Piemont Must Sees

Saluzzo
Geographical
Saluzzo
Saluzzo
Museo Nazionale del Cinema
Museen
Torino
Museo Nazionale del Cinema
Museo Egizio
Museen
Torino
Sacra Di San Michele
Architektonische Highlights
Chiusa di San Michele
Macugnaga
Geographical
Macugnaga
Orta San Giulio
Geographical
Orta San Giulio
Giardini Villa Taranto
Botanische Gärten & Parks
Verbania Pallanza
Giardini Villa Taranto
Isole Borromee
Landschaftliche Highlights
Isole Borromee
Venaria Reale
Geographical
Venaria Reale
Lago d’Orta
Landschaftliche Highlights
Lago d’Orta
Markt
Märkte und Flohmärkte
Alba
Castello della Manta
Architektonische Highlights
Manta
Castello della Manta
Monferrato
Landschaftliche Highlights
Asti
Asti
Osteria del Boccondivino
Restaurants
Bra
Caffè Mulassano
Cafés
Torino
Mercato di Porta Palazzo
Märkte und Flohmärkte
Torino
Alagna
Geographical
Alagna Valsesia
Sacro Monte
Landschaftliche Highlights
Varallo
Forte Di Fenestrelle
Architektonische Highlights
Fenestrelle
Reggia di Venaria Reale
Architektonische Highlights
Venaria Reale
Abbazia di Santa Maria di Vezzolano
Architektonische Highlights
Albugnano
Abbazia di Santa Maria di Vezzolano
Cannobio
Geographical
Cannobio
Oasi Zegna
Landschaftliche Highlights
Ferla
Oropa
Geographical
Oropa
Basilica Sant’Andrea
Architektonische Highlights
Vercelli
Manta
Geographical
Manta
Acqui Terme
Geographical
Acqui Terme
Superga
Geographical
Superga
Monte Mottarone
Landschaftliche Highlights
Stresa
Valle Maira
Landschaftliche Highlights
Piemont

    Geographical

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    Museen

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Märkte und Flohmärkte

    Restaurants

    Cafés


  • Saluzzo

    Geographical
    • Saluzzo© MAIRDUMONT

    Saluzzo bezaubert mit Architektur, Kunst und seiner besonderen Atmosphäre. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau vor dem Hintergrund des märchenhaften Monviso. Zahlreiche Bauten aus Mittelalter und Renaissance zeugen noch vom luxuriösen Leben des Hofes. Ein Rundgang beginnt an der Kathedrale.

    • Saluzzo© MAIRDUMONT

    Saluzzo bezaubert mit Architektur, Kunst und seiner besonderen Atmosphäre. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau vor dem Hintergrund des märchenhaften Monviso. Zahlreiche Bauten aus Mittelalter und Renaissance zeugen noch vom luxuriösen Leben des Hofes. Ein Rundgang beginnt an der Kathedrale.


  • Museo Nazionale del Cinema

    Museen
    • Museo Nazionale del Cinema© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, in dem die Turiner Kultur und Architektur des 19.Jhs. ausgestellt wird. Der künftige Sitz des italienischen, nationalen Filmmuseums.

    • Museo Nazionale del Cinema© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, in dem die Turiner Kultur und Architektur des 19.Jhs. ausgestellt wird. Der künftige Sitz des italienischen, nationalen Filmmuseums.


  • Museo Egizio

    Museen
    • © PK289, Shutterstock

    Eines der größten ägyptischen Museen in Europa. Es gibt hier Statuen, Sarkophage, Mumien, Waffen, Papyri. Beachtenswerte Funde aus dem Grab des Ehepaares Kha und Merit.

    • © PK289, Shutterstock

    Eines der größten ägyptischen Museen in Europa. Es gibt hier Statuen, Sarkophage, Mumien, Waffen, Papyri. Beachtenswerte Funde aus dem Grab des Ehepaares Kha und Merit.


  • Sacra Di San Michele

    Architektonische Highlights
    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Eine 1000-jährige Abtei, die rund 700 m über dem Talgrund auf einem Felsgrat steil in den Himmel ragt. „Mont St-Michel von Italien“ wird die Abtei wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem normannischen Klosterberg gern genannt. Wie ein Wehr gegen alle aus dem Tal, aus dem Westen kommenden Gefahren wirkt sie auf den Besucher. Im 12.Jh. entstand hier ein Benediktinerkloster mit zugehöriger Kirche, die in einer architektonischen Meisterleistung den gesamten Berggipfel umschließt.

    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Eine 1000-jährige Abtei, die rund 700 m über dem Talgrund auf einem Felsgrat steil in den Himmel ragt. „Mont St-Michel von Italien“ wird die Abtei wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem normannischen Klosterberg gern genannt. Wie ein Wehr gegen alle aus dem Tal, aus dem Westen kommenden Gefahren wirkt sie auf den Besucher. Im 12.Jh. entstand hier ein Benediktinerkloster mit zugehöriger Kirche, die in einer architektonischen Meisterleistung den gesamten Berggipfel umschließt.


  • Macugnaga

    Geographical
    • © AlePana, Shutterstock

    Im Talschluss der Valle Anzasca liegt hier vor der mächtigen Monte-Rosa-Ostwand der Walserort Macugnaga (600 Ew.), von dessen Belvedere, erreichbar per Seilbahn oder in anderthalb Stunden zu Fuß, du einen Logenblick auf die Viertausender hast.

    • © AlePana, Shutterstock

    Im Talschluss der Valle Anzasca liegt hier vor der mächtigen Monte-Rosa-Ostwand der Walserort Macugnaga (600 Ew.), von dessen Belvedere, erreichbar per Seilbahn oder in anderthalb Stunden zu Fuß, du einen Logenblick auf die Viertausender hast.


  • Orta San Giulio

    Geographical
    • © Lamax, Shutterstock

    Der in waldreiche Hügel eingebettete, gerade mal 13 km lange Ortasee wirkt recht unaufdringlich im Vergleich zum nahen Lago Maggiore. Der Lago d’Orta strahlt ruhige Heiterkeit und viel Harmonie aus und das auf einer Landzunge erbaute Städtchen Orta San Giulio besitzt ein besonders malerisches Stadtbild. Sanft senkt sich die kopfsteingepflasterte Via Albertoletti zum alten Marktplatz hin ab. Die Piazza Motta, auf der seit 1228 jeden Mittwoch der Markt abgehalten wird, ist der Inbegriff eines italienischen Platzes: Sie ist von romantisch bröckelnden Aristokratenpalazzi aus Renaissance und Barock gesäumt, die Fassaden in verblassenden Bonbonfarben, die Fensterläden geschlossen, um die Sommerhitze draußen zu halten. Ins Auge sticht der Broletto an der Bordseite des Platzes mit seiner Freskenmalerei, der Außentreppe, dem Arkadengang und dem Glockenturm. Seinen eigentlichen Charme aber erhält der Platz durch seine Westseite, die sich zum See hin öffnet und den Blick freigibt auf die Insel San Giulio mit dem großen Bischofspalast.

    • © Lamax, Shutterstock

    Der in waldreiche Hügel eingebettete, gerade mal 13 km lange Ortasee wirkt recht unaufdringlich im Vergleich zum nahen Lago Maggiore. Der Lago d’Orta strahlt ruhige Heiterkeit und viel Harmonie aus und das auf einer Landzunge erbaute Städtchen Orta San Giulio besitzt ein besonders malerisches Stadtbild. Sanft senkt sich die kopfsteingepflasterte Via Albertoletti zum alten Marktplatz hin ab. Die Piazza Motta, auf der seit 1228 jeden Mittwoch der Markt abgehalten wird, ist der Inbegriff eines italienischen Platzes: Sie ist von romantisch bröckelnden Aristokratenpalazzi aus Renaissance und Barock gesäumt, die Fassaden in verblassenden Bonbonfarben, die Fensterläden geschlossen, um die Sommerhitze draußen zu halten. Ins Auge sticht der Broletto an der Bordseite des Platzes mit seiner Freskenmalerei, der Außentreppe, dem Arkadengang und dem Glockenturm. Seinen eigentlichen Charme aber erhält der Platz durch seine Westseite, die sich zum See hin öffnet und den Blick freigibt auf die Insel San Giulio mit dem großen Bischofspalast.


  • Giardini Villa Taranto

    Botanische Gärten & Parks
    • Giardini Villa Taranto© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Der 16 ha große Park gehört zu den schönsten botanischen Gärten der Welt. Zu verdanken ist er einem schottischen Hauptmann, der das Gelände 1931 erworben und die typisch italienischen Terrassen mit dem englischen Gartenbau zu perfekter Harmonie vereint hatte. Heute ist die Anlage direkt am See mit dem eigens geschaffenen kleinen Tal, den Wasserkaskaden und den rund 20 000 exotischen Pflanzen aus allen Erdteilen im Besitz des italienischen Staats. Im April blühen bei der Festa del Tulipano 80 000 Tulpen.

    • Giardini Villa Taranto© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Der 16 ha große Park gehört zu den schönsten botanischen Gärten der Welt. Zu verdanken ist er einem schottischen Hauptmann, der das Gelände 1931 erworben und die typisch italienischen Terrassen mit dem englischen Gartenbau zu perfekter Harmonie vereint hatte. Heute ist die Anlage direkt am See mit dem eigens geschaffenen kleinen Tal, den Wasserkaskaden und den rund 20 000 exotischen Pflanzen aus allen Erdteilen im Besitz des italienischen Staats. Im April blühen bei der Festa del Tulipano 80 000 Tulpen.


  • Isole Borromee

    Landschaftliche Highlights
    • © N Semprevivo, Shutterstock

    Es müssen große Gefühle gewesen sein, die Graf Vitaliano Borromeo seiner Frau Isabella d’Adda gegenüber hegte. Denn nur um ihr eine Freude zu machen, verwandelte er die belanglose, 300 m lange Felseninsel gegenüber von Stresa in die Isola Bella. 20 Jahre dauerten die Arbeiten zu einem der prachtvollsten Barockensembles Oberitaliens. Der reich ausgestattete Palast mit großzügigen Freitreppen und eigener Pinakothek, mit Spiegelgalerie und muschelgeschmückten Tuffsteingrotten lohnt allein schon den Besuch, doch die eigentliche Sensation sind die Gärten. In zehn großen Stufen steigen sie pyramidenförmig nach oben auf, durchsetzt mit Laubengängen und Muschelgrotten, steinernen Nymphen und geometrisch zugeschnittenen Beeten.

    • Isole Borromee
    • © N Semprevivo, Shutterstock

    Es müssen große Gefühle gewesen sein, die Graf Vitaliano Borromeo seiner Frau Isabella d’Adda gegenüber hegte. Denn nur um ihr eine Freude zu machen, verwandelte er die belanglose, 300 m lange Felseninsel gegenüber von Stresa in die Isola Bella. 20 Jahre dauerten die Arbeiten zu einem der prachtvollsten Barockensembles Oberitaliens. Der reich ausgestattete Palast mit großzügigen Freitreppen und eigener Pinakothek, mit Spiegelgalerie und muschelgeschmückten Tuffsteingrotten lohnt allein schon den Besuch, doch die eigentliche Sensation sind die Gärten. In zehn großen Stufen steigen sie pyramidenförmig nach oben auf, durchsetzt mit Laubengängen und Muschelgrotten, steinernen Nymphen und geometrisch zugeschnittenen Beeten.

    • Isole Borromee

  • Venaria Reale

    Geographical
    • © Giovanni Del Curto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Vorsicht, Wildwechsel!

    Nur Versailles kann mithalten mit der Reggia di Venaria Reale, die nach 200-jährigem Verfall mit Kosten im dreistelligen Millionenbereich zu jenem glanzvollen Jagdschloss zurückrestauriert wurde, als das sie die Savoyer im 17.Jh. von Barockarchitekt Amedeo di Castellamonte hatten erbauen lassen. Höhepunkt der prachtvoll freskierten und stuckierten Säle und Galerien ist die lichtdurchflutete Galleria di Diana. Die weitläufigen Gärten wurden mit neuen Inhalten gefüllt: Auch moderne Kunstwerke und Brunnen sind hier jetzt zu finden. Romantisch wirkt das historische borgo cittadino, in dem die Handwerker und Dienstleister der Royals lebten und wo sich nun nette, kleine Restaurants angesiedelt haben. Im großen, von Mauern umgebenen Park La Mandria äsen Hirsche und Rehe auf den Wiesen.

    • © Giovanni Del Curto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Vorsicht, Wildwechsel!

    Nur Versailles kann mithalten mit der Reggia di Venaria Reale, die nach 200-jährigem Verfall mit Kosten im dreistelligen Millionenbereich zu jenem glanzvollen Jagdschloss zurückrestauriert wurde, als das sie die Savoyer im 17.Jh. von Barockarchitekt Amedeo di Castellamonte hatten erbauen lassen. Höhepunkt der prachtvoll freskierten und stuckierten Säle und Galerien ist die lichtdurchflutete Galleria di Diana. Die weitläufigen Gärten wurden mit neuen Inhalten gefüllt: Auch moderne Kunstwerke und Brunnen sind hier jetzt zu finden. Romantisch wirkt das historische borgo cittadino, in dem die Handwerker und Dienstleister der Royals lebten und wo sich nun nette, kleine Restaurants angesiedelt haben. Im großen, von Mauern umgebenen Park La Mandria äsen Hirsche und Rehe auf den Wiesen.


  • Lago d’Orta

    Landschaftliche Highlights
    • © Anilah, Shutterstock

    Cenerentola, Aschenputtel, wird der 30 Autominuten von Stresa entfernte, nur gut 12 km lange Lago d’Orta mitunter genannt, weil der westlichste der Seen viel weniger bekannt ist als seine drei großen Nachbarn. Doch „Aschenputtel“geizt nicht mit Reizen! Wetten, dass Sieder malerische Ortskern von Orta San Giulio (1200 Ew.) mit seinen engen Gassen und Arkaden begeistern wird? In den Cafés und Boutiquen rund um die Piazza Motta, wo seit 1228 immer am Mittwoch ein Markt statt findet, vergeht die Wartezeit auf das Taxiboot wie im Flug. Ein Ausflug auf die nur 400 m entfernte Isola di San Giulio mit der gleichnamigen romanischen Basilika ist ein Muss. Auf dem Inselrundweg Via del Silenzio können Sie über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sinnieren. Wieder zurück, können Sie von der Piazza Motta auf dem alten Pilgerweg zum Sacro Monte di Orta hinaufmarschieren. Sie lernen dabei das Who’s who der katholischen Heiligen kennen, säumen doch exakt 376 lebensgroße Statuen den Weg hoch zur Kapelle mit der schönen Aussichtsterrasse. Wenn Sie sich am Abend ein sündhaft teures Vergnügen leisten wollen, reservieren Sie einen Tisch bei Starkoch Antonino Cannavacciuolo, der im Hotel Villa Crespi aufkocht. Als Alternative bietet sich die Taverna Antico Agnello ein stilvolles B & B finden. Dass die meisten Einheimischen nicht vom Gastgewerbe, sondern von der Metallverarbeitung leben, werden Sie in Omegna feststellen. Am Nordende des Sees sind Firmen wie Bialetti, Lagostina oder Alessi zu Hause. Zum Shoppen lädt das Alessi-Outlet ein: Vom Wasserkocher über Salzstreuer bis hin zum Chromtoaster finden Sie hier durchgestylte Haushaltsgeräte. Eine mähnlichen Handwerk wird in Quarna Sotto gefrönt, wo Saxofone noch von Handhergestellt werden. An den Besuch im dortigen Museum für Blasinstrumente werden Sie sich nicht nur dann gern erinnern, wenn Sie die Gelegenheit haben, den Klängen des Orta Jazz Festivals zu lauschen, das im Juli auf der Piazza Motta stattfindet.

    • Lago d’Orta
    • © Anilah, Shutterstock

    Cenerentola, Aschenputtel, wird der 30 Autominuten von Stresa entfernte, nur gut 12 km lange Lago d’Orta mitunter genannt, weil der westlichste der Seen viel weniger bekannt ist als seine drei großen Nachbarn. Doch „Aschenputtel“geizt nicht mit Reizen! Wetten, dass Sieder malerische Ortskern von Orta San Giulio (1200 Ew.) mit seinen engen Gassen und Arkaden begeistern wird? In den Cafés und Boutiquen rund um die Piazza Motta, wo seit 1228 immer am Mittwoch ein Markt statt findet, vergeht die Wartezeit auf das Taxiboot wie im Flug. Ein Ausflug auf die nur 400 m entfernte Isola di San Giulio mit der gleichnamigen romanischen Basilika ist ein Muss. Auf dem Inselrundweg Via del Silenzio können Sie über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sinnieren. Wieder zurück, können Sie von der Piazza Motta auf dem alten Pilgerweg zum Sacro Monte di Orta hinaufmarschieren. Sie lernen dabei das Who’s who der katholischen Heiligen kennen, säumen doch exakt 376 lebensgroße Statuen den Weg hoch zur Kapelle mit der schönen Aussichtsterrasse. Wenn Sie sich am Abend ein sündhaft teures Vergnügen leisten wollen, reservieren Sie einen Tisch bei Starkoch Antonino Cannavacciuolo, der im Hotel Villa Crespi aufkocht. Als Alternative bietet sich die Taverna Antico Agnello ein stilvolles B & B finden. Dass die meisten Einheimischen nicht vom Gastgewerbe, sondern von der Metallverarbeitung leben, werden Sie in Omegna feststellen. Am Nordende des Sees sind Firmen wie Bialetti, Lagostina oder Alessi zu Hause. Zum Shoppen lädt das Alessi-Outlet ein: Vom Wasserkocher über Salzstreuer bis hin zum Chromtoaster finden Sie hier durchgestylte Haushaltsgeräte. Eine mähnlichen Handwerk wird in Quarna Sotto gefrönt, wo Saxofone noch von Handhergestellt werden. An den Besuch im dortigen Museum für Blasinstrumente werden Sie sich nicht nur dann gern erinnern, wenn Sie die Gelegenheit haben, den Klängen des Orta Jazz Festivals zu lauschen, das im Juli auf der Piazza Motta stattfindet.

    • Lago d’Orta

  • Markt

    Märkte und Flohmärkte
    • © Alessandro Cristiano, Shutterstock

    Samstags ist Markt in Alba, in der Altstadt drängelt sich dann so ungefähr alles, was in den Langhe wohnt und arbeitet, um sich mit Geflügel und Landmaschinen, Eisenwaren und lebenden Forellen, Seife und offenem Wein einzudecken. Nicht versäumen!

    • 12051 Alba
    • © Alessandro Cristiano, Shutterstock

    Samstags ist Markt in Alba, in der Altstadt drängelt sich dann so ungefähr alles, was in den Langhe wohnt und arbeitet, um sich mit Geflügel und Landmaschinen, Eisenwaren und lebenden Forellen, Seife und offenem Wein einzudecken. Nicht versäumen!

    • 12051 Alba

  • Castello della Manta

    Architektonische Highlights
    • Castello della Manta© MAIRDUMONT

    Im 15.Jh. wurde die Festung in einen prächtigen Herrschaftssitz umgebaut, der von einem großen Park umgeben ist. Berühmt ist das Anwesen vor allem wegen seiner Fresken in der Sala Baronale. Sie illustrieren Gedichte und sind Ausdruck der untergehenden, eleganten Hofkultur des Mittelalters.

    • Castello della Manta© MAIRDUMONT

    Im 15.Jh. wurde die Festung in einen prächtigen Herrschaftssitz umgebaut, der von einem großen Park umgeben ist. Berühmt ist das Anwesen vor allem wegen seiner Fresken in der Sala Baronale. Sie illustrieren Gedichte und sind Ausdruck der untergehenden, eleganten Hofkultur des Mittelalters.


  • Monferrato

    Landschaftliche Highlights
    • Asti© MAIRDUMONT

    Es heißt, die Astigiani führen besonders wild Auto – ein Versuch, die in der 70 000-­Ew.­-Stadt allseits präsente Historie durch flottes Auftreten zu kompensieren? Tatsache ist: Asti war im Mittelalter die mächtigste und wohlhabendste Stadtrepublik des Piemont, reich genug, um sich von der drohenden Zerstörung durch Kaiser Barbarossa einfach loszukaufen. Das mittelalterliche Stadtbild hat sich im Zentrum wunderbarerweise fast komplett erhalten; nur wenige Barockfassaden „stören“ das Bild der Patrizierhäuser, Geschlechtertürme und gotischen Kirchen. Asti ist auch heute noch ein lebhaftes Handelszentrum für landwirtschaftliche Produkte aus der Region, allen voran der Wein. Die herbstliche Weinmesse Douja d’Or ist die wichtigste des Piemont – und bester Beweis dafür, dass man mit Asti nicht nur Spumante verbinden darf.

    • Asti© MAIRDUMONT

    Es heißt, die Astigiani führen besonders wild Auto – ein Versuch, die in der 70 000-­Ew.­-Stadt allseits präsente Historie durch flottes Auftreten zu kompensieren? Tatsache ist: Asti war im Mittelalter die mächtigste und wohlhabendste Stadtrepublik des Piemont, reich genug, um sich von der drohenden Zerstörung durch Kaiser Barbarossa einfach loszukaufen. Das mittelalterliche Stadtbild hat sich im Zentrum wunderbarerweise fast komplett erhalten; nur wenige Barockfassaden „stören“ das Bild der Patrizierhäuser, Geschlechtertürme und gotischen Kirchen. Asti ist auch heute noch ein lebhaftes Handelszentrum für landwirtschaftliche Produkte aus der Region, allen voran der Wein. Die herbstliche Weinmesse Douja d’Or ist die wichtigste des Piemont – und bester Beweis dafür, dass man mit Asti nicht nur Spumante verbinden darf.


  • Osteria del Boccondivino

    Restaurants
    • regional

    Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen.

    Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 11.00 und EUR 15.00, ein Menü kostet zwischen EUR 24.00 und EUR 31.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert.

    Der Küchenstil des Lokals ist regional.

    Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen.

    Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 11.00 und EUR 15.00, ein Menü kostet zwischen EUR 24.00 und EUR 31.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert.

    Der Küchenstil des Lokals ist regional.


  • Caffè Mulassano

    Cafés
    Insider-Tipp
    Seligmacher (nicht nur) im Winter

    Zu Turin gehören prächtige alte Cafés wie dieses. Hier genießt man z. B. einen bicerin aus Espresso, Schokolade und Milchcreme. Aperitif mit tramezzini gibts aber auch.

    Insider-Tipp
    Seligmacher (nicht nur) im Winter

    Zu Turin gehören prächtige alte Cafés wie dieses. Hier genießt man z. B. einen bicerin aus Espresso, Schokolade und Milchcreme. Aperitif mit tramezzini gibts aber auch.


  • Mercato di Porta Palazzo

    Märkte und Flohmärkte
    • © Luigi Bertello, Shutterstock

    Ein Erlebnis ist der Markt der Porta Palazzo am Samstag - eindrucksvolles Menschengewimmel, Lärm und Geschrei, heisere Händler, Gemüsekisten schleppende Marokkaner und ein schier uferloses Angebot an Waren aller Art.

    • © Luigi Bertello, Shutterstock

    Ein Erlebnis ist der Markt der Porta Palazzo am Samstag - eindrucksvolles Menschengewimmel, Lärm und Geschrei, heisere Händler, Gemüsekisten schleppende Marokkaner und ein schier uferloses Angebot an Waren aller Art.


  • Alagna

    Geographical
    • © gab90, Shutterstock

    Am Schluss des Haupttals liegt der Ferienort Alagna (430 Ew.), eine Walsergründung. Hier wird noch der altdeutsche Dialekt gesprochen.

    • © gab90, Shutterstock

    Am Schluss des Haupttals liegt der Ferienort Alagna (430 Ew.), eine Walsergründung. Hier wird noch der altdeutsche Dialekt gesprochen.


  • Sacro Monte

    Landschaftliche Highlights
    • © elitravo, Shutterstock

    Das „neue Jerusalem“ wird die 200 m über Varallo gelegene Pilgerstätte (1497–1650) genannt: In 44 Kapellen und einer Basilika stellen 800 lebensgroße Figuren aus Holz und Terrakotta vor freskiertem Hintergrund den Leidensweg Christi bis hin zur Auferstehung dar. Einige Szenen schuf Gaudenzio Ferrari. Der Sacro Monte von Varallo ist ein besonders gelungener Schachzug der Gegenreformatoren: Der Theatralik und Eindringlichkeit der Szenen können sich Besucher schwer entziehen.

    • Corso Roma 8, 13019 Varallo
    • © elitravo, Shutterstock

    Das „neue Jerusalem“ wird die 200 m über Varallo gelegene Pilgerstätte (1497–1650) genannt: In 44 Kapellen und einer Basilika stellen 800 lebensgroße Figuren aus Holz und Terrakotta vor freskiertem Hintergrund den Leidensweg Christi bis hin zur Auferstehung dar. Einige Szenen schuf Gaudenzio Ferrari. Der Sacro Monte von Varallo ist ein besonders gelungener Schachzug der Gegenreformatoren: Der Theatralik und Eindringlichkeit der Szenen können sich Besucher schwer entziehen.

    • Corso Roma 8, 13019 Varallo

  • Forte Di Fenestrelle

    Architektonische Highlights
    • © Marcus Wallin, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten einer Fahrt durch die Val del Chisone gehört die Festung von Fenestrelle, deren gigantische Ausmaße unvorbereitete Reisende geradezu erschrecken können. Erbaut im 18.Jh. von den damals das Tal besetzt haltenden Franzosen, zieht sich das Wehr (nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt!) 3 km lang und 635 Höhenmeter den Berg hinauf. Die Anlage besteht aus verschiedenen Forts, verbunden durch den berühmten „Treppentunnel“ mit 3850 Stufen. Mit dem Bau von Fenestrelle haben die Franzosen zweifellos übertrieben, aber man muss sich auch vor Augen halten, dass immer wieder Kriegsheere über die Westalpen zogen und die Passtäler deshalb zu schützen waren. Über den Montgenèvrepass und die Val del Chisone waren vermutlich schon Hannibal und seine Elefanten nach Italien gelangt.

    • © Marcus Wallin, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten einer Fahrt durch die Val del Chisone gehört die Festung von Fenestrelle, deren gigantische Ausmaße unvorbereitete Reisende geradezu erschrecken können. Erbaut im 18.Jh. von den damals das Tal besetzt haltenden Franzosen, zieht sich das Wehr (nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt!) 3 km lang und 635 Höhenmeter den Berg hinauf. Die Anlage besteht aus verschiedenen Forts, verbunden durch den berühmten „Treppentunnel“ mit 3850 Stufen. Mit dem Bau von Fenestrelle haben die Franzosen zweifellos übertrieben, aber man muss sich auch vor Augen halten, dass immer wieder Kriegsheere über die Westalpen zogen und die Passtäler deshalb zu schützen waren. Über den Montgenèvrepass und die Val del Chisone waren vermutlich schon Hannibal und seine Elefanten nach Italien gelangt.


  • Reggia di Venaria Reale

    Architektonische Highlights
    • © Claudio Divizia, Shutterstock
    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Die größte und ehrgeizigste Anlage ist die Reggia di Venaria Reale, eine Art Versailles der Savoyer. Auf 10 ha des grandiosen Parks verteilen sich wunderschön angeordnete Obst- und Gemüseplantagen.

    • © Claudio Divizia, Shutterstock
    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Die größte und ehrgeizigste Anlage ist die Reggia di Venaria Reale, eine Art Versailles der Savoyer. Auf 10 ha des grandiosen Parks verteilen sich wunderschön angeordnete Obst- und Gemüseplantagen.


  • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano

    Architektonische Highlights
    • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Was da so bescheiden zwischen Wald und Weinbergen liegt, gilt als wichtigstes romanisches Bauwerk des Piemont. Das ehemalige Augustinerkloster wurde der Legende zufolge 773 von Karl dem Großen gegründet; die Kirche stammt aus dem 11./12.Jh. Besonders schön sind die Fassade mit ihren über drei Etagen aufsteigenden Säulen (beachte die in den Stein gehauenen, freizügigen Szenen unterhalb der Bogen!), der Hauptaltar mit vier Terrakottafiguren (Spätgotik) und ein Kreuzgang mit Fresken aus dem Leben Marias.

    • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Was da so bescheiden zwischen Wald und Weinbergen liegt, gilt als wichtigstes romanisches Bauwerk des Piemont. Das ehemalige Augustinerkloster wurde der Legende zufolge 773 von Karl dem Großen gegründet; die Kirche stammt aus dem 11./12.Jh. Besonders schön sind die Fassade mit ihren über drei Etagen aufsteigenden Säulen (beachte die in den Stein gehauenen, freizügigen Szenen unterhalb der Bogen!), der Hauptaltar mit vier Terrakottafiguren (Spätgotik) und ein Kreuzgang mit Fresken aus dem Leben Marias.


  • Cannobio

    Geographical
    • © gp.riccardi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Konstant gute Winde

    Wer über die Schweiz anreist, kann sich 5 km hinter der Grenze an der wunderschönen Uferpromenade von Cannobio den ersten Cappuccino gönnen und den Süden genießen. Cannobio (5000 Ew.) schmiegt sich malerisch zwischen den See und die grünen Hügel des Hinterlands. Am Sonntagvormittag schlägt ein Markt seine Stände auf, für den Besucher auch von weit her kommen. Im uralten Ortskern steht das frühgotische Rathaus aus dem 13.Jh. mit der romanischen Torre del Comune; enge Gassen führen hinunter zum See und treffen auf eine arkadengesäumte Häuserfront mit Geschäften und Cafés. Ideal für Windsurfer: In Cannobio bläst der Wind von morgens (Tramontana) bis spätnachmittags (Inverna). Brettverleih (auch Segelboote) bei Tomaso Sail & Surf. Köstliche, kreative Fischküche aus See und Meer gibts im Lo Scalo.

    • 28822 Cannobio
    • © gp.riccardi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Konstant gute Winde

    Wer über die Schweiz anreist, kann sich 5 km hinter der Grenze an der wunderschönen Uferpromenade von Cannobio den ersten Cappuccino gönnen und den Süden genießen. Cannobio (5000 Ew.) schmiegt sich malerisch zwischen den See und die grünen Hügel des Hinterlands. Am Sonntagvormittag schlägt ein Markt seine Stände auf, für den Besucher auch von weit her kommen. Im uralten Ortskern steht das frühgotische Rathaus aus dem 13.Jh. mit der romanischen Torre del Comune; enge Gassen führen hinunter zum See und treffen auf eine arkadengesäumte Häuserfront mit Geschäften und Cafés. Ideal für Windsurfer: In Cannobio bläst der Wind von morgens (Tramontana) bis spätnachmittags (Inverna). Brettverleih (auch Segelboote) bei Tomaso Sail & Surf. Köstliche, kreative Fischküche aus See und Meer gibts im Lo Scalo.

    • 28822 Cannobio

  • Oasi Zegna

    Landschaftliche Highlights
    • © Marco Maggesi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stippvisite im Mittelalter

    Die vom Textilunternehmer Ermenegildo Zegna in den 1930er-Jahren erdachte und finanzierte Oase ist nicht etwa ein Stoffdiscount, sondern ein Naturparadies. Basis ist die 26 km lange Panoramica Zegna, die Provinzstraße 232, die Trivero über Valle Mosso und Bielmonte mit Rosazza verbindet. Zwischen 800 und 1500 m hoch gelegen, ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen, Rad- und Skitouren. Danach entspannst du vielleicht beim „Waldbaden“ im Bosco del Sorriso, Kinder können sich im Klettergarten, auf dem Abenteuerspielplatz und auf der Rodelbahn Rolba Run in Bielmonte austoben. Ihren höchsten Punkt erreicht die Panoramica Zegna 25 km nördlich von Biella in Bielmonte, einem sommers wie winters beliebten Urlaubsort. Nahe Trivero, beim Dorf Pray, ist eine der vielen im 19.Jh. im Biellese entstandenen Webereien zu besichtigen, die Fabbrica della Ruota. Die 1964 stillgelegte Anlage ist heute Dokumentationszentrum, Archiv und Museum. 5 km weiter liegt das gut erhaltene mittelalterliche Dorfidyll Guardabosone, durch das du einen romantischen Spaziergang machen kannst, um dich dann in der Osteria La Barrique mit Tatar mit Artischocken oder Eselsgulasch zu stärken. Feine Weine, auch glasweise!

    • © Marco Maggesi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stippvisite im Mittelalter

    Die vom Textilunternehmer Ermenegildo Zegna in den 1930er-Jahren erdachte und finanzierte Oase ist nicht etwa ein Stoffdiscount, sondern ein Naturparadies. Basis ist die 26 km lange Panoramica Zegna, die Provinzstraße 232, die Trivero über Valle Mosso und Bielmonte mit Rosazza verbindet. Zwischen 800 und 1500 m hoch gelegen, ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen, Rad- und Skitouren. Danach entspannst du vielleicht beim „Waldbaden“ im Bosco del Sorriso, Kinder können sich im Klettergarten, auf dem Abenteuerspielplatz und auf der Rodelbahn Rolba Run in Bielmonte austoben. Ihren höchsten Punkt erreicht die Panoramica Zegna 25 km nördlich von Biella in Bielmonte, einem sommers wie winters beliebten Urlaubsort. Nahe Trivero, beim Dorf Pray, ist eine der vielen im 19.Jh. im Biellese entstandenen Webereien zu besichtigen, die Fabbrica della Ruota. Die 1964 stillgelegte Anlage ist heute Dokumentationszentrum, Archiv und Museum. 5 km weiter liegt das gut erhaltene mittelalterliche Dorfidyll Guardabosone, durch das du einen romantischen Spaziergang machen kannst, um dich dann in der Osteria La Barrique mit Tatar mit Artischocken oder Eselsgulasch zu stärken. Feine Weine, auch glasweise!


  • Oropa

    Geographical
    • © elitravo, Shutterstock

    Tausende Pilger wallfahren jedes Jahr zum beliebtesten Marienheiligtum Italiens – obwohl der von Oropa beanspruchte Ruhm, älteste Marienwallfahrt Europas zu sein, längst widerlegt ist. Die hier angebetete Schwarze Madonna, eine mit Gold und Edelsteinen prachtvoll geschmückte Holzfigur, soll der Legende nach vom Evangelisten Lukas geschnitzt und 369 in die Berglandschaft 13 km nordwestlich Biellas gebracht worden sein. Dokumentiert ist die Wallfahrt jedoch erst seit dem 13.Jh. Die frühbarocke Basilika, die das Gnadenbild und zahlreiche sehenswerte Votivgaben enthält, wurde 1600–1606 erbaut. Sie ist das Herz der Anlage, die im 17.und 18.Jh. zu einem gigantischen Barockkomplex ausgebaut wurde und seither schlossähnliche Züge aufweist. Auf künstlich aufgeschütteten Terrassen entstanden von prachtvollen Barockbauten umrahmte Höfe. Durch diese steigt man auf zur Krönung von Oropa, zur Kuppelkirche Regina Montium, die erst 1960 fertiggestellt wurde und fast abweisend wirkt. Linker Hand des Komplexes wurde auch ein bescheidener Sacro Monte angelegt: zwölf Kapellen, in denen Skulpturengruppen vom Leben Marias erzählen.

    • 13900 Oropa
    • © elitravo, Shutterstock

    Tausende Pilger wallfahren jedes Jahr zum beliebtesten Marienheiligtum Italiens – obwohl der von Oropa beanspruchte Ruhm, älteste Marienwallfahrt Europas zu sein, längst widerlegt ist. Die hier angebetete Schwarze Madonna, eine mit Gold und Edelsteinen prachtvoll geschmückte Holzfigur, soll der Legende nach vom Evangelisten Lukas geschnitzt und 369 in die Berglandschaft 13 km nordwestlich Biellas gebracht worden sein. Dokumentiert ist die Wallfahrt jedoch erst seit dem 13.Jh. Die frühbarocke Basilika, die das Gnadenbild und zahlreiche sehenswerte Votivgaben enthält, wurde 1600–1606 erbaut. Sie ist das Herz der Anlage, die im 17.und 18.Jh. zu einem gigantischen Barockkomplex ausgebaut wurde und seither schlossähnliche Züge aufweist. Auf künstlich aufgeschütteten Terrassen entstanden von prachtvollen Barockbauten umrahmte Höfe. Durch diese steigt man auf zur Krönung von Oropa, zur Kuppelkirche Regina Montium, die erst 1960 fertiggestellt wurde und fast abweisend wirkt. Linker Hand des Komplexes wurde auch ein bescheidener Sacro Monte angelegt: zwölf Kapellen, in denen Skulpturengruppen vom Leben Marias erzählen.

    • 13900 Oropa

  • Basilica Sant’Andrea

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Dem Gottessohn ganz nah sein

    Nicht der Dom, sondern diese ab 1472 von Leon Battista Alberti entworfene majestätische Basilika ist die Herzenskirche der Mantuaner. Die Fassade ist klassisch, der Glockenturm mit gotischen Elementen gestaltet. Innen sind das Grab des Malers Andrea Mantegna und sein Werk „Die Heilige Familie und Johannes der Täufer“ interessant. Den eigentlichen Anlass für den Besuch des pompösen Gotteshauses findest du aber in der Krypta: die Phiolen mit dem angeblichen Blut Jesu. Der Soldat, der dem Gottessohn einen Speer in die Seite rammte, soll es der Legende nach aufgefangen haben, woraufhin es seinen Weg nach Mantua fand ... Geschmückt ist es mit vielen Gebeten, Dankeszetteln und Wünschen von Gläubigen.

    Insider-Tipp
    Dem Gottessohn ganz nah sein

    Nicht der Dom, sondern diese ab 1472 von Leon Battista Alberti entworfene majestätische Basilika ist die Herzenskirche der Mantuaner. Die Fassade ist klassisch, der Glockenturm mit gotischen Elementen gestaltet. Innen sind das Grab des Malers Andrea Mantegna und sein Werk „Die Heilige Familie und Johannes der Täufer“ interessant. Den eigentlichen Anlass für den Besuch des pompösen Gotteshauses findest du aber in der Krypta: die Phiolen mit dem angeblichen Blut Jesu. Der Soldat, der dem Gottessohn einen Speer in die Seite rammte, soll es der Legende nach aufgefangen haben, woraufhin es seinen Weg nach Mantua fand ... Geschmückt ist es mit vielen Gebeten, Dankeszetteln und Wünschen von Gläubigen.


  • Manta

    Geographical

    Das Castello della Manta gehörte zu den Festungen, mit denen die Saluzzeser Markgrafen ihr Territorium zu sichern suchten. Eine Vorstellung vom höfischen Leben im 15.Jh. erhält, wer sich im gotischen Festsaal des Schlosses in die Fresken vertieft: Der Zyklus enthält Szenen aus dem Ritterepos „Le Chevalier Errant“. An der anderen Saalwand sind Szenen der beliebten Jungbrunnenallegorie zu bewundern: Wacklige Greise in Unterwäsche schieben sich mit letzter Kraft über den Brunnenrand, um als neugeborene Jungspunde umgehend wieder das amüsante Ritterleben aufzunehmen. . . Die um 1440 entstandenen Fresken zählen zu den bedeutendsten der internationalen Gotik. Im Harfenmuseum (Museo dell’Arpa im Nachbardorf Piasco fertigt die renommierte Werkstatt Victor Salvi die Zupfinstrumente; im Stockwerk darüber sind kostbare Instrumente aus zwei Jahrhunderten ausgestellt.

    • 12030 Manta

    Das Castello della Manta gehörte zu den Festungen, mit denen die Saluzzeser Markgrafen ihr Territorium zu sichern suchten. Eine Vorstellung vom höfischen Leben im 15.Jh. erhält, wer sich im gotischen Festsaal des Schlosses in die Fresken vertieft: Der Zyklus enthält Szenen aus dem Ritterepos „Le Chevalier Errant“. An der anderen Saalwand sind Szenen der beliebten Jungbrunnenallegorie zu bewundern: Wacklige Greise in Unterwäsche schieben sich mit letzter Kraft über den Brunnenrand, um als neugeborene Jungspunde umgehend wieder das amüsante Ritterleben aufzunehmen. . . Die um 1440 entstandenen Fresken zählen zu den bedeutendsten der internationalen Gotik. Im Harfenmuseum (Museo dell’Arpa im Nachbardorf Piasco fertigt die renommierte Werkstatt Victor Salvi die Zupfinstrumente; im Stockwerk darüber sind kostbare Instrumente aus zwei Jahrhunderten ausgestellt.

    • 12030 Manta

  • Acqui Terme

    Geographical
    • © maudanros, Shutterstock

    Ligurien ist nicht mehr weit, das spüren Besucher auf Schritt und Tritt in Acqui: Auf den Plätzen und in den Gassen des mittelalterlichen Zentrums, das den Hügel zum Castello dei Paleologhi hinaufwächst, herrscht mediterraneres Flair als irgendwo sonst im Piemont. Acqui gilt als die Geburtsstadt des piemontesischen Fremdenverkehrs, denn bereits zu Zeiten der Römer war das Städtchen unter dem Namen Aquae statiellae seiner heiß sprudelnden Heilquellen wegen die führende Kuradresse der Gegend. Auch heute noch prägt der Bäderbetrieb das Stadtbild. Jenseits des Flüsschens Bormida zeugen die Reste eines gewaltigen Aquädukts von der römischen Vergangenheit Acquis; im Stadtzentrum selbst dominieren Romanik und Barock.

    • 15011 Acqui Terme
    • © maudanros, Shutterstock

    Ligurien ist nicht mehr weit, das spüren Besucher auf Schritt und Tritt in Acqui: Auf den Plätzen und in den Gassen des mittelalterlichen Zentrums, das den Hügel zum Castello dei Paleologhi hinaufwächst, herrscht mediterraneres Flair als irgendwo sonst im Piemont. Acqui gilt als die Geburtsstadt des piemontesischen Fremdenverkehrs, denn bereits zu Zeiten der Römer war das Städtchen unter dem Namen Aquae statiellae seiner heiß sprudelnden Heilquellen wegen die führende Kuradresse der Gegend. Auch heute noch prägt der Bäderbetrieb das Stadtbild. Jenseits des Flüsschens Bormida zeugen die Reste eines gewaltigen Aquädukts von der römischen Vergangenheit Acquis; im Stadtzentrum selbst dominieren Romanik und Barock.

    • 15011 Acqui Terme

  • Superga

    Geographical
    • © Zdenek Matyas Photography, Shutterstock

    Vor rund 300 Jahren, im Spanischen Erbfolgekrieg, stürmte von hier oben Prinz Eugen von Savoyen mit seinen Truppen los, den französischen Belagerungsring zu durchbrechen. Mit Erfolg: Die Franzosen zogen sich aus dem Piemont zurück. Aus Dankbarkeit ließ Herzog Vittorio Amadeo II auf dem 670 m hohen Hügel am östlichen Ortsrand ab 1717 von Filippo Juvarra die Basilica di Superga er richten. Der tempelartige Barockbau krönt die collina sichtbar auch aus der Ferne. An klaren Tagen ist ein Besuch der Superga das Schönste, was man sich gönnen kann: Den Blick über die Stadt hinweg auf den Gürtel schneebedeckter Viertausender wird man so schnell nicht vergessen. Hinter dem an die Kirche anschließenden Kloster erinnert ein Gedenkstein an den Flugzeugabsturz von 1949, bei dem die komplette Mannschaft des AC Torino ums Leben kam.

    • 10132 Superga
    • © Zdenek Matyas Photography, Shutterstock

    Vor rund 300 Jahren, im Spanischen Erbfolgekrieg, stürmte von hier oben Prinz Eugen von Savoyen mit seinen Truppen los, den französischen Belagerungsring zu durchbrechen. Mit Erfolg: Die Franzosen zogen sich aus dem Piemont zurück. Aus Dankbarkeit ließ Herzog Vittorio Amadeo II auf dem 670 m hohen Hügel am östlichen Ortsrand ab 1717 von Filippo Juvarra die Basilica di Superga er richten. Der tempelartige Barockbau krönt die collina sichtbar auch aus der Ferne. An klaren Tagen ist ein Besuch der Superga das Schönste, was man sich gönnen kann: Den Blick über die Stadt hinweg auf den Gürtel schneebedeckter Viertausender wird man so schnell nicht vergessen. Hinter dem an die Kirche anschließenden Kloster erinnert ein Gedenkstein an den Flugzeugabsturz von 1949, bei dem die komplette Mannschaft des AC Torino ums Leben kam.

    • 10132 Superga

  • Monte Mottarone

    Landschaftliche Highlights
    • © Davesayit, Shutterstock

    Der Aussichtsberg (1491 m) verlockt zum Wandern, Klettern, Mountainbiken und im Winter zum Skifahren. Seit 2010 gibt es auch eine 800 m lange, ganzjährig geöffnete Rodelbahn. Bicicò mit Büro in der Seilbahnstation organisiert Bikeausflüge und Klettertouren im Felsenpark. Informativ ist ein Streifzug durch den botanischen Garten Alpinia auf halber Höhe mit über 700 Arten von Alpen- und Heilpflanzen. Die private Panoramastraße Strada Borromea ist mautpflichtig.

    • 28838 Stresa
    • © Davesayit, Shutterstock

    Der Aussichtsberg (1491 m) verlockt zum Wandern, Klettern, Mountainbiken und im Winter zum Skifahren. Seit 2010 gibt es auch eine 800 m lange, ganzjährig geöffnete Rodelbahn. Bicicò mit Büro in der Seilbahnstation organisiert Bikeausflüge und Klettertouren im Felsenpark. Informativ ist ein Streifzug durch den botanischen Garten Alpinia auf halber Höhe mit über 700 Arten von Alpen- und Heilpflanzen. Die private Panoramastraße Strada Borromea ist mautpflichtig.

    • 28838 Stresa

  • Valle Maira

    Landschaftliche Highlights
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hol die Ziehharmonika!

    Die vier Täler um Cuneo führen schluchtartig ins Gebirge eingegraben auf Frankreich zu; alle lohnen einen Besuch. Immer wieder trifft man auf Spuren okzitanischer Kultur und Sprache, denn diese Täler wurden von Frankreich aus besiedelt. Besonders interessant ist die Val Maira, in der gleich am Eingang, 20 km nordwestlich von Cuneo beim Dorf Villar San Costanzo nahe Dronero, ein Wunderwerk der Natur zu bestaunen ist: die ca. 120 ciciu, durch Erosion entstandene Felsformationen, die wie versteinerte Riesenpilze zwischen Birken und Kastanien stehen. Wie Vogelnester kleben uralte Dörfer an den Berghängen. Das Leben in der Abgeschiedenheit war nur mit Einfallsreichtum zu meistern. Die Menschen aus dem Dorf Elva etwa zogen als Haarsammler und Perückenmacher durch Norditalien auf der Suche nach Frauen, die ihren Zopf für ein Halstuch oder eine Spitze einzutauschen bereit waren. Aus dem Haar entstanden in Paris und London Perücken für Aristokraten und Lords. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Serre leuchten wunderschöne Fresken des flämischen Malers Hans Clemer. Die alten Wirtschaftswege bilden heute den Rundwanderweg percorsi occitani, der ohne große Höhendifferenzen ins Tal hinein- und auf der anderen Seiten wieder hinausführt. Die 60 Stunden lassen sich in zehn bis 14 Etappen unterteilen; natürlich sind auch Einzeletappen möglich. Ein guter Startpunkt ist bei Stroppo das Centro Culturale Borgata San Martino, ein wunderschönes Gasthaus mit Kulturprogramm. Im Agriturismo Al Chersogno in San Michele di Prazzo isst du nicht nur okzitanische Gerichte, sondern erlebst mit etwas Glück auch okzitanische Musik und Tänze.

    • Piemont
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hol die Ziehharmonika!

    Die vier Täler um Cuneo führen schluchtartig ins Gebirge eingegraben auf Frankreich zu; alle lohnen einen Besuch. Immer wieder trifft man auf Spuren okzitanischer Kultur und Sprache, denn diese Täler wurden von Frankreich aus besiedelt. Besonders interessant ist die Val Maira, in der gleich am Eingang, 20 km nordwestlich von Cuneo beim Dorf Villar San Costanzo nahe Dronero, ein Wunderwerk der Natur zu bestaunen ist: die ca. 120 ciciu, durch Erosion entstandene Felsformationen, die wie versteinerte Riesenpilze zwischen Birken und Kastanien stehen. Wie Vogelnester kleben uralte Dörfer an den Berghängen. Das Leben in der Abgeschiedenheit war nur mit Einfallsreichtum zu meistern. Die Menschen aus dem Dorf Elva etwa zogen als Haarsammler und Perückenmacher durch Norditalien auf der Suche nach Frauen, die ihren Zopf für ein Halstuch oder eine Spitze einzutauschen bereit waren. Aus dem Haar entstanden in Paris und London Perücken für Aristokraten und Lords. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Serre leuchten wunderschöne Fresken des flämischen Malers Hans Clemer. Die alten Wirtschaftswege bilden heute den Rundwanderweg percorsi occitani, der ohne große Höhendifferenzen ins Tal hinein- und auf der anderen Seiten wieder hinausführt. Die 60 Stunden lassen sich in zehn bis 14 Etappen unterteilen; natürlich sind auch Einzeletappen möglich. Ein guter Startpunkt ist bei Stroppo das Centro Culturale Borgata San Martino, ein wunderschönes Gasthaus mit Kulturprogramm. Im Agriturismo Al Chersogno in San Michele di Prazzo isst du nicht nur okzitanische Gerichte, sondern erlebst mit etwas Glück auch okzitanische Musik und Tänze.

    • Piemont