Umbrien Must Sees

Cascata delle Marmore
Landschaftliche Highlights
Marmore
Cascata delle Marmore
Abbazia San Pietro in Valle
Architektonische Highlights
Ferentillo
Abbazia San Pietro in Valle
Montefalco
Geographical
Montefalco
Orvieto
Geographical
Orvieto
Burri Collection. Ex Seccatoi tobacco
Touristenattraktionen
Città di Castello
Chiesa di San Francesco
Architektonische Highlights
Città di Castello
Bevagna
Geographical
Bevagna
Corso Vannucci
Touristenattraktionen
Perugia
Galleria Nazionale dell'Umbria
Kunstgalerien
Perugia
Isola Maggiore
Landschaftliche Highlights
Isola Maggiore
Piano Grande
Landschaftliche Highlights
Norcia
Ponte d’Augusto
Architektonische Highlights
Narni
Todi
Geographical
Todi
Duomo di Orvieto
Architektonische Highlights
Orvieto
Piazza del Duomo
Touristenattraktionen
Spoleto
Tempietto del Clitunno
Architektonische Highlights
Pissignano
Carsulae
Architektonische Highlights
Terni

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Kunstgalerien


  • Cascata delle Marmore

    Landschaftliche Highlights
    • Cascata delle Marmore© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kuss im Regen

    Pack die Regenjacke ein! Die brauchst du nämlich auf dem „Balkon der Liebenden“ im Sprühregen des höchsten Wasserfalls Italiens. Schon von den Römern angelegt, stürzen die Fluten des Flusses Velino in drei Kaskaden 165 m tief; weiße, marmorähnliche Ablagerungen gaben ihm den Namen. Die Wasser, an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt, werden über mehrere Stunden am Tag freigelassen.

    • Cascata delle Marmore© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kuss im Regen

    Pack die Regenjacke ein! Die brauchst du nämlich auf dem „Balkon der Liebenden“ im Sprühregen des höchsten Wasserfalls Italiens. Schon von den Römern angelegt, stürzen die Fluten des Flusses Velino in drei Kaskaden 165 m tief; weiße, marmorähnliche Ablagerungen gaben ihm den Namen. Die Wasser, an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt, werden über mehrere Stunden am Tag freigelassen.


  • Abbazia San Pietro in Valle

    Architektonische Highlights
    • Abbazia San Pietro in Valle© MAIRDUMONT

    Die Benediktinerabtei wurde vom Langobarden-Herzog Faroald II. gegründet, der sich als Mönch in diese Waldeinsamkeit nördlich von Ferentillo zurückzog und 728 hier starb. Die heutigen Bauwerke entstanden 996–1016, der fünfgeschossige Campanile im 12.Jh. Sie betreten den Klosterhof mit zweistöckigem Kreuzgang und gelangen von dort in die Kirche. Die Langhauswände bedeckte in Freskenzyklus, der zu den bedeutendsten byzantinisch-langobardischen Wandmalereien in Italien gehört. Die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament wurden nach 14-jähriger Restaurierung wieder freigegeben. Lassen Sie sich die Themen von der freundlichen Kustodin erklären, ebenso das große Apsisfresko (14.Jh). Gepflegte Rasenflächen und Olivenhaine umgeben die Abtei, ideal zum Picknicken!

    • Abbazia San Pietro in Valle© MAIRDUMONT

    Die Benediktinerabtei wurde vom Langobarden-Herzog Faroald II. gegründet, der sich als Mönch in diese Waldeinsamkeit nördlich von Ferentillo zurückzog und 728 hier starb. Die heutigen Bauwerke entstanden 996–1016, der fünfgeschossige Campanile im 12.Jh. Sie betreten den Klosterhof mit zweistöckigem Kreuzgang und gelangen von dort in die Kirche. Die Langhauswände bedeckte in Freskenzyklus, der zu den bedeutendsten byzantinisch-langobardischen Wandmalereien in Italien gehört. Die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament wurden nach 14-jähriger Restaurierung wieder freigegeben. Lassen Sie sich die Themen von der freundlichen Kustodin erklären, ebenso das große Apsisfresko (14.Jh). Gepflegte Rasenflächen und Olivenhaine umgeben die Abtei, ideal zum Picknicken!


  • Montefalco

    Geographical
    • © Ivan Abramkin, Shutterstock

    Das mittelalterliche Städtchen wird gern als Aussichtsterrasse Umbriens bezeichnet. Tatsächlich genießt man vom Hügelkamm oberhalb der Valle Umbra einen umfassenden Blick. Hinter den alten Stadtmauern verbirgt sich ein reizvoller Ortskern mit malerischen engen Gassen und vielen Weinstuben.

    • © Ivan Abramkin, Shutterstock

    Das mittelalterliche Städtchen wird gern als Aussichtsterrasse Umbriens bezeichnet. Tatsächlich genießt man vom Hügelkamm oberhalb der Valle Umbra einen umfassenden Blick. Hinter den alten Stadtmauern verbirgt sich ein reizvoller Ortskern mit malerischen engen Gassen und vielen Weinstuben.


  • Orvieto

    Geographical
    • © canadastock, Shutterstock

    Auf dem Plateau eines Tuffsteinfel­sens 60 km südwestlich thront Orvieto (24 000 Ew.) über dem Tal des Paglia. Etrusker lebten hier schon vor 2500 Jah­ren, wie ihre Totenstadt Necropoli Crocefisso del Tufo am Fuß des Felsens bezeugt. Im Felsen unterhalb der Stadt tut sich eine regelrechte Unterwelt auf. Höhepunkt ist der Dom Santa Maria aus dem 14.Jh., dessen Fassade, eine elegante Mischung französischer und italienischer Gotik, ihresgleichen in Italien sucht, dazu herrliche Innenfres­ken. Ein feiner Speisetipp im Zentrum: Sette Consoli.

    • 05018 Orvieto
    • © canadastock, Shutterstock

    Auf dem Plateau eines Tuffsteinfel­sens 60 km südwestlich thront Orvieto (24 000 Ew.) über dem Tal des Paglia. Etrusker lebten hier schon vor 2500 Jah­ren, wie ihre Totenstadt Necropoli Crocefisso del Tufo am Fuß des Felsens bezeugt. Im Felsen unterhalb der Stadt tut sich eine regelrechte Unterwelt auf. Höhepunkt ist der Dom Santa Maria aus dem 14.Jh., dessen Fassade, eine elegante Mischung französischer und italienischer Gotik, ihresgleichen in Italien sucht, dazu herrliche Innenfres­ken. Ein feiner Speisetipp im Zentrum: Sette Consoli.

    • 05018 Orvieto

  • Burri Collection. Ex Seccatoi tobacco

    Touristenattraktionen

    Alberto Burri (1915–95), einer der interessantesten modernen Künstler Italiens, hat seine Objekte, Collagen und Gemälde im Palazzo Albizzini untergebracht. Zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt, sind in einer großen ehemaligen Tabaktrockenhalle gut hundert weitere Gemälde und Skulpturen Burris zu sehen.

    Alberto Burri (1915–95), einer der interessantesten modernen Künstler Italiens, hat seine Objekte, Collagen und Gemälde im Palazzo Albizzini untergebracht. Zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt, sind in einer großen ehemaligen Tabaktrockenhalle gut hundert weitere Gemälde und Skulpturen Burris zu sehen.


  • Chiesa di San Francesco

    Architektonische Highlights

    In der einschiffigen Kirche der Franziskaner aus dem 13.Jh. hängt die Kopie von Raffaels Vermählung Mariens (Original im Brera-Museum in Mailand).

    In der einschiffigen Kirche der Franziskaner aus dem 13.Jh. hängt die Kopie von Raffaels Vermählung Mariens (Original im Brera-Museum in Mailand).


  • Bevagna

    Geographical
    • © Alexander Ingerman, Shutterstock

    Ein Ort (4800 Ew.), 9 km südwestlich von Foligno, in dem das Mittelalter und Spuren des einstigen Römerstützpunktes Mevania an der alten Via Flaminia noch gegenwärtig sind. Bevagna wird von einer mittelalterliche nMauer mit sechs Toren umschlossen. Gleich am Anfang des Corso sind die Reste eines römischen Theaters (2.Jh.) und in die Kirche Madonna della Neve Teile eines antiken Tempels einbezogen. Die Thermen (2.Jh. v. Chr.) wurden von Wohnhäusern überbaut; erst vor einigen Jahren legte man ein Mosaik mit Meerestieren frei. Die höchste Stelle des Ortes wurde von einem Tempel gekrönt – heute erhebt sich dort die Kirche San Francesco (13./18.Jh.) mit einer Majolikakuppel im Innern.

    • 06031 Bevagna
    • © Alexander Ingerman, Shutterstock

    Ein Ort (4800 Ew.), 9 km südwestlich von Foligno, in dem das Mittelalter und Spuren des einstigen Römerstützpunktes Mevania an der alten Via Flaminia noch gegenwärtig sind. Bevagna wird von einer mittelalterliche nMauer mit sechs Toren umschlossen. Gleich am Anfang des Corso sind die Reste eines römischen Theaters (2.Jh.) und in die Kirche Madonna della Neve Teile eines antiken Tempels einbezogen. Die Thermen (2.Jh. v. Chr.) wurden von Wohnhäusern überbaut; erst vor einigen Jahren legte man ein Mosaik mit Meerestieren frei. Die höchste Stelle des Ortes wurde von einem Tempel gekrönt – heute erhebt sich dort die Kirche San Francesco (13./18.Jh.) mit einer Majolikakuppel im Innern.

    • 06031 Bevagna

  • Corso Vannucci

    Touristenattraktionen
    • © Lorenzooooo, Shutterstock

    Ursprünglich lag die Stadt auf zwei benachbarten Hügeln, dem Colle Landone und dem Colle del Sole; die Senke zwischen beiden wurde im Lauf der Zeit aufgefüllt, auf ihr verläuft heute die Hauptstraße, der berühmte Corso Vannucci, Mittelpunkt und Flaniermeile der Provinzmetropole.

    • Corso Vannucci, Perugia
    • © Lorenzooooo, Shutterstock

    Ursprünglich lag die Stadt auf zwei benachbarten Hügeln, dem Colle Landone und dem Colle del Sole; die Senke zwischen beiden wurde im Lauf der Zeit aufgefüllt, auf ihr verläuft heute die Hauptstraße, der berühmte Corso Vannucci, Mittelpunkt und Flaniermeile der Provinzmetropole.

    • Corso Vannucci, Perugia

  • Galleria Nazionale dell'Umbria

    Kunstgalerien

    Die 1887 gegründete Pinakothek ist in den obersten Stockwerken des Palazzo dei Priori untergebracht. Nach den Erdbebenschäden sind 2002 sämtliche Säle in Neuaufstellung wiedereröffnet worden. Neu dazugekommen ist eine Abteilung mit moderner Kunst. Ansonsten werden hier Meisterwerke von Pinturicchio, Perugino und Duccio di Buoninsegna neben anderen bedeutenden Werken der Umbrischen Schule des 14.und15.Jhs. präsentiert. Restauriert sind auch die Deckenfresken (ca. 1454) in der ehemaligen Capella dei Priori von Benedetto Bonfigli, die Szenen aus dem Leben des hl. Ludwig von Toulouse sowie des Stadtpatrons Sant’Ercolano darstellen.

    Die 1887 gegründete Pinakothek ist in den obersten Stockwerken des Palazzo dei Priori untergebracht. Nach den Erdbebenschäden sind 2002 sämtliche Säle in Neuaufstellung wiedereröffnet worden. Neu dazugekommen ist eine Abteilung mit moderner Kunst. Ansonsten werden hier Meisterwerke von Pinturicchio, Perugino und Duccio di Buoninsegna neben anderen bedeutenden Werken der Umbrischen Schule des 14.und15.Jhs. präsentiert. Restauriert sind auch die Deckenfresken (ca. 1454) in der ehemaligen Capella dei Priori von Benedetto Bonfigli, die Szenen aus dem Leben des hl. Ludwig von Toulouse sowie des Stadtpatrons Sant’Ercolano darstellen.


  • Isola Maggiore

    Landschaftliche Highlights
    • © Cris Foto, Shutterstock

    Auf der Isola Maggiore leben weniger als 100 Menschen, darunter die Fischer des Sees.

    • 06069 Isola Maggiore
    • © Cris Foto, Shutterstock

    Auf der Isola Maggiore leben weniger als 100 Menschen, darunter die Fischer des Sees.

    • 06069 Isola Maggiore

  • Piano Grande

    Landschaftliche Highlights
    • © Henk Vrieselaar, Shutterstock

    Eine grandiose Ebene in 1450 m Höhe befindet sich im Osten von Norcia. Hier sind Wanderer und Drachenflieger unter sich. Am nördlichen Ende der Hochebene liegt Castelluccio, eines der höchst gelegenen Dörfer Italiens. Unterkunft und gute Küche findest du im Albergo-Ristorante Sibilla.

    • Norcia
    • © Henk Vrieselaar, Shutterstock

    Eine grandiose Ebene in 1450 m Höhe befindet sich im Osten von Norcia. Hier sind Wanderer und Drachenflieger unter sich. Am nördlichen Ende der Hochebene liegt Castelluccio, eines der höchst gelegenen Dörfer Italiens. Unterkunft und gute Küche findest du im Albergo-Ristorante Sibilla.

    • Norcia

  • Ponte d’Augusto

    Architektonische Highlights
    • © Eder, Shutterstock

    Um 31 v. Chr.–14 n. Chr. wurde unter Kaiser Augustus die mächtige Brücke aus Travertinblöcken errichtet. In drei oder vier Bögen überspannte sie, Teil der Via Tiberina, in 160 m Länge und 30 m Höhe das Tal der Nera – ein Bogen blieb davon erhalten und wurde zum Wahrzeichen von Narni.

    • © Eder, Shutterstock

    Um 31 v. Chr.–14 n. Chr. wurde unter Kaiser Augustus die mächtige Brücke aus Travertinblöcken errichtet. In drei oder vier Bögen überspannte sie, Teil der Via Tiberina, in 160 m Länge und 30 m Höhe das Tal der Nera – ein Bogen blieb davon erhalten und wurde zum Wahrzeichen von Narni.


  • Todi

    Geographical
    • © Anthony Ricci, Shutterstock

    Das Städtchen (16500 Ew.) liegt auf einer steil zum Tibertal abfallenden Hügelkuppe. Ursprünglich vermutlich eine umbrische Siedlung, doch der Name Tutere und mehrere Funde lassen die Vermutung zu, dass das Gebiet bald unter etruskischen Einfluss kam.

    • 06059 Todi
    • © Anthony Ricci, Shutterstock

    Das Städtchen (16500 Ew.) liegt auf einer steil zum Tibertal abfallenden Hügelkuppe. Ursprünglich vermutlich eine umbrische Siedlung, doch der Name Tutere und mehrere Funde lassen die Vermutung zu, dass das Gebiet bald unter etruskischen Einfluss kam.

    • 06059 Todi

  • Duomo di Orvieto

    Architektonische Highlights
    • © Croci Cascino, Shutterstock
    • © Croci Cascino, Shutterstock

    Der Dom von Orvieto, begonnen 1288, gilt als einer der prachtvollsten Italiens. Seine imposante Größe, die schwarzweißen Streifen (Basalt und Tuffstein), die herrliche Fassade und die Fresken Luca Signorellis rechtfertigen dieses Urteil. Die Fassade entwarf Lorenzo Maitani mithilfe von Arnolfo di Cambio und AndreaPisano; Orcagna meißelte die Rose (1366). Viele der Mosaiken wurden erst im 16.Jh. angebracht und seitdem mehrmals erneuert, die älteste Darstellung ist „Mariä Geburt“ über dem rechten Seitenportal. Die Marmorgruppe „Maria mit Kind“ über dem schönen Mittelportal schuf 1347 Andrea Pisano, die Portaltüren aus Bronze erst 1970 Emilio Greco. Besondere Beachtung verdienen die Marmorreliefs der Sockelzone. Sie zählen zu den bedeutendsten mittelalterlichen Plastiken Italiens, Lorenzo Maitani skulptierte sie mit seinen Gehilfen 1320–30.Eindrucksvoll sind diese Szenen aus dem Altenund Neuen Testament, darunter das „Weltgericht“, wo die Toten zum Jüngsten Tag aus ihren antiken Sarkophagensteigen. Auch der große Innenraum mit seiner bemalten Balkendecke, den gestreiften Säulen, kunstvollen Kapitellen und herrlichen Glasfenstern ist reich mit Kunstschätzen ausgestattet. So auch im Querarm links die Cappelladel Corporale, in der Ugolinodi Prete 1357–64 das Wunder von des böhmischen Priesters, der an der Umwandlung des Weins in das Blut Christi zweifelte. Als er in einer Kirche am Bolsenasee die Messe las, tropfte Blut auf das Messtuch: der Beginn der Fronleichnamsfeste, die Papst Urban IV. einführte, als er von dem Wunder erfuhr. Im Altar wird das Tuch in einem 1,40 m hohen, äußerst kostbaren Reliquienschrein (14.Jh.) aufbewahrt. Ein Marmortabernakel von Nicolò da Siena und Andrea Orcagna (1358) und die große „Schutzmantelmadonna“ von Lippo Memmi (1320) vervollständigen die Ausstattung. Die gegenüberliegende Cappella Nuova, auch Cappella di San Brizio genannt, wurde 1447 erst von Fra Angelico und Benozzo Gozzoli, dann 1499–1504 von Luca Signorelli freskiert. Das ungewöhnliche Thema der Darstellung, der „Antichrist“ und das „Ende der Welt“, erregte schon damals Aufsehen. In den Medaillons der Sockelzone Porträts antiker Philosophen und Dichter sowie Szenen aus Dantes „Göttlicher Komödie“. Signorellis Fresken waren für die Entwicklung der Renaissancemalerei von großer Bedeutung, denn erstmals nach der Antike wurde hier der menschliche Körper in allen Stellungen anatomisch korrekt dargestellt.

    • © Croci Cascino, Shutterstock
    • © Croci Cascino, Shutterstock

    Der Dom von Orvieto, begonnen 1288, gilt als einer der prachtvollsten Italiens. Seine imposante Größe, die schwarzweißen Streifen (Basalt und Tuffstein), die herrliche Fassade und die Fresken Luca Signorellis rechtfertigen dieses Urteil. Die Fassade entwarf Lorenzo Maitani mithilfe von Arnolfo di Cambio und AndreaPisano; Orcagna meißelte die Rose (1366). Viele der Mosaiken wurden erst im 16.Jh. angebracht und seitdem mehrmals erneuert, die älteste Darstellung ist „Mariä Geburt“ über dem rechten Seitenportal. Die Marmorgruppe „Maria mit Kind“ über dem schönen Mittelportal schuf 1347 Andrea Pisano, die Portaltüren aus Bronze erst 1970 Emilio Greco. Besondere Beachtung verdienen die Marmorreliefs der Sockelzone. Sie zählen zu den bedeutendsten mittelalterlichen Plastiken Italiens, Lorenzo Maitani skulptierte sie mit seinen Gehilfen 1320–30.Eindrucksvoll sind diese Szenen aus dem Altenund Neuen Testament, darunter das „Weltgericht“, wo die Toten zum Jüngsten Tag aus ihren antiken Sarkophagensteigen. Auch der große Innenraum mit seiner bemalten Balkendecke, den gestreiften Säulen, kunstvollen Kapitellen und herrlichen Glasfenstern ist reich mit Kunstschätzen ausgestattet. So auch im Querarm links die Cappelladel Corporale, in der Ugolinodi Prete 1357–64 das Wunder von des böhmischen Priesters, der an der Umwandlung des Weins in das Blut Christi zweifelte. Als er in einer Kirche am Bolsenasee die Messe las, tropfte Blut auf das Messtuch: der Beginn der Fronleichnamsfeste, die Papst Urban IV. einführte, als er von dem Wunder erfuhr. Im Altar wird das Tuch in einem 1,40 m hohen, äußerst kostbaren Reliquienschrein (14.Jh.) aufbewahrt. Ein Marmortabernakel von Nicolò da Siena und Andrea Orcagna (1358) und die große „Schutzmantelmadonna“ von Lippo Memmi (1320) vervollständigen die Ausstattung. Die gegenüberliegende Cappella Nuova, auch Cappella di San Brizio genannt, wurde 1447 erst von Fra Angelico und Benozzo Gozzoli, dann 1499–1504 von Luca Signorelli freskiert. Das ungewöhnliche Thema der Darstellung, der „Antichrist“ und das „Ende der Welt“, erregte schon damals Aufsehen. In den Medaillons der Sockelzone Porträts antiker Philosophen und Dichter sowie Szenen aus Dantes „Göttlicher Komödie“. Signorellis Fresken waren für die Entwicklung der Renaissancemalerei von großer Bedeutung, denn erstmals nach der Antike wurde hier der menschliche Körper in allen Stellungen anatomisch korrekt dargestellt.


  • Piazza del Duomo

    Touristenattraktionen
    • © Stefano Geminiani, Shutterstock

    Wenn du von der Via Fontesecca die rampenartig angelegten Stufen zur Piazza del Duomo hinabschreitest, bildet der Dom mit der dahinter aufragenden Rocca und den grünen Hügeln des Umlands eine einzigartige Kulisse – vor der alljährlich 6000 Besucher des Festival dei Due Mondi dem Abschlusskonzert lauschen.

    • Piazza del Duomo, 06049 Spoleto
    • © Stefano Geminiani, Shutterstock

    Wenn du von der Via Fontesecca die rampenartig angelegten Stufen zur Piazza del Duomo hinabschreitest, bildet der Dom mit der dahinter aufragenden Rocca und den grünen Hügeln des Umlands eine einzigartige Kulisse – vor der alljährlich 6000 Besucher des Festival dei Due Mondi dem Abschlusskonzert lauschen.

    • Piazza del Duomo, 06049 Spoleto

  • Tempietto del Clitunno

    Architektonische Highlights
    • © Stefano_Valeri, Shutterstock

    25 km entfernt von Spoleto, ca. 600 m nördlich der berühmten Quellen, steht der Tempietto del Clitunno, ein architektonisches Kleinod, dessen Front von einem heidnischen Heiligtum stammt und unter dem Namen San Salvatore christianisiert wurde. Die Datierung des kleinenTempels schwankt zwischen dem 4./5.Jh. und dem 8./9.Jh..

    • © Stefano_Valeri, Shutterstock

    25 km entfernt von Spoleto, ca. 600 m nördlich der berühmten Quellen, steht der Tempietto del Clitunno, ein architektonisches Kleinod, dessen Front von einem heidnischen Heiligtum stammt und unter dem Namen San Salvatore christianisiert wurde. Die Datierung des kleinenTempels schwankt zwischen dem 4./5.Jh. und dem 8./9.Jh..


  • Carsulae

    Architektonische Highlights
    • © Geert Van Keymolen, Shutterstock

    Im freigelegten römischen Municipium bei San Gemini Fonte sind Thermen, ein Teil des Forums, Zwillingstempel, Reste eines Theaters und ein Stück der gepflasterten Via Flaminia zu sehen. Anfahrt über eine steile Straße von San Gemini aus oder von Süden auf schöner Straße über Cesi. Am Wochenende ist die malerische Piazza Treffpunkt der motorisierten Jugend Ternis.

    • © Geert Van Keymolen, Shutterstock

    Im freigelegten römischen Municipium bei San Gemini Fonte sind Thermen, ein Teil des Forums, Zwillingstempel, Reste eines Theaters und ein Stück der gepflasterten Via Flaminia zu sehen. Anfahrt über eine steile Straße von San Gemini aus oder von Süden auf schöner Straße über Cesi. Am Wochenende ist die malerische Piazza Treffpunkt der motorisierten Jugend Ternis.