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Praslin und die Nachbarinseln Top Sehenswürdigkeiten



















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Touristenattraktionen
Vallée de Mai
Botanische Gärten & Parks © Tatiana Popova, Shutterstock
Ein Nature Trail genanntes Netz von Wanderwegen durchzieht das Tal. Die ausgeschilderten Pfade dürfen nicht verlassen werden. Kurz hinter dem Eingang sieht man eine Gruppe von Coco-de-Mer-Palmen, mit einem geschätzten Alter von 800–1000 Jahren, mit ziemlicher Sicherheit die ältesten Exemplare dieser botanischen Rarität. Es sollen hier ca. 6000 dieser Palmen stehen. Natürlich gibt es nicht nur die Coco de Mer, Botaniker haben 43 Pflanzenarten – darunter alle Palmenarten der Seychellen inklusive sechs endemischer – gezählt. Mit etwas Glück siehst du den seltenen Schwarzen Papagei (Black Parrot) oder die kleinen Echsen, die das Vallée de Mai bevölkern. Für eine Wanderung durchs Vallée de Mai solltest du dich 2–3 Stunden Zeit nehmen, die Pfade sind so angelegt und ausgeschildert, dass man jederzeit umdrehen und zum Ausgangspunkt zurückkehren kann. Unterwegs zweigt ein Weg vom Hauptpfad ab, der zu einem überdachten Aussichtspunkt führt, von dem aus man das Tal überblickt.
- Praslin
- http://www.sif.sc/
- +248 4 236 220
© Tatiana Popova, Shutterstock
Ein Nature Trail genanntes Netz von Wanderwegen durchzieht das Tal. Die ausgeschilderten Pfade dürfen nicht verlassen werden. Kurz hinter dem Eingang sieht man eine Gruppe von Coco-de-Mer-Palmen, mit einem geschätzten Alter von 800–1000 Jahren, mit ziemlicher Sicherheit die ältesten Exemplare dieser botanischen Rarität. Es sollen hier ca. 6000 dieser Palmen stehen. Natürlich gibt es nicht nur die Coco de Mer, Botaniker haben 43 Pflanzenarten – darunter alle Palmenarten der Seychellen inklusive sechs endemischer – gezählt. Mit etwas Glück siehst du den seltenen Schwarzen Papagei (Black Parrot) oder die kleinen Echsen, die das Vallée de Mai bevölkern. Für eine Wanderung durchs Vallée de Mai solltest du dich 2–3 Stunden Zeit nehmen, die Pfade sind so angelegt und ausgeschildert, dass man jederzeit umdrehen und zum Ausgangspunkt zurückkehren kann. Unterwegs zweigt ein Weg vom Hauptpfad ab, der zu einem überdachten Aussichtspunkt führt, von dem aus man das Tal überblickt.
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L’Union Estate
Museen © PlusONE, Shutterstock
Insider-Tipp Platz ist in der kleinsten Hütte
Unsere kleine Farm! Obwohl, so klein ist sie gar nicht, eher ist L’Union Estate ein großer, weitläufiger Park, der sich im Südwesten von La Digue zwischen Felsen und Meer erstreckt und der traditionelle Landwirtschaft wie Vanilleanbau und Kokosölproduktion mit Natur und Kultur geschickt verbindet. Gleich hinterm Eingang lohnt es zu verweilen – ein kleiner Friedhof mit verwitterten Steingräbern regt zu schaurig-schönen Fantasien an. Nein, hier wurden keine Piraten beerdigt, auch wenn es gut ins Inselklischee passen würde. Hier fanden die Angehörigen der einst steinreichen Familiendynastie Millon ihre letzte Ruhestätte. Spätestens beim Anblick der vielen Kindergräber wird man nachdenklich: Auch im Paradies wird also gestorben ... Nur einen Steinwurf dahinter geht es dagegen tierisch schön weiter: ein großes Gehege mit zwei Dutzend Riesenschildkröten und ein Ochse, der ab und zu seine Kreise in der nostalgischen Kokosnussmühle zieht. Wie ein Zeuge aus der Kolonialzeit wacht das alte, einfühlsam renovierte Pflanzerhaus, in dem früher der britische Premierminister seine Ferien verbrachte, über diese Idylle. Es lohnt sich, durch das Kellergeschoss zu stöbern – dort ist heute nämlich ein schnuckeliger Shop mit sehenswerter Gemäldegalerie einheimischer Künstler untergebracht. Genauso lohnend ist die winzige Souvenirbude, die etwas versteckt dahinter liegt. Hier verkauft ein alter, bärtiger Kauz kleine selbst gebastelte Kunstwerke aus Holz, Honig aus eigenen Bienenstöcken und Vanille aus der Plantage um die Ecke. Und wer sich jetzt wünscht, hier mal zu wohnen – auch das geht. Nämlich in einem der vier stilvollen Häuschen der L’Union Beach Villas unter Palmen, eine Handtuchbreite vom Meer entfernt.
- La Digue
- http://lunionestate.com/
- +248 4 234 240
© PlusONE, Shutterstock
Insider-Tipp Platz ist in der kleinsten Hütte
Unsere kleine Farm! Obwohl, so klein ist sie gar nicht, eher ist L’Union Estate ein großer, weitläufiger Park, der sich im Südwesten von La Digue zwischen Felsen und Meer erstreckt und der traditionelle Landwirtschaft wie Vanilleanbau und Kokosölproduktion mit Natur und Kultur geschickt verbindet. Gleich hinterm Eingang lohnt es zu verweilen – ein kleiner Friedhof mit verwitterten Steingräbern regt zu schaurig-schönen Fantasien an. Nein, hier wurden keine Piraten beerdigt, auch wenn es gut ins Inselklischee passen würde. Hier fanden die Angehörigen der einst steinreichen Familiendynastie Millon ihre letzte Ruhestätte. Spätestens beim Anblick der vielen Kindergräber wird man nachdenklich: Auch im Paradies wird also gestorben ... Nur einen Steinwurf dahinter geht es dagegen tierisch schön weiter: ein großes Gehege mit zwei Dutzend Riesenschildkröten und ein Ochse, der ab und zu seine Kreise in der nostalgischen Kokosnussmühle zieht. Wie ein Zeuge aus der Kolonialzeit wacht das alte, einfühlsam renovierte Pflanzerhaus, in dem früher der britische Premierminister seine Ferien verbrachte, über diese Idylle. Es lohnt sich, durch das Kellergeschoss zu stöbern – dort ist heute nämlich ein schnuckeliger Shop mit sehenswerter Gemäldegalerie einheimischer Künstler untergebracht. Genauso lohnend ist die winzige Souvenirbude, die etwas versteckt dahinter liegt. Hier verkauft ein alter, bärtiger Kauz kleine selbst gebastelte Kunstwerke aus Holz, Honig aus eigenen Bienenstöcken und Vanille aus der Plantage um die Ecke. Und wer sich jetzt wünscht, hier mal zu wohnen – auch das geht. Nämlich in einem der vier stilvollen Häuschen der L’Union Beach Villas unter Palmen, eine Handtuchbreite vom Meer entfernt.
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Pointe Source d’Argent
Landschaftliche Highlights © sashahaltam, Shutterstock
Die mächtigen Granitfelsen an der Pointe Source d’Argent dürften mit ziemlicher Sicherheit die meist fotografierten Felsen der Erde sein. Es gibt keinen Werbeprospekt für die Seychellen, auf dem sie nicht zu sehen sind. Gleich dahinter liegt der Strand La Source à Jean mit sauberem Sand und kristallklarem Wasser.
- La Digue
© sashahaltam, Shutterstock
Die mächtigen Granitfelsen an der Pointe Source d’Argent dürften mit ziemlicher Sicherheit die meist fotografierten Felsen der Erde sein. Es gibt keinen Werbeprospekt für die Seychellen, auf dem sie nicht zu sehen sind. Gleich dahinter liegt der Strand La Source à Jean mit sauberem Sand und kristallklarem Wasser.
- La Digue
Curieuse
Landschaftliche Highlights © Alex Saluk, Shutterstock
Insider-Tipp Unter Urviechern
Neugierig? Nichts anderes bedeutet der Name des 3 km² großen Inselchens! Wo einst ein Quarantänelazarett für Leprakranke stand, tummeln sich jetzt über 200 Riesenschildkröten! Für Tierliebhaber wird hier ein Traum wahr: Ein Tag unter Schildkröten, egal ob auf dem Land oder im Meer! Von Praslin aus gibt es Halb- oder Ganztags-Bootstouren, die u.a. der deutschsprachige Insulaner David Pool-Güntensberger organisiert.
- Curieuse
© Alex Saluk, Shutterstock
Insider-Tipp Unter Urviechern
Neugierig? Nichts anderes bedeutet der Name des 3 km² großen Inselchens! Wo einst ein Quarantänelazarett für Leprakranke stand, tummeln sich jetzt über 200 Riesenschildkröten! Für Tierliebhaber wird hier ein Traum wahr: Ein Tag unter Schildkröten, egal ob auf dem Land oder im Meer! Von Praslin aus gibt es Halb- oder Ganztags-Bootstouren, die u.a. der deutschsprachige Insulaner David Pool-Güntensberger organisiert.
- Curieuse
Fond Ferdinand
Botanische Gärten & Parks © RudiErnst, Shutterstock
Insider-Tipp Immer den Überblick behalten
Sozusagen der kleine Bruder des Vallée de Mai. Weniger touristisch und billiger obendrein. Aus einer alten Plantage ist ein wahres Naturidyll entstanden, das für die Liebhaber der Coco de Mer zugänglich ist. Ungefähr 6000 Exemplare der Palme haben hier auf einer Fläche von ca. 120 ha ihr Zuhause. Mittendrin schlängeln sich zahlreiche steile Treppen über ausgewaschene rote Erde in heiße Höhen. Das Ziel: ein Aussichtspunkt mit atemberaubendem Blick auf die üppige Tropenvegetation und die malerische Küste von Praslin. Unbedingt Sonnenschutz und Getränke mitnehmen! Weitere verborgene Geheimnisse der Tier- und Pflanzenwelt erwanderst du dir am besten mit einem einheimischen Guide, dessen Dienste im Eintrittspreis enthalten sind.
- Grand Anse
- +248 4 233 716
© RudiErnst, Shutterstock
Insider-Tipp Immer den Überblick behalten
Sozusagen der kleine Bruder des Vallée de Mai. Weniger touristisch und billiger obendrein. Aus einer alten Plantage ist ein wahres Naturidyll entstanden, das für die Liebhaber der Coco de Mer zugänglich ist. Ungefähr 6000 Exemplare der Palme haben hier auf einer Fläche von ca. 120 ha ihr Zuhause. Mittendrin schlängeln sich zahlreiche steile Treppen über ausgewaschene rote Erde in heiße Höhen. Das Ziel: ein Aussichtspunkt mit atemberaubendem Blick auf die üppige Tropenvegetation und die malerische Küste von Praslin. Unbedingt Sonnenschutz und Getränke mitnehmen! Weitere verborgene Geheimnisse der Tier- und Pflanzenwelt erwanderst du dir am besten mit einem einheimischen Guide, dessen Dienste im Eintrittspreis enthalten sind.
- Grand Anse
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Aride
Landschaftliche Highlights © Thomas Amler, Shutterstock
Was man mit Geld alles kaufen kann: 1973 erwarb der schottische Adelige und Schokoladenfabrikant Christopher Cadbury (1909–86) die nur 68 ha große Granitinsel Aride, auf der eine Million Seevögel heimisch sind.
- Aride Island
© Thomas Amler, Shutterstock
Was man mit Geld alles kaufen kann: 1973 erwarb der schottische Adelige und Schokoladenfabrikant Christopher Cadbury (1909–86) die nur 68 ha große Granitinsel Aride, auf der eine Million Seevögel heimisch sind.
- Aride Island
Cousin
Landschaftliche Highlights © Styve Reineck, Shutterstock
Die nur 29 ha große Granitinsel Cousin (nicht zu verwechseln mit der Insel Cousine) bietet einen der letzten Rückzugsorte für vom Aussterben bedrohte Vogelarten.
- Cousin Island
© Styve Reineck, Shutterstock
Die nur 29 ha große Granitinsel Cousin (nicht zu verwechseln mit der Insel Cousine) bietet einen der letzten Rückzugsorte für vom Aussterben bedrohte Vogelarten.
- Cousin Island
Cousine
Landschaftliche HighlightsGroßen Wert legt man auch hier auf den Naturschutz. Auf der 25 ha großen Privatinsel, die zu den kleinsten unter den Granitinseln zählt, leben ein Dutzend Exemplare der Seychellenschamadrossel und weitere sehr seltene endemische Vogelarten.
- Victoria
Großen Wert legt man auch hier auf den Naturschutz. Auf der 25 ha großen Privatinsel, die zu den kleinsten unter den Granitinseln zählt, leben ein Dutzend Exemplare der Seychellenschamadrossel und weitere sehr seltene endemische Vogelarten.
- Victoria
La Digue
Landschaftliche Highlights © Jenny Sturm, Shutterstock
Wenn man den kleinen Hafen von Praslin verlässt, tuckert zunächst der kräftige Schiffsdieselmonoton vor sich hin – dann aber bläht der Wind die weißen Segel. Die Überfahrt ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was den Besucher auf La Digue erwartet, und das ist vor allem Ruhe.
- La Digue
© Jenny Sturm, Shutterstock
Wenn man den kleinen Hafen von Praslin verlässt, tuckert zunächst der kräftige Schiffsdieselmonoton vor sich hin – dann aber bläht der Wind die weißen Segel. Die Überfahrt ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was den Besucher auf La Digue erwartet, und das ist vor allem Ruhe.
- La Digue
Félicité
Landschaftliche Highlights © Thomas Amler, Shutterstock
Nordöstlich von La Digue liegen vierkleine Inseln, auf einer – Félicité – lebte im 19.Jh. fünf Jahre langder malaiische Sultan von Perak im Exil.
- Félicité Island
© Thomas Amler, Shutterstock
Nordöstlich von La Digue liegen vierkleine Inseln, auf einer – Félicité – lebte im 19.Jh. fünf Jahre langder malaiische Sultan von Perak im Exil.
- Félicité Island
Grande Soeur
Landschaftliche Highlights © KellySHUTSTOC, Shutterstock
Noch mehr Verwandtschaft, nämlich die „Große Schwester“, liegt nur eine Handbreit hinter Praslin. In der Tat – die ca. 100 ha große Insel hat etwas sehr Weibliches; ihr bizarres, aus dunklem Granit bestehendes Bergmassiv erscheint aus der Ferne wie zwei wohlgeformte Brüste. Wild und schön ist ihre Natur, durch die sich verwunschene Pfade schlängeln. In den glasklaren Gewässern, in die man ohne getrübte Sicht in die Tiefe blicken kann, tanzen gern Schwärme von Rochen. Tagestouren ab Praslin, in der Regel mit Barbeque am Strand, organisiert das Luxushotel Chateaux des Feuilles.
- Grande Soeur Island
© KellySHUTSTOC, Shutterstock
Noch mehr Verwandtschaft, nämlich die „Große Schwester“, liegt nur eine Handbreit hinter Praslin. In der Tat – die ca. 100 ha große Insel hat etwas sehr Weibliches; ihr bizarres, aus dunklem Granit bestehendes Bergmassiv erscheint aus der Ferne wie zwei wohlgeformte Brüste. Wild und schön ist ihre Natur, durch die sich verwunschene Pfade schlängeln. In den glasklaren Gewässern, in die man ohne getrübte Sicht in die Tiefe blicken kann, tanzen gern Schwärme von Rochen. Tagestouren ab Praslin, in der Regel mit Barbeque am Strand, organisiert das Luxushotel Chateaux des Feuilles.
- Grande Soeur Island
Petite Soeur
Landschaftliche Highlights © KellySHUTSTOC, Shutterstock
Fast schon logisch, dass die große Schwester auch noch eine kleine hat – Petite Sœur. Das ca. 35 ha große Inselchen wurde zusammen mit Grande Sœur auf Englisch Sister Islands getauft. Petite Sœur wirkt aber deutlich abweisender und widerspenstiger als ihre große Schwester, was an ihrem felsigen Schutzwall liegt. Daher ist selbst bei Segeltörns die Insel nicht besonders beliebt, da sie kaum geeignete Ankerplätze bietet.
- Petite Soeur Island
© KellySHUTSTOC, Shutterstock
Fast schon logisch, dass die große Schwester auch noch eine kleine hat – Petite Sœur. Das ca. 35 ha große Inselchen wurde zusammen mit Grande Sœur auf Englisch Sister Islands getauft. Petite Sœur wirkt aber deutlich abweisender und widerspenstiger als ihre große Schwester, was an ihrem felsigen Schutzwall liegt. Daher ist selbst bei Segeltörns die Insel nicht besonders beliebt, da sie kaum geeignete Ankerplätze bietet.
- Petite Soeur Island
Marianne
Landschaftliche Highlights © Massimiliano Finzi, Shutterstock
Nordöstlich von La Digue liegen vier kleine Inseln- Marianne
- Marianne Island
© Massimiliano Finzi, Shutterstock
Nordöstlich von La Digue liegen vier kleine Inseln- Marianne
- Marianne Island
Île Cocos
Landschaftliche Highlights © BlueOrange Studio, Shutterstock
Kitsch und Fisch – so scheint der heimliche Werbeslogan für diese Miniinsel zu sein: Wie gemalt präsentiert sich die Premiumkulisse aus Kokospalmen, Granitskulpturen und Bilderbuchbuchten. Dass dann auch noch ein schützendes Riff das Eiland umgibt, ist das Tüpfelchen auf dem i – idyllisch und ideal zum Schnorcheln.
- Île Cocos
© BlueOrange Studio, Shutterstock
Kitsch und Fisch – so scheint der heimliche Werbeslogan für diese Miniinsel zu sein: Wie gemalt präsentiert sich die Premiumkulisse aus Kokospalmen, Granitskulpturen und Bilderbuchbuchten. Dass dann auch noch ein schützendes Riff das Eiland umgibt, ist das Tüpfelchen auf dem i – idyllisch und ideal zum Schnorcheln.
- Île Cocos
Frégate
Landschaftliche Highlights © Paul Cowan, Shutterstock
Einst bevorzugten Piraten die charmante kleine Granitinsel als Unterschlupf. Heute gilt das 1998 eröffnete, exklusive Hotel Frégate Island Private mit 16 Villen als einesder teuersten Hotels der Seychellen.
- Frégate Island
© Paul Cowan, Shutterstock
Einst bevorzugten Piraten die charmante kleine Granitinsel als Unterschlupf. Heute gilt das 1998 eröffnete, exklusive Hotel Frégate Island Private mit 16 Villen als einesder teuersten Hotels der Seychellen.
- Frégate Island
Grand Anse
Landschaftliche Highlights © dirkr, Shutterstock
Die vom Vallée de Mai Richtung Westen verlaufende Straße führt zum südlichen Ende der Grand' Anse, wo das Meer sehr aufgewühlt sein kann. Sie bietet kaum landschaftliche Reize, so dass sich die Weiterfahrt an der Küste Richtung Norden,und zwar bis zu Ste Marie’s Point, eher lohnt. Von den aufeinander getürmten Granitfelsen, die Sie nach kurzem Spaziergang erreichen, haben Sie einen herrlichen Ausblick auf Insel und Meer.
- Praslin
© dirkr, Shutterstock
Die vom Vallée de Mai Richtung Westen verlaufende Straße führt zum südlichen Ende der Grand' Anse, wo das Meer sehr aufgewühlt sein kann. Sie bietet kaum landschaftliche Reize, so dass sich die Weiterfahrt an der Küste Richtung Norden,und zwar bis zu Ste Marie’s Point, eher lohnt. Von den aufeinander getürmten Granitfelsen, die Sie nach kurzem Spaziergang erreichen, haben Sie einen herrlichen Ausblick auf Insel und Meer.
- Praslin
Praslin
Landschaftliche Highlights © Simon Dannhauer, Shutterstock
Wer nicht unter dem immergrünen Dach der mystischen Coco-de-Mer-Palmen gewandelt ist, wer nicht selbst einmal eine dieser sagenumwobenen Riesennüsse in den Händen gehalten hat, der war nicht auf den Seychellen. Deshalb auf nach Praslin! Mit 12 km Länge und maximal 5 km Breite scheint Praslin eigentlich recht klein, ist aber doch immerhin die zweitgrößte Insel des Archipels. Und hier dreht sich alles nur um die Nuss! Warum? Weil sie eine Nuss der Superlative ist und weil sie die schönsten Po-Backen der Welt symbolisiert. Denn genauso sieht sie aus, die Coco-de-Mer, wie ein aufreizender weiblicher Unterleib. Sex sells, das war schon immer so, und so zieht die Heimat der Meganuss – das Vallée de Mai – täglich mehrere Hundert Besucher an. Die Herkunft der Bezeichnung „Maiental“ ist übrigens genauso ungeklärt wie der Ursprung der Nuss selbst. Im 17.Jh. hielt sich hartnäckig der Aberglaube, dass die bis zu 60 cm große Nuss von einem sagenumwobenen Unterwasserbaum stammen müsse. Schließlich waren einige Exemplare am Strand von Mahé von den Wellen angeschwemmt worden. Aus dieser Zeit stammt der Name Coco de Mer („Meeres-Kokosnuss“). Zunächst ging die Entdeckung der Coco de Mer auf das Konto der Araber. Die aber sollen den Fundort geheim gehalten haben; so hielten sich die Mythen um die mächtige Nuss hartnäckig, was die Preise in schwindelnde Höhen steigen ließ. Die französischen Siedler, die sich ab dem 18.Jh. auf den Seychellen niederließen, waren es schließlich, die allen Gerüchten ein Ende bereiteten. Sie entdeckten ganze Wälder von Coco-de-Mer-Palmen auf Praslin, auch einige vereinzelte Exemplare auf der vorgelagerten Insel Courieuse. Leider haben wir es ihnen aber auch zu verdanken, dass diese Palmenart fast völlig ausgerottet wurde. Ein schwunghafter Handel mit den Nüssen, für die die Herrscher in der damaligen Zeit ein Vermögen ausgaben, setzte ein, und so war die natürliche Fortpflanzung gefährdet. Heute stehen die Coco-de-Mer-Palmen unter strengem Naturschutz. Maximal 3000 Nüsse dürfen jährlich geerntet werden, so sieht es das staatliche Reglement für das Vallée de Mai vor, das mit dem Prädikat Unesco-Welterbe geadelt wurde. Der Verkauf der Nüsse wird streng überwacht. Sie müssen einzeln registriert werden, darüber hinaus einen offiziellen Stempel mit Prüfnummer tragen. Auf diese Weise können auch Schmuggler überführt werden. Zehn bis dreißig Jahre dauert es, bis die Coco de Mer das erste Mal – so sie denn weiblich ist – Früchte tragen kann. Ihr Partner, die männliche Pflanze, sorgt mit ihren riesigen penisähnlichen braun-gelben Samenkolben für die Fortpflanzung. Sie fallen nach der Reifezeit zu Boden, platzen auf und sorgen dann für die Befruchtung. Daraus keimt ein kleiner Sprössling, der zunächst über den Boden „kriecht“, um unterirdischen Halt zu finden. Danach hat die junge Coco-de-Mer-Palme Zeit – viel Zeit – ganze sieben Jahre, bis sie keimt. Die Seychellois glauben zu wissen, dass die Pflanzen ein ganzes Jahrhundert überdauern können. Manche behaupten, sie könnten gar 1000 Jahre alt werden. Die Nüsse, die bis zu 25kg schwer werden, lassen sich natürlich nicht so einfach transportieren, schon gar nicht im Reisegepäck! Als Souvenir werden sie geschickt präpariert, indem sie aufgesägt, ausgehöhlt, um ihren Inhalt erleichtert und dann wieder zusammengeklebt werden. Entweder wird sie anschließend lackiert, oder sie bleibt ganz natürlich – die schönste Variante. Kleine Riefen und Runzeln, Fasern und Flaum verleihen ihr einen ganz eigenen Charakter, vor allem da, wo sich die Scham vermuten lässt ...
- Praslin
© Simon Dannhauer, Shutterstock
Wer nicht unter dem immergrünen Dach der mystischen Coco-de-Mer-Palmen gewandelt ist, wer nicht selbst einmal eine dieser sagenumwobenen Riesennüsse in den Händen gehalten hat, der war nicht auf den Seychellen. Deshalb auf nach Praslin! Mit 12 km Länge und maximal 5 km Breite scheint Praslin eigentlich recht klein, ist aber doch immerhin die zweitgrößte Insel des Archipels. Und hier dreht sich alles nur um die Nuss! Warum? Weil sie eine Nuss der Superlative ist und weil sie die schönsten Po-Backen der Welt symbolisiert. Denn genauso sieht sie aus, die Coco-de-Mer, wie ein aufreizender weiblicher Unterleib. Sex sells, das war schon immer so, und so zieht die Heimat der Meganuss – das Vallée de Mai – täglich mehrere Hundert Besucher an. Die Herkunft der Bezeichnung „Maiental“ ist übrigens genauso ungeklärt wie der Ursprung der Nuss selbst. Im 17.Jh. hielt sich hartnäckig der Aberglaube, dass die bis zu 60 cm große Nuss von einem sagenumwobenen Unterwasserbaum stammen müsse. Schließlich waren einige Exemplare am Strand von Mahé von den Wellen angeschwemmt worden. Aus dieser Zeit stammt der Name Coco de Mer („Meeres-Kokosnuss“). Zunächst ging die Entdeckung der Coco de Mer auf das Konto der Araber. Die aber sollen den Fundort geheim gehalten haben; so hielten sich die Mythen um die mächtige Nuss hartnäckig, was die Preise in schwindelnde Höhen steigen ließ. Die französischen Siedler, die sich ab dem 18.Jh. auf den Seychellen niederließen, waren es schließlich, die allen Gerüchten ein Ende bereiteten. Sie entdeckten ganze Wälder von Coco-de-Mer-Palmen auf Praslin, auch einige vereinzelte Exemplare auf der vorgelagerten Insel Courieuse. Leider haben wir es ihnen aber auch zu verdanken, dass diese Palmenart fast völlig ausgerottet wurde. Ein schwunghafter Handel mit den Nüssen, für die die Herrscher in der damaligen Zeit ein Vermögen ausgaben, setzte ein, und so war die natürliche Fortpflanzung gefährdet. Heute stehen die Coco-de-Mer-Palmen unter strengem Naturschutz. Maximal 3000 Nüsse dürfen jährlich geerntet werden, so sieht es das staatliche Reglement für das Vallée de Mai vor, das mit dem Prädikat Unesco-Welterbe geadelt wurde. Der Verkauf der Nüsse wird streng überwacht. Sie müssen einzeln registriert werden, darüber hinaus einen offiziellen Stempel mit Prüfnummer tragen. Auf diese Weise können auch Schmuggler überführt werden. Zehn bis dreißig Jahre dauert es, bis die Coco de Mer das erste Mal – so sie denn weiblich ist – Früchte tragen kann. Ihr Partner, die männliche Pflanze, sorgt mit ihren riesigen penisähnlichen braun-gelben Samenkolben für die Fortpflanzung. Sie fallen nach der Reifezeit zu Boden, platzen auf und sorgen dann für die Befruchtung. Daraus keimt ein kleiner Sprössling, der zunächst über den Boden „kriecht“, um unterirdischen Halt zu finden. Danach hat die junge Coco-de-Mer-Palme Zeit – viel Zeit – ganze sieben Jahre, bis sie keimt. Die Seychellois glauben zu wissen, dass die Pflanzen ein ganzes Jahrhundert überdauern können. Manche behaupten, sie könnten gar 1000 Jahre alt werden. Die Nüsse, die bis zu 25kg schwer werden, lassen sich natürlich nicht so einfach transportieren, schon gar nicht im Reisegepäck! Als Souvenir werden sie geschickt präpariert, indem sie aufgesägt, ausgehöhlt, um ihren Inhalt erleichtert und dann wieder zusammengeklebt werden. Entweder wird sie anschließend lackiert, oder sie bleibt ganz natürlich – die schönste Variante. Kleine Riefen und Runzeln, Fasern und Flaum verleihen ihr einen ganz eigenen Charakter, vor allem da, wo sich die Scham vermuten lässt ...
- Praslin
Pearl Farm de Praslin
TouristenattraktionenGegenüber dem Flughafen von Praslin findet man eine Muschelfarm, in der Perlen produziert werden. Es ist die einzige Perlenzuchtfarm im Indischen Ozean, in der schwarze Perlen (blackpearls) gezüchtet werden. Allzu viel sollte man aber nicht erwarten, manchmal wird ein Film über die Perlenproduktion gezeigt. Im Laden kann man auch Perlenschmuck erstehen, der ist aber in Victorias Schmuckläden sogar günstiger.
- Praslin
Gegenüber dem Flughafen von Praslin findet man eine Muschelfarm, in der Perlen produziert werden. Es ist die einzige Perlenzuchtfarm im Indischen Ozean, in der schwarze Perlen (blackpearls) gezüchtet werden. Allzu viel sollte man aber nicht erwarten, manchmal wird ein Film über die Perlenproduktion gezeigt. Im Laden kann man auch Perlenschmuck erstehen, der ist aber in Victorias Schmuckläden sogar günstiger.
- Praslin
Ste Marie’s Point
Landschaftliche Highlights © Hyserb, Shutterstock
Eine besonders schöne Wanderung führt vom Ort Ste Marie’s Point zur Anse Lazio, einem der schönsten Strände der Seychellen.
- Grand Anse
© Hyserb, Shutterstock
Eine besonders schöne Wanderung führt vom Ort Ste Marie’s Point zur Anse Lazio, einem der schönsten Strände der Seychellen.
- Grand Anse
Ile Round
Landschaftliche Highlights © Jerome Stubbs, Shutterstock
Round Island (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Insel vor Mahé) vor der weiten Bucht an Praslins östlicher Seite bietet ganz hervorragende Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten. Bis nach Baie Ste Anne sind es nur knapp 5 km, von dort aus werden täglich Ausflüge zur Insel veranstaltet.
- Ile Round
© Jerome Stubbs, Shutterstock
Round Island (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Insel vor Mahé) vor der weiten Bucht an Praslins östlicher Seite bietet ganz hervorragende Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten. Bis nach Baie Ste Anne sind es nur knapp 5 km, von dort aus werden täglich Ausflüge zur Insel veranstaltet.
- Ile Round
Veuve Reservat
Landschaftliche Highlights © FIRSOV EVGENY, Shutterstock
Das junge Reservat wurde in die Welt gerufen, um den nur auf La Digue lebenden "Pardiesfliegenschnäpper" vor dem Aussterben zu bewahren. Ein Besucherzentrum erteilt Informationen über Flora und Fauna und bietet unter der Woche Führungen an. Am Wochende müssen Führungen vor ab gebucht werden. Auch die Meeresschildkröte steht hier unter besonderem Schutz.
- La Digue
© FIRSOV EVGENY, Shutterstock
Das junge Reservat wurde in die Welt gerufen, um den nur auf La Digue lebenden "Pardiesfliegenschnäpper" vor dem Aussterben zu bewahren. Ein Besucherzentrum erteilt Informationen über Flora und Fauna und bietet unter der Woche Führungen an. Am Wochende müssen Führungen vor ab gebucht werden. Auch die Meeresschildkröte steht hier unter besonderem Schutz.
- La Digue
Curieuse Marine National Park
Botanische Gärten & ParksDer Meeresnationalpark liegt zwischen dem nördlichen Küstenabschnitt von Praslin und der Insel Curieuse. Er zählt mit seinen unzähligen Korallen und seinem großen Fischreichtum zu den besten Unterwasserrevieren der Seychellen. Es werden Ausflüge, die eine Führung sowie auch oftmals Verpflegung beinhalten, von den Reiseveranstaltern angboten. Auf der Insel Curieuse selbst kann man das Museum, das früher das Arzthaus für die Leprakranken war, besichtigen. Außerdem befindet sich im Osten der Insel eine Zuchtstation für Riesenschildkröten und im Süden einige einsame Sandstrände.
- Curieuse
- info@scmrt-mpa.sc
Der Meeresnationalpark liegt zwischen dem nördlichen Küstenabschnitt von Praslin und der Insel Curieuse. Er zählt mit seinen unzähligen Korallen und seinem großen Fischreichtum zu den besten Unterwasserrevieren der Seychellen. Es werden Ausflüge, die eine Führung sowie auch oftmals Verpflegung beinhalten, von den Reiseveranstaltern angboten. Auf der Insel Curieuse selbst kann man das Museum, das früher das Arzthaus für die Leprakranken war, besichtigen. Außerdem befindet sich im Osten der Insel eine Zuchtstation für Riesenschildkröten und im Süden einige einsame Sandstrände.
- Curieuse
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