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渋谷区 (Shibuya) Top Sehenswürdigkeiten
















Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Touristenattraktionen
Museen
Botanische Gärten & Parks
Roppongi Hiruzu
Architektonische Highlights © yoshi0511, Shutterstock
"Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.
- Roppongi 6-10-1, 106-6108 Tokyo
- http://www.roppongihills.com/
- +81 3-6406-6000
© yoshi0511, Shutterstock
"Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.
- Roppongi 6-10-1, 106-6108 Tokyo
- http://www.roppongihills.com/
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Meiji-jingū
Architektonische Highlights © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
Insider-Tipp Im Zeichen des Ginkgos
Kaum ein zweites Bauwerk in Tokio ist so elegant und beeindruckend wie der 1920 eingeweihte, 1945 zerbombte und 1958 wieder aufgebaute Meiji-Schrein: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852–1912) und seiner Gemahlin Shōken (1849–1914) gewidmet ist. Er strahlt eine solche Ruhe und Würde aus, als stünde er schon seit Jahrhunderten. Und er ist gut geschützt: 100 000 Büsche und Bäume schirmen ihn ab von der Hektik der Stadt. Zwei riesige torii – aus Stein das erste, aus tausendjährigem Zypressenholz das zweite dieser Ehrentore – überspannen den breiten Kiesweg. Rechts von der Haupthalle sieht man an Bäumen und Gestellen unzählige Votivtäfelchen hängen. Nicht nur Einheimische haben darauf ihre Wünsche an die Zukunft verewigt. Folg getrost deren Beispiel, denn Japans Shintō-Götter scheren sich überhaupt nicht um Sprachbarrieren! Blühen im Mai oder Juni die Schwertlilien, lohnt sich ein Abstecher zum Irisgarten. Schon Kaiserin Shōken erholte sich hier von den Strapazen des Monarchendaseins. Im Schatzhaus hinter dem Schrein sind Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ausgestellt. Ginkgo ist der Wappenbaum von Tokio – man findet das markante Blatt überall in der Stadt, zum Beispiel auf Bussen und Metros. Am Meiji-Schrein gibt es eine vor allem im Herbst wunderschöne, da knallgelbe, Ginkgo-Allee. Im Meiji-Schrein finden häufig traditionelle Zeremonien und Festivitäten statt, die unbedingt einen Besuch wert sind. Ein Blick auf die Website lohnt, denn dort kann man aktuelle Termine einsehen.
- Yoyogi-Kamizono-cho 1-1-1, 151-8857 Tokyo
- http://www.meijijingu.or.jp/
- +81 3-3379-5511
© Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
Insider-Tipp Im Zeichen des Ginkgos
Kaum ein zweites Bauwerk in Tokio ist so elegant und beeindruckend wie der 1920 eingeweihte, 1945 zerbombte und 1958 wieder aufgebaute Meiji-Schrein: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852–1912) und seiner Gemahlin Shōken (1849–1914) gewidmet ist. Er strahlt eine solche Ruhe und Würde aus, als stünde er schon seit Jahrhunderten. Und er ist gut geschützt: 100 000 Büsche und Bäume schirmen ihn ab von der Hektik der Stadt. Zwei riesige torii – aus Stein das erste, aus tausendjährigem Zypressenholz das zweite dieser Ehrentore – überspannen den breiten Kiesweg. Rechts von der Haupthalle sieht man an Bäumen und Gestellen unzählige Votivtäfelchen hängen. Nicht nur Einheimische haben darauf ihre Wünsche an die Zukunft verewigt. Folg getrost deren Beispiel, denn Japans Shintō-Götter scheren sich überhaupt nicht um Sprachbarrieren! Blühen im Mai oder Juni die Schwertlilien, lohnt sich ein Abstecher zum Irisgarten. Schon Kaiserin Shōken erholte sich hier von den Strapazen des Monarchendaseins. Im Schatzhaus hinter dem Schrein sind Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ausgestellt. Ginkgo ist der Wappenbaum von Tokio – man findet das markante Blatt überall in der Stadt, zum Beispiel auf Bussen und Metros. Am Meiji-Schrein gibt es eine vor allem im Herbst wunderschöne, da knallgelbe, Ginkgo-Allee. Im Meiji-Schrein finden häufig traditionelle Zeremonien und Festivitäten statt, die unbedingt einen Besuch wert sind. Ein Blick auf die Website lohnt, denn dort kann man aktuelle Termine einsehen.
- Yoyogi-Kamizono-cho 1-1-1, 151-8857 Tokyo
- http://www.meijijingu.or.jp/
- +81 3-3379-5511
Shibuya Kreuzung
Touristenattraktionen © Sean Pavone, Shutterstock
© Sean Pavone, Shutterstock
In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur. Horden von Oberschülerinnen bevölkern dieses Teeny-Wonderland, das Konsum- und Entertainmentparadies der Hauptstadtjugend. Die Kreuzung hat sich in den letzten Jahren auch zum Auflaufpunkt gemausert – hunderttausende Menschen, vorwiegend aus Ostasien, versammeln sich zum Beispiel hier rund um Halloween, um ausgelassen zu feiern.
- 150-0043 Shibuya City
- http://play-shibuya.com/
© Sean Pavone, Shutterstock
© Sean Pavone, Shutterstock
In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur. Horden von Oberschülerinnen bevölkern dieses Teeny-Wonderland, das Konsum- und Entertainmentparadies der Hauptstadtjugend. Die Kreuzung hat sich in den letzten Jahren auch zum Auflaufpunkt gemausert – hunderttausende Menschen, vorwiegend aus Ostasien, versammeln sich zum Beispiel hier rund um Halloween, um ausgelassen zu feiern.
- 150-0043 Shibuya City
- http://play-shibuya.com/
Mori Building Digital Art Museum: teamLab Borderless
MuseenDigitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.
- Azabudai 1-2-4, 106-0041 Tokio
- http://www.teamlab.art/
- +81 3-6230-9666
Digitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.
- Azabudai 1-2-4, 106-0041 Tokio
- http://www.teamlab.art/
- +81 3-6230-9666
Tokyo Metropolitan Government Building
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der japanischen Hauptstadt ein Denkmal setzen. Das höchste Rathaus der Welt zu bauen hat 1 Mrd. Euro gekostet. An Feiertagen stehen die Besucher Schlange, um von den Aussichtsplattformen im 45.Stock beider Türme kostenlos den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
- Nishi-Shinjuku 2-8-1, 163-8001 Tokyo
- http://www.metro.tokyo.lg.jp/
- +81 3-5321-1111
© MAIRDUMONT
Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der japanischen Hauptstadt ein Denkmal setzen. Das höchste Rathaus der Welt zu bauen hat 1 Mrd. Euro gekostet. An Feiertagen stehen die Besucher Schlange, um von den Aussichtsplattformen im 45.Stock beider Türme kostenlos den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
- Nishi-Shinjuku 2-8-1, 163-8001 Tokyo
- http://www.metro.tokyo.lg.jp/
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Mori Bijutsukan
MuseenInsider-Tipp Lichter bis zum Horizont
Der 53.Stock des Mori Tower ist das Zentrum außergewöhnlicher, mitunter provokanter Installationen, Videos und anderer moderner Kunstformen. Eine Etage unterhalb des Museums liegt Tokyo City View mit Blick auf (fast) die ganze Stadt. Am besten besuchst du die Aussichtsplattform zur Abenddämmerung, wenn in Tokio nach und nach die Lichter angehen!
- Roppongi 6-10-1, 106-6137 Tokyo
- http://www.mori.art.museum/
- +81 50-5541-8600
Insider-Tipp Lichter bis zum Horizont
Der 53.Stock des Mori Tower ist das Zentrum außergewöhnlicher, mitunter provokanter Installationen, Videos und anderer moderner Kunstformen. Eine Etage unterhalb des Museums liegt Tokyo City View mit Blick auf (fast) die ganze Stadt. Am besten besuchst du die Aussichtsplattform zur Abenddämmerung, wenn in Tokio nach und nach die Lichter angehen!
- Roppongi 6-10-1, 106-6137 Tokyo
- http://www.mori.art.museum/
- +81 50-5541-8600
Zojoji
Architektonische Highlights © Richie Chan, Shutterstock
Insider-Tipp Lustige Gestalten mit trauriger Geschichte
Der einstige Familientempel der Tokugawa-Shōgune spiegelt nichts von deren verflossener Macht wider. Nirgendwo sonst lässt sich jedoch der Einfluss der politischen und sozialen Veränderungen seit der Meiji-Zeit aufs Stadtbild so gut nachvollziehen. Mit 48 angegliederten Tempel- und rund 150 Schulgebäuden war der Zōjōji zwischen 1598 und 1868 das administrative und geistige Zentrum der buddhistischen Schulrichtung des Jōdō, des „reinen Landes“, die den Erlöserbuddha Amitabha (japanisch: Amida) verehrt. Rund 3000 Novizen aus den 6000 Jōdō-Tempeln in ganz Japan bereiteten sich hier auf ihre Priesterweihe vor. Der Sturz der Tokugawa zog die Enteignung des Tempels nach sich. Sehenswert sind nach wie vor das Tor der dreifachen Erlösung, Sanmon, und die 15 t schwere Bronzeglocke, die größte in Ostjapan. In der Silvesternacht strahlt der Zōjō-ji für kurze Zeit wieder seine alte Anziehungskraft aus: Tausende von Tokiotern wollen zum Jahreswechsel dabei sein, wenn die große Bronzeglocke beim Joya no kane genau 108-mal geschlagen wird. Sie sind überall, aber hier besonders häufig; die kleinen jizō genannten Steinstatuetten mit dem roten Latz stehen oft für tote Kinder – auch für abgetriebene. Andrang herrscht auch am Setsubun, einem Fest, mit dem am 3.oder 4.Februar das Ende des Winters gefeiert wird: Zum Ruf „Oni wa soto – fuku wa uchi!“ („Geister raus, Glück ins Haus!“) wirft man Bohnen in die Luft, um alles Böse zu vertreiben.
- Shibakoen 4-7-35, 105-0011 Tokyo
- http://www.zojoji.or.jp/
- +81 3-3432-1431
© Richie Chan, Shutterstock
Insider-Tipp Lustige Gestalten mit trauriger Geschichte
Der einstige Familientempel der Tokugawa-Shōgune spiegelt nichts von deren verflossener Macht wider. Nirgendwo sonst lässt sich jedoch der Einfluss der politischen und sozialen Veränderungen seit der Meiji-Zeit aufs Stadtbild so gut nachvollziehen. Mit 48 angegliederten Tempel- und rund 150 Schulgebäuden war der Zōjōji zwischen 1598 und 1868 das administrative und geistige Zentrum der buddhistischen Schulrichtung des Jōdō, des „reinen Landes“, die den Erlöserbuddha Amitabha (japanisch: Amida) verehrt. Rund 3000 Novizen aus den 6000 Jōdō-Tempeln in ganz Japan bereiteten sich hier auf ihre Priesterweihe vor. Der Sturz der Tokugawa zog die Enteignung des Tempels nach sich. Sehenswert sind nach wie vor das Tor der dreifachen Erlösung, Sanmon, und die 15 t schwere Bronzeglocke, die größte in Ostjapan. In der Silvesternacht strahlt der Zōjō-ji für kurze Zeit wieder seine alte Anziehungskraft aus: Tausende von Tokiotern wollen zum Jahreswechsel dabei sein, wenn die große Bronzeglocke beim Joya no kane genau 108-mal geschlagen wird. Sie sind überall, aber hier besonders häufig; die kleinen jizō genannten Steinstatuetten mit dem roten Latz stehen oft für tote Kinder – auch für abgetriebene. Andrang herrscht auch am Setsubun, einem Fest, mit dem am 3.oder 4.Februar das Ende des Winters gefeiert wird: Zum Ruf „Oni wa soto – fuku wa uchi!“ („Geister raus, Glück ins Haus!“) wirft man Bohnen in die Luft, um alles Böse zu vertreiben.
- Shibakoen 4-7-35, 105-0011 Tokyo
- http://www.zojoji.or.jp/
- +81 3-3432-1431
Hachiko
Touristenattraktionen © podsy, Shutterstock
Wo verabredet man sich in Shibuya? Keine Frage: am Hachikō natürlich, dem Bronzedenkmal eines Akita-Hundes. Hachikō, 1923 geboren, gehörte einem Professor der Tokio-Universität. Jeden Abend war er pünktlich zur Stelle, um seinen Herrn vom Bahnhof abzuholen. Eines Tages starb der Professor, Hachikō aber trottete weiter zur gewohnten Zeit an den gewohnten Ort, bis er nach zehn Jahren selbst das Zeitliche segnete. Schon zu seinen Lebzeiten hatte man ihm ein Denkmal gesetzt. Im Krieg wurde es eingeschmolzen. Seit 1948 wacht Hachikō wieder, die treuen Hundeaugen auf den Ausgang des Bahnhofs gerichtet.
- Dogenzaka 2-1, 150-0043 Tokyo
- http://www.city.shibuya.tokyo.jp/
- +81 3-3463-2376
© podsy, Shutterstock
Wo verabredet man sich in Shibuya? Keine Frage: am Hachikō natürlich, dem Bronzedenkmal eines Akita-Hundes. Hachikō, 1923 geboren, gehörte einem Professor der Tokio-Universität. Jeden Abend war er pünktlich zur Stelle, um seinen Herrn vom Bahnhof abzuholen. Eines Tages starb der Professor, Hachikō aber trottete weiter zur gewohnten Zeit an den gewohnten Ort, bis er nach zehn Jahren selbst das Zeitliche segnete. Schon zu seinen Lebzeiten hatte man ihm ein Denkmal gesetzt. Im Krieg wurde es eingeschmolzen. Seit 1948 wacht Hachikō wieder, die treuen Hundeaugen auf den Ausgang des Bahnhofs gerichtet.
- Dogenzaka 2-1, 150-0043 Tokyo
- http://www.city.shibuya.tokyo.jp/
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Kokuritsu Yoyogi Kyogijo
Architektonische Highlights © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
1964 fanden in Tokio die Olympischen Spiele statt. Die beiden Hallen, die Kenzō Tange hierfür entwarf, zählen zum Schönsten, was es an zeitgenössischer Architektur im Lande gibt: eine gelungene Umsetzung japanischer Bautradition in eine moderne Architekturkonzeption.
- Jinnan 2-1-1, 151-0053 Tokyo
- http://www.jpnsport.go.jp/
- +81 3-3468-1171
© Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
1964 fanden in Tokio die Olympischen Spiele statt. Die beiden Hallen, die Kenzō Tange hierfür entwarf, zählen zum Schönsten, was es an zeitgenössischer Architektur im Lande gibt: eine gelungene Umsetzung japanischer Bautradition in eine moderne Architekturkonzeption.
- Jinnan 2-1-1, 151-0053 Tokyo
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Hie-jinja
Architektonische Highlights © cross2vision, Shutterstock
Fürst Ōta Dōkan ließ hier im 15.Jh. einen Schrein für Oyamakuni no kami, die Schutzgottheit von Edo, errichten. Unter dem Patronat der Tokugawa-Shōgune wurde er der populärste aller Schreine in Edo, das Schreinfest Sannō Matsuri galt als "Fest ohnegleichen". Noch heute wird es Mitte Juni gefeiert. Höhepunkt ist die Shinto-Parade, eine Prozession von kaiserlichen Sänften, an der rund 400 Personen in Kostümen im Stil der Heian-Zeit (9.-12.Jh.) teilnehmen - allerdings nur in geraden Jahren. Ein Gebet am Hie-Schrein soll vor Frühgeburten und Verkehrsunfällen schützen - eine eigenwillige Kombination. Beim Schutz der eigenen vier Wände war die Gottheit weniger erfolgreich: Sie fielen im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. 1959 wurden sie durch einen Neubau ersetzt.
- Nagata-cho 2-10-5, 100-0014 Tokyo
- http://www.hiejinja.net/
- +81 3-3581-2471
© cross2vision, Shutterstock
Fürst Ōta Dōkan ließ hier im 15.Jh. einen Schrein für Oyamakuni no kami, die Schutzgottheit von Edo, errichten. Unter dem Patronat der Tokugawa-Shōgune wurde er der populärste aller Schreine in Edo, das Schreinfest Sannō Matsuri galt als "Fest ohnegleichen". Noch heute wird es Mitte Juni gefeiert. Höhepunkt ist die Shinto-Parade, eine Prozession von kaiserlichen Sänften, an der rund 400 Personen in Kostümen im Stil der Heian-Zeit (9.-12.Jh.) teilnehmen - allerdings nur in geraden Jahren. Ein Gebet am Hie-Schrein soll vor Frühgeburten und Verkehrsunfällen schützen - eine eigenwillige Kombination. Beim Schutz der eigenen vier Wände war die Gottheit weniger erfolgreich: Sie fielen im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. 1959 wurden sie durch einen Neubau ersetzt.
- Nagata-cho 2-10-5, 100-0014 Tokyo
- http://www.hiejinja.net/
- +81 3-3581-2471
Tokyo Midtown
Architektonische Highlights © KPG Payless2, Shutterstock
Höhenmäßig hat der 2007 eröffnete Tokyo Midtown den Wolkenkratzerkrieg mit Roppongi Hills für sich entschieden: knapp 250 m. Der hauptsächlich vom US-amerikanischen Architekturbüro Som entworfene Megakomplex besteht aus insgesamt sechs Teilen. Die beherbergen auf 53 Stockwerken Geschäfte und Restaurants, Büros und Luxusapartments sowie eine Filiale der Edel-Hotelkette Ritz-Carlton. Einen Besuch wert ist das von Kengo Kuma entworfene Suntory-Museum. Es zeigt eine der interessantesten privaten Sammlungen japanischer Kunst. Architektonisch eindrucksvoll ist der von Tadao Ando und Issey Miyake konzipierte 21_21 Design Sight, in dem Designausstellungen präsentiert werden.
- Akasaka 9-7-1, 107-0052 Tokyo
- http://www.tokyo-midtown.com/
- +81 3-3475-3100
© KPG Payless2, Shutterstock
Höhenmäßig hat der 2007 eröffnete Tokyo Midtown den Wolkenkratzerkrieg mit Roppongi Hills für sich entschieden: knapp 250 m. Der hauptsächlich vom US-amerikanischen Architekturbüro Som entworfene Megakomplex besteht aus insgesamt sechs Teilen. Die beherbergen auf 53 Stockwerken Geschäfte und Restaurants, Büros und Luxusapartments sowie eine Filiale der Edel-Hotelkette Ritz-Carlton. Einen Besuch wert ist das von Kengo Kuma entworfene Suntory-Museum. Es zeigt eine der interessantesten privaten Sammlungen japanischer Kunst. Architektonisch eindrucksvoll ist der von Tadao Ando und Issey Miyake konzipierte 21_21 Design Sight, in dem Designausstellungen präsentiert werden.
- Akasaka 9-7-1, 107-0052 Tokyo
- http://www.tokyo-midtown.com/
- +81 3-3475-3100
Yoyogi koen
Botanische Gärten & Parks © Manuel Ascanio, Shutterstock
Vor der Wolkenkratzerkulisse von Shinjuku atmet dieser ehemalige Exerzierplatz der kaiserlichen Armee an Wochenenden einen Hauch New Yorker Central-Park-Atmosphäre. Zudem hatte die amerikanische Besatzungsmacht hier ihre Soldaten untergebracht, ehe 1964 die Olympiateilnehmer einzogen. Danach wandelte man das Ganze in einen öffentlichen Park um: Rad fahren kann man hier und joggen, ein Picknick veranstalten oder sich einfach auf dem Rasen ausstrecken, während hinterm nächsten Busch womöglich ein Musikstudent geigt oder auf der Trompete bläst. Die beengten Wohnverhältnisse zwingen so manchen zum Üben unter freiem Himmel.
- Yoyogi-Kamizono-cho 2-1, 151-0052 Tokyo
- http://www.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3469-6081
© Manuel Ascanio, Shutterstock
Vor der Wolkenkratzerkulisse von Shinjuku atmet dieser ehemalige Exerzierplatz der kaiserlichen Armee an Wochenenden einen Hauch New Yorker Central-Park-Atmosphäre. Zudem hatte die amerikanische Besatzungsmacht hier ihre Soldaten untergebracht, ehe 1964 die Olympiateilnehmer einzogen. Danach wandelte man das Ganze in einen öffentlichen Park um: Rad fahren kann man hier und joggen, ein Picknick veranstalten oder sich einfach auf dem Rasen ausstrecken, während hinterm nächsten Busch womöglich ein Musikstudent geigt oder auf der Trompete bläst. Die beengten Wohnverhältnisse zwingen so manchen zum Üben unter freiem Himmel.
- Yoyogi-Kamizono-cho 2-1, 151-0052 Tokyo
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- +81 3-3469-6081
Shinjuku Gyoen
Botanische Gärten & Parks © Piti Sirisriro, Shutterstock
Im japanischen Teil des Gartens fand 1989 die offizielle, shintoistische Trauerzeremonie für den verstorbenen Kaiser Hirohito statt. Nach der Meiji-Restauration 1868 war der Garten, eine reizvolle Kombination englischer, französischer und japanischer Gartenarchitektur, aus dem Besitz des mächtigen Feudalherrn Naitō in kaiserliche Hände übergegangen. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist die über 50.000 m2 große Grünanlage, die besonders zur Kirschblütenzeit viele Besucher anzieht, der Öffentlichkeit zugänglich. Blumenliebhabern empfiehlt sich auch die Chrysanthemenschau im Herbst.
- Naitocho 11, 160-0014 Tokyo
- http://www.env.go.jp/
- +81 3-3350-0151
© Piti Sirisriro, Shutterstock
Im japanischen Teil des Gartens fand 1989 die offizielle, shintoistische Trauerzeremonie für den verstorbenen Kaiser Hirohito statt. Nach der Meiji-Restauration 1868 war der Garten, eine reizvolle Kombination englischer, französischer und japanischer Gartenarchitektur, aus dem Besitz des mächtigen Feudalherrn Naitō in kaiserliche Hände übergegangen. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist die über 50.000 m2 große Grünanlage, die besonders zur Kirschblütenzeit viele Besucher anzieht, der Öffentlichkeit zugänglich. Blumenliebhabern empfiehlt sich auch die Chrysanthemenschau im Herbst.
- Naitocho 11, 160-0014 Tokyo
- http://www.env.go.jp/
- +81 3-3350-0151
Nezu bijutsukan
MuseenMuseumsgründer Nezu Kaichirō begann seine Sammlung zu einer Zeit, als Japans ehemalige Feudalfürsten ihre Kunstschätze gegen Bares eintauschten. Er hat Werke einheimischer Künstler ebenso gesammelt wie Meisterstücke aus China und Korea. Irisblumen auf Goldgrund - wetten, dass du dieses Motiv irgendwann schon gesehen hast? Hier kannst du das Original von Ogata Kōrin bewundern. Auch der Garten lohnt: eine schattige Großstadtoase mit einem Teich, Steinlaternen und Teehäusern, in denen Teezeremonien stattfinden.
- Minami-Aoyama 6-5-1, 107-0062 Tokyo
- http://www.nezu-muse.or.jp/
- +81 3-3400-2536
Museumsgründer Nezu Kaichirō begann seine Sammlung zu einer Zeit, als Japans ehemalige Feudalfürsten ihre Kunstschätze gegen Bares eintauschten. Er hat Werke einheimischer Künstler ebenso gesammelt wie Meisterstücke aus China und Korea. Irisblumen auf Goldgrund - wetten, dass du dieses Motiv irgendwann schon gesehen hast? Hier kannst du das Original von Ogata Kōrin bewundern. Auch der Garten lohnt: eine schattige Großstadtoase mit einem Teich, Steinlaternen und Teehäusern, in denen Teezeremonien stattfinden.
- Minami-Aoyama 6-5-1, 107-0062 Tokyo
- http://www.nezu-muse.or.jp/
- +81 3-3400-2536
Ota Kinen Bijutsukan
MuseenJe kleiner das Museum, desto größer der Kunstgenuss! Ein Satz, der auf das besucherfreundlich gelegene Ōta-Museum voll zutrifft. Am Eingang entledigt man sich der Straßenschuhe und wandelt auf Teppichfußboden und Tatami-Matten. Ein kleiner Steingarten mit Bank und Laternen vervollständigt das behagliche Ambiente. Die Sammlung umfasst über 12.000 Holzschnitte von Meistern wie Hiroshige (1797-1858) und Utamaro (1753-1806). Hinzu kommen wechselnde Ausstellungen, die thematisch orientiert sind. Eine Teestube im Untergeschoss lädt zur Rast ein.
- Jingūmae 1-10-10, 150-0001 Tokyo
- http://www.ukiyoe-ota-muse.jp/
- +81 50-5541-8600
Je kleiner das Museum, desto größer der Kunstgenuss! Ein Satz, der auf das besucherfreundlich gelegene Ōta-Museum voll zutrifft. Am Eingang entledigt man sich der Straßenschuhe und wandelt auf Teppichfußboden und Tatami-Matten. Ein kleiner Steingarten mit Bank und Laternen vervollständigt das behagliche Ambiente. Die Sammlung umfasst über 12.000 Holzschnitte von Meistern wie Hiroshige (1797-1858) und Utamaro (1753-1806). Hinzu kommen wechselnde Ausstellungen, die thematisch orientiert sind. Eine Teestube im Untergeschoss lädt zur Rast ein.
- Jingūmae 1-10-10, 150-0001 Tokyo
- http://www.ukiyoe-ota-muse.jp/
- +81 50-5541-8600
Kokuritsu Shin-Bijutsukan
MuseenFür Erholungsbedürftige bietet die 15.000 m2 große Ausstellungsfläche für Wechselausstellungen im Erdgeschoss mit Sesseln und Stühlen ein angenehmes Plätzchen zum Entspannen.
- Roppongi 7-22-2, 106-8558 Tokyo
- http://www.nact.jp/
- +81 50-5541-8600
Für Erholungsbedürftige bietet die 15.000 m2 große Ausstellungsfläche für Wechselausstellungen im Erdgeschoss mit Sesseln und Stühlen ein angenehmes Plätzchen zum Entspannen.
- Roppongi 7-22-2, 106-8558 Tokyo
- http://www.nact.jp/
- +81 50-5541-8600
Nihon Mingeikan
Museen © photoNN, Shutterstock
Mingei - Kunst des Volkes - ist ein Begriff, den der Museumsgründer Yanagi Sōetsu geprägt hat. Im Zweiten Weltkrieg entging das 1936 eröffnete Haus nur knapp dem Flammenmeer der Brandbomben. Von den mehr als 10.000 Stücken der Kollektion - Lackkästchen und Papiermaché-Puppen, Minischreine und Kommoden, Keramiken und vieles mehr - werden jeweils rund 1000 ausgestellt. Schön sind auch die Museumsbauten: Die Replik eines Bauernhauses aus der Präfektur Tochigi beherbergt die Sammlung, das wuchtige Eingangstor zu einem solchen Gehöft die Verwaltung.
- Komaba 4-3-33, 153-0041 Tokyo
- http://www.mingeikan.or.jp/
- +81 3-3467-4527
© photoNN, Shutterstock
Mingei - Kunst des Volkes - ist ein Begriff, den der Museumsgründer Yanagi Sōetsu geprägt hat. Im Zweiten Weltkrieg entging das 1936 eröffnete Haus nur knapp dem Flammenmeer der Brandbomben. Von den mehr als 10.000 Stücken der Kollektion - Lackkästchen und Papiermaché-Puppen, Minischreine und Kommoden, Keramiken und vieles mehr - werden jeweils rund 1000 ausgestellt. Schön sind auch die Museumsbauten: Die Replik eines Bauernhauses aus der Präfektur Tochigi beherbergt die Sammlung, das wuchtige Eingangstor zu einem solchen Gehöft die Verwaltung.
- Komaba 4-3-33, 153-0041 Tokyo
- http://www.mingeikan.or.jp/
- +81 3-3467-4527
Sengakuji
Architektonische Highlights © eakkarat rangram, Shutterstock
Kaum eine Geschichte ist in Japan so bekannt wie die der 47 Ronin. Sie ist immer wiederkehrendes Thema von Puppenspielen, Kabukitheaterstücken, Fernsehspielen und Filmen. Im Jahr 1701 zieht Fürst Asano, provoziert vom Höfling Kira, in der Burg von Edo sein Schwert. Ein Vergehen, das er mit dem Leben bezahlen muss. Seine Gefolgsleute werden zu herrenlosen Samurai, zu Ronin. 47 dieser Getreuen beschließen, ihren Herrn zu rächen. Fast zwei Jahre später stürmen sie Kiras Wohnsitz, töten ihn und tragen sein abgeschlagenes Haupt im Triumph zu Asanos Grabstätte. Seine Ehre ist wiederhergestellt. Aber die 47 Ronin werden natürlich auch zum Tode verurteilt. Im buddhistischen Sengakuji sind Herr und Gefolge Seite an Seite bestattet. Auf dem Tempelgelände steht noch der Brunnen, an dem die Ronin Kiras Haupt wuschen, bevor sie es ihrem Herrn präsentierten. Architektonisch reizvoll ist v.a. das zweistöckige Haupteingangstor aus dem Jahr 1836.
- Takanawa 2-11-1, 108-0074 Tokyo
- http://www.sengakuji.or.jp/
- +81 3-3441-5560
© eakkarat rangram, Shutterstock
Kaum eine Geschichte ist in Japan so bekannt wie die der 47 Ronin. Sie ist immer wiederkehrendes Thema von Puppenspielen, Kabukitheaterstücken, Fernsehspielen und Filmen. Im Jahr 1701 zieht Fürst Asano, provoziert vom Höfling Kira, in der Burg von Edo sein Schwert. Ein Vergehen, das er mit dem Leben bezahlen muss. Seine Gefolgsleute werden zu herrenlosen Samurai, zu Ronin. 47 dieser Getreuen beschließen, ihren Herrn zu rächen. Fast zwei Jahre später stürmen sie Kiras Wohnsitz, töten ihn und tragen sein abgeschlagenes Haupt im Triumph zu Asanos Grabstätte. Seine Ehre ist wiederhergestellt. Aber die 47 Ronin werden natürlich auch zum Tode verurteilt. Im buddhistischen Sengakuji sind Herr und Gefolge Seite an Seite bestattet. Auf dem Tempelgelände steht noch der Brunnen, an dem die Ronin Kiras Haupt wuschen, bevor sie es ihrem Herrn präsentierten. Architektonisch reizvoll ist v.a. das zweistöckige Haupteingangstor aus dem Jahr 1836.
- Takanawa 2-11-1, 108-0074 Tokyo
- http://www.sengakuji.or.jp/
- +81 3-3441-5560
NTT intakomyunikeshon senta
MuseenEinen fetzigeren Namen hätte diese interaktive Erlebniswelt im vierten Stock der 234 m hohen Tokyo Opera City schon verdient - der Wolkenkratzerkomplex verweist mit seinem Namen auf das neue Nationaltheater, das er beherbergt. Gezeigt werden z.T. sensationelle Installationen zu den Themen Information und Kommunikation. In der Dauerausstellung gibt es Hightechkunst zum Anfassen, Manipulieren oder ganz einfach zum Bestaunen. Eine Elektronikbibliothek mit Internet-Terminals und ein Cybercafé ergänzen die gelungene Konzeption. Bring reichlich Zeit mit, und komm werktags am Vormittag, sonst sind die Warteschlangen vor den besten Spielkunstwerken zu lang, und der Erlebnisspaß leidet.
- Nishi-Shinjuku 3-20-2, Tōkyō
- http://www.ntticc.or.jp/
- +81 120-144-199
- query@ntticc.or.jp
Einen fetzigeren Namen hätte diese interaktive Erlebniswelt im vierten Stock der 234 m hohen Tokyo Opera City schon verdient - der Wolkenkratzerkomplex verweist mit seinem Namen auf das neue Nationaltheater, das er beherbergt. Gezeigt werden z.T. sensationelle Installationen zu den Themen Information und Kommunikation. In der Dauerausstellung gibt es Hightechkunst zum Anfassen, Manipulieren oder ganz einfach zum Bestaunen. Eine Elektronikbibliothek mit Internet-Terminals und ein Cybercafé ergänzen die gelungene Konzeption. Bring reichlich Zeit mit, und komm werktags am Vormittag, sonst sind die Warteschlangen vor den besten Spielkunstwerken zu lang, und der Erlebnisspaß leidet.
- Nishi-Shinjuku 3-20-2, Tōkyō
- http://www.ntticc.or.jp/
- +81 120-144-199
- query@ntticc.or.jp
Tōkyō tawā
Museen © Blue Planet Studio, Shutterstock
Der 1958 fertig gestellte Eiffelturm-Nachbau ist wohl das offensichtlichste Beispiel für die Imitierfreude der Japaner. Das Stahlgerüst ist freilich mit 333 m nicht nur höher als sein Pariser Vorbild, sondern auch um einiges leichter. 2002 wurde der Tokyo Tower zum ersten Mal renoviert. Die Aussichtsplattform in 250 m Höhe ist nun vollständig verglast, und als Besucher scheint man dort über der Stadt zu schweben. Komm am besten nach Sonnenuntergang: Besonders beeindruckend ist das Lichtermeer.
- Shibakōen 4-2-8, Tōkyō
- http://www.tokyotower.co.jp/
- +81 3-3433-5111
© Blue Planet Studio, Shutterstock
Der 1958 fertig gestellte Eiffelturm-Nachbau ist wohl das offensichtlichste Beispiel für die Imitierfreude der Japaner. Das Stahlgerüst ist freilich mit 333 m nicht nur höher als sein Pariser Vorbild, sondern auch um einiges leichter. 2002 wurde der Tokyo Tower zum ersten Mal renoviert. Die Aussichtsplattform in 250 m Höhe ist nun vollständig verglast, und als Besucher scheint man dort über der Stadt zu schweben. Komm am besten nach Sonnenuntergang: Besonders beeindruckend ist das Lichtermeer.
- Shibakōen 4-2-8, Tōkyō
- http://www.tokyotower.co.jp/
- +81 3-3433-5111
Kokkai gijido
Architektonische Highlights © faula, Shutterstock
Inmitten des recht öde wirkenden Regierungsviertels Kasumigaseki erscheint dieses 1936 fertiggestellte, gut 200 m lange Gebäude fast wie ein Wunderwerk an Einfallsreichtum. Anklänge an deutsche Monumentalarchitektur jener Ära mögen zufällig sein. Der Turm über dem Haupteingang ist 65,5 m hoch.
- Nagata-cho 1-7-1, 100-0014 Tokyo
- http://www.sangiin.go.jp/
- +81 3-3581-5111
© faula, Shutterstock
Inmitten des recht öde wirkenden Regierungsviertels Kasumigaseki erscheint dieses 1936 fertiggestellte, gut 200 m lange Gebäude fast wie ein Wunderwerk an Einfallsreichtum. Anklänge an deutsche Monumentalarchitektur jener Ära mögen zufällig sein. Der Turm über dem Haupteingang ist 65,5 m hoch.
- Nagata-cho 1-7-1, 100-0014 Tokyo
- http://www.sangiin.go.jp/
- +81 3-3581-5111
Nogi-jinja
Architektonische HighlightsJapanische Besucher fühlen sich von dieser Stätte magisch angezogen: Der Schrein wurde zu Ehren des Generals Nogi und seiner Frau gebaut und ist sehr populär. Er besticht durch seine klare Architektur. Die beiden begingen 1912 aus Kaisertreue im benachbarten Haus - einem schlichten Bau von 1889 - "seppuku", rituellen Selbstmord, als der Sarg des Meiji-Kaisers nach dessen Tod das Palastgebäude verließ.
- Akasaka 8-11-27, Tokyo
- http://www.nogijinja.or.jp/
- +81 3-3478-3001
Japanische Besucher fühlen sich von dieser Stätte magisch angezogen: Der Schrein wurde zu Ehren des Generals Nogi und seiner Frau gebaut und ist sehr populär. Er besticht durch seine klare Architektur. Die beiden begingen 1912 aus Kaisertreue im benachbarten Haus - einem schlichten Bau von 1889 - "seppuku", rituellen Selbstmord, als der Sarg des Meiji-Kaisers nach dessen Tod das Palastgebäude verließ.
- Akasaka 8-11-27, Tokyo
- http://www.nogijinja.or.jp/
- +81 3-3478-3001
Toguri bijutsukan
MuseenIn diesem massiven Bau befindet sich eine exquisite Sammlung feinsten Porzellans aus Japan, China und Korea. Museumsgründer Tohru Toguri hat binnen 50 Jahren ebenso wertvolle wie schöne Exponate zusammengetragen.
- Shoto 1-11-3, 150-0046 Tokyo
- http://www.toguri-museum.or.jp/
- +81 3-3465-0070
In diesem massiven Bau befindet sich eine exquisite Sammlung feinsten Porzellans aus Japan, China und Korea. Museumsgründer Tohru Toguri hat binnen 50 Jahren ebenso wertvolle wie schöne Exponate zusammengetragen.
- Shoto 1-11-3, 150-0046 Tokyo
- http://www.toguri-museum.or.jp/
- +81 3-3465-0070
Bunkagakuen fukushoku hakubutsukan
MuseenDieses zu einer berühmten Schule für Modedesign gehörende Museum beherbergt eine umfassende Sammlung historischer japanischer Kostüme von der Heian-Zeit bis zu Alltagskleidung der Neuzeit. Es ist immer nur ein Teil der Kunstwerke aus Stoff und der ungewöhnlichen Accessoires ausgestellt.
- Yoyogi 3-22-7, 151-8529 Tokyo
- http://museum.bunka.ac.jp/
- +81 3-3299-2387
Dieses zu einer berühmten Schule für Modedesign gehörende Museum beherbergt eine umfassende Sammlung historischer japanischer Kostüme von der Heian-Zeit bis zu Alltagskleidung der Neuzeit. Es ist immer nur ein Teil der Kunstwerke aus Stoff und der ungewöhnlichen Accessoires ausgestellt.
- Yoyogi 3-22-7, 151-8529 Tokyo
- http://museum.bunka.ac.jp/
- +81 3-3299-2387
Kyu Asakura-ke jutaku
MuseenDieses 1919 erbaute, etwas versteckt liegende traditionelle japanische Haus mit wunderschönem Garten dient heute als Museum.
- Sarugaku-cho 29-20, 150-0033 Tokyo
- http://www.city.shibuya.tokyo.jp/
- +81 3-3476-1021
Dieses 1919 erbaute, etwas versteckt liegende traditionelle japanische Haus mit wunderschönem Garten dient heute als Museum.
- Sarugaku-cho 29-20, 150-0033 Tokyo
- http://www.city.shibuya.tokyo.jp/
- +81 3-3476-1021
Meiji-jingu Yakyujo
Architektonische HighlightsDie Yakult Swallows sind Baseball-Profiteam Nummer zwei in Tokio. Eintrittskarten gibt es fast immer noch kurz vor dem ersten Ballwurf - meist um 18 Uhr - am Schalter dieses Stadions.
- Kasumigaokamachi 3-1, 160-0013 Tokyo
- http://www.jingu-stadium.com/
- +81 3-3404-8999
Die Yakult Swallows sind Baseball-Profiteam Nummer zwei in Tokio. Eintrittskarten gibt es fast immer noch kurz vor dem ersten Ballwurf - meist um 18 Uhr - am Schalter dieses Stadions.
- Kasumigaokamachi 3-1, 160-0013 Tokyo
- http://www.jingu-stadium.com/
- +81 3-3404-8999
Roppongi Hiruzu Mori Tawa
Architektonische HighlightsDieser 54-stöckige und 238 m hohe Wolkenkratzer beherbergt neben Büroräumen auch Restaurants und ein Museum mit Aussichtsdeck.
- Roppongi 6-10-1, 106-6108 Tokyo
- http://www.roppongihills.com/
- koho@mori.co.jp
Dieser 54-stöckige und 238 m hohe Wolkenkratzer beherbergt neben Büroräumen auch Restaurants und ein Museum mit Aussichtsdeck.
- Roppongi 6-10-1, 106-6108 Tokyo
- http://www.roppongihills.com/
- koho@mori.co.jp
21_21 Design Sight
MuseenEindrucksvoll ist dieses von Architekt Tadao Ando und Modezar Issey Miyake konzipierte Gebäude, in dem auch Designschauen präsentiert werden.
- Akasaka 9-7-6, Tokyo
- http://www.2121designsight.jp/
- +81 3-3475-2121
Eindrucksvoll ist dieses von Architekt Tadao Ando und Modezar Issey Miyake konzipierte Gebäude, in dem auch Designschauen präsentiert werden.
- Akasaka 9-7-6, Tokyo
- http://www.2121designsight.jp/
- +81 3-3475-2121
Nogitei
Architektonische HighlightsAls der Sarg des Meiji-Kaisers das Palastgebäude verließ, begingen die Bewohner dieses Hauses seppuku, rituellen Selbstmord. Es waren General Nogi, Held des Russisch-Japanischen Krieges, und seine Frau. Seither fühlen sich die japanischen Besucher von dieser Stätte - einem schlichten Bau aus dem Jahre 1889 - magisch angezogen. Durch die Fensterscheiben kannst du einen Blick auf den Schauplatz des blutigen Geschehens werfen. Der Nogi-Schrein gleich nebenan besticht durch seine klare Architektur.
- Akasaka 8, 107-0052 Tokyo
- http://www.akasaka-parks.jp/
- webmaster@nogijinja.or.jp
Als der Sarg des Meiji-Kaisers das Palastgebäude verließ, begingen die Bewohner dieses Hauses seppuku, rituellen Selbstmord. Es waren General Nogi, Held des Russisch-Japanischen Krieges, und seine Frau. Seither fühlen sich die japanischen Besucher von dieser Stätte - einem schlichten Bau aus dem Jahre 1889 - magisch angezogen. Durch die Fensterscheiben kannst du einen Blick auf den Schauplatz des blutigen Geschehens werfen. Der Nogi-Schrein gleich nebenan besticht durch seine klare Architektur.
- Akasaka 8, 107-0052 Tokyo
- http://www.akasaka-parks.jp/
- webmaster@nogijinja.or.jp
Omotesando
Touristenattraktionen © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
Lässige bis elegante Mode für die Generation 30+ gibt es in der Prachtstraße Omotesando – Tokios Version der Pariser Champs-Élysées. Vergiss auch die Seitenstraßen nicht!
- Omotesando, 150-0001 Tokio
© Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
Lässige bis elegante Mode für die Generation 30+ gibt es in der Prachtstraße Omotesando – Tokios Version der Pariser Champs-Élysées. Vergiss auch die Seitenstraßen nicht!
- Omotesando, 150-0001 Tokio