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Niederlande Must Sees





























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Rijksmuseum
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Lasst die Lampen tanzen
Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.
- Museumstraat 1, 1071 CJ Amsterdam
- http://www.rijksmuseum.nl/
- +31 20 674 7000
- info@rijksmuseum.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Lasst die Lampen tanzen
Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.
- Museumstraat 1, 1071 CJ Amsterdam
- http://www.rijksmuseum.nl/
- +31 20 674 7000
- info@rijksmuseum.nl
Zierikzee
Geographical © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Zeeland von oben
Das abgelegene Städtchen Zierikzee (10 000 Ew.) war einst enorm wohlhabend. Das zeigt noch heute die denkmalgeschützte Altstadt, wo das Rathaus mit dem hölzernen, verschnörkelten Glockenturm alle Blicke auf sich zieht. Ähnlich große Neugier ruft der seltsam unvollendet scheinende Sint Lievens Monstertoren hervor. Tatsächlich planten die Stadtväter im 15.Jh. bis in kaum vorstellbare 130 m Höhe zu bauen, doch als ihnen das Geld ausging, wurde er nie vollendet. Wer die 62 m hinaufklettert, sieht das mittelalterliche Städtchen und die Inseln Zeelands aus der Vogelperspektive. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten in der kleinen, verträumten Stadt sind: Noord- und Zuiderpoort, Stadttore des 14.und 15.Jhs., das gotische Burgerweeshuis und der Vismarkt. Im Oude Haven befindet sich der Museumshafen mit historischen Schiffen. Gegenüber in der Stadtwerft werden diese vor den Augen der Passanten auf Vordermann gebracht. Das Schuddebeurs ist ein romantisch gelegenes Hotel mit gemütlichem Restaurant, wo mit Zutaten aus Zeeland gekocht wird.
- Zierikzee
- http://www.zierikzee-monumentenstad.nl/
- info.zierikzee@zeelandnet.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Zeeland von oben
Das abgelegene Städtchen Zierikzee (10 000 Ew.) war einst enorm wohlhabend. Das zeigt noch heute die denkmalgeschützte Altstadt, wo das Rathaus mit dem hölzernen, verschnörkelten Glockenturm alle Blicke auf sich zieht. Ähnlich große Neugier ruft der seltsam unvollendet scheinende Sint Lievens Monstertoren hervor. Tatsächlich planten die Stadtväter im 15.Jh. bis in kaum vorstellbare 130 m Höhe zu bauen, doch als ihnen das Geld ausging, wurde er nie vollendet. Wer die 62 m hinaufklettert, sieht das mittelalterliche Städtchen und die Inseln Zeelands aus der Vogelperspektive. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten in der kleinen, verträumten Stadt sind: Noord- und Zuiderpoort, Stadttore des 14.und 15.Jhs., das gotische Burgerweeshuis und der Vismarkt. Im Oude Haven befindet sich der Museumshafen mit historischen Schiffen. Gegenüber in der Stadtwerft werden diese vor den Augen der Passanten auf Vordermann gebracht. Das Schuddebeurs ist ein romantisch gelegenes Hotel mit gemütlichem Restaurant, wo mit Zutaten aus Zeeland gekocht wird.
- Zierikzee
- http://www.zierikzee-monumentenstad.nl/
- info.zierikzee@zeelandnet.nl
Delta-Expo Neeltje Jans
Museen © Neeltje Jans, Delta Expo
© Neeltje Jans, Delta Expo
Die Dauerausstellung Delta Expo widmet sich der 2000jährigen Geschichte der niederländischen Wasserbautechnik, deren Krönung die Delta Werke mit dem Oosterscheldedam sind. Der angrenzende Freizeitpark setzt sich mit 3D-Kino und Aquarien auch spielerisch mit dem Element Wasser auseinander.
- Faelweg 5, 4354 RB Vrouwenpolder
- http://www.neeltjejans.nl/
- +31 111 655 655
- info@neeltjejans.nl
© Neeltje Jans, Delta Expo
© Neeltje Jans, Delta Expo
Die Dauerausstellung Delta Expo widmet sich der 2000jährigen Geschichte der niederländischen Wasserbautechnik, deren Krönung die Delta Werke mit dem Oosterscheldedam sind. Der angrenzende Freizeitpark setzt sich mit 3D-Kino und Aquarien auch spielerisch mit dem Element Wasser auseinander.
- Faelweg 5, 4354 RB Vrouwenpolder
- http://www.neeltjejans.nl/
- +31 111 655 655
- info@neeltjejans.nl
Veere
Geographical © MAIRDUMONT
Das malerische Städtchen liegt am Veersemeer, einem Paradies für Wassersportler. Es war und ist auch bei den Künstlern, darunter dem Maler Piet Mondrian, beliebt. Schöne Motive finden seine Besucher im herrlichen gotischen Rathaus, in den alten Bürgerhäusern oder der Liebfrauenkirche.
- 4351 Veere
- http://www.veere.nl/
- +31 118 581 342
- gemeente@veere.nl
© MAIRDUMONT
Das malerische Städtchen liegt am Veersemeer, einem Paradies für Wassersportler. Es war und ist auch bei den Künstlern, darunter dem Maler Piet Mondrian, beliebt. Schöne Motive finden seine Besucher im herrlichen gotischen Rathaus, in den alten Bürgerhäusern oder der Liebfrauenkirche.
- 4351 Veere
- http://www.veere.nl/
- +31 118 581 342
- gemeente@veere.nl
Kinderdijk
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der frühe Vogel
Kaum etwas hat das Bild von den Niederlanden so nachhaltig geprägt wie Windmühlen – und an keinem anderen Ort existiert heute noch ein derart imposantes Ensemble. Gleich 19 Windmühlen ragen hier majestätisch in den Himmel, was die Unesco zu ihrer Aufnahme ins Weltkulturerbe bewogen hat. Am schönsten ist ihr Anblick, wenn sich beim Sonnenaufgang der Morgennebel lichtet. Dafür benötigst du noch nicht einmal ein Eintrittsticket, denn das Areal ist zum Teil frei zugänglich. Du kannst jedoch auch zwei Museumsmühlen besichtigen oder das Gelände an Bord eines Boots erkunden.
- Nederwaard 1, 2961 AS Kinderdijk
- http://www.kinderdijk.nl/
- +31 78 691 2830
- info@stichting-kinderdijk.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der frühe Vogel
Kaum etwas hat das Bild von den Niederlanden so nachhaltig geprägt wie Windmühlen – und an keinem anderen Ort existiert heute noch ein derart imposantes Ensemble. Gleich 19 Windmühlen ragen hier majestätisch in den Himmel, was die Unesco zu ihrer Aufnahme ins Weltkulturerbe bewogen hat. Am schönsten ist ihr Anblick, wenn sich beim Sonnenaufgang der Morgennebel lichtet. Dafür benötigst du noch nicht einmal ein Eintrittsticket, denn das Areal ist zum Teil frei zugänglich. Du kannst jedoch auch zwei Museumsmühlen besichtigen oder das Gelände an Bord eines Boots erkunden.
- Nederwaard 1, 2961 AS Kinderdijk
- http://www.kinderdijk.nl/
- +31 78 691 2830
- info@stichting-kinderdijk.nl
Nieuwmarkt
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.
- Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam
© MAIRDUMONT
Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.
- Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam
Jordaan
Geographical © MAIRDUMONT
Etwas weniger mondän als der Grachtenring, aber nicht weniger pittoresk ist das frühere Armenviertel Jordaan, das etwa zur selben Zeit entstand. Wo heute viele Intellektuelle und Künstler wohnen, zahlreiche Galerien, Architekturbüros und Designateliers residieren und eine beinahe dörfliche Atmosphäre herrscht, mussten früher ganze Arbeiterfamilien in feuchten Souterrains hausen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg besserten sich die Zustände und entstand das legendäre Nachbarschaftsgefühl, das in den "Jordaanschnulzen" besungen wird, die noch heute aus den Lautsprechern manch eines braunen Cafés im geselligsten Viertel Amsterdams schallen.
- Amsterdam
- http://www.jordaanweb.nl/
© MAIRDUMONT
Etwas weniger mondän als der Grachtenring, aber nicht weniger pittoresk ist das frühere Armenviertel Jordaan, das etwa zur selben Zeit entstand. Wo heute viele Intellektuelle und Künstler wohnen, zahlreiche Galerien, Architekturbüros und Designateliers residieren und eine beinahe dörfliche Atmosphäre herrscht, mussten früher ganze Arbeiterfamilien in feuchten Souterrains hausen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg besserten sich die Zustände und entstand das legendäre Nachbarschaftsgefühl, das in den "Jordaanschnulzen" besungen wird, die noch heute aus den Lautsprechern manch eines braunen Cafés im geselligsten Viertel Amsterdams schallen.
- Amsterdam
- http://www.jordaanweb.nl/
Begijnhof
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wo ist die Kirche?
Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.
- Begijnhof, 1012 Amsterdam
- http://begijnhofkapelamsterdam.nl/
- +31 20 622 1918
- info@begijnhofamsterdam.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wo ist die Kirche?
Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.
- Begijnhof, 1012 Amsterdam
- http://begijnhofkapelamsterdam.nl/
- +31 20 622 1918
- info@begijnhofamsterdam.nl
Maassilo
Clubs © Maarten Zeehandelaar, Shutterstock
Der ehemalige Getreidespeicher von 1911 am Maashaven ist einer der spektakulärsten Clubs Europas. An den Wochenenden stehen im 10.Stock Clubnächte mit vor allem elektronischer Musik auf dem Programm, der Saal im Erdgeschoss ist ein Garant für besondere Konzerte.
- Maashaven Zuidzijde 1-2, 3081 AE Rotterdam
- http://www.maassilo.com/
- +31 10 476 2452
- info@maassilo.com
© Maarten Zeehandelaar, Shutterstock
Der ehemalige Getreidespeicher von 1911 am Maashaven ist einer der spektakulärsten Clubs Europas. An den Wochenenden stehen im 10.Stock Clubnächte mit vor allem elektronischer Musik auf dem Programm, der Saal im Erdgeschoss ist ein Garant für besondere Konzerte.
- Maashaven Zuidzijde 1-2, 3081 AE Rotterdam
- http://www.maassilo.com/
- +31 10 476 2452
- info@maassilo.com
Zuiderzeemuseum
Museen © MAIRDUMONT
Vom Bahnhof aus folgt man zu Fuß der Beschilderung zum Zuiderzeemuseum. Während im überdachten Teil die Schifffahrt und Fischerei der Region dokumentiert werden, erlebt man im Buitenmuseum eine Siedlung aus der Zeit um 1900.130 Gebäude mit Gärten, Grachten und Straßen sind dort angelegt worden.
- Wierdijk 12-22, 1601 LH Enkhuizen
- http://www.zuiderzeemuseum.nl/
- +31 228 351 111
- info@zuiderzeemuseum.nl
© MAIRDUMONT
Vom Bahnhof aus folgt man zu Fuß der Beschilderung zum Zuiderzeemuseum. Während im überdachten Teil die Schifffahrt und Fischerei der Region dokumentiert werden, erlebt man im Buitenmuseum eine Siedlung aus der Zeit um 1900.130 Gebäude mit Gärten, Grachten und Straßen sind dort angelegt worden.
- Wierdijk 12-22, 1601 LH Enkhuizen
- http://www.zuiderzeemuseum.nl/
- +31 228 351 111
- info@zuiderzeemuseum.nl
Van Gogh Museum
Museen © MAIRDUMONT
Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.
- Museumplein 6, 1071 DJ Amsterdam
- http://www.vangoghmuseum.nl/
- +31 20 570 5200
- info@vangoghmuseum.nl
© MAIRDUMONT
Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.
- Museumplein 6, 1071 DJ Amsterdam
- http://www.vangoghmuseum.nl/
- +31 20 570 5200
- info@vangoghmuseum.nl
Concertgebouw
Theater © MAIRDUMONT
Die Akustik in Amsterdams Konzerthaus ist legendär. Im kastenförmigen, zurückhaltend dekorierten Großen Saal hört man jede Stecknadel auf der Bühne fallen. Das Concertgebouworkest gilt als eines der besten Orchester der Welt und pflegt eine lange Mahler- und Bruckner-Tradition. Von September bis Juni kann man einmal wöchentlich kostenlos Lunchkonzerte hören.
- Concertgebouwplein 10, 1071 LN Amsterdam
- http://www.concertgebouw.nl/
- +31 20 671 8345
- contact@concertgebouw.nl
© MAIRDUMONT
Die Akustik in Amsterdams Konzerthaus ist legendär. Im kastenförmigen, zurückhaltend dekorierten Großen Saal hört man jede Stecknadel auf der Bühne fallen. Das Concertgebouworkest gilt als eines der besten Orchester der Welt und pflegt eine lange Mahler- und Bruckner-Tradition. Von September bis Juni kann man einmal wöchentlich kostenlos Lunchkonzerte hören.
- Concertgebouwplein 10, 1071 LN Amsterdam
- http://www.concertgebouw.nl/
- +31 20 671 8345
- contact@concertgebouw.nl
Tuschinski
Kinos © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kinoerlebnis für Turteltäubchen
Wenn des Königs Mutter Beatrix einmal Lust auf Kino hat, dann geht sie ins Tuschinski. Und sie weiß, warum. Das Lichtspielhaus von 1921 ist ein architektonisches Prachtstück im Stil des Expressionismus. Vor allem im großen Saal, aber auch im Foyer fühlt man sich in vergangene Zeiten versetzt. Kuschelig ist es in der Loge: Dort mietet man für 54 Euro einen Love Seat für zwei Personen und bekommt Häppchen und Getränk zum Film gereicht.
- Reguliersbreestraat 26, 1017 CN Amsterdam
- http://www.pathe.nl/
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kinoerlebnis für Turteltäubchen
Wenn des Königs Mutter Beatrix einmal Lust auf Kino hat, dann geht sie ins Tuschinski. Und sie weiß, warum. Das Lichtspielhaus von 1921 ist ein architektonisches Prachtstück im Stil des Expressionismus. Vor allem im großen Saal, aber auch im Foyer fühlt man sich in vergangene Zeiten versetzt. Kuschelig ist es in der Loge: Dort mietet man für 54 Euro einen Love Seat für zwei Personen und bekommt Häppchen und Getränk zum Film gereicht.
- Reguliersbreestraat 26, 1017 CN Amsterdam
- http://www.pathe.nl/
Haarlem
Geographical © neirfy, Thinkstock
Von weitem sieht Haarlem noch genauso aus wie auf Stadtansichten aus dem Goldenen Zeitalter: Die Grote Kerk dominiert die Skyline der Stadt zwischen der Nordseeküste und Amsterdam. Aus der Nähe betrachtet erweist sich Haarlem als quirliges Städtchen mit vielen Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten. Die Hauptstadt der Provinz Nordholland ist etwas älter als Amsterdam und erhielt 1245 die Stadtrechte. Zahlreiche Künstler, Baumeister und Maler wohnten hier. Berühmtester Maler der Stadt war Frans Hals.
© neirfy, Thinkstock
Von weitem sieht Haarlem noch genauso aus wie auf Stadtansichten aus dem Goldenen Zeitalter: Die Grote Kerk dominiert die Skyline der Stadt zwischen der Nordseeküste und Amsterdam. Aus der Nähe betrachtet erweist sich Haarlem als quirliges Städtchen mit vielen Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten. Die Hauptstadt der Provinz Nordholland ist etwas älter als Amsterdam und erhielt 1245 die Stadtrechte. Zahlreiche Künstler, Baumeister und Maler wohnten hier. Berühmtester Maler der Stadt war Frans Hals.
Keukenhof
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Der größte Freilandgarten der Welt, 1949 eröffnet und 28 ha groß, ist jedes Jahr von März bis Mai geöffnet. Die riesige Blumenschau zieht wahre Besuchermassen an. Jacoba von Bayern, Gräfin von Holland, benutzte den Keukenhof schon im 14.Jh. zum Anbau von Gemüse und Kräutern. Heute blühen hier schätzungsweise 6 Mio. Zwiebelgewächse.
- Stationsweg 166a, 2161 AM Lisse
- http://www.keukenhof.nl/
- +31 252 465 555
- info@keukenhof.nl
© Glow Images
Der größte Freilandgarten der Welt, 1949 eröffnet und 28 ha groß, ist jedes Jahr von März bis Mai geöffnet. Die riesige Blumenschau zieht wahre Besuchermassen an. Jacoba von Bayern, Gräfin von Holland, benutzte den Keukenhof schon im 14.Jh. zum Anbau von Gemüse und Kräutern. Heute blühen hier schätzungsweise 6 Mio. Zwiebelgewächse.
- Stationsweg 166a, 2161 AM Lisse
- http://www.keukenhof.nl/
- +31 252 465 555
- info@keukenhof.nl
Westertoren
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.
- Prinsengracht 281, 1016 GW Amsterdam
- http://www.westertorenamsterdam.nl/
- info@westerkerk.nl
© MAIRDUMONT
Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.
- Prinsengracht 281, 1016 GW Amsterdam
- http://www.westertorenamsterdam.nl/
- info@westerkerk.nl
Escher in Het Paleis
MuseenInsider-Tipp Schräges Foto
Unter den großen Künstlern dieser Welt gehört Maurits Cornelis Escher (1898–1972) zu den unbekanntesten. Doch nahezu jeder, der eine seiner Grafiken erblickt, dürfte sich sagen: Das kenne ich doch! Eschers Werke stellen die Augen ihres Betrachters permanent auf den Prüfstand. Seine Schwäne scheinen in beide Richtungen zugleich zu fliegen. Die von ihm gezeichneten Treppen enden im Nirgendwo, andere Objekte, sei es nun ein mediterranes Dorf oder ein Fisch, verändern kontinuierlich ihr Aussehen. Lass dich in einem Studio ablichten, das mit Perspektiven spielt und dadurch imstande ist, die kleinste Person am größten wirken zu lassen. Eschers Werke sind in einem herrlichen Stadtpalais zu sehen, das einst von Königinnenmutter Emma bewohnt wurde.
- Lange Voorhout 74, 's-Gravenhage
- http://www.escherinhetpaleis.nl/
- +31 70 427 7730
Insider-Tipp Schräges Foto
Unter den großen Künstlern dieser Welt gehört Maurits Cornelis Escher (1898–1972) zu den unbekanntesten. Doch nahezu jeder, der eine seiner Grafiken erblickt, dürfte sich sagen: Das kenne ich doch! Eschers Werke stellen die Augen ihres Betrachters permanent auf den Prüfstand. Seine Schwäne scheinen in beide Richtungen zugleich zu fliegen. Die von ihm gezeichneten Treppen enden im Nirgendwo, andere Objekte, sei es nun ein mediterranes Dorf oder ein Fisch, verändern kontinuierlich ihr Aussehen. Lass dich in einem Studio ablichten, das mit Perspektiven spielt und dadurch imstande ist, die kleinste Person am größten wirken zu lassen. Eschers Werke sind in einem herrlichen Stadtpalais zu sehen, das einst von Königinnenmutter Emma bewohnt wurde.
- Lange Voorhout 74, 's-Gravenhage
- http://www.escherinhetpaleis.nl/
- +31 70 427 7730
Schiermonnikoog
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Lustige Löffler
Schiermonnikoog ist eine einzige Offenbarung. Die Watteninsel ist seit 1988 Nationalpark und abgesehen vom öffentlichen Nahverkehr autofrei. Vielen Niederländern gilt das knapp 40 km2 große Eiland als fast schon heiliger Rückzugsort. Daher achten sie penibel darauf, dass ihr kleines Geheimnis bei Touristen nicht allzu großen Anklang findet. Eine schwierige Mission, denn die von breiten Stränden gesäumte Insel ist schlichtweg hinreißend: Nach 45 Minuten Überfahrt scheint die Zivilisation in weiter Ferne. Dafür breitet sich eine ursprüngliche Landschaft mit vielen natürlichen Vorzügen aus. Die rund 1000 Einwohner nennen ihre Insel liebevoll lytje pole (kleines Eiland). Sie alle leben im einzigen Ort, dessen Kern ganz unter Denkmalschutz steht. Zwei zu einem Portal zusammengefügte Walknochen erinnern an den mühseligen Broterwerb vergangener Zeiten. Das Denkmal wurde zu Ehren des Entdeckungsreisenden und Seefahrers Willem Barentszoon errichtet. Die meisten der 300 000 Besucher im Jahr sind Tagesgäste, die Bettenkapazität wurde auf 5500 beschränkt, damit lytje pole nicht überlaufen wird. Auf den Sandbänken vor Schiermonnikoog verbringen Seehunde ihre Kindheit. Auch ist die Insel ein Ziel für Vogelfreunde. Mit etwas Glück kannst du im Frühjahr Löfflerpärchen und andere seltene Spezies beobachten. Die Dünen sind hoch und alt, die Landschaft mit ihren Wäldern und Wiesen ist abwechslungsreich, die Strände an der Westküste gehören zu den breitesten Europas. Rad- und Wanderwege durchkreuzen das Eiland, auf dem praktisch alles unter Naturschutz steht.
- Schiermonnikoog
- http://www.schiermonnikoog.nl/
© Glow Images
Insider-Tipp Lustige Löffler
Schiermonnikoog ist eine einzige Offenbarung. Die Watteninsel ist seit 1988 Nationalpark und abgesehen vom öffentlichen Nahverkehr autofrei. Vielen Niederländern gilt das knapp 40 km2 große Eiland als fast schon heiliger Rückzugsort. Daher achten sie penibel darauf, dass ihr kleines Geheimnis bei Touristen nicht allzu großen Anklang findet. Eine schwierige Mission, denn die von breiten Stränden gesäumte Insel ist schlichtweg hinreißend: Nach 45 Minuten Überfahrt scheint die Zivilisation in weiter Ferne. Dafür breitet sich eine ursprüngliche Landschaft mit vielen natürlichen Vorzügen aus. Die rund 1000 Einwohner nennen ihre Insel liebevoll lytje pole (kleines Eiland). Sie alle leben im einzigen Ort, dessen Kern ganz unter Denkmalschutz steht. Zwei zu einem Portal zusammengefügte Walknochen erinnern an den mühseligen Broterwerb vergangener Zeiten. Das Denkmal wurde zu Ehren des Entdeckungsreisenden und Seefahrers Willem Barentszoon errichtet. Die meisten der 300 000 Besucher im Jahr sind Tagesgäste, die Bettenkapazität wurde auf 5500 beschränkt, damit lytje pole nicht überlaufen wird. Auf den Sandbänken vor Schiermonnikoog verbringen Seehunde ihre Kindheit. Auch ist die Insel ein Ziel für Vogelfreunde. Mit etwas Glück kannst du im Frühjahr Löfflerpärchen und andere seltene Spezies beobachten. Die Dünen sind hoch und alt, die Landschaft mit ihren Wäldern und Wiesen ist abwechslungsreich, die Strände an der Westküste gehören zu den breitesten Europas. Rad- und Wanderwege durchkreuzen das Eiland, auf dem praktisch alles unter Naturschutz steht.
- Schiermonnikoog
- http://www.schiermonnikoog.nl/
Ameland
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Senf aus der Windmühle
Ameland eignet sich mit seinen gut ausgebauten Radwegen (mit fietspompen, Fahrradpumpen, am Weg) besonders gut zum Radeln. Vier Dörfer, ein breiter Strand und ein eigenständiger Charakter. Dies genügt Ameland, um Jahr für Jahr weit oben in der Gunst gestresster Großstädter zu stehen. Die Dörfer Hollum, Buren, Nes und Ballum zählen gemeinsam nur 3700 ständige Bewohner – darunter auch so einige Seebären, die im Falle persönlicher Begegnungen nicht mit Seemannsgarn sparen. Reich geworden sind die Insulaner im 17.Jh. durch den Walfang. Heute stehen lokale Produkte wie Lamm, Käse, Bier und Sahneeis hoch im Kurs. Eine besondere Delikatesse ist der Amelander Mosterd, der in einer sehenswerten Windmühle hergestellt wird.
© Glow Images
Insider-Tipp Senf aus der Windmühle
Ameland eignet sich mit seinen gut ausgebauten Radwegen (mit fietspompen, Fahrradpumpen, am Weg) besonders gut zum Radeln. Vier Dörfer, ein breiter Strand und ein eigenständiger Charakter. Dies genügt Ameland, um Jahr für Jahr weit oben in der Gunst gestresster Großstädter zu stehen. Die Dörfer Hollum, Buren, Nes und Ballum zählen gemeinsam nur 3700 ständige Bewohner – darunter auch so einige Seebären, die im Falle persönlicher Begegnungen nicht mit Seemannsgarn sparen. Reich geworden sind die Insulaner im 17.Jh. durch den Walfang. Heute stehen lokale Produkte wie Lamm, Käse, Bier und Sahneeis hoch im Kurs. Eine besondere Delikatesse ist der Amelander Mosterd, der in einer sehenswerten Windmühle hergestellt wird.
Mauritshuis
Museen © siraanamwong, Thinkstock
In dem Gebäude des 17.Jhs. ist die königliche Gemäldegalerie mit berühmten Bildern von Vermeer, Jan Steen, Frans Hals und anderen Malern des Goldenen Zeitalters untergebracht. Unbestrittenes Highlight ist neben Rembrandts Autopsiegemälde "Die Anatomie des Dr. Tulp" vor allem Vermeers "Mädchen mit dem Perlenohrgehänge".
- Plein 29, 2511 Den Haag
- http://www.mauritshuis.nl/
- +31 70 302 3456
- mail@mauritshuis.nl
© siraanamwong, Thinkstock
In dem Gebäude des 17.Jhs. ist die königliche Gemäldegalerie mit berühmten Bildern von Vermeer, Jan Steen, Frans Hals und anderen Malern des Goldenen Zeitalters untergebracht. Unbestrittenes Highlight ist neben Rembrandts Autopsiegemälde "Die Anatomie des Dr. Tulp" vor allem Vermeers "Mädchen mit dem Perlenohrgehänge".
- Plein 29, 2511 Den Haag
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Nieuwe Kerk
Architektonische Highlights © trabantos, Shutterstock
Anders als ihre Name suggeriert, ist die Nieuwe Kerk keineswegs neu. Sie wurde bereits 1381 vollendet und trägt ihren Namen nur deshalb, weil die deutlich niedrigere Oude Kerk noch 31 Jahre mehr auf dem Buckel hat. Das Alter des Sakralbaus aber ist Nebensache, denn er kann mit anderen Superlativen aufwarten. Mit einer Höhe von 109 m ist ihr Turm nach dem Dom von Utrecht der zweithöchste des Landes. Wenn du die 376 Treppenstufen bewältigst, wirst du bei gutem Wetter mit einer grandiosen Aussicht belohnt, die bis zum Meer und den Wolkenkratzern von Rotterdam und Den Haag reicht. Außerdem ist die Nieuwe Kerk die Grabkirche des niederländischen Königshauses. 43 Oranier haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden
- Markt 80, 2611 GW Delft
- http://oudeennieuwekerkdelft.nl/
- +31 15 212 3025
© trabantos, Shutterstock
Anders als ihre Name suggeriert, ist die Nieuwe Kerk keineswegs neu. Sie wurde bereits 1381 vollendet und trägt ihren Namen nur deshalb, weil die deutlich niedrigere Oude Kerk noch 31 Jahre mehr auf dem Buckel hat. Das Alter des Sakralbaus aber ist Nebensache, denn er kann mit anderen Superlativen aufwarten. Mit einer Höhe von 109 m ist ihr Turm nach dem Dom von Utrecht der zweithöchste des Landes. Wenn du die 376 Treppenstufen bewältigst, wirst du bei gutem Wetter mit einer grandiosen Aussicht belohnt, die bis zum Meer und den Wolkenkratzern von Rotterdam und Den Haag reicht. Außerdem ist die Nieuwe Kerk die Grabkirche des niederländischen Königshauses. 43 Oranier haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden
- Markt 80, 2611 GW Delft
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Kijkduin
Geographical © Dirk M. de Boer, Shutterstock
Insider-Tipp Mexiko am Meer
Den Haags weniger bekanntes und etwas umständlicher zu erreichendes Zweitseebad erfreut mit einem makellosen und familienfreundlichen, von Dünen flankierten Sandstrand, der auf der einen Seite bis nach Scheveningen reicht und auf der anderen an Monster grenzt. Wer ein bisschen Bewegung nicht scheut, findet hier auch in der Hochsaison sein Plätzchen. Hinter dem bewachten Strand lockt eine jüngst umgebaute Promenade mit Geschäften und Food-Court, die jedoch beide noch nicht so recht angenommen werden. Ein weiteres Großprojekt war die Anlage des Zandmotor, einer riesigen Sandfläche zwischen Kijkduin und Monster, die einen unwirklichen Anblick bietet. Der Sand wurde 2011 künstlich aufgeschüttet, um eine zusätzliche Barriere aufzubauen und die Westströmung so abzufangen, dass der Landverlust bei künftigen Stürmen so klein wie möglich bleibt. Schon nach wenigen Jahren konnten Wissenschaftler zeigen, dass die Maßnahme wirkt. Andere Städte wollen dem Beispiel folgen. Ein Kuriosum verbirgt sich auch hinter den Dünen, wo der Künstler James Turrell vor dem Campingplatz Ockenburgh eine begehbare Installation von enormen Ausmaßen errichtet hat: Hemels Gewelf ist ein 30 x 40 m großer Krater in Form einer Ellipse, der einzigartige Voraussetzungen zur Beobachtung des Himmels bietet. Sehenswert ist auch das Atlantikwall-Museum: Unter den Dünen in der Nähe des Boulevards von Kijkduin befindet sich ein verstecktes Korridornetz aus dem Zweiten Weltkrieg, das Kernbestandteil eines Widerstandsnests war. Der größte Teil wurde für den Bau des Einkaufszentrums und der dahinter liegenden Wohnungen abgerissen, doch in der Düne hinter dem ehemaligen Hotel Atlantic sind noch sechs untereinander verbundene Bunker übrig. Hier waren die Flugwache und ein Teil der Luftwaffe untergebracht – ein beeindruckendes zeithistorisches Relikt. Erinnerungen anderer Art ruft der Jutterskeet Ome Jan hinter dem Beachclub La Parade hervor: In den Dünen hat Eigentümer Jan in einem jutterspaviljoen, einer Art Strandräuberbude, alles zusammengetragen, was er über die Jahre am Strand gefunden hat. Dabei ist ein wahres Kuriositätenkabinett entstanden. Wer mag, kann in Jans Fußstapfen treten und sich bei ihm für 5 Euro einen Metalldetektor leihen. Zu einem Strandtag in Kijkduin gehört unbedingt der Besuch eines Strandpavillons – also ab in den Strandtent 14.Die Karte hebt sich vom Rest ab: Es gibt tacos al pastor und andere Leckereien aus Lateinamerika.
- Kijkduin
© Dirk M. de Boer, Shutterstock
Insider-Tipp Mexiko am Meer
Den Haags weniger bekanntes und etwas umständlicher zu erreichendes Zweitseebad erfreut mit einem makellosen und familienfreundlichen, von Dünen flankierten Sandstrand, der auf der einen Seite bis nach Scheveningen reicht und auf der anderen an Monster grenzt. Wer ein bisschen Bewegung nicht scheut, findet hier auch in der Hochsaison sein Plätzchen. Hinter dem bewachten Strand lockt eine jüngst umgebaute Promenade mit Geschäften und Food-Court, die jedoch beide noch nicht so recht angenommen werden. Ein weiteres Großprojekt war die Anlage des Zandmotor, einer riesigen Sandfläche zwischen Kijkduin und Monster, die einen unwirklichen Anblick bietet. Der Sand wurde 2011 künstlich aufgeschüttet, um eine zusätzliche Barriere aufzubauen und die Westströmung so abzufangen, dass der Landverlust bei künftigen Stürmen so klein wie möglich bleibt. Schon nach wenigen Jahren konnten Wissenschaftler zeigen, dass die Maßnahme wirkt. Andere Städte wollen dem Beispiel folgen. Ein Kuriosum verbirgt sich auch hinter den Dünen, wo der Künstler James Turrell vor dem Campingplatz Ockenburgh eine begehbare Installation von enormen Ausmaßen errichtet hat: Hemels Gewelf ist ein 30 x 40 m großer Krater in Form einer Ellipse, der einzigartige Voraussetzungen zur Beobachtung des Himmels bietet. Sehenswert ist auch das Atlantikwall-Museum: Unter den Dünen in der Nähe des Boulevards von Kijkduin befindet sich ein verstecktes Korridornetz aus dem Zweiten Weltkrieg, das Kernbestandteil eines Widerstandsnests war. Der größte Teil wurde für den Bau des Einkaufszentrums und der dahinter liegenden Wohnungen abgerissen, doch in der Düne hinter dem ehemaligen Hotel Atlantic sind noch sechs untereinander verbundene Bunker übrig. Hier waren die Flugwache und ein Teil der Luftwaffe untergebracht – ein beeindruckendes zeithistorisches Relikt. Erinnerungen anderer Art ruft der Jutterskeet Ome Jan hinter dem Beachclub La Parade hervor: In den Dünen hat Eigentümer Jan in einem jutterspaviljoen, einer Art Strandräuberbude, alles zusammengetragen, was er über die Jahre am Strand gefunden hat. Dabei ist ein wahres Kuriositätenkabinett entstanden. Wer mag, kann in Jans Fußstapfen treten und sich bei ihm für 5 Euro einen Metalldetektor leihen. Zu einem Strandtag in Kijkduin gehört unbedingt der Besuch eines Strandpavillons – also ab in den Strandtent 14.Die Karte hebt sich vom Rest ab: Es gibt tacos al pastor und andere Leckereien aus Lateinamerika.
- Kijkduin
Volendam
Geographical © eugen_z, Thinkstock
Das Markenzeichen von Käsefrau Antje aus der Werbung, die Spitzenhaube hulletje, wurde in diesem viel besuchten Fischerdorf erfunden. Es hat als Werbeträger bereits Sängern und Fußballern zum Erfolg verholfen.
- Volendam
- http://www.vvv-volendam.nl/
© eugen_z, Thinkstock
Das Markenzeichen von Käsefrau Antje aus der Werbung, die Spitzenhaube hulletje, wurde in diesem viel besuchten Fischerdorf erfunden. Es hat als Werbeträger bereits Sängern und Fußballern zum Erfolg verholfen.
- Volendam
- http://www.vvv-volendam.nl/
Vlieland
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Insel-Umrundung
Wie alle Inseln zwischen Wattenmeer und Nordsee bewegt sich Vlieland mit Wind und Wellen langsam, aber stetig Richtung Festland. Die Nordsee ist gierig. Bestes Beispiel für den Hunger des Meers nach Land ist die jüngere Geschichte Vlielands. Noch im 18.Jh. gab es auf der Insel mit West- und Oost-Vlieland zwei Dörfer. West-Vlieland aber versank zwischen 1717 und 1727 durch Sturmfluten im Meer. Der Rest der Insel, 20 km lang und nur bis zu 2 km breit, besteht aus Dünen, Wiesen, Wald und einem 12 km langen, herrlichen Sandstrand. Im 19.Jh. bestimmte der Walfang das Bild der Insel. Von Vlieland stammten etwa 70 Kapitäne. Einige ihrer herrlichen Commandeurshuizen sind in Oost-Vlieland noch zu sehen. Heute leben die etwa 1150 Ew. im einzigen Dorf. Das Fahrrad ist das zweckmäßigste Verkehrsmittel auf der fast autofreien Insel. Ein 26 km langer Rundweg führt rund herum. Vor allem Niederländer besuchen Vlieland. Die meisten mieten sich auf den beiden Campingplätzen (3500 Stellplätze) ein. An den Stränden ist in markierten Abschnitten FKK gestattet. Wegen ungünstiger Wind- und Strömungsverhältnisse ist die Insel kein Ziel für Surfer, dafür zieht sie aber Reiter an. Das denkmalgeschützte Oost-Vlieland besteht aus nicht viel mehr als zwei Straßen. Die mit alten Bäumen begrünte, holprige Dorpsstraat erinnert mit ihren gepflegten Häusern an die alten Zeiten; dort konzentrieren sich die Cafés, Restaurants und Geschäfte.
- Oost-Vlieland
© Glow Images
Insider-Tipp Insel-Umrundung
Wie alle Inseln zwischen Wattenmeer und Nordsee bewegt sich Vlieland mit Wind und Wellen langsam, aber stetig Richtung Festland. Die Nordsee ist gierig. Bestes Beispiel für den Hunger des Meers nach Land ist die jüngere Geschichte Vlielands. Noch im 18.Jh. gab es auf der Insel mit West- und Oost-Vlieland zwei Dörfer. West-Vlieland aber versank zwischen 1717 und 1727 durch Sturmfluten im Meer. Der Rest der Insel, 20 km lang und nur bis zu 2 km breit, besteht aus Dünen, Wiesen, Wald und einem 12 km langen, herrlichen Sandstrand. Im 19.Jh. bestimmte der Walfang das Bild der Insel. Von Vlieland stammten etwa 70 Kapitäne. Einige ihrer herrlichen Commandeurshuizen sind in Oost-Vlieland noch zu sehen. Heute leben die etwa 1150 Ew. im einzigen Dorf. Das Fahrrad ist das zweckmäßigste Verkehrsmittel auf der fast autofreien Insel. Ein 26 km langer Rundweg führt rund herum. Vor allem Niederländer besuchen Vlieland. Die meisten mieten sich auf den beiden Campingplätzen (3500 Stellplätze) ein. An den Stränden ist in markierten Abschnitten FKK gestattet. Wegen ungünstiger Wind- und Strömungsverhältnisse ist die Insel kein Ziel für Surfer, dafür zieht sie aber Reiter an. Das denkmalgeschützte Oost-Vlieland besteht aus nicht viel mehr als zwei Straßen. Die mit alten Bäumen begrünte, holprige Dorpsstraat erinnert mit ihren gepflegten Häusern an die alten Zeiten; dort konzentrieren sich die Cafés, Restaurants und Geschäfte.
- Oost-Vlieland
Domburg
Geographical © fokke baarssen, Shutterstock
Insider-Tipp Der Duft des Nadelwalds
Das älteste Seebad (2000 Ew.) des Landes zog um die Jahrhundertwende vom 19.zum 20.Jh. Maler wie Piet Mondrian an; Kaiserin Sisi und wohlhabende Bürger fanden sich zur Kur ein. Heute ist Domburg mit seinem schönen Strand bodenständiger. Dem Ort halten in erster Linie deutschsprachige Besucher die Treue. Eine wunderbar sinnliche Wanderroute führt im Windschatten der Dünen durch den Wald nach Oostkapelle. Im historischen Badpaviljoen erinnert ein schickes Restaurant an die glamourösen Anfangszeiten des Tourismus.
- Domburg
© fokke baarssen, Shutterstock
Insider-Tipp Der Duft des Nadelwalds
Das älteste Seebad (2000 Ew.) des Landes zog um die Jahrhundertwende vom 19.zum 20.Jh. Maler wie Piet Mondrian an; Kaiserin Sisi und wohlhabende Bürger fanden sich zur Kur ein. Heute ist Domburg mit seinem schönen Strand bodenständiger. Dem Ort halten in erster Linie deutschsprachige Besucher die Treue. Eine wunderbar sinnliche Wanderroute führt im Windschatten der Dünen durch den Wald nach Oostkapelle. Im historischen Badpaviljoen erinnert ein schickes Restaurant an die glamourösen Anfangszeiten des Tourismus.
- Domburg
Erasmusbrug
Touristenattraktionen © Leonid Andronov, Shutterstock
Die Schrägseilbrücke über die Nieuwe Maas ist mit 802 m und 6800 t die größte und schwerste Klappbrücke in Westeuropa. Am Nordende der Brücke starten Schiffe zu interessanten Hafenrundfahrten.
- Rotterdam
- info@rotterdam.info
© Leonid Andronov, Shutterstock
Die Schrägseilbrücke über die Nieuwe Maas ist mit 802 m und 6800 t die größte und schwerste Klappbrücke in Westeuropa. Am Nordende der Brücke starten Schiffe zu interessanten Hafenrundfahrten.
- Rotterdam
- info@rotterdam.info
Grachten
Touristenattraktionen © code6d, iStockphoto.com
Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.
- 1011 Amsterdam
© code6d, iStockphoto.com
Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.
- 1011 Amsterdam
Kröller-Müller Museum
Museen © Pangfolio.com, Shutterstock
Auf dem Gelände des Nationalparks De Hoge Veluwe lädt eine der beeindruckendsten privaten Kunstsammlungen zu einem faszinierenden Besuch ein. Das Unternehmerehepaar Kröller-Müller hat hier zwischen 1908 und 1935 Kunstwerke besonders aus dem späten 19.und dem frühen 20.Jh. zusammengetragen.
- Houtkampweg 6, 6731 AW Otterlo
- http://krollermuller.nl/
- +31 318 591 241
- info@krollermuller.nl
© Pangfolio.com, Shutterstock
Auf dem Gelände des Nationalparks De Hoge Veluwe lädt eine der beeindruckendsten privaten Kunstsammlungen zu einem faszinierenden Besuch ein. Das Unternehmerehepaar Kröller-Müller hat hier zwischen 1908 und 1935 Kunstwerke besonders aus dem späten 19.und dem frühen 20.Jh. zusammengetragen.
- Houtkampweg 6, 6731 AW Otterlo
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- +31 318 591 241
- info@krollermuller.nl
Koningsdag
Events © photosmatic, Shutterstock
Am 27.April wird zu Ehren Willem-Alexanders gefeiert. Das ganze Land kleidet sich von Kopf bis Fuß in Orange und feiert ausgelassen den Geburtstag des Königs.
- Amsterdam
© photosmatic, Shutterstock
Am 27.April wird zu Ehren Willem-Alexanders gefeiert. Das ganze Land kleidet sich von Kopf bis Fuß in Orange und feiert ausgelassen den Geburtstag des Königs.
- Amsterdam
Market Hall
Touristenattraktionen © Juliano Galvao Gomes, Shutterstock
Insider-Tipp Markthalle? Wundertüte!
Wohnen, arbeiten und shoppen im gleichen Gebäude: In der aufsehenerregenden hufeisenförmigen Markthalle ist das möglich. Zwischen den Ständen mit Gemüse, Fisch, Fleisch und Käse buhlen Tapasbars, Frittenbuden und Ökokneipen um die Gunst der Besucherschar. Die spektakuläre Decke, die aus einem Glasmosaik mit 4000 farbigen Scherben gebaut wurde, stellt ein Stillleben mit Insekten, Früchten und Gemüse dar. Die imposante Konstruktion kann sich bei starkem Sturm um bis zu 75 cm ausdehnen.
- Dominee Jan Scharpstraat 298, 3011 GZ Rotterdam
- http://markthal.nl/
- +31 30 234 6486
© Juliano Galvao Gomes, Shutterstock
Insider-Tipp Markthalle? Wundertüte!
Wohnen, arbeiten und shoppen im gleichen Gebäude: In der aufsehenerregenden hufeisenförmigen Markthalle ist das möglich. Zwischen den Ständen mit Gemüse, Fisch, Fleisch und Käse buhlen Tapasbars, Frittenbuden und Ökokneipen um die Gunst der Besucherschar. Die spektakuläre Decke, die aus einem Glasmosaik mit 4000 farbigen Scherben gebaut wurde, stellt ein Stillleben mit Insekten, Früchten und Gemüse dar. Die imposante Konstruktion kann sich bei starkem Sturm um bis zu 75 cm ausdehnen.
- Dominee Jan Scharpstraat 298, 3011 GZ Rotterdam
- http://markthal.nl/
- +31 30 234 6486