Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Unangemessen gekleidet seinIn Polen herrscht eine konservative Kleiderordnung, die stark zwischen „offiziell“ und „privat“ unterscheidet. Als taktlos empfindet man Besucher in Latschen und Shorts z. B. in Kirchen oder an Orten nationalen Gedenkens wie den ehemaligen Konzentrationslagern.
Laut seinIm Unterschied zur westlichen, auf individuelle Freiheit ausgelegten Erziehung wird man in Polen angehalten, auf die Umgebung Rücksicht zu nehmen. Lautes und auffälliges Benehmen, wildes Fotografieren in Kirchen, Knutscherei an öffentlichen Plätzen – alles tabu!
Höfliche Männer falsch verstehenDen Handkuss bitte nicht als Angriff auf die Emanzipation oder gar als plumpe Anmache missverstehen! Auch nicht, wenn man(n) dir als Frau die Tür aufhält, den Koffer tragen möchte oder aus dem Mantel hilft. Galant zu sein ist in Polen – zumindest bei der älteren Generation – selbstverständlich.
Die Kirche kritisierenAuch wenn dir der polnische Katholizismus mit dem Marienkult oder der Papstverehrung seltsam vorkommt, mach keine Witze! Auch mit Kommentaren zur polnischen Politik oder Geschichte solltest du besser zurückhaltend sein.
Ohne Gastgeschenk zur Einladung kommenWer in einen polnischen Haushalt eingeladen wird, kommt nicht mit leeren Händen: Über Blumen freuen sich auch junge, moderne Frauen, Männer mögen Alkohol – aber bitte keinen Wodka, besser eine Flasche Wein mitbringen!

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Busticket1 Euro für eine einstündige Stadtfahrt
Kaffee3 Euro für eine Tasse im Café
Imbissab 4 Euro für ein sättigendes Gericht in der Milchbar (Bar Mleczny)
Bierab 2,70 Euro für 0,3 l vom Fass
Benzinab 1,20 Euro für 1 l Super
Kanu20 Euro Leihgebühr pro Tag

Feste & Feiertage

1. Januar

  • Neujahr

März/April

  • Ostersonntag, -montag

1. Mai

  • Tag der Arbeit

3. Mai

  • Tag der Verfassung von 1791

Mai/Juni

  • Pfingstsonntag, Fronleichnam

Juni

  • Jüdisches Kulturfestival in Krakau

21. Juni

  • Wianki, Johannisnacht in Krakau

Juli

  • Heineken Open’er in Gdynia

August

  • Dominikanermarkt in Danzig

15. August

  • Mariä Himmelfahrt

Sept.

  • Malta-Festival in Posen

1. November

  • Allerheiligen

11. November

  • Tag der Unabhängigkeit 1918

25./26. Dezember

  • Weihnachten

Veranstaltungen

März/April

  • Passionsspiele (Kalwaria Zebrzydowska): Christi Kreuzweg wird nachgespielt

Mai/Juni

  • Fronleichnam: Prozessionen in ganz Polen, prachtvoll in Krakau und Łowicz

  • Johannisnacht (Krakau): Am 21. Juni werden Blumenkränze mit Kerzen in die Weichsel gelassen

  • Malta-Festival (Posen): Intern. Kulturfestival (Musik/Kunst). malta-festival.pl

  • Festival der jüdischen Kultur (Krakau-Kazimierz): jewishfestival.pl

  • Fischerwallfahrt (Puck): Bootsprozession am 29. Juni zur Halbinsel Hel

  • Drachenparade (Krakau): Gigantische Drachen steigen in den Himmel – je monströser, desto besser. Mit großem Finale-Feuerwerk!

Juni-September

  • Jazzfestival (Krakau): cracjazz.com

  • Musiksommer (Danzig): mit Klassik und Orgelmusik im Vorort Oliwa

Juli

  • Heineken Open’er (Gdynia): Crossover aus Pop, Rock & Klassik. opener.pl

August

  • Dominikanermarkt (Danzig): Straßentheater und -musik

  • Pol‘& Rock (Czaplinek): Zur ehemaligen „Haltestelle Woodstock“ kommen Hunderttausende. polandrockfestival.pl

  • Slawen-Wikinger-Festival (Wolin). jomsborg-vineta.com

September

  • Warschauer Herbst: Forum zeitgenössicher Musik. warszawska-jesien.art.pl

November

  • Allerheiligen: Am 1. Nov. verwandeln sich Polens Friedhöfe in Lichter und Blumenmeere

Dezember

  • Weihnachtskrippen (Krakau): Fantastische Krippen werden prämiert

Vorbereitung

Auskunft vor der Reise

Polnisches Fremdenverkehrsamt

– Kurfürstendamm 130 | 10711 Berlin | Tel. 030 2 10 09 20 | polen.travel/de

– Lerchenfelderstr. 2, Palais Auersberg | 1080 Wien | Tel. 01 5 24 71 91 | polen. travel/de-at

Strom

Adapter Typ E

Für Schuko-Stecker wird ein Adapter benötigt, flache Stecker passen auch ohne Stromspannung: 230 V, 50 Hz

Ankommen

Anreise/Einreise

Zug: Der Euro-City von Berlin braucht sechs Stunden nach Warschau. Er fährt mehrmals täglich und ist reservierungspflichtig. Regionalexpress- Züge (RE) verkehren mehrmals am Tag von Berlin nach Kostrzyn (Küstrin) sowie nach Szczecin (Stettin). Im Sommer gibt es direkte Verbindungen zwischen Berlin und Świnoujście (Swinemünde), Fahrzeit ca. 4½ Std.

Von München brauchst du mit dem Zug zwar gut neun Stunden (mit Umstiegen), kannst die Strecke aber – frühe Buchung vorausgesetzt – für einen Schnäppchenpreis von 40 Euro bekommen. Eine Besonderheit ist der Kulturzug Berlin–Breslau, der die beiden Städte am Wochenende verbindet – auch dies zu einem unschlagbaren Preis (bahn.de/kulturzug). Die Fahrradmitnahme (bilet rowerowy ca. 10 Zł.) ist in polnischen Zügen nur begrenzt möglich – achte auf das R-Symbol! Fahrplanauskunft und Buchung: Polnische Bahn (Polskie Koleje Państwowe | pkp.pl) und Deutsche Bahn (Tel. 030 29 70 | bahn.de)

Bus: Zwischen vielen Städten Deutschlands und Polens gibt es regelmäßige Busverbindungen, Infos: polen.travel/ de. In Polen existiert ein dichtes Netz der PKS-Busse auf Normal- und Schnellstrecken. Tickets gibt‘s in Busbahnhöfen, Reisebüros und beim Fahrer. Auf der Website bzw. App Jakdojade („Wie komme ich nach…“) kannst du dir präzise Fahrtmöglichkeiten aufzeigen lassen.

Flug: Es gibt Flugverbindungen in alle polnischen Großstädte. Außer LOT (lot.com) und Lufthansa verkehren auch zahlreiche Billigflieger (Easy Jet, Eurowings, Ryan Air, Wizzair u. a.). Aktuelle Infos bei den Fluggesellschaften und unter polen.travel/de

Auto: Für die Einreise per Pkw von Deutschland nach Polen stehen 23 Grenzübergänge zur Wahl. Es gibt immer mal wieder Kontrollen an der EU-Binnengrenze, informiere dich vor der Reise beim Auswärtigen Amt (auswaertiges-amt.de) über die aktuelle Lage. Ein Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) sollte beim Grenzübertritt immer mitgeführt werden.

Das polnische Autobahnnetz ist teils staatlich, teils privat und meist mautpflichtig. Bei staatlichen Abschnitten (etoll.gov.pl) muss die Maut im Voraus an Tankstellen, Automaten oder im Internet bezahlt werden (10 km im Pkw kosten 1–1,40 Euro). Für Urlauber sind die West-Ost-Verbindungen A 2 und A 4 am wichtigsten. Die A 2 (conadrogach.pl/autostrada/a2) führt von Posen via Łódź nach Warschau, die A 4 (autostrada-a4.com.pl) via Breslau und Krakau nach Przemyśl. Die A 1 (a1.com.pl) verläuft von Danzig nach Warschau und über Łódź südwärts. Weitere Autobahnabschnitte befinden sich im Bau oder in Planung.

Zoll

Es gelten die EU-Zollbestimmungen. Man kann Waren für den privaten Gebrauch frei ein- und ausführen; für Schweizer gelten strengere Regeln. Für Antiquitäten, die vor Mai 1945 hergestellt wurden, braucht es eine Genehmigung des Denkmalkonservators der jeweiligen Woiwodschaft. zoll.de, bmf.gv.at, bazg.admin.ch

Klima & Reisezeit

Das Klima im Norden ist gemäßigt: die Winter sind kurz und relativ mild, im Sommer kommt es häufiger zu Niederschlägen. Dagegen herrscht im Osten und Süden kontinentales Klima vor: Winter sind härter, Sommer wärmer und trockener als im Norden. Schönwetterperioden gibt es in ganz Polen im Mai, Juni, September und Oktober – eine gute Zeit zum Reisen! In den Sommerferien Ende Juni bis Ende August zieht es viele polnische Familien ans Meer: Die Ferienzentren an der Ostsee sind dann überlaufen, spontan eine Unterkunft zu finden ist schwer.

Weiterkommen

Auto

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt innerorts 50 km/h bzw. nachts (23–6 Uhr) 60 km/h, außerorts 90 km/h, auf Landstraßen mit zwei Spuren 100 km/h, auf Schnellstraßen mit zwei Fahrbahnen 120 km/h und auf Autobahnen 140 km/h. Es besteht Anschnallpflicht, und von Oktober bis Februar ist auch tagsüber das Abblendlicht einzuschalten. Achtung: Straßenbahnen haben immer Vorfahrt! Die Promillegrenze liegt bei 0,2 Bußgelder müssen sofort bezahlt werden (Lass dir eine Quittung ausstellen!). Das außerörtliche Tankstellennetz ist relativ dicht; „ON“ ist die Abkürzung für Diesel, ein durchgestrichenes „Pb“ steht für bleifreies Benzin. ADAC-Notruf in Polen mit deutschsprachigen Mitarbeitern: Tel. (+49) 6 18 31 98 88

Auch wenn die Zahl der Autodiebstähle schon seit Jahren deutlich rückläufig ist, sollte man nach Möglichkeit bewachte Parkplätze (Parking Streżony) benutzen. Die meisten Hotels verfügen über eigene bewachte Parkplätze, in großen Städten gibt es große (kostenpflichtige) Flächen mit Rund-um-die-Uhr-Bewachung. Bei Diebstählen in Polen greift grundsätzlich die Kaskoversicherung; Infos über Ausnahmen bitte bei der eigenen Autoversicherung einholen.

Mietwagen

An Flughäfen und in den Großstädten sind sowohl internationale als auch kleinere lokale Autovermieter vertreten, z. B. Avis (avis.pl), Hertz (hertz. com.pl), Express Rent a Car (express. pl), Sixt (sixt.pl). Ein Kleinwagen für ein Wochenende im August kostet z. B. ab 100 Euro.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die bevorzugten öffentlichen Verkehrsmittel sind Busse und die Bahn. Während sogenannte Personen- und Schnellzüge (osobowy/pośpieszny) sehr günstig, dafür aber ziemlich langsam sind, sind die etwas schnelleren, zwischen den großen Städten verkehrenden Intercitys teurer und reservierungspflichtig. Erkundige dich nach Sondertarifen, etwa den preiswerten Weekend- bzw. Familientickets! Auf den Bahnhöfen (dworzec PKP) werden die Abfahrtszeiten auf gelben Tafeln (odjazdy) angezeigt, die Ankunftszeiten (przyjazdy) auf weißen. Das polnische Busnetz ist gut ausgebaut. Meist befinden sich die Busterminals (dworzec PKS) in unmittelbarer Nachbarschaft der Hauptbahnhöfe. Tickets kauft man im Voraus an der Kasse, via Internet oder direkt beim Busfahrer. Neben der staatlichen Busgesellschaft PKS gibt es viele private Anbieter, die entweder günstigere Preise haben oder – bei gleichem Preis – komfortablere Busse einsetzen.

Taxi

Taxifahren ist in Polen immer noch relativ preiswert. Nimm aber nur Wagen mit Telefonnummer auf dem Dach (z. B. Radio Taxi 919) und einem funktionierenden Taxameter. Leuchtet die Nummer, ist das Taxi frei. Die Startgebühr liegt bei 8 Zł., pro Kilometer kommen 3–4 Zł. hinzu. Nachttarife liegen etwa 50 Prozent darüber. Unter tanietaxi.pl („Taxi preiswert“) kannst du dir in der Rubrik Kalkulator bei Angabe des Abfahrts- und Ankunftsorts den Fahrpreis ausrechnen lassen.

Vor Ort

Camping

Es gibt etwa 220 gut ausgestattete Campingplätze. Sie sind in der Regel von Mai bis September, einige auch ganzjährig geöffnet. Polnischer Campingverband (Polska Federacja Campingu i Caravaningu, PFCC) | Tel. 22 810 60 50 | pfcc.eu

Preise

Aufgrund der Inflation haben in Polen die Eintrittspreise für Museen, Ausstellungen, Schlösser, Kirchen etc. angezogen, liegen aber immer noch unter westeuropäischem Niveau. Gleiches gilt für Konzert- und Kinokarten. In vielen Museen ist an einem Tag in der Woche der Eintritt frei – check die Websites!

Geld & Währung

Der Złoty ist frei konvertierbar, der Wechselkurs ändert sich täglich (oan da.com). Den günstigsten Tageskurs bekommt man bar in Wechselstuben (kantor), die auf dem Land jedoch rar sind. Vergleichen lohnt: In Wechselstuben an Flughäfen und in Hotels ist der Kurs erfahrungsgemäß schlechter. Ziehst du mit der Debitkarte Geld am Automaten, erkundige dich nach der Höhe der Gebühren. Tipp: am Automaten keine Euro- Abrechnung wählen, da ein ungünstiger Kurs zugrundegelegt wird! In Hotels, Restaurants und vielen Geschäften zahlt man problemlos mit Debit oder Kreditkarte. Euromünzen werden ungern angenommen, polnische Banken tauschen nur Scheine in Złoty.

Unterkünfte

Hotels: Mehr als 2500 Hotels bieten ihre Dienste an, jedes Jahr werden es 10 Prozent mehr. In den meisten Hotels spricht man an der Rezeption Englisch und/oder Deutsch. In den Großstädten ist das Preisniveau guter Hotels mit dem westlichen vergleichbar, auf dem Land ist es preiswerter.

Jugendherbergen: Es gibt fast 150 ganzjährig geöffnete Jugendherbergen in Polen, weitere 300 öffnen im Sommer. Polnisches Jugendherbergswerk (PTSM | ptsm.org.pl). Im Sommer verwandeln sich viele Studentenheime in Danzig, Krakau, Warschau, Posen und Breslau in Unterkünfte. Daneben gibt es private Hostels. Adressen bekommst du in den Touristinfos, auf den Internetseiten der Universitäten und hostel.pl.

Bauernhöfe: Agroturystyk-Höfe bieten außer Unterkunft (ab 15 Euro/Nacht/ Person mit Frühstück) Reiten, Bootsfahrten, Angeln, Radtouren, Wanderungen etc. Die Poln. Föderation für Tourismus auf dem Lande zeigt auf ihrer Website über 600 Höfe: agroturys tyka.pl. Das Angebot für Ferien auf dem Land umfasst auch ca. 70 Bio-Bauernhöfe, meist in Südpolen. Weitere Informationen findest du auf: eceat.de (Europ. Zentrum für ökol. Landwirtschaft und Touristik).

Camping: Es gibt etwa 220 gut ausgestattete Campingplätze. Sie sind meist Mai–Sept., einige auch ganzjährig geöffnet. Polnischer Campingverband (Polska Federacja Campingu | Tel. 22 810 60 50 | pfcc.eu

Öffnungszeiten

Einzelhändler haben Mo–Fr 11–19 und Sa 11–14 Uhr geöffnet. Größere Kaufhäuser sind in der Regel Mo–Sa 10–20 Uhr geöffnet. Lebensmittelläden öffnen bereits zwischen 6 und 8 Uhr, manche sind rund um die Uhr offen. Behörden und Banken sind in der Regel Mo–Fr 8–17 Uhr, Postämter 8–16 Uhr geöffnet. Restaurants kennen normalerweise keinen Ruhetag.

Schiffstouren

An der Küste, auf Seen und Flüssen werden Fahrten für Touristen angeboten, z. B. ab Świnoujście (Swinemünde) von der Reederei Adler-Schiffe (Tel. 04651 9 8708 88 | adlerschiffe.de). Wasserstraßenbahnen (tramwaj wodny) werden u.a. in Krakau und Warschau eingesetzt. In der Danziger Bucht, auf dem Oberländischen Kanal und den Seen Masurens ist die „Weiße Flotte“ aktiv (zegluga.pl | zegluga. com.pl | zeglugamazurska.com.pl).

Sprache

Polnisch ist eine westslawische Sprache, nicht leicht zu erlernen. Aber ein Dzień dobry (sprich: tschen dobri) für „Guten Tag“ und Dziękuję (sprich: tschenkujej) für „Danke schön!“ solltest du draufhaben! In größeren Städten kommst du gut mit Englisch zurecht und auch auf dem Land sprechen immer mehr junge Leute Englisch.

Strände

Polens Küste ist über 500 km lang und mit weißen Sandstränden gespickt. Fast nirgends sind sie bebaut, ein dichter Grüngürtel trennt sie vom Ort. In Ferienorten sind Strandwächter postiert, die im Notfall helfen. FKK ist in Polen nicht populär, aber an einigen Stränden erlaubt, so bei Międzyzdroje, Dźwirzyno, Łeba, Rowy, auf der Halbinsel Hel (Kuźnica) und auf der Frischen Nehrung (Krynica Morska).

Toiletten

Etwas gewöhnungsbedürftig sind Polens Toilettensymbole: Für die Damentoilette ist ein Kreis, für die Herrentoilette ein Dreieck reserviert.

Trinkgeld

Bist du mit dem Service zufrieden, kannst du 10 Prozent des Rechnungsbetrags hinzufügen oder – wie es viele Polen tun – den Betrag aufrunden.

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

ul. Jazdów 12 | 00-467 Warszawa | Tel. 2 25 84 17 00 | warschau.diplo.de

Botschaft der Republik Österreich

ul. Gagarina 34 | 00-748 Warszawa | Tel. 2 28 41 00 81 | bmeia.gv.at/oebwarschau

Botschaft der Schweiz

Botschaft der Schweiz | Aleje Ujazdowskie 27 | 00-540 Warszawa | Tel. 2 26 28 04 81 | eda.admin.ch/warsaw

Gesundheit

In allen größeren Städten gibt es Krankenhäuser und Ambulanzen. Deutsche Krankenkassen übernehmen im Krankheitsfall die Kosten, wenn du deine Europäische Versicherungskarte EHIC vorlegst. In größeren Städten bieten auch große private Praxisketten wie Damian, Medicover oder LuxMed meist eine wesentlich schnellere und bessere Behandlung, die allerdings bar bezahlt werden muss. Achtung: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in der Höhe, wie sie auch in Deutschland angefallen wären. Um Zuzahlungen zu vermeiden, empfiehlt sich der Abschluss einer Reisekrankenversicherung.

Apotheken (apteka) in größeren Städten sind mit allen Arzneimitteln gut ausgestattet und haben in der Regel die ganze Woche geöffnet.

Notrufe

Ambulanz Tel. 999, Feuerwehr Tel. 998, Polizei Tel. 997, Pannenhilfe Tel. 981

Vom Handy erreicht man mit 112 den allgemeinen Notruf, der auch auf Deutsch beantwortet wird.

Telefon, Handy & Internet

Die ehemalige Ortsvorwahl wurde in die Anschlussnummer integriert; so wählt man nun bei Orts- und Ferngesprächen innerhalb Polens eine längere Nummer. Bei Gesprächen ins Ausland gelten die internationalen Vorwahlnummern (Polen 0048, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041).

Handys wählen sich automatisch in ein polnisches Netz ein. Bei Gesprächen vom Festnetz zu einem Handy muss eine „0“ vorgewählt werden.

Gratis-WLAN ist in so gut wie allen Hotels und anderen Unterkünften Standard. Das gilt auch für Restaurants, Cafés und Bars sowie Museen. An öffentlichen Plätzen größerer Städte kannst du mit WLAN-Hotspots rechnen, ebenso an Bahnhöfen und Flughäfen.

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