© Cristian M Balate, Shutterstock

Reiseführer
Teguise

MARCO POLO Reiseführer

Lanzarote

17.95 €

Mehr

Ist erwähnt in Reiseführer:

Wenn du nach Teguise (17 000 Ew.) kommst, dann ist das wie eine Reise in die Vergangenheit: Adelshäuser mit hohen Holzportalen grüßen und durch enge Gassen gelangst du zu ehrwürdigen Kirchen und weiten Plätzen.

Wenig deutet darauf hin, dass fast 600 Jahre seit der Gründung der Real Villa de Teguise, der königlichen Stadt von Teguise, vergangen sind. Maciot de Béthencourt baute 1428 die erste Kolonialstadt der Kanaren auf den Resten einer noch älteren Majo-Siedlung und benannte sie nach seiner Frau, einer Majo-Prinzessin. Bis 1852 blieb Teguise Inselhauptstadt. Mächtige Familien wie die Herrera und Feo Peraza errichteten hier Stadtpaläste.

Warum dort oben, fern der Küste? Diese Frage ist durchaus naheliegend, schließlich fegen kühle Passatwinde durch die Straßen, oft hängen die Wolken tief, stets ist es kälter als am Meer. Doch schon die Ureinwohner wussten, was sie taten: Im Winter schoss der lebensnotwendige Regen vom benachbarten Berg Guanapay herab, gesammelt wurde er in einer riesigen unterirdischen Zisterne, der Gran Mareta. Die Spanier wiederum glaubten sich im Binnenland sicherer vor Piratenangriffen, zumal sie auf den Schutz jener mächtigen Burg bauten, des Castillo Santa Bárbara, die sie nebenan auf dem Guanapay errichteten. Doch weit gefehlt! Immer wieder wurde Teguise von der See her angegriffen. Eine Tafel in der „Blutgasse“, dem Callejón de Sangre hinter der Pfarrkirche Nuestra Señora de Guadalupe, erinnert an ein Massaker, das algerische Piraten 1586 verübten. 1618 brannten Seeräuber den Ort gar komplett nieder. Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen daher erst aus dem 17.Jh. Ihrer Schönheit tut dies keinen Abbruch: Seit 1973 steht der historische Ortskern mit seiner einmaligen Architektur unter Denkmalschutz.

Heute lebt Teguise zwei Leben. Wochentags ist es gemütlich: Zu den Einheimischen und den vielen hier lebenden Ausländern gesellen sich Tagesausflügler, die die stilvollen bis szenigen Lokale bevölkern und in den netten Läden stöbern. Sonntags dagegen platzt Teguise aus allen Nähten. Dann ist Markttag. Der mercadillo ist eine der großen Attraktionen Lanzarotes. Zu Tausenden werden die Urlauber in Bussen herangekarrt, Dutzende von Händlern verhökern Nippes aus aller Welt. Folkloregruppen spielen zur Unterhaltung auf. Straßen und Plätze, ja der ganze Ort gleicht nun einem Basar. In den Bars rangeln die Besucher um Getränke, die an diesem Tag oft teurer sind, als auf der Insel üblich. Die Gran Mareta, der weite Platz über den Zisternen hinter der Pfarrkirche, steht rappelvoll mit Imbissbuden. Obwohl der Trubel mit authentischem Inselleben nichts zu tun hat, ist der mercadillo doch für viele ein Erlebnis, denn ein solch turbulentes Treiben gibt es nirgends sonst auf Lanzarote. Erst Sonntagabend kehrt Ruhe ein – und montags geht alles wieder seinen gemütlichen Gang.

Teguise Sehenswertes & Restaurants

Teguise
Geographical
Teguise
Teguise
Jardín de Cactus
Botanische Gärten & Parks
Guatiza
Jardín de Cactus
Fundación César Manrique
Museen
Tahiche
Plaza de la Constitución
Touristenattraktionen
Teguise
Plaza de la Constitución
Mozaga
Geographical
San Bartolomé
La Caleta
Geographical
La Caleta de Famara
La Caleta
Habana 6
Restaurants
Costa Teguise
Emporium Home Deco
Sonstige Läden
Teguise
Timples
Sonstige Läden
Teguise
La Lonja Exclusiva
Kunstgalerien
Teguise
Mercadillo de Teguise
Märkte und Flohmärkte
Teguise
Golf Costa Teguise
Golf
Teguise
Lanzarote
Landschaftliche Highlights
Lanzarote
Restaurant El Risco
Restaurants
Urb. Famara
Guatiza
Geographical
Guatiza
Guatiza
Ermita de las Nieves
Architektonische Highlights
Los Valles
Mercadillo
Märkte und Flohmärkte
Costa Teguise
Maria Cao
Modegeschäfte
Soo
Tiagua
Geographical
Tiagua
Pastelito Tahiche
Delikatessenladen
Tahiche
Lagomar - La Cueva
Bars
Nazaret
Convento de San Francisco
Architektonische Highlights
Teguise
Palacio Marqués de Herrera y Rojas
Architektonische Highlights
Teguise
Convento de Santo Domingo
Architektonische Highlights
Teguise
Palacio de Spínola
Architektonische Highlights
Teguise
Palacio de Spínola
Costa Teguise
Geographical
Costa Teguise
Costa Teguise
Museo LagOmar
Museen
Nazaret
Villa Toledo
Restaurants
Costa Teguise
Windsurfing Club
Sportwaren
Costa Teguise
Castillo Santa Bárbara
Architektonische Highlights
Teguise
Castillo Santa Bárbara

    Geographical

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Museen

    Touristenattraktionen

    Restaurants

    Sonstige Läden

    Kunstgalerien

    Märkte und Flohmärkte

    Golf

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Modegeschäfte

    Delikatessenladen

    Bars

    Sportwaren


  • Teguise

    Geographical
    • Teguise© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Wenn man nach Teguise kommt, dann ist das wie eine Zeitreise: Adelshäuser mit hohen Holzportalen grüßen, durch enge Gassen gelangt man zu ehrwürdigen Kirchen und weiten Plätzen. Wenig deutet darauf hin, dass fast 600 Jahre seit der Gründung der Real Villa, der königlichen Stadt von Teguise, vergangen sind. Maciot de Béthencourt baute 1428 die erste Kolonialstadt der Kanaren auf den Resten von Aldea Grande, einer noch älteren Majosiedlung, und benannte sie nach seiner Frau, einer Majoprinzessin. Bis 1852 blieb Teguise Inselhauptstadt. Mächtige Familien wie die Herrera und Feo Peraza errichteten hier Stadtpaläste. Warum dort oben, fern der Küste? Diese Frage ist durchaus naheliegend, schließlich fegen kühle Passatwinde durch die Straßen, oft hängen die Wolken tief, stets ist es kälter als am Meer. Doch schon die Ureinwohner kannten den Grund: Im Winter schoss der lebensnotwendige Regen vom benachbarten Berg Guanapay herab, gesammelt wurde er in einer riesigen unterirdischen Zisterne, der Gran Mareta. Diese Kavernen wurden 1992 restauriert, sind aber leider nicht zugänglich. Die Spanier wiederum glaubten sich im Binnenland sicherer vor Piratenangriffen, zumal sie auf den Schutz jener mächtigen Burg bauten, des Castillo Santa Bárbara, das sie nebenan auf dem Guanapay errichteten. Doch weit gefehlt! Immer wieder wurde Teguise von See her angegriffen. 1618 brannten Seeräuber den Ort völlig nieder. Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen daher erst aus dem 17.Jh. Ihrer Pracht tut dies keinen Abbruch: Seit 1973 steht der historische Ortskern mit seiner einmaligen Architektur unter Denkmalschutz. Heute lebt Teguise zwei Leben. Wochentags wirkt es oft wie ausgestorben. Nur wenige Kinder spielen auf der zentralen Plaza de la Constitución, einzelne Frauen kaufen ein, ein paar Männer sitzen in Bars zusammen. Deutlich wird dann die museale Seite Teguises: gut erhalten und geschichtsträchtig, doch leblos. Viele Häuser stehen leer, die meisten Einheimischen arbeiten tagsüber in den Ferienzentren. Sonntags dagegen platzt Teguise aus allen Nähten. Dann ist Markttag. Der mercadillo ist eine der großen Attraktionen Lanzarotes. Am Sonntagabend fällt Teguise dann wieder in seinen Dornröschenschlaf.

    • Teguise© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Wenn man nach Teguise kommt, dann ist das wie eine Zeitreise: Adelshäuser mit hohen Holzportalen grüßen, durch enge Gassen gelangt man zu ehrwürdigen Kirchen und weiten Plätzen. Wenig deutet darauf hin, dass fast 600 Jahre seit der Gründung der Real Villa, der königlichen Stadt von Teguise, vergangen sind. Maciot de Béthencourt baute 1428 die erste Kolonialstadt der Kanaren auf den Resten von Aldea Grande, einer noch älteren Majosiedlung, und benannte sie nach seiner Frau, einer Majoprinzessin. Bis 1852 blieb Teguise Inselhauptstadt. Mächtige Familien wie die Herrera und Feo Peraza errichteten hier Stadtpaläste. Warum dort oben, fern der Küste? Diese Frage ist durchaus naheliegend, schließlich fegen kühle Passatwinde durch die Straßen, oft hängen die Wolken tief, stets ist es kälter als am Meer. Doch schon die Ureinwohner kannten den Grund: Im Winter schoss der lebensnotwendige Regen vom benachbarten Berg Guanapay herab, gesammelt wurde er in einer riesigen unterirdischen Zisterne, der Gran Mareta. Diese Kavernen wurden 1992 restauriert, sind aber leider nicht zugänglich. Die Spanier wiederum glaubten sich im Binnenland sicherer vor Piratenangriffen, zumal sie auf den Schutz jener mächtigen Burg bauten, des Castillo Santa Bárbara, das sie nebenan auf dem Guanapay errichteten. Doch weit gefehlt! Immer wieder wurde Teguise von See her angegriffen. 1618 brannten Seeräuber den Ort völlig nieder. Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen daher erst aus dem 17.Jh. Ihrer Pracht tut dies keinen Abbruch: Seit 1973 steht der historische Ortskern mit seiner einmaligen Architektur unter Denkmalschutz. Heute lebt Teguise zwei Leben. Wochentags wirkt es oft wie ausgestorben. Nur wenige Kinder spielen auf der zentralen Plaza de la Constitución, einzelne Frauen kaufen ein, ein paar Männer sitzen in Bars zusammen. Deutlich wird dann die museale Seite Teguises: gut erhalten und geschichtsträchtig, doch leblos. Viele Häuser stehen leer, die meisten Einheimischen arbeiten tagsüber in den Ferienzentren. Sonntags dagegen platzt Teguise aus allen Nähten. Dann ist Markttag. Der mercadillo ist eine der großen Attraktionen Lanzarotes. Am Sonntagabend fällt Teguise dann wieder in seinen Dornröschenschlaf.


  • Jardín de Cactus

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardín de Cactus© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Jardín de Cactus am Ortsende widmet sich ganz der stacheligen Welt der Kakteen. Etwa 1420 verschiedene Arten hat César Manrique hier im weiten Kessel eines ehemaligen Steinbruchs am Fuß einer restaurierten Gofiomühle versammelt. Der Kaktusgarten war seine letzte Arbeit. Schwarze Lavasteinchen und hohe Steinsäulen verstärken noch das seltsame Ambiente - so ist es nicht verwunderlich, dass man sich vorkommt wie in einer fremden Welt.

    • Jardín de Cactus© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Jardín de Cactus am Ortsende widmet sich ganz der stacheligen Welt der Kakteen. Etwa 1420 verschiedene Arten hat César Manrique hier im weiten Kessel eines ehemaligen Steinbruchs am Fuß einer restaurierten Gofiomühle versammelt. Der Kaktusgarten war seine letzte Arbeit. Schwarze Lavasteinchen und hohe Steinsäulen verstärken noch das seltsame Ambiente - so ist es nicht verwunderlich, dass man sich vorkommt wie in einer fremden Welt.


  • Fundación César Manrique

    Museen
    • © travelview, Shutterstock

    Wer mehr über Lanzarotes größten Künstler erfahren möchte, kommt an der Fundación César Manrique in Tahiche nicht vorbei. Gleich neben dem Kreisverkehr, den ein großes Manrique-Mobile aus Edelstahl ziert, befindet sich die Stiftung im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers. Ein großer Teil der Werke Manriques und auch seiner Künstlerfreunde ist hier ausgestellt. Schon allein das ungewöhnliche Haus ist sehenswert: Ein Teil der unterirdischen Salons wurde in futuristisch wirkende Lavablasen hineingebaut. Gleiches gilt für das nahe, von Manrique entworfene und in einen Wasserspeicher gebaute Restaurant.

    • © travelview, Shutterstock

    Wer mehr über Lanzarotes größten Künstler erfahren möchte, kommt an der Fundación César Manrique in Tahiche nicht vorbei. Gleich neben dem Kreisverkehr, den ein großes Manrique-Mobile aus Edelstahl ziert, befindet sich die Stiftung im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers. Ein großer Teil der Werke Manriques und auch seiner Künstlerfreunde ist hier ausgestellt. Schon allein das ungewöhnliche Haus ist sehenswert: Ein Teil der unterirdischen Salons wurde in futuristisch wirkende Lavablasen hineingebaut. Gleiches gilt für das nahe, von Manrique entworfene und in einen Wasserspeicher gebaute Restaurant.


  • Plaza de la Constitución

    Touristenattraktionen
    • Plaza de la Constitución© Glow Images

    Der zentrale Platz Teguises mit Palmen und Lorbeerbäumen, zwischen dem ehemaligen Kornspeicher La Cilla und der Kirche, von deren Vorplatz aus zwei steinerne Löwen zum Palacio de Spínola hinüberstarren, versammelt die schönsten Beispiele kolonialer Architektur.

    • Teguise
    • Plaza de la Constitución© Glow Images

    Der zentrale Platz Teguises mit Palmen und Lorbeerbäumen, zwischen dem ehemaligen Kornspeicher La Cilla und der Kirche, von deren Vorplatz aus zwei steinerne Löwen zum Palacio de Spínola hinüberstarren, versammelt die schönsten Beispiele kolonialer Architektur.

    • Teguise

  • Mozaga

    Geographical
    • © A.Ruiz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Recycle and reuse!

    Unübersehbar steht am Kreisverkehr vor der kleinen Ortschaft eines der großen Werke César Manriques: das Monumento al Campesino, das Bauerndenkmal. Errichtet wurde es Ende der 1960er-Jahre, um auf die wachsenden Probleme der Bauern hinzuweisen. Sinnigerweise besteht es aus den Wassertanks alter Fischerboote, die zu einem großen, kubistisch inspirierten Dromedar gestapelt sind – eine überdeutliche Mahnung, die knappen natürlichen Ressourcen der Insel zu schonen. Gleich nebenan wurde die Casa Museo del Campesino eingerichtet, ein Bauern- und Kunstgewerbemuseum, wo du Kunsthandwerkern bei der Arbeit zuschauen und ihre Werke erwerben kannst. Neben der Weberei und der Stickwerkstatt – in denen nur zeitweise gearbeitet wird – ist die Töpferwerkstatt besonders sehenswert. Hier fertigen Künstler die novios de mojón an: Die Vorbilder dieser Tonfigurenpaare mit ihren ausgeprägten Geschlechtsorganen wurden von den Ureinwohnern als Fruchtbarkeitssymbole hergestellt und Jungverheirateten geschenkt. Der untere Teil des ehemaligen Landguts beherbergt ein Restaurant in Lavagewölben mit typischen Speisen Lanzarotes. Gemütlicher ist die Bar im Erdgeschoss, wo du auf einer strahlend weißen Terrasse auch Lanzarote-Tapas serviert bekommst, während du das monumento im Blick hast.

    • © A.Ruiz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Recycle and reuse!

    Unübersehbar steht am Kreisverkehr vor der kleinen Ortschaft eines der großen Werke César Manriques: das Monumento al Campesino, das Bauerndenkmal. Errichtet wurde es Ende der 1960er-Jahre, um auf die wachsenden Probleme der Bauern hinzuweisen. Sinnigerweise besteht es aus den Wassertanks alter Fischerboote, die zu einem großen, kubistisch inspirierten Dromedar gestapelt sind – eine überdeutliche Mahnung, die knappen natürlichen Ressourcen der Insel zu schonen. Gleich nebenan wurde die Casa Museo del Campesino eingerichtet, ein Bauern- und Kunstgewerbemuseum, wo du Kunsthandwerkern bei der Arbeit zuschauen und ihre Werke erwerben kannst. Neben der Weberei und der Stickwerkstatt – in denen nur zeitweise gearbeitet wird – ist die Töpferwerkstatt besonders sehenswert. Hier fertigen Künstler die novios de mojón an: Die Vorbilder dieser Tonfigurenpaare mit ihren ausgeprägten Geschlechtsorganen wurden von den Ureinwohnern als Fruchtbarkeitssymbole hergestellt und Jungverheirateten geschenkt. Der untere Teil des ehemaligen Landguts beherbergt ein Restaurant in Lavagewölben mit typischen Speisen Lanzarotes. Gemütlicher ist die Bar im Erdgeschoss, wo du auf einer strahlend weißen Terrasse auch Lanzarote-Tapas serviert bekommst, während du das monumento im Blick hast.


  • La Caleta

    Geographical
    • La Caleta© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Eine runde Sache!

    Auf dem Weg nach Caleta de Famara reibst du dir die Augen: Was für eine gewaltige Klippenwand baut sich da jenseits der flirrenden Wüste auf? Bevor du die Klippen erreichst, kommst du in den Fischerort La Caleta de Famara. Mit seinen weißen Häusern und Sandpisten wirkt er wie aus der Zeit gefallen. Er ist eine Surfhochburg und Refugium für alle, die ihren Urlaub abseits des Massentourismus verbringen wollen. Für Leib und Seele ist freilich auch hier gesorgt: In der Croissantería frühstücken die Surfer. Den besten Blick aber hast du vom Restaurant El Risco, das einst einem Bruder César Manriques gehörte. Heute haben es andere Pächter übernommen und aufgefrischt. Geblieben sind der blau-weiße Anstrich, das wundervolle Panorama der Famara-Klippen und das wilde Meeresrauschen. Ein Gastro-Highlight ist Las Dunas de Famara. Im Rundbau hoch über der Bucht genießt du nicht nur das moderne Design, sondern auch die kreative kanarische Küche. Gebratener Räucherkäse mit Bananen-Chutney gefällig? Oder lieber im Tontopf geschmortes Zicklein mit Thymian-Kartoffeln? Hier schmeckt alles! Die Playa de Famara ist der längste Strand auf Lanzarote und auch landschaftlich am schönsten eingebettet: unterhalb des schroffen Famara-Massivs, umgeben von Dünen und dem anbrandenden Atlantik. Doch zum Baden ist er zu gefährlich, fast immer weht die rote Fahne, was bedeutet: „Baden verboten“! Gefährliche Strömungen fordern jedes Jahr Menschenleben. Surf-Cracks freilich schreckt all das nicht ab: Sie lieben die Famara-Wellen! Mehrere Surfschulen bieten vor Ort ihre Dienste an (z. B. Calima Surf).

    • La Caleta de Famara
    • La Caleta© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Eine runde Sache!

    Auf dem Weg nach Caleta de Famara reibst du dir die Augen: Was für eine gewaltige Klippenwand baut sich da jenseits der flirrenden Wüste auf? Bevor du die Klippen erreichst, kommst du in den Fischerort La Caleta de Famara. Mit seinen weißen Häusern und Sandpisten wirkt er wie aus der Zeit gefallen. Er ist eine Surfhochburg und Refugium für alle, die ihren Urlaub abseits des Massentourismus verbringen wollen. Für Leib und Seele ist freilich auch hier gesorgt: In der Croissantería frühstücken die Surfer. Den besten Blick aber hast du vom Restaurant El Risco, das einst einem Bruder César Manriques gehörte. Heute haben es andere Pächter übernommen und aufgefrischt. Geblieben sind der blau-weiße Anstrich, das wundervolle Panorama der Famara-Klippen und das wilde Meeresrauschen. Ein Gastro-Highlight ist Las Dunas de Famara. Im Rundbau hoch über der Bucht genießt du nicht nur das moderne Design, sondern auch die kreative kanarische Küche. Gebratener Räucherkäse mit Bananen-Chutney gefällig? Oder lieber im Tontopf geschmortes Zicklein mit Thymian-Kartoffeln? Hier schmeckt alles! Die Playa de Famara ist der längste Strand auf Lanzarote und auch landschaftlich am schönsten eingebettet: unterhalb des schroffen Famara-Massivs, umgeben von Dünen und dem anbrandenden Atlantik. Doch zum Baden ist er zu gefährlich, fast immer weht die rote Fahne, was bedeutet: „Baden verboten“! Gefährliche Strömungen fordern jedes Jahr Menschenleben. Surf-Cracks freilich schreckt all das nicht ab: Sie lieben die Famara-Wellen! Mehrere Surfschulen bieten vor Ort ihre Dienste an (z. B. Calima Surf).

    • La Caleta de Famara

  • Habana 6

    Restaurants
    • Fischgerichte
    Insider-Tipp
    Suche und finde!

    In einer abgelegenen Ecke des Pueblo Marinero genießt du – draußen oder im hellen Innenraum – Tuna-Tatar und Tintenfisch mit Süßkartoffelpüree, auf den Punkt gegartes Fleisch und großzügige Fischplatten, schön angerichtet und freundlich serviert.

    Insider-Tipp
    Suche und finde!

    In einer abgelegenen Ecke des Pueblo Marinero genießt du – draußen oder im hellen Innenraum – Tuna-Tatar und Tintenfisch mit Süßkartoffelpüree, auf den Punkt gegartes Fleisch und großzügige Fischplatten, schön angerichtet und freundlich serviert.


  • Emporium Home Deco

    Sonstige Läden
    Insider-Tipp
    Schatzkammer

    Schauen, stöbern und staunen: China-Lampen, schillernde Halbedelsteine, Seidendrachen, kostbare Stoffe und Tausende Stücke mehr aus Fernost im ehemaligen Kino von Teguise.

    Insider-Tipp
    Schatzkammer

    Schauen, stöbern und staunen: China-Lampen, schillernde Halbedelsteine, Seidendrachen, kostbare Stoffe und Tausende Stücke mehr aus Fernost im ehemaligen Kino von Teguise.


  • Timples

    Sonstige Läden

    Antonio Lemes Hernández ist einer der letzten, der die berühmten kanarischen Gitarren baut. Er beliefert viele Musikgruppen auch auf anderen kanarischen Inseln. Hergestellt werden verschiedene Größen von der Minitimple bis zur Kontratimple.

    Antonio Lemes Hernández ist einer der letzten, der die berühmten kanarischen Gitarren baut. Er beliefert viele Musikgruppen auch auf anderen kanarischen Inseln. Hergestellt werden verschiedene Größen von der Minitimple bis zur Kontratimple.


  • La Lonja Exclusiva

    Kunstgalerien

    Der kleine Laden verkauft autorisierte Kopien von Werken César Manriques.

    • Plaza de 18 de Julio, 35530 Teguise

    Der kleine Laden verkauft autorisierte Kopien von Werken César Manriques.

    • Plaza de 18 de Julio, 35530 Teguise

  • Mercadillo de Teguise

    Märkte und Flohmärkte
    • © fotisto-wim, Shutterstock

    Beim großen Sonntagsmarkt findet man Kunst und Kitsch sowie Alltagsartikel und Obst. Eine gute Gelegenheit Leckeres aus bäuerlicher Produktion zu probieren: die pikante Paprikawurst Chorizo oder die Süßspeise Turrón.

    • © fotisto-wim, Shutterstock

    Beim großen Sonntagsmarkt findet man Kunst und Kitsch sowie Alltagsartikel und Obst. Eine gute Gelegenheit Leckeres aus bäuerlicher Produktion zu probieren: die pikante Paprikawurst Chorizo oder die Süßspeise Turrón.


  • Golf Costa Teguise

    Golf

    Die 18-Loch-Anlage befindet sich nördlich des Orts Teguise. Auch Nichtmitglieder können auf dem Par-72-Kurs spielen (Handicapvorgabe). Es gibt Driving Range, Putting Green und außerdem Golfunterricht.

    Die 18-Loch-Anlage befindet sich nördlich des Orts Teguise. Auch Nichtmitglieder können auf dem Par-72-Kurs spielen (Handicapvorgabe). Es gibt Driving Range, Putting Green und außerdem Golfunterricht.


  • Lanzarote

    Landschaftliche Highlights
    • © Marques, Shutterstock

    Die wegen ihrer Naturwunder bekannte Nachbarinsel von Fuerteventura kann man von Corralejo aus sehen. Mehrmals täglich verkehren von der großen Mole aus Fährschiffe.

    • Lanzarote
    • © Marques, Shutterstock

    Die wegen ihrer Naturwunder bekannte Nachbarinsel von Fuerteventura kann man von Corralejo aus sehen. Mehrmals täglich verkehren von der großen Mole aus Fährschiffe.

    • Lanzarote

  • Restaurant El Risco

    Restaurants
    • international

    Einen grandiosen Blick hat man von diesem Restaurant, das einst einem Bruder César Manriques gehörte. Heute haben es andere Pächter übernommen und aufgefrischt. Geblieben ist der blau-weiße Anstrich, das wundervolle Panorama der Famara-Klippen und das wilde Meeresrauschen, das die Gespräche der Gäste untermalt.

    Einen grandiosen Blick hat man von diesem Restaurant, das einst einem Bruder César Manriques gehörte. Heute haben es andere Pächter übernommen und aufgefrischt. Geblieben ist der blau-weiße Anstrich, das wundervolle Panorama der Famara-Klippen und das wilde Meeresrauschen, das die Gespräche der Gäste untermalt.


  • Guatiza

    Geographical
    • Guatiza© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Kakteenfelder, so weit das Auge reicht. In und um Guatiza ist jedes freie Fleckchen mit den fleischigen Opuntien bepflanzt. Bauern mit tief sitzenden Basthüten gehen die langen Reihen ab. Eine alte Eukalyptusallee führt durch den Ort, der einst mit Läusen zu Wohlstand kam. Obwohl das große Geschäft mit der Naturfarbe vorbei ist, wird zwischen Guatiza und Mala immer noch fleißig geerntet. Am Dorfeingang liegt eine der letzten Salinen Lanzarotes, die noch in Betrieb ist. Der Jardín de Cactus am Ortsende widmet sich ganz der stacheligen Welt der Kakteen. César Manrique hat hier im weiten Kessel eines ehemaligen Steinbruchs am Fuß einer restaurierten Gofiomühle über 1000 Arten versammelt. Schwarze Lavasteinchen und hohe Steinsäulen verstärken noch das seltsame Ambiente - so ist es nicht verwunderlich, dass man sich vorkommt wie in einer fremden Welt.

    • Guatiza
    • Guatiza© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Kakteenfelder, so weit das Auge reicht. In und um Guatiza ist jedes freie Fleckchen mit den fleischigen Opuntien bepflanzt. Bauern mit tief sitzenden Basthüten gehen die langen Reihen ab. Eine alte Eukalyptusallee führt durch den Ort, der einst mit Läusen zu Wohlstand kam. Obwohl das große Geschäft mit der Naturfarbe vorbei ist, wird zwischen Guatiza und Mala immer noch fleißig geerntet. Am Dorfeingang liegt eine der letzten Salinen Lanzarotes, die noch in Betrieb ist. Der Jardín de Cactus am Ortsende widmet sich ganz der stacheligen Welt der Kakteen. César Manrique hat hier im weiten Kessel eines ehemaligen Steinbruchs am Fuß einer restaurierten Gofiomühle über 1000 Arten versammelt. Schwarze Lavasteinchen und hohe Steinsäulen verstärken noch das seltsame Ambiente - so ist es nicht verwunderlich, dass man sich vorkommt wie in einer fremden Welt.

    • Guatiza

  • Ermita de las Nieves

    Architektonische Highlights
    • © alexilena, Shutterstock

    Schneeweiß thront die Wallfahrtskapelle "des Schnees" hoch oben auf dem Risco de Famara. Die Kapelle ist der Virgen de las Nieves gewidmet. Die Jungfrau wird seit alters um den auf Lanzarote so seltenen Regen angefleht. Nur wenige Meter entfernt hat man einen der herrlichsten Panoramablicke der Insel. Fast senkrecht fallen die Klippen rund 600 m ins Meer.

    • Los Valles
    • © alexilena, Shutterstock

    Schneeweiß thront die Wallfahrtskapelle "des Schnees" hoch oben auf dem Risco de Famara. Die Kapelle ist der Virgen de las Nieves gewidmet. Die Jungfrau wird seit alters um den auf Lanzarote so seltenen Regen angefleht. Nur wenige Meter entfernt hat man einen der herrlichsten Panoramablicke der Insel. Fast senkrecht fallen die Klippen rund 600 m ins Meer.

    • Los Valles

  • Mercadillo

    Märkte und Flohmärkte
    • © fotisto-wim, Shutterstock

    Das Pueblo Marinero bildet den stimmungsvollen Rahmen für den abendlichen Freitagsmarkt: Kunsthandwerker von der Insel verkaufen Lavaschmuck und Aquarelle mit Lanzarote-Motiven, Textilien und Keramik.

    • © fotisto-wim, Shutterstock

    Das Pueblo Marinero bildet den stimmungsvollen Rahmen für den abendlichen Freitagsmarkt: Kunsthandwerker von der Insel verkaufen Lavaschmuck und Aquarelle mit Lanzarote-Motiven, Textilien und Keramik.


  • Maria Cao

    Modegeschäfte

    Leicht ist das Lieblingsmaterial von Maria Cao. Sie arbeitete bereits für Armani und Nacho Ruiz und schneidert bevorzugt aus Leinen - perfekt für heiße Tage am Meer und für alle, die Inselfeeling mit nach Hause nehmen wollen.

    Leicht ist das Lieblingsmaterial von Maria Cao. Sie arbeitete bereits für Armani und Nacho Ruiz und schneidert bevorzugt aus Leinen - perfekt für heiße Tage am Meer und für alle, die Inselfeeling mit nach Hause nehmen wollen.


  • Tiagua

    Geographical
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Tiagua ist ein sehenswertes, gepflegtes Dorf, das traditionell von der Landwirtschaft geprägt wird. Den Besuch lohnt aber v.a. das in einem alten, gut erhaltenen Landgut untergebrachte Museo Agrícola El Patio.

    • Tiagua
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Tiagua ist ein sehenswertes, gepflegtes Dorf, das traditionell von der Landwirtschaft geprägt wird. Den Besuch lohnt aber v.a. das in einem alten, gut erhaltenen Landgut untergebrachte Museo Agrícola El Patio.

    • Tiagua

  • Pastelito Tahiche

    Delikatessenladen

    Hier gibt es Typisches aus der Region sowie deutsche Torten und Gebäck.

    • Avenida Nestor de la Torre 22, Tahiche

    Hier gibt es Typisches aus der Region sowie deutsche Torten und Gebäck.

    • Avenida Nestor de la Torre 22, Tahiche

  • Lagomar - La Cueva

    Bars

    Ideal zum gehobenen Chillen ist die Höhlenbar im Lounge-Stil, die abends mit raffiniertem Licht und Sound begeistert. Unbedingt probieren sollte man hier einen Mojito oder einen Daiquirí.

    Ideal zum gehobenen Chillen ist die Höhlenbar im Lounge-Stil, die abends mit raffiniertem Licht und Sound begeistert. Unbedingt probieren sollte man hier einen Mojito oder einen Daiquirí.


  • Convento de San Francisco

    Architektonische Highlights
    • © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock

    Die ehemalige Klosterkirche, die - typisch für die Kanaren - unterschiedlich lange Kirchenschiffe aufweist, birgt eine interessante Ausstellung mit sakraler Holzschnitzerei. Ebenfalls sehenswert ist die kunstvoll geschnitzte Holzdecke im Mudéjarstil.

    • Plaza San Francisco, Teguise
    • © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock

    Die ehemalige Klosterkirche, die - typisch für die Kanaren - unterschiedlich lange Kirchenschiffe aufweist, birgt eine interessante Ausstellung mit sakraler Holzschnitzerei. Ebenfalls sehenswert ist die kunstvoll geschnitzte Holzdecke im Mudéjarstil.

    • Plaza San Francisco, Teguise

  • Palacio Marqués de Herrera y Rojas

    Architektonische Highlights

    Der äußerlich unscheinbare Palast (1455) hat einen schönen, überdachten Innenhof. Im Vorraum befindet sich eine Ausstellung der örtlichen Handwerksschule.

    • Calle José Betancort, Teguise

    Der äußerlich unscheinbare Palast (1455) hat einen schönen, überdachten Innenhof. Im Vorraum befindet sich eine Ausstellung der örtlichen Handwerksschule.

    • Calle José Betancort, Teguise

  • Convento de Santo Domingo

    Architektonische Highlights

    In der Kirche des ehemaligen Dominikanerklosters (gegründet 1726) finden heute wechselnde Ausstellungen moderner kanarischer Kunst statt - ein interessanter Kontrast zu dem alten Kirchenschiff.

    • Teguise

    In der Kirche des ehemaligen Dominikanerklosters (gegründet 1726) finden heute wechselnde Ausstellungen moderner kanarischer Kunst statt - ein interessanter Kontrast zu dem alten Kirchenschiff.

    • Teguise

  • Palacio de Spínola

    Architektonische Highlights
    • Palacio de Spínola© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Das wertvollste Schmuckstück des alten Teguise ist der Palast der Spínolas, erbaut zwischen 1730 und 1780 von dem Adligen und Politiker José Feo Peraza. Die gesamte Einrichtung blieb hervorragend erhalten. Beeindruckend ist v.a. der verschwenderische Einsatz edler Hölzer an den wuchtigen Portalen und den massiven, versiegelten Holzböden. Hübsch sind auch der Patio mit dem Brunnen und der überhängenden Bougainvillea sowie das Esszimmer, das stets so gastlich eingedeckt ist, als erwarte man wichtigen Besuch. Im hinteren Teil des Palacio befindet sich die Küche mit einem offenen Kamin und der gut 2 m breiten Esse, daran angrenzend gibt es einen weiteren Innenhof mit Palmen und einem alten Feigenbaum.

    • Palacio de Spínola© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Das wertvollste Schmuckstück des alten Teguise ist der Palast der Spínolas, erbaut zwischen 1730 und 1780 von dem Adligen und Politiker José Feo Peraza. Die gesamte Einrichtung blieb hervorragend erhalten. Beeindruckend ist v.a. der verschwenderische Einsatz edler Hölzer an den wuchtigen Portalen und den massiven, versiegelten Holzböden. Hübsch sind auch der Patio mit dem Brunnen und der überhängenden Bougainvillea sowie das Esszimmer, das stets so gastlich eingedeckt ist, als erwarte man wichtigen Besuch. Im hinteren Teil des Palacio befindet sich die Küche mit einem offenen Kamin und der gut 2 m breiten Esse, daran angrenzend gibt es einen weiteren Innenhof mit Palmen und einem alten Feigenbaum.


  • Costa Teguise

    Geographical
    • Costa Teguise© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Vor wenigen Jahren noch wären Inselkenner jede Wette eingegangen, dass Costa Teguise der Ort auf Lanzarote sei, der die rasanteste Entwicklung nehmen würde. Erschlossene Grundstücke bis weit ins Landesinnere sprechen Bände über die großspurigen Pläne. Seit dem großen Baustopp 1990 ist aber Ruhe eingekehrt, und die Verwaltung in Teguise verfolgt seitdem eine gemächlichere Entwicklung. So ist auch das Urlauberleben in der Feriensiedlung nördlich der Inselhauptstadt um einiges ruhiger als im umtriebigen Puerto del Carmen. Immerhin stehen die Hotels in dem Ruf, zu den besten der Kanaren zu gehören.

    • Costa Teguise
    • Costa Teguise© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Vor wenigen Jahren noch wären Inselkenner jede Wette eingegangen, dass Costa Teguise der Ort auf Lanzarote sei, der die rasanteste Entwicklung nehmen würde. Erschlossene Grundstücke bis weit ins Landesinnere sprechen Bände über die großspurigen Pläne. Seit dem großen Baustopp 1990 ist aber Ruhe eingekehrt, und die Verwaltung in Teguise verfolgt seitdem eine gemächlichere Entwicklung. So ist auch das Urlauberleben in der Feriensiedlung nördlich der Inselhauptstadt um einiges ruhiger als im umtriebigen Puerto del Carmen. Immerhin stehen die Hotels in dem Ruf, zu den besten der Kanaren zu gehören.

    • Costa Teguise

  • Museo LagOmar

    Museen

    In einem ehemaligen Steinbruch verbirgt sich ein exzentrisches, festungsartiges Anwesen. Erbaut wurde der Komplex, der heute den Namen Lagomar trägt, in den 1970er-Jahren, als Lanzarote noch in kaum einem Reiseveranstalterkatalog auftauchte. Sein erster Besitzer war der Schauspieler Omar Sharif - bekannt geworden als "Dr. Schiwago" -, der es allerdings bei einem Bridge-Spiel verloren haben soll. Heute ist das Haus ein "Museum": Man kann durch Höhlen und Tunnel laufen, die auf unterschiedlichen Ebenen rings um einen künstlichen Teich angeordnet sind, und passiert dabei den "Sharif-Raum". Filmplakate zeigen den Schauspieler, auch ein Foto jener verhängnisvollen Bridge-Partie ist ausgestellt.

    In einem ehemaligen Steinbruch verbirgt sich ein exzentrisches, festungsartiges Anwesen. Erbaut wurde der Komplex, der heute den Namen Lagomar trägt, in den 1970er-Jahren, als Lanzarote noch in kaum einem Reiseveranstalterkatalog auftauchte. Sein erster Besitzer war der Schauspieler Omar Sharif - bekannt geworden als "Dr. Schiwago" -, der es allerdings bei einem Bridge-Spiel verloren haben soll. Heute ist das Haus ein "Museum": Man kann durch Höhlen und Tunnel laufen, die auf unterschiedlichen Ebenen rings um einen künstlichen Teich angeordnet sind, und passiert dabei den "Sharif-Raum". Filmplakate zeigen den Schauspieler, auch ein Foto jener verhängnisvollen Bridge-Partie ist ausgestellt.


  • Villa Toledo

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Das Terrassenlokal mit großer Speisekarte liegt über Felsen, direkt am Meer.

    Das Terrassenlokal mit großer Speisekarte liegt über Felsen, direkt am Meer.


  • Windsurfing Club

    Sportwaren

    Erstklassige Markenausrüstung für Windsurfer zum Kaufen oder auch zum Leihen hat der Shop am Südende der Playa de las Cucharas.

    Erstklassige Markenausrüstung für Windsurfer zum Kaufen oder auch zum Leihen hat der Shop am Südende der Playa de las Cucharas.


  • Castillo Santa Bárbara

    Architektonische Highlights
    • Castillo Santa Bárbara© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Schon aus der Ferne ist die kleine, aber wuchtige Festungsanlage auf dem Vulkan Guanapay außerhalb von Teguise zu erkennen. Die Festung wurde im 16.Jh. zum Schutz vor Piratenüberfällen erbaut, bis zu 1000 Menschen fanden in ihren Mauern Zuflucht. Der Weg ins Innere führt über eine frei stehende Steintreppe mit Zugbrücke. Santa Bárbara wurde in den 1970er- und 1980er-Jahren aufwendig restauriert. Vom Dach aus bietet sich ein herrlicher Blick über die Nordhälfte der Insel.

    • Castillo Santa Bárbara© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Schon aus der Ferne ist die kleine, aber wuchtige Festungsanlage auf dem Vulkan Guanapay außerhalb von Teguise zu erkennen. Die Festung wurde im 16.Jh. zum Schutz vor Piratenüberfällen erbaut, bis zu 1000 Menschen fanden in ihren Mauern Zuflucht. Der Weg ins Innere führt über eine frei stehende Steintreppe mit Zugbrücke. Santa Bárbara wurde in den 1970er- und 1980er-Jahren aufwendig restauriert. Vom Dach aus bietet sich ein herrlicher Blick über die Nordhälfte der Insel.



MARCO POLO Reiseführer
Lanzarote

Buch, 22. Auflage · 17.95 €

Aus dem Feuer geboren: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Lanzarote entdecken Wolltest du schon immer mal auf dem Mond spazieren gehen? Bei einer Tour durch das Lavameer auf Lanzarote kommst du diesem Mond-Feeling nahe! Und auch sonst ist der Vulkan hier allgegenwärtig, egal ob du am schwarzen Lavastrand in der Sonne brätst oder dein Steak auf dem Lavagrill fast von alleine gar wird.

Ob Strandurlaub, Familienreise oder Erlebnistour – stell dir mit dem MARCO POLO Reiseführer Lanzarote genau die Reise zusammen, auf die du Lust hast!

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse
  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region
  • MARCO POLO Best Of Tipps: konkrete Ideen für einen nachhaltigen Urlaub, typische Urlaubserlebnisse, die Reise mit Kindern und kleines Budget
  • MARCO POLO Insider-Tipps für Sightseeing-Highlights, Restaurants, Shops und Sport-Locations – auch abseits der bekannten Touristenpfade!
  • Erkundungstouren zu den spannendsten Ausflugszielen – schnell und unkompliziert, inklusive Faltplan zum Ausklappen
  • MARCO POLO Erlebnistouren: Ausflüge für Neugierige, Genießer und für Familien – mit Karte oder App!

Mehr als Meer sehen mit den MARCO POLO Insider-Tipps und Erlebnistouren

Nur eintöniges Schwarz? Von wegen! Die schönsten Strände der Insel sind goldgelb und pudrig weich. Die gemütlichen Dörfer mit ihren weißen Häuschen bilden eine hübsche Fotokulisse und viele Pflanzen kommen dir nur hier vor die Linse. Wagemutige riskieren einen Blick von den Famara-Klippen auf die tosende Brandung oder flitzen mit dem Jetski mitten durch die Wellen. Ob Entspannung oder Abenteuer, mit MARCO POLO wird dein Urlaub auf Lanzarote zum Erlebnis!

ERLEBE LOS!

Mehr Info
Gesponsert | In der Buchhandlung kaufen oder hier bestellen.
Affiliate-Hinweis: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
Gesponsert | In der Buchhandlung kaufen oder hier bestellen.
Affiliate-Hinweis: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.