Potsdam - Potsdams Umgebung Must Sees

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Park Sanssouci
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Holländisches Viertel
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Alexandrowka
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Werder (Havel)
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    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

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  • Park Babelsberg

    Botanische Gärten & Parks
    • Park Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Baden vor Welterbekulisse

    Die unterschätzte Perle der Potsdamer Parklandschaften wurde ab 1833 von Peter Joseph Lenné und Fürst Hermann von Pückler-Muskau und damit gleich von zwei Gestaltungsstars ihrer Zeit geprägt. Rund um das Schloss glänzen gepflegte Rabatten. Wer auf angelegten Wegen weiter Richtung Süden streift, hat es mit mehr Wildwuchs und Steigung, dafür aber mit wunderbarer Aussicht auf die Glienicker Brücke, Schloss Sacrow sowie die Potsdamer Skyline zu tun. Für ein wenig Abkühlung im Sommer sorgt das frisch sanierte Stadtbad Park Babelsberg, das neben einem Sandstrand und Strandkörben auch eine Wasserrutsche und Beachvolleyball-Felder bietet.

    • Park Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Baden vor Welterbekulisse

    Die unterschätzte Perle der Potsdamer Parklandschaften wurde ab 1833 von Peter Joseph Lenné und Fürst Hermann von Pückler-Muskau und damit gleich von zwei Gestaltungsstars ihrer Zeit geprägt. Rund um das Schloss glänzen gepflegte Rabatten. Wer auf angelegten Wegen weiter Richtung Süden streift, hat es mit mehr Wildwuchs und Steigung, dafür aber mit wunderbarer Aussicht auf die Glienicker Brücke, Schloss Sacrow sowie die Potsdamer Skyline zu tun. Für ein wenig Abkühlung im Sommer sorgt das frisch sanierte Stadtbad Park Babelsberg, das neben einem Sandstrand und Strandkörben auch eine Wasserrutsche und Beachvolleyball-Felder bietet.


  • Neues Palais

    Architektonische Highlights
    • Neues Palais© Glow Images

    Das größte Bauwerk (1763-69) des 18.Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20.000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19.Jhs. keine Beachtung mehr. Um das Neue Palais solltest du einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).

    • Neues Palais© Glow Images

    Das größte Bauwerk (1763-69) des 18.Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20.000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19.Jhs. keine Beachtung mehr. Um das Neue Palais solltest du einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).


  • Park Sanssouci

    Botanische Gärten & Parks
    • Park Sanssouci© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal alles

    Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über 2 km lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten. Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Weil die Anlage schon ein paar Jahre auf dem Buckelt hat, wird aktuell überall saniert. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+. Es gewährt einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.

    • Park Sanssouci© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal alles

    Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über 2 km lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten. Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Weil die Anlage schon ein paar Jahre auf dem Buckelt hat, wird aktuell überall saniert. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+. Es gewährt einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.


  • Holländisches Viertel

    Geographical
    • Holländisches Viertel© MAIRDUMONT

    Ein holländisches Idyll mitten in Potsdam, salopp auch "Klein-Amsterdam" genannt. 1734 wurde das Architektur-Ensemble für holländische Kolonisten begonnen, 1742 war es fertig. Insgesamt entstanden in vier Karrees unter Leitung des Holländers Johann Boumann 59 Giebel- und 75 Traufenhäuser mit hübschen Vorgärten. Nach Holländern braucht man nicht Ausschau zu halten, denn der letzte verschwand schon 1928.An dessen Heimat erinnert auch die ebenfalls aus rotem Backstein errichtete westliche Häuserfront der nahen Straße Am Bassin, die rund 40 Jahre nach "Klein-Amsterdam" entstand.

    • Holländisches Viertel© MAIRDUMONT

    Ein holländisches Idyll mitten in Potsdam, salopp auch "Klein-Amsterdam" genannt. 1734 wurde das Architektur-Ensemble für holländische Kolonisten begonnen, 1742 war es fertig. Insgesamt entstanden in vier Karrees unter Leitung des Holländers Johann Boumann 59 Giebel- und 75 Traufenhäuser mit hübschen Vorgärten. Nach Holländern braucht man nicht Ausschau zu halten, denn der letzte verschwand schon 1928.An dessen Heimat erinnert auch die ebenfalls aus rotem Backstein errichtete westliche Häuserfront der nahen Straße Am Bassin, die rund 40 Jahre nach "Klein-Amsterdam" entstand.


  • Filmpark Babelsberg

    Touristenattraktionen
    • Filmpark Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Crashkurs als Action-Double

    Wenn – wie hier – hundert Jahre Filmgeschichte auf einen Freizeitpark treffen, sollte man durchaus einen ganzen Tag einplanen. Es gibt viel zu sehen im 1911 gegründeten Filmpark mit angeschlossenen Filmstudios: diverse Kulissen, von „Lummerland“ bis „Monuments Men“. Dazu das „Sandmännchen“-Abenteuerland, die Stunt-Show in der Vulkan-Arena, eine Westernstraße, eine Mittelalterstadt, 4D-Kino. Beim interaktiven Virtual- Reality-Erlebnis Hologate wirst du in Ghostbuster-Ausrüstung selbst zum Geisterjäger. Gruppen können spezielle Themenführungen, etwa durch den Kostümfundus, buchen. Für alle anderen gibt es einen Audio-Guide. Besucher erfahren außerdem, wie es hinter den Kulissen zugeht, wo die Requisiten herkommen und wie z. B. ein Green Screen funktioniert. Während der Schulferien gibt es besondere Angebote, etwa Stuntworkshops für Kinder.

    • Filmpark Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Crashkurs als Action-Double

    Wenn – wie hier – hundert Jahre Filmgeschichte auf einen Freizeitpark treffen, sollte man durchaus einen ganzen Tag einplanen. Es gibt viel zu sehen im 1911 gegründeten Filmpark mit angeschlossenen Filmstudios: diverse Kulissen, von „Lummerland“ bis „Monuments Men“. Dazu das „Sandmännchen“-Abenteuerland, die Stunt-Show in der Vulkan-Arena, eine Westernstraße, eine Mittelalterstadt, 4D-Kino. Beim interaktiven Virtual- Reality-Erlebnis Hologate wirst du in Ghostbuster-Ausrüstung selbst zum Geisterjäger. Gruppen können spezielle Themenführungen, etwa durch den Kostümfundus, buchen. Für alle anderen gibt es einen Audio-Guide. Besucher erfahren außerdem, wie es hinter den Kulissen zugeht, wo die Requisiten herkommen und wie z. B. ein Green Screen funktioniert. Während der Schulferien gibt es besondere Angebote, etwa Stuntworkshops für Kinder.


  • Waschhaus

    Discos
    • Waschhaus© MAIRDUMONT

    Das vielseitige Programm bietet Livemusik und multikulturelle Events. Die Musikpalette reicht von Rock/ Pop über Ethno und Jazz bis Klassik. Auch Veranstaltungen zu Film, Literatur, bildender Kunst und Tanz.

    • Waschhaus© MAIRDUMONT

    Das vielseitige Programm bietet Livemusik und multikulturelle Events. Die Musikpalette reicht von Rock/ Pop über Ethno und Jazz bis Klassik. Auch Veranstaltungen zu Film, Literatur, bildender Kunst und Tanz.


  • Hans-Otto-Theater

    Theater
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Im futuristisch anmutenden Neuen Theater am Tiefen See werden klassische und zeitgenössische Stücke gespielt. Weitere Spielstätten: Im wunderschön-barocken und original restaurierten Schlosstheater im Neuen Palais beeindruckt auch die historische Rokokokulisse. Die Reithalle A widmet sich insbesondere dem Jungen Theater.

    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Im futuristisch anmutenden Neuen Theater am Tiefen See werden klassische und zeitgenössische Stücke gespielt. Weitere Spielstätten: Im wunderschön-barocken und original restaurierten Schlosstheater im Neuen Palais beeindruckt auch die historische Rokokokulisse. Die Reithalle A widmet sich insbesondere dem Jungen Theater.


  • Café Guam

    Cafés

    Die Spezialität des Cafés sind köstliche Käsetorten, die du nicht nur hier genießt, sondern auch mit nach Hause nehmen kannst. Bis zu 30 verschiedene Sorten werden vom hauseigenen Konditor hergestellt. Abends auch Barbetrieb.

    Die Spezialität des Cafés sind köstliche Käsetorten, die du nicht nur hier genießt, sondern auch mit nach Hause nehmen kannst. Bis zu 30 verschiedene Sorten werden vom hauseigenen Konditor hergestellt. Abends auch Barbetrieb.


  • Schloss Sanssouci

    Architektonische Highlights
    • Schloss Sanssouci© MAIRDUMONT

    1747 weihte Friedrich II. das eingeschossige, lang gestreckte Schloss mit einem Bankett ein. Das weltberühmte Bauwerk ist reich mit Möbeln, Gemälden, Plastiken und Porzellan aus dem 18.Jh. ausgestattet. Einer der schönsten Räume des Rokoko ist das "Konzertzimmer", in dem sich Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk zu einem Gesamtbild verbinden. Dem Konzertzimmer schließt sich das Empfangszimmer an, in dem die Gäste auf die Audienz beim König zu warten hatten. In der Bibliothek werden über 2000 Bücher in den Schränken aufbewahrt, die aus dem Potsdamer Stadtschloss stammen. Der König hatte alle seine Bibliotheken mit den gleichen Büchern ausgestattet. Friedrichs Arbeits- und Schlafzimmer ist der einzige Schlossraum, der nicht mehr die ursprüngliche Innengestaltung hat. Nachfolger und Neffe Friedrich Wilhelm II. ließ sich den Raum im klassizistischen Stil umgestalten. Im Alkoven, ehemals Schlafraum, steht aber wieder der Sterbestuhl des berühmtesten Hohenzollern. Aus konservatorischen Gründen ist die Zahl der täglichen Besucher in Schloss Sanssouci begrenzt, feste Einlasszeiten werden vorgegeben.

    • Schloss Sanssouci© MAIRDUMONT

    1747 weihte Friedrich II. das eingeschossige, lang gestreckte Schloss mit einem Bankett ein. Das weltberühmte Bauwerk ist reich mit Möbeln, Gemälden, Plastiken und Porzellan aus dem 18.Jh. ausgestattet. Einer der schönsten Räume des Rokoko ist das "Konzertzimmer", in dem sich Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk zu einem Gesamtbild verbinden. Dem Konzertzimmer schließt sich das Empfangszimmer an, in dem die Gäste auf die Audienz beim König zu warten hatten. In der Bibliothek werden über 2000 Bücher in den Schränken aufbewahrt, die aus dem Potsdamer Stadtschloss stammen. Der König hatte alle seine Bibliotheken mit den gleichen Büchern ausgestattet. Friedrichs Arbeits- und Schlafzimmer ist der einzige Schlossraum, der nicht mehr die ursprüngliche Innengestaltung hat. Nachfolger und Neffe Friedrich Wilhelm II. ließ sich den Raum im klassizistischen Stil umgestalten. Im Alkoven, ehemals Schlafraum, steht aber wieder der Sterbestuhl des berühmtesten Hohenzollern. Aus konservatorischen Gründen ist die Zahl der täglichen Besucher in Schloss Sanssouci begrenzt, feste Einlasszeiten werden vorgegeben.


  • Alexandrowka

    Architektonische Highlights
    • Alexandrowka© Glow Images

    Am 10.April 1826 unterzeichnete Friedrich Wilhelm III. eine "Allerhöchste Cabinets-Ordre", für zwölf russische Sänger eine Kolonie zu errichten. Fast auf den Tag genau ein Jahr später zogen die Russen in zwölf hübsche, komplett eingerichtete Holzhäuschen - der deutsche Aufseher in ein dreizehntes. Die Russen waren 1812 als Kriegsgefangene nach Preußen gekommen. Nach dem preußisch-russischen Militärbündnis dienten sie dem König als "Russischer Sängerkorps". Weil dieser sich so an dessen melancholische Lieder gewöhnt hatte, schenkte ihm Zar Alexander den gesamten Chor. Die Häuser sind nicht, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat, aus kräftigen Holzbohlen erbaut. Sie bestehen aus gemauertem Fachwerk, das außen mit gewölbten Dielenbrettern geschickt verkleidet wurde. Etwas abseits, auf dem nördlich liegenden Kapellenberg, wurde die Alexander-Newski-Kirche erbaut, daneben ein weiteres Blockhaus für den Gemeindepopen. Zar Nikolaus I., der Schwiegersohn von Friedrich Wilhelm III., wohnte 1829 dem ersten Gottesdienst bei.

    • Alexandrowka© Glow Images

    Am 10.April 1826 unterzeichnete Friedrich Wilhelm III. eine "Allerhöchste Cabinets-Ordre", für zwölf russische Sänger eine Kolonie zu errichten. Fast auf den Tag genau ein Jahr später zogen die Russen in zwölf hübsche, komplett eingerichtete Holzhäuschen - der deutsche Aufseher in ein dreizehntes. Die Russen waren 1812 als Kriegsgefangene nach Preußen gekommen. Nach dem preußisch-russischen Militärbündnis dienten sie dem König als "Russischer Sängerkorps". Weil dieser sich so an dessen melancholische Lieder gewöhnt hatte, schenkte ihm Zar Alexander den gesamten Chor. Die Häuser sind nicht, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat, aus kräftigen Holzbohlen erbaut. Sie bestehen aus gemauertem Fachwerk, das außen mit gewölbten Dielenbrettern geschickt verkleidet wurde. Etwas abseits, auf dem nördlich liegenden Kapellenberg, wurde die Alexander-Newski-Kirche erbaut, daneben ein weiteres Blockhaus für den Gemeindepopen. Zar Nikolaus I., der Schwiegersohn von Friedrich Wilhelm III., wohnte 1829 dem ersten Gottesdienst bei.


  • Museum Barberini

    Museen
    • © yogihawaii, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kunst-Sprint

    SAP-Gründer Hasso Plattner ist nicht nur Software-Milliardär, sondern auch Kunstsammler. Was der Wahl-Potsdamer in den vergangenen Jahrzehnten zusammentrug, stellt er im Palais Barberini aus, das mit seinem Geld rekonstruiert wurde. Der ursprüngliche Bau war 1771/72 dem Palazzo Barberini in Rom nachempfunden worden. Die Ausstellungen wechseln und werden um Leihgaben aus aller Welt ergänzt. Ein Schwerpunkt, auch in Plattners Sammlung, ist der Impressionismus. Von Ölschinken bis zu moderner Malerei ist aber alles erlaubt. Und für kleine Nachwuchskünstler gibt‘s Extra-Angebote. Perfekte Orientierung und viele Infos bietet die hauseigene Barberini-App. Gucken und dabei sparen erlaubt das Evening-Special-Ticket.

    • © yogihawaii, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kunst-Sprint

    SAP-Gründer Hasso Plattner ist nicht nur Software-Milliardär, sondern auch Kunstsammler. Was der Wahl-Potsdamer in den vergangenen Jahrzehnten zusammentrug, stellt er im Palais Barberini aus, das mit seinem Geld rekonstruiert wurde. Der ursprüngliche Bau war 1771/72 dem Palazzo Barberini in Rom nachempfunden worden. Die Ausstellungen wechseln und werden um Leihgaben aus aller Welt ergänzt. Ein Schwerpunkt, auch in Plattners Sammlung, ist der Impressionismus. Von Ölschinken bis zu moderner Malerei ist aber alles erlaubt. Und für kleine Nachwuchskünstler gibt‘s Extra-Angebote. Perfekte Orientierung und viele Infos bietet die hauseigene Barberini-App. Gucken und dabei sparen erlaubt das Evening-Special-Ticket.


  • Museum Alexandrowka

    Museen
    • © aliaksei kruhlenia, Shutterstock
    • © aliaksei kruhlenia, Shutterstock

    Die Räume wurden wieder in der ursprünglichen Form und Farbe hergerichtet und vermitteln so einen Eindruck von der einstigen Innenausstattung der Holzhäuschen der Russischen Kolonie.

    • © aliaksei kruhlenia, Shutterstock
    • © aliaksei kruhlenia, Shutterstock

    Die Räume wurden wieder in der ursprünglichen Form und Farbe hergerichtet und vermitteln so einen Eindruck von der einstigen Innenausstattung der Holzhäuschen der Russischen Kolonie.


  • Werder (Havel)

    Geographical
    • © Mario Hagen, Shutterstock
    • © Mario Hagen, Shutterstock

    Ob frische Kirschen oder Äpfel, Erdbeermarmelade oder Obstwein, Bolognese aus dem Glas oder Ketchup: Um den Namen Werder kommt man in Brandenburg nicht herum. Auf den Feldern und in Gewächshäusern gedeiht hier Obst und Gemüse für das gesamte Umland, was nicht nur die Wirtschaftsstruktur der Stadt mit 25 000 Einwohnern prägt. Das kleine Obstbaumuseum dokumentiert die landwirtschaftliche Geschichte mit vielen Gerätschaften. Größere Dimensionen hat das Baumblütenfest, das jedes Jahr über eine Woche um den 1.Mai herum Hunderttausende Besucher zu Weinverkostung, Konzerten, Schwenkgrill-Exzess und Regatta-Spaß anlockt. Etwas entspannter läuft der Spaziergang durch die historische Altstadt mit den einstöckigen Fischerhäusern jenseits dieses Termins. Sie liegt im Gegensatz zum Rest der Stadt nicht nur an, sondern in der Havel auf einer Insel und ist nur über eine Brücke zu erreichen.

    • © Mario Hagen, Shutterstock
    • © Mario Hagen, Shutterstock

    Ob frische Kirschen oder Äpfel, Erdbeermarmelade oder Obstwein, Bolognese aus dem Glas oder Ketchup: Um den Namen Werder kommt man in Brandenburg nicht herum. Auf den Feldern und in Gewächshäusern gedeiht hier Obst und Gemüse für das gesamte Umland, was nicht nur die Wirtschaftsstruktur der Stadt mit 25 000 Einwohnern prägt. Das kleine Obstbaumuseum dokumentiert die landwirtschaftliche Geschichte mit vielen Gerätschaften. Größere Dimensionen hat das Baumblütenfest, das jedes Jahr über eine Woche um den 1.Mai herum Hunderttausende Besucher zu Weinverkostung, Konzerten, Schwenkgrill-Exzess und Regatta-Spaß anlockt. Etwas entspannter läuft der Spaziergang durch die historische Altstadt mit den einstöckigen Fischerhäusern jenseits dieses Termins. Sie liegt im Gegensatz zum Rest der Stadt nicht nur an, sondern in der Havel auf einer Insel und ist nur über eine Brücke zu erreichen.


  • Biosphäre Potsdam

    Botanische Gärten & Parks
    • © MTkDesign, Shutterstock

    Deutschlands größter Tropengarten präsentiert einen Dschungel aus 20.000 Pflanzen. Bis zu 14 m hohe Bäume und Palmen bilden das grüne Dach des Regenwalds, die Pfade säumen Orchideen, Kakao- und Kaffeepflanzen. Wasserfall, Geräusche des tropischen Waldes und stündliche Gewitter mit Regenschauern und Nebel schaffen die richtige Dschungelatmosphäre. Terrarien mit Insekten sowie tropische Fische in der Unterwasserstation zeigen eine Auswahl der tropischen Tierwelt.

    • © MTkDesign, Shutterstock

    Deutschlands größter Tropengarten präsentiert einen Dschungel aus 20.000 Pflanzen. Bis zu 14 m hohe Bäume und Palmen bilden das grüne Dach des Regenwalds, die Pfade säumen Orchideen, Kakao- und Kaffeepflanzen. Wasserfall, Geräusche des tropischen Waldes und stündliche Gewitter mit Regenschauern und Nebel schaffen die richtige Dschungelatmosphäre. Terrarien mit Insekten sowie tropische Fische in der Unterwasserstation zeigen eine Auswahl der tropischen Tierwelt.


  • Pfaueninsel

    Landschaftliche Highlights
    • © Peeradontax, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kleine Detektive auf Spurensuche

    Als Spross des Hauses Hohenzollern konnte man alles haben, natürlich auch einen privaten Zoo. Allerdings kam erst Friedrich Wilhelm III. zu Beginn des 19.Jhs. auf diese Idee. Von dem Sammelsurium aus Lamas, Löwen und Kängurus sind heute nur die Pfauen als tierische Bewohner zurückgeblieben. Sie laufen frei in dem von Peter Joseph Lenné gestalteten Landschaftspark herum. Das weiße Schlösschen an der westlichen Inselspitze hatte der König schon ab 1794 für Pfauenstündchen mit seiner Geliebte Wilhelmine Enke errichten lassen. Neues wie Ruinen aussehen zu lassen fand man damals romantisch; ein verfallenes römisches Landhaus war architektonisches Ziel. Die Fassade täuscht jedoch nur Marmor vor, ist weiß angemaltes Holz. Weil das gelitten hatten, wurde der Bau bis 2025 aufwändig saniert und erstrahlt nun wieder in neuem Glanz. Bis auf Weiteres geschlossen ist leider die zeitgleich entstandene Meierei, für die eine gotische Klosterruine Pate stand. Sie war Teil eines damals bei Adligen angesagten Schmuckbauernhofs. Beim eigenhändigen Melken träumten sie vom einfachen Leben. Weil auf der Insel nicht nur Autos, sondern auch Räder und Hunde verboten sind, eignet sie sich gut für eine kleine Auszeit im Grünen samt Picknick. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hat für Kinder eine Entdeckungstour zusammengestellt, die in Rätseln über die Insel und durch ihre Geschichte führt.

    • © Peeradontax, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kleine Detektive auf Spurensuche

    Als Spross des Hauses Hohenzollern konnte man alles haben, natürlich auch einen privaten Zoo. Allerdings kam erst Friedrich Wilhelm III. zu Beginn des 19.Jhs. auf diese Idee. Von dem Sammelsurium aus Lamas, Löwen und Kängurus sind heute nur die Pfauen als tierische Bewohner zurückgeblieben. Sie laufen frei in dem von Peter Joseph Lenné gestalteten Landschaftspark herum. Das weiße Schlösschen an der westlichen Inselspitze hatte der König schon ab 1794 für Pfauenstündchen mit seiner Geliebte Wilhelmine Enke errichten lassen. Neues wie Ruinen aussehen zu lassen fand man damals romantisch; ein verfallenes römisches Landhaus war architektonisches Ziel. Die Fassade täuscht jedoch nur Marmor vor, ist weiß angemaltes Holz. Weil das gelitten hatten, wurde der Bau bis 2025 aufwändig saniert und erstrahlt nun wieder in neuem Glanz. Bis auf Weiteres geschlossen ist leider die zeitgleich entstandene Meierei, für die eine gotische Klosterruine Pate stand. Sie war Teil eines damals bei Adligen angesagten Schmuckbauernhofs. Beim eigenhändigen Melken träumten sie vom einfachen Leben. Weil auf der Insel nicht nur Autos, sondern auch Räder und Hunde verboten sind, eignet sie sich gut für eine kleine Auszeit im Grünen samt Picknick. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hat für Kinder eine Entdeckungstour zusammengestellt, die in Rätseln über die Insel und durch ihre Geschichte führt.


  • Krongut Bornstedt

    Architektonische Highlights
    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Oh du fröhliche

    Das einstige Rittergut der preußischen Königsfamilie hat einiges zu bieten – z. B. Brauhaus und königliche Hofbäckerei. Dort gibt es morgens Frühstück, nachmittags Blechkuchen aus der gläsernen Backstube zu hausgeröstetem Kaffee. Einmal im Monat marschieren die Langen Kerls auf. Ein Highlight ist der Adventsmarkt mit lokalen Leckereien und Basteleien.

    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Oh du fröhliche

    Das einstige Rittergut der preußischen Königsfamilie hat einiges zu bieten – z. B. Brauhaus und königliche Hofbäckerei. Dort gibt es morgens Frühstück, nachmittags Blechkuchen aus der gläsernen Backstube zu hausgeröstetem Kaffee. Einmal im Monat marschieren die Langen Kerls auf. Ein Highlight ist der Adventsmarkt mit lokalen Leckereien und Basteleien.


  • Caputh

    Geographical
    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock

    Aus dem Wechsel von Wald und Wasser wuchs Caputh zu einem lieblichen märkischen Ferienidyll heran - 6 km von Potsdam entfernt. Lang gestreckt zieht sich der Ort am Ufer des Templiner- und Schwielowsees hin. Das Schloss Caputh kann seit 1999 nach aufwändiger Restaurierung erstmals in seiner Geschichte vollständig besichtigt werden. Den barocken Garten gestaltete Peter Joseph Lenné in der Zeit nach 1820 in einen Landschaftsgarten um. Die Dorfkirche entstand nach Plänen von Friedrich August Stüler als neuromanische Pfeilerbasilika mit einem gesonderten Glockenturm. In Caputh weilten auch Charlie Chaplin und Heinrich Mann, die Albert Einstein besuchten, den Begründer der Relativitätstheorie und Nobelpreisträger für Physik 1921.Von 1929 bis 1933 wohnte der bedeutendste Physiker des 20.Jhs. in einem Holzhaus in Caputh am Waldrand. Einsteins Sommerhaus ist heute seine einzige erhaltene Wohnung in Deutschland.

    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock

    Aus dem Wechsel von Wald und Wasser wuchs Caputh zu einem lieblichen märkischen Ferienidyll heran - 6 km von Potsdam entfernt. Lang gestreckt zieht sich der Ort am Ufer des Templiner- und Schwielowsees hin. Das Schloss Caputh kann seit 1999 nach aufwändiger Restaurierung erstmals in seiner Geschichte vollständig besichtigt werden. Den barocken Garten gestaltete Peter Joseph Lenné in der Zeit nach 1820 in einen Landschaftsgarten um. Die Dorfkirche entstand nach Plänen von Friedrich August Stüler als neuromanische Pfeilerbasilika mit einem gesonderten Glockenturm. In Caputh weilten auch Charlie Chaplin und Heinrich Mann, die Albert Einstein besuchten, den Begründer der Relativitätstheorie und Nobelpreisträger für Physik 1921.Von 1929 bis 1933 wohnte der bedeutendste Physiker des 20.Jhs. in einem Holzhaus in Caputh am Waldrand. Einsteins Sommerhaus ist heute seine einzige erhaltene Wohnung in Deutschland.


  • Schloss Cecilienhof

    Architektonische Highlights
    • Schloss Cecilienhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Im Web geht’s weiter

    Nicht Italien, sondern ausnahmsweise mal England durfte architektonische Inspiration für den letzten Schlossbau der Hohenzollern in Potsdam liefern. Ab 1913 wurde drei Jahre im Landhausstil mit Fachwerkgiebeln gebaut. Bis 1918 residierte hier das Kronprinzenpaar Wilhelm und Cecilie. Weil Berlin zerstört war, trafen sich 1945 US-Präsident Harry S. Truman, der sowjetische Staatschef Josef Stalin sowie die britischen Premierminister Winston Churchill bzw. sein Nachfolger Clement Attlee in Cecilienhof, um die Zukunft Europas zu regeln. Der holzvertäfelte Raum mit den gepolsterten Chefsesseln ist heute zu besichtigen. Auch Fans royaler Möbelstücke kommen auf ihre Kosten: Für die Konferenz wurde ein Best-of des Vorhandenen aus den umliegenden Schlössern herbeigeschafft und in Cecilienhof belassen. Nachdem in den vergangenen Jahren die Außenanlagen in Schuss gebracht wurden, wird bis 2028 nun innen saniert. Das Schloss bleibt derweil geschlossen, bietet aber dank einer Kooperation mit Google virtuelle Rundgänge und digitale Ausstellungen.

    • Schloss Cecilienhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Im Web geht’s weiter

    Nicht Italien, sondern ausnahmsweise mal England durfte architektonische Inspiration für den letzten Schlossbau der Hohenzollern in Potsdam liefern. Ab 1913 wurde drei Jahre im Landhausstil mit Fachwerkgiebeln gebaut. Bis 1918 residierte hier das Kronprinzenpaar Wilhelm und Cecilie. Weil Berlin zerstört war, trafen sich 1945 US-Präsident Harry S. Truman, der sowjetische Staatschef Josef Stalin sowie die britischen Premierminister Winston Churchill bzw. sein Nachfolger Clement Attlee in Cecilienhof, um die Zukunft Europas zu regeln. Der holzvertäfelte Raum mit den gepolsterten Chefsesseln ist heute zu besichtigen. Auch Fans royaler Möbelstücke kommen auf ihre Kosten: Für die Konferenz wurde ein Best-of des Vorhandenen aus den umliegenden Schlössern herbeigeschafft und in Cecilienhof belassen. Nachdem in den vergangenen Jahren die Außenanlagen in Schuss gebracht wurden, wird bis 2028 nun innen saniert. Das Schloss bleibt derweil geschlossen, bietet aber dank einer Kooperation mit Google virtuelle Rundgänge und digitale Ausstellungen.


  • Restaurant & Café Heider

    Restaurants
    • international

    In dem seit 1878 bestehenden Kaffeehaus erhältst du Spezialitäten, wie sie schon der einstige kaiserlich-königliche Hofkonditor kreierte. Längst ist das Heider nicht mehr nur Café, sondern auch ein gutes Restaurant. Beliebt ist der üppig Sonntagsbrunch

    In dem seit 1878 bestehenden Kaffeehaus erhältst du Spezialitäten, wie sie schon der einstige kaiserlich-königliche Hofkonditor kreierte. Längst ist das Heider nicht mehr nur Café, sondern auch ein gutes Restaurant. Beliebt ist der üppig Sonntagsbrunch


  • Marmorpalais

    Museen
    • Marmorpalais© MAIRDUMONT

    Das Kleinod des preußischen Frühklassizismus hat sich Friedrich Wilhelm II. 1787-91 als Wohnsitz mit prachtvollen Stukkaturen, Seidenbespannung und Marmorkaminen erbauen lassen, in dem heute auch kostbare Kunstwerke zu bewundern sind. Die Sammlung des bläulichen Wedgwood-Porzellans gehört in Umfang und Qualität zu den bedeutendsten außerhalb Englands. Im Obergeschoss, wo sich die Räume zu einem Rundgang um die zentrale Marmortreppe gruppieren, bildet das orientalische Zeltzimmer einen Höhepunkt.

    • Marmorpalais© MAIRDUMONT

    Das Kleinod des preußischen Frühklassizismus hat sich Friedrich Wilhelm II. 1787-91 als Wohnsitz mit prachtvollen Stukkaturen, Seidenbespannung und Marmorkaminen erbauen lassen, in dem heute auch kostbare Kunstwerke zu bewundern sind. Die Sammlung des bläulichen Wedgwood-Porzellans gehört in Umfang und Qualität zu den bedeutendsten außerhalb Englands. Im Obergeschoss, wo sich die Räume zu einem Rundgang um die zentrale Marmortreppe gruppieren, bildet das orientalische Zeltzimmer einen Höhepunkt.


  • Fabrik Potsdam

    Theater
    Insider-Tipp
    Darf ich bitten?

    Zeitgenössisches Tanztheater hattest du als Abendvergnügen bislang nicht auf dem Zettel? Dann hast du hier die beste Gelegenheit, das zu ändern. Denn sowohl die Potsdamer Company selbst als auch ihre Gastspiel-Gäste haben internationales Format. Zu den Potsdamer Tanztagen kommen einmal im Jahr Profis aus aller Welt in die Stadt. Falls es dir selbst in den Beinen juckt, kannst du bei Workshops mit argentinischem Tango oder bei Flow Yoga ordentlich in Bewegung kommen.

    Insider-Tipp
    Darf ich bitten?

    Zeitgenössisches Tanztheater hattest du als Abendvergnügen bislang nicht auf dem Zettel? Dann hast du hier die beste Gelegenheit, das zu ändern. Denn sowohl die Potsdamer Company selbst als auch ihre Gastspiel-Gäste haben internationales Format. Zu den Potsdamer Tanztagen kommen einmal im Jahr Profis aus aller Welt in die Stadt. Falls es dir selbst in den Beinen juckt, kannst du bei Workshops mit argentinischem Tango oder bei Flow Yoga ordentlich in Bewegung kommen.


  • Nikolaisaal Potsdam

    Theater
    Insider-Tipp
    Zweite Tonspur gefällig?

    Die Kombination aus Auftritten von Symphonieorchestern, A-capella-Gruppen und Berliner DJs ist nicht die einzige Überraschung, die das Veranstaltungshaus bereithält. Wie futuristisch der vom französischen Architekten Rudy Ricciotti entworfene Konzertsaal daherkommt, sieht man der barocken Fassade wahrlich nicht an. Mit seinen weißen Ausstülpungen erinnert der Saal ein wenig an eine Kletterhalle. Besonders ist auch die Konzertbegleitung mit dem Ohrphon-Audioguide, der vor Beginn und in der Pause Wissenswertes zu den Künstlern und zur Musik ins Ohr flüstert.

    Insider-Tipp
    Zweite Tonspur gefällig?

    Die Kombination aus Auftritten von Symphonieorchestern, A-capella-Gruppen und Berliner DJs ist nicht die einzige Überraschung, die das Veranstaltungshaus bereithält. Wie futuristisch der vom französischen Architekten Rudy Ricciotti entworfene Konzertsaal daherkommt, sieht man der barocken Fassade wahrlich nicht an. Mit seinen weißen Ausstülpungen erinnert der Saal ein wenig an eine Kletterhalle. Besonders ist auch die Konzertbegleitung mit dem Ohrphon-Audioguide, der vor Beginn und in der Pause Wissenswertes zu den Künstlern und zur Musik ins Ohr flüstert.


  • Schlosstheater

    Theater
    • Schlosstheater© MAIRDUMONT

    Im wunderschön-barocken und original restaurierten Schlosstheater im Neuen Palais beeindruckt auch die historische Rokokokulisse.

    • Schlosstheater© MAIRDUMONT

    Im wunderschön-barocken und original restaurierten Schlosstheater im Neuen Palais beeindruckt auch die historische Rokokokulisse.


  • Genna d'Oro

    Schmuck

    Unkonventionelle Goldschmiede und Café mit italienischen Leckereien in einem. Sie schauen zu, wie der Unikatschmuck – auch nach Ihren Wünschen – gefertigt wird. Beliebt sind auch die Schmuckworkshops, in denen Sie selbst Ihr Schmuckstück kreieren können.

    Unkonventionelle Goldschmiede und Café mit italienischen Leckereien in einem. Sie schauen zu, wie der Unikatschmuck – auch nach Ihren Wünschen – gefertigt wird. Beliebt sind auch die Schmuckworkshops, in denen Sie selbst Ihr Schmuckstück kreieren können.


  • Confiserie Felicitas

    Delikatessenladen

    Wer kann dem verführerischen Duft der exklusiven Schokoladen und Pralinés widerstehen? Ein Großteil der Tafelschokolade ist in Bioqualität, ob Kakaobohnen, Zucker oder Milch, jede einzelne Zutat kommt aus biologischer Landwirtschaft. In der Bioschokoladenmanufaktur kannst du zuschauen, wie die Köstlichkeiten entstehen.

    Wer kann dem verführerischen Duft der exklusiven Schokoladen und Pralinés widerstehen? Ein Großteil der Tafelschokolade ist in Bioqualität, ob Kakaobohnen, Zucker oder Milch, jede einzelne Zutat kommt aus biologischer Landwirtschaft. In der Bioschokoladenmanufaktur kannst du zuschauen, wie die Köstlichkeiten entstehen.


  • Meierei

    Biergarten
    • regional
    Insider-Tipp
    Mein Bier. Mein Seeblick

    Das ist doch ...? Natürlich! Auch dieses Gebäude im Neuen Garten ist ein Architekturdenkmal mit royaler Geschichte. Friedrich Wilhelm II. ließ es 1791 von Carl Gotthard Langhans entwerfen. Die darin untergebrachte Molkerei versorgte den Hofstaat. Nach dessen Abgang wurde ein Ausflugslokal eingerichtet, und als solches funktioniert es heute wieder. Drinnen herrscht rustikaler Schick. Noch toller ist es dank Uferlage am Jungfernsee, im Sommer im Garten zu sitzen. Ach ja, das Essen: Auf der Karte stehen Burger, Soljanka und Grillhaxe. Dazu gibt‘s ein süffiges Hausbier und, für Vegetarier, Ziegenkäse vom Grill.

    Insider-Tipp
    Mein Bier. Mein Seeblick

    Das ist doch ...? Natürlich! Auch dieses Gebäude im Neuen Garten ist ein Architekturdenkmal mit royaler Geschichte. Friedrich Wilhelm II. ließ es 1791 von Carl Gotthard Langhans entwerfen. Die darin untergebrachte Molkerei versorgte den Hofstaat. Nach dessen Abgang wurde ein Ausflugslokal eingerichtet, und als solches funktioniert es heute wieder. Drinnen herrscht rustikaler Schick. Noch toller ist es dank Uferlage am Jungfernsee, im Sommer im Garten zu sitzen. Ach ja, das Essen: Auf der Karte stehen Burger, Soljanka und Grillhaxe. Dazu gibt‘s ein süffiges Hausbier und, für Vegetarier, Ziegenkäse vom Grill.


  • Sacrower Halbinsel

    Landschaftliche Highlights
    • Sacrower Halbinsel© Christina Hanck, Thinkstock

    „Za krowje“ ist Slawisch für „hinterm Busch“, und demnach gilt es zunächst ein wenig Wald zu durchqueren, um diesen abgelegenen Stadtteil Potsdams zu erreichen. Zu sehen gibt es ein unter Friedrich Wilhelm IV. 1840 auf Schloss aufgemöbeltes Gutshaus sowie eine Parkanlage aus der Gestaltungsfeder von Peter Joseph Lenné. Berühmt ist die vom selben König im italienischen Stil skizzierte und von Ludwig Persius 1844 realisierte Heilandskirche, die quasi in der Havel steht. In den Jahren der Teilung lag die Kirche mitten im Grenzgebiet und wurde von der DDR-Führung als Teil der Grenzbefestigung umfunktioniert. Nach der friedlichen Revolution saniert, ist sie als Kirche nur noch für spezielle Anlässe wie Taufen oder Hochzeiten in Betrieb, Besichtigungen sind aber möglich.

    • Sacrower Halbinsel© Christina Hanck, Thinkstock

    „Za krowje“ ist Slawisch für „hinterm Busch“, und demnach gilt es zunächst ein wenig Wald zu durchqueren, um diesen abgelegenen Stadtteil Potsdams zu erreichen. Zu sehen gibt es ein unter Friedrich Wilhelm IV. 1840 auf Schloss aufgemöbeltes Gutshaus sowie eine Parkanlage aus der Gestaltungsfeder von Peter Joseph Lenné. Berühmt ist die vom selben König im italienischen Stil skizzierte und von Ludwig Persius 1844 realisierte Heilandskirche, die quasi in der Havel steht. In den Jahren der Teilung lag die Kirche mitten im Grenzgebiet und wurde von der DDR-Führung als Teil der Grenzbefestigung umfunktioniert. Nach der friedlichen Revolution saniert, ist sie als Kirche nur noch für spezielle Anlässe wie Taufen oder Hochzeiten in Betrieb, Besichtigungen sind aber möglich.


  • Le Bistro

    Restaurants
    • international

    Hier wirst du mit vielen kulinarischen Ideen und einem gut sortierten Weinangebot verwöhnt.

    • Jägerallee 20, 14469 Potsdam
    • +49 331 2740
    • info.berlin-potsdam@dorint.com

    Hier wirst du mit vielen kulinarischen Ideen und einem gut sortierten Weinangebot verwöhnt.

    • Jägerallee 20, 14469 Potsdam
    • +49 331 2740
    • info.berlin-potsdam@dorint.com

  • GALERIA Potsdam Stadtpalais

    Einkaufszentren und -Passagen

    Ein Kaufhausklassiker als Einkaufstipp klingt komisch – bis man den Laden betritt und den Blick zur Decke hebt. Die ist aus Glas mit Jugendstilornamenten und lässt die Sonne in den großen Lichthof scheinen, um den sich die Einkaufsetagen sortieren. Die Fassade des 1905 errichteten Warenhauses steht unter Denkmalschutz. So architektonisch beeindruckend shoppt es sich bei Karstadt sonst nicht.

    Ein Kaufhausklassiker als Einkaufstipp klingt komisch – bis man den Laden betritt und den Blick zur Decke hebt. Die ist aus Glas mit Jugendstilornamenten und lässt die Sonne in den großen Lichthof scheinen, um den sich die Einkaufsetagen sortieren. Die Fassade des 1905 errichteten Warenhauses steht unter Denkmalschutz. So architektonisch beeindruckend shoppt es sich bei Karstadt sonst nicht.


  • Quendel

    Restaurants
    • international

    Das Küchenteam hat sich der bewussten Esskultur verschrieben und überzeugt mit ehrlicher, frischer Küche, die immer neue Überraschungen und Gaumenfreuden bereithält. Di–Fr kosten die Tagesgerichte ab 7,50 Euro.

    Das Küchenteam hat sich der bewussten Esskultur verschrieben und überzeugt mit ehrlicher, frischer Küche, die immer neue Überraschungen und Gaumenfreuden bereithält. Di–Fr kosten die Tagesgerichte ab 7,50 Euro.