Niederlande Top Sehenswürdigkeiten

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Kinderdijk
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Van Gogh Museum
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Botanische Gärten & Parks
Lisse
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Escher in Het Paleis
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Schiermonnikoog
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Schiermonnikoog
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Vlieland
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Depot Boijmans Van Beuningen
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STRAAT Museum
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De Nieuwe Kerk
Architektonische Highlights
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De Nieuwe Kerk
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Architektonische Highlights
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Vondelpark
Botanische Gärten & Parks
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Vondelpark
Anne Frank Huis
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Anne Frank Huis

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    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights


  • Rijksmuseum

    Museen
    • Rijksmuseum© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Lasst die Lampen tanzen

    Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.

    • Rijksmuseum© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Lasst die Lampen tanzen

    Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.


  • Delta-Expo Neeltje Jans

    Museen
    • Delta Expo© Neeltje Jans, Delta Expo
    • © Neeltje Jans, Delta Expo

    Die Dauerausstellung Delta Expo widmet sich der 2000jährigen Geschichte der niederländischen Wasserbautechnik, deren Krönung die Delta Werke mit dem Oosterscheldedam sind. Der angrenzende Freizeitpark setzt sich mit 3D-Kino und Aquarien auch spielerisch mit dem Element Wasser auseinander.

    • Delta Expo© Neeltje Jans, Delta Expo
    • © Neeltje Jans, Delta Expo

    Die Dauerausstellung Delta Expo widmet sich der 2000jährigen Geschichte der niederländischen Wasserbautechnik, deren Krönung die Delta Werke mit dem Oosterscheldedam sind. Der angrenzende Freizeitpark setzt sich mit 3D-Kino und Aquarien auch spielerisch mit dem Element Wasser auseinander.


  • Kinderdijk

    Touristenattraktionen
    • Kinderdijk© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Der frühe Vogel

    Kaum etwas hat das Bild von den Niederlanden so nachhaltig geprägt wie Windmühlen – und an keinem anderen Ort existiert heute noch ein derart imposantes Ensemble. Gleich 19 Windmühlen ragen hier majestätisch in den Himmel, was die Unesco zu ihrer Aufnahme ins Weltkulturerbe bewogen hat. Am schönsten ist ihr Anblick, wenn sich beim Sonnenaufgang der Morgennebel lichtet. Dafür benötigst du noch nicht einmal ein Eintrittsticket, denn das Areal ist zum Teil frei zugänglich. Du kannst jedoch auch zwei Museumsmühlen besichtigen oder das Gelände an Bord eines Boots erkunden.

    • Kinderdijk© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Der frühe Vogel

    Kaum etwas hat das Bild von den Niederlanden so nachhaltig geprägt wie Windmühlen – und an keinem anderen Ort existiert heute noch ein derart imposantes Ensemble. Gleich 19 Windmühlen ragen hier majestätisch in den Himmel, was die Unesco zu ihrer Aufnahme ins Weltkulturerbe bewogen hat. Am schönsten ist ihr Anblick, wenn sich beim Sonnenaufgang der Morgennebel lichtet. Dafür benötigst du noch nicht einmal ein Eintrittsticket, denn das Areal ist zum Teil frei zugänglich. Du kannst jedoch auch zwei Museumsmühlen besichtigen oder das Gelände an Bord eines Boots erkunden.


  • Nieuwmarkt

    Touristenattraktionen
    • Nieuwmarkt© MAIRDUMONT

    Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.

    • Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam
    • Nieuwmarkt© MAIRDUMONT

    Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.

    • Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam

  • Begijnhof

    Touristenattraktionen
    • Begijnhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wo ist die Kirche?

    Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.

    • Begijnhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wo ist die Kirche?

    Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.


  • Zuiderzeemuseum

    Museen
    • Zuiderzeemuseum© MAIRDUMONT

    Vom Bahnhof aus folgt man zu Fuß der Beschilderung zum Zuiderzeemuseum. Während im überdachten Teil die Schifffahrt und Fischerei der Region dokumentiert werden, erlebt man im Buitenmuseum eine Siedlung aus der Zeit um 1900.130 Gebäude mit Gärten, Grachten und Straßen sind dort angelegt worden.

    • Zuiderzeemuseum© MAIRDUMONT

    Vom Bahnhof aus folgt man zu Fuß der Beschilderung zum Zuiderzeemuseum. Während im überdachten Teil die Schifffahrt und Fischerei der Region dokumentiert werden, erlebt man im Buitenmuseum eine Siedlung aus der Zeit um 1900.130 Gebäude mit Gärten, Grachten und Straßen sind dort angelegt worden.


  • Van Gogh Museum

    Museen
    • Van Gogh Museum© MAIRDUMONT

    Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.

    • Van Gogh Museum© MAIRDUMONT

    Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.


  • Keukenhof

    Botanische Gärten & Parks
    • Keukenhof© Glow Images

    Der größte Freilandgarten der Welt, 1949 eröffnet und 28 ha groß, ist jedes Jahr von März bis Mai geöffnet. Die riesige Blumenschau zieht wahre Besuchermassen an. Jacoba von Bayern, Gräfin von Holland, benutzte den Keukenhof schon im 14.Jh. zum Anbau von Gemüse und Kräutern. Heute blühen hier schätzungsweise 6 Mio. Zwiebelgewächse.

    • Keukenhof© Glow Images

    Der größte Freilandgarten der Welt, 1949 eröffnet und 28 ha groß, ist jedes Jahr von März bis Mai geöffnet. Die riesige Blumenschau zieht wahre Besuchermassen an. Jacoba von Bayern, Gräfin von Holland, benutzte den Keukenhof schon im 14.Jh. zum Anbau von Gemüse und Kräutern. Heute blühen hier schätzungsweise 6 Mio. Zwiebelgewächse.


  • Westertoren

    Architektonische Highlights
    • Westertoren© MAIRDUMONT

    Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.

    • Westertoren© MAIRDUMONT

    Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.


  • Escher in Het Paleis

    Museen
    Insider-Tipp
    Schräges Foto

    Unter den großen Künstlern dieser Welt gehört Maurits Cornelis Escher (1898–1972) zu den unbekanntesten. Doch nahezu jeder, der eine seiner Grafiken erblickt, dürfte sich sagen: Das kenne ich doch! Eschers Werke stellen die Augen ihres Betrachters permanent auf den Prüfstand. Seine Schwäne scheinen in beide Richtungen zugleich zu fliegen. Die von ihm gezeichneten Treppen enden im Nirgendwo, andere Objekte, sei es nun ein mediterranes Dorf oder ein Fisch, verändern kontinuierlich ihr Aussehen. Lass dich in einem Studio ablichten, das mit Perspektiven spielt und dadurch imstande ist, die kleinste Person am größten wirken zu lassen. Eschers Werke sind in einem herrlichen Stadtpalais zu sehen, das einst von Königinnenmutter Emma bewohnt wurde.

    Insider-Tipp
    Schräges Foto

    Unter den großen Künstlern dieser Welt gehört Maurits Cornelis Escher (1898–1972) zu den unbekanntesten. Doch nahezu jeder, der eine seiner Grafiken erblickt, dürfte sich sagen: Das kenne ich doch! Eschers Werke stellen die Augen ihres Betrachters permanent auf den Prüfstand. Seine Schwäne scheinen in beide Richtungen zugleich zu fliegen. Die von ihm gezeichneten Treppen enden im Nirgendwo, andere Objekte, sei es nun ein mediterranes Dorf oder ein Fisch, verändern kontinuierlich ihr Aussehen. Lass dich in einem Studio ablichten, das mit Perspektiven spielt und dadurch imstande ist, die kleinste Person am größten wirken zu lassen. Eschers Werke sind in einem herrlichen Stadtpalais zu sehen, das einst von Königinnenmutter Emma bewohnt wurde.


  • Schiermonnikoog

    Landschaftliche Highlights
    • Schiermonnikoog© Glow Images
    Insider-Tipp
    Lustige Löffler

    Schiermonnikoog ist eine einzige Offenbarung. Die Watteninsel ist seit 1988 Nationalpark und abgesehen vom öffentlichen Nahverkehr autofrei. Vielen Niederländern gilt das knapp 40 km2 große Eiland als fast schon heiliger Rückzugsort. Daher achten sie penibel darauf, dass ihr kleines Geheimnis bei Touristen nicht allzu großen Anklang findet. Eine schwierige Mission, denn die von breiten Stränden gesäumte Insel ist schlichtweg hinreißend: Nach 45 Minuten Überfahrt scheint die Zivilisation in weiter Ferne. Dafür breitet sich eine ursprüngliche Landschaft mit vielen natürlichen Vorzügen aus. Die rund 1000 Einwohner nennen ihre Insel liebevoll lytje pole (kleines Eiland). Sie alle leben im einzigen Ort, dessen Kern ganz unter Denkmalschutz steht. Zwei zu einem Portal zusammengefügte Walknochen erinnern an den mühseligen Broterwerb vergangener Zeiten. Das Denkmal wurde zu Ehren des Entdeckungsreisenden und Seefahrers Willem Barentszoon errichtet. Die meisten der 300 000 Besucher im Jahr sind Tagesgäste, die Bettenkapazität wurde auf 5500 beschränkt, damit lytje pole nicht überlaufen wird. Auf den Sandbänken vor Schiermonnikoog verbringen Seehunde ihre Kindheit. Auch ist die Insel ein Ziel für Vogelfreunde. Mit etwas Glück kannst du im Frühjahr Löfflerpärchen und andere seltene Spezies beobachten. Die Dünen sind hoch und alt, die Landschaft mit ihren Wäldern und Wiesen ist abwechslungsreich, die Strände an der Westküste gehören zu den breitesten Europas. Rad- und Wanderwege durchkreuzen das Eiland, auf dem praktisch alles unter Naturschutz steht.

    • Schiermonnikoog© Glow Images
    Insider-Tipp
    Lustige Löffler

    Schiermonnikoog ist eine einzige Offenbarung. Die Watteninsel ist seit 1988 Nationalpark und abgesehen vom öffentlichen Nahverkehr autofrei. Vielen Niederländern gilt das knapp 40 km2 große Eiland als fast schon heiliger Rückzugsort. Daher achten sie penibel darauf, dass ihr kleines Geheimnis bei Touristen nicht allzu großen Anklang findet. Eine schwierige Mission, denn die von breiten Stränden gesäumte Insel ist schlichtweg hinreißend: Nach 45 Minuten Überfahrt scheint die Zivilisation in weiter Ferne. Dafür breitet sich eine ursprüngliche Landschaft mit vielen natürlichen Vorzügen aus. Die rund 1000 Einwohner nennen ihre Insel liebevoll lytje pole (kleines Eiland). Sie alle leben im einzigen Ort, dessen Kern ganz unter Denkmalschutz steht. Zwei zu einem Portal zusammengefügte Walknochen erinnern an den mühseligen Broterwerb vergangener Zeiten. Das Denkmal wurde zu Ehren des Entdeckungsreisenden und Seefahrers Willem Barentszoon errichtet. Die meisten der 300 000 Besucher im Jahr sind Tagesgäste, die Bettenkapazität wurde auf 5500 beschränkt, damit lytje pole nicht überlaufen wird. Auf den Sandbänken vor Schiermonnikoog verbringen Seehunde ihre Kindheit. Auch ist die Insel ein Ziel für Vogelfreunde. Mit etwas Glück kannst du im Frühjahr Löfflerpärchen und andere seltene Spezies beobachten. Die Dünen sind hoch und alt, die Landschaft mit ihren Wäldern und Wiesen ist abwechslungsreich, die Strände an der Westküste gehören zu den breitesten Europas. Rad- und Wanderwege durchkreuzen das Eiland, auf dem praktisch alles unter Naturschutz steht.


  • Ameland

    Landschaftliche Highlights
    • Ameland© Glow Images
    Insider-Tipp
    Senf aus der Windmühle

    Ameland eignet sich mit seinen gut ausgebauten Radwegen (mit fietspompen, Fahrradpumpen, am Weg) besonders gut zum Radeln. Vier Dörfer, ein breiter Strand und ein eigenständiger Charakter. Dies genügt Ameland, um Jahr für Jahr weit oben in der Gunst gestresster Großstädter zu stehen. Die Dörfer Hollum, Buren, Nes und Ballum zählen gemeinsam nur 3700 ständige Bewohner – darunter auch so einige Seebären, die im Falle persönlicher Begegnungen nicht mit Seemannsgarn sparen. Reich geworden sind die Insulaner im 17.Jh. durch den Walfang. Heute stehen lokale Produkte wie Lamm, Käse, Bier und Sahneeis hoch im Kurs. Eine besondere Delikatesse ist der Amelander Mosterd, der in einer sehenswerten Windmühle hergestellt wird.

    • Ameland© Glow Images
    Insider-Tipp
    Senf aus der Windmühle

    Ameland eignet sich mit seinen gut ausgebauten Radwegen (mit fietspompen, Fahrradpumpen, am Weg) besonders gut zum Radeln. Vier Dörfer, ein breiter Strand und ein eigenständiger Charakter. Dies genügt Ameland, um Jahr für Jahr weit oben in der Gunst gestresster Großstädter zu stehen. Die Dörfer Hollum, Buren, Nes und Ballum zählen gemeinsam nur 3700 ständige Bewohner – darunter auch so einige Seebären, die im Falle persönlicher Begegnungen nicht mit Seemannsgarn sparen. Reich geworden sind die Insulaner im 17.Jh. durch den Walfang. Heute stehen lokale Produkte wie Lamm, Käse, Bier und Sahneeis hoch im Kurs. Eine besondere Delikatesse ist der Amelander Mosterd, der in einer sehenswerten Windmühle hergestellt wird.


  • Mauritshuis

    Museen
    • © siraanamwong, Thinkstock

    In dem Gebäude des 17.Jhs. ist die königliche Gemäldegalerie mit berühmten Bildern von Vermeer, Jan Steen, Frans Hals und anderen Malern des Goldenen Zeitalters untergebracht. Unbestrittenes Highlight ist neben Rembrandts Autopsiegemälde "Die Anatomie des Dr. Tulp" vor allem Vermeers "Mädchen mit dem Perlenohrgehänge".

    • © siraanamwong, Thinkstock

    In dem Gebäude des 17.Jhs. ist die königliche Gemäldegalerie mit berühmten Bildern von Vermeer, Jan Steen, Frans Hals und anderen Malern des Goldenen Zeitalters untergebracht. Unbestrittenes Highlight ist neben Rembrandts Autopsiegemälde "Die Anatomie des Dr. Tulp" vor allem Vermeers "Mädchen mit dem Perlenohrgehänge".


  • Nieuwe Kerk

    Architektonische Highlights
    • © trabantos, Shutterstock

    Anders als ihre Name suggeriert, ist die Nieuwe Kerk keineswegs neu. Sie wurde bereits 1381 vollendet und trägt ihren Namen nur deshalb, weil die deutlich niedrigere Oude Kerk noch 31 Jahre mehr auf dem Buckel hat. Das Alter des Sakralbaus aber ist Nebensache, denn er kann mit anderen Superlativen aufwarten. Mit einer Höhe von 109 m ist ihr Turm nach dem Dom von Utrecht der zweithöchste des Landes. Wenn du die 376 Treppenstufen bewältigst, wirst du bei gutem Wetter mit einer grandiosen Aussicht belohnt, die bis zum Meer und den Wolkenkratzern von Rotterdam und Den Haag reicht. Außerdem ist die Nieuwe Kerk die Grabkirche des niederländischen Königshauses. 43 Oranier haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden

    • © trabantos, Shutterstock

    Anders als ihre Name suggeriert, ist die Nieuwe Kerk keineswegs neu. Sie wurde bereits 1381 vollendet und trägt ihren Namen nur deshalb, weil die deutlich niedrigere Oude Kerk noch 31 Jahre mehr auf dem Buckel hat. Das Alter des Sakralbaus aber ist Nebensache, denn er kann mit anderen Superlativen aufwarten. Mit einer Höhe von 109 m ist ihr Turm nach dem Dom von Utrecht der zweithöchste des Landes. Wenn du die 376 Treppenstufen bewältigst, wirst du bei gutem Wetter mit einer grandiosen Aussicht belohnt, die bis zum Meer und den Wolkenkratzern von Rotterdam und Den Haag reicht. Außerdem ist die Nieuwe Kerk die Grabkirche des niederländischen Königshauses. 43 Oranier haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden


  • Vlieland

    Landschaftliche Highlights
    • Vlieland© Glow Images
    Insider-Tipp
    Insel-Umrundung

    Wie alle Inseln zwischen Wattenmeer und Nordsee bewegt sich Vlieland mit Wind und Wellen langsam, aber stetig Richtung Festland. Die Nordsee ist gierig. Bestes Beispiel für den Hunger des Meers nach Land ist die jüngere Geschichte Vlielands. Noch im 18.Jh. gab es auf der Insel mit West- und Oost-Vlieland zwei Dörfer. West-Vlieland aber versank zwischen 1717 und 1727 durch Sturmfluten im Meer. Der Rest der Insel, 20 km lang und nur bis zu 2 km breit, besteht aus Dünen, Wiesen, Wald und einem 12 km langen, herrlichen Sandstrand. Im 19.Jh. bestimmte der Walfang das Bild der Insel. Von Vlieland stammten etwa 70 Kapitäne. Einige ihrer herrlichen Commandeurshuizen sind in Oost-Vlieland noch zu sehen. Heute leben die etwa 1150 Ew. im einzigen Dorf. Das Fahrrad ist das zweckmäßigste Verkehrsmittel auf der fast autofreien Insel. Ein 26 km langer Rundweg führt rund herum. Vor allem Niederländer besuchen Vlieland. Die meisten mieten sich auf den beiden Campingplätzen (3500 Stellplätze) ein. An den Stränden ist in markierten Abschnitten FKK gestattet. Wegen ungünstiger Wind- und Strömungsverhältnisse ist die Insel kein Ziel für Surfer, dafür zieht sie aber Reiter an. Das denkmalgeschützte Oost-Vlieland besteht aus nicht viel mehr als zwei Straßen. Die mit alten Bäumen begrünte, holprige Dorpsstraat erinnert mit ihren gepflegten Häusern an die alten Zeiten; dort konzentrieren sich die Cafés, Restaurants und Geschäfte.

    • Oost-Vlieland
    • Vlieland© Glow Images
    Insider-Tipp
    Insel-Umrundung

    Wie alle Inseln zwischen Wattenmeer und Nordsee bewegt sich Vlieland mit Wind und Wellen langsam, aber stetig Richtung Festland. Die Nordsee ist gierig. Bestes Beispiel für den Hunger des Meers nach Land ist die jüngere Geschichte Vlielands. Noch im 18.Jh. gab es auf der Insel mit West- und Oost-Vlieland zwei Dörfer. West-Vlieland aber versank zwischen 1717 und 1727 durch Sturmfluten im Meer. Der Rest der Insel, 20 km lang und nur bis zu 2 km breit, besteht aus Dünen, Wiesen, Wald und einem 12 km langen, herrlichen Sandstrand. Im 19.Jh. bestimmte der Walfang das Bild der Insel. Von Vlieland stammten etwa 70 Kapitäne. Einige ihrer herrlichen Commandeurshuizen sind in Oost-Vlieland noch zu sehen. Heute leben die etwa 1150 Ew. im einzigen Dorf. Das Fahrrad ist das zweckmäßigste Verkehrsmittel auf der fast autofreien Insel. Ein 26 km langer Rundweg führt rund herum. Vor allem Niederländer besuchen Vlieland. Die meisten mieten sich auf den beiden Campingplätzen (3500 Stellplätze) ein. An den Stränden ist in markierten Abschnitten FKK gestattet. Wegen ungünstiger Wind- und Strömungsverhältnisse ist die Insel kein Ziel für Surfer, dafür zieht sie aber Reiter an. Das denkmalgeschützte Oost-Vlieland besteht aus nicht viel mehr als zwei Straßen. Die mit alten Bäumen begrünte, holprige Dorpsstraat erinnert mit ihren gepflegten Häusern an die alten Zeiten; dort konzentrieren sich die Cafés, Restaurants und Geschäfte.

    • Oost-Vlieland

  • Erasmusbrug

    Touristenattraktionen
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die Schrägseilbrücke über die Nieuwe Maas ist mit 802 m und 6800 t die größte und schwerste Klappbrücke in Westeuropa. Am Nordende der Brücke starten Schiffe zu interessanten Hafenrundfahrten.

    • Rotterdam
    • info@rotterdam.info
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die Schrägseilbrücke über die Nieuwe Maas ist mit 802 m und 6800 t die größte und schwerste Klappbrücke in Westeuropa. Am Nordende der Brücke starten Schiffe zu interessanten Hafenrundfahrten.

    • Rotterdam
    • info@rotterdam.info

  • Grachten

    Touristenattraktionen
    • © code6d, iStockphoto.com

    Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.

    • 1011 Amsterdam
    • © code6d, iStockphoto.com

    Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.

    • 1011 Amsterdam

  • Kröller-Müller Museum

    Museen
    • © Pangfolio.com, Shutterstock

    Auf dem Gelände des Nationalparks De Hoge Veluwe lädt eine der beeindruckendsten privaten Kunstsammlungen zu einem faszinierenden Besuch ein. Das Unternehmerehepaar Kröller-Müller hat hier zwischen 1908 und 1935 Kunstwerke besonders aus dem späten 19.und dem frühen 20.Jh. zusammengetragen.

    • © Pangfolio.com, Shutterstock

    Auf dem Gelände des Nationalparks De Hoge Veluwe lädt eine der beeindruckendsten privaten Kunstsammlungen zu einem faszinierenden Besuch ein. Das Unternehmerehepaar Kröller-Müller hat hier zwischen 1908 und 1935 Kunstwerke besonders aus dem späten 19.und dem frühen 20.Jh. zusammengetragen.


  • Market Hall

    Touristenattraktionen
    • © Juliano Galvao Gomes, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Markthalle? Wundertüte!

    Wohnen, arbeiten und shoppen im gleichen Gebäude: In der aufsehenerregenden hufeisenförmigen Markthalle ist das möglich. Zwischen den Ständen mit Gemüse, Fisch, Fleisch und Käse buhlen Tapasbars, Frittenbuden und Ökokneipen um die Gunst der Besucherschar. Die spektakuläre Decke, die aus einem Glasmosaik mit 4000 farbigen Scherben gebaut wurde, stellt ein Stillleben mit Insekten, Früchten und Gemüse dar. Die imposante Konstruktion kann sich bei starkem Sturm um bis zu 75 cm ausdehnen.

    • © Juliano Galvao Gomes, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Markthalle? Wundertüte!

    Wohnen, arbeiten und shoppen im gleichen Gebäude: In der aufsehenerregenden hufeisenförmigen Markthalle ist das möglich. Zwischen den Ständen mit Gemüse, Fisch, Fleisch und Käse buhlen Tapasbars, Frittenbuden und Ökokneipen um die Gunst der Besucherschar. Die spektakuläre Decke, die aus einem Glasmosaik mit 4000 farbigen Scherben gebaut wurde, stellt ein Stillleben mit Insekten, Früchten und Gemüse dar. Die imposante Konstruktion kann sich bei starkem Sturm um bis zu 75 cm ausdehnen.


  • St.-Pietersberg-Grotten

    Touristenattraktionen

    Diese berühmten Grotten sind durch den Abbau von Mergel als Baustein entstanden. Im Lauf der Jahrhunderte kam soein Labyrinth mit mehr als 20 000 Gängen zustande. Während der vielen Belagerungen von Maastricht dienten die Grotten als Schutzraum. Sie sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen (an den Wochenenden gibt es sie auch auf Deutsch). In den Grotten herrscht eine Temperatur von neun bis zehn Grad.

    Diese berühmten Grotten sind durch den Abbau von Mergel als Baustein entstanden. Im Lauf der Jahrhunderte kam soein Labyrinth mit mehr als 20 000 Gängen zustande. Während der vielen Belagerungen von Maastricht dienten die Grotten als Schutzraum. Sie sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen (an den Wochenenden gibt es sie auch auf Deutsch). In den Grotten herrscht eine Temperatur von neun bis zehn Grad.


  • Meijendel

    Landschaftliche Highlights
    • © SanderMeertinsPhotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ganz allein in den Dünen

    Dieses Naturschutzgebiet nimmt den Küstenstreifen von Scheveningen bis Katwijk mit oft einsamen Strandabschnitten ein. Dünen, Feuchtbiotope und Heide sind so gut wie unberührt – ein herrliches Wanderrevier. Die Boerderij Meyendel hat Pfannkuchen.

    • © SanderMeertinsPhotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ganz allein in den Dünen

    Dieses Naturschutzgebiet nimmt den Küstenstreifen von Scheveningen bis Katwijk mit oft einsamen Strandabschnitten ein. Dünen, Feuchtbiotope und Heide sind so gut wie unberührt – ein herrliches Wanderrevier. Die Boerderij Meyendel hat Pfannkuchen.


  • Spido Havenrondvaarten

    Touristenattraktionen
    • © Aeypix, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ozeanriesen im Abendlicht

    Von der Erasmusbrücke und den Wolkenkratzern des Kop van Zuid vorbei am Euromast bis zu den Ausläufern des Containerhafens und den turmhohen Windmühlen von Schiedam: Das sind in aller Kürze die Highlights der klassischen Hafenrundfahrt. Eine Tour, die vor allem während eines kräftezehrenden Städtetrips immer wieder aufs Neue ihren Reiz hat, die du aber auch auf verschiedene Weise ausdehnen kannst. Zum Beispiel als ausführliche, zweieinhalbstündige Hafenrundfahrt oder als Dinner-Cruise mit Begrüßung durch den Kapitän und vier Seafood-Gängen zum Tagesausklang.

    • © Aeypix, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ozeanriesen im Abendlicht

    Von der Erasmusbrücke und den Wolkenkratzern des Kop van Zuid vorbei am Euromast bis zu den Ausläufern des Containerhafens und den turmhohen Windmühlen von Schiedam: Das sind in aller Kürze die Highlights der klassischen Hafenrundfahrt. Eine Tour, die vor allem während eines kräftezehrenden Städtetrips immer wieder aufs Neue ihren Reiz hat, die du aber auch auf verschiedene Weise ausdehnen kannst. Zum Beispiel als ausführliche, zweieinhalbstündige Hafenrundfahrt oder als Dinner-Cruise mit Begrüßung durch den Kapitän und vier Seafood-Gängen zum Tagesausklang.


  • Kubushaus

    Museen
    • © nelliphotography, Shutterstock

    Futuristische Architektur begleitet Rotterdam schon seit Jahrzehnten. Ein Beweis sind die 13 Kubuswohnungen, die Piet Blom 1982–84 so entworfen hat, dass sie jeweils auf einer ihrer Spitzen balancieren. Wenn du dir ansehen möchtest, wie es sich innerhalb dieser Wohnwürfel lebt, kannst du dir den Kijk-Kubus ansehen, ein möbliertes Musterhaus. In einem Kubus mit Anbau betreibt Stayokay ein Hostel.

    • © nelliphotography, Shutterstock

    Futuristische Architektur begleitet Rotterdam schon seit Jahrzehnten. Ein Beweis sind die 13 Kubuswohnungen, die Piet Blom 1982–84 so entworfen hat, dass sie jeweils auf einer ihrer Spitzen balancieren. Wenn du dir ansehen möchtest, wie es sich innerhalb dieser Wohnwürfel lebt, kannst du dir den Kijk-Kubus ansehen, ein möbliertes Musterhaus. In einem Kubus mit Anbau betreibt Stayokay ein Hostel.


  • Depot Boijmans Van Beuningen

    Museen
    • © Caspar Schlageter, Shutterstock

    Weil das Stammhaus bis 2028 renoviert wird, hat sich das Haus in der Nachbarschaft mit dem Depot eine Dependance gegönnt, in der Teile der Sammlung in einem dekonstruierten Museum gezeigt werden.

    • © Caspar Schlageter, Shutterstock

    Weil das Stammhaus bis 2028 renoviert wird, hat sich das Haus in der Nachbarschaft mit dem Depot eine Dependance gegönnt, in der Teile der Sammlung in einem dekonstruierten Museum gezeigt werden.


  • STRAAT Museum

    Museen

    Das Straat beweist, dass es gute Gründe dafür gibt, Streetart ins Museum zu holen: In einer ausgemusterten Werfthalle sind mehr als 180 überwiegend großformatige Werke von den Granden des Genres wie Eddie Colla oder Welin zu sehen. Als Eyecatcher dient ein Riesen-Mural von Eduardo Kobra, das Anne Frank zeigt.

    Das Straat beweist, dass es gute Gründe dafür gibt, Streetart ins Museum zu holen: In einer ausgemusterten Werfthalle sind mehr als 180 überwiegend großformatige Werke von den Granden des Genres wie Eddie Colla oder Welin zu sehen. Als Eyecatcher dient ein Riesen-Mural von Eduardo Kobra, das Anne Frank zeigt.


  • FENIX

    Museen

    Museen, die sich mit dem Thema Auswanderung auseinandersetzen, sind nicht neu. Doch ein Kunstmuseum über Migration ist ein innovativer Ansatz. Allein dies würde genügen, um das 2025 eröffnete Haus als Topattraktion einzustufen. Doch damit begnügt sich Fenix nicht: Es befindet sich in einem restaurierten Hallenkomplex, den die Holland-Amerika Lijn 1923 in Auftrag gegeben hat.

    Museen, die sich mit dem Thema Auswanderung auseinandersetzen, sind nicht neu. Doch ein Kunstmuseum über Migration ist ein innovativer Ansatz. Allein dies würde genügen, um das 2025 eröffnete Haus als Topattraktion einzustufen. Doch damit begnügt sich Fenix nicht: Es befindet sich in einem restaurierten Hallenkomplex, den die Holland-Amerika Lijn 1923 in Auftrag gegeben hat.


  • De Nieuwe Kerk

    Architektonische Highlights
    • De Nieuwe Kerk© MAIRDUMONT

    Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15.Jh., als die Stadt über die erste Befestigungsanlage hinausgewachsen und die Oude Kerk zu klein geworden war. Ihre heutige Form erhielt sie nach mehreren Bränden und Renovierungen um 1540.Nur 38 Jahre später entfernten die Protestanten während des Bildersturms sämtliche Statuen und Altäre, sodass ihr Inneres heute einen recht nüchternen Anblick bietet. Hauptattraktion der Kirche ist die mit aufwendigen Schnitzereien verzierte Kanzel, deren Anfertigung den Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck 15 Jahre kostete. Die Nieuwe Kerk hat keinen Turm. Zwar wurde 1565 ein Fundament gelegt, aber politische Unruhen und der Bildersturm verhinderten den Bau. Als die Zeiten wieder friedlicher wurden, war die Stadtregierung gegen einen Turm, der die Kuppel des neuen Rathauses (des heutigen Palasts) an Höhe übertroffen hätte. Als Kompromiss verlegte man deshalb das Rathaus so weit nach hinten, dass nun zumindest das hohe Querschiff an den Platz grenzt. Heute wird die Kirche als Ausstellungsraum genutzt. Außerdem werden in der Nieuwe Kerk noch immer die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt, so auch König Willem-Alexander 2013.Bereits 2002 heiratete er hier die Argentinierin Máxima Zorreguieta.

    • De Nieuwe Kerk© MAIRDUMONT

    Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15.Jh., als die Stadt über die erste Befestigungsanlage hinausgewachsen und die Oude Kerk zu klein geworden war. Ihre heutige Form erhielt sie nach mehreren Bränden und Renovierungen um 1540.Nur 38 Jahre später entfernten die Protestanten während des Bildersturms sämtliche Statuen und Altäre, sodass ihr Inneres heute einen recht nüchternen Anblick bietet. Hauptattraktion der Kirche ist die mit aufwendigen Schnitzereien verzierte Kanzel, deren Anfertigung den Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck 15 Jahre kostete. Die Nieuwe Kerk hat keinen Turm. Zwar wurde 1565 ein Fundament gelegt, aber politische Unruhen und der Bildersturm verhinderten den Bau. Als die Zeiten wieder friedlicher wurden, war die Stadtregierung gegen einen Turm, der die Kuppel des neuen Rathauses (des heutigen Palasts) an Höhe übertroffen hätte. Als Kompromiss verlegte man deshalb das Rathaus so weit nach hinten, dass nun zumindest das hohe Querschiff an den Platz grenzt. Heute wird die Kirche als Ausstellungsraum genutzt. Außerdem werden in der Nieuwe Kerk noch immer die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt, so auch König Willem-Alexander 2013.Bereits 2002 heiratete er hier die Argentinierin Máxima Zorreguieta.


  • De Oude Kerk

    Architektonische Highlights
    • Oude Kerk© MAIRDUMONT

    Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein recht uneinheitliches Bild ab, weil sie im Lauf der Zeit immer wieder erweitert wurde. Bereits um 1350 ersetzte man die schmalen Seitenschiffe durch breitere, dann wurde der Chor vergrößert, gefolgt vom Anbau eines Chorumgangs. Im 15.Jh. baute man mehrere Kapellen an, im 16.Jh. wurden Hauptschiff und Turm erhöht. Die Konstruktion wurde trotz Brandgefahr mit Holzbalken verstärkt, sonst hätte der sandige Boden das Gewicht nicht tragen können. Heute gibt es in der Kirche wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst.

    • Oude Kerk© MAIRDUMONT

    Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein recht uneinheitliches Bild ab, weil sie im Lauf der Zeit immer wieder erweitert wurde. Bereits um 1350 ersetzte man die schmalen Seitenschiffe durch breitere, dann wurde der Chor vergrößert, gefolgt vom Anbau eines Chorumgangs. Im 15.Jh. baute man mehrere Kapellen an, im 16.Jh. wurden Hauptschiff und Turm erhöht. Die Konstruktion wurde trotz Brandgefahr mit Holzbalken verstärkt, sonst hätte der sandige Boden das Gewicht nicht tragen können. Heute gibt es in der Kirche wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst.


  • Vondelpark

    Botanische Gärten & Parks
    • Vondelpark© MAIRDUMONT

    An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer. Schon in den 60er-Jahren war er Versammlungsort für Hippies aus aller Welt, die sich dort sogar dauerhaft niederließen, bis die Polizei der Belagerung 1975 ein Ende machte. Dabei waren seine Anfänge äußerst bürgerlich. Der 48 ha große Park wurde 1877 als erster öffentlicher Park Amsterdams angelegt und nach dem Renaissancedichter Joost van den Vondel benannt. Betuchte Bürger hatten sich zusammengeschlossen, um in ihrem neuen Villenviertel südlich des Grachtenrings eine grüne Lunge zu schaffen. Im Vondelpark liegen drei Bühnen, auf denen im Sommer Freiluftaufführungen stattfinden.

    • Vondelpark© MAIRDUMONT

    An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer. Schon in den 60er-Jahren war er Versammlungsort für Hippies aus aller Welt, die sich dort sogar dauerhaft niederließen, bis die Polizei der Belagerung 1975 ein Ende machte. Dabei waren seine Anfänge äußerst bürgerlich. Der 48 ha große Park wurde 1877 als erster öffentlicher Park Amsterdams angelegt und nach dem Renaissancedichter Joost van den Vondel benannt. Betuchte Bürger hatten sich zusammengeschlossen, um in ihrem neuen Villenviertel südlich des Grachtenrings eine grüne Lunge zu schaffen. Im Vondelpark liegen drei Bühnen, auf denen im Sommer Freiluftaufführungen stattfinden.


  • Anne Frank Huis

    Museen
    • Anne Frank Huis© MAIRDUMONT

    "Liebe Kitty...": Jedes Schulkind kennt die Worte, mit denen Anne Franks Tagebucheinträge anfingen. Das jüdische Mädchen versteckte sich im Zweiten Weltkrieg zwei Jahre lang mit seiner Familie in diesem Hinterhaus an der Prinsengracht - um im letzten Moment doch noch deportiert zu werden und schließlich in Bergen-Belsen an den Folgen der Haft zu sterben. Heute sitzen in dem Haus die Anne-Frank-Stiftung sowie das zugehörige Museum. Durch eine Geheimtür gelangt man in das Hinterhaus und die kleine Wohnung, in der die Familie hausen musste. Auch das Originaltagebuch gehört zur eindrucksvollen Ausstellung. Im Museum herrscht stets großer Andrang, um Wartezeiten zu vermeiden, kauft man die Tickets am besten im Voraus online.

    • Anne Frank Huis© MAIRDUMONT

    "Liebe Kitty...": Jedes Schulkind kennt die Worte, mit denen Anne Franks Tagebucheinträge anfingen. Das jüdische Mädchen versteckte sich im Zweiten Weltkrieg zwei Jahre lang mit seiner Familie in diesem Hinterhaus an der Prinsengracht - um im letzten Moment doch noch deportiert zu werden und schließlich in Bergen-Belsen an den Folgen der Haft zu sterben. Heute sitzen in dem Haus die Anne-Frank-Stiftung sowie das zugehörige Museum. Durch eine Geheimtür gelangt man in das Hinterhaus und die kleine Wohnung, in der die Familie hausen musste. Auch das Originaltagebuch gehört zur eindrucksvollen Ausstellung. Im Museum herrscht stets großer Andrang, um Wartezeiten zu vermeiden, kauft man die Tickets am besten im Voraus online.