Harz Essen & Trinken

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Am Waldrand oberhalb des Golfplatzes wurde es 1922 von Worpsweder Künstlern märchenhaft­fantasievoll gebaut. Warme Küche, hausgemachte Torten und eine Kunstausstellung
Romantisch und autofrei am Wanderweg von Thale nach Treseburg gelegen (das Gepäck wird transportiert, Gästeparkplatz im Ort), Harzer Küche mit Forellen, Sülzen und Wildgerichten.
In dieser Speisekammer findet sich fast alles, was der Harz an Slowfood zu bieten hat, darunter auch Käse von Schaf und Ziege. Die Zutaten kommen aus bäuerlichen Kleinbetrieben der Region oder wie…
Vier Sorten Bier in der Gasthausbrauerei und im Biergarten, dazu wird Deftiges serviert. Brauereiführungen.
In Drei Annen Hohne am Bahnhof, ruhig gelegen, helle und freundliche Zimmer, Restaurant mit rustikalen, harztypischen Gerichten, auch vegetarisch. Die Kräutersauna belebt.
Im 10 km entfernten Harzdorf Zorge überrascht das Restaurant des Landgasthofs Gourmets mit liebevoll zubereiteten Köstlichkeiten aus der französischen Küche.
Hochklassiges Hotel mit Sauna- und Wellnesslandschaft, Kur- und Beauty-Anwendungen. Restaurant mit leichter Küche aus regionalen Zutaten.
Zwei schöne Wanderwege führen von dem an der Harzhochstraße gelegenen Parkplatz Stieglitzecke zu der mitten im Nationalpark gelegenen Ausflugsgaststätte. Der Reitstieg hat die schöneren…
Caférestaurant mit herzhafter Küche (Fisch- und Wildspezialitäten) und selbst gebackenem Kuchen.
In Wernigerode befinden sich zwei Restaurants unter einem Dach: Hanazono, ein japanisches, und Lan, ein vietnamesisches Restaurant. Das elegante Ambiente im historischen Fachwerkhaus sowie der…
Heimelige Fachwerkkneipe mit schiefen Wänden und tollem Blick vom Biergarten. Gutbürgerliche Küche.
In dem 450 Jahre alten, denkmalgeschützen Fachwerkhaus ist jedes Zimmer ein romantisches Unikat. Im Restaurant mit bodenständiger Küche gibt es als Spezialität „Stolberger Lerchen“, nach alter…
Zwischen Ilsenburg und Wernigerode steht die Klosterkirche Drübeck von 960, eine der ältesten romanischen Kirchen im Harz.
Hat hier ein findiger Gastronom seine gute Stube zum Speisetempel erklärt? Mitnichten! In diesem Wohnzimmerrestaurant lebt einer der jüngsten Spitzenköche Deutschlands seine sterngekrönte Berufung…
In einem historischen Fachwerkgebäude in Marktplatznähe werden selbst gebrautes Gosebier und Rammelsberger Pils zu Harzer Spezialitäten getrunken.
SB-Gastronomie im 1125 m hoch gelegenen Bahnhofsgebäude und auf der Terrasse – besonders schön in der Wintersonne zwischen den weißen Schneebergen. Suppe aus der Gulaschkanone und weitere deftige…
Mitten im Wald, dicht am Wintersportzentrum, aber absolut ruhig, steht das große Holzhaus. Eigene Fischteiche mit Lachsforellen, gutbürgerliche Küche, Spezialitäten sind Hirsch und Forelle.
Kleine Auszeit gefällig? Hier kannst du dir sie nehmen, zum Beispiel bei Hirschkalbsmedaillons mit Kräuterkruste. Moderne Küche mit frischen Zutaten, Terrasse und Bar.

Essen & Trinken

Schmeckt verteufelt gut

Viele Köche verwenden Zutaten aus der Umgebung und haben eine neue Küchentradition intensiver Geschmacksnoten geschaffen. Selbst „gutbürgerlich“ kann verteufelt gut schmecken, wenn ein Koch mit Fantasie die schlichte Küche der Bergleute und der Ackerbürger durchforscht.

An den Festtagen holten die einfachen Leute Würste und Speck aus dem Rauch. Die Harzer Schmorwurst besteht aus fein gehacktem Schweinefleisch, das mit Speck und Kümmel abgeschmeckt, gebrüht und geräuchert wird. Sie ist ebenso wie die fettere Brägenwurst klassische Begleitung zum Braunkohl, wie die Harzer den Grünkohl nennen. Rot- und Leberwurst werden mit Pfeffer, Thymian und Majoran abgeschmeckt. 

Feldkieker und Stracken

Vom südlichen Harzrand und aus dem Eichsfeld, wo das Leben immer schon üppiger war, kommen feine, harte Schweinemettwürste, die luftgetrockneten „Eichsfelder Feldkieker“ und Stracken, die wie Landschinken und Speck hauchdünn aufgeschnitten sein wollen, um ihr volles Aroma zu entfalten. Für die kleine Mahlzeit in der Ferienwohnung eignen sich Halberstädter Würstchen. Aus Dose und Glas sind die echten Halberstädter seit mehr als 100 Jahren ein Erfolgsrezept. 

Rind und Ziege

Neben den Freunden der deftigen Küche hat sich aber auch im Harz eine Slowfood-Szene etabliert. So ist die einstige „Bergmannskuh“, die Ziege, wieder im Kommen. Erst vor einigen Jahren erinnerten sich Züchter an die beinahe ausgestorbene Spezies. Mittlerweile sind Ziegenmilch und der würzige Ziegenkäse (ziegenalm.de) wieder gefragt. Auf den Oberharzer Bergwiesen und rund um Hasselfelde weidet zudem wieder das Harzrind, das Rote Höhenvieh (roteshoehenvieh.com). Im Südharz und am Kyffhäuser grasen Schafherden auf kräuterreichen Wiesen, deren Aroma den Lämmern Wohlgeschmack verleiht. 

Steinpilze und Maronen

Gemüse und Kräuter gehörten schon immer zur Harzer Alltagskost. Wildkräuter wie Bärlauch (Ramsen), Brennnessel, Löwenzahn, Taubenkropf und Sauerampfer tauchen wieder in den Küchen auf. Gemüse kommt aus den fruchtbaren Niederungen am Harznordrand, Pilze wie Pfifferlinge, Hallimasch, Steinpilze, Maronen und Reizker aus den Wäldern. Der Kartoffelanbau wurde erst 1748 im Harz eingeführt. 

Auerhahn und Doppelbock

Lieblingsgetränk der Harzer ist Bier. Für Nachschub sorgt vor allem die Hasseröder Brauerei (mit dem inoffiziellen Harzer Wappentier, dem Auerhahn, auf dem Etikett). Das moderne Brauhaus im Wernigeröder Stadtteil Hasserode liefert seinen Gerstensaft bundesweit aus. In Altenau und Sangerhausen existieren noch kleine Brauereien, die speziell für den regionalen Markt produzieren. Von den Ortsbrauereien sind jedoch nur wenige übriggeblieben. Sie brauen Spezialbiere wie die obergärige Gose oder naturtrübes Bockbier. Das Clausthaler, eines der ersten alkoholfreien Biere in Deutschland, ist übrigens kein Harzer Getränk: Es wird in Frankfurt abgefüllt. In der Museumsbrauerei in Wippralernen Besucher mehr als nur das traditionelle Handwerk kennen. Der dort produzierte „Wipprator“, ein Starkbier, ist wegen seines hohen Alkoholgehalts (9,5 Prozent) nicht jedermanns Sache; gleichwohl sorgt der Doppelbock stets für Freude – dafür ist allein der Name ein Garant. 

Das Goslarer Kölsch

Eine Renaissance erfuhr das Harzer Urbier „Gose“. Das Weizenbier wird aus obergäriger Hefe hergestellt und ist nach dem Goslarer Flüsschen benannt. Seit Mitte des 19.Jhs. war es komplett vom Markt verschwunden. 1993 wurde die alte Goslarer Brautradition wiederbelebt. Seit einigen Jahren wird sogar wieder in der Altstadt produziert – im Brauhaus, zu dem auch eine Gaststätte gehört. Nur zwei weitere Städte in Deutschland haben ihre eigene Biersorte: Köln, dessen Kölsch ungleich bekannter ist, und Leipzig. In der sächsischen Metropole heißt das Bier ebenfalls Gose, was historische Verbindungen belegt.

Noch nicht genug gestaunt? Dann vielleicht jetzt: In Westerhausen bei Quedlinburg liegt eines von Deutschlands nördlichsten Weingütern: Kirmann keltert jährlich rund 15000 Flaschen Rot- und Weißwein. 

Feuerstein und Fichte

Im 19.Jh. haben Apotheker in den Bergdörfern mit allerlei Kräutern experimentiert und dabei süffige Kräuterliköre kreiert. Am bekanntesten wurde der „Schierker Feuerstein“. Im Harzvorland brennt und trinkt man Korn. In Gernrode wird der „Fichtelschnaps“ gebrannt. Frische Sprossen der Fichte geben ihm das unverwechselbare Aroma. 

Wo die Thüringer brutzelt

Der typische Baum des Harzes stand auch Pate bei der mit Fichtennadeln verfeinerten Rostbratwurst aus Quedlinburg: Die Nadeln sorgen für den würzigen Geschmack der „Harzer Fichtel“. Für den kleinen Imbiss stehen vielerorts Buden bereit, wo die Thüringer Bratwurst noch auf echter Glut brutzelt. Im Ostharz trifft man am Straßenrand mitunter auf Gulaschkanonen der einstigen Nationalen Volksarmee, in denen jetzt sämige Erbsensuppe köchelt. 

Harzer Roller

Berühmt ist der Harzkäse. Ebenso wie eine spezielle Züchtung des Kanarienvogels – in diesem Landstrich wird er Harzer Roller genannt. Der gleichnamige Käse wird aus Magerquark zu kleinen Stangen gerollt und mit Salz und Kümmel gewürzt. Der Sauermilchkäse ist fettarm, dafür aber proteinreich. Man isst den Harzer auf Graubrot mit Schmalz und rohen Zwiebeln. Wegen seines kräftigen Geruchs haftet dem geschmacklich tadellosen Harzkäse leider nicht das beste Image an. Das neue Regionalgericht „Wilder Stinker“ soll dieses nun aufpeppen. Die Basis dafür bildet eine Currywurst vom Wildschwein. Sie wird mit Harzkäse überbacken, der zuvor in Weißwein mariniert wurde.

Spezialitäten

Vorspeisen

Köhlersuppe

mit Wildfleisch, Weißkohl und Waldpilzen

Cremesuppe

mit Harzkäse und Pfifferlingen

Hauptgerichte

Bachforelle 

gedünstet oder gebraten, dazu Salzkartoffeln mit Petersilie

Rehrücken

mit Waldpilzen und Preiselbeeren, dazu Rotkohl und Kroketten

Lammbraten

dazu grüne Bohnen mit Thymian und Kartoffelklöße

Steak vom Harzer Roten Höhenvieh 

dazu Bratkartoffeln

Kartoffelklöße 

mit gebratenen Speckstreifen und Zwiebelringen, dazu Birnenkompott

Braunkohl mit Brägenwurst 

Zum mit Bauchfleisch gegarten Grünkohl bieten wir wahlweise auch Harzer Schmorwurst; dazu Salzkartoffeln

Salzhering

in Schmandsauce, mit Salzgurken, Zwiebel- und Apfelringen, dazu Pellkartoffeln

Schlachteplatte 

Gehacktes und Sülze vom Hausschwein, Rot- und Leberwurst

Desserts

Schmandkuchen 

frisch vom Blech, mit Zucker und saurer Sahne

Quarkspeise 

heute mit Waldheidelbeeren 

Getränke

Bad Harzburger Urquell 

Mineralwasser (natriumarm)

Westerhäuser Spätburgunder 

unser trockener Harzer Rotwein

Altenauer Urstoff 

naturtrübe Bierspezialität

Nordhäuser Korn 

der beliebte Roggenschnaps

Schierker Feuerstein 

der bekannte Kräuter-Halbbitter