Kopenhagen Must Sees

Amagertorv
Touristenattraktionen
København
Tivoli
Erlebnis- und Themenparks
København
Skuespilhuset
Theater
København
Amalienborg Slot
Architektonische Highlights
København
Amalienborg Slot
Ørestad
Geographical
København
Café Sommersko
Cafés
København
Kødbyen
Geographical
København
Jægersborggade
Touristenattraktionen
København
Nordhavn
Touristenattraktionen
Kopenhagen
Harbour Circle Tour
Touristenattraktionen
Kopenhagen
Georg Jensen Silver
Sonstige Läden
København
Christiania
Geographical
København
Rosenborg Slot
Architektonische Highlights
København
Rosenborg Slot
Strøget
Touristenattraktionen
København
Kongens Have
Botanische Gärten & Parks
København
Lille Havfrue
Touristenattraktionen
København
Lille Havfrue
Huset-KBH
Clubs
København
Ravnsborggade
Touristenattraktionen
København
Spiseloppen
Restaurants
København
Noma
Restaurants
København
Café Europa
Cafés
København
Dansk Jødisk Museum
Museen
København
Det Kongelige Teater (Gamle Scene)
Theater
København
Opera
Opern
København
Opera
House of Amber
Schmuck
København
Illums Bolighus
Möbelhäuser und -geschäfte
København
Sebastopol
Cafés
København
Jazzhus Montmartre
Clubs
København
Louis Poulsen
Sonstige Läden
København
Royal Copenhagen
Sonstige Läden
København

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Erlebnis- und Themenparks

    Theater

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Cafés

    Sonstige Läden

    Botanische Gärten & Parks

    Clubs

    Restaurants

    Museen

    Opern

    Schmuck

    Möbelhäuser und -geschäfte


  • Amagertorv

    Touristenattraktionen
    • © kavalenkau, Shutterstock

    Am Amagertorv lockt Illums Bolighus mit dänischem Design, residieren die Geschäfte von Royal Copenhagen mit dänischem Design, Porzellan, Glas und Silber. Im Sommer, wenn vor dem Café Norden und dem Café Europa Tische und Stühle stehen und die jungen Kopenhagener den Storchenbrunnen (1894) bevölkern, heißt es Sehen und Gesehenwerden. Das schönste Haus ist sicher Nr. 6, das 1616 im niederländischen Renaissancestil erbaut wurde. Auf dem Amagertorv solltest du dir an einer der Würstchenbuden (pølsevogn) einen typischen dänischen Hotdog nicht entgehen lassen.

    • Amagertorv, København
    • © kavalenkau, Shutterstock

    Am Amagertorv lockt Illums Bolighus mit dänischem Design, residieren die Geschäfte von Royal Copenhagen mit dänischem Design, Porzellan, Glas und Silber. Im Sommer, wenn vor dem Café Norden und dem Café Europa Tische und Stühle stehen und die jungen Kopenhagener den Storchenbrunnen (1894) bevölkern, heißt es Sehen und Gesehenwerden. Das schönste Haus ist sicher Nr. 6, das 1616 im niederländischen Renaissancestil erbaut wurde. Auf dem Amagertorv solltest du dir an einer der Würstchenbuden (pølsevogn) einen typischen dänischen Hotdog nicht entgehen lassen.

    • Amagertorv, København

  • Tivoli

    Erlebnis- und Themenparks
    • © Anastasia Pelikh, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wenn die Lichter tanzen

    Jahrmarkt – das wäre eine Beleidigung. Nun gut, es gibt brave Karussells, eine Schwindel erregende Achterbahn, Spielbuden, Losverkäufer. Dazu Kaffee , Kuchen und Zuckerwatte, mehr als 40 Restaurants, es wird Theater gespielt, getanzt oder in beschaulich grünen Nischen bei Wasserspielen geträumt. Doch das Tivoli ist kein Budenzauber mit Remmidemmi, hier wird nicht gekreischt, hier dröhnt keine Musik. Das Tivoli ist ein Park zum Vergnügen für alle Sinne. Genau das hatte auch der Gründer im Sinn: „Wenn sich das Volk amüsiert, politisiert es nicht.“ So überzeugte der Journalist Georg Carstensen (1812–57) König Christian VIII., vor den Stadtwällen einen Vergnügungspark bauen zu dürfen. Der König sagte Ja, und am 15.August 1843 öffnete das Tivoli. Nachdem der Stadtwall geschleift worden war, gehörte auch der Wallgraben zum Tivoli – heute der See mitten im Vergnügungspark. Am besten besuchst du mit Einbruch der Dunkelheit das Tivoli – Ende März bis Ende September kommt eine Lasershow am See dazu. Auf der Bühne wird täglich Livemusik geboten, oft treten einheimische Künstler auf – mit begeisterter Anhängerschaft. Ein Tivoli-Besuch pro Jahr ist Pflicht: Jeder Däne will hierher, am besten mit den Kindern.

    • © Anastasia Pelikh, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wenn die Lichter tanzen

    Jahrmarkt – das wäre eine Beleidigung. Nun gut, es gibt brave Karussells, eine Schwindel erregende Achterbahn, Spielbuden, Losverkäufer. Dazu Kaffee , Kuchen und Zuckerwatte, mehr als 40 Restaurants, es wird Theater gespielt, getanzt oder in beschaulich grünen Nischen bei Wasserspielen geträumt. Doch das Tivoli ist kein Budenzauber mit Remmidemmi, hier wird nicht gekreischt, hier dröhnt keine Musik. Das Tivoli ist ein Park zum Vergnügen für alle Sinne. Genau das hatte auch der Gründer im Sinn: „Wenn sich das Volk amüsiert, politisiert es nicht.“ So überzeugte der Journalist Georg Carstensen (1812–57) König Christian VIII., vor den Stadtwällen einen Vergnügungspark bauen zu dürfen. Der König sagte Ja, und am 15.August 1843 öffnete das Tivoli. Nachdem der Stadtwall geschleift worden war, gehörte auch der Wallgraben zum Tivoli – heute der See mitten im Vergnügungspark. Am besten besuchst du mit Einbruch der Dunkelheit das Tivoli – Ende März bis Ende September kommt eine Lasershow am See dazu. Auf der Bühne wird täglich Livemusik geboten, oft treten einheimische Künstler auf – mit begeisterter Anhängerschaft. Ein Tivoli-Besuch pro Jahr ist Pflicht: Jeder Däne will hierher, am besten mit den Kindern.


  • Skuespilhuset

    Theater
    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sommertheater am Wasser

    Nahe dem Amalienborg Slot, am Hafenufer gegenüber der Oper, fügt sich das Schauspielhaus als ein weiteres Highlight dänischer Architektur in die flache Kopenhagener Skyline. Die Fassade aus Ziegeln, Kupferblech und Glas ist ein klarer Gegenentwurf zur bombastischen Oper. Auch außerhalb der Spielzeiten – alle Stücke werden in Dänisch aufgeführt – kannst du im Foyer den Panoramablick aufs Wasser und die Oper genießen und speisen. Laue Abende verbringt man gerne mit einem Getränk in der Hand auf dem übers Wasser verlaufenden langen Plankenweg. Halt Ausschau nach alternativen Vorstellungen draußen auf dem Ofelia Plads, der Verlängerung des hölzernen Plankenwegs.

    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sommertheater am Wasser

    Nahe dem Amalienborg Slot, am Hafenufer gegenüber der Oper, fügt sich das Schauspielhaus als ein weiteres Highlight dänischer Architektur in die flache Kopenhagener Skyline. Die Fassade aus Ziegeln, Kupferblech und Glas ist ein klarer Gegenentwurf zur bombastischen Oper. Auch außerhalb der Spielzeiten – alle Stücke werden in Dänisch aufgeführt – kannst du im Foyer den Panoramablick aufs Wasser und die Oper genießen und speisen. Laue Abende verbringt man gerne mit einem Getränk in der Hand auf dem übers Wasser verlaufenden langen Plankenweg. Halt Ausschau nach alternativen Vorstellungen draußen auf dem Ofelia Plads, der Verlängerung des hölzernen Plankenwegs.


  • Amalienborg Slot

    Architektonische Highlights
    • Amalienborg Slot© Glow Images

    Hier wohnt die Königin, genauer gesagt, im südöstlichen der vier Paläste. Ist sie zu Hause, weht auf dem Dach der Dannebrog, die dänische Flagge. Es war die Idee Frederiks V. (1723-66), rund um den achteckigen Amalienborger Schlossplatz vier Palais zu errichten. Da der König nicht selber bauen wollte, verschenkte er die Baugrundstücke an den Geheimrat Joachim von Brockdorff, den Grafen von Levetzau, den Baron Severin Løvenskjold und an den Grafen Adam Moltke. Damit nicht genug: Den betuchten Bauherren wurden für 40 Jahre die Steuern erlassen. 1750 begannen die Bauarbeiten nach Entwürfen des Hofbaumeisters Nicolai Eigtved. Noch ahnte niemand, dass 50 Jahre später die königliche Familie in die Rokokopalais einziehen würde. Als 1794 Schloss Christiansborg abbrannte und Christian VI. obdachlos wurde, kaufte die königliche Familie die vier Palais. Seitdem ist Amalienborg die Residenz der dänischen Könige. Besichtigt werden darf das Erdgeschoss des Palais Levetzau, in dem einst Christian VIII. residierte.

    • Amalienborg Slot© Glow Images

    Hier wohnt die Königin, genauer gesagt, im südöstlichen der vier Paläste. Ist sie zu Hause, weht auf dem Dach der Dannebrog, die dänische Flagge. Es war die Idee Frederiks V. (1723-66), rund um den achteckigen Amalienborger Schlossplatz vier Palais zu errichten. Da der König nicht selber bauen wollte, verschenkte er die Baugrundstücke an den Geheimrat Joachim von Brockdorff, den Grafen von Levetzau, den Baron Severin Løvenskjold und an den Grafen Adam Moltke. Damit nicht genug: Den betuchten Bauherren wurden für 40 Jahre die Steuern erlassen. 1750 begannen die Bauarbeiten nach Entwürfen des Hofbaumeisters Nicolai Eigtved. Noch ahnte niemand, dass 50 Jahre später die königliche Familie in die Rokokopalais einziehen würde. Als 1794 Schloss Christiansborg abbrannte und Christian VI. obdachlos wurde, kaufte die königliche Familie die vier Palais. Seitdem ist Amalienborg die Residenz der dänischen Könige. Besichtigt werden darf das Erdgeschoss des Palais Levetzau, in dem einst Christian VIII. residierte.


  • Ørestad

    Geographical
    • © ToniSo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bitte zurückbleiben!

    Eben noch von der historischen Altstadt verzaubert, zehn Minuten später in einer Welt futuristischer Stadtplanung: Für die einen mag die zehnminütige Fahrt mit der Metro (M1) auf die Halbinsel Amager ein Kulturschock sein, andere fasziniert die Architektur entlang der führerlosen Hochbahn, die als Lebensader zuallererst entstand. Jede Station reizt zum Aussteigen und Schauen. Speziell der Stopp DR Byen, wo du vom Hochbahnhof auf den vom Architekten Jean Nouvel blau verpackten Kubus des Konzerthauses vom Dänischen Radio (DR) schaust. Ein Foto mit dem nächsten ankommenden Zug vor dieser farbstarken Kulisse ist allein das Warten wert. Ørestad ist doppelt so groß wie die Hamburger Hafencity. Bald sollen hier 20 000 Menschen wohnen und rund 80 000 arbeiten und studieren. Sehr gelungen ist das Ambiente um das tolle Studentenwohnheim Tietgenkollegiet (Haltestelle DR Byen); ansonsten muss man den Ørestad-Planern zurufen, dass sie das typisch menschliche Kopenhagener Maß hier aus den Augen verloren. Was aber nicht ausschließt, dass die Bewohner sich das noch zurechtrücken. Bella Center heißt der Stopp am Messezentrum Bella (wo 2009 der UN-Klimagipfel stattfand). Von dort sind es nur ein paar Schritte zum phantastischen Bella Sky Hotel. Ørestad Station liegt an Skandinaviens größtem Einkaufszentrum Field’s, das so banal geriet, weil die öffentliche Hand aus Geldmangel nach dem Finanzcrash die Planung dem Investor überließ. Deutlich inspirierter wirken nahebei die Wohnhäuser Bjerget/VM-Husene und an der Endstation Vestamager das 8-tallet – beide vom Enfant terrible Bjarke Ingels (mit-)konzipiert, was ihm zweimal den World Architecture Award for Housing eintrug. 8-tallet ist über eine endlose Rampe begehbar (bitte nicht fotografieren, hier wohnen Menschen!) und liegt wie eine verdrehte Pyramide direkt am Rand des grünen Amager Fjellet. Eine futuristische Schule gibt’s auch: Am Ørestad Gymnasium lernen mehr als 1000 Schüler im mittlerweile berühmten Schulgebäude, das völlig ohne Klassenräume auskommt.

    • København
    • © ToniSo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bitte zurückbleiben!

    Eben noch von der historischen Altstadt verzaubert, zehn Minuten später in einer Welt futuristischer Stadtplanung: Für die einen mag die zehnminütige Fahrt mit der Metro (M1) auf die Halbinsel Amager ein Kulturschock sein, andere fasziniert die Architektur entlang der führerlosen Hochbahn, die als Lebensader zuallererst entstand. Jede Station reizt zum Aussteigen und Schauen. Speziell der Stopp DR Byen, wo du vom Hochbahnhof auf den vom Architekten Jean Nouvel blau verpackten Kubus des Konzerthauses vom Dänischen Radio (DR) schaust. Ein Foto mit dem nächsten ankommenden Zug vor dieser farbstarken Kulisse ist allein das Warten wert. Ørestad ist doppelt so groß wie die Hamburger Hafencity. Bald sollen hier 20 000 Menschen wohnen und rund 80 000 arbeiten und studieren. Sehr gelungen ist das Ambiente um das tolle Studentenwohnheim Tietgenkollegiet (Haltestelle DR Byen); ansonsten muss man den Ørestad-Planern zurufen, dass sie das typisch menschliche Kopenhagener Maß hier aus den Augen verloren. Was aber nicht ausschließt, dass die Bewohner sich das noch zurechtrücken. Bella Center heißt der Stopp am Messezentrum Bella (wo 2009 der UN-Klimagipfel stattfand). Von dort sind es nur ein paar Schritte zum phantastischen Bella Sky Hotel. Ørestad Station liegt an Skandinaviens größtem Einkaufszentrum Field’s, das so banal geriet, weil die öffentliche Hand aus Geldmangel nach dem Finanzcrash die Planung dem Investor überließ. Deutlich inspirierter wirken nahebei die Wohnhäuser Bjerget/VM-Husene und an der Endstation Vestamager das 8-tallet – beide vom Enfant terrible Bjarke Ingels (mit-)konzipiert, was ihm zweimal den World Architecture Award for Housing eintrug. 8-tallet ist über eine endlose Rampe begehbar (bitte nicht fotografieren, hier wohnen Menschen!) und liegt wie eine verdrehte Pyramide direkt am Rand des grünen Amager Fjellet. Eine futuristische Schule gibt’s auch: Am Ørestad Gymnasium lernen mehr als 1000 Schüler im mittlerweile berühmten Schulgebäude, das völlig ohne Klassenräume auskommt.

    • København

  • Café Sommersko

    Cafés

    Im Herzen der Stadt liegt das erste Café, das in Kopenhagen Bar, Restaurant und Bistro unter einem Dach vereint hat. Auf zwei Etagen kann man frühstücken, lunchen, dinieren, Zeitung lesen oder am Tresen einen schnellen Espresso trinken.

    Im Herzen der Stadt liegt das erste Café, das in Kopenhagen Bar, Restaurant und Bistro unter einem Dach vereint hat. Auf zwei Etagen kann man frühstücken, lunchen, dinieren, Zeitung lesen oder am Tresen einen schnellen Espresso trinken.


  • Kødbyen

    Geographical
    • © Gestur Gislason, Shutterstock

    Rund um die Øksnehallen ist das Schlachthofviertel Kødbyen (Fleischstadt) entstanden. Die Schlachthäuser wurden in Studios und Designerbüros, die Wohnkasernen der Arbeiter in schicke Eigentumswohnungen umgewandelt.

    • København
    • © Gestur Gislason, Shutterstock

    Rund um die Øksnehallen ist das Schlachthofviertel Kødbyen (Fleischstadt) entstanden. Die Schlachthäuser wurden in Studios und Designerbüros, die Wohnkasernen der Arbeiter in schicke Eigentumswohnungen umgewandelt.

    • København

  • Jægersborggade

    Touristenattraktionen

    Westlich sticht die Jægersborggade heraus. Als deren Bewohner den Ruf einer Rocker- und Drogengegend satthatten, besetzten sie die gut zwei Dutzend Souterrainräume mit Inhabern, von deren kreativen Ideen sie überzeugt waren. Resultat ist Kopenhagens spannendste Ladenstraße – die Qualität von Kaffeeröster, Sauerteigbäcker, Juwelierinnen, Weinstuben, Restaurants, sogar des Tätowierstudios und des Fliegenfischerei- Shops, ist hoch.

    • Jægersborggade, 2200 København

    Westlich sticht die Jægersborggade heraus. Als deren Bewohner den Ruf einer Rocker- und Drogengegend satthatten, besetzten sie die gut zwei Dutzend Souterrainräume mit Inhabern, von deren kreativen Ideen sie überzeugt waren. Resultat ist Kopenhagens spannendste Ladenstraße – die Qualität von Kaffeeröster, Sauerteigbäcker, Juwelierinnen, Weinstuben, Restaurants, sogar des Tätowierstudios und des Fliegenfischerei- Shops, ist hoch.

    • Jægersborggade, 2200 København

  • Nordhavn

    Touristenattraktionen
    • © CatalinT, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Möwenperspektive

    Dänemarks New York? Wer mit dem Kreuzfahrt- oder Fährschiff ankommt, kann das gewaltigste Umstrukturierungsprojekt Kopenhagens wie die Einfahrt in Skandinaviens Neue Welt empfinden – hypermodern, urban verdichtet. Bis etwa 2050 werden hier 40 000 Menschen leben und arbeiten. Das in Ørestad bei der Planung vernachlässigte menschliche Moment soll wirken, wo Kopenhagen am meisten nach Metropole aussehen möchte. Im Århusgadekvarteret, östlich an Østerbro angrenzend, kannst du schon in die mit unterschiedlichsten Materialien und Stilen gebaute Hafencity eintauchen. Weil’s zwischen den Gebäuden eng ist, wurde eine Fläche zum Austoben einfach aufs Parkhaus Konditaget Lüders gelegt. Per Aufzug oder langer Außentreppe kommst du zur rot gestalteten Sportfläche. Das ist viel mehr als nur ein Dachgarten, sondern eine Fitnessplaza mit grandiosem Meerblick.

    • 2150 Kopenhagen
    • © CatalinT, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Möwenperspektive

    Dänemarks New York? Wer mit dem Kreuzfahrt- oder Fährschiff ankommt, kann das gewaltigste Umstrukturierungsprojekt Kopenhagens wie die Einfahrt in Skandinaviens Neue Welt empfinden – hypermodern, urban verdichtet. Bis etwa 2050 werden hier 40 000 Menschen leben und arbeiten. Das in Ørestad bei der Planung vernachlässigte menschliche Moment soll wirken, wo Kopenhagen am meisten nach Metropole aussehen möchte. Im Århusgadekvarteret, östlich an Østerbro angrenzend, kannst du schon in die mit unterschiedlichsten Materialien und Stilen gebaute Hafencity eintauchen. Weil’s zwischen den Gebäuden eng ist, wurde eine Fläche zum Austoben einfach aufs Parkhaus Konditaget Lüders gelegt. Per Aufzug oder langer Außentreppe kommst du zur rot gestalteten Sportfläche. Das ist viel mehr als nur ein Dachgarten, sondern eine Fitnessplaza mit grandiosem Meerblick.

    • 2150 Kopenhagen

  • Harbour Circle Tour

    Touristenattraktionen
    • © Kristina_M, Shutterstock

    Selbst beim Kurzurlaub ist eine ganztägige Hafenumrundung das tollste Erlebnis. Beim Flanieren, im Laufschritt oder auf dem Fahrrad, auf der ausgeschilderten "Harbour Circle Tour" kommst du gut in die Gänge und sammelst tolle Fotomotive. Immer am Kai entlang, erschließen sich Kopenhagens Uferfronten aus verschiedenen Perspektiven – mit Aussichten auf Stadt, Hafen und Brücken! Starte in Nyhavn, passiere die Inderhavnsbroen, und orientiere dich nach Süden bis Sluseholmen. Dank der fünf Fahrrad- und Fußgängerbrücken, darunter die poetische Cirkelbroen und die spektakuläre Cykelslangen, bist du immer in Wassernähe – je nach Lust und Laune 13, 7, 4 oder 2 km lang.

    • Nyhavn, Kopenhagen
    • © Kristina_M, Shutterstock

    Selbst beim Kurzurlaub ist eine ganztägige Hafenumrundung das tollste Erlebnis. Beim Flanieren, im Laufschritt oder auf dem Fahrrad, auf der ausgeschilderten "Harbour Circle Tour" kommst du gut in die Gänge und sammelst tolle Fotomotive. Immer am Kai entlang, erschließen sich Kopenhagens Uferfronten aus verschiedenen Perspektiven – mit Aussichten auf Stadt, Hafen und Brücken! Starte in Nyhavn, passiere die Inderhavnsbroen, und orientiere dich nach Süden bis Sluseholmen. Dank der fünf Fahrrad- und Fußgängerbrücken, darunter die poetische Cirkelbroen und die spektakuläre Cykelslangen, bist du immer in Wassernähe – je nach Lust und Laune 13, 7, 4 oder 2 km lang.

    • Nyhavn, Kopenhagen

  • Georg Jensen Silver

    Sonstige Läden

    Georg Jensen (1866-1935) hämmerte alles in Silber: Besteck, Schalen und Leuchter. Der gelernte Silberschmied wird als der "größte Silberschmied der letzten drei Jahrhunderte" gerühmt. Im Obergeschoss werden in einem Museum Arbeiten Jensens gezeigt.

    Georg Jensen (1866-1935) hämmerte alles in Silber: Besteck, Schalen und Leuchter. Der gelernte Silberschmied wird als der "größte Silberschmied der letzten drei Jahrhunderte" gerühmt. Im Obergeschoss werden in einem Museum Arbeiten Jensens gezeigt.


  • Christiania

    Geographical
    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Photos, please!

    Anfang der 1970er-Jahre wurde Fristaden Christiania von Jugendlichen ausgerufen, nachdem sie das vom Militär verlassene Areal im Stadtteil Christianshavn besetzt hatten. In den ersten Jahren kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Staat und „Freistadt“. Im Folketing (Parlament) stritten die Parteien, ob man die Aussteiger dulden oder das Gelände mit Gewalt räumen sollte. Schließlich einigten sich die Politiker auf die Formel „soziales Experiment“ und legalisierten das Projekt Christiania. Nicht ohne Folgen: Der selbst verwaltete Stadtteil lockte all jene an, die meinten, in der Freistadt sei alles erlaubt – auch das Dealen mit Drogen. Über Jahrzehnte kam es wegen des bandenmäßig organisierten Drogenmarkts (Marihuana) auf der Pusher Street zu Polizeieinsätzen und Gerichtsverfahren, was dem Zuspruch von 500 000 Besuchern im Jahr keinen Abbruch tat. Die basisdemokratisch organisierte Bewohnerschaft – 650 Erwachsene plus 250 Kinder – erreichte mithilfe eines Anwalts immer wieder Verständigungen mit der Stadt, sodass die Christianiter das Gelände preiswert erwerben konnten. Die Mittel kamen auch aus einer Miete, die jeder Bewohner und Geschäftsbetreiber zahlt. Erneute Wende 2023: Organisierter Drogenhandel wurde verbannt, und man renoviert nun Wegenetz sowie Kanalisation und Militärbaracken. Jahrelang war Fotografieren hier verboten – nun animieren kundige lokale Führer Besucher dazu, alles zu erfragen und zu knipsen – echt instagramig! Top Acts Christianias sind Restaurants, Jazz-Clubs, die Schmiedewerkstatt von Frauen, preiswertes Bier und Falafel, individueller Hausbau, Graffiti und der Weihnachtsmarkt.

    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Photos, please!

    Anfang der 1970er-Jahre wurde Fristaden Christiania von Jugendlichen ausgerufen, nachdem sie das vom Militär verlassene Areal im Stadtteil Christianshavn besetzt hatten. In den ersten Jahren kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Staat und „Freistadt“. Im Folketing (Parlament) stritten die Parteien, ob man die Aussteiger dulden oder das Gelände mit Gewalt räumen sollte. Schließlich einigten sich die Politiker auf die Formel „soziales Experiment“ und legalisierten das Projekt Christiania. Nicht ohne Folgen: Der selbst verwaltete Stadtteil lockte all jene an, die meinten, in der Freistadt sei alles erlaubt – auch das Dealen mit Drogen. Über Jahrzehnte kam es wegen des bandenmäßig organisierten Drogenmarkts (Marihuana) auf der Pusher Street zu Polizeieinsätzen und Gerichtsverfahren, was dem Zuspruch von 500 000 Besuchern im Jahr keinen Abbruch tat. Die basisdemokratisch organisierte Bewohnerschaft – 650 Erwachsene plus 250 Kinder – erreichte mithilfe eines Anwalts immer wieder Verständigungen mit der Stadt, sodass die Christianiter das Gelände preiswert erwerben konnten. Die Mittel kamen auch aus einer Miete, die jeder Bewohner und Geschäftsbetreiber zahlt. Erneute Wende 2023: Organisierter Drogenhandel wurde verbannt, und man renoviert nun Wegenetz sowie Kanalisation und Militärbaracken. Jahrelang war Fotografieren hier verboten – nun animieren kundige lokale Führer Besucher dazu, alles zu erfragen und zu knipsen – echt instagramig! Top Acts Christianias sind Restaurants, Jazz-Clubs, die Schmiedewerkstatt von Frauen, preiswertes Bier und Falafel, individueller Hausbau, Graffiti und der Weihnachtsmarkt.


  • Rosenborg Slot

    Architektonische Highlights
    • Rosenborg Slot© MAIRDUMONT

    In historischen Aufzeichnungen wird das 1607 gebaute und in den folgenden Jahren erweiterte Schloss "das neue Lusthaus im Lustgarten Seiner Majestät" genannt. Rosenborg hat sich äußerlich bis heute kaum verändert. Christian IV., ein Freund der Renaissance, ließ das Schloss von niederländisch-flämischen Architekten errichten. Die märchenhafte Ausstrahlung bekommt Rosenborg nicht nur durch die verspielten Giebel und Türme, sondern auch durch den besonders hellen Farbton des Mauerwerks. Die Baumeister verarbeiteten roten Ziegel und verzierten die Fassade mit hellem Sandstein. Imposant ist die Innenausstattung der 24 königlichen Gemächer, denn im Lauf der Jahrhunderte sammelten die Könige hier ihre Kunstschätze. Täglich um 11.30 Uhr heißt es für die stolzen Königstreuen auf dem Kasernenhof am Schloss Rosenborg: "Stillgestanden - im Gleichschritt marsch!" Mit ernster Miene zieht die Wachablösung dann durch die City, um pünktlich um 12 Uhr Schloss Amalienborg, den Palast der Königin, zu erreichen. Seit 1833 ist Schloss Rosenborg ein Museum, in dem das Volk die königlichen Kostbarkeiten bestaunen kann. Im Keller verwahren die Könige seit 1680 ihre Insignien: Krone und Zepter als Symbol für Autorität und Macht, den Apfel als Symbol für den Himmel und die Erdkugel sowie Reichsschwert und Salbgefäß. Für seine Familie und Gäste ließ Christian V. einen Garten zum Lustwandeln anlegen. Später durfte im Schlosspark Kongens Have auch das Volk flanieren. Wurde der Park auch im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neu angelegt, so verlaufen die Hauptwege wie zu Christians Zeiten. Der breitere Kavaliers- und Damengang wird gekreuzt von zwei schmaleren Wegen, die zum Schloss führen. An schönen Tagen ist Kongens Have der Garten der Kopenhagener. Hier wird geschmust und geschlummert, hier feiern Familien und amüsieren sich Kinder im Marionettentheater. Im Norden des Parks verfolgt Hans Christian Andersen ein wenig versonnen das Treiben.

    • Rosenborg Slot© MAIRDUMONT

    In historischen Aufzeichnungen wird das 1607 gebaute und in den folgenden Jahren erweiterte Schloss "das neue Lusthaus im Lustgarten Seiner Majestät" genannt. Rosenborg hat sich äußerlich bis heute kaum verändert. Christian IV., ein Freund der Renaissance, ließ das Schloss von niederländisch-flämischen Architekten errichten. Die märchenhafte Ausstrahlung bekommt Rosenborg nicht nur durch die verspielten Giebel und Türme, sondern auch durch den besonders hellen Farbton des Mauerwerks. Die Baumeister verarbeiteten roten Ziegel und verzierten die Fassade mit hellem Sandstein. Imposant ist die Innenausstattung der 24 königlichen Gemächer, denn im Lauf der Jahrhunderte sammelten die Könige hier ihre Kunstschätze. Täglich um 11.30 Uhr heißt es für die stolzen Königstreuen auf dem Kasernenhof am Schloss Rosenborg: "Stillgestanden - im Gleichschritt marsch!" Mit ernster Miene zieht die Wachablösung dann durch die City, um pünktlich um 12 Uhr Schloss Amalienborg, den Palast der Königin, zu erreichen. Seit 1833 ist Schloss Rosenborg ein Museum, in dem das Volk die königlichen Kostbarkeiten bestaunen kann. Im Keller verwahren die Könige seit 1680 ihre Insignien: Krone und Zepter als Symbol für Autorität und Macht, den Apfel als Symbol für den Himmel und die Erdkugel sowie Reichsschwert und Salbgefäß. Für seine Familie und Gäste ließ Christian V. einen Garten zum Lustwandeln anlegen. Später durfte im Schlosspark Kongens Have auch das Volk flanieren. Wurde der Park auch im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neu angelegt, so verlaufen die Hauptwege wie zu Christians Zeiten. Der breitere Kavaliers- und Damengang wird gekreuzt von zwei schmaleren Wegen, die zum Schloss führen. An schönen Tagen ist Kongens Have der Garten der Kopenhagener. Hier wird geschmust und geschlummert, hier feiern Familien und amüsieren sich Kinder im Marionettentheater. Im Norden des Parks verfolgt Hans Christian Andersen ein wenig versonnen das Treiben.


  • Strøget

    Touristenattraktionen
    • © kavalenkava, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hier schauen, dort kaufen

    Auf Stadtplänen wirst du die Bezeichnung Strøget („Strich“) meist vergeblich suchen – aber die Strøget ist nicht zu übersehen. Europas erste Fußgängerzone (1962) setzt sich aus mehreren Straßen und Plätzen zusammen. Plötzlich bist du mitten im Shoppingstrom, der sich vom Rådhuspladsen in einer Länge von mehr als 1 km zum Kongens Nytorv schlängelt. Der Rathausplatz steht dabei für das demokratische, der Kongens Nytorv für das königliche Kopenhagen. In Rathausnähe regieren noch Fastfoodketten, Softeis, Souvenir- und Wechselstuben, doch mit jedem Meter weiter in Richtung Kongens Nytorv werden die Auslagen in den Schaufenstern exklusiver und teurer. Shopping geht auch intimer: Parallel zur Strøget verläuft die kleinere Strædet mit Souterrainläden und Café-Restaurants. Das Ende der Strøget, die Østergade, ist seit jeher Kopenhagens feinste Adresse. Schon Ende des 18.Jhs. wurden hier die Bürgersteige mit Platten belegt, damit die Damenwelt sauberen Fußes flanieren konnte. Schönster Platz ist der Amagertorv mit dem Café Norden, den Showrooms der Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen und Illums Bolighus. Vom Platz mit dem Storchenbrunnen geht die feine Shoppingstraße Købmagergade ab, die bis zum Turm Rundetårn läuft.

    • Strøget, København
    • © kavalenkava, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hier schauen, dort kaufen

    Auf Stadtplänen wirst du die Bezeichnung Strøget („Strich“) meist vergeblich suchen – aber die Strøget ist nicht zu übersehen. Europas erste Fußgängerzone (1962) setzt sich aus mehreren Straßen und Plätzen zusammen. Plötzlich bist du mitten im Shoppingstrom, der sich vom Rådhuspladsen in einer Länge von mehr als 1 km zum Kongens Nytorv schlängelt. Der Rathausplatz steht dabei für das demokratische, der Kongens Nytorv für das königliche Kopenhagen. In Rathausnähe regieren noch Fastfoodketten, Softeis, Souvenir- und Wechselstuben, doch mit jedem Meter weiter in Richtung Kongens Nytorv werden die Auslagen in den Schaufenstern exklusiver und teurer. Shopping geht auch intimer: Parallel zur Strøget verläuft die kleinere Strædet mit Souterrainläden und Café-Restaurants. Das Ende der Strøget, die Østergade, ist seit jeher Kopenhagens feinste Adresse. Schon Ende des 18.Jhs. wurden hier die Bürgersteige mit Platten belegt, damit die Damenwelt sauberen Fußes flanieren konnte. Schönster Platz ist der Amagertorv mit dem Café Norden, den Showrooms der Porzellanmanufaktur Royal Copenhagen und Illums Bolighus. Vom Platz mit dem Storchenbrunnen geht die feine Shoppingstraße Købmagergade ab, die bis zum Turm Rundetårn läuft.

    • Strøget, København

  • Kongens Have

    Botanische Gärten & Parks
    • © Yory Frenklakh, Thinkstock

    Zum Lustwandeln seiner Familie und Gäste ließ Christian V. einen Garten anlegen. Später durfte im Schlosspark Rosenborg Have auch das Volk flanieren. Wurde der Park auch im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neu angelegt, so verlaufen die Hauptwege wie zu Christians Zeiten. Der breitere Kavaliers- und Damengang wird gekreuzt von zwei schmaleren Wegen, die zum Schloss führen. An schönen Tagen ist Rosenborg Have der Garten der Kopenhagener. Hier wird geschmust und geschlummert, hier feiern Familien und amüsieren sich Kinder im Marionettentheater. Im Norden des Parks verfolgt Hans Christian Andersen ein wenig versonnen das Treiben.

    • © Yory Frenklakh, Thinkstock

    Zum Lustwandeln seiner Familie und Gäste ließ Christian V. einen Garten anlegen. Später durfte im Schlosspark Rosenborg Have auch das Volk flanieren. Wurde der Park auch im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neu angelegt, so verlaufen die Hauptwege wie zu Christians Zeiten. Der breitere Kavaliers- und Damengang wird gekreuzt von zwei schmaleren Wegen, die zum Schloss führen. An schönen Tagen ist Rosenborg Have der Garten der Kopenhagener. Hier wird geschmust und geschlummert, hier feiern Familien und amüsieren sich Kinder im Marionettentheater. Im Norden des Parks verfolgt Hans Christian Andersen ein wenig versonnen das Treiben.


  • Lille Havfrue

    Touristenattraktionen
    • Lille Havfrue© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Bei der Meerjungfrau nachts um halb eins

    Sie ist so klein und süß, dass sie mancher sicher gern mitnehmen würde. Erlitten hat sie aber schon viel – angefangen mit dem Streit zwischen dem Big Spender, Bierbrauer Carl Jacobsen, und dem Erschaffer der Skulptur, Edvard Eriksen. Man einigte sich schließlich, und die einem Märchen von Hans Christian Andersen entsprungene Bronzefigur bekam schlanke Beine statt Flossen, Schwimmhäute statt Füße. Über die Jahre wurde ihr der Kopf abgesägt, sie ins Wasser gestoßen, mit Farbe traktiert. Stararchitekt Bjarke Ingels entführte sie plus sauberes Hafenwasser zur Weltausstellung 2010 nach Shanghai. Und sie dient klaglos als Model: Viele wollen ein Selfie mit ihr. Dabei wirkt sie, gemessen an anderen Attraktionen der Stadt, eher belanglos. Du erfährst hier mehr über touristische Hypes als über die Liebe, denn darum geht es in der bittersüßen Geschichte des Märchenautors. Wenn du die Meerjungfrau am Innenhafen unbedingt sehen möchtest, besuch sie nachts, dann hast du sie für dich allein – vielleicht.

    • Langelinie, 2100 København
    • Lille Havfrue© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Bei der Meerjungfrau nachts um halb eins

    Sie ist so klein und süß, dass sie mancher sicher gern mitnehmen würde. Erlitten hat sie aber schon viel – angefangen mit dem Streit zwischen dem Big Spender, Bierbrauer Carl Jacobsen, und dem Erschaffer der Skulptur, Edvard Eriksen. Man einigte sich schließlich, und die einem Märchen von Hans Christian Andersen entsprungene Bronzefigur bekam schlanke Beine statt Flossen, Schwimmhäute statt Füße. Über die Jahre wurde ihr der Kopf abgesägt, sie ins Wasser gestoßen, mit Farbe traktiert. Stararchitekt Bjarke Ingels entführte sie plus sauberes Hafenwasser zur Weltausstellung 2010 nach Shanghai. Und sie dient klaglos als Model: Viele wollen ein Selfie mit ihr. Dabei wirkt sie, gemessen an anderen Attraktionen der Stadt, eher belanglos. Du erfährst hier mehr über touristische Hypes als über die Liebe, denn darum geht es in der bittersüßen Geschichte des Märchenautors. Wenn du die Meerjungfrau am Innenhafen unbedingt sehen möchtest, besuch sie nachts, dann hast du sie für dich allein – vielleicht.

    • Langelinie, 2100 København

  • Huset-KBH

    Clubs
    • französisch
    Insider-Tipp
    Mensch, ärgere dich nicht

    An den meisten Abenden werden in diesem Lokal Live-Events geboten – insgesamt 1500 im Jahr. Huset ist seit 1970 das öffentliche Kulturwohnzimmer der Kopenhagener Innenstadt und alles in einem: Café, französisches Bistro, Kino, Bühne. Viele ehrenamtliche Mitarbeiter sind hier am Werk, die Preise moderat. Wundervoll ist das Bastard Café, in dem sich Locals für Brett- und Gesellschaftsspiele treffen. Die Lage am kleinen Brunnen Vandkunsten, an dem auch das Downtown Hostel (preiswerte Mahlzeiten) liegt, sorgt für jede Menge junge, internationale Aktivität auch auf der Straße.

    Insider-Tipp
    Mensch, ärgere dich nicht

    An den meisten Abenden werden in diesem Lokal Live-Events geboten – insgesamt 1500 im Jahr. Huset ist seit 1970 das öffentliche Kulturwohnzimmer der Kopenhagener Innenstadt und alles in einem: Café, französisches Bistro, Kino, Bühne. Viele ehrenamtliche Mitarbeiter sind hier am Werk, die Preise moderat. Wundervoll ist das Bastard Café, in dem sich Locals für Brett- und Gesellschaftsspiele treffen. Die Lage am kleinen Brunnen Vandkunsten, an dem auch das Downtown Hostel (preiswerte Mahlzeiten) liegt, sorgt für jede Menge junge, internationale Aktivität auch auf der Straße.


  • Ravnsborggade

    Touristenattraktionen

    Diese Straße in Norrebrø ist das Mekka der Antiquitätenhändler. Hier reiht sich ein Antikladen an den anderen. Über 30 sollen es sein. Vom Trödel bis hin zur kostbaren Rarität gibt es alles: Kristall, Silber, Porzellan, moderne und alte Möbel.

    Diese Straße in Norrebrø ist das Mekka der Antiquitätenhändler. Hier reiht sich ein Antikladen an den anderen. Über 30 sollen es sein. Vom Trödel bis hin zur kostbaren Rarität gibt es alles: Kristall, Silber, Porzellan, moderne und alte Möbel.


  • Spiseloppen

    Restaurants
    • international

    Kaum zu glauben, aber wahr: Im Freistaat Christiania gibt es ein Spitzenrestaurant. Was im weiß getünchten Speisesaal mit offener Küche serviert wird, ist im guten Sinne international. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr als in Ordnung.

    Kaum zu glauben, aber wahr: Im Freistaat Christiania gibt es ein Spitzenrestaurant. Was im weiß getünchten Speisesaal mit offener Küche serviert wird, ist im guten Sinne international. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr als in Ordnung.


  • Noma

    Restaurants
    • regional

    Satt werden - darum geht es hier nicht. Im Noma werden mit den feinsten Ingredienzen leichte skandinavische Gerichte komponiert. Das Ambiente im ehemaligen Speicher beweist, dass schlicht und edel einander nicht ausschließen.

    Satt werden - darum geht es hier nicht. Im Noma werden mit den feinsten Ingredienzen leichte skandinavische Gerichte komponiert. Das Ambiente im ehemaligen Speicher beweist, dass schlicht und edel einander nicht ausschließen.


  • Café Europa

    Cafés
    • international

    Beliebtes Straßencafé im Trubel des Amagertorv. Im Winter wird's eng, da meist mehr Gäste als Stühle vorhanden sind.

    Beliebtes Straßencafé im Trubel des Amagertorv. Im Winter wird's eng, da meist mehr Gäste als Stühle vorhanden sind.


  • Dansk Jødisk Museum

    Museen
    • © Sean Pavone, Shutterstock

    Im Oktober 1943 retteten die Kopenhagener etwa 7200 Juden vor der Deportation in deutsche Konzentrationslager. Den Juden gelang die Flucht über den Øresund ins sichere Schweden. Die Geschichte dieser Rettungsaktion, die Kultur und Kunst der in Dänemark lebenden Juden zeigt das Dänisch-Jüdische Museum. Inneneinrichtung und Ausstellungskonzept im Galejhus, einem ehemaligen Bootshaus auf Slotsholmen, stammen von Daniel Libeskind, der auch das Jüdische Museum in Berlin entworfen hat. Libeskind führt die Besucher durch ein Labyrinth schiefer Wände und schräg verlaufender Gänge vorbei an rund 3000 Exponaten, die aus Privatbesitz stammen oder von den jüdischen Gemeinden Dänemarks zur Verfügung gestellt wurden.

    • © Sean Pavone, Shutterstock

    Im Oktober 1943 retteten die Kopenhagener etwa 7200 Juden vor der Deportation in deutsche Konzentrationslager. Den Juden gelang die Flucht über den Øresund ins sichere Schweden. Die Geschichte dieser Rettungsaktion, die Kultur und Kunst der in Dänemark lebenden Juden zeigt das Dänisch-Jüdische Museum. Inneneinrichtung und Ausstellungskonzept im Galejhus, einem ehemaligen Bootshaus auf Slotsholmen, stammen von Daniel Libeskind, der auch das Jüdische Museum in Berlin entworfen hat. Libeskind führt die Besucher durch ein Labyrinth schiefer Wände und schräg verlaufender Gänge vorbei an rund 3000 Exponaten, die aus Privatbesitz stammen oder von den jüdischen Gemeinden Dänemarks zur Verfügung gestellt wurden.


  • Det Kongelige Teater (Gamle Scene)

    Theater
    • © BirgerNiss, Thinkstock

    Ballettaufführungen des Königlichen Theaters haben Weltruf und sind oft im Voraus ausverkauft. Gibt es keine Karten mehr, leuchten die Laternen am Haupteingang des Theaters rot. Mit Glück ersteht man am Tag der Aufführung noch eine der 25 Restkarten.

    • © BirgerNiss, Thinkstock

    Ballettaufführungen des Königlichen Theaters haben Weltruf und sind oft im Voraus ausverkauft. Gibt es keine Karten mehr, leuchten die Laternen am Haupteingang des Theaters rot. Mit Glück ersteht man am Tag der Aufführung noch eine der 25 Restkarten.


  • Opera

    Opern
    • Opera© Glow Images
    • Opera© Glow Images

    Eingeweiht wurde das neue Wahrzeichen der Stadt Anfang 2005 mit Verdis Aida. Imposant ist neben der Architektur auch die Akustik. Oper, Schauspiel und Konzerte stehen auf dem Spielplan. Die Karten solltest du vorbestellen.

    • Opera© Glow Images
    • Opera© Glow Images

    Eingeweiht wurde das neue Wahrzeichen der Stadt Anfang 2005 mit Verdis Aida. Imposant ist neben der Architektur auch die Akustik. Oper, Schauspiel und Konzerte stehen auf dem Spielplan. Die Karten solltest du vorbestellen.


  • House of Amber

    Schmuck

    Gar nicht so gruselig, wie ein ganzes Haus voller Bernstein klingen mag. Im prominenten Eckhaus in Nyhavn gibt es Kostbares aus dem sogenannten nordischen Gold: Ketten, Colliers und Ringe, gefasst in Gold oder Silber. Mehr über den gelben Schmuckstein aus fossilem Baumharz erfährst du im angeschlossenen Museum der Kette, die in sieben Ländern mit Geschäften vertreten ist.

    Gar nicht so gruselig, wie ein ganzes Haus voller Bernstein klingen mag. Im prominenten Eckhaus in Nyhavn gibt es Kostbares aus dem sogenannten nordischen Gold: Ketten, Colliers und Ringe, gefasst in Gold oder Silber. Mehr über den gelben Schmuckstein aus fossilem Baumharz erfährst du im angeschlossenen Museum der Kette, die in sieben Ländern mit Geschäften vertreten ist.


  • Illums Bolighus

    Möbelhäuser und -geschäfte

    Wer seine Wohnung im dänischen Design einrichten möchte, bekommt hier die nötigen Möbel und Accessoires. Auf mehreren Etagen findest du alles vom Brieföffner bis zum Bett. Im Erdgeschoss lässt sich bestimmt ein Souvenir entdecken.

    Wer seine Wohnung im dänischen Design einrichten möchte, bekommt hier die nötigen Möbel und Accessoires. Auf mehreren Etagen findest du alles vom Brieföffner bis zum Bett. Im Erdgeschoss lässt sich bestimmt ein Souvenir entdecken.


  • Sebastopol

    Cafés

    Von allem etwas: englischer Pub, französisches Bistro, Bar und eine Abteilung "fein" gedeckter Tische, die man allerdings reservieren sollte. Im Sommer Café mit Pariser Flair.

    Von allem etwas: englischer Pub, französisches Bistro, Bar und eine Abteilung "fein" gedeckter Tische, die man allerdings reservieren sollte. Im Sommer Café mit Pariser Flair.


  • Jazzhus Montmartre

    Clubs
    • italienisch

    Das Jazzhus ist ein weiterer Magnet für internationale Szenestars. Am frühen Abend gibt es kleine italienische Gerichte, gegen 20 Uhr werden die Tische abgeräumt. Dann heißt es: Jazz statt Essen!

    Das Jazzhus ist ein weiterer Magnet für internationale Szenestars. Am frühen Abend gibt es kleine italienische Gerichte, gegen 20 Uhr werden die Tische abgeräumt. Dann heißt es: Jazz statt Essen!


  • Louis Poulsen

    Sonstige Läden

    In diesem riesigen Ausstellungsraum wird Licht. Die PH-Lampe der Designer Poul Henningsen und Louis Poulsen gibt es hier in allen Formen und Farben.

    In diesem riesigen Ausstellungsraum wird Licht. Die PH-Lampe der Designer Poul Henningsen und Louis Poulsen gibt es hier in allen Formen und Farben.


  • Royal Copenhagen

    Sonstige Läden

    Die traditionsreiche, 1775 gegründete Porzellanmanufaktur stellt ihr Tafelgeschirr in dem wunderschönen Renaissancehaus am Amagertorv aus. In den Sommermonaten kann man den Porzellanmalern über die Schulter schauen. Im Untergeschoss werden Stücke zweiter Wahl günstig angeboten.

    Die traditionsreiche, 1775 gegründete Porzellanmanufaktur stellt ihr Tafelgeschirr in dem wunderschönen Renaissancehaus am Amagertorv aus. In den Sommermonaten kann man den Porzellanmalern über die Schulter schauen. Im Untergeschoss werden Stücke zweiter Wahl günstig angeboten.