Costa Rica Aktivitäten

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Locations

In La Fortuna und Umgebung liegen mehrere "balnearios" (Bade- oder Kurorte): Der Vulkan Arenal liefert das 45 °C heiße Wasser mit gesundheitsfördernden Mineralien. Die Eco Termales La Fortuna…
Das Neorenaissancetheater von 1897, dem die Pariser Oper Modell stand, ist mit seinen Marmortreppen und Fresken, dem golddekorierten Foyer und venezianischen Spiegeln das schönste Mittelamerikas. Das…
Der Wochenmarkt für Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch wird von Kleinbauern und Ökofarmern beliefert und bietet auch Kleidung, Souvenirs und Kunsthandwerk.
Die agrarökologische Finca lädt mit Nutzgärten und Farmtieren zu einem Tagesbesuch. Es werden auch Yoga, Tai Chi und holistische Behandlungen angeboten.
Urlaubsatmosphäre mit ausgelassener Stimmung und viel Reggaemusik herrscht das ganze Jahr über in den offenen Cafés und Restaurants am einzigen Strand von Limón, der Playa Bonita nordwestlich der…
Die renommierte Käsefabrik der Quäker ("fábrica de queso") ist der Öffentlichkeit zugänglich. Von einer Aussichtsplattform lässt sich der Herstellungsprozess beobachten. Nicht nur…

Angebote

Erlebe den Reichtum an Natur und Wildtieren, den Costa Rica zu bieten hat. Diese Safari ist eine 2-stündige Paddeltour auf dem ruhigen Klasse-1-Abschnitt des Sarapiqui-Flusses und eignet sich f&…
Erlebe die natürliche Schönheit Costa Ricas bei einem Ausflug zum Vulkan Arenal. Besichtige den Vulkan und genieße Seilrutschen, Abseilen, die Kultur der Eingeborenen, Thermalquellen…
Freue dich auf ein Highlight während deiner Reise zwischen La Fortuna und Monteverde und genieße eine Bootsfahrt über den Arenal-See. Die Tour wird in beide Richtungen angeboten.
Verbringe den Tag damit, die üppigen Landschaften des Tortuguero Nationalparks zu entdecken. Erkunde diesen lebendigen Regenwald, beobachte einheimische Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum…
Besuche den Gipfel des höchsten aktiven Vulkans in Costa Rica auf einer Höhe von 3.432 Metern, gefolgt von einem Besuch in der Stadt Cartago und dem Orosi-Tal.
Erlebe eine unvergessliche Bootstour auf den Wasserwegen des Mangrovenwaldes, fernab der Zivilisation. Entdecken eine Vielzahl einheimischer Tierarten, darunter die Kapuzineraffen, die Ameisenbä…

Sport

Tauchen & Schnorcheln

Vor der nördlichen Pazifikküste des Landes ragen die Vulkansteininseln Islas Catalinas rund 30 m steil aus dem sandigen Meeresboden. Hier sieht man z. B. Rochen, Barrakudas, Haie, Muränen und Schildkröten. Von der Playa del Coco und Playa Flamingo aus starten Tauchtouren zu traumhaften Korallenriffen. Eine gute Anlaufstelle ist Deep Blue Diving (Playas del Coco, Guanacaste | Tel. 26 70 10 04 | deepblue-diving.com), eine deutschsprachige PADI-Tauchschule, bei der du auch deinen Tauchschein machen kannst.

Zum Schnorcheln sind die Korallenriffe der Karibikküste auch geeignet, doch ist dort je nach Jahreszeit die Sicht aufgrund der Brandung manchmal eingeschränkt. Von September bis November ist die Karibik aber ein absoluter Traum. Auch die Strände am Pazifik laden zum Schnorcheln ein, gibt es zwischen den sandigen Abschnitten doch immer wieder Felseinschübe, die Fischen und Schaltieren als Lebensraum dienen.

Surfen

Am Pazifik empfiehlt sich für Anfänger der Strand von Sámara, da man dort Sportgeräte leihen kann und es keine gefährliche Strömung gibt. Erfahrene Surfer lieben die Wellen von Nosara, Tamarindo oder der Karibikküste. Am Atlantik sieht man Surfer vor allem vor Puerto Viejo de Talamanca und Punta Uva.

Ein Highlight ist die Playa Naranjo im Santa-Rosa-Nationalpark im Nordwesten wegen der grandiosen, rechtsbrechenden Barrels von Dezember bis April. Berühmt wurde dieser Spot durch den Surferfilm „The Endless Summer“; er ist nach dem riesigen Felsklotz, der hier aus den Wellen ragt, auch unter dem Namen Roca Bruja bekannt. Die Einfahrt zu diesem Teil des gewaltigen, weitgehend wegelosen Nationalparks findet sich 35 km nördlich von Liberia an der Panamericana. Eine Tour hierher ist allerdings ein ziemliches Abenteuer, für das du einen Wagen mit Allradantrieb brauchst und bereit sein musst, unter einfachen Bedingungen im Dschungel zu campen.

Mehr Komfort gibt es in den vielen Surfcamps am Meer. Hier hast du nicht nur tolle Brandung, sondern triffst außerdem auf Surfer und Backpacker aus aller Welt. Zentrum ist das an der Südspitze der Nicoya-Halbinsel gelegene Santa Teresa. Renommierte Camps sind hier z. B. Blue Juice Playa Hermosa (bluejuice-camps.de) sowie Lapoint Santa Teresa (lapoint.de).

Windsurfen

An der Laguna de Arenal mit ihren beständigen Brisen haben sich gute Lodges für Windsurfer etabliert. Auch der Lago de Coter nebenan zieht viele Surfer an. Am Pazifik trifft man sich an den Stränden Tambor, Flamingo, Potrero und Tamarindo sowie am Golfo Dulce.

Stand-Up-Paddling

Auch in Costa Rica ist der Trendsport SUP angekommen. Nahezu alle Windsurfschulen und Board-Shops verleihen entsprechende Ausrüstung ebenso wie auch einige Strandhotels in Uvita und – besonders häufig – auf der Nicoya-Halbinsel. Unterricht erteilt Costa Rica Stand up Padddle Adventures (Tamarindo | costaricasupadventures.com) in Playa Tamarindo – auch in SUPYoga. Probier es aus: ein Megaspaß!

Riverrafting & Kajak

Wildwasserfahrten sind in vielen Landesteilen möglich. Ein erfahrener Skipper steuert das Schlauchboot über Stromschnellen und kleine Wasserfälle, bei mehrtägigen Touren zeltet man am Flussufer. Du kannst je nach Alter und Erfahrung unter unterschiedlich schwierigen Abschnitten wählen, selbst für Kinder geeignete Touren werden angeboten. Der spannendste und bekannteste Fluss fürs Rafting ist der Río Pacuare, der in die Karibik entwässert. Ganztagestouren oder auch solche mit Übernachtung bietet Exploradores Outdoors (Büro in Puerto Viejo de Talamanca | Tel. 27 50 20 20 | exploradoresoutdoors.com) an.

Trekking

Wanderschuhe gehören unbedingt ins Gepäck, denn Costa Ricas artenreiche Natur lässt sich erst zu Fuß so richtig genießen. Vom einstündigen Spaziergang durch den Manuel-Antonio-Park bis zum mehrtägigen Trekking mit einheimischen Guides durch wegelosen Regenwald und Übernachtung im Zelt reicht die Palette. Umweltverträgliche Abenteuer garantieren die Nationalparks Corcovado und Rincón de la Vieja – mit die artenreichsten Ökosysteme des Landes. Der Weitwanderweg Camino de Costa Rica (280 km) führt quer durchs Land, von Küste zu Küste.

Reiten

Zahlreiche Hotels und Ranches halten artgerecht Pferde und bieten geführte Ausritte durch das Land. Tiere, die den ganzen Tag traurig am Strand in der Sonne herumstehen und für 10 US-$ pro Stunde vermietet werden, solltest du besser meiden.

Golf

Golf in den Tropen? Besonders schön wegen der Artenvielfalt der Pflanzen, sagen Kenner. Spielt man gleich nach Sonnenaufgang, hat man ein angenehmes Klima mit schönem Licht und höchstens Vögel als Begleiter. Im Land gibt es diverse Golfplätze; der bekannteste ist der Cariari Country Club (18 Löcher, Par 71, 6260 m | clubcariari.com) des Hotels Meliá Cariari bei Heredia. Informationen u. a. auf der Website teetimescostarica.com.

Abenteuersport

Ein tarzanähnliches Feeling zwischen Baumhaus und Lianen bekommt, wer eine der sich rasant vermehrenden canopy tours unternimmt. Über ein System von Hängebrücken spaziert man durch die Baumwipfel im Regenwald oder gleitet an Stahlseilen angeschnallt durch die Natur. Mittlerweile gibt es mehr als 100 Anbieter. Der Adventure Park (adventureparkcostarica.com) des Adventure Park & Hotel Vista Golfo bei Puntarenas am Rand eines großen Privatwalds mit Blick auf den Golf von Nicoya bietet sich für Aktivurlaub an. Neben canopy mit 25 Ziplines über elf Wasserfälle und Reitausflügen in den Urwald lockt ein abenteuerlich konstruiertes System von Hängebrücken, Treppen, Leitern und Seilen hoch in den Baumkronen.

Gleitschirmfliegen

Costa Rica von oben, über Meer und Dschungel: Paragliding ist beliebt, Startklippen und Landeplätze am Strand gibt es zur Genüge, vor allem bei Caldera und Turrialba. Anfänger versuchen es mit einem Tandemflug. Flugrundreisen, in der Gruppe oder individuell, bietet Skyhigh (skyhigh-costarica.com) an.

Am Abend

Ausgehen ist hier eine Pflichtübung für Touristen, denn es warten quirlige Metropolen und belebte Küstenorte. Essen in Costarica steht für Meerestiere aller Art, die fangfrisch serviert werden. In der Hauptstadt San Jose sollten Sie eines der Cafés besuchen, denn hier wird die Kaffeekultur auf ganz besondere Weise gepflegt. Ein aufregendes Nachtleben gibt es in Puntarenas. Hier wird jedes Jahr die Miss Costa Rica gewählt.

Shoppen & Stöbern

Tico-Schick

Liebhaber finden farbenfroh bestickte und mitunter handgewebte Kleider, Jacken, Blusen und Hosen, die auf Märkten angeboten werden. Einige der Artikel stammen aus Guatemala und Mexiko oder sind in ihrer Gestaltung inspiriert von der in Panama verbreiteten Molas-Stickerei.

Drinks vom Ochsenkarren

In Sarchí und Umgebung sind besonders viele Kunsthandwerker ansässig. Hier blüht das Geschäft mit den bunten carretas, den traditionellen Ochsenkarren, einem farbenfrohen Symbol für Costa Rica. Die Wagen werden in allen Größen hergestellt und dienen als Dekoobjekt in Haus und Garten wie auch als Minibar. Weniger auffällig sind die vielen Schaukelstühle aus Leder und Holz, zusammenklappbar und deshalb auch leicht zu transportieren.

Kreatives aus der Natur

Eine wahre Fundgrube für schöne und praktische Reisemitbringsel sind die Shops in den Nationalparks bzw. in deren Umgebung. Hier kaufst du etwa von Hand hergestellte Seifen aus Limettenöl oder mit Mangoduft, exotische Wellnessöle, Briefpapier aus Bananenblättern, mit Schildkrötenmotiven bedruckte T-Shirts für Kinder und vieles mehr.

Schönheit aus dem Regenwald

Im Urwald gedeihen Pflanzen, die super wirksam und toll für die Herstellung von tropischer Naturkosmetik sind. Bestseller der Produkte von Raw Botanicals (rawbotanicals.com), einem Ökolabel aus Costa Rica, ist Ylang Ylang Miracle: ein Serum, das die Haut strafft und dabei reine Natur ist.

Bitter & süß

Auf kleinen Kaffeefincas findest du meist beste Qualität. Am besten, du probierst und kaufst direkt bei einem Besuch auf der Plantage. Neben bekannten Adressen entdeckst du unterwegs tolle Unternehmen wie z. B. Caribeans Coffee and Chocolate (caribeanschocolate.com) aus Puerto Viejo de Talamanca, die nicht nur biologischen Kaffee, sondern auch köstliche Schokolade produzieren.

Markt oder Tante Emma?

Fundgrube für alles von Heilkräutern und Tinkturen über Schuhe bis zu Teppichen und handgeschnitzten Kämmen. Kommunikationszentren in ländlichen Gebieten sind die ungezählten pulperías, Krämerläden, die Gewürze und Zigaretten, Haarshampoo und Trockenmilch verkaufen. Leider werden diese auch pulpe oder minisúper genannten Kleinläden zunehmend von großen Supermärkten bedroht.

Hände weg!

Ein grauer Markt existiert für Schildpatt und daraus hergestellte Produkte sowie für die nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen geschützten Seeschnecken und Muscheln. Wie beim Kauf von Schildpattkämmen setzt auch durch den Erwerb von Riesenmuscheln eine folgenschwere Entwicklung ein: Statt Strandgut zu sammeln, werden bei starker Nachfrage die Tiere eigens für Touristen gefangen und getötet. Solche „Souvenirs“ solltest du ebenso wenig kaufen wie alles, was aus Schildpatt oder der Haut von Leguanen hergestellt wurde. Und beim Kauf von Waren aus Edelholz solltest du sicherstellen, dass es sich um Plantagenholz handelt, um dem Raubbau am tropischen Regenwald nicht Vorschub zu leisten.

Mit Kindern unterwegs

Costa-Ricaner sind kinderlieb, haben selbst viele Kinder und integrieren diese überall problemlos in den Alltag. Selbst kleine Hotels verfügen meist über einen Pool. Da deren Wasserqualität mitunter nicht die beste ist und es zu Infektionen kommen kann, sollten Kinder lieber Ohrstöpsel tragen.

Die Affen, die überall in den Bäumen herumturnen, sind für Kinder eine große Freude, weil sie nahe herankommen und sich auch füttern lassen. Wenn die Tiere jedoch nicht genügend oder das, was sie wollen, bekommen, können sie aggressiv werden und beißen und kratzen. Eltern sollten daher das Füttern beaufsichtigen oder besser ganz unterlassen.

Ein beträchtlicher Teil der Mittelklassehotels des Landes befindet sich in Händen europäischer oder US-amerikanischer Besitzer. Sie sind gut organisiert, etwas teurer als die einheimischen Hotels und werden von Touristen – u. a. wegen der leichteren sprachlichen Verständigung – oft bevorzugt. Wer mit Kindern reist, sollte, wann immer möglich, die Hotels der ticos besuchen: Dort werden die Kleinen wesentlich herzlicher aufgenommen und umsorgt.