Piemont Top Sehenswürdigkeiten

Museo Nazionale del Cinema
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Torino
Museo Nazionale del Cinema
Museo Egizio
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Torino
Sacra Di San Michele
Architektonische Highlights
Chiusa di San Michele
Giardini Villa Taranto
Botanische Gärten & Parks
Verbania Pallanza
Giardini Villa Taranto
Isole Borromee
Landschaftliche Highlights
Isole Borromee
Lago d’Orta
Landschaftliche Highlights
Lago d’Orta
Castello della Manta
Architektonische Highlights
Manta
Castello della Manta
Monferrato
Landschaftliche Highlights
Asti
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Sacro Monte
Landschaftliche Highlights
Varallo
Forte Di Fenestrelle
Architektonische Highlights
Fenestrelle
Reggia di Venaria Reale
Architektonische Highlights
Venaria Reale
Abbazia di Santa Maria di Vezzolano
Architektonische Highlights
Albugnano
Abbazia di Santa Maria di Vezzolano
Oasi Zegna
Landschaftliche Highlights
Ferla
Basilica Sant’Andrea
Architektonische Highlights
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Monte Mottarone
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Valle Maira
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Piemont
Langhe
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La Vigezzina
Touristenattraktionen
Valle Vigezzo
Castello e Parco di Masino
Architektonische Highlights
Masino
Grande Sentiero del Roero
Landschaftliche Highlights
Cisterna d’Asti
Lago Maggiore
Landschaftliche Highlights
Laveno
Abbazia di Staffarda
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Revello
Abbazia di Staffarda
Museo dell'Automobile
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Santuario di Vicoforte
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Vicoforte
Basilica Di San Gaudenzio
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Valchiusella
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Traversella
Valle Pellice
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Villar Pellice
Val di Susa
Landschaftliche Highlights
Chianocco
Museo Lavazza
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Torino
Valle Po
Landschaftliche Highlights
Saluzzo

    Museen

    Architektonische Highlights

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    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen


  • Museo Nazionale del Cinema

    Museen
    • Museo Nazionale del Cinema© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, in dem die Turiner Kultur und Architektur des 19.Jhs. ausgestellt wird. Der künftige Sitz des italienischen, nationalen Filmmuseums.

    • Museo Nazionale del Cinema© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, in dem die Turiner Kultur und Architektur des 19.Jhs. ausgestellt wird. Der künftige Sitz des italienischen, nationalen Filmmuseums.


  • Museo Egizio

    Museen
    • © PK289, Shutterstock

    Eines der größten ägyptischen Museen in Europa. Es gibt hier Statuen, Sarkophage, Mumien, Waffen, Papyri. Beachtenswerte Funde aus dem Grab des Ehepaares Kha und Merit.

    • © PK289, Shutterstock

    Eines der größten ägyptischen Museen in Europa. Es gibt hier Statuen, Sarkophage, Mumien, Waffen, Papyri. Beachtenswerte Funde aus dem Grab des Ehepaares Kha und Merit.


  • Sacra Di San Michele

    Architektonische Highlights
    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Eine 1000-jährige Abtei, die rund 700 m über dem Talgrund auf einem Felsgrat steil in den Himmel ragt. „Mont St-Michel von Italien“ wird die Abtei wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem normannischen Klosterberg gern genannt. Wie ein Wehr gegen alle aus dem Tal, aus dem Westen kommenden Gefahren wirkt sie auf den Besucher. Im 12.Jh. entstand hier ein Benediktinerkloster mit zugehöriger Kirche, die in einer architektonischen Meisterleistung den gesamten Berggipfel umschließt.

    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Eine 1000-jährige Abtei, die rund 700 m über dem Talgrund auf einem Felsgrat steil in den Himmel ragt. „Mont St-Michel von Italien“ wird die Abtei wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem normannischen Klosterberg gern genannt. Wie ein Wehr gegen alle aus dem Tal, aus dem Westen kommenden Gefahren wirkt sie auf den Besucher. Im 12.Jh. entstand hier ein Benediktinerkloster mit zugehöriger Kirche, die in einer architektonischen Meisterleistung den gesamten Berggipfel umschließt.


  • Giardini Villa Taranto

    Botanische Gärten & Parks
    • Giardini Villa Taranto© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Der 16 ha große Park gehört zu den schönsten botanischen Gärten der Welt. Zu verdanken ist er einem schottischen Hauptmann, der das Gelände 1931 erworben und die typisch italienischen Terrassen mit dem englischen Gartenbau zu perfekter Harmonie vereint hatte. Heute ist die Anlage direkt am See mit dem eigens geschaffenen kleinen Tal, den Wasserkaskaden und den rund 20 000 exotischen Pflanzen aus allen Erdteilen im Besitz des italienischen Staats. Im April blühen bei der Festa del Tulipano 80 000 Tulpen.

    • Giardini Villa Taranto© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Der 16 ha große Park gehört zu den schönsten botanischen Gärten der Welt. Zu verdanken ist er einem schottischen Hauptmann, der das Gelände 1931 erworben und die typisch italienischen Terrassen mit dem englischen Gartenbau zu perfekter Harmonie vereint hatte. Heute ist die Anlage direkt am See mit dem eigens geschaffenen kleinen Tal, den Wasserkaskaden und den rund 20 000 exotischen Pflanzen aus allen Erdteilen im Besitz des italienischen Staats. Im April blühen bei der Festa del Tulipano 80 000 Tulpen.


  • Isole Borromee

    Landschaftliche Highlights
    • © N Semprevivo, Shutterstock

    Es müssen große Gefühle gewesen sein, die Graf Vitaliano Borromeo seiner Frau Isabella d’Adda gegenüber hegte. Denn nur um ihr eine Freude zu machen, verwandelte er die belanglose, 300 m lange Felseninsel gegenüber von Stresa in die Isola Bella. 20 Jahre dauerten die Arbeiten zu einem der prachtvollsten Barockensembles Oberitaliens. Der reich ausgestattete Palast mit großzügigen Freitreppen und eigener Pinakothek, mit Spiegelgalerie und muschelgeschmückten Tuffsteingrotten lohnt allein schon den Besuch, doch die eigentliche Sensation sind die Gärten. In zehn großen Stufen steigen sie pyramidenförmig nach oben auf, durchsetzt mit Laubengängen und Muschelgrotten, steinernen Nymphen und geometrisch zugeschnittenen Beeten.

    • Isole Borromee
    • © N Semprevivo, Shutterstock

    Es müssen große Gefühle gewesen sein, die Graf Vitaliano Borromeo seiner Frau Isabella d’Adda gegenüber hegte. Denn nur um ihr eine Freude zu machen, verwandelte er die belanglose, 300 m lange Felseninsel gegenüber von Stresa in die Isola Bella. 20 Jahre dauerten die Arbeiten zu einem der prachtvollsten Barockensembles Oberitaliens. Der reich ausgestattete Palast mit großzügigen Freitreppen und eigener Pinakothek, mit Spiegelgalerie und muschelgeschmückten Tuffsteingrotten lohnt allein schon den Besuch, doch die eigentliche Sensation sind die Gärten. In zehn großen Stufen steigen sie pyramidenförmig nach oben auf, durchsetzt mit Laubengängen und Muschelgrotten, steinernen Nymphen und geometrisch zugeschnittenen Beeten.

    • Isole Borromee

  • Lago d’Orta

    Landschaftliche Highlights
    • © Anilah, Shutterstock

    Cenerentola, Aschenputtel, wird der 30 Autominuten von Stresa entfernte, nur gut 12 km lange Lago d’Orta mitunter genannt, weil der westlichste der Seen viel weniger bekannt ist als seine drei großen Nachbarn. Doch „Aschenputtel“geizt nicht mit Reizen! Wetten, dass Sieder malerische Ortskern von Orta San Giulio (1200 Ew.) mit seinen engen Gassen und Arkaden begeistern wird? In den Cafés und Boutiquen rund um die Piazza Motta, wo seit 1228 immer am Mittwoch ein Markt statt findet, vergeht die Wartezeit auf das Taxiboot wie im Flug. Ein Ausflug auf die nur 400 m entfernte Isola di San Giulio mit der gleichnamigen romanischen Basilika ist ein Muss. Auf dem Inselrundweg Via del Silenzio können Sie über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sinnieren. Wieder zurück, können Sie von der Piazza Motta auf dem alten Pilgerweg zum Sacro Monte di Orta hinaufmarschieren. Sie lernen dabei das Who’s who der katholischen Heiligen kennen, säumen doch exakt 376 lebensgroße Statuen den Weg hoch zur Kapelle mit der schönen Aussichtsterrasse. Wenn Sie sich am Abend ein sündhaft teures Vergnügen leisten wollen, reservieren Sie einen Tisch bei Starkoch Antonino Cannavacciuolo, der im Hotel Villa Crespi aufkocht. Als Alternative bietet sich die Taverna Antico Agnello ein stilvolles B & B finden. Dass die meisten Einheimischen nicht vom Gastgewerbe, sondern von der Metallverarbeitung leben, werden Sie in Omegna feststellen. Am Nordende des Sees sind Firmen wie Bialetti, Lagostina oder Alessi zu Hause. Zum Shoppen lädt das Alessi-Outlet ein: Vom Wasserkocher über Salzstreuer bis hin zum Chromtoaster finden Sie hier durchgestylte Haushaltsgeräte. Eine mähnlichen Handwerk wird in Quarna Sotto gefrönt, wo Saxofone noch von Handhergestellt werden. An den Besuch im dortigen Museum für Blasinstrumente werden Sie sich nicht nur dann gern erinnern, wenn Sie die Gelegenheit haben, den Klängen des Orta Jazz Festivals zu lauschen, das im Juli auf der Piazza Motta stattfindet.

    • Lago d’Orta
    • © Anilah, Shutterstock

    Cenerentola, Aschenputtel, wird der 30 Autominuten von Stresa entfernte, nur gut 12 km lange Lago d’Orta mitunter genannt, weil der westlichste der Seen viel weniger bekannt ist als seine drei großen Nachbarn. Doch „Aschenputtel“geizt nicht mit Reizen! Wetten, dass Sieder malerische Ortskern von Orta San Giulio (1200 Ew.) mit seinen engen Gassen und Arkaden begeistern wird? In den Cafés und Boutiquen rund um die Piazza Motta, wo seit 1228 immer am Mittwoch ein Markt statt findet, vergeht die Wartezeit auf das Taxiboot wie im Flug. Ein Ausflug auf die nur 400 m entfernte Isola di San Giulio mit der gleichnamigen romanischen Basilika ist ein Muss. Auf dem Inselrundweg Via del Silenzio können Sie über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sinnieren. Wieder zurück, können Sie von der Piazza Motta auf dem alten Pilgerweg zum Sacro Monte di Orta hinaufmarschieren. Sie lernen dabei das Who’s who der katholischen Heiligen kennen, säumen doch exakt 376 lebensgroße Statuen den Weg hoch zur Kapelle mit der schönen Aussichtsterrasse. Wenn Sie sich am Abend ein sündhaft teures Vergnügen leisten wollen, reservieren Sie einen Tisch bei Starkoch Antonino Cannavacciuolo, der im Hotel Villa Crespi aufkocht. Als Alternative bietet sich die Taverna Antico Agnello ein stilvolles B & B finden. Dass die meisten Einheimischen nicht vom Gastgewerbe, sondern von der Metallverarbeitung leben, werden Sie in Omegna feststellen. Am Nordende des Sees sind Firmen wie Bialetti, Lagostina oder Alessi zu Hause. Zum Shoppen lädt das Alessi-Outlet ein: Vom Wasserkocher über Salzstreuer bis hin zum Chromtoaster finden Sie hier durchgestylte Haushaltsgeräte. Eine mähnlichen Handwerk wird in Quarna Sotto gefrönt, wo Saxofone noch von Handhergestellt werden. An den Besuch im dortigen Museum für Blasinstrumente werden Sie sich nicht nur dann gern erinnern, wenn Sie die Gelegenheit haben, den Klängen des Orta Jazz Festivals zu lauschen, das im Juli auf der Piazza Motta stattfindet.

    • Lago d’Orta

  • Castello della Manta

    Architektonische Highlights
    • Castello della Manta© MAIRDUMONT

    Im 15.Jh. wurde die Festung in einen prächtigen Herrschaftssitz umgebaut, der von einem großen Park umgeben ist. Berühmt ist das Anwesen vor allem wegen seiner Fresken in der Sala Baronale. Sie illustrieren Gedichte und sind Ausdruck der untergehenden, eleganten Hofkultur des Mittelalters.

    • Castello della Manta© MAIRDUMONT

    Im 15.Jh. wurde die Festung in einen prächtigen Herrschaftssitz umgebaut, der von einem großen Park umgeben ist. Berühmt ist das Anwesen vor allem wegen seiner Fresken in der Sala Baronale. Sie illustrieren Gedichte und sind Ausdruck der untergehenden, eleganten Hofkultur des Mittelalters.


  • Monferrato

    Landschaftliche Highlights
    • Asti© MAIRDUMONT

    Es heißt, die Astigiani führen besonders wild Auto – ein Versuch, die in der 70 000-­Ew.­-Stadt allseits präsente Historie durch flottes Auftreten zu kompensieren? Tatsache ist: Asti war im Mittelalter die mächtigste und wohlhabendste Stadtrepublik des Piemont, reich genug, um sich von der drohenden Zerstörung durch Kaiser Barbarossa einfach loszukaufen. Das mittelalterliche Stadtbild hat sich im Zentrum wunderbarerweise fast komplett erhalten; nur wenige Barockfassaden „stören“ das Bild der Patrizierhäuser, Geschlechtertürme und gotischen Kirchen. Asti ist auch heute noch ein lebhaftes Handelszentrum für landwirtschaftliche Produkte aus der Region, allen voran der Wein. Die herbstliche Weinmesse Douja d’Or ist die wichtigste des Piemont – und bester Beweis dafür, dass man mit Asti nicht nur Spumante verbinden darf.

    • Asti© MAIRDUMONT

    Es heißt, die Astigiani führen besonders wild Auto – ein Versuch, die in der 70 000-­Ew.­-Stadt allseits präsente Historie durch flottes Auftreten zu kompensieren? Tatsache ist: Asti war im Mittelalter die mächtigste und wohlhabendste Stadtrepublik des Piemont, reich genug, um sich von der drohenden Zerstörung durch Kaiser Barbarossa einfach loszukaufen. Das mittelalterliche Stadtbild hat sich im Zentrum wunderbarerweise fast komplett erhalten; nur wenige Barockfassaden „stören“ das Bild der Patrizierhäuser, Geschlechtertürme und gotischen Kirchen. Asti ist auch heute noch ein lebhaftes Handelszentrum für landwirtschaftliche Produkte aus der Region, allen voran der Wein. Die herbstliche Weinmesse Douja d’Or ist die wichtigste des Piemont – und bester Beweis dafür, dass man mit Asti nicht nur Spumante verbinden darf.


  • Sacro Monte

    Landschaftliche Highlights
    • © elitravo, Shutterstock

    Das „neue Jerusalem“ wird die 200 m über Varallo gelegene Pilgerstätte (1497–1650) genannt: In 44 Kapellen und einer Basilika stellen 800 lebensgroße Figuren aus Holz und Terrakotta vor freskiertem Hintergrund den Leidensweg Christi bis hin zur Auferstehung dar. Einige Szenen schuf Gaudenzio Ferrari. Der Sacro Monte von Varallo ist ein besonders gelungener Schachzug der Gegenreformatoren: Der Theatralik und Eindringlichkeit der Szenen können sich Besucher schwer entziehen.

    • Corso Roma 8, 13019 Varallo
    • © elitravo, Shutterstock

    Das „neue Jerusalem“ wird die 200 m über Varallo gelegene Pilgerstätte (1497–1650) genannt: In 44 Kapellen und einer Basilika stellen 800 lebensgroße Figuren aus Holz und Terrakotta vor freskiertem Hintergrund den Leidensweg Christi bis hin zur Auferstehung dar. Einige Szenen schuf Gaudenzio Ferrari. Der Sacro Monte von Varallo ist ein besonders gelungener Schachzug der Gegenreformatoren: Der Theatralik und Eindringlichkeit der Szenen können sich Besucher schwer entziehen.

    • Corso Roma 8, 13019 Varallo

  • Forte Di Fenestrelle

    Architektonische Highlights
    • © Marcus Wallin, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten einer Fahrt durch die Val del Chisone gehört die Festung von Fenestrelle, deren gigantische Ausmaße unvorbereitete Reisende geradezu erschrecken können. Erbaut im 18.Jh. von den damals das Tal besetzt haltenden Franzosen, zieht sich das Wehr (nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt!) 3 km lang und 635 Höhenmeter den Berg hinauf. Die Anlage besteht aus verschiedenen Forts, verbunden durch den berühmten „Treppentunnel“ mit 3850 Stufen. Mit dem Bau von Fenestrelle haben die Franzosen zweifellos übertrieben, aber man muss sich auch vor Augen halten, dass immer wieder Kriegsheere über die Westalpen zogen und die Passtäler deshalb zu schützen waren. Über den Montgenèvrepass und die Val del Chisone waren vermutlich schon Hannibal und seine Elefanten nach Italien gelangt.

    • © Marcus Wallin, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten einer Fahrt durch die Val del Chisone gehört die Festung von Fenestrelle, deren gigantische Ausmaße unvorbereitete Reisende geradezu erschrecken können. Erbaut im 18.Jh. von den damals das Tal besetzt haltenden Franzosen, zieht sich das Wehr (nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt!) 3 km lang und 635 Höhenmeter den Berg hinauf. Die Anlage besteht aus verschiedenen Forts, verbunden durch den berühmten „Treppentunnel“ mit 3850 Stufen. Mit dem Bau von Fenestrelle haben die Franzosen zweifellos übertrieben, aber man muss sich auch vor Augen halten, dass immer wieder Kriegsheere über die Westalpen zogen und die Passtäler deshalb zu schützen waren. Über den Montgenèvrepass und die Val del Chisone waren vermutlich schon Hannibal und seine Elefanten nach Italien gelangt.


  • Reggia di Venaria Reale

    Architektonische Highlights
    • © Claudio Divizia, Shutterstock
    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Die größte und ehrgeizigste Anlage ist die Reggia di Venaria Reale, eine Art Versailles der Savoyer. Auf 10 ha des grandiosen Parks verteilen sich wunderschön angeordnete Obst- und Gemüseplantagen.

    • © Claudio Divizia, Shutterstock
    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Die größte und ehrgeizigste Anlage ist die Reggia di Venaria Reale, eine Art Versailles der Savoyer. Auf 10 ha des grandiosen Parks verteilen sich wunderschön angeordnete Obst- und Gemüseplantagen.


  • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano

    Architektonische Highlights
    • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Was da so bescheiden zwischen Wald und Weinbergen liegt, gilt als wichtigstes romanisches Bauwerk des Piemont. Das ehemalige Augustinerkloster wurde der Legende zufolge 773 von Karl dem Großen gegründet; die Kirche stammt aus dem 11./12.Jh. Besonders schön sind die Fassade mit ihren über drei Etagen aufsteigenden Säulen (beachte die in den Stein gehauenen, freizügigen Szenen unterhalb der Bogen!), der Hauptaltar mit vier Terrakottafiguren (Spätgotik) und ein Kreuzgang mit Fresken aus dem Leben Marias.

    • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Was da so bescheiden zwischen Wald und Weinbergen liegt, gilt als wichtigstes romanisches Bauwerk des Piemont. Das ehemalige Augustinerkloster wurde der Legende zufolge 773 von Karl dem Großen gegründet; die Kirche stammt aus dem 11./12.Jh. Besonders schön sind die Fassade mit ihren über drei Etagen aufsteigenden Säulen (beachte die in den Stein gehauenen, freizügigen Szenen unterhalb der Bogen!), der Hauptaltar mit vier Terrakottafiguren (Spätgotik) und ein Kreuzgang mit Fresken aus dem Leben Marias.


  • Oasi Zegna

    Landschaftliche Highlights
    • © Marco Maggesi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stippvisite im Mittelalter

    Die vom Textilunternehmer Ermenegildo Zegna in den 1930er-Jahren erdachte und finanzierte Oase ist nicht etwa ein Stoffdiscount, sondern ein Naturparadies. Basis ist die 26 km lange Panoramica Zegna, die Provinzstraße 232, die Trivero über Valle Mosso und Bielmonte mit Rosazza verbindet. Zwischen 800 und 1500 m hoch gelegen, ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen, Rad- und Skitouren. Danach entspannst du vielleicht beim „Waldbaden“ im Bosco del Sorriso, Kinder können sich im Klettergarten, auf dem Abenteuerspielplatz und auf der Rodelbahn Rolba Run in Bielmonte austoben. Ihren höchsten Punkt erreicht die Panoramica Zegna 25 km nördlich von Biella in Bielmonte, einem sommers wie winters beliebten Urlaubsort. Nahe Trivero, beim Dorf Pray, ist eine der vielen im 19.Jh. im Biellese entstandenen Webereien zu besichtigen, die Fabbrica della Ruota. Die 1964 stillgelegte Anlage ist heute Dokumentationszentrum, Archiv und Museum. 5 km weiter liegt das gut erhaltene mittelalterliche Dorfidyll Guardabosone, durch das du einen romantischen Spaziergang machen kannst, um dich dann in der Osteria La Barrique mit Tatar mit Artischocken oder Eselsgulasch zu stärken. Feine Weine, auch glasweise!

    • © Marco Maggesi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stippvisite im Mittelalter

    Die vom Textilunternehmer Ermenegildo Zegna in den 1930er-Jahren erdachte und finanzierte Oase ist nicht etwa ein Stoffdiscount, sondern ein Naturparadies. Basis ist die 26 km lange Panoramica Zegna, die Provinzstraße 232, die Trivero über Valle Mosso und Bielmonte mit Rosazza verbindet. Zwischen 800 und 1500 m hoch gelegen, ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen, Rad- und Skitouren. Danach entspannst du vielleicht beim „Waldbaden“ im Bosco del Sorriso, Kinder können sich im Klettergarten, auf dem Abenteuerspielplatz und auf der Rodelbahn Rolba Run in Bielmonte austoben. Ihren höchsten Punkt erreicht die Panoramica Zegna 25 km nördlich von Biella in Bielmonte, einem sommers wie winters beliebten Urlaubsort. Nahe Trivero, beim Dorf Pray, ist eine der vielen im 19.Jh. im Biellese entstandenen Webereien zu besichtigen, die Fabbrica della Ruota. Die 1964 stillgelegte Anlage ist heute Dokumentationszentrum, Archiv und Museum. 5 km weiter liegt das gut erhaltene mittelalterliche Dorfidyll Guardabosone, durch das du einen romantischen Spaziergang machen kannst, um dich dann in der Osteria La Barrique mit Tatar mit Artischocken oder Eselsgulasch zu stärken. Feine Weine, auch glasweise!


  • Basilica Sant’Andrea

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Dem Gottessohn ganz nah sein

    Nicht der Dom, sondern diese ab 1472 von Leon Battista Alberti entworfene majestätische Basilika ist die Herzenskirche der Mantuaner. Die Fassade ist klassisch, der Glockenturm mit gotischen Elementen gestaltet. Innen sind das Grab des Malers Andrea Mantegna und sein Werk „Die Heilige Familie und Johannes der Täufer“ interessant. Den eigentlichen Anlass für den Besuch des pompösen Gotteshauses findest du aber in der Krypta: die Phiolen mit dem angeblichen Blut Jesu. Der Soldat, der dem Gottessohn einen Speer in die Seite rammte, soll es der Legende nach aufgefangen haben, woraufhin es seinen Weg nach Mantua fand ... Geschmückt ist es mit vielen Gebeten, Dankeszetteln und Wünschen von Gläubigen.

    Insider-Tipp
    Dem Gottessohn ganz nah sein

    Nicht der Dom, sondern diese ab 1472 von Leon Battista Alberti entworfene majestätische Basilika ist die Herzenskirche der Mantuaner. Die Fassade ist klassisch, der Glockenturm mit gotischen Elementen gestaltet. Innen sind das Grab des Malers Andrea Mantegna und sein Werk „Die Heilige Familie und Johannes der Täufer“ interessant. Den eigentlichen Anlass für den Besuch des pompösen Gotteshauses findest du aber in der Krypta: die Phiolen mit dem angeblichen Blut Jesu. Der Soldat, der dem Gottessohn einen Speer in die Seite rammte, soll es der Legende nach aufgefangen haben, woraufhin es seinen Weg nach Mantua fand ... Geschmückt ist es mit vielen Gebeten, Dankeszetteln und Wünschen von Gläubigen.


  • Monte Mottarone

    Landschaftliche Highlights
    • © Davesayit, Shutterstock

    Der Aussichtsberg (1491 m) verlockt zum Wandern, Klettern, Mountainbiken und im Winter zum Skifahren. Seit 2010 gibt es auch eine 800 m lange, ganzjährig geöffnete Rodelbahn. Bicicò mit Büro in der Seilbahnstation organisiert Bikeausflüge und Klettertouren im Felsenpark. Informativ ist ein Streifzug durch den botanischen Garten Alpinia auf halber Höhe mit über 700 Arten von Alpen- und Heilpflanzen. Die private Panoramastraße Strada Borromea ist mautpflichtig.

    • 28838 Stresa
    • © Davesayit, Shutterstock

    Der Aussichtsberg (1491 m) verlockt zum Wandern, Klettern, Mountainbiken und im Winter zum Skifahren. Seit 2010 gibt es auch eine 800 m lange, ganzjährig geöffnete Rodelbahn. Bicicò mit Büro in der Seilbahnstation organisiert Bikeausflüge und Klettertouren im Felsenpark. Informativ ist ein Streifzug durch den botanischen Garten Alpinia auf halber Höhe mit über 700 Arten von Alpen- und Heilpflanzen. Die private Panoramastraße Strada Borromea ist mautpflichtig.

    • 28838 Stresa

  • Valle Maira

    Landschaftliche Highlights
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hol die Ziehharmonika!

    Die vier Täler um Cuneo führen schluchtartig ins Gebirge eingegraben auf Frankreich zu; alle lohnen einen Besuch. Immer wieder trifft man auf Spuren okzitanischer Kultur und Sprache, denn diese Täler wurden von Frankreich aus besiedelt. Besonders interessant ist die Val Maira, in der gleich am Eingang, 20 km nordwestlich von Cuneo beim Dorf Villar San Costanzo nahe Dronero, ein Wunderwerk der Natur zu bestaunen ist: die ca. 120 ciciu, durch Erosion entstandene Felsformationen, die wie versteinerte Riesenpilze zwischen Birken und Kastanien stehen. Wie Vogelnester kleben uralte Dörfer an den Berghängen. Das Leben in der Abgeschiedenheit war nur mit Einfallsreichtum zu meistern. Die Menschen aus dem Dorf Elva etwa zogen als Haarsammler und Perückenmacher durch Norditalien auf der Suche nach Frauen, die ihren Zopf für ein Halstuch oder eine Spitze einzutauschen bereit waren. Aus dem Haar entstanden in Paris und London Perücken für Aristokraten und Lords. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Serre leuchten wunderschöne Fresken des flämischen Malers Hans Clemer. Die alten Wirtschaftswege bilden heute den Rundwanderweg percorsi occitani, der ohne große Höhendifferenzen ins Tal hinein- und auf der anderen Seiten wieder hinausführt. Die 60 Stunden lassen sich in zehn bis 14 Etappen unterteilen; natürlich sind auch Einzeletappen möglich. Ein guter Startpunkt ist bei Stroppo das Centro Culturale Borgata San Martino, ein wunderschönes Gasthaus mit Kulturprogramm. Im Agriturismo Al Chersogno in San Michele di Prazzo isst du nicht nur okzitanische Gerichte, sondern erlebst mit etwas Glück auch okzitanische Musik und Tänze.

    • Piemont
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hol die Ziehharmonika!

    Die vier Täler um Cuneo führen schluchtartig ins Gebirge eingegraben auf Frankreich zu; alle lohnen einen Besuch. Immer wieder trifft man auf Spuren okzitanischer Kultur und Sprache, denn diese Täler wurden von Frankreich aus besiedelt. Besonders interessant ist die Val Maira, in der gleich am Eingang, 20 km nordwestlich von Cuneo beim Dorf Villar San Costanzo nahe Dronero, ein Wunderwerk der Natur zu bestaunen ist: die ca. 120 ciciu, durch Erosion entstandene Felsformationen, die wie versteinerte Riesenpilze zwischen Birken und Kastanien stehen. Wie Vogelnester kleben uralte Dörfer an den Berghängen. Das Leben in der Abgeschiedenheit war nur mit Einfallsreichtum zu meistern. Die Menschen aus dem Dorf Elva etwa zogen als Haarsammler und Perückenmacher durch Norditalien auf der Suche nach Frauen, die ihren Zopf für ein Halstuch oder eine Spitze einzutauschen bereit waren. Aus dem Haar entstanden in Paris und London Perücken für Aristokraten und Lords. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Serre leuchten wunderschöne Fresken des flämischen Malers Hans Clemer. Die alten Wirtschaftswege bilden heute den Rundwanderweg percorsi occitani, der ohne große Höhendifferenzen ins Tal hinein- und auf der anderen Seiten wieder hinausführt. Die 60 Stunden lassen sich in zehn bis 14 Etappen unterteilen; natürlich sind auch Einzeletappen möglich. Ein guter Startpunkt ist bei Stroppo das Centro Culturale Borgata San Martino, ein wunderschönes Gasthaus mit Kulturprogramm. Im Agriturismo Al Chersogno in San Michele di Prazzo isst du nicht nur okzitanische Gerichte, sondern erlebst mit etwas Glück auch okzitanische Musik und Tänze.

    • Piemont

  • Langhe

    Landschaftliche Highlights

    Ein Feinschmeckerziel sind diese zwei Hügellandschaften voller Weinberge und Burgen: das Monferrato um Asti (76 000 Ew.) 45 km östlich mit schönem, mittelalterlichem Stadtkern und die Langhe um Alba, ein malerisches Städtchen (25 000 Ew.) mit mittelalterlichen Turmhäusern (case-torri).

    • Alba

    Ein Feinschmeckerziel sind diese zwei Hügellandschaften voller Weinberge und Burgen: das Monferrato um Asti (76 000 Ew.) 45 km östlich mit schönem, mittelalterlichem Stadtkern und die Langhe um Alba, ein malerisches Städtchen (25 000 Ew.) mit mittelalterlichen Turmhäusern (case-torri).

    • Alba

  • La Vigezzina

    Touristenattraktionen

    Hinter Domodossola geht es in die grüne Valle Vigezzo, die man sehr romantisch mit dem Bähnchen La Vigezzina bis ins schweizerische Locarno befahren kann.

    Hinter Domodossola geht es in die grüne Valle Vigezzo, die man sehr romantisch mit dem Bähnchen La Vigezzina bis ins schweizerische Locarno befahren kann.


  • Castello e Parco di Masino

    Architektonische Highlights

    Logenplatz: Auf einem Hügel direkt vor dem markanten Moränenzug der Serra d’Ivrea erhebt sich diese prächtige Burg, von den Savoyern im 15.Jh. erst zerstört und ein Jahrhundert später als Schloss noch prächtiger wieder aufgebaut. Im Park genießt man die Aussicht, verläuft sich im Labyrinth oder tobt auf dem Spielplatz.

    Logenplatz: Auf einem Hügel direkt vor dem markanten Moränenzug der Serra d’Ivrea erhebt sich diese prächtige Burg, von den Savoyern im 15.Jh. erst zerstört und ein Jahrhundert später als Schloss noch prächtiger wieder aufgebaut. Im Park genießt man die Aussicht, verläuft sich im Labyrinth oder tobt auf dem Spielplatz.


  • Grande Sentiero del Roero

    Landschaftliche Highlights

    Im Roero nördlich des Tanaro haben der Fluss und dessen Zuflüsse den Boden über Jahrtausende ausgewaschen und vielfältige Erosionsformationen gebildet, rocche genannt. In stetigem Auf und Ab über 39 km von Bra bis Cisterna d’Asti erkundest du auf diesem Weg die abwechslungsreiche Landschaft – wer mag, auch per Mountainbike.

    • Cisterna d’Asti

    Im Roero nördlich des Tanaro haben der Fluss und dessen Zuflüsse den Boden über Jahrtausende ausgewaschen und vielfältige Erosionsformationen gebildet, rocche genannt. In stetigem Auf und Ab über 39 km von Bra bis Cisterna d’Asti erkundest du auf diesem Weg die abwechslungsreiche Landschaft – wer mag, auch per Mountainbike.

    • Cisterna d’Asti

  • Lago Maggiore

    Landschaftliche Highlights
    • © Eva Bocek, Shutterstock
    • © Eva Bocek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Blaue Kringel und echte Originale

    Schöne Blicke auf den See hat man von den Bergen Sasso del Ferro (1062 m, Kabinenbahn von Laveno) am Ost- und vom 1491 m hohen Mottarone bei Stresa am Westufer. Der nördlichste Zipfel des Sees gehört noch zur Schweiz – erster Ort auf italienischer Seite ist Cannobio mit hübscher Altstadt und Uferpromenade, an der sonntagvormittags ein beliebter Wochenmarkt seine Stände aufbaut. Stresa ist der Hauptort am See, mit luxuriösen Hotels, Villen und Blick auf die drei bezaubernden h Borromäischen Inseln: die barocke Isola Bella mit Palazzo, raffiniertem Terrassengarten und Hafen, die Isola Madre mit üppigem botanischem Garten, in dem sich ein Barockpalast verbirgt, und die schmale Isola dei Pescatori, heute noch Insel der Fischer. Eine besonders schöne der zahlreichen Villen am See ist die Villa Taranto zwischen Intra und Pallanza mit ihrer berühmten Parkanlage. Alles steht hier im Zeichen der mächtigen Familie Borromeo, die einst die Geschicke dieser Ecke Italiens bestimmte. Das versinnbildlicht deutlich die 35 m hohe Statue von Carlo Borromeo, dem großen Bischof und Heiligen der Gegenreformation, im Uferstädtchen Arona. Zur Einkehr empfiehlt sich das Weinlokal Il Grappolo mit guten Snacks und Gerichten. Bei Angera schiebt sich die gewaltige Rocca Borromeo di Angera (11.Jh.) in den See, mit Fresken aus dem 14.Jh. und einem Puppenmuseum mit einer riesigen Sammlung an herzerwärmenden und kuriosen Puppen, Spieluhren und Spielautomaten aus verschiedenen Epochen. Nahebei, in Gavirate am Lago di Varese findest du das einzige Pfeifenmuseum Italiens, das Museo della Pipa. Zu sehen sind u. a. eine riesige Meerschaumpfeife des Schahs von Persien und eine Opiumpfeife von Mao Zedong. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten ist das Kloster Eremo di Santa Caterina del Sasso bei Leggiuno am lombardischen Ostufer in spektakulärer Lage am Fels überm See.

    • © Eva Bocek, Shutterstock
    • © Eva Bocek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Blaue Kringel und echte Originale

    Schöne Blicke auf den See hat man von den Bergen Sasso del Ferro (1062 m, Kabinenbahn von Laveno) am Ost- und vom 1491 m hohen Mottarone bei Stresa am Westufer. Der nördlichste Zipfel des Sees gehört noch zur Schweiz – erster Ort auf italienischer Seite ist Cannobio mit hübscher Altstadt und Uferpromenade, an der sonntagvormittags ein beliebter Wochenmarkt seine Stände aufbaut. Stresa ist der Hauptort am See, mit luxuriösen Hotels, Villen und Blick auf die drei bezaubernden h Borromäischen Inseln: die barocke Isola Bella mit Palazzo, raffiniertem Terrassengarten und Hafen, die Isola Madre mit üppigem botanischem Garten, in dem sich ein Barockpalast verbirgt, und die schmale Isola dei Pescatori, heute noch Insel der Fischer. Eine besonders schöne der zahlreichen Villen am See ist die Villa Taranto zwischen Intra und Pallanza mit ihrer berühmten Parkanlage. Alles steht hier im Zeichen der mächtigen Familie Borromeo, die einst die Geschicke dieser Ecke Italiens bestimmte. Das versinnbildlicht deutlich die 35 m hohe Statue von Carlo Borromeo, dem großen Bischof und Heiligen der Gegenreformation, im Uferstädtchen Arona. Zur Einkehr empfiehlt sich das Weinlokal Il Grappolo mit guten Snacks und Gerichten. Bei Angera schiebt sich die gewaltige Rocca Borromeo di Angera (11.Jh.) in den See, mit Fresken aus dem 14.Jh. und einem Puppenmuseum mit einer riesigen Sammlung an herzerwärmenden und kuriosen Puppen, Spieluhren und Spielautomaten aus verschiedenen Epochen. Nahebei, in Gavirate am Lago di Varese findest du das einzige Pfeifenmuseum Italiens, das Museo della Pipa. Zu sehen sind u. a. eine riesige Meerschaumpfeife des Schahs von Persien und eine Opiumpfeife von Mao Zedong. Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten ist das Kloster Eremo di Santa Caterina del Sasso bei Leggiuno am lombardischen Ostufer in spektakulärer Lage am Fels überm See.


  • Abbazia di Staffarda

    Touristenattraktionen
    • Abbazia di Staffarda© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Schlafzimmerblick

    1135 stifteten die Saluzzeser Markgrafen diese Zisterzienserabtei. Im 13.Jh. war sie ein florierendes Landgut und viel besuchter Marktplatz. Als französische Truppen die Abtei 1690 plünderten und in Brand steckten, war sie bereits verarmt. Zum Glück wurde sie wieder aufgebaut! Hinter der Kirche, einer Basilika aus dem 12.Jh., die in der für die Zisterzienser typischen ruhigen und klaren Linienführung gehalten ist, staffeln sich drei Höfe. Der äußerste, die foresteria, diente der Versorgung der Pilger, dahinter lag der Hof der Laienbrüder, während der dritte Hof mit Kreuzgang und Zugang zur Kirche allein den Mönchen vorbehalten war. Im April beziehen 1200 Fledermäuse in einem Saal des Kreuzgangs ihr Sommerquartier, über eine Kamera kannst du sie beobachten.

    • Abbazia di Staffarda© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Schlafzimmerblick

    1135 stifteten die Saluzzeser Markgrafen diese Zisterzienserabtei. Im 13.Jh. war sie ein florierendes Landgut und viel besuchter Marktplatz. Als französische Truppen die Abtei 1690 plünderten und in Brand steckten, war sie bereits verarmt. Zum Glück wurde sie wieder aufgebaut! Hinter der Kirche, einer Basilika aus dem 12.Jh., die in der für die Zisterzienser typischen ruhigen und klaren Linienführung gehalten ist, staffeln sich drei Höfe. Der äußerste, die foresteria, diente der Versorgung der Pilger, dahinter lag der Hof der Laienbrüder, während der dritte Hof mit Kreuzgang und Zugang zur Kirche allein den Mönchen vorbehalten war. Im April beziehen 1200 Fledermäuse in einem Saal des Kreuzgangs ihr Sommerquartier, über eine Kamera kannst du sie beobachten.


  • Museo dell'Automobile

    Museen
    • © Claudio Divizia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    In der Krabbelgruppe für Autos

    Von der Kinderstube der Motorisierung über wunderschöne Oldtimer und Kultmodelle wie Topolino und Ente bis hin zur Formel 1 (mit Rennsimulation, na klar): Am Poufer wird das Automobil gefeiert. Mit Voranmeldung öffnet man dir die Türen zur 2000 m2 großen Garage mit Limousinen aus der Frühzeit des Automobils.

    • © Claudio Divizia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    In der Krabbelgruppe für Autos

    Von der Kinderstube der Motorisierung über wunderschöne Oldtimer und Kultmodelle wie Topolino und Ente bis hin zur Formel 1 (mit Rennsimulation, na klar): Am Poufer wird das Automobil gefeiert. Mit Voranmeldung öffnet man dir die Türen zur 2000 m2 großen Garage mit Limousinen aus der Frühzeit des Automobils.


  • Santuario di Vicoforte

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Garantiert weiche Knie

    Das Marienheiligtum ist einer der größten Kuppelbauten Europas. Von vier Ecktürmen ist die ovale Riesenkuppel umstanden, die 6000 m2 Wölbungsfläche aufweist. Diese musste – das war die wahre Herausforderung – illusionistisch ausgemalt werden. Verschiedene Spezialisten scheiterten an der unlösbar erscheinenden Aufgabe. Erst der aus Venedig herbeigeeilte Mattia Bortoloni löste das Problem mit einer seitwärts in den Himmel auffahrenden Maria. 35 m Durchmesser auf 60 Höhenmetern: Bei der „Magnificat“ genannten Führung steigst du der gigantischen Kuppel aufs Dach.

    Insider-Tipp
    Garantiert weiche Knie

    Das Marienheiligtum ist einer der größten Kuppelbauten Europas. Von vier Ecktürmen ist die ovale Riesenkuppel umstanden, die 6000 m2 Wölbungsfläche aufweist. Diese musste – das war die wahre Herausforderung – illusionistisch ausgemalt werden. Verschiedene Spezialisten scheiterten an der unlösbar erscheinenden Aufgabe. Erst der aus Venedig herbeigeeilte Mattia Bortoloni löste das Problem mit einer seitwärts in den Himmel auffahrenden Maria. 35 m Durchmesser auf 60 Höhenmetern: Bei der „Magnificat“ genannten Führung steigst du der gigantischen Kuppel aufs Dach.


  • Basilica Di San Gaudenzio

    Architektonische Highlights
    • © Ihor Serdyukov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schwindelfreiheit im Stresstest

    Als die Kuppel dieser großen Kirche aus der Spätrenaissance 1840 neu konstruiert werden musste, lieferte Hochbauspezialist Alessandro Antonelli den technisch kühnen Entwurf einer riesigen Vierungskuppel mit einer Gesamthöhe von 121 m: Auf fünf Turmstockwerke setzte er einen mächtigen, laternenartigen Abschluss. Ganz nah kommst du Antonellis Konstruktion bei einer Kuppelbesteigung: In der Sala del Compasso bestaunst du das riesige, hölzerne Lehrgerüst und die aus Ziegeln gemauerte Kuppelbasis. Mit Helm und Klettergurt geht es hoch bis zur letzten Plattform auf 100 m und dann – durchatmen und in die Ferne schauen!

    • © Ihor Serdyukov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schwindelfreiheit im Stresstest

    Als die Kuppel dieser großen Kirche aus der Spätrenaissance 1840 neu konstruiert werden musste, lieferte Hochbauspezialist Alessandro Antonelli den technisch kühnen Entwurf einer riesigen Vierungskuppel mit einer Gesamthöhe von 121 m: Auf fünf Turmstockwerke setzte er einen mächtigen, laternenartigen Abschluss. Ganz nah kommst du Antonellis Konstruktion bei einer Kuppelbesteigung: In der Sala del Compasso bestaunst du das riesige, hölzerne Lehrgerüst und die aus Ziegeln gemauerte Kuppelbasis. Mit Helm und Klettergurt geht es hoch bis zur letzten Plattform auf 100 m und dann – durchatmen und in die Ferne schauen!


  • Valchiusella

    Landschaftliche Highlights
    • © Sara Massaglia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erfrischung unterm Wasserfall

    Offen und heiter liegt es da, Licht fällt durch einsame Buchenwälder: Das stille, unberührte Gebirgstal führt 30 km in die Grajischen Alpen hinein. Vom Dorf Fondo aus gelangt man auf einem Rundweg – ein alter Saumpfad – hinauf nach Tallorno. Fast zurück in Fondo, lädt an der Brücke über den Bach Ribordone im Sommer klares, grünes Wasser zum Baden ein. Dazu vielleicht ein Picknick? Ofenwarme panzerotti (herzhaft gefüllte Teigtaschen) und saftiges Brathuhn kauft man im Feinkostladen Al Cumestibil in Alice Superiore.

    • 10080 Traversella
    • © Sara Massaglia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erfrischung unterm Wasserfall

    Offen und heiter liegt es da, Licht fällt durch einsame Buchenwälder: Das stille, unberührte Gebirgstal führt 30 km in die Grajischen Alpen hinein. Vom Dorf Fondo aus gelangt man auf einem Rundweg – ein alter Saumpfad – hinauf nach Tallorno. Fast zurück in Fondo, lädt an der Brücke über den Bach Ribordone im Sommer klares, grünes Wasser zum Baden ein. Dazu vielleicht ein Picknick? Ofenwarme panzerotti (herzhaft gefüllte Teigtaschen) und saftiges Brathuhn kauft man im Feinkostladen Al Cumestibil in Alice Superiore.

    • 10080 Traversella

  • Valle Pellice

    Landschaftliche Highlights
    • © Armonio, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fluchtwege zu Wanderlus

    Die Bekanntheit der Val Pellice hat religiöse Gründe: Hier lebt die größte Gemeinde der Waldenser, einer protestantischen Glaubensgruppe, deren Wurzeln bis auf das Jahr 1170 zurückgehen. Damals gründete Petrus Waldus aus Lyon seine Laienpredigergruppe. Diese vertrat ein auf freiwilliger Armut basierendes Lebenskonzept, lehnte die kirchlichen Sakramente, den Ablass und die Heiligenverehrung ab und wurde – nicht weiter überraschend – von Rom hart verfolgt. Auf der Flucht vor der Inquisition siedelten sie sich ab dem 14.Jh. in der Val Pellice an, wo bis heute rund 30 000 Gläubige leben. Die Spuren waldensischer Kultur im Tal sind nicht zu übersehen. Die Dörfer strahlen eine solide, nüchterne Ordnung aus und aus den Kirchenbauten spricht große Bescheidenheit. Im Hauptort Torre Pellice (4600 Ew.) bekommst du im Museo Storico Valdese interessante Einblicke in Kultur und Geschichte der Waldenser. Nach der Aufhebung ihres Schutzes 1689 floh eine Gruppe Waldenser von Genf zurück in die Val Pellice, in Balziglia widerstand sie französischer Belagerung. In sieben Etappen kannst du heute ihren Spuren folgen: Vom Col Clapier an der französischen Grenze geht es u. a. durchs Hochtal Val Massello nach Bobbio Pellice. Von Torre Pellice führt nördlich ein kleines Seitental nach Angrogna mit der ältesten Waldenserkirche. An der Brücke in Prà del Torno beginnt ein knapp eineinhalbstündiger Weg hoch zur gemütlichen Berghütte Al Sap, wo Wirt Dario seine Gäste mit feinen Vorspeisen, Suppen, Ziegen- und Schafskäse und seinen berühmten zuccherini verwöhnt, in Schnaps und Kräutern eingelegten Zuckerstückchen.

    • 10060 Villar Pellice
    • © Armonio, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fluchtwege zu Wanderlus

    Die Bekanntheit der Val Pellice hat religiöse Gründe: Hier lebt die größte Gemeinde der Waldenser, einer protestantischen Glaubensgruppe, deren Wurzeln bis auf das Jahr 1170 zurückgehen. Damals gründete Petrus Waldus aus Lyon seine Laienpredigergruppe. Diese vertrat ein auf freiwilliger Armut basierendes Lebenskonzept, lehnte die kirchlichen Sakramente, den Ablass und die Heiligenverehrung ab und wurde – nicht weiter überraschend – von Rom hart verfolgt. Auf der Flucht vor der Inquisition siedelten sie sich ab dem 14.Jh. in der Val Pellice an, wo bis heute rund 30 000 Gläubige leben. Die Spuren waldensischer Kultur im Tal sind nicht zu übersehen. Die Dörfer strahlen eine solide, nüchterne Ordnung aus und aus den Kirchenbauten spricht große Bescheidenheit. Im Hauptort Torre Pellice (4600 Ew.) bekommst du im Museo Storico Valdese interessante Einblicke in Kultur und Geschichte der Waldenser. Nach der Aufhebung ihres Schutzes 1689 floh eine Gruppe Waldenser von Genf zurück in die Val Pellice, in Balziglia widerstand sie französischer Belagerung. In sieben Etappen kannst du heute ihren Spuren folgen: Vom Col Clapier an der französischen Grenze geht es u. a. durchs Hochtal Val Massello nach Bobbio Pellice. Von Torre Pellice führt nördlich ein kleines Seitental nach Angrogna mit der ältesten Waldenserkirche. An der Brücke in Prà del Torno beginnt ein knapp eineinhalbstündiger Weg hoch zur gemütlichen Berghütte Al Sap, wo Wirt Dario seine Gäste mit feinen Vorspeisen, Suppen, Ziegen- und Schafskäse und seinen berühmten zuccherini verwöhnt, in Schnaps und Kräutern eingelegten Zuckerstückchen.

    • 10060 Villar Pellice

  • Val di Susa

    Landschaftliche Highlights
    • © jackbolla, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wahnsinnsblick

    Im Winter bist du als Ski- oder Snowboardfan auf den Pisten rund um Bardonecchia richtig – bei atemraubendem Bergpanorama. In der Klosteranlage Sacra di San Michele hoch über dem Eingang des Tals erzeugen über 1000 Jahre alte, in Stein gemeißelte Sternzeichen und mystische Symbole aus romanischer Zeit wohliges Gruseln. Das erinnert dich an ein Mittelalterepos oder den Bestseller „Name der Rose“ von Umberto Eco? Genau: Hier wandelst du an dem Ort, der den Schriftsteller inspirierte. Rund um die Anlage kann man auf alten Pilgerpfaden schön wandern. Vom kurzen Sentiero dei Principi aus hast du den Blick auf die majestätische Anlage mit den Alpen im Hintergrund, den man sonst von Magazinfotos kennt.

    • 10050 Chianocco
    • © jackbolla, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wahnsinnsblick

    Im Winter bist du als Ski- oder Snowboardfan auf den Pisten rund um Bardonecchia richtig – bei atemraubendem Bergpanorama. In der Klosteranlage Sacra di San Michele hoch über dem Eingang des Tals erzeugen über 1000 Jahre alte, in Stein gemeißelte Sternzeichen und mystische Symbole aus romanischer Zeit wohliges Gruseln. Das erinnert dich an ein Mittelalterepos oder den Bestseller „Name der Rose“ von Umberto Eco? Genau: Hier wandelst du an dem Ort, der den Schriftsteller inspirierte. Rund um die Anlage kann man auf alten Pilgerpfaden schön wandern. Vom kurzen Sentiero dei Principi aus hast du den Blick auf die majestätische Anlage mit den Alpen im Hintergrund, den man sonst von Magazinfotos kennt.

    • 10050 Chianocco

  • Museo Lavazza

    Museen
    Insider-Tipp
    Millos freundliche Riesen

    „Caffè experience“ – wer wüsste die wohl besser zu vermitteln als die gut 120 Jahre alte Turiner Kaffeerösterei? Im schicken neuen Hauptquartier Nuvola werden Kaffeegenuss und -geschichte ganz interaktiv erzählt. Und wenn du schon mal hier bist: Im Viertel Barriera di Milano nördlich der Via Bologna breiten Street-Art-Künstler hauswandgroß poetische Bilder vom Leben in der Stadt aus.

    Insider-Tipp
    Millos freundliche Riesen

    „Caffè experience“ – wer wüsste die wohl besser zu vermitteln als die gut 120 Jahre alte Turiner Kaffeerösterei? Im schicken neuen Hauptquartier Nuvola werden Kaffeegenuss und -geschichte ganz interaktiv erzählt. Und wenn du schon mal hier bist: Im Viertel Barriera di Milano nördlich der Via Bologna breiten Street-Art-Künstler hauswandgroß poetische Bilder vom Leben in der Stadt aus.


  • Valle Po

    Landschaftliche Highlights
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einmal verzaubern, bitte!

    In diesem Tal entspringt nicht nur der längste Fluss Italiens (und zwar auf dem Pian del Re, in 2020 m Höhe); hier steht auch der Monviso, der piemontesische Symbolberg schlechthin: knapp 4000 m hoch, eine scharf konturierte Felspyramide, die aus der schwingenden Kette der Cottischen Alpen heraussticht wie das Logo von Paramount Pictures. An seinem Fuß haben sich ein paar idyllische Bergdörfer erhalten, in denen noch die okzitanische Sprache gesprochen wird. Besonders schön ist Ostana mit seinen alten Steinhäusern, die sich seit ein paar Jahren wieder mit neuem Leben füllen: Das Rifugio La Galaberna mit guter Küche wird von einer sympathischen Familie geführt. Im phantasievollen „Zauberwald“ Bosco Incantato gleich daneben hast du die Wahl zwischen Lachyoga, Meditation, Klangmassagen oder „Waldbaden“.

    • 46018 Saluzzo
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einmal verzaubern, bitte!

    In diesem Tal entspringt nicht nur der längste Fluss Italiens (und zwar auf dem Pian del Re, in 2020 m Höhe); hier steht auch der Monviso, der piemontesische Symbolberg schlechthin: knapp 4000 m hoch, eine scharf konturierte Felspyramide, die aus der schwingenden Kette der Cottischen Alpen heraussticht wie das Logo von Paramount Pictures. An seinem Fuß haben sich ein paar idyllische Bergdörfer erhalten, in denen noch die okzitanische Sprache gesprochen wird. Besonders schön ist Ostana mit seinen alten Steinhäusern, die sich seit ein paar Jahren wieder mit neuem Leben füllen: Das Rifugio La Galaberna mit guter Küche wird von einer sympathischen Familie geführt. Im phantasievollen „Zauberwald“ Bosco Incantato gleich daneben hast du die Wahl zwischen Lachyoga, Meditation, Klangmassagen oder „Waldbaden“.

    • 46018 Saluzzo