort zu einem Auffahrunfall führen könnte. Deshalb: Wer stoppt, streckt die Hand hoch. In Zukunft soll Radfahren noch komfortabler werden. Die Stadt plant weitere breite „Radstraßen“, von denen einzelne Strecken überdacht werden.

Dänisches Design

Ob Lampe oder Stuhl, Löffel oder Hifi-Anlage: Dansk Design wurde nach dem Zweiten Weltkrieg weltweit ein Begriff. In Kopenhagen gibt es nahezu an jeder Straßenecke dänisches Design zu entdecken: Straßenlaternen mit gläsernen Halbkugeln, die knallrote Uniformjacke des Briefträgers oder der IC-Zug der dänischen Staatsbahn. Es ist das Zusammenspiel von anspruchsvoller Schlichtheit, Qualität und der Konzentration auf die Funktion des Produkts, das die dänische Formensprache so unverwechselbar macht. Es wird nicht ständig Neues kreiert, sondern das Bewährte weiterentwickelt. Um die Beziehung zwischen Form und Funktion zu vollenden, arbeiten dänische Handwerker und Produzenten gemeinsam mit Gestaltern, Künstlern und Architekten. Und so entstehen moderne Klassiker, wie etwa die Stapelstühle von Arne Jacobsen, Poul Henningsens PH-Lampen, die minimalistischen Musikanlagen von Jacob Jensen oder Messer und Gabel des Silberschmieds Georg Jensen. Im Kopenhagener Dansk Design Center erfahren Sie mehr zur Geschichte des dänischen Designs.

Dannebrog

Sie ist die älteste Flagge der Welt. Und sie soll, so die Legende, nach einer verlorenen Schlacht am 15. Juni 1219 vom Himmel gefallen sein. Blieb es früher allein den Königen und Mächtigen vorbehalten, sich mit dem rot-weißen Tuch zu schmücken, so ist der Dannebrog (Dänisch für: dänisches Tuch) seit Einführung der demokratischen Verfassung Mitte des 19. Jhs. die Fahne des Volkes: ein Symbol für Gemeinschaft und Demokratie.

Wer die dänische Nationalflagge am Fahnenmast in seinem Vorgarten wehen lassen möchte, muss manche Regel beachten: Ein Wimpel kann Tag und Nacht am Mast hängen, die Fahne dagegen darf nicht vor Sonnenaufgang gehisst und muss mit Sonnenuntergang wieder eingeholt werden. Wer sich nicht an diese Regeln hält, flaggt für den Teufel – so heißt es jedenfalls. Ist der Dannebrog mit der Zeit vom Wind zerzaust, darf er nicht als Putzlappen enden. Wer ihm die letzte Ehre erweisen möchte, muss ihn verbrennen.

Grüne Metropole

Kopenhagen ist die umweltfreundlichste Metropole Europas. Zu diesem Ergebnis kommt der European Green City Index, der das Umweltengagement von Metropolen bewertet. Und Kopenhagen hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2025 will die Stadt die erste kohlendioxidfreie Hauptstadt der Welt werden. Das Motto lautet: grüne Stromerzeugung, grüne Mobilität, grüner Energieverbrauch. So werden die Kopenhagener mit einem weltweit einzigartigen Fernwärmesystem versorgt, und 25 Prozent des städtischen Stroms stammt aus Windkraftanlagen. Wer über die Øresundbrücke fährt, sieht die 48 riesigen Rotoren im Meer stehen, weitere Windparks auf dem Stadtgebiet und in der Ostsee sind geplant.

Grüne Energiewirtschaft begegnet Touristen auch im öffentlichen Nahverkehr. Die Umstellung auf Elektrobusse ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch eine Wohltat für die Ohren – der Lärm in den engen Gassen ist deutlich weniger geworden. Auch die Metro soll weiter ausgebaut werden – bereits heute wohnt jeder Kopenhagener nicht weiter als 350 m von einer Bus- oder Metrostation entfernt. Das neue Ökobewusstsein schlägt sich auch im täglichen Leben nieder: Nirgendwo werden soviel Biolebensmittel verkauft und verzehrt wie in der dänischen Hauptstadt. Zunehmend werben auch Hotels mit ihrem Ökobewusstsein. Das fängt beim Duschkopf an, der Wasser spart, und reicht bis hin zur Bio-Minibar.

Grundtvig

Der Pfarrer und Dichter Nikolai Frederik Severin Grundtvig (1783–1872) ist der Vater der Idee eines dänischen Wohlfahrtsstaates. Er war es, der den Dänen folgendes gesellschaftliches Rezept gab: Jeder sollte das Recht auf freie Selbstentfaltung haben, allerdings unter der Bedingung, dass er dem anderen dadurch nicht schadet. Und diejenigen, die viel verdienen, sollten mittels Besteuerung an die wenig Verdienenden sowie an die Alten und Kranken etwas abgeben. Grundtvig initiierte auch die dänische Volkshochschulbewegung – eine Form der Erwachsenenbildung für die Landbevölkerung. Er wollte vor allem junge Menschen zu einem freien, ja kühnen Denken anregen: „Erst dann haben wir es zu wirklichem Reichtum gebracht, wenn wenige zu viel und noch weniger zu wenig haben.“

In Erinnerung an den populären Bischof wurde ihm die aus 6 Mio. gelben Ziegelsteinen erbaute Grundtvigs Kirke im Kopenhagener Stadtteil Bispebjerg gewidmet. Die Kirche entspricht ganz Grundtvigs Wirken: mit monumentaler Ausstrahlung, aber ohne jeglichen Prunk.

Metro

Ganz vorn sitzen, da, wo der Fahrer den freien Blick in den Tunnel hat: Dieser Kindertraum wird in Kopenhagen wahr, denn die Züge fahren führerlos. Die Plätze in der ersten Reihe mit Tunnelblick sind begehrt, zumal Kopenhagens Untergrund hell beleuchtet ist. Wer auf die Metro wartet, steht nicht in einer schummrig gekachelten Bahnsteigröhre, sondern in einem hellen Raum aus Glas, Beton und Stahl. Im Drei-Minuten-Takt saust die Metro von Vanløse via Nørreport und Kongens Nytorv nach Vestamager.

Fährt der Zug ein, schieben sich Glaswände wie von Geisterhand zur Seite, und die Fahrgäste können ein- und aussteigen. Bereits 1992 vom Parlament beschlossen, setzte der erste Spatenstich 1996 ein. Seit September 2007 heißt die Endstation der Kopenhagener Metrolinie M2 Lufthavn–Flughafen. Im Jahr 2017 sollen dann die letzten Gleise des sogenannten Metro-City-Rings verlegt werden.

Royalty

Eine Frau auf dem dänischen Thron? Das war in der Verfassung nicht vorgesehen. Erst eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 1953 machte es möglich, dass 1972 die erste Frau den dänischen Thron besteigen konnte: Margrethe II. Sie gilt als Königin des Volkes und macht auch als Künstlerin von sich reden. Margrethe II. übersetzt Romane, entwirft Theaterkostüme und illustriert Bücher. 1967 heiratete sie den Diplomaten Henri Graf de Laborde Montpezat, aus dem Franzosen Henri wurde so der dänische Prinzgemahl Henrik. Die Söhne der beiden bescherten der Klatschpresse Herz zerreißende Geschichten. So lernte Prinz Joachim nach einer gescheiterten ersten Ehe sein zweites Herzblatt bei einer Jagd kennen: 2008 gab er der Französin Marie Cavallier das Ja-Wort. Sein älterer Bruder, Kronprinz Frederik, verliebte sich während der Olympischen Spiele 2000 in Sydney in Mary Donaldson. Vier Jahre später feierte Kopenhagen eine Märchenhochzeit. 2005 wird der Stammhalter Christian geboren; 2007 die Tochter Isabelle. Damit nicht genug: 2011 bejubelt ganz Dänemark das doppelte Glück: Mary bekommt Zwillinge, einen Jungen und ein Mädchen. Der jüngste königliche Nachwuchs hört auf die Namen Vincent Frederik Minik Alexander und Josephine Sophia Ivalo Mathilda.

Stadtbrände

Im Laufe der Jahrhunderte haben Brände große Teile Kopenhagens in Schutt und Asche gelegt. Die Folge: Zahlreiche Gebäude, Kirchen und Paläste sind im Original nicht mehr erhalten, einige wurden mehrmals wieder aufgebaut. Die erste Katastrophe geschah in der Nacht des 20. Oktober 1728. Kopenhagen brannte drei Tage. Das Rathaus, die Frauenkirche, St.Petri, Trinitatis, Teile der Universität und etwa 1700 Häuser wurden vernichtet. 77 Jahre später, am 5. Juni 1795, musste die Feuerwehr wieder zum Großeinsatz ausrücken: Am Gammel Holm loderten die Flammen. In Windeseile breitete sich das Feuer aus. 15 000 Menschen verloren das Dach über dem Kopf. Im September 1807 wurde Kopenhagen von dem dritten großen Brand heimgesucht. Diesmal setzten die Bomben der Engländer die Stadt in Flammen. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört, u. a. auch die Frauenkirche.

Bücher & Filme

Der Besuch des Leibarztes

Peer Olov Enquists spannender Roman spielt im Kopenhagen des 18. Jhs. Dort hat Johann Friedrich Struensee, Leibarzt des geisteskranken Königs Christian VII., eine verhängnisvolle Affäre mit der Königin …

Hans Christian Andersens Kopenhagen

Unterhaltsame Mischung aus Fakten, Zitaten und Impressionen. Ulrich Sonnenberg verbindet darin die Geschichte Kopenhagens mit dem Leben und Werk des Dichters Hans Christian Andersen.

Der Mord im Dunkeln

Dan Turells Krimi führt in den Kopenhagener Stadtteil Vesterbro. Hier geschehen zwei Morde. Kommissar Ehlers muss ermitteln.

Fräulein Smillas Gespür für Schnee

Bille August drehte den Film nach dem gleichnamigen Roman von Peter Høeg in Grönland und Kopenhagen. Der Thriller erzählt die Geschichte einer Frau, die einem Verbrechen auf die Spur kommt.

Die Olsenbande

Drei liebenswerte Ganoven wollen in Kopenhagen durch einen großen Coup reich werden – was ihnen natürlich nicht gelingt. Die Serie aus insgesamt 14 Krimikomödien, entstanden zwischen 1968 und 1998, ist in Dänemark längst Kult.

Fakten

Einwohner
602.481
Fläche
86 km²
Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
11:44 Uhr
Zeitverschiebung
keine
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