Wissenswertes über Potsdam - Potsdams Umgebung

Erhalte wichtige Tipps zu Anreise, Fortbewegung, Klima, Zoll, Sicherheit, WLAN und mehr für deine Reise nach Potsdam - Potsdams Umgebung. So bist du bestens vorbereitet!

Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
"Garnisonskirche" sagenBeim Sprechen rutscht das „s“ oft dazwischen. Ist aber falsch: Garnisonkirche heißt das Ding. Friedrich Wilhelm I. ließ den Bau ab 1730 schließlich für seine Garnison errichten, und die braucht kein Genitiv-s.
Filigranes Schuhwerk tragenSo viele Schlösser! Das verlangt nach modischem Schick. Doch wer auf hohen Hacken oder in Lackschuhen loszieht, wird angesichts von Anhöhen und Kopfsteinpflaster nur mit Blasen belohnt.
Auf Prominentenjagd gehenSchon Friedrich II. wollte, dass in Potsdam jeder nach seiner Fasson selig werden darf. Dieses Anrecht auf Ruhe gilt auch für prominente Anwohner und Stars, die für einen Filmdreh in der Stadt sind. Mit der Handykamera auf Paparazzo zu machen, ist uncool. Wer freundlich fragt, bekommt sicher ein Autogramm.
Royalen Rasen betretenPotsdams Grünflächen sind Weltkulturerbe und verlangen Respekt. Daher gilt in den Parks von Sanssouci, Babelsberg und dem Neuen Garten: auf keinen Fall die Wege verlassen! Ans Grillen oder an Drohnenflüge ist gar nicht zu denken.
Prüde seinNackte im Neuen Garten? Freikörperkultur war in der DDR populär – diese Tradition will gepflegt werden. Daher duldet die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten FKK an der Badestelle am Heiligen See. Bekleidete sind auch willkommen!

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Kaffeeca. 3,50 Euro für eine Tasse
Badeente Friedrich II.5 Euro im Museumsshop
Sanssouci14 Euro Eintritt ins Schloss
Theaterticket16–48 Euro im Hans-Otto-Theater
Käsekuchenca. 5 Euro das Stück
Bus/Bahn3 Euro Einzelticket Zentrum

Feiertage

1. Januar

  • Neujahr

März/April

  • Karfreitag; Ostersonntag und -montag

1. Mai

  • Tag der Arbeit

Mai/Juni

  • Christi Himmelfahrt; Pfingstsonntag und -montag

3. Oktober

  • Tag der Deutschen Einheit

31. Oktober

  • Reformationstag – im benachbarten Berlin kein Feiertag

25./26. Dezember

  • Weihnachtsfeiertage

Veranstaltungen

Januar/Februar

  • Unterwegs im Licht (potsdam.de/unterwegs-im-licht): Kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen der Stadt knipsen im dunklen Januar für einen Tag Lichtinstallationen an. Begleitend dazu gibt‘s Führungen und Veranstaltungen.

  • Made in Potsdam (fabrikpotsdam.de): Lokale Künstler geben Tanzvorführungen, machen Musik, zeigen Kunst und lesen vor.

März/April

  • Tulpenfest im Holländischen Viertel (potsdam-tulpenfest.de): Blumen, Musibands und Poffertjes, ein Frühlingswochenende lang

  • Filmfestival Sehsüchte (sehsuechte.de): Über 100 internationale Kurz- und Langfilme werden beim größten Studierenden-Filmfestival Europas auf dem Uni- und Studiogelände in Babelsberg gezeigt.

Mai

  • Potsdamer Tanztage (potsdamer-tanztage.de): Die Tanzwelt trifft sich für zwölf Tage in Potsdam.

  • Baumblütenfest in Werder (baumbluetenfest.de): Blütenball, Kremserfahrt und Weinverkostung locken Hunderttausende Besucher in die Kleinstadt im Westen Potsdams.

  • Green Visions Potsdam (greenvisions-potsdam.de): Klimaforscher und Filmmuseum feiern gemeinsam ein Festival mit Screenings, Debatten und „Markt für nachhaltiges Leben“.

Juni

  • Unesco-Welterbetag (welterbedeutschland.de): Pflichttermin für Deutschlands größte Welterbestätte am 1. Juniwochenende.

  • Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci (musikfestspiele-potsdam.de): Ca. 80 zumeist klassische Konzerte vor historischer Kulisse folgen einem Motto.

Juli

  • Königliches Weinfest (koeniglicherweinberg.de): Winzer-Schaulaufen samt Verkostungsmöglichkeit am königlichen Weinberg

  • lit:potsdam (litpotsdam.de): Literaturfestival, das Zugang zu privaten Villen und Gärten verschafft. Ausgefeiltes Kinder- und Jugendprogramm.

August

  • Schirrhofnächte (t-werk.de): Open-Air-Theaterspektakel auf dem Schirrhof an der Schiffbauergasse

  • Potsdamer Schlössernacht (potsdamer-schloessernacht.de): Kunst aller Sparten an zwei Sommerabenden in den speziell beleuchteten Schlössern und im Park von Sanssouci.

September

  • Tag des offenen Denkmals (tag-desoffenen-denkmals.de): Am zweiten Samstag des Monats öffnen neben Denkmälern und historischen Stätten auch private Häuser und Gärten ihre Pforten für Besucher.

Oktober/November

  • Unidram Internationales Theaterfestival (unidram.de): Kulturgeister aus ganz Europa zelebrieren neun Tage Tanz, Theater und Musik auf dem Areal an der Schiffbauergasse.

Dezember

  • Weihnachtsmärkte: Der Klassiker residiert an der Brandenburger Straße. Zur Potsdamer Vielfalt gehören der Adventsgarten in der Russischen Kolonie Alexandrowka, der Böhmische Weihnachtsmarkt auf dem Weberplatz in Babelsberg (jeweils 1. und 2. Adventswochenende), das Sinterklaas-Fest im Holländischen Viertel (2. Adventswochenende) und der Polnische Sternenmarkt am Neuen Markt (1. Adventswochenende).

Ankommen

Anreise

Am Potsdamer Hauptbahnhof halten nur selten Fernzüge. Doch die Anreise auf Schienen über Berlin ist unproblematisch. Regelmäßig bringen dich Regionalbahnen in 25 Minuten vom Berliner Hauptbahnhof in die Stadt. Alle zehn Minuten fährt zudem die S7, die für die gleiche Strecke 35 Minuten benötigt, dafür aber auch an den Potsdamer S-Bahnstationen Griebnitzsee und Babelsberg hält. Infos: bahn.de, vbb.de, sbahn.berlin.

Wer den Umweg über die Hauptstadt scheut und gerne Fernbus fährt, profitiert von Direktverbindungen aus vielen größeren deutschen Städten, u. a. Köln, Hamburg, Dresden und Leipzig. Der Busbahnhof liegt zentral am südlichen Ausgang vom Hauptbahnhof. Infos: busliniensuche.de, flixbus.de.

Falls es doch das eigene Auto sein soll, ist Potsdam über den Berliner Ring (A10) sehr gut ans Autobahnnetz angebunden. Allerdings gehört dessen südlicher Bereich zu den am stärksten befahrenen Abschnitten. Zwischen den Dreiecken Potsdam und Nuthetal wurde die Autobahn zwar auf acht Fahrstreifen erweitert. Dennoch kommt es dort weiterhin regelmäßig zu Staus.

Die Anreise mit dem Flieger läuft ebenfalls über Berlin. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg „Willy Brandt“ (BER, ber.berlin-airport.de) fährt die Regionalbahn RB22 im Stundentakt zum Potsdamer Hauptbahnhof (Fahrzeit 1 Std.). Häufiger verkehren der Flughafenexpress FEX oder die S-Bahn zum Berliner Hauptbahnhof, von dort geht‘s mit der Regional- oder S-Bahn weiter. Darüber hinaus gibt es den Airport-Shuttlebus BER2 als Direktverbindung. Er fährt ebenfalls im Stundentakt und ist 1 Std. unterwegs.

Weiterkommen

Fahrrad

In Potsdam ist vieles nur eine kleine Radtour entfernt, und die Stadt investiert seit Jahren kontinuierlich in Radwege. Über das Zentrum verteilt findest du Mieträder der Firma Nextbike (1,50 Euro erste 15 Min., 1,20 Euro zweite 15 Min., 1 Euro alle weiteren 15 Min., max. 15 Euro/Tag | nextbike.de), die auch in Berlin vertreten ist. Die Anmeldung (auch über die App) lohnt sich also. Das Rad schaltest du ebenfalls übers Smartphone frei oder über eine Hotline (Tel. 030 69205046).

Alternativ kannst du dir am Hauptbahnhof ein Rad bei Pedales (Mo–Fr 8–19, Sa/So 9.30–19 Uhr | Tel. 0331 88 71 99 17 | potsdam-per-pedales.de) mieten. Ein Tag kostet 18 Euro (Helm 2 Euro); du kannst auch gleich für mehrere Tage zuschlagen. Tretfaule ordern ein E-Bike, Paare Tandems und Familien Kinderanhänger. Solche Sonderwünsche solltest du vorher telefonisch anmelden. Eine zweite Leihstation gibt‘s am Bahnhof Griebnitzsee (Mo–Fr 9–18.30, Sa/So bis 19 Uhr).

E-Tretroller

Wenn man vom Kopfsteinpflaster und manchem Minianstieg absieht, ist Potsdam dank überschaubarer Größe für Flaneure gemacht. Durch die Parkanlagen geht es ohnehin am besten per pedes. Auch sonst lohnt es sich, zu Fuß zu gehen, um entschleunigt die ganze Pracht der Stadt zu genießen. Doch wer sich einmal wieder wie ein Kind fühlen möchte, nimmt sich einen der Elektroroller, die im Zentrum einsatzbereit auf den Bürgersteigen stehen. Einfach per App registrieren, ausleihen und losrollern, z. B. bei Dott (1 Euro Startgebühr, Fahrt ca. 15 Cent/ Min. | ridedott.com).

Radeln im Schlosspark

Obacht ist beim Radeln durch die schönen Schlossparks angesagt. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg nimmt es mit dem Schutz des Unesco-Weltkulturerbes nämlich genau. Sowohl das Fahren als auch das Schieben, kurz: die Existenz von Rädern ist nur auf ausgewiesenen Hauptwegen erlaubt. Sie sind auf Übersichtsplänen an den Eingängen gekennzeichnet. Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet.

Taxi

Manchmal muss es doch der Tür-zu- Tür-Service per Taxi sein. Die rund um die Uhr besetzte Zentrale ist unter Tel. 0331 29 29 29 erreichbar. Der Grundpreis liegt bei 4,40 Euro, zu dem tagsüber 2,50 (ab 4 km 2,10), nachts 2,90 (bzw. 2,30) Euro dazukommen.

Bus & Bahn

Die Busse und Straßenbahnen des Verkehrsbetriebs in Potsdam (fesch abgekürzt: ViP) kutschieren dich verlässlich bis an die entlegensten Orte der Stadt. Dreh- und Angelpunkte im Netz sind die Stationen Hauptbahnhof und Lange Brücke. Von dort starten etwa die extra als touristische Linien deklarierte Sanssouci-Linie (Busse 695) über Schloss Sanssouci zum Neuen Palais oder die Cecilienhof-Linie (Bus 603) über die historische Innenstadt, die Russische Kolonie Alexandrowka und das Marmorpalais bis zum Schloss Cecilienhof. Eine Übersicht sowie alle weiteren Infos finden sich unter swppotsdam.de.

Das VIP-Einsatzgebiet ist in drei Tarifzonen eingeteilt. Falls du nicht ins Brandenburger Umland möchtest, reichen die Zonen A und B. Das Einzelticket dafür kostet 3 Euro, ein 24-Stunden-Ticket 6,30 Euro. Mit Letzterem kannst du nach Entwertung 24 Stunden unterwegs sein und drei Kinder (6–14 Jahre) mitnehmen. Wer jünger ist, fährt sowieso kostenlos. Sparfüchse, die im Rudel reisen, nehmen die 24-Stunden-Karte für Kleingruppen (bis zu 5 Pers.) für 15,50 Euro. Hunde und Fahrräder benötigen Extratickets. Wer nach Berlin möchte, muss sich einen Fahrschein für das dortige Tarifgebiet besorgen. Während das Berliner ABC-Ticket (12,90 €/Tag) Potsdam mit einschließt, sind die Fahrscheine der Potsdamer Verkehrsbetriebe nur in Potsdam gültig.

Nachtbusse

Zwischen ein Uhr nachts und fünf in der Früh übernehmen die Buslinien N14, N15, N16 und N17 den Transport in Potsdam. Vom Zentrum aus schwärmen sie regelmäßig in alle Himmelsrichtungen aus. Damit du wirklich sicher nach Hause kommst, gibt es den Service, zwischen den offiziellen Haltestellen auszusteigen, wenn es der Verkehr erlaubt. Es reicht, dem Fahrer kurz Bescheid zu geben.

Auto

Es gibt Bequemeres, als Potsdam mit dem Auto zu erkunden. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, muss sich zumindest in der Innenstadt darauf einstellen, fürs Parken zu bezahlen. In Tiefgaragen, Parkhäusern und in den Straßen des zur Parkzone erklärten Zentrums kostet das Abstellen Geld (je nach Lage 0,50 Euro für 10–20 Min.). Eine vollständige Übersicht findest du unter mobil-potsdam.de.

Boot

Potsdam hat so viel Wasser – das schreit nach Fortbewegung per Boot. Die Weiße Flotte bietet eine 90-minütige Potsdam City Cruise vom Anleger Lange Brücke im Zentrum an, darüber hinaus gibt es eine Schlösser- und eine Inselrundfahrt, bei der das Schiff auch Caputh und Werder passiert (mehr unter schifffahrt-in-potsdam.de).

Auch das Berliner Unternehmen Stern+Kreis hat Schiffsausflüge nach Potsdam im Programm. Am Anleger Wannsee und an der Langen Brücke in Potsdam starten dreistündige Weltkulturerbefahrten vorbei an vielen Schlössern und Parks (Zeitplan und Tickets: sternundkreis.de).

Wer selbst tretend, rudernd oder paddelnd vorankommen möchte: Die entsprechenden Gefährte kannst du auf der Freundschaftsinsel bei der Bootsvermietung Moisl leihen.

Vor Ort

Auskunft & Tickets

Antworten auf alle Fragen sowie alle aktuellen Veranstaltungen kennt Potsdam Marketing (Hotline Mo–Fr 9–17, Sa/So 9–15 Uhr | Tel. 0331 27 55 88 99 | potsdamtourismus.de). Vor Ort bekommst du Auskunft in zwei Filialen: in der Mobiagentur im Hauptbahnhof (Di–Fr 10–15, Sa 10–14.30 Uhr, neben Gleis 6) und in der Touristinformation Am Alten Markt (Humboldtstraße 1–2 | Mo, Do–Sa 10–17, So 10–14.30 Uhr | f m3–4). Dort bekommst du auch Tickets für Konzert-und Theaterbesuche.

Der Eintritt für die Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist bisher noch freiwillig (2 Euro), in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 soll aber ein Tagesticket (3 Euro) eingeführt werden. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg betreibt zudem zwei Besucherzentren: Besucherzentrum am Neuen Palais sowie das Besucherzentrum an der Historischen Mühle.

Internet & WLAN

Das Brandenburger Ministerium für Wirtschaft und Energie hat im ganzen Bundesland kostenlose WLAN-Hotspots installiert. Knapp 30 davon finden sich an öffentlichen Orten in Potsdam wie dem Naturkundemuseum, dem Hans-Otto-Theater oder der Gedenkstätte Lindenstraße. Karte mit allen Adressen: brandenburgwlan.de. Weitere Hotspots, dank derer man 30 Minuten pro Tag frei surfen kann, hat Vodafone an verschiedenen Ecken der Stadt aufgebaut (Karte: publicwifi.de). Darüber hinaus bieten Hotels und viele Cafés in Potsdam ihren Gästen Zugang ins Netz an.

Öffnungszeiten

Einkaufen in Potsdam ist gemütlich, dazu passen auch die Ladenöffnungszeiten: normalerweise Mo bis Fr 10 bis 18, Sa bis 16 Uhr. Manch kleiner Laden öffnet auch erst eine Stunde später, schließt früher wieder und gönnt sich dazwischen noch eine Mittagspause. Am Sonntag ist überall geschlossen, auch in der Einkaufspassage des Hauptbahnhofs. Im Winter machen auch manche Schlösser eine Zeitlang Pause.

Stadtführungen

Der Klassiker heißt „Stadtspaziergang durch Potsdam“ und startet jeden Tag (im Winter nur am Wochenende) um 11 Uhr an der Touristeninfo am Alten Markt. Für 19 Euro erhält man in zwei Stunden einen Überblick (Tickets und weitere Infos unter potsdamtourismus.de). Mehr zu sehen dank Fahrrad gibt es samstags um 10.30 Uhr mit der Tour „Potsdam Royal“ von den Potsdamer Radexperten von Pedales (33 Euro/ 4 Std. | Treffpunkt Pedales Hauptbahnhof | potsdam-per-pedales.de). Nach Vorbestellung radeln sie mit dir auch zu den Villen der Filmstars in Babelsberg oder rund um den Wannsee.

Falls dir das Rad als Fortbewegungsmittel zu langweilig sein sollte: Rauf auf den Segway! Mit dem Anbieter Seg2Go (ab 69 Euro/2,5 Std. | seg2go.de) cruist du entweder durch die Innenstadt oder durch Babelsberg und um den Wannsee.

Warum sich nicht mal durch Potsdam futtern? Die Touren von Eat the World (ab 44 Euro | Tickets unbedingt früh genug online buchen | eat-theworld.com) kombinieren Wissenswertes über das Holländische Viertel oder die Altstadt mit Einkehrschwenks bei örtlichen Gastronomen.

Die sowjetische Geschichte der Stadt hat Berlins Taiga (ab 14 Euro | Termine und Tickets online | berlinstaiga.de) im Fokus. Regelmäßig geht es durch das einst abgeriegelte Militärstädtchen oder auf Suche nach Ostspuren durch den Park Babelsberg.

Wem das alles zu aufwendig ist, kann in bewährter Weise Potsdam per Busrundfahrt erkunden. Durch die Stadt in 15 Stops nach dem Hop-on-Hop-off-Prinzip gondelt die City Tour (20 Euro | potsdam-city-tour.de). Günstiger wird es, wenn du die schon angepriesenen touristischen Linien der städtischen Verkehrsbetriebe nutzt.

Notfälle und Sicherheit

Fundbüro

Abgelenkt von royaler Pracht auf der Schlossparkbank die Tasche liegen gelassen? Keine Panik, ehrliche Finder tragen sie ins Städtische Fundbüro im Stadthaus (Yorckstr. 24 | Mo, Di, Do 10–16, Mi 12–18, Fr 8–14 Uhr | Tel. 0331 2 89 15 87 | fundbuero@rathaus.potsdam.de). Falls Schlüssel und Kamera in Bus und Bahn geblieben sind, hilft das ViP-Fundbüro (Fritz-Zubeil-Str. 96 | Mo–Do 7.30–18, Fr 7.30–16 Uhr | Tel. 0331 6 61 45 55 | info@vip-potsdam.de | f L8). Schon nach drei Tagen übergibt es die Fundstücke allerdings den Kollegen von der Stadt.

Notrufe

Polizei Tel. 1 10

Feuerwehr und Notarzt Tel. 1 12

Ärztlicher Bereitschaftsdienst Tel. 11 61 17

Telefonseelsorge Tel. 0800 1 11 01 11

Jugendnotdienst Tel. 0331 29 18 89

Tierklinik Tel. 0331 97 30 34

Rabatte

Die Berlin Welcome Card ist zugleich eine Potsdam Welcome Card. Du kannst damit alle öffentlichen Verkehrsmittel rund um die Uhr gratis nutzen und bekommst Ermäßigung bei Sehenswürdigkeiten, Stadttouren, Theatern und Restaurants. Die Karte ist für 2, 3, 4, 5 oder 6 Tage erhältlich und kostet 28, 38, 45, 49 bzw. 52 Euro. Wenn du an einem Tag mehrere Schlösser besuchen willst, lohnt sich das Sanssouci+-Ticket für 22 Euro. Weitere Kombitickets unter spsg.de.

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