Rumänien Must Sees

Palatul Parlamentului
Architektonische Highlights
Bukarest
Voroneţ
Architektonische Highlights
Gura Humorului
Biosphärenreservat Donaudelta
Landschaftliche Highlights
Tulcea
Biserica Neagra
Architektonische Highlights
Braşov
Cimitirul Vesel
Touristenattraktionen
Săpânţa
Scărișoara-Höhle
Touristenattraktionen
Arieşeni
Castelul Peleș
Architektonische Highlights
Sinaia
Altstadt
Geographical
Sibiu
Transalpina-Hochstraße
Landschaftliche Highlights
Novaci
Cheile Bicazului
Landschaftliche Highlights
Harghita
Manastirea Agapia
Architektonische Highlights
Agapia
Muzeul de Istorie Nationala Si Arheologie
Museen
Constanţa
Biserica Stavropoleos
Architektonische Highlights
Bukarest
Histria
Architektonische Highlights
Constanţa
Kloster Suceviţa (Mănăstirea Suceviţa)
Architektonische Highlights
Suceviţa
Kloster Humor
Kunstgalerien
Mănăstirea Humorului
Mănăstirea Putna
Architektonische Highlights
Putna
Holzkirchen in der Maramureş - Şurdeşti
Touristenattraktionen
Surdesti
Schloss Mogoşoaia
Architektonische Highlights
Bukarest
Catedrala Adormirea Maicii Domnului
Architektonische Highlights
Oradea
Vulturul Negru
Einkaufszentren und -Passagen
Oradea
Piaţa unirii
Touristenattraktionen
Temeschwar
Naturpark Retezat
Botanische Gärten & Parks
Râușor
Bran Castle
Touristenattraktionen
Bran
Sinaia
Geographical
Sinaia
Sibiu
Geographical
Sibiu
Podul Minciunilor
Architektonische Highlights
Sibiu
Karlsburg
Geographical
Karlsburg
Biertan
Geographical
Biertan
Sighişoara
Geographical
Sighişoara

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Museen

    Kunstgalerien

    Einkaufszentren und -Passagen

    Botanische Gärten & Parks


  • Palatul Parlamentului

    Architektonische Highlights
    • © Augustin Lazaroiu, Shutterstock

    Den monströsen Palast, mit insgesamt 450 000 m2 nach dem Pentagon in Washington das zweitgrößte Gebäude der Welt, ließ Diktator Ceauşescu bauen. Für viele Bukarester eine architektonische Wunde, ist er in jedem Fall wegen seiner Monumentalität sehenswert. 700 Architekten und 20 000 Arbeiter haben fünf Jahre rund um die Uhr daran gearbeitet. Die mehr als 3000 Zimmer, 60 Korridore und 64 Empfangssäle sind reich mit kitschigen Marmorreliefs verziert. Von den Decken hängen tonnenschwere Kristalllüster. So verrückt das alles auch ist: Eine Führung durch den Megaklotz ist dennoch ein Erlebnis. Heute sind hier Abgeordnetenhaus und zahlreiche staatliche Institutionen untergebracht. Reservierung der jeweils nächsten freien Führung vor Ort, es muss mit Wartezeit gerechnet werden.

    • © Augustin Lazaroiu, Shutterstock

    Den monströsen Palast, mit insgesamt 450 000 m2 nach dem Pentagon in Washington das zweitgrößte Gebäude der Welt, ließ Diktator Ceauşescu bauen. Für viele Bukarester eine architektonische Wunde, ist er in jedem Fall wegen seiner Monumentalität sehenswert. 700 Architekten und 20 000 Arbeiter haben fünf Jahre rund um die Uhr daran gearbeitet. Die mehr als 3000 Zimmer, 60 Korridore und 64 Empfangssäle sind reich mit kitschigen Marmorreliefs verziert. Von den Decken hängen tonnenschwere Kristalllüster. So verrückt das alles auch ist: Eine Führung durch den Megaklotz ist dennoch ein Erlebnis. Heute sind hier Abgeordnetenhaus und zahlreiche staatliche Institutionen untergebracht. Reservierung der jeweils nächsten freien Führung vor Ort, es muss mit Wartezeit gerechnet werden.


  • Voroneţ

    Architektonische Highlights
    • © emperorcosar, Shutterstock

    Mit den prächtigsten Fresken der Bukowina hat dieses Kloster die Kunstgeschichte geprägt. Die blaue Farbe der Außenfresken ist als Voroneţblau ein Begriff in der internationalen Fachsprache geworden, ähnlich dem Tizianrot. Auch die anderen Farben sind hier am intensivsten. Daher gilt Voroneţ, ebenfalls eine Stiftung von Stefan dem Großen, als „Sixtinische Kapelle des Ostens”. Gebaut wurde die Kirche 1488, die Fresken stammen von 1547.Das Fresko an der Westseite, eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, war zur Zeit seiner Entstehung durchaus auch ein politisches Propagandawerk. Denn die Sünder in der Hölle sind als Türken dargestellt, darunter sogar Mohammed, der Prophet des Islam. Fürst Stefan und sein Sohn Petru Rareş verstanden sich als Verteidiger der Christenheit und zeigten dies, wo sie nur konnten. Nette Übernachtung in der Umgebung bietet die Pensiunea Popasu Domnesc. Die Unterkunft liegt an einem Wald oberhalb des Klosters Voroneţ in einer ruhigen Gegend. Vom Hof oder von dem Balkon deines Zimmers aus kannst du die wunderschönen Fresken an der Außenfassade des Klosters betrachten. Die hauseigene Küche zaubert traditionelle Gerichte aus Biozutaten. „Herzlichkeit und Tradition” lautet das Motto in der Vila Andreea. Gastgeberin Mihaela Motoc bietet auch leckere Obstliköre (Sauerkirschen, Blau- und Walderdbeeren). Und Ihre Gäste können an einem Büfett schlemmen, was das Herz begehrt.

    • © emperorcosar, Shutterstock

    Mit den prächtigsten Fresken der Bukowina hat dieses Kloster die Kunstgeschichte geprägt. Die blaue Farbe der Außenfresken ist als Voroneţblau ein Begriff in der internationalen Fachsprache geworden, ähnlich dem Tizianrot. Auch die anderen Farben sind hier am intensivsten. Daher gilt Voroneţ, ebenfalls eine Stiftung von Stefan dem Großen, als „Sixtinische Kapelle des Ostens”. Gebaut wurde die Kirche 1488, die Fresken stammen von 1547.Das Fresko an der Westseite, eine Darstellung des Jüngsten Gerichts, war zur Zeit seiner Entstehung durchaus auch ein politisches Propagandawerk. Denn die Sünder in der Hölle sind als Türken dargestellt, darunter sogar Mohammed, der Prophet des Islam. Fürst Stefan und sein Sohn Petru Rareş verstanden sich als Verteidiger der Christenheit und zeigten dies, wo sie nur konnten. Nette Übernachtung in der Umgebung bietet die Pensiunea Popasu Domnesc. Die Unterkunft liegt an einem Wald oberhalb des Klosters Voroneţ in einer ruhigen Gegend. Vom Hof oder von dem Balkon deines Zimmers aus kannst du die wunderschönen Fresken an der Außenfassade des Klosters betrachten. Die hauseigene Küche zaubert traditionelle Gerichte aus Biozutaten. „Herzlichkeit und Tradition” lautet das Motto in der Vila Andreea. Gastgeberin Mihaela Motoc bietet auch leckere Obstliköre (Sauerkirschen, Blau- und Walderdbeeren). Und Ihre Gäste können an einem Büfett schlemmen, was das Herz begehrt.


  • Biosphärenreservat Donaudelta

    Landschaftliche Highlights
    • © Wolfgang Bittermann, Shutterstock

    Das Donaudelta hingegen ist der Anlaufpunkt schlechthin für Naturliebhaber und Abenteurer. Bei Tulcea teilt sich die Donau in drei Hauptarme: Chilia, Sulina und Sfântu Gheorghe. Dazwischen liegt ein Labyrinth aus Kanälen, Seen, Sümpfen, Schilfdickicht und Wäldern. 80 Prozent des Deltagebiets von 4500 km2 bestehen aus Wasser. Auf 100 000 schwimmenden Schilfinseln hausen Europas einzige Pelikane, dazu Wildschweine, Füchse, Bisamratten, Reiher und Kormorane – insgesamt 1688 Pflanzen- und 3864 Tierarten, mit denen sich gerade mal 14 500 Menschen dieses Paradies teilen.

    • Tulcea
    • © Wolfgang Bittermann, Shutterstock

    Das Donaudelta hingegen ist der Anlaufpunkt schlechthin für Naturliebhaber und Abenteurer. Bei Tulcea teilt sich die Donau in drei Hauptarme: Chilia, Sulina und Sfântu Gheorghe. Dazwischen liegt ein Labyrinth aus Kanälen, Seen, Sümpfen, Schilfdickicht und Wäldern. 80 Prozent des Deltagebiets von 4500 km2 bestehen aus Wasser. Auf 100 000 schwimmenden Schilfinseln hausen Europas einzige Pelikane, dazu Wildschweine, Füchse, Bisamratten, Reiher und Kormorane – insgesamt 1688 Pflanzen- und 3864 Tierarten, mit denen sich gerade mal 14 500 Menschen dieses Paradies teilen.

    • Tulcea

  • Biserica Neagra

    Architektonische Highlights
    • © emperorcosar, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Darauf kannst du pfeifen

    Na ja, schwarz ist die größte gotische Kathedrale Südosteuropas nicht gerade. Sie war es aber für lange Zeit, nachdem sie 1689 fast abbrannte. Seit einer Renovierung kommt sie eher grau daher, aber nicht weniger mächtig und beeindruckend. Auch kurios: An den Emporen hängen alte orientalische Gebetsteppiche – Geschenke reicher sächsischer Kaufleute mit Geschäftsbeziehungen in die Türkei. In der 1385–1477 gebauten Kirche predigte der Humanist Johannes Honterus, der neben dem Taufbecken aus Bronze begraben wurde. Die Orgel mit den 4000 Pfeifen ist die größte der ganzen Region. Jedes Jahr im Orgelsommer genießt du Juni–Mitte Okt. samstags um 18 Uhr den Klang der Kirche.

    • © emperorcosar, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Darauf kannst du pfeifen

    Na ja, schwarz ist die größte gotische Kathedrale Südosteuropas nicht gerade. Sie war es aber für lange Zeit, nachdem sie 1689 fast abbrannte. Seit einer Renovierung kommt sie eher grau daher, aber nicht weniger mächtig und beeindruckend. Auch kurios: An den Emporen hängen alte orientalische Gebetsteppiche – Geschenke reicher sächsischer Kaufleute mit Geschäftsbeziehungen in die Türkei. In der 1385–1477 gebauten Kirche predigte der Humanist Johannes Honterus, der neben dem Taufbecken aus Bronze begraben wurde. Die Orgel mit den 4000 Pfeifen ist die größte der ganzen Region. Jedes Jahr im Orgelsommer genießt du Juni–Mitte Okt. samstags um 18 Uhr den Klang der Kirche.


  • Cimitirul Vesel

    Touristenattraktionen
    • © Fotokon, Shutterstock

    Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.

    • © Fotokon, Shutterstock

    Wo in der Welt gibt es bitteschön so etwas – einen Fröhlichen Friedhof (Cimitirul Vesel)? Die Grabmäler in dem Dorf an der Grenze zur Ukraine sind aus leuchtend blau gestrichenem Holz gearbeitet. Die Texte darauf erzählen in heiteren Versen das Leben und die Todesumstände der Verstorbenen. Mit der Arbeit begann Schreinermeister Ioan Stan Pătraş 1935.


  • Scărișoara-Höhle

    Touristenattraktionen
    • © Hibrida, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlemmen bei den Bergbauern

    Eine niemals schmelzende, 7500 m3 große, glitzernde Eislandschaft tut sich hier unter der Erde auf. Das Naturwunder stammt aus der Eiszeit, als das gesamte Apuseni-Gebirge mit Gletschern bedeckt war. Zwar gibt es offizielle Öffnungszeiten, aber man kann immer hinein und auf Holzstegen in der Wunderwelt umhergehen. Warme Kleidung ist oberstes Gebot. In die grün bewachsene Schlucht zur Höhle führen nur Metallleitern. Auch wegen der herrlichen Hügellandschaft der Umgebung lohnt sich die Anreise über die kurvenreiche, enge, aber asphaltierte Straße. Wie hingetupft liegen hundert Jahre alte Bauerneinödhöfe in den Hängen. Im nahen Dorf Gârda de Sus richten die Landwirte immer mehr kleine Gasthöfe für die wachsende Zahl von Besuchern ein. Liebevoll umsorgt und bis zum Platzen gefüttert mit siebenbürgischen Köstlichkeiten wird der Gast etwa in der Familienpension Scărișoara. Die Familie betreibt zudem eine traditionelle Farm auf 1100 m Höhe, etwa 800 m von der Scărișoara-Höhle entfernt. Wirt Dinu Pașca führt auch Gruppen ab sechs Personen durch das Westgebirge.

    • Arieşeni
    • © Hibrida, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlemmen bei den Bergbauern

    Eine niemals schmelzende, 7500 m3 große, glitzernde Eislandschaft tut sich hier unter der Erde auf. Das Naturwunder stammt aus der Eiszeit, als das gesamte Apuseni-Gebirge mit Gletschern bedeckt war. Zwar gibt es offizielle Öffnungszeiten, aber man kann immer hinein und auf Holzstegen in der Wunderwelt umhergehen. Warme Kleidung ist oberstes Gebot. In die grün bewachsene Schlucht zur Höhle führen nur Metallleitern. Auch wegen der herrlichen Hügellandschaft der Umgebung lohnt sich die Anreise über die kurvenreiche, enge, aber asphaltierte Straße. Wie hingetupft liegen hundert Jahre alte Bauerneinödhöfe in den Hängen. Im nahen Dorf Gârda de Sus richten die Landwirte immer mehr kleine Gasthöfe für die wachsende Zahl von Besuchern ein. Liebevoll umsorgt und bis zum Platzen gefüttert mit siebenbürgischen Köstlichkeiten wird der Gast etwa in der Familienpension Scărișoara. Die Familie betreibt zudem eine traditionelle Farm auf 1100 m Höhe, etwa 800 m von der Scărișoara-Höhle entfernt. Wirt Dinu Pașca führt auch Gruppen ab sechs Personen durch das Westgebirge.

    • Arieşeni

  • Castelul Peleș

    Architektonische Highlights
    • © Tupungato, Shutterstock

    Den Zauber der Monarchie vergangener Zeiten kann man im idyllischen Schloss Peleş erleben, das seit dem Ende des Kommunismus wieder dem rumänischen Ex-König Mihai I. gehört.

    • © Tupungato, Shutterstock

    Den Zauber der Monarchie vergangener Zeiten kann man im idyllischen Schloss Peleş erleben, das seit dem Ende des Kommunismus wieder dem rumänischen Ex-König Mihai I. gehört.


  • Altstadt

    Geographical
    • © emperorcosar, Shutterstock

    Die Altstadt, Unesco-Weltkulturerbe, wurde herrlich herausgeputzt und macht heute Bewohnern wie Besuchern richtig Spaß.

    • Sibiu
    • © emperorcosar, Shutterstock

    Die Altstadt, Unesco-Weltkulturerbe, wurde herrlich herausgeputzt und macht heute Bewohnern wie Besuchern richtig Spaß.

    • Sibiu

  • Transalpina-Hochstraße

    Landschaftliche Highlights
    • © Slatan, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Eine gute Portion Nervenkitzel

    Und noch ein Abenteuer! Von Horezu aus sind es nach Westen ca. 37 km bis nach Novaci, von wo die Hochstraße Transalpina über die Karpaten bis hinein nach Siebenbürgen führt. Die Route ist inzwischen voll asphaltiert, es geht aber mit all den Kurven, Serpentinen und Ausblicken noch immer ganz schön abenteuerlich zu. Die Römer legten den Weg durchs Gebirge an, König Carol II. von Rumänien ließ ihn pflastern. Den höchsten Punkt erreicht die Transalpina, die durch karge Gebirgslandschaft führt, beim Urdele-Pass auf 2145 m Höhe. Wenn du z. B. die Transfogarascher Hochstraße von Süden nach Norden fährst, kannst du auf dieser Route zurückkommen. Umgekehrt geht’s natürlich auch.

    • © Slatan, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Eine gute Portion Nervenkitzel

    Und noch ein Abenteuer! Von Horezu aus sind es nach Westen ca. 37 km bis nach Novaci, von wo die Hochstraße Transalpina über die Karpaten bis hinein nach Siebenbürgen führt. Die Route ist inzwischen voll asphaltiert, es geht aber mit all den Kurven, Serpentinen und Ausblicken noch immer ganz schön abenteuerlich zu. Die Römer legten den Weg durchs Gebirge an, König Carol II. von Rumänien ließ ihn pflastern. Den höchsten Punkt erreicht die Transalpina, die durch karge Gebirgslandschaft führt, beim Urdele-Pass auf 2145 m Höhe. Wenn du z. B. die Transfogarascher Hochstraße von Süden nach Norden fährst, kannst du auf dieser Route zurückkommen. Umgekehrt geht’s natürlich auch.


  • Cheile Bicazului

    Landschaftliche Highlights
    • © Andrew Mayovskyy, Shutterstock

    Ein echtes Spektakel bietet diese extrem enge Passstraße nahe dem gleichnamigen Städtchen. Die 10 km lange Klamm, im Volksmund auch „Höllenschlund” genannt, ist umschlossen von mehr als 100 m hohen Felswänden, stellenweise nachtdunkel und gerade einmal 6 m breit. Sportkletterer haben diese Wände bereits entdeckt. Auf der Strecke preisen Verkäufer ihr Kunsthandwerk an. In der Nähe liegt der 30 km lange Bicaz-Stausee. An seinem Westufer im Hafen Port Munteanu kannst du Boote mieten.

    • © Andrew Mayovskyy, Shutterstock

    Ein echtes Spektakel bietet diese extrem enge Passstraße nahe dem gleichnamigen Städtchen. Die 10 km lange Klamm, im Volksmund auch „Höllenschlund” genannt, ist umschlossen von mehr als 100 m hohen Felswänden, stellenweise nachtdunkel und gerade einmal 6 m breit. Sportkletterer haben diese Wände bereits entdeckt. Auf der Strecke preisen Verkäufer ihr Kunsthandwerk an. In der Nähe liegt der 30 km lange Bicaz-Stausee. An seinem Westufer im Hafen Port Munteanu kannst du Boote mieten.


  • Manastirea Agapia

    Architektonische Highlights
    • © Claudiu.Constantin, Shutterstock

    Der blühende Nonnenklosterkomplex am Fluss Topliţa besteht aus zwei Klöstern: Agapia din Deal („auf dem Berg”, 16.Jh.) und Agapia din Vale („im Tal”, 17 Jh.). Das Talkloster besitzt eine wertvolle Ikonensammlung, die Innenfresken der Kirche schuf der rumänische Meister Nicolae Grigorescu. 400 Nonnen betreiben Landwirtschaft und weben bunte Teppiche für Touristen.

    • © Claudiu.Constantin, Shutterstock

    Der blühende Nonnenklosterkomplex am Fluss Topliţa besteht aus zwei Klöstern: Agapia din Deal („auf dem Berg”, 16.Jh.) und Agapia din Vale („im Tal”, 17 Jh.). Das Talkloster besitzt eine wertvolle Ikonensammlung, die Innenfresken der Kirche schuf der rumänische Meister Nicolae Grigorescu. 400 Nonnen betreiben Landwirtschaft und weben bunte Teppiche für Touristen.


  • Muzeul de Istorie Nationala Si Arheologie

    Museen
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Zugegeben: Von außen sieht das Gebäude mitten im Zentrum ungefähr so spannend aus wie ein riesiger alter Geräteschuppen. Aber es hat es in sich – und zwar ein gewaltiges, 700 m2 großes römisches Mosaik aus dem 3.Jh., entdeckt im Jahr 1959 – das größte seiner Art überhaupt. Auf Stegen gehst du erhöht einmal drumherum und kannst auch an ein, zwei Stellen hinuntersteigen. Historisch äußerst faszinierend, aber nicht enttäuscht sein: Das war's dann auch fast schon. Denn dies ist nur eine Außenstelle des großen Museums, die du in 15 Minuten besichtigt hast.

    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Zugegeben: Von außen sieht das Gebäude mitten im Zentrum ungefähr so spannend aus wie ein riesiger alter Geräteschuppen. Aber es hat es in sich – und zwar ein gewaltiges, 700 m2 großes römisches Mosaik aus dem 3.Jh., entdeckt im Jahr 1959 – das größte seiner Art überhaupt. Auf Stegen gehst du erhöht einmal drumherum und kannst auch an ein, zwei Stellen hinuntersteigen. Historisch äußerst faszinierend, aber nicht enttäuscht sein: Das war's dann auch fast schon. Denn dies ist nur eine Außenstelle des großen Museums, die du in 15 Minuten besichtigt hast.


  • Biserica Stavropoleos

    Architektonische Highlights
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Mit reichen Holzschnitzereien im NeoBrâncoveanu-Stil ist sie die schönste Kirche Bukarests im alten Kaufleuteviertel. Im Innenhof Freskenbruchstücke und Reste von Kirchen aus dem Bukarester Altstadtzentrum, die in der kommunistischen Zeit abgerissen wurden.

    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Mit reichen Holzschnitzereien im NeoBrâncoveanu-Stil ist sie die schönste Kirche Bukarests im alten Kaufleuteviertel. Im Innenhof Freskenbruchstücke und Reste von Kirchen aus dem Bukarester Altstadtzentrum, die in der kommunistischen Zeit abgerissen wurden.


  • Histria

    Architektonische Highlights
    • © cge2010, Shutterstock

    In diesem besonderen Freilichtmuseum liegen die Ruinen der ältesten griechischen Siedlung an der rumänischen Schwarzmeerküste. Zu sehen sind Konturen der Befestigungsmauern der Burg Histria, Überreste von Handelsgebäuden und Tempeln, Thermen und Wohnhäusern. Bereits 675 v. Chr. siedelten griechische See- und Kaufleute in dieser Bucht am Istria-See, der dicht am Meer liegt. Ihr Hafen blühte 1000 Jahre lang, verlandete aber im 7.Jh. n. Chr. und wurde verlassen.

    • © cge2010, Shutterstock

    In diesem besonderen Freilichtmuseum liegen die Ruinen der ältesten griechischen Siedlung an der rumänischen Schwarzmeerküste. Zu sehen sind Konturen der Befestigungsmauern der Burg Histria, Überreste von Handelsgebäuden und Tempeln, Thermen und Wohnhäusern. Bereits 675 v. Chr. siedelten griechische See- und Kaufleute in dieser Bucht am Istria-See, der dicht am Meer liegt. Ihr Hafen blühte 1000 Jahre lang, verlandete aber im 7.Jh. n. Chr. und wurde verlassen.


  • Kloster Suceviţa (Mănăstirea Suceviţa)

    Architektonische Highlights
    • © CristiDumi, Shutterstock

    Sie werden sich vielleicht wundern, warum die westliche Außenfassade keine Fresken trägt. Der Sage nach soll der Maler während der Arbeit vom Gerüst hinab in den Tod gestürzt sein. Und keiner seiner Gesellen soll gewagt haben, des Meisters Werk zu vollenden. Suceviţa (1581) gilt gemeinhin als das „Testament” der moldauischen sakralen Baukunst: Es ist das letzte Kloster, das während der Regierungszeit Fürst Stefans gebaut wurde. Bei seinen Außenfresken dominieren die Farben Grün und Rot. Im Klostermuseum gibt es u. a. eine goldene Kapsel mit einem Haarbüschel des Stifters Ieremia Movila zu bewundern sowie seinen bestickten Sargdeckel.

    • © CristiDumi, Shutterstock

    Sie werden sich vielleicht wundern, warum die westliche Außenfassade keine Fresken trägt. Der Sage nach soll der Maler während der Arbeit vom Gerüst hinab in den Tod gestürzt sein. Und keiner seiner Gesellen soll gewagt haben, des Meisters Werk zu vollenden. Suceviţa (1581) gilt gemeinhin als das „Testament” der moldauischen sakralen Baukunst: Es ist das letzte Kloster, das während der Regierungszeit Fürst Stefans gebaut wurde. Bei seinen Außenfresken dominieren die Farben Grün und Rot. Im Klostermuseum gibt es u. a. eine goldene Kapsel mit einem Haarbüschel des Stifters Ieremia Movila zu bewundern sowie seinen bestickten Sargdeckel.


  • Kloster Humor

    Kunstgalerien
    • © emperorcosar, Shutterstock

    Aus der Ferne werden Sie denken: Das soll die berühmte Klosterkirche sein? Doch aus der Nähe werden Sie es plötzlich sehen: Die Außenfresken leuchten rot, die Innenfresken sind die ältesten und reichsten der Region. Übernachten Sie wie anno dazumal in der Pension Casa Bunicolor in einem der typischen Bukowina Bauernhäuser, die Betreiber Gelu Iacob liebevoll restauriert hat. Sie können dort auch angeln, radfahren, im Winter rodeln. Zu der Anlage gehört ein Restaurant mit traditioneller Küche mit Zutaten aus der hauseigenen Produktion, z. B. Forellen und Geflügel aus der eigenen Zucht.

    • © emperorcosar, Shutterstock

    Aus der Ferne werden Sie denken: Das soll die berühmte Klosterkirche sein? Doch aus der Nähe werden Sie es plötzlich sehen: Die Außenfresken leuchten rot, die Innenfresken sind die ältesten und reichsten der Region. Übernachten Sie wie anno dazumal in der Pension Casa Bunicolor in einem der typischen Bukowina Bauernhäuser, die Betreiber Gelu Iacob liebevoll restauriert hat. Sie können dort auch angeln, radfahren, im Winter rodeln. Zu der Anlage gehört ein Restaurant mit traditioneller Küche mit Zutaten aus der hauseigenen Produktion, z. B. Forellen und Geflügel aus der eigenen Zucht.


  • Mănăstirea Putna

    Architektonische Highlights
    • © Danilovski, Shutterstock

    Dieses legendäre Kloster ließ Fürst Stefan der Große 1466 nach seinem ersten Sieg über die Türken bauen. Es wird erzählt, er habe sich nach der gewonnenen Schlacht auf einen Hügel gestellt und einen Pfeil abgeschossen. Dessen Landepunkt wurde der Baugrund für das Kloster Putna, das sich in eine kleine Senke kuschelt, umgeben von Tannenhainen. Hier wurde Fürst Stefan auch begraben. Die Klosterkirche besitzt ausschließlich Innenfresken. Bemerkenswert sind auch die kunstvoll mit Goldfäden bestickten Vorhänge, die die Öffnungen der Ikonostase bedecken. Außen am Gebäude signalisieren barocke Arkaden die Spuren des Katholizismus, den die Habsburger dem Kloster im 16.und 17.Jh. aufzwangen. Heute leben in Putna etwa noch 60 Mönche. Sie betreiben Landwirtschaft und malen Ikonen. Im Klostermuseum gibt es Miniaturen, alte Bibeln, Stickereien und Gewänder zu sehen.

    • © Danilovski, Shutterstock

    Dieses legendäre Kloster ließ Fürst Stefan der Große 1466 nach seinem ersten Sieg über die Türken bauen. Es wird erzählt, er habe sich nach der gewonnenen Schlacht auf einen Hügel gestellt und einen Pfeil abgeschossen. Dessen Landepunkt wurde der Baugrund für das Kloster Putna, das sich in eine kleine Senke kuschelt, umgeben von Tannenhainen. Hier wurde Fürst Stefan auch begraben. Die Klosterkirche besitzt ausschließlich Innenfresken. Bemerkenswert sind auch die kunstvoll mit Goldfäden bestickten Vorhänge, die die Öffnungen der Ikonostase bedecken. Außen am Gebäude signalisieren barocke Arkaden die Spuren des Katholizismus, den die Habsburger dem Kloster im 16.und 17.Jh. aufzwangen. Heute leben in Putna etwa noch 60 Mönche. Sie betreiben Landwirtschaft und malen Ikonen. Im Klostermuseum gibt es Miniaturen, alte Bibeln, Stickereien und Gewänder zu sehen.


  • Holzkirchen in der Maramureş - Şurdeşti

    Touristenattraktionen
    • © brechko, Shutterstock

    Hier steht das berühmteste Werk der Maramureş-Baukunst: eine prächtige Kirche aus Eichenholz, 1724 gebaut. Ihr Glockenturm ragt 54 m in den Himmel und ist eine der höchsten Holzkonstruktionen Europas. Innen sind die Wände mit dichtem Stoff verkleidet, der mit Tempera bemalt wurde.

    • Surdesti
    • © brechko, Shutterstock

    Hier steht das berühmteste Werk der Maramureş-Baukunst: eine prächtige Kirche aus Eichenholz, 1724 gebaut. Ihr Glockenturm ragt 54 m in den Himmel und ist eine der höchsten Holzkonstruktionen Europas. Innen sind die Wände mit dichtem Stoff verkleidet, der mit Tempera bemalt wurde.

    • Surdesti

  • Schloss Mogoşoaia

    Architektonische Highlights
    • © Liviu Gherman, Shutterstock

    Das Schloss von 1702 gilt als reinstes Beispiel für den Brâncoveanu-Stil. Typisch ist der dreimal geschwungene Arkadenbogen an Aufgängen und Terrassen, ähnlich einem Kleeblatt. Fürst Constantin Brâncoveanu ließ das Schloss am idyllischen Mogoşoaia-See bauen. Im Schlosspark liegen Teile des in der kommunistischen Zeit abgerissenen Văcărești-Klosters. Von April bis Juni kannst du im Garten der Prinzessin Martha Bibescu die wunderschönen Schwertlilien bewundern.

    • © Liviu Gherman, Shutterstock

    Das Schloss von 1702 gilt als reinstes Beispiel für den Brâncoveanu-Stil. Typisch ist der dreimal geschwungene Arkadenbogen an Aufgängen und Terrassen, ähnlich einem Kleeblatt. Fürst Constantin Brâncoveanu ließ das Schloss am idyllischen Mogoşoaia-See bauen. Im Schlosspark liegen Teile des in der kommunistischen Zeit abgerissenen Văcărești-Klosters. Von April bis Juni kannst du im Garten der Prinzessin Martha Bibescu die wunderschönen Schwertlilien bewundern.


  • Catedrala Adormirea Maicii Domnului

    Architektonische Highlights
    • © Vadim Ungureanu, Shutterstock

    Das barocke orthodoxe Gotteshaus von 1790 trägt auf dem 55 m hohen Turm eine ungewöhnliche Uhr, die die Mondphasen anzeigt. Innen gibt es Fresken von 1816 bis 1836 zu bestaunen.

    • © Vadim Ungureanu, Shutterstock

    Das barocke orthodoxe Gotteshaus von 1790 trägt auf dem 55 m hohen Turm eine ungewöhnliche Uhr, die die Mondphasen anzeigt. Innen gibt es Fresken von 1816 bis 1836 zu bestaunen.


  • Vulturul Negru

    Einkaufszentren und -Passagen
    • © Catalin Lazar, Shutterstock

    Die Einkaufspassage des gleichnamigen Palasts (Palatul Vulturul Negru) von 1908 mit Spitzbogendach und kunstvollen Glasscheiben entstand im Stil der Wiener Sezession. Leider sind viele Geschäfte derzeit geschlossen, aber die Passage macht dennoch definitiv Eindruck.

    • Strada Independenței 5, Oradea
    • © Catalin Lazar, Shutterstock

    Die Einkaufspassage des gleichnamigen Palasts (Palatul Vulturul Negru) von 1908 mit Spitzbogendach und kunstvollen Glasscheiben entstand im Stil der Wiener Sezession. Leider sind viele Geschäfte derzeit geschlossen, aber die Passage macht dennoch definitiv Eindruck.

    • Strada Independenței 5, Oradea

  • Piaţa unirii

    Touristenattraktionen
    • © Sergej Razvodovskij, Shutterstock

    Über Kopfsteinpflaster schlenderst du auf diesem quadratischen Platz voller Wiener Barock am besten zur Caféterrasse direkt gegenüber der Dreifaltigkeitssäule, die Ende des 18.Jhs. aus Dankbarkeit nach einer überstandenen Pestepidemie errichtet wurde. Von hier schweift der Blick zum alten Präfekturpalast, heute ein Kunstmuseum, auf die serbisch-orthodoxe Kathedrale und den römisch-katholischen Dom, ein Werk des Wiener Architekten Emanuel Fischer von Erlach. Innen stehen acht Altäre, reich verziert mit barocken Schnitzereien und Gemälden. Alle drei Gebäude wurden 1745 vollendet.

    • © Sergej Razvodovskij, Shutterstock

    Über Kopfsteinpflaster schlenderst du auf diesem quadratischen Platz voller Wiener Barock am besten zur Caféterrasse direkt gegenüber der Dreifaltigkeitssäule, die Ende des 18.Jhs. aus Dankbarkeit nach einer überstandenen Pestepidemie errichtet wurde. Von hier schweift der Blick zum alten Präfekturpalast, heute ein Kunstmuseum, auf die serbisch-orthodoxe Kathedrale und den römisch-katholischen Dom, ein Werk des Wiener Architekten Emanuel Fischer von Erlach. Innen stehen acht Altäre, reich verziert mit barocken Schnitzereien und Gemälden. Alle drei Gebäude wurden 1745 vollendet.


  • Naturpark Retezat

    Botanische Gärten & Parks
    • © Gaspar Janos, Shutterstock

    In die wildeste Berglandschaft Rumäniens verirren sich nur wenige Wanderer. Zu Unrecht! Geübte Bergsteiger wagen sich auf den 2511 m hohen Gipfel Peleaga. Im 540 km2 großen, geschützten Paradies gibt es richtige Urwälder. 80 Gletscherseen blitzen in den Schluchten auf. Braunbären spazieren umher. Übernachten kannst du im Zelt – musst du aber nicht: Inzwischen bieten auch richtig komfortable Pensionen in einsamer Wildnis ihre Dienste an, z. B. in der Hütte Codrin. Von der Nationalstraße DN 6 (Hațeg– Petroșani) zweigst du in Ohaba de Sub Piatră ab Richtung Nucșoara. Nach 12 km kommst du auf eine nicht asphaltierte Forststraße, auf der du nach weiteren 6 km die Pension erreichst. Hausherr Ciprian Traila vermittelt auch Quartiere in anderen Hütten und organisiert Gruppenbergtouren. Nächste Städte sind Hațeg im Norden, Caransebeş im Westen und Petroşani im Osten.

    • © Gaspar Janos, Shutterstock

    In die wildeste Berglandschaft Rumäniens verirren sich nur wenige Wanderer. Zu Unrecht! Geübte Bergsteiger wagen sich auf den 2511 m hohen Gipfel Peleaga. Im 540 km2 großen, geschützten Paradies gibt es richtige Urwälder. 80 Gletscherseen blitzen in den Schluchten auf. Braunbären spazieren umher. Übernachten kannst du im Zelt – musst du aber nicht: Inzwischen bieten auch richtig komfortable Pensionen in einsamer Wildnis ihre Dienste an, z. B. in der Hütte Codrin. Von der Nationalstraße DN 6 (Hațeg– Petroșani) zweigst du in Ohaba de Sub Piatră ab Richtung Nucșoara. Nach 12 km kommst du auf eine nicht asphaltierte Forststraße, auf der du nach weiteren 6 km die Pension erreichst. Hausherr Ciprian Traila vermittelt auch Quartiere in anderen Hütten und organisiert Gruppenbergtouren. Nächste Städte sind Hațeg im Norden, Caransebeş im Westen und Petroşani im Osten.


  • Bran Castle

    Touristenattraktionen
    • © emperorcosar, Shutterstock

    Hier soll Draculas Vorbild, Fürst Vlad Ţepeş, öfter genächtigt haben. Das wuchtige Gemäuer mit vielen Erkern und Türmchen setzten die Kronstädter Sachsen 1377 auf einen Felsen – mit herrlicher Aussicht auf das bewaldete Tal und auf die Bucegi Berge. Im Schloss ist für recht viel Geld eher wenig zu sehen, aber reise trotzdem unbedingt an – für das Panorama und für die Jahrmarkt-Atmosphäre draußen.

    • © emperorcosar, Shutterstock

    Hier soll Draculas Vorbild, Fürst Vlad Ţepeş, öfter genächtigt haben. Das wuchtige Gemäuer mit vielen Erkern und Türmchen setzten die Kronstädter Sachsen 1377 auf einen Felsen – mit herrlicher Aussicht auf das bewaldete Tal und auf die Bucegi Berge. Im Schloss ist für recht viel Geld eher wenig zu sehen, aber reise trotzdem unbedingt an – für das Panorama und für die Jahrmarkt-Atmosphäre draußen.


  • Sinaia

    Geographical
    • © Marian Negotei, Shutterstock

    In dem Nobelkurort mit Kasino vergnügten sich Adel und Reiche schon vor hundert Jahren. Heute lockt Sinaia (10 400 Ew.) auch ganz normale Skitouristen auf die bis zu 2000 m hoch gelegenen Hänge mit Gondel, Bob- und Rodelbahn. Am Wochenende kannst du aus Brașov kommend aber schon mal im Stau stehen. Den Zauber der Monarchie vergangener Zeiten kann man im idyllischen Schloss Peleş erleben, das seit dem Ende des Kommunismus wieder dem rumänischen Ex-König Mihai I. gehört. Schaue auch die später gebaute Villa Pelisor an, in der Carols Neffe, König Ferdinand, mit Familie Ferien machte. Spektakulär ist hier ein Zimmer mit ganz in Gold gehaltenen Wänden – das Atelier der exaltierten, kunstbeflissenen Königin Maria.

    • © Marian Negotei, Shutterstock

    In dem Nobelkurort mit Kasino vergnügten sich Adel und Reiche schon vor hundert Jahren. Heute lockt Sinaia (10 400 Ew.) auch ganz normale Skitouristen auf die bis zu 2000 m hoch gelegenen Hänge mit Gondel, Bob- und Rodelbahn. Am Wochenende kannst du aus Brașov kommend aber schon mal im Stau stehen. Den Zauber der Monarchie vergangener Zeiten kann man im idyllischen Schloss Peleş erleben, das seit dem Ende des Kommunismus wieder dem rumänischen Ex-König Mihai I. gehört. Schaue auch die später gebaute Villa Pelisor an, in der Carols Neffe, König Ferdinand, mit Familie Ferien machte. Spektakulär ist hier ein Zimmer mit ganz in Gold gehaltenen Wänden – das Atelier der exaltierten, kunstbeflissenen Königin Maria.


  • Sibiu

    Geographical
    • © Sergey Novikov, Shutterstock

    Die uralten Torbogen und Gassen in Hermannstadt sind derart verwinkelt und verschachtelt, dass sie wie ein kubistisches Gemälde wirken. 2007 war Sibiu (147 000 Ew.) Kulturhauptstadt Europas. Das ist zwar schon eine Weile her, aber die Effekte blieben: Die Altstadt, Unesco-Weltkulturerbe, wurde herrlich herausgeputzt und macht heute Bewohnern wie Besuchern richtig Spaß. 1223 erstmals urkundlich erwähnt, birgt Sibiu die mächtigsten Wehranlagen ganz Siebenbürgens. Bis zum Zweiten Weltkrieg blühten dort sowohl Maschinenbau als auch Leichtindustrie. Auf den dramatischen wirtschaftlichen Niedergang folgt jetzt ein rasanter Aufschwung.

    • © Sergey Novikov, Shutterstock

    Die uralten Torbogen und Gassen in Hermannstadt sind derart verwinkelt und verschachtelt, dass sie wie ein kubistisches Gemälde wirken. 2007 war Sibiu (147 000 Ew.) Kulturhauptstadt Europas. Das ist zwar schon eine Weile her, aber die Effekte blieben: Die Altstadt, Unesco-Weltkulturerbe, wurde herrlich herausgeputzt und macht heute Bewohnern wie Besuchern richtig Spaß. 1223 erstmals urkundlich erwähnt, birgt Sibiu die mächtigsten Wehranlagen ganz Siebenbürgens. Bis zum Zweiten Weltkrieg blühten dort sowohl Maschinenbau als auch Leichtindustrie. Auf den dramatischen wirtschaftlichen Niedergang folgt jetzt ein rasanter Aufschwung.


  • Podul Minciunilor

    Architektonische Highlights
    • © ramona georgescu, Shutterstock

    Sibiu scheint die ehrlichste Stadt der Welt zu sein, denn die kleine gusseiserne Brücke an der Piaţa Mica von 1859 soll – einem Aberglauben zufolge – einstürzen, falls ein Lügner sie betritt. Sie führt noch immer über einen alten Burggraben zur evangelischen Stadtpfarrkirche.

    • © ramona georgescu, Shutterstock

    Sibiu scheint die ehrlichste Stadt der Welt zu sein, denn die kleine gusseiserne Brücke an der Piaţa Mica von 1859 soll – einem Aberglauben zufolge – einstürzen, falls ein Lügner sie betritt. Sie führt noch immer über einen alten Burggraben zur evangelischen Stadtpfarrkirche.


  • Karlsburg

    Geographical
    • © Andrew Mayovskyy, Shutterstock

    Das musst du gesehen haben: Die mächtige, sternförmige Festung von Alba Iulia ist wie eine Stadt in der Stadt mit vielen tollen historischen Bauten und Straßen. Gute rumänische Küche mit Logenblick auf die tägliche Wachablösung gibt es auf der Terrasse von Pub 13 – mitten in der Festung. Nicht weit entfernt in Tecșești führt das Lebendige Museum seine Besucher zu den Ursprüngen der Siedlungsgeschichte in der Region zurück. Hier tauchst du ein in die Welt der Frühsteinzeitmenschen, erfährst eine Menge über die Mythen und Sagen dieser wunderschönen Gegend und trägst en passant dazu bei, dass die 14 noch im Ort lebenden Bewohner ihre Traditionen weiter pflegen können.

    • © Andrew Mayovskyy, Shutterstock

    Das musst du gesehen haben: Die mächtige, sternförmige Festung von Alba Iulia ist wie eine Stadt in der Stadt mit vielen tollen historischen Bauten und Straßen. Gute rumänische Küche mit Logenblick auf die tägliche Wachablösung gibt es auf der Terrasse von Pub 13 – mitten in der Festung. Nicht weit entfernt in Tecșești führt das Lebendige Museum seine Besucher zu den Ursprüngen der Siedlungsgeschichte in der Region zurück. Hier tauchst du ein in die Welt der Frühsteinzeitmenschen, erfährst eine Menge über die Mythen und Sagen dieser wunderschönen Gegend und trägst en passant dazu bei, dass die 14 noch im Ort lebenden Bewohner ihre Traditionen weiter pflegen können.


  • Biertan

    Geographical
    • © cge2010, Shutterstock

    Wie Küken um die Glucke scharen sich die Bauernhäuser von Birthälm, 80 km nordöstlich von Hermannstadt, um die mächtige Kirchenburg aus dem 15.Jh. Sie ist die wertvollste Siebenbürgens. Die Tür der Sakristei besitzt 22 Riegel, die alle zugleich mit einer einzigen Schlüsseldrehung bewegt werden – ein Technikkunstwerk des Mittelalters. In 6 km Entfernung ist Richiş (Reichesdorf) einen Abstecher wert. Die Kirchenburg ist ein Juwel volkstümlicher Architektur; der Kurator Johann Schaas erzählt gern und humorvoll aus der Geschichte des Orts. Im ehemaligen evangelischen Pfarrhaus hat Familie Timmerman aus den Niederlanden ein schönes Gästehaus mit guter Küche eingerichtet.

    • © cge2010, Shutterstock

    Wie Küken um die Glucke scharen sich die Bauernhäuser von Birthälm, 80 km nordöstlich von Hermannstadt, um die mächtige Kirchenburg aus dem 15.Jh. Sie ist die wertvollste Siebenbürgens. Die Tür der Sakristei besitzt 22 Riegel, die alle zugleich mit einer einzigen Schlüsseldrehung bewegt werden – ein Technikkunstwerk des Mittelalters. In 6 km Entfernung ist Richiş (Reichesdorf) einen Abstecher wert. Die Kirchenburg ist ein Juwel volkstümlicher Architektur; der Kurator Johann Schaas erzählt gern und humorvoll aus der Geschichte des Orts. Im ehemaligen evangelischen Pfarrhaus hat Familie Timmerman aus den Niederlanden ein schönes Gästehaus mit guter Küche eingerichtet.


  • Sighişoara

    Geographical
    • © Cristian Balate, Shutterstock

    Wenn du schon von Hermannstadt bezaubert warst, wirst du dich hier verlieben. Die mittelalterliche Puppenstube (28 000 Ew.) fächert sich an einem Berg auf, umgeben von einer Wehranlage aus dem 12./13.Jh. Wahrzeichen ist der 64 m hohe, wuchtige Stundturm, der auch als Aussichtspunkt bestiegen werden kann. Figuren im Turmuhrwerk zeigen die Stunden und Wochentage an. Das Museum im Burginneren zeigt die Stadtgeschichte und Teile der Apotheke des Meisters Andreas Bertram (1636). Die Bergkirche von 1345 mit dem deutschen Friedhof erklimmst du direkt aus der Burgstadt auf den 175 Stufen der hölzernen, überdachten Schülertreppe. Jährlich im August gibt es ein Kulturfestival mit Gauklern, Hexen- und Vampirshows. Schässburg bekennt sich zum Draculamythos, denn das reale Vorbild des Blutsaugers, Fürst Vlad Ţepeş, wurde dort geboren. Eine der vielen tollen Unterkünfte ist die historische Casa Richter.

    • © Cristian Balate, Shutterstock

    Wenn du schon von Hermannstadt bezaubert warst, wirst du dich hier verlieben. Die mittelalterliche Puppenstube (28 000 Ew.) fächert sich an einem Berg auf, umgeben von einer Wehranlage aus dem 12./13.Jh. Wahrzeichen ist der 64 m hohe, wuchtige Stundturm, der auch als Aussichtspunkt bestiegen werden kann. Figuren im Turmuhrwerk zeigen die Stunden und Wochentage an. Das Museum im Burginneren zeigt die Stadtgeschichte und Teile der Apotheke des Meisters Andreas Bertram (1636). Die Bergkirche von 1345 mit dem deutschen Friedhof erklimmst du direkt aus der Burgstadt auf den 175 Stufen der hölzernen, überdachten Schülertreppe. Jährlich im August gibt es ein Kulturfestival mit Gauklern, Hexen- und Vampirshows. Schässburg bekennt sich zum Draculamythos, denn das reale Vorbild des Blutsaugers, Fürst Vlad Ţepeş, wurde dort geboren. Eine der vielen tollen Unterkünfte ist die historische Casa Richter.