Toskana Top Sehenswürdigkeiten

Basilica di San Lorenzo
Architektonische Highlights
Firenze
Basilica di San Lorenzo
Cupola del Brunelleschi
Touristenattraktionen
Firenze
Cupola del Brunelleschi
San Miniato al Monte
Architektonische Highlights
Firenze
San Miniato al Monte
Ponte Vecchio
Touristenattraktionen
Firenze
Duomo Santa Maria del Fiore
Architektonische Highlights
Firenze
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Galleria degli Uffizi
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Firenze
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Parco Archeologico di Baratti e Populonia
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Baratti
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Passeggiata
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Viareggio
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Greve in Chianti
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Santa Croce
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Campanile di Giotto
Architektonische Highlights
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Campanile di Giotto
Il Giardino di Daniel Spoerri
Botanische Gärten & Parks
Seggiano
Il Giardino di Daniel Spoerri
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Botanische Gärten & Parks
Firenze
Palazzo Vecchio
Architektonische Highlights
Firenze
Palazzo Pitti
Architektonische Highlights
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Galleria dell'Accademia
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Museo Nazionale del Bargello
Museen
Firenze
Museo Nazionale del Bargello
Cattedrale di San Zeno
Architektonische Highlights
Pistoia
Cattedrale di San Zeno
Cattedrale di Santo Stefano
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Prato
Cattedrale di Santo Stefano
San Francesco
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Arezzo
Villa La Petraia
Architektonische Highlights
Firenze

    Architektonische Highlights

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    Touristenattraktionen

    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Basilica di San Lorenzo

    Architektonische Highlights
    • Basilica di San Lorenzo© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Begraben auf vornehmste Art

    Kein Stein in dieser Kirche, der nicht irgendwie an eine Persönlichkeit aus dem Hause der Medici erinnert. Giovanni di Bicci de’ Medici, der Stammvater, beauftragte Brunelleschi um 1420 mit der Erweiterung des frühchristlichen Gotteshauses, das schon 393 dem hl. Lorenz geweiht worden war. Brunelleschi beendete 1428 zunächst die Alte Sakristei (Sagrestia Vecchia), den ersten Zentralraum der Renaissance. Cosimo der Ältere, Giovannis Sohn, führte dann den Bau der Kirche bis zu ihrer Vollendung 1446 weiter. Er liegt in der Krypta begraben. Eine vielfarbige, runde Steinplatte vor dem Hauptaltar markiert die Stelle. Neben seinem Freund und Mäzen Cosimo Il Vecchio fand Donatello seine letzte Ruhestätte. Zur endgültigen Umwandlung des Kirchenkomplexes in ein großes Mausoleum, den Cappelle Medicee, trug Papst Leo X., Urenkel Cosimos, entscheidend bei, als er Michelangelo mit dem Bau der Neuen Sakristei (Sagrestia Nuova) beauftragte. In den Medici-Kapellen stehen die bedeutenden Grabmäler für Lorenzo Il Magnifico, seinen Bruder Giuliano und deren Nachkömmlinge Giuliano, Herzog von Nemours, sowie Lorenzo, Herzog von Urbino – alle ebenfalls aus der Hand Michelangelos. Mit dem Bau der angrenzenden und vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleideten Fürstenkapelle, der Cappella dei Principi, fand zu Beginn des 17.Jhs. die Verherrlichung der Herrscherfamilie ihren gloriosen Abschluss. Zum Kreuzgang und der Biblioteca Medicea Laurenziana gelangt man durch eine Tür links neben dem Kirchenportal. Es gab Ausschreibungen für die Gestaltung der Rohsteinfassade, auch Pläne von Michelangelo liegen vor, wurden aber nie ausgeführt.

    • Basilica di San Lorenzo© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Begraben auf vornehmste Art

    Kein Stein in dieser Kirche, der nicht irgendwie an eine Persönlichkeit aus dem Hause der Medici erinnert. Giovanni di Bicci de’ Medici, der Stammvater, beauftragte Brunelleschi um 1420 mit der Erweiterung des frühchristlichen Gotteshauses, das schon 393 dem hl. Lorenz geweiht worden war. Brunelleschi beendete 1428 zunächst die Alte Sakristei (Sagrestia Vecchia), den ersten Zentralraum der Renaissance. Cosimo der Ältere, Giovannis Sohn, führte dann den Bau der Kirche bis zu ihrer Vollendung 1446 weiter. Er liegt in der Krypta begraben. Eine vielfarbige, runde Steinplatte vor dem Hauptaltar markiert die Stelle. Neben seinem Freund und Mäzen Cosimo Il Vecchio fand Donatello seine letzte Ruhestätte. Zur endgültigen Umwandlung des Kirchenkomplexes in ein großes Mausoleum, den Cappelle Medicee, trug Papst Leo X., Urenkel Cosimos, entscheidend bei, als er Michelangelo mit dem Bau der Neuen Sakristei (Sagrestia Nuova) beauftragte. In den Medici-Kapellen stehen die bedeutenden Grabmäler für Lorenzo Il Magnifico, seinen Bruder Giuliano und deren Nachkömmlinge Giuliano, Herzog von Nemours, sowie Lorenzo, Herzog von Urbino – alle ebenfalls aus der Hand Michelangelos. Mit dem Bau der angrenzenden und vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleideten Fürstenkapelle, der Cappella dei Principi, fand zu Beginn des 17.Jhs. die Verherrlichung der Herrscherfamilie ihren gloriosen Abschluss. Zum Kreuzgang und der Biblioteca Medicea Laurenziana gelangt man durch eine Tür links neben dem Kirchenportal. Es gab Ausschreibungen für die Gestaltung der Rohsteinfassade, auch Pläne von Michelangelo liegen vor, wurden aber nie ausgeführt.


  • Cupola del Brunelleschi

    Touristenattraktionen
    • Cupola del Brunelleschi© MAIRDUMONT

    Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel, die übrigens von Brunelleschi aufgesetzt wurde, bestimmt seit langem die Silhouette der Stadt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 m und besitzt 463 Stufen, die bis zur Spitze führen und einen wundervollen Blick über die Stadt garantieren.

    • Cupola del Brunelleschi© MAIRDUMONT

    Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel, die übrigens von Brunelleschi aufgesetzt wurde, bestimmt seit langem die Silhouette der Stadt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 m und besitzt 463 Stufen, die bis zur Spitze führen und einen wundervollen Blick über die Stadt garantieren.


  • San Miniato al Monte

    Architektonische Highlights
    • San Miniato al Monte© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Choräle über der Stadt

    Ein paar Minuten zu Fuß vom Piazzale entfernt knirscht der Kies unter den Füßen auf dem Weg zu der Kirche romanischer Baukunst, die still und erhaben über der Stadt liegt. In jedem Fall hat diese Kirche eine Atmosphäre, die die Italiener als suggestivo bezeichnen: magisch, zauberhaft, spirituell. Schon zu Zeiten Karls des Großen stand hier eine Kirche; vermutlich wurde sie über dem Grab des hl. Minias errichtet, der 250 n. Chr. den Märtyrertod starb. Seine Gebeine liegen in einem Schrein in der Krypta. Die Fassade der heutigen Basilika (1018–1207) ist mit weißem Carrara-Marmor und grünem Serpentin belegt. Auch Fußboden, Chorschranken und Kanzel tragen kostbare Marmoreinlegearbeiten. Das Apsismosaik mit dem Thronenden Christus von 1297 wurde mehrfach restauriert. Am Ende des Mittelschiffs ein tonnengewölbtes Marmortabernakel von Michelozzo (1448) mit Kassettenrosetten und farbigen Majolikaschindeln von Luca della Robbia. Die Altartafeln (um 1396) stammen aus der Werkstatt Agnolo Gaddis. Im linken Seitenschiff befindet sich die Cappella del Cardinale del Portogallo: Das Grabmal wurde von Rossellino gestaltet, die Kapellendecke und die Rundbilder aus farbig glasierter Terrakotta von Luca della Robbia (1461–66). Die Kirche und der angrenzende Palazzo dei Vescovi gehörten 1373–1552, wie auch heute wieder, den Olivetanern, einer Benediktinerkongregation, deren Vespergesänge jeden Abend um ca. 18.30 Uhr in der Kirche ertönen.

    • San Miniato al Monte© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Choräle über der Stadt

    Ein paar Minuten zu Fuß vom Piazzale entfernt knirscht der Kies unter den Füßen auf dem Weg zu der Kirche romanischer Baukunst, die still und erhaben über der Stadt liegt. In jedem Fall hat diese Kirche eine Atmosphäre, die die Italiener als suggestivo bezeichnen: magisch, zauberhaft, spirituell. Schon zu Zeiten Karls des Großen stand hier eine Kirche; vermutlich wurde sie über dem Grab des hl. Minias errichtet, der 250 n. Chr. den Märtyrertod starb. Seine Gebeine liegen in einem Schrein in der Krypta. Die Fassade der heutigen Basilika (1018–1207) ist mit weißem Carrara-Marmor und grünem Serpentin belegt. Auch Fußboden, Chorschranken und Kanzel tragen kostbare Marmoreinlegearbeiten. Das Apsismosaik mit dem Thronenden Christus von 1297 wurde mehrfach restauriert. Am Ende des Mittelschiffs ein tonnengewölbtes Marmortabernakel von Michelozzo (1448) mit Kassettenrosetten und farbigen Majolikaschindeln von Luca della Robbia. Die Altartafeln (um 1396) stammen aus der Werkstatt Agnolo Gaddis. Im linken Seitenschiff befindet sich die Cappella del Cardinale del Portogallo: Das Grabmal wurde von Rossellino gestaltet, die Kapellendecke und die Rundbilder aus farbig glasierter Terrakotta von Luca della Robbia (1461–66). Die Kirche und der angrenzende Palazzo dei Vescovi gehörten 1373–1552, wie auch heute wieder, den Olivetanern, einer Benediktinerkongregation, deren Vespergesänge jeden Abend um ca. 18.30 Uhr in der Kirche ertönen.


  • Ponte Vecchio

    Touristenattraktionen
    • © MAIRDUMONT
    • Ponte Vecchio© MAIRDUMONT

    Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.

    • Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze
    • © MAIRDUMONT
    • Ponte Vecchio© MAIRDUMONT

    Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.

    • Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze

  • Duomo Santa Maria del Fiore

    Architektonische Highlights
    • Duomo Santa Maria del Fiore© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet - allerdings fehlte noch die Domkuppel, sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen. Wer es sich zutraut (Achtung: Einbahnstraße - umkehren nicht möglich!), die 463 Stufen bis zur Laterne durch das Kirchenschiff und die Doppelwand der Kuppel hochzusteigen, nimmt denselben Weg, den einst die Bauarbeiter zurücklegten. Hier bieten sich interessante Einblicke in das "Innenleben" der Kuppel - und am Ende ein toller Blick über die Stadt! Der Dom von Florenz ist die viertgrößte Kirche der Christenheit. Viele namhafte Florentiner Künstler haben zu seiner Ausschmückung beigetragen. Sehr schön sind die bunten Rundfenster an der Basis der Kuppel sowie die grandiosen Fresken des Weltgerichts, mit denen Giorgio Vasari und Federico Zuccari die Kuppel ausmalten. Die bunt glasierten Terrakottareliefs über den Eingängen der beiden Sakristeien stammen, wie auch die Bronzetür zur Neuen Sakristei links vom Hauptaltar, von Luca della Robbia. Die berühmten Sängerkanzeln von Donatello und Luca della Robbia sowie die Pietà von Michelangelo sind heute im Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore zu sehen. Eine Treppe rechts vom Haupteingang führt hinab in die 1966 freigelegten Reste der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata, in der sich u. a. das Grab Brunelleschis befindet. Ein dort aufgefundenes Skelett wurde eindeutig als das von Giotto identifiziert, den man daraufhin neben Brunelleschi beisetzte.

    • Duomo Santa Maria del Fiore© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet - allerdings fehlte noch die Domkuppel, sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen. Wer es sich zutraut (Achtung: Einbahnstraße - umkehren nicht möglich!), die 463 Stufen bis zur Laterne durch das Kirchenschiff und die Doppelwand der Kuppel hochzusteigen, nimmt denselben Weg, den einst die Bauarbeiter zurücklegten. Hier bieten sich interessante Einblicke in das "Innenleben" der Kuppel - und am Ende ein toller Blick über die Stadt! Der Dom von Florenz ist die viertgrößte Kirche der Christenheit. Viele namhafte Florentiner Künstler haben zu seiner Ausschmückung beigetragen. Sehr schön sind die bunten Rundfenster an der Basis der Kuppel sowie die grandiosen Fresken des Weltgerichts, mit denen Giorgio Vasari und Federico Zuccari die Kuppel ausmalten. Die bunt glasierten Terrakottareliefs über den Eingängen der beiden Sakristeien stammen, wie auch die Bronzetür zur Neuen Sakristei links vom Hauptaltar, von Luca della Robbia. Die berühmten Sängerkanzeln von Donatello und Luca della Robbia sowie die Pietà von Michelangelo sind heute im Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore zu sehen. Eine Treppe rechts vom Haupteingang führt hinab in die 1966 freigelegten Reste der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata, in der sich u. a. das Grab Brunelleschis befindet. Ein dort aufgefundenes Skelett wurde eindeutig als das von Giotto identifiziert, den man daraufhin neben Brunelleschi beisetzte.


  • Galleria degli Uffizi

    Museen
    • Galleria degli Uffizi© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Koffeinboost fürs Sightseeing

    Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.

    • Galleria degli Uffizi© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Koffeinboost fürs Sightseeing

    Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.


  • Parco Archeologico di Baratti e Populonia

    Touristenattraktionen
    • Parco Archeologico di Baratti e Populonia© Glow Images

    Zu Zeiten der Etrusker war Popilonia, auf einem Felsvorsprung oberhalb des Meers gelegen, ein wichtiges Zentrum der Eisenverhüttung mit eigenem Hafen. Heute ist das Gelände als Archäologiepark zugänglich.

    • Parco Archeologico di Baratti e Populonia© Glow Images

    Zu Zeiten der Etrusker war Popilonia, auf einem Felsvorsprung oberhalb des Meers gelegen, ein wichtiges Zentrum der Eisenverhüttung mit eigenem Hafen. Heute ist das Gelände als Archäologiepark zugänglich.


  • Passeggiata

    Touristenattraktionen
    • Passeggiata© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    Anstatt mit Kulturgütern schmückt sich das älteste Seebad Italiens mit einer 3 km langen, schnurgeraden Passeggiata zwischen der Mole im Süden und dem traditionsreichen Komforthotel Principe di Piemonte. Dazwischen liegen bunte Badekabinen, schöne Hotels, Restaurants und eleganten Modeboutiquen. Wer im Winter hier ist, sollte sich Viareggios berühmten Karnevalsumzug mit satirischen Pappmachéwagen nicht entgehen lassen.

    • Passeggiata, 55049 Viareggio
    • Passeggiata© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    Anstatt mit Kulturgütern schmückt sich das älteste Seebad Italiens mit einer 3 km langen, schnurgeraden Passeggiata zwischen der Mole im Süden und dem traditionsreichen Komforthotel Principe di Piemonte. Dazwischen liegen bunte Badekabinen, schöne Hotels, Restaurants und eleganten Modeboutiquen. Wer im Winter hier ist, sollte sich Viareggios berühmten Karnevalsumzug mit satirischen Pappmachéwagen nicht entgehen lassen.

    • Passeggiata, 55049 Viareggio

  • Chianti

    Landschaftliche Highlights
    • Chianti© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Blüten mit Wumms

    Wer in die Toskana reist, weil er sich in ein Bild verliebt hat, auf dem sich in Pastelltönen ein Weg durch Weinberge, Steineichenwälder oder Zypressenalleen zu einem Gehöft schlängelt – der will hierher, in das toskanische Weinland. Über den Hügeln zwischen Siena und Florenz kräht der schwarze Hahn: Der Gallo Nero ist das Gütezeichen der zahlreichen Weingüter. Genießer sollten unbedingt bei mindestens einem haltmachen – oder sich hinfahren lassen, dann ist die Promillegrenze kein Problem. Landschaftsfans durchrollen Haine und Hügel mit dem Rad, in der Kutsche oder auf einer Vespa. Wer länger bleiben möchte, wählt eins der vielen sorgfältig umgebauten Bauernhäuser als Domizil. Aber wer sagt denn, dass Wein und Olivenöl hier alles ist? Auch an zafferano kommst du kaum vorbei: Safrannudeln, Safranpesto, Safranhonig ... Alles über das „Gold der Gewürze“ erfährst du nach Anmeldung im agriturismo Corte di Valle bei Greve an der SR 222 nördlich des Ortsteils Bolle – kosten kannst du die aromatischen Blütenfäden natürlich auch gleich. Weintrinker werden hier aber auch fündig, genauso wie in der Enoteca Ristorante Gallo Nero an der Piazza Matteotti im zehn Minuten entfernten Hauptort Greve in Chianti (10 000 Ew.). Etwas außerhalb auf dem Nachbarhügel findest du eine Kreativwerkstatt und Genussinsel: Im B & B Ancora del Chianti in einem uralten Bauernhaus kannst du deine Inspiration im Kochtopf verrühren oder auf Leinwand bannen. Radda in Chianti (1500 Ew.) ist ein „Centro Commerciale Naturale“, d. h. Wurstwaren, Wein und selbst die farbenfrohen Pratesi-Schuhe sind „made in Tuscany“. Am Weg zurück nach Siena liegt bei Pievasciata der Parco Sculture del Chianti. Da wächst moderne Kunst aus dem Boden, die angefasst und entdeckt werden will. Zwischen Juli und September trägt sie musikalische Früchte: Klassik- und Jazzkonzerte.

    • Chianti© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Blüten mit Wumms

    Wer in die Toskana reist, weil er sich in ein Bild verliebt hat, auf dem sich in Pastelltönen ein Weg durch Weinberge, Steineichenwälder oder Zypressenalleen zu einem Gehöft schlängelt – der will hierher, in das toskanische Weinland. Über den Hügeln zwischen Siena und Florenz kräht der schwarze Hahn: Der Gallo Nero ist das Gütezeichen der zahlreichen Weingüter. Genießer sollten unbedingt bei mindestens einem haltmachen – oder sich hinfahren lassen, dann ist die Promillegrenze kein Problem. Landschaftsfans durchrollen Haine und Hügel mit dem Rad, in der Kutsche oder auf einer Vespa. Wer länger bleiben möchte, wählt eins der vielen sorgfältig umgebauten Bauernhäuser als Domizil. Aber wer sagt denn, dass Wein und Olivenöl hier alles ist? Auch an zafferano kommst du kaum vorbei: Safrannudeln, Safranpesto, Safranhonig ... Alles über das „Gold der Gewürze“ erfährst du nach Anmeldung im agriturismo Corte di Valle bei Greve an der SR 222 nördlich des Ortsteils Bolle – kosten kannst du die aromatischen Blütenfäden natürlich auch gleich. Weintrinker werden hier aber auch fündig, genauso wie in der Enoteca Ristorante Gallo Nero an der Piazza Matteotti im zehn Minuten entfernten Hauptort Greve in Chianti (10 000 Ew.). Etwas außerhalb auf dem Nachbarhügel findest du eine Kreativwerkstatt und Genussinsel: Im B & B Ancora del Chianti in einem uralten Bauernhaus kannst du deine Inspiration im Kochtopf verrühren oder auf Leinwand bannen. Radda in Chianti (1500 Ew.) ist ein „Centro Commerciale Naturale“, d. h. Wurstwaren, Wein und selbst die farbenfrohen Pratesi-Schuhe sind „made in Tuscany“. Am Weg zurück nach Siena liegt bei Pievasciata der Parco Sculture del Chianti. Da wächst moderne Kunst aus dem Boden, die angefasst und entdeckt werden will. Zwischen Juli und September trägt sie musikalische Früchte: Klassik- und Jazzkonzerte.


  • Piazza Grande

    Touristenattraktionen
    • Piazza Grande© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    Dieser asymmetrische, leicht abschüssige Platz war Filmkulisse in Benignis "La vita è bella". Ihn umgeben prächtige Vasariloggien und der Palazzo Fraternità die Laici. Die schmalbrüstigen Bürgerhäuser stammen aus dem Mittelalter.

    • Piazza Grande© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    Dieser asymmetrische, leicht abschüssige Platz war Filmkulisse in Benignis "La vita è bella". Ihn umgeben prächtige Vasariloggien und der Palazzo Fraternità die Laici. Die schmalbrüstigen Bürgerhäuser stammen aus dem Mittelalter.


  • Piazza dei Miracoli

    Touristenattraktionen
    • Campo dei Miracoli© MAIRDUMONT

    Der "Platz der Wunder" liegt am Westtor der mittelalterlichen Stadtmauern. Bereits während der Bauarbeiten wurde deutlich, dass sich das Schwemmland nicht als Baugrund eignete. Das beweist der berühmte schiefe Turm nur allzu deutlich. Hier befinden sich auch das Baptisterium und der Dom zu Pisa.

    • Campo dei Miracoli© MAIRDUMONT

    Der "Platz der Wunder" liegt am Westtor der mittelalterlichen Stadtmauern. Bereits während der Bauarbeiten wurde deutlich, dass sich das Schwemmland nicht als Baugrund eignete. Das beweist der berühmte schiefe Turm nur allzu deutlich. Hier befinden sich auch das Baptisterium und der Dom zu Pisa.


  • Piazza del Campo

    Touristenattraktionen
    • Piazza del Campo© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Treppenlauf für die Aussicht

    Der Platz, für viele der schönste der Welt, liegt im Schnittpunkt der drei Hügel, auf denen sich das ockerfarbene Häusermeer der Stadt ausbreitet. An der geraden Seite des Platzes steht das Rathaus, der Palazzo Pubblico aus dem 13./14.Jh., von dessen 88 m hoher Torre del Mangia du nach dem Erklimmen von gut 400 Stufen mit einem herrlichen Blick über die Dächer von Siena belohnt wirst. Höhepunkt des Museo Civico im Palazzo Pubblico sind die Sala del Mappamondo mit den Fresken von Simone Martini sowie die Sala della Pace mit den Fresken des Ambrogio Lorenzetti über die „Auswirkung der guten Regierung auf Stadt und Land“. Am 2.Juli und am 16.August ist die Piazza del Campo Schauplatz des berühmten Palio, eines aus Tierschutzgründen umstrittenen Pferderennens zwischen den Stadtvierteln Sienas.

    • Piazza del Campo© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Treppenlauf für die Aussicht

    Der Platz, für viele der schönste der Welt, liegt im Schnittpunkt der drei Hügel, auf denen sich das ockerfarbene Häusermeer der Stadt ausbreitet. An der geraden Seite des Platzes steht das Rathaus, der Palazzo Pubblico aus dem 13./14.Jh., von dessen 88 m hoher Torre del Mangia du nach dem Erklimmen von gut 400 Stufen mit einem herrlichen Blick über die Dächer von Siena belohnt wirst. Höhepunkt des Museo Civico im Palazzo Pubblico sind die Sala del Mappamondo mit den Fresken von Simone Martini sowie die Sala della Pace mit den Fresken des Ambrogio Lorenzetti über die „Auswirkung der guten Regierung auf Stadt und Land“. Am 2.Juli und am 16.August ist die Piazza del Campo Schauplatz des berühmten Palio, eines aus Tierschutzgründen umstrittenen Pferderennens zwischen den Stadtvierteln Sienas.


  • Santa Croce

    Architektonische Highlights
    • Santa Croce© MAIRDUMONT

    Die riesige Hallenkirche gaben 1295 Franziskaner in Auftrag. Zudem beauftragten sie Künstler, die Vita des Ordensgründers und das Evangelium für die Gläubigen auf die Wände zu malen. Unter den Malern war der Wegbereiter der Renaissance Giotto. Er verwendete für seine Fresken nicht Gold, sondern Blau und anders als in der byzantinischen Kunst erhielten seine Gestalten körperliche Rundungen, lachten und weinten. Es war ein erster Schritt hin zu einer Kunst, die sich an der Natur orientierte. Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz. Schon kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus 1226 errichteten seine Anhänger hier eine kleine Kapelle, die jedoch bald die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, sodass man bereits 1294 den Grundstein für den mächtigen gotischen Neubau legte, der 1385 fertiggestellt wurde. 1853 erhielt die Kirche eine neugotische Fassade. Mit einer Länge von 115 m, einer Breite des Mittelschiffs von 38 m und einer Balkenkreuzbreite von 73 m übertraf Santa Croce nun an Ausdehnung die kurz zuvor vollendete Kirche Santa Maria Novella des rivalisierenden Dominikanerordens. Der Innenraum mit dem offenen, bemalten Dachstuhl und einem geraden Chorabschluss zeigt die für Bettelordenskirchen typisch schlichte Architektur. Das große Gotteshaus wird auch als das "Pantheon von Florenz" bezeichnet: Rund 280 Grabplatten des 14.-19.Jhs. Sind in den Fußboden eingelassen. Galileo, Michelangelo, Machiavelli, Ghiberti, der Komponist Rossini und viele andere haben prächtig ausgeführte Grabmäler. Auch Dante, der in der Verbannung in Ravenna gestorbene größte Dichter Italiens, wird hier mit einem 500 Jahre nach seinem Tod geschaffenen Denkmal geehrt. Die rechts neben dem Hauptaltar liegenden Grabkapellen der Bardi und Peruzzi malte Giotto in den Jahren 1316-30 mit Fresken aus, die zu den herausragenden dieser Epoche zählen. Auch die anderen Kapellen sind mit kostbaren Wandmalereien geschmückt. Die herrliche Marmorkanzel stammt von Benedetto da Maiano, das Verkündigungstabernakel (hinter dem fünften Pfeiler rechts) ist ein bedeutendes Werk Donatellos (1435), geschaffen aus grauem Sandstein mit Vergoldungen. Rechts neben der Kirche befindet sich der Eingang zu den Klosterhöfen mit der Cappella dei Pazzi und dem Museo dell'Opera di Santa Croce. Die architektonisch bedeutsame Pazzi-Kapelle mit ihren klaren, ganz in Weiß und Grau gehaltenen Formen wurde vermutlich von Brunelleschi 1429-44 erbaut. Die Medaillons aus glasierter Terrakotta schuf Luca della Robbia. Im Kirchenmuseum sind Werke Florentiner Sakralkunst ausgestellt.

    • Santa Croce© MAIRDUMONT

    Die riesige Hallenkirche gaben 1295 Franziskaner in Auftrag. Zudem beauftragten sie Künstler, die Vita des Ordensgründers und das Evangelium für die Gläubigen auf die Wände zu malen. Unter den Malern war der Wegbereiter der Renaissance Giotto. Er verwendete für seine Fresken nicht Gold, sondern Blau und anders als in der byzantinischen Kunst erhielten seine Gestalten körperliche Rundungen, lachten und weinten. Es war ein erster Schritt hin zu einer Kunst, die sich an der Natur orientierte. Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz. Schon kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus 1226 errichteten seine Anhänger hier eine kleine Kapelle, die jedoch bald die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, sodass man bereits 1294 den Grundstein für den mächtigen gotischen Neubau legte, der 1385 fertiggestellt wurde. 1853 erhielt die Kirche eine neugotische Fassade. Mit einer Länge von 115 m, einer Breite des Mittelschiffs von 38 m und einer Balkenkreuzbreite von 73 m übertraf Santa Croce nun an Ausdehnung die kurz zuvor vollendete Kirche Santa Maria Novella des rivalisierenden Dominikanerordens. Der Innenraum mit dem offenen, bemalten Dachstuhl und einem geraden Chorabschluss zeigt die für Bettelordenskirchen typisch schlichte Architektur. Das große Gotteshaus wird auch als das "Pantheon von Florenz" bezeichnet: Rund 280 Grabplatten des 14.-19.Jhs. Sind in den Fußboden eingelassen. Galileo, Michelangelo, Machiavelli, Ghiberti, der Komponist Rossini und viele andere haben prächtig ausgeführte Grabmäler. Auch Dante, der in der Verbannung in Ravenna gestorbene größte Dichter Italiens, wird hier mit einem 500 Jahre nach seinem Tod geschaffenen Denkmal geehrt. Die rechts neben dem Hauptaltar liegenden Grabkapellen der Bardi und Peruzzi malte Giotto in den Jahren 1316-30 mit Fresken aus, die zu den herausragenden dieser Epoche zählen. Auch die anderen Kapellen sind mit kostbaren Wandmalereien geschmückt. Die herrliche Marmorkanzel stammt von Benedetto da Maiano, das Verkündigungstabernakel (hinter dem fünften Pfeiler rechts) ist ein bedeutendes Werk Donatellos (1435), geschaffen aus grauem Sandstein mit Vergoldungen. Rechts neben der Kirche befindet sich der Eingang zu den Klosterhöfen mit der Cappella dei Pazzi und dem Museo dell'Opera di Santa Croce. Die architektonisch bedeutsame Pazzi-Kapelle mit ihren klaren, ganz in Weiß und Grau gehaltenen Formen wurde vermutlich von Brunelleschi 1429-44 erbaut. Die Medaillons aus glasierter Terrakotta schuf Luca della Robbia. Im Kirchenmuseum sind Werke Florentiner Sakralkunst ausgestellt.


  • Villa San Martino

    Architektonische Highlights
    • © Altrendo Images, Shutterstock
    • © Altrendo Images, Shutterstock

    Napoleons Villa wurde erst 32 Jahre nach seinem Tod von einem seiner glühendsten Verehrer, dem Fürsten Anatolio Demidoff, mit der lange Allee, dem schönen schmiedeeisernen Gitter und der neoklassizistischen Säulenhalle versehen. Originell ist der Ägyptische Saal.

    • © Altrendo Images, Shutterstock
    • © Altrendo Images, Shutterstock

    Napoleons Villa wurde erst 32 Jahre nach seinem Tod von einem seiner glühendsten Verehrer, dem Fürsten Anatolio Demidoff, mit der lange Allee, dem schönen schmiedeeisernen Gitter und der neoklassizistischen Säulenhalle versehen. Originell ist der Ägyptische Saal.


  • Forte Falcone

    Architektonische Highlights
    • © bumihills, Shutterstock

    Auf den Wehrgängen und Bastionen der 1548 zum Schutz vor Piratenüberfällen errichteten Festung wurden 1994 auf einer Länge von über 500 m bequeme Spazierwege angelegt. Es gibt sogar einen Kinderspielplatz und eine Bar. Überwältigend ist nicht nur die Festungsarchitektur, von diesen strategisch so wichtigen Punkten hast du auch den besten Blick auf Hafen, Stadt und Umland.

    • © bumihills, Shutterstock

    Auf den Wehrgängen und Bastionen der 1548 zum Schutz vor Piratenüberfällen errichteten Festung wurden 1994 auf einer Länge von über 500 m bequeme Spazierwege angelegt. Es gibt sogar einen Kinderspielplatz und eine Bar. Überwältigend ist nicht nur die Festungsarchitektur, von diesen strategisch so wichtigen Punkten hast du auch den besten Blick auf Hafen, Stadt und Umland.


  • Parco Minelba

    Museen
    Insider-Tipp
    Auf Schatzsuche gehen

    Im Palazzo del Burò befindet sich ein sehr informatives Bergbaumuseum. Hier erhältst du außerdem Tickets für eine ganz besondere Führung: Mit einem kleinen Zug geht es durch eine aufgelassene Tagbaustelle 1 km nördlich von Rio Marina in Richtung Cavo. Der von der Unesco zum Welterbe bestimmte Mineralienpark enthält über 150 verschiedene Arten von Mineralien. Und das Beste: Du darfst dort selbst nach Mineralien suchen – die freundlichen Zugbegleiter verteilen Hammer und helfen bei der Suche nach glitzernden Gesteinsbrocken!

    Insider-Tipp
    Auf Schatzsuche gehen

    Im Palazzo del Burò befindet sich ein sehr informatives Bergbaumuseum. Hier erhältst du außerdem Tickets für eine ganz besondere Führung: Mit einem kleinen Zug geht es durch eine aufgelassene Tagbaustelle 1 km nördlich von Rio Marina in Richtung Cavo. Der von der Unesco zum Welterbe bestimmte Mineralienpark enthält über 150 verschiedene Arten von Mineralien. Und das Beste: Du darfst dort selbst nach Mineralien suchen – die freundlichen Zugbegleiter verteilen Hammer und helfen bei der Suche nach glitzernden Gesteinsbrocken!


  • Volterraio

    Architektonische Highlights
    • © Stefano Sandolo, Shutterstock

    Die mächtige Festung aus dem 13.Jh. beschützte Bucht und Hafen von Portofer­raio und wurde niemals bezwungen. Etwa 5 km von Rio nell’Elba auf der Straße nach Magazzini stößt du rechts auf einen kleinen Parkplatz (schlecht gekennzeichnet, aber erkennbar an dem Schild mit der Elbakarte am Stra­ßenrand). Vom Parkplatz gehst du ca. 50 m die Landstraße zurück, dort beginnt links ein steiler Fußweg, von dem du sofort die Burg über dir im Blick hast. Der Fußweg führt in einer guten halben Stunde zu den grandiosen Überresten der Festung mit herrlicher Aussicht. Achtung: Festes Schuhwerk ist zu empfehlen, und kleine Kinder sollte man lieber nicht mitnehmen.

    • © Stefano Sandolo, Shutterstock

    Die mächtige Festung aus dem 13.Jh. beschützte Bucht und Hafen von Portofer­raio und wurde niemals bezwungen. Etwa 5 km von Rio nell’Elba auf der Straße nach Magazzini stößt du rechts auf einen kleinen Parkplatz (schlecht gekennzeichnet, aber erkennbar an dem Schild mit der Elbakarte am Stra­ßenrand). Vom Parkplatz gehst du ca. 50 m die Landstraße zurück, dort beginnt links ein steiler Fußweg, von dem du sofort die Burg über dir im Blick hast. Der Fußweg führt in einer guten halben Stunde zu den grandiosen Überresten der Festung mit herrlicher Aussicht. Achtung: Festes Schuhwerk ist zu empfehlen, und kleine Kinder sollte man lieber nicht mitnehmen.


  • Museo del Mare

    Museen

    Im Jahr 1841 sank der Dampfer Polluce vor der Südostküste Elbas, nachdem er auf dem Weg von Neapel nach Genua mit einem anderen Schiff kollidiert war. Die Passagiere waren großteils von hohem Stand, weshalb die Polluce reichlich Wertgegenstände an Bord hatte. Somit wurde ein wahrer Schatz an Schmuck, Porzellan und Gold- und Silbermünzen mit in die Tiefe gerissen. Dieser konnte erst 2005 geborgen werden und ist in diesem Museum ausgestellt. Zudem werden das Unglück selbst sowie die Bergung erklärt.

    Im Jahr 1841 sank der Dampfer Polluce vor der Südostküste Elbas, nachdem er auf dem Weg von Neapel nach Genua mit einem anderen Schiff kollidiert war. Die Passagiere waren großteils von hohem Stand, weshalb die Polluce reichlich Wertgegenstände an Bord hatte. Somit wurde ein wahrer Schatz an Schmuck, Porzellan und Gold- und Silbermünzen mit in die Tiefe gerissen. Dieser konnte erst 2005 geborgen werden und ist in diesem Museum ausgestellt. Zudem werden das Unglück selbst sowie die Bergung erklärt.


  • Piazza Matteotti

    Touristenattraktionen

    Die weitläufige Piazza Matteotti und die von Palmen gesäumte Uferpromenade machen den Hafen von Porto Azzurro zum wohl malerischsten der Insel. Hier reihen sich Cafés und Boutiquen aneinander, und vor den Kais wiegen sich Yachten und Boote aller Größen im Wasser.

    • Porto Azurro

    Die weitläufige Piazza Matteotti und die von Palmen gesäumte Uferpromenade machen den Hafen von Porto Azzurro zum wohl malerischsten der Insel. Hier reihen sich Cafés und Boutiquen aneinander, und vor den Kais wiegen sich Yachten und Boote aller Größen im Wasser.

    • Porto Azurro

  • Campanile di Giotto

    Architektonische Highlights
    • Campanile di Giotto© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Dem Himmel etwas näher

    Giotto entwarf den neben dem Dom stehenden Campanile (Glockenturm), der 1334–59 errichtet wurde. In seinen harmonischen Proportionen und seiner Farbigkeit ist er sicherlich einer der schönsten Italiens. Auch er ist im Inkrustationsstil mit weißem, rotem und grünem Marmor verkleidet. Den unteren Teil schmücken 54 Flachreliefs aus der Schule Andrea Pisanos, in den Nischen darüber stehen Heiligen-, Propheten- und Sibyllenstatuen u. a. von Donatello (Originale ebenfalls im Dommuseum). Etwas bequemer als beim Kuppelaufstieg geht es die 414 Stufen des Campanile hinauf. Auch von hier habt ihr einen faszinierenden Ausblick auf die Stadt. Online-Vorbestellung für die Kuppelbesichtigung erforderlich, in der Hochsaison sogar bis zu zwei Monate im Voraus.

    • Campanile di Giotto© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Dem Himmel etwas näher

    Giotto entwarf den neben dem Dom stehenden Campanile (Glockenturm), der 1334–59 errichtet wurde. In seinen harmonischen Proportionen und seiner Farbigkeit ist er sicherlich einer der schönsten Italiens. Auch er ist im Inkrustationsstil mit weißem, rotem und grünem Marmor verkleidet. Den unteren Teil schmücken 54 Flachreliefs aus der Schule Andrea Pisanos, in den Nischen darüber stehen Heiligen-, Propheten- und Sibyllenstatuen u. a. von Donatello (Originale ebenfalls im Dommuseum). Etwas bequemer als beim Kuppelaufstieg geht es die 414 Stufen des Campanile hinauf. Auch von hier habt ihr einen faszinierenden Ausblick auf die Stadt. Online-Vorbestellung für die Kuppelbesichtigung erforderlich, in der Hochsaison sogar bis zu zwei Monate im Voraus.


  • Il Giardino di Daniel Spoerri

    Botanische Gärten & Parks
    • Il Giardino di Daniel Spoerri© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    In seinem Skulpturengarten am Nordhang des Monte Amiata bei Seggiano etwa 65 km nordöstlich von Grosseto hat der Schweizer Bildhauer Daniel Spoerri eigene Installationen und die von Freunden aufgestellt. Insgesamt sind 80 Installationen zu sehen, die perfekt mit der sie umgebenden Natur harmonieren.

    • Il Giardino di Daniel Spoerri© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    In seinem Skulpturengarten am Nordhang des Monte Amiata bei Seggiano etwa 65 km nordöstlich von Grosseto hat der Schweizer Bildhauer Daniel Spoerri eigene Installationen und die von Freunden aufgestellt. Insgesamt sind 80 Installationen zu sehen, die perfekt mit der sie umgebenden Natur harmonieren.


  • Giardino di Boboli

    Botanische Gärten & Parks
    • © silverjohn, Thinkstock

    Hinter dem Palazzo Pitti zur Porta Romana und hinauf bis zum Forte di Belvedere erstreckt sich die herrliche Gartenanlage mit ihren Laubengängen und Zypressenalleen, Wasserspielen und Teichen, Treppen und künstlichen Grotten, einem Amphitheater und Hunderten von Marmorstatuen. Für einen Gang durch den ganzen, 45.000 m2 großen Park mit schönen Ausblicken auf die Stadt, sollte man sich drei Stunden Zeit nehmen. Im Sommer finden in einem Teil des Gartens abendliche Kammerkonzerte statt.

    • © silverjohn, Thinkstock

    Hinter dem Palazzo Pitti zur Porta Romana und hinauf bis zum Forte di Belvedere erstreckt sich die herrliche Gartenanlage mit ihren Laubengängen und Zypressenalleen, Wasserspielen und Teichen, Treppen und künstlichen Grotten, einem Amphitheater und Hunderten von Marmorstatuen. Für einen Gang durch den ganzen, 45.000 m2 großen Park mit schönen Ausblicken auf die Stadt, sollte man sich drei Stunden Zeit nehmen. Im Sommer finden in einem Teil des Gartens abendliche Kammerkonzerte statt.


  • Palazzo Vecchio

    Architektonische Highlights
    • © bluejayphoto, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ungesehen durch den Palast

    Steht man auf der Piazza della Signoria, legt den Kopf in den Nacken und betrachtet ihn von unten, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt: Der Palazzo Vecchio ist einfach imposant, majestätisch und prägt mit seinem 94 m hohen Turm entscheidend das Stadtbild von Florenz. Repräsentativ sollte er auch sein, da der 1299–1314 von Arnolfo di Cambio errichtete Palast Amtssitz und Wohnung der höchsten Beamten der Republik war. 1540 machte Cosimo I. den mittelalterlichen Palast zur herzoglichen Residenz und verhalf ihm durch prunkvolle Um- und Ausbauten zu neuem Glanz; das mittelalterliche Äußere blieb weitgehend unangetastet. Verantwortlich für alle Baumaßnahmen in dieser Zeit war Giorgio Vasari, der im Eifer jedoch auch unwiederbringliche Kunstwerke wie Leonardo da Vincis Schlacht von Anghiari im Salone dei Cinquecento zum Ruhm der Medici übermalte. Seinen heutigen Namen, Palazzo Vecchio (Alter Palast), bekam der Bau, als der Hofstaat in den „neuen“, den Palazzo Pitti, zog. Innen ist der Palast mindestens so prachtvoll wie außen. Entschließt ihr euch, den Palazzo Vecchio zu besuchen, gelangt ihr zunächst in den unglaublich schönen, durch Michelozzo 1470 umgestalteten Innenhof, der 1565 anlässlich der Hochzeit Ferdinands I. mit Johanna von Österreich mit österreichischen Stadtansichten ausgemalt wurde. Die Quartieri Monumentali, die Prunkräume, liegen im ersten Obergeschoss. Einer der berühmtesten Säle ist der Salone dei Cinquecento, der Saal der Fünfhundert. Er ist genau 53,7 m lang, 22,4 m breit und 17,8 m hoch und damit der größte Saal der Stadt. Hier versammelte sich einst der städtische Rat. Er ist mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano versehen und wird heute noch bei besonderen Festlichkeiten genutzt. Vor den riesigen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna. Im zweiten Geschoss liegen die Quartieri degli Elementi und die Räume der Eleonora di Toledo. Die anschließende Cappella della Signoria malte 1514 Benedetto Ghirlandaio mit Fresken aus. Besonders prächtig sind die Sala dell‘Udienza mit ihrer reich geschnitzten Decke und dem Marmorportal von Benedetto da Maiano sowie die Sala dei Gigli, der ganz mit der Wappenlilie Frankreichs ausgemalte Liliensaal. Hier steht Donatellos Bronzegruppe Judith und Holofernes. In der Segreteria arbeitete Machiavelli als Sekretär der Republik. Im Palazzo Vecchio befinden sich sogar Geheimgänge. Sie wurden von den Medici erbaut, um fliehen oder wertvolle Objekte verstecken zu können. Solch ein Geheimgang befindet sich z. B. hinter der Landkarte von Armenien in der Sala delle Carte Geografiche, die mit 53 Landkarten aus den Jahren 1563–75 bemalt ist. An zwölf Multimediastationen erhält man Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur des Palazzo. Neu eingerichtet wurden im zweiten Innenhof, dem Cortile della Dogana, ein Bookshop und das Ticketoffice. Führungen mit geschichtlichen Hintergrundinfos und Führungen durch die Geheimgänge veranstaltet die Associazione MUS.E.

    • © bluejayphoto, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ungesehen durch den Palast

    Steht man auf der Piazza della Signoria, legt den Kopf in den Nacken und betrachtet ihn von unten, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt: Der Palazzo Vecchio ist einfach imposant, majestätisch und prägt mit seinem 94 m hohen Turm entscheidend das Stadtbild von Florenz. Repräsentativ sollte er auch sein, da der 1299–1314 von Arnolfo di Cambio errichtete Palast Amtssitz und Wohnung der höchsten Beamten der Republik war. 1540 machte Cosimo I. den mittelalterlichen Palast zur herzoglichen Residenz und verhalf ihm durch prunkvolle Um- und Ausbauten zu neuem Glanz; das mittelalterliche Äußere blieb weitgehend unangetastet. Verantwortlich für alle Baumaßnahmen in dieser Zeit war Giorgio Vasari, der im Eifer jedoch auch unwiederbringliche Kunstwerke wie Leonardo da Vincis Schlacht von Anghiari im Salone dei Cinquecento zum Ruhm der Medici übermalte. Seinen heutigen Namen, Palazzo Vecchio (Alter Palast), bekam der Bau, als der Hofstaat in den „neuen“, den Palazzo Pitti, zog. Innen ist der Palast mindestens so prachtvoll wie außen. Entschließt ihr euch, den Palazzo Vecchio zu besuchen, gelangt ihr zunächst in den unglaublich schönen, durch Michelozzo 1470 umgestalteten Innenhof, der 1565 anlässlich der Hochzeit Ferdinands I. mit Johanna von Österreich mit österreichischen Stadtansichten ausgemalt wurde. Die Quartieri Monumentali, die Prunkräume, liegen im ersten Obergeschoss. Einer der berühmtesten Säle ist der Salone dei Cinquecento, der Saal der Fünfhundert. Er ist genau 53,7 m lang, 22,4 m breit und 17,8 m hoch und damit der größte Saal der Stadt. Hier versammelte sich einst der städtische Rat. Er ist mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano versehen und wird heute noch bei besonderen Festlichkeiten genutzt. Vor den riesigen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna. Im zweiten Geschoss liegen die Quartieri degli Elementi und die Räume der Eleonora di Toledo. Die anschließende Cappella della Signoria malte 1514 Benedetto Ghirlandaio mit Fresken aus. Besonders prächtig sind die Sala dell‘Udienza mit ihrer reich geschnitzten Decke und dem Marmorportal von Benedetto da Maiano sowie die Sala dei Gigli, der ganz mit der Wappenlilie Frankreichs ausgemalte Liliensaal. Hier steht Donatellos Bronzegruppe Judith und Holofernes. In der Segreteria arbeitete Machiavelli als Sekretär der Republik. Im Palazzo Vecchio befinden sich sogar Geheimgänge. Sie wurden von den Medici erbaut, um fliehen oder wertvolle Objekte verstecken zu können. Solch ein Geheimgang befindet sich z. B. hinter der Landkarte von Armenien in der Sala delle Carte Geografiche, die mit 53 Landkarten aus den Jahren 1563–75 bemalt ist. An zwölf Multimediastationen erhält man Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur des Palazzo. Neu eingerichtet wurden im zweiten Innenhof, dem Cortile della Dogana, ein Bookshop und das Ticketoffice. Führungen mit geschichtlichen Hintergrundinfos und Führungen durch die Geheimgänge veranstaltet die Associazione MUS.E.


  • Palazzo Pitti

    Architektonische Highlights
    • © starmaro, Thinkstock

    Kaufmann Luca Pitti wollte im 15.Jh. auf der linken Flussseite den größten Palast der Stadt errichten. Er ging pleite und musste ihn seinen ärgsten Feinden, den Medici, überlassen, die den Palazzo Pitti zur heutigen Größe ausbauten.

    • © starmaro, Thinkstock

    Kaufmann Luca Pitti wollte im 15.Jh. auf der linken Flussseite den größten Palast der Stadt errichten. Er ging pleite und musste ihn seinen ärgsten Feinden, den Medici, überlassen, die den Palazzo Pitti zur heutigen Größe ausbauten.


  • Galleria dell'Accademia

    Museen
    • Galleria dell'Accademia© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    • Galleria dell'Accademia© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Marmorblöcke vom Meister

    Wenn Michelangelo Buonarroti (1475–1564) heute in einer Ecke der Accademia di Belle Arti seiner Bildhauerei nachginge, würde er kaum auffallen – in den Hallen und Gängen hat sich nur wenig verändert. Doch er wäre verwundert, dass in der anschließenden Galleria jetzt mehrere seiner Hauptwerke von den Touristen bestaunt werden. Hauptanziehungspunkt ist natürlich die große Marmorstatue seines David. Kein Wunder – 6 t so perfekt behauener weißer Carrara-Marmor, 4,10 m hoch, sind atemberaubend. Doch auf eine andere Art genauso faszinierend wirken die ebenfalls von Michelangelo geschaffenen sogenannten Gefangenen. Diese Marmorfiguren sind nicht fertiggestellt, teils noch im Stein gefangen (daher der Name), und genau das macht ihre Faszination aus: Die Skulpturen scheinen unter einer Art Spannung zu stehen, als wollten sie sich aus dem Stein befreien. Weitere Werke Michelangelos sind der hl. Matthäus sowie die Pietà von Palestrina. Weitaus weniger beachtet wird, dass die Accademia die größte europäische Sammlung spätgotischer Malerei und weitere Kunstwerke italienischer Künstler des 13.–15.Jhs. besitzt.

    • Galleria dell'Accademia© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    • Galleria dell'Accademia© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Marmorblöcke vom Meister

    Wenn Michelangelo Buonarroti (1475–1564) heute in einer Ecke der Accademia di Belle Arti seiner Bildhauerei nachginge, würde er kaum auffallen – in den Hallen und Gängen hat sich nur wenig verändert. Doch er wäre verwundert, dass in der anschließenden Galleria jetzt mehrere seiner Hauptwerke von den Touristen bestaunt werden. Hauptanziehungspunkt ist natürlich die große Marmorstatue seines David. Kein Wunder – 6 t so perfekt behauener weißer Carrara-Marmor, 4,10 m hoch, sind atemberaubend. Doch auf eine andere Art genauso faszinierend wirken die ebenfalls von Michelangelo geschaffenen sogenannten Gefangenen. Diese Marmorfiguren sind nicht fertiggestellt, teils noch im Stein gefangen (daher der Name), und genau das macht ihre Faszination aus: Die Skulpturen scheinen unter einer Art Spannung zu stehen, als wollten sie sich aus dem Stein befreien. Weitere Werke Michelangelos sind der hl. Matthäus sowie die Pietà von Palestrina. Weitaus weniger beachtet wird, dass die Accademia die größte europäische Sammlung spätgotischer Malerei und weitere Kunstwerke italienischer Künstler des 13.–15.Jhs. besitzt.


  • Museo Nazionale del Bargello

    Museen
    • Museo Nazionale del Bargello© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Körperspannung in Bronze

    Wehrhaft und abweisend steht er da, der zinnengekrönte Palast (1254–61). Früher wachten der Stadtkommandant und der Bürgermeister im 54 m hohen Turm über ihre Stadt. 1502–1859 waren hier das Stadtgefängnis und die Wohnung des Polizeihauptmanns (bargello) untergebracht, der dem Gebäude seinen heutigen Namen gab, und im Innenhof stand der Galgen – noch bis 1782 in Gebrauch. Heute befindet sich im hohen Gewölbe des Bargello die größte Sammlung italienischer Skulpturen des 14.–16.Jhs., außerdem die Medaillensammlung der Medici, bedeutende Elfenbeinwerke und Majoliken des 15.–18.Jhs. sowie Waffen und Kleinbronzen. Glanzstücke des Museums sind Michelangelos Trunkener Bacchus (1497 begonnen), die Marmorbüste des Brutus (um 1540) und das kreisrunde Tondo Pitti (1504), die zusammen mit Werken Cellinis, Giambolognas und anderen im Erdgeschoss ausgestellt sind. Im großen Saal des Obergeschosses kann man die Skulpturen der Frührenaissance wie die beiden Davidstatuen in Marmor (1408) und Bronze (1423) von Donatello bestaunen.

    • Museo Nazionale del Bargello© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Körperspannung in Bronze

    Wehrhaft und abweisend steht er da, der zinnengekrönte Palast (1254–61). Früher wachten der Stadtkommandant und der Bürgermeister im 54 m hohen Turm über ihre Stadt. 1502–1859 waren hier das Stadtgefängnis und die Wohnung des Polizeihauptmanns (bargello) untergebracht, der dem Gebäude seinen heutigen Namen gab, und im Innenhof stand der Galgen – noch bis 1782 in Gebrauch. Heute befindet sich im hohen Gewölbe des Bargello die größte Sammlung italienischer Skulpturen des 14.–16.Jhs., außerdem die Medaillensammlung der Medici, bedeutende Elfenbeinwerke und Majoliken des 15.–18.Jhs. sowie Waffen und Kleinbronzen. Glanzstücke des Museums sind Michelangelos Trunkener Bacchus (1497 begonnen), die Marmorbüste des Brutus (um 1540) und das kreisrunde Tondo Pitti (1504), die zusammen mit Werken Cellinis, Giambolognas und anderen im Erdgeschoss ausgestellt sind. Im großen Saal des Obergeschosses kann man die Skulpturen der Frührenaissance wie die beiden Davidstatuen in Marmor (1408) und Bronze (1423) von Donatello bestaunen.


  • Cattedrale di San Zeno

    Architektonische Highlights
    • Cattedrale di San Zeno© Glow Images

    Eine der ältesten Kirchen der Toskana im romanisch-pisanischen Stil. Besonders kostbar ist der Silberaltar in der Sankt-Jakobs-Kapelle. An den 628 Relieffiguren haben Generationen von Silberschmieden gearbeitet.

    • Cattedrale di San Zeno© Glow Images

    Eine der ältesten Kirchen der Toskana im romanisch-pisanischen Stil. Besonders kostbar ist der Silberaltar in der Sankt-Jakobs-Kapelle. An den 628 Relieffiguren haben Generationen von Silberschmieden gearbeitet.


  • Cattedrale di Santo Stefano

    Architektonische Highlights
    • Cattedrale di Santo Stefano© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    Seine grün-weiß gestreifte Marmorfassade erhielt der Dom ab 1386, die über Eck angebrachte Außenkanzel schuf Michelozzo. Den prachtvollen Innenraum schmücken Filippo Lippis Freskenzyklen.

    • Cattedrale di Santo Stefano© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    Seine grün-weiß gestreifte Marmorfassade erhielt der Dom ab 1386, die über Eck angebrachte Außenkanzel schuf Michelozzo. Den prachtvollen Innenraum schmücken Filippo Lippis Freskenzyklen.


  • San Francesco

    Architektonische Highlights
    • © onairda, Thinkstock

    In dieser gotischen Basilika verbirgt sich ein Hauptwerk der Frührenaissance: der Freskenzyklus "Legende vom Heiligen Kreuz" von Piero della Francesca.

    • © onairda, Thinkstock

    In dieser gotischen Basilika verbirgt sich ein Hauptwerk der Frührenaissance: der Freskenzyklus "Legende vom Heiligen Kreuz" von Piero della Francesca.


  • Villa La Petraia

    Architektonische Highlights
    • © inavanhateren, Shutterstock

    Bei dieser Villa kann man den herrlichen Garten im italienischen Stil besichtigen. Das anfangs turmbewehrte, mittelalterliche Kastell wurde 1576 von Bernardo Buontalenti umgestaltet.

    • © inavanhateren, Shutterstock

    Bei dieser Villa kann man den herrlichen Garten im italienischen Stil besichtigen. Das anfangs turmbewehrte, mittelalterliche Kastell wurde 1576 von Bernardo Buontalenti umgestaltet.