
Reiseführer O Cebreiro
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- O CebreiroSehenswertes & Restaurants
Es grünt so grün in und um O Cebreiro (150 Ew.) herum. Von dem 1300 m hoch gelegenen Steindorf, als Tor nach Galicien bekannt und seit den Frühzeiten der Santiago-Wallfahrten (9.Jh.) als Spitalstation dokumentiert, genießt du Fernblicke auf die Gebirgszüge Courel und Ancares.
Vorausgesetzt allerdings, das Wetter spielt mit. Als einmal dichtes Schneetreiben herrschte und es ein frommer Bauer nach langem Weg durch Kälte noch gerade so zur Messe schaffte – so erzählt es die Legende um das Hostienwunder –, stieß er auf einen unwirschen Mönch, der die Messe zelebrierte. Dieser schien weniger glaubensstark als der Landwirt und belächelte dessen Frömmigkeit. Die göttliche Strafe ließ nicht lange auf sich warten: Die Hostie formte sich im Moment der Wandlung in rohes Fleisch, und der Wein im Kelch wurde zu Blut. Der Ort besteht nur aus einigen wenigen Gassen, war aber in der Person des örtlichen Pfarrers Don Elías Valiña Sampedro wichtig für die Neubelebung des Jakobswegs: Ihm haben Pilger den verlässlichen gelben Pfeil zu verdanken! Am Ortsrandparkplatz zeigt eine Schautafel das europaweite Netz der Jakobswege. Vor einem Wegekreuz hinterlegen Pilger Steine zum Zeichen der Ankunft nach dem beschwerlichen Passaufstieg. Blickfang im Dorf sind die pallozas, nachempfundene Keltenhäuser mit runder Bruchsteinstruktur und Strohdächern. Und der Queixo do Cebreiro-Weichkäse in Form einer Kochmütze, der schon mal zum besten Frischkäse Spaniens gekürt wurde, schmeckt lecker mit Quittengelee oder Honig.
O Cebreiro Sehenswertes & Restaurants


O Cebreiro
Geographical © Noradoa, Shutterstock
In der unwirtlichen Bergwelt am 1300 m hohen Pass von Cebreiro fanden die Pilger in dem kleinen Dorf Unterschlupf in den elliptischen "pallozas". Die Bauweise der Steinhäuser mit tiefgezogenen Strohdächern ist keltischen Ursprungs. Die Kirche aus dem 9.Jh. ist eine der ältesten am Jakobsweg.
- 27671 O Cebreiro
© Noradoa, Shutterstock
In der unwirtlichen Bergwelt am 1300 m hohen Pass von Cebreiro fanden die Pilger in dem kleinen Dorf Unterschlupf in den elliptischen "pallozas". Die Bauweise der Steinhäuser mit tiefgezogenen Strohdächern ist keltischen Ursprungs. Die Kirche aus dem 9.Jh. ist eine der ältesten am Jakobsweg.
- 27671 O Cebreiro
Santuario de Santa María a Real
Architektonische Highlights © milosk50, Shutterstock
Die Wurzeln dieser präromanischen Kirche mit gedrungenem Steinturm und romanischer Marienskulptur liegen im 9.Jh. Der Altarraum wird von einem Bildnis des Gekreuzigten beherrscht. Das Gotteshaus verströmt eine ganz besondere Stimmung und war Schauplatz des eucharistischen Wunders, an das ein Ende des 15.Jh. von den Katholischen Königen gestifteter Schrein mit Kelch und Hostienteller erinnert. Im Eingangsbereich werden - sofern vorrätig - Pilgerausweise ("credenciales") zu günstigem Preis verkauft.
- 27671 O Cebreiro
© milosk50, Shutterstock
Die Wurzeln dieser präromanischen Kirche mit gedrungenem Steinturm und romanischer Marienskulptur liegen im 9.Jh. Der Altarraum wird von einem Bildnis des Gekreuzigten beherrscht. Das Gotteshaus verströmt eine ganz besondere Stimmung und war Schauplatz des eucharistischen Wunders, an das ein Ende des 15.Jh. von den Katholischen Königen gestifteter Schrein mit Kelch und Hostienteller erinnert. Im Eingangsbereich werden - sofern vorrätig - Pilgerausweise ("credenciales") zu günstigem Preis verkauft.
- 27671 O Cebreiro
Casa Carolo
Restaurants- regional
In diesem typischen Dorflokal kann man wählen zwischen Tagesmenü, "caldo gallego" (galicischem Gemüseeintopf) und Käse- oder Wurstplatten.
- 27671 O Cebreiro
- +34 982 36 71 68
In diesem typischen Dorflokal kann man wählen zwischen Tagesmenü, "caldo gallego" (galicischem Gemüseeintopf) und Käse- oder Wurstplatten.
- 27671 O Cebreiro
- +34 982 36 71 68