- Reiseführer
- Europa
- Italien
- Umbrien
- Umbrien - Der SüdenHighlightsMust Sees
Umbrien - Der Süden Must Sees






Landschaftliche Highlights
Geographical
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Geographical
Architektonische Highlights
Cascata delle Marmore
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kuss im Regen
Pack die Regenjacke ein! Die brauchst du nämlich auf dem „Balkon der Liebenden“ im Sprühregen des höchsten Wasserfalls Italiens. Schon von den Römern angelegt, stürzen die Fluten des Flusses Velino in drei Kaskaden 165 m tief; weiße, marmorähnliche Ablagerungen gaben ihm den Namen. Die Wasser, an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt, werden über mehrere Stunden am Tag freigelassen.
- Marmore
- http://www.marmorefalls.it/
- +39 0744 62982
- cascatamarmore@libero.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kuss im Regen
Pack die Regenjacke ein! Die brauchst du nämlich auf dem „Balkon der Liebenden“ im Sprühregen des höchsten Wasserfalls Italiens. Schon von den Römern angelegt, stürzen die Fluten des Flusses Velino in drei Kaskaden 165 m tief; weiße, marmorähnliche Ablagerungen gaben ihm den Namen. Die Wasser, an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt, werden über mehrere Stunden am Tag freigelassen.
- Marmore
- http://www.marmorefalls.it/
- +39 0744 62982
- cascatamarmore@libero.it
Orvieto
Geographical © canadastock, Shutterstock
Auf dem Plateau eines Tuffsteinfelsens 60 km südwestlich thront Orvieto (24 000 Ew.) über dem Tal des Paglia. Etrusker lebten hier schon vor 2500 Jahren, wie ihre Totenstadt Necropoli Crocefisso del Tufo am Fuß des Felsens bezeugt. Im Felsen unterhalb der Stadt tut sich eine regelrechte Unterwelt auf. Höhepunkt ist der Dom Santa Maria aus dem 14.Jh., dessen Fassade, eine elegante Mischung französischer und italienischer Gotik, ihresgleichen in Italien sucht, dazu herrliche Innenfresken. Ein feiner Speisetipp im Zentrum: Sette Consoli.
- 05018 Orvieto
© canadastock, Shutterstock
Auf dem Plateau eines Tuffsteinfelsens 60 km südwestlich thront Orvieto (24 000 Ew.) über dem Tal des Paglia. Etrusker lebten hier schon vor 2500 Jahren, wie ihre Totenstadt Necropoli Crocefisso del Tufo am Fuß des Felsens bezeugt. Im Felsen unterhalb der Stadt tut sich eine regelrechte Unterwelt auf. Höhepunkt ist der Dom Santa Maria aus dem 14.Jh., dessen Fassade, eine elegante Mischung französischer und italienischer Gotik, ihresgleichen in Italien sucht, dazu herrliche Innenfresken. Ein feiner Speisetipp im Zentrum: Sette Consoli.
- 05018 Orvieto
Ponte d’Augusto
Architektonische Highlights © Eder, Shutterstock
Um 31 v. Chr.–14 n. Chr. wurde unter Kaiser Augustus die mächtige Brücke aus Travertinblöcken errichtet. In drei oder vier Bögen überspannte sie, Teil der Via Tiberina, in 160 m Länge und 30 m Höhe das Tal der Nera – ein Bogen blieb davon erhalten und wurde zum Wahrzeichen von Narni.
- Via Tre Ponti, 05035 Narni
- http://www.pontedaugusto.it/
© Eder, Shutterstock
Um 31 v. Chr.–14 n. Chr. wurde unter Kaiser Augustus die mächtige Brücke aus Travertinblöcken errichtet. In drei oder vier Bögen überspannte sie, Teil der Via Tiberina, in 160 m Länge und 30 m Höhe das Tal der Nera – ein Bogen blieb davon erhalten und wurde zum Wahrzeichen von Narni.
- Via Tre Ponti, 05035 Narni
- http://www.pontedaugusto.it/
Todi
Geographical © Anthony Ricci, Shutterstock
Das Städtchen (16500 Ew.) liegt auf einer steil zum Tibertal abfallenden Hügelkuppe. Ursprünglich vermutlich eine umbrische Siedlung, doch der Name Tutere und mehrere Funde lassen die Vermutung zu, dass das Gebiet bald unter etruskischen Einfluss kam.
- 06059 Todi
© Anthony Ricci, Shutterstock
Das Städtchen (16500 Ew.) liegt auf einer steil zum Tibertal abfallenden Hügelkuppe. Ursprünglich vermutlich eine umbrische Siedlung, doch der Name Tutere und mehrere Funde lassen die Vermutung zu, dass das Gebiet bald unter etruskischen Einfluss kam.
- 06059 Todi
Duomo di Orvieto
Architektonische Highlights © Croci Cascino, Shutterstock
© Croci Cascino, Shutterstock
Der Dom von Orvieto, begonnen 1288, gilt als einer der prachtvollsten Italiens. Seine imposante Größe, die schwarzweißen Streifen (Basalt und Tuffstein), die herrliche Fassade und die Fresken Luca Signorellis rechtfertigen dieses Urteil. Die Fassade entwarf Lorenzo Maitani mithilfe von Arnolfo di Cambio und AndreaPisano; Orcagna meißelte die Rose (1366). Viele der Mosaiken wurden erst im 16.Jh. angebracht und seitdem mehrmals erneuert, die älteste Darstellung ist „Mariä Geburt“ über dem rechten Seitenportal. Die Marmorgruppe „Maria mit Kind“ über dem schönen Mittelportal schuf 1347 Andrea Pisano, die Portaltüren aus Bronze erst 1970 Emilio Greco. Besondere Beachtung verdienen die Marmorreliefs der Sockelzone. Sie zählen zu den bedeutendsten mittelalterlichen Plastiken Italiens, Lorenzo Maitani skulptierte sie mit seinen Gehilfen 1320–30.Eindrucksvoll sind diese Szenen aus dem Altenund Neuen Testament, darunter das „Weltgericht“, wo die Toten zum Jüngsten Tag aus ihren antiken Sarkophagensteigen. Auch der große Innenraum mit seiner bemalten Balkendecke, den gestreiften Säulen, kunstvollen Kapitellen und herrlichen Glasfenstern ist reich mit Kunstschätzen ausgestattet. So auch im Querarm links die Cappelladel Corporale, in der Ugolinodi Prete 1357–64 das Wunder von des böhmischen Priesters, der an der Umwandlung des Weins in das Blut Christi zweifelte. Als er in einer Kirche am Bolsenasee die Messe las, tropfte Blut auf das Messtuch: der Beginn der Fronleichnamsfeste, die Papst Urban IV. einführte, als er von dem Wunder erfuhr. Im Altar wird das Tuch in einem 1,40 m hohen, äußerst kostbaren Reliquienschrein (14.Jh.) aufbewahrt. Ein Marmortabernakel von Nicolò da Siena und Andrea Orcagna (1358) und die große „Schutzmantelmadonna“ von Lippo Memmi (1320) vervollständigen die Ausstattung. Die gegenüberliegende Cappella Nuova, auch Cappella di San Brizio genannt, wurde 1447 erst von Fra Angelico und Benozzo Gozzoli, dann 1499–1504 von Luca Signorelli freskiert. Das ungewöhnliche Thema der Darstellung, der „Antichrist“ und das „Ende der Welt“, erregte schon damals Aufsehen. In den Medaillons der Sockelzone Porträts antiker Philosophen und Dichter sowie Szenen aus Dantes „Göttlicher Komödie“. Signorellis Fresken waren für die Entwicklung der Renaissancemalerei von großer Bedeutung, denn erstmals nach der Antike wurde hier der menschliche Körper in allen Stellungen anatomisch korrekt dargestellt.
- Piazza Duomo, 05018 Orvieto
- http://www.opsm.it/
- +39 0763 341167
© Croci Cascino, Shutterstock
© Croci Cascino, Shutterstock
Der Dom von Orvieto, begonnen 1288, gilt als einer der prachtvollsten Italiens. Seine imposante Größe, die schwarzweißen Streifen (Basalt und Tuffstein), die herrliche Fassade und die Fresken Luca Signorellis rechtfertigen dieses Urteil. Die Fassade entwarf Lorenzo Maitani mithilfe von Arnolfo di Cambio und AndreaPisano; Orcagna meißelte die Rose (1366). Viele der Mosaiken wurden erst im 16.Jh. angebracht und seitdem mehrmals erneuert, die älteste Darstellung ist „Mariä Geburt“ über dem rechten Seitenportal. Die Marmorgruppe „Maria mit Kind“ über dem schönen Mittelportal schuf 1347 Andrea Pisano, die Portaltüren aus Bronze erst 1970 Emilio Greco. Besondere Beachtung verdienen die Marmorreliefs der Sockelzone. Sie zählen zu den bedeutendsten mittelalterlichen Plastiken Italiens, Lorenzo Maitani skulptierte sie mit seinen Gehilfen 1320–30.Eindrucksvoll sind diese Szenen aus dem Altenund Neuen Testament, darunter das „Weltgericht“, wo die Toten zum Jüngsten Tag aus ihren antiken Sarkophagensteigen. Auch der große Innenraum mit seiner bemalten Balkendecke, den gestreiften Säulen, kunstvollen Kapitellen und herrlichen Glasfenstern ist reich mit Kunstschätzen ausgestattet. So auch im Querarm links die Cappelladel Corporale, in der Ugolinodi Prete 1357–64 das Wunder von des böhmischen Priesters, der an der Umwandlung des Weins in das Blut Christi zweifelte. Als er in einer Kirche am Bolsenasee die Messe las, tropfte Blut auf das Messtuch: der Beginn der Fronleichnamsfeste, die Papst Urban IV. einführte, als er von dem Wunder erfuhr. Im Altar wird das Tuch in einem 1,40 m hohen, äußerst kostbaren Reliquienschrein (14.Jh.) aufbewahrt. Ein Marmortabernakel von Nicolò da Siena und Andrea Orcagna (1358) und die große „Schutzmantelmadonna“ von Lippo Memmi (1320) vervollständigen die Ausstattung. Die gegenüberliegende Cappella Nuova, auch Cappella di San Brizio genannt, wurde 1447 erst von Fra Angelico und Benozzo Gozzoli, dann 1499–1504 von Luca Signorelli freskiert. Das ungewöhnliche Thema der Darstellung, der „Antichrist“ und das „Ende der Welt“, erregte schon damals Aufsehen. In den Medaillons der Sockelzone Porträts antiker Philosophen und Dichter sowie Szenen aus Dantes „Göttlicher Komödie“. Signorellis Fresken waren für die Entwicklung der Renaissancemalerei von großer Bedeutung, denn erstmals nach der Antike wurde hier der menschliche Körper in allen Stellungen anatomisch korrekt dargestellt.
- Piazza Duomo, 05018 Orvieto
- http://www.opsm.it/
- +39 0763 341167
Carsulae
Architektonische Highlights © Geert Van Keymolen, Shutterstock
Im freigelegten römischen Municipium bei San Gemini Fonte sind Thermen, ein Teil des Forums, Zwillingstempel, Reste eines Theaters und ein Stück der gepflasterten Via Flaminia zu sehen. Anfahrt über eine steile Straße von San Gemini aus oder von Süden auf schöner Straße über Cesi. Am Wochenende ist die malerische Piazza Treffpunkt der motorisierten Jugend Ternis.
- Strada di Carsoli 8, 05100 Terni
- http://www.carsulae.site/
© Geert Van Keymolen, Shutterstock
Im freigelegten römischen Municipium bei San Gemini Fonte sind Thermen, ein Teil des Forums, Zwillingstempel, Reste eines Theaters und ein Stück der gepflasterten Via Flaminia zu sehen. Anfahrt über eine steile Straße von San Gemini aus oder von Süden auf schöner Straße über Cesi. Am Wochenende ist die malerische Piazza Treffpunkt der motorisierten Jugend Ternis.
- Strada di Carsoli 8, 05100 Terni
- http://www.carsulae.site/