Schweiz Must Sees

Zoo
Botanische Gärten & Parks
Zürich
Zoo
Sechseläutenplatz
Touristenattraktionen
Zürich
Zürichhorn
Touristenattraktionen
Zürich
Chiesa San Carlo di Negrentino
Architektonische Highlights
Acquarossa
San Carlo di Negrentino
Rheinfall
Landschaftliche Highlights
Neuhausen
Rheinfall
Sankt Gotthard Pass
Landschaftliche Highlights
Sankt Gotthard
Sankt Gotthard Pass
Altstadt
Geographical
Bern
Altstadt
Piazza della Riforma
Touristenattraktionen
Lugano
Piazza della Riforma
Grossmünster
Architektonische Highlights
Zürich
Grossmünster
Bahnhofstrasse
Touristenattraktionen
Zürich
Bahnhofstrasse
Fraumünster
Architektonische Highlights
Zürich
Fraumünster
Kunsthaus
Museen
Zürich
Kunsthaus
Zentrum Paul Klee
Museen
Bern
Zentrum Paul Klee
Sprüngli
Delikatessenladen
Zürich
Parco Scherrer
Botanische Gärten & Parks
Morcote
Parco Scherrer
Morcote
Geographical
Morcote
Monte Verità
Landschaftliche Highlights
Ascona
Stiftsbezirk
Touristenattraktionen
Sankt Gallen
Säntis
Landschaftliche Highlights
Urnäsch
Säntis
San Giovanni Battista
Architektonische Highlights
Mogno
San Giovanni Battista
Valle di Muggio
Landschaftliche Highlights
Cabbio
Valle di Muggio
Viale alle Cantine
Touristenattraktionen
Mendrisio
Montagnola
Geographical
Montagnola
Montagnola
Monte Generoso
Landschaftliche Highlights
Arogno
Monte Generoso
Piazza Grande
Touristenattraktionen
Locarno
Fondation Beyeler
Museen
Riehen
Fondation Beyeler
Freilichtmuseum Ballenberg
Museen
Hofstetten bei Brienz
Freilichtmuseum Ballenberg
Giessbachfall
Landschaftliche Highlights
Brienz
Les Diablerets
Geographical
Les Diablerets
Aareschlucht
Landschaftliche Highlights
Meiringen
Aareschlucht

    Botanische Gärten & Parks

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Museen

    Delikatessenladen


  • Zoo

    Botanische Gärten & Parks
    • Zoo© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zutritt nur für VIPs

    Der Zürcher Zoo ist für seine artgerechten Großgehege bekannt. Bären, Leoparden und andere Tiere leben in einer exakt ihrer natürlichen Heimat nachempfundenen Umgebung und haben so viel Platz, dass es manchmal schwierig ist, sie zu erspähen. Der Masoala-Regenwald ist die originalgetreue Kopie des Ökosystems von Madagaskar in einer gigantischen Halle. Im Kaeng-Krachaan-Elefantenpark kannst du den großen Tieren beim Schwimmen unter Wasser zusehen. Eine mongolische Steppe für die Yaks gibt es und die Lewa-Savanne mit Giraffen, Zebras und Nashörnern ist dem gleichnamigen Wildreservat in Kenia nachempfunden. Auf Anmeldung und gegen Aufpreis ist es möglich, den Erdmännchen in ihrem Gehege einen Besuch abzustatten.

    • Zoo© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zutritt nur für VIPs

    Der Zürcher Zoo ist für seine artgerechten Großgehege bekannt. Bären, Leoparden und andere Tiere leben in einer exakt ihrer natürlichen Heimat nachempfundenen Umgebung und haben so viel Platz, dass es manchmal schwierig ist, sie zu erspähen. Der Masoala-Regenwald ist die originalgetreue Kopie des Ökosystems von Madagaskar in einer gigantischen Halle. Im Kaeng-Krachaan-Elefantenpark kannst du den großen Tieren beim Schwimmen unter Wasser zusehen. Eine mongolische Steppe für die Yaks gibt es und die Lewa-Savanne mit Giraffen, Zebras und Nashörnern ist dem gleichnamigen Wildreservat in Kenia nachempfunden. Auf Anmeldung und gegen Aufpreis ist es möglich, den Erdmännchen in ihrem Gehege einen Besuch abzustatten.


  • Sechseläutenplatz

    Touristenattraktionen
    • © N.M.Bear, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Tanz ums Feuer

    Großtstädtisch und entspannt zugleich: Der verkehrsfreie Platz, der zweitgrößte der Schweiz, ist ganz dem Müßiggang gewidmet. Ein Wasserspiel plätschert, Gartenstühle und große Sonnenschirme stehen bereit, und der blaugraue Belag aus Bündner Gneis wird schon bei den ersten Sonnenstrahlen so schön warm, dass man sich gerne auch auf den Boden setzt. Am Sechseläuten im April wird hier der „Böögg“ verbrannt. Danach wird die Glut des Scheiterhaufens zum Wurstbraten genutzt. Diese Mischung aus Open-Air-Party und friedlichem Sit-in ist ein unvergleichliches Event. Tram Bellevue, Stadelhofen, Opernhaus.

    • Sechseläutenplatz, 8001 Zürich
    • © N.M.Bear, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Tanz ums Feuer

    Großtstädtisch und entspannt zugleich: Der verkehrsfreie Platz, der zweitgrößte der Schweiz, ist ganz dem Müßiggang gewidmet. Ein Wasserspiel plätschert, Gartenstühle und große Sonnenschirme stehen bereit, und der blaugraue Belag aus Bündner Gneis wird schon bei den ersten Sonnenstrahlen so schön warm, dass man sich gerne auch auf den Boden setzt. Am Sechseläuten im April wird hier der „Böögg“ verbrannt. Danach wird die Glut des Scheiterhaufens zum Wurstbraten genutzt. Diese Mischung aus Open-Air-Party und friedlichem Sit-in ist ein unvergleichliches Event. Tram Bellevue, Stadelhofen, Opernhaus.

    • Sechseläutenplatz, 8001 Zürich

  • Zürichhorn

    Touristenattraktionen
    • © Mario Krpan, Shutterstock

    Die rechtsufrige Quaianlage vom Bellevue-Platz bis zu der augenfällig in den See ragenden Landzunge, dem Zürichhorn, wird auch als Kunstmeile bezeichnet. Diverse Skulpturen und Reliefs sind auf einem Spaziergang zu entdecken: u.a. das berühmte "Sheep Piece" von Henry Moore, eine Bronzeplastik beim Hafen Riesbach, und die sich zweimal pro Tag ratternd und quietschend bewegende Eisenplastik "Heureka" von Jean Tinguely. Auf dem Weg zum Zürichhorn kommt man auch an Aufsehen erregenden Bauwerken vorbei: Das auffälligste ist die Alupyramide des Architekten Dahinden, in der heute eine Privatklinik untergebracht ist. Kurz hinter dem Hafen Riesbach stehen die Villa Egli und die neoklassizistische Villa Bloch, die heute das Museum Bellerive beherbergt. Die Mauer daneben schmückt der "Bacchantenzug", ein freizügiges Marmorfries, das vor der Zerstörung an seinem Ursprungsort gerettet werden konnte. Anschließend folgt die große Blatterwiese, an deren Rand das Centre Le Corbusier im Heidi-Weber-Haus und der Chinagarten zu finden sind.

    • © Mario Krpan, Shutterstock

    Die rechtsufrige Quaianlage vom Bellevue-Platz bis zu der augenfällig in den See ragenden Landzunge, dem Zürichhorn, wird auch als Kunstmeile bezeichnet. Diverse Skulpturen und Reliefs sind auf einem Spaziergang zu entdecken: u.a. das berühmte "Sheep Piece" von Henry Moore, eine Bronzeplastik beim Hafen Riesbach, und die sich zweimal pro Tag ratternd und quietschend bewegende Eisenplastik "Heureka" von Jean Tinguely. Auf dem Weg zum Zürichhorn kommt man auch an Aufsehen erregenden Bauwerken vorbei: Das auffälligste ist die Alupyramide des Architekten Dahinden, in der heute eine Privatklinik untergebracht ist. Kurz hinter dem Hafen Riesbach stehen die Villa Egli und die neoklassizistische Villa Bloch, die heute das Museum Bellerive beherbergt. Die Mauer daneben schmückt der "Bacchantenzug", ein freizügiges Marmorfries, das vor der Zerstörung an seinem Ursprungsort gerettet werden konnte. Anschließend folgt die große Blatterwiese, an deren Rand das Centre Le Corbusier im Heidi-Weber-Haus und der Chinagarten zu finden sind.


  • Chiesa San Carlo di Negrentino

    Architektonische Highlights
    • San Carlo di Negrentino© MAIRDUMONT

    Ein Kulturereignis in traumhafter Lage: Die Bergkirche, deren ältester Teil im 11.Jh. gebaut wurde, liegt auf einer Terrasse neben dem Weiler Negrentino (828 m) oberhalb des Dorfs Acquarossa. Einen Besuch wert ist sie wegen der herrlichen Aussicht, wegen des romanischen Glockenturms und wegen der wertvollen Fresken.

    • San Carlo di Negrentino© MAIRDUMONT

    Ein Kulturereignis in traumhafter Lage: Die Bergkirche, deren ältester Teil im 11.Jh. gebaut wurde, liegt auf einer Terrasse neben dem Weiler Negrentino (828 m) oberhalb des Dorfs Acquarossa. Einen Besuch wert ist sie wegen der herrlichen Aussicht, wegen des romanischen Glockenturms und wegen der wertvollen Fresken.


  • Rheinfall

    Landschaftliche Highlights
    • Rheinfall© MAIRDUMONT

    Der 150 m breite Hochrhein stolpert an dieser Stelle über eine Schwelle aus Jurakalk. Hier fallen 700.000 l Wasser pro Sekunde über 20 m in die Tiefe. Am eindrucksvollsten ist der mächtigste Wasserfall Europas nach der Schneeschmelze in den Alpen. Die beste Gesamtansicht hat man von Schlössli Wörth.

    • Rheinfall© MAIRDUMONT

    Der 150 m breite Hochrhein stolpert an dieser Stelle über eine Schwelle aus Jurakalk. Hier fallen 700.000 l Wasser pro Sekunde über 20 m in die Tiefe. Am eindrucksvollsten ist der mächtigste Wasserfall Europas nach der Schneeschmelze in den Alpen. Die beste Gesamtansicht hat man von Schlössli Wörth.


  • Sankt Gotthard Pass

    Landschaftliche Highlights
    • Sankt Gotthard Pass© MAIRDUMONT
    • Passo del San Gottardo© MAIRDUMONT

    Der kürzeste Weg über die Alpen führt über den Gotthard. Der Saumweg über den 2106 m hohen Pass, der um 1300 eröffnet wurde, verlieh der Eidgenossenschaft eine enorme strategische Bedeutung. Dank der kurvenreichen Tremolastraße konnten ab 1830 auch Kutschen über den Pass fahren. Ein neues Zeitalter brach 1882 an, als der Eisenbahntunnel die Reisezeit auf wenige Stunden reduzierte. Da die Bahn den Kanton von Norden bis Süden durchquert, wurde sie zur eigentlichen Lebensader des Tessins, die wirtschaftliche Entwicklung konzentrierte sich fortan auf Orte entlang der Transitachse. Verstärkt wurde dieser Trend 1980 mit der Eröffnung des 17 km langen Straßentunnels zwischen Göschenen und Airolo. Anschaulich erklärt werden die Geschichte und der Mythos des Gotthard im Museo Nazionale del San Gottardo auf der Passhöhe. Ganz in der Nähe befindet sich in einer ehemaligen Artilleriefestung der moderne Themenpark Sasso San Gottardo. Im Stollenlabyrinth im Berginnern werden die Themen Wasser, Energie, Lebensraum und Mobilität, Wetter und Klima sowie Sicherheit erlebnisreich inszeniert, während die im Zweiten Weltkrieg gebaute Festung Sasso da Pigna als Museum erhalten geblieben ist.

    • Sankt Gotthard
    • Sankt Gotthard Pass© MAIRDUMONT
    • Passo del San Gottardo© MAIRDUMONT

    Der kürzeste Weg über die Alpen führt über den Gotthard. Der Saumweg über den 2106 m hohen Pass, der um 1300 eröffnet wurde, verlieh der Eidgenossenschaft eine enorme strategische Bedeutung. Dank der kurvenreichen Tremolastraße konnten ab 1830 auch Kutschen über den Pass fahren. Ein neues Zeitalter brach 1882 an, als der Eisenbahntunnel die Reisezeit auf wenige Stunden reduzierte. Da die Bahn den Kanton von Norden bis Süden durchquert, wurde sie zur eigentlichen Lebensader des Tessins, die wirtschaftliche Entwicklung konzentrierte sich fortan auf Orte entlang der Transitachse. Verstärkt wurde dieser Trend 1980 mit der Eröffnung des 17 km langen Straßentunnels zwischen Göschenen und Airolo. Anschaulich erklärt werden die Geschichte und der Mythos des Gotthard im Museo Nazionale del San Gottardo auf der Passhöhe. Ganz in der Nähe befindet sich in einer ehemaligen Artilleriefestung der moderne Themenpark Sasso San Gottardo. Im Stollenlabyrinth im Berginnern werden die Themen Wasser, Energie, Lebensraum und Mobilität, Wetter und Klima sowie Sicherheit erlebnisreich inszeniert, während die im Zweiten Weltkrieg gebaute Festung Sasso da Pigna als Museum erhalten geblieben ist.

    • Sankt Gotthard

  • Altstadt

    Geographical
    • Altstadt© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Selfie-Brunnen

    Ein Einkaufsbummel bei strömendem Regen? Unter den Arkaden, die in Bern Laubengänge heißen, kein Problem! Über 6 km, 14 Arkaden inklusive, erstrecken sie sich zwischen Bahnhofplatz und Nydeggbrücke. Nicht vergessen, durch die offenen Luken in die Gewölbe zu gucken, wo ebenfalls Händler und Cafés auf Kundschaft warten. Ein paar ausgiebige Blicke solltest du dann auch noch auf die besonders reich verzierten historischen Brunnen werfen. Der wohl schrägste unter ihnen ist der Kindlifresserbrunnen auf dem Kornhausplatz: Tatsächlich – auf dessen Spitze verschlingt eine allegorische Figur ein nacktes Kind. Gleich neben dem Eingang zum Rathaus wirst du dann selbst zur Brunnenfigur: Treppchen rauf auf den Brunnenturm, ordentlich posen und abdrücken – fertig ist der Post!

    • Altstadt© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Selfie-Brunnen

    Ein Einkaufsbummel bei strömendem Regen? Unter den Arkaden, die in Bern Laubengänge heißen, kein Problem! Über 6 km, 14 Arkaden inklusive, erstrecken sie sich zwischen Bahnhofplatz und Nydeggbrücke. Nicht vergessen, durch die offenen Luken in die Gewölbe zu gucken, wo ebenfalls Händler und Cafés auf Kundschaft warten. Ein paar ausgiebige Blicke solltest du dann auch noch auf die besonders reich verzierten historischen Brunnen werfen. Der wohl schrägste unter ihnen ist der Kindlifresserbrunnen auf dem Kornhausplatz: Tatsächlich – auf dessen Spitze verschlingt eine allegorische Figur ein nacktes Kind. Gleich neben dem Eingang zum Rathaus wirst du dann selbst zur Brunnenfigur: Treppchen rauf auf den Brunnenturm, ordentlich posen und abdrücken – fertig ist der Post!


  • Piazza della Riforma

    Touristenattraktionen
    • Piazza della Riforma© MAIRDUMONT

    Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.

    • Piazza della Riforma© MAIRDUMONT

    Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.


  • Grossmünster

    Architektonische Highlights
    • Grossmünster© gdbrekke, Thinkstock

    Die markanten Doppeltürme sind das Wahrzeichen Zürichs: Klettere hoch und wirf einen Blick über die Altstadt! Hierher solle die Stadtheiligen Felix und Regula nach ihrer Enthauptung gewandert sein, mit ihren Köpfen unterm Arm . . .

    • Grossmünster© gdbrekke, Thinkstock

    Die markanten Doppeltürme sind das Wahrzeichen Zürichs: Klettere hoch und wirf einen Blick über die Altstadt! Hierher solle die Stadtheiligen Felix und Regula nach ihrer Enthauptung gewandert sein, mit ihren Köpfen unterm Arm . . .


  • Bahnhofstrasse

    Touristenattraktionen
    • Bahnhofstrasse© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal ausruhen, bitte

    Die Bahnhofstrasse ist 1,2 km lang, nach dem Vorbild französischer Boulevards gestaltet und mit 200 Linden bepflanzt. Als Fröschengraben war dieser Straßenzug zwischen Paradeplatz und Bahnhof einst Teil der mittelalterlichen Wehranlagen. Nach Schleifung derselben baute 1868 der Fotograf Ganz an der noch öden Straße das erste Wohn- und Geschäftshaus und wurde prompt für verrückt erklärt. Die Bebauung in Richtung Bahnhof schritt jedoch rasch voran. Anziehend wirken heute nicht nur die rund hundert Geschäfte mit ihren Schaufensterauslagen, sondern auch die architektonische Eleganz als Folge eines strengen Baugesetzes, das zusammenhängende Häuserzeilen mit einer einheitlichen Höhe von 18 m vorschrieb. Die Bahnhofstrasse ist eines der teuersten Pflaster der Welt mit Mietpreisen von bis zu 11 000 CHF pro Quadratmeter. Auf der Goldmeile verkehrt – von zwei kleinen Straßenabschnitten abgesehen – nur das Tram. Vom Bahnhof her kommend, stößt man nach dem eleganten Hotel Sankt Gotthard rechter Hand auf den Globus und die Pestalozziwiese. Weil hier früher Schwerverbrecher hingerichtet wurden, konnte sie nie verkauft werden, und so beschloss die Stadt, sie als Anlage für die Bürger mit dem Standbild des berühmten Pädagogen unbebaut zu lassen. Etwas weiter aufwärts trifft man auf einen prächtigen Jugendstilbau, den Brannhof, ein Bürohaus mit Ladenzeilen. Leicht zurückversetzt steht das ehemalige Warenhaus Jelmoli, ursprünglich Zürichs erster Eisen-und-Glaspalast, eine Pionierleistung. Ein weiteres Jugendstilgeviert folgt rechter Hand mit dem Warenhaus Sankt Annahof. Zu Anfang der Pelikanstrasse dann die aus Marmorquadern bestehende Rauminstallation des Konstruktivisten Max Bill. Am Paradeplatz selbst, dem Herzstück der Bahnhofstrasse, haben die Schweizer Großbanken ihren Hauptsitz. Die feingliedrige, aber monumentale Fassade der einstigen Crédit Suisse, in deren Erdgeschoss eine prunkvolle Ladenpassage mit Lichthof, Designerboutiquen und einem Restaurant liegt, beherrscht den Platz. Östlich wird der Paradeplatz begrenzt vom Hotel Mandarin Oriental Savoy, südlich die berühmte Confiserie Sprüngli. Weiter Richtung See liegt linker Hand der Zentralhof, mit einem gut versteckten und wunderbar ruhigen Innenhof samt plätscherndem Brunnen und Sitzplätzen vor dem Restaurant Milchbar. Wer eine Ruhepause braucht, ist hier richtig – auch abends eine herrliche Oase. Im Anschluss nochmals ein schöner Hof, der Kappelerhof; gegenüber steht der Neubau der Zürcher Kantonalbank. Den Abschluss machen linker Hand der mächtige, zum See ausgerichtete Komplex der Schweizerischen Nationalbank und schließlich der Bürkliplatz.

    • Bahnhofstrasse, 8022 Zürich
    • Bahnhofstrasse© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal ausruhen, bitte

    Die Bahnhofstrasse ist 1,2 km lang, nach dem Vorbild französischer Boulevards gestaltet und mit 200 Linden bepflanzt. Als Fröschengraben war dieser Straßenzug zwischen Paradeplatz und Bahnhof einst Teil der mittelalterlichen Wehranlagen. Nach Schleifung derselben baute 1868 der Fotograf Ganz an der noch öden Straße das erste Wohn- und Geschäftshaus und wurde prompt für verrückt erklärt. Die Bebauung in Richtung Bahnhof schritt jedoch rasch voran. Anziehend wirken heute nicht nur die rund hundert Geschäfte mit ihren Schaufensterauslagen, sondern auch die architektonische Eleganz als Folge eines strengen Baugesetzes, das zusammenhängende Häuserzeilen mit einer einheitlichen Höhe von 18 m vorschrieb. Die Bahnhofstrasse ist eines der teuersten Pflaster der Welt mit Mietpreisen von bis zu 11 000 CHF pro Quadratmeter. Auf der Goldmeile verkehrt – von zwei kleinen Straßenabschnitten abgesehen – nur das Tram. Vom Bahnhof her kommend, stößt man nach dem eleganten Hotel Sankt Gotthard rechter Hand auf den Globus und die Pestalozziwiese. Weil hier früher Schwerverbrecher hingerichtet wurden, konnte sie nie verkauft werden, und so beschloss die Stadt, sie als Anlage für die Bürger mit dem Standbild des berühmten Pädagogen unbebaut zu lassen. Etwas weiter aufwärts trifft man auf einen prächtigen Jugendstilbau, den Brannhof, ein Bürohaus mit Ladenzeilen. Leicht zurückversetzt steht das ehemalige Warenhaus Jelmoli, ursprünglich Zürichs erster Eisen-und-Glaspalast, eine Pionierleistung. Ein weiteres Jugendstilgeviert folgt rechter Hand mit dem Warenhaus Sankt Annahof. Zu Anfang der Pelikanstrasse dann die aus Marmorquadern bestehende Rauminstallation des Konstruktivisten Max Bill. Am Paradeplatz selbst, dem Herzstück der Bahnhofstrasse, haben die Schweizer Großbanken ihren Hauptsitz. Die feingliedrige, aber monumentale Fassade der einstigen Crédit Suisse, in deren Erdgeschoss eine prunkvolle Ladenpassage mit Lichthof, Designerboutiquen und einem Restaurant liegt, beherrscht den Platz. Östlich wird der Paradeplatz begrenzt vom Hotel Mandarin Oriental Savoy, südlich die berühmte Confiserie Sprüngli. Weiter Richtung See liegt linker Hand der Zentralhof, mit einem gut versteckten und wunderbar ruhigen Innenhof samt plätscherndem Brunnen und Sitzplätzen vor dem Restaurant Milchbar. Wer eine Ruhepause braucht, ist hier richtig – auch abends eine herrliche Oase. Im Anschluss nochmals ein schöner Hof, der Kappelerhof; gegenüber steht der Neubau der Zürcher Kantonalbank. Den Abschluss machen linker Hand der mächtige, zum See ausgerichtete Komplex der Schweizerischen Nationalbank und schließlich der Bürkliplatz.

    • Bahnhofstrasse, 8022 Zürich

  • Fraumünster

    Architektonische Highlights
    • Fraumünster© swisshippo, Thinkstock

    Viermal ein Traum in tiefem Blau und den für Marc Chagall so typische Farbtupfern, dazu je einmal Grün und Gelb: Die fünf von ihm gestalteten Kirchenfenster und eine Rosette sind die vielleicht schönsten der Schweiz und passen erstaunlich gut in die im Jahr 853 errichtete Kirche, die einst Teil des adligen Damenstifts war.

    • Fraumünster© swisshippo, Thinkstock

    Viermal ein Traum in tiefem Blau und den für Marc Chagall so typische Farbtupfern, dazu je einmal Grün und Gelb: Die fünf von ihm gestalteten Kirchenfenster und eine Rosette sind die vielleicht schönsten der Schweiz und passen erstaunlich gut in die im Jahr 853 errichtete Kirche, die einst Teil des adligen Damenstifts war.


  • Kunsthaus

    Museen
    • Kunsthaus© Glow Images

    Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus im Herbst 2021 hat das Kunsthaus Zürich seine Ausstellungsfläche mehr als verdoppelt und ist nun das größte Kunstmuseum der Schweiz. Internationales Ansehen genießt es schon seit Langem. Zu seinen Schätzen gehören alte Meister, mittelalterliche Plastik und Tafelmalerei sowie Gemälde des niederländischen und italienischen Barock. Schweizer Kunst des 18.und 19.Jhs. ist zu sehen, und die „Zürcher Konkreten“ des 20.Jhs. sind mit Max Bill, Richard Lohse, Fritz Glarner, Camille Graeser und Verena Loewensberg vertreten. Allein von Ferdinand Hodler gibt es gut 100 Werke. Die Kunst des 20.Jhs. dominieren Werke von Félix Vallotton, Cuno Amiet und den Cousins Augusto und Giovanni Giacometti. Die Internationale Moderne seit dem Impressionismus wird von wichtigen Werkgruppen von Claude Monet, der Nabis-Gruppe, Edvard Munch über Oskar Kokoschka, Pablo Picasso, Marc Chagall bis Auguste Rodin und Alberto Giacometti repräsentiert. Im imposanten Neubau von David Chipperfield steht die Kunst ab den 1960er-Jahren im Mittelpunkt. Dazu kommen Gemälde des 19.Jhs. und der klassischen Moderne sowie die Sammlung Emil Bührle. Mit ihr weist das Kunsthaus nun europaweit die zweitgrößte Impressionismus- Sammlung auf – direkt hinter Paris. Das Graphische Kabinett (ca. 95 000 Werke) beherbergt ein Dada-Archiv, und durch die Stiftung für Fotografie erhält man einen Einblick in das Schaffen inländischer Fotografen.

    • Kunsthaus© Glow Images

    Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus im Herbst 2021 hat das Kunsthaus Zürich seine Ausstellungsfläche mehr als verdoppelt und ist nun das größte Kunstmuseum der Schweiz. Internationales Ansehen genießt es schon seit Langem. Zu seinen Schätzen gehören alte Meister, mittelalterliche Plastik und Tafelmalerei sowie Gemälde des niederländischen und italienischen Barock. Schweizer Kunst des 18.und 19.Jhs. ist zu sehen, und die „Zürcher Konkreten“ des 20.Jhs. sind mit Max Bill, Richard Lohse, Fritz Glarner, Camille Graeser und Verena Loewensberg vertreten. Allein von Ferdinand Hodler gibt es gut 100 Werke. Die Kunst des 20.Jhs. dominieren Werke von Félix Vallotton, Cuno Amiet und den Cousins Augusto und Giovanni Giacometti. Die Internationale Moderne seit dem Impressionismus wird von wichtigen Werkgruppen von Claude Monet, der Nabis-Gruppe, Edvard Munch über Oskar Kokoschka, Pablo Picasso, Marc Chagall bis Auguste Rodin und Alberto Giacometti repräsentiert. Im imposanten Neubau von David Chipperfield steht die Kunst ab den 1960er-Jahren im Mittelpunkt. Dazu kommen Gemälde des 19.Jhs. und der klassischen Moderne sowie die Sammlung Emil Bührle. Mit ihr weist das Kunsthaus nun europaweit die zweitgrößte Impressionismus- Sammlung auf – direkt hinter Paris. Das Graphische Kabinett (ca. 95 000 Werke) beherbergt ein Dada-Archiv, und durch die Stiftung für Fotografie erhält man einen Einblick in das Schaffen inländischer Fotografen.


  • Zentrum Paul Klee

    Museen
    • Zentrum Paul Klee© MAIRDUMONT

    Stararchitekt Renzo Piano hat das 2005 eröffnete Kulturzentrum aus Glas und Stahl in Form dreier Wellen entworfen. Darin präsentiert sich die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Paul Klees, der 1879 bei Bern geboren wurde. Auch Arbeiten befreundeter Maler wie Wassily Kandinsky, Franz Marc und Alexej von Jawlensky sind zu sehen. Zudem Veranstaltungen zum kulturellen Austausch. Für die jüngsten Besucher gibt es ein eigenes Museum. Außerdem Museumsshop und Restaurant.

    • Zentrum Paul Klee© MAIRDUMONT

    Stararchitekt Renzo Piano hat das 2005 eröffnete Kulturzentrum aus Glas und Stahl in Form dreier Wellen entworfen. Darin präsentiert sich die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Paul Klees, der 1879 bei Bern geboren wurde. Auch Arbeiten befreundeter Maler wie Wassily Kandinsky, Franz Marc und Alexej von Jawlensky sind zu sehen. Zudem Veranstaltungen zum kulturellen Austausch. Für die jüngsten Besucher gibt es ein eigenes Museum. Außerdem Museumsshop und Restaurant.


  • Sprüngli

    Delikatessenladen

    Truffes du jour - sie müssen am gleichen Tag verkauft werden - und Luxemburgerli sind nur zwei der zahlreichen süßen Köstlichkeiten, deren Ruf um die ganze Welt gegangen ist.

    Truffes du jour - sie müssen am gleichen Tag verkauft werden - und Luxemburgerli sind nur zwei der zahlreichen süßen Köstlichkeiten, deren Ruf um die ganze Welt gegangen ist.


  • Parco Scherrer

    Botanische Gärten & Parks
    • Parco Scherrer© Glow Images

    Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.

    • Parco Scherrer© Glow Images

    Parco Scherrer , der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild.


  • Morcote

    Geographical
    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Für viele ist es der schönste Ort des Tessins: Das lang gestreckte, kleine und dank seiner stolzen Architektur doch stattliche Morcote (650 Ew.). Es klebt im Windschatten des üppig bewaldeten Arbostorahügels und kommt daher auch im Winter in den Genuss eines sehr milden Klimas. Während im Innern des Dorfs die kleinen Häuser burgartig eng ineinander verschachtelt sind, spiegelt sich die geschwungene Bauzeile der Patrizierhäuser mit ihren prächtigen Fassaden und typischen Arkaden im See. Das geschlossene Häuserband am See gehört zu den beliebtesten Fotomotiven des Tessins. Zur größten Attraktion Morcotes wurde der Parco Scherrer, der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild. Im benachbarten Grotto del Parco isst das Auge mit: Die Aussicht auf den See ist grandios. Dasselbe gilt auch für das Hotel Dellago im 4 km entfernten Melide, wo du frische Fische essen und direkt am See übernachten kannst.

    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Für viele ist es der schönste Ort des Tessins: Das lang gestreckte, kleine und dank seiner stolzen Architektur doch stattliche Morcote (650 Ew.). Es klebt im Windschatten des üppig bewaldeten Arbostorahügels und kommt daher auch im Winter in den Genuss eines sehr milden Klimas. Während im Innern des Dorfs die kleinen Häuser burgartig eng ineinander verschachtelt sind, spiegelt sich die geschwungene Bauzeile der Patrizierhäuser mit ihren prächtigen Fassaden und typischen Arkaden im See. Das geschlossene Häuserband am See gehört zu den beliebtesten Fotomotiven des Tessins. Zur größten Attraktion Morcotes wurde der Parco Scherrer, der wahr gewordene Traum des reichen Textilunternehmers Arthur Scherrer (1881–1956) – ein leidenschaftlicher Reisender und Sammler. Alles, was ihm auf der Welt gefiel, ließ er in seinem subtropischen Park aufstellen oder nachbilden. So finden sich ein von Göttern bewachter Tempel, ein siamesisches Teehaus oder ein Sonnentempel nach spanischem Vorbild. Im benachbarten Grotto del Parco isst das Auge mit: Die Aussicht auf den See ist grandios. Dasselbe gilt auch für das Hotel Dellago im 4 km entfernten Melide, wo du frische Fische essen und direkt am See übernachten kannst.


  • Monte Verità

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Führ dich selbst

    Auf dem „Berg der Wahrheit“ wurden Anfang des 20.Jhs. Utopien Wirklichkeit: Dichter, Philosophen und Freigeister gründeten eine Kolonie, um (gerne nackt) ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Vegetarische Ernährung, Teeanbau und Luftduschen gehörten dazu. Was es damit auf sich hatte, erfährst du im Museum in der Casa Anatta, bei einer Führung oder auf eigene Faust bei einem Gang über das Gelände mit der Besucherapp (vor Ort aufs Smartphone laden). Kunst, Lesungen, Debatten: Das gibt es hier bis heute, dazu das ausgezeichnete Restaurant. Auf dem Gelände steht auch ein historisches Teehaus, wo man Teezeremonien beiwohnen kann. Am besten, du verbindest den Besuch mit einem Spaziergang: Über knapp 800 Stufen führt die Scalinata della Ruga von Ascona auf den Monte Verità.

    • Via Monte Verità, 6612 Ascona
    Insider-Tipp
    Führ dich selbst

    Auf dem „Berg der Wahrheit“ wurden Anfang des 20.Jhs. Utopien Wirklichkeit: Dichter, Philosophen und Freigeister gründeten eine Kolonie, um (gerne nackt) ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen. Vegetarische Ernährung, Teeanbau und Luftduschen gehörten dazu. Was es damit auf sich hatte, erfährst du im Museum in der Casa Anatta, bei einer Führung oder auf eigene Faust bei einem Gang über das Gelände mit der Besucherapp (vor Ort aufs Smartphone laden). Kunst, Lesungen, Debatten: Das gibt es hier bis heute, dazu das ausgezeichnete Restaurant. Auf dem Gelände steht auch ein historisches Teehaus, wo man Teezeremonien beiwohnen kann. Am besten, du verbindest den Besuch mit einem Spaziergang: Über knapp 800 Stufen führt die Scalinata della Ruga von Ascona auf den Monte Verità.

    • Via Monte Verità, 6612 Ascona

  • Stiftsbezirk

    Touristenattraktionen
    • © RnDmS, Shutterstock

    Das Viertel im Herzen der Altstadt rund um die zweitürmigen Stiftskirche St. Gallus und Otmar (Ersterer, ein irischer Mönch, soll 612 dort eine Einsiedelei gegründet haben, aus der die Stadt entstand) ist Weltkulturerbe. Die Kathedrale, Wahrzeichen der Stadt, ist ein prachtvoller Barockbau aus dem 18.Jh.

    • Klosterhof, 9001 Sankt Gallen
    • © RnDmS, Shutterstock

    Das Viertel im Herzen der Altstadt rund um die zweitürmigen Stiftskirche St. Gallus und Otmar (Ersterer, ein irischer Mönch, soll 612 dort eine Einsiedelei gegründet haben, aus der die Stadt entstand) ist Weltkulturerbe. Die Kathedrale, Wahrzeichen der Stadt, ist ein prachtvoller Barockbau aus dem 18.Jh.

    • Klosterhof, 9001 Sankt Gallen

  • Säntis

    Landschaftliche Highlights
    • Säntis© MAIRDUMONT

    Zu einem der Klassiker unter den Ausflügen in die Berge zählt eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Säntis (2500 m), der südlich von Arbon liegt. In 10 Min. schwebt man in der Panoramakabine von der Schwägalp auf den Gipfel. Geübte Wanderer können zu Fuß auf den Säntis, für andere gibt es in der Gegend einfachere Wege zum Wandern.

    • 9107 Urnäsch
    • Säntis© MAIRDUMONT

    Zu einem der Klassiker unter den Ausflügen in die Berge zählt eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Säntis (2500 m), der südlich von Arbon liegt. In 10 Min. schwebt man in der Panoramakabine von der Schwägalp auf den Gipfel. Geübte Wanderer können zu Fuß auf den Säntis, für andere gibt es in der Gegend einfachere Wege zum Wandern.

    • 9107 Urnäsch

  • San Giovanni Battista

    Architektonische Highlights
    • San Giovanni Battista© Glow Images

    Als 1986 eine Lawine den kleinen Weiler Mogno in der Val Lavizzara samt seiner Kirche unter sich begrub, konnte niemand ahnen, dass der Ort zehn Jahre später weltberühmt sein würde. Grund ist die von Mario Botta entworfene Kirche San Giovanni Battista. Der schräg abgeschnittene, elliptische Zylinder, der sich in wechselnden Schichten aus weißem Peccia- Marmor und grauem Vallemaggia- Granit aufbaut und mit Glas überdacht ist, ist eine Vorstudie des Meisters zur Kathedrale von Évry bei Paris. An der Realisierung des Projekts schieden sich die Geister: Die Gegner sahen darin eine die Landschaft verschandelnde „Gottesschraube“, die Anhänger erachten das Werk als ein geniales Monument des menschlichen Überlebenswillens.

    • San Giovanni Battista© Glow Images

    Als 1986 eine Lawine den kleinen Weiler Mogno in der Val Lavizzara samt seiner Kirche unter sich begrub, konnte niemand ahnen, dass der Ort zehn Jahre später weltberühmt sein würde. Grund ist die von Mario Botta entworfene Kirche San Giovanni Battista. Der schräg abgeschnittene, elliptische Zylinder, der sich in wechselnden Schichten aus weißem Peccia- Marmor und grauem Vallemaggia- Granit aufbaut und mit Glas überdacht ist, ist eine Vorstudie des Meisters zur Kathedrale von Évry bei Paris. An der Realisierung des Projekts schieden sich die Geister: Die Gegner sahen darin eine die Landschaft verschandelnde „Gottesschraube“, die Anhänger erachten das Werk als ein geniales Monument des menschlichen Überlebenswillens.


  • Valle di Muggio

    Landschaftliche Highlights
    • Valle di Muggio© fotoember, Thinkstock

    Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.

    • Valle di Muggio© fotoember, Thinkstock

    Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.


  • Viale alle Cantine

    Touristenattraktionen

    Rund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.

    • Viale alle Cantine, Mendrisio

    Rund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.

    • Viale alle Cantine, Mendrisio

  • Montagnola

    Geographical
    • Montagnola© piovesempre, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Auf Hesses Spuren wandeln

    In dem malerischen Bergdorf hat der Dichter Hermann Hesse 40 Jahre lang gelebt. Ein Teil der Casa Camuzzi, wo Hesse logierte, ist heute das Hermann-Hesse-Museum. Im engen Haus öffnet sich die weite Welt des Autors, der hier u. a. „Siddhartha“, „Narziß und Goldmund“ und „Das Glasperlenspiel“ schrieb: sein Streit mit der Fremdenpolizei, seine Bibliothek, die sanften Aquarelle. Inspiration dafür war die romantische Landschaft, die du auf einem zweistündigen Rundgang (Audioguide im Museum) selbst erleben kannst. Stationen: Hesses Grab, seine Lieblingsorte und das Grotto del Cavicc, wo du – wie einst Hesse – unbedingt einen Happen zu dir nehmen solltest.

    • Montagnola© piovesempre, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Auf Hesses Spuren wandeln

    In dem malerischen Bergdorf hat der Dichter Hermann Hesse 40 Jahre lang gelebt. Ein Teil der Casa Camuzzi, wo Hesse logierte, ist heute das Hermann-Hesse-Museum. Im engen Haus öffnet sich die weite Welt des Autors, der hier u. a. „Siddhartha“, „Narziß und Goldmund“ und „Das Glasperlenspiel“ schrieb: sein Streit mit der Fremdenpolizei, seine Bibliothek, die sanften Aquarelle. Inspiration dafür war die romantische Landschaft, die du auf einem zweistündigen Rundgang (Audioguide im Museum) selbst erleben kannst. Stationen: Hesses Grab, seine Lieblingsorte und das Grotto del Cavicc, wo du – wie einst Hesse – unbedingt einen Happen zu dir nehmen solltest.


  • Monte Generoso

    Landschaftliche Highlights
    • Monte Generoso© Glow Images

    Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.

    • Monte Generoso© Glow Images

    Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.


  • Piazza Grande

    Touristenattraktionen
    • © AleMasche72, Shutterstock

    Einst lag die kopfsteingepflasterte, von einer Flaniermeile unter Arkaden gesäumte Piazza am Seeufer, bevor die Maggia das Delta vergrößerte und die Uferlinie verschob. Dies führte dazu, dass die historischen Gebäude rund um das Rathaus Konkurrenz durch Neubauten erhielten. Anlass zu hitzigen Diskussionen gibt etwa das Postgebäude des Tessiner Architekten Livio Vacchini am Ostende des Platzes. Aber nicht im August! Denn dann drehen sich alle Gespräche um das Thema Film. Während des Filmfestivals verwandelt sich die Piazza Grande in das größte Freilichtkino der Welt. Den Esprit der Piazza saugst du am besten in der Bar Verbano an der Ostseite des Platzes ein.

    • © AleMasche72, Shutterstock

    Einst lag die kopfsteingepflasterte, von einer Flaniermeile unter Arkaden gesäumte Piazza am Seeufer, bevor die Maggia das Delta vergrößerte und die Uferlinie verschob. Dies führte dazu, dass die historischen Gebäude rund um das Rathaus Konkurrenz durch Neubauten erhielten. Anlass zu hitzigen Diskussionen gibt etwa das Postgebäude des Tessiner Architekten Livio Vacchini am Ostende des Platzes. Aber nicht im August! Denn dann drehen sich alle Gespräche um das Thema Film. Während des Filmfestivals verwandelt sich die Piazza Grande in das größte Freilichtkino der Welt. Den Esprit der Piazza saugst du am besten in der Bar Verbano an der Ostseite des Platzes ein.


  • Fondation Beyeler

    Museen
    • Fondation Beyeler© Mark Niedermann, Fondation Beyeler

    Die Hülle für die Sammlung des Ehepaars Beyeler schuf Stararchitekt Renzo Piano. 200 hochkarätige Werke von Künstlern wie Cezanne, Degas, van Gogh, Bacon, Pollock oder Andy Warhol werden gezeigt. Zudem werden Objekte aus Afrika, Alaska und Ozeanien in Dialog mit den Arbeiten der Moderne gesetzt.

    • Fondation Beyeler© Mark Niedermann, Fondation Beyeler

    Die Hülle für die Sammlung des Ehepaars Beyeler schuf Stararchitekt Renzo Piano. 200 hochkarätige Werke von Künstlern wie Cezanne, Degas, van Gogh, Bacon, Pollock oder Andy Warhol werden gezeigt. Zudem werden Objekte aus Afrika, Alaska und Ozeanien in Dialog mit den Arbeiten der Moderne gesetzt.


  • Freilichtmuseum Ballenberg

    Museen
    • Freilichtmuseum Ballenberg© MAIRDUMONT

    Ein eindrucksvolles Bild von der ländlichen Schweiz, wie sie einmal war, vermittelt dieses Freilichtmuseum. Hier wurden 90 alte Häuser und Höfe wieder aufgebaut und originalgetreu eingerichtet. In dem lebendigen Dorf mit Feldern, Tieren, Läden und Werkstätten wird fast täglich gearbeitet.

    • Freilichtmuseum Ballenberg© MAIRDUMONT

    Ein eindrucksvolles Bild von der ländlichen Schweiz, wie sie einmal war, vermittelt dieses Freilichtmuseum. Hier wurden 90 alte Häuser und Höfe wieder aufgebaut und originalgetreu eingerichtet. In dem lebendigen Dorf mit Feldern, Tieren, Läden und Werkstätten wird fast täglich gearbeitet.


  • Giessbachfall

    Landschaftliche Highlights
    • © TMAg, Shutterstock

    Beeindruckend stürzt sich der Giessbach in 14 Stufen rund 400 m in den Brienzersee. Man kann in 45 min. zur obersten der drei Brücken wandern und dort zuschauen, wie sich das Wasser in einen 6 m tiefen Felsenkessel ergießt.

    • © TMAg, Shutterstock

    Beeindruckend stürzt sich der Giessbach in 14 Stufen rund 400 m in den Brienzersee. Man kann in 45 min. zur obersten der drei Brücken wandern und dort zuschauen, wie sich das Wasser in einen 6 m tiefen Felsenkessel ergießt.


  • Les Diablerets

    Geographical
    • © Jerry U, Shutterstock

    Im Unterland ist es sommerlich heiß, und trotzdem möchtest du ein paar Stunden Ski fahren? Kein Problem auf dem 3000 m hoch gelegenen Diablerets-Gletscher (ca. 17 km von Gstaad) ist dies möglich. Ski und Schuhe kann man beim Bergrestaurant mieten. Ansonsten genieß den fantastischen Blick über die Alpen. Oder fahr bequem im Pistenraupenbus über das ewige Eis. Wanderwege führen etwa ins Naturschutzgebiet, wo eine Murmeltierkolonie heimisch ist. Eine von dem international renommierten Schweizer Architekten Mario Botta konzipierte Luftseilbahn führt hoch zum Botta genannten Restaurant. Im Winter ist außerdem die Luftseilbahn Reusch-Oldenegg in Betrieb.

    • © Jerry U, Shutterstock

    Im Unterland ist es sommerlich heiß, und trotzdem möchtest du ein paar Stunden Ski fahren? Kein Problem auf dem 3000 m hoch gelegenen Diablerets-Gletscher (ca. 17 km von Gstaad) ist dies möglich. Ski und Schuhe kann man beim Bergrestaurant mieten. Ansonsten genieß den fantastischen Blick über die Alpen. Oder fahr bequem im Pistenraupenbus über das ewige Eis. Wanderwege führen etwa ins Naturschutzgebiet, wo eine Murmeltierkolonie heimisch ist. Eine von dem international renommierten Schweizer Architekten Mario Botta konzipierte Luftseilbahn führt hoch zum Botta genannten Restaurant. Im Winter ist außerdem die Luftseilbahn Reusch-Oldenegg in Betrieb.


  • Aareschlucht

    Landschaftliche Highlights
    • Aareschlucht© MAIRDUMONT

    Die Aare ist der längste Fluss, der von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein in der Schweiz verläuft – und nirgends ist er so eindrucksvoll wie zwischen Meiringen und Innertkirchen: Hier hat sich die Aare über Jahrtausende tief in den Kalk gefressen, ein Wanderpfad führt über Stege und Tunnels in ca. 45 Minuten durch die enge Schlucht erreichbar mit der Meiringen-Innertkirchen-Bahn

    • Aareschlucht© MAIRDUMONT

    Die Aare ist der längste Fluss, der von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein in der Schweiz verläuft – und nirgends ist er so eindrucksvoll wie zwischen Meiringen und Innertkirchen: Hier hat sich die Aare über Jahrtausende tief in den Kalk gefressen, ein Wanderpfad führt über Stege und Tunnels in ca. 45 Minuten durch die enge Schlucht erreichbar mit der Meiringen-Innertkirchen-Bahn