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Sizilien Must Sees
























Architektonische Highlights
Touristenattraktionen
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Touristenattraktionen
Geographical
Märkte und Flohmärkte
Landschaftliche Highlights
Museen
Duomo di Monreale
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Das für Wilhelm II. zwischen 1174 und 1185 errichtete Ensemble ist das bedeutendste Denkmal normannischer Kunst auf Sizilien. Spektakulär sind der 6000 m2 große Mosaikzyklus, der das Innere der Basilika in goldenem Licht erstrahlen lässt und der Kreuzgang mit den kunstvoll gearbeiteten Kapitellen.
- Piazza Duomo, 90046 Monreale
- http://www.duomomonreale.com/
- +39 091 640 4413
© MAIRDUMONT
Das für Wilhelm II. zwischen 1174 und 1185 errichtete Ensemble ist das bedeutendste Denkmal normannischer Kunst auf Sizilien. Spektakulär sind der 6000 m2 große Mosaikzyklus, der das Innere der Basilika in goldenem Licht erstrahlen lässt und der Kreuzgang mit den kunstvoll gearbeiteten Kapitellen.
- Piazza Duomo, 90046 Monreale
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- +39 091 640 4413
Valle dei Templi
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Instatauglich!
„Die Bürger von Akragas bauen, als ob sie ewig leben würden, und sie essen, als ob sie morgen sterben müssten“, lästerte ein griechischer Poet. Diese Bauwut kannst du heute noch bestauen, wenn du die Tempelstraße entlangwanderst. Nimm am besten den Eingang beim höchstgelegenen Tempel, dem Tempel der Juno/Hera (Tempio di Giunone o Hera), wo weniger Rummel ist und du leichter parken kannst. Obwohl das Heiligtum mit Meerblick 406 v. Chr. von plündernden Karthagern angezündet wurde, stehen die meisten Säulen noch ebenso aufrecht wie einige knorrige Olivenbäume, die Jahrtausende auf dem Buckel haben könnten. Unterhalb siehst du das Grabdenkmal des Theron. Entlang des Steilabfalls führt ein Spazierweg zum Concordia-Tempel. Seinen Erhaltungszustand verdankt dieser klassische dorische Tempel des 5.Jh. v. Chr. der späteren Umwandlung in eine christliche Kirche. Spontane Selfieschlangen bilden sich vor der Bronzefigur des vom Himmel gestürzten „Ikarus“ des polnischen Künstlers Igor Mitoraj. Durchklettern kannst du die zusammengebrochenen Steinmassen des Herakles-Tempels, von dem noch acht Säulen stehen. Über die Straße erreichst du die der Sonne ausgesetzte Zona Archeologica mit dem Tempel des Olympischen Zeus: ein Haufen riesiger Steinblöcke und Säulentrommeln. Der Kolossalbau wurde nach dem Sieg über die Karthager bei Himera 480 v. Chr. begonnen und war mit 112 m Länge und 58 m Breite einer der größten antiken Tempel. 406 v. Chr. zerstörten die Karthager den noch unfertigen Bau. 2024 wurde „Frankenstein“ aufgerichtet, die 8 m hohe Kopie eines der Telamonen (Trägerfiguren), die das Gebälk hielten. Etwas tiefer befindet sich der heilige Bezirk der chtonischen Gottheiten (Tempio delle divinità chthonie) mit Opfergruben und die viel geknipste Tempelecke von Castor und Pollux. Von ca. Juli bis Mitte September werden die Tempel nachts illuminiert. Deutsche oder englische Sunset-Führungen starten meist um 17.30 und 21 Uhr. Nach so viel Hardcore-Archäologie könntest du dich im angrenzenden Giardino della Kolymbethra entspannen. Das Naturparadies mit Orangen-, Mandel- sowie Ölbäumen und Brunnengrotten, die der Bewässerung des Tals und der Fischzucht dienten, lädt zum Picknicken ein.
- Via Panoramica dei Templi, 92100 Agrigento
- http://www.parcovalledeitempli.it/
- +39 0922 621611
- info@valleyofthetemples.com
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Instatauglich!
„Die Bürger von Akragas bauen, als ob sie ewig leben würden, und sie essen, als ob sie morgen sterben müssten“, lästerte ein griechischer Poet. Diese Bauwut kannst du heute noch bestauen, wenn du die Tempelstraße entlangwanderst. Nimm am besten den Eingang beim höchstgelegenen Tempel, dem Tempel der Juno/Hera (Tempio di Giunone o Hera), wo weniger Rummel ist und du leichter parken kannst. Obwohl das Heiligtum mit Meerblick 406 v. Chr. von plündernden Karthagern angezündet wurde, stehen die meisten Säulen noch ebenso aufrecht wie einige knorrige Olivenbäume, die Jahrtausende auf dem Buckel haben könnten. Unterhalb siehst du das Grabdenkmal des Theron. Entlang des Steilabfalls führt ein Spazierweg zum Concordia-Tempel. Seinen Erhaltungszustand verdankt dieser klassische dorische Tempel des 5.Jh. v. Chr. der späteren Umwandlung in eine christliche Kirche. Spontane Selfieschlangen bilden sich vor der Bronzefigur des vom Himmel gestürzten „Ikarus“ des polnischen Künstlers Igor Mitoraj. Durchklettern kannst du die zusammengebrochenen Steinmassen des Herakles-Tempels, von dem noch acht Säulen stehen. Über die Straße erreichst du die der Sonne ausgesetzte Zona Archeologica mit dem Tempel des Olympischen Zeus: ein Haufen riesiger Steinblöcke und Säulentrommeln. Der Kolossalbau wurde nach dem Sieg über die Karthager bei Himera 480 v. Chr. begonnen und war mit 112 m Länge und 58 m Breite einer der größten antiken Tempel. 406 v. Chr. zerstörten die Karthager den noch unfertigen Bau. 2024 wurde „Frankenstein“ aufgerichtet, die 8 m hohe Kopie eines der Telamonen (Trägerfiguren), die das Gebälk hielten. Etwas tiefer befindet sich der heilige Bezirk der chtonischen Gottheiten (Tempio delle divinità chthonie) mit Opfergruben und die viel geknipste Tempelecke von Castor und Pollux. Von ca. Juli bis Mitte September werden die Tempel nachts illuminiert. Deutsche oder englische Sunset-Führungen starten meist um 17.30 und 21 Uhr. Nach so viel Hardcore-Archäologie könntest du dich im angrenzenden Giardino della Kolymbethra entspannen. Das Naturparadies mit Orangen-, Mandel- sowie Ölbäumen und Brunnengrotten, die der Bewässerung des Tals und der Fischzucht dienten, lädt zum Picknicken ein.
- Via Panoramica dei Templi, 92100 Agrigento
- http://www.parcovalledeitempli.it/
- +39 0922 621611
- info@valleyofthetemples.com
Noto
Geographical © etvulc, Thinkstock
Sein einheitliches Erscheinungsbild verdankt Noto dem Generalplan von 1703, der den barocken Wiederaufbau in einem rechtwinkligen Straßenraster entlang dreier Hauptachsen festlegte. Den faszinierenden Anblick der Stadt am Hang prägen die aus leuchtendem Kalktuff errichteten Paläste und Kirchen. Dem Erdbeben von 1693 fiel das mittelalterliche Noto Antica zum Opfer, dessen Ruinen landeinwärts liegen.
- 96017 Noto
- http://www.comune.noto.sr.it/
- +39 0931 835201
© etvulc, Thinkstock
Sein einheitliches Erscheinungsbild verdankt Noto dem Generalplan von 1703, der den barocken Wiederaufbau in einem rechtwinkligen Straßenraster entlang dreier Hauptachsen festlegte. Den faszinierenden Anblick der Stadt am Hang prägen die aus leuchtendem Kalktuff errichteten Paläste und Kirchen. Dem Erdbeben von 1693 fiel das mittelalterliche Noto Antica zum Opfer, dessen Ruinen landeinwärts liegen.
- 96017 Noto
- http://www.comune.noto.sr.it/
- +39 0931 835201
Mercato di Capo
Märkte und Flohmärkte © Yulia Grigoryeva, Shutterstock
Der größte Markt im Capo-Viertel erstreckt sich um die Kirche Sant'Agostino und reicht in mehreren Straßen bis zum Teatro Massimo.
- Via Carini, 90134 Palermo
© Yulia Grigoryeva, Shutterstock
Der größte Markt im Capo-Viertel erstreckt sich um die Kirche Sant'Agostino und reicht in mehreren Straßen bis zum Teatro Massimo.
- Via Carini, 90134 Palermo
Isola Stromboli
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Abseits der übrigen Inseln im Norden liegt diese Insel mit ihrem aktiven Vulkan, über dessen Gipfel immer eine dünne Rauchfahne schwebt. Die wenigen Häuserwürfel von Ginostra im Süden sind Italiens abgeschiedenste Siedlung. Im Norden ziehen sich die Häuser längs der einzigen Straße hin. Auf jeder Anhöhe steht eine Kirche, Mittelpunkte der drei Inseldörfer San Vincenzo, Ficogrande und Piscità. Am Leuchtturm beginnt ein gepflasterter Weg durch hohes Schilf, der in einen unbefestigten Pfad mit einigen gefährlichen Stellen übergeht und zum Gipfel führt. Wandergruppen brechen meist nachmittags auf, um vor Sonnenuntergang oben zu sein und das nächtliche Schauspiel der Glutgarben zu genießen, die in dichten Abständen aus dem Krater geschleudert werden. Die Begleitung durch Bergführer, inkl. Schutzhelme, ist vorgeschrieben. Die Mitnahme einer Taschenlampe sowie winddichter und warmer Kleidung wird empfohlen.
- 98050 Stromboli
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Abseits der übrigen Inseln im Norden liegt diese Insel mit ihrem aktiven Vulkan, über dessen Gipfel immer eine dünne Rauchfahne schwebt. Die wenigen Häuserwürfel von Ginostra im Süden sind Italiens abgeschiedenste Siedlung. Im Norden ziehen sich die Häuser längs der einzigen Straße hin. Auf jeder Anhöhe steht eine Kirche, Mittelpunkte der drei Inseldörfer San Vincenzo, Ficogrande und Piscità. Am Leuchtturm beginnt ein gepflasterter Weg durch hohes Schilf, der in einen unbefestigten Pfad mit einigen gefährlichen Stellen übergeht und zum Gipfel führt. Wandergruppen brechen meist nachmittags auf, um vor Sonnenuntergang oben zu sein und das nächtliche Schauspiel der Glutgarben zu genießen, die in dichten Abständen aus dem Krater geschleudert werden. Die Begleitung durch Bergführer, inkl. Schutzhelme, ist vorgeschrieben. Die Mitnahme einer Taschenlampe sowie winddichter und warmer Kleidung wird empfohlen.
- 98050 Stromboli
Duomo di Cefalù
Architektonische Highlights © Glow Images
Beim ältesten Normannendom Siziliens, 1140 begonnen und erst nach Jh.en vollendet, spricht der Stein, beeindrucken das strenge Bogenportal der Vorhalle und die beiden wuchtigen Türme. Im archaischen Kreuzgang, mit dem mosaikgeschmückten Chor und dem schmalen Querschiff symbolisiert er Kraft und Macht. Tgl. 8-18.45 Uhr
- Piazza del Duomo, 90015 Cefalù
- http://duomocefalu.it/
© Glow Images
Beim ältesten Normannendom Siziliens, 1140 begonnen und erst nach Jh.en vollendet, spricht der Stein, beeindrucken das strenge Bogenportal der Vorhalle und die beiden wuchtigen Türme. Im archaischen Kreuzgang, mit dem mosaikgeschmückten Chor und dem schmalen Querschiff symbolisiert er Kraft und Macht. Tgl. 8-18.45 Uhr
- Piazza del Duomo, 90015 Cefalù
- http://duomocefalu.it/
Piazza Armerina
Geographical © Stefan Feldhoff, A.C. Martin, DuMont Reisebildportal
Eingebettet in Eukalyptuswälder, Haselnuss- und Obstgärten liegt südöstlich Ennas die Stadt mit ihren bunten und silbernen Kirchenkuppeln auf einem Bergrücken. Unterhalb in einem Flusstal führt eine Stichstraße zu den Ausgrabungen der Villa Romana del Casale. Die Fußbodenmosaiken des Unesco-Weltkulturerbes gehören zu den größten und schönsten, die aus der Antike erhalten sind.
- 94015 Piazza Armerina
- http://www.piazza-armerina.it/
© Stefan Feldhoff, A.C. Martin, DuMont Reisebildportal
Eingebettet in Eukalyptuswälder, Haselnuss- und Obstgärten liegt südöstlich Ennas die Stadt mit ihren bunten und silbernen Kirchenkuppeln auf einem Bergrücken. Unterhalb in einem Flusstal führt eine Stichstraße zu den Ausgrabungen der Villa Romana del Casale. Die Fußbodenmosaiken des Unesco-Weltkulturerbes gehören zu den größten und schönsten, die aus der Antike erhalten sind.
- 94015 Piazza Armerina
- http://www.piazza-armerina.it/
Teatro Greco-Romano
Architektonische Highlights © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Den wohl beeindruckendsten Blick auf Küste und Vulkanriesen kann man vom Halbrund des antiken Theaters aus genießen. Es ist in den natürlichen Stein gehauen und im Sommer Kulisse für klassische Theater- und Musikdarbietungen.
- Via del Teatro Greco 40, 98039 Taormina
- http://www.parconaxostaormina.com/
- +39 0942 23220
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Den wohl beeindruckendsten Blick auf Küste und Vulkanriesen kann man vom Halbrund des antiken Theaters aus genießen. Es ist in den natürlichen Stein gehauen und im Sommer Kulisse für klassische Theater- und Musikdarbietungen.
- Via del Teatro Greco 40, 98039 Taormina
- http://www.parconaxostaormina.com/
- +39 0942 23220
Museo Regionale Archeologico
MuseenSiziliens größtes Museum, das die Funde aus der Vorgeschichte sowie der griechischen und römischen Antike ganz Ostsiziliens beherbergt. Allein die Funde aus Syrakus könnten mehrere Museen füllen. Glanzstücke: die "Venus Landolina" und ein archaischer Koúros, eine Jünglingsstatue, aus Kalkstein.
- Viale Teocrito 66, 96100 Siracusa
- http://parchiarcheologici.regione.sicilia.it/
- +39 0931 489511
Siziliens größtes Museum, das die Funde aus der Vorgeschichte sowie der griechischen und römischen Antike ganz Ostsiziliens beherbergt. Allein die Funde aus Syrakus könnten mehrere Museen füllen. Glanzstücke: die "Venus Landolina" und ein archaischer Koúros, eine Jünglingsstatue, aus Kalkstein.
- Viale Teocrito 66, 96100 Siracusa
- http://parchiarcheologici.regione.sicilia.it/
- +39 0931 489511
Etna
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Auf dem Rücken der Esel
Nördlich von Catania thront Europas größter Vulkan. Der Ätna (3357 m) ist bei klarer Sicht auch von Westsizilien und Kalabrien aus zu sehen. Von seiner innersizilischen Seite zeigt er sich gelb verbrannt, nur im Frühjahr wird er hellgrün vom frischen Gras. Seine Schneekappe taut auch im Sommer nicht immer ab. Ausgangsorte für den Besuch der Ätna-Südseite sind Nicolosi, Trecastagni und Zafferana Etnea. Von dort sind es noch ca. 20 km bis Rifugio Sapienza (1881 m), wo die Asphaltstraßen sowie die Buslinie AST 607 von Catania und Nicolosi enden. Am einfachen Hotel Rifugio Sapienza beginnt die Seilbahn, deren Bergstation auf 2500 m liegt. Auf den Pisten verkehren geländegängige Kleinbusse Richtung Torre del Filosofo (2919 m). Nur bis zur Bergstation zu fahren, ist landschaftlich eher enttäuschend. Du solltest mindestens 3 Std. für den gesamten Aufenthalt einplanen. Im Sommer gibt es Spätfahrten zum Sonnenuntergang mit Jeeps von der Talstation aus. Führer in die Gipfelregion warten an der Talstation der Seilbahn, Wegmarkierungen gibt es auf der Strecke nicht. Touren auf eigene Faust sind ausschließlich bis Torre del Filosofo erlaubt und gefährlich, besonders bei Ausbrüchen und plötzlich aufziehendem Nebel. Die flüssige Lava hat Temperaturen von 800 bis 1500 Grad Celsius! Vulkanbomben fliegen mit Überschallgeschwindigkeit und wiegen bis zu über 1000 kg. Deine Nahaufnahmen machst du besser mit Teleobjektiv. Die Absperrungen sollen dich vor lebensgefährlichen Situationen bewahren! Die Ausbrüche im Dezember 2015 waren die schwersten seit Jahrzehnten. Weihnachten 2018 und im August 2023 musste zeitweilig der Flugverkehr wegen Aschepartikeln in der Luft unterbrochen werden. 2017 wurde eine Wandergruppe auf 2700 m Höhe durch in die Luft geschleuderte Gesteinsbrocken verletzt. Im Februar 2022 spie der Ätna eine 12 000 m hohe (ungefährliche) Aschesäule aus. Piano Provenzana ist ein weiterer Hauptausgangspunkt für Gipfeltouren und für Eseltrekking, das auch Kindern Spaß macht. Salvo und Santino bieten ein breites Programm, das vom Streicheltrip bis zum winterlichen Ausritt im Schnee reicht: Etna Donkey Trekking. Infos beim Büro der Bergführer in Nicolosi oder Linguaglossa. Maßgeschneiderte Bergführungen auf Englisch organisieren die Geologen Marco und Fabrizio: Etna Moving. Unbedingt Winterkleidung und Bergschuhe anziehen! Und früh aufstehen – später am Tag liegt der Gipfel oft in Wolken. Wandersaison ist von Mitte Mai bis Ende Oktober. Auf dem Weg Richtung Gipfelkrater siehst du breite, frische Lavafelder, die sich über Wald, Felder, Gärten ergossen haben. Nach wenigen Jahren verändert sich die Oberfläche der Lava von Tiefschwarz zu Mattgrau, erste Pionierpflanzen wurzeln. Nach 20 Jahren breitet sich Ginster aus, dessen gelbes Blütenmeer im Frühsommer mit der schwarzen Erde die Hauptfarben des Vulkanbereichs bildet. Wälder, meist aus Bergkiefern und Edelkastanien, herrschen ab 1000 m Höhe vor. Oberhalb von 1800 m können sich in der Vulkanwüste nur noch flache Sträucher und Kräuter behaupten. Nicolosi ist im Süden Basisort für Exkursionen. 1 km oberhalb des Orts gibt es in der Pineta dei Monti Rossi (Krater von 1669) gekennzeichnete Wanderwege. Auskunft über Straßenverhältnisse, Seilbahn, Schutzhütten, geführte Wanderungen: Servizio Turistico Regionale.
- 95030 Nicolosi
- http://www.parks.it/parco.etna/Eindex.php
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Auf dem Rücken der Esel
Nördlich von Catania thront Europas größter Vulkan. Der Ätna (3357 m) ist bei klarer Sicht auch von Westsizilien und Kalabrien aus zu sehen. Von seiner innersizilischen Seite zeigt er sich gelb verbrannt, nur im Frühjahr wird er hellgrün vom frischen Gras. Seine Schneekappe taut auch im Sommer nicht immer ab. Ausgangsorte für den Besuch der Ätna-Südseite sind Nicolosi, Trecastagni und Zafferana Etnea. Von dort sind es noch ca. 20 km bis Rifugio Sapienza (1881 m), wo die Asphaltstraßen sowie die Buslinie AST 607 von Catania und Nicolosi enden. Am einfachen Hotel Rifugio Sapienza beginnt die Seilbahn, deren Bergstation auf 2500 m liegt. Auf den Pisten verkehren geländegängige Kleinbusse Richtung Torre del Filosofo (2919 m). Nur bis zur Bergstation zu fahren, ist landschaftlich eher enttäuschend. Du solltest mindestens 3 Std. für den gesamten Aufenthalt einplanen. Im Sommer gibt es Spätfahrten zum Sonnenuntergang mit Jeeps von der Talstation aus. Führer in die Gipfelregion warten an der Talstation der Seilbahn, Wegmarkierungen gibt es auf der Strecke nicht. Touren auf eigene Faust sind ausschließlich bis Torre del Filosofo erlaubt und gefährlich, besonders bei Ausbrüchen und plötzlich aufziehendem Nebel. Die flüssige Lava hat Temperaturen von 800 bis 1500 Grad Celsius! Vulkanbomben fliegen mit Überschallgeschwindigkeit und wiegen bis zu über 1000 kg. Deine Nahaufnahmen machst du besser mit Teleobjektiv. Die Absperrungen sollen dich vor lebensgefährlichen Situationen bewahren! Die Ausbrüche im Dezember 2015 waren die schwersten seit Jahrzehnten. Weihnachten 2018 und im August 2023 musste zeitweilig der Flugverkehr wegen Aschepartikeln in der Luft unterbrochen werden. 2017 wurde eine Wandergruppe auf 2700 m Höhe durch in die Luft geschleuderte Gesteinsbrocken verletzt. Im Februar 2022 spie der Ätna eine 12 000 m hohe (ungefährliche) Aschesäule aus. Piano Provenzana ist ein weiterer Hauptausgangspunkt für Gipfeltouren und für Eseltrekking, das auch Kindern Spaß macht. Salvo und Santino bieten ein breites Programm, das vom Streicheltrip bis zum winterlichen Ausritt im Schnee reicht: Etna Donkey Trekking. Infos beim Büro der Bergführer in Nicolosi oder Linguaglossa. Maßgeschneiderte Bergführungen auf Englisch organisieren die Geologen Marco und Fabrizio: Etna Moving. Unbedingt Winterkleidung und Bergschuhe anziehen! Und früh aufstehen – später am Tag liegt der Gipfel oft in Wolken. Wandersaison ist von Mitte Mai bis Ende Oktober. Auf dem Weg Richtung Gipfelkrater siehst du breite, frische Lavafelder, die sich über Wald, Felder, Gärten ergossen haben. Nach wenigen Jahren verändert sich die Oberfläche der Lava von Tiefschwarz zu Mattgrau, erste Pionierpflanzen wurzeln. Nach 20 Jahren breitet sich Ginster aus, dessen gelbes Blütenmeer im Frühsommer mit der schwarzen Erde die Hauptfarben des Vulkanbereichs bildet. Wälder, meist aus Bergkiefern und Edelkastanien, herrschen ab 1000 m Höhe vor. Oberhalb von 1800 m können sich in der Vulkanwüste nur noch flache Sträucher und Kräuter behaupten. Nicolosi ist im Süden Basisort für Exkursionen. 1 km oberhalb des Orts gibt es in der Pineta dei Monti Rossi (Krater von 1669) gekennzeichnete Wanderwege. Auskunft über Straßenverhältnisse, Seilbahn, Schutzhütten, geführte Wanderungen: Servizio Turistico Regionale.
- 95030 Nicolosi
- http://www.parks.it/parco.etna/Eindex.php
Quattro Canti
Touristenattraktionen © krivinis, Shutterstock
Quattro Canti (deutsch: vier Ecken) ist die Kreuzung der zwei Verkehrsachsen Corso Vittorio Emanuele und Via Maqueda in der Altstadt von Palermo, deren Ecken mit barocker Architektur verziert sind. Der offizielle Name lautet Piazza Vigliena, aber Palermitaner reden ausschließlich von Quattro Canti. Ein weiterer Name ist Teatro del Sole (Theater der Sonne), da eine der vier Ecken den ganzen Tag über in Sonnenlicht getaucht ist. Die Ecken sind die Fassaden von vier Palazzi, die konkav geschwungen und mit Statuen sowie Säulen geschmückt sind. Die Brunnen in den Sockelnischen stehen für die vier Jahreszeiten. Die Statuen zeigen die Schutzheiligen der damaligen Stadtviertel.
- Piazza Villena, 90134 Palermo
- http://turismo.comune.palermo.it/
© krivinis, Shutterstock
Quattro Canti (deutsch: vier Ecken) ist die Kreuzung der zwei Verkehrsachsen Corso Vittorio Emanuele und Via Maqueda in der Altstadt von Palermo, deren Ecken mit barocker Architektur verziert sind. Der offizielle Name lautet Piazza Vigliena, aber Palermitaner reden ausschließlich von Quattro Canti. Ein weiterer Name ist Teatro del Sole (Theater der Sonne), da eine der vier Ecken den ganzen Tag über in Sonnenlicht getaucht ist. Die Ecken sind die Fassaden von vier Palazzi, die konkav geschwungen und mit Statuen sowie Säulen geschmückt sind. Die Brunnen in den Sockelnischen stehen für die vier Jahreszeiten. Die Statuen zeigen die Schutzheiligen der damaligen Stadtviertel.
- Piazza Villena, 90134 Palermo
- http://turismo.comune.palermo.it/
Eraclea Minoa
Touristenattraktionen © Glow Images
Auf einem Hochplateau der Kreidefelsen des Capo Bianco liegen die Reste der im 6.Jh. als Ableger von Selinunt gegründeten Stadt. Im Theater, dessen in den weichen Stein gehauenen Sitzreihen unter Plexiglas vor weiterer Verwitterung geschützt werden, fallen die neun komfortablen Sitze für wichtige Persönlichkeiten auf. Außerdem gibt es hier eine Nekropole und eine Ausstellung mit Fundstücken.
- Via Esculapio, 92010 Montallegro
- http://parchiarcheologici.regione.sicilia.it/
- +39 0922 846005
© Glow Images
Auf einem Hochplateau der Kreidefelsen des Capo Bianco liegen die Reste der im 6.Jh. als Ableger von Selinunt gegründeten Stadt. Im Theater, dessen in den weichen Stein gehauenen Sitzreihen unter Plexiglas vor weiterer Verwitterung geschützt werden, fallen die neun komfortablen Sitze für wichtige Persönlichkeiten auf. Außerdem gibt es hier eine Nekropole und eine Ausstellung mit Fundstücken.
- Via Esculapio, 92010 Montallegro
- http://parchiarcheologici.regione.sicilia.it/
- +39 0922 846005
Erice
Geographical © MAIRDUMONT
Fast über dem Meer, aber in über 700 m Höhe schwebt nordöstlich von Trapani das mittelalterliche Erice mit seinen grauen Steinhäusern. Oft steckt es in den Wolken, auch wenn sonst über ganz Westsizilien die Sonne brennt. Hier verehrten die aus Kleinasien eingewanderten Elymer und Punier die Liebesgöttin Astarte, die Römer bauten ein Venusheiligtum an die Stelle, wo heute das Normannenkastell steht. Erice scheint zu einem großen Teil verlassen, aber die sonst so augenfälligen Zeichen des Verfalls fehlen. Denn die Kongressstadt ist auch Ziel vieler Sizilianer, die am Wochenende die kühlere Luft genießen. Der Blick über die Ebene mit den Salinen, den Inseln der Lagune von Marsala, den Egaden und der Felsküste von San Vito ist einmalig.
- 91016 Erice
- http://www.visitsicily.info/en/erice/
- +39 0923 869388
- turismo@comune.erice.tp.it
© MAIRDUMONT
Fast über dem Meer, aber in über 700 m Höhe schwebt nordöstlich von Trapani das mittelalterliche Erice mit seinen grauen Steinhäusern. Oft steckt es in den Wolken, auch wenn sonst über ganz Westsizilien die Sonne brennt. Hier verehrten die aus Kleinasien eingewanderten Elymer und Punier die Liebesgöttin Astarte, die Römer bauten ein Venusheiligtum an die Stelle, wo heute das Normannenkastell steht. Erice scheint zu einem großen Teil verlassen, aber die sonst so augenfälligen Zeichen des Verfalls fehlen. Denn die Kongressstadt ist auch Ziel vieler Sizilianer, die am Wochenende die kühlere Luft genießen. Der Blick über die Ebene mit den Salinen, den Inseln der Lagune von Marsala, den Egaden und der Felsküste von San Vito ist einmalig.
- 91016 Erice
- http://www.visitsicily.info/en/erice/
- +39 0923 869388
- turismo@comune.erice.tp.it
Segesta
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Inmitten einer einsamen Landschaft thronen die Reste der einstigen Stadt der Elymer, ein von den Griechen beeinflusstes Volk. Der Tempel aus dem 5.Jh. v.Chr. wurde wohl nie vollendet. Das höher gelegene Theater öffnet sich mit seinem Halbrund zum entfernten Meer und dem Tal unterhalb von Alcamo. Unterhalb von Segesta gibt es am Fiume Caldo Thermalquellen mit heißem Schwefelwasser, die am Ende einer tiefen Schlucht entspringen. Von der Straße nach Castellammare zweigt hinter der Brücke über den Fluss eine Straße zu den Terme Segestane ab.
- Contrada Barbaro 68, 91013 Calatafimi Segesta
- http://parchiarcheologici.regione.sicilia.it/
- +39 0924 952356
- info@comune.calatafimisegesta.tp.it
© MAIRDUMONT
Inmitten einer einsamen Landschaft thronen die Reste der einstigen Stadt der Elymer, ein von den Griechen beeinflusstes Volk. Der Tempel aus dem 5.Jh. v.Chr. wurde wohl nie vollendet. Das höher gelegene Theater öffnet sich mit seinem Halbrund zum entfernten Meer und dem Tal unterhalb von Alcamo. Unterhalb von Segesta gibt es am Fiume Caldo Thermalquellen mit heißem Schwefelwasser, die am Ende einer tiefen Schlucht entspringen. Von der Straße nach Castellammare zweigt hinter der Brücke über den Fluss eine Straße zu den Terme Segestane ab.
- Contrada Barbaro 68, 91013 Calatafimi Segesta
- http://parchiarcheologici.regione.sicilia.it/
- +39 0924 952356
- info@comune.calatafimisegesta.tp.it
Mercato La Vucciria
Märkte und Flohmärkte © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Lebensmittelmärkte gibt es durchaus einige in der Altstadt. Doch keiner ist so vital, bunt und sinnenfreudig wie der Vucciria-Markt zwischen der Via Roma und dem Hafen. Abgesehen von einer langen Mittagspause sind die Händler bis weit in den Abend aktiv.
- Piazza Caracciolo, 90121 Palermo
- http://turismo.comune.palermo.it/
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Lebensmittelmärkte gibt es durchaus einige in der Altstadt. Doch keiner ist so vital, bunt und sinnenfreudig wie der Vucciria-Markt zwischen der Via Roma und dem Hafen. Abgesehen von einer langen Mittagspause sind die Händler bis weit in den Abend aktiv.
- Piazza Caracciolo, 90121 Palermo
- http://turismo.comune.palermo.it/
Isola Vulcano
Landschaftliche Highlights © Stefan Feldhoff, A.C. Martin, DuMont Reisebildportal
Die Bade- und Urlaubsinsel verdankt ihre Beliebtheit den beiden Strandbuchten Porto Levante und Porto Ponente, wo es Klippen, Sand und heiße Fumarolen gibt, die nicht nur an einigen Stellen das Meerwasser aufheizen, sondern mit dem Heißwasser- und Fangobecken des Acqua del Bagno einen frei zugänglichen Thermalbetrieb möglich machen. Zum Hauptkrater, dem Gran Cratere, führt ein gekennzeichneter Wanderweg. Fahnen beißenden Schwefelrauchs zeigen an, dass er zwar ruht, aber im Inneren ein noch aktiver Vulkan ist, der stets wieder ausbrechen kann. Ins Innere der Insel, nach Piano, führt eine Straße in Panoramalage auf der Hochebene. Der Leuchtturm von Gelso ganz im Süden bietet einen großartigen Blick auf die Nordküste Siziliens, dahinter wie eine Wand die Bergkette der Nebrodi, über die der breite Gipfel des Ätna ragt.
- 98050 Vulcano Porto
© Stefan Feldhoff, A.C. Martin, DuMont Reisebildportal
Die Bade- und Urlaubsinsel verdankt ihre Beliebtheit den beiden Strandbuchten Porto Levante und Porto Ponente, wo es Klippen, Sand und heiße Fumarolen gibt, die nicht nur an einigen Stellen das Meerwasser aufheizen, sondern mit dem Heißwasser- und Fangobecken des Acqua del Bagno einen frei zugänglichen Thermalbetrieb möglich machen. Zum Hauptkrater, dem Gran Cratere, führt ein gekennzeichneter Wanderweg. Fahnen beißenden Schwefelrauchs zeigen an, dass er zwar ruht, aber im Inneren ein noch aktiver Vulkan ist, der stets wieder ausbrechen kann. Ins Innere der Insel, nach Piano, führt eine Straße in Panoramalage auf der Hochebene. Der Leuchtturm von Gelso ganz im Süden bietet einen großartigen Blick auf die Nordküste Siziliens, dahinter wie eine Wand die Bergkette der Nebrodi, über die der breite Gipfel des Ätna ragt.
- 98050 Vulcano Porto
Punta Milazzese
Landschaftliche HighlightsIm Süden von Panarea stehen auf dem Plateau der kleinen Halbinsel 20 m über dem Meer die Mauern eines vorgeschichtlichen Rundhüttendorfs.
- 98050 Drauto
Im Süden von Panarea stehen auf dem Plateau der kleinen Halbinsel 20 m über dem Meer die Mauern eines vorgeschichtlichen Rundhüttendorfs.
- 98050 Drauto
Gibellina
Geographical © spumador, Thinkstock
Nach dem Erdbeben von 1968 im Belice-Tal entstanden Barackenstädte, die zum Dauerzustand zu werden drohten. Die staatlichen Hilfsgelder versickerten in den Taschen der Mafia und korrupter Politiker. Die Bewohner des zerstörten Gibellina kämpften gegen Entmutigung und Abwanderung, demonstrierten in Rom und luden außer Politikern auch Künstler zu sich ein, die Gibellina und seinen Wiederaufbau bekannt machten. Das alte Dorf ist eine Trümmerwüste, teils überwuchert, teils als Mahnmal unter Beton versiegelt. Der "Cretto" von Alberto Burri wird stets erweitert und gilt als größtes Flächenkunstwerk Europas. Der neue Ort liegt einige Kilometer entfernt. Er ist ein urbanes Experiment mit beachtlichen Schöpfungen moderner Architektur, eine Wohnstadt mit viel Platz, Gärten und Lebensqualität.
- 91024 Gibellina
- http://www.comune.gibellina.tp.it/
© spumador, Thinkstock
Nach dem Erdbeben von 1968 im Belice-Tal entstanden Barackenstädte, die zum Dauerzustand zu werden drohten. Die staatlichen Hilfsgelder versickerten in den Taschen der Mafia und korrupter Politiker. Die Bewohner des zerstörten Gibellina kämpften gegen Entmutigung und Abwanderung, demonstrierten in Rom und luden außer Politikern auch Künstler zu sich ein, die Gibellina und seinen Wiederaufbau bekannt machten. Das alte Dorf ist eine Trümmerwüste, teils überwuchert, teils als Mahnmal unter Beton versiegelt. Der "Cretto" von Alberto Burri wird stets erweitert und gilt als größtes Flächenkunstwerk Europas. Der neue Ort liegt einige Kilometer entfernt. Er ist ein urbanes Experiment mit beachtlichen Schöpfungen moderner Architektur, eine Wohnstadt mit viel Platz, Gärten und Lebensqualität.
- 91024 Gibellina
- http://www.comune.gibellina.tp.it/
La Pescheria
Märkte und Flohmärkte © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Für einen Spaziergang über Catanias Fischmarkt im Pescheria-Viertel sollte man sich unbedingt Zeit nehmen: Er ist Siziliens schönster und vitalster Markt, auf dem es nicht nur Fisch, sondern sämtliche Lebensmittel gibt.
- Piazza Alonzo di Benedetto, 95121 Catania
- +39 095 742 4271
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Für einen Spaziergang über Catanias Fischmarkt im Pescheria-Viertel sollte man sich unbedingt Zeit nehmen: Er ist Siziliens schönster und vitalster Markt, auf dem es nicht nur Fisch, sondern sämtliche Lebensmittel gibt.
- Piazza Alonzo di Benedetto, 95121 Catania
- +39 095 742 4271
Pantalica
Touristenattraktionen © Glow Images
Über Ferla ist Pantalica 50 km, über Sortino 35 km von Syrakus entfernt. Von beiden Orten führt eine Stichstraße bis an den Rand der Nekropole der Sikuler. Über 5000 Grabkammern aus Jungsteinzeit und Bronzezeit sind an den Talrändern des Flusses Anapo und seiner Nebentäler in den Stein gegraben. Sie dienten später in unsicheren Zeiten als Behausung. Von der zugehörigen Siedlung wurde nur ein Herrenhaus des 11.Jhs. v. Chr. ausgegraben.
- 96010 Ferla
- http://www.pantalica.org/
- +39 0931 870136
© Glow Images
Über Ferla ist Pantalica 50 km, über Sortino 35 km von Syrakus entfernt. Von beiden Orten führt eine Stichstraße bis an den Rand der Nekropole der Sikuler. Über 5000 Grabkammern aus Jungsteinzeit und Bronzezeit sind an den Talrändern des Flusses Anapo und seiner Nebentäler in den Stein gegraben. Sie dienten später in unsicheren Zeiten als Behausung. Von der zugehörigen Siedlung wurde nur ein Herrenhaus des 11.Jhs. v. Chr. ausgegraben.
- 96010 Ferla
- http://www.pantalica.org/
- +39 0931 870136
Tindari
Geographical © MAIRDUMONT
Der Felsen von Tindari, westlich von Milazzo, ist ein unübersehbares Kennzeichen der Nordküste. Unter dem 260 m hohen Steilabfall des Kaps breiten sich die Sandbänke mit ihren Meerwasserseen aus. Das schwarze Madonnenbild in der Wallfahrtskirche zieht Gläubige aus ganz Sizilien an. Vom Platz vor dem Heiligtum schaut man hinab zu den Sandbänken und zu den Äolischen Inseln. Auf dem Plateau liegt das antike Tyndaris mit Theater, Basilika und Stadtmauerresten.
© MAIRDUMONT
Der Felsen von Tindari, westlich von Milazzo, ist ein unübersehbares Kennzeichen der Nordküste. Unter dem 260 m hohen Steilabfall des Kaps breiten sich die Sandbänke mit ihren Meerwasserseen aus. Das schwarze Madonnenbild in der Wallfahrtskirche zieht Gläubige aus ganz Sizilien an. Vom Platz vor dem Heiligtum schaut man hinab zu den Sandbänken und zu den Äolischen Inseln. Auf dem Plateau liegt das antike Tyndaris mit Theater, Basilika und Stadtmauerresten.
Monte Pellegrino
Landschaftliche Highlights © Romas_Photo, Shutterstock
Insider-Tipp Kurze, steile Pilgerfahrt
Raus aus dem Rummel, rein in die Natur! Erklimm Palermos markanten Hausberg (606 m) auf dem barocken Wallfahrerpfad. Eine super Aussicht über die Conca d’Oro belohnt dich. In einer Grotte findest du die Kirche der heiligen Rosalia. Palermitaner glauben fest, dass ihre Patronin in allen Nöten hilft.
- 90133 Palermo
- http://palermo.com/attractions/monte-pellegrino/
© Romas_Photo, Shutterstock
Insider-Tipp Kurze, steile Pilgerfahrt
Raus aus dem Rummel, rein in die Natur! Erklimm Palermos markanten Hausberg (606 m) auf dem barocken Wallfahrerpfad. Eine super Aussicht über die Conca d’Oro belohnt dich. In einer Grotte findest du die Kirche der heiligen Rosalia. Palermitaner glauben fest, dass ihre Patronin in allen Nöten hilft.
- 90133 Palermo
- http://palermo.com/attractions/monte-pellegrino/
Museo Archeologico Eoliano
MuseenDie Liparischen Inseln waren in der Antike und Vorgeschichte eine Drehscheibe des Mittelmeerhandels. Die reichen Funde aus dieser Zeit, wie Steinwerkzeuge, Keramiken und Grabbeigaben, sind in den Palästen der Akropolis ausgestellt. Angeschlossen ist eine Abteilung über Vulkanologie.
- Via del Castello 2, 98055 Lipari
- +39 090 988 0174
- museo.arche.brea@regione.sicilia.it
Die Liparischen Inseln waren in der Antike und Vorgeschichte eine Drehscheibe des Mittelmeerhandels. Die reichen Funde aus dieser Zeit, wie Steinwerkzeuge, Keramiken und Grabbeigaben, sind in den Palästen der Akropolis ausgestellt. Angeschlossen ist eine Abteilung über Vulkanologie.
- Via del Castello 2, 98055 Lipari
- +39 090 988 0174
- museo.arche.brea@regione.sicilia.it
Ballaró
Märkte und Flohmärkte © Yulia Grigoryeva, Shutterstock
Der Ballaró-Markt umfasst das Viertel um Porta Sant'Antonio, Chiesa del Carmine und Chiesa del Gesù.
- 90134 Palermo
- http://turismo.comune.palermo.it/
© Yulia Grigoryeva, Shutterstock
Der Ballaró-Markt umfasst das Viertel um Porta Sant'Antonio, Chiesa del Carmine und Chiesa del Gesù.
- 90134 Palermo
- http://turismo.comune.palermo.it/
Gole dell'Alcantara
Landschaftliche Highlights © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Westlich von Taormina bricht der Fluss Alcantara mit seinen Katarakten durch eine enge, bis zu 50 m tiefe Basaltschlucht, in die von der Straße nach Francavilla eine Treppe sowie ein Aufzug hineinführen. Man kann entweder barfuß oder mit Gummistiefeln, die man sich am Eingang leihen kann, durch das kühle Wasser wandern.
- Via Nazionale 5, 98030 Motta Camastra (ME)
- http://www.golealcantara.it/
- +39 0942 985010
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Westlich von Taormina bricht der Fluss Alcantara mit seinen Katarakten durch eine enge, bis zu 50 m tiefe Basaltschlucht, in die von der Straße nach Francavilla eine Treppe sowie ein Aufzug hineinführen. Man kann entweder barfuß oder mit Gummistiefeln, die man sich am Eingang leihen kann, durch das kühle Wasser wandern.
- Via Nazionale 5, 98030 Motta Camastra (ME)
- http://www.golealcantara.it/
- +39 0942 985010
Le Madonie
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Die Madonie sind der mittlere Teil des langen Bergzugs, der sich hinter Siziliens Nordküste erhebt und im Inneren ein 1500 bis fast 2000 m hohes Hochplateau bildet, das zum Teil von Wäldern, aber meist von Grassteppen mit einzelnen Baumriesen bewachsen ist. Die Riesenstechpalmen von Piano Pomo sind die ältesten Bäume ihrer Art in Europa. Kalte Quellen, Wander- und Reitmöglichkeiten locken wochenends viele Städter, zumal es in den Bergdörfern gute Landtrattorien und Direktverkauf von Käse, hausgemachten Wurstwaren, Bauernbrot, Olivenöl und Wein gibt. Übernachten kann man in Berghütten und auf Bauernhöfen (agriturismo). Das Bergdorf Isnello ist Ausgangsort für die Hochregionen, die nach dem Ätna Siziliens wichtigstes Skigebiet sind. Vom Frühling bis zum Spätherbst sind Bergwanderungen aller Schwierigkeitsgrade möglich. Piano Zucchi (1105 m) und Piano Battaglia (1500 m) sind die wichtigsten Ausgangspunkte mit Schutzhütten und Hotels.
- 90010 Isnello
© Glow Images
Die Madonie sind der mittlere Teil des langen Bergzugs, der sich hinter Siziliens Nordküste erhebt und im Inneren ein 1500 bis fast 2000 m hohes Hochplateau bildet, das zum Teil von Wäldern, aber meist von Grassteppen mit einzelnen Baumriesen bewachsen ist. Die Riesenstechpalmen von Piano Pomo sind die ältesten Bäume ihrer Art in Europa. Kalte Quellen, Wander- und Reitmöglichkeiten locken wochenends viele Städter, zumal es in den Bergdörfern gute Landtrattorien und Direktverkauf von Käse, hausgemachten Wurstwaren, Bauernbrot, Olivenöl und Wein gibt. Übernachten kann man in Berghütten und auf Bauernhöfen (agriturismo). Das Bergdorf Isnello ist Ausgangsort für die Hochregionen, die nach dem Ätna Siziliens wichtigstes Skigebiet sind. Vom Frühling bis zum Spätherbst sind Bergwanderungen aller Schwierigkeitsgrade möglich. Piano Zucchi (1105 m) und Piano Battaglia (1500 m) sind die wichtigsten Ausgangspunkte mit Schutzhütten und Hotels.
- 90010 Isnello
Selinunt
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die griechische Stadt Selinus hatte mehr als 100.000 Einwohner. Nach der Zerstörung durch die Karthager geriet sie in Vergessenheit. 1822 begann man mit den bis heute andauernden Ausgrabungen der einzigartigen Anlage mit sechs Tempeln, einem Heiligtum und der noch kaum erforschten antiken Stadt.
- Piazzale Bovio Marconi, 91022 Marinella
- http://parchiarcheologici.regione.sicilia.it/
- +39 0923 199 0030
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die griechische Stadt Selinus hatte mehr als 100.000 Einwohner. Nach der Zerstörung durch die Karthager geriet sie in Vergessenheit. 1822 begann man mit den bis heute andauernden Ausgrabungen der einzigartigen Anlage mit sechs Tempeln, einem Heiligtum und der noch kaum erforschten antiken Stadt.
- Piazzale Bovio Marconi, 91022 Marinella
- http://parchiarcheologici.regione.sicilia.it/
- +39 0923 199 0030
Ferrovia Circumetnea
TouristenattraktionenInsider-Tipp Schweinebacke und Pecorino
Per Zug um Siziliens Herrscher herum: Schaukelnd und ruckelnd nimmt die Kleinbahn viele Kurven auf ihrer Fahrt durch die karge Landschaft der Westflanke. Bei Maletto erreicht sie den höchsten Punkt, zuckelt hinter Randazzo durch die Lavawüsten vergangener Ausbrüche und führt schließlich hinunter zur Küste durch Weinberge und üppiges Gartenland. Die Fahrt (sonntags nie!) von Catania Borgo nach Randazzo dauert 2 Std., von dort weitere 75 Min., nach Giarre (Anschluss nach Catania und Messina). In Randazzo lohnt ein Gang durch die aus schwarzem Lavastein gebaute Altstadt und ein Besuch des normannischen Doms. Gourmets sollten sich den Besuch der Macelleria Spartà nicht entgehen lassen: Hier verkauft Nunzio mit Feigensaft angesetzten Hirtenkäse, Bronte-Pistazien und Salami vom schwarzen Nebrodi-Schwein.
- Via Nazionale, 95032 Belpasso
- http://www.circumetnea.it/
- +39 095 541111
Insider-Tipp Schweinebacke und Pecorino
Per Zug um Siziliens Herrscher herum: Schaukelnd und ruckelnd nimmt die Kleinbahn viele Kurven auf ihrer Fahrt durch die karge Landschaft der Westflanke. Bei Maletto erreicht sie den höchsten Punkt, zuckelt hinter Randazzo durch die Lavawüsten vergangener Ausbrüche und führt schließlich hinunter zur Küste durch Weinberge und üppiges Gartenland. Die Fahrt (sonntags nie!) von Catania Borgo nach Randazzo dauert 2 Std., von dort weitere 75 Min., nach Giarre (Anschluss nach Catania und Messina). In Randazzo lohnt ein Gang durch die aus schwarzem Lavastein gebaute Altstadt und ein Besuch des normannischen Doms. Gourmets sollten sich den Besuch der Macelleria Spartà nicht entgehen lassen: Hier verkauft Nunzio mit Feigensaft angesetzten Hirtenkäse, Bronte-Pistazien und Salami vom schwarzen Nebrodi-Schwein.
- Via Nazionale, 95032 Belpasso
- http://www.circumetnea.it/
- +39 095 541111