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Nordholland Top Sehenswürdigkeiten



























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Architektonische Highlights
Botanische Gärten & Parks
Zoologische Gärten
Rijksmuseum
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Lasst die Lampen tanzen
Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.
- Museumstraat 1, 1071 CJ Amsterdam
- http://www.rijksmuseum.nl/
- +31 20 674 7000
- info@rijksmuseum.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Lasst die Lampen tanzen
Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.
- Museumstraat 1, 1071 CJ Amsterdam
- http://www.rijksmuseum.nl/
- +31 20 674 7000
- info@rijksmuseum.nl
Nieuwmarkt
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.
- Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam
© MAIRDUMONT
Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.
- Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam
Begijnhof
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wo ist die Kirche?
Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.
- Begijnhof, 1012 Amsterdam
- http://begijnhofkapelamsterdam.nl/
- +31 20 622 1918
- info@begijnhofamsterdam.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wo ist die Kirche?
Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.
- Begijnhof, 1012 Amsterdam
- http://begijnhofkapelamsterdam.nl/
- +31 20 622 1918
- info@begijnhofamsterdam.nl
Zuiderzeemuseum
Museen © MAIRDUMONT
Vom Bahnhof aus folgt man zu Fuß der Beschilderung zum Zuiderzeemuseum. Während im überdachten Teil die Schifffahrt und Fischerei der Region dokumentiert werden, erlebt man im Buitenmuseum eine Siedlung aus der Zeit um 1900.130 Gebäude mit Gärten, Grachten und Straßen sind dort angelegt worden.
- Wierdijk 12-22, 1601 LH Enkhuizen
- http://www.zuiderzeemuseum.nl/
- +31 228 351 111
- info@zuiderzeemuseum.nl
© MAIRDUMONT
Vom Bahnhof aus folgt man zu Fuß der Beschilderung zum Zuiderzeemuseum. Während im überdachten Teil die Schifffahrt und Fischerei der Region dokumentiert werden, erlebt man im Buitenmuseum eine Siedlung aus der Zeit um 1900.130 Gebäude mit Gärten, Grachten und Straßen sind dort angelegt worden.
- Wierdijk 12-22, 1601 LH Enkhuizen
- http://www.zuiderzeemuseum.nl/
- +31 228 351 111
- info@zuiderzeemuseum.nl
Van Gogh Museum
Museen © MAIRDUMONT
Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.
- Museumplein 6, 1071 DJ Amsterdam
- http://www.vangoghmuseum.nl/
- +31 20 570 5200
- info@vangoghmuseum.nl
© MAIRDUMONT
Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.
- Museumplein 6, 1071 DJ Amsterdam
- http://www.vangoghmuseum.nl/
- +31 20 570 5200
- info@vangoghmuseum.nl
Westertoren
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.
- Prinsengracht 281, 1016 GW Amsterdam
- http://www.westertorenamsterdam.nl/
- info@westerkerk.nl
© MAIRDUMONT
Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.
- Prinsengracht 281, 1016 GW Amsterdam
- http://www.westertorenamsterdam.nl/
- info@westerkerk.nl
Grachten
Touristenattraktionen © code6d, iStockphoto.com
Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.
- 1011 Amsterdam
© code6d, iStockphoto.com
Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.
- 1011 Amsterdam
STRAAT Museum
MuseenDas Straat beweist, dass es gute Gründe dafür gibt, Streetart ins Museum zu holen: In einer ausgemusterten Werfthalle sind mehr als 180 überwiegend großformatige Werke von den Granden des Genres wie Eddie Colla oder Welin zu sehen. Als Eyecatcher dient ein Riesen-Mural von Eduardo Kobra, das Anne Frank zeigt.
- NDSM-Plein 1, 1033 WC Amsterdam
- https://straatmuseum.com/
- +31 20 370 9630
Das Straat beweist, dass es gute Gründe dafür gibt, Streetart ins Museum zu holen: In einer ausgemusterten Werfthalle sind mehr als 180 überwiegend großformatige Werke von den Granden des Genres wie Eddie Colla oder Welin zu sehen. Als Eyecatcher dient ein Riesen-Mural von Eduardo Kobra, das Anne Frank zeigt.
- NDSM-Plein 1, 1033 WC Amsterdam
- https://straatmuseum.com/
- +31 20 370 9630
De Nieuwe Kerk
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15.Jh., als die Stadt über die erste Befestigungsanlage hinausgewachsen und die Oude Kerk zu klein geworden war. Ihre heutige Form erhielt sie nach mehreren Bränden und Renovierungen um 1540.Nur 38 Jahre später entfernten die Protestanten während des Bildersturms sämtliche Statuen und Altäre, sodass ihr Inneres heute einen recht nüchternen Anblick bietet. Hauptattraktion der Kirche ist die mit aufwendigen Schnitzereien verzierte Kanzel, deren Anfertigung den Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck 15 Jahre kostete. Die Nieuwe Kerk hat keinen Turm. Zwar wurde 1565 ein Fundament gelegt, aber politische Unruhen und der Bildersturm verhinderten den Bau. Als die Zeiten wieder friedlicher wurden, war die Stadtregierung gegen einen Turm, der die Kuppel des neuen Rathauses (des heutigen Palasts) an Höhe übertroffen hätte. Als Kompromiss verlegte man deshalb das Rathaus so weit nach hinten, dass nun zumindest das hohe Querschiff an den Platz grenzt. Heute wird die Kirche als Ausstellungsraum genutzt. Außerdem werden in der Nieuwe Kerk noch immer die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt, so auch König Willem-Alexander 2013.Bereits 2002 heiratete er hier die Argentinierin Máxima Zorreguieta.
- Gravenstraat 17, 1012 NL Amsterdam
- http://www.nieuwekerk.nl/
- +31 20 626 8168
- mail@nieuwekerk.nl
© MAIRDUMONT
Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15.Jh., als die Stadt über die erste Befestigungsanlage hinausgewachsen und die Oude Kerk zu klein geworden war. Ihre heutige Form erhielt sie nach mehreren Bränden und Renovierungen um 1540.Nur 38 Jahre später entfernten die Protestanten während des Bildersturms sämtliche Statuen und Altäre, sodass ihr Inneres heute einen recht nüchternen Anblick bietet. Hauptattraktion der Kirche ist die mit aufwendigen Schnitzereien verzierte Kanzel, deren Anfertigung den Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck 15 Jahre kostete. Die Nieuwe Kerk hat keinen Turm. Zwar wurde 1565 ein Fundament gelegt, aber politische Unruhen und der Bildersturm verhinderten den Bau. Als die Zeiten wieder friedlicher wurden, war die Stadtregierung gegen einen Turm, der die Kuppel des neuen Rathauses (des heutigen Palasts) an Höhe übertroffen hätte. Als Kompromiss verlegte man deshalb das Rathaus so weit nach hinten, dass nun zumindest das hohe Querschiff an den Platz grenzt. Heute wird die Kirche als Ausstellungsraum genutzt. Außerdem werden in der Nieuwe Kerk noch immer die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt, so auch König Willem-Alexander 2013.Bereits 2002 heiratete er hier die Argentinierin Máxima Zorreguieta.
- Gravenstraat 17, 1012 NL Amsterdam
- http://www.nieuwekerk.nl/
- +31 20 626 8168
- mail@nieuwekerk.nl
De Oude Kerk
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein recht uneinheitliches Bild ab, weil sie im Lauf der Zeit immer wieder erweitert wurde. Bereits um 1350 ersetzte man die schmalen Seitenschiffe durch breitere, dann wurde der Chor vergrößert, gefolgt vom Anbau eines Chorumgangs. Im 15.Jh. baute man mehrere Kapellen an, im 16.Jh. wurden Hauptschiff und Turm erhöht. Die Konstruktion wurde trotz Brandgefahr mit Holzbalken verstärkt, sonst hätte der sandige Boden das Gewicht nicht tragen können. Heute gibt es in der Kirche wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst.
- Oudekerksplein 23, 1012 GX Amsterdam
- http://oudekerk.nl/
- +31 20 625 8284
- info@oudekerk.nl
© MAIRDUMONT
Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein recht uneinheitliches Bild ab, weil sie im Lauf der Zeit immer wieder erweitert wurde. Bereits um 1350 ersetzte man die schmalen Seitenschiffe durch breitere, dann wurde der Chor vergrößert, gefolgt vom Anbau eines Chorumgangs. Im 15.Jh. baute man mehrere Kapellen an, im 16.Jh. wurden Hauptschiff und Turm erhöht. Die Konstruktion wurde trotz Brandgefahr mit Holzbalken verstärkt, sonst hätte der sandige Boden das Gewicht nicht tragen können. Heute gibt es in der Kirche wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst.
- Oudekerksplein 23, 1012 GX Amsterdam
- http://oudekerk.nl/
- +31 20 625 8284
- info@oudekerk.nl
Vondelpark
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer. Schon in den 60er-Jahren war er Versammlungsort für Hippies aus aller Welt, die sich dort sogar dauerhaft niederließen, bis die Polizei der Belagerung 1975 ein Ende machte. Dabei waren seine Anfänge äußerst bürgerlich. Der 48 ha große Park wurde 1877 als erster öffentlicher Park Amsterdams angelegt und nach dem Renaissancedichter Joost van den Vondel benannt. Betuchte Bürger hatten sich zusammengeschlossen, um in ihrem neuen Villenviertel südlich des Grachtenrings eine grüne Lunge zu schaffen. Im Vondelpark liegen drei Bühnen, auf denen im Sommer Freiluftaufführungen stattfinden.
- Vondelpark, 1011 AA Amsterdam
- https://www.hetvondelpark.net/Main/HomePage
© MAIRDUMONT
An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer. Schon in den 60er-Jahren war er Versammlungsort für Hippies aus aller Welt, die sich dort sogar dauerhaft niederließen, bis die Polizei der Belagerung 1975 ein Ende machte. Dabei waren seine Anfänge äußerst bürgerlich. Der 48 ha große Park wurde 1877 als erster öffentlicher Park Amsterdams angelegt und nach dem Renaissancedichter Joost van den Vondel benannt. Betuchte Bürger hatten sich zusammengeschlossen, um in ihrem neuen Villenviertel südlich des Grachtenrings eine grüne Lunge zu schaffen. Im Vondelpark liegen drei Bühnen, auf denen im Sommer Freiluftaufführungen stattfinden.
- Vondelpark, 1011 AA Amsterdam
- https://www.hetvondelpark.net/Main/HomePage
Anne Frank Huis
Museen © MAIRDUMONT
"Liebe Kitty...": Jedes Schulkind kennt die Worte, mit denen Anne Franks Tagebucheinträge anfingen. Das jüdische Mädchen versteckte sich im Zweiten Weltkrieg zwei Jahre lang mit seiner Familie in diesem Hinterhaus an der Prinsengracht - um im letzten Moment doch noch deportiert zu werden und schließlich in Bergen-Belsen an den Folgen der Haft zu sterben. Heute sitzen in dem Haus die Anne-Frank-Stiftung sowie das zugehörige Museum. Durch eine Geheimtür gelangt man in das Hinterhaus und die kleine Wohnung, in der die Familie hausen musste. Auch das Originaltagebuch gehört zur eindrucksvollen Ausstellung. Im Museum herrscht stets großer Andrang, um Wartezeiten zu vermeiden, kauft man die Tickets am besten im Voraus online.
- Prinsengracht 263, 1000 AS Amsterdam
- http://www.annefrank.org/
- +31 20 556 7105
© MAIRDUMONT
"Liebe Kitty...": Jedes Schulkind kennt die Worte, mit denen Anne Franks Tagebucheinträge anfingen. Das jüdische Mädchen versteckte sich im Zweiten Weltkrieg zwei Jahre lang mit seiner Familie in diesem Hinterhaus an der Prinsengracht - um im letzten Moment doch noch deportiert zu werden und schließlich in Bergen-Belsen an den Folgen der Haft zu sterben. Heute sitzen in dem Haus die Anne-Frank-Stiftung sowie das zugehörige Museum. Durch eine Geheimtür gelangt man in das Hinterhaus und die kleine Wohnung, in der die Familie hausen musste. Auch das Originaltagebuch gehört zur eindrucksvollen Ausstellung. Im Museum herrscht stets großer Andrang, um Wartezeiten zu vermeiden, kauft man die Tickets am besten im Voraus online.
- Prinsengracht 263, 1000 AS Amsterdam
- http://www.annefrank.org/
- +31 20 556 7105
EcoMare
Zoologische Gärten © Bjorn Keith, Shutterstock
Thema des Naturzentrums Ecomare sind das Watt und die Nordsee. Die meisten Besucher kommen aber nicht wegen der Ausstellung über die Entwicklungsgeschichte von Texel, sondern wegen der lebendigen Tiere. Im Untergeschoss gibt es offene Meeresaquarien mit Fischen, Seesternen und Quallen zu bestaunen und draußen befindet sich eine Vogelpflegestation, in der kranke Seevögel wieder flott gemacht werden. Unbestrittene Stars von Ecomare sind jedoch die Schweinswale und die Bewohner der Seehundaufzuchtstation, die täglich zweimal gefüttert werden.
- Ruijslaan 92, 1796 AZ De Koog
- http://www.ecomare.nl/
- +31 222 317 741
© Bjorn Keith, Shutterstock
Thema des Naturzentrums Ecomare sind das Watt und die Nordsee. Die meisten Besucher kommen aber nicht wegen der Ausstellung über die Entwicklungsgeschichte von Texel, sondern wegen der lebendigen Tiere. Im Untergeschoss gibt es offene Meeresaquarien mit Fischen, Seesternen und Quallen zu bestaunen und draußen befindet sich eine Vogelpflegestation, in der kranke Seevögel wieder flott gemacht werden. Unbestrittene Stars von Ecomare sind jedoch die Schweinswale und die Bewohner der Seehundaufzuchtstation, die täglich zweimal gefüttert werden.
- Ruijslaan 92, 1796 AZ De Koog
- http://www.ecomare.nl/
- +31 222 317 741
Zaanse Schans
Museen © remco86, Thinkstock
Zaanse Schans ist ein Freilichtmuseum mit gepflegten grünen Holzhäusern und weißen Fensterläden, alten Lädchen und wuchtigen Mühlen, von denen man drei besichtigen kann.
- 1509 AW Zaandam
- http://www.zaanseschans.nl/
- +31 75 681 0000
- info@zaanseschans-museum.nl
© remco86, Thinkstock
Zaanse Schans ist ein Freilichtmuseum mit gepflegten grünen Holzhäusern und weißen Fensterläden, alten Lädchen und wuchtigen Mühlen, von denen man drei besichtigen kann.
- 1509 AW Zaandam
- http://www.zaanseschans.nl/
- +31 75 681 0000
- info@zaanseschans-museum.nl
Rederij Lovers
Touristenattraktionen © gnoparus, Shutterstock
Im Dunkeln über die Grachten gleiten – was könnte in Amsterdam romantischer sein? Eine Stunde lang fährt das Boot der Rederij Lovers entlang beleuchteter Brücken und Grachtenhausfassaden durch die Altstadt. Hin und wieder erhascht man auch einen Blick ins Innere eines erleuchteten Hausboots. Wer beim Fahren auch etwas futtern möchte, der unternimmt mit der Canal Company eine Cheese-and-Wine- Cruise
- Prins Hendrikkade 25, 1012 Amsterdam
- http://www.lovers.nl/
- +31 20 214 3111
© gnoparus, Shutterstock
Im Dunkeln über die Grachten gleiten – was könnte in Amsterdam romantischer sein? Eine Stunde lang fährt das Boot der Rederij Lovers entlang beleuchteter Brücken und Grachtenhausfassaden durch die Altstadt. Hin und wieder erhascht man auch einen Blick ins Innere eines erleuchteten Hausboots. Wer beim Fahren auch etwas futtern möchte, der unternimmt mit der Canal Company eine Cheese-and-Wine- Cruise
- Prins Hendrikkade 25, 1012 Amsterdam
- http://www.lovers.nl/
- +31 20 214 3111
Adam
Touristenattraktionen © Alexey Kashevnik, Shutterstock
Lange stand der alte Shell-Büroturm am Nordufer des IJ leer. 2015 verkaufte die Stadt ihn an ein Investoren-Trio aus der Dance-Szene, das ihn in ein Haus verwandelt hat, das niemals schläft. Im Keller befindet sich der Club Shelter, im Erdgeschoss das Burger-Restaurant The Butcher Social Club, darüber das Hotel Sir Adam und Büros für Musikfirmen. Im runden „Hals“ des Hochhauses residiert das Sternerestaurant Moon (mit rotierendem Boden), darüber sitzt die Cocktailbar Madam. Größte Attraktion ist jedoch die Lookout-Plattform auf dem Dach, mit unglaublicher Aussicht über Amsterdam. Wem das noch nicht genug Nervenkitzel ist, der kann auf Europas höchsten Schaukeln die Beine über den Rand des Hochhauses baumeln lassen.
- Overhoeksplein 1, 1031 Amsterdam
- http://adamtoren.nl/
- +31 20 237 6310
© Alexey Kashevnik, Shutterstock
Lange stand der alte Shell-Büroturm am Nordufer des IJ leer. 2015 verkaufte die Stadt ihn an ein Investoren-Trio aus der Dance-Szene, das ihn in ein Haus verwandelt hat, das niemals schläft. Im Keller befindet sich der Club Shelter, im Erdgeschoss das Burger-Restaurant The Butcher Social Club, darüber das Hotel Sir Adam und Büros für Musikfirmen. Im runden „Hals“ des Hochhauses residiert das Sternerestaurant Moon (mit rotierendem Boden), darüber sitzt die Cocktailbar Madam. Größte Attraktion ist jedoch die Lookout-Plattform auf dem Dach, mit unglaublicher Aussicht über Amsterdam. Wem das noch nicht genug Nervenkitzel ist, der kann auf Europas höchsten Schaukeln die Beine über den Rand des Hochhauses baumeln lassen.
- Overhoeksplein 1, 1031 Amsterdam
- http://adamtoren.nl/
- +31 20 237 6310
Rembrandtplein
Touristenattraktionen © lornet, Shutterstock
Insider-Tipp Zeitreise in die Zwanziger
In den 1920er-Jahren traf sich am Rembrandtplein die Künstlerszene. Heute treffen sich hier Touristen und Nachtschwärmer, denn rund um das Rembrandt-Standbild ist immer etwas los. Zwanziger-Jahre-Flair findet man aber noch immer im historischen Café Schiller bei Nr. 24 a (nicht verwechseln mit der benachbarten Brasserie Schiller!), das nichts von seinem nostalgischen Glanz eingebüßt hat.
- Rembrandtplein, 1017 Amsterdam
© lornet, Shutterstock
Insider-Tipp Zeitreise in die Zwanziger
In den 1920er-Jahren traf sich am Rembrandtplein die Künstlerszene. Heute treffen sich hier Touristen und Nachtschwärmer, denn rund um das Rembrandt-Standbild ist immer etwas los. Zwanziger-Jahre-Flair findet man aber noch immer im historischen Café Schiller bei Nr. 24 a (nicht verwechseln mit der benachbarten Brasserie Schiller!), das nichts von seinem nostalgischen Glanz eingebüßt hat.
- Rembrandtplein, 1017 Amsterdam
Spui
Touristenattraktionen © (c)iStockphoto.com, Nisangha, iStockphoto.com
Insider-Tipp Sandbar statt Strandbar
Umringt von Traditionskneipen wie dem Café Luxembourg, Zwart und dem 1670 eröffneten Café Hoppe mit schummrigem Holzinterieur und Sand auf dem Boden, gilt der Spui als urigster Platz der Stadt. Freitags findet hier ein Büchermarkt statt.
- Spui, 1012 Amsterdam
© (c)iStockphoto.com, Nisangha, iStockphoto.com
Insider-Tipp Sandbar statt Strandbar
Umringt von Traditionskneipen wie dem Café Luxembourg, Zwart und dem 1670 eröffneten Café Hoppe mit schummrigem Holzinterieur und Sand auf dem Boden, gilt der Spui als urigster Platz der Stadt. Freitags findet hier ein Büchermarkt statt.
- Spui, 1012 Amsterdam
Artis
Zoologische Gärten © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Amsterdamer Unterwasserwelt
Der Amsterdamer Zoo ist zwar nicht groß, aber dafür alt und sehr schön angelegt. Höhepunkte sind das Schmetterlingshaus, die Seehundfütterung und das alte Aquarium. Eins der Becken bietet einen unerwarteten Einblick: Es bildet den Mikrokosmos einer Amsterdamer Gracht nach, inklusive Fahrrad- und Autowrack, aber auch Plastikmüll. Bis Ende 2025 wird das becken neu aufgestellt. Es soll hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit gerecht werden und die Bedeutung der Biodiversität in den Vordergrund rücken.
- Plantage Kerklaan 38-40, 1018 Amsterdam
- http://www.artis.nl/
- +31 20 523 3670
- info@artis.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Amsterdamer Unterwasserwelt
Der Amsterdamer Zoo ist zwar nicht groß, aber dafür alt und sehr schön angelegt. Höhepunkte sind das Schmetterlingshaus, die Seehundfütterung und das alte Aquarium. Eins der Becken bietet einen unerwarteten Einblick: Es bildet den Mikrokosmos einer Amsterdamer Gracht nach, inklusive Fahrrad- und Autowrack, aber auch Plastikmüll. Bis Ende 2025 wird das becken neu aufgestellt. Es soll hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit gerecht werden und die Bedeutung der Biodiversität in den Vordergrund rücken.
- Plantage Kerklaan 38-40, 1018 Amsterdam
- http://www.artis.nl/
- +31 20 523 3670
- info@artis.nl
Scheepvaarthuis
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Gut behütete Pracht
Auf den ersten Blick sieht es fast wie die Kulisse eines Batman-Films aus: Trutzig und etwas bedrohlich steht das Schifffahrtshaus an der Binnenkade östlich des Hauptbahnhofs. Das reich mit stilisierten maritimen Figuren und Ornamenten verzierte Gebäude von 1916 ist ein frühes Beispiel des Backsteinexpressionismus, berühmt als „Amsterdamer Schule“. Ursprünglich Sitz der wichtigsten Schifffahrtsgesellschaften, beherbergt es das Grand Hotel Amrâth. Auch wenn man kein Hotelzimmer gebucht hat, lohnt sich ein Blick in das prächtige Treppenhaus mit schmiedeeisernen Verzierungen und aufwendigem Glasdach.
- Prins Hendrikkade 108-114, 1011 Amsterdam
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Gut behütete Pracht
Auf den ersten Blick sieht es fast wie die Kulisse eines Batman-Films aus: Trutzig und etwas bedrohlich steht das Schifffahrtshaus an der Binnenkade östlich des Hauptbahnhofs. Das reich mit stilisierten maritimen Figuren und Ornamenten verzierte Gebäude von 1916 ist ein frühes Beispiel des Backsteinexpressionismus, berühmt als „Amsterdamer Schule“. Ursprünglich Sitz der wichtigsten Schifffahrtsgesellschaften, beherbergt es das Grand Hotel Amrâth. Auch wenn man kein Hotelzimmer gebucht hat, lohnt sich ein Blick in das prächtige Treppenhaus mit schmiedeeisernen Verzierungen und aufwendigem Glasdach.
- Prins Hendrikkade 108-114, 1011 Amsterdam
Joods Historisch Museum
MuseenInsider-Tipp Klassik im Kerzenschein
Wie Holocaustmuseum und Hollandsche Schouwburg ist auch das Joods Museum Teil des Joods Cultureel Kwartier (JCK). Es beschäftigt sich von Spinoza bis Sjabbat mit vielen Facetten der jüdischen Kultur. Zum JM gehört auch das Joods Museum junior mit vielen Programmen speziell für Kinder. Mit demselben Ticket hat man auch Zugang zur Portugiesischen Synagoge. Sie war bei ihrer Eröffnung um 17.Jh. die weltweit größte ihrer Art, bis heute kommen Juden aus aller Welt hier zusammen. Ein stimmungsvolles Erlebnis sind die monatlich hier stattfindenden Kerzenlichtkonzerte.
- Jonas Daniël Meijerplein 2-4, 1001 RE Amsterdam
- http://jck.nl/
- +31 20 531 0310
Insider-Tipp Klassik im Kerzenschein
Wie Holocaustmuseum und Hollandsche Schouwburg ist auch das Joods Museum Teil des Joods Cultureel Kwartier (JCK). Es beschäftigt sich von Spinoza bis Sjabbat mit vielen Facetten der jüdischen Kultur. Zum JM gehört auch das Joods Museum junior mit vielen Programmen speziell für Kinder. Mit demselben Ticket hat man auch Zugang zur Portugiesischen Synagoge. Sie war bei ihrer Eröffnung um 17.Jh. die weltweit größte ihrer Art, bis heute kommen Juden aus aller Welt hier zusammen. Ein stimmungsvolles Erlebnis sind die monatlich hier stattfindenden Kerzenlichtkonzerte.
- Jonas Daniël Meijerplein 2-4, 1001 RE Amsterdam
- http://jck.nl/
- +31 20 531 0310
Frans-Hals-Museum
Museen © fotolupa, Shutterstock
Insider-Tipp Museumsgarten aus dem Mittelalter
Im Goldenen Jahrhundert waren in den Niederlanden geschätzte 1500 hauptberufliche Maler aktiv. Neben Rembrandt und Vermeer gehörte Frans Hals zu den wichtigsten Vertretern. Gemeinsam mit Jan van Scorel, Maerten van Heemskerck und anderen Vertretern der Haarlemer Schule gilt er als Wegbereiter der niederländischen Malerei. Ihre Werke bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Höhepunkt ist der eindrucksvolle Zyklus der acht Gruppenbilder Haarlemer Regenten und Schützengilden (Schutters) von Hals. Außerdem sind Stilmöbel, Silberschmuck, eine rekonstruierte Apotheke, ein historisches Puppenhaus sowie Werke zeitgenössischer Fotografen ausgestellt. Im Zentrum des Vierflügelbaus befindet sich ein schöner Innenhof mit einem garantiert ruhigen Platz an der Sonne.
- Groot Heilig-Land 62, 2011 ES Haarlem
- http://franshalsmuseum.nl/
- +31 23 511 5775
- office@franshalsmuseum.nl
© fotolupa, Shutterstock
Insider-Tipp Museumsgarten aus dem Mittelalter
Im Goldenen Jahrhundert waren in den Niederlanden geschätzte 1500 hauptberufliche Maler aktiv. Neben Rembrandt und Vermeer gehörte Frans Hals zu den wichtigsten Vertretern. Gemeinsam mit Jan van Scorel, Maerten van Heemskerck und anderen Vertretern der Haarlemer Schule gilt er als Wegbereiter der niederländischen Malerei. Ihre Werke bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Höhepunkt ist der eindrucksvolle Zyklus der acht Gruppenbilder Haarlemer Regenten und Schützengilden (Schutters) von Hals. Außerdem sind Stilmöbel, Silberschmuck, eine rekonstruierte Apotheke, ein historisches Puppenhaus sowie Werke zeitgenössischer Fotografen ausgestellt. Im Zentrum des Vierflügelbaus befindet sich ein schöner Innenhof mit einem garantiert ruhigen Platz an der Sonne.
- Groot Heilig-Land 62, 2011 ES Haarlem
- http://franshalsmuseum.nl/
- +31 23 511 5775
- office@franshalsmuseum.nl
Scheepvaartmuseum
Museen © 3D-Landmarks , Braingame
Insider-Tipp Schiff ahoi!
Jede Menge Schiffsmodelle, alte Navigationsgeräte, Karten und Gemälde lassen im einstigen Marinearsenal aus dem 17.Jh. die glanzvolle Geschichte der niederländischen Seefahrt lebendig werden – eine der größten Schifffahrtssammlungen der Welt übrigens. Außerdem bietet das Museum drei interaktive Themenausstellungen über den Walfang, das Goldene Zeitalter und den Amsterdamer Hafen der Gegenwart, die vor allem bei Kindern gut ankommen. Das gilt auch für den Nachbau des Ostindienfahrers „Amsterdam“, der neben dem Museum im Oosterdok liegt. Auf der „Amsterdam“ erleben Groß und Klein hautnah, wie Matrosen im 18.Jh. lebten. Viel von der Welt hat das Original des Schiffs allerdings nicht gesehen – es sank auf seiner Jungfernfahrt im Sturm vor der englischen Küste.
- Kattenburgerplein 1, 1018 KK Amsterdam
- http://www.hetscheepvaartmuseum.nl/
- +31 20 523 2222
- info@scheepvaartmuseum.nl
© 3D-Landmarks , Braingame
Insider-Tipp Schiff ahoi!
Jede Menge Schiffsmodelle, alte Navigationsgeräte, Karten und Gemälde lassen im einstigen Marinearsenal aus dem 17.Jh. die glanzvolle Geschichte der niederländischen Seefahrt lebendig werden – eine der größten Schifffahrtssammlungen der Welt übrigens. Außerdem bietet das Museum drei interaktive Themenausstellungen über den Walfang, das Goldene Zeitalter und den Amsterdamer Hafen der Gegenwart, die vor allem bei Kindern gut ankommen. Das gilt auch für den Nachbau des Ostindienfahrers „Amsterdam“, der neben dem Museum im Oosterdok liegt. Auf der „Amsterdam“ erleben Groß und Klein hautnah, wie Matrosen im 18.Jh. lebten. Viel von der Welt hat das Original des Schiffs allerdings nicht gesehen – es sank auf seiner Jungfernfahrt im Sturm vor der englischen Küste.
- Kattenburgerplein 1, 1018 KK Amsterdam
- http://www.hetscheepvaartmuseum.nl/
- +31 20 523 2222
- info@scheepvaartmuseum.nl
Teylers Museum
Museen © Nick_Nick, Shutterstock
Insider-Tipp Kabinett der Kuriositäten
Superlativ gefällig? Bitte: Dieses Haus ist das älteste Museum der Niederlande. Es wurde 1778 vom Tuchhändler Pierre Teyler gegründet und besitzt eine auf altmodische Art charmante Sammlung. In ehrwürdiger Umgebung werden Tierskelette, Mineralien und seltene oder skurrile Erfindungen wie ein Elektrodrahttelefon gezeigt. Ein Highlight sind die Zeichnungen von Michelangelo. Am schönsten ist der Ovale Saal von 1784 mit seiner Einrichtung aus Mahagoniholz.
- Spaarne 16, 2011 Haarlem
- http://www.teylersmuseum.nl/
- +31 23 516 0960
- info@teylersmuseum.nl
© Nick_Nick, Shutterstock
Insider-Tipp Kabinett der Kuriositäten
Superlativ gefällig? Bitte: Dieses Haus ist das älteste Museum der Niederlande. Es wurde 1778 vom Tuchhändler Pierre Teyler gegründet und besitzt eine auf altmodische Art charmante Sammlung. In ehrwürdiger Umgebung werden Tierskelette, Mineralien und seltene oder skurrile Erfindungen wie ein Elektrodrahttelefon gezeigt. Ein Highlight sind die Zeichnungen von Michelangelo. Am schönsten ist der Ovale Saal von 1784 mit seiner Einrichtung aus Mahagoniholz.
- Spaarne 16, 2011 Haarlem
- http://www.teylersmuseum.nl/
- +31 23 516 0960
- info@teylersmuseum.nl
Leidseplein
Touristenattraktionen © Steve Photography, Shutterstock
Insider-Tipp Ausguck über dem Leidseplein
Für Trubelsucher: Straßenbahnen klingeln, Touristen tummeln sich in den Kneipen, Neonreklamen blinken grell, Straßenmusiker sorgen für Unterhaltung. Der Leidseplein liegt im Herzen der Stadt und ist umgeben von lauter Kinos, Theatern, Cafés und Restaurants. Vor allem am Wochenende ist hier abends die Hölle los. Den besten Blick aufs Getümmel hat man vom Balkon der ehemaligen Stadsschouwburg, jetzt ITA, aus.
- Leidseplein, 1017 MC Amsterdam
© Steve Photography, Shutterstock
Insider-Tipp Ausguck über dem Leidseplein
Für Trubelsucher: Straßenbahnen klingeln, Touristen tummeln sich in den Kneipen, Neonreklamen blinken grell, Straßenmusiker sorgen für Unterhaltung. Der Leidseplein liegt im Herzen der Stadt und ist umgeben von lauter Kinos, Theatern, Cafés und Restaurants. Vor allem am Wochenende ist hier abends die Hölle los. Den besten Blick aufs Getümmel hat man vom Balkon der ehemaligen Stadsschouwburg, jetzt ITA, aus.
- Leidseplein, 1017 MC Amsterdam
Beurs van Berlage
Architektonische Highlights © Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Wenn den Pommes ein Licht aufgeht
Wie eine Trutzburg thront der Backsteinbau am Damrak; sein hoher Turm ist schon von Weitem zu sehen. Die Börse wurde 1897–1903 nach Plänen des Architekten Hendrik Petrus Berlage gebaut und gilt dank schnörkelloser Fassaden und sichtbarer Konstruktion als Grundstein der modernen Architektur in den Niederlanden. Den Auftraggebern gefiel die neue Börse jedoch zunächst gar nicht: Sie wollten lieber ein repräsentatives Gebäude im Neorenaissancestil ähnlich dem Rijksmuseum oder dem Hauptbahnhof haben. Aber gerade von dieser historisierenden Architektur wollte sich Berlage unterscheiden. Er lud Künstlerfreunde ein, das Gebäude mit zeitgenössischen Ornamenten und Kunstwerken zu dekorieren. Wandmalereien, Skulpturen, Ziergitter und Sinnsprüche ergänzen die wuchtige Architektur und machen die Börse zu einem Gesamtkunstwerk. Heute ist das Gebäude nur noch bei Veranstaltungen zugänglich. Einen Eindruck von der Pracht, die sich im Inneren versteckt, vermitteln die glasierten Backsteinreliefs im Bistro Berlage. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite solltest du einen Blick in die hell beleuchtete Beurspassage werfen. Sie wurde 2016 vom Künstlerduo Arno Coenen und Iris Roskam gestaltet: Die Ornamente wirken historisch, aber bei genauem Hinsehen ist der Kronleuchter aus alten Fahrrädern gemacht und die Wandleuchten stellen Pommestüten dar.
- Damrak 243, 1012 ZJ Amsterdam
- http://beursvanberlage.com/
- +31 20 530 4141
- info@beursvanberlage.nl
© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Wenn den Pommes ein Licht aufgeht
Wie eine Trutzburg thront der Backsteinbau am Damrak; sein hoher Turm ist schon von Weitem zu sehen. Die Börse wurde 1897–1903 nach Plänen des Architekten Hendrik Petrus Berlage gebaut und gilt dank schnörkelloser Fassaden und sichtbarer Konstruktion als Grundstein der modernen Architektur in den Niederlanden. Den Auftraggebern gefiel die neue Börse jedoch zunächst gar nicht: Sie wollten lieber ein repräsentatives Gebäude im Neorenaissancestil ähnlich dem Rijksmuseum oder dem Hauptbahnhof haben. Aber gerade von dieser historisierenden Architektur wollte sich Berlage unterscheiden. Er lud Künstlerfreunde ein, das Gebäude mit zeitgenössischen Ornamenten und Kunstwerken zu dekorieren. Wandmalereien, Skulpturen, Ziergitter und Sinnsprüche ergänzen die wuchtige Architektur und machen die Börse zu einem Gesamtkunstwerk. Heute ist das Gebäude nur noch bei Veranstaltungen zugänglich. Einen Eindruck von der Pracht, die sich im Inneren versteckt, vermitteln die glasierten Backsteinreliefs im Bistro Berlage. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite solltest du einen Blick in die hell beleuchtete Beurspassage werfen. Sie wurde 2016 vom Künstlerduo Arno Coenen und Iris Roskam gestaltet: Die Ornamente wirken historisch, aber bei genauem Hinsehen ist der Kronleuchter aus alten Fahrrädern gemacht und die Wandleuchten stellen Pommestüten dar.
- Damrak 243, 1012 ZJ Amsterdam
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- +31 20 530 4141
- info@beursvanberlage.nl
Stedelijk Museum
Museen © bmszealand, Shutterstock
Insider-Tipp Ein Walk-in-Kunstwerk
Das größte Museum für moderne Kunst des Landes ist mit seinem futuristischen Flügel, der „Badewanne“, nicht zu übersehen. Rund 90 000 Objekte zählt die Sammlung mit modernen Klassikern von Piet Mondrian über Gerrit Rietveld bis zu Kazimir Malevich. Gut vertreten sind die Künstler von Bauhaus und CoBrA sowie jene der amerikanischen Kunst nach 1945: Roy Lichtenstein, Willem de Kooning oder Andy Warhol. Das Stedelijk interessiert sich für Anselm Kiefer, Jeff Koons, Bruce Nauman, aber auch für Design, Möbel und Reklamekunst. Immer lohnend sind Ausstellungen aus der Foto- und Videokollektion. Auf keinen Fall versäumen: „Beanery“ von Edward Kienholz, ein lebensgroßes, begehbares, leicht gruseliges Kunstwerk.
- Paulus Potterstraat 13, 1071 CX Amsterdam
- http://www.stedelijk.nl/
- +31 20 573 2911
- info@stedelijk.nl
© bmszealand, Shutterstock
Insider-Tipp Ein Walk-in-Kunstwerk
Das größte Museum für moderne Kunst des Landes ist mit seinem futuristischen Flügel, der „Badewanne“, nicht zu übersehen. Rund 90 000 Objekte zählt die Sammlung mit modernen Klassikern von Piet Mondrian über Gerrit Rietveld bis zu Kazimir Malevich. Gut vertreten sind die Künstler von Bauhaus und CoBrA sowie jene der amerikanischen Kunst nach 1945: Roy Lichtenstein, Willem de Kooning oder Andy Warhol. Das Stedelijk interessiert sich für Anselm Kiefer, Jeff Koons, Bruce Nauman, aber auch für Design, Möbel und Reklamekunst. Immer lohnend sind Ausstellungen aus der Foto- und Videokollektion. Auf keinen Fall versäumen: „Beanery“ von Edward Kienholz, ein lebensgroßes, begehbares, leicht gruseliges Kunstwerk.
- Paulus Potterstraat 13, 1071 CX Amsterdam
- http://www.stedelijk.nl/
- +31 20 573 2911
- info@stedelijk.nl
Eye Film Institute
Touristenattraktionen © Photix, Shutterstock
Insider-Tipp Mitbringsel für Film-Fans
Unübersehbar thront der futuristische weiße Bau des Eye Film Institute am Nordufer des IJ, gleich neben dem Adam-Turm. Entworfen wurde er vom österreichischen Architekturbüro Delugan Meissl, aus dessen Feder auch das Porsche Museum in Stuttgart stammt. Das skulpturale Gebäude beherbergt das Niederländische Filmmuseum mit vier Kinosälen, Ausstellungsräumen, Museumsshop und einem Café-Restaurant am Wasser. Im Museumsshop gibt es lauter ungewöhnliche Souvenirs und viele Film-Memorabilia.
- Ijpromenade 1, 1071 AA Amsterdam
- http://www.eyefilm.nl/
- +31 20 589 1400
- info@eyefilm.nl
© Photix, Shutterstock
Insider-Tipp Mitbringsel für Film-Fans
Unübersehbar thront der futuristische weiße Bau des Eye Film Institute am Nordufer des IJ, gleich neben dem Adam-Turm. Entworfen wurde er vom österreichischen Architekturbüro Delugan Meissl, aus dessen Feder auch das Porsche Museum in Stuttgart stammt. Das skulpturale Gebäude beherbergt das Niederländische Filmmuseum mit vier Kinosälen, Ausstellungsräumen, Museumsshop und einem Café-Restaurant am Wasser. Im Museumsshop gibt es lauter ungewöhnliche Souvenirs und viele Film-Memorabilia.
- Ijpromenade 1, 1071 AA Amsterdam
- http://www.eyefilm.nl/
- +31 20 589 1400
- info@eyefilm.nl
Kaap Skil
MuseenInsider-Tipp Strandgut im Museum
Das Museum zur Seefahrtgeschichte von Texel besitzt eine große Sammlung mit Kuriositäten, die das Meer angespült hat. Neben dem modernen Ökoneubau ganz aus recycelten Dammwandplanken aus dem Noord-Hollandkanal gibt es alte Fischerhäuser und eine Windmühle auf dem Außengelände zu besichtigen.
- Heemskerckstraat 9, 1792 AA Oudeschild
- http://www.kaapskil.nl/
- +31 222 314 956
Insider-Tipp Strandgut im Museum
Das Museum zur Seefahrtgeschichte von Texel besitzt eine große Sammlung mit Kuriositäten, die das Meer angespült hat. Neben dem modernen Ökoneubau ganz aus recycelten Dammwandplanken aus dem Noord-Hollandkanal gibt es alte Fischerhäuser und eine Windmühle auf dem Außengelände zu besichtigen.
- Heemskerckstraat 9, 1792 AA Oudeschild
- http://www.kaapskil.nl/
- +31 222 314 956
Amsterdam Canal Cruises
Touristenattraktionen © Nigel Wiggins, Shutterstock
Insider-Tipp Persönlichen Snack bestellen
Wer mehr Zeit hat, kann auch die Evening Cruise bei Amsterdam Canal Cruises buchen. Wer online vorbucht, kann Speisen mitbestellen. Ein romantischer Diner-Ersatz.
- Stadhouderskade 550, 1072 Amsterdam
- http://www.amsterdamcanalcruises.nl/
- +31 20 679 1370
© Nigel Wiggins, Shutterstock
Insider-Tipp Persönlichen Snack bestellen
Wer mehr Zeit hat, kann auch die Evening Cruise bei Amsterdam Canal Cruises buchen. Wer online vorbucht, kann Speisen mitbestellen. Ein romantischer Diner-Ersatz.
- Stadhouderskade 550, 1072 Amsterdam
- http://www.amsterdamcanalcruises.nl/
- +31 20 679 1370