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Reiseführer
Venezuela - Der Süden

Ist erwähnt in Reiseführer:

Tafelberge in „verlorener Welt“ und Camps am Rand der Zivilisation

Venezuelas Süden ist eine Herausforderung für abenteuerlustige Reisende. Einige der größten Attraktionen des Landes verbergen sich in einem Gebiet von schier endloser Ausdehnung, das der Orinoco durchströmt.

Das an den Nachbarstaat Guyana grenzende Guayana, die Südostregion Venezuelas, umfasst rund die Hälfte des gesamten venezolanischen Territoriums. In dem riesigen Gebiet, zu dem das tropische Tiefland südlich des Orinocostroms und die geheimnisvollen Tafelberge der Gran Sabana zählen, leben aber nur 2 Mio. Menschen; etwa 100000 von ihnen gehören den Indianervölkern der Pemones und Warao an. Der 30000 km² große Parque Nacional Canaima schützt diese einzigartige Landschaft. Höhepunkte sind Canaima mit dem höchsten Wasserfall der Welt, dem Salto Angel, und weite Teile der Gran Sabana.

Keine andere Region des Landes ist so reich an Bodenschätzen (Eisenerz, Bauxit, Gold, Diamanten). Das Gold lockte bis ins 18.Jh. viele Abenteurer, die dem Ruf des sagenhaften Dorado folgten. Einer von ihnen war der legendäre englische Edelpirat Sir Walter Raleigh, der Königin Elisabeth I. die Eroberung und Besetzung Guayanas mit dem Argument schmackhaft machen wollte, dass „die Heerführer und Machthaber, die nach Ehre und Ruhm trachten, sehr reiche und schöne Städte und mehr mit goldenen Bildnissen geschmückte Tempel finden werden als Cortés in Mexiko oder Pizarro in Peru“.

Raleighs Behauptung, es gebe in jener Gegend große Goldvorkommen und ganze Berge von Edelsteinen, war so verkehrt nicht - nur schlummerten derlei Schätze noch im Schoß der Natur und hingen nicht als Beute in Tempeln und Palästen. Und die Ureinwohner des Orinocodeltas wie der Savannen im Süden waren anders als die Inka und die Azteken keine Ackerbauern mit einer ausgeprägten Hochkultur, sondern Jäger und Sammler, und sie sind es noch heute.

Ein anderer, literarischer Mythos hatte lange Zeit die geheimnisvollen Tafelberge, die tepuis, der Gran Sabana (Große Savanne) umwoben. Sir Arthur Conan Doyle, der den Meisterdetektiv Sherlock Holmes ins Leben rief, fabulierte 1912 von einer „verlorenen Welt“ mit lebenden Sauriern, die sich auf den umwölkten Tafelbergen bis in unsere Tage gehalten hätten. Auch darin steckt ein Körnchen Wahrheit, denn die tepuis sind geologisch sehr alte (vor rund 1,7 Mia. Jahren entstandene) Berge, Granittafeln aus dem Präkambrium mit einer endemischen, also weltweit nur hier anzutreffenden Flora und Fauna.

Venezuela - Der Süden Sehenswertes & Restaurants

Salto Angel
Landschaftliche Highlights
Gran Sabana
Ciudad Bolívar
Geographical
Ciudad Bolívar
Nationalpark Canaima
Botanische Gärten & Parks
Bolívar
Museo de Arte Moderno Jesus Soto
Museen
Ciudad Bolívar
Casa del Congreso de Angostura
Architektonische Highlights
Ciudad Bolívar
Restaurante Tijuanas
Restaurants
Ciudad Bolívar
La Llovizna Park
Botanische Gärten & Parks
Ciudad Guayana
El Pauji
Geographical
El Pauji
Quebrada de Jaspe
Landschaftliche Highlights
Kako Parú
Roraima-Tepui
Geographical
Bolívar

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Museen

    Architektonische Highlights

    Restaurants


  • Salto Angel

    Landschaftliche Highlights
    • © Alice Nerr, Shutterstock

    Die absolut spektakuläre Dreitagetour den Río Carrao hinauf zum Salto Angel setzt Bereitschaft zum Abenteuer und gute Kondition voraus; übernachtet wird in Hängematten.

    • Gran Sabana
    • © Alice Nerr, Shutterstock

    Die absolut spektakuläre Dreitagetour den Río Carrao hinauf zum Salto Angel setzt Bereitschaft zum Abenteuer und gute Kondition voraus; übernachtet wird in Hängematten.

    • Gran Sabana

  • Ciudad Bolívar

    Geographical
    • © Watch The World, Shutterstock

    Das ehemalige Angostura (Flussenge), 1764 gegründet, ist ein heißer, geschichtsbeladener Ort am unteren Orinoco, der sich hier auf 300 m verengt.

    • 8001 Ciudad Bolívar
    • © Watch The World, Shutterstock

    Das ehemalige Angostura (Flussenge), 1764 gegründet, ist ein heißer, geschichtsbeladener Ort am unteren Orinoco, der sich hier auf 300 m verengt.

    • 8001 Ciudad Bolívar

  • Nationalpark Canaima

    Botanische Gärten & Parks
    • © evenfh, Shutterstock

    Die Natur der Region Guayana, zu der auch der Nationalpark Canaima zählt, ist schlicht grandios.

    • © evenfh, Shutterstock

    Die Natur der Region Guayana, zu der auch der Nationalpark Canaima zählt, ist schlicht grandios.


  • Museo de Arte Moderno Jesus Soto

    Museen

    Moderne, geschmackvolle Galerie,die dem Kinetikkünstler und Sohn der Stadt Jesús Soto gewidmet ist, aber auch Werke anderer Künstler der Moderne zeigt

    Moderne, geschmackvolle Galerie,die dem Kinetikkünstler und Sohn der Stadt Jesús Soto gewidmet ist, aber auch Werke anderer Künstler der Moderne zeigt


  • Casa del Congreso de Angostura

    Architektonische Highlights

    In dem neoklassizistischen Bau tagte 1819 der Kongress von Angostura. Hier hielt Simón Bolívar seine berühmte Rede auf Großkolumbien. Das Haus ist voll mit historischen Dokumenten aus den Unabhängigkeitskriegen.

    • Calle Bolivar, 8001 Ciudad Bolívar

    In dem neoklassizistischen Bau tagte 1819 der Kongress von Angostura. Hier hielt Simón Bolívar seine berühmte Rede auf Großkolumbien. Das Haus ist voll mit historischen Dokumenten aus den Unabhängigkeitskriegen.

    • Calle Bolivar, 8001 Ciudad Bolívar

  • Restaurante Tijuanas

    Restaurants
    • mexikanisch

    Mexikanische Spezialitäten und hauchdünne Pizza aus dem Holzofen. Mit großer Terrasse.

    Mexikanische Spezialitäten und hauchdünne Pizza aus dem Holzofen. Mit großer Terrasse.


  • La Llovizna Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Paulaveronik, Shutterstock

    Der Río Caroní, der sich knapp100 km flussabwärts bei Ciudad Guayana mit dem Orinoco vereinigt, schlägt hier Purzelbäume und verursacht mitten in einem üppigen tropischen Ambiente Dauersprühregen (spanisch llovizna). Die farbenprächtigen Katarakte liegen in einem Naturpark, den die Stromgesellschaft Edelca verwaltet.

    • Avenida Leopoldo Sucre Figarella, 8051 Ciudad Guayana
    • © Paulaveronik, Shutterstock

    Der Río Caroní, der sich knapp100 km flussabwärts bei Ciudad Guayana mit dem Orinoco vereinigt, schlägt hier Purzelbäume und verursacht mitten in einem üppigen tropischen Ambiente Dauersprühregen (spanisch llovizna). Die farbenprächtigen Katarakte liegen in einem Naturpark, den die Stromgesellschaft Edelca verwaltet.

    • Avenida Leopoldo Sucre Figarella, 8051 Ciudad Guayana

  • El Pauji

    Geographical
    • © Paolo Costa, Shutterstock

    Die ehemalige Aussteigeridylle El Paují wird von Santa Elena de Uairén aus täglich mit Geländefahrzeugen angesteuert, die weiter in das Goldgräbergebiet nach Icabarú an der Grenze zu Brasilien fahren. Die Strecke ist abenteuerlich! Dafür geht es im Campamento Cantarana mit sechs einfachen und geräumigen Zimmern sehr friedlich zu– ein gutes Camp für Gäste mit Gemeinschaftssinn. Es liegt eine Autostunde von El Paují entfernt und ist umgeben von einem großen Garten mit einem Wasserfall in Laufnähe. Auf dem Programm stehen viele kürzere Ausflüge, mehrtägige Wanderungen und Besuche bei Goldgräbern.

    • 4152 El Pauji
    • © Paolo Costa, Shutterstock

    Die ehemalige Aussteigeridylle El Paují wird von Santa Elena de Uairén aus täglich mit Geländefahrzeugen angesteuert, die weiter in das Goldgräbergebiet nach Icabarú an der Grenze zu Brasilien fahren. Die Strecke ist abenteuerlich! Dafür geht es im Campamento Cantarana mit sechs einfachen und geräumigen Zimmern sehr friedlich zu– ein gutes Camp für Gäste mit Gemeinschaftssinn. Es liegt eine Autostunde von El Paují entfernt und ist umgeben von einem großen Garten mit einem Wasserfall in Laufnähe. Auf dem Programm stehen viele kürzere Ausflüge, mehrtägige Wanderungen und Besuche bei Goldgräbern.

    • 4152 El Pauji

  • Quebrada de Jaspe

    Landschaftliche Highlights
    • © Barbara Dymidziuk, Shutterstock

    Buchstäblich ein Juwel, ein Wasserfallnämlich, der über rotbraun schimmernde Stufen aus edlem Jaspisstein sprudelt und einen märchenhaften Anblick bietet. Der Wasserfall liegt wenige Hundert Meter östlich der Ruta 10 bei km 290 im Dschungel, rund 16 km südlich des Weilers San Ignacio.

    • 8011 Kako Parú
    • © Barbara Dymidziuk, Shutterstock

    Buchstäblich ein Juwel, ein Wasserfallnämlich, der über rotbraun schimmernde Stufen aus edlem Jaspisstein sprudelt und einen märchenhaften Anblick bietet. Der Wasserfall liegt wenige Hundert Meter östlich der Ruta 10 bei km 290 im Dschungel, rund 16 km südlich des Weilers San Ignacio.

    • 8011 Kako Parú

  • Roraima-Tepui

    Geographical
    • © Curioso, Shutterstock

    Die Besteigung des Roraima, deshöchsten Berges der Region – seinGipfel, 2810 m hoch, liegt genau auf dem Dreiländereck Venezuela/Guyana/Brasilien – gehört zu den Höhepunkten einer Gran-Sabana-Reise, ist allerdings nur mit Führung möglich –und auch nur für erfahrene Trekker. Der Deutsche Eric Buschbell organisiert u. a. Roraima-Touren.

    • Bolívar
    • © Curioso, Shutterstock

    Die Besteigung des Roraima, deshöchsten Berges der Region – seinGipfel, 2810 m hoch, liegt genau auf dem Dreiländereck Venezuela/Guyana/Brasilien – gehört zu den Höhepunkten einer Gran-Sabana-Reise, ist allerdings nur mit Führung möglich –und auch nur für erfahrene Trekker. Der Deutsche Eric Buschbell organisiert u. a. Roraima-Touren.

    • Bolívar