
Reiseführer Rift Valley
Rift Valley Sehenswertes & Restaurants




















Landschaftliche Highlights
Landschaftliche Highlights
Geographical
Touristenattraktionen
Amboseli National Park
Landschaftliche Highlights © kyslynskahal, Shutterstock
Für viele Kenia-Besucher ist Amboseli der optisch beeindruckendste Park des Landes. Am Fuß des fast 6 km in die Höhe reichenden, schneebedeckten Kilimandscharo ziehen die im Vergleich zwergenhaft wirkenden Elefanten in Herden durch die fast überall mit einer feinen Ascheschicht bedeckte Savanne. Am schönsten ist der vergleichsweise kleine Park (392 km²) am frühen Morgen und in der Stunde vor Sonnenuntergang: Dann zeigen sich hier einmalig faszinierende Farbspiele. Über allem türmt sich der „Kili“, dessen Spitze tagsüber meist wolkenverhangen ist, mit seinem gleißenden Gipfel. Neben Elefanten beherrschen Zebras, Gnus und Gazellen das Bild des Parks. Quellen und Seen, die von den Flanken des Kilimandscharo gespeist werden, ermöglichen ihnen in dem sonst knochentrockenen Land ebenso das Überleben wie Schakalen, den scheuen Leoparden und Krokodilen. Zu den einmaligen Anblicken gehören auch Elefantenherden, die bis zum Bauch eingesunken im Sumpf baden. Die nicht weit von Ol Tukai entfernten Sümpfe sind zudem der Traum von Vogelkundlern: Kraniche, Pelikane, Reiher und Dutzende andere Arten finden im seichten Wasser Nahrung. Amboseli lässt sich von Nairobi mit dem Auto je nach Verkehrs- und Straßenlage innerhalb von vier bis fünf Stunden erreichen; der Flug dauert eine knappe halbe Stunde.
- Loitoktok District, Rift Valley, Amboseli
- http://www.kws.org/parks/parks_reserves/AMNP.html
- +254 45 622251
- amboselinp@kws.go.ke
© kyslynskahal, Shutterstock
Für viele Kenia-Besucher ist Amboseli der optisch beeindruckendste Park des Landes. Am Fuß des fast 6 km in die Höhe reichenden, schneebedeckten Kilimandscharo ziehen die im Vergleich zwergenhaft wirkenden Elefanten in Herden durch die fast überall mit einer feinen Ascheschicht bedeckte Savanne. Am schönsten ist der vergleichsweise kleine Park (392 km²) am frühen Morgen und in der Stunde vor Sonnenuntergang: Dann zeigen sich hier einmalig faszinierende Farbspiele. Über allem türmt sich der „Kili“, dessen Spitze tagsüber meist wolkenverhangen ist, mit seinem gleißenden Gipfel. Neben Elefanten beherrschen Zebras, Gnus und Gazellen das Bild des Parks. Quellen und Seen, die von den Flanken des Kilimandscharo gespeist werden, ermöglichen ihnen in dem sonst knochentrockenen Land ebenso das Überleben wie Schakalen, den scheuen Leoparden und Krokodilen. Zu den einmaligen Anblicken gehören auch Elefantenherden, die bis zum Bauch eingesunken im Sumpf baden. Die nicht weit von Ol Tukai entfernten Sümpfe sind zudem der Traum von Vogelkundlern: Kraniche, Pelikane, Reiher und Dutzende andere Arten finden im seichten Wasser Nahrung. Amboseli lässt sich von Nairobi mit dem Auto je nach Verkehrs- und Straßenlage innerhalb von vier bis fünf Stunden erreichen; der Flug dauert eine knappe halbe Stunde.
- Loitoktok District, Rift Valley, Amboseli
- http://www.kws.org/parks/parks_reserves/AMNP.html
- +254 45 622251
- amboselinp@kws.go.ke
Nakurusee
Landschaftliche Highlights © Anna Om, Shutterstock
Der Nakurusee ist Kenias Vogelparadies: Neben Pelikanen, Kormoranen, Reihern und Ibissen färben Tausende Flamingos den See pink, wenn sie auf ihrer Durchreise Station machen. Auch Breitmaulnashörner sind nirgends so häufig zu sehen wie hier. Weil der Park mit einem Zaun umgeben ist, der die umliegenden Farmen schützen soll, leben die Nashörner gut geschützt – ebenso wie die seltenen Rothschild-Giraffen. Die intensive Landwirtschaft macht den Tieren dennoch zu schaffen: Der See schrumpft stetig.
- Nakuru
- http://kws.go.ke/
- +254 20 2664071
© Anna Om, Shutterstock
Der Nakurusee ist Kenias Vogelparadies: Neben Pelikanen, Kormoranen, Reihern und Ibissen färben Tausende Flamingos den See pink, wenn sie auf ihrer Durchreise Station machen. Auch Breitmaulnashörner sind nirgends so häufig zu sehen wie hier. Weil der Park mit einem Zaun umgeben ist, der die umliegenden Farmen schützen soll, leben die Nashörner gut geschützt – ebenso wie die seltenen Rothschild-Giraffen. Die intensive Landwirtschaft macht den Tieren dennoch zu schaffen: Der See schrumpft stetig.
- Nakuru
- http://kws.go.ke/
- +254 20 2664071
Mara Triangle - Maasai Mara National Reserve
Landschaftliche Highlights © Sergey Novikov, Shutterstock
Pures „König der Löwen“-Flair: Die Masai Mara (1510 km²) ist ein Muss für jeden, der zur Fotosafari nach Kenia kommt – nicht nur von August bis Oktober, wenn die große Migration in der Masai Mara Station macht. In der von Akazienwäldern und Hügeln durchbrochenen, meist offenen Savanne sieht man so viele Tiere wie in keinem anderen Nationalpark. Löwen und Geparden leben hier; Hyänen und Schakale sind oft zu sehen. Dazu streifen Zebras, Antilopen, Büffel und andere Herdentiere durch die Savanne – ein Paradies für Tierfreunde. Die Masai Mara ist mit dem Auto von Nairobi aus in 5–6 Stunden zu erreichen. Kleine Flieger fliegen regelmäßig die Landestreifen an, die in und um die Masai Mara herum existieren. Ein klassisches Package mit Hin- und Rückreise und zwei Übernachtungen gibt einen guten Einblick in die Wunder der Masai Mara.
- Sekenani Main Gate
- http://www.maratriangle.org/
© Sergey Novikov, Shutterstock
Pures „König der Löwen“-Flair: Die Masai Mara (1510 km²) ist ein Muss für jeden, der zur Fotosafari nach Kenia kommt – nicht nur von August bis Oktober, wenn die große Migration in der Masai Mara Station macht. In der von Akazienwäldern und Hügeln durchbrochenen, meist offenen Savanne sieht man so viele Tiere wie in keinem anderen Nationalpark. Löwen und Geparden leben hier; Hyänen und Schakale sind oft zu sehen. Dazu streifen Zebras, Antilopen, Büffel und andere Herdentiere durch die Savanne – ein Paradies für Tierfreunde. Die Masai Mara ist mit dem Auto von Nairobi aus in 5–6 Stunden zu erreichen. Kleine Flieger fliegen regelmäßig die Landestreifen an, die in und um die Masai Mara herum existieren. Ein klassisches Package mit Hin- und Rückreise und zwei Übernachtungen gibt einen guten Einblick in die Wunder der Masai Mara.
- Sekenani Main Gate
- http://www.maratriangle.org/
Samburu County
Geographical © hecke61, Shutterstock
Im Land der Samburu beginnt der wüste Norden Kenias, der die Heimat zahlreicher noch urtümlich lebender, nomadischer Stämme ist und der mehr als nur einen Hauch von Wildwest verbreitet. Wer im Norden lebt, der sagt vor der Abreise nach Nairobi: „Ich fahre nach Kenia.“ So andersartig und zuweilen abgelegen sind die Regionen um Samburu und darüber hinaus. Dank einiger brandneuer Straßen rückt Kenia aber zusammen, und inzwischen kannst du bei jungen Reiseanbietern interessante und günstige Touren buchen, z. B. bei Sun La Vie. Zu beiden Seiten der Hauptstraße, die nach Norden bis zur äthiopischen Grenze führt, liegen die Nationalreservate Samburu, Buffalo Springs und Shaba (eine Eintrittskarte gilt für alle Parks). Unterbrochen von gewaltigen Inselbergen erstreckt sich eine anderweltliche Landschaft aus weißem Staub und Dornbüschen. Hier leben Tiere, die es nirgends sonst in Kenia gibt: das fein ziselierte Grevy-Zebra, auf den Hinterbeinen grasende Gerenuks und Netzgiraffen. Auch Leoparden sind hier besonders gut zu beobachten. Der Fluss Ewaso Ngiro (Samburu für „braunes Wasser“), der die Reservate Samburu und Buffalo Springs teilt, führt die meiste Zeit im Jahr kein Wasser. In der Regenzeit aber füllt sich das Flussbett oft binnen kürzester Zeit; Springfluten reißen Lastwagen und in Ausnahmefällen auch wassernahe Gebäude mit sich. Die trockene Landschaft beginnt binnen Stunden zu blühen: ein magischer Anblick.
- Samburu
© hecke61, Shutterstock
Im Land der Samburu beginnt der wüste Norden Kenias, der die Heimat zahlreicher noch urtümlich lebender, nomadischer Stämme ist und der mehr als nur einen Hauch von Wildwest verbreitet. Wer im Norden lebt, der sagt vor der Abreise nach Nairobi: „Ich fahre nach Kenia.“ So andersartig und zuweilen abgelegen sind die Regionen um Samburu und darüber hinaus. Dank einiger brandneuer Straßen rückt Kenia aber zusammen, und inzwischen kannst du bei jungen Reiseanbietern interessante und günstige Touren buchen, z. B. bei Sun La Vie. Zu beiden Seiten der Hauptstraße, die nach Norden bis zur äthiopischen Grenze führt, liegen die Nationalreservate Samburu, Buffalo Springs und Shaba (eine Eintrittskarte gilt für alle Parks). Unterbrochen von gewaltigen Inselbergen erstreckt sich eine anderweltliche Landschaft aus weißem Staub und Dornbüschen. Hier leben Tiere, die es nirgends sonst in Kenia gibt: das fein ziselierte Grevy-Zebra, auf den Hinterbeinen grasende Gerenuks und Netzgiraffen. Auch Leoparden sind hier besonders gut zu beobachten. Der Fluss Ewaso Ngiro (Samburu für „braunes Wasser“), der die Reservate Samburu und Buffalo Springs teilt, führt die meiste Zeit im Jahr kein Wasser. In der Regenzeit aber füllt sich das Flussbett oft binnen kürzester Zeit; Springfluten reißen Lastwagen und in Ausnahmefällen auch wassernahe Gebäude mit sich. Die trockene Landschaft beginnt binnen Stunden zu blühen: ein magischer Anblick.
- Samburu
Kamelsafari im Samburuland
TouristenattraktionenBesser als auf einer Wanderung mit Kamelen lässt sich der Norden Kenias nicht erleben. Kundige Samburukrieger führen dich durch die unwegsame Dornensavanne und die Wüste und weihen dich in die Geheimnisse des Überlebens in dieser unwirtlichen Gegend ein. Je nach Preisklasse übernachtest du im Schlafsack am Lagerfeuer oder in einem mehr oder weniger luxuriös ausgestatteten Zelt. Für eine Woche Safari muss man mit mindestens 1700 Euro pro Kopf rechnen, je mehr Teilnehmer es gibt, desto günstiger wird es. Gute Ausgangspunkte und Organisatoren sind das Sabuk-Camp im Norden Laikipias und das entlegene Desert Rose in South Horr, ein traumhaftes, harmonisch in den Hang des heiligen Berges Nyiru eingebettetes Camp.
- Samburu District
Besser als auf einer Wanderung mit Kamelen lässt sich der Norden Kenias nicht erleben. Kundige Samburukrieger führen dich durch die unwegsame Dornensavanne und die Wüste und weihen dich in die Geheimnisse des Überlebens in dieser unwirtlichen Gegend ein. Je nach Preisklasse übernachtest du im Schlafsack am Lagerfeuer oder in einem mehr oder weniger luxuriös ausgestatteten Zelt. Für eine Woche Safari muss man mit mindestens 1700 Euro pro Kopf rechnen, je mehr Teilnehmer es gibt, desto günstiger wird es. Gute Ausgangspunkte und Organisatoren sind das Sabuk-Camp im Norden Laikipias und das entlegene Desert Rose in South Horr, ein traumhaftes, harmonisch in den Hang des heiligen Berges Nyiru eingebettetes Camp.
- Samburu District
Hell's Gate National Park
Landschaftliche Highlights © Mustafa Ali Jafri, Shutterstock
Hell’s Gate ist einer der wenigen Nationalparks in Kenia, den man ohne Ranger zu Fuß oder per Rad erkunden kann. Besonders lohnend: der ausgeschilderte Wanderweg durch eine malerische Schlucht zum 25 m hohen Vulkankegel Fischer’s Tower, der nach einem deutschen Entdecker benannt ist.
- Naivasha
- http://www.kws.go.ke/
- +254 800 597 000
© Mustafa Ali Jafri, Shutterstock
Hell’s Gate ist einer der wenigen Nationalparks in Kenia, den man ohne Ranger zu Fuß oder per Rad erkunden kann. Besonders lohnend: der ausgeschilderte Wanderweg durch eine malerische Schlucht zum 25 m hohen Vulkankegel Fischer’s Tower, der nach einem deutschen Entdecker benannt ist.
- Naivasha
- http://www.kws.go.ke/
- +254 800 597 000
Saiwa-Swamp-Nationalpark
Landschaftliche HighlightsNur eine halbe Stunde Fahrt von Kitale entfernt liegt Kenias kleinster Nationalpark. Die einsame Sumpflandschaft lässt sich bequem zu Fuß erwandern. Von den Pfaden und den vier Aussichtstürmen kann man die seltene Sitatunga-Antilope beobachten.
Nur eine halbe Stunde Fahrt von Kitale entfernt liegt Kenias kleinster Nationalpark. Die einsame Sumpflandschaft lässt sich bequem zu Fuß erwandern. Von den Pfaden und den vier Aussichtstürmen kann man die seltene Sitatunga-Antilope beobachten.
Lake Amboseli
Landschaftliche Highlights © kyslynskahal, Shutterstock
Der See, nach dem der Park benannt ist, füllt sich nur in der Regenzeit mit dem vom Himmel fallenden Wasser. Wo im Rest des Jahres nicht mehr als eine dürre Staubpfanne ist, tobt dann binnen Stunden das Leben. Mit Glück lassen sich hier in der Regenzeit auch Flamingos und andere Zugvögel beobachten.
- Amboseli
© kyslynskahal, Shutterstock
Der See, nach dem der Park benannt ist, füllt sich nur in der Regenzeit mit dem vom Himmel fallenden Wasser. Wo im Rest des Jahres nicht mehr als eine dürre Staubpfanne ist, tobt dann binnen Stunden das Leben. Mit Glück lassen sich hier in der Regenzeit auch Flamingos und andere Zugvögel beobachten.
- Amboseli
Mzima Springs
Landschaftliche Highlights © erichon, Shutterstock
An dem von mehreren Quellen gespeisten See mit ungewöhnlich klarem Wasser kannst du Krokodile und Nilpferde beobachten – und zwar sowohl vom Ufer aus (einer der wenigen Orte in Kenias Nationalparks, wo man sich vorsichtig zu Fuß bewegen darf) als auch unter Wasser. Eine dicke Glasfront, die in einen Aussichtspunkt unterhalb der Seeoberfläche eingebaut ist, macht es möglich, den an Land so schwerfälligen Hippos bei ihrem tänzelnden Unterwasserballett zuzusehen.
- Tsavo
© erichon, Shutterstock
An dem von mehreren Quellen gespeisten See mit ungewöhnlich klarem Wasser kannst du Krokodile und Nilpferde beobachten – und zwar sowohl vom Ufer aus (einer der wenigen Orte in Kenias Nationalparks, wo man sich vorsichtig zu Fuß bewegen darf) als auch unter Wasser. Eine dicke Glasfront, die in einen Aussichtspunkt unterhalb der Seeoberfläche eingebaut ist, macht es möglich, den an Land so schwerfälligen Hippos bei ihrem tänzelnden Unterwasserballett zuzusehen.
- Tsavo
Ngong Hills
Landschaftliche Highlights © Vladimir Gall, Shutterstock
Von den Hügeln, die aus der Ferne aussehen wie Fingerknöchel (das bedeutet Ngong in der Sprache der Massai), genießt man einen atemberaubenden Ausblick ins Rift Valley, den ostafrikanischen Grabenbruch. Bei klarer Sicht kann man von hier sogar den Gipfel des gut 300 km entfernten Kilimandscharo sehen. Die Anfahrt (20 km von Nairobis Zentrum) ist unproblematisch. Für die Wanderung selbst ist es aber nötig, einen bewaffneten Polizisten mitzunehmen: Es hat hier schon häufiger Überfälle gegeben.
- Nairobi
© Vladimir Gall, Shutterstock
Von den Hügeln, die aus der Ferne aussehen wie Fingerknöchel (das bedeutet Ngong in der Sprache der Massai), genießt man einen atemberaubenden Ausblick ins Rift Valley, den ostafrikanischen Grabenbruch. Bei klarer Sicht kann man von hier sogar den Gipfel des gut 300 km entfernten Kilimandscharo sehen. Die Anfahrt (20 km von Nairobis Zentrum) ist unproblematisch. Für die Wanderung selbst ist es aber nötig, einen bewaffneten Polizisten mitzunehmen: Es hat hier schon häufiger Überfälle gegeben.
- Nairobi
Mount Elgon National Park
Landschaftliche Highlights © Belikova Oksana, Shutterstock
Die verwunschene Wildnis wird nur von wenigen Urlaubern besucht. 40 km von Kitale entfernt ist das Chorlim Gate; von hier startet man mit einem Ranger in den Park. Ein Marsch auf Elefantenpfaden durch Bambusdickicht und Gehölz führt u.a. zur Kitum Cave, einer Höhle, in der sich nachts die Elefanten sammeln, um das hier natürlich vorkommende Salz aufzulecken.
© Belikova Oksana, Shutterstock
Die verwunschene Wildnis wird nur von wenigen Urlaubern besucht. 40 km von Kitale entfernt ist das Chorlim Gate; von hier startet man mit einem Ranger in den Park. Ein Marsch auf Elefantenpfaden durch Bambusdickicht und Gehölz führt u.a. zur Kitum Cave, einer Höhle, in der sich nachts die Elefanten sammeln, um das hier natürlich vorkommende Salz aufzulecken.
Olorgesailie
TouristenattraktionenAuf halber Strecke zwischen Nairobi und dem Magadisee befindet sich die prähistorische Fundstelle von Olorgesailie, wo Mary und Louis Leakey in den 1940er-Jahren Überreste und Werkzeuge des Homo erectus fanden. Vor 200 000 Jahren befand sich hier ein See, an dessen Ufer zahlreiche Tiere und Vorfahren des Menschen lebten. Von Stegen aus kannst du die Grabungen beobachten. Im angeschlossenen Museum werden die Zusammenhänge erklärt. Neben der Ausgrabungsstätte stehen Bandas (Hütten), die günstig vermietet werden.
- Olorgesailie
Auf halber Strecke zwischen Nairobi und dem Magadisee befindet sich die prähistorische Fundstelle von Olorgesailie, wo Mary und Louis Leakey in den 1940er-Jahren Überreste und Werkzeuge des Homo erectus fanden. Vor 200 000 Jahren befand sich hier ein See, an dessen Ufer zahlreiche Tiere und Vorfahren des Menschen lebten. Von Stegen aus kannst du die Grabungen beobachten. Im angeschlossenen Museum werden die Zusammenhänge erklärt. Neben der Ausgrabungsstätte stehen Bandas (Hütten), die günstig vermietet werden.
- Olorgesailie
Crescent Island
Landschaftliche Highlights © Jixin YU, Shutterstock
Auf der kleinen, sichelförmigen Insel leben Gazellen und Wasserböcke, zwischen denen man spazierengehen kann. Zu erreichen ist die Insel mit dem Boot von verschiedenen Anbietern aus oder mit dem Auto.
- Naivasha
- http://crescentisland.co/
- +254 50 2021030
© Jixin YU, Shutterstock
Auf der kleinen, sichelförmigen Insel leben Gazellen und Wasserböcke, zwischen denen man spazierengehen kann. Zu erreichen ist die Insel mit dem Boot von verschiedenen Anbietern aus oder mit dem Auto.
- Naivasha
- http://crescentisland.co/
- +254 50 2021030
Mount Longonot
Landschaftliche Highlights © Chappy1985, Shutterstock
Schon mal einen ruhenden Vulkan bestiegen? Statt brodelnder Lava erwartet dich dort auf 2776 m Höhe eine wunderschöne, grüne Kraterlandschaft. Nur 60 km entfernt von Nairobi in Richtung Naivasha beginnt man mit dem Erwandern möglichst früh morgens. Der Auf- und Abstieg dauert etwa zwei Stunden, für eine Kraterumrundung plane weitere zwei Stunden ein. Das Ganze kann auf eigene Faust ohne Ranger bestritten werden.
- Longonot
- http://www.kws.go.ke/
- +254 800 597 000
© Chappy1985, Shutterstock
Schon mal einen ruhenden Vulkan bestiegen? Statt brodelnder Lava erwartet dich dort auf 2776 m Höhe eine wunderschöne, grüne Kraterlandschaft. Nur 60 km entfernt von Nairobi in Richtung Naivasha beginnt man mit dem Erwandern möglichst früh morgens. Der Auf- und Abstieg dauert etwa zwei Stunden, für eine Kraterumrundung plane weitere zwei Stunden ein. Das Ganze kann auf eigene Faust ohne Ranger bestritten werden.
- Longonot
- http://www.kws.go.ke/
- +254 800 597 000
Elmenteitasee
Landschaftliche Highlights © Lu Yang, Shutterstock
Der früher touristisch kaum erschlossene See mausert sich: Hier sind die Ufer noch frei zugänglich, und die Natur ist noch fast unberührt. Der Sodasee ist die Heimat vieler Vogelarten, auch Flamingos brüten hier. 2011 eröffnete im Reservat Soysambu das Lake Elmentaita Serena Camp mit Seeblick, Pool und Spa. Hier oder über die Lake Nakuru Lodge kann man ein einmaliges Erlebnis buchen: eine Ballonfahrt in den Sonnenaufgang hinein. Am Horizont ragen die Aberdares auf, unter Ihnen der glitzernde See und die rosafarbenen Flamingos . . .
- Elmenteita
© Lu Yang, Shutterstock
Der früher touristisch kaum erschlossene See mausert sich: Hier sind die Ufer noch frei zugänglich, und die Natur ist noch fast unberührt. Der Sodasee ist die Heimat vieler Vogelarten, auch Flamingos brüten hier. 2011 eröffnete im Reservat Soysambu das Lake Elmentaita Serena Camp mit Seeblick, Pool und Spa. Hier oder über die Lake Nakuru Lodge kann man ein einmaliges Erlebnis buchen: eine Ballonfahrt in den Sonnenaufgang hinein. Am Horizont ragen die Aberdares auf, unter Ihnen der glitzernde See und die rosafarbenen Flamingos . . .
- Elmenteita
Ol Pejeta Conservancy
Landschaftliche Highlights © Maggy Meyer, Shutterstock
Löwen und Elefanten sind die Stars im Schutzgebiet der Ol Pejeta Ranch, einer der ältesten und traditionsreichsten in Laikipia – und ein zahmes Nashorn, das sich sogar streicheln lässt. Auch sonst hat man sich im Reservat auf den Schutz von Spitzmaulnashörnern spezialisiert, von denen es zahlreiche zu sehen gibt. Einmalig in Kenia ist das abgezäunte Schutzgebiet für Schimpansen, die von der Jane-Goodall-Stiftung vor dem Bürgerkrieg in Burundi gerettet wurden. Die Menschenaffen leben auf einer Insel, zu der man mit einem Boot übersetzt. Dort kann man ihnen – getrennt durch einen Zaun – beim Spielen zusehen. Ein schönes, auch für kleinere Kinder geeignetes Camp ist Sweetwaters.
- Thingithu Site Phase 3, Nanyuki
- http://www.olpejetaconservancy.org/
© Maggy Meyer, Shutterstock
Löwen und Elefanten sind die Stars im Schutzgebiet der Ol Pejeta Ranch, einer der ältesten und traditionsreichsten in Laikipia – und ein zahmes Nashorn, das sich sogar streicheln lässt. Auch sonst hat man sich im Reservat auf den Schutz von Spitzmaulnashörnern spezialisiert, von denen es zahlreiche zu sehen gibt. Einmalig in Kenia ist das abgezäunte Schutzgebiet für Schimpansen, die von der Jane-Goodall-Stiftung vor dem Bürgerkrieg in Burundi gerettet wurden. Die Menschenaffen leben auf einer Insel, zu der man mit einem Boot übersetzt. Dort kann man ihnen – getrennt durch einen Zaun – beim Spielen zusehen. Ein schönes, auch für kleinere Kinder geeignetes Camp ist Sweetwaters.
- Thingithu Site Phase 3, Nanyuki
- http://www.olpejetaconservancy.org/
Bogoriasee
Landschaftliche Highlights © Alex Yashish, Shutterstock
Vom nahen Baringosee unterscheidet sich der Bogoriasee so wie der Himmel von der Hölle: Schroffe Felswände umgeben den See, aus dem heiße Fontänen hoch in die Luft spritzen. Selbst durch die Schuhsohlen spürt man die gewaltige Hitze der unter dem Boden brodelnden Naturgewalt. Der eigentliche See wird von Flamingos bevölkert, am Ufer brechen Geysire aus. Wer dorthin wandert, sollte besondere Umsicht walten lassen: Der Boden ist rutschig und schlammig, das brühend heiße Wasser kann binnen Sekunden schwere Verbrennungen hervorrufen. Besonders bizarr ist das Ostufer des Sees, wo sich die über 600 m hohen Sirado-Klippen erheben. Übernachten kann man im Lake Bogoria Spa Resort, Kenias einzigem Spa, dessen Pool aus natürlichen heißen Quellen gespeist wird. Das Hotel steht gleich vor dem Eingang zum Park am Loboi Gate.
© Alex Yashish, Shutterstock
Vom nahen Baringosee unterscheidet sich der Bogoriasee so wie der Himmel von der Hölle: Schroffe Felswände umgeben den See, aus dem heiße Fontänen hoch in die Luft spritzen. Selbst durch die Schuhsohlen spürt man die gewaltige Hitze der unter dem Boden brodelnden Naturgewalt. Der eigentliche See wird von Flamingos bevölkert, am Ufer brechen Geysire aus. Wer dorthin wandert, sollte besondere Umsicht walten lassen: Der Boden ist rutschig und schlammig, das brühend heiße Wasser kann binnen Sekunden schwere Verbrennungen hervorrufen. Besonders bizarr ist das Ostufer des Sees, wo sich die über 600 m hohen Sirado-Klippen erheben. Übernachten kann man im Lake Bogoria Spa Resort, Kenias einzigem Spa, dessen Pool aus natürlichen heißen Quellen gespeist wird. Das Hotel steht gleich vor dem Eingang zum Park am Loboi Gate.
Mathews Range Forest
Landschaftliche HighlightsDie 150 km lange Bergkette erhebt sich wie ein grüner Garten Eden aus der Wüste nördlich des Samburu-Reservats. In den dichten Wäldern entlang eines Flusses leben u.a. Elefanten, Leoparden und eine unglaubliche Menge an Schmetterlingsarten. Das luxuriöse Kitich Camp bietet feinste abgelegene Waldromantik und ist Ausgangspunkt für Waldwanderungen, Tierbeobachtungen, Schwimmausflüge zu einem der glasklaren Bergseen oder für Besuche in einem der nahen Samburudörfer.
- Matthews Range
- http://kitichcamp.com/
Die 150 km lange Bergkette erhebt sich wie ein grüner Garten Eden aus der Wüste nördlich des Samburu-Reservats. In den dichten Wäldern entlang eines Flusses leben u.a. Elefanten, Leoparden und eine unglaubliche Menge an Schmetterlingsarten. Das luxuriöse Kitich Camp bietet feinste abgelegene Waldromantik und ist Ausgangspunkt für Waldwanderungen, Tierbeobachtungen, Schwimmausflüge zu einem der glasklaren Bergseen oder für Besuche in einem der nahen Samburudörfer.
- Matthews Range
- http://kitichcamp.com/
Magadisee
Landschaftliche Highlights © Birute Vijeikiene, Shutterstock
Eine Szenerie wie auf einem fremden Planeten: Nur anderthalb Autostunden von Nairobi entfernt liegt der zweitgrößte Sodasee der Welt. Statt Wasser bedeckt eine im heißen Sonnenlicht weiß-rosa flirrende, dicke Kruste die flache Seepfanne. So heiß wie hier ist es fast nirgends sonst in Kenia: 40 Grad sind keine Seltenheit. Das meiste Seewasser verdampft deshalb, übrig bleibt Soda, das hier im großen Stil abgebaut wird. Die Arbeit ist hart, aber lukrativ: Wer eine Stelle bei Magadi Soda antritt, verdient gut und wohnt in einem der modernen Reihenhäuser, an denen man auf dem Weg zum See vorbeifährt. Ein Damm führt sicher über die unwirkliche Oberfläche. Von hier aus lassen sich Pelikane und Flamingos auf den spärlichen Wasserflächen beobachten.
- Kajiado County
© Birute Vijeikiene, Shutterstock
Eine Szenerie wie auf einem fremden Planeten: Nur anderthalb Autostunden von Nairobi entfernt liegt der zweitgrößte Sodasee der Welt. Statt Wasser bedeckt eine im heißen Sonnenlicht weiß-rosa flirrende, dicke Kruste die flache Seepfanne. So heiß wie hier ist es fast nirgends sonst in Kenia: 40 Grad sind keine Seltenheit. Das meiste Seewasser verdampft deshalb, übrig bleibt Soda, das hier im großen Stil abgebaut wird. Die Arbeit ist hart, aber lukrativ: Wer eine Stelle bei Magadi Soda antritt, verdient gut und wohnt in einem der modernen Reihenhäuser, an denen man auf dem Weg zum See vorbeifährt. Ein Damm führt sicher über die unwirkliche Oberfläche. Von hier aus lassen sich Pelikane und Flamingos auf den spärlichen Wasserflächen beobachten.
- Kajiado County
Naivashasee
Landschaftliche Highlights © Anna Om, Shutterstock
Nur eine Stunde auf der gut ausgebauten Schnellstraße von Nairobi entfernt liegt der Naivashasee, einer der nur zwei Süßwasserseen im Grabenbruch – von der Hauptstadt aus ein idealer Tagesausflug. Das einst idyllische Ufer ist inzwischen von Blumenfarmen gesäumt, die dem See Wasser entziehen. Aus dem früher schläfrigen Bauerndorf Naivasha ist zudem eine von Arbeitern und Arbeitssuchenden bevölkerte Ortschaft geworden, die man nachts meiden sollte. Urlauber zieht es vor allem in eine der Lodges, die reiche Kenianer am Ufer errichtet haben, häufig mit eigenen Gärten, durch die Wildtiere auf der Suche nach Wasser laufen – da fühlt man sich fast wie im Nationalpark.
- Nakuru County
© Anna Om, Shutterstock
Nur eine Stunde auf der gut ausgebauten Schnellstraße von Nairobi entfernt liegt der Naivashasee, einer der nur zwei Süßwasserseen im Grabenbruch – von der Hauptstadt aus ein idealer Tagesausflug. Das einst idyllische Ufer ist inzwischen von Blumenfarmen gesäumt, die dem See Wasser entziehen. Aus dem früher schläfrigen Bauerndorf Naivasha ist zudem eine von Arbeitern und Arbeitssuchenden bevölkerte Ortschaft geworden, die man nachts meiden sollte. Urlauber zieht es vor allem in eine der Lodges, die reiche Kenianer am Ufer errichtet haben, häufig mit eigenen Gärten, durch die Wildtiere auf der Suche nach Wasser laufen – da fühlt man sich fast wie im Nationalpark.
- Nakuru County
Kericho
Geographical © Anil Varma, Shutterstock
Kaum eine Region in Kenia ist klimatisch so stabil wie Kericho. Das ganze Jahr über hat es tagsüber solide 20–25 Grad. Zusammen mit der Höhenlage auf knapp 2000 m, den reichlichen und vorhersagbaren Regenfällen und den fruchtbaren Böden macht dieses Klima Kericho zur perfekten Teeanbauregion. Wenn morgens der Nebel über den Plantagen steht, kann man sich kaum sattsehen an der saftig-grünen Landschaft. Besichtigen kannst du die Plantagen und Teefabrik, in der die Blätter verarbeitet werden, z. B. mit IntegriTour. Aus der Region um Kericho herum stammt übrigens die Volksgruppe der Kalenjin. Diese haben Kenias berühmte Läufer hervorgebracht, die mittlerweile sämtliche Marathon-Weltrekorde halten! Bei diesen traumhaften Trainingsbedingungen kein Wunder . . .
- Kericho
© Anil Varma, Shutterstock
Kaum eine Region in Kenia ist klimatisch so stabil wie Kericho. Das ganze Jahr über hat es tagsüber solide 20–25 Grad. Zusammen mit der Höhenlage auf knapp 2000 m, den reichlichen und vorhersagbaren Regenfällen und den fruchtbaren Böden macht dieses Klima Kericho zur perfekten Teeanbauregion. Wenn morgens der Nebel über den Plantagen steht, kann man sich kaum sattsehen an der saftig-grünen Landschaft. Besichtigen kannst du die Plantagen und Teefabrik, in der die Blätter verarbeitet werden, z. B. mit IntegriTour. Aus der Region um Kericho herum stammt übrigens die Volksgruppe der Kalenjin. Diese haben Kenias berühmte Läufer hervorgebracht, die mittlerweile sämtliche Marathon-Weltrekorde halten! Bei diesen traumhaften Trainingsbedingungen kein Wunder . . .
- Kericho
Kitale
GeographicalAm Fuß des mächtigen Mount Elgon, eines erloschenen Vulkans, liegt die kleine, von weißen Siedlern errichtete Siedlung. Fly540 fliegt Kitale von Nairobi aus mehrmals wöchentlich an. Die kleine Stadt ist das Tor zu zwei nahen, wenig besuchten Nationalparks.
- Kitale
Am Fuß des mächtigen Mount Elgon, eines erloschenen Vulkans, liegt die kleine, von weißen Siedlern errichtete Siedlung. Fly540 fliegt Kitale von Nairobi aus mehrmals wöchentlich an. Die kleine Stadt ist das Tor zu zwei nahen, wenig besuchten Nationalparks.
- Kitale
Laikipia County
Geographical © Jordon Sharp, Shutterstock
Die weite Hochebene rund um den Mount Kenya ist bis heute vom Erbe der Kolonialzeit geprägt, als weiße Farmer das Land unter sich aufteilten. Das trockene Land brachte allerdings so wenig Ertrag, dass die meisten Bauern sich auf extensive Rinderhaltung spezialisierten: Das Vieh grast auf Farmen, von denen einige größer sind als Luxemburg. Die meisten Besitzer verdienen ihr Geld heute im Tourismus. Zahlreiche Farmen sind private Wildtierreservate, in denen Gäste auch Nachtfahrten oder Fußsafaris unternehmen können. Die privaten Schutzgebiete Laikipias sind besonders gut geschützt: Auch deshalb lebt hier gut die Hälfte aller Spitzmaulnashörner Kenias. Manche der Laikipia-Lodges sind derart exklusiv, dass sie nicht einmal Straßenanschluss haben – Stars wie Madonna oder einst auch Michael Jackson fliegen von Nairobi mit dem Privatjet oder dem Hubschrauber bis vor die Tür ihrer Lodge.
- Laikipia County
© Jordon Sharp, Shutterstock
Die weite Hochebene rund um den Mount Kenya ist bis heute vom Erbe der Kolonialzeit geprägt, als weiße Farmer das Land unter sich aufteilten. Das trockene Land brachte allerdings so wenig Ertrag, dass die meisten Bauern sich auf extensive Rinderhaltung spezialisierten: Das Vieh grast auf Farmen, von denen einige größer sind als Luxemburg. Die meisten Besitzer verdienen ihr Geld heute im Tourismus. Zahlreiche Farmen sind private Wildtierreservate, in denen Gäste auch Nachtfahrten oder Fußsafaris unternehmen können. Die privaten Schutzgebiete Laikipias sind besonders gut geschützt: Auch deshalb lebt hier gut die Hälfte aller Spitzmaulnashörner Kenias. Manche der Laikipia-Lodges sind derart exklusiv, dass sie nicht einmal Straßenanschluss haben – Stars wie Madonna oder einst auch Michael Jackson fliegen von Nairobi mit dem Privatjet oder dem Hubschrauber bis vor die Tür ihrer Lodge.
- Laikipia County
Baringosee
Landschaftliche Highlights © Victor Lapaev, Shutterstock
Im nördlichen Rift Valley gelegen, gibt der Baringosee Wissenschaftlern bis heute Rätsel auf. Wie der Naivashasee, so ist auch der Baringo ein Süßwassersee – doch woher das Wasser kommt und wohin es abfließt, ist bis heute unklar. Den Vögeln, die den See in Scharen bevölkern, ist das egal: Mehr als 450 Arten haben Vogelkundler am See gezählt, unter ihnen Fischadler, Kronenkraniche und mehrere Eisvogelarten. Der See ist außerdem die Heimat von Flusspferden und Krokodilen. In den vergangenen Jahren hat sich das Wasser immer weiter zurückgezogen: Umweltschützer machen die hohe Wasserentnahme für die Landwirtschaft und die Erosion umliegender Felder dafür verantwortlich. Anfahrt am besten von Nakuru über die vergleichsweise gute Straße nach Norden.
- Kenia
© Victor Lapaev, Shutterstock
Im nördlichen Rift Valley gelegen, gibt der Baringosee Wissenschaftlern bis heute Rätsel auf. Wie der Naivashasee, so ist auch der Baringo ein Süßwassersee – doch woher das Wasser kommt und wohin es abfließt, ist bis heute unklar. Den Vögeln, die den See in Scharen bevölkern, ist das egal: Mehr als 450 Arten haben Vogelkundler am See gezählt, unter ihnen Fischadler, Kronenkraniche und mehrere Eisvogelarten. Der See ist außerdem die Heimat von Flusspferden und Krokodilen. In den vergangenen Jahren hat sich das Wasser immer weiter zurückgezogen: Umweltschützer machen die hohe Wasserentnahme für die Landwirtschaft und die Erosion umliegender Felder dafür verantwortlich. Anfahrt am besten von Nakuru über die vergleichsweise gute Straße nach Norden.
- Kenia
Turkana-See
Landschaftliche Highlights © STORYTELLER MOIZ HUSEIN, Shutterstock
Weit im Norden liegt der Turkana-See. Die Region ist eine faszinierendsten des Landes. Kontrast zwischen dem riesigen jadegrünen Salzsee und der außerirdisch anmutenden Wüstenlandschaft hinterlässt jeden Besucher atemlos. Auch sonst gibt es viel zu entdecken. Rings um den See befinden sich spannende paläontologische Ausgrabungstätten. Außerdem sind einige der kleinsten Stämme Kenias hier beheimatet, deren Kultur, Gastfreundschaft und Kunsthandwerk bei dir sicher einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen werden. Respekt ist hier wichtig: Frag auf jeden Fall, bevor du Fotos von den Einheimischen machst!
- Kenia
© STORYTELLER MOIZ HUSEIN, Shutterstock
Weit im Norden liegt der Turkana-See. Die Region ist eine faszinierendsten des Landes. Kontrast zwischen dem riesigen jadegrünen Salzsee und der außerirdisch anmutenden Wüstenlandschaft hinterlässt jeden Besucher atemlos. Auch sonst gibt es viel zu entdecken. Rings um den See befinden sich spannende paläontologische Ausgrabungstätten. Außerdem sind einige der kleinsten Stämme Kenias hier beheimatet, deren Kultur, Gastfreundschaft und Kunsthandwerk bei dir sicher einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen werden. Respekt ist hier wichtig: Frag auf jeden Fall, bevor du Fotos von den Einheimischen machst!
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