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Toskana Must Sees

























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Basilica di San Lorenzo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Begraben auf vornehmste Art
Kein Stein in dieser Kirche, der nicht irgendwie an eine Persönlichkeit aus dem Hause der Medici erinnert. Giovanni di Bicci de’ Medici, der Stammvater, beauftragte Brunelleschi um 1420 mit der Erweiterung des frühchristlichen Gotteshauses, das schon 393 dem hl. Lorenz geweiht worden war. Brunelleschi beendete 1428 zunächst die Alte Sakristei (Sagrestia Vecchia), den ersten Zentralraum der Renaissance. Cosimo der Ältere, Giovannis Sohn, führte dann den Bau der Kirche bis zu ihrer Vollendung 1446 weiter. Er liegt in der Krypta begraben. Eine vielfarbige, runde Steinplatte vor dem Hauptaltar markiert die Stelle. Neben seinem Freund und Mäzen Cosimo Il Vecchio fand Donatello seine letzte Ruhestätte. Zur endgültigen Umwandlung des Kirchenkomplexes in ein großes Mausoleum, den Cappelle Medicee, trug Papst Leo X., Urenkel Cosimos, entscheidend bei, als er Michelangelo mit dem Bau der Neuen Sakristei (Sagrestia Nuova) beauftragte. In den Medici-Kapellen stehen die bedeutenden Grabmäler für Lorenzo Il Magnifico, seinen Bruder Giuliano und deren Nachkömmlinge Giuliano, Herzog von Nemours, sowie Lorenzo, Herzog von Urbino – alle ebenfalls aus der Hand Michelangelos. Mit dem Bau der angrenzenden und vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleideten Fürstenkapelle, der Cappella dei Principi, fand zu Beginn des 17.Jhs. die Verherrlichung der Herrscherfamilie ihren gloriosen Abschluss. Zum Kreuzgang und der Biblioteca Medicea Laurenziana gelangt man durch eine Tür links neben dem Kirchenportal. Es gab Ausschreibungen für die Gestaltung der Rohsteinfassade, auch Pläne von Michelangelo liegen vor, wurden aber nie ausgeführt.
- Piazza di San Lorenzo 9, 50123 Firenze
- http://sanlorenzofirenze.it/
- +39 055 214042
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Begraben auf vornehmste Art
Kein Stein in dieser Kirche, der nicht irgendwie an eine Persönlichkeit aus dem Hause der Medici erinnert. Giovanni di Bicci de’ Medici, der Stammvater, beauftragte Brunelleschi um 1420 mit der Erweiterung des frühchristlichen Gotteshauses, das schon 393 dem hl. Lorenz geweiht worden war. Brunelleschi beendete 1428 zunächst die Alte Sakristei (Sagrestia Vecchia), den ersten Zentralraum der Renaissance. Cosimo der Ältere, Giovannis Sohn, führte dann den Bau der Kirche bis zu ihrer Vollendung 1446 weiter. Er liegt in der Krypta begraben. Eine vielfarbige, runde Steinplatte vor dem Hauptaltar markiert die Stelle. Neben seinem Freund und Mäzen Cosimo Il Vecchio fand Donatello seine letzte Ruhestätte. Zur endgültigen Umwandlung des Kirchenkomplexes in ein großes Mausoleum, den Cappelle Medicee, trug Papst Leo X., Urenkel Cosimos, entscheidend bei, als er Michelangelo mit dem Bau der Neuen Sakristei (Sagrestia Nuova) beauftragte. In den Medici-Kapellen stehen die bedeutenden Grabmäler für Lorenzo Il Magnifico, seinen Bruder Giuliano und deren Nachkömmlinge Giuliano, Herzog von Nemours, sowie Lorenzo, Herzog von Urbino – alle ebenfalls aus der Hand Michelangelos. Mit dem Bau der angrenzenden und vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleideten Fürstenkapelle, der Cappella dei Principi, fand zu Beginn des 17.Jhs. die Verherrlichung der Herrscherfamilie ihren gloriosen Abschluss. Zum Kreuzgang und der Biblioteca Medicea Laurenziana gelangt man durch eine Tür links neben dem Kirchenportal. Es gab Ausschreibungen für die Gestaltung der Rohsteinfassade, auch Pläne von Michelangelo liegen vor, wurden aber nie ausgeführt.
- Piazza di San Lorenzo 9, 50123 Firenze
- http://sanlorenzofirenze.it/
- +39 055 214042
Cupola del Brunelleschi
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel, die übrigens von Brunelleschi aufgesetzt wurde, bestimmt seit langem die Silhouette der Stadt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 m und besitzt 463 Stufen, die bis zur Spitze führen und einen wundervollen Blick über die Stadt garantieren.
- Piazza del Duomo, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
© MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel, die übrigens von Brunelleschi aufgesetzt wurde, bestimmt seit langem die Silhouette der Stadt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 m und besitzt 463 Stufen, die bis zur Spitze führen und einen wundervollen Blick über die Stadt garantieren.
- Piazza del Duomo, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
Volterra
Geographical © Zoonar, P.Jilek, Thinkstock
Insider-Tipp Streichelzartes Handwerk
Die uralte Etruskerstadt hat drei Leitmotive: Tuffstein, Alabaster und – Vampire. Seit der Twilight-Saga wissen Fans des Vampirkults, dass hier eine Vampirfamilie haust. Den Ort (9700 Ew.) haben schon die Etrusker auf den porösen Tuffstein in die bizarre Hügellandschaft gebaut: Volterra alias Velathri gehörte zu ihrem mächtigen Zwölfer- Städtebund. Heute sind Wind und Wetter ihre Feinde: Sie unterhöhlen die balze, die Ton- und Tuffschichten, auf denen die Stadt erbaut wurde. Von Siena kommend, betrittst du die befestigte Altstadt durch die Porta Selci an der Medici-Festung. Kurz dahinter liegt das Museo Etrusco Guarnacci. Zur Sammlung gehören die spindeldürre Bronzestatuette „Abendschatten“ (Ombra della Sera) und das Symbol etruskischer Kunst schlechthin, der Sarkophag mit liegenden Brautleuten. In unmittelbarer Nachbarschaft, im Viale Gramsci 70, serviert die Trattoria Ombra della Sera lokale Küche in freundlicher Atmosphäre. Von der Via Gramsci geht es rechts zum Römischen Theater, das noch immer als Sommerbühne genutzt wird, und links über die Via Matteotti zur wunderbar erhaltenen Piazza dei Priori. Dort erheben sich das älteste Rathaus der Toskana, der Palazzo Priori (1208–1254), und der Palazzo Pretorio, ebenfalls aus dem 13.Jh., mit Turm und Loggia. Über die Piazza San Giovanni mit dem Dom Santa Maria Assunta aus dem 12.Jh. und achteckigem Baptisterium gelangst du zum Arco Etrusco aus dem 4.Jh. v. Chr. Es ist eines der wenigen erhaltenen etruskischen Stadttore. Wer bei Rossi Alabastri ein Mitbringsel mitnehmen möchte, braucht einen großen Geldbeutel. Aber die Figuren verdeutlichen, woher der Begriff „Haut wie Alabaster“ kommt: Sie sind hauchzart.
- 56048 Volterra
- http://www.comune.volterra.pi.it/
- +39 0588 87257
- ufficioturistico@volterratur.it
© Zoonar, P.Jilek, Thinkstock
Insider-Tipp Streichelzartes Handwerk
Die uralte Etruskerstadt hat drei Leitmotive: Tuffstein, Alabaster und – Vampire. Seit der Twilight-Saga wissen Fans des Vampirkults, dass hier eine Vampirfamilie haust. Den Ort (9700 Ew.) haben schon die Etrusker auf den porösen Tuffstein in die bizarre Hügellandschaft gebaut: Volterra alias Velathri gehörte zu ihrem mächtigen Zwölfer- Städtebund. Heute sind Wind und Wetter ihre Feinde: Sie unterhöhlen die balze, die Ton- und Tuffschichten, auf denen die Stadt erbaut wurde. Von Siena kommend, betrittst du die befestigte Altstadt durch die Porta Selci an der Medici-Festung. Kurz dahinter liegt das Museo Etrusco Guarnacci. Zur Sammlung gehören die spindeldürre Bronzestatuette „Abendschatten“ (Ombra della Sera) und das Symbol etruskischer Kunst schlechthin, der Sarkophag mit liegenden Brautleuten. In unmittelbarer Nachbarschaft, im Viale Gramsci 70, serviert die Trattoria Ombra della Sera lokale Küche in freundlicher Atmosphäre. Von der Via Gramsci geht es rechts zum Römischen Theater, das noch immer als Sommerbühne genutzt wird, und links über die Via Matteotti zur wunderbar erhaltenen Piazza dei Priori. Dort erheben sich das älteste Rathaus der Toskana, der Palazzo Priori (1208–1254), und der Palazzo Pretorio, ebenfalls aus dem 13.Jh., mit Turm und Loggia. Über die Piazza San Giovanni mit dem Dom Santa Maria Assunta aus dem 12.Jh. und achteckigem Baptisterium gelangst du zum Arco Etrusco aus dem 4.Jh. v. Chr. Es ist eines der wenigen erhaltenen etruskischen Stadttore. Wer bei Rossi Alabastri ein Mitbringsel mitnehmen möchte, braucht einen großen Geldbeutel. Aber die Figuren verdeutlichen, woher der Begriff „Haut wie Alabaster“ kommt: Sie sind hauchzart.
- 56048 Volterra
- http://www.comune.volterra.pi.it/
- +39 0588 87257
- ufficioturistico@volterratur.it
San Gimignano
Geographical © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Keramik mit Wow-Effekt
Wer hat den Größeren? Das war wohl schon immer ein Thema. Im Mittelalter hat dieser Wettkampf der Eitelkeiten eine ganze Siedlung sogenannter Geschlechtertürme hervorgebracht, mit denen die reichen und adligen Familien seinerzeit um Prestige konkurrierten: Die Skyline von San Gimignano (7500 Ew.) mit ihren 15 noch erhaltenen, bis zu 54 m hohen Exemplaren ist so beeindruckend, dass Millionen Touristen ihretwegen in das befestigte Städtchen strömen. Den normalen italienischen Alltag suchst du hier daher leider vergeblich. Am Hauptplatz, der Piazza della Cisterna mit ihrem Brunnen aus Travertinstein, ist in der Gelateria Dondoli ein Meister am Werk. An der Piazza Duomo nebenan liegen viele der mittelalterlichen Schmuckstücke, die du dir nicht entgehen lassen solltest: die Loggia del Battistero mit dem Wandbild aus der Werkstatt des Domenico Ghirlandaio (1476), der Palazzo Vecchio del Podestà aus dem 12.Jh. mit seinem großen Torbogen und der wappengeschmückte Palazzo del Popolo, in dem sich das Stadtmuseum befindet. Es hat dieselben Öffnungszeiten wie die Torre Grossa nebenan (Panoramablick über das gesamte Elsatal!). Und eine mittelalterliche Graphic Novel mit Gruselfaktor findest du an den Wänden der Stiftskirche Santa Maria Assunta von 1148 oberhalb des breiten Treppenaufgangs: Die Fresken mit Bibelszenen sind zum Teil erheiternd – aber am Ausgang musst du durch die Hölle gehen! Ein Besuch lohnt beim Kunsthandwerker Franco Balducci: Er formt Schalen, Tassen und Vasen mit ordentlich Schwung. In der Osteria del Carcere gibt es – typisch für die Toskana – als primo Suppe statt Pasta.
- 53037 San Gimignano
- http://www.sangimignano.com/
- +39 0577 940008
- info@sangimignano.com
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Keramik mit Wow-Effekt
Wer hat den Größeren? Das war wohl schon immer ein Thema. Im Mittelalter hat dieser Wettkampf der Eitelkeiten eine ganze Siedlung sogenannter Geschlechtertürme hervorgebracht, mit denen die reichen und adligen Familien seinerzeit um Prestige konkurrierten: Die Skyline von San Gimignano (7500 Ew.) mit ihren 15 noch erhaltenen, bis zu 54 m hohen Exemplaren ist so beeindruckend, dass Millionen Touristen ihretwegen in das befestigte Städtchen strömen. Den normalen italienischen Alltag suchst du hier daher leider vergeblich. Am Hauptplatz, der Piazza della Cisterna mit ihrem Brunnen aus Travertinstein, ist in der Gelateria Dondoli ein Meister am Werk. An der Piazza Duomo nebenan liegen viele der mittelalterlichen Schmuckstücke, die du dir nicht entgehen lassen solltest: die Loggia del Battistero mit dem Wandbild aus der Werkstatt des Domenico Ghirlandaio (1476), der Palazzo Vecchio del Podestà aus dem 12.Jh. mit seinem großen Torbogen und der wappengeschmückte Palazzo del Popolo, in dem sich das Stadtmuseum befindet. Es hat dieselben Öffnungszeiten wie die Torre Grossa nebenan (Panoramablick über das gesamte Elsatal!). Und eine mittelalterliche Graphic Novel mit Gruselfaktor findest du an den Wänden der Stiftskirche Santa Maria Assunta von 1148 oberhalb des breiten Treppenaufgangs: Die Fresken mit Bibelszenen sind zum Teil erheiternd – aber am Ausgang musst du durch die Hölle gehen! Ein Besuch lohnt beim Kunsthandwerker Franco Balducci: Er formt Schalen, Tassen und Vasen mit ordentlich Schwung. In der Osteria del Carcere gibt es – typisch für die Toskana – als primo Suppe statt Pasta.
- 53037 San Gimignano
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Lucca
Geographical © DaLiu, Shutterstock
Insider-Tipp Im Blütenrausch
Den Beinamen „Italiens größtes Freilichtmuseum“ hat Lucca (90 000 Ew.) verdient: Ein vollständig intakter Festungsring aus dem 16.Jh. umgibt die gepflegte Altstadt mit ihren vielen Schätzen wie dem Dom San Martino mit dem bezaubernden Marmorgrabmal der Ilaria del Carretto von Jacopo della Quercia oder der ovalen Piazza del Mercato, wo sich mittelalterliche Häuser in ein ehemaliges römisches Amphitheater eingenistet haben. Von der mit mehreren Bäumen bestandenen Torre Guinigi blickst du bis zur Garfagnana, einem schönen Ausflugsund Wandergebiet im Norden Luccas. Ein Tipp für alle, die im Frühjahr hier sind: Während der Kamelienblüte öffnen historische Villen ihre Gärten und Parks für das Publikum.
- 55100 Lucca
- http://www.luccaturismo.it/
- +39 0583 919931
- info@luccaturismo.it
© DaLiu, Shutterstock
Insider-Tipp Im Blütenrausch
Den Beinamen „Italiens größtes Freilichtmuseum“ hat Lucca (90 000 Ew.) verdient: Ein vollständig intakter Festungsring aus dem 16.Jh. umgibt die gepflegte Altstadt mit ihren vielen Schätzen wie dem Dom San Martino mit dem bezaubernden Marmorgrabmal der Ilaria del Carretto von Jacopo della Quercia oder der ovalen Piazza del Mercato, wo sich mittelalterliche Häuser in ein ehemaliges römisches Amphitheater eingenistet haben. Von der mit mehreren Bäumen bestandenen Torre Guinigi blickst du bis zur Garfagnana, einem schönen Ausflugsund Wandergebiet im Norden Luccas. Ein Tipp für alle, die im Frühjahr hier sind: Während der Kamelienblüte öffnen historische Villen ihre Gärten und Parks für das Publikum.
- 55100 Lucca
- http://www.luccaturismo.it/
- +39 0583 919931
- info@luccaturismo.it
San Miniato al Monte
Architektonische Highlights © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Choräle über der Stadt
Ein paar Minuten zu Fuß vom Piazzale entfernt knirscht der Kies unter den Füßen auf dem Weg zu der Kirche romanischer Baukunst, die still und erhaben über der Stadt liegt. In jedem Fall hat diese Kirche eine Atmosphäre, die die Italiener als suggestivo bezeichnen: magisch, zauberhaft, spirituell. Schon zu Zeiten Karls des Großen stand hier eine Kirche; vermutlich wurde sie über dem Grab des hl. Minias errichtet, der 250 n. Chr. den Märtyrertod starb. Seine Gebeine liegen in einem Schrein in der Krypta. Die Fassade der heutigen Basilika (1018–1207) ist mit weißem Carrara-Marmor und grünem Serpentin belegt. Auch Fußboden, Chorschranken und Kanzel tragen kostbare Marmoreinlegearbeiten. Das Apsismosaik mit dem Thronenden Christus von 1297 wurde mehrfach restauriert. Am Ende des Mittelschiffs ein tonnengewölbtes Marmortabernakel von Michelozzo (1448) mit Kassettenrosetten und farbigen Majolikaschindeln von Luca della Robbia. Die Altartafeln (um 1396) stammen aus der Werkstatt Agnolo Gaddis. Im linken Seitenschiff befindet sich die Cappella del Cardinale del Portogallo: Das Grabmal wurde von Rossellino gestaltet, die Kapellendecke und die Rundbilder aus farbig glasierter Terrakotta von Luca della Robbia (1461–66). Die Kirche und der angrenzende Palazzo dei Vescovi gehörten 1373–1552, wie auch heute wieder, den Olivetanern, einer Benediktinerkongregation, deren Vespergesänge jeden Abend um ca. 18.30 Uhr in der Kirche ertönen.
- Via delle Porte Sante 34, 50125 Firenze
- http://www.sanminiatoalmonte.it/
- +39 055 234 2731
- sanminiato@tin.it
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Choräle über der Stadt
Ein paar Minuten zu Fuß vom Piazzale entfernt knirscht der Kies unter den Füßen auf dem Weg zu der Kirche romanischer Baukunst, die still und erhaben über der Stadt liegt. In jedem Fall hat diese Kirche eine Atmosphäre, die die Italiener als suggestivo bezeichnen: magisch, zauberhaft, spirituell. Schon zu Zeiten Karls des Großen stand hier eine Kirche; vermutlich wurde sie über dem Grab des hl. Minias errichtet, der 250 n. Chr. den Märtyrertod starb. Seine Gebeine liegen in einem Schrein in der Krypta. Die Fassade der heutigen Basilika (1018–1207) ist mit weißem Carrara-Marmor und grünem Serpentin belegt. Auch Fußboden, Chorschranken und Kanzel tragen kostbare Marmoreinlegearbeiten. Das Apsismosaik mit dem Thronenden Christus von 1297 wurde mehrfach restauriert. Am Ende des Mittelschiffs ein tonnengewölbtes Marmortabernakel von Michelozzo (1448) mit Kassettenrosetten und farbigen Majolikaschindeln von Luca della Robbia. Die Altartafeln (um 1396) stammen aus der Werkstatt Agnolo Gaddis. Im linken Seitenschiff befindet sich die Cappella del Cardinale del Portogallo: Das Grabmal wurde von Rossellino gestaltet, die Kapellendecke und die Rundbilder aus farbig glasierter Terrakotta von Luca della Robbia (1461–66). Die Kirche und der angrenzende Palazzo dei Vescovi gehörten 1373–1552, wie auch heute wieder, den Olivetanern, einer Benediktinerkongregation, deren Vespergesänge jeden Abend um ca. 18.30 Uhr in der Kirche ertönen.
- Via delle Porte Sante 34, 50125 Firenze
- http://www.sanminiatoalmonte.it/
- +39 055 234 2731
- sanminiato@tin.it
Ponte Vecchio
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.
- Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.
- Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze
Duomo Santa Maria del Fiore
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet - allerdings fehlte noch die Domkuppel, sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen. Wer es sich zutraut (Achtung: Einbahnstraße - umkehren nicht möglich!), die 463 Stufen bis zur Laterne durch das Kirchenschiff und die Doppelwand der Kuppel hochzusteigen, nimmt denselben Weg, den einst die Bauarbeiter zurücklegten. Hier bieten sich interessante Einblicke in das "Innenleben" der Kuppel - und am Ende ein toller Blick über die Stadt! Der Dom von Florenz ist die viertgrößte Kirche der Christenheit. Viele namhafte Florentiner Künstler haben zu seiner Ausschmückung beigetragen. Sehr schön sind die bunten Rundfenster an der Basis der Kuppel sowie die grandiosen Fresken des Weltgerichts, mit denen Giorgio Vasari und Federico Zuccari die Kuppel ausmalten. Die bunt glasierten Terrakottareliefs über den Eingängen der beiden Sakristeien stammen, wie auch die Bronzetür zur Neuen Sakristei links vom Hauptaltar, von Luca della Robbia. Die berühmten Sängerkanzeln von Donatello und Luca della Robbia sowie die Pietà von Michelangelo sind heute im Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore zu sehen. Eine Treppe rechts vom Haupteingang führt hinab in die 1966 freigelegten Reste der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata, in der sich u. a. das Grab Brunelleschis befindet. Ein dort aufgefundenes Skelett wurde eindeutig als das von Giotto identifiziert, den man daraufhin neben Brunelleschi beisetzte.
- Piazza del Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
- opera@operaduomo.firenze.it
© MAIRDUMONT
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Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet - allerdings fehlte noch die Domkuppel, sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen. Wer es sich zutraut (Achtung: Einbahnstraße - umkehren nicht möglich!), die 463 Stufen bis zur Laterne durch das Kirchenschiff und die Doppelwand der Kuppel hochzusteigen, nimmt denselben Weg, den einst die Bauarbeiter zurücklegten. Hier bieten sich interessante Einblicke in das "Innenleben" der Kuppel - und am Ende ein toller Blick über die Stadt! Der Dom von Florenz ist die viertgrößte Kirche der Christenheit. Viele namhafte Florentiner Künstler haben zu seiner Ausschmückung beigetragen. Sehr schön sind die bunten Rundfenster an der Basis der Kuppel sowie die grandiosen Fresken des Weltgerichts, mit denen Giorgio Vasari und Federico Zuccari die Kuppel ausmalten. Die bunt glasierten Terrakottareliefs über den Eingängen der beiden Sakristeien stammen, wie auch die Bronzetür zur Neuen Sakristei links vom Hauptaltar, von Luca della Robbia. Die berühmten Sängerkanzeln von Donatello und Luca della Robbia sowie die Pietà von Michelangelo sind heute im Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore zu sehen. Eine Treppe rechts vom Haupteingang führt hinab in die 1966 freigelegten Reste der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata, in der sich u. a. das Grab Brunelleschis befindet. Ein dort aufgefundenes Skelett wurde eindeutig als das von Giotto identifiziert, den man daraufhin neben Brunelleschi beisetzte.
- Piazza del Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
- opera@operaduomo.firenze.it
Il Santo Bevitore
Restaurants- mediterran
© Il Santo Bevitore, Il Santo Bevitore
Köstlich sind die Vorspeisen wie verschiedene Schinkensorten und eingelegtes oder gegrilltes Gemüse. Spezialitätentipp für danach: "tartara" aus Chianina-Rind oder ein guter Fisch. Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Via Santo Spirito 66r, 50125 Firenze
- http://www.ilsantobevitore.com/
- +39 055 211264
- info@ilsantobevitore.com
© Il Santo Bevitore, Il Santo Bevitore
Köstlich sind die Vorspeisen wie verschiedene Schinkensorten und eingelegtes oder gegrilltes Gemüse. Spezialitätentipp für danach: "tartara" aus Chianina-Rind oder ein guter Fisch. Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Via Santo Spirito 66r, 50125 Firenze
- http://www.ilsantobevitore.com/
- +39 055 211264
- info@ilsantobevitore.com
Galleria degli Uffizi
Museen © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Koffeinboost fürs Sightseeing
Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.
- Piazzale degli Uffizi 6, 50122 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- infouffizi@beniculturali.it
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Koffeinboost fürs Sightseeing
Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.
- Piazzale degli Uffizi 6, 50122 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- infouffizi@beniculturali.it
Fiesole
Geographical © wjarek, Thinkstock
Fiesole war nicht immer nur Villenvorort für betuchte Florentiner. Lange bevor Florenz Oberwasser bekam, florierte hier bereits die Etruskersiedlung Faesulae. Sehenswert sind z. B. das Kloster San Francesco von 1399, der Dom San Romolo und der archäologische Park, mit römischem Theater, Thermen und Tempel.
- 50014 Fiesole
- http://www.fiesoleforyou.it/
- +39 055 596 1311
- info.turismo@comune.fiesole.fi.it
© wjarek, Thinkstock
Fiesole war nicht immer nur Villenvorort für betuchte Florentiner. Lange bevor Florenz Oberwasser bekam, florierte hier bereits die Etruskersiedlung Faesulae. Sehenswert sind z. B. das Kloster San Francesco von 1399, der Dom San Romolo und der archäologische Park, mit römischem Theater, Thermen und Tempel.
- 50014 Fiesole
- http://www.fiesoleforyou.it/
- +39 055 596 1311
- info.turismo@comune.fiesole.fi.it
Parco Archeologico di Baratti e Populonia
Touristenattraktionen © Glow Images
Zu Zeiten der Etrusker war Popilonia, auf einem Felsvorsprung oberhalb des Meers gelegen, ein wichtiges Zentrum der Eisenverhüttung mit eigenem Hafen. Heute ist das Gelände als Archäologiepark zugänglich.
- 57025 Baratti
- http://www.parchivaldicornia.it/
- +39 0565 226445
- prenotazioni@parchivaldicornia.it
© Glow Images
Zu Zeiten der Etrusker war Popilonia, auf einem Felsvorsprung oberhalb des Meers gelegen, ein wichtiges Zentrum der Eisenverhüttung mit eigenem Hafen. Heute ist das Gelände als Archäologiepark zugänglich.
- 57025 Baratti
- http://www.parchivaldicornia.it/
- +39 0565 226445
- prenotazioni@parchivaldicornia.it
Passeggiata
Touristenattraktionen © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Anstatt mit Kulturgütern schmückt sich das älteste Seebad Italiens mit einer 3 km langen, schnurgeraden Passeggiata zwischen der Mole im Süden und dem traditionsreichen Komforthotel Principe di Piemonte. Dazwischen liegen bunte Badekabinen, schöne Hotels, Restaurants und eleganten Modeboutiquen. Wer im Winter hier ist, sollte sich Viareggios berühmten Karnevalsumzug mit satirischen Pappmachéwagen nicht entgehen lassen.
- Passeggiata, 55049 Viareggio
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Anstatt mit Kulturgütern schmückt sich das älteste Seebad Italiens mit einer 3 km langen, schnurgeraden Passeggiata zwischen der Mole im Süden und dem traditionsreichen Komforthotel Principe di Piemonte. Dazwischen liegen bunte Badekabinen, schöne Hotels, Restaurants und eleganten Modeboutiquen. Wer im Winter hier ist, sollte sich Viareggios berühmten Karnevalsumzug mit satirischen Pappmachéwagen nicht entgehen lassen.
- Passeggiata, 55049 Viareggio
Chianti
Landschaftliche Highlights © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Blüten mit Wumms
Wer in die Toskana reist, weil er sich in ein Bild verliebt hat, auf dem sich in Pastelltönen ein Weg durch Weinberge, Steineichenwälder oder Zypressenalleen zu einem Gehöft schlängelt – der will hierher, in das toskanische Weinland. Über den Hügeln zwischen Siena und Florenz kräht der schwarze Hahn: Der Gallo Nero ist das Gütezeichen der zahlreichen Weingüter. Genießer sollten unbedingt bei mindestens einem haltmachen – oder sich hinfahren lassen, dann ist die Promillegrenze kein Problem. Landschaftsfans durchrollen Haine und Hügel mit dem Rad, in der Kutsche oder auf einer Vespa. Wer länger bleiben möchte, wählt eins der vielen sorgfältig umgebauten Bauernhäuser als Domizil. Aber wer sagt denn, dass Wein und Olivenöl hier alles ist? Auch an zafferano kommst du kaum vorbei: Safrannudeln, Safranpesto, Safranhonig ... Alles über das „Gold der Gewürze“ erfährst du nach Anmeldung im agriturismo Corte di Valle bei Greve an der SR 222 nördlich des Ortsteils Bolle – kosten kannst du die aromatischen Blütenfäden natürlich auch gleich. Weintrinker werden hier aber auch fündig, genauso wie in der Enoteca Ristorante Gallo Nero an der Piazza Matteotti im zehn Minuten entfernten Hauptort Greve in Chianti (10 000 Ew.). Etwas außerhalb auf dem Nachbarhügel findest du eine Kreativwerkstatt und Genussinsel: Im B & B Ancora del Chianti in einem uralten Bauernhaus kannst du deine Inspiration im Kochtopf verrühren oder auf Leinwand bannen. Radda in Chianti (1500 Ew.) ist ein „Centro Commerciale Naturale“, d. h. Wurstwaren, Wein und selbst die farbenfrohen Pratesi-Schuhe sind „made in Tuscany“. Am Weg zurück nach Siena liegt bei Pievasciata der Parco Sculture del Chianti. Da wächst moderne Kunst aus dem Boden, die angefasst und entdeckt werden will. Zwischen Juli und September trägt sie musikalische Früchte: Klassik- und Jazzkonzerte.
- 53011 Greve in Chianti
- http://www.coltibuono.com/
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Blüten mit Wumms
Wer in die Toskana reist, weil er sich in ein Bild verliebt hat, auf dem sich in Pastelltönen ein Weg durch Weinberge, Steineichenwälder oder Zypressenalleen zu einem Gehöft schlängelt – der will hierher, in das toskanische Weinland. Über den Hügeln zwischen Siena und Florenz kräht der schwarze Hahn: Der Gallo Nero ist das Gütezeichen der zahlreichen Weingüter. Genießer sollten unbedingt bei mindestens einem haltmachen – oder sich hinfahren lassen, dann ist die Promillegrenze kein Problem. Landschaftsfans durchrollen Haine und Hügel mit dem Rad, in der Kutsche oder auf einer Vespa. Wer länger bleiben möchte, wählt eins der vielen sorgfältig umgebauten Bauernhäuser als Domizil. Aber wer sagt denn, dass Wein und Olivenöl hier alles ist? Auch an zafferano kommst du kaum vorbei: Safrannudeln, Safranpesto, Safranhonig ... Alles über das „Gold der Gewürze“ erfährst du nach Anmeldung im agriturismo Corte di Valle bei Greve an der SR 222 nördlich des Ortsteils Bolle – kosten kannst du die aromatischen Blütenfäden natürlich auch gleich. Weintrinker werden hier aber auch fündig, genauso wie in der Enoteca Ristorante Gallo Nero an der Piazza Matteotti im zehn Minuten entfernten Hauptort Greve in Chianti (10 000 Ew.). Etwas außerhalb auf dem Nachbarhügel findest du eine Kreativwerkstatt und Genussinsel: Im B & B Ancora del Chianti in einem uralten Bauernhaus kannst du deine Inspiration im Kochtopf verrühren oder auf Leinwand bannen. Radda in Chianti (1500 Ew.) ist ein „Centro Commerciale Naturale“, d. h. Wurstwaren, Wein und selbst die farbenfrohen Pratesi-Schuhe sind „made in Tuscany“. Am Weg zurück nach Siena liegt bei Pievasciata der Parco Sculture del Chianti. Da wächst moderne Kunst aus dem Boden, die angefasst und entdeckt werden will. Zwischen Juli und September trägt sie musikalische Früchte: Klassik- und Jazzkonzerte.
- 53011 Greve in Chianti
- http://www.coltibuono.com/
Piazza Grande
Touristenattraktionen © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Dieser asymmetrische, leicht abschüssige Platz war Filmkulisse in Benignis "La vita è bella". Ihn umgeben prächtige Vasariloggien und der Palazzo Fraternità die Laici. Die schmalbrüstigen Bürgerhäuser stammen aus dem Mittelalter.
- Piazza Grande, 52100 Arezzo
- +39 0575 377468
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Dieser asymmetrische, leicht abschüssige Platz war Filmkulisse in Benignis "La vita è bella". Ihn umgeben prächtige Vasariloggien und der Palazzo Fraternità die Laici. Die schmalbrüstigen Bürgerhäuser stammen aus dem Mittelalter.
- Piazza Grande, 52100 Arezzo
- +39 0575 377468
Piazza dei Miracoli
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Der "Platz der Wunder" liegt am Westtor der mittelalterlichen Stadtmauern. Bereits während der Bauarbeiten wurde deutlich, dass sich das Schwemmland nicht als Baugrund eignete. Das beweist der berühmte schiefe Turm nur allzu deutlich. Hier befinden sich auch das Baptisterium und der Dom zu Pisa.
- Piazza dei Miracoli, 56126 Pisa
- http://www.opapisa.it/
- +39 050 835011
© MAIRDUMONT
Der "Platz der Wunder" liegt am Westtor der mittelalterlichen Stadtmauern. Bereits während der Bauarbeiten wurde deutlich, dass sich das Schwemmland nicht als Baugrund eignete. Das beweist der berühmte schiefe Turm nur allzu deutlich. Hier befinden sich auch das Baptisterium und der Dom zu Pisa.
- Piazza dei Miracoli, 56126 Pisa
- http://www.opapisa.it/
- +39 050 835011
Piazza del Campo
Touristenattraktionen © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Treppenlauf für die Aussicht
Der Platz, für viele der schönste der Welt, liegt im Schnittpunkt der drei Hügel, auf denen sich das ockerfarbene Häusermeer der Stadt ausbreitet. An der geraden Seite des Platzes steht das Rathaus, der Palazzo Pubblico aus dem 13./14.Jh., von dessen 88 m hoher Torre del Mangia du nach dem Erklimmen von gut 400 Stufen mit einem herrlichen Blick über die Dächer von Siena belohnt wirst. Höhepunkt des Museo Civico im Palazzo Pubblico sind die Sala del Mappamondo mit den Fresken von Simone Martini sowie die Sala della Pace mit den Fresken des Ambrogio Lorenzetti über die „Auswirkung der guten Regierung auf Stadt und Land“. Am 2.Juli und am 16.August ist die Piazza del Campo Schauplatz des berühmten Palio, eines aus Tierschutzgründen umstrittenen Pferderennens zwischen den Stadtvierteln Sienas.
- Piazza del Campo, 53100 Siena
- http://visitsienaofficial.it/
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Treppenlauf für die Aussicht
Der Platz, für viele der schönste der Welt, liegt im Schnittpunkt der drei Hügel, auf denen sich das ockerfarbene Häusermeer der Stadt ausbreitet. An der geraden Seite des Platzes steht das Rathaus, der Palazzo Pubblico aus dem 13./14.Jh., von dessen 88 m hoher Torre del Mangia du nach dem Erklimmen von gut 400 Stufen mit einem herrlichen Blick über die Dächer von Siena belohnt wirst. Höhepunkt des Museo Civico im Palazzo Pubblico sind die Sala del Mappamondo mit den Fresken von Simone Martini sowie die Sala della Pace mit den Fresken des Ambrogio Lorenzetti über die „Auswirkung der guten Regierung auf Stadt und Land“. Am 2.Juli und am 16.August ist die Piazza del Campo Schauplatz des berühmten Palio, eines aus Tierschutzgründen umstrittenen Pferderennens zwischen den Stadtvierteln Sienas.
- Piazza del Campo, 53100 Siena
- http://visitsienaofficial.it/
Santa Croce
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die riesige Hallenkirche gaben 1295 Franziskaner in Auftrag. Zudem beauftragten sie Künstler, die Vita des Ordensgründers und das Evangelium für die Gläubigen auf die Wände zu malen. Unter den Malern war der Wegbereiter der Renaissance Giotto. Er verwendete für seine Fresken nicht Gold, sondern Blau und anders als in der byzantinischen Kunst erhielten seine Gestalten körperliche Rundungen, lachten und weinten. Es war ein erster Schritt hin zu einer Kunst, die sich an der Natur orientierte. Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz. Schon kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus 1226 errichteten seine Anhänger hier eine kleine Kapelle, die jedoch bald die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, sodass man bereits 1294 den Grundstein für den mächtigen gotischen Neubau legte, der 1385 fertiggestellt wurde. 1853 erhielt die Kirche eine neugotische Fassade. Mit einer Länge von 115 m, einer Breite des Mittelschiffs von 38 m und einer Balkenkreuzbreite von 73 m übertraf Santa Croce nun an Ausdehnung die kurz zuvor vollendete Kirche Santa Maria Novella des rivalisierenden Dominikanerordens. Der Innenraum mit dem offenen, bemalten Dachstuhl und einem geraden Chorabschluss zeigt die für Bettelordenskirchen typisch schlichte Architektur. Das große Gotteshaus wird auch als das "Pantheon von Florenz" bezeichnet: Rund 280 Grabplatten des 14.-19.Jhs. Sind in den Fußboden eingelassen. Galileo, Michelangelo, Machiavelli, Ghiberti, der Komponist Rossini und viele andere haben prächtig ausgeführte Grabmäler. Auch Dante, der in der Verbannung in Ravenna gestorbene größte Dichter Italiens, wird hier mit einem 500 Jahre nach seinem Tod geschaffenen Denkmal geehrt. Die rechts neben dem Hauptaltar liegenden Grabkapellen der Bardi und Peruzzi malte Giotto in den Jahren 1316-30 mit Fresken aus, die zu den herausragenden dieser Epoche zählen. Auch die anderen Kapellen sind mit kostbaren Wandmalereien geschmückt. Die herrliche Marmorkanzel stammt von Benedetto da Maiano, das Verkündigungstabernakel (hinter dem fünften Pfeiler rechts) ist ein bedeutendes Werk Donatellos (1435), geschaffen aus grauem Sandstein mit Vergoldungen. Rechts neben der Kirche befindet sich der Eingang zu den Klosterhöfen mit der Cappella dei Pazzi und dem Museo dell'Opera di Santa Croce. Die architektonisch bedeutsame Pazzi-Kapelle mit ihren klaren, ganz in Weiß und Grau gehaltenen Formen wurde vermutlich von Brunelleschi 1429-44 erbaut. Die Medaillons aus glasierter Terrakotta schuf Luca della Robbia. Im Kirchenmuseum sind Werke Florentiner Sakralkunst ausgestellt.
- Piazza di Santa Croce 16, 50122 Firenze
- http://www.santacroceopera.it/
- +39 055 200 8789
- segreteria@operadisantacroce.it
© MAIRDUMONT
Die riesige Hallenkirche gaben 1295 Franziskaner in Auftrag. Zudem beauftragten sie Künstler, die Vita des Ordensgründers und das Evangelium für die Gläubigen auf die Wände zu malen. Unter den Malern war der Wegbereiter der Renaissance Giotto. Er verwendete für seine Fresken nicht Gold, sondern Blau und anders als in der byzantinischen Kunst erhielten seine Gestalten körperliche Rundungen, lachten und weinten. Es war ein erster Schritt hin zu einer Kunst, die sich an der Natur orientierte. Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz. Schon kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus 1226 errichteten seine Anhänger hier eine kleine Kapelle, die jedoch bald die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, sodass man bereits 1294 den Grundstein für den mächtigen gotischen Neubau legte, der 1385 fertiggestellt wurde. 1853 erhielt die Kirche eine neugotische Fassade. Mit einer Länge von 115 m, einer Breite des Mittelschiffs von 38 m und einer Balkenkreuzbreite von 73 m übertraf Santa Croce nun an Ausdehnung die kurz zuvor vollendete Kirche Santa Maria Novella des rivalisierenden Dominikanerordens. Der Innenraum mit dem offenen, bemalten Dachstuhl und einem geraden Chorabschluss zeigt die für Bettelordenskirchen typisch schlichte Architektur. Das große Gotteshaus wird auch als das "Pantheon von Florenz" bezeichnet: Rund 280 Grabplatten des 14.-19.Jhs. Sind in den Fußboden eingelassen. Galileo, Michelangelo, Machiavelli, Ghiberti, der Komponist Rossini und viele andere haben prächtig ausgeführte Grabmäler. Auch Dante, der in der Verbannung in Ravenna gestorbene größte Dichter Italiens, wird hier mit einem 500 Jahre nach seinem Tod geschaffenen Denkmal geehrt. Die rechts neben dem Hauptaltar liegenden Grabkapellen der Bardi und Peruzzi malte Giotto in den Jahren 1316-30 mit Fresken aus, die zu den herausragenden dieser Epoche zählen. Auch die anderen Kapellen sind mit kostbaren Wandmalereien geschmückt. Die herrliche Marmorkanzel stammt von Benedetto da Maiano, das Verkündigungstabernakel (hinter dem fünften Pfeiler rechts) ist ein bedeutendes Werk Donatellos (1435), geschaffen aus grauem Sandstein mit Vergoldungen. Rechts neben der Kirche befindet sich der Eingang zu den Klosterhöfen mit der Cappella dei Pazzi und dem Museo dell'Opera di Santa Croce. Die architektonisch bedeutsame Pazzi-Kapelle mit ihren klaren, ganz in Weiß und Grau gehaltenen Formen wurde vermutlich von Brunelleschi 1429-44 erbaut. Die Medaillons aus glasierter Terrakotta schuf Luca della Robbia. Im Kirchenmuseum sind Werke Florentiner Sakralkunst ausgestellt.
- Piazza di Santa Croce 16, 50122 Firenze
- http://www.santacroceopera.it/
- +39 055 200 8789
- segreteria@operadisantacroce.it
Villa San Martino
Architektonische Highlights © Altrendo Images, Shutterstock
© Altrendo Images, Shutterstock
Napoleons Villa wurde erst 32 Jahre nach seinem Tod von einem seiner glühendsten Verehrer, dem Fürsten Anatolio Demidoff, mit der lange Allee, dem schönen schmiedeeisernen Gitter und der neoklassizistischen Säulenhalle versehen. Originell ist der Ägyptische Saal.
© Altrendo Images, Shutterstock
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Napoleons Villa wurde erst 32 Jahre nach seinem Tod von einem seiner glühendsten Verehrer, dem Fürsten Anatolio Demidoff, mit der lange Allee, dem schönen schmiedeeisernen Gitter und der neoklassizistischen Säulenhalle versehen. Originell ist der Ägyptische Saal.
Forte Falcone
Architektonische Highlights © bumihills, Shutterstock
Auf den Wehrgängen und Bastionen der 1548 zum Schutz vor Piratenüberfällen errichteten Festung wurden 1994 auf einer Länge von über 500 m bequeme Spazierwege angelegt. Es gibt sogar einen Kinderspielplatz und eine Bar. Überwältigend ist nicht nur die Festungsarchitektur, von diesen strategisch so wichtigen Punkten hast du auch den besten Blick auf Hafen, Stadt und Umland.
- Via Ninci, 57037 Portoferraio
- http://www.visitaportoferraio.com/
- +39 0565 919844
© bumihills, Shutterstock
Auf den Wehrgängen und Bastionen der 1548 zum Schutz vor Piratenüberfällen errichteten Festung wurden 1994 auf einer Länge von über 500 m bequeme Spazierwege angelegt. Es gibt sogar einen Kinderspielplatz und eine Bar. Überwältigend ist nicht nur die Festungsarchitektur, von diesen strategisch so wichtigen Punkten hast du auch den besten Blick auf Hafen, Stadt und Umland.
- Via Ninci, 57037 Portoferraio
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Maggio Musicale Fiorentino
EventsDie mehrwöchigen Festspiele unterhalten mit Opern, Konzerten und Ballett, außerdem gibt es ein kostenloses Abschlusskonzert auf der Piazza della Signoria.
- Firenze
- http://www.maggiofiorentino.com/
- +39 055 277 9309
- info@maggioformazione.it
Die mehrwöchigen Festspiele unterhalten mit Opern, Konzerten und Ballett, außerdem gibt es ein kostenloses Abschlusskonzert auf der Piazza della Signoria.
- Firenze
- http://www.maggiofiorentino.com/
- +39 055 277 9309
- info@maggioformazione.it
Monte Capanne
Wandern © Luciano Mortula - LGM, Shutterstock
Auf den höchsten Berg Elbas (1018 m) kannst du von Poggio aus zu Fuß hinaufsteigen. Die Wanderung durch eine wunderschöne Landschaft dauert zwei bis drei Stunden. Wenn die an vielen Stellen in die Höhe ragenden Kastanien bäume im Frühling blühen, ist es am schönsten. Von Marciana Alta führt die Kabinenbahn auf den Berg hinauf. Die Talstation der Bahn liegt etwa 1 km hinter dem Ortsausgang Richtung Poggio/ Marciana Marina (rechts auf das Schild „Cabinovia“ achten). Die offenen Gondeln Cabinovia für zwei Personen gleiten in gut 15 Minuten auf den Gipfel.
- Elba
© Luciano Mortula - LGM, Shutterstock
Auf den höchsten Berg Elbas (1018 m) kannst du von Poggio aus zu Fuß hinaufsteigen. Die Wanderung durch eine wunderschöne Landschaft dauert zwei bis drei Stunden. Wenn die an vielen Stellen in die Höhe ragenden Kastanien bäume im Frühling blühen, ist es am schönsten. Von Marciana Alta führt die Kabinenbahn auf den Berg hinauf. Die Talstation der Bahn liegt etwa 1 km hinter dem Ortsausgang Richtung Poggio/ Marciana Marina (rechts auf das Schild „Cabinovia“ achten). Die offenen Gondeln Cabinovia für zwei Personen gleiten in gut 15 Minuten auf den Gipfel.
- Elba
La Ménagère
CafésDer derzeit wohl angesagteste Concept Store in Florenz. La Ménagère ist Bistro, Restaurant, Cocktailbar, Blumenladen und Interior-Shop zugleich und von früh bis spätabends gut besucht. Seinen Ursprung hat der Laden bereits Ende des 19.Jahrhunderts, als erstes Geschäft für Haushaltswaren in Florenz.
- Via de' Ginori 8/R, 50123 Florenz
- http://www.lamenagere.it/
- +39 055 075 0600
- info@lamenagere.it
Der derzeit wohl angesagteste Concept Store in Florenz. La Ménagère ist Bistro, Restaurant, Cocktailbar, Blumenladen und Interior-Shop zugleich und von früh bis spätabends gut besucht. Seinen Ursprung hat der Laden bereits Ende des 19.Jahrhunderts, als erstes Geschäft für Haushaltswaren in Florenz.
- Via de' Ginori 8/R, 50123 Florenz
- http://www.lamenagere.it/
- +39 055 075 0600
- info@lamenagere.it
Parco Minelba
MuseenInsider-Tipp Auf Schatzsuche gehen
Im Palazzo del Burò befindet sich ein sehr informatives Bergbaumuseum. Hier erhältst du außerdem Tickets für eine ganz besondere Führung: Mit einem kleinen Zug geht es durch eine aufgelassene Tagbaustelle 1 km nördlich von Rio Marina in Richtung Cavo. Der von der Unesco zum Welterbe bestimmte Mineralienpark enthält über 150 verschiedene Arten von Mineralien. Und das Beste: Du darfst dort selbst nach Mineralien suchen – die freundlichen Zugbegleiter verteilen Hammer und helfen bei der Suche nach glitzernden Gesteinsbrocken!
- Via Magenta 26, 57038 Rio Marina
- http://www.parcominelba.it/
- +39 0565 962088
Insider-Tipp Auf Schatzsuche gehen
Im Palazzo del Burò befindet sich ein sehr informatives Bergbaumuseum. Hier erhältst du außerdem Tickets für eine ganz besondere Führung: Mit einem kleinen Zug geht es durch eine aufgelassene Tagbaustelle 1 km nördlich von Rio Marina in Richtung Cavo. Der von der Unesco zum Welterbe bestimmte Mineralienpark enthält über 150 verschiedene Arten von Mineralien. Und das Beste: Du darfst dort selbst nach Mineralien suchen – die freundlichen Zugbegleiter verteilen Hammer und helfen bei der Suche nach glitzernden Gesteinsbrocken!
- Via Magenta 26, 57038 Rio Marina
- http://www.parcominelba.it/
- +39 0565 962088
Volterraio
Architektonische Highlights © Stefano Sandolo, Shutterstock
Die mächtige Festung aus dem 13.Jh. beschützte Bucht und Hafen von Portoferraio und wurde niemals bezwungen. Etwa 5 km von Rio nell’Elba auf der Straße nach Magazzini stößt du rechts auf einen kleinen Parkplatz (schlecht gekennzeichnet, aber erkennbar an dem Schild mit der Elbakarte am Straßenrand). Vom Parkplatz gehst du ca. 50 m die Landstraße zurück, dort beginnt links ein steiler Fußweg, von dem du sofort die Burg über dir im Blick hast. Der Fußweg führt in einer guten halben Stunde zu den grandiosen Überresten der Festung mit herrlicher Aussicht. Achtung: Festes Schuhwerk ist zu empfehlen, und kleine Kinder sollte man lieber nicht mitnehmen.
© Stefano Sandolo, Shutterstock
Die mächtige Festung aus dem 13.Jh. beschützte Bucht und Hafen von Portoferraio und wurde niemals bezwungen. Etwa 5 km von Rio nell’Elba auf der Straße nach Magazzini stößt du rechts auf einen kleinen Parkplatz (schlecht gekennzeichnet, aber erkennbar an dem Schild mit der Elbakarte am Straßenrand). Vom Parkplatz gehst du ca. 50 m die Landstraße zurück, dort beginnt links ein steiler Fußweg, von dem du sofort die Burg über dir im Blick hast. Der Fußweg führt in einer guten halben Stunde zu den grandiosen Überresten der Festung mit herrlicher Aussicht. Achtung: Festes Schuhwerk ist zu empfehlen, und kleine Kinder sollte man lieber nicht mitnehmen.
Poggio
Geographical © SNAB, Shutterstock
Poggio (250 ew.) ist treppenförmig in den Berg hineingebaut. Winkelige Gassen, viele hübsche Häuser, Brunnen und liebevoll bepflanzte Blumenkästen beherrschen das Stadtbild.
- 57030 Poggio
© SNAB, Shutterstock
Poggio (250 ew.) ist treppenförmig in den Berg hineingebaut. Winkelige Gassen, viele hübsche Häuser, Brunnen und liebevoll bepflanzte Blumenkästen beherrschen das Stadtbild.
- 57030 Poggio
Museo del Mare
MuseenIm Jahr 1841 sank der Dampfer Polluce vor der Südostküste Elbas, nachdem er auf dem Weg von Neapel nach Genua mit einem anderen Schiff kollidiert war. Die Passagiere waren großteils von hohem Stand, weshalb die Polluce reichlich Wertgegenstände an Bord hatte. Somit wurde ein wahrer Schatz an Schmuck, Porzellan und Gold- und Silbermünzen mit in die Tiefe gerissen. Dieser konnte erst 2005 geborgen werden und ist in diesem Museum ausgestellt. Zudem werden das Unglück selbst sowie die Bergung erklärt.
- Via Palestro 6, 57031 Capoliveri
- http://www.museiarcipelago.it/
- +39 0565 967029
Im Jahr 1841 sank der Dampfer Polluce vor der Südostküste Elbas, nachdem er auf dem Weg von Neapel nach Genua mit einem anderen Schiff kollidiert war. Die Passagiere waren großteils von hohem Stand, weshalb die Polluce reichlich Wertgegenstände an Bord hatte. Somit wurde ein wahrer Schatz an Schmuck, Porzellan und Gold- und Silbermünzen mit in die Tiefe gerissen. Dieser konnte erst 2005 geborgen werden und ist in diesem Museum ausgestellt. Zudem werden das Unglück selbst sowie die Bergung erklärt.
- Via Palestro 6, 57031 Capoliveri
- http://www.museiarcipelago.it/
- +39 0565 967029
Piazza Matteotti
TouristenattraktionenDie weitläufige Piazza Matteotti und die von Palmen gesäumte Uferpromenade machen den Hafen von Porto Azzurro zum wohl malerischsten der Insel. Hier reihen sich Cafés und Boutiquen aneinander, und vor den Kais wiegen sich Yachten und Boote aller Größen im Wasser.
- Porto Azurro
Die weitläufige Piazza Matteotti und die von Palmen gesäumte Uferpromenade machen den Hafen von Porto Azzurro zum wohl malerischsten der Insel. Hier reihen sich Cafés und Boutiquen aneinander, und vor den Kais wiegen sich Yachten und Boote aller Größen im Wasser.
- Porto Azurro
Giglio Campese
Geographical © Travel Pattern Art, Shutterstock
Der touristisch bedeutendste Ort auf der Westseite ist Giglio Campese mit dem größten Sandstrand der Insel.
- Giglio Campese
© Travel Pattern Art, Shutterstock
Der touristisch bedeutendste Ort auf der Westseite ist Giglio Campese mit dem größten Sandstrand der Insel.
- Giglio Campese
Fetovaia
Geographical © Balate.Dorin, Shutterstock
Insider-Tipp Baden im Naturpool
Der kleine Touristenort entwickelte sich an einem schönen Sandstrand, an dem man auch bei unruhigem Wasser noch gut baden kann. Eine weit ins Meer ragende Landzunge schützt hier das Strandgebiet vor Westwind. Leider ist Fetovaia im Hochsommer proppevoll; in der Nebensaison ist die Aura der Bucht jedoch unwiderstehlich. Beeindruckend sind die als Schwimmbecken bezeichneten Klippen Le Piscine auf dem Weg nach Seccheto – von der Brandung ausgewaschene und mit Meerwasser gefüllte Bassins.
- 57034 Fetovaia
© Balate.Dorin, Shutterstock
Insider-Tipp Baden im Naturpool
Der kleine Touristenort entwickelte sich an einem schönen Sandstrand, an dem man auch bei unruhigem Wasser noch gut baden kann. Eine weit ins Meer ragende Landzunge schützt hier das Strandgebiet vor Westwind. Leider ist Fetovaia im Hochsommer proppevoll; in der Nebensaison ist die Aura der Bucht jedoch unwiderstehlich. Beeindruckend sind die als Schwimmbecken bezeichneten Klippen Le Piscine auf dem Weg nach Seccheto – von der Brandung ausgewaschene und mit Meerwasser gefüllte Bassins.
- 57034 Fetovaia