Nepal Top Sehenswürdigkeiten

Changunarayan Temple
Architektonische Highlights
Changunarayan
Pashupatinath
Architektonische Highlights
Kathmandu
Swayambhu Stupa
Architektonische Highlights
Kathmandu
Annapurna Sanctuary
Landschaftliche Highlights
Ghandruk
Phewa Lake
Landschaftliche Highlights
Pokhara
World Peace Pagoda
Touristenattraktionen
Lumbini Sanskritik
Sagarmatha-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Nepal
Bardia National Park
Botanische Gärten & Parks
Nepal
Chitwan-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Subarnapur
Aussichtspunkt
Touristenattraktionen
Pokhara
Tashi Palkhiel
Touristenattraktionen
Pokhara
Begnas Lake
Landschaftliche Highlights
Lekhnath
Durbar-Platz
Touristenattraktionen
Kathmandu
Chobar-Schlucht
Landschaftliche Highlights
Dakshin Kali
Boudha Stupa
Architektonische Highlights
Kathmandu
Koshi Tappu Wildlife Reserve
Botanische Gärten & Parks
Bairawa
3 Sisters Guest House
Touristenattraktionen
Pokhara
Annapurna Himal
Landschaftliche Highlights
Narchyang
Annapurna Museum
Museen
Pokhara
Bindhbasini Temple
Museen
Pokhara
International Mountain Museum
Museen
Pokhara
Machhapuchhre Guest house and restaurant
Touristenattraktionen
Lumle
Davis Falls
Landschaftliche Highlights
Pokhara
Gupteshwor Mahadev Cave
Landschaftliche Highlights
Pokhara
Mahendra Cave
Landschaftliche Highlights
Pokhara
National Art Gallery
Museen
Bhaktapur
Bhaktapur Durbar Square
Touristenattraktionen
Bhaktapur
Pottery Square
Touristenattraktionen
Bhaktapur
Taumadhi Square
Touristenattraktionen
Bhaktapur
Doleshwor Mahadev Temple
Architektonische Highlights
Suryabinayak

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Museen


  • Changunarayan Temple

    Architektonische Highlights
    • © Sundar Photo, Shutterstock

    Obwohl dieser Vishnu-Tempel auf einem 1540 m hohen Hügel zwischen Boudhanath und Bhaktapur im gleichnamigen Dörfchen (sprich Naráyan) der bedeutendste des Tales ist, zieht er vergleichsweise wenig Pilger und Touristen an. Eine Steinsäule enthält die älteste in Nepal überlieferte Inschrift des Liccachi- Königs Manadev von 464 oder 467.Die Wanderung zum Tempel dauert rund zwei Stunden.

    • © Sundar Photo, Shutterstock

    Obwohl dieser Vishnu-Tempel auf einem 1540 m hohen Hügel zwischen Boudhanath und Bhaktapur im gleichnamigen Dörfchen (sprich Naráyan) der bedeutendste des Tales ist, zieht er vergleichsweise wenig Pilger und Touristen an. Eine Steinsäule enthält die älteste in Nepal überlieferte Inschrift des Liccachi- Königs Manadev von 464 oder 467.Die Wanderung zum Tempel dauert rund zwei Stunden.


  • Pashupatinath

    Architektonische Highlights
    • © marie martin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zu Fuß über den Berg zum Tempel

    Schneller und angenehmer als mit dem Taxi kommst du zu Nepals wichtigstem Hindu-Tempel bei einem kurzweiligen, 20-minütigen Spaziergang durch verwinkelte Wohnviertel über den hügeligen Mrigathal-Park. In dieser großen Tempelanlage, die definitiv mehr als einen Besuch wert ist, wird Shiva in seiner Form als Pashupatinath, „Herr der Tiere”, verehrt. In Pashupatinath verbrannt zu werden ist der Wunsch vieler Hindus, hier befinden sich die wichtigsten Verbrennungsstätten Nepals. Eine festliche Stimmung liegt über der Anlage. Sadhus, Hasch rauchende Wanderheilige, die dem weltlichen Leben komplett entsagt haben, sitzen am Eingang der Anlage und diskutieren. Sie tragen lange Bärte, wilde Haartrachten und sind in safrangelbe Tücher gehüllt. Ihr größtes Treffen findet an Shivaratri, dem großen Pilgerfest im Frühjahr, statt. Dann platzt Pashupatinath aus allen Nähten und ein süßlicher Canabisgeruch liegt über der Anlage. Die beste Chance, einen Passivrausch zu bekommen ... Der heilige Bagmati-Fluss teilt die Anlage in zwei Teile. Der auf der westlichen Flussseite liegende große Pashupatinatha-Tempel ist für Nicht-Hindus tabu. Aber es gibt mit den unzähligen Tempeln, Schreinen, lingams (Shiva als Phallussymbol), Statuen, dharamsalas (Pilgerunterkünften) und ghats (Verbrennungsplätzen auf Treppen am Flussufer) genug zu sehen. Vom gegenüberliegenden Hang hast du eine gute Aussicht auf das Tempelgeschehen. Halte aber bitte Abstand zu den Verbrennungsplätzen, um die Trauernden nicht zu stören. Die besonders heiligen Acharya Ghats unterhalb des Haupttempels, die den oberen Kasten vorbehalten sind, wurden aus diesem Grund für Nicht-Hindus gesperrt. Die Angehörigen sind dabei, wenn der Verstorbene auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, und begleiten dessen Seele, bevor die Asche in den Fluss gestreut und so dem Kreislauf der Natur wiedergegeben wird. Die vielen kleinen Shiva-Tempel unterhalb der Bänke wurden zu Ehren der Ehefrauen errichtet, die einst zu sati gezwungen wurden – sich bei lebendigem Leib am Scheiterhaufen des Mannes verbrennen zu lassen. Diese Praxis ist heute verboten. Achtung: Auf dem Tempelgelände treibt auch eine große Herde wilder Rhesusaffen ihr Unwesen.

    • © marie martin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zu Fuß über den Berg zum Tempel

    Schneller und angenehmer als mit dem Taxi kommst du zu Nepals wichtigstem Hindu-Tempel bei einem kurzweiligen, 20-minütigen Spaziergang durch verwinkelte Wohnviertel über den hügeligen Mrigathal-Park. In dieser großen Tempelanlage, die definitiv mehr als einen Besuch wert ist, wird Shiva in seiner Form als Pashupatinath, „Herr der Tiere”, verehrt. In Pashupatinath verbrannt zu werden ist der Wunsch vieler Hindus, hier befinden sich die wichtigsten Verbrennungsstätten Nepals. Eine festliche Stimmung liegt über der Anlage. Sadhus, Hasch rauchende Wanderheilige, die dem weltlichen Leben komplett entsagt haben, sitzen am Eingang der Anlage und diskutieren. Sie tragen lange Bärte, wilde Haartrachten und sind in safrangelbe Tücher gehüllt. Ihr größtes Treffen findet an Shivaratri, dem großen Pilgerfest im Frühjahr, statt. Dann platzt Pashupatinath aus allen Nähten und ein süßlicher Canabisgeruch liegt über der Anlage. Die beste Chance, einen Passivrausch zu bekommen ... Der heilige Bagmati-Fluss teilt die Anlage in zwei Teile. Der auf der westlichen Flussseite liegende große Pashupatinatha-Tempel ist für Nicht-Hindus tabu. Aber es gibt mit den unzähligen Tempeln, Schreinen, lingams (Shiva als Phallussymbol), Statuen, dharamsalas (Pilgerunterkünften) und ghats (Verbrennungsplätzen auf Treppen am Flussufer) genug zu sehen. Vom gegenüberliegenden Hang hast du eine gute Aussicht auf das Tempelgeschehen. Halte aber bitte Abstand zu den Verbrennungsplätzen, um die Trauernden nicht zu stören. Die besonders heiligen Acharya Ghats unterhalb des Haupttempels, die den oberen Kasten vorbehalten sind, wurden aus diesem Grund für Nicht-Hindus gesperrt. Die Angehörigen sind dabei, wenn der Verstorbene auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, und begleiten dessen Seele, bevor die Asche in den Fluss gestreut und so dem Kreislauf der Natur wiedergegeben wird. Die vielen kleinen Shiva-Tempel unterhalb der Bänke wurden zu Ehren der Ehefrauen errichtet, die einst zu sati gezwungen wurden – sich bei lebendigem Leib am Scheiterhaufen des Mannes verbrennen zu lassen. Diese Praxis ist heute verboten. Achtung: Auf dem Tempelgelände treibt auch eine große Herde wilder Rhesusaffen ihr Unwesen.


  • Swayambhu Stupa

    Architektonische Highlights
    • © Oleskaus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Treppensteigen zur Morgenstund’

    Auf einem Hügel am Westrand der Stadt beobachten die alles sehenden Augen Buddhas vom Swayambhunath-Stupa aus das Kathmandutal. Der älteste Stupa Nepals (5.Jh.) hat unter Buddhisten den gleichen Stellenwert wie Pashupatinath (kurz: Pashupati) für Hindus. Im Gegensatz zum Boudhanath- Stupa wird Swayambhunath auch von vielen Newar-Buddhisten verehrt und von Hindus besucht. Wie in Pashupati toben hier wilde Rhesusaffen durch die zahlreichen Heiligtümer, Tempel, chörten und Klöster. Ursprünglich war ein stupa (Tibetisch: chörten, Sanskrit: chaitya) das Grabmal und der heilige Aufbewahrungsort der Reliquien des historischen Buddha. Heute sind tibetische Stupas überwiegend symbolische Grabmäler und Kultbauten, denen man vor allem im Hochgebirge überall begegnet. Eine Besonderheit Nepals sind die aufgemalten, allsehenden Augen Buddhas an den vier Seiten des Turms. Im Gegensatz zum Boudha-Stupa darf Swayambhunath nicht bestiegen werden. In der kleinen Hariti-Pagode erflehen Buddhisten wie Hindus den Segen der Göttin, die als Hariti alle Kinder beschützt. Als Sitala bewahrt sie die Menschen vor Krankheiten. Häufig steht eine lange Schlange Gläubiger mit Opfergaben vor dem Eingang. Am frühen Morgen sind die meisten Pilger unterwegs. Die tiefe Kontemplation, mit der sie die 231 Stufen durch den Wald hochsteigen, ist beeindruckend. Vergiss also das Taxi und lauf mit. Der 1407 m hohe Hügel wird an seinem Fuß ständig von tibetischen Buddhisten im Uhrzeigersinn umkreist, die sich dabei in regelmäßigen Abständen auf die Erde werfen und den Weg in Körperlängen abmessen. In Vollmondnächten finden diese Rituale ihren Höhepunkt. Im heiligen Monat gunla (etwa August) ziehen Newar-Buddhisten jeden Morgen vor Sonnenaufgang singend und musizierend nach Swayambhunath. Nachts ist der Stupa dann illuminiert. Etwa 2 km westlich von Swayambhunath, am Nagarjun-Hügel, liegt das 1987 gegründete Kloster Tritan Norbutse, das erste und bislang einzige Bön-Kloster in Kathmandu. Bön ist die präbuddhistische Religion Tibets und Nordnepals.

    • 44600 Kathmandu
    • © Oleskaus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Treppensteigen zur Morgenstund’

    Auf einem Hügel am Westrand der Stadt beobachten die alles sehenden Augen Buddhas vom Swayambhunath-Stupa aus das Kathmandutal. Der älteste Stupa Nepals (5.Jh.) hat unter Buddhisten den gleichen Stellenwert wie Pashupatinath (kurz: Pashupati) für Hindus. Im Gegensatz zum Boudhanath- Stupa wird Swayambhunath auch von vielen Newar-Buddhisten verehrt und von Hindus besucht. Wie in Pashupati toben hier wilde Rhesusaffen durch die zahlreichen Heiligtümer, Tempel, chörten und Klöster. Ursprünglich war ein stupa (Tibetisch: chörten, Sanskrit: chaitya) das Grabmal und der heilige Aufbewahrungsort der Reliquien des historischen Buddha. Heute sind tibetische Stupas überwiegend symbolische Grabmäler und Kultbauten, denen man vor allem im Hochgebirge überall begegnet. Eine Besonderheit Nepals sind die aufgemalten, allsehenden Augen Buddhas an den vier Seiten des Turms. Im Gegensatz zum Boudha-Stupa darf Swayambhunath nicht bestiegen werden. In der kleinen Hariti-Pagode erflehen Buddhisten wie Hindus den Segen der Göttin, die als Hariti alle Kinder beschützt. Als Sitala bewahrt sie die Menschen vor Krankheiten. Häufig steht eine lange Schlange Gläubiger mit Opfergaben vor dem Eingang. Am frühen Morgen sind die meisten Pilger unterwegs. Die tiefe Kontemplation, mit der sie die 231 Stufen durch den Wald hochsteigen, ist beeindruckend. Vergiss also das Taxi und lauf mit. Der 1407 m hohe Hügel wird an seinem Fuß ständig von tibetischen Buddhisten im Uhrzeigersinn umkreist, die sich dabei in regelmäßigen Abständen auf die Erde werfen und den Weg in Körperlängen abmessen. In Vollmondnächten finden diese Rituale ihren Höhepunkt. Im heiligen Monat gunla (etwa August) ziehen Newar-Buddhisten jeden Morgen vor Sonnenaufgang singend und musizierend nach Swayambhunath. Nachts ist der Stupa dann illuminiert. Etwa 2 km westlich von Swayambhunath, am Nagarjun-Hügel, liegt das 1987 gegründete Kloster Tritan Norbutse, das erste und bislang einzige Bön-Kloster in Kathmandu. Bön ist die präbuddhistische Religion Tibets und Nordnepals.

    • 44600 Kathmandu

  • Annapurna Sanctuary

    Landschaftliche Highlights
    • © salajean, Shutterstock

    Zehn bis zwölf Tage dagegen bist du im Annapurna Sanctuary (4130 m) unterwegs, auch hier steigst du in Lodges ab.

    • 33700 Ghandruk
    • © salajean, Shutterstock

    Zehn bis zwölf Tage dagegen bist du im Annapurna Sanctuary (4130 m) unterwegs, auch hier steigst du in Lodges ab.

    • 33700 Ghandruk

  • Phewa Lake

    Landschaftliche Highlights
    • © Skreidzeleu, Shutterstock

    Offiziell Phewa Tal („Tal” ist in Nepal ein Wort für „See”). Er ist 5 km2 groß und bis zu 20 m tief. Auf der kleinen Insel steht der Barahi-Tempel, in dem der Schutz der tantrischen Muttergöttin Barahi erfleht wird. Der Bergsee ist nicht ohne Probleme. Erosionsablagerungen lassen ihn schrumpfen, und sehr sauber ist er auch nicht.

    • 33700 Pokhara
    • © Skreidzeleu, Shutterstock

    Offiziell Phewa Tal („Tal” ist in Nepal ein Wort für „See”). Er ist 5 km2 groß und bis zu 20 m tief. Auf der kleinen Insel steht der Barahi-Tempel, in dem der Schutz der tantrischen Muttergöttin Barahi erfleht wird. Der Bergsee ist nicht ohne Probleme. Erosionsablagerungen lassen ihn schrumpfen, und sehr sauber ist er auch nicht.

    • 33700 Pokhara

  • World Peace Pagoda

    Touristenattraktionen
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Der rund 15 m hohe Vishwa Shanti Stupa, der Weltfriedens-Stupa, und ein Kloster liegen auf dem Kamm Anadu Danda in Min Thumki auf der anderen Seite des Phewa-Sees. Um den Bau des Stupas entbrannte ein stiller, fast zwanzigjähriger Kampf. Min Bahadur Gurung, der 1973 mit dem Bau begann, wanderte dafür sogar ins Gefängnis. Er und sein Sohn gaben den Kampf nie auf, hatten aber erst nach dem Ende des Panchayat- Systems 1990 Erfolg. 1992 wurde der neue Grundstein gelegt – nun mit dem Segen der Regierung und dem frommen Wunsch, der buddhistische Stupa möge Toleranz und Tourismus fördern.

    • 32914 Lumbini Sanskritik
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Der rund 15 m hohe Vishwa Shanti Stupa, der Weltfriedens-Stupa, und ein Kloster liegen auf dem Kamm Anadu Danda in Min Thumki auf der anderen Seite des Phewa-Sees. Um den Bau des Stupas entbrannte ein stiller, fast zwanzigjähriger Kampf. Min Bahadur Gurung, der 1973 mit dem Bau begann, wanderte dafür sogar ins Gefängnis. Er und sein Sohn gaben den Kampf nie auf, hatten aber erst nach dem Ende des Panchayat- Systems 1990 Erfolg. 1992 wurde der neue Grundstein gelegt – nun mit dem Segen der Regierung und dem frommen Wunsch, der buddhistische Stupa möge Toleranz und Tourismus fördern.

    • 32914 Lumbini Sanskritik

  • Sagarmatha-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © LUC KOHNEN, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wandern, einsam und malerisch

    Der Distrikt Solukhumbu ist nicht nur berühmt für seine Nähe zum Mount Everest, sondern auch für seine Sherpa-Dörfer und Klöster. Der Klassiker ist der Trek zum Everest Base Camp. Zu Fuß dauert er ab Jiri zwischen drei und vier Wochen und folgt der Route, die auch Edmund Hillary und Tenzing Norgay 1953 auf dem Weg zu ihrer Everest-Besteigung gingen. Bei einem Flug bis Lukla reduziert sich die Wanderzeit auf zwei Wochen. Übernachtet wird in Lodges, aber Vorsicht vor der Höhe: Lukla 2900 m, Namche Bazaar 3450 m, Kloster Tengboche 4000 m (reicht als Endziel), Aussichtshügel Kala Pattar 5500 m. Eine echte Alternative zur traditionellen Everest-Base-Camp-Route ist ein Abstecher zu den malerischen, tiefblauen Gokyo-Seen (5500 m). Die Anzahl der Trekker ist auf dieser Route wesentlich geringer. Von Lukla aus etwa zwölf Tage, Übernachtung in Lodges.

    • Nepal
    • © LUC KOHNEN, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wandern, einsam und malerisch

    Der Distrikt Solukhumbu ist nicht nur berühmt für seine Nähe zum Mount Everest, sondern auch für seine Sherpa-Dörfer und Klöster. Der Klassiker ist der Trek zum Everest Base Camp. Zu Fuß dauert er ab Jiri zwischen drei und vier Wochen und folgt der Route, die auch Edmund Hillary und Tenzing Norgay 1953 auf dem Weg zu ihrer Everest-Besteigung gingen. Bei einem Flug bis Lukla reduziert sich die Wanderzeit auf zwei Wochen. Übernachtet wird in Lodges, aber Vorsicht vor der Höhe: Lukla 2900 m, Namche Bazaar 3450 m, Kloster Tengboche 4000 m (reicht als Endziel), Aussichtshügel Kala Pattar 5500 m. Eine echte Alternative zur traditionellen Everest-Base-Camp-Route ist ein Abstecher zu den malerischen, tiefblauen Gokyo-Seen (5500 m). Die Anzahl der Trekker ist auf dieser Route wesentlich geringer. Von Lukla aus etwa zwölf Tage, Übernachtung in Lodges.

    • Nepal

  • Bardia National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © PACO COMO, Shutterstock

    Der Bardia National Park, das größte noch unberührte Stück Natur des Tieflands, liegt weitab vom Massentourismus im Westen des Landes.

    • © PACO COMO, Shutterstock

    Der Bardia National Park, das größte noch unberührte Stück Natur des Tieflands, liegt weitab vom Massentourismus im Westen des Landes.


  • Chitwan-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © natalia_maroz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Chillen im Dschungel

    Quizfrage: Du siehst einen Mann im Chitwan National Park im Zickzack über eine Wiese rasen. Warum? Weil er von einem Nashorn verfolgt wird. Und weil ein Rhinozeros (Rhino) nicht gut sehen, aber umso besser riechen kann, ist der Zickzackkurs ratsam, während du dich vor einem Tiger möglichst groß machen und ihm nie den Rücken zuwenden solltest. Theoretisch ist ein Elefantenritt die traditionelle und sicherste Methode, den Chitwan National Park zu besichtigen. Da Elefantenreiten jedoch in letzter Zeit zu Recht kritisch hinterfragt wird, empfiehlt sich eine Kombi aus Bootstour und Wanderung. Aus konservatorischen und Sicherheitsgründen solltest du nur mit einem Führer durch die Natur streifen! Der Park ist mit 1431 km2 riesig und liegt 175 km südwestlich von Kathmandu. Was gibt es zu sehen? Neben den vom Aussterben bedrohten Panzernashörnern, Tigern und Leoparden leben hier 35 Arten von Säugetieren, darunter Lippenbären, Rhesus- und Langurenaffen, Wildschweine, wilde Büffel (Gaur), Rotwild, außerdem die seltenen Gavial-Krokodile sowie Termiten, Schlangen, Schmetterlinge, 450 Vogelarten und Pfauen, die hier ihre Urheimat haben. Im Narayani-Fluss tummelt sich der seltene Süßwasserdelfin. Die beste Zeit für die Tierbeobachtung ist im Mai und Juni, allerdings musst du dann auch feuchte Hitze und Gewitterstürme in Kauf nehmen. Im Winter ist das Klima mit durchschnittlich 20 Grad am angenehmsten, nachts kann es jedoch zuweilen recht frisch werden. Chitwan war früher ein Geheimtipp unter Großwildjägern. Die Besiedelung des Terai führte in den 1950er-Jahren zu einem drastischen Rückgang von Tier und Wald. Doch einige ökologische Nischen konnten erhalten werden, darunter der Nationalpark – zum Verdruss vieler Dorfbewohner, denen wichtiger Lebensraum entzogen wurde: Der Zugang zu den Früchten des Waldes, zu Brennholz und einer bestimmten Grassorte, die sie für ihre Hausdächer brauchen, wird ihnen verwehrt, dafür dürfen Fremde, die Touristen, hinein. Zusätzlich frisst das nun geschützte Wild die Feldfrüchte. Um den Konflikt zu entschärfen, ist es den Anwohnern einmal pro Jahr erlaubt, im Park Gras zu schneiden. Du kannst das Naturreservat per Flugzeug, Auto, Bus, Fahrrad oder/und Schlauchboot (Raft) erreichen. Ein Pauschalarrangement (Übernachtung, Vollpension, Parkgebühren, Touren und lokaler Transport) ist meist der bessere Deal, da die Anreise kompliziert ist, und die Pakete zusätzlich geführte Wanderungen, Kanu- und Jeeptouren sowie Aufführungen von Volkstänzen beinhalten. Sie sind meist flexibel gestaltet und kosten nicht viel mehr als ein Individualarrangement. Übernachtungsmöglichkeit gibt es im idyllisch am Parkrand gelegenen Dorf Sauraha, das sich in den letzten Jahren zu einer für nepalesische Verhältnisse recht hippen Partydestination entwickelt hat. In den Bars am Flussufer des Narayani läuft gedämpft Ambience und Trance, während es kühle Drinks zum meist spektakulären Sonnenuntergang gibt. Nach 21 Uhr übernimmt aber auch hier der Dschungel und es chillen nur noch die Tiere.

    • © natalia_maroz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Chillen im Dschungel

    Quizfrage: Du siehst einen Mann im Chitwan National Park im Zickzack über eine Wiese rasen. Warum? Weil er von einem Nashorn verfolgt wird. Und weil ein Rhinozeros (Rhino) nicht gut sehen, aber umso besser riechen kann, ist der Zickzackkurs ratsam, während du dich vor einem Tiger möglichst groß machen und ihm nie den Rücken zuwenden solltest. Theoretisch ist ein Elefantenritt die traditionelle und sicherste Methode, den Chitwan National Park zu besichtigen. Da Elefantenreiten jedoch in letzter Zeit zu Recht kritisch hinterfragt wird, empfiehlt sich eine Kombi aus Bootstour und Wanderung. Aus konservatorischen und Sicherheitsgründen solltest du nur mit einem Führer durch die Natur streifen! Der Park ist mit 1431 km2 riesig und liegt 175 km südwestlich von Kathmandu. Was gibt es zu sehen? Neben den vom Aussterben bedrohten Panzernashörnern, Tigern und Leoparden leben hier 35 Arten von Säugetieren, darunter Lippenbären, Rhesus- und Langurenaffen, Wildschweine, wilde Büffel (Gaur), Rotwild, außerdem die seltenen Gavial-Krokodile sowie Termiten, Schlangen, Schmetterlinge, 450 Vogelarten und Pfauen, die hier ihre Urheimat haben. Im Narayani-Fluss tummelt sich der seltene Süßwasserdelfin. Die beste Zeit für die Tierbeobachtung ist im Mai und Juni, allerdings musst du dann auch feuchte Hitze und Gewitterstürme in Kauf nehmen. Im Winter ist das Klima mit durchschnittlich 20 Grad am angenehmsten, nachts kann es jedoch zuweilen recht frisch werden. Chitwan war früher ein Geheimtipp unter Großwildjägern. Die Besiedelung des Terai führte in den 1950er-Jahren zu einem drastischen Rückgang von Tier und Wald. Doch einige ökologische Nischen konnten erhalten werden, darunter der Nationalpark – zum Verdruss vieler Dorfbewohner, denen wichtiger Lebensraum entzogen wurde: Der Zugang zu den Früchten des Waldes, zu Brennholz und einer bestimmten Grassorte, die sie für ihre Hausdächer brauchen, wird ihnen verwehrt, dafür dürfen Fremde, die Touristen, hinein. Zusätzlich frisst das nun geschützte Wild die Feldfrüchte. Um den Konflikt zu entschärfen, ist es den Anwohnern einmal pro Jahr erlaubt, im Park Gras zu schneiden. Du kannst das Naturreservat per Flugzeug, Auto, Bus, Fahrrad oder/und Schlauchboot (Raft) erreichen. Ein Pauschalarrangement (Übernachtung, Vollpension, Parkgebühren, Touren und lokaler Transport) ist meist der bessere Deal, da die Anreise kompliziert ist, und die Pakete zusätzlich geführte Wanderungen, Kanu- und Jeeptouren sowie Aufführungen von Volkstänzen beinhalten. Sie sind meist flexibel gestaltet und kosten nicht viel mehr als ein Individualarrangement. Übernachtungsmöglichkeit gibt es im idyllisch am Parkrand gelegenen Dorf Sauraha, das sich in den letzten Jahren zu einer für nepalesische Verhältnisse recht hippen Partydestination entwickelt hat. In den Bars am Flussufer des Narayani läuft gedämpft Ambience und Trance, während es kühle Drinks zum meist spektakulären Sonnenuntergang gibt. Nach 21 Uhr übernimmt aber auch hier der Dschungel und es chillen nur noch die Tiere.


  • Aussichtspunkt

    Touristenattraktionen

    Der Blick auf die Schneegipfel ist schon von den Dachterrassen vieler Hotels spektakulär. Den ultimativen Sonnenaufgang über dem Annapurnamassiv kannst du jedoch von der Friedenspagode erleben – hier gibt es mehrere einfache Hotels.

    • World Peace Stupa Access Rd, 33700 Pokhara

    Der Blick auf die Schneegipfel ist schon von den Dachterrassen vieler Hotels spektakulär. Den ultimativen Sonnenaufgang über dem Annapurnamassiv kannst du jedoch von der Friedenspagode erleben – hier gibt es mehrere einfache Hotels.

    • World Peace Stupa Access Rd, 33700 Pokhara

  • Tashi Palkhiel

    Touristenattraktionen

    In vier Camps in und um Pokhara leben tibetische Flüchtlinge, die die provisorischen Lager mittlerweile in tibetische Dörfer verwandelt haben. Alle sind vom Tourismus abhängig und unterhalten Läden für tibetisches Kunsthandwerk und Teppiche. Das mit etwa 800 Bewohnern größte Dorf ist Tashi Palkhiel nordwestlich von Pokhara in Hyanja, das man in Richtung Annapurna passiert. Dort gibt es sogar ein kleines Gasthaus. Tashi Ling entstand wie Tashi Palkhiel 1963 und liegt südlich von Pokhara an der Straße nach Indien. Ein Besuch lässt sich gut mit Devin’s Fall verbinden. Paljor Ling (Tibetan Handicraft Centre) liegt in China Chowk, das relativ unbekannte Jampa Ling befindet sich 23 km östlich an der Straße nach Kathmandu, in Khotikhola.

    In vier Camps in und um Pokhara leben tibetische Flüchtlinge, die die provisorischen Lager mittlerweile in tibetische Dörfer verwandelt haben. Alle sind vom Tourismus abhängig und unterhalten Läden für tibetisches Kunsthandwerk und Teppiche. Das mit etwa 800 Bewohnern größte Dorf ist Tashi Palkhiel nordwestlich von Pokhara in Hyanja, das man in Richtung Annapurna passiert. Dort gibt es sogar ein kleines Gasthaus. Tashi Ling entstand wie Tashi Palkhiel 1963 und liegt südlich von Pokhara an der Straße nach Indien. Ein Besuch lässt sich gut mit Devin’s Fall verbinden. Paljor Ling (Tibetan Handicraft Centre) liegt in China Chowk, das relativ unbekannte Jampa Ling befindet sich 23 km östlich an der Straße nach Kathmandu, in Khotikhola.


  • Begnas Lake

    Landschaftliche Highlights
    • © Gaurav Aryal, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Farbenfrohes Picknick

    Begnas Tal ist mit 3,6 km2 der zweitgrößte See im Pokhara-Tal und Ziel eines schönen Tagesausflugs. Am besten macht man die Tour mit dem Fahrrad. Die Strecke ist flach und beträgt ab dem Seeufer etwa 15 km. Pack Snacks und Trinkwasser ein, bevor du etwa 11 km auf der großen Autostraße in Richtung Kathmandu strampelst. Dort biegt links eine kerzengerade Straße ab, der du bis zum Ende folgen. Das Gewässer liegt links vom Dorf. Am See angekommen, kannst du dich entweder von einem Bootsmann zu seinem Ende rudern lassen, oder am Ufer entlanglaufen. Nach einer Viertelstunde geht es steil zum Kamm Panchbhaiya Danda hoch, dann folgst du dem Weg nach links oben. Jetzt hast du es geschafft und wirst belohnt: Unter dir ist nicht nur zur Linken der Begnas-, sondern zur Rechten auch der Rupa-See zu sehen. Dreimal täglich wechselt der See die Farbe. Langweilig wird es sicherlich nicht, wenn du hier den Picknickkorb auspackst. In den lokalen teashops gibt es zudem Tee und Softdrinks. Möglich ist es auch, am See zu übernachten, es gibt mehrere Hotels für jeden Geldbeutel.

    • 33700 Lekhnath
    • © Gaurav Aryal, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Farbenfrohes Picknick

    Begnas Tal ist mit 3,6 km2 der zweitgrößte See im Pokhara-Tal und Ziel eines schönen Tagesausflugs. Am besten macht man die Tour mit dem Fahrrad. Die Strecke ist flach und beträgt ab dem Seeufer etwa 15 km. Pack Snacks und Trinkwasser ein, bevor du etwa 11 km auf der großen Autostraße in Richtung Kathmandu strampelst. Dort biegt links eine kerzengerade Straße ab, der du bis zum Ende folgen. Das Gewässer liegt links vom Dorf. Am See angekommen, kannst du dich entweder von einem Bootsmann zu seinem Ende rudern lassen, oder am Ufer entlanglaufen. Nach einer Viertelstunde geht es steil zum Kamm Panchbhaiya Danda hoch, dann folgst du dem Weg nach links oben. Jetzt hast du es geschafft und wirst belohnt: Unter dir ist nicht nur zur Linken der Begnas-, sondern zur Rechten auch der Rupa-See zu sehen. Dreimal täglich wechselt der See die Farbe. Langweilig wird es sicherlich nicht, wenn du hier den Picknickkorb auspackst. In den lokalen teashops gibt es zudem Tee und Softdrinks. Möglich ist es auch, am See zu übernachten, es gibt mehrere Hotels für jeden Geldbeutel.

    • 33700 Lekhnath

  • Durbar-Platz

    Touristenattraktionen
    • © Jakub Cejpek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erhasche einen Blick auf die Göttin

    Im Herzen der Altstadt liegt Kathmandus Palastplatz, der Durbar Square, der genaugenommen eine Ansammlung von kleineren Plätzen zwischen mehr als 40 großen und kleinen Schreinen, historische Gebäuden, Tempeln und Denkmälern ist. Der größte Gebäudekomplex ist der Hanuman Dhoka Palace, noch bis heute ein wichtiger Ort für rituelle Hindufeste. Der alte Palast, der bis 1908 die Residenz der König war, wurde beim Erdbeben leider stark in Mitleidenschaft gezogen. Das im Palast angesiedelte Tribhuvan Museum, dessen Exponate an die Regentschaft der Könige Tribhuvan, Mahendra und Birendra erinnern, ist seit dem Erdbeben einsturzgefährdet und wird erst nach Abschluss der aufwendigen Renovierungsarbeiten wieder geöffnet. Wahrscheinlich werden Teile des Palastes nicht wieder aufgebaut werden, zu groß sind die Zerstörungen. Der Eintrittspreis für den Kathmandu Durbar Square (1500 Rs), der 1978 zum Unesco- Weltkulturerbe erklärt wurde, lohnt sich trotzdem. Viele der kleinen Tempel sind noch intakt und der Platz hat trotz der Schäden durch das Erdbeben nichts von seinem Flair und seinem historischen Zauber eingebüßt. Bring auf jeden Fall ein wenig Zeit mit und such dir ein gemütliches Plätzchen, um dem Treiben auf dem Platz zuzusehen. Das kannst du dann auch mit einem kühlen Drink verbinden. Einige der Cafés rund um den Platz haben lauschige Dachterrassen und bieten den Durbar Square aus der Vogelperspektive. Kommst du von der New Road, siehst du als erstes die hohen Türme des Hanuman Dhoka. Links gegenüber liegt der Basantapur Square, auf dem fliegende Händler überwiegend Kitsch und Ramsch feilbieten. Am Anfang des Platzes zweigt links die legendäre Hippiestraße Freak Street ab, die Einheimische aber nur unter ihrem richtigen Namen Jhochhen Tole kennen und die schon lange nichts Freakiges mehr hat. Am Ende des Basantapur liegt das Haus der Königlichen Kumari. Die Kumari ist nichts weniger als eine lebende Göttin, ihr Tempel liegt nördlich des Palasts am Ende des Platzes und weist besonders schöne Fenster im Innenhof auf. Die Kumari, die Inkarnation der Göttin Taleju, wird im frühen Kindesalter ausgewählt und darf ihr Amt nur bis zur ersten Menstruation ausüben. Nur 13-mal pro Jahr darf sie ihr Haus verlassen, u. a. um dem jeweils aktuellen Staatsoberhaupt ihren Segen zu erteilen. Unterrichtet wird sie von Privatlehrern zu Hause. Jeden Tag um Punkt 12 zeigt sich die Kumari für einen Moment im Mittelfenster. Fotografieren ist strengstens verboten! Folgst du von hier der Gasse links zwischen Häuserwand und Tempel, stößt du auf die Ausgrabungsstätte um den ehemaligen Kasthamandap-Tempel, der der Stadt der Legende nach ihren Namen gab, aber leider beim Erdbeben 2015 zerstört wurde. Nach Abschluss der archäologischen Arbeiten soll das ehemals älteste Gebäude des Platzes, das vor ungefähr 800 Jahren errichtet worden ist, wieder rekonstruiert sein. Du kannst das Eintrittsticket für den Kathmandu Durbar Square am Kauftag im Ausstellungsbüro an der Südseite des Basantapur Square für die Dauer deines Visums verlängern.

    • © Jakub Cejpek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erhasche einen Blick auf die Göttin

    Im Herzen der Altstadt liegt Kathmandus Palastplatz, der Durbar Square, der genaugenommen eine Ansammlung von kleineren Plätzen zwischen mehr als 40 großen und kleinen Schreinen, historische Gebäuden, Tempeln und Denkmälern ist. Der größte Gebäudekomplex ist der Hanuman Dhoka Palace, noch bis heute ein wichtiger Ort für rituelle Hindufeste. Der alte Palast, der bis 1908 die Residenz der König war, wurde beim Erdbeben leider stark in Mitleidenschaft gezogen. Das im Palast angesiedelte Tribhuvan Museum, dessen Exponate an die Regentschaft der Könige Tribhuvan, Mahendra und Birendra erinnern, ist seit dem Erdbeben einsturzgefährdet und wird erst nach Abschluss der aufwendigen Renovierungsarbeiten wieder geöffnet. Wahrscheinlich werden Teile des Palastes nicht wieder aufgebaut werden, zu groß sind die Zerstörungen. Der Eintrittspreis für den Kathmandu Durbar Square (1500 Rs), der 1978 zum Unesco- Weltkulturerbe erklärt wurde, lohnt sich trotzdem. Viele der kleinen Tempel sind noch intakt und der Platz hat trotz der Schäden durch das Erdbeben nichts von seinem Flair und seinem historischen Zauber eingebüßt. Bring auf jeden Fall ein wenig Zeit mit und such dir ein gemütliches Plätzchen, um dem Treiben auf dem Platz zuzusehen. Das kannst du dann auch mit einem kühlen Drink verbinden. Einige der Cafés rund um den Platz haben lauschige Dachterrassen und bieten den Durbar Square aus der Vogelperspektive. Kommst du von der New Road, siehst du als erstes die hohen Türme des Hanuman Dhoka. Links gegenüber liegt der Basantapur Square, auf dem fliegende Händler überwiegend Kitsch und Ramsch feilbieten. Am Anfang des Platzes zweigt links die legendäre Hippiestraße Freak Street ab, die Einheimische aber nur unter ihrem richtigen Namen Jhochhen Tole kennen und die schon lange nichts Freakiges mehr hat. Am Ende des Basantapur liegt das Haus der Königlichen Kumari. Die Kumari ist nichts weniger als eine lebende Göttin, ihr Tempel liegt nördlich des Palasts am Ende des Platzes und weist besonders schöne Fenster im Innenhof auf. Die Kumari, die Inkarnation der Göttin Taleju, wird im frühen Kindesalter ausgewählt und darf ihr Amt nur bis zur ersten Menstruation ausüben. Nur 13-mal pro Jahr darf sie ihr Haus verlassen, u. a. um dem jeweils aktuellen Staatsoberhaupt ihren Segen zu erteilen. Unterrichtet wird sie von Privatlehrern zu Hause. Jeden Tag um Punkt 12 zeigt sich die Kumari für einen Moment im Mittelfenster. Fotografieren ist strengstens verboten! Folgst du von hier der Gasse links zwischen Häuserwand und Tempel, stößt du auf die Ausgrabungsstätte um den ehemaligen Kasthamandap-Tempel, der der Stadt der Legende nach ihren Namen gab, aber leider beim Erdbeben 2015 zerstört wurde. Nach Abschluss der archäologischen Arbeiten soll das ehemals älteste Gebäude des Platzes, das vor ungefähr 800 Jahren errichtet worden ist, wieder rekonstruiert sein. Du kannst das Eintrittsticket für den Kathmandu Durbar Square am Kauftag im Ausstellungsbüro an der Südseite des Basantapur Square für die Dauer deines Visums verlängern.


  • Chobar-Schlucht

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Pausenstopp mit Weitblick

    Am Weg liegt nach ca. 6 km die Chobar-Schlucht, wo der Gott Manjushri dafür sorgte, dass es die Siedlungen im Kathmandutal überhaupt gibt. Mit seinem Schwert soll er den Abfluss für den See, der einst das Tal bedeckte, geschlagen haben. Der Name verrät’s bereits: Das Kathmandu View Cottage, ein Gartenrestaurant mit Blick auf Kathmandu, ist prima für eine Mittagspause.

    • Dakshin Kali
    Insider-Tipp
    Pausenstopp mit Weitblick

    Am Weg liegt nach ca. 6 km die Chobar-Schlucht, wo der Gott Manjushri dafür sorgte, dass es die Siedlungen im Kathmandutal überhaupt gibt. Mit seinem Schwert soll er den Abfluss für den See, der einst das Tal bedeckte, geschlagen haben. Der Name verrät’s bereits: Das Kathmandu View Cottage, ein Gartenrestaurant mit Blick auf Kathmandu, ist prima für eine Mittagspause.

    • Dakshin Kali

  • Boudha Stupa

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Aussicht mit Schuss

    Das buddhistische Heiligtum, ein Stein gewordenes Mandala, ist 40 m hoch und hat am Sockel einen Durchmesser von mehr als 100 m. Es ist der größte Stupa in Nepal und einer der größten der Welt. Vermutlich wurde er im 6.Jh. erbaut, die heutige Form erhielt der Stupa jedoch im 14.Jh. Durch das Erdbeben 2015 wurde er fast vollständig zerstört und in Rekordzeit wieder aufgebaut. Einen herrlichen Blick auf den Stupa und den Platz hast du, wenn du im Guru-Lhakhang-Kloster am Nordende des Stupa auf die Dachterasse steigst. Einen kühlen Drink zur Aussicht bieten die Dachterrassen der vielen Cafés rund um den Platz. Sehr stimmungsvoll ist Boudha bei Vollmond oder wenn unzählige Butterlämpchen leuchten.

    • © saiko3p, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Aussicht mit Schuss

    Das buddhistische Heiligtum, ein Stein gewordenes Mandala, ist 40 m hoch und hat am Sockel einen Durchmesser von mehr als 100 m. Es ist der größte Stupa in Nepal und einer der größten der Welt. Vermutlich wurde er im 6.Jh. erbaut, die heutige Form erhielt der Stupa jedoch im 14.Jh. Durch das Erdbeben 2015 wurde er fast vollständig zerstört und in Rekordzeit wieder aufgebaut. Einen herrlichen Blick auf den Stupa und den Platz hast du, wenn du im Guru-Lhakhang-Kloster am Nordende des Stupa auf die Dachterasse steigst. Einen kühlen Drink zur Aussicht bieten die Dachterrassen der vielen Cafés rund um den Platz. Sehr stimmungsvoll ist Boudha bei Vollmond oder wenn unzählige Butterlämpchen leuchten.


  • Koshi Tappu Wildlife Reserve

    Botanische Gärten & Parks
    • © ThulungPhoto.com, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bummel über den Markt

    Der kleinste Park im Terai gilt als Paradies für Vogelbeobachter. Das selten besuchte Naturschutzgebiet ist Rastplatz für fast 500 Arten von Wasservögeln. Weiterhin kannst du hier die letzte Herde wilder Wasserbüffel (arnaa), Rotwildarten, blaue Bullen (nilgai), Wildschweine, Gavial-Krokodile, Axishirsche (chital) und, mit ganz viel Glück, Gangesdelfine sehen. Tiger und Nashörner gibt es hier aber nicht. Der Sapta-Koshi-Fluss teilt den Park in einen Ost und Westteil. Der Westen ist nicht zugänglich, im Osten werden Touren mit Bootsfahrt und Trekking angeboten. Schau dich auch in den umliegenden Dörfer um. Vor allem auf den Märkten in Prakashpur und Madhuwan findet sich ein Querschnitt von allem, was im Terai wächst, gedeiht und hergestellt wird. Du kannst den Park per Auto oder per Flugzeug (nach Biratnagar, 55 km südöstlich) erreichen. Besuch ihn am besten bei einer geführten Tour, die in Kathmandu von fast allen Veranstaltern angeboten wird.

    • © ThulungPhoto.com, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bummel über den Markt

    Der kleinste Park im Terai gilt als Paradies für Vogelbeobachter. Das selten besuchte Naturschutzgebiet ist Rastplatz für fast 500 Arten von Wasservögeln. Weiterhin kannst du hier die letzte Herde wilder Wasserbüffel (arnaa), Rotwildarten, blaue Bullen (nilgai), Wildschweine, Gavial-Krokodile, Axishirsche (chital) und, mit ganz viel Glück, Gangesdelfine sehen. Tiger und Nashörner gibt es hier aber nicht. Der Sapta-Koshi-Fluss teilt den Park in einen Ost und Westteil. Der Westen ist nicht zugänglich, im Osten werden Touren mit Bootsfahrt und Trekking angeboten. Schau dich auch in den umliegenden Dörfer um. Vor allem auf den Märkten in Prakashpur und Madhuwan findet sich ein Querschnitt von allem, was im Terai wächst, gedeiht und hergestellt wird. Du kannst den Park per Auto oder per Flugzeug (nach Biratnagar, 55 km südöstlich) erreichen. Besuch ihn am besten bei einer geführten Tour, die in Kathmandu von fast allen Veranstaltern angeboten wird.


  • 3 Sisters Guest House

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Von Frauen für Frauen

    Das Three Sisters Guest House organisiert Trekkingtouren speziell für Frauen.

    Insider-Tipp
    Von Frauen für Frauen

    Das Three Sisters Guest House organisiert Trekkingtouren speziell für Frauen.


  • Annapurna Himal

    Landschaftliche Highlights
    • © Piyawan Tantibankul, Shutterstock

    Die Gegend nördlich von Pokhara ist ein echter Favorit, auch unter den Mountainbike- Touren, denn sie ist eine der kulturell und landschaftlich vielfältigsten Trekkingregionen. Es gibt zahlreiche Varianten und bei richtiger Einteilung keine Probleme mit der Höhe. Hier leben Gurung Thakali und tibetische Völker. Befahrbare Schotterpisten gibt es von Pokhara über Tatopani und Marpha bis Jomsom und weiter bis Ranipauwa und Muktinath. Teilweise kann die Piste jedoch durch Wechsel auf die andere Flussseite gemieden werden.

    • Narchyang
    • © Piyawan Tantibankul, Shutterstock

    Die Gegend nördlich von Pokhara ist ein echter Favorit, auch unter den Mountainbike- Touren, denn sie ist eine der kulturell und landschaftlich vielfältigsten Trekkingregionen. Es gibt zahlreiche Varianten und bei richtiger Einteilung keine Probleme mit der Höhe. Hier leben Gurung Thakali und tibetische Völker. Befahrbare Schotterpisten gibt es von Pokhara über Tatopani und Marpha bis Jomsom und weiter bis Ranipauwa und Muktinath. Teilweise kann die Piste jedoch durch Wechsel auf die andere Flussseite gemieden werden.

    • Narchyang

  • Annapurna Museum

    Museen

    Kleines naturgeschichtliches Museum mit großer Schmetterlingssammlung.

    Kleines naturgeschichtliches Museum mit großer Schmetterlingssammlung.


  • Bindhbasini Temple

    Museen

    Der Tempel liegt im alten Basar und ist der Göttin Bhagwati gewidmet. 1949 wurde er durch ein Feuer zerstört und neu aufgebaut. Samstags große puja (Anbetung, Opfergaben).

    Der Tempel liegt im alten Basar und ist der Göttin Bhagwati gewidmet. 1949 wurde er durch ein Feuer zerstört und neu aufgebaut. Samstags große puja (Anbetung, Opfergaben).


  • International Mountain Museum

    Museen
    • © Anirut Thailand, Shutterstock

    Zwei Ausstellungshallen mit Bergmodellen des Himalaja, Ausrüstungsgegenständen und nützlichen Informationen rund ums Bergsteigen.

    • © Anirut Thailand, Shutterstock

    Zwei Ausstellungshallen mit Bergmodellen des Himalaja, Ausrüstungsgegenständen und nützlichen Informationen rund ums Bergsteigen.


  • Machhapuchhre Guest house and restaurant

    Touristenattraktionen
    • © Vaganundo_Che, Shutterstock

    Dieser schöne Tagesausflug führt von Kande aus (ca. 1 Stunde per Bus von Pokhara) ins Australian Camp, das eine atemberaubende Sicht auf den Himalaja bietet. Rund anderthalb Stunden geht es zu Fuß hoch zum grünen Plateau mit Traumblick.

    • 33700 Lumle
    • © Vaganundo_Che, Shutterstock

    Dieser schöne Tagesausflug führt von Kande aus (ca. 1 Stunde per Bus von Pokhara) ins Australian Camp, das eine atemberaubende Sicht auf den Himalaja bietet. Rund anderthalb Stunden geht es zu Fuß hoch zum grünen Plateau mit Traumblick.

    • 33700 Lumle

  • Davis Falls

    Landschaftliche Highlights
    • © Tomasz Wozniak, Shutterstock

    Um den Namen dieses interessanten Wasserfalls rankt sich eine moderne Legende: Die Einheimischen erzählen, 1961 sei hier eine Schweizer Touristin namens Devin ertrunken, als sie in einem der natürlichen Pools badete.

    • 33700 Pokhara
    • © Tomasz Wozniak, Shutterstock

    Um den Namen dieses interessanten Wasserfalls rankt sich eine moderne Legende: Die Einheimischen erzählen, 1961 sei hier eine Schweizer Touristin namens Devin ertrunken, als sie in einem der natürlichen Pools badete.

    • 33700 Pokhara

  • Gupteshwor Mahadev Cave

    Landschaftliche Highlights
    • © In Green, Shutterstock

    In den Höhlen kann man den weiteren Flussverlauf des Pardi Khola unterirdisch verfolgen.

    • © In Green, Shutterstock

    In den Höhlen kann man den weiteren Flussverlauf des Pardi Khola unterirdisch verfolgen.


  • Mahendra Cave

    Landschaftliche Highlights
    • © CRYSTAL FRAME PHOTOGRAPHY, Shutterstock

    Eine etwa zweistündige Wanderung bringt dich zu den Tropfsteinhöhlen, die nördlich von Pokhara in der Nähe des kleinen Dorfes Batulechar liegen. Das Dorf wird von der (niedrigen) Kaste der Gaine, Musiker, bewohnt, die Ihnen gegen „Honorar” gern etwas vorspielen.

    • 33700 Pokhara
    • © CRYSTAL FRAME PHOTOGRAPHY, Shutterstock

    Eine etwa zweistündige Wanderung bringt dich zu den Tropfsteinhöhlen, die nördlich von Pokhara in der Nähe des kleinen Dorfes Batulechar liegen. Das Dorf wird von der (niedrigen) Kaste der Gaine, Musiker, bewohnt, die Ihnen gegen „Honorar” gern etwas vorspielen.

    • 33700 Pokhara

  • National Art Gallery

    Museen
    • © iwciagr, Shutterstock

    Der Eingang des am westlichen Ende des Durbar Square gelegenen Museums wird flankiert von Götterfiguren. Hier sind vorwiegend religiöse thangkas (traditionelle Rollgemälde) zu sehen.

    • © iwciagr, Shutterstock

    Der Eingang des am westlichen Ende des Durbar Square gelegenen Museums wird flankiert von Götterfiguren. Hier sind vorwiegend religiöse thangkas (traditionelle Rollgemälde) zu sehen.


  • Bhaktapur Durbar Square

    Touristenattraktionen
    • © milosk50, Shutterstock

    Religiöser Mittelpunkt des Platzes ist der für Nicht-Hindus unzugängliche Taleju- Tempel, der älter sein dürfte als die Palastanlage (15.Jh.). Besonders berühmt sind das Goldene Tor und der Palast der 55 Fenster, den das Erdbeben von 1934 stark beschädigte. Auch dem Beben 2015 sind zwei Tempel zum Opfer gefallen, aber seinen Flair hat der Platz dennoch nicht verloren.

    • © milosk50, Shutterstock

    Religiöser Mittelpunkt des Platzes ist der für Nicht-Hindus unzugängliche Taleju- Tempel, der älter sein dürfte als die Palastanlage (15.Jh.). Besonders berühmt sind das Goldene Tor und der Palast der 55 Fenster, den das Erdbeben von 1934 stark beschädigte. Auch dem Beben 2015 sind zwei Tempel zum Opfer gefallen, aber seinen Flair hat der Platz dennoch nicht verloren.


  • Pottery Square

    Touristenattraktionen
    • © IVAN VIEITO GARCIA, Shutterstock

    Hier werden Tonwaren wie seit Jahrhunderten hergestellt. Wenn du möchtest, kannst du die Kunst von den lokalen Meistern lernen.

    • © IVAN VIEITO GARCIA, Shutterstock

    Hier werden Tonwaren wie seit Jahrhunderten hergestellt. Wenn du möchtest, kannst du die Kunst von den lokalen Meistern lernen.


  • Taumadhi Square

    Touristenattraktionen
    • © Stefano Ember, Shutterstock

    Eine Einkaufsgasse führt vom Durbar Square hinunter zum Taumadhi Square, an dem die höchste Pagode Nepals liegt, der fünfstöckige Nyatapola-Tempel. Er ist 33 m hoch und der Göttin Bhagvati gewidmet. Schräg gegenüber liegt der Biswanath-Tempel.

    • 44800 Bhaktapur
    • © Stefano Ember, Shutterstock

    Eine Einkaufsgasse führt vom Durbar Square hinunter zum Taumadhi Square, an dem die höchste Pagode Nepals liegt, der fünfstöckige Nyatapola-Tempel. Er ist 33 m hoch und der Göttin Bhagvati gewidmet. Schräg gegenüber liegt der Biswanath-Tempel.

    • 44800 Bhaktapur

  • Doleshwor Mahadev Temple

    Architektonische Highlights
    • © Sundar Photo, Shutterstock

    Im Talkessel unterhalb des Tempels Pilot Baba findest du den jahrhundertealten Tempel, der erst vor ein paar Jahren wiederentdeckt und seitdem zu einer wichtigen Pilgerstätte an Samstagen und lokalen Feiertagen wurde.

    • © Sundar Photo, Shutterstock

    Im Talkessel unterhalb des Tempels Pilot Baba findest du den jahrhundertealten Tempel, der erst vor ein paar Jahren wiederentdeckt und seitdem zu einer wichtigen Pilgerstätte an Samstagen und lokalen Feiertagen wurde.