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  • Thera

    Touristenattraktionen
    • © Allard One, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Diskreter Hinweis gesucht

    Auch Archäologiemuffel flashen die Überreste der Inselhauptstadt des ersten vorchristlichen Jahrtausends. Sie liegen ganz oben auf dem gewaltigen Felsrücken Mésa Vounó, der mit seinen steilen Wänden zwischen Kamári und Períssa in die Ägäis hineinragt. Auf seinem Kamm stand über 1000 Jahre lang die Hauptsiedlung der Insel. Der deutsche Baron Hiller von Gärtringen grub sie zwischen 1886 und 1902 auf eigene Kosten unter einer bis zu 6 m dicken Erd- und Ascheschicht aus. Zwischen 1990 und 1994 führten Berliner Archäologen noch einmal eine Nachuntersuchung durch. Die alte Stadt Thera wurde um 1000 v. Chr. von dorischen Siedlern gegründet, die vom griechischen Festland kamen. Die meisten Gebäudereste stammen jedoch aus hellenistischer Zeit, als die in Ägypten ansässigen Herrscher aus der Dynastie der Ptolemäer die südlichen Ägäischen Inseln kontrollierten. Sie machten Santorin zu einem bedeutenden Marinestützpunkt. In römischer Zeit verlor Alt- Thera wieder an Bedeutung, und unter der byzantinischen Herrschaft wurde es im 7.Jh. schließlich ganz aufgegeben. Die Besichtigung beginnt bei der kleinen Kapelle Ágios Stéfanos, die in die Überreste einer frühchristlichen Basilika hineingebaut wurde. Auf einem Fundament aus antiken Quadern erhebt sich das inzwischen stark stützungsbedürftige Mauerwerk aus verschiedenfarbigen Lavabrocken, die beiden Tonnengewölbedächer werden von je einem antiken Säulenstumpf gekrönt. Durch eine brüchige Holztür kannst du auch ins Kircheninnere hineinschauen. Auf der Kamári zugewandten Seite des Hügelkamms geht es nun zum Témenos des Artemidóros. Dieser ptolemäische Admiral ließ das mehreren Göttern geweihte Heiligtum anlegen. In Felsreliefs sind der Adler als Symbol für Göttervater Zeus, der Löwe als Symbol für den in Alt-Thera besonders verehrten Gott Apoll, der Delfin des Meeresgotts Poseidon und das Bildnis des Artemidóros selbst zu erkennen. Später öffnet sich der Weg auf die antike agorá, den Marktplatz. Er ist über 100 m lang, aus Platzgründen aber ungewöhnlich schmal. Moderne Bänke unter windgebeugten Bäumen laden zur Rast ein. In der Mitte der zentralen agorá führt eine Treppe zu den Grundmauern eines Tempels für Diónysos hinauf, den antiken Gott des Weins, des Theaters und orgiastischer Fruchtbarkeit. Ihm ist auch das Relief am Treppenzugang geweiht, bei dem zwei Kreise Hoden andeuten – vielleicht ein römischer Wegweiser zu einem Freudenhaus. Schließlich stehst du an einem der schönsten Flecken der antiken Stadt: über den Resten des antiken Theaters aus dem 2.Jh. v. Chr. Etwa 1500 Zuschauer fanden auf seinen Rängen Platz; der gesamte Hohlraum darunter wurde als Zisterne genutzt. Von hier an ist der weitere Weg Richtung Kap manchmal gesperrt. Falls er offen ist, gelangst du zu einer großen Felsterrasse, die in dorischer Zeit das religiöse Zentrum eines Kults zu Ehren des Apoll war. Bei den Feierlichkeiten tanzten nackte Jünglinge. Die Namen der Schönsten unter ihnen haben Festbesucher neben den Namen verschiedener Götter in den Fels eingeritzt. Die ältesten dieser Graffiti stammen aus dem 7.Jh. v. Chr. An der Felsterrasse steht auch der Tempel des Apollon aus dem 6.Jh. v. Chr., den du betreten darfst. Innen erkennst du ein kleines Torgebäude, das auf einen Hof führt. Dort stand ursprünglich der eigentliche Tempel. Dieser hatte ein flaches Dach und war in einen Vorraum und den Hauptraum, die cella mit dem Kultbild des Gotts, unterteilt. In einer Grotte unterhalb der Terrasse wurden der Gott des Handels und der Diebe, Hermes (römisch: Merkur), und der legendäre Vorfahr aller Dorer, Herakles (römisch: Herkules), verehrt. Vom Theater aus führt ein Weg über den Scheitel des Mésa Vounó auf die Períssa zugewandte Seite des Hügels hinüber. Du kommst zunächst am Heiligtum der ägyptischen Götter aus dem 2.Jh. v. Chr. vorbei. Es handelt sich dabei um eine Felsterrasse. In den in den Fels gehauenen Nischen standen Weihegaben für die Götter, auf einer aus dem Fels geschlagenen Bank ihre Statuen. Anschließend passierst du eine gut erhaltene Zisterne, die ausgedehnten Fundamente des Palasts des ptolemäischen Statthalters und des gymnasions, der Übungsstätte für die Ring- und Faustkämpfer in der ptolemäischen Garnison.

    • Eparchiaki Odós Mesarias-Archeas Thiras, 847 00 Profítis Ilías
    • +30 2286 081939
    • kaepka@culture.gr
    • © Allard One, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Diskreter Hinweis gesucht

    Auch Archäologiemuffel flashen die Überreste der Inselhauptstadt des ersten vorchristlichen Jahrtausends. Sie liegen ganz oben auf dem gewaltigen Felsrücken Mésa Vounó, der mit seinen steilen Wänden zwischen Kamári und Períssa in die Ägäis hineinragt. Auf seinem Kamm stand über 1000 Jahre lang die Hauptsiedlung der Insel. Der deutsche Baron Hiller von Gärtringen grub sie zwischen 1886 und 1902 auf eigene Kosten unter einer bis zu 6 m dicken Erd- und Ascheschicht aus. Zwischen 1990 und 1994 führten Berliner Archäologen noch einmal eine Nachuntersuchung durch. Die alte Stadt Thera wurde um 1000 v. Chr. von dorischen Siedlern gegründet, die vom griechischen Festland kamen. Die meisten Gebäudereste stammen jedoch aus hellenistischer Zeit, als die in Ägypten ansässigen Herrscher aus der Dynastie der Ptolemäer die südlichen Ägäischen Inseln kontrollierten. Sie machten Santorin zu einem bedeutenden Marinestützpunkt. In römischer Zeit verlor Alt- Thera wieder an Bedeutung, und unter der byzantinischen Herrschaft wurde es im 7.Jh. schließlich ganz aufgegeben. Die Besichtigung beginnt bei der kleinen Kapelle Ágios Stéfanos, die in die Überreste einer frühchristlichen Basilika hineingebaut wurde. Auf einem Fundament aus antiken Quadern erhebt sich das inzwischen stark stützungsbedürftige Mauerwerk aus verschiedenfarbigen Lavabrocken, die beiden Tonnengewölbedächer werden von je einem antiken Säulenstumpf gekrönt. Durch eine brüchige Holztür kannst du auch ins Kircheninnere hineinschauen. Auf der Kamári zugewandten Seite des Hügelkamms geht es nun zum Témenos des Artemidóros. Dieser ptolemäische Admiral ließ das mehreren Göttern geweihte Heiligtum anlegen. In Felsreliefs sind der Adler als Symbol für Göttervater Zeus, der Löwe als Symbol für den in Alt-Thera besonders verehrten Gott Apoll, der Delfin des Meeresgotts Poseidon und das Bildnis des Artemidóros selbst zu erkennen. Später öffnet sich der Weg auf die antike agorá, den Marktplatz. Er ist über 100 m lang, aus Platzgründen aber ungewöhnlich schmal. Moderne Bänke unter windgebeugten Bäumen laden zur Rast ein. In der Mitte der zentralen agorá führt eine Treppe zu den Grundmauern eines Tempels für Diónysos hinauf, den antiken Gott des Weins, des Theaters und orgiastischer Fruchtbarkeit. Ihm ist auch das Relief am Treppenzugang geweiht, bei dem zwei Kreise Hoden andeuten – vielleicht ein römischer Wegweiser zu einem Freudenhaus. Schließlich stehst du an einem der schönsten Flecken der antiken Stadt: über den Resten des antiken Theaters aus dem 2.Jh. v. Chr. Etwa 1500 Zuschauer fanden auf seinen Rängen Platz; der gesamte Hohlraum darunter wurde als Zisterne genutzt. Von hier an ist der weitere Weg Richtung Kap manchmal gesperrt. Falls er offen ist, gelangst du zu einer großen Felsterrasse, die in dorischer Zeit das religiöse Zentrum eines Kults zu Ehren des Apoll war. Bei den Feierlichkeiten tanzten nackte Jünglinge. Die Namen der Schönsten unter ihnen haben Festbesucher neben den Namen verschiedener Götter in den Fels eingeritzt. Die ältesten dieser Graffiti stammen aus dem 7.Jh. v. Chr. An der Felsterrasse steht auch der Tempel des Apollon aus dem 6.Jh. v. Chr., den du betreten darfst. Innen erkennst du ein kleines Torgebäude, das auf einen Hof führt. Dort stand ursprünglich der eigentliche Tempel. Dieser hatte ein flaches Dach und war in einen Vorraum und den Hauptraum, die cella mit dem Kultbild des Gotts, unterteilt. In einer Grotte unterhalb der Terrasse wurden der Gott des Handels und der Diebe, Hermes (römisch: Merkur), und der legendäre Vorfahr aller Dorer, Herakles (römisch: Herkules), verehrt. Vom Theater aus führt ein Weg über den Scheitel des Mésa Vounó auf die Períssa zugewandte Seite des Hügels hinüber. Du kommst zunächst am Heiligtum der ägyptischen Götter aus dem 2.Jh. v. Chr. vorbei. Es handelt sich dabei um eine Felsterrasse. In den in den Fels gehauenen Nischen standen Weihegaben für die Götter, auf einer aus dem Fels geschlagenen Bank ihre Statuen. Anschließend passierst du eine gut erhaltene Zisterne, die ausgedehnten Fundamente des Palasts des ptolemäischen Statthalters und des gymnasions, der Übungsstätte für die Ring- und Faustkämpfer in der ptolemäischen Garnison.

    • Eparchiaki Odós Mesarias-Archeas Thiras, 847 00 Profítis Ilías
    • +30 2286 081939
    • kaepka@culture.gr

  • Pýrgos

    Geographical
    • © David Ionut, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sunset ohne Rummel

    Pýrgos ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Der alte Ortskern thront auf einem 350 m hohen Bergkegel und war schon in venezianischen Zeiten ein befestigtes Dorf mit kleiner Burg auf seinem höchsten Punkt. Während der türkischen Besatzungszeit avancierte es sogar zur Inselhauptstadt. Eine Fahrt nach Pýrgos lohnt zu jeder Tageszeit – insbesondere aber abends. Den Sonnenuntergang kannst du nämlich von Pýrgos aus genauso schön verfolgen wie von Oía, im Gegensatz zu dort aber ohne Menschenmassen. Gut essen lässt sich anschließend in dörflicher Atmosphäre an der Platía im modernen Restaurant Kantoúni. Die gut marinierten Fleischspieße, also souvláki, werden hängend zusammen mit píta-Fladen, Kartoffeln, gegrilltem Gemüse und zwei Dips serviert und sind ein echter Hingucker. Der Linienbus hält am Dorfplatz. Der ist heute mit seinen wenigen Läden, dem Kiosk und einigen Lokalen das eigentliche Dorfzentrum. Von dieser Platía aus führen zwei Gassen ins Kástro-Viertel hinauf. Du betrittst es durch eine mit einem Haus überbaute Gasse und kommst zunächst an der Christós-Kirche vorbei. Hier betreiben Pinelópi und ihr Mann Mános die traditionelle Ouzeri Penelope‘s, in der es auch schon Frühstück gibt. Später am Tag schmecken vor allem die tomatokeftédes, der eigene Wein und die als kleine Süßspeise in Sirup eingelegten Feigen und Trauben. Von der Christós-Kirche sind es noch etwa 200 m bis zum höchsten Punkt des Kástro-Viertels. Umrunde am besten die große, leider immer verschlossene Kirche. Du kommst dann auf eine Bastion, von der aus der Blick über die Insel und das Kástro-Viertel mit seinen Kirchenkuppeln, -glocken und Kreuzen besonders faszinierend ist. Am Abend kannst du dort von Santorins Kultbar Franco‘s bei klassischer Musik den Sonnenuntergang bestaunen. Zwischen Mai und September hast du auf dem Rückweg Gelegenheit, eine kleine Ikonensammlung mit Werken des 17.und 18.Jhs. aus verschiedenen Kirchen des Orts zu besichtigen.

    • Pýrgos
    • © David Ionut, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sunset ohne Rummel

    Pýrgos ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Der alte Ortskern thront auf einem 350 m hohen Bergkegel und war schon in venezianischen Zeiten ein befestigtes Dorf mit kleiner Burg auf seinem höchsten Punkt. Während der türkischen Besatzungszeit avancierte es sogar zur Inselhauptstadt. Eine Fahrt nach Pýrgos lohnt zu jeder Tageszeit – insbesondere aber abends. Den Sonnenuntergang kannst du nämlich von Pýrgos aus genauso schön verfolgen wie von Oía, im Gegensatz zu dort aber ohne Menschenmassen. Gut essen lässt sich anschließend in dörflicher Atmosphäre an der Platía im modernen Restaurant Kantoúni. Die gut marinierten Fleischspieße, also souvláki, werden hängend zusammen mit píta-Fladen, Kartoffeln, gegrilltem Gemüse und zwei Dips serviert und sind ein echter Hingucker. Der Linienbus hält am Dorfplatz. Der ist heute mit seinen wenigen Läden, dem Kiosk und einigen Lokalen das eigentliche Dorfzentrum. Von dieser Platía aus führen zwei Gassen ins Kástro-Viertel hinauf. Du betrittst es durch eine mit einem Haus überbaute Gasse und kommst zunächst an der Christós-Kirche vorbei. Hier betreiben Pinelópi und ihr Mann Mános die traditionelle Ouzeri Penelope‘s, in der es auch schon Frühstück gibt. Später am Tag schmecken vor allem die tomatokeftédes, der eigene Wein und die als kleine Süßspeise in Sirup eingelegten Feigen und Trauben. Von der Christós-Kirche sind es noch etwa 200 m bis zum höchsten Punkt des Kástro-Viertels. Umrunde am besten die große, leider immer verschlossene Kirche. Du kommst dann auf eine Bastion, von der aus der Blick über die Insel und das Kástro-Viertel mit seinen Kirchenkuppeln, -glocken und Kreuzen besonders faszinierend ist. Am Abend kannst du dort von Santorins Kultbar Franco‘s bei klassischer Musik den Sonnenuntergang bestaunen. Zwischen Mai und September hast du auf dem Rückweg Gelegenheit, eine kleine Ikonensammlung mit Werken des 17.und 18.Jhs. aus verschiedenen Kirchen des Orts zu besichtigen.

    • Pýrgos

  • Panagía Episcopí

    Architektonische Highlights
    • © stoyanh, Shutterstock

    Diese Kirche stammt aus byzantinischer Zeit und gehört zu den ältesten Kirchenhäusern auf der ganzen Insel. Sie wurde um 1115 von Kaiser Alexos I. Kommenós gegründet. Zunächst diente sie als Sitz des orthodoxen Kirchenoberhaupts. Später wurde sie von der katholischen Kirche übernommen. Nach der Eroberung durch die Türken im 16.Jhd. wurde das Gotteshaus wieder der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Feuer und Erdbeben machten der Kirche oft zu schaffen.

    • © stoyanh, Shutterstock

    Diese Kirche stammt aus byzantinischer Zeit und gehört zu den ältesten Kirchenhäusern auf der ganzen Insel. Sie wurde um 1115 von Kaiser Alexos I. Kommenós gegründet. Zunächst diente sie als Sitz des orthodoxen Kirchenoberhaupts. Später wurde sie von der katholischen Kirche übernommen. Nach der Eroberung durch die Türken im 16.Jhd. wurde das Gotteshaus wieder der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Feuer und Erdbeben machten der Kirche oft zu schaffen.


  • Emborió

    Geographical
    • © Thirasia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antikes Recycling

    Emborío (1790 Ew.) ist eines der interessantesten Dörfer im Binnenland der Insel. Mit etwas Fantasie lässt sich hier gut erkennen, wie Santorins Dörfer im Mittelalter aussahen. Dabei ist besonders schöne kykladische Architektur einmal abseits der santorinischen Sonderformen in Erosionsrinnen und am Caldera-Rand zu erleben. Ein etwa zweistündiger Aufenthalt reicht dafür aus, es sei denn, du machst es dir in einem der Cafés im alten Ortskern gemütlich. Der Linienbus auf der Strecke von Firá nach Períssa hält direkt am Hauptplatz des Dorfs, auf dem es auch genügend Parkmöglichkeiten gibt. Ein blauer Wegweiser mit der Aufschrift „Traditional Area“ weist dir den Weg zum Ziel: dem höchsten Punkt von Emborío. Es geht an der Hauptkirche und Grundschule entlang hügelan, bis der breite Weg vor einer klassizistischen Villa endet. Geh hier nach rechts – schon nach wenigen Metern stehst du vor dem To Kafenedáki tou Emporioú, einem winzigen kafenío mit nur vier Tischen unter Weinlaub. Mit etwas Glück bekommst du einen Platz für eine (Ingwer-)Limonade, einen Kaffee oder ein Stück baklavá mit Vanilleeis. Gegenüber ragt die Kirche Christós mit ihrem markanten Glockenstuhl auf. Auf dem Kieselmosaik des Hofs steht ein kleines Taufbecken aus Marmor. Links an der Kirche vorbei geht es weiter bergauf: Du passierst die kleine Kapelle Agía Theodosía und die blaue Kuppel der ein Stück tiefer liegenden Kirche Ágios Spirídonas, bevor du den höchsten Punkt von Emborío, das Kástro-Viertel, erreichst. Der Weg dorthin führt durch eine schmale, überbaute Treppengasse, die einst ein Stadttor war. Die kleinen Häuser rund um die Kirche Panagía Mesaní mit ihrem markanten Turm aus dem 16.Jh. wurden zu charmanten Unterkünften umgestaltet. Wer an der Südseite der Kirche entlanggeht, entdeckt einen zweiten überwölbten Ausgang. Auch hier, außerhalb des Kástro-Viertels, zeigt sich, was mittelalterliche Dörfer aus venezianischer Zeit auf den Kykladen ausmacht: Die äußere Häuserreihe hatte kaum Fenster und diente als eine Art Stadtmauer. Nach einer Fotopause in den engen Gassen des Kástro-Viertels geht es wieder zurück. Halte dich rechts und du landest beim Old Barber Shop. Rasieren musst du dich hier nicht, vielmehr serviert Kóstas auf dem kleinen Platz oder der Terrasse mit Meerblick Salate, Gegrilltes und leckere soutzoukákia saganáki (Hackbällchen in Tomatensauce mit Feta). Gleich nebenan lohnt noch ein Stopp im Amóni: Angelikí Katsirá fertigt in ihrem Atelier originellen Silberschmuck, manchmal auch in Kombination mit Perlen oder Stein. Danach läufst du entlang der hier hinabführenden Gasse zurück zum Hauptplatz. Wer an Kunstgeschichte interessiert ist, findet an der Straße nach Firá direkt gegenüber dem Ortsanfangsschild von Emborío ein Schmankerl. Dort ist die kleine Kapelle Ágios Nikólaos Marmarítis noch leicht als antiker Tempel aus dem 3.Jh. v. Chr. zu erkennen. Er ist nur etwa 3 x 4,5 m groß, unverputzt und säulenlos. Sechs Lagen mächtiger Marmorblöcke bilden seine Mauern, die dreiteilige Türwandung überspannt ein Giebelfeld (Innenbesichtigung nicht möglich).

    • 847 03 Emborió
    • © Thirasia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antikes Recycling

    Emborío (1790 Ew.) ist eines der interessantesten Dörfer im Binnenland der Insel. Mit etwas Fantasie lässt sich hier gut erkennen, wie Santorins Dörfer im Mittelalter aussahen. Dabei ist besonders schöne kykladische Architektur einmal abseits der santorinischen Sonderformen in Erosionsrinnen und am Caldera-Rand zu erleben. Ein etwa zweistündiger Aufenthalt reicht dafür aus, es sei denn, du machst es dir in einem der Cafés im alten Ortskern gemütlich. Der Linienbus auf der Strecke von Firá nach Períssa hält direkt am Hauptplatz des Dorfs, auf dem es auch genügend Parkmöglichkeiten gibt. Ein blauer Wegweiser mit der Aufschrift „Traditional Area“ weist dir den Weg zum Ziel: dem höchsten Punkt von Emborío. Es geht an der Hauptkirche und Grundschule entlang hügelan, bis der breite Weg vor einer klassizistischen Villa endet. Geh hier nach rechts – schon nach wenigen Metern stehst du vor dem To Kafenedáki tou Emporioú, einem winzigen kafenío mit nur vier Tischen unter Weinlaub. Mit etwas Glück bekommst du einen Platz für eine (Ingwer-)Limonade, einen Kaffee oder ein Stück baklavá mit Vanilleeis. Gegenüber ragt die Kirche Christós mit ihrem markanten Glockenstuhl auf. Auf dem Kieselmosaik des Hofs steht ein kleines Taufbecken aus Marmor. Links an der Kirche vorbei geht es weiter bergauf: Du passierst die kleine Kapelle Agía Theodosía und die blaue Kuppel der ein Stück tiefer liegenden Kirche Ágios Spirídonas, bevor du den höchsten Punkt von Emborío, das Kástro-Viertel, erreichst. Der Weg dorthin führt durch eine schmale, überbaute Treppengasse, die einst ein Stadttor war. Die kleinen Häuser rund um die Kirche Panagía Mesaní mit ihrem markanten Turm aus dem 16.Jh. wurden zu charmanten Unterkünften umgestaltet. Wer an der Südseite der Kirche entlanggeht, entdeckt einen zweiten überwölbten Ausgang. Auch hier, außerhalb des Kástro-Viertels, zeigt sich, was mittelalterliche Dörfer aus venezianischer Zeit auf den Kykladen ausmacht: Die äußere Häuserreihe hatte kaum Fenster und diente als eine Art Stadtmauer. Nach einer Fotopause in den engen Gassen des Kástro-Viertels geht es wieder zurück. Halte dich rechts und du landest beim Old Barber Shop. Rasieren musst du dich hier nicht, vielmehr serviert Kóstas auf dem kleinen Platz oder der Terrasse mit Meerblick Salate, Gegrilltes und leckere soutzoukákia saganáki (Hackbällchen in Tomatensauce mit Feta). Gleich nebenan lohnt noch ein Stopp im Amóni: Angelikí Katsirá fertigt in ihrem Atelier originellen Silberschmuck, manchmal auch in Kombination mit Perlen oder Stein. Danach läufst du entlang der hier hinabführenden Gasse zurück zum Hauptplatz. Wer an Kunstgeschichte interessiert ist, findet an der Straße nach Firá direkt gegenüber dem Ortsanfangsschild von Emborío ein Schmankerl. Dort ist die kleine Kapelle Ágios Nikólaos Marmarítis noch leicht als antiker Tempel aus dem 3.Jh. v. Chr. zu erkennen. Er ist nur etwa 3 x 4,5 m groß, unverputzt und säulenlos. Sechs Lagen mächtiger Marmorblöcke bilden seine Mauern, die dreiteilige Türwandung überspannt ein Giebelfeld (Innenbesichtigung nicht möglich).

    • 847 03 Emborió

  • Open Air Cinema

    Kinos

    Open-Air-Kinos sind in ganz Griechenland schon seit Anfang des 20.Jhs. sehr beliebt. Inzwischen werden sie vom Staat gefördert. Das Sommerkino von Kamári ist besonders schön, da es moderne Technik wie Dolby-Stereo-Surround mit traditioneller Gartenatmosphäre verbindet. Eine Open-Air-Bar sorgt für Getränke und Snacks. Die Kartenreservierung ist per Internet und Telefon möglich.

    Open-Air-Kinos sind in ganz Griechenland schon seit Anfang des 20.Jhs. sehr beliebt. Inzwischen werden sie vom Staat gefördert. Das Sommerkino von Kamári ist besonders schön, da es moderne Technik wie Dolby-Stereo-Surround mit traditioneller Gartenatmosphäre verbindet. Eine Open-Air-Bar sorgt für Getränke und Snacks. Die Kartenreservierung ist per Internet und Telefon möglich.


  • Thermes Luxury Villas

    Beauty und Wellness

    Für richtige Tiefenentspannung sorgt das Nótos Therme Spa am Hafen. Früher eine Fabrik für Eisblöcke, warten dort heute Sauna und Hamam, ein Thermalpool überm Meer und ein Whirlpool in einer weißen Lavahöhle. Du kannst ein Schokoladenbad nehmen oder die Wärme vulkanischen Schlamms auf der Haut spüren – und das alles zu ziemlich zivilen Preisen.

    Für richtige Tiefenentspannung sorgt das Nótos Therme Spa am Hafen. Früher eine Fabrik für Eisblöcke, warten dort heute Sauna und Hamam, ein Thermalpool überm Meer und ein Whirlpool in einer weißen Lavahöhle. Du kannst ein Schokoladenbad nehmen oder die Wärme vulkanischen Schlamms auf der Haut spüren – und das alles zu ziemlich zivilen Preisen.


  • Megalochóri

    Geographical
    • © T.Slack, Shutterstock
    • © T.Slack, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hast du Töne?

    Mégalochóri heißt übersetzt „großes Dorf“. Der Name trifft nicht mehr zu, denn mit nur 640 Ew. zählt es heute zu den kleineren Gemeinden der Insel. Mit seinen engen Gassen, guten Tavernen, traditionellen Häusern und vielen (verschlossenen) Kirchen lohnt es insbesondere vormittags oder am späten Nachmittag einen Besuch. Von der Bushaltestelle, die am südlichen der beiden Parkplätze Mégalochóris liegt, führt die Asphaltstraße nach etwa 150 m ins historische Dorf hinein. Den Eingang bildet ein Durchgang unterm Glockenturm der Kirche Isódia tis Panagías, die dem Tempelgang Mariens geweiht ist. Wer das Glück hat, sie ausnahmsweise einmal geöffnet vorzufinden, sieht, dass sie innen mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt ist. Unmittelbar vor der Kirche liegt der Dorfplatz. Von hier aus sind es etwa 290 Schritte durch die Hauptgasse der Ortschaft bis zu einem dreigeschossigen Glockenstuhl, der ebenfalls die Straße überspannt. Dahinter gelangt man über Stufen zum Vorplatz der Kirche Ágii Anárgiri. Ihr Name besagt, dass sie den „Heiligen ohne Silber“ geweiht ist – zwei Ärzten, die Kranke ohne Bezahlung behandelten. Besuchenswert ist die von der Platía aus gut ausgeschilderte, nur etwa 150 m von ihr entfernte Weinkellerei Gavalás. Du kannst sie besichtigen und danach im lauschigen Innenhof noch die Hausweine verkosten. Ein paar Schritte oberhalb der Weinkellerei liegt auch das Symposion Cultural Center, ein landesweit einzigartiges Kulturprojekt. Es widmet sich der antiken griechischen Musik und ihren Instrumenten. Bei Führungen werden antike Instrumente angespielt. An einigen Abenden in der Woche gibt es einstündige Konzerte, im Shop sind griechische Flöten und Dudelsäcke zu kaufen, die hier per Hand hergestellt werden. Oder du baust dir unter Anleitung in einem einstündigen Workshop selbst eine antike Flöte. Zum Projekt gehören auch ein botanischer Garten mit Pflanzen, die es schon in der Antike in Griechenland gab, und ein Weincafé, wo man versucht, Weine wie zu Zeiten Homers auszuschenken. Zum Stöbern und Shoppen locken mehrere Geschäfte entlang der Hauptgasse. Ein typisches Souvenir ist das kombolói – es erinnert an einen Rosenkranz, dient aber nur zum Zeitvertreib. Handgefertigte Stücke aus Lavastein, Bernstein oder Glasperlen verkauft Gabrielle im Kompolói. Gleich nebenan bieten Évi und Tákis im Sunbeam originelle Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus nachhaltigem Kork – fair produziert und preislich im Rahmen. Wer lieber auf Leder setzt, wird ein paar Schritte weiter südlich im Studio Leather Transit fündig. Und wer sein Mitbringsel selbst gestalten möchte, bucht einen Holzschnitz-Workshop bei Xylo Wood Design: Künstler Michális Arvanítis gibt Einblicke in seine Arbeit, und dann wird unter Anleitung geschnitzt.

    • 847 00 Megalochóri
    • © T.Slack, Shutterstock
    • © T.Slack, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hast du Töne?

    Mégalochóri heißt übersetzt „großes Dorf“. Der Name trifft nicht mehr zu, denn mit nur 640 Ew. zählt es heute zu den kleineren Gemeinden der Insel. Mit seinen engen Gassen, guten Tavernen, traditionellen Häusern und vielen (verschlossenen) Kirchen lohnt es insbesondere vormittags oder am späten Nachmittag einen Besuch. Von der Bushaltestelle, die am südlichen der beiden Parkplätze Mégalochóris liegt, führt die Asphaltstraße nach etwa 150 m ins historische Dorf hinein. Den Eingang bildet ein Durchgang unterm Glockenturm der Kirche Isódia tis Panagías, die dem Tempelgang Mariens geweiht ist. Wer das Glück hat, sie ausnahmsweise einmal geöffnet vorzufinden, sieht, dass sie innen mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt ist. Unmittelbar vor der Kirche liegt der Dorfplatz. Von hier aus sind es etwa 290 Schritte durch die Hauptgasse der Ortschaft bis zu einem dreigeschossigen Glockenstuhl, der ebenfalls die Straße überspannt. Dahinter gelangt man über Stufen zum Vorplatz der Kirche Ágii Anárgiri. Ihr Name besagt, dass sie den „Heiligen ohne Silber“ geweiht ist – zwei Ärzten, die Kranke ohne Bezahlung behandelten. Besuchenswert ist die von der Platía aus gut ausgeschilderte, nur etwa 150 m von ihr entfernte Weinkellerei Gavalás. Du kannst sie besichtigen und danach im lauschigen Innenhof noch die Hausweine verkosten. Ein paar Schritte oberhalb der Weinkellerei liegt auch das Symposion Cultural Center, ein landesweit einzigartiges Kulturprojekt. Es widmet sich der antiken griechischen Musik und ihren Instrumenten. Bei Führungen werden antike Instrumente angespielt. An einigen Abenden in der Woche gibt es einstündige Konzerte, im Shop sind griechische Flöten und Dudelsäcke zu kaufen, die hier per Hand hergestellt werden. Oder du baust dir unter Anleitung in einem einstündigen Workshop selbst eine antike Flöte. Zum Projekt gehören auch ein botanischer Garten mit Pflanzen, die es schon in der Antike in Griechenland gab, und ein Weincafé, wo man versucht, Weine wie zu Zeiten Homers auszuschenken. Zum Stöbern und Shoppen locken mehrere Geschäfte entlang der Hauptgasse. Ein typisches Souvenir ist das kombolói – es erinnert an einen Rosenkranz, dient aber nur zum Zeitvertreib. Handgefertigte Stücke aus Lavastein, Bernstein oder Glasperlen verkauft Gabrielle im Kompolói. Gleich nebenan bieten Évi und Tákis im Sunbeam originelle Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus nachhaltigem Kork – fair produziert und preislich im Rahmen. Wer lieber auf Leder setzt, wird ein paar Schritte weiter südlich im Studio Leather Transit fündig. Und wer sein Mitbringsel selbst gestalten möchte, bucht einen Holzschnitz-Workshop bei Xylo Wood Design: Künstler Michális Arvanítis gibt Einblicke in seine Arbeit, und dann wird unter Anleitung geschnitzt.

    • 847 00 Megalochóri

  • ArtSpace

    Weinlokale
    • griechisch
    Insider-Tipp
    Wo Busgruppen keinen Zutritt haben

    Alle Weinkellereien der Insel bieten Besichtigungen und Verköstigungen an. Individualreisende bleiben in den Lavakellern von Art Space unter sich, wo nicht nur Wein gelagert, sondern auch zeitgenössische Kunst präsentiert wird.

    Insider-Tipp
    Wo Busgruppen keinen Zutritt haben

    Alle Weinkellereien der Insel bieten Besichtigungen und Verköstigungen an. Individualreisende bleiben in den Lavakellern von Art Space unter sich, wo nicht nur Wein gelagert, sondern auch zeitgenössische Kunst präsentiert wird.


  • Steilküste des Mésa Vounó

    Landschaftliche Highlights
    • © Lilie Schwarmer, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mach’s besser kurz

    Wow, was ist das für ein Fels! Den stärksten Eindruck von der Mächtigkeit und Schroffheit des Mésa Vounó bekommst du bei einer kurzen, nur ca. 15 Minuten dauernden Bootsfahrt von Kamári nach Períssa oder umgekehrt. Das kleine Wassertaxi fährt ganz dicht an der Steilküste entlang und wird dabei aufgrund unterschiedlicher Strömungen häufig auch dann kräftig durchgeschaukelt, wenn die See ganz ruhig zu sein scheint. Zieh keine lange Hose an: In Kamári legt das Boot nicht an, sondern du musst durchs flache Wasser zu ihm waten.

    • Santorin
    • © Lilie Schwarmer, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mach’s besser kurz

    Wow, was ist das für ein Fels! Den stärksten Eindruck von der Mächtigkeit und Schroffheit des Mésa Vounó bekommst du bei einer kurzen, nur ca. 15 Minuten dauernden Bootsfahrt von Kamári nach Períssa oder umgekehrt. Das kleine Wassertaxi fährt ganz dicht an der Steilküste entlang und wird dabei aufgrund unterschiedlicher Strömungen häufig auch dann kräftig durchgeschaukelt, wenn die See ganz ruhig zu sein scheint. Zieh keine lange Hose an: In Kamári legt das Boot nicht an, sondern du musst durchs flache Wasser zu ihm waten.

    • Santorin

  • NTOMATÍNI

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Schlemmen für Suppenkasper

    Das Wirtsehepaar interpretiert alte griechische, insbesondere auch kretische Rezepte neu, bezieht seine Landwürste und das geräucherte Schweinefleisch von Griechenlands größter Insel und wird für seine – nur auf Vorbestellung erhältliche – Fischsuppe mit viel frischem Gemüse gerühmt.

    Insider-Tipp
    Schlemmen für Suppenkasper

    Das Wirtsehepaar interpretiert alte griechische, insbesondere auch kretische Rezepte neu, bezieht seine Landwürste und das geräucherte Schweinefleisch von Griechenlands größter Insel und wird für seine – nur auf Vorbestellung erhältliche – Fischsuppe mit viel frischem Gemüse gerühmt.


  • Vlicháda

    Geographical
    • © Aerial-motion, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf der Wüstenstraße

    Vlicháda liegt abseits des Mainstreams. Hier herrscht kein Trubel, wird nicht geprotzt. Kern des Orts ist der nicht sonderlich idyllische, aber nützliche Hafen: Hier liegen im Winter fast alle Ausflugs- und Fischerboote Santorins sicher am Kai, und nur hier finden Yachten im Sommer Schutz vor den ziemlich plötzlich einsetzenden Meltémi-Stürmen. Eines Tages wird hier wahrscheinlich Santorins neuer Fährhafen entstehen, denn der bisherige Athiniós Port direkt im Krater ist längst brüchig und total überlastet. Wer Lust und Mut hat, Santorins Küste oder die Caldera selbst zu erkunden, kann hier ein kleines Motorboot mieten. Für Boote mit bis zu 30 PS geht das auch ohne Führerschein, z. B. bei My Boat oder Karolos Rental Boats. Boote für vier bis sechs Personen kosten rund 200 Euro für fünf Stunden, 300 Euro pro Tag (ca. 8–10 Std.), Sprit wird zusätzlich berechnet. Nach einer Einweisung geht‘s los. Wer unsicher ist, bucht einen Skipper dazu. Das prägnanteste Bauwerk im Ortszentrum ist eine alte Tomatenmarkfabrik mit hohem Schornstein. Sie ist heute ein Industriemuseum und Kulturzentrum. Nach dem Rundgang mit Audioguide (auch auf Deutsch) durch die alten Hallen, in denen noch alle Maschinen stehen, kannst du im Shop qualitativ hochwertige Souvenirs erstehen und im Café bei einem Tomatensaft eine Pause einlegen. Oder du versiegelst deine eigene Konserve und versiehst sie mit einem eigenen Etikett. Wer auf den (Tomaten-)Geschmack gekommen ist, informiert sich über die hier buchbaren Kochkurse. Zum Essen lohnt sich die Taverne To Psaráki an der Hauptstraße oberhalb des Hafens: Es gibt Leckeres aus dem Meer wie saftig gegrillte Sardinen oder das Fischroggenpüree taramás. Gleich südlich des Hafens beginnt der etwa 800 m lange, recht helle Vlicháda Beach, der sich vor dem niedrigen Steilufer bis zu einer der besten Strandbars der Insel erstreckt, der Théros Wave Bar. Der Lavasandstrand vor der Bar ist gut 8 bis 10 m breit und absolut naturbelassen. Die Musik reicht hier von Klassik und Jazz bis zu Hip-Hop und griechischem Rock (auch Gastauftritte). Zur Bar gelangt man auch mit dem Auto über eine Staubstraße, die von der kleinen Asphaltstraße zwischen Vlicháda und Mégalochóri abzweigt. Sie schlängelt sich durch einen Canyon mit alten Höhlenwohnungen und wie Kunstwerke wirkenden Lavaformationen. Da kommt man sich vor wie in einer vorderasiatischen Wüste. Mehrmals am Tag wird die Piste mit Wasser gesprenkelt, damit Autos und Motorräder nicht völlig einstauben. Nur ein paar Kilometer weiter nordwestlich – ebenfalls über eine staubige Straße erreichbar – liegt in ähnlicher Naturkulisse das Sawaland, ein kleines, liebevoll geführtes Tierheim. Hier leben Esel, Hunde, Ziegen, Hühner und andere Tiere, oft aus misslichen Verhältnissen. Morgens kann man mit den Hunden durch einen Canyon ans Meer Gassi gehen. Über Spenden freut man sich sehr.

    • Vlicháda
    • © Aerial-motion, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf der Wüstenstraße

    Vlicháda liegt abseits des Mainstreams. Hier herrscht kein Trubel, wird nicht geprotzt. Kern des Orts ist der nicht sonderlich idyllische, aber nützliche Hafen: Hier liegen im Winter fast alle Ausflugs- und Fischerboote Santorins sicher am Kai, und nur hier finden Yachten im Sommer Schutz vor den ziemlich plötzlich einsetzenden Meltémi-Stürmen. Eines Tages wird hier wahrscheinlich Santorins neuer Fährhafen entstehen, denn der bisherige Athiniós Port direkt im Krater ist längst brüchig und total überlastet. Wer Lust und Mut hat, Santorins Küste oder die Caldera selbst zu erkunden, kann hier ein kleines Motorboot mieten. Für Boote mit bis zu 30 PS geht das auch ohne Führerschein, z. B. bei My Boat oder Karolos Rental Boats. Boote für vier bis sechs Personen kosten rund 200 Euro für fünf Stunden, 300 Euro pro Tag (ca. 8–10 Std.), Sprit wird zusätzlich berechnet. Nach einer Einweisung geht‘s los. Wer unsicher ist, bucht einen Skipper dazu. Das prägnanteste Bauwerk im Ortszentrum ist eine alte Tomatenmarkfabrik mit hohem Schornstein. Sie ist heute ein Industriemuseum und Kulturzentrum. Nach dem Rundgang mit Audioguide (auch auf Deutsch) durch die alten Hallen, in denen noch alle Maschinen stehen, kannst du im Shop qualitativ hochwertige Souvenirs erstehen und im Café bei einem Tomatensaft eine Pause einlegen. Oder du versiegelst deine eigene Konserve und versiehst sie mit einem eigenen Etikett. Wer auf den (Tomaten-)Geschmack gekommen ist, informiert sich über die hier buchbaren Kochkurse. Zum Essen lohnt sich die Taverne To Psaráki an der Hauptstraße oberhalb des Hafens: Es gibt Leckeres aus dem Meer wie saftig gegrillte Sardinen oder das Fischroggenpüree taramás. Gleich südlich des Hafens beginnt der etwa 800 m lange, recht helle Vlicháda Beach, der sich vor dem niedrigen Steilufer bis zu einer der besten Strandbars der Insel erstreckt, der Théros Wave Bar. Der Lavasandstrand vor der Bar ist gut 8 bis 10 m breit und absolut naturbelassen. Die Musik reicht hier von Klassik und Jazz bis zu Hip-Hop und griechischem Rock (auch Gastauftritte). Zur Bar gelangt man auch mit dem Auto über eine Staubstraße, die von der kleinen Asphaltstraße zwischen Vlicháda und Mégalochóri abzweigt. Sie schlängelt sich durch einen Canyon mit alten Höhlenwohnungen und wie Kunstwerke wirkenden Lavaformationen. Da kommt man sich vor wie in einer vorderasiatischen Wüste. Mehrmals am Tag wird die Piste mit Wasser gesprenkelt, damit Autos und Motorräder nicht völlig einstauben. Nur ein paar Kilometer weiter nordwestlich – ebenfalls über eine staubige Straße erreichbar – liegt in ähnlicher Naturkulisse das Sawaland, ein kleines, liebevoll geführtes Tierheim. Hier leben Esel, Hunde, Ziegen, Hühner und andere Tiere, oft aus misslichen Verhältnissen. Morgens kann man mit den Hunden durch einen Canyon ans Meer Gassi gehen. Über Spenden freut man sich sehr.

    • Vlicháda

  • Profítis Ilías

    Landschaftliche Highlights
    • © Monika_1, Shutterstock

    Auf den mit rund 560 m höchsten Berg der Insel Santorin führt eine Asphaltstraße. Oben steht ein großes Kloster gleichen Namens mit einer Kirche aus dem Jahr 1711 und Gebäuden aus dem 19.Jh. Vom Profítis Ilías bringen schmale Pfade Wanderer in gut 90 Min. nach Alt-Thera und weiter nach Kamári oder Périssa.

    • 847 00 Profítis Ilías
    • © Monika_1, Shutterstock

    Auf den mit rund 560 m höchsten Berg der Insel Santorin führt eine Asphaltstraße. Oben steht ein großes Kloster gleichen Namens mit einer Kirche aus dem Jahr 1711 und Gebäuden aus dem 19.Jh. Vom Profítis Ilías bringen schmale Pfade Wanderer in gut 90 Min. nach Alt-Thera und weiter nach Kamári oder Périssa.

    • 847 00 Profítis Ilías

  • Saliveros Kamari

    Restaurants
    • regional

    In dieser alteingesessenen traditionellen Taverne arbeiten drei Generationen der Wirtsfamilie zusammen. Während die einen in der Küche stehen, servieren die anderen die gute griechische Hausmannskost. Die Terrasse grenzt direkt an die Uferpromenade, zu den Liegestühlen am Strand sind es nur wenige Schritte.

    In dieser alteingesessenen traditionellen Taverne arbeiten drei Generationen der Wirtsfamilie zusammen. Während die einen in der Küche stehen, servieren die anderen die gute griechische Hausmannskost. Die Terrasse grenzt direkt an die Uferpromenade, zu den Liegestühlen am Strand sind es nur wenige Schritte.


  • Gaválas

    Delikatessenladen

    Diese kleine, noch ganz familiär betriebene Weinkellerei lädt zur kostenlosen Weinprobe ein.

    Diese kleine, noch ganz familiär betriebene Weinkellerei lädt zur kostenlosen Weinprobe ein.


  • Paralía Périssa

    Strände
    • © Lukas Gojda, Shutterstock

    Der feinsandige Lavastrand beginnt unmittelbar unter dem Steilabfall des Mésa Vounó im Norden und erstreckt sich über 5 km fast bis zum Hafen von Vlicháda. In seinem mittleren Bereich wird er auch Perívolos Beach genannt, bei Vlicháda heißt er Vlicháda Beach. Liegestühle und Sonnenschirme stehen im Ortsbereich von Períssa und Perívolos zur Verfügung, wo es auch gute Wassersportangebote gibt.

    • © Lukas Gojda, Shutterstock

    Der feinsandige Lavastrand beginnt unmittelbar unter dem Steilabfall des Mésa Vounó im Norden und erstreckt sich über 5 km fast bis zum Hafen von Vlicháda. In seinem mittleren Bereich wird er auch Perívolos Beach genannt, bei Vlicháda heißt er Vlicháda Beach. Liegestühle und Sonnenschirme stehen im Ortsbereich von Períssa und Perívolos zur Verfügung, wo es auch gute Wassersportangebote gibt.


  • Paralía Vlicháda

    Strände
    • © Kana Movana, Shutterstock

    An diesem Strandabschnitt geht es eher ruhig zu.

    • 847 00 Vlicháda
    • © Kana Movana, Shutterstock

    An diesem Strandabschnitt geht es eher ruhig zu.

    • 847 00 Vlicháda

  • Kamári Beach

    Strände
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock

    Der 5 km lange Strand aus dunklem Lavasand und -kies ist nur im Ortsbereich und vor den Hotels weiter nördlich durch Liegestühle und Sonnenschirme erschlossen; es bleibt viel Platz fürs individuelle Badevergnügen, je weiter man nach Norden kommt. Eine Wassersportstation liegt am nördlichen Ende der Strandpromenade.

    • © FRANCU Constantin, Shutterstock
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock
    • © FRANCU Constantin, Shutterstock

    Der 5 km lange Strand aus dunklem Lavasand und -kies ist nur im Ortsbereich und vor den Hotels weiter nördlich durch Liegestühle und Sonnenschirme erschlossen; es bleibt viel Platz fürs individuelle Badevergnügen, je weiter man nach Norden kommt. Eine Wassersportstation liegt am nördlichen Ende der Strandpromenade.


  • Lava

    Restaurants
    • international

    Taverne mit Tischen unter Tamarisken. Wirt Ioánnis lässt seine Gäste noch in der Küche ihre Wahl beim Blick in die Töpfe treffen, serviert auch gute vegetarische Gerichte und einen exzellenten Hauswein.

    Taverne mit Tischen unter Tamarisken. Wirt Ioánnis lässt seine Gäste noch in der Küche ihre Wahl beim Blick in die Töpfe treffen, serviert auch gute vegetarische Gerichte und einen exzellenten Hauswein.


  • Koutsoyannopoulos Wine Museum

    Museen

    Weinliebhaber erhalten hier einen Einblick in die frühere und heutige Herstellung verschiedener Weine. Zu sehen gibt es u. a. Geräte wie Pressen, Fässer, Trichter und Darstellungen der Weinlese. Zudem findet im Museum eine Filmvorführung über die Geschichte des Weins statt. Außerdem ist eine Weinprobe in dem Museum, das sich etwa 8 Meter unter der Erde befindet, möglich.

    Weinliebhaber erhalten hier einen Einblick in die frühere und heutige Herstellung verschiedener Weine. Zu sehen gibt es u. a. Geräte wie Pressen, Fässer, Trichter und Darstellungen der Weinlese. Zudem findet im Museum eine Filmvorführung über die Geschichte des Weins statt. Außerdem ist eine Weinprobe in dem Museum, das sich etwa 8 Meter unter der Erde befindet, möglich.


  • Hook Bar

    Bars

    Die Hook Bar befindet sich am südlichen Ende der Promenade und gehört zu den beliebtesten Kneipen in Kamári. In der Regel wird hier klassische Popmusik und Rock gespielt. Es werden gute Cocktails gemixt. Für den kleinen Hunger werden Pizzas, Crêpes und einige griechische Gerichte serviert.

    Die Hook Bar befindet sich am südlichen Ende der Promenade und gehört zu den beliebtesten Kneipen in Kamári. In der Regel wird hier klassische Popmusik und Rock gespielt. Es werden gute Cocktails gemixt. Für den kleinen Hunger werden Pizzas, Crêpes und einige griechische Gerichte serviert.


  • Kapelle Ágios Nikólaos

    Architektonische Highlights
    • © isabela66, Shutterstock

    Die kleine, kunsthistorisch unbedeutende und stets verschlossene Kapelle steht markant auf einer Terrasse über dem südlichen Ende des Ortsstrands zu Füßen des Mésa Vounó. Schön ist der Blick auf Kamári. Die kleine Grotte daneben diente im 19.und frühen 20.Jh. als Zollstation. In anderen kleineren Grotten in der Felswand lebten im 17./18.Jh. einige fromme Eremiten.

    • Kamarí
    • © isabela66, Shutterstock

    Die kleine, kunsthistorisch unbedeutende und stets verschlossene Kapelle steht markant auf einer Terrasse über dem südlichen Ende des Ortsstrands zu Füßen des Mésa Vounó. Schön ist der Blick auf Kamári. Die kleine Grotte daneben diente im 19.und frühen 20.Jh. als Zollstation. In anderen kleineren Grotten in der Felswand lebten im 17./18.Jh. einige fromme Eremiten.

    • Kamarí

  • Prince Bar Restaurant

    Bars

    Das Platterbsenpüree fáva wird hier von karamellisierten Mandeln begleitet, die rote, süßliche Paprika florinís ist mit Käse aus Mittelgriechenland und frischen Zwiebeln gefüllt. Ein Renner auch bei Einheimischen ist das mit zyprischem Haloúmi-Käse und Pflaumen gefüllte „Prinz-Schweinefilet“.

    Das Platterbsenpüree fáva wird hier von karamellisierten Mandeln begleitet, die rote, süßliche Paprika florinís ist mit Käse aus Mittelgriechenland und frischen Zwiebeln gefüllt. Ein Renner auch bei Einheimischen ist das mit zyprischem Haloúmi-Käse und Pflaumen gefüllte „Prinz-Schweinefilet“.


  • Albatross Club

    Clubs
    • international

    Der nächtliche Treffpunkt an der Uferpromenade. Erst sitzt man auf der Terrasse mit Meerblick unter kleinen Palmen und Tamarisken, nach Mitternacht verlagert sich das Geschehen in den Innenraum. Dann wird dort manchmal auch ein syrtáki getanzt.

    • Kamári

    Der nächtliche Treffpunkt an der Uferpromenade. Erst sitzt man auf der Terrasse mit Meerblick unter kleinen Palmen und Tamarisken, nach Mitternacht verlagert sich das Geschehen in den Innenraum. Dann wird dort manchmal auch ein syrtáki getanzt.

    • Kamári

  • Éxo Goniá

    Geographical
    • © Mila Atkovska, Shutterstock

    Das weitläufige Dorf erstreckt sich an einem Hang westlich der Straße von Kamári nach Messariá. Am oberen Dorfrand steht direkt an der Straße nach Pýrgos die große, markante und weithin sichtbare Kirche Ágios Charálambos (stets verschlossen), die ausnahmsweise keine blaue Kuppel, sondern ein rotes Ziegeldach besitzt. Ihr Vorhof ist mit geometrischen Mosaiken aus verschiedenfarbigem Lavagestein der Insel gepflastert.

    • Éxo Goniá
    • © Mila Atkovska, Shutterstock

    Das weitläufige Dorf erstreckt sich an einem Hang westlich der Straße von Kamári nach Messariá. Am oberen Dorfrand steht direkt an der Straße nach Pýrgos die große, markante und weithin sichtbare Kirche Ágios Charálambos (stets verschlossen), die ausnahmsweise keine blaue Kuppel, sondern ein rotes Ziegeldach besitzt. Ihr Vorhof ist mit geometrischen Mosaiken aus verschiedenfarbigem Lavagestein der Insel gepflastert.

    • Éxo Goniá

  • Vóthonas

    Geographical
    • © Rolf E. Staerk, Shutterstock

    Vóthonas ist ein stilles, vom Fremdenverkehr unberührtes Dorf, das sich weitgehend unverfälscht erhalten hat. Hier gibt es weder Kaffeehaus noch Taverne. Von der Straße zwischen Kamári und Messariá aus ist es gar nicht zu sehen, von der Straße zwischen Messariá und Pýrgos erhascht man nur einen kurzen Blick. Vóthonas liegt nämlich nahezu vollständig in einem der schmalen, tiefen Erosionstäler, die für Santorin so typisch sind. Viele Behausungen wurden in die Talwände gegraben, die übrigen Häuser staffeln sich am steilen Hang übereinander. Menschen wohnen hier kaum noch, die meisten Höhlenwohnungen dienen nun als Stallungen oder als Lagerräume. Nach Vóthonas führt gegenüber der Taverne Kritikós, wo das Fleisch frisch vom Holzkohlengrill kommt, an der Straße Kamári–Messariá eine beschilderte, schmale Zementstraße hinein, auf der nur selten Autos unterwegs sind.

    • Vóthonas
    • © Rolf E. Staerk, Shutterstock

    Vóthonas ist ein stilles, vom Fremdenverkehr unberührtes Dorf, das sich weitgehend unverfälscht erhalten hat. Hier gibt es weder Kaffeehaus noch Taverne. Von der Straße zwischen Kamári und Messariá aus ist es gar nicht zu sehen, von der Straße zwischen Messariá und Pýrgos erhascht man nur einen kurzen Blick. Vóthonas liegt nämlich nahezu vollständig in einem der schmalen, tiefen Erosionstäler, die für Santorin so typisch sind. Viele Behausungen wurden in die Talwände gegraben, die übrigen Häuser staffeln sich am steilen Hang übereinander. Menschen wohnen hier kaum noch, die meisten Höhlenwohnungen dienen nun als Stallungen oder als Lagerräume. Nach Vóthonas führt gegenüber der Taverne Kritikós, wo das Fleisch frisch vom Holzkohlengrill kommt, an der Straße Kamári–Messariá eine beschilderte, schmale Zementstraße hinein, auf der nur selten Autos unterwegs sind.

    • Vóthonas

  • Weinkellerei Sántos

    Weinlokale
    • international

    Die Kellerei der Winzergenossenschaft von Santorin, der über 800 Weinbauern angehören, ist ein nüchterner Bau in schönster Kraterrandlage. Die Probierstube, in der es auch griechische Spezialitäten zu kaufen gibt, gleicht eher einem Supermarkt als einem gemütlichen Weinlokal, oft ist sie mit Reisegruppen gefüllt.

    Die Kellerei der Winzergenossenschaft von Santorin, der über 800 Weinbauern angehören, ist ein nüchterner Bau in schönster Kraterrandlage. Die Probierstube, in der es auch griechische Spezialitäten zu kaufen gibt, gleicht eher einem Supermarkt als einem gemütlichen Weinlokal, oft ist sie mit Reisegruppen gefüllt.


  • God's Garden Restaurant

    Restaurants
    • international

    Die grün umrankte Gasse des „Gottesgarten“ liegt zwar direkt an der Hauptstraße, macht die wenig attraktive Lage aber durch leckeres santorinisches Essen zu günstigen Preisen und guten Service wett. Als besondere Spezialität sind meist auch santorinische Schnecken nach Bauernart im Angebot.

    Die grün umrankte Gasse des „Gottesgarten“ liegt zwar direkt an der Hauptstraße, macht die wenig attraktive Lage aber durch leckeres santorinisches Essen zu günstigen Preisen und guten Service wett. Als besondere Spezialität sind meist auch santorinische Schnecken nach Bauernart im Angebot.


  • Perívolos

    Geographical
    • © elen_studio, Shutterstock

    Períssa geht nahtlos in die Sommersied­lung Perívolos über. Dank des feinsan­digsten und breitesten Inselstrands hat sich die Uferstraße hier zur angesagten Tavernen- und Beachclubmeile Santorins entwickelt, auf der griechische Urlauber die Szene prägen. Am Strand werden keine Burgen gebaut, sondern neue Beziehungen geknüpft, hier wird Champagner statt Mineralwasser konsumiert. Statt Strandkörben sind Loungemöbel angesagt, Beachvolleyball gehört zum Spätnachmittagsprogramm. Spätestens zum Sonnenuntergang trifft sich, wer sich’s leisten kann, im Trendspot Sea Side by Notos an der Uferstraße. Die Beachlounge verwöhnt ihre Gäste schon vom Frühstück an, serviert mittags leichte Snacks und lädt abends zur Fusion-Cuisine vom Feinsten. Da steht auch schon mal ein Sepia-Risotto mit schwarzer Tinte und Blattgold oder das echt santorinische Platterbsenpüree fáva mit iForellenmousse auf der Tageskarte. Zum Tagesausklang geben sich die Gäste am liebsten Funky Jazz, Ethnic, World- und später auch griechischer Rockmusik hin.

    • Perívolos
    • © elen_studio, Shutterstock

    Períssa geht nahtlos in die Sommersied­lung Perívolos über. Dank des feinsan­digsten und breitesten Inselstrands hat sich die Uferstraße hier zur angesagten Tavernen- und Beachclubmeile Santorins entwickelt, auf der griechische Urlauber die Szene prägen. Am Strand werden keine Burgen gebaut, sondern neue Beziehungen geknüpft, hier wird Champagner statt Mineralwasser konsumiert. Statt Strandkörben sind Loungemöbel angesagt, Beachvolleyball gehört zum Spätnachmittagsprogramm. Spätestens zum Sonnenuntergang trifft sich, wer sich’s leisten kann, im Trendspot Sea Side by Notos an der Uferstraße. Die Beachlounge verwöhnt ihre Gäste schon vom Frühstück an, serviert mittags leichte Snacks und lädt abends zur Fusion-Cuisine vom Feinsten. Da steht auch schon mal ein Sepia-Risotto mit schwarzer Tinte und Blattgold oder das echt santorinische Platterbsenpüree fáva mit iForellenmousse auf der Tageskarte. Zum Tagesausklang geben sich die Gäste am liebsten Funky Jazz, Ethnic, World- und später auch griechischer Rockmusik hin.

    • Perívolos

  • Theros Wave bar

    Bars
    • © Alla Laurent, Shutterstock

    Gleich südlich des Hafens beginnt der etwa 800 m lange, recht helle Vlicháda Beach, der sich vor dem niedrigen Steilufer bis zu einer der besten Strandbars der Insel erstreckt, der Théros Wave Bar. Der Lavasandstrand vor der Bar ist gut 8 bis 10 m breit und absolut naturbelassen. Die Musik reicht hier von Klassik und Jazz bis zu Hip-Hop und griechischem Rock

    • © Alla Laurent, Shutterstock

    Gleich südlich des Hafens beginnt der etwa 800 m lange, recht helle Vlicháda Beach, der sich vor dem niedrigen Steilufer bis zu einer der besten Strandbars der Insel erstreckt, der Théros Wave Bar. Der Lavasandstrand vor der Bar ist gut 8 bis 10 m breit und absolut naturbelassen. Die Musik reicht hier von Klassik und Jazz bis zu Hip-Hop und griechischem Rock


  • Volcano Dive Center

    Tauchen

    Die Tauchschule organisiert Tauchgänge in der Caldera.

    Die Tauchschule organisiert Tauchgänge in der Caldera.