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Wissenswertes über USA Südstaaten
Erhalte wichtige Tipps zu Anreise, Fortbewegung, Klima, Zoll, Sicherheit, WLAN und mehr für deine Reise nach USA Südstaaten. So bist du bestens vorbereitet!Bloss nicht
Fettnäpfchen und Reinfälle vermeidenWas kostet wieviel?
| Was? | Wieviel €? |
|---|---|
| Cappuccino | 4 Euro für eine Tasse im Café |
| Hotdog | 5,50 Euro im Pub |
| Wein | 7 Euro für ein Glas(0,15 l) |
| Kleidung | 40 Euro für eine Jeans |
| Benzin | 3 Euro für 1 Gallone (3,79 l) |
| Eintritt | 18 Euro mittlerer Eintrittspreis für Museen |
Feste & Feiertage
1. Januar
- New Year's Day (Neujahr)
3. Montag im Januar
- Martin Luther King jr. Day
3. Montag im Februar
- Presidents’ Day
Feb.
- Black History Month Veranstaltungen im ganzen Süden
Feb./März
- Mardi Gras Karneval in New Orleans (auch in Mobile, Biloxi, Natchez)
Letzter Montag im Mai
- Memorial Day
Juni
- Key West Pride Fest Paraden und Bälle der LGBTQ-Community in Key West, Florida
4. Juli
- Independence Day
1. Montag im September
- Labor Day
2. Montag im Oktober
- Columbus Day
11. November
- Veterans Day
4. Donnerstag im November
- Thanksgiving
24./25. Dezember
- Christmas Eve/Christmas Day
Veranstaltungen
Januar
Art Deco Weekend (Miami Beach); artdecoweekend.com
Krewe de Jeanne d‘Arc (New Orleans): Parade zu Ehren der Schutzheiligen der Stadt | joanofarcparade.org
Februar
Black History Month: Veranstaltungen im ganzen Süden, u. a. in Charleston
Februar/ März
Mardi Gras (New Orleans): berühmtester Karneval Nordamerikas | mardigrasneworleans.com; auch in Mobile, Biloxi, Natchez wird gefeiert
April/ Mai
Festival International de Louisiane (Lafayette): mit Cajunmusik | festivalinternational.org
New Orleans Jazz and Heritage Festival (New Orleans); nojazzfest.com
Hang Gliding Spectacular (Nags Head): ältestes internationales Meeting der Drachenflieger
Juni
Key West Pridefest (Key West): Paraden und Bälle der LGBT-Community
CMA Music Fest (Nashville): vier Tage Countrymusic | cmafest.com
Juli
Annual Grandfather Mountain Highland Games (bei Asheville); gmhg.org
August
Elvis Week (Memphis); graceland.com/elvis-week
September
Mississippi Delta Blues & Heritage Festival (Greenville); deltabluesms.org
Oktober
Natchez Balloon Festival (Natchez); natchezballoonfestival.com
Dezember
Christmas Eve Bonfires on the Levee: Freudenfeuer an der Great River Road zwischen New Orleans und Baton Rouge
Vorbereitung
Strom
Adapter Typ B
Netzspannung110 Volt / 60 Hertz.
Zeitzonen
- 6 bzw. - 7 Stunden Zeitverschiebung
An der Ostküste (in North und South Carolina, im Großteil Floridas und im östlichen Tennessee) gilt die Eastern Time Zone (MEZ -6 Std.), weiter im Landesinneren die Central Time Zone (MEZ -7 Std.). Die Sommerzeit gilt vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November.
Ankommen
Anreise
Flüge von Europa in den Süden der USA dauern rund zehn Stunden. Einbis zweimaliges Umsteigen kann die Reisezeit allerdings leicht auf 16 Stunden verlängern. Wegen der Konkurrenz der Airlines auf der Nordatlantikstrecke sind Hin- und Rückflugtickets um 1000 Euro schon fast normal.
Einreise- und Zollformalitäten sind stets am ersten Flughafen im Land zu erledigen. Am Zielflughafen solltest du bei der Gepäckausgabe die Gepäckabschnitte bereithalten, sie werden gern kontrolliert.
Einreisebestimmungen
Für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen können Deutsche, Österreicher und Schweizer visumsfrei in die USA einreisen. Man benötigt den roten, maschinenlesbaren Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthalts gültig sein muss. Spätestens 72 Stunden vor Abflug ist eine Registrierung auf der Website des Electronic System for Travel Authorization (ESTA) (esta.cbp.dhs.gov) erforderlich, um eine gebührenpflichtige elektronische Einreiseerlaubnis zu erhalten (Kosten zurzeit $ 21). Diese gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb von zwei Jahren. Auch Kinder brauchen einen Reisepass.
Das Datum, an dem die USA spätestens wieder verlassen werden müssen, wird in den Reisepass eingestempelt. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Erkundige dich daher vorab zusätzlich bei den konsularischen Vertretungen der USA oder beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de).
Klima & Reisezeit
In den Südstaaten herrscht bereits subtropisches Klima. Es gibt heiße, lange lange Sommer mit hoher Luftfeuchtigkeit. Von Mai bis September ist durchgängig mit solchem Wetter zu rechnen. Sehr schön ist in den Appalachen der Herbst, auch „Indian Summer“ genannt, wenn sich die Blätter verfärben und es noch warm, aber nicht mehr schwül ist, also im Oktober und November. Der Winter kann extreme Schneefälle bringen, besonders in den nördlicheren Südstaaten und den Bergregionen. Im südlichen Georgia, entlang der Golfküste und in Florida fällt Regen statt Schnee. Nur in Südflorida ist im Winter beständig schönes Wetter zu erwarten. Der Frühling kommt übergangslos im März/April. Mit Ausnahme von Florida sind die angenehmsten Reisezeiten der Frühsommer und Herbst. Die aktuelle Wettervorhersage für deine Urlaubsregion findest du auf weatherusa.net.
Zoll
Gegenstände für den persönlichen Bedarf sind zollfrei. Pflanzen, Wurst, Obst und andere frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Erlaubt sind pro Erwachsenen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak sowie 1 l Spirituosen, außerdem Geschenke bis zu einem Wert von 100 Dollar.
Nach Deutschland und Östereich dürfen zollfrei eingeführt werden: 1 l Spirituosen, 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 50 ml Parfüm oder 250 ml Eau de Toilette und andere Waren im Gesamtwert von 430 Euro. Aktuelle Infos auf zoll.de bzw. bmf.gv.at. Für die Schweiz gelten andere Freigrenzen, Informationen hierzu unter: bazg.admin.ch.
Weiterkommen
Auto
Das Straßennetz ist hervorragend. Es gibt jeweils besondere Schilder für County-Straßen, State- und US-Highways sowie für die großen Interstate-Autobahnen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Landstraßen meist 55 Meilen/h (88 km/h), in Ortschaften 35 Meilen/h (50 km/h). Nur auf Autobahnen gelten als Höchstgeschwindigkeit meist 65 oder 75 Meilen/h (105 bzw. 130 km/h).
Anschnallen ist Pflicht. Die Promillegrenze liegt in den meisten Bundesstaaten bei 0,8 Promille. Ratsamer ist es aber, du fährst grundsätzlich nur nüchtern.
Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Es gibt jedoch einige Besonderheiten: An Ampeln darf man (wenn nicht ausdrücklich verboten) auch bei Rot nach rechts abbiegen, auf Autobahnen auch rechts überholen. Schulbusse, die zum Ein- oder Aussteigen anhalten, dürfen dagegen überhaupt nicht passiert werden, auch nicht aus der Gegenrichtung. Außerdem gibt es sogenannte 3-wayoder 4-way-stops, das sind Kreuzungen mit Stoppschildern, an denen jedes Fahrzeug halten muss. Wer zuerst gehalten hat, darf zuerst weiterfahren. Der US-Automobilclub AAA hilft auch den Mitgliedern ausländischer Clubs (entsprechenden Ausweis mitnehmen!).
Inlandsflüge
Alle großen US-amerikanischen Fluggesellschaften bieten Rabatte für Inlandsflüge an. Entscheidend ist, dass du lange im Voraus buchst (mindestens 14 Tage vorher, möglichst schon im Heimatland) sowie ein Hin- und Rückflugticket kaufst.
Mietwagen
Um ein Auto zu mieten, genügt der nationale Führerschein. Das Mindestmietalter beträgt 21 Jahre. Leihwagen sind vor allem in Florida recht günstig ($ 35–50 pro Tag, $ 200–300 pro Woche). Fast immer sind die gefahrenen Kilometer inklusive (unlimited mileage). Eine Vollkaskoversicherung (loss/damage waiver) wird separat mit mindestens 10–30 Dollar pro Tag bzw. 70–150 Dollar pro Woche berechnet.
Neben den großen Mietwagenfirmen gibt es viele kleinere Anbieter. Dort solltest du den Wagen vorher auf Defekte untersuchen und dir diese bestätigen lassen. Es ist meist preisgünstiger, das Fahrzeug schon von zu Hause aus zu reservieren und es dort wieder abzugeben, wo man es abgeholt hat, da sonst hohe Rückführgebühren fällig werden. Wer sich erst vor Ort um einen Mietwagen kümmern will, findet auf Airport Car Rentals (airportrentals.com) die aktuellen Angebote der großen und auch kleineren Mietwagengesellschaften aufgelistet. Weitere Websites mit Rabatten auf Mietwagen: hotwire.com und orbitz.com.
Wer den Traum von der großen Freiheit noch ein Stück weiterträumt, geht mit dem Wohnmobil auf die Reise. Bei der Buchung empfiehlt es sich, mehrere Punkte zu beachten. So solltest du stets eine Kategorie größer wählen, um „Hüttenkoller” zu vermeiden, und angesichts der gewaltigen Entfernungen ruhig unbegrenzte Meilen buchen. Das ist zunächst zwar teurer, rentiert sich aber meist und verhindert auch die nervige Meilenrechnerei. Außerdem kannst du so spontane Abstecher unternehmen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Vor allem Alleinreisende unterwegs in den USA überlegen häufig, ob Busse und Züge nicht eine preiswerte Alternative zum Mietwagen sind. Solange du in den Städten bleibst, mag die Rechnung aufgehen: Das öffentliche Verkehrsnetz ist relativ gut. Lange Wartezeiten, Umsteigerei sowie Abfahrten bzw. Ankünfte mitten in der Nacht und in verlassenen Stadtbezirken musst du dabei aber in Kauf nehmen. Zu den großen Sehenswürdigkeiten außerhalb der Städte, allen voran die Nationalparks, fahren allerdings weder Busse noch Züge.
Vor Ort
Auskunft vor Ort
visittheusa.com ist die Website von Brand USA, u. a. mit Listen der offiziellen Tourismusministerien und Fremdenverkehrsämter
Camping
Die schönsten Campingplätze sind meist die öffentlichen: Sie liegen naturnah an Seen und in Nationalparks; eine Übernachtung kostet 20 bis 40 Dollar. Private, oft recht luxuriöse Plätze mit heißen Duschen, Pool und einem Laden findet man am Rand der Städte und der Parks (Preise etwa 40– 60 Dollar). Wildes Campen ist (außer in den Parks) nicht verboten, wird aber nicht immer gern gesehen.
Internetzugang & WLAN
McDonald’s und Starbucks bieten freies WLAN (in den USA Wifi genannt) in ihren Filialen. Gute Chancen auf WLAN hast du auch in unabhängigen Cafés, den allermeisten Shoppingmalls, Kaufhäusern, Büchereien und in den Lobbys großer Bürotürme. Selbst viele Autowerkstätten und Truckstops halten ihre Kunden mit kostenlosem WLAN-Zugang bei Laune. Außerdem bietet die Mehrzahl der Hotels ihren Gästen Gratis-WLAN. Auch die Besucherzentren der Nationalparks und nationalen Gedenkstätten pflegen „connected“ zu sein.
Jugendherbergen
Eine Übernachtung in einem Haus der American Youth Hostels (AYH) kostet ab 40 Dollar. Ein Adressverzeichnis für Jugendherbergen gibt es unter hiusa.org. Auskunft über die preisgünstigen Heime der YMCA (für Männer) und der YWCA (für Frauen) bekommst du auf ymca.net und ywca.org.
Masse & Gewichte
Auf den Straßen fährt man Meilen (1 mi = 1,6 km), kauft Benzin in Gallonen (1 gal. = 3,79 l) und schwitzt bei Fahrenheit-Temperaturen (0 °C = 32 °F, 15 °C = 59 °F, 20 °C = 68 °F).
Post
Postämter haben montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, größere auch samstags von 8.30 bis 12 Uhr. Das Porto für Luftpostbriefe und Postkarten nach Europa beträgt 1,50 Dollar.
Geld & Währung
Währung ist der amerikanische Dollar (= 100 Cents). Es gibt Banknoten (bills) zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar sowie Münzen (coins) zu 1 ¢ (penny), 5 ¢ (nickel), 10 ¢ (dime), 25 ¢ (quarter) und 50 ¢ (half dollar). Vorsicht: Alle Dollarnoten sind gleich groß, von gleicher grünlich grauer Farbe und unterscheiden sich nur im Aufdruck. 1 US-Dollar entspricht ca. 0,90 Euro, tagesaktuelle Umrechnungskurse liefern Online-Währungsrechner wie oanda.com.
In den meisten Bundesstaaten wird auf Einkäufe und Verzehr eine Steuer (4–7 Prozent) erhoben. Diese sales tax taucht erst auf der Rechnung auf!
Banken haben meist von 10 bis 16 Uhr geöffnet (freitags bis 17.30 Uhr), Drivethrough-Schalter häufig ewas länger. Sie lösen Reiseschecks (ausgestellt auf US-Dollar) ein, wechseln jedoch meist keine ausländischen Währungen. Allerdings lässt sich so gut wie alles auch bargeldlos mit der Kreditkarte bezahlen. An allen Geldautomaten (ATM) mit VISA- oder Mastercard-Logo kannst du Bargeld mit ihnen abheben. Auch mit Girocard und Pin ist das möglich, Karten mit V-Pay-Logo funktionieren nicht. Informier dich vorab über die Gebühren deiner Hausbank fürs Geldabheben bzw. bargeldlose Bezahlen.
Telefon & Handy
Alle Telefonnummern in den USA sind siebenstellig, für Ferngespräche kommt eine dreistellige Vorwahl dazu, der area code. Bei Ortsgesprächen wählst du nur die Nummer, bei Ferngesprächen innerhalb eines Vorwahlbereichs lediglich eine 1 vor der Nummer. Die Vorwahl für Deutschland lautet 01 149, für Österreich 01 143, für die Schweiz 01 141, die Vorwahl in die USA 001.
Ortsgespräche aus dem Festnetz kosten 30–50 Cent, bei Ferngesprächen wird die Gebühr nach dem Wählen angesagt. Hotels berechnen bis zu 2 Dollar und mehr für eine Einheit. Gebührenfrei sind alle Nummern mit den Vorwahlen 1 800, 1 844, 1 866, 1 877 und 1 888.Mietwagenanbieter und Fluggesellschaften bieten solche Hotlines an.
Erkundige dich vor deiner Reise bei deinem Netzbetreiber, mit welchen Anbietern Roamingabkommen bestehen. Meist fallen hohe Roaminggebühren an. Daher ist es häufig sinnvoll, sich in den USA eine SIM- Karte zu kaufen.
Notfälle und Sicherheit
Diplomatische Vertretungen
– Deutsches Generalkonsulat Atlanta
285 Peachtree Center Avenue NE | Marquis Two Tower, Suite 901 | Atlanta | Tel. 404 6 59 47 60 | auf germany.info unter Consulates General
– Deutsches Generalkonsulat Miami
100 N Biscayne Boulevard | Suite 2200 | Miami | Tel. 305 3 58 02 90 | auf germany.info unter Consulates General
– Österreichische Botschaft Washington D.C.
3524 International Court NW | Washington, D.C. | Tel. 202 8 95 67 00 | austria.org
– Schweizer Generalkonsulat Atlanta
1349 W Peachtree Street NW | Suite 1000 | Atlanta | Tel. 404 8 70 20 00 | eda.admin.ch/atlanta
Gesundheit
Die ärztliche Versorgung in den USA ist im Allgemeinen sehr gut, aber auch sehr teuer. Es ist ratsam, für die Reise eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen.
Medikamente erhältst du in der pharmacy sowie im drugstore, beide sind häufig auch rund um die Uhr geöffnet.
Notruf
Es gilt der gebührenfreie Notruf 911.
Sicherheit
Die USA sind ein sicheres Reiseland. Das bedeutet, dass du jene Umsicht walten lassen solltest, die du aus europäischen Großstädten gewohnt bist. Nachts verlassene Straßenzüge, Parks und Viertel solltest du ebenso meiden wie überflüssiges Hantieren mit Wertgegenständen wie Laptops und Smartphones in der Öffentlichkeit.
Landest du beim Verlassen einer Interstate in einer zweifelhaft wirkenden Gegend, solltest du schnellstmöglich die Auffahrt zurück auf den Freeway suchen.