Hamburg

Überblick

Willkommen in Hamburg

Wind und Wasser – aus diesen Elementen ist Hamburg gemacht. Kein schönerer Platz an einem Sonnentag als das Ufer der Außenalster: Schwäne, Segelboote und prachtvolle Villen im Blick. Kein spannenderer Platz an einem stürmischen Tag als die Landungsbrücken: Wellen, Schlepper und Containerriesen. Keine andere Stadt in Deutschland verzeichnet größere Zuwachszahlen im Tourismus. Bleibt die Frage: Wann kommen Sie?

Es gibt sie, diese Tage, an denen selbst eingefleischte Hanseaten von ihrer Stadt überrascht werden. An einem Sommerabend hocken sie mit einem Bier am Elbstrand von Övelgönne. Vor sich Containerschiffe, Hafenfähren und Segler. Sie machen einen Spaziergang in Richtung Innenstadt, passieren die Neubauten an der Elbmeile, blicken vom 40 m weit in die Elbe ragenden Bürohaus Dockland über das Wasser und nehmen einen Absacker im Beachclub von St. Pauli. Weiter geht es bis zur Hafencity. Dort findet gerade mal wieder ein Festival statt – Jazz oder Literatur. Man hört noch etwas zu und bestaunt die gewaltige dunkel-gläserne Fassade der Elbphilharmonie, die sich vor einem in die Höhe schraubt. Auch jetzt, spät am Abend, wird hier noch gearbeitet. Im Hintergrund sind die Neubauten der Hafencity und die beleuchteten Fassaden der Speicherstadt sichtbar. Spätestens jetzt werden sich diese Hamburger ansehen und sagen: Wow, habt Ihr gewusst, in was für einer tollen Stadt wir leben?

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Wetter & Klima

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Anreise

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Frankfurt am Main
Hamburg
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Auftakt

Entdecken Sie Hamburg!

Fast 10 Mio. Übernachtungen pro Jahr zählte das Tourismusbüro zuletzt, mehr als jemals zuvor. Auch die Bevölkerungszahl in Deutschlands zweitgrößter Stadt wächst seit Jahren: Die 1,8-Mio.-Grenze wird sicher bald geknackt. Das „Hoch im Norden“ gilt als Wirtschaftsmotor für eine ganze Region und hat sich rascher als erwartet von der Wirtschaftskrise erholt. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt, überall in der Stadt wird gebaut und geplant. Sogar international ist Hamburg ein Thema und erscheint als Titel auf dem Cover amerikanischer Hochglanzmagazine. Der Imagewechsel kommt für viele überraschend. Galt nicht bisher immer: Hamburg – das ist doch die Stadt der Pfeffersäcke, die nicht mal wissen, wie man Kultur buchstabiert. Die Stadt mit den langweiligen Ziegelbauten, in der es sowieso nur regnet …

Auf der Suche nach dem Wendepunkt in der Geschichte landet man schnell in den Jahren vor der Wende. Hamburgs Erster Bürgermeister hieß Henning Voscherau und der hatte auf Reisen durch die noch existierende DDR realisiert: Die Mauer wird fallen. In einem freien Europa könnte Hamburg sich zu einer zentralen Drehscheibe des Handels zwischen Ost und West entwickeln. Doch dafür musste die Stadt aus ihrem „selbstzufriedenen“ Dämmerschlaf, so Voscherau im Rückblick, geweckt werden. So wurde die vierte Elbtunnelröhre geplant, der Ausbau des Flughafens, des Airbusgeländes; neue Containerterminals wie in Altenwerder wurden gegen alle Widerstände durchgepaukt. Und vor allem: In geheimen Verhandlungen begann die Stadt mit dem Aufkauf der Grundstücke im Hafen. Geheim vor allem, um Spekulation zu vermeiden. Im Mai 1997 präsentierte Voscherau der Crème de la Crème der hanseatischen Kaufmannschaft im Überseeclub an der Alster seinen Masterplan für die Hafencity: „Die Rückkehr der Innenstadt an das Wasser kann Realität werden.“ Mittlerweile ist diese Realität da. Wer etwas auf sich hält, der kauft sich eine Loftwohnung an der Shanghaiallee oder zieht mit seiner Anwaltskanzlei in einen der freiwerdenden Speicherböden am Alten Wandrahm in die Speicherstadt. Es gibt hier eine lebendige Grundschule, mehrere Kindergärten, die Hafencity-Universität ist fertig. An lauen Sommerabenden ist auf den Kais und in den Cafés der Teufel los, viele Kulturveranstaltungen zieht es hierher. Doch das ist nur die eine Seite. Über „Würfelhusten“ schimpfen die Architekturkritiker und beschreiben damit die Vielzahl langweiliger Büroklötze. Viel zu viele dieser Klötze stehen auch noch leer, das meiste ist viel zu teuer. Es fehlt an einer sozialen Mischung, die Silver Ager dominieren. Und dann ist da die Elbphilharmonie, deren Baugeschichte zunehmend zu einem Skandal wird. Fazit: Die Entwicklung der Hafencity bleibt spannend, und es ist noch längst nicht klar, wie das Ganze einmal enden wird.

Freie und Hansestadt Hamburg lautet der offizielle Titel der Stadt. Doch wichtiger als die Hanse war den Hamburgern schon immer die Freiheit. Frei auch von Königen, Reichskanzlern und Kirchenfürsten. Frei von Bundesländerfusionen und Ministerpräsidenten. Die seit Jahren diskutierte Zusammenführung der norddeutschen Bundesländer bleibt wohl auch weiter Vision. Zur Heimatverbundenheit kommt das Fernweh. Das Tuten der Schiffe im Nebel ist noch in den Vierteln zu hören, in die das Möwengeschrei nicht vordringt und wo keine Fluten über die Mauern treten. Und manch einer folgt der Aufforderung der Schiffe und nimmt für ein paar Jahre Kurs auf andere Ecken der Welt. Doch irgendwann sind sie wieder da: Kehrwiederspitze lautet ein Straßenname am Anfang der alten Speicherstadt, wo früher die Schiffe ein- und ausliefen.

Hamburger sind arrogant, lautet ein beliebtes Vorurteil. Doch wenn Sie als Tourist, ob aus dem Ausland oder aus Deutschland, durch die Stadt laufen, werden Sie dies nicht bemerken. Die Hamburger sind hilfsbereiter, offener und freundlicher, als man erwartet. Viele sprechen Englisch – die Verbindung zum Handelspartner über den Kanal war schon immer bestens. Ebenfalls in dieser Tradition steht: Der wirkliche Hamburger ist liberal. Ob lebenslanger Punk in der Hafenstraße oder hipper Werber, jeder darf sein, wie er ist. Eines allerdings wird von jedem gefordert: Haltung. Hier bleibt der Hanseat seiner Mentalität treu – nie die Contenance verlieren und immer Zurückhaltung üben. Politiker von Helmut Schmidt über Ole von Beust bis hin zu Olaf Scholz waren und sind da ebenso gefordert wie Schauspieler, Medienmenschen, Wirtschaftsbosse und auch jeder ganz normaler Stadtbürger. Bussi-Bussi und Goldkettchen? Das wird an der Waterkant höchst ungern gesehen.

Wichtiger als der Glanz nach außen ist dem wahren Hanseaten der tatsächliche Gewinn. In keiner anderen Stadt wohnen mehr Millionäre pro Quadratmeter, die Geschäftstüchtigkeit liegt anscheinend vielen im Blut. Um dieses Ziel zu erreichen, ist man nicht zimperlich. Eines der schönsten Beispiele hierfür ist Hamburgs Umgang mit dem Hafengeburtstag. Am 7. Mai 1189 soll Kaiser Friedrich I. Barbarossa der Stadt einen Freibrief für den Handel auf der Elbe ausgestellt haben. Zwar weiß man seit 1907, dass dieser Freibrief eine Fälschung ist, doch das ist für die Hamburger kein Grund, die Feste nicht zu feiern, wie sie fallen, und dabei mit dem größten Hafenfest der Welt noch satten Gewinn zu machen.

Man lebt gerne hier und zeigt das auch. An die 1000 private Stiftungen sind tätig, im Hamburger Spendenparlament dürfen vom Studenten bis zum Millionär alle „Abgeordneten“ darüber mitentscheiden, was mit ihrem Geld gefördert wird. Hamburgballett oder Polittbüro, Rock im Uebel & Gefährlich oder Kindertheater: Kultur gehört längst zum Alltag, auch wenn es hin und wieder gehörig ruckelt. So haben sich viele Alternativkünstler gen Berlin verabschiedet. Dort sei das Klima eben doch viel kunstfreundlicher. Tatsächlich hatte es die Hochkultur in Hamburg schon immer einfacher – so hat die Stadt über 60 Theater, viele von ihnen müssen ohne einen Euro Unterstützung auskommen. Viel Neues geschieht jenseits der Elbe, in Wilhelmsburg, Europas größter bewohnter Flussinsel. 2013 war die Elbinsel Schauplatz der Internationalen Gartenschau. Auch die IBA, die Internationale Bauausstellung, fand hier statt. Zwei Großereignisse, die dazu beitrugen, den einst so vernachlässigten Stadtteil südlich der Elbe deutlich aufzuwerten. Nun locken nicht nur hypermoderne Eigenheime junge Familien nach Wilhelmsburg, auch Tagesausflügler freuen sich über den riesigen Park mit Kletterhalle, Paddelboot-Rundtour und schönen Restaurants. Hamburg ist eine der grünsten Städte Deutschlands, mit einem See mitten in der Stadt. Wasser von unten – Wasser von oben; tatsächlich spielt das Wetter nicht immer mit. Doch Regen und Nebeltage können den wahren Hanseaten nicht erschüttern. Schließlich gibt es als Entschädigung diese herrlichen Tage, an denen ein frisches Lüftchen weht und die Luft so klar ist, dass man sich bis zum Rande damit vollpumpen möchte.

Warum also sollen Sie diese Stadt besuchen? Ganz einfach – weil es so wahnsinnig schön hier ist. Elbe und Alster bieten großartige Panoramen, und doch ist alles übersichtlich. Auch an nur einem Wochenende können Sie die besten Highlights problemlos miteinander verbinden. Wenn Sie mehr Zeit haben, fahren Sie rüber auf die Veddel. Dort gibt es an den sogenannten 50er-Schuppen das Hafenmuseum. An Wochenenden werkeln hier Ehrenamtliche an alten Schiffen, Schuten und Kränen. Lassen Sie sich von ihnen erzählen, wie es mal war mit der Seefahrt. Und dann gehen Sie an die Spitze des Kais zum Hansahöft und blicken rüber: Dort drüben entsteht die Hafencity. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an einem Ort.

Wohin zuerst?

Sehenswertes

Jungfernstieg: Hier haben Sie den Blick auf die Binnenalster, hier reihen sich die schicken Geschäfte. Links am Neuen Jungfernstieg sehen Sie die weiße Fassade des noblen Hotels Vier Jahreszeiten. Durch die Alsterarkaden sind es nur ein paar Schritte zum Rathausmarkt mit dem imposanten Rathaus. Von hier führt die Einkaufsmeile Mönckebergstraße zum Hauptbahnhof. Mehrere U- und S-Bahnlinien halten am Bahnhof Jungfernstieg, viele Busse am Rathausmarkt; in den umliegenden Straßen gibt es etliche Parkhäuser.

Einkaufen

Hamburgs größte Einkaufsstraßen, die Spitaler- und die Mönckebergstraße mit Kaufhäusern und Bekleidungsketten, beginnen knapp 50 m vom Hauptbahnhof entfernt und führen auf den Rathausmarkt zu. Rund ums Rathaus geht es hanseatischer und gediegener zu, neben Markenshops finden sich noch schöne Traditionsgeschäfte. Vor dort aus können Sie durch die Großen Bleichen und den Neuen Wall, die Vorzeigeadressen Hamburger Kaufleute, Richtung Jungfernstieg flanieren. S-/U-BahnJungfernstieg

Am Abend

Reeperbahn Hamburg am Abend: Da denken „er“ wie „sie“ an die Reeperbahn. Und das ist auch ok, denn genau dieser Gedanke treibt jedes Wochenende Hamburgs Jugend hierher. Hier liegen die besten Clubs und Kneipen, zum ebenfalls hippen Szeneviertel Schanze kann man radeln, und überhaupt ist der Kiez einfach in. Auch seriöse Kulturfreunde werden glücklich: Musical, Theater, Kabarett – alles da. Wem das zu rummelig ist: Fast alle Stadtviertel haben ihr eigenes Nightlife, für ein gemütliches Bier reicht's allemal.

Praktische Hinweise

Anreise

Nord-Süd-Verbindung über die A 7 (Flensburg–Hannover/Kassel); von Ost und West über die A1 (Lübeck–Bremen), aus Berlin über die A 24, aus Heide/Husum über die A 23. Auf der A 7 in Höhe Elbtunnel besteht Staugefahr zu Hauptverkehrszeiten. Parkmöglichkeiten in der City: www.hamburg.de/verkehr.

Hamburg hat vier Fernbahnhöfe: Hauptbahnhof (Anschluss an alle U- und S-Bahnen), Dammtor (CCH), Altona und Harburg. ICEs verbinden Hamburg mit allen deutschen Großstädten. Die kürzeste Fahrzeit aus Frankfurt beträgt 3:36, aus München 5:43, aus Berlin 1:33 Std. www.bahn.de

Der Flughafen Hamburg liegt zentral im Norden der Stadt (Fuhlsbüttel). Airport Office: 040 50750www.hamburg-airport.de. Die City erreichen Sie bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S 1 fahren Sie von der Haltestelle Hamburg-Airport im 10-Min.-Takt und in nur 25 Min. Fahrzeit zum Hauptbahnhof. Vier Buslinien und eine Nachtbuslinie fahren vom Airport Plaza zu verschiedenen U-Bahnstationen. Die Taxifahrt in die Stadt dauert je nach Ziel 20–40 Min. und kostet ab 26 Euro. Der Flughafentransferservice verbindet Hamburg mit Norddeutschland und dem Großraum Bremen.

Auskunft
Hamburg Tourismus

040 30051300Mo–Sa 9–19 Uhrwww.hamburg-tourismus.de

Tourist-Informationen

Mo–Sa 9–19, So 10–18 Uhr

So–Mi 9–18, Do–Sa 9–19 Uhr

tgl. 6–23 Uhr

Internet

Informativ: www.hamburg-tourismus.de; Veranstaltungskalender der Tageszeitungen und Stadtmagazine: www.mopo.de; Orientierung bietet der Online-Stadtplan: www.hamburg.de/stadtplan; Fahrplanauskunft: www.hvv.de

Kartenvorverkauf

Konzertkasse GerdesRothenbaumchaussee77040 45035060

Konzertkasse Hauptbahnhofin der Touristinformation040 32873854

Konzertkasse Mercado Altonaim Buchhaus HugendubelOttenser Hauptstr.10040 39884910

Konzertkasse SchanzeSchanzenstr.5040 38655195

Notfälle

Polizei: 110, Feuerwerhr/Rettungsdienst: 112; ärztlicher Notfalldienst: 040 228022; Notfallpraxis: Stresemannstr.54Mo/Di, Do/Fr 19–24, Mi 13–24, Sa/So 7–24 Uhr; zahnärztlicher Notdienst: 01805 050518; Apothekennotdienst: 0800 0022833

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) verfügt über ein ausgezeichnetes Netz. Einzel-, Tages- und Gruppenkarten (gelten auch für Elbfähren der HADAG) gibt es am Automaten, Kinder unter 6 J. fahren kostenlos. An Wochenenden und Feiertagen fahren die wichtigsten Buslinien, die S- und U-Bahnen auf Hamburger Stadtgebiet rund um die Uhr. Mit der Hamburg-Card (als 1-, 2-, 3-, 4- oder 5-Tageskarte) bekommen Sie zu der HVV-Fahrt Ermäßigungen in Museen, Theatern, Restaurants, bei Stadt-, Hafen- und Alsterrundfahrten. Zum Beispiel: Tageskarte (1 Erw./3 Kinder) 9,50 Euro, Gruppenkarte (5 Pers.) 16,50 Euro; 5-Tageskarte 40,50 Euro (Gruppen 69,50 Euro). Empfehlenswert für alle, die auch ins Umland wollen, ist die Hamburg Card plus Region. Das Ticket gilt im Großbereich des HVV, z. B. bis Stade oder Bad Segeberg, und beinhaltet Rabatte (Tageskarte für 1 Erw./3 Kinder unter 15 J. 20,90 Euro, Gruppen bis 5 Personen 33,90 Euro; 3-Tageskarte 56,90/ 87,90 Euro). Erhältlich in den HVV-Servicestellen, Touristinformationen und online unter www.hamburg-tourismus.de. Tel. Fahrplanauskunft des HVV: 040 19449, schneller ist die Auskunft per SMS: Einfach Start und Ziel eingeben und an die Kurzwahlnummer 55355 senden. Weitere Infos: www.hvv.de

Sport
Fitness & Wellness

Viele der großen Hotels öffnen ihre Saunen und Wellnessbereiche auch für Tagesgäste. Wenn die Hotelgäste tagsüber unterwegs sind, ist es häufig leer. Beliebt ist das Meridian SpaQuickbornstr.26040 65891343www.meridianspa.deab 17 Eurotgl. in Hoheluft. Ein Tipp: Die Kaifu LodgeBundesstraße107040 401281www.kaifu-lodge.deSquash ab 9,50 Euro, Fitness, Sauna, Schwimmen ab 18 Eurotgl. mit Squash-Courts, Saunen, beheiztem Außenpool, im Sommer Freibad.

Paddeln & Rudern

Viele Bootsverleiher vermieten (meist April–Okt.) Kanus, Paddel- und Ruderboote, dabei gilt: je weiter von der Außenalster entfernt, desto günstiger. Achtung auf der Alster: Alsterdampfer haben immer Vorfahrt, sonst gilt rechts vor links. Miete ab 9 Euro/Std.

Bootsverleih DornheimKaemmererufer25040 2794184www.bootsvermietung-dornheim.de

Bootsvermietung GoldfischIsekai1040 41357575www.goldfisch.demit Sushi-Picknick an Bord

Kübis BootsverleihPoßmoorweg46 e040 2796741

Rad fahren

Es gibt viele ausgebaute Radwege, sodass Touren auch mit Kindern machbar sind. Kostenlose Fahrradmitnahme im HVV, in den Sommerferien ganztags, sonst außer Mo–Fr vor 9 und 16–18 Uhr. Mit den roten Hamburger Stadträdern kommen Sie schnell von A nach B. 72 Ausleihstationen und ca. 1000 Räder gibt es, 40 weitere Stationen sollen folgen. Die 5 Euro Startgebühr sind gleichzeitig Fahrtguthaben, die ersten 30 Min. sind kostenlos, danach werden 8 Cent/Min. berechnet. Pro Person dürfen Sie zwei Räder auf einer Karte ausleihen, abgeben wieder an einer Station. Zum Ausleihen brauchen Sie eine EC- oder Kreditkarte und ein Handy (falls der Terminal nicht funktioniert). Infos: www.stadtradhamburg.de oder 040 822188100. Stadtführungen per Rad bietet u. a. Hamburg-RadtourTreffpunkt Dammtor040 81992239www.hamburg-radtour.de an. City-, aber auch Damenräder verleiht günstig (ab 12 Euro/Tag) die FahrradstationSchlüterstraße11040 822188100www.fahrradstation-hh.de an der Uni.

Schlittschuh & Skaten

Schöne Freiluftbahn in den Wallanlagen, zentral und im Grünen. Ab April können Skater kostenlos laufen. Eislaufen: Mitte Nov.–Mitte März tgl. 10–22 Uhr, Mi ab 17.30 Uhr nur VereineErw. 4,50 Euro, Kinder (bis 16 J.) 3,50 Euro für 2,5 Std.Holstenwall10040 74203990www.eisarena-hamburg.deU3St. PauliBus112Handwerkskammer

Schwimmen

Badekultur bietet das renovierte HolthusenbadGoernestraße21U1, 3Kellinghusenstraße in Eppendorf, mit Wellenbad, beheiztem Außenbecken und Saunalandschaft. Citynah in St. Georg: AlsterschwimmhalleIfflandstraße21U1, 3Lübecker Straße mit 50-m-Becken. Im Sommer wunderschön ist das Naturbad StadtparkseeSüdring5bU3Saarlandstraße. Für alle Bäder: 040 188890www.baederland.de

Stadtrundfahrten

Für Einsteiger empfehlen sich die roten Doppeldeckerbusse und die Hummelbahn040 7928979www.die-roten-doppeldecker.de17,50 Euroim Sommer 9.30–17 Uhr halbstdl., im Winter 10–16 Uhr stdl., Sa/So alle 30 Min.. Die Fahrten beginnen am Hauptbahnhof, Ausgang Kirchenallee, und an den Landungsbrücken. Mit dem Tagesticket kann man an den Haltestellen aus- und umsteigen. Hamburg-Rundfahrt (blaue Busse): 040 6413731www.hansa-rundfahrt.de

Den Hafen erleben Sie mit der dreistündigen „Gigantentour“ von JasperreisenAbfahrt Vorsetzen/Überseebrücke040 22710610www.jasper.de30, Kinder bis 12 J. 15 Euro | Buchung und Pass/Personalausweis erforderlichSa/So, April–Okt. auch Mi, Fr.

Velo-Taxi: Fahrer kutschieren Sie im Dreirad durch die Stadt. April–Okt.ab 5 Euro0162 1089020www.trimotion.de; 0177 7367042www.pedalotours.de

Stadtrundgänge

Stattreisen Hamburg e. V.040 87080100www.stattreisen-hamburg.de bietet Rundgänge auch zu ungewöhnlichen Themen wie „Hafen für Kinder“ sowie Barkassenfahrten an.

StadtkulTour040 366269www.hamburger-nachtwaechter.de: Rundgänge auf den Spuren Heinrich Heines oder mit Fackeln in der Speicherstadt (März–Okt. Sa 20.30 UhrU-Bahnhof Baumwall15 Euro inkl. Fackeln).

Rock 'n' Roll liveab U-Bahn Feldstraße040 30033790www.hempels-musictour.de25 EuroMärz–Okt. Sa 18 Uhr | 2,5 Std.: Bei ihrer Beatles-Tour durch St. Pauli erzählt Musikerin Stefanie Hempel unglaubliche Geschichten von den Fab Four, den Clubs und dem Kiez der 1960er-Jahre und gibt auf der Ukulele Beatles-Songs zum Besten (im Winter als Bustour).

Taxi

Autoruf Taxi: 040 441011; das taxi: 040 221122; Hansa Funktaxi: 040 211211; Taxi Hamburg: 040 666666

Was kostet wie viel?

Cappuccino

2,80 Euro für eine Tasse im Café

Musical

76–100 Euro mittlere Preisklasse

Wein

Ab 4 Euro für ein Glas im Lokal

Pizza

Ab 8 Euro im Restaurant

Schiffstour

Ca. 14 Euro für eine Hafenrundfahrt

Busfahrt

1,90 Euro für die einfache Fahrt

Low Budg€t

Sehenswertes

Preiswert ist eine Elbtour mit den Hadag-Fähren: Linie 62 bringt Sie von den Landungsbrücken nach Finkenwerder, dort können Sie umsteigen in die 64 bis Teufelsbrück. Von dort fahren Busse in die City. Für 5 Personen mit der Gruppen-Tageskarte (ab 9 Uhr) für nur 10,40 Euro.

Romantisch und kostenlos sind die Wasserlichtkonzerte – farbig angestrahlte, wechselnde Fontänen und Kaskaden mit Musikuntermalung – am See in Planten un BlomenMai–Aug. tgl. 22, Sept. 21 Uhr.

Alt-Hamburg gibt es für nur 2 Euro bei der Besichtigung der Kramer-WitwenwohnungKrayenkamp10Di–So 10–17 Uhr, im Winter nur Sa/So am Michel.

Essen & Trinken

Günstigen Mittagstisch und lebhafte Theateratmosphäre bietet Die KantineKirchenallee39040 24871273Mo–Fr 11.15–15 UhrS-/U-BahnHauptbahnhof im Schauspielhaus. Im vorderen Raum speisen Gäste, der hintere Teil ist für das Ensemble reserviert.

Für Slim Jim'sBei der Schilleroper1-3tgl., Sa/So erst ab 13 UhrU3Feldstraße Pizzen laufen manche meilenweit: superdünner Teig, Einheitspreis 5,50 Euro plus Lieblingsbelag.

Von 12 bis 15 Uhr bereiten Nachwuchsköche im SlowmanBurchardstraße13cim Chilehaus040 337561U1Steinstraße günstige Mittagsspeisen zu. TV- und Sternekoch Christian Rach gründete das Ausbildungsrestaurant, um Jugendlichen eine Chance zu geben.

Einkaufen

Auf dem SchanzenflohmarktNeuer Kamp30Sa 9–16 UhrU3Feldstraße finden Sie vom Fummel bis zum Ölgemälde fast alles – und das auch noch supergünstig.

SecondellaHohe Bleichen5S1, 3Stadthausbrücke ist die Adresse für witzige Designerklamotten aus zweiter Hand, auch für Kinder.

Originell als Mitbringsel sind die mit Tee gefüllten Hamburg-Postkarten von Tee-MaassBörsenbrücke2aU3Rathaus. Das Traditionsgeschäft bietet dazu hübsches Geschirr und hanseatische Tee-Mischungen zu reellen Preisen.

Am Abend

Kollektives Tatortschauen am Sonntag und jede Menge Musik unter der Woche gibt's umsonst in der Pony BarAllende-Platz1www.ponybar.comMetrobus4, 5Grindelhof

Gute Partymusik zum Nulltarif legt der SommersalonSpielbudenplatz22www.sommersalon.detgl. ab 18, im Winter ab 19 UhrS1, 3Reeperbahn auf.

Die Staatsoper und das Ballett haben Weltniveau, und das ist bezahlbar. Karten im 4. Rang gibt's ab 10 Euro.

Hamburger Kirchen sind wunderschöne Aufführungsorte für klassische Konzerte, ob mit oder ohne Kirchenchor. Manchmal gibt es Schnäppchen. Informationen: www.kirchenmusik-nordelbien.de.

Übernachten

Der Blick von der Jugendherberge Auf dem StintfangAlfred-Wegener-Weg5040 313488www.djh.deab 21,50 Euro im Mehrbettzimmer, Ältere zahlen 3 Euro mehr357 BettenS-/U-BahnLandungsbrücken auf den Hafen ist unschlagbar. Rechtzeitig buchen!

Nicht nur für Seeleute: In der netten SeemannsmissionGroße Elbstraße132040 306220www.seemannsmission-altona.org38Zi.Bus111Sandberg gibt es Zimmer schon ab 45 Euro (Dusche auf dem Gang). Unverbaubarer Blick aufs Wasser.

Der SchanzensternBartelsstraße12040 4398441www.schanzenstern.de20Zi.S-/U-BahnSternschanze war Hamburgs erstes Low-Budget-Haus. Stylish und trendy ist es hier definitiv nicht, dafür solide, freundlich und preiswert (Mehrbettzimmer schon ab 19 Euro). Schwer beliebtes Ökorestaurant im Haus und mitten im Schanzenviertel.

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai

Himmelfahrt

Mai/Juni

Pfingstmontag

3. Oktober

Tag der Deutschen Einhei

25./26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen
April/Mai

Vattenfall-Lesetage: Die Stadt liest, Norddeutschlands größtes Literaturfestival. www.vattenfall.de/Lesetage

Marathon: für Amateure und Profis. www.marathon-hamburg.de

Lange Nacht der Museen: spätnachts Museen besuchen, Shuttlebusse frei. www.langenachtdermuseen.hamburg.de

HafengeburtstagAnfang Mai: Rummel an den Landungsbrücken mit Windjammerparade und Schlepperballett. www.hafengeburtstag.de

Elbjazz-Festival: noch jung und fetzig, Jazz vom Feinsten im und um den Hafen herum. www.elbjazz.de

Mai/Juni

Japanisches Kirschblütenfest: schönes Feuerwerk rund um die Alster

Deutsches Spring-Derby Klein Flottbek: eines der berühmtesten Derbys der Welt. DerbyparkS1Klein Flottbek

Juni/Juli

Dschungelnächte bei Hagenbeck: Ein Tierpark wird zum Urwald, mehrere Samstage. Lokstedter Grenzstr.2040 5300330U2Hagenbecks Tierpark

Altonale: Kunst und Kultur beim Stadtteilfest in Altona. www.altonale.de

Hamburg Jazz Open: Openair-Jazz in Planten un Blomen. Ende JuniS-BahnDammtorwww.jazzbuero-hamburg.de

Derbywoche: schnelle Pferde, schöne Hüte in Hamburg-Horn. Rennbahnstr.96U2Horner Rennbahn

Hamburger Balletttage: John Neumeiers Ballett fasziniert immer wieder neu. StaatsoperU1Stephansplatzwww.hamburgballett.de

Schlagermove : Die Musiktrucks der Schlagerkarawane, die den 1970er-Jahren huldigt, ziehen quer durch St. Pauli, begleitet von Tausenden verkleideter Schlagerfans. www.schlagermove.de

Juli/August

Hamburger „Jedermann“: grandioses Freilichttheater in der Speicherstadt; an sieben Wochenenden. Auf dem SandeMetrobus6Auf dem Sandewww.hamburger-jedermann.de

Triathlon: schwimmen, radeln, laufen in der City. www.hamburg-triathlon.org

Vattenfall Cyclassics: Radrennen für Profis und Jedermänner bis in die Vorstädte. www.vattenfall-cyclassics.de

Christopher Street Day: einst nur für die schwule Gemeinde, heute buntes Straßenfest mit Umzug. St. Georg/Landungsbrückenwww.csd-hamburg.com

Dockville Festival: Dreitägiges Musik- und Kunstspektakel in Wilhelmsburg. S1, 31Wilhelmsburgwww.dockville.de

Alstervergnügen: Buden mit Essen und Trinken, Musik und Laientheater rund um die Binnenalster

September/Oktober

Harbour Front Literaturfestival: Literaturfest, schwerpunktmäßig in der Hafencity und an anderen Leseorten an der Elbe. www.harbourfront-hamburg.com

Nacht der Kirchen: Über 100 Kirchen öffnen von 18 bis 24 Uhr ihre Türen und bieten Gottesdienste, Musik, Kunst und Literatur. Und: Die Hamburger kommen in Massen. www.ndkh.de

Reeperbahnfestival: Der Kiez rockt in den Musikclubs. Ende Sept.S1, 3Reeperbahnwww.reeperbahnfestival.com

Internationales Filmfest Hamburg: Pflichttermin für Cineasten. www.filmfesthamburg.de

November/Dezember

Markt der Völker: Weihnachtsmarkt im Völkerkundemuseum mit Geschenken aus aller Welt. U1Hallerstraße

Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt

Silvesterfeuerwerk am Hafen. S-/U-BahnLandungsbrücken

Im Trend

Grau statt grün
Platzverweis

Nicht auf den schicken Plätzen, sondern auf Hochhäusern, Parkdecks und sogar Schiffen schwingen die Crossgolfer ihre Schläger. Beliebter Treffpunkt ist die Driving Range der „unbegrenzten Möglichkeiten“ in der Golf LoungeBillwerder Neuer Deich40www.golflounge.de. Mehr Informationen zum Crossgolf in der Stadt gibt es bei www.hamburg.crossgolf.de und bei den Bloggern von blog.crossgolf.de. Virtuell ist auch die Community von www.wirsindgolf.net deren Mitglieder sich rege über Pars und Plätze austauschen.

Musik von hier
Deutschsprachig

, so heißt der Hamburger Musikerpreis, der regionale Talente fördert. Die Gewinner spielen unter anderem am. Auch auf der und werden jährlich deutschsprachige Künstler präsentiert Uebel & GefährlichFeldstr.66www.hamlit.de Dort gab auch die Hamburger Band www.myspace.com/nobelpenner ihre tiefsinnigen Texte zum Besten. Hörenswert!

Geschmierte Stulle
Schnelles Essen

Es muss nicht immer ein Burger sein. Bei MutterlandLenhartzstr.1www.mutterland.de gibt es fein belegte Brote auf die Hand. Vegetarisches Fast Food gibt's bei Hin & VegSchulterblatt16www.hinundveg.de. Beim Seitan-Burger heißt es auch für passionierte Fleischesser: Kräftig zubeißen! Pikant wird es bei QritoGrindelallee79www.qrito.de, wo die Quesadilla oder der Burrito im Handumdrehen mit den Wunschzutaten gefüllt wird.

Gängeviertel
Freiluftmuseum

Hamburgs Gängeviertel ist wohl der kreativste und lebendigste Teil der Stadt. Künstler und Kreative verhinderten mit einer Hausbesetzung den Abriss der historischen Gemäuer, die nun von einer Genossenschaft saniert werden. Ateliers und Galerien zeigen Subkultur, z. B. die KupferdiebeCaffamacherreihe43-49www.diekupferdiebe.de. Die Wechselausstellungen und die Freiluftgalerie lohnen einen Besuch. In der Jupi BarCaffamacherreihe37-39 machen die Künstler ein super Programm mit Live-Gigs, Lesungen und dem kultverdächtigen 60plus-Tanzabend „Faltenrock“: Zur rockigen Party haben Jüngere nur in Begleitung eines Ü60-Jährigen Zutritt. Informationen über die alternative Kunstszene im Stadtteil und Tipps zu Rundgängen und Führungen gibt www.gaengeviertel.info.

Nicht von der Stange
Design

, so nennt sich das Label, dessen Produkte von Gefangenen hergestellt werden. An der Elbe sind die Knastklamotten mit witzigen Aufdrucken Trend www.santa-fu.de. Nicht hinter Gittern, sondern mit Stäbchen werden die Unikate bei den produziert. Strickbegeisterte zaubern coole Klamotten und Accessoires, die so gar nichts mit Omis Wollsocken zu tun haben. Treffen finden im MylysWeidenallee12www.mylys.de statt. Verkauft werden die Wollkreationen samstags auf dem Markt für Mode- und Schmuckdesign im UnileverhausStrandkai1www.derdiesein.de. Mehr Infos zu hanseatischen Desig­nern gibt's auf www.hamburgunddesign.de.

Bloss nicht

Autos falsch parken

Ganz und gar ungefährlich und trocken erscheinen für Landratten die Parkplätze direkt am Elbufer, zum Beispiel beim Fischmarkt oder in Övelgönne. Doch das Hochwasser kommt schnell und manchmal unerwartet. Nicht immer ist die Polizei rechtzeitig zum Abschleppen da. Lassen Sie Ihr Auto dort nicht zu lange unbeaufsichtigt stehen, und beachten Sie die Warnhinweise!

Sich auf dem Kiez danebenbenehmen

Klar, auf die Reeperbahn wollen und sollen Sie. Aber halten Sie sich an ein paar geschriebene und ungeschriebene Regeln: Quatschen Sie die professionellen Damen in den Seitenstraßen nicht dumm an, die tun ihren Job wie andere auch. Alle Arten von Waffen sind auf dem Kiez ebenso verboten wie am Wochenende das Trinken aus Glasflaschen auf der Straße. Die Polizei reagiert prompt und streng.

Leichtsinnig sein

Richtig gefährlich ist es in Hamburg nirgendwo, es sei denn, Sie beginnen nachts eine Rempelei auf dem Kiez (sprich auf der Reeperbahn) oder in St. Georg rund um den Hansaplatz. Aber Hamburg ist eine Millionenstadt, Taschendiebe sind überall. Vor allem natürlich da, wo gedrängelt wird, z. B. auf dem Fischmarkt. Achten Sie auf Ihre Siebensachen!

Müll am Strand zurücklassen

An lauen Sommerabenden erinnert der Elbstrand zwischen Övelgönne und Wittenbergen an Pfadfinderlager: Feuerchen, mobile Grills und auf Gitarren klimpernde Jugendliche. Das Ganze ist wunderbar romantisch, wenn auch offiziell gar nicht erlaubt, sondern nur geduldet. Und weil viele ihren Müll einfach liegen lassen die Bitte: Machen Sie Ihr Feuerchen nur an den dafür vorgesehenen Stellen und nehmen Sie Ihren Müll wieder mit!

Übers Wetter meckern

Ja, ja, das Wetter könnte hier besser sein. Das wissen die Hamburger auch. Aber was nützt das Meckern? Packen Sie lieber Regenjacke und Wollpullover ein, und seien Sie optimistisch! Selbst die tiefliegendste bleigraue Wolkendecke zeigt irgendwann mal eine Lücke. Sehen Sie die etwa nicht? Da hinten, da klart es doch schon wieder auf!

Als Fußgänger oder in Einbahnstraßen träumen

Das hat schon bei vielen Zugereisten fast zu Herzinfarkten geführt: Gemütlich schlendern Sie auf dem Gehweg und werden plötzlich von einem rasenden Radler dicht überholt. Merke: In Hamburg dürfen Radfahrer viele Gehwege befahren und tun dies oft rücksichtslos. Augen auf auch beim Autofahren: Viele Einbahnstraßen dürfen von Radlern in Gegenrichtung befahren werden.

Stichworte

Grüne Stadt

Hamburg ist grün: Elbe und Alster, dazwischen die großen Parks und Grünflächen und eine immer noch verhältnismäßig erträgliche Verkehrsdichte machen das Leben hier so angenehm. 2011 durfte man sich zwar „Green Capital“ nennen, doch was den tatsächlichen Umweltschutz angeht, hängt das Hoch im Norden ganz schön durch. Zwischen 1990 und 2020 wollte Hamburg seine CO2-Emissionen um 40 Prozent senken, tatsächlich geschafft waren bis 2007 lediglich 15 Prozent. In Moorburg wird ein Kohlekraftwerk gebaut, Mülltrennung ist für die meisten Hamburger ein Fremdwort. Der öffentliche Nahverkehr ist gut ausgebaut, aber teuer, und die komplizierte Tarifstruktur mit ihren Zonen und Ringen usw. versteht kein Mensch. Eines allerdings ist ein wirklich durchschlagender Erfolg: die hippen roten Stadträder! Bei näherem Hinsehen nicht verwunderlich, schließlich ist die erste halbe Stunde kostenlos. Da treten auch Sportmuffel gern in die Pedale. Bleibt die Frage an die Stadtväter: Wie wärs mit dem gleichen Prinzip für den HVV: Bus und Bahn die ersten dreißig Minuten kostenlos. Das wäre mal eine super Idee und einer wirklich Grünen Hauptstadt Europas würdig.

Hanse

HH – so lautet das Hamburger Autokennzeichen, für „Hansestadt Hamburg“. Zwischen dem 13. und 15. Jh. gehörte Hamburg zur Hanse, dem mächtigsten Städtebund der damaligen Welt. Im Stadtbild selbst ist aus dieser Zeit kaum etwas erhalten geblieben, anders als etwa in Rostock, Bremen oder Lübeck. Doch eines haben die Hamburger in die Gegenwart hinübergerettet: den „Hanseaten“. Ein hanseatischer Kaufmann verkörpert viele Tugenden: traditionsbewusst, ehrlich, geradeheraus, aber niemals aufbrausend. Ein echter Hanseat zudem blickt nicht zurück („Was wech is, is wech …“), sondern nach vorn. Mit dem Ergebnis: 22 587 Neugründungen von Unternehmen registrierte die Handelskammer 2010, mehr als je zuvor in der Geschichte der Stadt.

Hochwasser

Zunächst: Ohne die Flut von 1962 hätte Helmut Schmidt als Innensenator nicht zeigen können, wie prädestiniert er für den Job als Bundeskanzler war. Als die Dämme in Wilhelmsburg brachen, rettete sein entschiedenes Auftreten Tausenden von Menschen das Leben. Das Thema ist mit viel Mythos beladen. Die Tafeln, die in Övelgönne oder in Blankenese auf die großen Fluten hinweisen, zeugen auch von einem gewissen Stolz: Seht her, auch das haben wir überlebt. Dabei ist das Thema sehr ernst. Mit einem langfristigen Anstieg des Wasserspiegels von 30 cm rechnen die Klimaforscher in Hamburg. Die 103 km lange Deichlinie im Stadtgebiet wurde und wird auf bis zu 9,25 m erhöht. In der Kritik steht die geplante Fahrrinnenvertiefung der Elbe: Die Fließgeschwindigkeit des Wassers steigt, Fluten kommen schneller und heftiger. Paradox wirkt das Ganze in der Hafencity: Auf der einen Seite entstehen alle Neubauten auf Warften und sind damit hochwassergeschützt, Bewohner können im Notfall über höhergelegte Straßen oder Brücken evakuiert werden. Die benachbarte Speicherstadt dagegen ist schon dem kleinsten Tideanstieg hilflos ausgeliefert – und deshalb darf hier auch niemand wohnen, zumindest bis jetzt. Erste Investorenanfragen für schicke Speicherlofts und Hotels gibt es natürlich längst trotzdem, Hochwassergefahr hin oder her.

HSV oder St. Pauli?

Das ist in Hamburg seit jeher eine Schicksalsfrage, die nur zweitrangig etwas mit Fußball zu tun hat. Selbst Kindergartenkumpel geraten darüber mit Schaufel und Wassereimer aneinander, erst recht die Väter und selbstredend auch die Mütter. Der FC St. Pauli am Millerntor kultiviert immer noch seinen Underdog-Mythos, allerdings bröckelt er: Viele Fans laufen Sturm gegen das schicke neue Stadion mit VIP-Bereich und anderem Trend-Kram. Auch beim Liga-Dino HSV, der als einziger Verein seit Gründung der Bundesliga ohne Unterbrechung dabei ist, dominiert zuletzt lange der Zoff, ob intern in der Geschäftsführung oder extern wegen rabiater Hooligans. Nervig finden alle, dass der HSV seinen Stadionnamen in so schneller Reihenfolge verhökert, dass kaum noch einer hinterherkommt. Fazit für eine nicht zu kleine Gruppe wahrer Fußballfans in der Stadt: Sie wandern ab zu Altona 93 – da geht es nämlich wirklich zuallererst noch um den Ball. 01805 47847www.hsv.de; 01805 991719www.fcstpauli.de

Pfeffersäcke

Das Schimpfwort für die geschäftstüchtigen Hamburger Kaufleute, das in allen möglichen Zusammenhängen zu jedem Hamburg betreffenden Thema verwendbar ist, hat eine lange Tradition. Zum ersten Mal benutzt wurde es von Dänemarks König Christian IV. (1577–1648). Zitat aus einem seiner Briefe über die Hamburger: „Hochmütige Krämer und Pfeffersäcke, schmierige Heringshändler und Bärenhäuter.“

Queen Mary & Co

Wenn die „Queen Mary“ kommt, dann säumen Hamburger wie Touristen zu Tausenden das Elbufer. Sie winken und tanzen, es gibt Sondersendungen im Fernsehen, Bäcker backen Brötchen in Schiffsform, und Rheinländer bekommen Heimatgefühle: Karnevalsstimmung am Elbufer. Die Zahl der nach Hamburg einlaufenden Schiffe steigt von Jahr zu Jahr. Regelmäßig stattfindende Cruise Days (mehrere Kreuzfahrtschiffe fahren den Hafen an) entzücken die Fans weiter. In Altona wurde neben dem alten Kreuzfahrtterminal ein schickes neues eröffnet, und irgendwann soll es auch in der Hafencity weitergehen – wobei die fröhlich-bunten Container, eigentlich ein Provisorium, schon seit Jahren ein echter Hingucker sind.

Uns gehört die Stadt

Stadtplanung verlief in Hamburg über Jahrzehnte, ach was, Jahrhunderte nach dem gleichen Muster. Ob Speicherstadt oder Arbeiterviertel, ob Flughafen- oder Hafenerweiterung – wo dem hanseatischen Gewinnstreben etwas im Wege stand, wurde abgerissen, umgesiedelt und neu gebaut, ohne dass es groß jemanden geschert hätte. Doch in den letzten Jahren meldet sich vermehrt der Bürgerwille. Da organisieren Gucci-Damen aus den Elbvororten Sitzblockaden für den Erhalt des Altonaer Museums, im Gängeviertel veranstalten Promis Konzerte, um die Vertreibung der Künstlerszene zu verhindern, und in Altona tobt jahrelang ein Kampf um den Erhalt einer Kaufhausruine. Spannend wird es in den nächsten Jahren auf dem alten Bahngelände in Altona, das komplett neu bebaut werden soll, und im Schanzenviertel. Dort wird um den Erhalt des alternativen Stadtteilzentrums Rote Flora schon seit Jahren erbittert gekämpft. Gleichzeitig erlebt das Viertel drumherum einen Schickimicki-Boom, wie man ihn hier nicht so schnell erwartet hat. Die Fronten treffen unvereinbar aufeinander. www.rechtaufstadt.net lautet eine der Internetsites, die die verschiedenen Initiativen der Stadt vereint.

Visitenkarte

Komisches Stichwort, denken Sie vielleicht. Wer hat in Zeiten von Bluetooth noch eine Visitenkarte? Nun ja, in Hamburg sehr viele Menschen. Schließlich geht es nicht nur um den Namen, der darauf steht, sondern auch darum zu zeigen, woher aus Hamburg man kommt. Es ist die alles entscheidende Frage: Westlich (hui) oder östlich (pfui) der Alster? Nördlich (–) oder südlich (+) des Lachs- und Scampi-Äquators Stresemannstraße/Osdorfer Landstraße? Neu-Hamburger denken oft, es spiele keine Rolle, ob man nun in Eimsbüttel (–) oder Eppendorf (+) lebt. Die beiden Trendviertel grenzen schließlich direkt aneinander. Hier wie dort traumhafte Altbauten, alptraumhafte Mieten und schicke Cafés und Kneipen. Der Hamburger aber weiß: Dazwischen liegen Welten!

Wilhelmsburg

Es gab Zeiten, da war Wilhelmsburg, Europas größte Flussinsel, für den feinen Hamburger unerreichbar. Man fuhr dort nicht hin – zu hässlich, voller Ausländer und überhaupt: Was sollen wir da? Heute ist das anders, heute wollen viele dahin, von den Bürgermeisterkandidaten im Wahlkampf bis zu Location-Scouts für schicke Kneipen. Immer noch leben in Wilhelmsburg viele Ausländer, immer noch ist der erste Eindruck, vor allem für Touristen, die am S-Bahnhof aussteigen, eher abschreckend. Aber: Das wird sich ändern. Sieben Jahre (2006–13) dauerte die Internationale Bauausstellung IBA in Wilhelmsburg, und sie hat nicht nur den Stadtteil entscheidend verändert. Viel wichtiger als ein paar schicke Neubauten oder Gartenanlagen (die aber wirklich sehenswert sind!) sind die Veränderungen in den Köpfen, die die IBA und auch die Internationale Gartenschau 2013 bewirkt haben. Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt nehmen die Hamburger ihre Viertel südlich der Elbe wahr. Der immer wieder zitierte Sprung über die Elbe scheint tatsächlich gelungen. Einen wunderbaren Überblick über die Insel gibt es von der 30 m hohen Terrasse des EnergiebunkersNeuhöfer Str.7. ImCafé Vju0151 20515542Mi–Mo 10–18 Uhr gibt es Kaffee aus der eigenen Konditorei und superleckeren Kuchen. www.iba-hamburg.de; www.igs-hamburg.de

Ziegel

Wie formulierte es Oberbaudirektor Fritz Schumacher Mitte der Zwanzigerjahre: „Der Backstein erleichtert im besten Sinne das Neue Bauen.“ Kunsthallendirektor Alfred Lichtwark beschrieb sein ideales Gebäude so: „Einfache Backsteine mit dem hellen Netz der Fugen“, ein „rotes Ziegeldach“ darüber und bitte „nirgends Säule, Ornament oder Gebälk“. Ziegelbauten prägen die Stadt von den Einfamilienhäusern in Ohlsdorf über die Wohnsiedlungen in Barmbek und die Speicherstadt im Hafen bis zur neuen Hafencity. Vor einigen Jahren brach ein erbitterter Streit aus: „Glas oder Ziegel“ lautete die Frage. Architekten wie Hadi Teherani hatten die traditionsbewussten Hanseaten mit gläsernen Neubauten auf die Palme gebracht. Modern ja, aber bitte mit Ziegel! So ist es, so war es, und so wird's immer bleiben. Übrigens: Das spannende Jahrbuch der hiesigen Literaturszene heißt „Hamburger Ziegel“ – überhaupt nicht altbacken!

Bücher & Filme

Taxi

Lakonisch und voller Witz erzählt Karen Duve die Geschichte der Taxifahrerin Alex, die mit Wagen „Zwodoppelvier“ duch Hamburgs Straßen kurvt

Die Bertinis

Ralph Giordanos Roman über die Verfolgung einer jüdischen Hamburger Familie im Dritten Reich ist mittlerweile ein Klassiker

Lorettas letzter Vorhang

Dieser wie die anderen historischen Romane von Petra Oelker spielen in Hamburg und sind gut zu lesen

Architekturführer Hamburg

Klingt trocken, das Buch von Dirk Meyhöfer ist aber für jeden, der sich für Architektur und Städtebau interessiert, ein wunderbarer Begleiter

Soul Kitchen

Fatih Akins Komödie (2009) über den liebes- und bandscheibenkranken griechischen Koch aus Wilhelmsburg ist eine Hommage an Hamburg. Vom Le Canard Nouveau an der Elbchaussee über die Speicherstadt bis zur Astrastube unter der Sternbrücke reichen die Schauplätze

Großstadtrevier

Die erfolgreichste deutsche TV-Vorabendserie kann so nur in Hamburg spielen – und wäre natürlich undenkbar ohne Urgestein Jan Fedder

Fakten

Einwohner
1.841.179
Fläche
755 km²
Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
00:02 Uhr
Zeitverschiebung
keine
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