© Czernowitz, Shutterstock

Reiseführer
Tschernowitz

Ist erwähnt in Reiseführer:

Die restaurierten Fassaden in der ehemaligen Herrengasse (wul. Kobyljanskoji) erstrahlen in Pastelltönen.

Das Kopfsteinpflaster ist frisch verlegt. In den Hinterhöfen wuchert Wein an rostigen Balkonen. Doch bei aller Schönheit wirkt Tschernowitz (242000 Ew.), die historische Hauptstadt der Bukowina, wie ein Bühnenbild für ein Theaterstück, das längst abgesetzt wurde. Tscherniwzi lag einmal in der Mitte Europas, im 18.und 19.Jh., als die Bukowina eine Provinz der österreichisch-ungarischen Monarchie war. Von 1918 bis Juni 1940 gehörte Tschernowitz kurz zu Rumänien. Die Juden, die etwa die Hälfte der Bevölkerung ausmachten, pflegten die deutsche Kultur‚ bis die Nationalsozialisten sie vertrieben und ermordeten. Die Geburtshäuser der berühmten Dichter Rose Ausländer (wul. Sahajdatschnoho 57) und Paul Celan (wul. Saksahanskoho 5) stehen noch. Anderes ist für immer verloren.

Tschernowitz Sehenswertes & Restaurants

Nationale Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz
Architektonische Highlights
Chernivtsi
РЕФЛЕКШН, РЕСТОРАН
Restaurants
Chernivtsi
Jewish Cemetery
Touristenattraktionen
Chernivtsi
Kalynivskyi market
Märkte und Flohmärkte
Czernowitz
Chernivets'kyy Oblasnyy Khudozhniy Muzey
Museen
Chernivtsi
Saint Nicholas Church
Architektonische Highlights
Chernivtsi
Sadhora
Geographical
Sadhora
Chernivtsi
Architektonische Highlights
Chernivtsi
Teatral'na Square
Touristenattraktionen
Chernivtsi
Zentralplatz
Touristenattraktionen
Chernivtsi
SteakHouse
Restaurants
Tschernowitz

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Märkte und Flohmärkte

    Museen

    Geographical


  • Nationale Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz

    Architektonische Highlights
    • © Vasyl Glukhanyuk, Shutterstock

    Das Ensemble (1864–84) bezaubert mit verspielten Türmchen, geometrischen Backsteinornamenten und farbigen Dachziegeln. Errichtet wurde es als Residenz der orthodoxen Metropoliten der Bukowina, erst in sowjetischer Zeit bezog die Universität das Gebäude. An Wochenenden treten Brautpaare in der Seminarkirche im linken Flügel vor den Altar. Um die repräsentativen Treppenhäuser und den Marmorsaal im ersten Stock des Hauptgebäudes zu sehen, müssen Sie sich einer Führung anschließen.

    • © Vasyl Glukhanyuk, Shutterstock

    Das Ensemble (1864–84) bezaubert mit verspielten Türmchen, geometrischen Backsteinornamenten und farbigen Dachziegeln. Errichtet wurde es als Residenz der orthodoxen Metropoliten der Bukowina, erst in sowjetischer Zeit bezog die Universität das Gebäude. An Wochenenden treten Brautpaare in der Seminarkirche im linken Flügel vor den Altar. Um die repräsentativen Treppenhäuser und den Marmorsaal im ersten Stock des Hauptgebäudes zu sehen, müssen Sie sich einer Führung anschließen.


  • РЕФЛЕКШН, РЕСТОРАН

    Restaurants
    • international

    Warmes Holz, rötliche Ziegel und Kerzenlicht sorgen für Romantik, Friséesalat mit Avocado, Huhn und Orangenfilets für Phantasie auf dem Teller.

    Warmes Holz, rötliche Ziegel und Kerzenlicht sorgen für Romantik, Friséesalat mit Avocado, Huhn und Orangenfilets für Phantasie auf dem Teller.


  • Jewish Cemetery

    Touristenattraktionen
    • © khorkins, Shutterstock

    Die Leichenhalle ist verfallen, die Kuppel einsturzgefährdet. Nur den Davidstern auf dem Dach hat man neu vergoldet. Wild wuchern Holunder, Weiden, Ahorn und Gestrüpp. Ein kleiner Teil der rund 50 000 Gräber ist freigelegt: Hier ruhen die hohen Beamten und Richter, angesehene Tschernowitzer Industrielle und Kaufleute. Ein Mahnmal gedenkt 168 rumänischer Kinder, die von der SS ermordet wurden. Das Brüdergrab erinnert an die namenlosen Opfer der Shoah.

    • Zelena Street 13, 58000 Chernivtsi
    • © khorkins, Shutterstock

    Die Leichenhalle ist verfallen, die Kuppel einsturzgefährdet. Nur den Davidstern auf dem Dach hat man neu vergoldet. Wild wuchern Holunder, Weiden, Ahorn und Gestrüpp. Ein kleiner Teil der rund 50 000 Gräber ist freigelegt: Hier ruhen die hohen Beamten und Richter, angesehene Tschernowitzer Industrielle und Kaufleute. Ein Mahnmal gedenkt 168 rumänischer Kinder, die von der SS ermordet wurden. Das Brüdergrab erinnert an die namenlosen Opfer der Shoah.

    • Zelena Street 13, 58000 Chernivtsi

  • Kalynivskyi market

    Märkte und Flohmärkte

    Die Ware kommt aus Polen, Rumänien, der Türkei, China und Vietnam. Angeblich drängen sich bis zu 150 000 Kaufwillige täglich über den 33 ha großen Basar am Rand des Zentrums. Die Budenstadt ist nicht nur der größte Arbeitgeber, sondern auch ein wunderbarer Ort zum Leutegucken.

    • 58000 Czernowitz

    Die Ware kommt aus Polen, Rumänien, der Türkei, China und Vietnam. Angeblich drängen sich bis zu 150 000 Kaufwillige täglich über den 33 ha großen Basar am Rand des Zentrums. Die Budenstadt ist nicht nur der größte Arbeitgeber, sondern auch ein wunderbarer Ort zum Leutegucken.

    • 58000 Czernowitz

  • Chernivets'kyy Oblasnyy Khudozhniy Muzey

    Museen

    Das prächtige Art-déco-Fliesenrelief am Dachsims und die Skulpturen, Wandmalereien und Buntglasfenster im Innern machen das Kunstmuseum zum Gesamtkunstwerk. In der Ausstellung Holzschnitzereien mit Szenen jüdischen Lebens in der Bukowina. Texte in Englisch.

    Das prächtige Art-déco-Fliesenrelief am Dachsims und die Skulpturen, Wandmalereien und Buntglasfenster im Innern machen das Kunstmuseum zum Gesamtkunstwerk. In der Ausstellung Holzschnitzereien mit Szenen jüdischen Lebens in der Bukowina. Texte in Englisch.


  • Saint Nicholas Church

    Architektonische Highlights
    • © Havoc, Shutterstock

    Vier schneckenförmig verdrehte Türmchen für die vier Evangelisten: Die orthodoxe Nikolai-Kathedrale von 1939 imitiert einen der schönsten Sakralbauten Rumäniens, die Königskirche in Curtea de Arges.

    • Ruska Street 35, 58000 Chernivtsi
    • © Havoc, Shutterstock

    Vier schneckenförmig verdrehte Türmchen für die vier Evangelisten: Die orthodoxe Nikolai-Kathedrale von 1939 imitiert einen der schönsten Sakralbauten Rumäniens, die Königskirche in Curtea de Arges.

    • Ruska Street 35, 58000 Chernivtsi

  • Sadhora

    Geographical

    Das jüdische Leben blühte in der Vorstadt Sad hora am linken Ufer des Pruth: Hier wirkte der chassidische Wunderrabbi Israel Friedmann. Schon bald pilgerten Wallfahrer aus ganz Europa zu dem geistlichen Führer der Chassidim. Die Ruinen des Backsteinbaus mit maurisch verzierten Türmchen finden Sie auf einem verlassenen Fabrikgelände.

    • 58000 Sadhora

    Das jüdische Leben blühte in der Vorstadt Sad hora am linken Ufer des Pruth: Hier wirkte der chassidische Wunderrabbi Israel Friedmann. Schon bald pilgerten Wallfahrer aus ganz Europa zu dem geistlichen Führer der Chassidim. Die Ruinen des Backsteinbaus mit maurisch verzierten Türmchen finden Sie auf einem verlassenen Fabrikgelände.

    • 58000 Sadhora

  • Chernivtsi

    Architektonische Highlights

    Film- statt Thorarollen: die ehemalige Hauptsynagoge, ein Tempel im maurischen Stil (1873–77), wurde 1954 in ein Kino umgewandelt, das leider nur Filme auf Ukrainisch und Russisch zeigt. Die schwarze Tafel im Foyer erinnert an den Tenor Joseph Schmidt, der hier Kantor war. Schmidt trat bis 1933 im Berliner Rundfunk auf.

    Film- statt Thorarollen: die ehemalige Hauptsynagoge, ein Tempel im maurischen Stil (1873–77), wurde 1954 in ein Kino umgewandelt, das leider nur Filme auf Ukrainisch und Russisch zeigt. Die schwarze Tafel im Foyer erinnert an den Tenor Joseph Schmidt, der hier Kantor war. Schmidt trat bis 1933 im Berliner Rundfunk auf.


  • Teatral'na Square

    Touristenattraktionen
    • © Denis Kuvaev, Shutterstock

    Die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer planten 1904 das Theater mit dem neobarocken Äußeren. Ein Jahr später hob sich in Tschernowitz’ deutschemStadttheater der Vorhang. Haus Nr. 5 beherbergt das prächtige Jüdische Volkshaus (1908). Am Treppengeländer sägten die Sowjets den Davidsternen zwei Zacken ab. Mitte der 90er-Jahre wurden sie wieder angeschweißt. Nebenan erhebt sich der rumänische Volkspalast von 1938.

    • Teatral'na Square, 58000 Chernivtsi
    • © Denis Kuvaev, Shutterstock

    Die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer planten 1904 das Theater mit dem neobarocken Äußeren. Ein Jahr später hob sich in Tschernowitz’ deutschemStadttheater der Vorhang. Haus Nr. 5 beherbergt das prächtige Jüdische Volkshaus (1908). Am Treppengeländer sägten die Sowjets den Davidsternen zwei Zacken ab. Mitte der 90er-Jahre wurden sie wieder angeschweißt. Nebenan erhebt sich der rumänische Volkspalast von 1938.

    • Teatral'na Square, 58000 Chernivtsi

  • Zentralplatz

    Touristenattraktionen
    • © Dmytro Stoliarenko, Shutterstock

    Zur 600-Jahr-Feier 2008 wurde die gute Stube der Stadt zuletzt saniert. Stünde nicht Nationaldichter Taras Schewtschenko auf seinem Sockel, könnte man Tschernowitz tatsächlich für eine Miniaturausgabe von Wien halten. Fast alle zentralen Achsen schneiden den lang gestreckten Platz.Blickfang ist das Rathaus mit imposantem Turm.

    • © Dmytro Stoliarenko, Shutterstock

    Zur 600-Jahr-Feier 2008 wurde die gute Stube der Stadt zuletzt saniert. Stünde nicht Nationaldichter Taras Schewtschenko auf seinem Sockel, könnte man Tschernowitz tatsächlich für eine Miniaturausgabe von Wien halten. Fast alle zentralen Achsen schneiden den lang gestreckten Platz.Blickfang ist das Rathaus mit imposantem Turm.


  • SteakHouse

    Restaurants
    • international

    In dem Bierkeller trägt die Bedienung Tracht und spricht Englisch. Sie haben die Wahl unter acht Sorten Bier vom Fass. Entscheidungsschwachen hilft die bebilderte Speisekarte von Pasta bis Steaks und Sushi.

    In dem Bierkeller trägt die Bedienung Tracht und spricht Englisch. Sie haben die Wahl unter acht Sorten Bier vom Fass. Entscheidungsschwachen hilft die bebilderte Speisekarte von Pasta bis Steaks und Sushi.