Westalpenbogen Must Sees

Saluzzo
Geographical
Saluzzo
Saluzzo
Sacra Di San Michele
Architektonische Highlights
Chiusa di San Michele
Castello della Manta
Architektonische Highlights
Manta
Castello della Manta
Forte Di Fenestrelle
Architektonische Highlights
Fenestrelle
Manta
Geographical
Manta
Valle Maira
Landschaftliche Highlights
Piemont

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights


  • Saluzzo

    Geographical
    • Saluzzo© MAIRDUMONT

    Saluzzo bezaubert mit Architektur, Kunst und seiner besonderen Atmosphäre. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau vor dem Hintergrund des märchenhaften Monviso. Zahlreiche Bauten aus Mittelalter und Renaissance zeugen noch vom luxuriösen Leben des Hofes. Ein Rundgang beginnt an der Kathedrale.

    • Saluzzo© MAIRDUMONT

    Saluzzo bezaubert mit Architektur, Kunst und seiner besonderen Atmosphäre. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau vor dem Hintergrund des märchenhaften Monviso. Zahlreiche Bauten aus Mittelalter und Renaissance zeugen noch vom luxuriösen Leben des Hofes. Ein Rundgang beginnt an der Kathedrale.


  • Sacra Di San Michele

    Architektonische Highlights
    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Eine 1000-jährige Abtei, die rund 700 m über dem Talgrund auf einem Felsgrat steil in den Himmel ragt. „Mont St-Michel von Italien“ wird die Abtei wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem normannischen Klosterberg gern genannt. Wie ein Wehr gegen alle aus dem Tal, aus dem Westen kommenden Gefahren wirkt sie auf den Besucher. Im 12.Jh. entstand hier ein Benediktinerkloster mit zugehöriger Kirche, die in einer architektonischen Meisterleistung den gesamten Berggipfel umschließt.

    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Eine 1000-jährige Abtei, die rund 700 m über dem Talgrund auf einem Felsgrat steil in den Himmel ragt. „Mont St-Michel von Italien“ wird die Abtei wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem normannischen Klosterberg gern genannt. Wie ein Wehr gegen alle aus dem Tal, aus dem Westen kommenden Gefahren wirkt sie auf den Besucher. Im 12.Jh. entstand hier ein Benediktinerkloster mit zugehöriger Kirche, die in einer architektonischen Meisterleistung den gesamten Berggipfel umschließt.


  • Castello della Manta

    Architektonische Highlights
    • Castello della Manta© MAIRDUMONT

    Im 15.Jh. wurde die Festung in einen prächtigen Herrschaftssitz umgebaut, der von einem großen Park umgeben ist. Berühmt ist das Anwesen vor allem wegen seiner Fresken in der Sala Baronale. Sie illustrieren Gedichte und sind Ausdruck der untergehenden, eleganten Hofkultur des Mittelalters.

    • Castello della Manta© MAIRDUMONT

    Im 15.Jh. wurde die Festung in einen prächtigen Herrschaftssitz umgebaut, der von einem großen Park umgeben ist. Berühmt ist das Anwesen vor allem wegen seiner Fresken in der Sala Baronale. Sie illustrieren Gedichte und sind Ausdruck der untergehenden, eleganten Hofkultur des Mittelalters.


  • Forte Di Fenestrelle

    Architektonische Highlights
    • © Marcus Wallin, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten einer Fahrt durch die Val del Chisone gehört die Festung von Fenestrelle, deren gigantische Ausmaße unvorbereitete Reisende geradezu erschrecken können. Erbaut im 18.Jh. von den damals das Tal besetzt haltenden Franzosen, zieht sich das Wehr (nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt!) 3 km lang und 635 Höhenmeter den Berg hinauf. Die Anlage besteht aus verschiedenen Forts, verbunden durch den berühmten „Treppentunnel“ mit 3850 Stufen. Mit dem Bau von Fenestrelle haben die Franzosen zweifellos übertrieben, aber man muss sich auch vor Augen halten, dass immer wieder Kriegsheere über die Westalpen zogen und die Passtäler deshalb zu schützen waren. Über den Montgenèvrepass und die Val del Chisone waren vermutlich schon Hannibal und seine Elefanten nach Italien gelangt.

    • © Marcus Wallin, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten einer Fahrt durch die Val del Chisone gehört die Festung von Fenestrelle, deren gigantische Ausmaße unvorbereitete Reisende geradezu erschrecken können. Erbaut im 18.Jh. von den damals das Tal besetzt haltenden Franzosen, zieht sich das Wehr (nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt!) 3 km lang und 635 Höhenmeter den Berg hinauf. Die Anlage besteht aus verschiedenen Forts, verbunden durch den berühmten „Treppentunnel“ mit 3850 Stufen. Mit dem Bau von Fenestrelle haben die Franzosen zweifellos übertrieben, aber man muss sich auch vor Augen halten, dass immer wieder Kriegsheere über die Westalpen zogen und die Passtäler deshalb zu schützen waren. Über den Montgenèvrepass und die Val del Chisone waren vermutlich schon Hannibal und seine Elefanten nach Italien gelangt.


  • Manta

    Geographical

    Das Castello della Manta gehörte zu den Festungen, mit denen die Saluzzeser Markgrafen ihr Territorium zu sichern suchten. Eine Vorstellung vom höfischen Leben im 15.Jh. erhält, wer sich im gotischen Festsaal des Schlosses in die Fresken vertieft: Der Zyklus enthält Szenen aus dem Ritterepos „Le Chevalier Errant“. An der anderen Saalwand sind Szenen der beliebten Jungbrunnenallegorie zu bewundern: Wacklige Greise in Unterwäsche schieben sich mit letzter Kraft über den Brunnenrand, um als neugeborene Jungspunde umgehend wieder das amüsante Ritterleben aufzunehmen. . . Die um 1440 entstandenen Fresken zählen zu den bedeutendsten der internationalen Gotik. Im Harfenmuseum (Museo dell’Arpa im Nachbardorf Piasco fertigt die renommierte Werkstatt Victor Salvi die Zupfinstrumente; im Stockwerk darüber sind kostbare Instrumente aus zwei Jahrhunderten ausgestellt.

    • 12030 Manta

    Das Castello della Manta gehörte zu den Festungen, mit denen die Saluzzeser Markgrafen ihr Territorium zu sichern suchten. Eine Vorstellung vom höfischen Leben im 15.Jh. erhält, wer sich im gotischen Festsaal des Schlosses in die Fresken vertieft: Der Zyklus enthält Szenen aus dem Ritterepos „Le Chevalier Errant“. An der anderen Saalwand sind Szenen der beliebten Jungbrunnenallegorie zu bewundern: Wacklige Greise in Unterwäsche schieben sich mit letzter Kraft über den Brunnenrand, um als neugeborene Jungspunde umgehend wieder das amüsante Ritterleben aufzunehmen. . . Die um 1440 entstandenen Fresken zählen zu den bedeutendsten der internationalen Gotik. Im Harfenmuseum (Museo dell’Arpa im Nachbardorf Piasco fertigt die renommierte Werkstatt Victor Salvi die Zupfinstrumente; im Stockwerk darüber sind kostbare Instrumente aus zwei Jahrhunderten ausgestellt.

    • 12030 Manta

  • Valle Maira

    Landschaftliche Highlights
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hol die Ziehharmonika!

    Die vier Täler um Cuneo führen schluchtartig ins Gebirge eingegraben auf Frankreich zu; alle lohnen einen Besuch. Immer wieder trifft man auf Spuren okzitanischer Kultur und Sprache, denn diese Täler wurden von Frankreich aus besiedelt. Besonders interessant ist die Val Maira, in der gleich am Eingang, 20 km nordwestlich von Cuneo beim Dorf Villar San Costanzo nahe Dronero, ein Wunderwerk der Natur zu bestaunen ist: die ca. 120 ciciu, durch Erosion entstandene Felsformationen, die wie versteinerte Riesenpilze zwischen Birken und Kastanien stehen. Wie Vogelnester kleben uralte Dörfer an den Berghängen. Das Leben in der Abgeschiedenheit war nur mit Einfallsreichtum zu meistern. Die Menschen aus dem Dorf Elva etwa zogen als Haarsammler und Perückenmacher durch Norditalien auf der Suche nach Frauen, die ihren Zopf für ein Halstuch oder eine Spitze einzutauschen bereit waren. Aus dem Haar entstanden in Paris und London Perücken für Aristokraten und Lords. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Serre leuchten wunderschöne Fresken des flämischen Malers Hans Clemer. Die alten Wirtschaftswege bilden heute den Rundwanderweg percorsi occitani, der ohne große Höhendifferenzen ins Tal hinein- und auf der anderen Seiten wieder hinausführt. Die 60 Stunden lassen sich in zehn bis 14 Etappen unterteilen; natürlich sind auch Einzeletappen möglich. Ein guter Startpunkt ist bei Stroppo das Centro Culturale Borgata San Martino, ein wunderschönes Gasthaus mit Kulturprogramm. Im Agriturismo Al Chersogno in San Michele di Prazzo isst du nicht nur okzitanische Gerichte, sondern erlebst mit etwas Glück auch okzitanische Musik und Tänze.

    • Piemont
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hol die Ziehharmonika!

    Die vier Täler um Cuneo führen schluchtartig ins Gebirge eingegraben auf Frankreich zu; alle lohnen einen Besuch. Immer wieder trifft man auf Spuren okzitanischer Kultur und Sprache, denn diese Täler wurden von Frankreich aus besiedelt. Besonders interessant ist die Val Maira, in der gleich am Eingang, 20 km nordwestlich von Cuneo beim Dorf Villar San Costanzo nahe Dronero, ein Wunderwerk der Natur zu bestaunen ist: die ca. 120 ciciu, durch Erosion entstandene Felsformationen, die wie versteinerte Riesenpilze zwischen Birken und Kastanien stehen. Wie Vogelnester kleben uralte Dörfer an den Berghängen. Das Leben in der Abgeschiedenheit war nur mit Einfallsreichtum zu meistern. Die Menschen aus dem Dorf Elva etwa zogen als Haarsammler und Perückenmacher durch Norditalien auf der Suche nach Frauen, die ihren Zopf für ein Halstuch oder eine Spitze einzutauschen bereit waren. Aus dem Haar entstanden in Paris und London Perücken für Aristokraten und Lords. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Serre leuchten wunderschöne Fresken des flämischen Malers Hans Clemer. Die alten Wirtschaftswege bilden heute den Rundwanderweg percorsi occitani, der ohne große Höhendifferenzen ins Tal hinein- und auf der anderen Seiten wieder hinausführt. Die 60 Stunden lassen sich in zehn bis 14 Etappen unterteilen; natürlich sind auch Einzeletappen möglich. Ein guter Startpunkt ist bei Stroppo das Centro Culturale Borgata San Martino, ein wunderschönes Gasthaus mit Kulturprogramm. Im Agriturismo Al Chersogno in San Michele di Prazzo isst du nicht nur okzitanische Gerichte, sondern erlebst mit etwas Glück auch okzitanische Musik und Tänze.

    • Piemont