Östlicher Rheingau Top Sehenswürdigkeiten

St. Valentinus
Architektonische Highlights
Kiedrich
Kloster Eberbach
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
Kloster Eberbach
Schloss Reinhartshausen
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
Rheinpromenade
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Eltville am Rhein
Marktplatz
Touristenattraktionen
Eltville am Rhein
Rathaus
Architektonische Highlights
Kiedrich
Steinbergkeller
Touristenattraktionen
Eltville am Rhein
Burg Eltville
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Eltville am Rhein
Kurfürstliche Burg
Burg Crass
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
Pfarrkirche Sankt Peter und Paul
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
Oestricher Kran
Architektonische Highlights
Oestrich-Winkel
Burgruine Scharfenstein
Architektonische Highlights
Kiedrich
Stadtmauer
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
Fachwerk
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
Weingut Koegler
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
Burg Hattenheim
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
St. Vincentius
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein
Michaelskapelle
Architektonische Highlights
Kiedrich
Steinberg
Architektonische Highlights
Eltville am Rhein

    Architektonische Highlights

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    Touristenattraktionen


  • St. Valentinus

    Architektonische Highlights
    • © mese.berg, Shutterstock

    Die um 1300 auf den Fundamenten eines romanischen Gotteshauses entstandene Kirche ist benannt nach dem Schutzpatron der Epilepsiekranken, St. Valentin. Seine Reliquien befinden sich in der Kirche; sie lösten im Mittelalter rege Wallfahrten aus. Auffällig ist das prachtvoll gestaltete Westportal, am Mittelpfeiler erblickt man den hl. Valentin. Größte Kostbarkeit der gotischen Kirche ist ihre Orgel aus dem späten 15.Jh., deren Wert noch rechtzeitig von Kiedrichs Gönner Sir John Sutton erkannt wurde. Der kunstinteressierte britische Mäzen kam 1857 eigens wegen der Orgel nach Kiedrich und fand ein nahezu zerstörtes Instrument vor. Sutton ließ die Orgel zwei Jahre lang in Brügge restaurieren. Heute gilt sie als älteste spielbare Orgel Deutschlands. Etwa 960 Pfeifen, von denen mehr als zwei Drittel aus der Entstehungszeit stammen, sorgen für den einzigartigen Klang. Kunsthistorisches Kleinod ist die Kiedricher Madonna von 1330 mit Krone, Zepter und Weinlaub.

    • Suttonstraße 1, 65399 Kiedrich
    • © mese.berg, Shutterstock

    Die um 1300 auf den Fundamenten eines romanischen Gotteshauses entstandene Kirche ist benannt nach dem Schutzpatron der Epilepsiekranken, St. Valentin. Seine Reliquien befinden sich in der Kirche; sie lösten im Mittelalter rege Wallfahrten aus. Auffällig ist das prachtvoll gestaltete Westportal, am Mittelpfeiler erblickt man den hl. Valentin. Größte Kostbarkeit der gotischen Kirche ist ihre Orgel aus dem späten 15.Jh., deren Wert noch rechtzeitig von Kiedrichs Gönner Sir John Sutton erkannt wurde. Der kunstinteressierte britische Mäzen kam 1857 eigens wegen der Orgel nach Kiedrich und fand ein nahezu zerstörtes Instrument vor. Sutton ließ die Orgel zwei Jahre lang in Brügge restaurieren. Heute gilt sie als älteste spielbare Orgel Deutschlands. Etwa 960 Pfeifen, von denen mehr als zwei Drittel aus der Entstehungszeit stammen, sorgen für den einzigartigen Klang. Kunsthistorisches Kleinod ist die Kiedricher Madonna von 1330 mit Krone, Zepter und Weinlaub.

    • Suttonstraße 1, 65399 Kiedrich

  • Kloster Eberbach

    Architektonische Highlights
    • Kloster Eberbach© MAIRDUMONT

    Ein Ort der Stille: Selbst an betriebsamen Wochenenden umgibt besinnliche Ruhe die Besucher, der Atmosphäre von Stille und Erhabenheit kann sich niemand entziehen. Das Kloster ist ein einzigartiges Architekturkunstwerk und gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage Europas. 1136 zogen 24 Mönche und Laienbrüder des Zisterzienserordens in das bereits bestehende Kloster der Augustiner-Chorherren. Arbeit, Fasten und Schweigen – das Leben der Zisterzienser war strenger Kontemplation gewidmet. Die Hinwendung des Ordens zu Meditation und religiösem Ernst beeinflusste seine Bauvorschriften: Skulpturaler Schmuck wurde ebenso abgelehnt wie Bilder, stattdessen richtete sich die Architektur aus am Klang der Liturgie. Der um 1250 bis zur Mitte des 14.Jhs. erbaute Kreuzgang stellt das architektonische Zentrum des Klosters dar. Darum herum sind die bedeutendsten Wirtschaftsgebäude angeordnet. Noch heute erinnert man sich im Kloster an die Dreharbeiten zum Film „Der Name der Rose“ nach dem Roman von Umberto Eco, dessen Innenaufnahmen 1985 mit Hauptdarsteller Sean Connery teilweise hier gedreht wurden. 1998 überführte man die Klosteranlage in eine gemeinnützige Stiftung öffentlichen Rechts. Ein besonderes Erlebnis sind die in historischen Räumen stattfindenden Weinproben. Die „Schlenderweinprobe“ z. B. ist ein Klosterrundgang mit Verkostung von sechs Rieslingweinen in sechs Räumen. Im Klosterladen gibt es neben Kunsthandwerk und hochwertigen Weinen und Rieslingsekt auch ein gut sortiertes Buchsortiment zu spirituellen, kunsthistorischen und regionalen Themen. Zum Kloster gehören außerdem ein Hotel und das Restaurant Klosterschänke Wunderschön im restaurierten Ambiente eines historischen Nebengebäudes tafelt man unter Kreuzgewölben und im Sommer im Garten unter Platanen. Ob hausgemachte Holunderlimonade, geräucherte Wisperforelle aus dem Taunus oder Wildgerichte und mit leichter Hand komponierte Salate: Alles schmeckt vorzüglich. Und an der Wildschweinsülze mit Bratkartoffeln und dunklem Klosterbier führt hier kein Weg vorbei. Das Selbstbedienungsrestaurant Pfortenhaus bietet täglich wechselnde Gerichte, offene Weine, Kaffee und Kuchen – und obendrein eine kleine, stilvolle Veranda.

    • Kloster Eberbach© MAIRDUMONT

    Ein Ort der Stille: Selbst an betriebsamen Wochenenden umgibt besinnliche Ruhe die Besucher, der Atmosphäre von Stille und Erhabenheit kann sich niemand entziehen. Das Kloster ist ein einzigartiges Architekturkunstwerk und gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage Europas. 1136 zogen 24 Mönche und Laienbrüder des Zisterzienserordens in das bereits bestehende Kloster der Augustiner-Chorherren. Arbeit, Fasten und Schweigen – das Leben der Zisterzienser war strenger Kontemplation gewidmet. Die Hinwendung des Ordens zu Meditation und religiösem Ernst beeinflusste seine Bauvorschriften: Skulpturaler Schmuck wurde ebenso abgelehnt wie Bilder, stattdessen richtete sich die Architektur aus am Klang der Liturgie. Der um 1250 bis zur Mitte des 14.Jhs. erbaute Kreuzgang stellt das architektonische Zentrum des Klosters dar. Darum herum sind die bedeutendsten Wirtschaftsgebäude angeordnet. Noch heute erinnert man sich im Kloster an die Dreharbeiten zum Film „Der Name der Rose“ nach dem Roman von Umberto Eco, dessen Innenaufnahmen 1985 mit Hauptdarsteller Sean Connery teilweise hier gedreht wurden. 1998 überführte man die Klosteranlage in eine gemeinnützige Stiftung öffentlichen Rechts. Ein besonderes Erlebnis sind die in historischen Räumen stattfindenden Weinproben. Die „Schlenderweinprobe“ z. B. ist ein Klosterrundgang mit Verkostung von sechs Rieslingweinen in sechs Räumen. Im Klosterladen gibt es neben Kunsthandwerk und hochwertigen Weinen und Rieslingsekt auch ein gut sortiertes Buchsortiment zu spirituellen, kunsthistorischen und regionalen Themen. Zum Kloster gehören außerdem ein Hotel und das Restaurant Klosterschänke Wunderschön im restaurierten Ambiente eines historischen Nebengebäudes tafelt man unter Kreuzgewölben und im Sommer im Garten unter Platanen. Ob hausgemachte Holunderlimonade, geräucherte Wisperforelle aus dem Taunus oder Wildgerichte und mit leichter Hand komponierte Salate: Alles schmeckt vorzüglich. Und an der Wildschweinsülze mit Bratkartoffeln und dunklem Klosterbier führt hier kein Weg vorbei. Das Selbstbedienungsrestaurant Pfortenhaus bietet täglich wechselnde Gerichte, offene Weine, Kaffee und Kuchen – und obendrein eine kleine, stilvolle Veranda.


  • Schloss Reinhartshausen

    Architektonische Highlights

    Im Schloss Reinhartshausen Kempinski empfangen kunstvoll arrangierte Blumengestecke, vertäfelte Nischen und dichte Teppiche die Besucher. Reinhartshausen war einst im Besitz von Marianne von Preußen, der Tochter des niederländischen Königs Wilhelm I. Vom historischen Schlosssaal blickt man über den Park zur mitten im Rhein liegenden Mariannenaue, einer zum Hotel gehörenden Rheininsel mit 24 ha urwüchsiger Parklandschaft und Auenwäldchen. In der kalten Jahreszeit zelebriert man sonntags den Afternoon Tea. In der Schloss- Schänke bietet Mario Reuter in historischem Rahmen eine thematisch orientierte Küche.

    Im Schloss Reinhartshausen Kempinski empfangen kunstvoll arrangierte Blumengestecke, vertäfelte Nischen und dichte Teppiche die Besucher. Reinhartshausen war einst im Besitz von Marianne von Preußen, der Tochter des niederländischen Königs Wilhelm I. Vom historischen Schlosssaal blickt man über den Park zur mitten im Rhein liegenden Mariannenaue, einer zum Hotel gehörenden Rheininsel mit 24 ha urwüchsiger Parklandschaft und Auenwäldchen. In der kalten Jahreszeit zelebriert man sonntags den Afternoon Tea. In der Schloss- Schänke bietet Mario Reuter in historischem Rahmen eine thematisch orientierte Küche.


  • Rheinpromenade

    Architektonische Highlights
    • © wiesdie, Shutterstock

    Von besonderer Schönheit ist die Rheinfront in Eltville: von Platanen beschattete Kieswege und Bänke, Adelshöfe und Überreste der alten Stadtmauer.

    • Eltville am Rhein
    • © wiesdie, Shutterstock

    Von besonderer Schönheit ist die Rheinfront in Eltville: von Platanen beschattete Kieswege und Bänke, Adelshöfe und Überreste der alten Stadtmauer.

    • Eltville am Rhein

  • Marktplatz

    Touristenattraktionen

    Weinranken und -reben, Blattornamente in vielfacher Ausprägung: Die Gefachbemalungen der Fachwerkhäuser sind einzigartig im Rheingau, da diese künstlerische Ausdrucksform in der Region keine Tradition hat. Zum Ensemble der Häuser in der Hauptstraße und im Burggraben gehört das älteste Fachwerkhaus des Stadtteils: Der Giebelbau in der Hauptstr. 36 ist fast 500 Jahre alt.

    • 65347 Eltville am Rhein

    Weinranken und -reben, Blattornamente in vielfacher Ausprägung: Die Gefachbemalungen der Fachwerkhäuser sind einzigartig im Rheingau, da diese künstlerische Ausdrucksform in der Region keine Tradition hat. Zum Ensemble der Häuser in der Hauptstraße und im Burggraben gehört das älteste Fachwerkhaus des Stadtteils: Der Giebelbau in der Hauptstr. 36 ist fast 500 Jahre alt.

    • 65347 Eltville am Rhein

  • Rathaus

    Architektonische Highlights
    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock

    Das Kiedricher Rathaus mit seinen zwei flankierenden Erkern und Sandsteinumrahmungen gilt als schönstes Renaissancerathaus von Hessen. In dem 1585 errichteten Bau geben sich Brautpaare gern das Jawort.

    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock

    Das Kiedricher Rathaus mit seinen zwei flankierenden Erkern und Sandsteinumrahmungen gilt als schönstes Renaissancerathaus von Hessen. In dem 1585 errichteten Bau geben sich Brautpaare gern das Jawort.


  • Steinbergkeller

    Touristenattraktionen

    Neben dem Kloster Eberbach liegt an der Landstraße nach Hattenheim das Weingut Domäne Steinberg, dessen berühmte Weinbergslage von einer 3 km langen Bruchsteinmauer umgeben ist. Besucher zieht es in den Keller von Deutschlands größtem Weingut, eine, wie die FAZ es ausdrückte, „unterirdische Kathedrale des Weinbaus“, dabei modern, nüchtern und voller Funktionalität. Die Kapazität des 16 Mio. Euro teuren Weinkellers, der sich über drei Stockwerke in die Tiefe erstreckt, ist beeindruckend: Hier werden während und nach der Lese täglich über 100 000 kg Trauben vinifiziert und in 270 Edelstahltanks, 40 gewaltigen Holzfässern und 1,3 Mio. Flaschen gelagert. Die einstündige Führung mit Verkostung von drei Weinen ist ein Erlebnis, das du dir nicht entgehen lassen solltest!

    Neben dem Kloster Eberbach liegt an der Landstraße nach Hattenheim das Weingut Domäne Steinberg, dessen berühmte Weinbergslage von einer 3 km langen Bruchsteinmauer umgeben ist. Besucher zieht es in den Keller von Deutschlands größtem Weingut, eine, wie die FAZ es ausdrückte, „unterirdische Kathedrale des Weinbaus“, dabei modern, nüchtern und voller Funktionalität. Die Kapazität des 16 Mio. Euro teuren Weinkellers, der sich über drei Stockwerke in die Tiefe erstreckt, ist beeindruckend: Hier werden während und nach der Lese täglich über 100 000 kg Trauben vinifiziert und in 270 Edelstahltanks, 40 gewaltigen Holzfässern und 1,3 Mio. Flaschen gelagert. Die einstündige Führung mit Verkostung von drei Weinen ist ein Erlebnis, das du dir nicht entgehen lassen solltest!


  • Burg Eltville

    Architektonische Highlights
    • Kurfürstliche Burg© MAIRDUMONT

    Auf alten Stichen ist sie in ganzer Schönheit zu sehen: Umgeben von einer zum Rhein hin abschließenden Stadtmauer, erhebt sich der viergeschossige Turm der Burg, an seinen Seiten mit Türmchen geschmückt. Im zweiten Stock, im sogenannten Grafensaal, befindet sich eine Gutenberg-Gedenkstätte. Hier wurde Johannes von Gensfleisch Gutenberg 1465 zum Hofedelmann ernannt. Der 1404 in Mainz geborene Gutenberg ging in Eltville zur Schule. Im kleinen Museum sind Exponate zur frühen Buchdruckkunst ausgestellt.

    • Kurfürstliche Burg© MAIRDUMONT

    Auf alten Stichen ist sie in ganzer Schönheit zu sehen: Umgeben von einer zum Rhein hin abschließenden Stadtmauer, erhebt sich der viergeschossige Turm der Burg, an seinen Seiten mit Türmchen geschmückt. Im zweiten Stock, im sogenannten Grafensaal, befindet sich eine Gutenberg-Gedenkstätte. Hier wurde Johannes von Gensfleisch Gutenberg 1465 zum Hofedelmann ernannt. Der 1404 in Mainz geborene Gutenberg ging in Eltville zur Schule. Im kleinen Museum sind Exponate zur frühen Buchdruckkunst ausgestellt.


  • Burg Crass

    Architektonische Highlights
    • © Alex Ovchinnikoff, Shutterstock

    Das Bauwerk liegt in der Nähe des Bahnhofs, verfügt über ein angeschlossenes Restaurant und bietet eine fantastische Aussicht.

    • © Alex Ovchinnikoff, Shutterstock

    Das Bauwerk liegt in der Nähe des Bahnhofs, verfügt über ein angeschlossenes Restaurant und bietet eine fantastische Aussicht.


  • Pfarrkirche Sankt Peter und Paul

    Architektonische Highlights
    • © Alex Ovchinnikoff, Shutterstock

    Das zwischen 1350 und 1440 erbaute Gotteshaus im zweischiffigen Hallenstil verkörpert eindrucksvoll ästhetisch die schlichte spätgotische Bauweise. Ein architektonischer Stilbruch ist hingegen die barocke Haube des Kirchturms, die Ende des 17.Jhs. anstelle der durch ein Feuer zerstörten früheren aufgesetzt wurde. Wand- und Gewölbemalereien im Inneren stammen aus dem frühen 15.und 16.Jh., während ein kostbares achtseitiges Taufbecken um 1517 in der Mainzer Werkstatt von Hans Backoffen hergestellt wurde. Es zeigt bereits den zunehmenden Einfluss der Renaissance.

    • Rosengasse 5, 65343 Eltville am Rhein
    • © Alex Ovchinnikoff, Shutterstock

    Das zwischen 1350 und 1440 erbaute Gotteshaus im zweischiffigen Hallenstil verkörpert eindrucksvoll ästhetisch die schlichte spätgotische Bauweise. Ein architektonischer Stilbruch ist hingegen die barocke Haube des Kirchturms, die Ende des 17.Jhs. anstelle der durch ein Feuer zerstörten früheren aufgesetzt wurde. Wand- und Gewölbemalereien im Inneren stammen aus dem frühen 15.und 16.Jh., während ein kostbares achtseitiges Taufbecken um 1517 in der Mainzer Werkstatt von Hans Backoffen hergestellt wurde. Es zeigt bereits den zunehmenden Einfluss der Renaissance.

    • Rosengasse 5, 65343 Eltville am Rhein

  • Oestricher Kran

    Architektonische Highlights
    • © marcociannarel, Shutterstock

    Ein quadratischer Fachwerkbau auf einem Sockel aus Sandsteinquadern mit einem Schieferdach und einem 9 m langen Ausleger am Rheinufer ist das Wahrzeichen der Stadt: Der 1745 gebaute Kran diente der Verladung von Weinfässern und ist ein bedeutsames technisches Denkmal. Von hier wurden die Weinausfuhren aus dem Kloster Eberbach und von Oestrich, Mittelheim, Winkel, Hallgarten und Johannisberg erledigt.

    • © marcociannarel, Shutterstock

    Ein quadratischer Fachwerkbau auf einem Sockel aus Sandsteinquadern mit einem Schieferdach und einem 9 m langen Ausleger am Rheinufer ist das Wahrzeichen der Stadt: Der 1745 gebaute Kran diente der Verladung von Weinfässern und ist ein bedeutsames technisches Denkmal. Von hier wurden die Weinausfuhren aus dem Kloster Eberbach und von Oestrich, Mittelheim, Winkel, Hallgarten und Johannisberg erledigt.


  • Burgruine Scharfenstein

    Architektonische Highlights
    • © Harald Lueder, Shutterstock

    Raben krächzen und die Fahne flattert im Wind: Der Burgturm ist das einzige Überbleibsel der um 1160 errichteten Burg Scharfenstein, in der zeitweise auch die Mainzer Erzbischöfe residierten. Ein schöner Spaziergang führt von der Waldmühle und der Wassertretanlage zur Ruine hinauf. Vom Burgplatz, auf dem Besuchern und Gruppen nach Voranmeldung Grillvorrichtungen zur Verfügung stehen, eröffnet sich ein herrlicher Blick über das Dorf und die Weinberge der Umgebung.

    • 65399 Kiedrich
    • © Harald Lueder, Shutterstock

    Raben krächzen und die Fahne flattert im Wind: Der Burgturm ist das einzige Überbleibsel der um 1160 errichteten Burg Scharfenstein, in der zeitweise auch die Mainzer Erzbischöfe residierten. Ein schöner Spaziergang führt von der Waldmühle und der Wassertretanlage zur Ruine hinauf. Vom Burgplatz, auf dem Besuchern und Gruppen nach Voranmeldung Grillvorrichtungen zur Verfügung stehen, eröffnet sich ein herrlicher Blick über das Dorf und die Weinberge der Umgebung.

    • 65399 Kiedrich

  • Stadtmauer

    Architektonische Highlights
    • © Moskwa, Shutterstock

    Im Mittelalter war Eltville Residenz der Mainzer Kurfürsten und von einer mehrere Kilometer langen Stadtmauer umgeben; sie enthielt Wohntürme, Tore und Wachtürme. Die Mauer erstreckte sich von der Kurfürstlichen Burg zum Sebastiansturm am Rheinufer (heute noch erhalten), über das Betriebsgelände der Sektkellerei Matheus Müller zum Kiliansring und weiter über die Gutenbergstraße zur Burg. Am unteren Ende der Leergasse (Nähe Sebastiansturm) ist ein Teil der Stadtmauer in voller Höhe erhalten.

    • Leergasse, Eltville am Rhein
    • © Moskwa, Shutterstock

    Im Mittelalter war Eltville Residenz der Mainzer Kurfürsten und von einer mehrere Kilometer langen Stadtmauer umgeben; sie enthielt Wohntürme, Tore und Wachtürme. Die Mauer erstreckte sich von der Kurfürstlichen Burg zum Sebastiansturm am Rheinufer (heute noch erhalten), über das Betriebsgelände der Sektkellerei Matheus Müller zum Kiliansring und weiter über die Gutenbergstraße zur Burg. Am unteren Ende der Leergasse (Nähe Sebastiansturm) ist ein Teil der Stadtmauer in voller Höhe erhalten.

    • Leergasse, Eltville am Rhein

  • Fachwerk

    Architektonische Highlights
    • © Alex Ovchinnikoff, Shutterstock

    Vom Marktplatz aus, wo ab dem zeitigen Frühling Restaurants ihre Tische eingedeckt haben, führen die kopfsteingepflasterte Martinsgasse und die Rosengasse zur Rheinpromenade, vorbei an eindrucksvollen Höfen und Fachwerkhäusern. Wendet man sich in der Rosengasse bei der Pfarrkirche nach links, dann liegen in der Ellenbogengasse und der Burghofstraße weitere höchst reizvolle Ensembles von Fachwerkhäusern.

    • Marktstraße, Eltville am Rhein
    • © Alex Ovchinnikoff, Shutterstock

    Vom Marktplatz aus, wo ab dem zeitigen Frühling Restaurants ihre Tische eingedeckt haben, führen die kopfsteingepflasterte Martinsgasse und die Rosengasse zur Rheinpromenade, vorbei an eindrucksvollen Höfen und Fachwerkhäusern. Wendet man sich in der Rosengasse bei der Pfarrkirche nach links, dann liegen in der Ellenbogengasse und der Burghofstraße weitere höchst reizvolle Ensembles von Fachwerkhäusern.

    • Marktstraße, Eltville am Rhein

  • Weingut Koegler

    Architektonische Highlights

    Nur 15 Jahre nach dem Erscheinen der Gutenberg-Bibel wurde im Hof Bechtermünz (heute Sitz des Weinguts Koegler) das „Vocabularius ex quo“ hergestellt, das erste gedruckte Wörterbuch für Deutsch–Lateinisch. Herausgeber waren die Brüder Heinrich und Nicolaus Bechtermünz. Ihr Werk (das eventuell mit Gutenbergs Hilfe verfasst wurde) avancierte zum Bestseller des Mittelalters, da es Hilfe bei der Lektüre und dem Studium der lateinischen Bibel bot und deutlich preiswerter war als handgeschriebene Wörterbücher. Das Weingut betreibt in den historischen Gebäuden ein Hotel und ein Restaurant.

    Nur 15 Jahre nach dem Erscheinen der Gutenberg-Bibel wurde im Hof Bechtermünz (heute Sitz des Weinguts Koegler) das „Vocabularius ex quo“ hergestellt, das erste gedruckte Wörterbuch für Deutsch–Lateinisch. Herausgeber waren die Brüder Heinrich und Nicolaus Bechtermünz. Ihr Werk (das eventuell mit Gutenbergs Hilfe verfasst wurde) avancierte zum Bestseller des Mittelalters, da es Hilfe bei der Lektüre und dem Studium der lateinischen Bibel bot und deutlich preiswerter war als handgeschriebene Wörterbücher. Das Weingut betreibt in den historischen Gebäuden ein Hotel und ein Restaurant.


  • Burg Hattenheim

    Architektonische Highlights
    • © Moskwa, Shutterstock

    Die von einer hohen Mauer umgebene Burg, Schauplatz des allsommerlichen Burgfests, wurde erstmals zu Beginn des 12.Jhs. erwähnt. Sie diente als Talburg, also als befestigte Wohnanlage zur Sicherung des aus Kirche, Straße und Burg bestehenden Zentrums.

    • © Moskwa, Shutterstock

    Die von einer hohen Mauer umgebene Burg, Schauplatz des allsommerlichen Burgfests, wurde erstmals zu Beginn des 12.Jhs. erwähnt. Sie diente als Talburg, also als befestigte Wohnanlage zur Sicherung des aus Kirche, Straße und Burg bestehenden Zentrums.


  • St. Vincentius

    Architektonische Highlights

    Das Gotteshaus entstand 1739 als Saalkirche. An der Südseite befindet sich eine aus der Werkstatt von Hans Backoffen stammende Kreuzigungsgruppe, die auf 1510 datiert wird.

    Das Gotteshaus entstand 1739 als Saalkirche. An der Südseite befindet sich eine aus der Werkstatt von Hans Backoffen stammende Kreuzigungsgruppe, die auf 1510 datiert wird.


  • Michaelskapelle

    Architektonische Highlights

    Das grazile, zweigeschossige Bauwerk im spätgotischen Stil wurde als Totenkapelle mit Beinhaus 1440 erbaut. Die Außenkanzel dient der Predigt an Wallfahrtstagen zum hl. Valentin. Auf dem Kirchenvorhof ist die große Kreuzigungsgruppe beachtenswert

    • Suttonstraße 1, 65399 Kiedrich

    Das grazile, zweigeschossige Bauwerk im spätgotischen Stil wurde als Totenkapelle mit Beinhaus 1440 erbaut. Die Außenkanzel dient der Predigt an Wallfahrtstagen zum hl. Valentin. Auf dem Kirchenvorhof ist die große Kreuzigungsgruppe beachtenswert

    • Suttonstraße 1, 65399 Kiedrich

  • Steinberg

    Architektonische Highlights

    Der Steinberg gilt als eine der besten Weinlagen im hessischen Rheingau. Seine Geschichte ist eng mit dem Kloster Eberbach verbunden, dessen Mönche bereits im 11.Jh. mit der Bewirtschaftung des Weinberges anfingen. Der Wein der Steinbergreben erwies sich recht bald als gefragtes Handelgut.

    Der Steinberg gilt als eine der besten Weinlagen im hessischen Rheingau. Seine Geschichte ist eng mit dem Kloster Eberbach verbunden, dessen Mönche bereits im 11.Jh. mit der Bewirtschaftung des Weinberges anfingen. Der Wein der Steinbergreben erwies sich recht bald als gefragtes Handelgut.