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Hamburg

Check-in

Wind und Wasser – aus diesen Elementen ist Hamburg gemacht. Kein großartigerer Blick als oben von der Plaza der Elbphilharmonie auf Schiffe, Elbe, den Hafen, kein schönerer Platz an einem Sonnentag als das Ufer der Außenalster: Schwäne, Segelboote und prachtvolle Villen. Keine andere Stadt in Deutschland verzeichnet größere Zuwachszahlen im Tourismus. Bleibt die Frage: Wann kommst du?

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Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Hamburgs neues Wahrzeichen ragt mit seinen 110 Metern weit in den Himmel über den Hamburger Hafen. Lange wurde das Bauprojekt belächelt und viele haben nicht mehr an eine Fertigstellung geglaubt. Am…
Der herrschaftliche Jenischpark im Stadtteil Othmarschen punktet vor allem mit seinem traumhaften Elbblick. Besonders beliebt ist der Park bei Läufern, Hundebesitzern und Spaziergängern, die hierher…
Ohne seinen Hafen wäre Hamburg nur eine Stadt unter vielen. So aber nennt es sich stolz Deutschlands "Tor zur Welt". An die 12.000 Schiffe löschen hier pro Jahr ihre Ladung oder nehmen Waren auf,…
Blankenese ist Hamburgs berühmtester Elbvorort und präsentiert sich mit dem verwinkelten Treppenviertel von der besten Seite.
Nach dem großen Brand von 1842, bei dem das alte Hamburger Rathaus vollständig zerstört wurde, widmen sich gleich mehrere Architekten den Entwürfen für ein neues Rathaus. 1897 erst wurde das…
Die Speicherstadt ist das größte Lagerhausensemble der Welt, wurde ab 1883 auf Eichenpfählen gebaut, steht seit 1991 unter Denkmalschutz und gehört seit Juli 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Frü…
Die Landungsbrücken sind ein absoluter Touristenmagnet und perfekt für einen kleinen Spaziergang mit Blick auf die Elbe und den dahinter liegenden Hafen. Zwei Türme mit markant grünen Kuppeln…
Das Hotel, seit Jahren hervorragend geführt, bleibt das erste Haus am Platz. Die denkmalgeschützte Halle ist eine Oase der Ruhe, am schönsten zur Weihnachtszeit, wenn alles geschmückt ist. Wer…
Hier finden Sie Urlaubsatmosphäre in einer weiß getünchten Jugendstilvilla, Strandspaziergang inklusive. Wer Sightseeing mit Entspannung verbinden möchte, liegt richtig. Die Zimmer mit Elbblick…
Das Café ist Traditionstreffpunkt am Elbstrand: Füße im Sand, Glas in der Hand und Schiffe gucken.
Das Miniatur Wunderland ist die größte Modelleisenbahn der Welt und eine der erfolgreichsten Freizeit-Touristenattraktionen Deutschlands. Laut einer Umfrage, die die Deutsche Zentrale für Tourismus…
Nicht nur für Kunstliebhaber sollte ein Besuch der Hamburger Kunsthalle zum Pflichtprogramm gehören: Die drei markanten Gebäude nahe der Alster beherbergen eine der wichtigsten öffentlichen…
Die Hauptkirche St. Michaelis oder der "Michel", so wie sie von Hamburgern und Hamburg-Besuchern genannt wird gehört zu den Wahrzeichen der Hansestadt. Durch seinen 132 Meter hohen Kirchturm ist der…
Alster oder Elbe? Hier scheiden sich bei den Hamburgern die Geister. Die einen lassen nichts auf ihren Fluss kommen, die andere Fraktion liebt ihren See mitten in der Stadt. Und keine Frage:…
Kein schönerer Platz an einem Sonnentag als das Ufer der Außenalster: Schwäne, Segelboote und prachtvolle Villen im Blick.

Reisezeit

Januar
mäßig
2°C
Februar
mäßig
3°C
März
mittel
8°C
April
mittel
13°C
Mai
gut
18°C
Juni
sehr gut
22°C
Juli
gut
23°C
August
gut
23°C
September
sehr gut
19°C
Oktober
gut
13°C
November
mäßig
7°C
Dezember
mäßig
4°C

Die beste Reisezeit für Hamburg sind die Monate Juni und September. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 21° Celsius erreicht. Die sonnigsten Monate sind Mai und Juni mit durchschnittlich 8 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 2° Celsius bei 12 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 13° Celsius und die Nachttemperatur bei 5° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 10 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Januar und Juli.

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Hier lebt man am und auf dem Wasser

Es gibt sie, diese Tage, an denen selbst eingefleischte Hanseaten von ihrer Stadt überrascht werden. An einem Sommerabend hocken sie mit einem Bier am Elbstrand von Övelgönne. Vor sich Containerschiffe, Hafenfähren und Segler. Sie machen einen Spaziergang in Richtung Innenstadt, passieren die Neubauten an der Elbmeile, blicken vom 40 m weit in die Elbe ragenden Bürohaus Dockland über das Wasser und nehmen einen Absacker im Beachclub von St. Pauli. Weiter geht es bis zur Hafencity. Dort findet gerade mal wieder ein Festival statt – Jazz oder Literatur. Man hört noch etwas zu und bestaunt die gewaltige dunkel-gläserne Fassade der Elbphilharmonie, die sich vor einem in die Höhe schraubt. Auch jetzt noch, spät am Abend, spazieren die Besucher hoch oben auf der Plaza einmal rundherum; Handys blitzen. Im Hintergrund sind die Neubauten der Hafencity und die beleuchteten Fassaden der Speicherstadt sichtbar. Spätestens jetzt werden sich diese Hamburger ansehen und sagen: Wow, habt Ihr gewusst, in was für einer tollen Stadt wir leben? Mit dieser Erkenntnis sind die Hanseaten nicht allein. Über 14 Mio. Übernachtungen pro Jahr zählte das Tourismusbüro zuletzt, mehr als jemals zuvor.

Einer der 100 schönsten Plätze der Welt

Auch die Bevölkerungszahl in Deutschlands zweitgrößter Stadt wächst seit Jahren: Die 1,8-Mio.-Grenze ist geknackt, und immer mehr Menschen zieht es an die Elbe. Das „Hoch im Norden“ gilt als Wirtschaftsmotor für eine ganze Region und hat sich rascher als erwartet von der Wirtschaftskrise erholt. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt, überall in der Stadt wird gebaut und geplant. Sogar international ist Hamburg ein Thema, und für die „New York Times“ zählte Hamburg zu „The World’s Greatest Places 2018“! Der Imagewechsel kommt für viele überraschend. Galt nicht bisher immer: Hamburg – das ist doch die Stadt der Pfeffersäcke, die nicht mal wissen, wie man Kultur buchstabiert. Die Stadt mit den langweiligen Ziegelbauten, in der es sowieso nur regnet ...

Die Stadt kehrt ans Wasser zurück

Auf der Suche nach dem Wendepunkt in der Geschichte landet man schnell in den Jahren vor der Wende. Hamburgs Erster Bürgermeister hieß Henning Voscherau und der hatte auf Reisen durch die DDR realisiert: Die Mauer wird fallen. In einem freien Europa könnte Hamburg sich zu einer Drehscheibe des Handels zwischen Ost und West entwickeln. Doch dafür musste die Stadt aus ihrem „selbstzufriedenen“ Dämmerschlaf, so Voscherau im Rückblick, geweckt werden. So wurde die vierte Elbtunnelröhre geplant, der Ausbau des Flughafens, des Airbusgeländes; neue Containerterminals wie in Altenwerder wurden gegen Widerstände durchgepaukt. Und vor allem: In geheimen Verhandlungen begann die Stadt mit dem Aufkauf der Grundstücke im Hafen. Geheim vor allem, um Spekulation zu vermeiden. Im Mai 1997 präsentierte Voscherau der Crème de la Crème der hanseatischen Kaufmannschaft im Überseeclub an der Alster seinen Masterplan für die Hafencity: „Die Rückkehr der Innenstadt an das Wasser kann Realität werden.“

„Elphi“ - wir lieben dich trotzdem!

Mittlerweile ist diese Realität da. Wer etwas auf sich hält, kauft eine Loftwohnung am Strandkai oder zieht mit seiner Anwaltskanzlei in einen Speicherboden am Alten Wandrahm in die Speicherstadt. Es gibt hier Schulen, Spielplätze, Kindergärten, eine Universität und ein Wissenschaftszentrum. An lauen Sommerabenden ist auf den Kais und in den Cafés der Teufel los, viele Kulturveranstaltungen zieht es hierher. Es gibt ein Kino, Galerien, im Lohsepark findet sich die Gedenkstätte für die aus Hamburg verschleppten Juden, und am Baakenhafen entstehen Häuser auf Stelzen im Wasser. Also alles super in der schönen, neuen Hafencity- Welt? Nicht ganz. Architekten und Stadtplaner schimpfen über langweilige Bauten („Würfelhusten“), die Busanbindung ist mehr als lückenhaft; immer wieder gibt es Versprechungen (z. B. ein Sportplatz für den Hafencity-Sportverein), die nicht gehalten werden. Und auch wenn der Hype um Hamburgs neues Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, gewaltig ist – der Skandal um die sagenhaft hohen Baukosten und die jahrelangen Bauverzögerungen ist nicht vergessen, und Kritiker des Großprojekts erinnern immer wieder auch daran.

Hanseaten zeigen Haltung

Freie und Hansestadt Hamburg lautet der offizielle Titel der Stadt. Doch wichtiger als die Hanse war den Hamburgern schon immer die Freiheit. Frei auch von Königen, Reichskanzlern und Kirchenfürsten. Frei von Bundesländerfusionen und Ministerpräsidenten. Die seit Jahren diskutierte Zusammenführung der norddeutschen Bundesländer bleibt wohl auch weiter Vision. Zur Heimatverbundenheit kommt das Fernweh. Das Tuten der Schiffe ist noch in Vierteln zu hören, in die das Möwengeschrei nicht vordringt und wo keine Fluten über die Mauern treten. Hamburger sind arrogant, lautet ein Vorurteil. Doch wenn du als Tourist durch die Stadt läufst, wirst du dies nicht bemerken. Die Hamburger sind hilfsbereiter, offener und freundlicher, als man erwartet. Viele sprechen Englisch – die Verbindung zum Handelspartner über den Kanal war schon immer bestens. Ebenfalls in dieser Tradition steht: Der Hamburger ist liberal. Ob lebenslanger Punk in der Hafenstraße oder hipper Werber, jeder darf sein, wie er ist. Eines allerdings wird von jedem gefordert: Haltung. Hier bleibt der Hanseat seiner Mentalität treu – nie die Contenance verlieren und immer Zurückhaltung üben. Politiker von Helmut Schmidt über Ole von Beust bis Olaf Scholz oder Peter Tschentscher waren und sind da ebenso gefordert wie Schauspieler, Medienmenschen, Wirtschaftsbosse und jeder normale Stadtbürger. Bussi-Bussi und Goldkettchen? Das wird an der Waterkant höchst ungern gesehen. Wichtiger als der Glanz nach außen ist dem wahren Hanseaten der tatsächliche Gewinn. In keiner anderen Stadt wohnen mehr Millionäre pro Quadratmeter, die Geschäftstüchtigkeit liegt anscheinend vielen im Blut. Um dieses Ziel zu erreichen, ist man nicht zimperlich. Eines der schönsten Beispiele hierfür ist Hamburgs Umgang mit dem Hafengeburtstag. Am 7. Mai 1189 soll Kaiser Friedrich I. Barbarossa der Stadt einen Freibrief für den Handel auf der Elbe ausgestellt haben. Zwar weiß man seit 1907, dass dieser Freibrief eine Fälschung ist, doch das ist für die Hamburger kein Grund, die Feste nicht zu feiern, wie sie fallen, und dabei mit dem größten Hafenfest der Welt noch satten Gewinn zu machen. 

Sport, Kultur und Mäzenatentum

Man lebt gerne hier und zeigt das auch. Über 1300 Stiftungen haben ihren Sitz in Hamburg. Damit ist die Hansestadt Spitzenreiter unter allen Bundesländern. Im Hamburger Spendenparlament dürfen vom Studenten bis zum Millionär alle „Abgeordneten“ mitentscheiden, was mit ihrem Geld gefördert wird. Hamburgballett oder Polittbüro, Rock im Uebel & Gefährlich oder Kindertheater: Kultur gehört zum Alltag, auch wenn es hin und wieder gehörig ruckelt. So haben sich viele Alternativkünstler in den letzten Jahren gen Berlin verabschiedet. Dort sei das Klima eben doch viel kunstfreundlicher ... Tatsächlich hatte es die Hochkultur in Hamburg schon immer einfacher – so hat die Stadt über 60 Theater, viele von ihnen müssen allerdings ohne einen Euro staatlicher Unterstützung auskommen. Olympische Spiele wird es bis auf weiteres in Hamburg nicht geben, eine knappe Mehrheit der Befragten sprach sich im Herbst 2015 in einem Referendum gegen eine Bewerbung aus – doch Sportmuffel sind die Hamburger deswegen noch lange nicht. Viel wichtiger als Zuschauen ist das Dabeisein: laufen, radeln, schwitzen, ob beim Marathon oder Rudern, beim Radrennen oder Skaten. Spektakulärstes Mitmachevent ist der Jedermann-Triathlon im Sommer: Auch Touristen können sich anmelden und gewinnen so einen ganz neuen Blick auf die Stadtsilhouette beim Schwimmwettkampf in der Alster! Unangenehmer Nebeneffekt: Wegen der vielen Großereignisse ist die Innenstadt vor allem an schönen Sommerwochenenden häufig weiträumig abgesperrt. Und das bedeutet Staus, Staus und nochmal Staus! Allerdings kennen die Hamburger das. Irgendwo in der Stadt wird schließlich immer gebaut – in den nächsten Jahren z. B. der spektakuläre Autobahndeckel über die A 7 in Verlängerung des Elbtunnels. Wer schlau ist, lässt sein Auto stehen.

Parks, Bäume, ein See in der Stadt 

Hamburg ist eine der grünsten Städte Deutschlands, mit einem See mitten in der Stadt – im Supersommer 2018 ging es hier zu wie am Gardasee. Doch auch wenn das Wetter wieder schlechter wird: Regen und Nebel können den wahren Hanseaten nicht erschüttern. Schließlich gibt es als Entschädigung diese herrlichen Tage, an denen ein frisches Lüftchen weht und die Luft so klar ist, dass man sich bis zum Rande damit vollpumpen möchte. Warum also sollt ihr diese Stadt besuchen? Ganz einfach – weil es so schön hier ist. Elbe und Alster bieten großartige Panoramen, und doch ist alles ganz übersichtlich. Auch an nur einem Wochenende könnt ihr die besten Highlights problemlos mitbekommen. Dazu locken die vielen schönen Stadtteile mit ihrem jeweils ganz eigenen Ambiente, ihrer unterschiedlichen Geschichte, mit Restaurants und Kneipen. Und wer etwas mehr Zeit hat, der macht tatsächlich mal einen Spaziergang vom Strand in Övelgönne in Richtung City: rechts das Elbwasser, vor sich die Stadt, die Elbphilharmonie, der Hafen – fantastisch!

Gut zu wissen

Anreise

Nord-Süd-Verbindung über A 7 (Flensburg– Hannover/ Kassel); von Ost und West über A1 (Lübeck–Bremen), aus Berlin über A 24, aus Heide/ Husum über A 23. Auf der A 7 nördlich des Elbtunnels besteht Staugefahr; bis Mitte der 2020er-Jahre werden hier Abschnitte überdeckelt. Parken in der City: hamburg.de/verkehr.

Hamburg hat vier Fernbahnhöfe: Hauptbahnhof, Dammtor (CCH), Altona und Harburg. ICEs verbinden Hamburg mit allen deutschen Großstädten. Die kürzeste Fahrzeit aus Frankfurt beträgt 3:36, aus München 5:37, aus Berlin 1:43 Std. (bahn.de). Nacht- und Autozüge fahren u. a. nach München, Wien, Verona, Lörrach (urlaubs-express.de | nightjet.com | bahntouristikexpress.de).

Der Flughafen Hamburg (HAM), seit 2016 mit dem Namenszusatz „Helmut Schmidt“, liegt im nördlichen Stadtteil Fuhlsbüttel. Die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Innenstadt ist bequem und schnell: Die S 1 fährt von Hamburg-Airport (direkt unter den Terminals) im 10-Min.- Takt in 25 Min. Fahrzeit zum Hauptbahnhof. Vier Buslinien und eine Nachtbuslinie verbinden die Airport Plaza zudem mit diversen U-Bahnstationen. Die Taxifahrt in die Stadt dauert je nach Ziel 20–40 Min. und kostet rund 30 Euro. Airport Office: Tel. 040 5 07 50 | hamburg-airport.de

Von rund 200 Zielen innerhalb Deutschlands fahren Fernbusse zum Zentralen Omnibusbahnhof, kurz ZOB; allein aus Berlin kommen bis zu 14 Busse pro Tag. Praktisch: Der ZOB liegt gleich beim Hauptbahnhof und ist deshalb mit allen S- und U-Bahnen gut und schnell zu erreichen. Adenauerallee 78 | Tel. 040 24 75 76 | Fahrpläne und Infos: zob-hamburg.de

Öffentliche Verkehrsmittel

Hamburg besitzt einen gut ausgebauten Nahverkehr. An Wochenenden und Feiertagen fahren wichtige Buslinien, S- und U-Bahnen rund um die Uhr. Einzel-, Tages- und Gruppenkarten (gelten auch für Elbfähren der HADAG) des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) gibt’s am Automaten; Kinder (bis 6 J.) fahren kostenlos mit. Mit der Hamburg-Card (als 1-, 3- oder 5-Tageskarte) bekommst du zudem Ermäßigungen in Museen, Theatern, Restaurants, bei Stadt-, Hafen- und Alsterrundfahrten: Tageskarte (1 Erw./ 3 Kinder) 10,50 Euro, Gruppenkarte (5 Pers.) 18,50 Euro, Dreitageskarte 26,50 Euro (Gruppen 45,50 Euro). Empfehlenswert für alle, die auch ins Umland wollen, ist die Hamburg Card plus Region. Das Ticket gilt im HVVGroßbereich, z. B. bis Stade oder Bad Segeberg, und beinhaltet Rabatte (Tageskarte für 1 Erw./3 Kinder unter 15 J. 21,90 Euro, Gruppen bis 5 Pers. 35,90 Euro; 3-Tageskarte 59,90/90,90 Euro). Erhältlich in HVV-Servicestellen, Touristinformationen und online: hamburg-tourism.de. Tel. Fahrplanauskunft HVV: 040 1 94 49 | hvv.de

Citybikes/Fahrradverleih

Mit den roten Stadträdern kommst du schnell und unkompliziert von A nach B. An nahezu jeder U- und S-Bahnstation und an vielen Plätzen im Zentrum stehen die Räder an Ausleihstationen. Seit 2019 kann man sogar elektrische Lastenräder leihen – ideal für die Stadterkundung mit kleinen Kindern. Die 5 Euro Startgebühr sind gleichzeitig Fahrtguthaben, die ersten 30 Min. sind kostenlos, danach werden 10 Cent/Min. berechnet. Pro Person dürfen zwei Räder auf einer Karte ausgeliehen werden. Infos und App: stadtrad hamburg.de oder Tel. 040 8 22 18 81 00.

Fahrräder verleihen neben Hotels auch viele Fahrradläden und Hamburg City Cycles (s. Stadtrundfahrten). E-Bikes verleiht u. a. Erfahre Hamburg (12 Euro/4 Std., 25 Euro/Tag | Vorsetzen 50 | Tel. 040 30 03 46 66 | erfahre.com). Damit radelt ihr locker bis Wedel. Räder können in U- und S-Bahnen außerhalb der Sperrzeiten (Mo–Fr 6–9 und 16–18 Uhr) kostenlos mitgenommen werden. In den Hamburger Sommerferien gelten keine Sperrzeiten.

Taxi/Velotaxi

das taxi: Tel. 040 22 11 22; Hansa Funktaxi: Tel. 040 21 12 11; Taxi Hamburg: Tel. 040 66 66 66; g prima clima mobil: Tel. 040 21 15 22 – diese Zentrale führt nur Taxen mit geringem CO2-Ausstoß.

Umweltfreundlich und mit einer Prise Frischluft geht’s mit den Velotaxis durch die Stadt. Die Fahrer kutschieren euch im Dreirad und bieten auch Stadtrundfahrten an: trimotion.de | April–Okt. | ab 6 Euro | Tel. 0162 1 08 90 20; pedalotours.de | Tel. 0177 7 36 70 42 | ganzjährig | ab 7 Euro

Mietwagen

Für spontane Fahrten ist vor allem Share now geeignet, zu dem sich Car-2go (car2go.com) und Drive now (drive-now.com) zusammengeschlossen haben. Mit dem Free-Floating-System kannst du das Leihfahrzeug überall im Stadtgebiet abstellen. Der kleine Smart eignet sich angesichts der Parkplatznot am besten. Die Tarife variieren je nach Tageszeit und Wochentag, los geht‘s bei 26 Cent/Min.

Auskunft vor Ort

Hamburg Tourismus

Postfach 102 249 | 20 015 Hamburg | Tel. 040 30 05 17 01 | Mo–Sa 9–19 Uhr | hamburg-tourism.de | hamburg.de

Tourist-Informationen

– Hauptbahnhof (Ausgang Kirchenallee) | Mo–Sa 9–19, So 10–18 Uhr

– St.-Pauli-Landungsbrücken (zw. Brücke 4 und 5) | So–Mi 9–18, Do–Sa 9–19 Uhr

– Flughafen (Airport Plaza, zwischen Terminal 1 und 2) | tgl. 6.30–23 Uhr

– Innenstadt (im Chilehaus | Pumpen 6) tgl. 10–17 Uhr

Kartenvorverkauf

– Konzertkasse Gerdes (Rothenbaumchaussee 77 | Tel. 040 45 03 50 60 | konzertkassegerdes.de), gute Beratung bei Klassikkonzerten.

– Konzertkasse Hauptbahnhof (Ausgang Spitaler Str. | Tel. 040 30 38 27 58 | funke-ticket.de)

– Konzertkasse Schanze (Schanzenstr. 5 | Tel. 040 38 65 51 95 | funke-ticket.de), Experten für angesagte Konzerte

Schifffahrten

An den Landungsbrücken und bei der Überseebrücke hast du die Qual der Wahl: Barkassen schippern in die Kanäle, größere Schiffe zu den Containerterminals. Die Anbieter sind leicht zu finden, die meisten rufen ihre Touren aus. Preisunterschiede gibt‘s kaum. Klassiker sind die Alsterrundfahrten. Die weißen Schiffe legen am Jungfernstieg ab, z. B. zur Alster-Kreuz-Fahrt, bei der du zwischendurch aussteigen kannst (Ende März–Anf. Okt. | ein Anleger 3, für jeden weiteren Anleger 2, Tageskarte 15 Euro), zum Dämmertörn (Mai–Anf.Okt. | 22 Euro) oder zur Winterlichen Kreuzfahrt (Ende Okt.–März | 16 Euro). Achte auf Familienrabatte. Tel. 040 3 57 42 40 | alstertouristik.de

Es ist zu kalt für eine Hafenrundfahrt? Dann ab ins Discovery Dock: Hier gibt‘s den Hafen digital. Nagelneue Technik-Gimmicks bringen auch Landratten in Hafenstimmung. Genial: Mit der 3-D-Brille einen Container auf Altenwerder selbst entladen. Anmeldung empfohlen, Mindestalter 10 Jahre | tgl. 10–19 Uhr | Führung 45–60 Min. | Eintritt ab 17 Euro | Kaiserkai 60 | Tel. 040 87 96 32 60 | discovery-dock.de | Bus 111 Elbphilharmonie.

Stadtrundfahrten

Die meisten Busse starten am Hauptbahnhof, man kann aber zwischendurch ein- und aussteigen. Etwas Besonderes ist der Hafencity Riverbus (8. Feb.–30. Dez. tgl. 4–6 Fahrten; die Abfahrten verschieben sich tgl. aufgrund von Ebbe und Flut | 29,50 Euro | Brooktorkai 16 | Tel. 040 76 75 75 00 | hafencityriverbus.de): ein Amphibienbus, der nach einer Mini-Stadtrundfahrt in Rothenburgsort auch ins Wasser fährt (Kinder unter 5 J. dürfen nicht mit).

Den Hafen erlebst du hautnah bei der der dreistündigen „Gigantentour“ von Jasperreisen (ganzjährig Sa/So, April– Okt. auch Di, Mi, Fr | Abfahrt: U-Bahnhof Hafencity-Universität | 35 Euro | Buchung und Perso erforderlich | Tel. 040 22 71 06 10 | jasper.de).

Stadtführungen per Rad bieten u. a. an: Hamburg-Radtour mit Bernd Kaupert (Treffpunkt meist Nähe Dammtor | Tel. 0172 5 11 76 57 | hamburg-radtour.de) und das Team von Hamburg City Cycles (Treffpunkt Bernhard- Nocht-Str. 89 | Tel. 040 74 21 44 20 | hhcitycycles.de).

 

Stadtrundgänge

Stattreisen Hamburg e. V. (Tel. 040 87 08 01 00 | stattreisen-hamburg.de) bietet Rundgänge auch mit ungewöhnlichen Themen wie „Hafen für Kinder“ sowie Barkassenfahrten an.

Die Rosinenfischer (Tel. 040 36 09 19 83 | rosinenfischer.de) führen dich durch Speicherstadt und Hafencity, je nach Thema gibt’s Schokolade, Kaffeebohnen und anderes zu kosten; auch E-Bike-Touren. „Sinnes“-Streifzüge Sa ganzjährig (20 Euro).

Rock‘n‘Roll live (April–Nov. Sa 18 Uhr | 2,5 Std. | ab 28 Euro zzgl. Gebühren | Treffpunkt U-Bahn Feldstraße | hempels-musictour.de): Bei ihrer Beatles-Tour durch St. Pauli erzählt Musikerin Stefanie Hempel Geschichten von den Fab Four, singt und spielt die Songs auf der Ukulele und gibt zum Schluss ein Konzert im St.-Pauli-Museum.

St. Pauli Tourist Office führt über den Kiez (tgl. 19 Uhr | 20 Euro) und hat Specials im Programm: Bei der „St.- Pauli-Krimitour“ erfährst du allerhand Unheimliches und viel über den Serienmörder Fritz Honka. Wohlwillstr. 1 | St. Pauli | Tel. 040 98 23 44 83 | sanktpaulioffice.de | S 1, 3 Reeperbahn

Wetter und Kleidung

Der wichtigste Tipp lautet: Sei für alles gewappnet, am besten durch das Zwiebelprinzip: Lieber ein paar dünne Jacken übereinander, als eine dicke. Vor allem in Elbnähe weht oft ein frischer Wind, da braucht es schnell noch weiteren Schutz. Sicher vor Regen ist man in Hamburg nie: Die Monate Mai und August sind oft die schönsten, doch verlässliche Vorhersagen kann man nicht machen. Sicher ist: Nebel und Regen sind im Winter ziemlich wahrscheinlich. Schnee gibt es oft erst im Februar/März. Eines der schönsten Wetterphänomene, das Hamburg zu bieten hat, kommt – wenn überhaupt – nur im Winter zustande: eine komplett zugefrorene Alster und Eisschollen auf der Elbe.

Tiden

Es ist ein spannendes Schauspiel, was die Elbe bei Ebbe (korrekt: Niedrigwasser) ihren Beobachtern bietet: In der Speicherstadt entblößt sie die Holzpfähle, auf denen das Weltkulturerbe steht, sie leert Fleete, gibt alles preis, was im Schlick verborgen liegt, und regt die Phantasie von Krimiautoren an. Bei Övelgönne macht sie aus einem gewöhnlichen einen riesigen Strand für Wattläufer, während sie mit der Flut auch gerne mal die Stühle der Standperle wegspült. Der Grund für diese Launen: Die Elbe ist ab dem Hamburger Hafengebiet bis zur Mündung ein Tidegewässer. Mit Tiden bezeichnet man die Gezeiten, den Wechsel von Ebbe und Flut. Der mittlere Tidenhub liegt in Hamburg bei 3,66 Meter, bei Niedrigwasser ist die Elbe also entsprechend flacher als beim Höchststand der Flut, dem Hochwasser. Was den Fluss so faszinierend macht, ist zugleich auch das Gefährliche. Das Wasser strömt mit enormer Kraft von der Nordsee heran, in der Umkehrrichtung reißt es alles mit, was nicht fest vertäut ist. Der Sog der Fahrrinne potenziert die Strömung.

Wer in der Elbe baden will, tut dies am besten während des Stauwassers kurz vor und nach Hochwasser. Die wichtigste Regel: Geh nie allein ins Wasser! Hilfreich (mit vielen Tipps) ist die Webseite schwimmenimfreien.de. Dort haben zwei badefreudige Hamburgerinnen alles notiert, was beim Elbbaden zu beachten ist.

WLAN/Internet

Hamburgs freies WLAN trägt den Namen „MobyKlick“. Damit sind auch alle Busse und viele U-Bahnstationen ausgestattet. Du kannst vier Stunden kostenfrei surfen. Bei anderen Anbietern ist zumindest die erste halbe Stunde kostenfrei.

Notrufnummern

Polizei: Tel. 110, Feuerwehr/ Rettungsdienst: Tel. 112; ärztlicher Notfalldienst und Auskunft zum Apothekenotdienst: Tel. (24 Std.) 040 22 80 22; Notfallpraxis: Stresemannstr. 54 | Mo/ Di, Do/Fr 19–24, Mi 13–24, Sa/So 7–24 Uhr; zahnärztlicher Notdienst: Tel. 01805 05 05 18 (*)

Events, Feste & mehr

Veranstaltungen

Januar/Februar

Lessingtage: Politisch, engagiert und manchmal unbequem – auf dem Theaterfest spielen internationale und nationale Ensembles, die Stücke setzen sich, ganz im Sinne Gotthold Ephraim Lessings, mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander. thalia.de

März/April

Hamburger Dom: Mehr Pauli-Feeling geht nicht, wenn während des Jahrmarkts auf dem Heiligengeistfeld nebenan im St.-Pauli-Stadion ein Fußballspiel läuft. Dreimal im Jahr, im März, August und November für je vier Wochen, findet der Dom statt. hamburg-dom-aktuell.de

Marathon: Der Lauf führt auch über die Elbchaussee und die Reeperbahn. Bei Amateuren und Profis vor allem wegen der enthusiastischen Zuschauer längs der Straßen beliebt. haspamarathon-hamburg.de

Lange Nacht der Museen: Nachts ins Museum und mit kostenlosen Shuttlebussen durch die Stadt gondeln. langenachtdermuseen-hamburg.de

Mai/Juni

Hafengeburtstag: Anfang Mai feiert Hamburg seinen Hafen, mit Rummel an den Landungsbrücken, Windjammerparade, Schlepperballett und viel guter Livemusik. hamburg.de/hafengeburtstag

Japanisches Kirschblütenfest: Feuerwerk rund um die Alster. Beste Sicht hat man in einem gemieteten Kanu vom Wasser aus. hamburg.de/kirschbluetenfest-hamburg

Elbjazz-Festival: Jazz vom Feinsten! Der Hafen swingt. Spielorte sind ein alter Kutter, die Elbphilharmonie, die Hauptkirche St. Katharinen und vor allem die Werft Blohm + Voss. Viele Newcomer geben ihr Debüt, besonders genial wird der Sound, wenn sich Schiffstuten und Saxophonklänge beim Sonnenuntergang mischen. Unbedingt hingehen! elbjazz.de

Deutsches Spring-Derby Klein Flottbek: Eines der berühmtesten Derbys der Welt, beginnt immer am Himmelfahrtstag. Derbypark | engarde.de

Juni/Juli

Dschungelnächte bei Hagenbeck: Ein Tierpark wird zum Urwald, mehrere Samstagabende. Lokstedter Grenzstr. 2 | Tel. 040 5 30 03 30

Altonale: Drei Wochen Kunst und Kultur – zum Stadtteilfest in Altona kommt halb Hamburg. altonale.de

Hallo-Festspiele: In dem wunderbar rauen Ambiente eines stillgelegten Kraftwerks im unwirtlichen Hammerbrook finden Kunstfestspiele mit Livemusik, Performance, Theater und Disko statt. hallohallohallo.org

Derbywoche: Schnelle Pferde, schöne Hüte und große Wetten bei dem Sport mit den zwei Gesichtern: 1855 wurde die Hamburger Bahn eingeweiht. Sie war nie so gefährlich wie andere Rennbahnen, doch wie überall im Pferderennsport kommt es auch in Hamburg immer wieder zu Unfällen mit den Tieren. Rennbahnstr. 96 | galopp-hamburg.de

Hamburger Balletttage: John Neumeiers Ballett fasziniert immer wieder neu. Staatsoper | hamburgballett.de

Schlagermove: Die Musiktrucks der Schlagerkarawane, die den 1970er-Jahren huldigt, ziehen quer durch St. Pauli. schlagermove.de

Veganes Straßenfest: Kommunikativ und völlig undogmatisch geht es zu bei diesem Straßenfest auf dem Spielbudenplatz (Reeperbahn). Zum veganes Essen, zu den Info- und Modeständen kommen Jahr für Jahr mehr Besucher. veganes-strassenfest.de

Freiluftkino: Von Juni bis September läuft die Open-Air-Kinosaison, u. a. im Millerntorstadion (FC St. Pauli) und auf dem Rathausplatz. hamburg.de/open-air-kino

Juli/August

Triathlon: Laut Veranstalter der größte Triathlon der Welt. Die Profis, Jedermänner- und frauen schwimmen in der Alster, radeln und laufen durch die City. hamburg.triathlon.org

Hamburg Open: Internationales Tennisturnier im Stadion am Rothenbaum. Ab 2020 soll hier endlich auch ein Frauenturnier stattfinden.

Christopher Street Day: Einst nur für die schwule Gemeinde gedacht, heute buntes Straßenfest mit Umzug; und wirklich alle haben gute Laune. St. Georg/Landungsbrücken | hamburgpride.de

Cyclassics: Das Radrennen für Profis und Jedermänner, das bis weit in den Westen und über den Blankeneser Berg führt. Wer sich bislang noch nicht traute, mitzuradeln: Seit 2019 sind auch Pedelecs erlaubt! hamburg.de/cyclassics

Dockville Festival: Dreitägiges Musik- und Kunstspektakel am Deich in Wilhelmsburg. Unter den Acts ist viel Elektro und Indie-Rock, die Hamburger Band Tocotronic ist fast immer dabei, und auf dem Campinggelände sind nur Zelte erlaubt, keine Wohnmobile. Mainstream ist nicht angesagt. msdockville.de

Hamburg Jazz Open: Vielleicht das schönste Musikevent der Stadt, denn die Stimmung beim zweitägigen Openair-Jazz in Planten un Blomen ist einfach nur entspannt (Eintritt frei). jazzbuero-hamburg.de

Sommer in der Hafencity: Mittlerweile sind sie schon traditionell: die Samba- und Tangoveranstaltungen in der Hafencity. Immer sonntags auch Sport und Spiel im Lohsepark für die ganze Familie, Poetry-Slams und der „Tag des Oberhafens“. hafencity.com

September/Oktober

Harbour Front Literaturfestival: Das größte Lesefestival Norddeutschlands hat tolle Veranstaltungsorte am Hafen, z. B. die Schiffe „MS Stubnitz“ und „Cap San Diego“. harbourfront-hamburg.com

Nacht der Kirchen: Mehr als 100 Kirchen öffnen zwischen 19 und 24 Uhr ihre Türen für interessierte Besucher und bieten vielfältige Programme mit Gottesdiensten, Musik, Kunst und Literatur. ndkh.de

Reeperbahnfestival: Der Kiez rockt vier Nächte lang in den Musikclubs. Rund 500 Musiker und Künstler aus aller Welt kommen zu Europas größtem Clubfestival. Auftrittsorte sind alle wichtigen Clubs auf dem Kiez, aber auch Kirchen, Galerien, Plattenläden, sogar in einer Bankfiliale wird gerockt. reeperbahnfestival.com

Internationales Filmfest Hamburg: Pflichttermin für Cineasten. Während des zehntägigen Filmfests wird der Allende-Platz vorm Abaton-Kino zum Festivalzentrum mit Regiegesprächen, Diskussionen und Aftershowpartys. filmfesthamburg.de

China Time: zweijährliche (2020, 2022 usw.) Veranstaltungsreihe, die ein gutes Kulturprogramm aus und über China bietet. chinatime.hamburg.de

November/Dezember

Erneuerbare Lesetage: Axel Milberg, Blixa Bargeld oder Beate Klarsfeld – sie waren schon bei dem alternativen Literaturfestival mit dem sperrigen Namen. Die Lesungen machen die Künstler, Politiker und Wissenschaftler ohne Gage, für die Zuhörer ist der Eintritt frei. Veranstaltungen meist Nov.–Feb. lesen-ohne-atomstrom.de

MARKK(T) der Kulturen und Künste: ganz besonderer Weihnachtsmarkt im Museum am Rothenbaum mit origineller Handwerkskunst aus aller Welt.

Weihnachtsmärkte: Im Dezember ist Hamburg komplett im Weihnachtsrausch: In allen Stadtvierteln gibt es kleine, feine, mehr oder weniger kommerzielle Adventsmärkte, und sogar im alternativen Schanzenviertel trinken sie Glühwein und kaufen Tannenbäume. Roncallis Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt ist mitunter so überlaufen, dass man nicht durch die Budengassen kommt. Schön nostalgisch sind die fünf Märchenschiffe, die am Jungfernstieg auf der Binnenalster liegen. Kinder können dort Geschichten lauschen, Puppentheater gucken oder selbst Kekse backen. hamburg.de/weihnachtsmarkt

Silvesterfeuerwerk An den St.-Pauli- Landungsbrücken steppt um Mitternacht der sprichwörtliche Bär. Wer im dichten Gewühl Probleme bekommt, sollte lieber wegbleiben! Etwas ruhiger und mit einem fantastischen Blick auf den erleuchteten Hafen ist es oben am Altonaer Balkon an der Straße Palmaille.

Bloss nicht!

Autos falsch parken

Hochwasser? Doch nicht, wenn ich hier parke! Falsch gedacht. Auch bei vergleichsweise harmlosen Wasserständen werden Parkplätze direkt am Elbufer, z. B. beim St.-Pauli-Fischmarkt oder in Övelgönne, schnell überflutet. Also: Schlau sein, Auto wegfahren!

Sich auf dem Kiez danebenbenehmen

Die professionellen Damen auf dem Kiez tun hier ihren Job; sie blöd anzuquatschen, gehört sich einfach nicht. Und Obacht: Alle Arten von Waffen sind auf dem Kiez ebenso verboten wie am Wochenende das Trinken aus Glasflaschen auf der Straße. Die Polizei reagiert in der Regel prompt und streng.

Leichtsinnig sein

Hamburg ist eine Millionenstadt, Taschendiebe sind überall. Vor allem natürlich da, wo gedrängelt wird, z. B. auf dem Fischmarkt. Achte auf deine Siebensachen!

Müll am Strand zurücklassen

Herrlich ist so ein lauer Sommerabend am Strand von Övelgönne: Feuerchen, mobile Grills und auf Gitarren klimpernde Jugendliche. Aber: erlaubt sind die Feuer nur an offiziell dafür ausgewiesenen Plätzen. Und wer den Müll liegen lässt, der schädigt sein eigenes Karma. Mitnehmen!

Als Fussgänger träumen

Das hat schon bei vielen Zugereisten fast zu Herzinfarkten geführt: Gemütlich schlenderst du auf dem Gehweg und wirst plötzlich von einem rasenden Radler dicht überholt. Merke: In Hamburg dürfen Radfahrer viele Gehwege befahren und tun dies oft rücksichtslos. Augen auf auch beim Autofahren: Viele Einbahnstraßen dürfen von Radlern in Gegenrichtung befahren werden!

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Der goldene Handschuh

Erst schrieb Heinz Strunk den Roman über Fritz Honka, den Hamburger Frauenmörder und Stammgast in der (existierenden!) Absturzkneipe „Zum Goldenen Handschuh“. Dann brachte das Schauspielhaus den Stoff auf die Bühne, 2019 folgte der Film von Hamburgs Lokalmatador Fatih Akin.

Revolverherz

Simone Buchholz‘ erster Krimi (2008) in der Reihe um eine trinkfeste Staatsanwältin, Hamburg und St. Pauli: herrlich schnoddrig und voller Lokalkolorit!

Filme

Absolute Giganten

Sebastian Schippers Film (1998) ist Kult und fehlt bei keinem Hamburger Kinosommer. Drei Freunde verbringen einen letzten Abend zusammen, trinken auf dem Kiez, rasen über die Elbbrücken. St. Paulis Kickerszene liebt die legendäre Tischfußballsequenz.

A most wanted man

Philip Seymour Hoffman in einer seiner letzten Rollen als trauriger Agent. Die wahre Hauptrolle in Anton Corbijns Film (2014) spielt eh Hamburg: Alster, Elbe, Reeperbahn – alles im Zentrum des Geschehens.

-1-4 °C
1 h/Tag

Fakten

Einwohner 1.841.179
Fläche 755 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 04:12 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

5h 7min
3h 38min
1h 5min
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