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Polen Top Sehenswürdigkeiten



























Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
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Botanische Gärten & Parks
Westerplatte
Landschaftliche Highlights © Jurand38, Shutterstock
Insider-Tipp Wassertram zur Westerplatte
Du kommst zwar auch mit dem Auto hin, aber der beste Weg zur Westerplatte ist eine Tour mit den Schiffen der Weißen Flotte. Vom Anleger am Grünen Tor in Danzig legen im Sommer von 8 bis 18 Uhr etwa stündlich Ausflugsschiffe zur Halbinsel an der Mottlau-Mündung ab, wo am 1.September 1939 mit dem Angriff der „Schleswig Holstein“ auf ein polnisches Militärdepot der Zweite Weltkrieg begann. An den Widerstand der 183-köpfigen Wachgarnison, die sich der deutschen Übermacht erst nach sieben Tagen ergab, erinnert seit 1966 ein Denkmal auf dem höchsten Punkt der Westerplatte. Hier entsteht ein kontrovers diskutiertes Open-Air-Museum (Infos auf mu zeum1939.pl unter „Westerplatte“).
© Jurand38, Shutterstock
Insider-Tipp Wassertram zur Westerplatte
Du kommst zwar auch mit dem Auto hin, aber der beste Weg zur Westerplatte ist eine Tour mit den Schiffen der Weißen Flotte. Vom Anleger am Grünen Tor in Danzig legen im Sommer von 8 bis 18 Uhr etwa stündlich Ausflugsschiffe zur Halbinsel an der Mottlau-Mündung ab, wo am 1.September 1939 mit dem Angriff der „Schleswig Holstein“ auf ein polnisches Militärdepot der Zweite Weltkrieg begann. An den Widerstand der 183-köpfigen Wachgarnison, die sich der deutschen Übermacht erst nach sieben Tagen ergab, erinnert seit 1966 ein Denkmal auf dem höchsten Punkt der Westerplatte. Hier entsteht ein kontrovers diskutiertes Open-Air-Museum (Infos auf mu zeum1939.pl unter „Westerplatte“).
Latarnia Morska
Architektonische Highlights © skuter56, Pixabay
Als sein Licht 1858 den Schiffen erstmals den Weg wies, war er mit 68 m Höhe der höchste Leuchtturm der Welt. Nach dem Aufstieg über 310 Stufen bietet sich ein herrlicher Blick.
- Ulica Bunkrowa 1, Świnoujście
- http://latarnie.com.pl/
- +48 91 321 60 63
© skuter56, Pixabay
Als sein Licht 1858 den Schiffen erstmals den Weg wies, war er mit 68 m Höhe der höchste Leuchtturm der Welt. Nach dem Aufstieg über 310 Stufen bietet sich ein herrlicher Blick.
- Ulica Bunkrowa 1, Świnoujście
- http://latarnie.com.pl/
- +48 91 321 60 63
Muzeum Czartoryskich
Museen © Neirfy, Shutterstock
Insider-Tipp Mit Wissen im Ohr
Nach der Neueröffnung strahlt das älteste Museum des Landes in altem Glanz mit viel Gold, Glas und eindrucksvollen Kronleuchtern. Die Tickets gelten für die Dauerausstellungen und eine kleine temporäre Schau, deren Inhalt alle drei Monate wechselt. Hier werden Drucke und Bücher aus der Czartoryski-Bibliothekt ausgestellt. Für viele aber ist das Highlight Leonardo da Vincis „Dame mit dem Hermelin“. Bring Zeit mit, wenn du die weniger bekannte Schwester der Mona Lisa in der Gemäldegalerie des Museums im zweiten Stock besuchst: Meist steht eine Schlange vor dem Raum mit dem Da-Vinci-Werk. Aber es lohnt sich! Schließlich, so sagen viele, die das Porträt von Cecilia Gallerani, der Geliebten des Mailänder Herzogs Lodovico Sforza, schon gesehen haben, sei die junge Dame noch zauberhafter als ihr berühmtes Pariser Pendant mit dem rätselhaften Lächeln. Das älteste polnische Museum von 1786 ist eine Stiftung der Fürstin Izabela Czartoryska. Deren Sinn stand nicht unbedingt danach, Kunst zu sammeln, sondern das Andenken an die großen Persönlichkeiten der polnischen Geschichte zu erhalten. Deswegen kann dieser patriotische Teil der Sammlung etwas ermüdend geraten für jemanden, der kein Spezialist in polnischer Geschichte ist. Aber da gibt es ja noch den erwähnten zweiten Stock mit einer der wertvollsten Kunstsammlungen Europas. Hier leuchtet, neben dem Da Vinci, Rembrandts „Landschaft mit dem barmherzigen Samariter“, hier warten viele weitere Gemälde und Skulpturen, dazu Schmuck, ägyptische Kunst oder Werke aus dem Fernen Osten. Überwältigt von all der Schönheit? Im wunderschönen, mit Glas überdachten Innenhof des Palasts kannst du im Café bei Kuchen und kleinen Snacks das Gesehene verarbeiten. Lohnend ist der sehr gute Audioguide, der dich durch die Ausstellung führt. Die nummerierten Tickets gelten für eine konkrete Uhrzeit, man kann sie 31 Tage vor dem Besuch übers Internet kaufen, eine begrenzte Anzahl gibt’s am Schalter.
- Ulica św. Jana 19, 31-017 Krakau
- http://mnk.pl/
- +48 12 370 54 60
- biuro@fundacja-czartoryskich.krakow.pl
© Neirfy, Shutterstock
Insider-Tipp Mit Wissen im Ohr
Nach der Neueröffnung strahlt das älteste Museum des Landes in altem Glanz mit viel Gold, Glas und eindrucksvollen Kronleuchtern. Die Tickets gelten für die Dauerausstellungen und eine kleine temporäre Schau, deren Inhalt alle drei Monate wechselt. Hier werden Drucke und Bücher aus der Czartoryski-Bibliothekt ausgestellt. Für viele aber ist das Highlight Leonardo da Vincis „Dame mit dem Hermelin“. Bring Zeit mit, wenn du die weniger bekannte Schwester der Mona Lisa in der Gemäldegalerie des Museums im zweiten Stock besuchst: Meist steht eine Schlange vor dem Raum mit dem Da-Vinci-Werk. Aber es lohnt sich! Schließlich, so sagen viele, die das Porträt von Cecilia Gallerani, der Geliebten des Mailänder Herzogs Lodovico Sforza, schon gesehen haben, sei die junge Dame noch zauberhafter als ihr berühmtes Pariser Pendant mit dem rätselhaften Lächeln. Das älteste polnische Museum von 1786 ist eine Stiftung der Fürstin Izabela Czartoryska. Deren Sinn stand nicht unbedingt danach, Kunst zu sammeln, sondern das Andenken an die großen Persönlichkeiten der polnischen Geschichte zu erhalten. Deswegen kann dieser patriotische Teil der Sammlung etwas ermüdend geraten für jemanden, der kein Spezialist in polnischer Geschichte ist. Aber da gibt es ja noch den erwähnten zweiten Stock mit einer der wertvollsten Kunstsammlungen Europas. Hier leuchtet, neben dem Da Vinci, Rembrandts „Landschaft mit dem barmherzigen Samariter“, hier warten viele weitere Gemälde und Skulpturen, dazu Schmuck, ägyptische Kunst oder Werke aus dem Fernen Osten. Überwältigt von all der Schönheit? Im wunderschönen, mit Glas überdachten Innenhof des Palasts kannst du im Café bei Kuchen und kleinen Snacks das Gesehene verarbeiten. Lohnend ist der sehr gute Audioguide, der dich durch die Ausstellung führt. Die nummerierten Tickets gelten für eine konkrete Uhrzeit, man kann sie 31 Tage vor dem Besuch übers Internet kaufen, eine begrenzte Anzahl gibt’s am Schalter.
- Ulica św. Jana 19, 31-017 Krakau
- http://mnk.pl/
- +48 12 370 54 60
- biuro@fundacja-czartoryskich.krakow.pl
Collegium Maius
Architektonische Highlights © Lukasz Kurbiel, Shutterstock
Die Jagiellonen-Universität ist die älteste polnische Hochschule und eine der ältesten der Welt, gegründet wurde sie 1364 von König Kasimir dem Großen. Aus dieser Zeit stammt auch das Collegium Maius, das älteste Universitätsgebäude der Stadt mit seinem gotischen Innenhof. Besonders sehenswert ist das sogenannte Kristallgewölbe in den Arkaden des Innenhofs, das eher an ein Kloster als an ein Universitätsgebäude erinnert. Wenn du nicht gerade zur Zeit des Glockenspiels hier bist, das alle zwei Stunden besonders viele Besucher anlockt und mit dem "Gaudeamus Igitur" endet, kannst du dich im Café im original gotischen Keller ins 15.Jh. zurückversetzen lassen, als Nikolaus Kopernikus hier studierte. Sein Denkmal schmückte bis in die 1960er-Jahre den Innenhof, neben Papst Johannes Paul II. ist er der bekannteste Student der Universität. Nicht verpassen solltest du das Universitätsmuseum: Im Rahmen einer ca. 40-minütigen Führung geht es in die prachtvollen gotischen Räume der Bibliothek, des Speiseraums der Professoren und der großen Aula.
- Ulica Jagiellońska 15, 31-010 Kraków
- http://maius.uj.edu.pl/
- +48 12 663 14 48
- collegiummaius.info@uj.edu.pl
© Lukasz Kurbiel, Shutterstock
Die Jagiellonen-Universität ist die älteste polnische Hochschule und eine der ältesten der Welt, gegründet wurde sie 1364 von König Kasimir dem Großen. Aus dieser Zeit stammt auch das Collegium Maius, das älteste Universitätsgebäude der Stadt mit seinem gotischen Innenhof. Besonders sehenswert ist das sogenannte Kristallgewölbe in den Arkaden des Innenhofs, das eher an ein Kloster als an ein Universitätsgebäude erinnert. Wenn du nicht gerade zur Zeit des Glockenspiels hier bist, das alle zwei Stunden besonders viele Besucher anlockt und mit dem "Gaudeamus Igitur" endet, kannst du dich im Café im original gotischen Keller ins 15.Jh. zurückversetzen lassen, als Nikolaus Kopernikus hier studierte. Sein Denkmal schmückte bis in die 1960er-Jahre den Innenhof, neben Papst Johannes Paul II. ist er der bekannteste Student der Universität. Nicht verpassen solltest du das Universitätsmuseum: Im Rahmen einer ca. 40-minütigen Führung geht es in die prachtvollen gotischen Räume der Bibliothek, des Speiseraums der Professoren und der großen Aula.
- Ulica Jagiellońska 15, 31-010 Kraków
- http://maius.uj.edu.pl/
- +48 12 663 14 48
- collegiummaius.info@uj.edu.pl
Kopalnia Soli Wieliczka
Touristenattraktionen © Santi Rodriguez, Shutterstock
Das Salzbergwerk in Wieliczka (10 km südlich), seit 1978 Unesco-Weltkulturerbe, ist eine der größten Attraktionen des Krakauer Umlands. Vom 13.Jh. an war die Mine für Krakau und die ganze Monarchie eine der wichtigsten Einnahmequellen, in der Glanzzeit im 15.Jh. machte der Salzhandel mehr als 30 Prozent des Gesamteinkommens aus. Der Abbau wurde bis ins 20.Jh. betrieben, heute wird nur noch wenig Salz gewonnen. Unter Tage gibt es mehr als 300 km labyrinthartige Wege auf neun Etagen. Die größte Attraktion auf der "Touristenroute" - neben den 20 m hohen Kammern und einem Salzsee - ist die Kaplica św. Kingi (Kapelle der seligen Kinga), wo alles, selbst der Kronleuchter, die Altäre und der Fußboden, aus reinem Salz ist. Unter Tage findest du ein Restaurant und Souvenirläden. Pullover nicht vergessen: nur 14 Grad!
- Ulica Daniłowicza 10, 32-020 Wieliczka
- http://www.kopalnia.pl/
- +48 12 278 73 02
- turystyka@kopalnia.pl
© Santi Rodriguez, Shutterstock
Das Salzbergwerk in Wieliczka (10 km südlich), seit 1978 Unesco-Weltkulturerbe, ist eine der größten Attraktionen des Krakauer Umlands. Vom 13.Jh. an war die Mine für Krakau und die ganze Monarchie eine der wichtigsten Einnahmequellen, in der Glanzzeit im 15.Jh. machte der Salzhandel mehr als 30 Prozent des Gesamteinkommens aus. Der Abbau wurde bis ins 20.Jh. betrieben, heute wird nur noch wenig Salz gewonnen. Unter Tage gibt es mehr als 300 km labyrinthartige Wege auf neun Etagen. Die größte Attraktion auf der "Touristenroute" - neben den 20 m hohen Kammern und einem Salzsee - ist die Kaplica św. Kingi (Kapelle der seligen Kinga), wo alles, selbst der Kronleuchter, die Altäre und der Fußboden, aus reinem Salz ist. Unter Tage findest du ein Restaurant und Souvenirläden. Pullover nicht vergessen: nur 14 Grad!
- Ulica Daniłowicza 10, 32-020 Wieliczka
- http://www.kopalnia.pl/
- +48 12 278 73 02
- turystyka@kopalnia.pl
Zamek w Malborku
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ohne Rüstung an der Brüstung
Die Stadt Malbork (40 000 Ew.) steht ganz im Schatten ihrer Burg, eines Unesco-Weltkulturerbes. Errichtet wurde die Marienburg am Fluss Nogat von den Rittern des Deutschen Ordens ab dem Jahr 1280.Anfang des 14.Jhs. wurde sie Hauptsitz des Ordens, der von hier aus den Ordensstaat regierte. Die Burg galt als uneinnehmbar, ihre Architektur und bauliche Finessen wie die Abwassersysteme sind Meisterstücke mittelalterlicher Ingenieurskunst. Starte deinen Besuch beim Vorschloss. Dort erwarten dich unter anderem der mittelalterliche Saal und das imposante Haupttor. Ins Mittelschloss führt eine Zugbrücke mit einem Torsystem. Bemerkenswert ist der Hochmeisterpalast mit seinen vielen filigranen Säulen und Strebepfeilern. Besuch unbedingt das Hochschloss: Die originelle Bäckerei und die Küche sind genauso sehenswert wie das Bade- und Brunnenhaus. Und du kannst von hier aus den 70 m hohen Hauptturm besteigen – der Rundblick von hoch oben ist fantastisch! Eine weitere Attraktion der Burg ist die Marienkirche, die man durch die „Goldene Pforte“ aus dem 13.Jh. betritt. Unter der Kirche liegt die Grabkapelle St. Annen. Deinen Hunger stillst du im „Kellerchen“ Piwniczka in der Burganlage. Wenn du bis zum Abend da bist, kannst du die ausgezeichnete Show „Licht und Ton“ besuchen. Auch werden beeindruckende Veranstaltungen – von mittelalterlichen Ritterspielen bis zu Musikevents – in der malerischen Burgkulisse veranstaltet.
- Ulica Starościńska 1, Malbork
- http://zamek.malbork.pl/
- +48 55 647 09 02
- sekretariat@zamek.malbork.pl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ohne Rüstung an der Brüstung
Die Stadt Malbork (40 000 Ew.) steht ganz im Schatten ihrer Burg, eines Unesco-Weltkulturerbes. Errichtet wurde die Marienburg am Fluss Nogat von den Rittern des Deutschen Ordens ab dem Jahr 1280.Anfang des 14.Jhs. wurde sie Hauptsitz des Ordens, der von hier aus den Ordensstaat regierte. Die Burg galt als uneinnehmbar, ihre Architektur und bauliche Finessen wie die Abwassersysteme sind Meisterstücke mittelalterlicher Ingenieurskunst. Starte deinen Besuch beim Vorschloss. Dort erwarten dich unter anderem der mittelalterliche Saal und das imposante Haupttor. Ins Mittelschloss führt eine Zugbrücke mit einem Torsystem. Bemerkenswert ist der Hochmeisterpalast mit seinen vielen filigranen Säulen und Strebepfeilern. Besuch unbedingt das Hochschloss: Die originelle Bäckerei und die Küche sind genauso sehenswert wie das Bade- und Brunnenhaus. Und du kannst von hier aus den 70 m hohen Hauptturm besteigen – der Rundblick von hoch oben ist fantastisch! Eine weitere Attraktion der Burg ist die Marienkirche, die man durch die „Goldene Pforte“ aus dem 13.Jh. betritt. Unter der Kirche liegt die Grabkapelle St. Annen. Deinen Hunger stillst du im „Kellerchen“ Piwniczka in der Burganlage. Wenn du bis zum Abend da bist, kannst du die ausgezeichnete Show „Licht und Ton“ besuchen. Auch werden beeindruckende Veranstaltungen – von mittelalterlichen Ritterspielen bis zu Musikevents – in der malerischen Burgkulisse veranstaltet.
- Ulica Starościńska 1, Malbork
- http://zamek.malbork.pl/
- +48 55 647 09 02
- sekretariat@zamek.malbork.pl
Sukiennice
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Segensreiche Caféterrasse
Die Tuchhallen in der Mitte des Marktplatzes sind eines der Wahrzeichen der Stadt. Hier wurde mit begehrten Artikeln des Mittelalters – Tuche, Stoffe, Salz – gehandelt: Krakau lag an der Salzstraße und besaß Privilegien, die es zur reichsten Stadt der polnischen Monarchie machten. Das Gebäude entstand im 14.Jh. und wurde im 16.und 19.Jh. umgebaut. Die lange Halle mit den Arkaden an der Längsseite wird von einer Renaissanceattika geschmückt, die von Skulpturen in Form von Fratzen gekrönt wird. Bis heute dienen die Tuchhallen dem Handel: Im Erdgeschoss findest du Souvenirläden mit Kunsthandwerk aus allen Regionen Polens. Im ersten Stock ist die Galeria Sztuki Polskiej XIX wieku (Galerie der polnischen Malerei und Bildhauerkunst des 19.Jhs.), eine Sammlung gigantischer Historienbilder und polnischer Porträt- und Landschaftsmalerei. Ein Genuss für die Sinne: das Café Szał mit Blick auf die Marienkirche. Im Museum Rynek Podziemny (Unterirdischer Marktplatz) spazierst du unter dem Marktplatz durch das mittelalterliche Krakau. Besonders interessant sind der Friedhof und die Krämerläden, die hier im Kleinformat rekonstruiert wurden, oder die Gegenstände, die während der archäologischen Arbeiten auftauchten. Auf Bildschirmen werden die wichtigsten Aspekte der Stadtgeschichte dargestellt (auch auf Deutsch).
- Rynek Główny 1-3, 31-000 Kraków
- http://mnk.pl/
- +48 12 433 54 00
- dyrekcja@muz-nar.krakow.pl
© Glow Images
Insider-Tipp Segensreiche Caféterrasse
Die Tuchhallen in der Mitte des Marktplatzes sind eines der Wahrzeichen der Stadt. Hier wurde mit begehrten Artikeln des Mittelalters – Tuche, Stoffe, Salz – gehandelt: Krakau lag an der Salzstraße und besaß Privilegien, die es zur reichsten Stadt der polnischen Monarchie machten. Das Gebäude entstand im 14.Jh. und wurde im 16.und 19.Jh. umgebaut. Die lange Halle mit den Arkaden an der Längsseite wird von einer Renaissanceattika geschmückt, die von Skulpturen in Form von Fratzen gekrönt wird. Bis heute dienen die Tuchhallen dem Handel: Im Erdgeschoss findest du Souvenirläden mit Kunsthandwerk aus allen Regionen Polens. Im ersten Stock ist die Galeria Sztuki Polskiej XIX wieku (Galerie der polnischen Malerei und Bildhauerkunst des 19.Jhs.), eine Sammlung gigantischer Historienbilder und polnischer Porträt- und Landschaftsmalerei. Ein Genuss für die Sinne: das Café Szał mit Blick auf die Marienkirche. Im Museum Rynek Podziemny (Unterirdischer Marktplatz) spazierst du unter dem Marktplatz durch das mittelalterliche Krakau. Besonders interessant sind der Friedhof und die Krämerläden, die hier im Kleinformat rekonstruiert wurden, oder die Gegenstände, die während der archäologischen Arbeiten auftauchten. Auf Bildschirmen werden die wichtigsten Aspekte der Stadtgeschichte dargestellt (auch auf Deutsch).
- Rynek Główny 1-3, 31-000 Kraków
- http://mnk.pl/
- +48 12 433 54 00
- dyrekcja@muz-nar.krakow.pl
Rynek Starego Miasta
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Älter wird´s nicht mehr
In den herrschaftlichen Häusern, die den Platz begrenzen und die mit viel Liebe restauriert worden sind, sind die vielen Touristen für Restaurants, Galerien, Juweliere und Souvenirläden heiß begehrt. In Straßencafés, kleinen Biergärten und zwischen den Galerien drängen sich unter freiem Himmel die Menschen. Pferdekutschen offerieren ihre Dienste, Leierkastenspieler bitten um einige Złoty, Blumenhändler bieten ihre Ware und Schnellzeichner ihre Karikaturen an. Als Warschauer verirrst du dich hier seltener her – aber was soll‘s, schön ist es trotzdem. Auch das Stadtmuseum hat hier seinen Sitz. Mitten auf dem Platz steht die Sirene, Warschaus Wappenfigur. Geschaffen hat die unverkennbar romantische Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Warum die Sirene? Die Gründungslegende geht so: Eines Tages schwammen zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber planschte weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank die Stadt zu beschützen, deshalb trägt sie Schwert und Schild. Und sie hält natürlich ihr Wort. An der Ecke zur Straße Wąski Dunaj steht zudem das älteste Haus der Altstadt, und eines der schönsten dazu: das Haus zur Heiligen Anna (Dom Św. Anny). Die vier Seiten des Markts sind nach den Teilnehmern des vierjährigen „Großen Sejm“ benannt, der nach den ersten beiden Teilungen Polens die Maiverfassung von 1791 erarbeitete – das erste teils demokratische Grundgesetz Europas.
- Rynek Starego Miasta, 00-272 Warszawa
- http://www.wiezacisnien.eu/
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Älter wird´s nicht mehr
In den herrschaftlichen Häusern, die den Platz begrenzen und die mit viel Liebe restauriert worden sind, sind die vielen Touristen für Restaurants, Galerien, Juweliere und Souvenirläden heiß begehrt. In Straßencafés, kleinen Biergärten und zwischen den Galerien drängen sich unter freiem Himmel die Menschen. Pferdekutschen offerieren ihre Dienste, Leierkastenspieler bitten um einige Złoty, Blumenhändler bieten ihre Ware und Schnellzeichner ihre Karikaturen an. Als Warschauer verirrst du dich hier seltener her – aber was soll‘s, schön ist es trotzdem. Auch das Stadtmuseum hat hier seinen Sitz. Mitten auf dem Platz steht die Sirene, Warschaus Wappenfigur. Geschaffen hat die unverkennbar romantische Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Warum die Sirene? Die Gründungslegende geht so: Eines Tages schwammen zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber planschte weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank die Stadt zu beschützen, deshalb trägt sie Schwert und Schild. Und sie hält natürlich ihr Wort. An der Ecke zur Straße Wąski Dunaj steht zudem das älteste Haus der Altstadt, und eines der schönsten dazu: das Haus zur Heiligen Anna (Dom Św. Anny). Die vier Seiten des Markts sind nach den Teilnehmern des vierjährigen „Großen Sejm“ benannt, der nach den ersten beiden Teilungen Polens die Maiverfassung von 1791 erarbeitete – das erste teils demokratische Grundgesetz Europas.
- Rynek Starego Miasta, 00-272 Warszawa
- http://www.wiezacisnien.eu/
Plac Piłsudskiego
Touristenattraktionen © Glow Images
Ein sehr großer, leerer Platz, benannt nach dem Marschall, der Polen 1918 in die Unabhängigkeit führte. Er wird häufig für Großveranstaltungen genutzt. Am Westende des Platzes befindet sich das Grab des Unbekannten Soldaten, eine Stätte zum Gedenken an namenlose im Kampf um die Freiheit Polens gefallene Helden.
- Plac Jozefa Piłsudskiego, 00-139 Warszawa
© Glow Images
Ein sehr großer, leerer Platz, benannt nach dem Marschall, der Polen 1918 in die Unabhängigkeit führte. Er wird häufig für Großveranstaltungen genutzt. Am Westende des Platzes befindet sich das Grab des Unbekannten Soldaten, eine Stätte zum Gedenken an namenlose im Kampf um die Freiheit Polens gefallene Helden.
- Plac Jozefa Piłsudskiego, 00-139 Warszawa
Kosciól Sw. Krzyza
Architektonische Highlights © Glow Images
Eines der wichtigsten Gotteshäuser in Warschau mit einer großen Christusfigur über dem Eingang. Ende des 17.Jh. im Barockstil erbaut nach dem Vorbild der römischen Sankt Andrea Della Valle, mit einem 70 m langen, 39 m breiten und 20 m hohen Hauptschiff. Den Grundstein legte der legendäre König Jan III. Sobieski. Die größte Orgel Warschaus ist hier zu bewundern. Berühmt ist die Heiligkreuzkirche aber für etwas anderes: Hier wird das Herz von Frédéric Chopin aufbewahrt, wie es der polnische Nationalkomponist in seinem Testament verfügte. Sein Köper liegt in Paris begraben. Auf dem Chopin-Epitaph in der Kirche steht ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: "Wo Dein Schatz, da ist auch Dein Herz" sowie die Inschrift "Für Frédéric Chopin - die Landsleute". Jeden Sonntag werden die Messen aus der Heiligkreuzkirche im Radio übertragen.
- Krakowskie Przedmiescie 3, Warszawa
- http://swkrzyz.pl/
- +48 22 826 89 10
- swkrzyz.waw@interia.pl
© Glow Images
Eines der wichtigsten Gotteshäuser in Warschau mit einer großen Christusfigur über dem Eingang. Ende des 17.Jh. im Barockstil erbaut nach dem Vorbild der römischen Sankt Andrea Della Valle, mit einem 70 m langen, 39 m breiten und 20 m hohen Hauptschiff. Den Grundstein legte der legendäre König Jan III. Sobieski. Die größte Orgel Warschaus ist hier zu bewundern. Berühmt ist die Heiligkreuzkirche aber für etwas anderes: Hier wird das Herz von Frédéric Chopin aufbewahrt, wie es der polnische Nationalkomponist in seinem Testament verfügte. Sein Köper liegt in Paris begraben. Auf dem Chopin-Epitaph in der Kirche steht ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: "Wo Dein Schatz, da ist auch Dein Herz" sowie die Inschrift "Für Frédéric Chopin - die Landsleute". Jeden Sonntag werden die Messen aus der Heiligkreuzkirche im Radio übertragen.
- Krakowskie Przedmiescie 3, Warszawa
- http://swkrzyz.pl/
- +48 22 826 89 10
- swkrzyz.waw@interia.pl
Palac Kultury I Nauki
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Hoch hinaus zum Überblick
Fertiggestellt 1955 als Geschenk der Sowjetunion fürs sozialistische Bruderland Polen, ist er mit 230 m trotz aller neuen Wolkenkratzer ringsum noch immer einer der höchsten Bauten: 42 Etagen, 3288 Räume, 1 Mio. m³ umbauter Raum. Der Kulturpalast beherbergt u. a. die zentrale Touristeninformation, Theater und Kinos, Ausstellungsräume und das Technikmuseum. Mit dem Lift gelangst du in die 30.Etage in 114 m Höhe – mit einem tollen Rundblick auf Warschau.
- Plac Defilad 1, Warszawa
- http://pkin.pl/
- +48 22 656 76 00
- informacja@pkin.pl
© Glow Images
Insider-Tipp Hoch hinaus zum Überblick
Fertiggestellt 1955 als Geschenk der Sowjetunion fürs sozialistische Bruderland Polen, ist er mit 230 m trotz aller neuen Wolkenkratzer ringsum noch immer einer der höchsten Bauten: 42 Etagen, 3288 Räume, 1 Mio. m³ umbauter Raum. Der Kulturpalast beherbergt u. a. die zentrale Touristeninformation, Theater und Kinos, Ausstellungsräume und das Technikmuseum. Mit dem Lift gelangst du in die 30.Etage in 114 m Höhe – mit einem tollen Rundblick auf Warschau.
- Plac Defilad 1, Warszawa
- http://pkin.pl/
- +48 22 656 76 00
- informacja@pkin.pl
Palac W Wilanowie
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Wohl das schönste Warschauer Schloss, einstige Sommerresidenz der Könige und später des polnischen Adels. Umfangreich saniert und renoviert, erstrahlt die prachtvolle Barockfassade wieder in jenem Glanz, wie sie Ende des 17.Jhs. nach einem Entwurf des Baumeisters Agostino Locci geschaffen wurde. Der Name Wilanów ist italienischen Ursprungs - abgeleitet vom Lateinischen Villa Nova (neue Stadt). Auch deutsche Adlige residierten hier, unter ihnen August II., König von Sachsen - er war gleichzeitig polnischer König. Zu besichtigen sind die königlichen Wohnräume, teils hochkarätige Sammlungen polnischer und europäischer Malerei sowie eine Galerie polnischer Porträtmalerei vom 14.bis zum 19.Jh. Von repräsentativer Schönheit sind auch das Teehaus, der Rosengarten und die Orangerie.
- Ulica Stanislawa Kostki Potockiego 10/16, Warszawa
- http://wilanow-palac.pl/
- +48 22 544 27 00
© MAIRDUMONT
Wohl das schönste Warschauer Schloss, einstige Sommerresidenz der Könige und später des polnischen Adels. Umfangreich saniert und renoviert, erstrahlt die prachtvolle Barockfassade wieder in jenem Glanz, wie sie Ende des 17.Jhs. nach einem Entwurf des Baumeisters Agostino Locci geschaffen wurde. Der Name Wilanów ist italienischen Ursprungs - abgeleitet vom Lateinischen Villa Nova (neue Stadt). Auch deutsche Adlige residierten hier, unter ihnen August II., König von Sachsen - er war gleichzeitig polnischer König. Zu besichtigen sind die königlichen Wohnräume, teils hochkarätige Sammlungen polnischer und europäischer Malerei sowie eine Galerie polnischer Porträtmalerei vom 14.bis zum 19.Jh. Von repräsentativer Schönheit sind auch das Teehaus, der Rosengarten und die Orangerie.
- Ulica Stanislawa Kostki Potockiego 10/16, Warszawa
- http://wilanow-palac.pl/
- +48 22 544 27 00
Muzeum Powstania Warszawskiego
MuseenDem Heldenmut der Warschauer ist dieses Museum gewidmet - in Erinnerung an den Aufstand gegen die Nazi-Besatzung 1944, der niedergeschlagen wurde und in der Zerstörung weiter Teile der Stadt endete. Eröffnet zum 60.Jahrestag des Aufstands, setzt das Museum zur Dokumentation und authentischen Vermittlung der damaligen Ereignisse auch auf multimediale Technik. Alte Radiosendungen, Filmaufnahmen, aber auch moderne Simulationen sollen die Taten der Aufständischen verständlich machen.
- Ulica Grzybowska 79, 00-844 Warszawa
- http://1944.pl/
- +48 22 539 79 05
- biuro@1944.pl
Dem Heldenmut der Warschauer ist dieses Museum gewidmet - in Erinnerung an den Aufstand gegen die Nazi-Besatzung 1944, der niedergeschlagen wurde und in der Zerstörung weiter Teile der Stadt endete. Eröffnet zum 60.Jahrestag des Aufstands, setzt das Museum zur Dokumentation und authentischen Vermittlung der damaligen Ereignisse auch auf multimediale Technik. Alte Radiosendungen, Filmaufnahmen, aber auch moderne Simulationen sollen die Taten der Aufständischen verständlich machen.
- Ulica Grzybowska 79, 00-844 Warszawa
- http://1944.pl/
- +48 22 539 79 05
- biuro@1944.pl
Muzeum Plakatu
MuseenIm alten Rennstall Ujeżdżalnia auf dem Schlossgelände residiert das erste Plakatmuseum Europas (gegründet 1968). Es ist ein faszinierendes Sammelsurium von sage und schreibe 54.000 Werken aus Polen und aus dem Ausland. Schon früh bildete sich eine polnische Plakatschule heraus, die internationalen Ruhm genoss. Dazu gehören Namen wie Henryk Tomaszewski, Franciszek Starowieyski und Jan Lenica. Seit 1994 ist das Museum fester Ort der Internationalen Plakat-Biennale. Ein Schwerpunkt liegt auf neuen Werken, doch auch Plakate vergangener Jahrzehnte sind präsent.
- Ulica Stanisława Kostki Potockiego 10/16, 02-958 Warszawa
- http://www.postermuseum.pl/
- +48 22 842 26 06
- plakat@mnw.art.pl
Im alten Rennstall Ujeżdżalnia auf dem Schlossgelände residiert das erste Plakatmuseum Europas (gegründet 1968). Es ist ein faszinierendes Sammelsurium von sage und schreibe 54.000 Werken aus Polen und aus dem Ausland. Schon früh bildete sich eine polnische Plakatschule heraus, die internationalen Ruhm genoss. Dazu gehören Namen wie Henryk Tomaszewski, Franciszek Starowieyski und Jan Lenica. Seit 1994 ist das Museum fester Ort der Internationalen Plakat-Biennale. Ein Schwerpunkt liegt auf neuen Werken, doch auch Plakate vergangener Jahrzehnte sind präsent.
- Ulica Stanisława Kostki Potockiego 10/16, 02-958 Warszawa
- http://www.postermuseum.pl/
- +48 22 842 26 06
- plakat@mnw.art.pl
Bazylika Mariacka
Architektonische Highlights © kavalenkava, Shutterstock
Insider-Tipp Was für ein Theater
Vom Frauentor führt die Frauengasse zur größten Backsteinkathedrale der Welt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Maßen 105 × 68 m bietet Platz für 25 000 Menschen. Unbedingt solltest du dir die Astronomische Uhr von 1470 mit Kalendarium und Himmelsscheibe ansehen. Punkt 11.57 Uhr mittags setzen sich die Figuren des Uhrwerks in Bewegung, fuchteln mit den Armen, drehen Pirouetten und gehen in die Knie. Vom Turm (78 m) liegt dir die Stadt zu Füßen.
- Ulica Podkramarska 5, 80-834 Gdańsk
- http://bazylikamariacka.gdansk.pl/
- +48 58 301 39 82
© kavalenkava, Shutterstock
Insider-Tipp Was für ein Theater
Vom Frauentor führt die Frauengasse zur größten Backsteinkathedrale der Welt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Maßen 105 × 68 m bietet Platz für 25 000 Menschen. Unbedingt solltest du dir die Astronomische Uhr von 1470 mit Kalendarium und Himmelsscheibe ansehen. Punkt 11.57 Uhr mittags setzen sich die Figuren des Uhrwerks in Bewegung, fuchteln mit den Armen, drehen Pirouetten und gehen in die Knie. Vom Turm (78 m) liegt dir die Stadt zu Füßen.
- Ulica Podkramarska 5, 80-834 Gdańsk
- http://bazylikamariacka.gdansk.pl/
- +48 58 301 39 82
Oliwski-Park
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Der Schlossgarten rund um das barocke Palais ist bezaubernd. Auf über 10 ha Fläche kann man am Bach entlang bummeln und durch romantisch grüne Alleen zwischen Teichen wandern. Und wenn das Wetter schön ist, kann man sich gemütlich auf einer der zahlreichen Bänke niederlassen und die schöne Umgebung genießen. Der Park wurde von Zisterziensermönchen als Schlossgarten angelegt. Inspiriert vom Architekten der Versailler Gärten, André Le Nôtre, entstand der barocke, französische Teil des Oliwski-Parks. Großen Einfluss auf die Gestaltung hatte auch Jan Jerzy Saltzmann, dessen Vater den Schlossgarten in Potsdam entworfen hat. Während eines Spaziergangs begegnet man im nördlichen Teil des Parks auch chinesischen Einflüssen: kleine Tempel und Lauben, krumme, lauschige Pfade und künstlich angelegte wilde Flüsse. Eine Attraktion des Parks ist das Palmenhaus, eine weitere das gelbe Rokokopalais Pałac Opatów. Am Wochenende begegnet man hier immer wieder Brautpaaren: Im Palais wird im Stundentakt geheiratet. Regelmäßig finden im Oliwski-Park Open-Air-Konzerte mit klassischer Musik statt, darunter die sehr beliebte "Mozartiana" im August.
- 80-328 Gdańsk
- http://www.parkoliwski.gdansk.pl/
- +48 58 341 20 41
© Glow Images
Der Schlossgarten rund um das barocke Palais ist bezaubernd. Auf über 10 ha Fläche kann man am Bach entlang bummeln und durch romantisch grüne Alleen zwischen Teichen wandern. Und wenn das Wetter schön ist, kann man sich gemütlich auf einer der zahlreichen Bänke niederlassen und die schöne Umgebung genießen. Der Park wurde von Zisterziensermönchen als Schlossgarten angelegt. Inspiriert vom Architekten der Versailler Gärten, André Le Nôtre, entstand der barocke, französische Teil des Oliwski-Parks. Großen Einfluss auf die Gestaltung hatte auch Jan Jerzy Saltzmann, dessen Vater den Schlossgarten in Potsdam entworfen hat. Während eines Spaziergangs begegnet man im nördlichen Teil des Parks auch chinesischen Einflüssen: kleine Tempel und Lauben, krumme, lauschige Pfade und künstlich angelegte wilde Flüsse. Eine Attraktion des Parks ist das Palmenhaus, eine weitere das gelbe Rokokopalais Pałac Opatów. Am Wochenende begegnet man hier immer wieder Brautpaaren: Im Palais wird im Stundentakt geheiratet. Regelmäßig finden im Oliwski-Park Open-Air-Konzerte mit klassischer Musik statt, darunter die sehr beliebte "Mozartiana" im August.
- 80-328 Gdańsk
- http://www.parkoliwski.gdansk.pl/
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Ratusz Głównego Miasta
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Grandioses Gebimmel
Wo die Langgasse in den Langen Markt mündet, zieht ein reich verzierter Renaissancebau die Blicke auf sich: das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 82 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund August II. krönt. Wegen der architektonischen Pracht der Innenausstattung wird es oft mit dem Dogenpalast von Venedig verglichen. Ursprünglich um 1330 im gotischen Stil erbaut, ließen die Stadtväter das Rathaus nach einem Brand 1556 in der Formensprache der flämischen Renaissance umgestalten und verpflichteten dazu drei der damals berühmtesten Architekten und Künstler Europas: Anthonis van Obbergen, Isaak van den Blocke und Willem van der Meer. Die Schmuckfassade hat im Lauf der Jahrhunderte ihr Aussehen immer wieder gewandelt. Das üppige Hauptportal etwa ist ein Werk des Spätbarocks. In längst verflossene feudale Zeiten entführt dich das Innere des Rathauses. Der große Ratssaal, wegen der damastbespannten Wände auch „Roter Saal“ genannt, schwelgt in manieristischer Pracht. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen ist ein Kunstwerk. Die Decke des Saals zieren 25 Gemälde mit biblischen und allegorisch-antiken Motiven. Im Rathausturm hängt seit 1561 ein Glockenspiel, dessen 14 Glocken im Jahr 2000 um 23 weitere ergänzt wurden. Es erklingt zu jeder vollen Stunde, besonders schön und lange um 12 Uhr mittags. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt die Aussichtsplattform am 80 m hohen Turm und genießt den gigantischen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee.
- Ulica Długa 46/47, Gdańsk
- http://muzeumgdansk.pl/
- +48 58 573 31 28
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Grandioses Gebimmel
Wo die Langgasse in den Langen Markt mündet, zieht ein reich verzierter Renaissancebau die Blicke auf sich: das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 82 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund August II. krönt. Wegen der architektonischen Pracht der Innenausstattung wird es oft mit dem Dogenpalast von Venedig verglichen. Ursprünglich um 1330 im gotischen Stil erbaut, ließen die Stadtväter das Rathaus nach einem Brand 1556 in der Formensprache der flämischen Renaissance umgestalten und verpflichteten dazu drei der damals berühmtesten Architekten und Künstler Europas: Anthonis van Obbergen, Isaak van den Blocke und Willem van der Meer. Die Schmuckfassade hat im Lauf der Jahrhunderte ihr Aussehen immer wieder gewandelt. Das üppige Hauptportal etwa ist ein Werk des Spätbarocks. In längst verflossene feudale Zeiten entführt dich das Innere des Rathauses. Der große Ratssaal, wegen der damastbespannten Wände auch „Roter Saal“ genannt, schwelgt in manieristischer Pracht. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen ist ein Kunstwerk. Die Decke des Saals zieren 25 Gemälde mit biblischen und allegorisch-antiken Motiven. Im Rathausturm hängt seit 1561 ein Glockenspiel, dessen 14 Glocken im Jahr 2000 um 23 weitere ergänzt wurden. Es erklingt zu jeder vollen Stunde, besonders schön und lange um 12 Uhr mittags. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt die Aussichtsplattform am 80 m hohen Turm und genießt den gigantischen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee.
- Ulica Długa 46/47, Gdańsk
- http://muzeumgdansk.pl/
- +48 58 573 31 28
Mierzeja Helska
Landschaftliche Highlights © Darq, Shutterstock
Insider-Tipp Mini-Kreuzfahrt
Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer. Du hast drei Möglichkeiten, auf die Halbinsel und in den Ort Hel zu kommen. Von Anfang Mai bis Mitte September fahren Ausflugsschiffe. Eine Alternative ist die Anfahrt mit der Bahn. Oder du nimmst das Auto und fährst an der Küste entlang. Achtung: In der Saison kann es passieren, dass du Stunden im Stau stehst! Eine Halbinseltour beginnt in Hel mit einem Besuch im Robbenzentrum. Hier werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt. Essen kannst du im Maszoperia, einem gemütlichen Fischerhaus. Dann solltest du über 197 Stufen die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen. Viele Kite- und Windsurfing-Ausleihstellen stehen bereit, und dank des flachen Wassers und der beständigen Brise in der Pucka-Bucht kann man diese Wassersportarten hier gut lernen. Du kannst dir hier auch einen Surftrainer mieten, z. B. bei Bay Wind.
- Ulica Wiejska, Sopot
- http://www.pkp.pl/
© Darq, Shutterstock
Insider-Tipp Mini-Kreuzfahrt
Auf der 34 km langen Halbinsel, die an manchen Stellen kaum 150 m breit ist, liegt ein Campingplatz neben dem anderen. Die malerischen kleinen Fischerstädtchen und Fischerhäfen verzaubern auf den ersten Blick, und die Sandstrände sind ein Paradies für Badelustige, Kite- und Windsurfer. Du hast drei Möglichkeiten, auf die Halbinsel und in den Ort Hel zu kommen. Von Anfang Mai bis Mitte September fahren Ausflugsschiffe. Eine Alternative ist die Anfahrt mit der Bahn. Oder du nimmst das Auto und fährst an der Küste entlang. Achtung: In der Saison kann es passieren, dass du Stunden im Stau stehst! Eine Halbinseltour beginnt in Hel mit einem Besuch im Robbenzentrum. Hier werden die selten gewordenen Kegelrobben gezüchtet und gepflegt. Essen kannst du im Maszoperia, einem gemütlichen Fischerhaus. Dann solltest du über 197 Stufen die in 41 m Höhe liegende Aussichtsplattform des Leuchtturms erklimmen. Viele Kite- und Windsurfing-Ausleihstellen stehen bereit, und dank des flachen Wassers und der beständigen Brise in der Pucka-Bucht kann man diese Wassersportarten hier gut lernen. Du kannst dir hier auch einen Surftrainer mieten, z. B. bei Bay Wind.
- Ulica Wiejska, Sopot
- http://www.pkp.pl/
Ulica Mariacka
Touristenattraktionen © Glow Images
Die Frauen- oder Mariengasse führt vom Frauentor (Brama Mariacka) zur Marienkirche und gilt für viele als schönste Straße der Rechtstadt. Und tatsächlich: Über ihrem Kopfsteinpflaster schwebt immer noch ein Hauch des alten Danzig. Nur hier sind die Kaufmannshäuser noch von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. In Mode gekommen ab dem 16.Jh. als Eingänge der zur Straße hin erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Hochwasserschutz, wurden die Beischläge nach und nach Statussymbole der reichen Kaufleute. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem Treiben auf der Straße zusah. Heute bergen ihre Keller Kunsthandwerksläden, kleine Galerien und die exklusivsten und auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt. Die malerische Gasse diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann vom Originalschauplatz Lübeck hierher.
- Ulica Mariacka, 80-836 Gdańsk
© Glow Images
Die Frauen- oder Mariengasse führt vom Frauentor (Brama Mariacka) zur Marienkirche und gilt für viele als schönste Straße der Rechtstadt. Und tatsächlich: Über ihrem Kopfsteinpflaster schwebt immer noch ein Hauch des alten Danzig. Nur hier sind die Kaufmannshäuser noch von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. In Mode gekommen ab dem 16.Jh. als Eingänge der zur Straße hin erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Hochwasserschutz, wurden die Beischläge nach und nach Statussymbole der reichen Kaufleute. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem Treiben auf der Straße zusah. Heute bergen ihre Keller Kunsthandwerksläden, kleine Galerien und die exklusivsten und auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt. Die malerische Gasse diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann vom Originalschauplatz Lübeck hierher.
- Ulica Mariacka, 80-836 Gdańsk
Muzeum Narodowe w Gdańsku
MuseenInsider-Tipp Himmel oder Hölle
Seinen Hauptsitz hat das Museum in einem ehemaligen Franziskanerkloster – allein die Architektur mit den mittelalterlichen Gewölben ist einen Abstecher (10 Gehmin. südl. der Langen Gasse) in die Alte Vorstadt wert. Das Highlight der Sammlung ist ein flämisches Werk: Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“ (1472) zeigt drastisch, wie man sich im Mittelalter den Übergang ins Jenseits vorstellte. Engel kleiden die Auserwählten in kostbare Gewänder, zähnefletschende Teufel stoßen die Verdammten in ewige Finsternis ... Sehenswert auch das Interieur: Möbel, Porzellan, Textilien, Gold- und Silberwaren beweisen die Kunst der Meister und den Reichtum der Auftraggeber.
- Ulica Toruńska 1, Gdańsk
- http://mng.gda.pl/
- +48 58 301 68 04
- info@mng.gda.pl
Insider-Tipp Himmel oder Hölle
Seinen Hauptsitz hat das Museum in einem ehemaligen Franziskanerkloster – allein die Architektur mit den mittelalterlichen Gewölben ist einen Abstecher (10 Gehmin. südl. der Langen Gasse) in die Alte Vorstadt wert. Das Highlight der Sammlung ist ein flämisches Werk: Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“ (1472) zeigt drastisch, wie man sich im Mittelalter den Übergang ins Jenseits vorstellte. Engel kleiden die Auserwählten in kostbare Gewänder, zähnefletschende Teufel stoßen die Verdammten in ewige Finsternis ... Sehenswert auch das Interieur: Möbel, Porzellan, Textilien, Gold- und Silberwaren beweisen die Kunst der Meister und den Reichtum der Auftraggeber.
- Ulica Toruńska 1, Gdańsk
- http://mng.gda.pl/
- +48 58 301 68 04
- info@mng.gda.pl
Centrum Nauki Kopernik
Museen © Pani Garmyder, Shutterstock
Im Centrum Nauki Kopernik ist Anfassen ausdrücklich erlaubt. Kleine und große Besucher erfahren dort auf spielerische Weise mehr über die Gesetze der Natur. In dem futuristischen Bau am Weichselufer kann man auf einem fliegenden Teppich schweben und Maschinen erleben, die Gedichte schreiben. Die Angebote des Robotertheaters und des multimedialen Planetariums sind fast so spektakulär wie die Erkenntnisse des weltberühmten Namensgebers Nikolaus Kopernikus, der als Erster erkannte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Ein Extrabereich ist dem Thema Mensch und Umwelt gewidmet.
- Ulica Wybrzeże Kościuszkowskie 20, 00-640 Warszawa
- http://www.kopernik.org.pl/
- +48 22 122 55 55
© Pani Garmyder, Shutterstock
Im Centrum Nauki Kopernik ist Anfassen ausdrücklich erlaubt. Kleine und große Besucher erfahren dort auf spielerische Weise mehr über die Gesetze der Natur. In dem futuristischen Bau am Weichselufer kann man auf einem fliegenden Teppich schweben und Maschinen erleben, die Gedichte schreiben. Die Angebote des Robotertheaters und des multimedialen Planetariums sind fast so spektakulär wie die Erkenntnisse des weltberühmten Namensgebers Nikolaus Kopernikus, der als Erster erkannte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Ein Extrabereich ist dem Thema Mensch und Umwelt gewidmet.
- Ulica Wybrzeże Kościuszkowskie 20, 00-640 Warszawa
- http://www.kopernik.org.pl/
- +48 22 122 55 55
Trakt Królewski
Touristenattraktionen © Glow Images
Diese Route ist der Weg der Wege, seit Warschau im 16.Jh. Hauptstadt des Königreichs Polen wurde. Er verbindet den Adelspalast Wilanów mit den königlichen Parks und dem Schloss in der Altstadt.
- Krakowskie Przedmieście, Warschau
© Glow Images
Diese Route ist der Weg der Wege, seit Warschau im 16.Jh. Hauptstadt des Königreichs Polen wurde. Er verbindet den Adelspalast Wilanów mit den königlichen Parks und dem Schloss in der Altstadt.
- Krakowskie Przedmieście, Warschau
Park Łazienki Królewskie
Botanische Gärten & Parks © Pani Garmyder, Shutterstock
Insider-Tipp Picknick mit Chopin
Der Bäderpark, Warschaus schönste und weitläufigste Parkanlage, wurde Ende des 18.Jhs. geschaffen. Sehenswert sind das Palais auf dem Wasser (Pałac na Wodzie), das Amphitheater auf der Insel (Teatr na Wyspie) und die alte Orangerie. Im Süden, am Ende der al. Ujazdowskie, wird der Park vom Belvedere-Palais begrenzt. Mitte Mai bis Ende September finden am Chopin-Denkmal jeden Sonntag um 12 und 16 Uhr gratis Chopin-Konzerte unter freiem Himmel statt. Nördlich des Łazienki-Parks schließt sich der Ujazdowski-Park an, wo in einem rekonstruierten Barockschloss Warschaus Zentrum für Zeitgenössische Kunst (Centrum Sztuki) untergebracht ist. Sowohl etablierte Künstler als auch Newcomer werden ausgestellt. Der Mut zum Experiment führt oft zum Aufschrei von Kirche und konservativen Parteien. Angeschlossen sind ein Café und ein Kunstbuchladen.
- Ulica Karola Ludwika Agrykola 1, 00-460 Warszawa
- http://www.lazienki-krolewskie.pl/
- +48 22 201 97 12
© Pani Garmyder, Shutterstock
Insider-Tipp Picknick mit Chopin
Der Bäderpark, Warschaus schönste und weitläufigste Parkanlage, wurde Ende des 18.Jhs. geschaffen. Sehenswert sind das Palais auf dem Wasser (Pałac na Wodzie), das Amphitheater auf der Insel (Teatr na Wyspie) und die alte Orangerie. Im Süden, am Ende der al. Ujazdowskie, wird der Park vom Belvedere-Palais begrenzt. Mitte Mai bis Ende September finden am Chopin-Denkmal jeden Sonntag um 12 und 16 Uhr gratis Chopin-Konzerte unter freiem Himmel statt. Nördlich des Łazienki-Parks schließt sich der Ujazdowski-Park an, wo in einem rekonstruierten Barockschloss Warschaus Zentrum für Zeitgenössische Kunst (Centrum Sztuki) untergebracht ist. Sowohl etablierte Künstler als auch Newcomer werden ausgestellt. Der Mut zum Experiment führt oft zum Aufschrei von Kirche und konservativen Parteien. Angeschlossen sind ein Café und ein Kunstbuchladen.
- Ulica Karola Ludwika Agrykola 1, 00-460 Warszawa
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- +48 22 201 97 12
Muzeum Historii Żydów Polskich
Museen © trabantos, Shutterstock
Direkt gegenüber dem Denkmal der Ghettohelden ist das Museum der Geschichte der polnischen Juden.
- Ulica Mordechaja Anielewicza 6, 00-157 Warszawa
- http://www.polin.pl/
- +48 22 471 03 01
- info@jewishmuseum.org.pl
© trabantos, Shutterstock
Direkt gegenüber dem Denkmal der Ghettohelden ist das Museum der Geschichte der polnischen Juden.
- Ulica Mordechaja Anielewicza 6, 00-157 Warszawa
- http://www.polin.pl/
- +48 22 471 03 01
- info@jewishmuseum.org.pl
Stadion Narodowy
Architektonische Highlights © Glow Images
Egal, ob man vom Schlossplatz aus schaut oder von der Aussichtsplattform auf dem Kulturpalast, ob man Warschau mit dem Zug durchquert oder einer der Schnellstraßen entlang der Weichsel folgt: Das Nationalstadion, zur Fußball-Europameisterschaft 2012 erbaut, ist zum weithin sichtbaren neuen Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt geworden. Außen in den Nationalfarben Rot und Weiß gehalten, bietet es innen mehr als 55.000 Zuschauern Platz. An der Gestaltung der Arena auf dem Gelände des ehemaligen Stadions des Jahrzehnts (Stadion Dziesięciolecia) waren die deutschen Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner sowie Schlaich, Bergermann und Partner federführend beteiligt. Die luftige Dachkonstruktion gipfelt in einer 70 m hohen Nadelspitze. Auf dem 18 ha großen Gelände entsteht zudem ein Sport- und Freizeitpark. Konferenzräume, Hotels, diverse Restaurants und eine Tiefgarage für fast 2000 Autos vervollständigen den Entertainment-Komplex.
- Aleje Księcia J. Poniatowskiego 1, Warszawa
- http://www.pgenarodowy.pl/
- +48 22 295 90 00
- biuro@2012plus.pl
© Glow Images
Egal, ob man vom Schlossplatz aus schaut oder von der Aussichtsplattform auf dem Kulturpalast, ob man Warschau mit dem Zug durchquert oder einer der Schnellstraßen entlang der Weichsel folgt: Das Nationalstadion, zur Fußball-Europameisterschaft 2012 erbaut, ist zum weithin sichtbaren neuen Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt geworden. Außen in den Nationalfarben Rot und Weiß gehalten, bietet es innen mehr als 55.000 Zuschauern Platz. An der Gestaltung der Arena auf dem Gelände des ehemaligen Stadions des Jahrzehnts (Stadion Dziesięciolecia) waren die deutschen Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner sowie Schlaich, Bergermann und Partner federführend beteiligt. Die luftige Dachkonstruktion gipfelt in einer 70 m hohen Nadelspitze. Auf dem 18 ha großen Gelände entsteht zudem ein Sport- und Freizeitpark. Konferenzräume, Hotels, diverse Restaurants und eine Tiefgarage für fast 2000 Autos vervollständigen den Entertainment-Komplex.
- Aleje Księcia J. Poniatowskiego 1, Warszawa
- http://www.pgenarodowy.pl/
- +48 22 295 90 00
- biuro@2012plus.pl
Kościół Bożego Ciała
Architektonische Highlights © Glow Images
Die Pfarrkirche von Kazimierz am ehemaligen Marktplatz ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Stadt. Eine Legende erzählt, dass über dem Bauplatz, einem früheren Sumpf, wochenlang ein merkwürdiges Licht zu sehen war. Als Arbeiter dort zu graben begannen, fanden sie eine Monstranz, die aus einer Krakauer Kirche verschwunden war. Die monumentale mittelalterliche Kirche von 1340 wurde im 18.Jh. barockisiert. Besonders sehenswert sind der Hauptaltar und die Kanzel in Form eines Boots.
- Ulica Bożego Ciała 26, 31-059 Kraków
- http://www.bozecialo.net/
- +48 12 430 59 95
- proboszcz.krakow@kanonicy.pl
© Glow Images
Die Pfarrkirche von Kazimierz am ehemaligen Marktplatz ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Stadt. Eine Legende erzählt, dass über dem Bauplatz, einem früheren Sumpf, wochenlang ein merkwürdiges Licht zu sehen war. Als Arbeiter dort zu graben begannen, fanden sie eine Monstranz, die aus einer Krakauer Kirche verschwunden war. Die monumentale mittelalterliche Kirche von 1340 wurde im 18.Jh. barockisiert. Besonders sehenswert sind der Hauptaltar und die Kanzel in Form eines Boots.
- Ulica Bożego Ciała 26, 31-059 Kraków
- http://www.bozecialo.net/
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Kościół Franciszkanów
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp In der Sonne leuchten die Kunstwerke
Wenn draußen ein schöner Tag ist, dann ist das der beste Moment, um die neogotische Kirche zu besuchen. Denn die Sonne lässt die Farben der fantastischen Bleiglasfenster leuchten und das Innere der Kirche regelrecht erglühen. Die Fenster stammen – ebenso wie die meisten floralen Wandgemälde – vom Jugendstilkünstler Stanisław Wyspiański. Großartig ist das Fenster von der „Erschaffung der Welt“ über dem Haupteingang.
- Wszystkich Świętych 5, 31-004 Kraków
- http://franciszkanska.pl/
- +48 12 422 53 76
- bazylika@franciszkanska.pl
© Glow Images
Insider-Tipp In der Sonne leuchten die Kunstwerke
Wenn draußen ein schöner Tag ist, dann ist das der beste Moment, um die neogotische Kirche zu besuchen. Denn die Sonne lässt die Farben der fantastischen Bleiglasfenster leuchten und das Innere der Kirche regelrecht erglühen. Die Fenster stammen – ebenso wie die meisten floralen Wandgemälde – vom Jugendstilkünstler Stanisław Wyspiański. Großartig ist das Fenster von der „Erschaffung der Welt“ über dem Haupteingang.
- Wszystkich Świętych 5, 31-004 Kraków
- http://franciszkanska.pl/
- +48 12 422 53 76
- bazylika@franciszkanska.pl
Kościół Mariacki
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Aussicht nur für die Schnellsten
Der größte Schatz der Marienkirche, der prächtigsten gotischen Basilika der Stadt aus dem 14.Jh., ist der Krakauer Hochaltar des Künstlers Veit Stoß, der aus Nürnberg kam und zwölf Jahre diesem Werk widmete. Ab 1477 arbeitete er an dem 11 x 13 m großen Meisterwerk aus Eichen- und Lindenholz, veredelt mit Blattgold. Der Altar erstrahlt im alten Glanz, nachdem er sechs Jahre lang saniert worden ist, um das ursprüngliche mittelalterliche Aussehen wiederherzustellen. Dazu gehören auch die Farben, die sich nun wieder jenen angenähert haben, die vor 500 Jahren zum Einsatz kamen. Auch die Figur des aus einem Stück Sandstein gearbeiteten gekreuzigten Christus im südlichen Seitenschiff stammt von Veit Stoß. Da die Marienkirche mehrmals umgebaut wurde, findest du außen und innen eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen. Den schönsten Blick über die Stadt genießt du vom 82 m hohen Turm der Kirche. Aber Achtung, die Zahl der Tickets ist begrenzt – daher am besten gleich, wenn die Kasse der Kirche öffnet Eintrittskarten kaufen. Lift gibt es keinen, du musst die 271 Stufen also aus eigener Kraft bewältigen. Zur vollen Stunde erklingt vom höheren der beiden Türme live der hejnał, die „zweite Nationalhymne Polens“.
- Plac Mariacki 5, Kraków
- http://mariacki.com/
- +48 12 422 05 21
- biuro@mariacki.com
© Glow Images
Insider-Tipp Aussicht nur für die Schnellsten
Der größte Schatz der Marienkirche, der prächtigsten gotischen Basilika der Stadt aus dem 14.Jh., ist der Krakauer Hochaltar des Künstlers Veit Stoß, der aus Nürnberg kam und zwölf Jahre diesem Werk widmete. Ab 1477 arbeitete er an dem 11 x 13 m großen Meisterwerk aus Eichen- und Lindenholz, veredelt mit Blattgold. Der Altar erstrahlt im alten Glanz, nachdem er sechs Jahre lang saniert worden ist, um das ursprüngliche mittelalterliche Aussehen wiederherzustellen. Dazu gehören auch die Farben, die sich nun wieder jenen angenähert haben, die vor 500 Jahren zum Einsatz kamen. Auch die Figur des aus einem Stück Sandstein gearbeiteten gekreuzigten Christus im südlichen Seitenschiff stammt von Veit Stoß. Da die Marienkirche mehrmals umgebaut wurde, findest du außen und innen eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen. Den schönsten Blick über die Stadt genießt du vom 82 m hohen Turm der Kirche. Aber Achtung, die Zahl der Tickets ist begrenzt – daher am besten gleich, wenn die Kasse der Kirche öffnet Eintrittskarten kaufen. Lift gibt es keinen, du musst die 271 Stufen also aus eigener Kraft bewältigen. Zur vollen Stunde erklingt vom höheren der beiden Türme live der hejnał, die „zweite Nationalhymne Polens“.
- Plac Mariacki 5, Kraków
- http://mariacki.com/
- +48 12 422 05 21
- biuro@mariacki.com
Miejsce Pamięci Auschwitz-Birkenau
Touristenattraktionen © Glow Images
Wie kaum ein anderer Name steht der des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau für die unvorstellbaren Gräueltaten der Nationalsozialisten. Im größten deutschen Vernichtungslager wurden mehr als 1,2 Mio. Menschen - überwiegend Juden - ermordet. Heute befinden sich auf dem 190 ha großen Gelände bei Oświęcim eine Gedenkstätte und ein Museum. Die Organisation des ursprünglichen Arbeitslagers zeigt, mit welch perfider technokratischer Kälte die Besatzer ans Werk gingen: Während die Menschen im Lager III (Monowitz) in der Fabrik der Buna-Werke (IG-Farben) schuften mussten, wurden die Häftlinge in Auschwitz I im Straßen- und Wohnungsbau eingesetzt. Hier - im größten Teil des Lagers - waren Wohnbaracken, Gefängnis, Todeszellen, Verwaltung und die Wohngebäude des Lagerkommandanten Rudolf Höß und seiner Familie. Den zynischen Satz "Arbeit macht frei" kann man bis heute am Haupteingangstor von Auschwitz I lesen. Das wahre Grauen passierte in Auschwitz II (Birkenau): In vier großen Gaskammern wurden die Menschen ermordet und in den Krematorien verbrannt - die Wohnbaracken aus Holz waren nur provisorisch. Der Besuch in Auschwitz berührt - und schockiert - zutiefst, weshalb Besucher sich und vor allem ihre Kinder gut darauf vorbereiten und mindestens 5 Std. Zeit einplanen sollten.
- Więźniów Oświęcimia 20, 32-603 Oświęcim
- http://www.auschwitz.org/
- +48 33 844 81 00
- reservation.office@auschwitz.org
© Glow Images
Wie kaum ein anderer Name steht der des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau für die unvorstellbaren Gräueltaten der Nationalsozialisten. Im größten deutschen Vernichtungslager wurden mehr als 1,2 Mio. Menschen - überwiegend Juden - ermordet. Heute befinden sich auf dem 190 ha großen Gelände bei Oświęcim eine Gedenkstätte und ein Museum. Die Organisation des ursprünglichen Arbeitslagers zeigt, mit welch perfider technokratischer Kälte die Besatzer ans Werk gingen: Während die Menschen im Lager III (Monowitz) in der Fabrik der Buna-Werke (IG-Farben) schuften mussten, wurden die Häftlinge in Auschwitz I im Straßen- und Wohnungsbau eingesetzt. Hier - im größten Teil des Lagers - waren Wohnbaracken, Gefängnis, Todeszellen, Verwaltung und die Wohngebäude des Lagerkommandanten Rudolf Höß und seiner Familie. Den zynischen Satz "Arbeit macht frei" kann man bis heute am Haupteingangstor von Auschwitz I lesen. Das wahre Grauen passierte in Auschwitz II (Birkenau): In vier großen Gaskammern wurden die Menschen ermordet und in den Krematorien verbrannt - die Wohnbaracken aus Holz waren nur provisorisch. Der Besuch in Auschwitz berührt - und schockiert - zutiefst, weshalb Besucher sich und vor allem ihre Kinder gut darauf vorbereiten und mindestens 5 Std. Zeit einplanen sollten.
- Więźniów Oświęcimia 20, 32-603 Oświęcim
- http://www.auschwitz.org/
- +48 33 844 81 00
- reservation.office@auschwitz.org
Woliński Park Narodowy
Landschaftliche Highlights © Andreas Jung, Shutterstock
© Andreas Jung, Shutterstock
Der Park erstreckt sich von der Pommerschen Bucht bis zum Oderhaff. Charakteristisch sind die flachen Dünen und steilen Kliffküsten.
© Andreas Jung, Shutterstock
© Andreas Jung, Shutterstock
Der Park erstreckt sich von der Pommerschen Bucht bis zum Oderhaff. Charakteristisch sind die flachen Dünen und steilen Kliffküsten.