- Reiseführer
- Asien
- Japan
- Kanto
- TokioHighlightsTop Sehenswürdigkeiten
Tokio Top Sehenswürdigkeiten





















Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Botanische Gärten & Parks
Touristenattraktionen
Museen
Zoologische Gärten
Roppongi Hiruzu
Architektonische Highlights © yoshi0511, Shutterstock
"Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.
- Roppongi 6-10-1, 106-6108 Tokyo
- http://www.roppongihills.com/
- +81 3-6406-6000
© yoshi0511, Shutterstock
"Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.
- Roppongi 6-10-1, 106-6108 Tokyo
- http://www.roppongihills.com/
- +81 3-6406-6000
Meiji-jingū
Architektonische Highlights © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
Insider-Tipp Im Zeichen des Ginkgos
Kaum ein zweites Bauwerk in Tokio ist so elegant und beeindruckend wie der 1920 eingeweihte, 1945 zerbombte und 1958 wieder aufgebaute Meiji-Schrein: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852–1912) und seiner Gemahlin Shōken (1849–1914) gewidmet ist. Er strahlt eine solche Ruhe und Würde aus, als stünde er schon seit Jahrhunderten. Und er ist gut geschützt: 100 000 Büsche und Bäume schirmen ihn ab von der Hektik der Stadt. Zwei riesige torii – aus Stein das erste, aus tausendjährigem Zypressenholz das zweite dieser Ehrentore – überspannen den breiten Kiesweg. Rechts von der Haupthalle sieht man an Bäumen und Gestellen unzählige Votivtäfelchen hängen. Nicht nur Einheimische haben darauf ihre Wünsche an die Zukunft verewigt. Folg getrost deren Beispiel, denn Japans Shintō-Götter scheren sich überhaupt nicht um Sprachbarrieren! Blühen im Mai oder Juni die Schwertlilien, lohnt sich ein Abstecher zum Irisgarten. Schon Kaiserin Shōken erholte sich hier von den Strapazen des Monarchendaseins. Im Schatzhaus hinter dem Schrein sind Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ausgestellt. Ginkgo ist der Wappenbaum von Tokio – man findet das markante Blatt überall in der Stadt, zum Beispiel auf Bussen und Metros. Am Meiji-Schrein gibt es eine vor allem im Herbst wunderschöne, da knallgelbe, Ginkgo-Allee. Im Meiji-Schrein finden häufig traditionelle Zeremonien und Festivitäten statt, die unbedingt einen Besuch wert sind. Ein Blick auf die Website lohnt, denn dort kann man aktuelle Termine einsehen.
- Yoyogi-Kamizono-cho 1-1-1, 151-8857 Tokyo
- http://www.meijijingu.or.jp/
- +81 3-3379-5511
© Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
Insider-Tipp Im Zeichen des Ginkgos
Kaum ein zweites Bauwerk in Tokio ist so elegant und beeindruckend wie der 1920 eingeweihte, 1945 zerbombte und 1958 wieder aufgebaute Meiji-Schrein: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852–1912) und seiner Gemahlin Shōken (1849–1914) gewidmet ist. Er strahlt eine solche Ruhe und Würde aus, als stünde er schon seit Jahrhunderten. Und er ist gut geschützt: 100 000 Büsche und Bäume schirmen ihn ab von der Hektik der Stadt. Zwei riesige torii – aus Stein das erste, aus tausendjährigem Zypressenholz das zweite dieser Ehrentore – überspannen den breiten Kiesweg. Rechts von der Haupthalle sieht man an Bäumen und Gestellen unzählige Votivtäfelchen hängen. Nicht nur Einheimische haben darauf ihre Wünsche an die Zukunft verewigt. Folg getrost deren Beispiel, denn Japans Shintō-Götter scheren sich überhaupt nicht um Sprachbarrieren! Blühen im Mai oder Juni die Schwertlilien, lohnt sich ein Abstecher zum Irisgarten. Schon Kaiserin Shōken erholte sich hier von den Strapazen des Monarchendaseins. Im Schatzhaus hinter dem Schrein sind Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ausgestellt. Ginkgo ist der Wappenbaum von Tokio – man findet das markante Blatt überall in der Stadt, zum Beispiel auf Bussen und Metros. Am Meiji-Schrein gibt es eine vor allem im Herbst wunderschöne, da knallgelbe, Ginkgo-Allee. Im Meiji-Schrein finden häufig traditionelle Zeremonien und Festivitäten statt, die unbedingt einen Besuch wert sind. Ein Blick auf die Website lohnt, denn dort kann man aktuelle Termine einsehen.
- Yoyogi-Kamizono-cho 1-1-1, 151-8857 Tokyo
- http://www.meijijingu.or.jp/
- +81 3-3379-5511
Sensoji
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wenn’s hilft!?
Im Viertel Asakusa pocht noch das Herz der alten Edo-Hauptstadt. Immer der Nase nach zum berühmtesten Tempel Tokios, dem Senso-ji: Erst gehst du unter der riesigen Papierlaterne des „Donnertors“ (Kaminarimon) hindurch, dann die Ladenstraße Nakamise-dori entlang, wo Verkäufer ningyoyaki backen und o-manju frittieren – beides Leckereien aus süßem Bohnenmus im Teigmantel. Weiter geht’s zu einem Weihrauchbottich vor dem Tempel. Mach’s wie die Japaner, und fächel dir Weihrauch an Stellen zu, wo es zwickt oder das Haar schütter wird. Der kleinere Asakusa-Schrein daneben ist den Fischern gewidmet, die im Jahr 628 eine Statue der Barmherzigkeitsgöttin Kannon aus einem Fluss zogen und so den Grundstein für das Heiligtum legten.
- Asakusa 2-3-1, 111-0032 Tokyo
- http://www.senso-ji.jp/
- +81 3-3842-0181
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wenn’s hilft!?
Im Viertel Asakusa pocht noch das Herz der alten Edo-Hauptstadt. Immer der Nase nach zum berühmtesten Tempel Tokios, dem Senso-ji: Erst gehst du unter der riesigen Papierlaterne des „Donnertors“ (Kaminarimon) hindurch, dann die Ladenstraße Nakamise-dori entlang, wo Verkäufer ningyoyaki backen und o-manju frittieren – beides Leckereien aus süßem Bohnenmus im Teigmantel. Weiter geht’s zu einem Weihrauchbottich vor dem Tempel. Mach’s wie die Japaner, und fächel dir Weihrauch an Stellen zu, wo es zwickt oder das Haar schütter wird. Der kleinere Asakusa-Schrein daneben ist den Fischern gewidmet, die im Jahr 628 eine Statue der Barmherzigkeitsgöttin Kannon aus einem Fluss zogen und so den Grundstein für das Heiligtum legten.
- Asakusa 2-3-1, 111-0032 Tokyo
- http://www.senso-ji.jp/
- +81 3-3842-0181
Hamarikyu Onshi Teien
Botanische Gärten & Parks © Scirocco340, Shutterstock
Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten folgend durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei von Glyzinien beschattete Brücken auf ein Inselchen, wo ein Teehaus zur Rast lädt. Bei einer Tasse Tee kann man herrlich entspannen und die sanft gewundenen Pfade, die vor langer Zeit angelegten Hügel und uralte japanische Kiefern bewundern.
- Hama Rikyu-teien 1-1, 104-0046 Tokyo
- http://teien.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3541-0200
© Scirocco340, Shutterstock
Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten folgend durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei von Glyzinien beschattete Brücken auf ein Inselchen, wo ein Teehaus zur Rast lädt. Bei einer Tasse Tee kann man herrlich entspannen und die sanft gewundenen Pfade, die vor langer Zeit angelegten Hügel und uralte japanische Kiefern bewundern.
- Hama Rikyu-teien 1-1, 104-0046 Tokyo
- http://teien.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3541-0200
Tokyo Skytree
Architektonische Highlights © CHEN MIN CHUN, Shutterstock
Insider-Tipp Hoch soll’n se leben!
Genau 634 m ragt der „Himmelsbaum“, der größte freistehende Funkturm der Welt, in die Höhe und lässt damit die übrigen Hochhausriesen der Hauptstadt wie kleine Geschwister wirken. Bereits Monate vor der Eröffnung waren die Tickets auf Wochen ausverkauft. Kein Wunder, denn der Blick auf die gesamte Kanto-Region aus 350 bzw. 450 m Höhe ist unschlagbar. Du oder einer der Mitreisenden hat im Besuchsmonat Geburtstag? Unbedingt am Ticketschalter Bescheid sagen, und schon wird man Ehrengast – nebst kleinem Geschenk! Im Sockel des Turms sowie in den angrenzenden Gebäuden gibt es hunderte Shops, Lokale, das Sumida-Aquarium mit Quallenschule und vieles mehr. Schon die Aufzüge, teilweise mit Glasdach, sind ein Hingucker.
- Oshiage 1-1-13, 131-0045 Tokyo
- http://www.tokyo-skytree.jp/
- +81 570-550-634
© CHEN MIN CHUN, Shutterstock
Insider-Tipp Hoch soll’n se leben!
Genau 634 m ragt der „Himmelsbaum“, der größte freistehende Funkturm der Welt, in die Höhe und lässt damit die übrigen Hochhausriesen der Hauptstadt wie kleine Geschwister wirken. Bereits Monate vor der Eröffnung waren die Tickets auf Wochen ausverkauft. Kein Wunder, denn der Blick auf die gesamte Kanto-Region aus 350 bzw. 450 m Höhe ist unschlagbar. Du oder einer der Mitreisenden hat im Besuchsmonat Geburtstag? Unbedingt am Ticketschalter Bescheid sagen, und schon wird man Ehrengast – nebst kleinem Geschenk! Im Sockel des Turms sowie in den angrenzenden Gebäuden gibt es hunderte Shops, Lokale, das Sumida-Aquarium mit Quallenschule und vieles mehr. Schon die Aufzüge, teilweise mit Glasdach, sind ein Hingucker.
- Oshiage 1-1-13, 131-0045 Tokyo
- http://www.tokyo-skytree.jp/
- +81 570-550-634
Shibuya Kreuzung
Touristenattraktionen © Sean Pavone, Shutterstock
© Sean Pavone, Shutterstock
In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur. Horden von Oberschülerinnen bevölkern dieses Teeny-Wonderland, das Konsum- und Entertainmentparadies der Hauptstadtjugend. Die Kreuzung hat sich in den letzten Jahren auch zum Auflaufpunkt gemausert – hunderttausende Menschen, vorwiegend aus Ostasien, versammeln sich zum Beispiel hier rund um Halloween, um ausgelassen zu feiern.
- 150-0043 Shibuya City
- http://play-shibuya.com/
© Sean Pavone, Shutterstock
© Sean Pavone, Shutterstock
In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur. Horden von Oberschülerinnen bevölkern dieses Teeny-Wonderland, das Konsum- und Entertainmentparadies der Hauptstadtjugend. Die Kreuzung hat sich in den letzten Jahren auch zum Auflaufpunkt gemausert – hunderttausende Menschen, vorwiegend aus Ostasien, versammeln sich zum Beispiel hier rund um Halloween, um ausgelassen zu feiern.
- 150-0043 Shibuya City
- http://play-shibuya.com/
Mori Building Digital Art Museum: teamLab Borderless
MuseenDigitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.
- Azabudai 1-2-4, 106-0041 Tokio
- http://www.teamlab.art/
- +81 3-6230-9666
Digitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.
- Azabudai 1-2-4, 106-0041 Tokio
- http://www.teamlab.art/
- +81 3-6230-9666
Tokyo Metropolitan Government Building
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der japanischen Hauptstadt ein Denkmal setzen. Das höchste Rathaus der Welt zu bauen hat 1 Mrd. Euro gekostet. An Feiertagen stehen die Besucher Schlange, um von den Aussichtsplattformen im 45.Stock beider Türme kostenlos den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
- Nishi-Shinjuku 2-8-1, 163-8001 Tokyo
- http://www.metro.tokyo.lg.jp/
- +81 3-5321-1111
© MAIRDUMONT
Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der japanischen Hauptstadt ein Denkmal setzen. Das höchste Rathaus der Welt zu bauen hat 1 Mrd. Euro gekostet. An Feiertagen stehen die Besucher Schlange, um von den Aussichtsplattformen im 45.Stock beider Türme kostenlos den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
- Nishi-Shinjuku 2-8-1, 163-8001 Tokyo
- http://www.metro.tokyo.lg.jp/
- +81 3-5321-1111
Tokyo Kokuritsu Hakubutsukan
MuseenHier folgt ein Superlativ auf den anderen: Japans lange Zeit größtes Museum besitzt die weltgrößte Sammlung asiatischer Kunst. Drei der vier Gebäude gruppieren sich um einen Hof, wo einst die Äbte des Tempels Kaneiji residierten. Das pompöse, 2004 renovierte Hauptgebäude ist den japanischen Kunstschätzen vorbehalten. Unter den fast 90.000 Objekten - Gemälde, Kalligrafien, Skulpturen, Textilien, Keramiken, Schwerter und Rüstungen - wurden 84 als Nationalschätze, weitere 521 als wichtiger Kulturbesitz klassifiziert. Alles Vorhandene auf einmal zu präsentieren ist unmöglich, darum werden die Exponate mehrmals im Jahr gewechselt. Im April/Mai und Oktober/November werden zudem Sonderausstellungen gezeigt. Das rechte Nebengebäude, Toyōkan, ist der Kunst anderer asiatischer Länder gewidmet. Hier sind ebenfalls zweimal jährlich größere Sonderausstellungen zu sehen. Das kleinste und älteste Gebäude zur Linken - Hyōkeikan - wurde in neobarockem Stil 1909 zur Hochzeit des Kronprinzen und späteren Taishō-Kaisers fertig gestellt. In seinen neun Ausstellungsräumen beherbergt es archäologische Funde aus Japan. Neben den Töpferwaren aus der Mittleren Jōmon-Zeit (3500 bis 2000 v.Chr.) faszinieren v.a. die tönernen Haniwa-Figuren - Menschen, Tiere, Häuser und Boote - die vom 3.bis zum 7.Jh. als Grabbeigaben dienten. Hinter dem Hyōkeikan liegt das Schatzhaus des Tempels Hōryūji in Nara, ein wahres Kleinod unter den Kunststätten, das entsprechend behutsam behandelt wird. Mit Rücksicht auf die mehr als 1000-jährigen Objekte - viele aus Holz oder Papier - die der Hōryūji 1887 dem kaiserlichen Haushalt in Tokio überließ, ist es nur einmal wöchentlich zugänglich. Auch bei Regen oder wenn die Luftfeuchtigkeit 70% übersteigt, bleibt das Schatzhaus geschlossen.
- Ueno Koen 13-9, 110-8712 Tokyo
- http://www.tnm.jp/
- +81 50-5541-8600
Hier folgt ein Superlativ auf den anderen: Japans lange Zeit größtes Museum besitzt die weltgrößte Sammlung asiatischer Kunst. Drei der vier Gebäude gruppieren sich um einen Hof, wo einst die Äbte des Tempels Kaneiji residierten. Das pompöse, 2004 renovierte Hauptgebäude ist den japanischen Kunstschätzen vorbehalten. Unter den fast 90.000 Objekten - Gemälde, Kalligrafien, Skulpturen, Textilien, Keramiken, Schwerter und Rüstungen - wurden 84 als Nationalschätze, weitere 521 als wichtiger Kulturbesitz klassifiziert. Alles Vorhandene auf einmal zu präsentieren ist unmöglich, darum werden die Exponate mehrmals im Jahr gewechselt. Im April/Mai und Oktober/November werden zudem Sonderausstellungen gezeigt. Das rechte Nebengebäude, Toyōkan, ist der Kunst anderer asiatischer Länder gewidmet. Hier sind ebenfalls zweimal jährlich größere Sonderausstellungen zu sehen. Das kleinste und älteste Gebäude zur Linken - Hyōkeikan - wurde in neobarockem Stil 1909 zur Hochzeit des Kronprinzen und späteren Taishō-Kaisers fertig gestellt. In seinen neun Ausstellungsräumen beherbergt es archäologische Funde aus Japan. Neben den Töpferwaren aus der Mittleren Jōmon-Zeit (3500 bis 2000 v.Chr.) faszinieren v.a. die tönernen Haniwa-Figuren - Menschen, Tiere, Häuser und Boote - die vom 3.bis zum 7.Jh. als Grabbeigaben dienten. Hinter dem Hyōkeikan liegt das Schatzhaus des Tempels Hōryūji in Nara, ein wahres Kleinod unter den Kunststätten, das entsprechend behutsam behandelt wird. Mit Rücksicht auf die mehr als 1000-jährigen Objekte - viele aus Holz oder Papier - die der Hōryūji 1887 dem kaiserlichen Haushalt in Tokio überließ, ist es nur einmal wöchentlich zugänglich. Auch bei Regen oder wenn die Luftfeuchtigkeit 70% übersteigt, bleibt das Schatzhaus geschlossen.
- Ueno Koen 13-9, 110-8712 Tokyo
- http://www.tnm.jp/
- +81 50-5541-8600
Tokyo-eki
Architektonische Highlights © Phattana Stock, Shutterstock
© Phattana Stock, Shutterstock
Insider-Tipp Maskottchenwahn im Untergrund
Der Zentralbahnhof von Amsterdam diente Kingo Tatsuno als Vorbild für den 1914 erbauten Bahnhof Tokio (Tokyo-eki). Bei den amerikanischen Luftangriffen 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt, doch nach einer umfassenden Renovierung auf der Marunouchi-Seite hat es viel von seinem ursprünglichen Charme zurückgewonnen. Hinein geht’s ins Getümmel. Denn alle Großbahnhöfe der Hauptstadt sind ein absolutes Erlebnis, allen voran der Tokyo-eki: Die Menschenmassen zur Hauptverkehrszeit, die kilometerlangen unterirdischen Einkaufsstraßen und Schlemmermeilen – es gibt sogar eine Ramen Street! – hier kann man eine Art Crashkurs in Sachen Hauptstadtleben absolvieren. Im Bauch des Bahnhofs findet der Maskottchen- und Figurenjäger in der Character Street fette Beute. Hier kann der moderne Sammler eine Menge Geld lassen.
- Marunouchi 1-6-5, 100-0005 Tokyo
- http://www.tokyoinfo.com/
© Phattana Stock, Shutterstock
© Phattana Stock, Shutterstock
Insider-Tipp Maskottchenwahn im Untergrund
Der Zentralbahnhof von Amsterdam diente Kingo Tatsuno als Vorbild für den 1914 erbauten Bahnhof Tokio (Tokyo-eki). Bei den amerikanischen Luftangriffen 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt, doch nach einer umfassenden Renovierung auf der Marunouchi-Seite hat es viel von seinem ursprünglichen Charme zurückgewonnen. Hinein geht’s ins Getümmel. Denn alle Großbahnhöfe der Hauptstadt sind ein absolutes Erlebnis, allen voran der Tokyo-eki: Die Menschenmassen zur Hauptverkehrszeit, die kilometerlangen unterirdischen Einkaufsstraßen und Schlemmermeilen – es gibt sogar eine Ramen Street! – hier kann man eine Art Crashkurs in Sachen Hauptstadtleben absolvieren. Im Bauch des Bahnhofs findet der Maskottchen- und Figurenjäger in der Character Street fette Beute. Hier kann der moderne Sammler eine Menge Geld lassen.
- Marunouchi 1-6-5, 100-0005 Tokyo
- http://www.tokyoinfo.com/
Asakusa-jinja
Architektonische Highlights © FOTOGRIN, Shutterstock
Insider-Tipp Auch Yakuza wollen feiern
Der shintoistische Schrein ist den beiden Fischern und ihrem Herrn aus der Gründungslegende des benachbarten Sensō-ji-Tempels gewidmet. Wie durch ein Wunder überstand der Schrein, im Gegensatz zum benachbarten Sensō-ji-Tempel, die Feuerhölle nach den Luftangriffen auf Tokio 1944/45.Die Haupthalle (honden) und das Gebetshaus (haiden) sind noch aus dem 17.Jh und zählen zu Japans wichtigsten Kulturgütern. Das Schreinfest im Mai, Sanja-Matsuri, zählt zu den faszinierendsten Spektakeln der Stadt. Das Fest findet alljährlich von Freitag bis Sonntag am 3.Wochenende im Mai statt und zieht im Schnitt rund 2 Mio. Besucher an. Bei der Prozession werden die Götter in den prächtigen, mikoshi genannten, tragbaren Schreinen durch die Straßen getragen – es wird viel getanzt, gesungen und angefeuert. Das Sanja-Matsuri kann man auch als Yakuza-Parade bezeichnen. Die legendären Gangster sind sehr präsent und zeigen mit Freude ihre farbenprächtigen Tattoos. Das versucht man zu unterbinden – bisher wenig erfolgreich.
- Asakusa 2-3-1, 111-0032 Tokyo
- http://www.asakusajinja.jp/
- +81 3-3844-1575
© FOTOGRIN, Shutterstock
Insider-Tipp Auch Yakuza wollen feiern
Der shintoistische Schrein ist den beiden Fischern und ihrem Herrn aus der Gründungslegende des benachbarten Sensō-ji-Tempels gewidmet. Wie durch ein Wunder überstand der Schrein, im Gegensatz zum benachbarten Sensō-ji-Tempel, die Feuerhölle nach den Luftangriffen auf Tokio 1944/45.Die Haupthalle (honden) und das Gebetshaus (haiden) sind noch aus dem 17.Jh und zählen zu Japans wichtigsten Kulturgütern. Das Schreinfest im Mai, Sanja-Matsuri, zählt zu den faszinierendsten Spektakeln der Stadt. Das Fest findet alljährlich von Freitag bis Sonntag am 3.Wochenende im Mai statt und zieht im Schnitt rund 2 Mio. Besucher an. Bei der Prozession werden die Götter in den prächtigen, mikoshi genannten, tragbaren Schreinen durch die Straßen getragen – es wird viel getanzt, gesungen und angefeuert. Das Sanja-Matsuri kann man auch als Yakuza-Parade bezeichnen. Die legendären Gangster sind sehr präsent und zeigen mit Freude ihre farbenprächtigen Tattoos. Das versucht man zu unterbinden – bisher wenig erfolgreich.
- Asakusa 2-3-1, 111-0032 Tokyo
- http://www.asakusajinja.jp/
- +81 3-3844-1575
Kanda-myojin
Architektonische Highlights © zepkatana, Shutterstock
Insider-Tipp Und gesegnet seien die Kühlschränke
Die Schreingebäude, Repliken von 1934, sind ein hervorragendes Beispiel für den Gongen-Architekturstil der frühen Edo-Zeit. Die Farben Rot und Gold und die vielen buddhistischen Motive erinnern an einen chinesischen Tempel. In ungeraden Jahren an einem Wochenende Mitte Mai ist der Schrein Schauplatz des Kanda-Matsuri, des zweitgrößten Schreinfestes in Tokio, mit Trageschrein-Prozessionen und klassischen Tanzvorführungen. Aufgrund der Nähe zum Technikmekka Akihabara verkauft der Kanda-Myôjin-Schrein Talismane für Elektrogeräte, ITSicherheit und mehr.
- Soto-Kanda 2-16-2, 101-0021 Tokyo
- http://www.kandamyoujin.or.jp/
- +81 3-3254-0753
© zepkatana, Shutterstock
Insider-Tipp Und gesegnet seien die Kühlschränke
Die Schreingebäude, Repliken von 1934, sind ein hervorragendes Beispiel für den Gongen-Architekturstil der frühen Edo-Zeit. Die Farben Rot und Gold und die vielen buddhistischen Motive erinnern an einen chinesischen Tempel. In ungeraden Jahren an einem Wochenende Mitte Mai ist der Schrein Schauplatz des Kanda-Matsuri, des zweitgrößten Schreinfestes in Tokio, mit Trageschrein-Prozessionen und klassischen Tanzvorführungen. Aufgrund der Nähe zum Technikmekka Akihabara verkauft der Kanda-Myôjin-Schrein Talismane für Elektrogeräte, ITSicherheit und mehr.
- Soto-Kanda 2-16-2, 101-0021 Tokyo
- http://www.kandamyoujin.or.jp/
- +81 3-3254-0753
Kasai Rinkai Suizokuen
Zoologische GärtenInsider-Tipp Thunfisch im Glas
Das Aquarium unter der riesigen Glaskuppel des Tokyo Sea Life Park im Kasai-Rinkai-Park ist eins der schönsten weltweit. Highlight: die Pinguine! Im Sea Life Park kleckert man nicht, man klotzt: Hier kannst du einen 80 Fische starken Thunfischschwarm im Riesenaquarium bestaunen. Ein erhabener Anblick. Danach lohnt ein Spaziergang im Vogelpark nebenan mit einem Süß- und einem Salzwassersee. Spaß machen auch ein Picknick in Tokios größtem Park oder eine Fahrt mit dem über 100 m hohen Riesenrad.
- Rinkaicho 6-2, 134-0086 Tokyo
- http://www.tokyo-zoo.net/
- +81 3-3869-5152
Insider-Tipp Thunfisch im Glas
Das Aquarium unter der riesigen Glaskuppel des Tokyo Sea Life Park im Kasai-Rinkai-Park ist eins der schönsten weltweit. Highlight: die Pinguine! Im Sea Life Park kleckert man nicht, man klotzt: Hier kannst du einen 80 Fische starken Thunfischschwarm im Riesenaquarium bestaunen. Ein erhabener Anblick. Danach lohnt ein Spaziergang im Vogelpark nebenan mit einem Süß- und einem Salzwassersee. Spaß machen auch ein Picknick in Tokios größtem Park oder eine Fahrt mit dem über 100 m hohen Riesenrad.
- Rinkaicho 6-2, 134-0086 Tokyo
- http://www.tokyo-zoo.net/
- +81 3-3869-5152
Mori Bijutsukan
MuseenInsider-Tipp Lichter bis zum Horizont
Der 53.Stock des Mori Tower ist das Zentrum außergewöhnlicher, mitunter provokanter Installationen, Videos und anderer moderner Kunstformen. Eine Etage unterhalb des Museums liegt Tokyo City View mit Blick auf (fast) die ganze Stadt. Am besten besuchst du die Aussichtsplattform zur Abenddämmerung, wenn in Tokio nach und nach die Lichter angehen!
- Roppongi 6-10-1, 106-6137 Tokyo
- http://www.mori.art.museum/
- +81 50-5541-8600
Insider-Tipp Lichter bis zum Horizont
Der 53.Stock des Mori Tower ist das Zentrum außergewöhnlicher, mitunter provokanter Installationen, Videos und anderer moderner Kunstformen. Eine Etage unterhalb des Museums liegt Tokyo City View mit Blick auf (fast) die ganze Stadt. Am besten besuchst du die Aussichtsplattform zur Abenddämmerung, wenn in Tokio nach und nach die Lichter angehen!
- Roppongi 6-10-1, 106-6137 Tokyo
- http://www.mori.art.museum/
- +81 50-5541-8600
Zojoji
Architektonische Highlights © Richie Chan, Shutterstock
Insider-Tipp Lustige Gestalten mit trauriger Geschichte
Der einstige Familientempel der Tokugawa-Shōgune spiegelt nichts von deren verflossener Macht wider. Nirgendwo sonst lässt sich jedoch der Einfluss der politischen und sozialen Veränderungen seit der Meiji-Zeit aufs Stadtbild so gut nachvollziehen. Mit 48 angegliederten Tempel- und rund 150 Schulgebäuden war der Zōjōji zwischen 1598 und 1868 das administrative und geistige Zentrum der buddhistischen Schulrichtung des Jōdō, des „reinen Landes“, die den Erlöserbuddha Amitabha (japanisch: Amida) verehrt. Rund 3000 Novizen aus den 6000 Jōdō-Tempeln in ganz Japan bereiteten sich hier auf ihre Priesterweihe vor. Der Sturz der Tokugawa zog die Enteignung des Tempels nach sich. Sehenswert sind nach wie vor das Tor der dreifachen Erlösung, Sanmon, und die 15 t schwere Bronzeglocke, die größte in Ostjapan. In der Silvesternacht strahlt der Zōjō-ji für kurze Zeit wieder seine alte Anziehungskraft aus: Tausende von Tokiotern wollen zum Jahreswechsel dabei sein, wenn die große Bronzeglocke beim Joya no kane genau 108-mal geschlagen wird. Sie sind überall, aber hier besonders häufig; die kleinen jizō genannten Steinstatuetten mit dem roten Latz stehen oft für tote Kinder – auch für abgetriebene. Andrang herrscht auch am Setsubun, einem Fest, mit dem am 3.oder 4.Februar das Ende des Winters gefeiert wird: Zum Ruf „Oni wa soto – fuku wa uchi!“ („Geister raus, Glück ins Haus!“) wirft man Bohnen in die Luft, um alles Böse zu vertreiben.
- Shibakoen 4-7-35, 105-0011 Tokyo
- http://www.zojoji.or.jp/
- +81 3-3432-1431
© Richie Chan, Shutterstock
Insider-Tipp Lustige Gestalten mit trauriger Geschichte
Der einstige Familientempel der Tokugawa-Shōgune spiegelt nichts von deren verflossener Macht wider. Nirgendwo sonst lässt sich jedoch der Einfluss der politischen und sozialen Veränderungen seit der Meiji-Zeit aufs Stadtbild so gut nachvollziehen. Mit 48 angegliederten Tempel- und rund 150 Schulgebäuden war der Zōjōji zwischen 1598 und 1868 das administrative und geistige Zentrum der buddhistischen Schulrichtung des Jōdō, des „reinen Landes“, die den Erlöserbuddha Amitabha (japanisch: Amida) verehrt. Rund 3000 Novizen aus den 6000 Jōdō-Tempeln in ganz Japan bereiteten sich hier auf ihre Priesterweihe vor. Der Sturz der Tokugawa zog die Enteignung des Tempels nach sich. Sehenswert sind nach wie vor das Tor der dreifachen Erlösung, Sanmon, und die 15 t schwere Bronzeglocke, die größte in Ostjapan. In der Silvesternacht strahlt der Zōjō-ji für kurze Zeit wieder seine alte Anziehungskraft aus: Tausende von Tokiotern wollen zum Jahreswechsel dabei sein, wenn die große Bronzeglocke beim Joya no kane genau 108-mal geschlagen wird. Sie sind überall, aber hier besonders häufig; die kleinen jizō genannten Steinstatuetten mit dem roten Latz stehen oft für tote Kinder – auch für abgetriebene. Andrang herrscht auch am Setsubun, einem Fest, mit dem am 3.oder 4.Februar das Ende des Winters gefeiert wird: Zum Ruf „Oni wa soto – fuku wa uchi!“ („Geister raus, Glück ins Haus!“) wirft man Bohnen in die Luft, um alles Böse zu vertreiben.
- Shibakoen 4-7-35, 105-0011 Tokyo
- http://www.zojoji.or.jp/
- +81 3-3432-1431
Kokyo
Architektonische Highlights © CO Leong, Shutterstock
Insider-Tipp Kirschen beim Kaiser
Am besten siehst du den Kaiserpalast im Laufschritt, auf einer 5 km langen Route rund um die gut 2 km² große, von Wassergräben umgebene Residenz. Vom Palastgelände ist nur der Ostgarten für Touristen zugänglich, wo einst die mächtige Burg von Edo stand. Lediglich am 2.Januar und am 23.Februar, dem Geburtstag des Kaisers, öffnen sich alljährlich die Tore an der Brücke Nijubashi, und die kaiserliche Familie winkt vom verglasten Balkon. Ende März, Anfang April ist die Gegend um Chidorigafuchi entlang des Burggrabens in rosa Kirschblüten getaucht und wird abends angestrahlt.
- Chiyoda 1-1, 100-8111 Tokyo
- http://sankan.kunaicho.go.jp/
- +81 3-3213-1111
© CO Leong, Shutterstock
Insider-Tipp Kirschen beim Kaiser
Am besten siehst du den Kaiserpalast im Laufschritt, auf einer 5 km langen Route rund um die gut 2 km² große, von Wassergräben umgebene Residenz. Vom Palastgelände ist nur der Ostgarten für Touristen zugänglich, wo einst die mächtige Burg von Edo stand. Lediglich am 2.Januar und am 23.Februar, dem Geburtstag des Kaisers, öffnen sich alljährlich die Tore an der Brücke Nijubashi, und die kaiserliche Familie winkt vom verglasten Balkon. Ende März, Anfang April ist die Gegend um Chidorigafuchi entlang des Burggrabens in rosa Kirschblüten getaucht und wird abends angestrahlt.
- Chiyoda 1-1, 100-8111 Tokyo
- http://sankan.kunaicho.go.jp/
- +81 3-3213-1111
Hachiko
Touristenattraktionen © podsy, Shutterstock
Wo verabredet man sich in Shibuya? Keine Frage: am Hachikō natürlich, dem Bronzedenkmal eines Akita-Hundes. Hachikō, 1923 geboren, gehörte einem Professor der Tokio-Universität. Jeden Abend war er pünktlich zur Stelle, um seinen Herrn vom Bahnhof abzuholen. Eines Tages starb der Professor, Hachikō aber trottete weiter zur gewohnten Zeit an den gewohnten Ort, bis er nach zehn Jahren selbst das Zeitliche segnete. Schon zu seinen Lebzeiten hatte man ihm ein Denkmal gesetzt. Im Krieg wurde es eingeschmolzen. Seit 1948 wacht Hachikō wieder, die treuen Hundeaugen auf den Ausgang des Bahnhofs gerichtet.
- Dogenzaka 2-1, 150-0043 Tokyo
- http://www.city.shibuya.tokyo.jp/
- +81 3-3463-2376
© podsy, Shutterstock
Wo verabredet man sich in Shibuya? Keine Frage: am Hachikō natürlich, dem Bronzedenkmal eines Akita-Hundes. Hachikō, 1923 geboren, gehörte einem Professor der Tokio-Universität. Jeden Abend war er pünktlich zur Stelle, um seinen Herrn vom Bahnhof abzuholen. Eines Tages starb der Professor, Hachikō aber trottete weiter zur gewohnten Zeit an den gewohnten Ort, bis er nach zehn Jahren selbst das Zeitliche segnete. Schon zu seinen Lebzeiten hatte man ihm ein Denkmal gesetzt. Im Krieg wurde es eingeschmolzen. Seit 1948 wacht Hachikō wieder, die treuen Hundeaugen auf den Ausgang des Bahnhofs gerichtet.
- Dogenzaka 2-1, 150-0043 Tokyo
- http://www.city.shibuya.tokyo.jp/
- +81 3-3463-2376
Tokyo International Forum
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
"Atemberaubend schön!" - "kalt und abstoßend" - die Urteile über den Mehrzweckbau mit Konzertsälen, Konferenzräumen, Restaurants, Läden und Touristeninformation divergierten von Anfang an. Die 60 m hohe gläserne Atriumhalle besticht trotz der erdbebensicheren Stahlkonstruktion durch filigrane Leichtigkeit. 1 Mrd. Euro hat der 1997 vollendete Bau insgesamt verschlungen.
- Marunouchi 3-5-1, 100-0005 Tokyo
- http://www.t-i-forum.co.jp/
- +81 3-5221-9000
© MAIRDUMONT
"Atemberaubend schön!" - "kalt und abstoßend" - die Urteile über den Mehrzweckbau mit Konzertsälen, Konferenzräumen, Restaurants, Läden und Touristeninformation divergierten von Anfang an. Die 60 m hohe gläserne Atriumhalle besticht trotz der erdbebensicheren Stahlkonstruktion durch filigrane Leichtigkeit. 1 Mrd. Euro hat der 1997 vollendete Bau insgesamt verschlungen.
- Marunouchi 3-5-1, 100-0005 Tokyo
- http://www.t-i-forum.co.jp/
- +81 3-5221-9000
Kokuritsu Yoyogi Kyogijo
Architektonische Highlights © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
1964 fanden in Tokio die Olympischen Spiele statt. Die beiden Hallen, die Kenzō Tange hierfür entwarf, zählen zum Schönsten, was es an zeitgenössischer Architektur im Lande gibt: eine gelungene Umsetzung japanischer Bautradition in eine moderne Architekturkonzeption.
- Jinnan 2-1-1, 151-0053 Tokyo
- http://www.jpnsport.go.jp/
- +81 3-3468-1171
© Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
1964 fanden in Tokio die Olympischen Spiele statt. Die beiden Hallen, die Kenzō Tange hierfür entwarf, zählen zum Schönsten, was es an zeitgenössischer Architektur im Lande gibt: eine gelungene Umsetzung japanischer Bautradition in eine moderne Architekturkonzeption.
- Jinnan 2-1-1, 151-0053 Tokyo
- http://www.jpnsport.go.jp/
- +81 3-3468-1171
Hie-jinja
Architektonische Highlights © cross2vision, Shutterstock
Fürst Ōta Dōkan ließ hier im 15.Jh. einen Schrein für Oyamakuni no kami, die Schutzgottheit von Edo, errichten. Unter dem Patronat der Tokugawa-Shōgune wurde er der populärste aller Schreine in Edo, das Schreinfest Sannō Matsuri galt als "Fest ohnegleichen". Noch heute wird es Mitte Juni gefeiert. Höhepunkt ist die Shinto-Parade, eine Prozession von kaiserlichen Sänften, an der rund 400 Personen in Kostümen im Stil der Heian-Zeit (9.-12.Jh.) teilnehmen - allerdings nur in geraden Jahren. Ein Gebet am Hie-Schrein soll vor Frühgeburten und Verkehrsunfällen schützen - eine eigenwillige Kombination. Beim Schutz der eigenen vier Wände war die Gottheit weniger erfolgreich: Sie fielen im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. 1959 wurden sie durch einen Neubau ersetzt.
- Nagata-cho 2-10-5, 100-0014 Tokyo
- http://www.hiejinja.net/
- +81 3-3581-2471
© cross2vision, Shutterstock
Fürst Ōta Dōkan ließ hier im 15.Jh. einen Schrein für Oyamakuni no kami, die Schutzgottheit von Edo, errichten. Unter dem Patronat der Tokugawa-Shōgune wurde er der populärste aller Schreine in Edo, das Schreinfest Sannō Matsuri galt als "Fest ohnegleichen". Noch heute wird es Mitte Juni gefeiert. Höhepunkt ist die Shinto-Parade, eine Prozession von kaiserlichen Sänften, an der rund 400 Personen in Kostümen im Stil der Heian-Zeit (9.-12.Jh.) teilnehmen - allerdings nur in geraden Jahren. Ein Gebet am Hie-Schrein soll vor Frühgeburten und Verkehrsunfällen schützen - eine eigenwillige Kombination. Beim Schutz der eigenen vier Wände war die Gottheit weniger erfolgreich: Sie fielen im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. 1959 wurden sie durch einen Neubau ersetzt.
- Nagata-cho 2-10-5, 100-0014 Tokyo
- http://www.hiejinja.net/
- +81 3-3581-2471
Tokyo Midtown
Architektonische Highlights © KPG Payless2, Shutterstock
Höhenmäßig hat der 2007 eröffnete Tokyo Midtown den Wolkenkratzerkrieg mit Roppongi Hills für sich entschieden: knapp 250 m. Der hauptsächlich vom US-amerikanischen Architekturbüro Som entworfene Megakomplex besteht aus insgesamt sechs Teilen. Die beherbergen auf 53 Stockwerken Geschäfte und Restaurants, Büros und Luxusapartments sowie eine Filiale der Edel-Hotelkette Ritz-Carlton. Einen Besuch wert ist das von Kengo Kuma entworfene Suntory-Museum. Es zeigt eine der interessantesten privaten Sammlungen japanischer Kunst. Architektonisch eindrucksvoll ist der von Tadao Ando und Issey Miyake konzipierte 21_21 Design Sight, in dem Designausstellungen präsentiert werden.
- Akasaka 9-7-1, 107-0052 Tokyo
- http://www.tokyo-midtown.com/
- +81 3-3475-3100
© KPG Payless2, Shutterstock
Höhenmäßig hat der 2007 eröffnete Tokyo Midtown den Wolkenkratzerkrieg mit Roppongi Hills für sich entschieden: knapp 250 m. Der hauptsächlich vom US-amerikanischen Architekturbüro Som entworfene Megakomplex besteht aus insgesamt sechs Teilen. Die beherbergen auf 53 Stockwerken Geschäfte und Restaurants, Büros und Luxusapartments sowie eine Filiale der Edel-Hotelkette Ritz-Carlton. Einen Besuch wert ist das von Kengo Kuma entworfene Suntory-Museum. Es zeigt eine der interessantesten privaten Sammlungen japanischer Kunst. Architektonisch eindrucksvoll ist der von Tadao Ando und Issey Miyake konzipierte 21_21 Design Sight, in dem Designausstellungen präsentiert werden.
- Akasaka 9-7-1, 107-0052 Tokyo
- http://www.tokyo-midtown.com/
- +81 3-3475-3100
Nezu-jinja
Architektonische HighlightsDer Nezu-Schrein (Nezu-Jinja) ist neben dem Asakusa-Schrein und dem Tōshōgū-Schrein in Ueno der dritte Tokioter Schrein, der als "wichtiger Kulturbesitz" gilt. 1706 im prunkvollen Gongen-Stil erbaut, den die frühen Tokugawa-Shōgune so sehr schätzten, wurde er im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, danach jedoch originalgetreu rekonstruiert. Die heutige, großzügige Anlage erfreut mit Karpfenteichen, Ginkgobäumen und einer fröhlich flatternden Taubenschar. Ab Ende April erfreut die Blütenpracht von mehr als 3000 Azaleenbüschen das Auge, und man feiert sie mit Musik und Tanz. Festlich geht es hier auch am 21.September beim Nezugongen-Matsuri zu.
- Nezu 1-28-9, 113-0031 Tokyo
- http://www.nedujinja.or.jp/
- +81 3-3822-0753
- webmaste@nedujinja.or.jp
Der Nezu-Schrein (Nezu-Jinja) ist neben dem Asakusa-Schrein und dem Tōshōgū-Schrein in Ueno der dritte Tokioter Schrein, der als "wichtiger Kulturbesitz" gilt. 1706 im prunkvollen Gongen-Stil erbaut, den die frühen Tokugawa-Shōgune so sehr schätzten, wurde er im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, danach jedoch originalgetreu rekonstruiert. Die heutige, großzügige Anlage erfreut mit Karpfenteichen, Ginkgobäumen und einer fröhlich flatternden Taubenschar. Ab Ende April erfreut die Blütenpracht von mehr als 3000 Azaleenbüschen das Auge, und man feiert sie mit Musik und Tanz. Festlich geht es hier auch am 21.September beim Nezugongen-Matsuri zu.
- Nezu 1-28-9, 113-0031 Tokyo
- http://www.nedujinja.or.jp/
- +81 3-3822-0753
- webmaste@nedujinja.or.jp
Ueno Koen
Botanische Gärten & Parks © Sanga Park, Shutterstock
Das Standbild von Takamori Saigō am Haupteingang erinnert an die blutige Schlacht, die hier im Mai 1868 tobte. Unter Führung von Saigō wurde das letzte Aufgebot des Tokugawa-Shogunats vernichtend geschlagen, der Weg für Japans Aufstieg zu einer modernen Nation war geebnet. Eines der ersten Resultate ist der Ueno-Park selbst. Die neue Meiji-Regierung ließ auf dem ehemaligen Schlachtfeld eine öffentliche Parkanlage entstehen, die einiges zu bieten hat: neben etlichen Museen, darunter das von Le Corbusier entworfene Museum für westliche Kunst, und Konzerthallen auch das Restaurant Seiydken, in dem man schon seit 1873 westlich speisen kann, sowie den Tōshōgū-Schrein, dessen Zufahrt zahlreiche Bronze- und Steinlaternen säumen. Hübsch anzusehen ist das Puppen-Ensemble zu Füßen der Barmherzigkeitsgottheit Kannon am Kiyomizu-Tempel: Spenden dankbarer Eltern, denen ihr Kinderwunsch erfüllt wurde. Jedes Jahr am 25.September wird die Puppenschar in einer feierlichen Zeremonie verbrannt, um Neuzugängen Platz zu machen. Abstand ist geboten von einer anderen Gottheit, der Benten-sama, die in einem Tempel auf einem Halbinselchen im Shinobazu-See residiert: Getrieben von notorischer Eifersucht, soll sie schon manche zarten Bande jäh zerrissen haben!
- Ueno Koen 5-20, 110-0007 Tokyo
- http://www.kensetsu.metro.tokyo.jp/
- +81 3-3828-5644
© Sanga Park, Shutterstock
Das Standbild von Takamori Saigō am Haupteingang erinnert an die blutige Schlacht, die hier im Mai 1868 tobte. Unter Führung von Saigō wurde das letzte Aufgebot des Tokugawa-Shogunats vernichtend geschlagen, der Weg für Japans Aufstieg zu einer modernen Nation war geebnet. Eines der ersten Resultate ist der Ueno-Park selbst. Die neue Meiji-Regierung ließ auf dem ehemaligen Schlachtfeld eine öffentliche Parkanlage entstehen, die einiges zu bieten hat: neben etlichen Museen, darunter das von Le Corbusier entworfene Museum für westliche Kunst, und Konzerthallen auch das Restaurant Seiydken, in dem man schon seit 1873 westlich speisen kann, sowie den Tōshōgū-Schrein, dessen Zufahrt zahlreiche Bronze- und Steinlaternen säumen. Hübsch anzusehen ist das Puppen-Ensemble zu Füßen der Barmherzigkeitsgottheit Kannon am Kiyomizu-Tempel: Spenden dankbarer Eltern, denen ihr Kinderwunsch erfüllt wurde. Jedes Jahr am 25.September wird die Puppenschar in einer feierlichen Zeremonie verbrannt, um Neuzugängen Platz zu machen. Abstand ist geboten von einer anderen Gottheit, der Benten-sama, die in einem Tempel auf einem Halbinselchen im Shinobazu-See residiert: Getrieben von notorischer Eifersucht, soll sie schon manche zarten Bande jäh zerrissen haben!
- Ueno Koen 5-20, 110-0007 Tokyo
- http://www.kensetsu.metro.tokyo.jp/
- +81 3-3828-5644
Kokyo Higashi Gyoen
Botanische Gärten & ParksZugänglich ist auf der Anlage im Prinzip nur der Ostgarten, ehemals Standort der mächtigen Burg von Edo, in der von 1603 bis 1868 die Shōgune residierten. Nur zu Kaisers Geburtstag und an Neujahr werden die Tore zum Palastareal - wiederum nur zu einem bestimmten - Teil geöffnet. Das Palastgelände umfasst 110.000 m2 und war im Preisboom Anfang der 1990er-Jahre schon einmal ebenso viel wert wie der gesamte US-Staat Kalifornien. Im Anschluss bietet sich ein Spaziergang entlang den Palastmauern an: Am Sakuradamon, dem "Kirschblütenfeld-Tor", ereignete sich am 24.März 1860 der Mordanschlag auf den starken Mann der Shogunatsregierung, Ii Naosuke, der den Aufstand gegen die Militärregierung in ganz Japan einleitete und 1868 den Kaiser wieder an die Macht brachte. Den Haupteingang zum Kaiserpalast erkennt man leicht: nicht nur an den beiden Brücken oder am Fushimi-Turm, einem der drei erhaltenen Originalgebäude der alten Edo-Burganlage, sondern an den Horden von uniformierten Schulkindern, die sich brav in Reih und Glied dem Fotografen fürs Klassenfoto stellen. Mit dem Rücken zum Kaiserpalast schauen die Schüler direkt auf die Skyline von Marunouchi, dem Banken- und Geschäftsviertel, dem modernen Machtzentrum der Hauptstadt. Nur wenige von ihnen werden wissen, dass das gesamte Viertel dem Mitsubishi-Konzern gehört. Für rund 7000 Euro, damals eine recht stattliche Summe, hatte einer der Gründer des Konzerns der Meiji-Regierung das ehemalige Exerziergelände abgekauft und sich damit dem Spott der Geschäftswelt ausgesetzt, die das offensichtlich nutzlose Grundstück "Mitsubishi-Brachland" taufte. Heute lacht niemand mehr. Der Spaziergang endet im Ostgarten: Durch das Ōte-Mon, das vollständig erhaltene Haupttor der Edo-Burg, führt der Weg an einem alten Wachhaus vorbei hinauf zum Hon-no-maru, dem Hauptteil der Burg. Hinter dem Bergfried, doch nicht mehr im Ostgarten, liegt der Kitanomaru-Park mit der Budōkan, wo 1964 die olympischen Judowettkämpfe stattfanden.
- Chiyoda 1-1, 100-8111 Tokyo
- http://www.kunaicho.go.jp/
- +81 3-3213-1111
Zugänglich ist auf der Anlage im Prinzip nur der Ostgarten, ehemals Standort der mächtigen Burg von Edo, in der von 1603 bis 1868 die Shōgune residierten. Nur zu Kaisers Geburtstag und an Neujahr werden die Tore zum Palastareal - wiederum nur zu einem bestimmten - Teil geöffnet. Das Palastgelände umfasst 110.000 m2 und war im Preisboom Anfang der 1990er-Jahre schon einmal ebenso viel wert wie der gesamte US-Staat Kalifornien. Im Anschluss bietet sich ein Spaziergang entlang den Palastmauern an: Am Sakuradamon, dem "Kirschblütenfeld-Tor", ereignete sich am 24.März 1860 der Mordanschlag auf den starken Mann der Shogunatsregierung, Ii Naosuke, der den Aufstand gegen die Militärregierung in ganz Japan einleitete und 1868 den Kaiser wieder an die Macht brachte. Den Haupteingang zum Kaiserpalast erkennt man leicht: nicht nur an den beiden Brücken oder am Fushimi-Turm, einem der drei erhaltenen Originalgebäude der alten Edo-Burganlage, sondern an den Horden von uniformierten Schulkindern, die sich brav in Reih und Glied dem Fotografen fürs Klassenfoto stellen. Mit dem Rücken zum Kaiserpalast schauen die Schüler direkt auf die Skyline von Marunouchi, dem Banken- und Geschäftsviertel, dem modernen Machtzentrum der Hauptstadt. Nur wenige von ihnen werden wissen, dass das gesamte Viertel dem Mitsubishi-Konzern gehört. Für rund 7000 Euro, damals eine recht stattliche Summe, hatte einer der Gründer des Konzerns der Meiji-Regierung das ehemalige Exerziergelände abgekauft und sich damit dem Spott der Geschäftswelt ausgesetzt, die das offensichtlich nutzlose Grundstück "Mitsubishi-Brachland" taufte. Heute lacht niemand mehr. Der Spaziergang endet im Ostgarten: Durch das Ōte-Mon, das vollständig erhaltene Haupttor der Edo-Burg, führt der Weg an einem alten Wachhaus vorbei hinauf zum Hon-no-maru, dem Hauptteil der Burg. Hinter dem Bergfried, doch nicht mehr im Ostgarten, liegt der Kitanomaru-Park mit der Budōkan, wo 1964 die olympischen Judowettkämpfe stattfanden.
- Chiyoda 1-1, 100-8111 Tokyo
- http://www.kunaicho.go.jp/
- +81 3-3213-1111
Yoyogi koen
Botanische Gärten & Parks © Manuel Ascanio, Shutterstock
Vor der Wolkenkratzerkulisse von Shinjuku atmet dieser ehemalige Exerzierplatz der kaiserlichen Armee an Wochenenden einen Hauch New Yorker Central-Park-Atmosphäre. Zudem hatte die amerikanische Besatzungsmacht hier ihre Soldaten untergebracht, ehe 1964 die Olympiateilnehmer einzogen. Danach wandelte man das Ganze in einen öffentlichen Park um: Rad fahren kann man hier und joggen, ein Picknick veranstalten oder sich einfach auf dem Rasen ausstrecken, während hinterm nächsten Busch womöglich ein Musikstudent geigt oder auf der Trompete bläst. Die beengten Wohnverhältnisse zwingen so manchen zum Üben unter freiem Himmel.
- Yoyogi-Kamizono-cho 2-1, 151-0052 Tokyo
- http://www.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3469-6081
© Manuel Ascanio, Shutterstock
Vor der Wolkenkratzerkulisse von Shinjuku atmet dieser ehemalige Exerzierplatz der kaiserlichen Armee an Wochenenden einen Hauch New Yorker Central-Park-Atmosphäre. Zudem hatte die amerikanische Besatzungsmacht hier ihre Soldaten untergebracht, ehe 1964 die Olympiateilnehmer einzogen. Danach wandelte man das Ganze in einen öffentlichen Park um: Rad fahren kann man hier und joggen, ein Picknick veranstalten oder sich einfach auf dem Rasen ausstrecken, während hinterm nächsten Busch womöglich ein Musikstudent geigt oder auf der Trompete bläst. Die beengten Wohnverhältnisse zwingen so manchen zum Üben unter freiem Himmel.
- Yoyogi-Kamizono-cho 2-1, 151-0052 Tokyo
- http://www.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3469-6081
Shinjuku Gyoen
Botanische Gärten & Parks © Piti Sirisriro, Shutterstock
Im japanischen Teil des Gartens fand 1989 die offizielle, shintoistische Trauerzeremonie für den verstorbenen Kaiser Hirohito statt. Nach der Meiji-Restauration 1868 war der Garten, eine reizvolle Kombination englischer, französischer und japanischer Gartenarchitektur, aus dem Besitz des mächtigen Feudalherrn Naitō in kaiserliche Hände übergegangen. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist die über 50.000 m2 große Grünanlage, die besonders zur Kirschblütenzeit viele Besucher anzieht, der Öffentlichkeit zugänglich. Blumenliebhabern empfiehlt sich auch die Chrysanthemenschau im Herbst.
- Naitocho 11, 160-0014 Tokyo
- http://www.env.go.jp/
- +81 3-3350-0151
© Piti Sirisriro, Shutterstock
Im japanischen Teil des Gartens fand 1989 die offizielle, shintoistische Trauerzeremonie für den verstorbenen Kaiser Hirohito statt. Nach der Meiji-Restauration 1868 war der Garten, eine reizvolle Kombination englischer, französischer und japanischer Gartenarchitektur, aus dem Besitz des mächtigen Feudalherrn Naitō in kaiserliche Hände übergegangen. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist die über 50.000 m2 große Grünanlage, die besonders zur Kirschblütenzeit viele Besucher anzieht, der Öffentlichkeit zugänglich. Blumenliebhabern empfiehlt sich auch die Chrysanthemenschau im Herbst.
- Naitocho 11, 160-0014 Tokyo
- http://www.env.go.jp/
- +81 3-3350-0151
Koishikawa Korakuen
Botanische Gärten & Parks © Krishna.Wu, Shutterstock
Chinesische und japanische Gartenkunst und Landschaftsmotive fließen hier ineinander. Kein Wunder: Der Kōrakuen ist ein Gemeinschaftswerk des dritten Tokugawa-Shōguns Mitsukuni und des chinesischen Gelehrten Zhu Shunshui. 1629 hatte Tokugawa Yorifusa, Neffe und Stellvertreter des zweiten Shōguns, das Projekt begonnen, 30 Jahre später wurde es vollendet. Der Weg durch den Garten ist eine Phantasiereise zu den landschaftlichen Schönheiten Chinas und Japans. Den Berg Lushan, den Damm im Westsee bei Hangzhou, die Hügel von Arashiyama und Hōraijima, die legendäre Insel der Unsterblichen - all das und mehr symbolisieren die Brücken, Teiche, Flüsschen, Steine und Laternen. Weitere Attraktionen sind die Kirschblüte im April, die Glyzinenblüte im Mai, die Azaleenblüte im April und Mai, die Irisblüte im Juni und die Laubfärbung im Herbst - der 7000 m2 große Garten ist eine wahre Augenweide. Zusätzlich entstanden auf einer Fläche von 18.000 m2 ein Vergnügungspark, ein Schwimmbad, eine Eisbahn, ein Kino und eine Bowlinghalle, vor allem aber das Big Egg, wie die Großhalle Tokyo Dome liebevoll genannt wird.
- Koraku 1-6-6, 112-0004 Tokyo
- http://www.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3811-3015
© Krishna.Wu, Shutterstock
Chinesische und japanische Gartenkunst und Landschaftsmotive fließen hier ineinander. Kein Wunder: Der Kōrakuen ist ein Gemeinschaftswerk des dritten Tokugawa-Shōguns Mitsukuni und des chinesischen Gelehrten Zhu Shunshui. 1629 hatte Tokugawa Yorifusa, Neffe und Stellvertreter des zweiten Shōguns, das Projekt begonnen, 30 Jahre später wurde es vollendet. Der Weg durch den Garten ist eine Phantasiereise zu den landschaftlichen Schönheiten Chinas und Japans. Den Berg Lushan, den Damm im Westsee bei Hangzhou, die Hügel von Arashiyama und Hōraijima, die legendäre Insel der Unsterblichen - all das und mehr symbolisieren die Brücken, Teiche, Flüsschen, Steine und Laternen. Weitere Attraktionen sind die Kirschblüte im April, die Glyzinenblüte im Mai, die Azaleenblüte im April und Mai, die Irisblüte im Juni und die Laubfärbung im Herbst - der 7000 m2 große Garten ist eine wahre Augenweide. Zusätzlich entstanden auf einer Fläche von 18.000 m2 ein Vergnügungspark, ein Schwimmbad, eine Eisbahn, ein Kino und eine Bowlinghalle, vor allem aber das Big Egg, wie die Großhalle Tokyo Dome liebevoll genannt wird.
- Koraku 1-6-6, 112-0004 Tokyo
- http://www.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3811-3015
Shitamachi Fūzoku Shiryokan
MuseenUm einen Hauch des alten Edo zu verspüren, lohnt sich der Spaziergang zu diesem kleinen schwarzweißen Bau am südlichen Rand des Ueno-Parks. Straßenszenen, Einblicke in Werkstätten, Läden und Wohnräume, Alltagsutensilien und Fotos aus der Zeit vor dem großen Erdbeben von 1923 helfen der Phantasie auf die Sprünge.
- Ueno Koen 2-1, 110-0007 Tokyo
- http://www.taitogeibun.net/
- +81 3-5846-8426
Um einen Hauch des alten Edo zu verspüren, lohnt sich der Spaziergang zu diesem kleinen schwarzweißen Bau am südlichen Rand des Ueno-Parks. Straßenszenen, Einblicke in Werkstätten, Läden und Wohnräume, Alltagsutensilien und Fotos aus der Zeit vor dem großen Erdbeben von 1923 helfen der Phantasie auf die Sprünge.
- Ueno Koen 2-1, 110-0007 Tokyo
- http://www.taitogeibun.net/
- +81 3-5846-8426
Nezu bijutsukan
MuseenMuseumsgründer Nezu Kaichirō begann seine Sammlung zu einer Zeit, als Japans ehemalige Feudalfürsten ihre Kunstschätze gegen Bares eintauschten. Er hat Werke einheimischer Künstler ebenso gesammelt wie Meisterstücke aus China und Korea. Irisblumen auf Goldgrund - wetten, dass du dieses Motiv irgendwann schon gesehen hast? Hier kannst du das Original von Ogata Kōrin bewundern. Auch der Garten lohnt: eine schattige Großstadtoase mit einem Teich, Steinlaternen und Teehäusern, in denen Teezeremonien stattfinden.
- Minami-Aoyama 6-5-1, 107-0062 Tokyo
- http://www.nezu-muse.or.jp/
- +81 3-3400-2536
Museumsgründer Nezu Kaichirō begann seine Sammlung zu einer Zeit, als Japans ehemalige Feudalfürsten ihre Kunstschätze gegen Bares eintauschten. Er hat Werke einheimischer Künstler ebenso gesammelt wie Meisterstücke aus China und Korea. Irisblumen auf Goldgrund - wetten, dass du dieses Motiv irgendwann schon gesehen hast? Hier kannst du das Original von Ogata Kōrin bewundern. Auch der Garten lohnt: eine schattige Großstadtoase mit einem Teich, Steinlaternen und Teehäusern, in denen Teezeremonien stattfinden.
- Minami-Aoyama 6-5-1, 107-0062 Tokyo
- http://www.nezu-muse.or.jp/
- +81 3-3400-2536
Idemitsu Bijutsukan
MuseenEines der größten privaten Museen in Tokio mit der weltweit größten Sammlung von Tuschbildern und Kalligrafien des Zenmönches Sengai (1750-1837). Holzschnitte und Genremalereien von bedeutenden Künstlern geben Einblick in die längst vergangene Welt der Vergnügungsviertel von Edo und Kyoto. In der Haupthalle sind wertvolle chinesische und japanische Keramiken versammelt.
- Marunouchi 3-1-1, 100-0005 Tokyo
- http://idemitsu-museum.or.jp/
- +81 50-5541-8600
Eines der größten privaten Museen in Tokio mit der weltweit größten Sammlung von Tuschbildern und Kalligrafien des Zenmönches Sengai (1750-1837). Holzschnitte und Genremalereien von bedeutenden Künstlern geben Einblick in die längst vergangene Welt der Vergnügungsviertel von Edo und Kyoto. In der Haupthalle sind wertvolle chinesische und japanische Keramiken versammelt.
- Marunouchi 3-1-1, 100-0005 Tokyo
- http://idemitsu-museum.or.jp/
- +81 50-5541-8600