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Zandschan

Zandschan Sehenswertes & Restaurants

Soltaniye
Geographical
Soltaniye
Ancient Jameh Mosque of Qazvin
Architektonische Highlights
Qazvin
Imamzade Hossein
Architektonische Highlights
Qazvin
Eqbali Restaurant
Restaurants
Qazvin
Qazvin
Geographical
Qazvin

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Restaurants


  • Soltaniye

    Geographical
    • © Marten Lagendijk, Shutterstock

    Es waren angeblich das kühle Sommerklima und die ergiebigen Weidegründe, in die sich der mongolische Herrscher Oldjaitu verliebte, weil sie ihn an seine Urheimat in Zentralasien erinnerten. So beschloss er, auf der fruchtbaren Ebene 130 km westlich von Qazvin in nur 40 Jahren aus dem Nichts eine großartige Stadt zu bauen. Wenig später wurde die „Residenz der Sultane“, so die Übersetzung, vom Eroberer Timur fast völlig zerstört. Was vom Glanz blieb, ist allein das Mausoleum des Gründers. Aber das hat es in sich: 10 000 Mann sollen mit der Aushebung der Fundamente für den achteckigen Kolossalbau beschäftigt gewesen sein, 500 Zimmerer und 5000 Steinmetze mit Aufbau und Ausgestaltung. Die Kuppel zählt mit 52 m zu den weltweit höchsten je aus Ziegeln errichteten. Ihr Inneres ist äußerst originell mit Stuck verziert, aber leider bis zum Scheitel hinauf komplett eingerüstet. In der Stadt gibt es keine Unterkunft. Ein sehr gediegenes, dennoch preisgünstiges Quartier ist das Grand Hotel im nahen Zanjan.

    • Soltaniye
    • © Marten Lagendijk, Shutterstock

    Es waren angeblich das kühle Sommerklima und die ergiebigen Weidegründe, in die sich der mongolische Herrscher Oldjaitu verliebte, weil sie ihn an seine Urheimat in Zentralasien erinnerten. So beschloss er, auf der fruchtbaren Ebene 130 km westlich von Qazvin in nur 40 Jahren aus dem Nichts eine großartige Stadt zu bauen. Wenig später wurde die „Residenz der Sultane“, so die Übersetzung, vom Eroberer Timur fast völlig zerstört. Was vom Glanz blieb, ist allein das Mausoleum des Gründers. Aber das hat es in sich: 10 000 Mann sollen mit der Aushebung der Fundamente für den achteckigen Kolossalbau beschäftigt gewesen sein, 500 Zimmerer und 5000 Steinmetze mit Aufbau und Ausgestaltung. Die Kuppel zählt mit 52 m zu den weltweit höchsten je aus Ziegeln errichteten. Ihr Inneres ist äußerst originell mit Stuck verziert, aber leider bis zum Scheitel hinauf komplett eingerüstet. In der Stadt gibt es keine Unterkunft. Ein sehr gediegenes, dennoch preisgünstiges Quartier ist das Grand Hotel im nahen Zanjan.

    • Soltaniye

  • Ancient Jameh Mosque of Qazvin

    Architektonische Highlights
    • © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock

    Selten spürt man die Würde und Melancholie des Alters in der Architektur so deutlich wie hier. Kein Geringerer als Harun ar-Raschid – ja, der legendäre Kalif aus Bagdad – soll die Anlage um 800 auf dem Fundament eines Feuertempels gegründet haben. Ihre heutige Form mit den vier Tonnengewölben um den weiten Hof und der Riesenkuppel erhielt sie 300 Jahre später unter den Seldschuken.

    • Qazvin
    • © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock

    Selten spürt man die Würde und Melancholie des Alters in der Architektur so deutlich wie hier. Kein Geringerer als Harun ar-Raschid – ja, der legendäre Kalif aus Bagdad – soll die Anlage um 800 auf dem Fundament eines Feuertempels gegründet haben. Ihre heutige Form mit den vier Tonnengewölben um den weiten Hof und der Riesenkuppel erhielt sie 300 Jahre später unter den Seldschuken.

    • Qazvin

  • Imamzade Hossein

    Architektonische Highlights
    • © Fernando Duarte Nogueira, Shutterstock

    Dieses Mausoleum eines Sohnes des Achten Imam ist die wichtigste Pilgerstätte Qazvins. Das Torportal mit seinen sechs Minaretten, komplett in einen Keramikteppich gehüllt, das Trinkbrunnenhaus, das Grabmal selbst, im Innern lückenlos mit Spiegeln und Fliesen ausgekleidet – macht unterm Strich ein Ensemble, an das man gerne zurückdenkt.

    • © Fernando Duarte Nogueira, Shutterstock

    Dieses Mausoleum eines Sohnes des Achten Imam ist die wichtigste Pilgerstätte Qazvins. Das Torportal mit seinen sechs Minaretten, komplett in einen Keramikteppich gehüllt, das Trinkbrunnenhaus, das Grabmal selbst, im Innern lückenlos mit Spiegeln und Fliesen ausgekleidet – macht unterm Strich ein Ensemble, an das man gerne zurückdenkt.


  • Eqbali Restaurant

    Restaurants
    • arabisch

    Ein Familienbetrieb, sorgsam und herzlich geführt. Eine Gefahr aber lauert: Gheymeh Nesar, die örtliche Spezialität aus Rindfleisch, Mandeln und Berberitzen – du wirst nicht aufhören können, sie zu löffeln. Dasselbe gilt für Shirin polo, den „süßen Reis“ mit Lammkeule, den man hier freitags kocht.

    Ein Familienbetrieb, sorgsam und herzlich geführt. Eine Gefahr aber lauert: Gheymeh Nesar, die örtliche Spezialität aus Rindfleisch, Mandeln und Berberitzen – du wirst nicht aufhören können, sie zu löffeln. Dasselbe gilt für Shirin polo, den „süßen Reis“ mit Lammkeule, den man hier freitags kocht.


  • Qazvin

    Geographical
    • © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock

    Die altehrwürdige Händlerstadt Qazvin (400 000 Ew.) wird touristisch meist unter Wert verkauft. Kaum von Teheran aus in Richtung Nordwesten gestartet, soll man schon wieder abbremsen? Selbst schuld, wer es nicht tut.

    • © Lukiyanova Natalia frenta, Shutterstock

    Die altehrwürdige Händlerstadt Qazvin (400 000 Ew.) wird touristisch meist unter Wert verkauft. Kaum von Teheran aus in Richtung Nordwesten gestartet, soll man schon wieder abbremsen? Selbst schuld, wer es nicht tut.