Odessa und auf der Krim Must Sees

Bachtschyssaraj
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Bachtschyssaraj
Livadia Palace
Architektonische Highlights
Livadiya
Sudak
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Sudak
Potemkin Stairs
Touristenattraktionen
Odessa
Wylkowe
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Wylkowe
Balaklawa
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Sewastopol
Woronzowskij-Palast
Architektonische Highlights
Alupka
Opernhaus Odessa
Architektonische Highlights
Odesa
Sewastopol
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Sewastopol

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    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen


  • Bachtschyssaraj

    Geographical

    Niedrige Häuser mit üppigen Obstgärten reihen sich vor den steilen Sandsteinformationen einer kilometerlangen Schluchtane inander. Jahrhundertelang war Bachtschisaraj (26 000 Ew.) Hauptstadt der Krimtataren. Immer noch verleiht der Khanspalast mit den typisch tatarischen Ornamenten der Altstadt orientalisches Flair. Mit dem orthodoxen Felsenkloster und der jüdischen Höhlenstadt bietet der Ort weitere einzigartige Kulturdenkmäler. Heute siedeln viele tatarische Rückkehrerfamilien aus Zentralasien in und um Bachtschisaraj. Wilde Siedlungen und viele neue Minarette zeugen davon.

    • 98401 Bachtschyssaraj

    Niedrige Häuser mit üppigen Obstgärten reihen sich vor den steilen Sandsteinformationen einer kilometerlangen Schluchtane inander. Jahrhundertelang war Bachtschisaraj (26 000 Ew.) Hauptstadt der Krimtataren. Immer noch verleiht der Khanspalast mit den typisch tatarischen Ornamenten der Altstadt orientalisches Flair. Mit dem orthodoxen Felsenkloster und der jüdischen Höhlenstadt bietet der Ort weitere einzigartige Kulturdenkmäler. Heute siedeln viele tatarische Rückkehrerfamilien aus Zentralasien in und um Bachtschisaraj. Wilde Siedlungen und viele neue Minarette zeugen davon.

    • 98401 Bachtschyssaraj

  • Livadia Palace

    Architektonische Highlights
    • © jo Crebbin, Shutterstock

    Luftig-leicht und blendend weiß schwebt der Palast über dem Meer. Im Februar 1945 legten Franklin Roosevelt, Winston Churchill und Josef Stalin auf der Jalta-Konferenz die Umrisse Nachkriegseuropas fest. Der Konferenztisch ist beim Rundgang zu sehen. 1911 im italienischen Stil errichtet, war Liwadija (5 km von Jalta) Sommersitz des letzten Zaren Nikolaus’ II. Fotos und Möbel erinnern an das Leben der Romanows. Im Park beginnt der Zarenpfad, ein 6,7 km langer, leichter Wanderweg, der parallel zur Küste verläuft.

    • © jo Crebbin, Shutterstock

    Luftig-leicht und blendend weiß schwebt der Palast über dem Meer. Im Februar 1945 legten Franklin Roosevelt, Winston Churchill und Josef Stalin auf der Jalta-Konferenz die Umrisse Nachkriegseuropas fest. Der Konferenztisch ist beim Rundgang zu sehen. 1911 im italienischen Stil errichtet, war Liwadija (5 km von Jalta) Sommersitz des letzten Zaren Nikolaus’ II. Fotos und Möbel erinnern an das Leben der Romanows. Im Park beginnt der Zarenpfad, ein 6,7 km langer, leichter Wanderweg, der parallel zur Küste verläuft.


  • Sudak

    Geographical
    • © Chepsik, Shutterstock

    In dem Badeort im Osten (36 000 Ew., 77 km von Jalta) der Krim wachsen Wehrtürme in den Himmel: Genues Händler erbauten im 14.Jh. die Festung mit 14 wuchtigen Türmen und schier endlosen Mauerringen, um das Ende der Seidenstraße zu schützen. Die Anlage liegt unbezwingbar über dem Meer. Auf dem Friedhof gegenüber dem Parkplatz finden sich Gräber deutscher Kolonisten aus dem 19.Jh. Falls Sie nicht an die Südküste nach Jalta zurückkehren: Übernachten können Sie im Hotel Forum. Die 52 Zimmer bieten ansprechenden Komfort. Der Service ist noch etwas sowjetisch. Restaurant, Internetplätze und Fitnessraum, 15 Min. bis zum Strand. Das elegante Alije Parusa mit 53 komfortablen Zimmern lohnt die einstündige Weiterreise nach Feodossia.

    • 98000 Sudak
    • © Chepsik, Shutterstock

    In dem Badeort im Osten (36 000 Ew., 77 km von Jalta) der Krim wachsen Wehrtürme in den Himmel: Genues Händler erbauten im 14.Jh. die Festung mit 14 wuchtigen Türmen und schier endlosen Mauerringen, um das Ende der Seidenstraße zu schützen. Die Anlage liegt unbezwingbar über dem Meer. Auf dem Friedhof gegenüber dem Parkplatz finden sich Gräber deutscher Kolonisten aus dem 19.Jh. Falls Sie nicht an die Südküste nach Jalta zurückkehren: Übernachten können Sie im Hotel Forum. Die 52 Zimmer bieten ansprechenden Komfort. Der Service ist noch etwas sowjetisch. Restaurant, Internetplätze und Fitnessraum, 15 Min. bis zum Strand. Das elegante Alije Parusa mit 53 komfortablen Zimmern lohnt die einstündige Weiterreise nach Feodossia.

    • 98000 Sudak

  • Potemkin Stairs

    Touristenattraktionen
    • © S-F, Shutterstock

    192 Stufen bis zum Meer. Am Fuß ist die Treppe 21 mbreit, oben nur rund 13 m. Von unten wirkt sie majestätischer. Leider schmälern die Straße, Werbetafeln und Hafenterminal den Gesamteindruck. 1955 wurde die Richelieu-Treppe (erb. 1837–41) umbenannt in Erinnerung an die Meuterei auf dem gleichnamigen Panzerkreuzer (1905). Bekannt machte sie eine Schlüsselszene in Sergej Eisensteins Film „Panzerkreuzer Potjomkin“ von 1925, in der ein Kinderwagen die Treppe hinunterrollt. Seit über 100 Jahren fährt parallel zu den Stufen eine Drahtseilbahn.

    • 65000 Odessa
    • © S-F, Shutterstock

    192 Stufen bis zum Meer. Am Fuß ist die Treppe 21 mbreit, oben nur rund 13 m. Von unten wirkt sie majestätischer. Leider schmälern die Straße, Werbetafeln und Hafenterminal den Gesamteindruck. 1955 wurde die Richelieu-Treppe (erb. 1837–41) umbenannt in Erinnerung an die Meuterei auf dem gleichnamigen Panzerkreuzer (1905). Bekannt machte sie eine Schlüsselszene in Sergej Eisensteins Film „Panzerkreuzer Potjomkin“ von 1925, in der ein Kinderwagen die Treppe hinunterrollt. Seit über 100 Jahren fährt parallel zu den Stufen eine Drahtseilbahn.

    • 65000 Odessa

  • Wylkowe

    Geographical

    Riesige Schilfflächen, durchzogen von trägen Flussarmen, aus denen überwuchertes Schwemmland herausragt: Südwestlich von Odessa fließt die Donau ins Schwarze Meer. Die Inseln und Seen, Auwälder und Dünen im Delta sind ein einzigartiger Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Wegen seiner Artenvielfalt steht es auf der Weltnaturerbeliste der Unesco. Der größere Teil des Deltas liegt in Rumänien. Zentrum des ukrainischen Teils des Biosphärenreservats ist der OrtWilkowo (10 000 Ew., 180 km von Odessa), der von Kanälen und Bächen durchzogen ist. Stege und Brücken verbinden die Inselchen miteinander, Boote dienen als Hauptverkehrsmittel. Viele Einwohner sind Nachkommen der Lippowaner, auch „Altgläubige“ genannt: orthodoxe Christen, die im 17.Jh. bestimmte Kirchenreformen ablehnten und dafür verfolgt wurden. Fahren Sie im traditionellen Holzkahn zum Vögelbeobachten durchs Delta und zum Kilometer 0 an der Donaumündung – Badestopps inklusive. Danach picknicken Sie auf einer der Inseln.

    • Wylkowe

    Riesige Schilfflächen, durchzogen von trägen Flussarmen, aus denen überwuchertes Schwemmland herausragt: Südwestlich von Odessa fließt die Donau ins Schwarze Meer. Die Inseln und Seen, Auwälder und Dünen im Delta sind ein einzigartiger Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Wegen seiner Artenvielfalt steht es auf der Weltnaturerbeliste der Unesco. Der größere Teil des Deltas liegt in Rumänien. Zentrum des ukrainischen Teils des Biosphärenreservats ist der OrtWilkowo (10 000 Ew., 180 km von Odessa), der von Kanälen und Bächen durchzogen ist. Stege und Brücken verbinden die Inselchen miteinander, Boote dienen als Hauptverkehrsmittel. Viele Einwohner sind Nachkommen der Lippowaner, auch „Altgläubige“ genannt: orthodoxe Christen, die im 17.Jh. bestimmte Kirchenreformen ablehnten und dafür verfolgt wurden. Fahren Sie im traditionellen Holzkahn zum Vögelbeobachten durchs Delta und zum Kilometer 0 an der Donaumündung – Badestopps inklusive. Danach picknicken Sie auf einer der Inseln.

    • Wylkowe

  • Balaklawa

    Geographical
    • © Lukin Dmitry, Shutterstock

    Balaklawa (9000 Ew., eine halbe Autostunde entfernt) liegt versteckt zwischen hohen Felsen am Ufer einer langen Bucht. An der Hafenpromenade haben kleine Restaurants und Bars eröffnet. Den besten Fisch serviert Rybnyji. Vom Yachthafen bringen Sie Boote zum Baden aufs offene Meer. Tauchexkursionen vermittelt Aquamarin. Genießen Sie den Blick auf die Bucht von den Überresten der Genueser Festung (Genueskaja Krepost) aus dem 14.Jh. auf dem Hügel. Sie bewegen sich auf geschichtsträchtigem Boden: Schon Homer erwähnt den Ort in der Odyssee. Hier spielt das Stück „Iphigenie auf Tauris“ von Euripides oder Goethe. Die türkischen Eroberer (1475) nannten die Bucht Balyk-Juwe („Nest der Fische“). Bis 1995 war die Stadt für Zivilisten abgeriegelt. Ab Anfang der 50er-Jahre ließ Stalin im Taurisberg einen Bunker anlegen, der als U-Boot-Hangar und Lager für Atomsprengköpfe diente (Werf podwodnich lodok). Meterdicke Stahltüren und schummrig beleuchtete Stollen geben eine grandiose Kulisse für jeden Agententhriller.

    • 99026 Sewastopol
    • © Lukin Dmitry, Shutterstock

    Balaklawa (9000 Ew., eine halbe Autostunde entfernt) liegt versteckt zwischen hohen Felsen am Ufer einer langen Bucht. An der Hafenpromenade haben kleine Restaurants und Bars eröffnet. Den besten Fisch serviert Rybnyji. Vom Yachthafen bringen Sie Boote zum Baden aufs offene Meer. Tauchexkursionen vermittelt Aquamarin. Genießen Sie den Blick auf die Bucht von den Überresten der Genueser Festung (Genueskaja Krepost) aus dem 14.Jh. auf dem Hügel. Sie bewegen sich auf geschichtsträchtigem Boden: Schon Homer erwähnt den Ort in der Odyssee. Hier spielt das Stück „Iphigenie auf Tauris“ von Euripides oder Goethe. Die türkischen Eroberer (1475) nannten die Bucht Balyk-Juwe („Nest der Fische“). Bis 1995 war die Stadt für Zivilisten abgeriegelt. Ab Anfang der 50er-Jahre ließ Stalin im Taurisberg einen Bunker anlegen, der als U-Boot-Hangar und Lager für Atomsprengköpfe diente (Werf podwodnich lodok). Meterdicke Stahltüren und schummrig beleuchtete Stollen geben eine grandiose Kulisse für jeden Agententhriller.

    • 99026 Sewastopol

  • Woronzowskij-Palast

    Architektonische Highlights
    • © givaga, Shutterstock

    Das Schloss des GrafenWoronzow in Alupka (16 km von Jalta) hat zwei Gesichter: halb Tudor-Herrenhaus, halb maurischer Palast. Der Günstling von Zarin Katharina wuchs in England auf und schwärmte für das Inselreich. Schmuckstück des Anwesens (1828–48) ist der Speisesaal. Der britische Premier Winston Churchill wohnte während der Konferenz von Jalta hier. Finden Sie den Löwenkopf an der Treppe, der ihm ähnlich sieht? Am schönsten ist es im Park am Nachmittag, wenn die Touristenbusse wieder fort sind. Unterhalb des Teehauses liegt ein Strand.

    • © givaga, Shutterstock

    Das Schloss des GrafenWoronzow in Alupka (16 km von Jalta) hat zwei Gesichter: halb Tudor-Herrenhaus, halb maurischer Palast. Der Günstling von Zarin Katharina wuchs in England auf und schwärmte für das Inselreich. Schmuckstück des Anwesens (1828–48) ist der Speisesaal. Der britische Premier Winston Churchill wohnte während der Konferenz von Jalta hier. Finden Sie den Löwenkopf an der Treppe, der ihm ähnlich sieht? Am schönsten ist es im Park am Nachmittag, wenn die Touristenbusse wieder fort sind. Unterhalb des Teehauses liegt ein Strand.


  • Opernhaus Odessa

    Architektonische Highlights
    • © Artem Kniaz, Shutterstock

    Seit der Sanierung 2007 sichern 1800 Pfähle das Opernhaus vor dem Abrutschen. Den Entwurf lieferten die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer. Bei der Eröffnung 1887 galt die elektrische Beleuchtung als besonders innovativ. Die barocke Pracht in den Foyers und dem Zuschauersaal können Sie während der preisgünstigen Aufführungen bewundern (1507 Plätze).

    • © Artem Kniaz, Shutterstock

    Seit der Sanierung 2007 sichern 1800 Pfähle das Opernhaus vor dem Abrutschen. Den Entwurf lieferten die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer. Bei der Eröffnung 1887 galt die elektrische Beleuchtung als besonders innovativ. Die barocke Pracht in den Foyers und dem Zuschauersaal können Sie während der preisgünstigen Aufführungen bewundern (1507 Plätze).


  • Sewastopol

    Geographical
    • © AlexAnton, Shutterstock

    An vielen weißen Prachtbauten weht selbstbewusst die russische Fahne – nirgendwo fühltsich die Krim russischer an als in Sewastopol (380 000 Ew.). Der Heimathafen der viel besungenen Schwarzmeerflotte war stets umkämpft, vom Krimkrieg bis zur Belagerung durch die deutsche Wehrmacht. Bis Anfang der 90er- Jahre durften nur Militärangehörige Sewastopol betreten. Gegenüber dem Flottenmuseum grüßt Katharina II. von ihrem Sockel. Alte Damen in Blümchenkleidern posieren vor der Statue der Zarin, die 1783 die Stadt als Flottenstützpunkt gründete. Auf der Großen Meeresstraße (ul. Bolschaja Morskaja) flirten russische Matrosen mit kichernden Mädchen. Offiziere in Uniform eilen durch den Park am pr. Nachimowa. An dessen Ende bewachen Schüler in Uniform das Mahnmal der sowjetischen Heldenstädte (pl. Nachimowa). Die Schiffe der Schwarzmeerflotte wurden 1991 zwischen der Ukraine und Russland aufgeteilt. Bis 2017 darf die russische Marine den Hafen mit den 30 Buchten nutzen. Um eine Verlängerung des Pachtvertrags wird gestritten. Drei Viertel der Einwohner sind Russen, viele arbeiten bei der Flotte. Für sie bleibt Sewastopol eine russische Stadt. Die Regierung in Kiew sieht das naturgemäß etwas anders. Trotzdem wirken die Menschen entspannt – kein Wunder bei fast 300 Sonnentagen im Jahr.

    • 99000 Sewastopol
    • © AlexAnton, Shutterstock

    An vielen weißen Prachtbauten weht selbstbewusst die russische Fahne – nirgendwo fühltsich die Krim russischer an als in Sewastopol (380 000 Ew.). Der Heimathafen der viel besungenen Schwarzmeerflotte war stets umkämpft, vom Krimkrieg bis zur Belagerung durch die deutsche Wehrmacht. Bis Anfang der 90er- Jahre durften nur Militärangehörige Sewastopol betreten. Gegenüber dem Flottenmuseum grüßt Katharina II. von ihrem Sockel. Alte Damen in Blümchenkleidern posieren vor der Statue der Zarin, die 1783 die Stadt als Flottenstützpunkt gründete. Auf der Großen Meeresstraße (ul. Bolschaja Morskaja) flirten russische Matrosen mit kichernden Mädchen. Offiziere in Uniform eilen durch den Park am pr. Nachimowa. An dessen Ende bewachen Schüler in Uniform das Mahnmal der sowjetischen Heldenstädte (pl. Nachimowa). Die Schiffe der Schwarzmeerflotte wurden 1991 zwischen der Ukraine und Russland aufgeteilt. Bis 2017 darf die russische Marine den Hafen mit den 30 Buchten nutzen. Um eine Verlängerung des Pachtvertrags wird gestritten. Drei Viertel der Einwohner sind Russen, viele arbeiten bei der Flotte. Für sie bleibt Sewastopol eine russische Stadt. Die Regierung in Kiew sieht das naturgemäß etwas anders. Trotzdem wirken die Menschen entspannt – kein Wunder bei fast 300 Sonnentagen im Jahr.

    • 99000 Sewastopol