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Umbrien Must Sees














Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Geographical
Touristenattraktionen
Kunstgalerien
Cascata delle Marmore
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kuss im Regen
Pack die Regenjacke ein! Die brauchst du nämlich auf dem „Balkon der Liebenden“ im Sprühregen des höchsten Wasserfalls Italiens. Schon von den Römern angelegt, stürzen die Fluten des Flusses Velino in drei Kaskaden 165 m tief; weiße, marmorähnliche Ablagerungen gaben ihm den Namen. Die Wasser, an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt, werden über mehrere Stunden am Tag freigelassen.
- Marmore
- http://www.marmorefalls.it/
- +39 0744 62982
- cascatamarmore@libero.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kuss im Regen
Pack die Regenjacke ein! Die brauchst du nämlich auf dem „Balkon der Liebenden“ im Sprühregen des höchsten Wasserfalls Italiens. Schon von den Römern angelegt, stürzen die Fluten des Flusses Velino in drei Kaskaden 165 m tief; weiße, marmorähnliche Ablagerungen gaben ihm den Namen. Die Wasser, an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt, werden über mehrere Stunden am Tag freigelassen.
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Abbazia San Pietro in Valle
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Benediktinerabtei wurde vom Langobarden-Herzog Faroald II. gegründet, der sich als Mönch in diese Waldeinsamkeit nördlich von Ferentillo zurückzog und 728 hier starb. Die heutigen Bauwerke entstanden 996–1016, der fünfgeschossige Campanile im 12.Jh. Sie betreten den Klosterhof mit zweistöckigem Kreuzgang und gelangen von dort in die Kirche. Die Langhauswände bedeckte in Freskenzyklus, der zu den bedeutendsten byzantinisch-langobardischen Wandmalereien in Italien gehört. Die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament wurden nach 14-jähriger Restaurierung wieder freigegeben. Lassen Sie sich die Themen von der freundlichen Kustodin erklären, ebenso das große Apsisfresko (14.Jh). Gepflegte Rasenflächen und Olivenhaine umgeben die Abtei, ideal zum Picknicken!
- 05034 Ferentillo
- http://www.sanpietroinvalle.com/
- +39 0744 780129
- abbazia@sanpietroinvalle.com
© MAIRDUMONT
Die Benediktinerabtei wurde vom Langobarden-Herzog Faroald II. gegründet, der sich als Mönch in diese Waldeinsamkeit nördlich von Ferentillo zurückzog und 728 hier starb. Die heutigen Bauwerke entstanden 996–1016, der fünfgeschossige Campanile im 12.Jh. Sie betreten den Klosterhof mit zweistöckigem Kreuzgang und gelangen von dort in die Kirche. Die Langhauswände bedeckte in Freskenzyklus, der zu den bedeutendsten byzantinisch-langobardischen Wandmalereien in Italien gehört. Die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament wurden nach 14-jähriger Restaurierung wieder freigegeben. Lassen Sie sich die Themen von der freundlichen Kustodin erklären, ebenso das große Apsisfresko (14.Jh). Gepflegte Rasenflächen und Olivenhaine umgeben die Abtei, ideal zum Picknicken!
- 05034 Ferentillo
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Montefalco
Geographical © Ivan Abramkin, Shutterstock
Das mittelalterliche Städtchen wird gern als Aussichtsterrasse Umbriens bezeichnet. Tatsächlich genießt man vom Hügelkamm oberhalb der Valle Umbra einen umfassenden Blick. Hinter den alten Stadtmauern verbirgt sich ein reizvoller Ortskern mit malerischen engen Gassen und vielen Weinstuben.
- 06036 Montefalco
- http://www.comune.montefalco.pg.it/
- +39 0742 6161
- comune.montefalco@postacert.umbria.it
© Ivan Abramkin, Shutterstock
Das mittelalterliche Städtchen wird gern als Aussichtsterrasse Umbriens bezeichnet. Tatsächlich genießt man vom Hügelkamm oberhalb der Valle Umbra einen umfassenden Blick. Hinter den alten Stadtmauern verbirgt sich ein reizvoller Ortskern mit malerischen engen Gassen und vielen Weinstuben.
- 06036 Montefalco
- http://www.comune.montefalco.pg.it/
- +39 0742 6161
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Orvieto
Geographical © canadastock, Shutterstock
Auf dem Plateau eines Tuffsteinfelsens 60 km südwestlich thront Orvieto (24 000 Ew.) über dem Tal des Paglia. Etrusker lebten hier schon vor 2500 Jahren, wie ihre Totenstadt Necropoli Crocefisso del Tufo am Fuß des Felsens bezeugt. Im Felsen unterhalb der Stadt tut sich eine regelrechte Unterwelt auf. Höhepunkt ist der Dom Santa Maria aus dem 14.Jh., dessen Fassade, eine elegante Mischung französischer und italienischer Gotik, ihresgleichen in Italien sucht, dazu herrliche Innenfresken. Ein feiner Speisetipp im Zentrum: Sette Consoli.
- 05018 Orvieto
© canadastock, Shutterstock
Auf dem Plateau eines Tuffsteinfelsens 60 km südwestlich thront Orvieto (24 000 Ew.) über dem Tal des Paglia. Etrusker lebten hier schon vor 2500 Jahren, wie ihre Totenstadt Necropoli Crocefisso del Tufo am Fuß des Felsens bezeugt. Im Felsen unterhalb der Stadt tut sich eine regelrechte Unterwelt auf. Höhepunkt ist der Dom Santa Maria aus dem 14.Jh., dessen Fassade, eine elegante Mischung französischer und italienischer Gotik, ihresgleichen in Italien sucht, dazu herrliche Innenfresken. Ein feiner Speisetipp im Zentrum: Sette Consoli.
- 05018 Orvieto
Burri Collection. Ex Seccatoi tobacco
TouristenattraktionenAlberto Burri (1915–95), einer der interessantesten modernen Künstler Italiens, hat seine Objekte, Collagen und Gemälde im Palazzo Albizzini untergebracht. Zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt, sind in einer großen ehemaligen Tabaktrockenhalle gut hundert weitere Gemälde und Skulpturen Burris zu sehen.
- Via Francesco Pierucci, 06012 Città di Castello
- http://www.fondazioneburri.org/
- +39 075 855 4649
Alberto Burri (1915–95), einer der interessantesten modernen Künstler Italiens, hat seine Objekte, Collagen und Gemälde im Palazzo Albizzini untergebracht. Zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt, sind in einer großen ehemaligen Tabaktrockenhalle gut hundert weitere Gemälde und Skulpturen Burris zu sehen.
- Via Francesco Pierucci, 06012 Città di Castello
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- +39 075 855 4649
Chiesa di San Francesco
Architektonische HighlightsIn der einschiffigen Kirche der Franziskaner aus dem 13.Jh. hängt die Kopie von Raffaels Vermählung Mariens (Original im Brera-Museum in Mailand).
- Via Albizzini 20, 06012 Città di Castello
- http://www.cittadicastelloturismo.it/
- +39 075 852 2387
In der einschiffigen Kirche der Franziskaner aus dem 13.Jh. hängt die Kopie von Raffaels Vermählung Mariens (Original im Brera-Museum in Mailand).
- Via Albizzini 20, 06012 Città di Castello
- http://www.cittadicastelloturismo.it/
- +39 075 852 2387
Bevagna
Geographical © Alexander Ingerman, Shutterstock
Ein Ort (4800 Ew.), 9 km südwestlich von Foligno, in dem das Mittelalter und Spuren des einstigen Römerstützpunktes Mevania an der alten Via Flaminia noch gegenwärtig sind. Bevagna wird von einer mittelalterliche nMauer mit sechs Toren umschlossen. Gleich am Anfang des Corso sind die Reste eines römischen Theaters (2.Jh.) und in die Kirche Madonna della Neve Teile eines antiken Tempels einbezogen. Die Thermen (2.Jh. v. Chr.) wurden von Wohnhäusern überbaut; erst vor einigen Jahren legte man ein Mosaik mit Meerestieren frei. Die höchste Stelle des Ortes wurde von einem Tempel gekrönt – heute erhebt sich dort die Kirche San Francesco (13./18.Jh.) mit einer Majolikakuppel im Innern.
- 06031 Bevagna
© Alexander Ingerman, Shutterstock
Ein Ort (4800 Ew.), 9 km südwestlich von Foligno, in dem das Mittelalter und Spuren des einstigen Römerstützpunktes Mevania an der alten Via Flaminia noch gegenwärtig sind. Bevagna wird von einer mittelalterliche nMauer mit sechs Toren umschlossen. Gleich am Anfang des Corso sind die Reste eines römischen Theaters (2.Jh.) und in die Kirche Madonna della Neve Teile eines antiken Tempels einbezogen. Die Thermen (2.Jh. v. Chr.) wurden von Wohnhäusern überbaut; erst vor einigen Jahren legte man ein Mosaik mit Meerestieren frei. Die höchste Stelle des Ortes wurde von einem Tempel gekrönt – heute erhebt sich dort die Kirche San Francesco (13./18.Jh.) mit einer Majolikakuppel im Innern.
- 06031 Bevagna
Corso Vannucci
Touristenattraktionen © Lorenzooooo, Shutterstock
Ursprünglich lag die Stadt auf zwei benachbarten Hügeln, dem Colle Landone und dem Colle del Sole; die Senke zwischen beiden wurde im Lauf der Zeit aufgefüllt, auf ihr verläuft heute die Hauptstraße, der berühmte Corso Vannucci, Mittelpunkt und Flaniermeile der Provinzmetropole.
- Corso Vannucci, Perugia
© Lorenzooooo, Shutterstock
Ursprünglich lag die Stadt auf zwei benachbarten Hügeln, dem Colle Landone und dem Colle del Sole; die Senke zwischen beiden wurde im Lauf der Zeit aufgefüllt, auf ihr verläuft heute die Hauptstraße, der berühmte Corso Vannucci, Mittelpunkt und Flaniermeile der Provinzmetropole.
- Corso Vannucci, Perugia
Galleria Nazionale dell'Umbria
KunstgalerienDie 1887 gegründete Pinakothek ist in den obersten Stockwerken des Palazzo dei Priori untergebracht. Nach den Erdbebenschäden sind 2002 sämtliche Säle in Neuaufstellung wiedereröffnet worden. Neu dazugekommen ist eine Abteilung mit moderner Kunst. Ansonsten werden hier Meisterwerke von Pinturicchio, Perugino und Duccio di Buoninsegna neben anderen bedeutenden Werken der Umbrischen Schule des 14.und15.Jhs. präsentiert. Restauriert sind auch die Deckenfresken (ca. 1454) in der ehemaligen Capella dei Priori von Benedetto Bonfigli, die Szenen aus dem Leben des hl. Ludwig von Toulouse sowie des Stadtpatrons Sant’Ercolano darstellen.
- Corso Pietro Vannucci, 06123 Perugia
- https://gallerianazionaledellumbria.it/
- +39 075 5866 8436
Die 1887 gegründete Pinakothek ist in den obersten Stockwerken des Palazzo dei Priori untergebracht. Nach den Erdbebenschäden sind 2002 sämtliche Säle in Neuaufstellung wiedereröffnet worden. Neu dazugekommen ist eine Abteilung mit moderner Kunst. Ansonsten werden hier Meisterwerke von Pinturicchio, Perugino und Duccio di Buoninsegna neben anderen bedeutenden Werken der Umbrischen Schule des 14.und15.Jhs. präsentiert. Restauriert sind auch die Deckenfresken (ca. 1454) in der ehemaligen Capella dei Priori von Benedetto Bonfigli, die Szenen aus dem Leben des hl. Ludwig von Toulouse sowie des Stadtpatrons Sant’Ercolano darstellen.
- Corso Pietro Vannucci, 06123 Perugia
- https://gallerianazionaledellumbria.it/
- +39 075 5866 8436
Isola Maggiore
Landschaftliche Highlights © Cris Foto, Shutterstock
Auf der Isola Maggiore leben weniger als 100 Menschen, darunter die Fischer des Sees.
- 06069 Isola Maggiore
© Cris Foto, Shutterstock
Auf der Isola Maggiore leben weniger als 100 Menschen, darunter die Fischer des Sees.
- 06069 Isola Maggiore
Piano Grande
Landschaftliche Highlights © Henk Vrieselaar, Shutterstock
Eine grandiose Ebene in 1450 m Höhe befindet sich im Osten von Norcia. Hier sind Wanderer und Drachenflieger unter sich. Am nördlichen Ende der Hochebene liegt Castelluccio, eines der höchst gelegenen Dörfer Italiens. Unterkunft und gute Küche findest du im Albergo-Ristorante Sibilla.
- Norcia
© Henk Vrieselaar, Shutterstock
Eine grandiose Ebene in 1450 m Höhe befindet sich im Osten von Norcia. Hier sind Wanderer und Drachenflieger unter sich. Am nördlichen Ende der Hochebene liegt Castelluccio, eines der höchst gelegenen Dörfer Italiens. Unterkunft und gute Küche findest du im Albergo-Ristorante Sibilla.
- Norcia
Ponte d’Augusto
Architektonische Highlights © Eder, Shutterstock
Um 31 v. Chr.–14 n. Chr. wurde unter Kaiser Augustus die mächtige Brücke aus Travertinblöcken errichtet. In drei oder vier Bögen überspannte sie, Teil der Via Tiberina, in 160 m Länge und 30 m Höhe das Tal der Nera – ein Bogen blieb davon erhalten und wurde zum Wahrzeichen von Narni.
- Via Tre Ponti, 05035 Narni
- http://www.pontedaugusto.it/
© Eder, Shutterstock
Um 31 v. Chr.–14 n. Chr. wurde unter Kaiser Augustus die mächtige Brücke aus Travertinblöcken errichtet. In drei oder vier Bögen überspannte sie, Teil der Via Tiberina, in 160 m Länge und 30 m Höhe das Tal der Nera – ein Bogen blieb davon erhalten und wurde zum Wahrzeichen von Narni.
- Via Tre Ponti, 05035 Narni
- http://www.pontedaugusto.it/
Todi
Geographical © Anthony Ricci, Shutterstock
Das Städtchen (16500 Ew.) liegt auf einer steil zum Tibertal abfallenden Hügelkuppe. Ursprünglich vermutlich eine umbrische Siedlung, doch der Name Tutere und mehrere Funde lassen die Vermutung zu, dass das Gebiet bald unter etruskischen Einfluss kam.
- 06059 Todi
© Anthony Ricci, Shutterstock
Das Städtchen (16500 Ew.) liegt auf einer steil zum Tibertal abfallenden Hügelkuppe. Ursprünglich vermutlich eine umbrische Siedlung, doch der Name Tutere und mehrere Funde lassen die Vermutung zu, dass das Gebiet bald unter etruskischen Einfluss kam.
- 06059 Todi
Duomo di Orvieto
Architektonische Highlights © Croci Cascino, Shutterstock
© Croci Cascino, Shutterstock
Der Dom von Orvieto, begonnen 1288, gilt als einer der prachtvollsten Italiens. Seine imposante Größe, die schwarzweißen Streifen (Basalt und Tuffstein), die herrliche Fassade und die Fresken Luca Signorellis rechtfertigen dieses Urteil. Die Fassade entwarf Lorenzo Maitani mithilfe von Arnolfo di Cambio und AndreaPisano; Orcagna meißelte die Rose (1366). Viele der Mosaiken wurden erst im 16.Jh. angebracht und seitdem mehrmals erneuert, die älteste Darstellung ist „Mariä Geburt“ über dem rechten Seitenportal. Die Marmorgruppe „Maria mit Kind“ über dem schönen Mittelportal schuf 1347 Andrea Pisano, die Portaltüren aus Bronze erst 1970 Emilio Greco. Besondere Beachtung verdienen die Marmorreliefs der Sockelzone. Sie zählen zu den bedeutendsten mittelalterlichen Plastiken Italiens, Lorenzo Maitani skulptierte sie mit seinen Gehilfen 1320–30.Eindrucksvoll sind diese Szenen aus dem Altenund Neuen Testament, darunter das „Weltgericht“, wo die Toten zum Jüngsten Tag aus ihren antiken Sarkophagensteigen. Auch der große Innenraum mit seiner bemalten Balkendecke, den gestreiften Säulen, kunstvollen Kapitellen und herrlichen Glasfenstern ist reich mit Kunstschätzen ausgestattet. So auch im Querarm links die Cappelladel Corporale, in der Ugolinodi Prete 1357–64 das Wunder von des böhmischen Priesters, der an der Umwandlung des Weins in das Blut Christi zweifelte. Als er in einer Kirche am Bolsenasee die Messe las, tropfte Blut auf das Messtuch: der Beginn der Fronleichnamsfeste, die Papst Urban IV. einführte, als er von dem Wunder erfuhr. Im Altar wird das Tuch in einem 1,40 m hohen, äußerst kostbaren Reliquienschrein (14.Jh.) aufbewahrt. Ein Marmortabernakel von Nicolò da Siena und Andrea Orcagna (1358) und die große „Schutzmantelmadonna“ von Lippo Memmi (1320) vervollständigen die Ausstattung. Die gegenüberliegende Cappella Nuova, auch Cappella di San Brizio genannt, wurde 1447 erst von Fra Angelico und Benozzo Gozzoli, dann 1499–1504 von Luca Signorelli freskiert. Das ungewöhnliche Thema der Darstellung, der „Antichrist“ und das „Ende der Welt“, erregte schon damals Aufsehen. In den Medaillons der Sockelzone Porträts antiker Philosophen und Dichter sowie Szenen aus Dantes „Göttlicher Komödie“. Signorellis Fresken waren für die Entwicklung der Renaissancemalerei von großer Bedeutung, denn erstmals nach der Antike wurde hier der menschliche Körper in allen Stellungen anatomisch korrekt dargestellt.
- Piazza Duomo, 05018 Orvieto
- http://www.duomodiorvieto.it/
- +39 0763 342477
© Croci Cascino, Shutterstock
© Croci Cascino, Shutterstock
Der Dom von Orvieto, begonnen 1288, gilt als einer der prachtvollsten Italiens. Seine imposante Größe, die schwarzweißen Streifen (Basalt und Tuffstein), die herrliche Fassade und die Fresken Luca Signorellis rechtfertigen dieses Urteil. Die Fassade entwarf Lorenzo Maitani mithilfe von Arnolfo di Cambio und AndreaPisano; Orcagna meißelte die Rose (1366). Viele der Mosaiken wurden erst im 16.Jh. angebracht und seitdem mehrmals erneuert, die älteste Darstellung ist „Mariä Geburt“ über dem rechten Seitenportal. Die Marmorgruppe „Maria mit Kind“ über dem schönen Mittelportal schuf 1347 Andrea Pisano, die Portaltüren aus Bronze erst 1970 Emilio Greco. Besondere Beachtung verdienen die Marmorreliefs der Sockelzone. Sie zählen zu den bedeutendsten mittelalterlichen Plastiken Italiens, Lorenzo Maitani skulptierte sie mit seinen Gehilfen 1320–30.Eindrucksvoll sind diese Szenen aus dem Altenund Neuen Testament, darunter das „Weltgericht“, wo die Toten zum Jüngsten Tag aus ihren antiken Sarkophagensteigen. Auch der große Innenraum mit seiner bemalten Balkendecke, den gestreiften Säulen, kunstvollen Kapitellen und herrlichen Glasfenstern ist reich mit Kunstschätzen ausgestattet. So auch im Querarm links die Cappelladel Corporale, in der Ugolinodi Prete 1357–64 das Wunder von des böhmischen Priesters, der an der Umwandlung des Weins in das Blut Christi zweifelte. Als er in einer Kirche am Bolsenasee die Messe las, tropfte Blut auf das Messtuch: der Beginn der Fronleichnamsfeste, die Papst Urban IV. einführte, als er von dem Wunder erfuhr. Im Altar wird das Tuch in einem 1,40 m hohen, äußerst kostbaren Reliquienschrein (14.Jh.) aufbewahrt. Ein Marmortabernakel von Nicolò da Siena und Andrea Orcagna (1358) und die große „Schutzmantelmadonna“ von Lippo Memmi (1320) vervollständigen die Ausstattung. Die gegenüberliegende Cappella Nuova, auch Cappella di San Brizio genannt, wurde 1447 erst von Fra Angelico und Benozzo Gozzoli, dann 1499–1504 von Luca Signorelli freskiert. Das ungewöhnliche Thema der Darstellung, der „Antichrist“ und das „Ende der Welt“, erregte schon damals Aufsehen. In den Medaillons der Sockelzone Porträts antiker Philosophen und Dichter sowie Szenen aus Dantes „Göttlicher Komödie“. Signorellis Fresken waren für die Entwicklung der Renaissancemalerei von großer Bedeutung, denn erstmals nach der Antike wurde hier der menschliche Körper in allen Stellungen anatomisch korrekt dargestellt.
- Piazza Duomo, 05018 Orvieto
- http://www.duomodiorvieto.it/
- +39 0763 342477
Piazza del Duomo
Touristenattraktionen © Stefano Geminiani, Shutterstock
Wenn du von der Via Fontesecca die rampenartig angelegten Stufen zur Piazza del Duomo hinabschreitest, bildet der Dom mit der dahinter aufragenden Rocca und den grünen Hügeln des Umlands eine einzigartige Kulisse – vor der alljährlich 6000 Besucher des Festival dei Due Mondi dem Abschlusskonzert lauschen.
- Piazza del Duomo, 06049 Spoleto
© Stefano Geminiani, Shutterstock
Wenn du von der Via Fontesecca die rampenartig angelegten Stufen zur Piazza del Duomo hinabschreitest, bildet der Dom mit der dahinter aufragenden Rocca und den grünen Hügeln des Umlands eine einzigartige Kulisse – vor der alljährlich 6000 Besucher des Festival dei Due Mondi dem Abschlusskonzert lauschen.
- Piazza del Duomo, 06049 Spoleto
Tempietto del Clitunno
Architektonische Highlights © Stefano_Valeri, Shutterstock
25 km entfernt von Spoleto, ca. 600 m nördlich der berühmten Quellen, steht der Tempietto del Clitunno, ein architektonisches Kleinod, dessen Front von einem heidnischen Heiligtum stammt und unter dem Namen San Salvatore christianisiert wurde. Die Datierung des kleinenTempels schwankt zwischen dem 4./5.Jh. und dem 8./9.Jh..
- Strada Statale Flaminia, 06042 Pissignano
- http://www.tempiettodelclitunno.com/
© Stefano_Valeri, Shutterstock
25 km entfernt von Spoleto, ca. 600 m nördlich der berühmten Quellen, steht der Tempietto del Clitunno, ein architektonisches Kleinod, dessen Front von einem heidnischen Heiligtum stammt und unter dem Namen San Salvatore christianisiert wurde. Die Datierung des kleinenTempels schwankt zwischen dem 4./5.Jh. und dem 8./9.Jh..
- Strada Statale Flaminia, 06042 Pissignano
- http://www.tempiettodelclitunno.com/
Carsulae
Architektonische Highlights © Geert Van Keymolen, Shutterstock
Im freigelegten römischen Municipium bei San Gemini Fonte sind Thermen, ein Teil des Forums, Zwillingstempel, Reste eines Theaters und ein Stück der gepflasterten Via Flaminia zu sehen. Anfahrt über eine steile Straße von San Gemini aus oder von Süden auf schöner Straße über Cesi. Am Wochenende ist die malerische Piazza Treffpunkt der motorisierten Jugend Ternis.
- Strada di Carsoli 8, 05100 Terni
- http://www.carsulae.site/
© Geert Van Keymolen, Shutterstock
Im freigelegten römischen Municipium bei San Gemini Fonte sind Thermen, ein Teil des Forums, Zwillingstempel, Reste eines Theaters und ein Stück der gepflasterten Via Flaminia zu sehen. Anfahrt über eine steile Straße von San Gemini aus oder von Süden auf schöner Straße über Cesi. Am Wochenende ist die malerische Piazza Treffpunkt der motorisierten Jugend Ternis.
- Strada di Carsoli 8, 05100 Terni
- http://www.carsulae.site/